Presseschau vom 11.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Dnr-online.ru: Im Zusammenhang mit der Einstellung der Arbeit des humanitären Stabs „Wir helfen“ auf dem Territorium der DVR (es handelt sich um die humanitären Lieferungen des ukrainischen Oligarchen Achmetows und deren Organisation, die Lager waren am 1. März von den DVR-Behörden unter Kontrolle genommen worden – Anm. d. Übers.) wurden durch eine Entscheidung der Staatlichen Kommission zur Zurverfügungstellung von humanitärer Hilfe die Kategorien von Bürgern festgelegt, die das Recht auf Erhalt dieser Art von Hilfe (die bisher über den o.g. Fonds geleistet wurde- Anm. d. Übers.) haben. Dies erklärten heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz der Direktor der Abteilung zur Arbeit mit humanitärer Hilfe und Kontrolle des Wiederaufbaus von Objekten des Zivilschutzministeriums der DVR Wladislaw Tomaschewskij und die Direktorin der Abteilung für Fragen von Veteranen, Menschen mit Behinderung und anderer Kategorien von Bürgern des Arbeits- und Sozialministeriums der DVR Adili Piskarewa.
„Das Recht auf Erhalt der humanitären Hilfe haben Behinderte der 1. und 2. Gruppe, ältere Bürger, die in den territorialen Zentren registriert sind, Familien mit drei oder mehr Kinder unter 16 Jahren, Teilnehmer von Kriegshandlungen und Kriegsinvaliden“, teilte Wladislaw Tomaschewskij mit.
Die Lebensmittelpakete werden zusätzlich aus der humanitären Hilfe aus der RF zusammengestellt und ihr Gewicht wird 10kg betragen. …
Adili Piskarewa teilte außerdem mit, dass gemäß dem Erlass des Oberhaupts der DVR Nr. 211 vom 9.12.16 eine Ordnung für die Leistung materieller Hilfe in Geldmitteln an einzelne Kategorien von Bürgern bestätigt wurde. „Materielle Hilfe wird Personen zur Verfügung gestellt, die das Rentenalter erreicht haben, kein Recht auf eine Renten haben, behinderten Menschen, die keine Rente erhalten und auf der Liste der Koordination für Arbeit und soziale Sicherheit der Bevölkerung stehen, Rentnern, die eine minimale Rente erhalten; Familien mit drei und mehr Kindern bis 18; Personen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden usw.“, berichtete sie.
Der Umfang der materiellen Hilfe beträgt 1500 Rubel, sie wird einmal im Quartal ausgezahlt.

Vormittags:

Lug-info.com: In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen 14 Mal die Positionen der LVR beschossen, in der Folge eines der Beschüsse wurde ein Soldat der Volksmiliz verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Beschossen wurden die Gebiete von Almasnaja, Frunse, Kalinowka, Kalinowo, Logwinowo, Losowoje, Shelobok, Weselogorowka.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Durch nächtliche Beschüsse wurden in der Siedlung Trudowskije zwei private Häuser beschädigt. Auf der Seljonyj-Gaj-Straße 73 ist ein Haus wegen eines direkten Treffers eines Geschosses vollständig abgebrannt und auf der Schestakow-Straße 106 sind Verglasung und Dach beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks der Hauptstadt Maxim Shukowskij mit.‘
Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko teilte mit, dass in der Nacht Golmowskij am nördlichen Rand der Stadt von ukrainischen Truppen beschossen wurde. Nach den Worten Prichodkos wurden dort drei private Häuser durch Beschüsse beschädigt.
Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Opfer unter der friedlichen Bevölkerung.
„Heute Nacht wurde in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Armee ein Mann, geb. 1957, der in Golmowskij in der Woroschilowgradskaja-Straße 5 wohnt, verletzt worden“, sagte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko.
Nach seinen Worten wurde der Verletzte medizinisch versorgt, derzeit sehen die Ärzte seinen Zustand als stabil an.
„Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Kiewskij-Bezirk beschossen, ein Geschoss traf einen Wirtschaftshof des Sasjadko-Bergwerks, Verglasung und Fassade eines Verwaltungsgebäudes sind beschädigt. Die Arbeiten im Bergwerk wurden nicht eingestellt“, teilte der Leiter des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko mit.
Er fügte hinzu, dass in der Folge der Beschüsse durch einen direkten Treffer eines Geschosses ein Wohnhaus in der Achromejew-Straße 10 beschädigt wurde. Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung sind nicht eingegangen.

