Presseschau vom 12.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowo wurden aus Richtung Nowoalexandrowka, Troizkoje und Nowoswanowka mit 120mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Luganskoje wurden die Positionen im Gebiet von Sansharowka mit 82mm-Mörsern beschossen.
Ebenfalls wurden die Positionen der Volksmiliz der LVR im Gebiet der Ortschaften Nishneje Losowoje, Slawjanoserbsk, Kalinowka und Logwinowo beschossen. Die Kiewer Truppen verwendeten Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen.
Verluste und den Soldaten der Volksmiliz gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Vorstoßtrupp der ukrainischen Armee im Donbass vermisst.
Das ukrainische Militär vermisst nach eigenen Angaben eine Gruppe von Soldaten, die nach einer Spähmission im abtrünnigen Gebiet Lugansk nicht zurückgekehrt sein soll.
„Eine Militärgruppe hatte die Aufgabe, von unseren vordersten Stellungen aus den Feind zu beobachten“, teilte Dmitri Sawtonow, Presseoffizier der ukrainischen operativ-taktischen Truppengruppe Lugansk, am Samstagabend mit. Danach habe man die Verbindung zu der Gruppe verloren. Die Armee habe einen Suchtrupp in die Region entsandt, fügte der Presseoffizier ohne nähere Angaben hinzu…

 

Dan-news.info: Das operative Kommando der DVR hat Informationen über die Offiziere der ukrainischen Armee veröffentlicht, die den Beschuss von Wohngebieten von Donezk zwischen dem 30. Januar und dem 5. Februar geleitet haben.
Das Dossier enthält Informationen über den Kommandeur der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Andrej Sokolow und seinen Untergebenen, den stellvertretenden Kommandeur dieser Brigade Alexandr Samarskij.
Vom Kommando wurde festgestellt, dass vom 30. Januar bis zum 5. Februar gerade Sokolow die Befehle zur Eröffnung des Feuers mit Artillerie des Kalibers 122 und 152mm, unter anderem auf die Bezirke Kiewskij, Kujbyschewskij, Kirowskij der Hauptstadt der DVR, erteilte. Es wird angemerkt, dass Samarskij seinem Kommandeur aktiv half. In Folge dessen starben in diesem Zeitraum sechs zivile Einwohner unter dem Feuer der ukrainischen Soldaten, 34 wurden verletzt.
Das Feuer erfolgte aus dem von den ukrainischen Truppen besetzten Awdejewka (nördlich von Donezk).
Die Handlungen der ukrainischen Offiziere können unter anderem als Planung, Vorbereitung, Entfachung und Führung eines Angriffskrieges, Verletzung von Gesetzen und Gebräuchen des Krieges, Genozid und Gewalt gegenüber der Bevölkerung im Bereich der Kämpfe bewertet werden, heißt es in dem Text.

 

De.sputniknews.com: Ablehnung auf Rekordhoch: Zwei Drittel der Russen sehen Nato als Bedrohung.
Die Nato ist bei den Russen so unpopulär wie noch nie in den letzten Jahren: Mittlerweile sehen schon 67 Prozent der Russen den Nordatlantik-Pakt als eine Bedrohung an, wie eine aktuelle Studie des Meinungsforschungsinstituts Gallup Organization zeigt. Das ist der höchste Ablehnungswert seit 2008.
Hingegen denken den Umfrageergebnissen zufolge 62 Prozent der Polen, 90 Prozent Kosovaren und 90 Prozent der Albaner, dass die Nato einen Schutz darstelle. In Serbien halten hingegen 64 Prozent die Nato für eine Bedrohung.
In Weißrussland sind 54 Prozent der Bürger der Auffassung, dass von der Nato keine Gefahr ausgehe. Damit sind auch 37 Prozent der Georgier und 29 Prozent der Ukrainer einverstanden. Vom Gegenteil sind drei Prozent der Weißrussen, acht Prozent der Georgier sowie 35 Prozent der Ukrainer überzeugt.
Die Umfrage wurde im Laufe des Jahres 2016 telefonisch durchgeführt und im Rahmen dieser in Polen, im Kosovo, in Albanien, Serbien, Weißrussland, Georgien und der Ukraine rund 1000 Menschen, in Russland 2000 befragt. Der maximale statistische Fehler liegt zwischen 2,7 und 3,9 Prozent.
Die Beziehungen zwischen Russland und den Nato-Staaten hatten sich nach dem Umsturz 2014 in der Ukraine dramatisch verschlechtert. Bei seinem Gipfel im Juli 2016 beschloss das Militärbündnis, zur „Abschreckung Russlands“ 2017 gleich vier multinationale Bataillone in den baltischen Staaten und in Polen zu stationieren.

