Presseschau vom 26.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Dnr-news.com: Die Veteranen der „ATO“ berichteten über den Beginn einer Blockade in Richtung Mariupol
Die Veteranen der „ATO“, die an der Handelsblockade gegen den Donbass teilnehmen, haben einen neuen Checkpoint in der Nähe von Novotroizkoje eingerichtet, in Richtung Mariupol. Wie die Organisatoren der Blockade erklärten, wurde dies getan, „um den illegalen Schmuggel auf der Route Donezk-Mariupol zu unterbinden“.
„… Die Besatzung des Stützpunktes sind Veteranen der Bataillone „Donbass“, „Aidar“, der Freiwilligenbewegung OUN, der UNSO und gesellschaftliche Aktivisten. Die Aufgaben der Garnison „Nachtigall“ ist die Unterbindung des Handels, des Bandenunwesens und des Einschleusens von Waren auf der Linie Donezk-Mariupol. Dies ist der erste Stützpunkt in Richtung Mariupol.
Im Moment arbeiten wir an der technischen Ausrüstung der Örtlichkeit, es werden mobile Spionagegruppen gebildet und Feldwege gesperrt. Der Stab plant, das Netzwerk der Stützpunkte der Handelsblockade noch zu erweitern.
Gemeinsam zum Sieg! Heil der Ukraine!“, erklärten die Koordinatoren der Blockade auf ihrer Seite bei Facebook.


Dan-news.info: Die ukrainische Seite hat während der Videokonferenz der Kontaktgruppe Vereinbarungen zur Normalisierung an der Abgrenzungslinie, darunter im Gebiet der Donezker Wasserwerke (Filterstation) verweigert. Dies teilte heute nach Abschluss der Verhandlungen die Pressesekretärin des Leiters der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen Denis Puschilin Wiktorija Talakina mit.
„Die ukrainische Seite hat selbst die harmlosesten Vereinbarungen, die während der Verhandlung der Seiten aufkamen, sabotiert. Der Abzug von Technik, der auf dem letzten Treffen der Kontaktgruppe in Minsk vereinbart wurde und im „Normandie Format“ auf der Ebene der Außenminister unterstützt wurde, hat sich heute als unmöglich erwiesen. Aufrufe zur Einstellung der Feuers blieben auch ungehört“, sagte sie.
Nach ihren Worten dauerten die Verhandlungen viereinhalb Stunden“, aber „faktisch ist es nicht gelungen“ Ergebnisse zum Problem der Deeskalation der Situation um die Donezker Filterstation und die Wiederaufnahme der Wasserversorgung von mehr als einer halben Million Einwohnern auf beiden Seiten der Kontaktlinie zu erreichen.

Facebook-Seite der Pressesekretärin von Denis Puschilin, Wiktorija Talakina:
Die Situation bezüglich der Verschärfung um die Donezker Filterstation war für uns vorhersehbar.
Wir haben mehrfach auf die möglichen Gefahren hingewiesen, sowohl bei Videokonferenzen als auch bei den Sitzungen der Kontaktgruppe in Minsk.
Besonders verständlich wird dies, wenn man die ganze Chronologie der Handlungen und Erklärungen der Ukraine sowie die Untätigkeit von Seiten der OSZE bezüglich der Entwicklung der Situation um die DFS verfolgt.
Für die, die selbständig Schlüsse ziehen wollen, lege ich hier eine vollständige Chronologie der Ereignisse, die zur Verschärfung der Situation geführt haben, vor.
1.) 21.12.2016 – Bis zu diesem Zeitpunkt gab es  keinerlei militärische Einheiten bei der DFS. Bis zu diesen Zeitpunkt wurde der „Status quo“ gehalten. Probleme mit der Funktion der DFS traten selten auf, und wenn es sie gab, so wurden sie recht schnell beseitigt.
2.) 05.01.2017 –  Bewaffnete ukrainische Einheiten haben ihre Positionen an die DFS herangebracht und begonnen Befestigungen zu bauen. Von unserer Seite gab es eine entsprechende Erklärung und eine Bitte an die OSZE, die genannten Fakten zu inspizieren. Der Eskalationsprozess begann.