De.sputniknews.com: Kiew gesteht seine Saboteure in Lugansk ein
Die in der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk (LVR) gefangengenommenen Aufklärer dienen tatsächlich in der ukrainischen Armee, wie aus einer Mitteilung hervorgeht, die das Kommando der ukrainischen Sondereinsatz-Kräfte am Samstag auf Facebook veröffentlichte.
„Im Unterschied zu Russland gestehen wir unsere Jungen ein. Wie das Pressezentrum des Stabs der sogenannten Anti-Terror-Operation mitteilte, meldeten sich die Aufklärer, die im Rahmen der Anti-Terror-Operation im Gebiet Lugansk Aufgaben erfüllt hatten, am 11. Februar nicht“, heißt es.
Am Freitag hatten die LVR-Behörden Videoaufnahmen von Verhören der Festgenommenen veröffentlicht und erklärt, dass die ukrainischen Militärs am Mord an dem  örtlichen Polizeichef Oleg Anaschtschenko am 4. Februar 2017 beteiligt gewesen seien.
Bei den Festgenommenen handelt es sich laut dem Innenminister der LVR, Igor Kornet, um ukrainische Saboteure, die im Auftrag des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU nach Lugansk geschickt worden sein sollen.
Am 4. Februar war im Zentrum von Lugansk ein Auto explodiert, wobei der Polizeichef, Oleg Anaschtschenko, getötet wurde. Der Vorfall wurde als Terroranschlag eingestuft. Die Sprengkraft der Explosion betrug laut der  OSZE-Beobachtungsmission vier bis fünf Kilogramm TNT-Äquivalent. Die Explosion habe sich ereignet, als der Wagen gestartet worden sei.
Am 11. Februar hatte der TV-Sender „112 Ukraina“ unter Verweis auf einen Sprecher der taktischen Gruppe „Mariupol“, Dmitri Sawtonow, mitgeteilt, dass eine ukrainische Aufklärungsgruppe im Gebiet Lugansk als vermisst gelte. Ihm zufolge hat die Gruppe die Kräfte des Gegners an der vordersten Linie der ukrainischen Stellungen beobachtet. Zur vorgegebenen Zeit sollen sich aber die Militärs nicht gemeldet haben.
Wie die russische Nachrichtenagentur Rosbalt berichtet hatte, haben die Sicherheitskräfte der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk nach eigenen Angaben den Terroristen festgenommen, der zuvor den örtlichen Polizeichef Oleg Anaschtschenko getötet haben soll.

Dan-news.info: Die ukrainische Seite gibt keine genauen Antworten auf die Vorschläge der DVR und die vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz bestätigte neue Variante eines Maßnahmeplans zur  Suche nach Vermissten im Donbass. Dies erklärte heute die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morowosa.
„Das Projekt „Fahrplan“ haben wir dem IKRK, wenn ich mich nicht irre, bereits von anderthalb Jahren in Minsk vorgestellt. Es war breit angelegt und wurde allen Seiten zur Einfügung von Änderungen aus seiner Sicht vorgestellt. Wir haben diesen Fahrplan vollständig abgearbeitet, Änderungen eingebracht, mit denen das IKRK einverstanden war“, sagte Morosowa. „Im Grunde war dieses eine neue Variante, aber die ukrainische Seite hat ihre Zustimmung nicht gegeben, sie aber auch nicht verworfen.
Die Bevollmächtigte unterstrich, dass die Frage der Bestätigung des Maßnahmeplans auf praktisch jeder Sitzung der humanitären Untergruppe in Minsk steht: Donezk besteht auch weiterhin auf der Notwendigkeit, mit der Arbeit an einer neuen Variante zu beginnen. „Die ukrainische Seite bringt bisher, und wie ich glaube, auch in Zukunft, weder Veränderungen noch ihre Zustimmung zu dem genannten Plan vor. Sie geben einfach keine Antwort“, sagte sie. „Über die ganze Problematik weiß der Präsident des IKRK (Peter Maurer) Bescheid. Außerdem haben wir uns an ihn mit einem Aufruf zur Unterstützung gewandt, damit sie Einfluss nehmen und die Arbeit in diese Richtung begonnen wird“.
Morosowa fügte hinzu, dass am 7. März dieses Jahres bei ihr ein Treffen mit Maurer stattfand, und in seinem Verlauf gelang es, die Variante des Maßnahmeplans, die von der DVR vorgeschlagen wurde, zu erörtern.
Wir merken an, dass der Präsident des IKRK die Notwendigkeit einer Beschleunigung des Prozesses der Suche nach Vermissten im Donbass ansprach.
Wir erinnern daran, dass nach den letzten Angaben des Apparats der Bevollmächtigten 468 Einwohner der Republik vermisst sind.

De.sputniknews.com: Russland und USA schaffen Syrien-Hotline auf Ebene der Generäle
Mit der Einrichtung einer neuen Syrien-Hotline auf Generalsebene haben jetzt Russland und die USA begonnen, wie der Pressesprecher des Vorsitzenden des Komitees der Stabschefs der US-Streitkräfte, Gregory Hicks, Medien mitteilte.
Die Seiten haben Hicks zufolge einen ersten Meinungsaustausch geführt, wobei „erste Gedanken“  dazu geäußert wurden, wie „ein solcher Kanal zur weiteren Verminderung des Risikos einer Konfrontation“ auf dem Territorium und im Luftraum Syriens hergestellt werden kann.
Wie der Pressesprecher ferner betonte, geht die amerikanische Seite davon aus, dass der Dialog zu Syrien auf einer „höheren Ebene“ erfolgen wird. Hicks sagte hierzu, dies könne es den Seiten erlauben, sich mit Hilfe „eines anderen Kommunikationskanals“ effektiver mit der „operativen Beseitigung von Konfrontationsrisiken“ zu befassen.
Dabei ist er nicht näher darauf eingegangen, wann dieser erste Meinungsaustausch hinsichtlich der einzurichtenden Hotline stattgefunden hat, und wer konkret daran teilnahm.
Der UN-Sicherheitsrat hatte die Konfliktseiten in Syrien zuvor zu konstruktiven Verhandlungen aufgefordert, die im „Geiste des guten Willens“ geführt werden sollen.

