Presseschau vom 15.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends/nachts:

 

Dnr-online.ru/dan-news.info: Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko (Zusammenfassung meherer Meldungen)
Fonds Achmetows „Pomoshem“ („Wir helfen“)
„Eine alternative Variante zur humanitären Hilfe des Fonds Rinat Achmetows „Pomoshem“ gibt es bereits. Dies ist die Hilfe, die die RF für die Einwohner der DVR leistet. Ich habe die Lebensmittel und Bedingungen gesehen, in denen sie gelagert wurden, und konnte meinen Augen nicht trauen. Dies kann man nur sehr schwer humanitäre Hilfe nennen, eher kann das als Almosen von Seiten Achmetows für unsere Bevölkerung betrachtet werden. Die SKM-Gruppe (Konzern Achmetows) hat keine Steuern in der DVR gezahlt, wenn sie Steuern in unseren Haushalt gezahlt hätten, hätte man für dieses Geld fünfmal mehr Lebensmittel kaufen können. Die Aktivität des Fonds „Pomoshem“ ist auf dem Territorium der DVR verboten. Die humanitären Konvois dieses Fonds werden wir nicht mehr aufnehmen, natürlich wird niemand mehr humanitäre Hilfe von Rinat Achmetow bekommen. Das Arbeits- und Sozialministeriums und das Zivilschutzministerium der DVR werden die Menschen, die dies benötigen, mit allem Notwendigen versorgen“, sagte Sachartschenko.
Erlass zur Kontaktlinie
Alexandr Sachartschenko kommentierte die Ursachen für die Unterzeichnung und die Aktualität des Erlasses, der der Kontaktlinie den Status einer Staatsgrenze zuerkennt.
„Gemäß diesem Erlass ist die Kontaktlinie eine Staatsgrenze im Sinne der Frontlinie. Das Dokument wurde unterzeichnet, damit wir auf gesetzlicher Grundlage Menschen festnehmen können, denen die Einreise auf das Territorium der DVR verboten ist. Dabei muss unterstrichen werden, dass im Fall von Änderungen an der Frontlinie die Staatsgrenze der Republik automatisch verschoben wird“, erklärte das Republikoberhaupt.
Dabei unterstrich Alexandr Sachartschenko, dass der Erlass keine Vereinbarung über die Demarkation einer Grenze mit der Ukraine ist, Hauptgrund für seine Unterzeichnung ist die Notwendigkeit der Absicherung der Sicherheit der Bürger der DVR gegen ungesetzliche Aktivitäten von Personen, denen die Einreise auf das Territorium der DVR verboten ist.
(Anm. d. Übers.: In dem Erlass heißt es u.a.: „Für die Kontaktlinie, die zwischen der DVR und der Ukraine verläuft, wird der Status einer Staatsgrenze festgelegt. Die Kontaktlinie ist eine hypothetische Aufspaltung des Territoriums der DVR in Territorien, wo Ortschaften liegen, in denen zeitweilig die Vollmachten der Staatsorgane der Ukraine realisiert werden, und Territorien, die sich unter Kontrolle der Staatsorgane der DVR befinden.“)
Direkte Linie
Am 22. März wird Alexandr Sachartschenko eine „Direkte Linie“ mit den Einwohnern des von der Ukraine kontrollierten Territoriums des Donbass durchführen.
Dazu wird in kürzester Zeit eine spezielle Seite geschaffen, auf denen alle, die es wollen, Fragen an das Oberhaupt der DVR stellen können. Die nötigen Informationen werden über alle republikanischen Kanäle verbreitet.
Humanitäres Programm zur Wiedervereinigung des Volkes des Donbass
„Ich weiß, dass auch aus Ternopol und Cherson und Nikolajew und Odessa angerufen wird. Warum ist das so? Das Programm, das wir gestartet haben, die Hilfe, die wir leisten, erhält in der Ukraine niemand. Dieses Programm ist unmittelbar mit den Einwohnern des Donbass verbunden: unseren Landsleuten, unseren Familien. Es sind die Menschen, die mit uns zusammen gelebt haben, uns helfen, sich um uns sorgen. Diese Hilfe ist unmittelbar für sie“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Lieferung von Waren in die RF
„Heute sind die ersten 95 Waggons mit unserer Produktion in die RF gefahren. Dies ist eine Probepartie. Natürlich gibt es Probleme mit dem Absatz und mit bestimmten Dokumenten. Es gibt Probleme mit den Rohstoffen, aber sie werden gelöst“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Lohnzahlungen in Unternehmen, die unter äußere Leitung der DVR gestellt wurden
„In einer Reihe Unternehmen ukrainischer Jurisdiktion wurden über mehrere Monate hinweg die Löhne nicht ausgezahlt. Diese Unternehmen sind unter die Leitung unseres Staates übergegangen, der verpflichtet ist, Verantwortung für die Auszahlung von Arbeitsentgelten ab dem Moment der Einführung der neuen Leitung zu übernehmen“, sagte das Republikoberhaupt.
Im Verlauf des Gesprächs unterstrich Alexandr Sachartschenko, dass eine Reihe von Verhandlungen mit ehemaligen Eigentümern einiger Unternehmen zum Thema Zahlung von Lohnrückständen stattgefunden hat. „Den Mitarbeitern des Sasjadko-Bergwerks haben die Eigentümer versprochen die Lohnrückstände für Januar und Februar dieses Jahres zu zahlen. Die Mitarbeiter des Unternehmens „Ukrtelekom“ haben die Löhne bereits erhalten – teilweise vom Staat Ukraine, teilweise vom Eigentümer. In einigen Unternehmen gestaltet sich die Situation schlechter und das Ausmaß der Lohnrückstände überschreitet 2-3 Monate“, kommentierte Alexandr Sachartschenko.
„Im Zusammenhang mit der Notwendigkeit, die Werktätigen dieser Unternehmen zu unterstützen, wurde die Entscheidung getroffen, dass ab 12 Uhr Mittag am 15. März die DVR beginnt, den Menschen die Löhne nicht für den letzten Monat auszuzahlen, sondern im voraus. Bis jetzt sind schon mehr als 57% der Arbeiter von Unternehmen, die sich unter ukrainischer Jurisdiktion befanden, in Unternehmen republikanischer Jurisdiktion übergegangen. Es wird erwartet, dass schon am Mittag des morgigen Tags nahezu 100% der Mitarbeiter der Unternehmen, die unter äußere Leitung gestellt wurden, in die Jurisdiktion der Republik überführt sein werden und Löhne erhalten“, berichtete Alexandr Sachartschenko.
Ausgabe von DVR-Pässen
Die Bürger der DVR beantragen aktiv Pässe der DVR. Die Führung der Republik plant zusätzliche Abteilungen zu eröffnen, um die Bevölkerung mit Pässen zu versorgen.
„Die Arbeit der Passabteilungen zur Ausgabe von Pässen wurde um das Vierfache verstärkt. Derzeit behandeln wir die Fragen der Eröffnung zusätzlicher Abteilungen zur Ausgabe von Pässen. Aber dies erfordert bestimmtes Personal, das bestimmte Kenntnisse auf dem betreffenden Gebiet haben muss. Das Innenministerium der DVR hat versprochen dieses Problem innerhalb von drei Monaten zu lösen.
Wir haben etwa 2,5 Mio. Einwohner, 1,2 Mio. Menschen haben bereits einen Pass beantragt“, sagte Alexandr Sachartschenko