3.) 22.01.2017 – A. Hug  hat ein Monitoring der Situation in der Nähe der DVS durchgeführt und die Anwesenheit ukrainischer Soldaten in unmittelbarer Nähe der DFS bestätigt. Dies bestätigten auch Vertreter der Ukraine, dabei erklären sie, dass die ukrainischen Abteilungen notwendigerweise die Handlungen des Gegners beobachten müssen.
4.) 26.01.2017 –  Wir haben eine Videokonferenz anlässlich dessen initiiert, dass Hug bestätigte, dass die ukrainischen Streitkräfte Positionen im Gebiet der DFS eingenommen haben.
5.) 27.01.2017 –  Die Blockade der Verbindungen mit dem Donbass beginnt, einzelne Politiker erklären, dass es nötig ist, der DVR und der LVR Strom, Gas und Wasser abzustellen.
6.) 01.02.2017 – Auf dem Treffen der Arbeitsgruppe zu Fragen der Sicherheit weist die OSZE aktiv auf Fragen hin, die mit Objekten der kritischen Infrastruktur verbunden sind. Es wird vorgeschlagen, eine Erklärung der Kontaktgruppe zu bestätigen, in der folgender Punkt enthalten ist: „Die humanitären Anstrengungen zum Wiederaufbau der Wasser- und Energie- sowie der Heizungsversorgung sind zu unterstützen, einschließlich der Durchführung von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an Infrastrukturobjekten“. Ein Konsens wurde in dieser Sache nicht erreicht, weil von Seiten der Republiken auf die Notwendigkeit der Ausarbeitung dieser These durch die Gruppe zu humanitären Fragen hingewiesen wurde, aber die OSZE hat aufgrund ihrer Rechte als Koordinator diese These trotz des fehlenden Konsenses aufgenommen.
7.) 13.02.2017 –  Der UN-Sicherheitsrat nimmt eine Resolution zum Schutz von Objekten der kritischen Infrastruktur an, die die Ukraine initiiert hat.
8.) 15.02.2017 – In die Tagesordnung der Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen wurde folgende Frage aufgenommen: „Schutz von Objekten der zivilen Infrastruktur: Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit“. Diese Frage wurde auf der Sitzung der Gruppe nicht erörtert. Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass auf vorhergehenden Treffen die Tagesordnung nicht vollständig behandelt wurde und nicht alle Fragen erörtert wurden. Es war auf einigen Treffen hintereinander nicht gelungen, Fragen von Antiminenaktivitäten zu erörtern, aber am 15.02.2017 wurden diese durch die Fragen der kritischen Infrastruktur ersetzt, obwohl die Fragen der Gefahr durch Minen nicht geregelt war und Fragen der kritische Infrastruktur schon vor einem Jahr existiert haben.
9.) 15.02.2017 – Martin Sajdik schickt eine Notiz des besonderen Vertreters, in der es heißt: „Die weitere Behandlung der Schaffung von Sicherheitszonen um kritische Infrastruktur“. Aber Erörterungen zu diesem Thema gab es im Ergebnis nicht. Die einzige derartige Erwähnung ist eine Frage in der Tagesordnung der Arbeitsgruppe, aber die lautet so: „Schutz von Objekten der zivilen Infrastruktur: Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit“. Die Schaffung von Sicherheitszonen ist schon eine Maßnahme, bei der es noch keinem gelungen ist, eine Vereinbarung zu erreichen. Entweder wurde diese Frage ohne uns erörtert oder einige Vertreter der OSZE wissen im Voraus, was sie tun müssen und welche Schlüsse sie ziehen müssen, unabhängig von der Meinung der Einwohner des Donbass.
10.) Ein Abzug von Technik wurde am 20.02.2017 vereinbart – die Ukraine weigert sich, die Technik abzuziehen.
11.) Anberaumung einer Videokonferenz zu Fragen des Abzugs von Technik – die Ukraine verweigert die Durchführung einer solchen Konferenz.
12.) 24.02.17 – Ein Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte, der um 22:00 Uhr abends begann und bis zum Morgen andauerte. In Folge des Beschusses wurden von Mitarbeitern der Arbeitsschicht mindestens acht Treffer auf wichtige Elemente dieses Infrastrukturobjektes festgestellt: das Chlorlager, die Chlorleitung (dabei wurde sie beschädigt), das Filtergebäude, das Reservoir für sauberes Wasser sowie der Verwaltungskomplex. Alle Mitarbeiter befanden sich im Schutzraum, eine Frau war gezwungen sich im Heizwerk aufzuhalten und geriet in Lebensgefahr. Nach einer Nacht des Beschusses wird die DFS versiegelt und stellt ihre Arbeit ein.