 

Nachmittags:

 

armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der Donzeker Volksrepublik bleibt angespannt.
Der Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus endet nicht. Der Gegner beschießt weiter Wohngebiete von Ortschaften der Republik: Sajzewo, Dolomitnoje, Wasiljewka, Michajlowka, Golmowskij, Nishnetorezkoje, Jasinowataja, Spartak, Krutaja Balka, Leninskoje, Sachanka, Oktjabrj, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1302-mal das Territorium der DVR beschossen. Dabei wurden 174-mal Mörser verschiedenen Kalibers, 257-mal Schützenpanzer, 871-mal Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Folge des nicht endenden Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte hat die Armee der DVR weitere Verluste erlitten: zwei Soldaten starben und einer wurde schwer verletzt, außerdem wurden in Staromichajlowka und im Petrowskij-Bezirk von Donezk vier Häuser beschädigt. Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch ermittelt.
Unsere Aufklärung entdeckt weiterhin neue Verlagerungen von verbotenen Waffen des Gegners an die Kontaktlinie. So werden Stationierungen im Gebiet der folgenden Ortschaften bemerkt:
Keramik, 16 km von der Kontaktlinie, drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
Kamenka, 5 km von der Kontaktlinie, zwei Panzer;
Winogradnoje, 11 km von der Kontaktlinie, drei Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
Sartana, 5 km von der Kontaktlinie, vier Panzer.
Diese Fakten wurden den Vertretern der OSZE-Mission übergeben, die praktisch in allen Fällen die Verstöße der ukrainischen Streitkräfte bestätigt. Dies zeugt vom Unwillen der ukrainischen Seite die Minsker Vereinbarungen einzuhalten.
Ein weiteres Mal lenken wir Ihre Aufmerksamkeit auf den äußerst niedrigen moralisch-psychischen Stand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. Von unserer Aufklärung wurde systematischer Alkoholmissbrauch von Soldaten aus dem 46. Spezialbataillon der 10. Gebirgssturmbrigade festgestellt. Dabei nehmen die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte Alkohol aus kleinen privaten Geschäften mit ohne dafür zu bezahlen. Diese Tatsache verstärkt das negative Verhältnis der örtlichen Einwohner und Geschäftsleute gegenüber den ukrainischen Streitkräften erheblich.
In den Abteilungen der 72. Brigade haben sich auch die Fälle von Desertion vermehrt. In den letzten vier Tagen haben 27 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den Stationierungsort der Brigade eigenmächtig verlassen, 16 davon wurden durch Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine in die Brigade zurückgebracht. Trotz der verschärften Kontrollmaßnahmen bezüglich des Durchsickerns von Informationen über das Scheitern der Angriffsaktivitäten bei Awdejewka von Seiten der Kommandeure und des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der 72. Brigade, haben Verwandte von Soldaten erreicht, dass ihre Söhne und Männer schnell aus der „ATO“-Zone abgezogen wurden. Derzeit hat das ukrainische Kommando bereits die Entscheidung getroffen, die demoralisierte 72. Brigade gegen die 28. mechanisierte Brigade auszutauschen. Dieses Beispiel demonstriert die Möglichkeit von Verwandten und Freunden, auf die Situation einzuwirken und ihre Verwandten vor dem sicheren, aber sinnlosen Tod zu retten.
Unsere Abteilungen führen weiter eine verstärkte militärische Ausbildung mit Verteidigungsthematik durch. Das Personal zeigt ein hohes Niveau an Kampfgeist und Geschlossenheit innerhalb der Abteilungen. Unsere starke Armee ist in der Lage ihre Volk und die Republik zu verteidigen.

