Presseschau vom 09.03.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Ein Lied, den Frauen in der Volksmiliz gewidmet, mit dem Titel „Unsere Mädchen“

Dan-news.info: Die Donezker Filterstation (Wasserwerke) ist nach einem dreitägigen Stillstand wieder in Betrieb genommen worden. Dies teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbassa mit.
„Wir haben die Filterstation in Betrieb genommen, das Personal befindet sich auf seinen Plätzen“, sagte ein Vertreter von Woda Donbassa.
Er äußerte auch die Hoffnung, dass die DFS ohne Unterbrechungen arbeiten kann und das Regime der Feuereinstellung in diesem Gebiet eingehalten wird.

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit
Beschossen wurden die Gebiete von Perwomajsk, Sokiloniki, Logwinowo, Kalinowka, Kalinowo, Losowoje, Annowka, Krasnyj Liman.
Es wurde mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

De.sputniknews.com: Gabriel zu Donbass: Nicht mal Minimalstandards erfüllt
Für eine erfolgreiche politische Regelung des Konflikts im Donbass werden „nicht mal die Minimalstandards erfüllt“, sagte Bundesaußenminister Sigmar Gabriel am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Moskau.
„Ich muss heute eins sagen: Am Ende des Tages kann keine Verhandlung der Welt, keine Begleitung durch internationale Politik den eigenen Willen zum Frieden und zum Erreichen dessen ersetzen, was man im Minsker Protokoll unterschrieben hat“, so Gabriel.
Zentrale Voraussetzung sei dabei nicht, „wer mit wem verhandelt, und nicht, wann man sich trifft“, sondern, dass beide Seiten „den festen Willen haben, die Vereinbarungen, die sie unterschrieben haben, einzuhalten“, sagte Gabriel.
„Und leider ist es so, dass, jeweils mit unterschiedlichen Begründungen, trotz mancher wiederholter Verabredungen, nicht mal die Minimalstandards erfüllt werden, nämlich Waffenstillstand und Rückzug der schweren Truppen, humanitäre Hilfe, Zugang des Roten Kreuzes, Gefangenenaustausch. Das empfinde ich als die minimalen Voraussetzungen dafür, dass man einen politischen Prozess erfolgreich steuern kann“, erläuterte der deutsche Außenminister.
Dabei betonte Gabriel, dass Moskau und Washington ihre Unterstützung für den Minsker Dialog zeigen sollten. In diesem Zusammenhang dürfe man sich nicht der Verantwortung entziehen.
„Wir haben ein Interesse daran, dass das Normandie-Format das Format Minsk nicht nur begleitet, sondern am Ende durchsetzt. Aber natürlich haben wir auch das Interesse, dass die Vereinigten Staaten erstens nicht nur informiert sind, sondern zweitens auch ihre Möglichkeiten nutzen, um (…) alle Seiten davon zu überzeugen, dass die (Minsker – Anm. d. Red.) Verabredungen (…) auch eingehalten werden. Da haben die Vereinigten Staaten natürlich eine Rolle. Und wir können und wollen unsere amerikanischen Freunde ermutigen, diese Rolle auch zu nutzen“, so Gabriel weiter.
Auch sein russischer Amtskollege betonte, es gebe keinen Konflikt, bei dessen Regelung man die USA auslassen könnte.
„In Russland ist man davon überzeugt, dass eine Beteiligung der USA für die weiteren Bemühungen zur bedingungslosen Umsetzung der Minsker Vereinbarungen sehr nützlich wäre“, so Lawrow.

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In Folge nächtlichen Beschusses von der ukrainischen Seite wurden durch direkte Treffer drei Häuser in der Rybalka-, Nazionalnaja- und Kirowogradskaja-Straße in Sajzewo und im Nikitowskij-Bezirk im Norden von Gorlowka zerstört“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit. „Außerdem wurde eine Stromleitung zerstört“.
Im Zusammenhang damit hatten nach den Worten Prichodkos in der Nacht etwa 500 Häuser keinen Strom, aber derzeit sind alle Reparaturarbeiten schon abgeschlossen und die Stromversorgung wieder in Betrieb.
Gestern wurden in Folge eines Beschusses von Kaschtanowoje am Rand von Jasinowataja um 18:20 Uhr das Dach und die Verglasung eines privaten Wohnhauses beschädigt. Die Besitzerin, eine 1944 geborene Frau, war während des Beschusses im Haus, wurde aber zum Glück nicht verletzt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.