13.) 25.02.17 – Bewaffnete Formationen der Ukraine schießen unmittelbar vom Dach der DFS

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 15-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Am intensivsten wurde die Umgebung von Kalinowka beschossen. Die ukrainischen Truppen eröffneten fünfmal das Feuer mit verschiedenen Arten von Granatwerfern und anderen Schusswaffen.
Mit Granatwerfern wurde auch die Umgebung von Logwinowo dreimal beschossen.
Außerdem wurden die Positionen der Volksmiliz in der Nähe von Kalinowo mit Mörsern und Granatwerfern beschossen. Ebenfalls wurde die Umgebung der Ortschaften Solotoje-5, Sokolniki, Kirowsk und Nishneje Losowoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 18:00 Uhr bis Mitternacht hat die ukrainische Seite mit Mörsern und Antipanzerraketen 12 frontnahe Gebiete des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die Quelle erklärte, dass der Donezker Flughafen und die Umgebung des „Volvo-Zentrums“ im Norden der Hauptstadt, die Siedlungen Dolomitnoje und Sajzewo bei Gorlowka, die Dörfer Spartak, Wesjoloje, Krutaja Balka, Shabitschewo im Jasinowataja-Bezirk, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja, Sachanka, Dsershinskoje, Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen wurden.
„Gestern gegen 19:00 Uhr wurde von den ukrainischen Positionen aus die Ortschaft Krasnyj Partisan beschossen. In Folge des Beschusses wurde eine Frau, geb. 1976, verletzt. Sie wurde am Kopf und am Oberschenkel verletzt. Die Verletzte erhielt rechtzeitig Hilfe“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Er fügte hinzu, dass außerdem auf der Straße 70 Jahre Oktoberrevolution durch das Feuer der ukrainischen Soldaten an zwei Häusern die Fensterscheiben beschädigt wurden.

Nachmittags:

Rusvesna.su: Wir lassen euch nicht ohne Unterstützung – Poroschenko an die Krimbewohner
Die Krimbewohner auch weiterhin zu unterstützen versprach Petr Poroschenko auf seiner offiziellen Facebookseite.
„Wir lassen unsere Mitbürger auf der vorübergehend durch Russland besetzten Krim nicht ohne Unterstützung“, schrieb er.
„Die Ukraine hat erreicht, dass auf höchster internationaler Ebene – in der UNO – der Status Russlands als Okkupationsmacht, die die Verantwortung trägt für die brutale Verletzung der Menschenrecht ein der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol, untermauert wurde… Die ganze zivilisierte Welt weiß: Die Krim gehört der Ukraine. Wir führen den Kampf weiter“, schreibt Poroschenko.
Was dieser Kampf beinhaltet und welche Form die Unterstützung der Krimbewohner durch die Ukraine haben soll, wurde nicht gesagt.

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
Der Gegner hat weiterhin Gebiete von Ortschaften der Republik beschossen: Oserjanowka, Sajzewo, Michajlowka, Krasnyj Partisan, Wasiljewka, Dolomitnoje, Jakowlewka, Krutaja Balka, Spartak, Jasinowataja, Shabitschewo, Wesjoloje, Alexandrowka, Sachanka, Kominternowo, Oktjabrj, Leninskoje, Dsershinskoje, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 761-mal das Territorium der Republik beschossen. Dabei wurden 17-mal schwere Artillerie, 282-mal Mörser verschiedenen Kalibers (davon 91 Mörsergranaten des Kalibers 120mm), 47-mal Schützenpanzer, 415-mal Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Ich will die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf ein Verbrechen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte lenken. Gestern, am 25. Februar,  erlitt eine Einwohnerin von Krasnyj Partisan im Jasinowataja-Bezirk, die in der Straße des 70 Jahrestags des Oktobers, Haus 1, wohnt, in Folge eines Beschusses mit 120mm-Mörsern eine Verletzung mittleren Schweregrads durch eine Sprengstoffexplosion sowie eine Splitterverletzung am Kopf. Wie man sieht, gehen Worte und Taten bei der ukrainischen Regierung auseinander. Die ukrainische Seite erklärt ständig, dass sie keine Ortschaften der Republik beschießt, tatsächlich haben wir jedoch einen weiteren Fall von Betrug der Weltöffentlichkeit bei der Einhaltung der erreichten Vereinbarungen durch die Ukraine.
