Presseschau vom 25.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Dan-news.info: Besuch Sawtschenkos in der DVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der Leiter des ukrainischen Zentrums zur Befreiung von Gefangenen „Offizierskorps“ Wladimir Ruban und die Abgeordnete der Obersten Rada der Ukraine Nadeshda Sawtschenko sind heute in der westlichen Justizvollzugsanstalt in Makejewka eingetroffen, teilt ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens mit.
Derzeit befinden sie sich auf dem Gelände der Einrichtung. Der Besuch erfolgt hinter verschlossenen Türen. Massenmedien sind nicht zugelassen.
Es ist anzumerken, dass die Abgeordnete Päckchen von Verwandten für die Gefangenen aus der Ukraine mitgebracht hat.
Vor Ort ist auch die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa.
„Ich rufe die Staatsoberhäupter des „normannischen Formats“ auf, dabei zu helfen, einen Gefangenenaustausch „alle gegen alle“ durchführen“, sagte Sawtschenko.
Nach ihren Worten ist die Freilassung der ukrainischen Gefangenen das einzige Ziel der Abgeordneten auf dem Territorium der DVR.
„Die heutige Reise ist ein privater Besuch Sawtschenkos. Sie wollte sich überzeugen und sehen und auf diese Weise die ukrainische Regierung zur Erfüllung der Minsker Vereinbarungen bewegen. Wir hoffen, dass es so sein wird“, sagte Morosowa, die Sawtschenko begleitete, als die Abgeordneten der Obersten Rada die ukrainischen Gefangenen besuchte.
Nach den Worten der Bevollmächtigten der DVR hat Sawtschenko keine Aussage über die Haftbedingungen der gefangenen ukrainischen Soldaten gemacht. Während der Unterhaltung mit den Inhaftierten versuchte die Abgeordnete ihnen „Hoffnung auf eine baldige Befreiung zu geben“. Aber auf die Frage an sie „wann“ gab es keine genaue Antwort.

 

Dan-news.info: „Die Energietechniker haben die Stromversorgung in Trudowskije wieder in Betrieb genommen, der Strom funktioniert schon wieder“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.

 

Dan-news.info: „Die ukrainischen Streitkräfte haben einen massiven Beschuss des Großraums Donezk sofort nach den ersten Mitteilungen über den Besuch Sawtschenkos begonnen. Wir schließen nicht aus, dass es das Ziel war, ihren Besuch bei den ukrainischen Gefangenen zum Scheitern zu bringen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Der Vertreter des Kommandos erklärte, dass das Territorium des ehemaligen Donezker Flughafens, Jasinowataja und die Umgebung von Makejewka beschossen werden. Der Beschuss erfolgt mit Mörsern der Kalibers 120 und 82mm und Artilleriegeschützen der Kaliber 122 und 152mm.

 

Lug-info.com: Die LVR unterstützt die Initiative der DVR, außerordentliche Verhandlungen der Kontaktgruppe zur Regelung der Situation im Donbass im Format einer Videokonferenz durchzuführen, teilte heute der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Verhandlungen in Minsk Wladislaw Dejnego mit.
„Im Zusammenhang mit der kritischen Lage im Gebiet der Donezker Filterstation hat die DVR gefordert, eine außerordentliche Videokonferenz der Kontaktgruppe einzuberufen. Wir unterstützen die DVR und sind unsererseits bereit, die Fragen der Verschärfung der Situation mit den Beschüssen von Ortschaften der Republik aufzuwerfen. Unter anderem haben die ukrainischen Streitkräfte gestern eine Elektrounterstation im Gebiet von Brjanka beschädigt, in der Folge waren etwa 50 Menschen unter Tage blockiert“, erklärte er.

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Syrien: Anschlag in Homs mit Dutzenden Toten – General unter den Opfern
Bei einer Anschlagsserie in der syrischen Stadt Homs sind mindestens 40 Menschen ums Leben gekommen, darunter der Sicherheitschef des Militärs in der Provinz Homs, General Hassan Daaboul. Zudem gibt es zahlreiche Verletzte, wie ein Sprecher in syrischen Militärkreisen mitteilte.
„Insgesamt haben sich mehr als sechs Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt“, sagte der Sprecher.
Zur der Anschlagsserie bekannte sich die Terrormiliz Dschebhat an-Nusra, wie der libanesische TV-Sender Al Mayadeen am Samstag berichtet…