Dan-news.info: „Nach Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte hatte ganz Kominternowo keinen Strom und kein Gas. Jetzt sind Gastechniker und Mitarbeiter der Elektrizitätswerke vor Ort, um Wiederaufbauarbeiten durchzuführen. Ich hoffe, dass bald alles wieder aufgebaut ist“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatoij Janowskij mit.
Dan-news.info: Mitarbeiter von drei Unternehmen in der DVR, die unter äußere Leitung gestellt wurden, haben in den letzten zwei Monaten von der vorherigen Führung keinen Lohn erhalten. Dies teilte heute das Mitglied des Spezialstabs zum Schutz der Rechte der Arbeiter der Unternehmen Olga Posdnjakowa mit.
„Wir achten ständig darauf, dass von Seiten der ukrainischen Führung den Menschen die Löhne für Januar und Februar gezahlt wurden“, sagte Posdnjkowa. „Derzeit gibt es Rückstände von etwa 13 Mio. Griwna in Unterorganisationen der Jenakiewer Metallfabrik. Schulden gibt es auch beim Sasjadko-Bergwerk und bei der Jasinowskij-Kokerei“.
Die Gesprächspartnerin der Agentur unterstrich, dass geplant ist, die Frage der Löhne durch Verhandlungen mit der ukrainischen Führung dieser Unternehmen zu lösen. Unter anderem haben am 13. März Vertreter des Spezialstabs vor, sich mit der Direktion der Jenakiewer Metallfabrik zu treffen und mit ihr die Frage der Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber den Arbeitern zu erörtern.
Das Mitglied des Stabs fügte hinzu, dass trotz der zeitweiligen Probleme mit den Lohnrückständen alle Mitarbeiter der Unternehmen, die unter äußere Leitung gestellt wurden, ihre Bereitschaft geäußert haben, für die Republik zu arbeiten und ihre Produktion auf die RF umzustellen.

De.sputniknews.com: Zwei Explosionen bei Friedhof in Damaskus: 33 Tote und 100 Verletzte
Vor dem Bab-as-Saghir-Friedhof in Damaskus haben sich am Samstag zwei Explosionen ereignet, wie die Agentur SANA unter Verweis auf die örtliche Polizei berichtet. Unter den Zivilisten gibt es 33 Tote und 100 Verletzte.
Die Polizei stufte die Explosionen als Terroranschlag ein.
Der Bab-as-Saghir-Friedhof ist ein muslimischer Friedhof. Er liegt in der Altstadt südwestlich der Umayyaden-Moschee südlich des Bab al-Saghir (Kleines Tor). Hier sind zahlreiche Persönlichkeiten der islamischen Geschichte begraben. Es ist eine wichtige islamische Pilgerstätte, insbesondere für Schiiten.

Lug-info.com: Einstellung von Wasserlieferungen von ukrainisch besetztem Gebiet in die LVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Um drei Uhr nachts wurde ohne Vorlage offizieller Dokumente die Lieferung von Wasser von der Westlichen Filterstation, die sich auf dem Territorium der Ukraine befindet und die Wasserversorgung von Perwomajsk, Stachanow, Kirowsk, Brjanka, Altschewsk, Perewalsk, Krasnyj Lutsch, Antrazit absichert, eingestellt“, teilte das staatliche Unternehmen Luganskwoda mit.
„Im Zusammenhang damit werden die Zeitpläne für die Wasserlieferungen geändert. Wir erinnern daran, dass am 6. März die Ukraine auf die gleiche Weise die Wasserlieferung von der Petrowskij-Pumpstation eingestellt hat, die den Slawjanoserbskij-Bezirk und Lugansk versorgt“ heißt es in der Mitteilung.
„Nach den Worten der Vertreter des kommunalen Unternehmens „Popasnaja Bezirkswasserwerke“ ist die Wasserlieferung von der westlichen Filterstation aufgrund einer Störung an einer Hauptwasserleitung des Durchmessers 1200mm unterbrochen worden. Offizielle Dokumente, die dies bestätigen, haben wir nicht erhalten“, teilte Luganskwoda weiter mit.
Etwas später teilt der Direktor von Luganskwoda Alexandr Awerschin mit, dass die ukrainische Seite zugesagt hat, bis zum Abend die Wasserlieferungen wieder aufzunehmen.‘
Awerschin teilte weiter mit, dass die Einstellung der Lieferungen von der westlichen Filterstation sich nicht wesentlich auf die Wasserversorgung der LVR auswirkt. 
„Wir haben unsere Wasserwerke soweit auf eine solche Situation vorbereitet und haben die Wasserzufuhr vom Jelisawtinskij-Stausee erhöht, deswegen wird die Wasserzufuhr nach Krasnyj Lutsch, Antrazit nur um 10-15% verringert“, sagte Awerschin.
Die Lieferungen nach Stachanow und Brjanka werden um 30% reduziert.
„Wir haben Arbeiten zum Wiederaufbau von Bohrlöchern für die Wasserwerke in Krasnyj Liman, Choroschanskoje, Slawjanoserbsk durchgeführt. Außerdem wurden Reservestränge von Leitungen wieder in Betrieb genommen und die Pumpen erneuert, wodurch größere Wassermengen transportiert werden können“, berichtete Awerschin.
„Im Zusammenhang damit ist die Abhängigkeit von solchen Einschränkungen weniger spürbar“, sagte er.
Er merkte an, dass die Wiederinbetriebnahme weiterer Wasserquellen geplant ist; sobald dies finanziert werden kann, ist es möglich, vollständig auf eigene Wasserquellen überzugehen.
Auch für die Einstellung der Lieferungen vom Petrowskij-Wasserwerk, die am 6. März um 12:15 erfolgt ist, gibt es bisher keine offizielle Erklärung der ukrainischen Seite und auch keine Aussage, wann die Wasserversorgung wieder aufgenommen wird.
„Im Zusammenhang damit vergrößern wir die Förderung aus eigenen Quellen, die auf dem Gebiet von Lugansk liegen, die Zeitpläne wurden etwas geändert, die Zeiten verkürzt. Dies betrifft die östlichen Stadtteile und das Stadtzentrum“, fügte Awerschin hinzu.
Die gesamte Situation wirkt sich nicht auf die Arbeit der Heizwerke aus.