 

Dan-news.info/dnr-online.ru: „In der ersten Hälfte des Monats März hat die Nowoasowsker Abteilung des staatlichen Konzerns Donbassgas mehr als 100 Beschädigungen an Verteilungsgasleitungen in den Dörfern Kominternowo, Oktjabrj und Kulikowo registiert“, teilte Donbassgas mit.
Allein heute wurden nach der Wiederaufnahme der Gasversorgung von Kulikowo am Ende des Arbeitstags, um 17 Uhr, weitere Beschädigungen am Gasnetz in Kominternowo und Oktjabrj festgestellt.
„Nach vorläufigen Informationen haben 111 Verbraucher in Kominternowo kein Gas. In Oktjabrj, wo einige Familien mit 80 registrierten Verbrauchern von Donbassgas leben, hat sich ein Gasregulierungspunkt automatisch abgeschaltet. Reparaturbrigaden können nicht dorthin fahren, weil aktive Kämpfe stattfinden“, teilte Donbassgas mit.
Das Territorium, das von der Nowoasowsker Abteilung von Donbassgas betreut wird, ist mehr als 400 Quadratkilometer groß. Die Störungs- und Reparaturbrigaden von Donbassgas sind einen großen Teil der Arbeitszeit mit der Beseitigung von Schäden durch Artilleriebeschuss der frontnahen Dörfer an der Abgrenzungslinie beschäftigt, von der Küste des Asowschen Meers bis zu Grenze zum Starobeschewo-Bezirks. Brennpunkte bezüglich der Zahl der Störungseinsätze sind Kominternwo, Oktjabrj und Kulikowo. Die Reparaturarbeiten sind ständig durch die Wiederaufnahme der Kämpfe und der Existenz von Minen bedroht.
Wir erinnern auch daran, dass heute Gasleitungen im Petrowskij- und im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschädigt wurden. Dort ist es Reparaturbrigaden gelungen die Schäden ohne Abschaltungen zu lokalisieren.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 22-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almsnaja, Frunse, Kalinowo, Kalinowka, Losowoje, Nishneje Losowoje, Sokoloniki, Shelobok, Sholtoje, die Umgebung des Denkmals des Fürsten Igor.
Es wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen, 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

 

Dnr-online.ru: Um 8:30 Uhr haben die Arbeiten zum Auffinden der Beschädigungen an der Stromleitung im Bereich des Friedhofs von Jasinowataja begonnen, die während des gestrigen Beschusses mit Panzergeschützen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurde. Die ukrainische Seite gibt keine Sicherheitsgarantien und sabotiert ein weiteres Mal die Durchführung von Wiederaufbauarbeiten.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In der Nacht war es laut und am Morgen auch. Um 7:16 Uhr wurden im Ergebnis von Beschuss Beschädigungen von Gasleitungen und ein Brand auf der Domstroitelnaja-Straße festgestellt“, teilte  der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko mit.
Der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun informierte auch über den Beschuss der Stadt. „Gestern um 18:20 Uhr gab es einen Treffer neben der Eingangstür eines Hauses im 103. Stadtteil, dabei wurde eine Gasleitung durch Splitter beschädigt. Vier Wohnungen haben keinen Strom“, sagte er.
Nach Angaben der örtlichen Behörden haben die kommunalen Beschäftigten am Morgen mit den Reparaturarbeiten begonnen.
„Zwischen 18:00 und 1:30 Uhr haben ukrainische Truppen 489 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm auf die frontnahen Zonen der DVR abgeschossen. Es wurden 17 Ortschaften der Republik beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Unter anderem wurden von den ukrainischen Truppen die Umgebung von Donezk – das Gebiet des Volvo-Zentrums im Norden, die Siedlungen Trudowskije, Signalnoje, Luganskoje in den westlichen Außenbezirken der Hauptstadt, Jelenowka im Südwesten der Stadt – sowie die Gorlowker Siedlung Sajzewo, die Städte Jasinowataja und Dokutschajewsk beschossen. Außerdem eröffnete der Gegner wieder das Feuer auf den Süden der DVR – die Dörfer Besymennoje, Sosnowskoje, Kominternowo, Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk und Nowaja Tawrija im Telmanowo-Bezirk.
„Am Morgen um 9:00 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte das Feuer auf Sajzewo eröffnet, es wurden zwei zivile Einwohner verletzt, einer von ihnen starb später im Krankenhaus“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass der Verletzte sich im Gorlowker Stadtkrankenhaus befindet, die Ärzte bewerten seinen Zustand als ernst.
Außerdem wurde nach den Angaben des Bürgermeisters in Sajzewo durch einen direkten Treffer eines Geschosses ein Wohnhaus auf der Poletajewa-Straße beschädigt.

 

De.sputniknews.com: Tauziehen um ESC 2017: Streicht Kiew Russland doch wieder von schwarzer Liste?
Der Veranstalter des Eurovision Song Contest 2017 hat mit den ukrainischen Behörden vereinbart, die russische Teilnehmerin Julia Samoilowa aus der Einreise-Stopp-Liste zu streichen. Dies berichtet am Mittwoch die russische Zeitung „Iswestija“.
Jon Ola Sand von den ESC-Organisatoren gab demnach an, dass bereits seit vergangenem Sommer mit Kiew verhandelt werde.
„Der ESC versteht und achtet voll und ganz die Gesetze der Ukraine“, so Sand. „Wir führen seit dem vergangenen Juni einen sehr produktiven Dialog mit Kiew. Wie es das Reglement des Eurovision Song Contest vorsieht, hoffen wir, dass Kiew eine Lösung findet, damit jede Delegation aus jedem beliebigen Land zur Teilnahme an dieser Veranstaltung in die Ukraine kommen kann.“
Derweil hieß es, so die „Iswestija“, aus dem ukrainischen Organisationskomitee des Wettbewerbs, dass alle Verbote, die die russische Teilnehmerin betreffen, für die Zeit des ESC aufgehoben würden.
Zuvor war bekannt geworden, dass Samoilowa die Einreise in die Ukraine verweigert werden könnte, weil sie auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim gesungen habe, was die ukrainischen Behörden als widerrechtliches Überqueren der Staatsgrenze im Bestand einer organisierten Personengruppe einstuften. Der Berater des ukrainischen Innenministers und Parlamentsabgeordnete Anton Geraschtschenko soll indes vorgeschlagen haben, sie einreisen zu lassen und dann vor Ort wegen der früheren Grenzverletzung zur Verantwortung zu ziehen.
Dass Samoilowa Russland beim ESC 2017 vertreten wird, war am 12. März bekannt geworden. Die Sängerin sitzt seit ihrer Kindheit aufgrund einer Muskelatrophie im Rollstuhl und ist nun überglücklich, an diesem Wettbewerb teilzunehmen.
….
Die Krim und Sewastopol waren im März 2014 im Ergebnis eines Referendums nach dem nationalistischen Umsturz in Kiew vom Februar in den Bestand der Russischen Föderation aufgenommen worden. Die ukrainischen Behörden erkennen dieses Referendum nicht an und betrachten die Krim nun als ein von Russland okkupiertes Territorium. … Russische Kulturschaffende, die die Aufnahme der Krim in den Bestand Russlands begrüßt haben, wurden von Kiew auf eine schwarze Liste gesetzt, was ein Einreiseverbot für sie bedeutet.