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11 Mal das „Regime der Ruhe“ verletzt, in der Folge der Beschüsse starb ein Soldat der Volksmiliz der LVR, ein weiterer wurde verletzt. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„In der Folge eines Mörserbeschusses der Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowo starb ein Soldat der Volksmiliz, einer wurde verletzt“, heißt es in der Mitteilung.
Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden die Positionen im Gebiet von Kalinowo fünfmal von der ukrainischen Seite beschossen. Es wurde mit 120 und 82mm-Mörsern, Panzergeschützen und Granatwerfern verschiedenen Typs geschossen.
Außerdem haben die Kiewer Truppen viermal mit Mörsern und Granatwerfern die Positionen der Volksmiliz in der Umgebung von Nishneje Losowoje beschossen.
Beschossen wurde auch die Umgebung von Kalinowka und Smeloje.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gegen 8:00 hat die ukrainische Seite einen massiven Beschuss des Territoriums des Flughafens begonnen. Es wird mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm und Mörsern des Kalibers 120mm geschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle sind bis jetzt 15 Detonationen registriert worden. Der Beschuss geht weiter.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht Sajzewo im Norden von Gorlowka beschossen. Es gab einen direkten Treffer auf ein Wohnhaus in der Poletajewa-Straße 66a“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte nicht eingegangen sind.
„Zwischen 18:00 und 2:00 hat die ukrainische Seite 435 Panzergeschosse, Artilleriegeschosse der Kaliber 122 und 152mm und Mörsergeschosse der Kaliber 82 und 120mm auf die frontnahen Ortschaften der Republik entlang der gesamten Kontaktlinie abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der Republik mit.
Gemäß den Informationen der Quelle wurden das Territorium des Donezker Flughafens und die Umgebung des „Volvo-Zentrums“ im Norden von Donezk, die Siedlungen Trudowskije, Alexandrowka, Staromichajlowka im Westen der Hauptstadt, Sajzewo, Oserjanowka, Golmowskij, Michajlowka bei Gorlowka, die Dörfer Shabitschewo, Spartak, Krutaja Balka, Wasiljewka, Wesjoloje im Jasinowataja-Bezirk, Sosnowskoje im Telmanowo-Bezirk, Sachanka, Kominternowo, Leninskoje, Oktjabrj, Beymennoje im Nowoasowskij-Bezirk, das Gewerbegebiet in der Nähe von Jasinowataja, Dokutschajewsk und die Umgebung von Debalzewo beschossen.
Neben schweren Waffen haben die ukrainischen Soldaten bei den Beschüssen aus Schützenpanzerwaffen, verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.

 

De.sputniknews.com: Russischer Politiker warnt vor „Informations-Bürgerkrieg“ in USA
Der Leiter des Ausschusses für Informationspolitik im russischen Föderationsrat, Alexej Puschkow, hat vor der Gefahr eines „Informations-Bürgerkrieges“ in den USA gewarnt, nachdem das Weiße Haus mehrere Journalisten nicht zum Briefing zugelassen hatte und einige andere Medien das Briefing boykottierten.
„Die Aggression der liberalen Massenmedien gegen Trump und die Reaktion der Administration (die Verweigerung des Zuganges) sind beispiellos und  führen zu einem Informations-Bürgerkrieg in den USA“, twitterte Puschkow im seinem Mikroblog.
Auf dem Terminplan des Weißen Hauses stand am Freitag ein Briefing „ohne Kameras“ des amtlichen Pressesprechers Sean Spicer. Es sollte nicht live übertragen werden, allerdings sollten ihm alle im Weißen Haus tätigen Journalisten beiwohnen können. Laut dem TV-Sender CNN soll der Pressedienst des Weißen Hauses dann jedoch die Teilnehmer nach seinen Listen ausgewählt haben. Letztendlich seien CNN, die Zeitungen „The New York Times“ und „The Los Angeles Times“, das Magazin „Politico“ „und andere Medien“ von der Teilnahme ausgeschlossen geblieben. Die Agentur Associated Press und das Journal „Time“ hätten daraufhin die Veranstaltung aus Protest boykottiert, heißt es.