De.sputniknews.com: Kreml begründet Gespräche russischen US-Botschafters mit Trump-Team
Die Kontaktaufnahme des russischen Botschafters in Washington, Segej Kisljak, mit Vertretern des Teams von US-Präsident Donald Trump gehört laut dem Kreml in Moskau zu seiner Arbeit. Darüber sprach Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in einem Interview für den TV-Sender CNN.
„Das ist seine Arbeit“, sagte Peskow.
„Er hat die bilateralen Beziehungen besprochen und aufgeklärt, was in den USA passiert, damit wir in Moskau die Situation verstehen.“
Peskow verwies darauf, dass jeder Botschafter die gleiche Arbeit erledige:
„Dies macht jeder Botschafter Russlands im Ausland und jeder Botschafter der USA im Ausland, auch in Moskau.“
Je mehr der Botschafter mit Menschen kontaktiere, desto besser mache er seine Arbeit.
Dabei betonte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, dass Kisljak beim US-Wahlkampf auch mit Vertretern des Teams der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton kontaktiert habe.
„Aber es hat sich nicht um die Wahlen gehandelt, es gab keine Einmischung in den Wahlprozess“, unterstrich Peskow.
Peskow äußerte sich darüber zu einem CNN-Reporter, der den Film „Most Powerful Man in the World“ über den russischen Staatschef Wladimir Putin gemacht hatte. Der Film soll am 13. März gezeigt werden.
Der frühere Sicherheitsberater Michael Flynn war am 14. Februar zurückgetreten. In seinem Rücktrittsgesuch soll er zugegeben haben, er habe dem US-Vizepräsidenten Michael Pence und anderen Vertretern des Weißen Hauses unabsichtlich unvollständige Informationen über die mit dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, geführten Telefonate  zur Verfügung gestellt. Später wurde berichtet, dass Trump Flynn um dessen Rücktritt gebeten habe, weil dieser sich nicht angemessen gegenüber Pence verhalten haben soll.
Zuvor hatte die Zeitung „The Washington Post“ mitgeteilt, dass Flynn und Kisljak am 29. Dezember fünf Telefonate geführt hätten – im Zeitraum zwischen der Bekanntgabe der neuen US-Sanktionen und der Entscheidung von Präsident Wladimir Putin, keine Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Lug-info.com: „Am 11. März um 4:15 wurde Stachanow ein weiteres Mal mit Artillerie beschossen. In der Folge des Artilleriebeschusses wurden 15 private Wohnhäuser beschädigt oder zerstört“, teilte die Stadtverwaltung mit.
„In den Häusern sind Verglasung, Schieferdächer beschädigt, Fassaden durch Splitter durchlöchert, es gibt Zerstörungen an Wirtschaftsgebäuden, Zäunen, Toren. Auf dem Gelände eines der Häuser befand sich ein Kleinbus, der auch von Splittern beschädigt wurde“, teilte das Bürgermeisteramt von Stachanow mit.
Auch Gas- und Stromleitungen auf der Majskaja-Straße wurden beschädigt. Störungsbrigaden des Elektrizitätswerks und der Bezirksfiliale von „Luganskgas“ führen bereits Reparaturarbeiten durch.
Auch in einem Wohnheim wurde durch die Explosionswelle die Verglasung beschädigt.
Trotz der zahlreichen Schäden an Wohnhäusern gibt es keine Toten und Verletzten unter den friedlichen Einwohnern.
Der Bürgermeister von Stachanow Sergej Shewlakow war am Morgen vor Ort und wies an, den Einwohnern der beschädigten Häuser Unterstützung zu leisen.
„Spezialisten der Wiederaufbauabteilung der Stadtverwaltung von Stachanow registrieren die Schäden und nehmen die notwendigen Messungen vor. Außerdem sind Polizei und Zivilschutz vor Ort“, berichtete das Bürgermeisteramt.

Nachmittags:

Dnr-news.com: Iwantschuk: Ein ukrainischer Killer wurde für den Mord an Igor Besler auf die Krim geschickt
Der von MfS der LVR festgenommene Major des SBU Sergej Iwantschuk berichtete von einem Diversanten mit Codenamen „Odessa“, der im Auftrag des SBU Igor Besler (einer der ehemals führenden Kommandeure der Volksmiliz der DVR, Verteidiger von Gorlowka – Anm. d. Übers.) ermorden sollte.
„Mir ist bekannt, dass ein Soldat aus unseren Reihen, mit Codenamen „Odessa“, sich Anfang 2016 für 3 Monate auf der Krim befand mit dem Auftrag, Besler zu vernichten“, sagte Iwantschuk.
Da er aber Igor Beslers Aufenthaltsort nicht ermitteln konnte, versteckte der Diversant die Waffen in einem Erdloch und kehrte in die Ukraine zurück.