Er fügte hinzu, dass außerdem am Abend Krutaja Balka unter Beschuss geriet. In der Schirokaja-Straße trafen zwei Geschosse, die nicht detonierten. Vor Ort sind Spezialisten des Zivilschutzministeriums.
Der Leiter der Ortsverwaltung von Jelenowka Igor Sjakerin berichtete über den Beschuss von Seiten der ukrainischen Armee. „Heute um 6 Uhr morgens wurde ein Mehrparteienwohnhaus in der Depowskaja-Straße durch ein Geschoss beschädigt. Teilweise sind Wände zerstört, Fensterglas zerschlagen“, sagte er.
„Zwischen 18:00 und 2:30 Uhr hat die ukrainische Seite 288 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm bzw. Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Der Gesprächspartner der Agentur erklärte, dass von den ukrainischen Einheiten Alexandorwka, Trudowskije, Luganskoje, Signalnoje, Losowoje im Westen von Donezk sowie Jelenowka im Südwesten der Hauptstadt, Sajzewo, Pantelejmonowka, Oserjanowka, Dolomitnoje bei Gorlowka, Krutaja Balka in der Nähe von Jasinowataja, Kominternowo und Oktjabrj im Süden der DVR beschossen wurden.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen der ukrainischen Armee auch einige Dutzend Geschosse mit Schützenpanzerwaffen und Granatwerfern abgefeuert.
„Gestern um 20:00 Uhr wurde das Dorf Kominternowo im Süden der DVR ein weiteres Mal mit Artillerie beschossen, es wurde eine Verteilungsgasleitung beschädigt“, teilte der Pressedienst des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ mit. „Nach Mitteilung der Störungsabteilung des Konzerns Donbassgas hatten um 9:00 Uhr morgens in Kominternowo 115 Verbraucher keine Gasversorgung“.
Donbassgas fügte hinzu, dass in Gorlowka durch Beschuss ebenfalls eine Verteilungsgasleitung beschädigt wurde; in der Jan-Hus-Straße hat ein privates Haus kein Gas.
Derzeit finden die Reparaturarbeiten statt.
„Heute wurde von 1 Uhr nachts bis 6 Uhr morgens Sachanka mit Mörsern beschossen. Dabei wurde eine Niedrigdruckgasleitung beschädigt“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Es handelt sich um die einzige Leitung, die Mariupol mit Gas versorgt.

De.sputniknews.com: Nie mehr Kalter Krieg! Gabriel ist für Abrüstung und Nato-Truppen im Baltikum
Zu Beginn seines Russland-Besuchs hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel ausdrücklich vor einem Rückfall in die Zeiten des Kalten Krieges gewarnt. Gabriel drängt zur Abrüstung, verteidigte aber auch die Stationierung von Nato-Truppen in Polen und im Baltikum, wie deutsche Medien unter Berufung auf ein Interview Gabriels in Russland berichten.
Gabriel sprach sich unter anderem auch für eine Wiederaufnahme regelmäßiger Sitzungen des Nato-Russland-Rates aus, bei denen Maßnahmen zur Verminderung von potentiellen Eskalationspunkten im Ostseeraum besprochen werden sollten. Dort kämen sich Nato und Russland nämlich bedrohlich nahe.
„Einen Rückfall in die Zeiten des Kalten Krieges müssen wir um jeden Preis verhindern“, betonte der deutsche Chefdiplomat.
Gabriel unterstützte auch eine Rückkehr zur Abrüstung zwischen Russland und der Nato. Dennoch verteidigte er die Stationierung von Nato-Truppen in Polen und im Baltikum als Reaktion auf die „militärische Übermacht Russlands in der Region“. Dass Russland so „ein riesiges Militärpotenzial“ an seiner Westgrenze aufstelle, könne er nicht nachvollziehen: Die Zahl der deutschen Soldaten dort sei im Vergleich dazu ja so gering, so Gabriel.
Gabriel äußerte zudem Sorge über die Stationierung von Iskander-M-Raketen in der russischen Exklave Kaliningrad. Wenn die russischen Raketen dauerhaft stationiert würden, sei das „Anlass zu großer Sorge und ein Rückschlag für Europas Sicherheit“, erklärte der Außenminister. „Es gibt in Osteuropa ein verbreitetes Gefühl der Verunsicherung seit dem russischen Vorgehen in der Ukraine. Das müssen wir ernst nehmen.“
Am heutigen Donnerstag trifft sich Gabriel mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, später soll er auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin treffen. Im Mittelpunkt von Gabriels Antrittsbesuch sollen der stockende Friedensprozess im umkämpften Osten der Ukraine sowie der Syrien-Konflikt stehen.

De.sputniknews.com: „Objektiv post-westlich“ – Lawrow über eine neue Weltordnung
Die Welt wird objektiv post-westlich, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel in Moskau.
„Die Welt wird objektiv post-westlich. Die Moderne ist nicht gelungen und wird auch nicht gelingen, und man muss sich daran gewöhnen, dass die Welt multipolar wird, und dass vor allem die führenden Spieler ihre kollektive Verantwortung für die Welt und Stabilität erkennen und in der Praxis umsetzen müssen“, sagte Lawrow.
Bundesaußenminister Gabriel sagte seinerseits, in Europa betrachte man den Begriff „Westen“ nicht aus geographischer, sondern aus politischer Sicht.
„Für mich ist ‚westlich‘ keine geographische Markierung, sondern eine politische. Und, jedenfalls was mich angeht, werde ich alles dafür tun, dass die Idee des Westens an universellen Werten von Menschenrechten, von Freiheit, Demokratie nicht postum wird“, sagte er.
Dazu betonte Lawrow, auch er habe nicht den geographischen Westen gemeint, sondern den „historischen Westen“:
„Ich meine damit Westeuropa, die USA, Australien, Neuseeland, also den historischen Westen, der bereits seit Jahrzehnten die erste Geige bei internationalen Angelegenheiten spielte“, so der russische Diplomat.
Mittlerweile aber sei es an der Zeit, da es zur „Entstehung neuer Machtzentren gekommen“ sei, fügte Lawrow hinzu.

Ukrinform: Der Hersteller der Radaranlage „Iskra“ hat 2016 seine Produktion um 200 Prozent gesteigert.
Nach Angaben des staatlichen Rüstungskonzerns „Ukroboronprom“ habe das Unternehmen aus Saporischschja die Ziele im Rahmen des staatlichen Verteidigungsauftrages erfüllt und einen Gewinn von 152 Millionen Hrywnja erzielt. „Iskra“ habe 457 neue Arbeitskräfte eingestellt. Der Durchschnittslohn betrage 9,900 Hrywnja.
Das Unternehmen besteht aus einem Konstruktionsbüro und einem Werk und produziert moderne Radaranlagen sowie Anlagen zur elektronischen Kampfführung.