 

Dnr-online.ru: In Berlin (Deutschland) hat eine Ausstellung zur Unterstützung des Projekts „101 Leben“ begonnen. Organisatoren sind Vertreter der gesellschaftlichen Organisation Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg.
Wie das Außenministerium der DVR mitteilte, besuchten der deutsche Regisseur Mark Bartalmaj, der zwei Dokumentarfilme über die Ereignisse im Donbass gedreht hat, der gesellschaftliche Aktivist Oleg Musyka sowie eine große Zahl Einwohner Deutschlands und Vertreter deutscher Medien die Veranstaltung.
In der Ausstellung wurden Fotos gezeigt, die das wirkliche Leben im Donbass unter Kriegsbedingungen zeigen, Portraits getöteter Kinder des Donbass, die vom Donezker Künstler Wiktor Kontschanow gezeichnet wurden, sowie der Videofilm „Getötete Kinder des Donbass“.
Außerdem konnten die Teilnehmer der Veranstaltung eine Petition mit der Forderung, den Krieg im Donbass zu stoppen, unterzeichnen, die an den UN-Menschenrechtsrat geschickt werden wird.
Die Ausstellung wird in Berlin vom 14. bis zum 28. März zu sehen sein, dann wird sie in anderen Städten Deutschlands gezeigt: Hamburg, München, Leipzig, Dresden, Frankfurt am Main.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Eine Gedenktafel mit den Namen der 12 während des Konflikts im Donbass getöteten kommunalen Arbeiter der DVR wurde heute in der Hauptstadt der DVR eingeweiht. Die Gedenktafel befindet sich am Gebäude auf der Universitetskaja-Straße, wo sich vor dem Krieg die Kommunalabteilung des Donezker Oblast befand.
An der Zeremonie nahmen der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Sergej Naumez, Mitarbeiter der Verwaltung von Donezk, Gorlowka, Makejewka und anderer Städte sowie Vertreter der Unternehmen „Donbassteploenergo“, „Woda Donbassa“ und Verwandte der Toten teil.
„Ein Held kann man nicht nur in den Schützengräben sein. Unter Einsatz ihres Lebens sichern unsere Leute in den Häusern Strom, Gas, Wasser und Heizung ab, machen die Straßen sauber und pflanzen Blumen. Ich erinnere mich an den Vers eines Liedes: „Es gibt in Russland keine Familie, die sich nicht an ihren Helden erinnert“. Auch in unserer Familie gibt es solche Helden, die bei der Ausübung ihrer beruflichen Pflicht starben. Ich denke, dass jeder Einwohner der Republik sich an die Menschen erinnern und sie ehren wird“, sagte Naumez.
Auf der Tafel sind Namen von Schlossern, Schweißern, Trolleybusfahrern, Maschinisten, Monteuren, Hausmeistern, Kontrolleuren und Meistern. Sie vereint eines – diese Menschen wurden Opfer der ukrainischen Aggression. Die Rentnerin Walentina Basowa kam, um das Andenken ihres getöteten Bruders zu ehren – eines Heizungselektrikers aus dem Kiewskij-Bezirk von Donezk.
„Er starb im Januar 2015 im Alter von 61 Jahren bei einem Artilleriebeschuss, weil er sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen konnte. Ein Splitter flog durchs Fenster und traf ihn am Kopf. Damals starben viele Menschen in dem Bezirk“, erinnert sich die Donezkerin.
An der Veranstaltung nahmen etwa 50 Menschen teil. Das Andenken der toten Kampfgefährten wurde mit einer Schweigeminute geehrt. Danach legten die Versammelten Blumen an der Gedenktafel nieder.

 

Ukrinform: Sicherheitsrat beschließt, Frachtverkehr über die Trennlinie zu stoppen.
Angesichts der Besetzung der ukrainischen Unternehmen und der Verschärfung der Sicherheitslage im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) habe der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine den Entschluss gefasst, den Frachtverkehr über die Konfliktlinie zu stoppen, erklärte der Sekretär des Sicherheitsrates Oleksandr Turtschynow nach der Sitzung des Rates, berichtet die Pressestelle des Rates.
Das Ministerkabinett der Ukraine müsse nun dringend einen Aktionsplan entwickeln und umsetzen, um das sichere und zuverlässige Funktionieren des Brennstoff- und Energie- und Hüttenkomplexes der Ukraine zu gewährleisten, die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Haushalt des Landes analysieren und Maßnahmen ergreifen, um diese zu minimieren.
„Das Innenministerium, die Nationalpolizei, die Nationalgarde der Ukraine unter Beteiligung des Sicherheitsdienstes der Ukraine sind angewiesen, den Frachtverkehr auf Schienen und Autostraßen sofort zu stoppen und Bedingungen zur öffentlichen Kontrolle über die Ausführung dieses Beschlusses zu schaffen“, fügte der Sekretär der Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine hinzu.

 

De.sputniknews.com: Die russischen Sicherheitsdienste haben einen Anschlag der Terrormiliz Daesh (auch IS, „Islamischer Staat“) in Moskau verhindert, der am 8. März während der Feierlichkeiten zum internationalen Frauentag geplant war, wie die russische Zeitung „Iswestija“ am Mittwoch schreibt.
Dem Bericht zufolge hatte einer der Terroristen vor, sich mit einer Bombe in die Luft zu sprengen, die er von sogenannten Schläferzellen erhalten sollte. Die Sicherheitsdienste konnten ihn aber rechtzeitig Anfang März in einem Moskauer Flughafen aufhalten.
Der 23-jährige Izattilo M. wurde in Tadschikistan geboren und hatte zuvor nie die Grenzen Russlands überquert. Er soll aus Istanbul gekommen sein und gestanden haben, einen Anschlag bei den Feierlichkeiten zum internationalen Frauentag am 8. März in Moskau  geplant zu haben. Laut dem Bericht hatte der Mann zuvor in Syrien gekämpft.
Als M. verstand, dass man ihn in seine Heimat deportieren wird, wo ihm der Zeitung nach eine lebenslange Gefängnisstrafe drohte, hat er versucht Selbstmord zu begehen.
„Izattilo hat versucht, sein Handy zu zerbrechen, dann griff er nach einer Schere und stach sich in den Hals“, erläuterte eine Quelle gegenüber der Zeitung. „Er versuchte, sich den Hals durchzuschneiden.“
Die Sicherheitsbeamten konnten den Suizid aber verhindern und den Mann in ein Krankenhaus bringen. Nach der Behandlung soll der Terrorverdächtige an den Sicherheitsdienst Tadschikistans ausgeliefert werden.