De.sputniknews.com: Assad: US-Präsenz in Syrien trägt nicht zu Bekämpfung von Terrorismus bei
Russland ist die einzige ernsthafte Kraft, die effektiv gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien kämpft, wie der syrische Präsident Baschar al-Assad am Samstag in einem Interview mit dem Hongkonger TV-Sender „Phoenix“ sagte.
Ihm zufolge sieht er derweil keine Möglichkeiten, mit der Trump-Administration zusammenzuarbeiten.   Auch die Präsenz der US-Militärs in Syrien würde nicht zur Bekämpfung des Terrorismus beitragen.
„Wir denken nicht, dass dies helfen wird. Was wollen sie tun? Gegen den IS kämpfen? Sie haben fast alle Kriege verloren. Sie haben im Irak eine Niederlage erlitten und letzten Endes mussten ihre Kräfte abziehen. Sogar in Somalia wie auch in Vietnam und Afghanistan“, so Assad.
Zudem habe Damaskus Washington kein grünes Licht gegeben, seine Soldaten in die syrische Stadt Manbidsch in der Provinz Aleppo zu verlegen.
In dieser Woche hatte das Pentagon erklärt, es habe seine Truppen in den Raum von Manbidsch verlegt, um eventuelle Attacken gegen jegliche Gruppierungen außer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat) verhindern zu können.
„Jegliche ausländische Truppen, die nach Syrien ohne unsere Einladung, Konsultationen oder Zustimmung kommen, betrachten wir als Eroberungskräfte, unabhängig davon, ob sie amerikanische oder irgendwelche andere sind“, sagte Assad.
Zuvor hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan geäußert, dass das nächste Ziel der türkischen Armee nach der Eroberung von Al-Bab die syrische Stadt Manbidsch sei, in der sich derzeit kurdische Formationen aufhielten, die von Ankara als Terrororganisation betrachtet würden.

De.sputnikews.com: Assad zu Prioritäten der syrischen Armee
Die Befreiung der syrischen Stadt Rakka von der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) ist für die syrische Armee vorrangig, wie der syrische Präsident Baschar al-Assad am Samstag in einem Interview mit dem Hongkonger TV-Sender „Phoenix“ sagte. Dies bedeute aber nicht, dass die Rückeroberung anderer Städte kein wichtiges Ziel sei.
„Jetzt haben wir uns Rakka genähert. Gestern haben unsere Truppen den Euphrat erreicht, der in der Nähe der IS-Hochburg Rakka liegt. Sodass Rakka für uns vorrangig ist. Dies bedeutet aber nicht, dass andere Städte kein wichtiges Ziel sind. Dies könnte gleichzeitig erfolgen“, so Assad.
Die von den syrischen Regierungstruppen kontrollierte Stadt Palmyra liege auf dem Weg zu dem an den  Irak angrenzenden Deir ez-Zor. Jene Bezirke würden vom IS als Routen für logistische Unterstützung der Terroristen im Irak und in Syrien ausgenutzt.
Laut Assad kann die Befreiung von Rakka und Deir ez-Zor von den Terroristen mehrere Monate in Anspruch nehmen.  „Wenn wir uns vorstellen, dass es keinerlei ausländische Intervention gebe, kann dies mehrere Monate brauchen“, so Assad.
Der Krieg in Syrien sei dadurch erschwert, dass es im Land eine ausländische Intervention gebe.
„Es ist gut, dass wir unsere Gesellschaft angesichts dieser Intervention vereinigen konnten“.
Rakka gilt als die IS-Hauptstadt in Syrien. Die Stadt wurde 2013 von den IS-Dschihadisten besetzt. Der IS stellt derzeit eine der größten Gefahren für die globale Sicherheit dar. Innerhalb von drei Jahren brachten die Terroristen weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle. Sie versuchen außerdem, ihren Einfluss auf Afghanistan auszudehnen.

Ukrinform: Die Ukraine erwartet in der nächsten Zukunft die Unterzeichnung eines Abkommens über eine Zusammenarbeit zwischen den Verteidigungsministerien beider Länder.
„Die Ausbildungsmission UNIFIER ist nur eine der Richtungen unserer Zusammenarbeit im Militärbereich“, erklärte der ukrainische Botschafter in Kanada Andrij Schewtschenko. „Kanada unterstützt uns bei der Reformierung des Verteidigungssektors und bildet ukrainische Soldaten auf seinem Territorium aus. Außerdem warten wir voller Ungeduld auf die Unterzeichnung eines Abkommens über eine Zusammenarbeit zwischen unseren Verteidigungsministerien in der nächsten Zukunft“, so der Diplomat.
Die Verhandlungen über das Abkommen sind laut dem Botschafter bereits abgeschlossen. Beide Seiten suchen einen passenden Ort und eine passende Zeit für seine Unterzeichnung, sagte er. Das Abkommen solle aber mit konkreten Inhalten gefüllt werden, sonst könne es nur auf dem Papier bleiben.
Am Montag hatte die kanadische Regierung beschlossen, die Ausbildungsmission UNIFIER in der Ukraine bis 31. März 2019 zu verlängern.

armiydnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
Der Gegner beschießt weiterhin Gebiete von Ortschaften der Republik: Jasinowataja, Krutaja Balka, Kominternowo, Sajzewo, Spartak, Besymennoje, Sachanka, Dokutschajewsk, Jelenowka, Gorlowka, Oktjabrj, Alexandrowka, Luganskoje, den Petrowskij-Bezirk und den Kiewskij-Bezirk von Donezk.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 88 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Die Zahl der Geschosse, die von den ukrainischen Streitkräften mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen auf das Territorium der Republik abgeschossen wurden, betrug: Mehrfachraketenwerfer – 10 Geschosse, schwere Artillerie – 113 Mal, davon 20 Geschosse des Kalibers 152mm, Mörser verschiedenen Kalibers – 427 Mörsergeschosse, davon 188 des Kalibers 120mm, außerdem wurden 101 Mal Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen, 727 Mal Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge der Beschüsse wurden sieben Wohnhäuser beschädigt. Dies sind:
wegen der Beschüsse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ wurden in Luganskoje drei Häuser auf der Klubnaja-Straße 26, der Sadowaja-Straße 7 und der Uschakow-Straße 43 beschädigt;
in der Folge von Artilleriebeschuss wurden im Petrowskij-Bezirk von Donezk drei Häuser beschädigt: Mark-Osernyj-Straße 83, Seljonyj-Gaj-Straße 73 und Schestakow-Straße 106 und ein Haus im Kiewskij-Bezirk auf der Achromejew-Straße 10.
Beim Beschuss von Jasinowataja durch die ukrainischen Truppen erlitten zwei friedliche Einwohner Splitterverletzungen: Wiktorija Alexandrowna Dratsch, geb. 1998 und Leonid Pawlowitsch Rodoschkewitsch, geb. 1952.
In den letzten 24 Stunden betrugen die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz der Republik einen Toten.
Nach Angaben unserer Aufklärung gruppiert der Gegner weiterhin schwere Waffen um und konzentriert sie an der Kontaktlinie.
So wurde im Gebiet von Primorskoje, 7 km von der Kontaktlinie, eine zeitweilige Feuerposition von sechs 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ entdeckt.
Im Gebiet von Magdalinowka, 4 km von der Kontaktlinie, wurde die Ankunft eine Kolonne mit drei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ und Lastwagen mit Munition bemerkt.
Wir wenden uns an die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und rufen auf, die Erfüllung sinnloser Befehle der Kommandeure, wegen derer Eure Kameraden sterben und zum Krüppel werden, zu beenden. Die ukrainischen Mütter und Frauen haben genug davon, Begräbnismitteilungen zu erhalten.
Die Einheiten der Volksmiliz tun weiter Dienst zum Schutz der Grenzen unserer Republik. Gestern wurde mit technischen Einheiten ein Training zur Verminung von Ufergebieten und zur Einrichtung von technischen Sperren durchgeführt. Mit Panzer- und Panzergrenadiereinheiten wurden Trainings zur Steuerung des Feuers durchgeführt.

De.sputniknews.com: Bei dem jüngsten Doppelanschlag in Damaskus sind am Samstagmorgen rund 40 Iraker getötet und weitere 120 verletzt worden, wie das irakische Außenministerium mitteilte.
Demnach sollen die Busse mit Irakern in der Nähe des Bab-as-Saghir-Friedhofs in der Altstadt der syrischen Hauptstadt mit Gräbern prominenter Geistlicher zur Explosion gebracht worden sein. Zuvor war von 33 toten und 100 verletzten Zivilisten die Rede gewesen.
Der Bab-as-Saghir-Friedhof ist ein muslimischer Friedhof. Er liegt in der Altstadt südwestlich der Umayyaden-Moschee südlich des Bab al-Saghir (Kleines Tor). Hier sind zahlreiche Persönlichkeiten der islamischen Geschichte begraben. Es ist eine wichtige islamische Pilgerstätte, insbesondere für Schiiten.

Lug-info.com Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR hat sich verschärft.
In den letzten 24 Stunden wurden 348 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Ein Soldat der Volksmiliz wurde in der Folge eines Mörserbeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte verletzt, er befindet sich im Krankenhaus.
Heute um 4 Uhr morgens wurde aus Richtung des von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Troizkoje ein Wohngebiet von Stachanow mit 152mm-Artillerie beschossen. Auch eine Gasleitung wurde beschädigt. Durch glücklichen Zufall wurde keiner der friedlichen Einwohner verletzt. Dieser Fakt wurde von den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung sowie von Vertretern der OSZE-Mission festgestellt.
Die ukrainische Seite verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen bezüglich des Abzugs von schweren Waffen von der Kontaktlinie. Nach Informationen, die wir aus Geheimdienstquellen erhalten haben, wurde im Gebiet von Nowoswanowka im Popasnaja-Bezirk die Stationierung von sieben 122mm-Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“ entdeckt.
Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen in der Zone der sogenannten „ATO“ technische Arbeiten zur Ausrüstung von Feuerpositionen, Unterständen für Technik und Bunkern durch.
Im Gebiet von Borowskoje – das ist im Bezirk Sewerodonezk – bestätigt sich die Einrichtung eines technisch ausgerüsteten Zugstützpunktes, mit darin befindlicher Panzertechnik und einem Abwehrraketenkomplex „Tunguska“.
Die Einheiten der Volksmiliz reagieren nicht auf Provokationen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, halten das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein.
Wir sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor entschieden im Interesse des Schutzes ihrer Bürger zu handeln.
In den Einheiten der Volksmiliz werden regelmäßig Übungen zur Erhöhung der Fertigkeiten und Kenntnisse durchgeführt. So wurden gestern auf den Übungsplätzen der Volksmilz Übungen mit Panzergrenadier- und Panzereinheiten zur Koordination der Züge durchgeführt. Im Verlauf der Übungen wurden praktische Aktivitäten eines Zuges bei der Verteidigung ausgearbeitet.