Lug-info.com: Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz Peter Maurer hat den Passierpunkt der LVR im Gebiet von Staniza Luganskaja besucht. Dies berichtet ein Korrespondent von LIZ vom Ort des Geschehens.
Der Leiter der IKRK machte sich mit den Arbeitsbedingungen des Checkpoints bekannt, sah sich die 2015 beschädigte Brücke über den Sewerskij Donez an und inspizierte die Arbeit des Wärmepunktes, der gemeinsam vom Roten Kreuz und der Republik eingerichtet wurde.
Später, bereits in Lugansk, traf sich Maurer mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Volkssowjets der LVR, dem Bevollmächtigten Vertreter der Republik bei den Verhandlungen in Minsk Wladislaw Dejnego und anderen Vertretern der Republik.
„Er erinnerte daran, dass sie bereit sind, mit dem Wiederaufbauarbeiten an dieser Brücke zu beginnen, wenn es die Situation bezüglich der Sicherheit bei der Durchführung dieser Arbeiten erlaubt“, teilte Dejnego mit:
„Sobald nur die Kräfte und Mittel getrennt werden, was die Ukraine kategorisch nicht möchte. Daher wird die Situation wohl in diesem unverständlichen Zustand bleiben, solange es uns nicht gelingt die Frage der Sicherheit zu lösen, die mit der ukrainischen Seite verbunden ist“, sagte der Vertreter der LVR.
Dejnego merkte an, dass bei dem Treffen eine Reihe anderer Fragen aufgeworfen wurde, die mit der Arbeit des IKRK in der LVR verbunden sind, aber sie konnten nicht detailliert erörtert werden.
„Wir konnten die derzeitige Tätigkeit des Roten Kreuzes, die hier auf dem Territorium der Republik läuft, erörtern. Es wurde eine Reihe von Fragen von unserer Seite aufgeworfen, auf die wir leider keine Antworten erhalten konnten“, stellte er fest.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Kreml wusste auch ohne WikiLeaks, dass USA Putin bespitzeln.
Moskau will laut Kremlsprecher Dmitri Peskow die CIA-Dokumente, die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlicht wurden, genauer einsehen. Eine Überraschung seien sie jedoch nicht: Washington habe ja keinen Hehl daraus gemacht, dass es russische Diplomaten und Politiker aktiv abhöre.
„Zusammen mit der Weltgemeinschaft haben wir natürlich den veröffentlichten Daten unsere Aufmerksamkeit geschenkt. Sie sind beachtenswert und man sollte sich darin genauer einlesen“, so Peskow am Donnerstag.
Zugleich betonte er, der Kreml sei sich ohnehin dessen bewusst, dass US-Behörden russische Vertreter aktiv abhörten. Dies treffe auch auf den russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, zu.
„Das wird ja auch von niemandem verheimlicht, daher brauchte WikiLeaks die Information hier nicht zu enthüllen – man konnte selbst darauf kommen“, so Peskow auf die Frage, ob Moskau von fünf CIA-Servern mit dem Namen „PocketPutin“ (zu Deutsch: Taschen-Putin) Bescheid wisse, mit denen der russische Präsident angeblich abgehört werden soll.
Am Dienstag hatte WikiLeaks die bislang größte Enthüllung von CIA-Geheimdaten mit dem Codenamen „Vault-7“ gestartet. Schon allein der erste Teil der Daten unter dem Namen „Year Zero“ enthält 8761 Dokumente aus einem isolierten Hochsicherheits-Netzwerk des Geheimdienstes.
Die neue Veröffentlichung soll einen Überblick über das geheime Hacking-Arsenal der CIA – Schadsoftware, Viren, Trojaner – und das gezielte Ausnutzen von Schwachstellen in Systemen (sogenannte Zero-Day-Exploits) geben. Mit diesen Mitteln könnten WikiLeaks zufolge iPhones von Apple, Android-Geräte von Google, Windows-Rechner und sogar Fernseher angegriffen werden.

De.sputniknews.com: Europas Militärpolitik an kritischem Punkt – Gabriel und Lawrow zu Auswegen
Die Situation im militär-politischen Bereich in Europa hat einen kritischen Punkt erreicht, wie Bundesaußenminister Sigmar Gabriel bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Moskau sagte.
In den Beziehungen zwischen Russland und Europa gebe es derzeit viele Stereotypen. „Es gibt massive Bedrohungsängste im Baltikum, in Polen durch die dort offenbare Militärstärke. Und es gibt dann umgekehrt in Russland die entsprechenden Reaktionen, da wir als Nato-Mitglied gesagt haben, wir wollen sicherstellen, dass die Nato dort ihre Präsenz zeigt“, so Gabriel.
Berlin sei von Russlands großem Militärpotential im Baltikum sowie der Vergrößerung des Militärbudgets der USA äußerst besorgt. Gabriel zufolge hat man sich erneut der Gefahr eines neuen Wettrüstens angenähert.
„Und jetzt sind wir an einem kritischen Punkt“, betonte der Politiker. „Jetzt kann man diese Eskalation weiter betreiben, indem man sich nur auf sich selbst konzentriert, oder man kann immer wieder von Neuem versuchen zu verstehen, was da eigentlich bei dem Gegenüber los ist. Und es gibt Möglichkeiten des Interessenausgleichs“, betonte der Politiker.
Das könne zwar immer scheitern, es sei möglich, dass „wir am Ende zu keinem Ergebnis kommen“. „Aber eine klügere Form des Umgehens mit internationalen Konflikten ist mir bislang nicht untergekommen“, so Gabriel. Und man sehe, dass auch die Amerikaner eine Kooperation mit Russland brauchen – in Syrien, aber auch in Afghanistan.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow wies seinerseits sämtliche Behauptungen über eine disproportionale Verstärkung des russischen Militärpotentials an den westlichen Grenzen zurück.
„Wissen Sie, wir haben andere Statistiken“, so Lawrow. Statt gegenseitiger Anschuldigungen schlug der Minister vor, sich im Rahmen des Russland-Nato-Rates zu treffen und „die Situation im Bereich der euroatlantischen Sicherheit“ zu betrachten und auch „Inventur zu machen, wer wo was entfaltet hat“, so Lawrow.
„Wenn wir tatsächlich verstehen wollen, wie wir weiter handeln sollen, lassen Sie uns hinsetzen, die Militärs sich zusammen hinsetzen und feststellen, wer welche Kräfte in welchen Regionen Europas entfaltet hat, und dann werden, glaube ich, keine Fragen offen bleiben“, schloss Lawrow.