 

Armiydnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
Der Gegner beschießt weiterhin die Bezirke von Ortschaften der Republik: Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Krutaja Balka, Telmanowo, Dokutschajewsk, Jasnoje, Jelenowka, Sachanka, Besymennoje, Oktjabrj, Alexandrowka, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens und des Volvo-Zentrums sowie den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 82-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Die Zahl der Geschosse, die die ukrainischen Streitkräfte mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf das Territorium der Republik abgefeuert haben, betrug: schwere Artillerie  – 125 Granaten, davon 53 des Kalibers 152mm, Panzer – 7 Geschosse, Mörser verschiedenen Kalibers 805 Granaten, davon 457 des Kalibers 120mm. Außerdem wurden 127-mal Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen und 2001-mal Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden drei Häuser beschädigt: zwei im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Roborowaskij-Straße 29 und 33, ein Haus in Jasinowataja in der Tretij-Kwartal-Straße 15.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz der DVR betrugen einen Toten in Folge dessen, dass ein Artilleriegeschoss des Kalibers 152mm der ukrainischen Streitkräfte einen Schützengraben traf.
Heute ereignete sich in Sajzewo eine Tragödie. Während der Reparatur des Daches eines Privathauses eröffneten ukrainische Soldaten das Feuer mit Schusswaffen, dadurch starb Igor Iwanowitsch Tebenko, geb. 1971, Witalij Nikolajewitsch Schewtschenko, geb. 1978, wurde verletzt.   Dieses Verbrechen geschah zum Zeitpunkt der Sitzung der Kontaktgruppe zur Sicherheit.
Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte verstärken weiter die Positionen mit Spezialtruppen.
So wurden nach Informationen unserer Aufklärung im Gebiet von Marjinka, 1km von der Kontaktlinie, Positionen von zehn Scharfschützenpaaren aus polnischen privaten Militärkompanien und der 92. mechanisierten Brigade entdeckt.
Außerdem wurden gestern in Tschasow Jar (20 km von der Kontaktlinie) Schnelleinsatzgruppen aus den ukrainischen Polizeiabteilungen „Dnjepr“ und „Schtorm“ in volle Kampfbereitschaft versetzt, um Teilnehmer der Blockade der Eisenbahnverbindungen im Donezker Oblast festzunehmen und unter Arrest zu halten.
Es ist ein Anwachsen der nicht kampfbedingten Verluste in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zu bemerken. So kam es nach dem Genuss von Alkohol und eines folgenden Konflikts zwischen Soldaten der 45. Luftsturmbrigade zur Anwendung von Schusswaffen, dabei wurden zwei Soldaten erschossen.
In der 72. mechanisierten Brigade erlitten zwei Soldaten durch die Explosion einer Gasflasche, die zur Heizung der Zelte verwendet wurde, Brandwunden und Verletzungen.
Die Einheiten der Volksmiliz verstärken weiter die militärische Ausbildung mit der Thematik Verteidigung. Das Personal zeigt einen hohen Stand an Kampfgeist und Geschlossenheit der Einheiten. Dies bestätigt die Fähigkeit unserer Armee, ihr Volk und die Republik zu verteidigen.

 

Dan-news.info: Die Entscheidung, eine vollständige Transportblockade der DVR und der LVR einzuführen, die vom nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine auf Initiative von Präsident Pjotr Poroschenko getroffen wurde, widerspricht direkt den Minsker Vereinbarungen. Dies erklärte heute der Leiter der Delegation der DVR bei den Verhandlungen zur friedlichen Regelung, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin.
„Dies ist nicht nur eine direkte Verletzung der Minsker Vereinbarungen, sondern eine Legalisierung der Aktivitäten der Radikalen auf höchstem Niveau. Das heißt, das ist keine wirre Aktivität marginaler Kräfte, sondern Staatspolitik, die an ein Genozid an vier Mio. Menschen, die in den Republiken leben, grenzt“, heißt es in einem Kommentar von Denis Puschilin.
Zuvor war heute auf der Seite von Poroschenko eine Erklärung von ihm erschienen, in der der Präsident der Ukraine dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat vorschlägt, die Transportverbindung mit der DVR und LVR so lange zu blockieren, bis deren Regierung die in der Republik tätigen Unternehmen unter ukrainische Jurisdiktion zurückgeben. Danach erklärte der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats Alexandr Turtschinow, dass alle Verbindungswege mit dem Donbass heute aber 13:00 Uhr Kiewer Zeit von Polizei und Nationalgarde blockiert werden.

 

De.sputniknews.com: Seit Ausbruch des Konfliktes im Osten der Ukraine im April 2014 sind insgesamt 9.994 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 23.000 sind verletzt worden, wie aus dem 17. Bericht des UN-Amtes des Hohen Menschenrechtskommissars (UNHCHR) zur Lage in der Ukraine hervorgeht.
Insbesondere sind demnach seit Konfliktausbruch mehr als 2.000 Zivilisten getötet worden. Die Zahl der Verletzten lag zwischen 7.000 und 9.000 Menschen. Diese Kennziffer schließe Verluste unter den ukrainischen Militärs, den Zivilisten und  Volkswehrmilizen mit ein.
Wie die Leiterin der UN-Monitoringmission für Menschenrechte in der Ukraine, Fiona Fraser, sagte, sind allein im Zeitraum vom 16. November 2016 bis 15. Februar 2017, als die Studie durchgeführt wurde, rund 130 Zivilisten von dem Konflikt betroffen worden, 23 von ihnen kamen gar ums Leben…

 

Ria.ru: Die Organisatoren der Handelsblockade des Donbass sind mit der Initiative des Präsidenten der Ukraine Poroschenko über eine Schließung der Transportverbindungen mit den nicht von Kiew kontrollierten Territorien der Region zufrieden, teilte der Blockadestab auf seiner Facebook-Seite mit.
„Der Stab der Blockade gegen den Handel mit den Okkupanten begrüßt die vom Präsidenten der Ukraine angekündigte Absicht des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine den Handel einzuschränken… Inwieweit sich diese Absicht in ernsthafte Entscheidungen umsetzt, werden wir nach der Unterzeichnung der Entscheidung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat durch Pjotr Poroschenko sehen“, heißt es in der Mitteilung.