De.sputniknews.com: Die Türkei hat die Fährverbindung mit der Krim weniger als nach einem halben Jahr nach ihrer Wiedereröffnung eingestellt.
Wie der Direktor einer örtlichen Fährfirma, Stanislaw Gwosdilow, sagte, werden die Fähren von der Krim bereits seit zwei Wochen nicht empfangen.
Laut Gwosdilow nennt Ankara keine Gründe für diese Entscheidung. Dabei betonte der Direktor, dass die Einstellung der Fährverbindung die Lieferungen von Lebensmitteln und anderen Waren aus der Türkei auf die Halbinsel unmöglich gemacht habe.
Zwischen der Krim und der Türkei gab es mehrere Fähren. Die Fährverbindung war im Oktober 2016 wiedereröffnet worden.

Dan-news.info: Situation an der Donezker Filterstation (Wasserwerke) (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Um 16:13 wurde das Gebiet von Krutaja Balka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Mörsern beschossen. In der Folge wurden Stromleitungen beschädigt, über die die Donezker Filterstation, Awdejewka und die Awdejewker Kokerei mit Strom versorgt wird“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Über diesen Fall der Verletzung der Minsker Vereinbarungen wurden die Vertreter der OSZE-Mission bereits informiert, ihnen wurde die Bitte übermittelt, bei der Evakuierung des Personals der DFS Unterstützung zu leisten. Nach Angaben des Kommandos haben sich die Vertreter der Mission geweigert und sich dabei auf das Ende der Zeit für das Monitoring tagsüber bezogen. Die Mitarbeiter der DFS sind im Schutzraum geblieben.
Einzelheiten des Beschusses werden noch ermittelt.
Um 18:12 wird gemeldet, dass das Personal der DFS evakuiert wurde.
„Das Personal der DVS wurde evakuiert. Während der Evakuierung haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Schusswaffen auf die Fahrzeuge eröffnet, durch einen glücklichen Zufall wurde niemand verletzt“, teilte das operative Kommando mit.

De.sputniknews.com: Syriens Präsident Baschar al-Assad hat in einem Interview mit dem Hongkonger TV-Sender „Phoenix“ seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der Krieg in seinem Land im Jahr 2017 beendet wird.
Ihm zufolge haben viele Syrer beim Kriegsausbruch nicht einmal begriffen, was im Land vor sich geht, und deswegen „der westlichen Propaganda“ vertraut.
„Wir hoffen doch darauf, dass dieses Jahr das letzte wird. Es geht aber um einen Krieg, deswegen kann man nicht genau sagen, was noch passieren kann“, so Assad.
Wie Assad weiter ausführte, hat er nie daran gedacht, das Land zum Wohl seiner Familie zu verlassen.
„Es sind bereits sechs Jahre vergangen. Die schwierigste Zeit ist schon vorbei. Das war 2012 und 2013. Und sogar damals habe ich nie daran gedacht. Wie kann ich dann jetzt daran denken“, betonte Assad.
Eine solche Variante ist seinen Worten zufolge für ihn unannehmbar.
„Wenn Sie einmal ein solches Gefühl haben, so werden Sie verlieren. Sie werden nicht nur gegen Ihre Feinde verlieren, sondern auch gegen jene verlieren, die Sie unterstützen“.
Weder Assad noch dessen Familie haben solche Gedanken gehabt.

De.sputniknews.com: In Syrien startet Modernisierung des russischen Marine-Stützpunktes in Tartus
In dem materiell-technischen Versorgungspunkt für die russische Marine in der syrischen Hafenstadt Tartus sind die für die Modernisierung erforderlichen Erkundungsarbeiten eingeleitet worden. Dies berichtete am Samstag Viktor Oserow, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) der Presse.
„Es wurde mit den Erkundungsarbeiten begonnen, insbesondere für die Verlegung einer Treibstoffpipeline, es werden die Verträge ausgearbeitet, denn eine Reihe der Arbeiten (zur Modernisierung – Anm. d. Red.) werden syrische Unternehmen übernehmen. Die Befestigung der Kaimauern ist bereits in Angriff genommen, auch der Umbau der provisorischen Bauten für den Sicherheitsdienst hat begonnen“, teilte Oserow mit.
Die Hauptarbeiten zum gesamten Stützpunktkomplex sollen ihm zufolge zum Jahresende starten.
„Die wichtigsten Arbeiten zur Modernisierung des Stützpunktes in Tartus werden anderthalb bis zwei Jahre in Anspruch nehmen, doch die notwendigen Arbeiten zu dessen Vervollkommnung werden natürlich ständig im Gange sein“, ergänzte der Militärpolitiker.
Eine Quelle in der russischen Militärbehörde hatte der Agentur RIA Novosti zuvor mitgeteilt, dass die Modernisierung des Stützpunktes im syrischen Tartus in diesem Frühjahr beginnen und etwa fünf Jahre dauern werde.