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko wird bald einen Gesetzentwurf über eine Quote für die ukrainische Sprache im Fernsehen ins Parlament einbringen.
Das erklärte der Staatschef bei der Verleihung der Nationalen Schewtschenko-Preises am Donnertag. Nach der Einführung der Mindestquote für ukrainischsprachige Titel in den Radioprogrammen seien signifikante Ergebnisse in punkto „Verbreitung der ukrainischen Lieder und der ukrainische Sprache“ erzielt worden. Poroschenko wolle dieselbe Vorgehensweise für das Fernsehen vorschlagen.
Nach den Worten Poroschenkos habe er im Sommer des Vorjahres zu einer Selbstverpflichtung der Sender aufgerufen. „Nicht alle haben das gehört“. „Nun ist der Gesetzgeber an der Reihe“, sagte er.

De.sputniknews.com: Russen kehren enttäuscht aus Europa heim.
Fast 150.000 Russen, die jahrelang im Ausland gelebt hatten, sind im vorigen Jahr heimgekehrt, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Donnerstag.
Diese Informationen veröffentlichte jüngst das russische Innenministerium, sie wurden auch vom Außenministerium bestätigt. Dank des staatlichen Programms zur Förderung der freiwilligen Heimkehr von Landsleuten entscheiden sich immer mehr Russen dafür. Dabei geht es um Menschen, die nicht nur in den GUS-Ländern, sondern auch in der EU lebten. Aus Europa sind etwa 30.000 Russen heimgekehrt. Einige von ihnen erzählten der „Iswestija“, was sie dazu bewegt hat.
Die antirussische Stimmung in Europa erlebt seit 2014 einen Aufschwung, als der Westen Russland vorwarf, angeblich aggressiv gegen die Ukraine vorzugehen. In den Medien wird Moskau als größte Gefahr nicht nur für die westlichen Länder, sondern für die globale Sicherheit im Allgemeinen dargestellt.
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Konstantin Kossatschow, nannte diese Stimmungen einen offensichtlichen Faktor, der die Landsleute zur Heimkehr bewege. „Die Dämonisierung Russlands, seiner Einwohner und der im Ausland lebenden Landsleute ist ein zusätzlicher motivierender Moment für die Menschen, die sich für die Heimkehr entscheiden“, so der Senator.
In einigen Ländern kommt es sogar vor, dass Russland mit dem Nazi-Deutschland verglichen wird. „Die Situation wurde in letzter Zeit wirklich unerträglich“, sagte eine Frau namens Natalja, die 19 Jahre in Prag lebte. „Der Russland-Hass wurde so stark, dass es in Prag öffentliche Verkehrsmittel mit antirussischen Plakaten gab, und draußen wurde man davor gewarnt, Russisch zu sprechen“, betonte sie. Angesichts dessen habe sich Natalja für die Rückkehr nach Russland entschlossen.
Die Gesellschaft spaltete sich bei der Einstellung zu Russland in zwei Lager, wobei der „Mainstream“ eindeutig gegen Moskau eingestellt ist. „In den meisten Medien werden Informationen von Anfang an entstellt, damit die europäische Bevölkerung Angst vor Russland hat“, sagte ein Mann namens Jan, der mehr als 20 Jahre in Paris lebte.
„Wenn man einer Minderheit angehört, die ständig unter Druck gesetzt wird, verteidigt man seine Nation und sein Land. Man wird ein größerer Patriot seiner Heimat. Und am Ende hat man keine Lust mehr, seine Heimat ständig zu rechtfertigen, und entscheidet sich für die Rückkehr dorthin, wo man wirklich Zuhause ist.“
Die Russen stoßen in Europa auf große Probleme, nicht zuletzt wegen der sprachlichen Hürde. In den baltischen Ländern wurden verschiedene Gesetze verabschiedet, die die Möglichkeiten der russischsprachigen Minderheit beschränken. In Lettland gibt es beispielsweise seit 2015 ein Gesetz, das die Kommunikation in russischer Sprache in Büros, Betrieben usw. untersagt.
Darüber hinaus verlieren die Russen in Europa ihre berufliche Qualifikation, weil sie keine Arbeit finden, die ihrer Ausbildung entsprechen würde. „In Deutschland habe ich verstanden, dass ich viel weniger Arbeitsperspektiven als in Russland habe. Nach längerer Zeit im Ausland verstand ich, dass ich mich wohl nie als Deutscher fühlen würde“, sagte Ischchan, der zwölf Jahre in München und Berlin lebte.
Laut dem russischen Innenministerium sind 2016 insgesamt 146.585 Landsleute heimgekehrt. Die Unfähigkeit der westlichen Behörden zur effizienten Integration der Russen ist einer der wichtigsten Faktoren für ihre Entscheidung. Außerdem verspüren sie einen starken Druck seitens der Medien. Sollte dieser Trend auch in diesem Jahr konstant bleiben, werden sich künftig wohl noch mehr Russen für die Heimkehr entscheiden.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden hat der Gegner 14-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei haben die ukrainischen Streitkräfte Mörser der Kaliber 120 und 82mm, Schützenpanzer, Granatwerfer und Schusswaffen eingesetzt.
Insgesamt wurden 495 Mörser- und Artilleriegranaten auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Das ukrainische Kommando verletzt weiter die Bedingungen der Minsker Vereinbarungen zur Stationierung von Militärtechnik entlang der Kontaktlinie und nutzt das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration militärischem Potential seiner Einheiten in der Zone der sogenannten „ATO“.
So wurde im Gebiet von Tschmyrowka, Starobelsk-Bezirk, ein ständiger Stationierungspunkt der 3. Raketenabteilung der 27 Raketenbrigade der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, zu deren Bewaffnung Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und „Uragan“ gehören. Inzwischen sind 12 Mehrfachraketenwerfer „Grad“ in das Gebiet von Waluskoje, Nishneteploje, Petrowka verlegt worden.
Außerdem wurde entdeckt, dass im Verantwortungsbereich des 3. Bataillons der 24. mechanisierten Brigade im Gebiet von Nowoswanowka drei Schützenpanzerwagen und drei Lastwagen mit Munition eingetroffen sind.
In einem Gebiet einen Kilometer nördlich von Orechowo, im Waldstück Kasennoje, wurden zwei 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ aus dem Bestand der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt.
So zeigt die verbrecherische ukrainische Militärführung weiter ihre Absicht die Minsker Vereinbarungen zu sabotieren und unternimmt alles für eine weitere Eskalation des Konflikts im Donbass.
Nach unseren Informationen wurde vom 1. bis zum 4. März vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte eine Überprüfung der Brigaden, die in der Zone der sogenannten „ATO“  unmittelbar an der Kontaktlinie stationiert sind, vorgenommen.
Es wurde die Tätigkeit einer Gruppe von Offizieren des Generalstabs in der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte registriert, die das Ziel hat zu kontrollieren, wie die Einheiten mit allen Arten von Lebensmitteln ausgestattet sind, und Fälle von Unterschlagung von Treibstoff, Schusswaffen und Munition aufzudecken.
Im Ergebnis der Überprüfung wurde das Fehlen von etwa 100 Tonnen Treibstoff festgestellt.
Im Zusammenhang damit wurden drei Offiziere der Brigade ihrer Ämter enthoben. Insgesamt wurden im Ergebnis der Arbeit der Kommission fünf Strafverfahren eingeleitet.