 

Dnr-news.com: Klimkin: Die Ukraine benötigt tödliche Verteidigungswaffen
Der Außenminister der Ukraine Pawel Klimkin erklärte, dass Kiew letale Defensivwaffen benötigt.
„Wir benötigen sie auf jeden Fall. Ich habe immer gesagt, dass ich es nicht mag, sie in letale und nicht-letale Waffen zu trennen. Es gibt den klaren Begriff der Defensivwaffe. Wir benötigen diese dringend. Wir benötigen auf jeden Fall mehr High-Tech-Waffen, wir brauchen ein effektives Zusammenarbeiten mit den USA und der NATO in vielen Bereichen“, sagte Klimkin im Interview mit der ukrainischen Zeitung „Wochenspiegel“.
Der Minister merkte an, dass er den Eindruck habe, Leute aus der US-Präsidentenadministration Donald Trumps „haben feste Überzeugungen nd die Bereitschaft, sie auch durchzusetzen“.
„Wie sich das auswirkt im Hinblick auf die Lieferung von Waffen an uns und auf andere Fragen – daran werden wir arbeiten. Die militärisch-technische Zusammenarbeit wird auf jeden Fall fortgesetzt und, das ist das Wichtigste, weiterentwickelt“, sagte Klimkin.

 

Ukrinform: Die Ukraine werde die durch Russland annektierte Krim friedlich durch internationale Gerichtsstrukturen zurückgewinnen, erklärte auf dem ukrainischen TV-Kanal „112 Ukraine“ der stellvertretende Leiter der Präsidialverwaltung, Konstjantyn Jelisjew.
„Wir werden genau genommen auf politisch-diplomatischen, friedlichen Wegen die Krim für die Ukraine zurückgewinnen. Früher oder später wird es geschehen, und wir werden alles uns Mögliche tun. Auch werden wir die internationalen gerichtlichen Instanzen einschalten. Wir haben die entsprechenden Klagen erheben, damit sich die russische Seite für die aggressive Politik gegenüber der Krim und dem Donbass verantworten muss“, sagte der ukrainische Politiker.
Er fügte auch hinzu, der Plan zur Zurückgewinnung der Krim solle die Reformstrategie und die Bekämpfung der Korruption enthalten.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine führt den Begriff „Person unbestimmten Geschlechts“ ein. Medienberichten zufolge wurde der Vorschlag bereits vom Gesundheitsministerium der Ex-Sowjetrepublik gebilligt.
Dem Portal „Westi. Ukraina“ zufolge stimmen interessierte Dienste des Ministeriums derzeit Dokumente ab, die den Geschlechtswandel offiziell ermöglichen würden. Das Papier, in dem neben der traditionellen Bezeichnung der Geschlechter – „männlich“ und „weiblich“ – auch „unbestimmt“ vorgesehen ist, wurde vom Journalisten Orest Sochar entdeckt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz es offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den letzten 24 Stunden haben die Kiewer Truppen elf Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Die Positionen der Volksmiliz der LVR in den Gebieten von Smeloje, Nishneje Losowoje, Kalinowka und Kalinowo wurden beschossen. Insgesamt wurden 360 Geschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.
Bei den Beschüsse haben die ukrainischen Abteilungen Panzer, 120mm-Mörser, Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Außerdem haben die ukrainischen Truppen gestern Michajlowka im Perwomajsk-Bezirk beschossen, in der Folge wurden private Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude auf den Kotowskij-, Turgenjew- und Kutusow-Straße beschädigt.
Nach Angaben der Volksmiliz erteilten die Kriegsverbrecher, der Kommandeur der 24. Brigade Schewtschenko und der Kommandeur der 54. Brigade Gorbatjuk ihren Abteilungen die Befehle zur Eröffnung des Feuers.
Es wurde festgestellt, dass in der Nacht des 23. und am Morgen des 24. Februar eine Drohne im Verantwortungsbereich der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte gestartet wurde. Die Aufklärung erfolgt mit dem Ziel das Artillerie- und Panzergeschützfeuer zu korrigieren.
Im Gebiet von Popasnaja wurde die Ankunft einer Aufklärungsabteilung des 73. Zentrums für Spezialoperationen im Verantwortungsbereich der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die Aufklärung betreiben und Diversionen organisieren soll.
Im Gebiet von Nowoluganskoje, das sich im Verantwortungsbereich der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte befindet, wird die Anwesenheit einer Abteilung des 46. Spezialbataillons bestätigt.
Die Aufgabe der Abteilung ist die Durchführung von Diversions- und Erkundungsaktivitäten in Ortschaften an der Kontaktlinie.
Allem Anschein nach hat Kiew nicht vor, an dem Erreichten festzuhalten und führt eine weitere Eskalation des Konflikts im Donbass fort. Die ukrainische Regierung spuckt auf die Friedensvereinbarungen von Minsk. Sie will nur Blutvergießen, um all ihre unbedachten Entscheidungen zum Zerfall des Landes auszugleichen.
Die Volksmiliz hält die übernommenen Verpflichtungen zur Rückkehr des Friedens im Donbass trotz aller Provokationen der ukrainischen Truppen ein.
Unsere Abteilungen tun ununterbrochen Dienst, führen ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durch, um einen hohe Kampffähigkeit aufrechtzuerhalten, um jeder Aggression von der ukrainischen Seite widerstehen zu können.
In der nächsten Woche sind in den Abteilungen Übungen zur taktischen und Feuerausbildung sowie zum Kampfschießen von Panzer- und Schützenpanzerzügen geplant. Besondere Aufmerksamkeit wird den Fähigkeiten von Scharfschützenpaaren und der Vervollkommnung der Grundlagenausbildung gewidmet.