Wegen einer entschiedenen Verurteilung der ukrainischen Truppen hat die militärische Führung der Ukraine die Kraft gefunden und konnte die radikalen Nationalisten von Territorium der Donezker Filterstation vertreiben. Dennoch hat der Gegner seine Unterstände in der Nähe der Station weiter verstärkt, was eine wesentliche Verletzung der von den ukrainischen Streitkräften am 15. März 2016 gegebenen schriftlichen Garantien und der zuvor in Minsk angenommenen Vereinbarungen ist.
Wir sind unsererseits bereit, die Sicherheit von Reparaturbrigaden zur Durchführung von Reparaturarbeiten an der DFS zu garantieren, aber leider weigert sich die ukrainische Seite in entsprechender Weise vorzugehen und verzögert dadurch in jeglicher Weise die Wiederinbetriebnahme der Station. Dies entspricht dem allgemeinen Konzept der humanitären Blockade des Donbass von Seiten der ukrainischen Regierung.
Wir erinnern daran, dass unter solch verantwortungslosen Handlungen der ukrainischen Truppen und ihrer Führung eine halbe Million Einwohner der Donezker Volksrepublik leidet, darunter auch auf dem Territorium, das zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften besetzt ist. Dies beunruhigt die ukrainische Regierung absolut nicht, weil ihr das Schicksal einfacher friedlicher Einwohner gleichgültig ist.
Die ukrainische Seite will ihre Technik nicht abziehen und verletzt damit weiter die Minsker Vereinbarungen, im Zusammenhang damit entdeckt unsere Aufklärung neue Waffen des Gegners in der Nähe der Kontaktlinie.
So wurden im Gebiet von Werchnetorezkoje (4 km von der Kontaktlinie) sechs Panzer entdeckt. Die zuvor von uns entdeckte Technik der ukrainischen Streitkräfte befindet sich auch weiterhin entlang der Kontaktlinie.
Diese Fakten wurden den OSZE-Vertretern übergeben, die grobe Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainischen Streitkräfte bestätigen.
Außerdem hat unsere Aufklärung im Gebiet von Otscheretino, im Verantwortungsbereich der 72. mechanisierten Brigade, die Anwesenheit von NATO-Instrukteuren bemerkt, die sich dort zur Ausbildung von ukrainischen Soldaten aus Aufklärungsabteilungen bezüglich der Durchführung von Spezialaufgaben befinden.
Nach Informationen von ukrainischen Soldaten befinden sich auch im Gebiet von Awdejewka, im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 80. Luftsturmbrigade ausländische Söldner, die  offen Plünderungen von Häusern, die von friedlichen Einwohnern verlassen wurden, vornehmen.
Nach Informationen unserer Aufklärung haben Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine die Aufgabe erhalten, in Zusammenarbeit mit dafür benannten Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte die soziale und politische Situation im Gebiet von Nowoasowsk zu destabilisieren. Gemäß einem uns vorliegenden Plan hat der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade die Aufgabe erhalten, Schläge auf Lebenserhaltungsobjekte des Nowoasowskij-Bezirks durchzuführen. Weiterhin sollen vom Sicherheitsdienst der Ukraine angeworbene Bürger die Unzufriedenheit der Bevölkerung provozieren, indem sie die Führung der DVR beschuldigen, selbst ihr Gebiet zu beschießen.
Im Zusammenhang damit wenden wir uns an die Einwohner des Nowoasowskij-Bezirks mit dem Aufruf, Wachsamkeit zu zeigen und Informationen über verdächtige Aktivitäten zweifelhafter Personen zur Verfügung zu stellen. Von unserer Seite aus werden wir alles tun, damit keine Diversionen des Sicherheitsdienstes der Ukraine und Provokationen der ukrainischen Streitkräfte stattfinden.
Von unseren Abteilungen werden die Trainings zur Abwehr von Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners fortgeführt, derzeit haben Übungen in südlicher Richtung begonnen, wo Soldaten der Streitkräfte der DVR in Zusammenarbeit mit Vertretern des Staatssicherheitsministeriums Maßnahmen zur Aufdeckung ukrainischer Diversanten, unter anderem unter städtischen Bedingungen, erarbeiten.