 

Lug-info.com: „Die ukrainischen Streitkräfte sind auf das Territorium des Lugansker Oblast gekommen, das ist einfach Plünderung, sie schlagen Holz und wissen nicht, was später sein wird. Von unserer Karte sind auf jener Seite einige Waldgebiete verschwunden, unter anderem Malinowskoje, Kondraschewskoje (Staniza-Luganskaja-Bezirk) – dort war Wald, den es jetzt nicht mehr gibt. Nach den Informationen, die wir im letzten Jahr erhalten haben, sind Kremenskije-Wälder vollständig abgeholzt“, sagte der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin.
„Und das geschieht in industriellem Maßstab – es gibt Firmen, die das Holz auf das Territorium der Ukraine zum Verkauf bringen. Das ist einfach ein Geschäft, sie fällen alles, was sie wegbringen können. Und im letzten Jahr haben wir bereits die ersten Sandstürme im Gebiet von Lisitschansk gehabt. Wir haben praktisch keine saubere Luft mehr. Die Menschen, die diese Entscheidung getroffen haben, werden dafür zur Verantwortung gezogen, so etwas darf es nicht geben“, unterstrich Iwanuschkin.
„Genauso sieht es bei uns mit dem Boden aus. Schwarzerde, die es im Norden unseres Oblast gibt, das ist sehr fette Erde, sie wird praktisch weggebracht, dies haben bisher nur die Faschisten im Jahr 1942 getan“, erinnerte der Minister.
„Die OSZE – nun ich sage Ihnen, trotz aller Berichte, die wir ihnen zur Verfügung gestellt haben, wir sehen keine Bewegung. Sie wissen selber, sie sehen selber, sagen: „ja, ja“, aber später sehen wir nichts von der Informationen, die wir  ihnen geben“, erklärte der Zivilschutzminister.

 

De.sputniknews.com: Donbass-Blockade: Poroschenko verspricht Strafe für bewaffnete Teilnehmer
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat am Mittwoch angekündigt, dass bewaffnete Teilnehmer der Donbass-Blockade festgenommen und zur Rechenschaft gezogen werden.
„Alle, die auf Aufruf der Organisatoren mit Maschinenpistolen, Molotow-Cocktails, Sprengsätzen und Granaten hinfahren, um Schienen zu sprengen, wie uns die Abenteurer dies schon mehrmals versprochen haben, werden wir festnehmen und zur Rechenschaft ziehen, auch wenn sie sich als Patrioten inszenieren“, sagte Poroschenko bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine…
Zugleich betonte Poroschenko aber, die ukrainischen Behörden würden immer respektvoll „mit friedlichen Teilnehmern friedlicher Aktionen“ umgehen. „Wenngleich wir ihre Forderungen nicht teilen“, fügte er hinzu.
Zuvor hatte der ukrainische Staatschef betont, die Handlungen der Organisatoren der Donbass-Blockade würden die Ukraine teuer zu stehen kommen.
Am Mittwoch hat der ukrainische Sicherheitsrat jeden Güterverkehr mit dem Donbass eingestellt. Ausgenommen seien nur Hilfslieferungen.
Ende Januar hatten ukrainische Radikale eine Verkehrsblockade des Donbass begonnen, was zu Ausfällen von Anthrazitlieferungen führte, denn das Anthrazit wird in den von den ukrainischen Behörden nicht kontrollierten Landesgebieten gefördert. Die beiden selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk hatten daraufhin verkündet, die im Zuständigkeitsbereich der ukrainischen Behörden liegenden Betriebe unter „äußere Verwaltung“ zu stellen.

 

Ukrinform: Im Donbass sieben ukrainische Soldaten verwundet.
In den letzten 24 Stunden wurde im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) kein ukrainischer Soldat getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Während des letzten Tages gab es infolge der Kampfhandlungen keine Toten unter ukrainischen Soldaten, sieben Soldaten wurden allerdings verletzt“, sagte Lysenko.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich verschärft, in den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen 22-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.
Es wurden die Positionen unserer Einheiten im Gebiet von Logwinowo, Frunse, Nishneje Losowoje, Almasnoje, Losowoje, Kalinowo, Sholtoje, Kalinowka, Shelobok, Sokolniki und im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen.
Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte 122mm-Artillerie, Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden 439 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Ukrainische Soldaten rüsten nicht nur ihre Positionen technisch aus, sondern verminen auch Geländeabschnitte, an denen eine Trennung von Kräften und Mitteln der Seiten stattgefunden hat.
So wurden Informationen bestätigt, dass am 13. März im Verantwortungsbereich des 3. Bataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Solotoje nach der Abfahrt der Vertreter der OSZE-Mission aus dem zu kontrollierenden Gebiet Soldaten der ukrainischen Streitkräfte begonnen haben Minensperren einzurichten.
In Katerinowka haben Vertreter der OSZE Fahrzeuge ohne Kennzeichen bemerkt, die sich in der „demilitarisierten Zone“ in südwestliche Richtung bewegten – in Verletzung der Rahmenvereinbarungen über die Trennung der Seiten.
In dem Fahrzeug haben die Beobachter fünf Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gesehen. Mindestens einer von ihnen war mit einem Granatwerfer ausgestattet, die übrigen mit AK-47-Maschinengewehren.
Die Mission hat darüber das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination informiert.
Wir erhalten Bestätigungen über gegenseitigen Beschuss zwischen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und Kämpfern nationalistischer Einheiten in der Zone der sogenannten „ATO“.
So fand am 13. März im Gebiet von Staniza Luganskaja ein Gefecht zwischen Kämpfern des „Rechten Sektors“ und Soldaten der ukrainischen Streitkräfte statt.
In Folge des Gefechts wurden zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte getötet, fünf wurden verletzt und einer ist vermisst. Auf Seiten des „Rechten Sektors“ gibt es einen Verletzten.
Wir haben Informationen über sechs Fälle von Desertion mit Waffen von Soldaten aus der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet von Staniza Luganskaja stationiert ist.
Im 2. Bataillon der 14. Brigade beging ein Soldat Selbstmord. Einen Tag vorher war dieser Soldat zur Fahndung ausgeschrieben worden, weil er sich eigenmächtig vom Truppenteil entfernt hatte.

 

De.sputniknews.com: Ukrainischer Geheimdienst entdeckt illegales „Russen-TV-Zentrum“.
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat eigenen Aussagen zufolge die illegale Übertragung russischer TV-Sender in der Ukraine unterbunden.
Im Rahmen des Einsatzes, an dem auch ukrainische Polizeibeamte beteiligt waren, wurden demnach mehrere Personen verhaftet. Wie es auf der offiziellen Homepage der Behörde heißt, errichteten Bürger Russlands, Kasachstans und der Ukraine ein im Untergrund agierendes Telekommunikationszentrum.
„Auf dem Territorium der Geheimobjekte eines Forschungsinstituts haben die Sicherheitsbehörden Finanzdokumente, die eine illegale Tätigkeit beweisen, Ausstattung zur Dekodierung eines verschlüsselten Satellitensignals, Fernsehrundfunkgeräte, russische Karten für den Zugang zu Netzwerken des Satellitenfernsehens sowie Servergeräte beschlagnahmt“, heißt es in der Mitteilung.
Derzeit sind in der Ukraine 76 russische TV-Sender verboten.
Im November 2016 war mitgeteilt worden, dass die Ukraine das Abkommen mit Russland über das Zusammenwirken im Fernseh- bzw. Rundfunk- und Informationsbereich außer Kraft gesetzt habe.