 

De.sputniknews.com: Lawrow: OSZE kann Ukraine nicht länger in Schutz nehmen.
Die OSZE-Mission in der Ukraine arbeitet neutral und hat bereits verstanden, dass sie nicht länger für die ukrainischen Streitkräfte im Donbass einstehen kann, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow meint.
„Sie (die ukrainische Seite – Anm. d. Red.) schiebt scheinheilig weiterhin alles uns und dem Donbass zu, sogar den Berichten der speziellen Beobachtermission (Special Monitoring Mission, SMM) der OSZE zuwider, die immer neutral zu sein versuchte“, erklärte Lawrow in einer Sendung des russischen Fernsehsenders NTV.
„Wenn die SMM der OSZE den Beschuss und dessen Richtung, aus der dieser erfolgt, in ihren Berichten anführt, aber nicht direkt sagt, dass der Beschuss seitens der ukrainischen Streitkräfte begann, so bedeutet diese ‚Neutralität‘, dass die Mission versteht, dass sie sich nicht länger für die ukrainische Armee und die nationalistischen Bataillon in die Bresche werfen kann“, betonte Lawrow.
Ende Januar hatten die Volksmilizen und Regierungsarmee die Zuspitzung der Situation im Donbass gemeldet.
Dabei erklärte das ukrainische Verteidigungsministerium, dass „unsere Kerle Meter um Meter, Schritt für Schritt heroisch“ vorangekommen seien.
Der militärische Konflikt im ostukrainischen Kohlerevier Donbass schwelt seit rund zwei Jahren. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 9500 Menschen ums Leben gekommen. Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen):
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
Die ukrainische Seite verletzt weiter des „Regime der Ruhe“, das seit dem 9. Februar nach Vereinbarung beider Konfliktseiten gilt.
In den letzten 24 Stunden haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte 11-mal die Positionen unserer Abteilungen im Gebiet der Ortschaften Slawjanowserbsk, Kalinowka, Sansharowka, Kalinowo, Nishneje Losowoje, Logwinowo beschossen.
Auf das Territorium der Republik wurden 57 Mörsergranaten abgeschossen. Es wurde mit Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Schützenpanzern, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Das ukrainische Kommando verwendet weiter Drohnen zur Aufklärung und zur Korrektur des Feuers der Artillerieabteilungen an der Kontaktlinie.
Nach unseren Informationen haben in den letzten 24 Stunden Soldaten aus der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Drohnen im Gebiet von Artjomowsk verwendet.
Es wurde entdeckt, dass im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Stschastje eine Abteilung aus dem 8. Spezialregiment eingetroffen ist, vermutlich zur Durchführung von Aufklärungsmaßnahmen entlang der Kontaktlinie.
Ebenfalls ist die Entsendung einer weiteren Einheit aus dem 8. Spezialregiment der ukrainischen Streitkräfte in Gorskoje geplant, um die 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zu verstärken.
Alle oben genannten Fakten zeugen davon, dass die ukrainische Militärführung nicht die Absicht hat, die Vereinbarungen über eine Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung einzuhalten, und alle Anstrengungen in eine weitere Eskalation des Konflikts im Donbass legt.
Die Abteilungen der Volksmiliz führen die geplanten Übungen zur militärischen Ausbildung weiter und führen regelmäßig Trainings zur Erhöhung des Niveaus der Kampffähigkeit durch.
Die Abteilungen der Volksmiliz der LVR reagieren nicht auf Provokationen, halten das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein.