De.sputniknews.com: Rat aus Moskau an US-Botschafterin bei Uno: Statt an Krim, lieber an Irak denken
Der Leiter des Ausschusses für Informationspolitik im russischen Föderationsrat, Alexej Puschkow, hat der US-amerikanischen UN-Botschafterin Nikki Haley einen Ratschlag erteilt: Sie solle lieber über das bislang größte Massengrab im Irak mit über 4000 Opfern der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) sprechen, statt über die Krim.
Bei ihrem ersten Auftritt im UN-Sicherheitsrat in New York erklärte Haley, dass die US-Sanktionen gegen Russland hinsichtlich der Krim so lange in Kraft bleiben würden, bis die Schwarzmeerhalbinsel unter die Kontrolle der Ukraine komme.
Der Kreml wird laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hingegen auch weiter kontinuierlich und argumentativ die Stellung Russlands zur Krim und zur Ukraine dem US-Sicherheitsrat übermitteln.
„Im Irak wurde ein Massengrab mit 4000 IS-Opfern entdeckt. Und wo bleibt Nikki Haley? Sie muss darüber sprechen – und nicht über die Krim. Auf der Krim ist alles ruhig“, teilte Puschkow auf Twitter mit.
Nach den Angaben der britischen Zeitung „The Telegraph“ war kürzlich eines der größten Massengräber im Irak mit vermutlich 4000 Leichen unweit von Mossul entdeckt worden, wo derzeit eine Anti-Terror-Operation läuft. Der riesige Trichter, in dem die IS-Terroristen ihre Opfer regelrecht „entsorgten“, befindet sich im Raum von Khasfa und liegt unweit der Verkehrsstraße zwischen Mossul und Bagdad.
Augenzeugenberichten zufolge hatten die Terroristen Menschen in Lastwagen zum Trichter gebracht und erschossen. Unter den Opfern sind Vertreter der irakischen Sicherheitskräfte, die bei der Eroberung von Mossul gefangengenommen wurden. Im Juni 2015 wurde der Trichter zugeschüttet.
Die Krim war nach einem Referendum im März 2014 in den Staatsverband Russlands eingegliedert worden. Damals sprachen sich mehr als 95 Prozent der Krim-Bewohner für die Wiedervereinigung mit Russland aus.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 15-mal die Positionen unserer Abteilungen im Gebiet der Ortschaften Sokolnikik, Kirowsk, Solotoje, Lowinowo, Kalinowka, Kalinowo, Nishneje Losowoje beschossen. Es wurden dabei 120mm- und 82mm-Mörser, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 322 Granaten abgeschossen.
Die ukrainische Seite provoziert weiter die Abteilungen der Volksmiliz zur Eröffnung des Feuers, um sie der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen.
Am 24. Februar wurde aus dem Gebiet von Solotoje, das von den ukrainischen Streitkräften kontrolliert wird, Molodjoshnoje von Einheiten der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte provokativ mit Artillerie beschossen. Es ist bekannt, dass sich zu diesem Zeitpunkt ein Filmteam des ukrainischen Senders „5. Kanal“ auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte befand, um die Erwiderung des Feuers auf Video festzuhalten. Aber die Soldaten der Volksmiliz reagierten nicht auf die Provokation und erwiderten das Feuer nicht.
Das ukrainische Kommando verletzt weiter die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie und konzentriert das Potential seiner Abteilungen in der „ATO“-Zone.
Im Gebiet von Mironowskij, 5 km von der Kontaktlinie, wurde von uns die Stationierung von zwei 152mm-Haubitzen „Akazija“ und Feuerpositionen von 120- und 82mm-Mörsern entdeckt.
Im Gebiet von Katerinowka werden in den Abteilungen der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte technische und Tarnungsarbeiten durchgeführt, um von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen an der Kontaktlinie vor den Vertretern der OSZE-Mission zu verheimlichen.
Der moralisch-psychische Zustand der Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ist niedrig.
Es werden Fälle von eigenmächtigem Verlassen des Stationierungsorts durch Soldaten bestätigt, aufgrund von nicht vorschriftsmäßigem Verhalten und weil sich das kommandierende Personal nicht um das Leben und die Bedingungen ihrer Untergebenen kümmert.