 

De.sputniknews.com: WADA: McLarens Doping-Vorwürfe gegen russische Athleten nicht ausreichend belegt
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat zugegeben, dass der McLaren-Bericht zum Doping in Russland nicht genug Beweise für die Schuld russischer Sportler beinhaltet. Das geht aus einem offenen Brief des Generaldirektors des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Christophe de Kepper, hervor.
Bei einem Treffen in Lausanne am 21. Februar habe die WADA erklärt, „dass in vielen Fällen die vorgelegten Beweise für die erfolgreiche Bearbeitung der Fälle nicht ausreichen“, hieß es in dem Brief.
Außerdem seien die vom McLaren-Team verwendeten Übersetzungen von einigen Texten nicht ausreichend. Die Wada habe deshalb detaillierte Übersetzungen angefordert.
Der kanadische Anwalt Richard McLaren hatte im vergangenen Dezember den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der WADA vorgestellt. Demnach sollen in Russland zwischen 2011 und 2015 über 1000 Sportler von Doping-Vertuschungen profitiert haben, darunter bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi.

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der Donezker Volksrepublik hat sich heftig verschärft.
Heute Nacht hat die ukrainische Seite in Verletzung aller Vereinbarungen und übernommenen Verpflichtungen Objekte der Donezker Filterstation (Wasserwerke) eingenommen, um von ihrem Territorium aus provokatives Feuer auf unsere Positionen zu eröffnen. Aus dem Gebiet hat der Gegner mit Mörsern und großkalibrigen Maschinengewehren geschossen. Außerdem wurde aus den Räumlichkeiten der Station nicht nur auf unsere Positionen, sondern auch auf Wohngebiete von Jasinowataja und Spartak geschossen. Da er weiß, dass unsere Abteilungen die Minsker Vereinbarungen einhalten und das Feuer nicht auf Lebenserhaltungsobjekte eröffnet, fühlte der Gegner sich vollständig straflos.
Es wurde festgestellt, dass die Einnahme der DFS von Kämpfern aus radikalen nationalistischen Abteilungen der Ukraine durchgeführt wurde, die nach der gestrigen Erklärung des Ex-Kommandeurs des Regiments „Asow“ A. Bilezkij vollständig aus der Kontrolle des schwachen ukrainischen Präsidenten geraten sind und eine neue Runde von Kämpfen im Donbass entfachen. Es kann der Schluss gezogen werden, dass die ukrainische Regierung derzeit die Situation nicht kontrolliert und nicht in der Lage ist, die Sicherheit von Bürgern der Ukraine zu garantieren.
In diesem Zusammenhang rufen wir die Staatsoberhäupter der Weltstaaten auf, das Regime Poroschenko entschieden zu verurteilen und den ukrainischen Präsidenten zu zwingen, Ordnung in die Reihen seiner Armee zu bringen: die Abteilungen der Nationalisten aus der „ATO“-Zone abzuziehen und die schriftlichen Garantien vom 15. März 2016 zu erfüllen.
Gleichzeitig stellen wir eine Untätigkeit des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte und seine Unfähigkeit, die Situation zu verändern, fest, was große Möglichkeiten für die Gesetzlosigkeit der radikalen Nationalisten bildet. Bereits seit 2014 sind sie zum Schaden der territorialen Integrität ihres Landes aktiv. Dabei haben sich derzeit, nach der erheblichen Schwächung der Autorität Poroschenkos, die Widersprüche zwischen den radikalen ukrainischen Gruppierungen heftig verschärft, jede von ihnen drängt sich an die Macht.
Allein in der letzten Nacht hat unsere Aufklärung zwei Gefechte zwischen ukrainischen Abteilungen festgestellt, in deren Ergebnis mehr als zehn Soldaten starben. Außerdem wurden von ukrainischen Nationalisten zwei Lastwagen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Awdejewka gesprengt.