De.sputniknews.com: Kreml weist US-Vorwürfe zu Stationierung von Marschflugkörpern zurück
Russland hält sich laut Kremlsprecher Dmitri Peskow nach wie vor an seine internationalen Verpflichtungen, darunter auch an den INF-Vertrag über atomare Mittelstreckensysteme. Damit kommentierte er die jüngsten Vorwürfe des Pentagons, dass Russland gegen Westeuropa gerichtete Marschflugkörper stationiert habe.
„Russland hat sich immer zu allen internationalen Verpflichtungen bekannt, darunter auch zu den Verpflichtungen, die sich aus dem INF-Vertrag ergeben, und wird es auch weiterhin tun“, betonte Peskow. „Deshalb sind wir damit nicht einverstanden und weisen jegliche Vorwürfe zurück.“
Der Kremlsprecher erinnerte auch an die Äußerungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, der zuvor gesagt hatte, Russland erfülle alle internationalen Verpflichtungen, selbst wenn dies seinen Interessen nicht ganz entspreche. „Manchmal müssen wir flexibel sein, und das tun wir auch“, so Peskow weiter.
Zuvor hatte das Pentagon Russland vorgeworfen, Marschflugkörper-Systeme heimlich aufgestellt zu haben. In seiner Rede vor dem US-Kongress sagte der stellvertretende Chef des US-Generalstabs, Paul Selva, Russland verletzte damit den „ den Geist und die Ziele“ des INF-Vertrags, indem es verbotene Waffen stationiere.

De.sputniknews.com: Kim Jong-un gratuliert Assad zu 54. Jahrestag der syrischen Revolution
Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un hat Medienberichten zufolge seinem syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad per Telegramm zum 54. Jahrestag der syrischen Revolution gratuliert, die am 8. März 1963 stattgefunden hatte und auch Märzrevolution genannt wird.
„Pjöngjang wird vor allem Unterstützung für und Solidarität mit der Regierung und der Bevölkerung Syriens demonstrieren, die einen gerechten Kampf gegen die Aggression und gegen die Herausforderungen der feindlichen Kräfte zum Schutz der Souveränität und der territorialen Integrität des Landes führen“, heißt es in der Depesche.
Dabei habe Kim Jong-un hinzugefügt, dass die Revolution vom 8. März „zu einem historischen Ereignis im Kampf der syrischen Bevölkerung für den Schutz der Sicherheit des Landes, des Erfolgs des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts unter der Führung der Baath-Partei“ wurde.
Der Text des Telegramms soll am Donnerstag in der nordkoreanischen Zeitung „Rodong Sinmun“ erschienen sein.