 

Dan-news.info: Kommentar des Oberhaupts des DVR Alexandr Sachartschenko zur Entscheidung der Regierung der Ukraine, ein vollständige Transportblockade des Donbass durchzuführen
Die Entscheidung Poroschenkos und des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine ist eine innere Geschichte der ehemaligen Ukraine. Genauer, es ist ein Fall von internem Kampf um die Macht in Kiew, den Poroschenko wahrscheinlich verlieren wird. Mit uns hat das schon nichts mehr zu tun.
Seit dem 1. März haben wir als Antwort auf die Blockade von ukrainischer Seite erwidernde Maßnahmen eingeführt. Und das ist nicht nur die äußere Leitung über unsere Unternehmen, die bis in die letzte Zeit unter ukrainischer Jurisdiktion geblieben sind. Wir haben auch ein Verbot der Ausfuhr unserer Produkte und unserer Rohstoffe auf das Territorium der ehemaligen Ukraine verhängt. Diese Blockade von unserer Seite haben wir nicht aufgehoben. Und wir haben es nicht vor, bevor Kiew seine Verpflichtungen bezüglich der Minsker Vereinbarungen erfüllt. Und vor allem den politischen Teil.
Deshalb kann Kiew auf seiner Seite der Abgrenzungslinie tun, was es will: eine Blockade einführen, sie aufheben. Uns ist das ganz egal. Wir ändern unsere Position nicht.

 

De.sputniknews.com: Poroschenko kündigt Gesetz über Wiederherstellung territorialer Integrität an.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko will ein Gesetz über die Wiederherstellung der territorialen Integrität des Landes initiieren. Das teilte sein Pressedienst am Mittwoch mit.
Das Dokument entspreche den Nationalinteressen der Ukraine, sagte Poroschenko in einer Sitzung des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates. Dabei teilte er keine weiteren Details seiner Initiative mit.
Zudem warf Poroschenko einigen politischen Kräften vor, „einen Teil des Donbass loswerden und mehrere Millionen Ukrainer nach Russland ausstoßen zu wollen“.
Jede Art von Güterverkehr mit dem Donbass, ausgenommen Hilfslieferungen, wird laut Poroschenko so lange eingestellt, bis die ukrainischen Betriebe in den selbsterklärten Volksrepubliken wieder in den Zuständigkeitsbereich Kiews überführt werden.
Ende Januar hatte der für die besetzten Gebiete zuständige ukrainische Minister Wadim Tschernysch gesagt, Kiew wolle noch im Jahr 2017 den von ihm nicht kontrollierten Teil des Donbass zurückholen.
Zugleich hatte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow eine „Deokkupation“ in den kommenden zwei Jahren verkündet. Indes hatte Poroschenko mehrmals erklärt, für das Donbass-Problem gebe es keine militärische Lösung.
Zuvor hatte der ukrainische Regierungschef Wladimir Groisman mitgeteilt, dass durch die Blockade des Donbass etwa 75.000 Ukrainer ihren Job verlieren könnten. Außerdem hatte er die Verluste der Bergbau- und Metallurgie-Branche der Ukraine durch diese Blockade auf 3,5 Milliarden US-Dollar Deviseneinnahmen geschätzt…

 

Dan-news.info: „Heute ist das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko zu einem offiziellen Besuch in der Republik Krim eingetroffen. Unter anderem nimmt er an den Feierlichkeiten zum 3. Jahrestag der Wiedervereinigung der Krim mit Russland teil“, teilte die Administration des Oberhaupts der DVR mit.
Nach Angaben der Administration wird das Staatsoberhaupt der DVR am 16. März an einer Kundgebung zum Tag der Wiedervereinigung teilnehmen und bei der Eröffnung der Fotoausstellung „Krim-Fühling“ in Simferepol anwesend sein. Am nächsten Tag ist die Teilnahme des Oberhaupts an der Sitzung des Integrationskomitees „Russland – Donbass“ geplant, das im Liwadijskij-Palast im Kreis Jalta stattfindet. Dort werden Themen der ökonomischen Integration zwischen der Republik Krim und der DVR erörtert, Zusammenarbeit in den Bereichen der Kultur, der Bildung, der Gewerkschaften.
Der Delegation gehören auch der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow, Leiter von Kultur-, Bildungs- und medizinischen Einrichtungen der Republik sowie Vertreter gesellschaftlicher Organisationen an.

 

Dnr-online.ru: Die ukrainische Seite hat sich geweigert, Sicherheitsgarantien für die Maßnahmen zur Reparatur des Stromnetzes in Jasinowataja zu geben, das gestern während eines Panzerbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurde. Dies teilte der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Sputnik-Journalisten von Ruttes Wahlparty ausgeschlossen
Zunächst sind den Sputnik-Reportern Akkreditierungen für die für Mittwochabend angesetzte Wahlparty des niederländischen Premierministers Mark Rutte und seiner Partei VVD offiziell gewährt worden, doch nur einen Tag vor den Wahlen kam die plötzliche Absage. Begründung: Angeblich mangele es an Platz.
Noch am 8. März schrieb die VVD-Pressestelle in einer E-Mail an Sputnik: „Danke für Ihr Interesse. Sie sind mehr als willkommen, an unserer Wahlparty am 15. März in Den Haag teilzunehmen. Unsere Wahlparty findet in Den Haag im WTC ab 20 Uhr statt. Wir erwarten etwa 800 Gäste.“
Ferner hieß es, die Namen der Sputnik-Korrespondenten seien auf die Teilnehmerliste gesetzt worden. Am Wahltag selbst sollten diese dann ein Einladungsschreiben bekommen, das sie am Eingang zur Location zusammen mit einem gültigen Presseausweis vorlegen müssten. Es werde extra ein Pressezentrum für Journalisten eingerichtet.
Doch am Nachmittag des 14. März kam die plötzliche Absage. In dem Schreiben heißt es nun lapidar:
„Über 300 Journalisten haben sich für die Wahlparty angemeldet. Das überschreitet bei Weitem die Kapazitäten unseres Pressezentrums und bedeutet, dass wir nicht alle Medienvertreter angemessen beherbergen können. Es tut uns sehr leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass wir Sputnik Deutschland und Sputnik Frankreich keine Akkreditierung gewähren können.“
In einer Anfrage an Ruttes Wahlstab bat Sputnik daraufhin um Aufklärung, ob auch andere Medienvertreter von der Party ausgeschlossen seien und wenn ja, welche, und ob die Entscheidung womöglich politisch motiviert gewesen sei. Bislang blieb das entsprechende Schreiben unbeantwortet.