Solche Handlungen sind ausschließlich auf eine Verschärfung der Situation in der „ATO“-Zone gerichtet, die radikale Nationalisten weiterhin aufheizen. Und all dies sind die Folgen davon, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte nationalistische Bataillone an die Kontaktlinie geschickt hat, um ihre Teilnahme an den Unruhen in Kiew zu verhindern. Als Erwiderung haben die Nationalisten eine Verschärfung der Situation begonnen und die Regierungskräfte vor die Tatsache des Bruchs der Minsker Vereinbarungen gestellt.
Gleichzeitig hat der Gegner das Feuer auf die Gebiete von Ortschaften der Republik verstärkt: in Richtung Gorlowka, Donezk und Mariupol, wobei er die Hauptanstrengungen auf Jasinowataja, Spartak, die Umgebung von Donezk konzentriert hat.
Es ist am wahrscheinlichsten, dass die Zunahme der Provokationen auch mit der Ankunft der Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine, Nadeshda Sawtschenko, verbunden ist. Sie ist, im Unterschied zur ukrainischen Regierung, über das Schicksal der gefangenen Soldaten beunruhigt. Wir schließen nicht aus, dass die ukrainischen Truppen den Befehl erhalten haben, das Treffen der Abgeordneten mit den Gefangenen, die von der Kiewer Regierung im Stich gelassen wurden, zum Scheitern zu bringen.
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den letzten 24 Stunden 2161 Mal das Territorium der Republik beschossen. Dabei wurde 99 Mal schwere Artillerie (davon 13 Geschosse des Kalibers 152mm), 627 Mal Mörser verschiedenen Kalibers (davon 337 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm), 58 Mal Panzer, 62 Mal Schützenpanzer, 1315 Mal Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In der Folge der Beschüsse der Positionen der Streitkräfte der DVR von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Soldat verletzt.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter verbotene Waffen des Gegners in der Nähe der Kontaktlinie. So wurden Stationierung im Gebiet folgender Ortschaften entdeckt:
– Otscheretino, 20 km von der Kontaktlinie, sechs 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ und vier Panzer;
– Nowobachmutowka, 10 km von der Kontaktlinie, drei 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“.
Wir danken den ukrainischen Soldaten, die uns unterstützen, indem sie genaue Informationen über die Stationierung von Technik und über Verbrechen radikaler Nationalisten gegen die friedlichen Einwohner des Donbass zur Verfügung stellen.
Unsere Abteilungen sind bereit zu jeder Variante der Entwicklung der Lage.
Trotz allem ist in den Abteilungen der Volksmiliz der DVR die militärische Ausbildung in vollem Gang. Mit allen Abteilungen werden Übungen zur Aktivitäten und verschiedensten Lagebedingungen durchgeführt.

 

Rusvesna.su: Das Bataillon der extremistischen Krim-Tataren geht in den Bestand der Marineinfanterie der Streitkräfte der Ukraine ein
Mustafa Dschemiljew erreichte damit die Legitimierung dieser muslimischen Kampfeinheit in der Ukraine. Das Bataillon der extremistischen Krim-Tataren „Asker“ wird in die Reihen der Marineinfanterie der ukrainischen Armee aufgenommen. Dies erklärte das ehemalige Oberhaupt der Majlis während des internationalen Forums „Die Krim unter den Bedingungen der Okkupation: Folgen für die Ukraine und die Welt“, das in Kiew stattfindet.
„Es gibt eine grundsätzliche Einigung mit dem Verteidigungsminister Poltorak, dass es deine Einheit im Bestand der Marineinfanterie sein wird. Das ist nicht ganz das, was wir wollten, aber für den Anfang geht es“, erklärte Dschemiljew.
Er konnte nicht sagen, wie viele Kämpfer genau im Bataillon dienen und sagte, dass es „ungefähr 250 Menschen“ seien.
„Ich denke, nachdem dieses Bataillon legalisiert wurde, werden noch viele eintreten“, meinte Dschemiljew….