Ukrinform: Der Ausschuss des Europäischen Parlaments (EP) für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres hat dem Entwurf einer legislativen Entschließung über die Aufnahme der Ukraine in die Liste der Drittländer, für deren Staatsangehörige die Visumpflicht aufgehoben wird, zugestimmt.
Dafür habe die überwiegende Mehrheit der Abgeordneten des Ausschusses gestimmt (39, 4 waren dagegen und einer hat sich enthalten), berichtet der Ukrinform-Korrespondent in Brüssel.
„Die Ukraine hat alle von der EU gestellten Kriterien erfüllt und sie sind wichtig für die weitere stabile Entwicklung des Landes“, erklärte in der Sitzung des Ausschusses der Abgeordnete von Polen, Michał Boni.
Er erinnerte ferner daran, dass die ukrainische Seite auf dem Wege zur Visafreiheit weitreichende Reformen im Bereich der Grenzsicherung, der Dokumente und der Sicherung der Grundrechte durchgeführt hat.
Der polnische Parlamentarier gratulierte der Ukraine zur Annäherung an die endgültige Abschaffung der Visaregelung mit der EU und äußerte die Zuversicht, dieser Prozess werde im Juni enden.

De.sputniknews.com: Kein Platz für die Ukraine beim Russland-Nato-Rat
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat in einer Pressekonferenz im Anschluss an sein Treffen mit Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in Moskau seine Position zum Russland-Nato-Rat klar zum Ausdruck gebracht.
Lawrow hat angemerkt, dass es kontraproduktiv sei, Russland „jedes Mal“ darauf hinzuweisen, dass beim Russland-Nato-Rat die Ukraine-Krise behandelt werden müsse. Laut Lawrow ist dies nichts anderes „als eine Fortsetzung einer solchen paranoiden, aggressiven Politik“.
Die Nato habe gar keinen Bezug „zur Beilegung der Ukraine-Krise“, so der russische Außenminister weiter. Falls der Russland-Nato-Rat aber als eine Art Plattform für Konfrontation genutzt werden solle, so habe Russland kein Interesse daran „bei solchen Spielen“ mitzumachen.
Eine Besprechung der Ukraine-Krise, und zwar „überall“, werde die beiden Seiten dem  Ziel, „welches Sigmar Gabriel“ bereits angesprochen habe, nicht näherbringen, dabei „ist uns klar, unter welchem Blickwinkel die Nato-Mitglieder“ das Thema besprechen, fügte Lawrow hinzu…
Dan-news.info: „Heute gegen 14:30 Uhr haben Entstörbrigaden die Gasversorgung an dem beschädigten Abschnitt der Gasleitung in Kominternowo wieder in Betrieb genommen“, teilte der staatliche Konzern Donbassgas mit.

Dan-news.info: „Es ist bekannt, dass die OSZE die Installation einer Kamera im Bereich der Donezker Filterstation (Wasserwerke) plant, die es erlauben wird, die Lage genauer zu überwachen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Er fügte hinzu, dass Beobachter schon mehrfach das Territorium der Filterstation und der Umgebung besichtigt haben, um einen Ort für die Montage des Videobeobachtungssystems festzulegen.

De.sputniknews.com: „Russland ist schuld”: Spanische Internetsatire gegen Mainstream.
„Culpa de Rusia” (dt. „Russland ist schuld“, https://twitter.com/culpaderusia ) ist ein spanischsprachiges Internet-Projekt, das die Russophobie in europäischen und amerikanischen Medien bloßstellt. Das Projekt wurde im Oktober auf Twitter, Facebook und YouTube gestartet und zählt bereits etwa 4000 Subscriber.
„Culpa de Rusia“ ist Ein-Mann-Projekt: Sein Autor wollte in einem Gespräch mit Sputnik seinen Namen nicht nennen. Er selbst verstehe sich „als teils Argentinier, teils Spanier, teils Venezolaner und teils Jugoslawe“.
Er sei von den zahlreichen abwertenden Russlandberichten in spanischsprachigen Medien dazu inspiriert worden, eine satirische Webseite zu schaffen, sagt er. „Manchmal fällt es mir sehr schwer, mir noch komischere Überschriften auszudenken als jene, die ich parodiere.“
„Culpa de Rusia” verspottet das verzerrte Russlandbild, wie es von den wichtigsten Medien erzeugt wird, und macht sich über deren Tatsachenverdrehung in Politik, Kultur und Forschung lustig. „Diese Medien zeigen nie etwas Positives über die russische Realität“, sagt der „Culpa de Rusia”-Autor. In diesen Medien sei immer wieder von „russischen Homophoben“ die Rede, „die ihre Frauen prügeln und in ihrer Freizeit in andere Länder einfallen.“ Andere Themen wie russische Filmkunst oder technologische Innovationen scheinen dort tabu zu sein.