 

Dan-news.info: Erklärung Puschilins und Dejnegos über die Verletzung der Internationalen Konvention zum Kampf  gegen den Bombenterrorismus durch die Ukraine
Wir sind gezwungen eine absolute Missachtung der Normen des internationalen Rechts durch die Ukraine zu konstatieren und in der Folge eine Verletzung des Internationalen Konvention zum Kampf gegen den Bombenterrorismus.
In den letzten 2,5 Jahren haben ukrainische Spezialdienste systematisch Diversions- und Terrorakte an Objekten des Energiekomplexes, der Kommunikation und des Transports auf den Territorien der Republiken durchgeführt. Dazu gehören eine Serie von Diversionen an Objekten der Energie- und Transportinfrastruktur der LVR im Jahr 2015, die Sprengung der Eisenbahngleise in Lutugino, von Strommasten im Gebiet von Chrjaschtschewatoje und des Telekommunikationssendemasts in Rowenki im gleichen Jahr, Sprengung von Tanks, mit denen Treibstoffe transportiert wurden, im Jahr 2016 in Makejewka und einer Transformatorunterstation in Donezk in diesem Jahr und vieles andere. Dabei verfolgt die Ukraine ein einziges Ziel – die Destabilisierung der sozialökonomischen und gesellschaftspolitischen Situation in der DVR und der LVR, um die Regierungen der Republiken zu diskreditieren.
Der bevollmächtigte Vertreter der DVR in der Kontaktgruppe, Denis Puschilin.
Der bevollmächtigte Vertreter der LVR in der Kontaktgruppe, Wladislaw Dejnego

 

De.sputniknews.com: Ukraine will Sanktionen gegen russische Banken.
Der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine hat die Nationalbank und den Inlandsgeheimdienst SBU damit beauftragt, im Laufe eines Tages Vorschläge für Sanktionen gegen russische Banken zu erarbeiten, teilte der Pressedienst des ukrainischen Amtes mit.
Die Behörden sollen nun die Tätigkeit aller Banken im Land überprüfen, deren Kapitalanteile staatlichen Finanzinstituten Russlands gehören, heißt es. Innerhalb von 24 Stunden erwartet der Nationale Sicherheits- und Verteidigungsrat „entsprechende Vorschläge, unter anderem bezüglich der Sanktionen“ gegen solche Banken.
Laut Medien hatte die russische Sberbank am 7. März angefangen, Kunden nach den Ausweisdokumenten zu bedienen, die in den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (DNR) und Lugansk (LNR) ausgestellt worden waren. Kiew sei damit nicht einverstanden.
Wie zuvor berichtet worden war, hatten Mitglieder der ukrainischen Partei Nationalkorps, die auf der Basis des Nationalisten-Bataillons „Asow“ gegründet wurde, in Kiew die Filiale einer Tochterbank der russischen Sberbank eingemauert. Zuvor hatten Nationalisten in mehreren Städten der Ukraine die Geldautomaten russischer Tochterbanken beschädigt.
Moskau sei unklar, warum die ukrainischen Sicherheitskräfte die Radikalen nicht stoppen könnten. Trotzdem hoffe man in Moskau, dass die ukrainische Regierung eine gewisse Sicherheit des Eigentums und vor allem der Mitarbeiter der Finanzinstitute gewährleisten werde.

 

Ukrinform: Präsident: Regierung analysiert morgen wirtschaftlichen Aspekt der Schließung der Verkehrsverbindung mit besetzten Gebieten
Die Regierung solle am Donnerstag im Detail den wirtschaftlichen Aspekt der vorläufigen Schließung des Frachtverkehrs über die Konfliktlinie behandeln, gab während der heutigen Sondersitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats der Ukraine der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, bekannt.
„Ich hoffe, dass das Ministerkabinett am Donnerstag im Detail den wirtschaftlichen Aspekt der Situation analysieren wird. Wie hat sich das Wirtschaftswachstum verlangsamt? Welche Verluste des Haushalts gibt es? Welche Risiken gibt es für den Wechselkurs? Wie ist die Situation mit der Energie, weil uns dieses Mal nur das Frühjahr vor Stromabschaltungen gerettet hat“, sagte er.

 

Lug-info.com: „Vom 16. – 18. März 2017 findet in der Republik Krim eine festliche Veranstaltung zum dritten Jahrestag des „Krim-Frühlings“ statt. Auf offizielle Einladung des Vorsitzenden des Staatsrats der Republik Krim Wladimir Konstantinow wird eine Delegation der LVR unter Leitung von Igor Plotnizkij daran teilnehmen….
Im Rahmen des Festprogramms sind Kundgebung, Konzerte, Niederlegung von Blumen, die Eröffnung der Ausstellung „Krim und Russland – drei Jahre zusammen“ sowie die Filmpremiere „Erstklässler aus der Krim“ geplant.
Zur Delegation der LVR gehören auch die stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Natalja Tichonskaja, der Leiter des republikanischen Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“, der Vorsitzende des gesellschaftlichen Rats beim Oberhaupt der LVR Nikolaj Saporoshzew, der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow, der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Beschäftigten in Bildung und Wissenschaft Oleg Kowal sowie der Landwirtschaftsminister Ruslan Sorokowenko.

 

De.sputniknews.com: Elite-Einheit in Ägypten? – Fernschreiber spuckt Fake-News aus
In Moskau ist die Meldung der Nachrichtenagentur Reuters dementiert worden, Russland hätte Spezialkräfte auf einen ägyptischen Fliegerstützpunkt an der Grenze zu Libyen verlegt, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Mittwoch.
„Wir verfügen über keine solchen Informationen“, sagte Präsident Putins Sprecher Dmitri Peskow.
Der Erste Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Wladimir Dschabarow, nannte das „eine Fake-Nachricht, auf die man gar nicht achten sollte“. Und der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, versicherte: „Es gibt keine russischen Spezialeinheiten in Sidi Barrani.“
Der General verwies zugleich darauf, dass einige westliche Medien schon seit vielen Jahren solche Fake-News unter Berufung auf anonyme Quellen verbreiten. Besonders oft komme das in der Ukraine und den baltischen Ländern vor. „Und absolut dumm und unanständig klingen die Behauptungen der amerikanischen Geheimdienste, die Aufklärungsmöglichkeiten der USA wären wegen der Heranziehung von Vertragssoldaten und Agenten in Zivilkleidung beeinträchtigt worden“, so Konaschenkow.
Auch Reuters führte keine Beweise für diese Mitteilung an und sprach lediglich von einer Quelle in den US-Geheimdiensten, die nicht genannt werden wollte.
Auch Kairos Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Der Sprecher der ägyptischen Streitkräfte, Tamer al-Rifai, erklärte gegenüber Reuters: „Auf ägyptischem Boden gibt es keine Soldaten aus anderen Ländern. Das ist eine Frage unserer Souveränität.“
Unbegründete Vorwürfe gegen russische Militärs sind für einige westliche Medien und Beamte schon fast eine selbstverständliche Sache. Erst vor wenigen Tagen hatte der Befehlshaber der Koalitionstruppen in Syrien, US-General Stephen Townsend, behauptet, die russische Luftwaffe hätte bei Manbidsch im Norden Syriens die Stellungen der von den USA kontrollierten Oppositionskräfte bombardiert. „Wir tätigten sofort mehrere Telefonanrufe, wobei wir unseren Kanal zur Vorbeugung von Zwischenfällen nutzten, und die Russen räumten das ein und stellten die Bombenangriffe ein“, so der General.
Im russischen Verteidigungsministerium bestätigte man, dass es am 28. Februar ein solches Telefonat gegeben hätte, wobei US-Vertreter die Koordinaten des Aufenthalts der von den USA unterstützten Oppositionellen bei Manbidsch mitteilten. „Diese Informationen wurden zur Kenntnis genommen. Aber es wurde kein einziger Schlag der syrischen oder russischen Fliegerkräfte gegen die von den Amerikanern angegebenen Gebiete versetzt“, betonte ein Sprecher der Militärbehörde.