 

De.sputniknews.com: Trump: Darum stoppte CNN Interview mit US-Senator Sanders
Der US-TV-Sender CNN hat die Übertragung eines Interviews mit Bernie Sanders, US-Senator des Bundestaates Vermont, unterbrochen, nachdem der Politiker die Worte „Fake-News“ ausgesprochen hatte, wie US-Präsident Donald Trump auf Twitter schreibt.
„Bernie Sanders wurde wegen der Verwendung des Begriffs ‚Fake-News‘ zur Beschreibung des Netzwerkes unterbrochen. Sie nannten das technische Schwierigkeiten!“, twitterte Trump.
Am 10. Februar war der US-Senator und ehemalige Präsidentschaftskandidat Sanders in einem CNN-Interview zu einer Meldung der Zeitung „The Washington Post“ (WP) befragt worden. Dem Blatt zufolge sollen der Nationale Sicherheitsberater, Michael Flynn, und der russische Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, bei einem Telefonat eine mögliche Abschaffung der Russland-Sanktionen erörtert haben.
Donald Trump hatte danach erklärt, dass er nichts von diesem Gespräch und dem WP-Artikel wisse.
Eine CNN-Moderatorin fragte danach Sanders, ob dies seiner Meinung nach so gewesen sein könnte. Daraufhin antwortete er scherzhaft, dass der Präsident möglicherweise stattdessen „die Fake-News von CNN“ angeschaut habe. Nach diesen Worten wurde die Übertragung unterbrochen.

 

De.sputniknews.com: Putin gratuliert Steinmeier und lädt ihn nach Russland ein.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat Frank-Walter Steinmeier zur Wahl zum neuen Bundespräsidenten Deutschlands beglückwünscht und ihn nach Russland eingeladen, wie der Pressedienst des Kremls mitteilt.
In einem Telegramm an den SPD-Politiker brachte der russische Staatschef seine Überzeugung zum Ausdruck, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und Deutschland unter Bundespräsident Steinmeier weiterentwickeln werden: „Putin bekräftigte das Interesse an der Fortführung eines konstruktiven Dialogs zu aktuellen bilateralen und internationalen Fragen“, hieß es.
Die Bundesversammlung hatte Steinmeier am Sonntag zum Nachfolger von Joachim Gauck gewählt. Dessen Amtszeit endet offiziell erst am 18. März. Steinmeiers Vereidigung als Bundespräsident soll ein paar Tage danach stattfinden.

 

Ukrinform: Derr Präsident der Ukraine Petro Poroschenko gratulierte Frank-Walter Steinmeier zu seiner Wahl zum Bundespräsidente Deutschlands.
„Ich beglückwünsche Frank-Walter Steinmeier, einen großen Freund der Ukraine, herzlich zu seiner Wahl zum Präsidenten der BRD“, schrieb Poroschenko.
Er teilte auch mit, dass er weiterhin eine fruchtbare und freundschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle eines vereinten Europa erwarte – eines demokratischen und freien…

 

Dnr-online.ru: Heute, am 12. Februar, haben das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko und der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin an einer Kundgebung anlässlich des Tags der Gründung der Donezko-Kriworoschskaja -Republik teilgenommen.
Hunderte von Donezkern besuchten die Kundgebung, die am Denkmal für Artjom, eines Revolutionärs und eines der Gründer der DKR stattfand.
„Unsere Vorfahren haben vor 99 Jahren einen entschiedenen Schritt getan, sie wollten nicht auf den Trümmern des Imperiums bleiben und im Chaos, das dann begann, versinken. Sie haben die Donezko-Kriworoschskaja-Republik gegründet. Im Jahr 1918 ist ihnen dies nicht gelungen. Die DKR wurde durch deutsche Bajonette unterdrückt. Aber fast 100 Jahre später haben wir – die Nachfolger der Donezko-Kriworoschskaja-Republik- die Donezker Volksrepublik gegründet. Und heute ist das ein unabhängiger Staat.
Wir leben in einem freien Land. Und die historische Gerechtigkeit fordert von uns, dass die DKR wieder in ihre historischen Grenzen zurückkehrt. Auf dass es die Chersoner Volksrepublik geben wird, die Dnjepropetrowsker, Charkower… Wir haben schon gesiegt, Kiew fürchtet uns. Alles, was geschieht, ist eine Agonie des Regimes, das früher oder später fallen wird. Aber nach dem Sieg müssen wir unser Land wieder aufbauen und es zum Erblühen bringen. Ich bin überzeugt, dass unsere Vorfahren vom Gleichen träumten. Und gemeinsam werden wir ihren Traum zum Leben erwecken. Unser Land wird frei, blühend und unabhängig sein“, sagte Alexandr Sachartschenko..
Der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin unterstrich, dass die Republik der Rechtsnachfolger der DKR ist und wir unsere Geschichte nicht vergessen werden.
„Wir ehren heute unsere Geschichte. Die DKR war der erste Versuch unseres Volkes einen eigenen Staat zu gründen, auch wenn dies nicht von Erfolg gekrönt war, aber wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Unsere Geschichte ist für uns äußerst wichtig und die, die sie vergessen, erwartet dasselbe Schicksal wie die Ukraine. Auf unseren Schultern liegt die heldenhafte Vergangenheit unserer Vorfahren und wir sind dafür verantwortlich, was mit unseren Nachkommen sein wird“, sage er.
Denis Puschilin merkte auch an, dass in der Republik eine Unterschriftensammlung zur Unterstützung des Aufrufs der Vorsitzenden der Volkssowjets der DVR und der LVR an die Staatsoberhäupter der Weltstaaten läuft.
„Jetzt ändert sich die Situation in der Welt. Und möglicherweise wird sich die Position der USA in Bezug auf den Konflikt, in dem die Ukraine versunken ist, ändern. Die Einwohner des Donbass haben das Recht auf eine Stimme. Sie bemühen sich ihr Land zu verteidigen. Sie haben das Recht auf Selbstbestimmung, das Recht auf ihre Sprache, das Recht auf ihre Zukunft“, sagte Puschilin.