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
Der Gegner beschießt weiter die Gebiete von Ortschaften der Republik: Sachanka, Jelenowka, Jasinowataja, Sajzewo, Schirokaja Balka, Krasnyj Partisan, Jakowlewka, Spartak, Oserjanowka, Kominternowo, Gorlowka, Signalnoje, Besymennoje, Oktjabrj, Golmowskij, Dokutschajewsk, die Siedlung Trudowskije, das Gebiet des Flughafens und des Volvo-Zentrums von Donezk.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 57-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei wurde das Territorium der Republik 84-mal mit schwerer Artillerie, davon 25-mal des Kalibers 152mm, 276-mal mit Mörsern, davon 171-mal des Kalibers 120mm, 55-mal mit Schützenpanzern und Schützenpanzerwagen, 643-mal mit Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
In Folge von Beschuss wurden sechs Wohnhäuser beschädigt, drei davon in Sachanka, Gawrilenko-Straße 65, Babenko-Straße 3 und 4, eins in Jelenowka auf der Depowskaja-Straße 7, eines in Sajzewo auf der Rybalko-Straße 173 und eins in Jasinowataja in der Kaschtanowaja-Straße 4. Verletzte unter der Zivilbevölkerung gibt es nicht.
Nach Angaben unserer Aufklärung führt der Gegner die Umgruppierung und Konzentration von Waffen an der Kontaktlinie weiter.
So wurde im Gebiet von Nowomichajlowka, 9 km von der Kontaktlinie, die Stationierung eines Zugs 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ festgestellt.
Für den 9. bis 10. März wird die Ankunft von S. Poltorak in Mariupol im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen nicht kampfbedingter Verluste unter dem Personal der 36. Marineinfanteriebrigade, massenhafter Unterschlagung von Treibstoffen, Waffen und Munition, erwartet.
Ein Fall nicht kampfbedingter Verluste wurde im 46. Spezialbataillon der 10. Gebirgssturmbrigade im Gebiet von Nowoluganskoje bestätigt, wo ein Soldat Selbstmord beging, indem er sich mit seiner persönlichen Waffe in den Kopf schoss. Ursache waren große finanzielle Probleme und eine absolute Herzlosigkeit der Kommandeure in Bezug auf ihre Untergebenen.
Die Einheiten der Volksmiliz führen ihrerseits geplante Übungen zur militärischen Ausbildung durch: Führung von Technik, Schießen mit Panzer-, Schützenpanzer- und Schusswaffen, Übungen zur speziellen und technischen Ausbildung.
Wir sind bereit, unsere Republik zu verteidigen, selbst zum Preis unseres eigenen Lebens.

De.sputniknews.com: Ukrainische Marine bekommt ausgemusterte Nato-Schiffe als Verstärkung.
Andrei Tarasow, der erste Vizechef der ukrainischen Marine, hat eine Verstärkung der ukrainischen Flotte angekündigt, wie das ukrainische Portal „Obozrevatel“ berichtet.
Demnach sollen die Militärschiffe zwar in den Nato-Ländern aufgrund einer Erneuerung ausgesondert, aber dennoch völlig kampfbereit sein. Auch die Gespräche über eine Übergabe von Landungsschiffen des Typs „Island“ durch die USA seien schon im Endstadium.
Des Weiteren soll die ukrainische Marine auch Militärschiffe bekommen, welche derzeit in ukrainischen Werften gebaut werden. Es handelt sich dabei um vier Artillerieschnellboote des Typs „Gjurza-M“, zwei amphibische Angriffsschiffe und um ein Spezialschiff.

Dan-news.info: Der erste Bus aus republikanischer Produktion wird im Sommer 2017 in der hauptstädtischen Fabrik „Donezkgormasch“ gebaut. Dies teilte heute der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR mit.
„Wir planen, den ersten Bus Ende Juli 2017 zu produzieren. Dies wird ein moderner Passagierbus mit 55 Plätzen, leistungsfähigem Motor und modernen Lenk- und Kontrollsystemen sein“, teilte das Ministerium mit.
Das Ministerium erläuterte, dass die Montage von Bussen in der Fabrik „Donezkgormasch“ aus Teilen erfolgen wird, die bereits von dem Unternehmen produziert wurden. Im Weiteren ist geplant, bei der Produktion mehr als zehn weitere Unternehmen hinzuzuziehen. Unter anderem wird die „Makejewer Maschinenbaufabrik“  Verschalungen, Metallelemente für den Innenraum, Sitze und Griffe herstellen. In der Donezker Fabrik „Elektroistotschnik“ werden Akkumulatoren, bei „Donpromkabel“ und in der Charzysker Kabelfabrik „Energro“ Kabel und bei „Donfrost“ gewisse Plastikeinzelteile gefertigt.
„Für die Wartung der Busse wird vorgeschlagen, die Schaffung eines Servicezentrums auf der Basis von Unternehmen der Republik zu bilden“, fügte der Pressedienst hinzu.

De.sputniknews.com: Putin: Russland wartet auf Merkel.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat sich bei seinem Treffen mit dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel für eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen ausgesprochen.
„Wir sind uns im Klaren, wo wir stehen und wie der Zustand unserer Beziehungen ist“, sagte Putin zum Auftakt des Treffens in Moskau. „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, diese Beziehungen wieder zu normalisieren.“ Er schlug vor, über bilaterale Beziehungen und Probleme zu sprechen, die beide Staaten gemeinsam lösen könnten.
Putin ließ auch an die deutsche Kanzlerin Angela Merkel „seine besten Grüße“ ausrichten. „Wir erwarten Frau Bundeskanzlerin zu Besuch“, äußerte er.
Gabriel besucht erstmals als Bundesaußenminister Russland. Zuvor am Donnerstag hat er mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow gesprochen.