 

Ukrinform: Für die Rüstungsindustrie der Ukraine arbeiten bereits 394 Unternehmen, die mehr als 200 000 Fachleute beschäftigen, teilt der ukrainische Staatskonzern „Ukroboronprom“ mit.
„Angefangen mit dem Jahr 2014 hat der Konzern die Unterzeichnung von 20 Memoranden mit den Regional- und Stadtstaatverwaltungen im Bereich der Rüstungsindustrie der Ukraine initiiert. Für die Rüstungsindustrie der Ukraine arbeiten bereits 394 Unternehmen, die mehr als 200 000 Fachleute beschäftigen. Als Ergebnis solcher Arbeit sind mehr als 1 300 Aggregate, Bauelemente und Ersatzteile ersetzt worden, die bis 2014 in Russland angekauft wurden“, sagte der stellvertretende Direktor von Flugzeugbau und Produktion von „Ukroboronprom“, Wolodymyr Korobow.
Er fügte auch hinzu, ein solches System des Importersatzes könne nach dem Beispiel von „Ukroboronprom“ in allen Zweigen der heimischen Industrie verwendet werden.

 

De.sputniknews.com: Der US-Präsident Donald Trump kann nicht endlos die Anschuldigungen dementieren, „Verbindungen zu Russland“ zu besitzen, da es keinerlei Beweise außer den anonymen Erklärungen in den Medien gibt. Das sagte der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, am Freitag in Washington.
„Sie können nichts widerlegen, was nicht existiert. Er (Trump – Anm. d. Red.) hat bereits gesagt, wie oft er mit Putin Kontakt hatte. Er hat keine Interessen in Russland. Er kann nicht so oft das verneinen, was gar nicht existiert“, erklärte Spicer vor Journalisten im Weißen Haus.
Der Sprecher erinnerte daran, dass es lediglich eine Meldung der Zeitung „The New York Times“ unter Verweis auf eine anonyme Quelle gebe. Dabei habe der Geheimdienst-Ausschuss diese Information als „nachweislich falsch“ anerkannt, sagte er.
„Ist es nicht so, dass in Wirklichkeit gar keine Geschichte existiert?“, ergänzte Spicer.
Die Zeitung „The New York Times“ hatte zuvor mitgeteilt, Mitglieder des Trump-Teams hätten während der Wahlkampfkampagne angeblich mehrmals ranghohe Mitarbeiter des russischen Nachrichtendienstes kontaktiert. Trump bezeichnete diese Informationseinwürfe der Medien als ein Verbrechen und dementierte diese Informationen entschieden.
Wie der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, würden sich diese Medienmeldungen auf keinerlei Tatsachen stützen. Er empfahl, „keine Morgenzeitungen zu lesen“: „Lassen Sie uns den Zeitungsberichten nicht glauben, ist es doch jetzt sehr schwierig, das Echte von Fälschungen, von ‚Enten‘, zu unterscheiden.“

 

Dnr-online.ru: Der Markt „Große Butterwoche 2017“, auf dem Waren republikanischer Herkunft, sowohl Lebensmittel als auch andere Waren, angeboten werden, fand heute am dem Schewtschenko-Boulevard am Haus der Regierung in Donezk statt. Die Veranstaltung fand unter der Leitung des Ministeriums für Industrie und Handel und Mitwirkung des Kulturministeriums, der Ministeriums für Jugend, Sport und Tourismus und der Stadtverwaltung von Donezk statt.
Die Festtagsveranstaltung besuchten tausende Donezker und Gäste der Stadt, während der ganzen Zeit traten führende Künstlerkollektive der Hauptstadt auf der Bühne auf. Es gab kostenlos Pfannkuchen und heißen Tee sowie einen großen Reigentanz mit allen Gästen des Markts. Die Besucher konnten auf dem Markt einheimische Produkte mit einem Rabatt von bis zu 20% kaufen.
„Auf dem Markt sind mehr als 70 örtliche Produzenten vertreten: Brotprodukte, Milchprodukte, Eier, Saucen, Fisch, Konditoreiwaren, Honig, aber auch Haushaltschemikalien und Kleidung. Im Vorfeld dieses Markts wurde vom Ministerium für Industrie und Handel die Aktion „Hergestellt in der DVR“ begonnen. Wenn er dieses Zeichen sieht, kauft der Käufer eine hochwertiges und nützliches Produkt, das in unserer Republik herstellt wurde. Ein solcher Jahrmarkt wird von unserem Ministerium das erste Mal durchgeführt, hier sind keine Vertreter von Handelsketten, sondern die Produkte werden von den Produzenten selbst angeboten. Die Veranstaltung macht den Menschen deutlich, wie breit das Sortiment der Produkte, die bei uns produziert werden, ist und deren Qualität. Wenn man berücksichtigt, welche Qualität die Produkte in der Ukraine haben, können wir uns überzeugen, dass unsere Produzenten  keine schlechteren Produkte herstellen, sondern sogar bessere“, unterstrich der Direktor der Abteilung für Entwicklung des Handels und des Verbrauchermarkts des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR Kirill Rybakow.
Außerdem wurde angemerkt, dass die Durchführung solcher Märkte unsere Produzenten unterstützt, auf die Märkte zu kommen und ihre Produkte wiedererkennbar zu machen. Die einheimische Produktion wird noch mehr und jeder Besucher eines Markts wird die Waren, die ihm gefallen, auch in den Regalen der Geschäfte finden können, was wiederum die Entwicklung des inneren Markts unterstützt.
(Einen Einblick in die Veranstaltung gibt dieses Video in russischer Sprache – Anm. d. Übers. https://youtu.be/Z-Bo7C7DcCU  )