Lug-info.com: Der Kommandeur des Territorialverteidigungsbataillons 13 der Volksmiliz der LVR Armen Bagirjan mit Codenamen „Baggi“ wurde von Mitgliedern einer ukrainischen Diversions- und Erkundungsgruppe (DEG) getötet, die auf Anweisung des leitenden Militärstaatsanwalts der Ukraine Anatolij Matios handelte. Dies teilte während des Verhörs im Staatssicherheitsministerium der Ausführende des Terroraktes gegen den Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oleg Anaschtschenko Sergej Iwantschuk mit.
Er merkte an, dass den Mitgliedern der DEG neben dienstlichen Aufgaben von Spezialdiensten der Ukraine auch „kommerzielle Aufgaben“ von ukrainischen Geschäftsleuten aufgetragen wurden. Unter anderem wurde ihnen im Dezember 2016 vorgeschlagen, eine Unternehmerin aus Donezk zu entführen und sie auf das von der Ukraine kontrollierte Territorium zu bringen. Für die Erfüllung dieser Aufgabe wurden den Diversanten 15.000 US-Dollar geboten.
„Kamerad Matios, er ist, so weit ich weiß, Staatsanwalt der Ukraine, hat „Baggi“ bestellt, er gab Geld zum Kauf von Fahrzeugen zur Ausführung dieser Aufgabe. „Baggi“ störte den Verkehr von Schmuggelware über die Grenze“, berichtete der Festgenommene.
„Alles, was ich sah, waren 5000 Dollar, alles was mir über Balow (Leiter des Aufklärungsabteilung des 8. Regiments der Spezialoperationskräfte der Ukrainischen Streitkräfte Major Pawel Alexandrowitsch Balow mit Codenamen „Kerd“ – Anm. LIZ) zum Kauf eines Fahrzeugs übergeben wurde. Er hat wahrscheinlich mehr dafür genommen. Die Gruppe, zu deren Leiter ich ernannt wurde, bearbeitete „Baggi“ nicht, dies tat die Gruppe „Teni“, der Kommandeur der Gruppe hat den Codenamen „Krik““, fügte der Diversant hinzu.
Das Fahrzeug Armen Bagirjans wurde am 2. Oktober 2016 zwischen Rodakowo und Sholtoje beschossen.

Abends:

Lug-info.com: Der in der LVR festgenommene Major der ukrainischen Streitkräfte Iwan Dejew hat den Ausführenden des Mordes am Helden der DVR Oberst Arsen Pawlow (Codename „Motorola“) genannt. Dies berichtete der Offizier der ukrainischen Spezialkräfte während eines Verhörs im Staatssicherheitsministerium der LVR.
Dejew gehörte zu einem Netz von Diversions- und Erkundungsgruppen (DEG), die von Mitarbeitern der Rechtsschutzorgane der LVR unschädlich gemacht wurden. Die Diversanten haben bereits ihre Beteiligung am Mord des Kommandeurs des Bataillons der DVR „Somali“ Michail Tolstych mit Codenamen „Giwi“ und des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko zugegeben.
Oberst Pawlow starb am 16. Oktober 2016 in Donezk in der Folge einer Detonation einer Sprengeinrichtung im Eingang eines Wohnhauses. Der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin erklärte, dass „Motorola“ nach vorläufigen Informationen Opfer eines Terroraktes wurde, der von einer ukrainischen DEG durchgeführt wurde.
„Ich kann bestätigen, dass, als ich mich im Chmelnizer Spezialregiment der Ukraine in Stschastje befand, hörte, wie der Major, der Leiter der Aufklärung Balow, damit prahlte, dass dies sein Werk sei – der Mord an „Motorola“. Dass er in Kamenez-Podolsk an Aufzügen geübt hat, wie sie richtig gesprengt werden“, erklärte Dejew.

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia:
Eilmeldung mit Video von Anwohnern Awdejewkas
„Awdejewka, Worobjow-Straße 15, vor etwa einer halben Stunde. Ein Panzer der ukrainischen Armee beschießt ein Hochhaus. Einwohner berichten, dass sich dort vor Ort schon vorher Journalisten von TSN aufhielten, die filmen wollten, wie angeblich die Armee der DVR die Wohngebiete von Awdejewka beschießt. Am Abend wird dann wohl das Material der ukrainischen Journalisten mit den Beschuldigungen in Richtung der Armee der DVR gebracht werden. Die Einwohner Awdejewkas aber wissen, woher der Beschuss kam und dass die ukrainische Armee wieder eine ihrer blutigen Provokationen durchführt. Auf dem Video sieht man, dass das Geschoss von der dem Beobachter gegenüberliegenden Seite geflogen kommt. Wenn man sich eine Linie in Richtung Worobjow-Straße 15 und Mendelejew-Straße 5-3 denkt, kommt man zu dem Schluss, dass aus Richtung Lastotschkino-Orlowka geschossen worden ist.“
Ergänzung von dnr-news.com: … Die kurze Zeitspanne zwischen Abschuss und Einschlag des Geschosses zeugt davon, dass das Feuer auf das Hochhaus aus kurzer Entfernung geführt wurde.

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