Dan-news.info: „Heute hat in allen allgemeinbildenden Schulen von Donezk die Sammlung von Altpapier im Rahmen des Wettbewerbs „Altpapiertournier“ begonnen. Die Schulen beginnen Pläne und Anforderungen zu schicken“, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR mit.
Nach Informationen des Pressedienstes ist die Hauptstadt eine Pilotstadt bei der Sammlung von Altpapier. Für die Zukunft ist geplant den Wettbewerb auf das gesamte Staatsgebiet auszudehnen.
„Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien stattfinden: „Beste Klasse bei der Sammlung von Altpapier“, und „Beste Schule bei der Sammlung von Altpapier“. Der Wettbewerb dauert bis zum 30. April 2017, es gibt Anerkennungspreise für die Siegergruppen“, teilte das Ministerium mit.
Hauptziel der Maßnahme ist es, die Aufmerksamkeit der Jugend auf eine sorgsame Beziehung zur Natur, Ökologie und Ressourcenbewahrung zu richten. Im Industrieministerium wurde ergänzt, dass vorgesehen ist, die heranwachsende Generation in den Prozess der Mülltrennung zur Weiterverarbeitung einzubeziehen und die Vorteile der Verwendung von Altstoffen in der Produktion zu zeigen. Partner in dem Wettbewerb ist die Donezker Karton- und Papierfabrik.

Abends:

De.sputniknews.com: RT- und Sputnik-Chefredakteurin zu Schäubles Propaganda-Vorwürfen.
Die Chefredakteurin von RT und Sputnik, Margarita Simonjan, hat auf die Propaganda-Vorwürfe von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble reagiert, der die russischen Medien der Propaganda beschuldigt hatte.
Simonjan bezeichnete den Vorfall als „amüsant“. „Eine nächste Lüge über RT geht vom deutschen Finanzminister aus“.  Laut Simonjan wird wohl „der Gesundheits- oder der Tourismusminister“  mit den nächsten Vorwürfen auftauchen.
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat während eines Gesprächs mit ausländischen Journalisten von einem „Propagandakrieg“ gesprochen, so die „Bild“-Zeitung. Dabei hatte er sich über angeblich „unglaublich verlogene Falschmeldungen“ des TV-Senders RT beklagt. Wie Schäuble sagte, kann man diese „von morgens bis abends“ beobachten.  Dabei hat er jedoch keinerlei Beweise geliefert, um das Gesagte zu bekräftigen.
Die Bundesregierung hat mehrmals von einer russischen Desinformations-Kampagne gegen die Bundesregierung gesprochen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) musste im Februar allerdings offen eingestehen, keine Beweise für eine russische Einmischung in das politische Leben Deutschlands gefunden zu haben.

Dan-news.info: „Am 9. März hat in der DVR der Fonds „Einiger Donbass“ seine Arbeit begonnen. Die Organisation wurde auf Erlass des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zur Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass geschaffen“, heißt es in einer Mitteilung der Administration des Oberhaupts der DVR.
Nach Angaben der Administration wird die Vereinigung von dem Aktivsten der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Wadim Jengalytschew geleitet. Der Fonds hat seinen Sitz in der Hauptstadt in der Artjom-Straße 97.
„Unser Fonds ist vollständig bereit zur Arbeit. Wie das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko erklärt hat, wird kein Mensch, der Hilfe braucht und auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium lebt, vergessen sein. Wir – die Donezker – sind ein einiges Volk, und wir werden es Faschisten, die den Donbass überschwemmen, nicht erlauben, uns zu teilen“, wird Jengalytschew vom Pressedienst der Administration zitiert.
Der Maßnahmeplan zur Realisierung des Hilfsprogramms für Einwohner des zeitweilig von Kiew kontrollierten Teils des Donbass wurde vom Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko am 1. März bestätigt.
Die Kontrolle über die Ausführung des Plans wurde der Außenministerin der DVR Natalja Nikonorowa übertragen.
Lug-info.com: Auf Erlass des Oberhaupts der LVR Igor Plotnizkij hat heute der Fonds „Barmherzigkeit“ seine Arbeit in der Republik im Rahmen der Realisierung des humanitären Programms zur Wiedervereinigung des Volks des Donbass begonnen. Dies teilte der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR Alexandr Drobot mit.
„Wir sind bereit, von den Worten zur Tat überzugehen, und die Eröffnung des Fonds ist dafür ein direkter Beweis. Dazu hat das Oberhaupt der LVR Igor Plotnizkij erklärt, dass wir keinen Menschen, der Hilfe benötigt und auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium lebt, im Stich lassen. Wir hatten von Anfang an eine Einstellung: die Einwohner des Lugansker Lands sind ein einiges Volk. Und wir werden nicht erlauben, dass wir getrennt werden“, sagte er.

De.sputniknews.com: NATO spielt Seeschlacht vor rumänischer Küste.
Die NATO und die USA haben jetzt deutlich mehr Truppen im friedlichen Rumänien konzentriert als in Syrien. Im westlichen Teil des Schwarzen Meeres – im rumänischen und im internationalen Gewässer – begann die Seeübung Poseidon-2017, berichten russische Medien am Donnerstag.
Manöver dieser Art finden bereits zum dritten Mal statt. Daran nehmen rund 1.500 Marinesoldaten aus sieben NATO-Ländern teil. Im Einsatz sind 17 Kriegsschiffe, zwei Schnellboote mit Tauchern an Bord und ein Küstenwachschiff sowie Mig-21-Jets und Hubschrauber der rumänischen Luftwaffe.
Das Manöver, bei dem unter anderem auch das Entschärfen von Minen geübt wird, dauert bis zum 13. März.
Zuvor hatten 8.000 Soldaten an einer Übung der Allianz in Norwegen teilgenommen – nur 150 Kilometer von der russischen Grenze im Gebiet Murmansk. Im Einsatz waren Flugzeuge, Panzer, Schiffe und U-Boote.

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