 

Dan-news.info: Die außerordentliche Sitzung der Kontaktgruppe zu den Beschüssen der DVR und der LVR, insbesondere des Gebiets der Donezker Filterstation in der Nacht auf den 24. Februar, hat heute im Format einer Videokonferenz begonnen. Dies teilte heute die die Pressesekretärin des Leiters der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen, des Vorsitzenden des Volkssowjets Denis Puschilin Wiktorija Talakina mit.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Warnung des Katastrophenschutzministeriums der DVR
Maßnahmen bei einem Unfall mit Freisetzung von Chlor. Die ukrainische Armee hat die Donezker Filterstation (Wasserwerk) besetzt, wo 9 t giftiges Chlor aufbewahrt werden. Außerdem wurde kürzlich bekannt, dass die ukrainischen Okkupanten provozierende Beschüsse von Objekten in der Nähe der Donezker und der Werchnekalmyssker Filterstationen vorbereiten, um in der Folge die Streitkräfte der DVR für die ökologische Katastrophe verantwortlich zu machen. Nach Änderung der Windrichtung in die Richtung des von der ukrainischen Armee kontrollierten Territoriums sollen zur Auslösung einer ökologischen Katastrophe, gerichtet vor allem gegen die ukrainische Armee, die Speicherobjekte für das Chlor in der Nähe beider Filterstationen unter Beschuss genommen werden.
Wenn die Information über einen solchen Vorfall eintrifft, ist folgendes wichtig:
Schützen Sie die Atmungsorgane und die Körperoberfläche. Gesicht, Nase und Mund kann man mit aller Arten von Gasschutzmasken schützen, durch Mullbinden, mit Wasser oder 20%iger Soda-Lösung getränkt. Dem Schutz der Haut kann ein beliebiger Umhang dienen.
Verlassen Sie die Unfallstelle in die Richtung, die in der Information angegeben ist. Dies sollte entgegengesetzt zur Windrichtung geschehen. Vermeiden Sie Tunnel, Schluchten oder Senken, denn an diesen niedrig gelegenen Stellen ist die Chlorkonzentration höher.
Wenn Sie die Gefahrenzone nicht verlassen können, bleiben Sie im Raum und versuchen Sie ihn abzudichten: dichten Sie Fenster, Türen, Lüftungsschächte, Schornsteine, Risse in Fenstern und in den Türrahmen ab. Eingangstüren verhängen Sie mit Decken oder anderen Stoffbahnen aus dichtem Gewebe. Wenn möglich, suchen Sie die obersten Etagen des Gebäudes auf. Bleiben Sie auf keinen Fall im Erdgeschoss mehrstöckiger Häuser oder in Kellerräumen.
Sind Sie aus der Gefahrenzone heraus, müssen Sie die äußere Kleidung ausziehen und sie auf der Straße lassen. So schnell wie möglich duschen, die Augen und Nasenöffnungen auswaschen.
Beobachten Sie Ihr Befinden, bei dem ersten Anzeichen einer Vergiftung wenden Sie sich an einen Arzt. Während auf Hilfe gewartet wird, benötigt der Verletzte unbedingt Ruhe und ein warmes Getränk…
(Es folgen genaue Anweisungen, wie man Betroffenen helfen kann – Anm. d. Übers.)