 

Dan-news.info: „Heute um 16:10 Uhr haben ukrainische Truppen das Feuer auf den Kiewskij-Bezirk von Donezk eröffnet. Es wurde das Dach eines Gebäudes auf der Deputatskaja-Straße 50 beschädigt“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Kiewskij-Bezirks Walentin Lewtschenko mit.
Tagsüber wurde Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auch im Süden der Republik festgestellt. „Durch einen direkten Treffer wurde ein Wohnhaus in der Swesdnyj-Gasse im Dorf Oktjabrj zerstört“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks der DVR Anatolij Janowskij mit.

 

De.sputniknews.com: Chinas Antwort auf US-Raketenabwehr: Wenn nicht verhindern, so doch „neutralisieren“.
Peking ist über die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea sehr beunruhigt und ergreift laut General a.D. Wang Hongguang entsprechende Gegenmaßnahmen.
China habe gewusst, dass es die Stationierung des US-Raketenabwehrsystems THAAD in Südkorea nicht verhindern könne. Das Land sei jedoch bereit, es mit eigenem Anti-Radar-System unschädlich zu machen, so Hongguang.
Wie der ehemalige General der Volksbefreiungsarmee gegenüber der Zeitung „South China Morning Post“ sagte, sollte sich China keine Hoffnung machen, dass Südkorea nach der Amtsenthebung der Präsidentin Park Geun Hye die Stationierung des THAAD-Systems einstellen wird. Park hatte die Installation der US-Raketenabwehr unterstützt, um sich vor Nordkorea besser schützen zu können. Peking hatte jedoch dagegen protestiert und betonte, das THAAD sei in der Lage, die chinesischen Verteidigungssysteme zu überwinden.
Deshalb ergreife China nun Maßnahmen, um die US-Radare zu „neutralisieren“. Dabei wolle Peking seine Antiradar-Systeme aufstellen, noch bevor das THAAD in Betrieb gesetzt werde.
„Es gibt keine Notwendigkeit, zwei Monate (bis zur Wahl des nächsten südkoreanischen Präsidenten – Anm. d. Red.) zu warten“, so Wang. „Wir haben schon eine entsprechende Ausrüstung parat. Wir müssen sie nur an den richtigen Ort bringen.“
Laut dem Militärkommentator und ehemaligen Oberst der Volksbefreiungsarmee Yue Gang wäre die Shandong-Halbinsel an der Ostküste des Landes der perfekte Ort dafür. China könne die US-Raketenabwehr mit elektromagnetischen Geräten unschädlich machen oder bemannte bzw. unbemannte Flugzeuge einsetzen, um die THAAD-Signale zu unterdrücken.
China mache sich nicht nur wegen der Stationierung von THAAD in Südkorea Sorgen, so das Blatt, sondern auch wegen der Möglichkeit, dass die USA ein ganzes Netzwerk von Raketensystemen in Japan, Singapur, auf den Philippinen und sogar in Taiwan aufbauen könnten.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Moskauer Außenpolitiker lädt deutsche Abgeordnete nach Syrien und auf Krim ein.
Der Leiter des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrats (Russlands Oberhaus), Konstantin Kossatschjow, hat deutsche Parlamentarier zu einer Arbeitsreise nach Syrien, in den Donbass und auf die Krim eingeladen. Seine Einladung sprach er während einer Live-Schaltung mit der Bundestagsdelegation aus.
„Wir sind zu gemeinsamen Besuchen Syriens, der Krim, der südöstlichen Ukraine und wo sonst Sie auch hin möchten bereit – Hauptsache wir fangen an zu kooperieren. Auch im Rahmen einer Live-Schaltung“, betonte er.
Es habe zudem bereits eine Reihe erfolgreicher Live-Schaltungen mit europäischen Parlamentariern bezüglich der Syrien-Regelung gegeben. Selbstverständlich müssten die Reisen in die Ukraine und nach Syrien mit den offiziellen Regierungen abgesprochen werden.
Im Dezember 2016 hatten sich drei Abgeordnete des EU-Parlaments zusammen mit russischen Föderationsratsmitgliedern mit dem syrischen Präsidenten Baschar Assad getroffen, den russischen Luftstützpunkt Hmeimim in Syrien besucht sowie sich mit der Arbeit des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien vertraut gemacht.

 

De.sputniknews.com: Nato stuft russischen Kabarettisten-Wettbewerb als Politinstrument des Kremls ein.
Das Strategische Kommando der Nato, Stratcom, hat in einem jüngsten Forschungsbericht den russischen Kabarettisten-Wettbewerb KVN als „Instrument der politischen strategischen Kommunikation“ bezeichnet.
„KVN kann man als kommerzielles Produkt und Business-Modell bezeichnen. Dieses Unternehmen wurde möglich und entwickelt sich weiter, weil der Besitzer der KVN-Marke besondere Beziehungen zum Kreml genießt“, heißt es in dem Bericht.
Die Autoren betonen, dass der Kreml dank der „KVN-Maschine Zugang zu einem spezifischen, strategischen Publikum“ habe, welches bereit sei, „dem Regime zu dienen“.
Der bekannte russische Kabarettist Iwan Abramow bezeichnete den jüngsten Stratcom-Bericht als „Kindergarten“. Ein anderer KVN-Teilnehmer, Andrej Roschkow, sagte ebenfalls, es sei „völliger Schwachsinn“, hier von einem „ideologischen Instrument“ zu sprechen.
Stratcom wird von solchen Ländern wie Estland, Italien, Polen, Deutschland, Litauen und Großbritannien finanziert. Auch Finnland, die USA und die Niederlande fördern das Zentrum.
KVN (aus dem Russischen „Klub wesjolich i nachodtschiwih“ – zu Deutsch: Klub der Lustigen und Einfallsreichen) ist ein landesweiter Kabarettisten-Wettbewerb in Russland, der im Fernsehen ausgestrahlt wird. Zum ersten Mal wurde KVN im Jahr 1961 in der ehemaligen Sowjetunion gesendet.

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