 

De.sputniknews.com: US-Drohne im Donbass gelandet
Die Volksmiliz der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik hat eine US-Drohne RQ-11B Raven abgefangen, wie das Internet-Portal „Defence.ru“ berichtet.
Der Flugapparat mit dem Kennzeichen 23018 des US-Herstellers AeroVironment soll noch im Dezember des Vorjahres auf dem Territorium der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik abgefangen worden sein. Details dazu sind dem Portal zufolge aber erst jetzt bekannt geworden.
Laut dem Lugansker Volkswehrsprecher Andrej Marotschko setzen die ukrainischen Staatskräfte trotz der Minsker Vereinbarungen aktiv unbemannte Luftfahrzeuge für die Aufklärung nahe der Berührungslinie ein.
2003 startete die Serienproduktion der kleinen Flugdrohen RQ-11B Raven. Die 1,7 Kilogramm schwere RQ-11B muss für den Start von einem Soldaten selbst geworfen werden, wobei die Drohne dann mit einem Fallschirm landet. Dank einem Elektromotor kann der Apparat mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h fast eine Stunde lang im Einsatz bleiben. Die Drohne ist dazu noch mit einer Tag- und Nachtsichtkamera ausgestattet.
Im Juli 2016 hatten die USA der Ukraine 24 unbemannte Flugdrohnen von Typ Raven geliefert.

 

De.sputniknews.com: Lugansker Volkswehr: Vermisste ukrainische Soldaten wahrscheinlich schon tot.
Die Gruppe ukrainischer Soldaten, die zuvor auf das Territorium der selbsterklärten Volksrepublik Lugansk einzudringen versuchte, ist höchstwahrscheinlich getötet worden, wie der Lugansker Grenzschutz mitteilt.
„Jeder nicht sanktionierte Versuch bewaffneter Menschen, auf das Territorium der Republik einzudringen, vor allem beim Verstoß gegen die Minsker Abkommen über die Überquerung der Kontaktlinie, wird von uns als Provokation eingestuft und sofort unterbunden“, zitieren russische Medien einen Sprecher des Lugansker Grenzschutzes.
Ihm zufolge ereignen sich regelmäßig ähnliche Vorfälle. „Wir leisten harten Widerstand. Höchstwahrscheinlich ist dieser Aufklärungsgruppe dasselbe passiert“, sagte er abschließend.
Zuvor war berichtet worden, dass das ukrainische Militär nach eigenen Angaben eine Gruppe von Soldaten vermisse, die nach einer Spähmission im abtrünnigen Gebiet Lugansk nicht zurückgekehrt sein soll.

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