 

Abends:

 

Rusvesna.su: Poroschenko unterschrieb ein Dekret zur Wehrpflicht
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko unterschrieb das Dekret „Über die Entlassung von Wehrpflichtigen auf Zeit in die Reserve, die Fristen der nächsten Einberufung und die anstehende Einberufung der Bürger der Ukraine zum Wehrdienst auf Zeit im Jahr 2017“.
Dies berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
Laut der Erklärung wird die nächste Einberufung zum Wehrdienst auf Zeit für Männer zwischen 20 und 27 Jahren im Mai-April und im Oktober-November 2017 durchgeführt.
Außerdem werden aus den Streitkräften der Ukraine, aus anderen militärischen Formationen und aus den Logistikeinheiten Wehrpflichtige auf Zeit, die eine höhere Bildung mit dem Abschluss „Spezialist“ oder „Master“ und ihre Dienstzeit abgeleistet gaben, im Mai-Juni und im Oktober-November 2017in die Reserve entlassen.
Die anderen Wehrpflichtigen auf Zeit, die ihre Wehrpflicht abgeleistet haben, werden von April bis Juni und von Oktober bis Dezember in die Reserve entlassen.
Der Präsident wies ebenfalls  in seinem Dekret das Ministerkabinett der Ukraine an, die Anzahl der Ukrainer, die der Wehrpflicht unterliegen, und die Ausgaben für die Durchführung der regulären Einberufungen im laufenden Jahr, zu ermitteln.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen zum Besuch von Nadeshda Sawtschenko in der DVR
Vertreter der DVR hoffen, nach dem Besuch der Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine Nadeshda Sawtschenko im Makejewker Gefängnis Zugang zu den gefangenen Unterstützern der DVR zu erhalten. Dies erklärte heute die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa.
„Ich möchte erwidernde Schritte von der ukrainischen Seite sehen. Wir erwarten, dass auch Vertreter der Republik Zugang zu den Orten erhalten können, wo unsere Leute festgehalten werden“, sagte sie. „Wir wollen uns davon überzeugen, dass keine ungesetzlichen Verhörmethoden angewandt werden und die Haftbedingungen unserer Unterstützer tatsächlich vom Humanismus der Kiewer Regierung zeugen“.
Die Bevollmächtigte der DVR lenkte die Aufmerksamkeit der ukrainischen Vertreter ein weiteres Mal darauf, dass die DVR mit der Durchführung eines Austauschs nach der Formel „alle gegen alle“ ausgeht, wie es in den Minsker Vereinbarungen vorgeschrieben ist. Dabei fügte Morosowa hinzu, dass keinerlei proportionale oder zahlenmäßige Formeln, die von der ukrainischen Seite vorgeschrieben wurden, Donezk zufriedenstellen werden und einfach dem Maßnahmekomplex widersprechen.
„Wir erwarten eine politische Entscheidung der Regierung der Ukraine, die es endlich erlauben wird, den lang erwarteten Austausch durchzuführen. Ich warte sehr darauf, dass unsere Unterstützer bald zu Hause in ihren Familien sein werden“, fasste sie zusammen.
Die Abgeordnete der Obersten Rada der Ukraine Nadeshda Sawtschenko war heute ein zweites Mal in Makejewka, um in einem der Gefängnisse ukrainische Gefangene zu besuchen. Dies teilte heute der Pressedienst der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa mit.
„Heute fand ein gemeinsamer Besuch der Bevollmächtigten für Menschenrechte Darja Morosowa und der ukrainischen gesellschaftlichen Aktivisten Nadeshda Sawtschenko und Wladimir Ruban (Leiter des ukrainischen Zentrums zur Befreiung von Gefangenen „Offizierskorps“) im Makejewker Gefängnis statt“, heißt es dort.
Massenmedien waren dieses Mal nicht eingeladen.
Der Pressedienst fügte hinzu, dass die Regierung der Republik Sawtschenko und Ruban die Möglichkeit geboten haben,  „mit allen ukrainischen Soldaten zu sprechen und sich persönlich davon zu überzeugen, dass ihre Haftbedingungen vollständig allen internationalen Normen entsprechen“.
Zuvor hatte Sawtschenko heute auf ihrer Seite in den sozialen Netzen erklärt, dass die gefangenen ukrainischen Soldaten unter normalen Bedingungen festgehalten werden. „Es ist gelungen, unsere Gefangenen zu sehen. Die Männer fühlen sich gut. Die Bedingungen sind normale Gefängnisbedingungen. Das Verhältnis ihnen gegenüber, sagen sie, ist normal“, schrieb sie, ohne zu erläutern, wann und wo die Treffen stattfanden.
Der Pressedienst der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR teilte weiter mit, dass nicht alle ukrainischen Gefangenen in die Ukraine zurückkehren wollen.
„Die gesellschaftlichen Aktivisten (Sawtschenko und Rubin) haben sich persönlich davon überzeugt, dass nicht alle festgenommenen Personen nach Hause auf das Territorium der Ukraine zurückkehren möchten“, gibt ihr Pressedienst die Worte Morosowas wieder.

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