Es wurde bekannt, dass drei Soldaten der Brigade am 24. Februar eigenmächtig das Gebiet des Truppenteils verlassen haben und sich derzeit verstecken. Vom Kommando der Brigade wurden Suchmaßnahmen eingeleitet. Dem übergeordneten Stab hat der Kommandeur der Brigade Shakkun darüber nicht berichtet.
Die Volksmiliz der LVR lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und stellt die Frage der Sicherheit der Republik auf den vordersten Platz.
Mit dem Personal der Einheiten werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, bei denen das Können und die Fertigkeit bei Verteidigungskämpfen unter Bedingungen des Übergangs des Gegners zum Angriff vervollkommnet werden.
Wir halten die Minsker Vereinbarungen genau ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite sind wir bereit entschieden zu handeln.

Ukrinform: Auf dem Maidan-Platz der Unabhängigkeit in Kiew endete der Solidaritätsmarsch mit dem Volk der Krim-Tataren, mit den Ukrainern und anderen Nationalitäten, die auf der zeitweilig von Russland  besetzten Krim leben.
Dies berichtet der Ukrinform-Korrespondet vom Ort des Geschehens.
Die Teilnehmer der Demonstration nahmen eine Resolution gegen die russische Okkupation an und riefen die internationale Gemeinschaft auf, aktiver und entschlossener Druck auf Russland zur Beendigung der Annexion der Krim auszuüben.
Außerdem wandten sie sich an die ukrainische Regierung und riefen sie dazu auf, mehr zu tun für die Befreiung der politischen Gefangenen auf der Krim und die Probleme der Binnenflüchtlinge zu lösen.
Die Aktivisten trugen Flaggen und Portraits gefangener Krimbewohner und riefen die Losungen „Krim- das ist die Ukraine“ und „Ruhm den Helden des krim-tatarischen Volkes“.
Die Demonstration wurde beendet mit der Hymne der Ukraine und der des Volkes der Krim-Tataren….

De.sputniknews.com: Präsident Dodon weist Botschafter der USA und Rumäniens zurecht.
Der moldawische Präsident Igor Dodon hat die Botschafter der USA und Rumäniens, James Pettit und Daniel Ionita, davor gewarnt, sich in seine Tätigkeit einzumischen und ihn zu belehren.
Zuvor hatte die moldawische Onlinezeitung „Independent“ einen Brief des amerikanischen und des rumänischen Botschafters an Dodon veröffentlicht. In dem Schreiben äußerten die Diplomaten ihr Bedauern darüber, dass Dodon moldawischen Soldaten die Teilnahme an dem Militärmanöver verboten hätte, das vom 20. Februar bis zum 1. März im Ausbildungszentrum „Smyrdan“ an der Grenze zu Moldawien stattfindet. An den Übungen nehmen unter anderem die USA, Bulgarien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien, Slowenien und die Ukraine teil.
Pettit und Ionita warfen Dodon „unfreundliches Verhalten“ vor und wiesen ihn darauf hin, dass wegen seiner Geste die moldawische Armee keine angemessene Vorbereitung bekommen werde, welche zu 80 Prozent auf der Teilnahme an solchen Militärübungen basiere.
Der moldawische Präsident antwortete ebenfalls mit einem Brief. Darin verwies er darauf, dass die Republik Moldawien ein unabhängiger und souveräner Staat sei, und dass der Präsident keine Kommentare und „Moralpredigten“ von außen in Bezug auf seine Tätigkeit und seine Entscheidungen hinnehmen würde.
„Ich bitte darum, den Präsidenten nicht darüber zu belehren, wie dieser zu handeln hat, besonders was seine Verfassungsbefugnisse sowie andere Bereiche angeht“, schrieb Dodon. „Ich glaube nicht, dass in den Ländern, die Sie vertreten, ein Botschafter die Handlungen eines Präsidenten kommentieren kann, besonders was die Stationierung von Streitkräften angeht.“
„Ich würde mir gerne die Reaktion des Weißes Hauses oder des Schlosses Cotrceni (Amtssitz des rumänischen Präsidenten – Anm. d. Red.) auf ähnliche Kommentare ansehen, die von Botschaftern der Republik Moldawien in Washington oder in Bukarest stammen würden“, fügte der moldawische Staatschef hinzu.

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