Presseschau vom 11.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 15-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen.
Die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowo wurden fünfmal aus Richtung Troizkoje und Nowoswanowka mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Krymskoje haben die ukrainischen Truppen die Gebiete von Sokolniki, Frunse und Smeloje mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Unter Beschuss gerieten auch die Positionen der Volksmiliz der LVR in den Gebieten von Logwinowo, Kalinowka, Nishneje Losowoje, Krutaja Gora, Sansharowka und Losowoje. Die Kiewer Truppen haben 82mm-Mörser, Abwehrgeschütze, Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz gibt es nicht.

 

De.sputniknews.com: Putin fordert vom Personal des Wachdienstes FSO absolute Geheimhaltung.
Der russische Präsident Wladimir Putin will ein Verbot für die Preisgabe dienstlicher Informationen durch Mitarbeiter des Föderalen Wachdienstes FSO im Internet und in Medien durchsetzen. Das sieht ein von Putin in der Staatsduma eingebrachter Gesetzentwurf vor.
Die vom Staatschef vorgeschlagenen Änderungen zum Gesetz „Über den staatlichen Wachdienst“ beinhalten das Verbot für die Veröffentlichung von Daten, darunter Bild- und Videomaterial, über sich selbst und andere FSO-Mitarbeiter, die die Zugehörigkeit der betroffenen Personen zu diesem Geheimdienst belegen könnten. Verboten werden soll auch die Preisgabe von Informationen über eigene dienstliche Aktivitäten.
FSO-Mitarbeiter dürfen laut Gesetz Flughäfen, Landeplätze, See- und Binnenhäfen kostenlos nutzen. FSO-Mitarbeiter, die leitende Funktionen kommissarisch erfüllen, sollen keine genormte Arbeitszeit haben. Zudem wird das in der elektronischen Datenbank der Duma veröffentlichte Gesetz die FSO-Bewerber verpflichten, Fingerabdrücke abzugeben.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 18:00 bis 1:00 Uhr hat die ukrainische Seite die Siedlungen Trudowskije, Alexandrowka und Staromichajlowka im Westen von Donezk sowie das Gewerbegebiet in der Nähe von Jasinowataja mit Panzergeschützen, Artilleriegeschützen der Kaliber 152 und 122mm sowie Mörsern der Kaliber 82 und 120mm beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Die Quelle merkte an, dass in der genannten Zeit von den Positionen der ukrainischen Abteilungen 129 Mörser- und Artilleriegranaten abgeschossen wurden. Neben schweren Waffen wurden beim Beschuss der frontnahen Territorien der Republik von den ukrainischen Streitkräften auch Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
„In den letzten 24 Stunden sind in Staromichajlowka auf der Shukowskij-Straße 2 und 17 Häuser beschädigt worden. Auf eines der beiden Häuser gab es einen direkten Treffer“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

 

De.sputniknews.com: Trotz Atomstreit: Pjöngjang berichtet über von USA angebotene humanitäre Hilfe.
Die US-Regierung hat Nordkorea humanitäre Hilfe im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe angeboten, die im vorigen Jahr den nördlichen Teil des Landes heimgesucht hatte, meldet die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.
Die Webseite Voice of America hatte am 25. Januar unter Berufung auf das US-Außenministerium berichtet, dass die USA trotz der zunehmenden Spannungen in puncto Atomwaffen humanitäre Hilfsgüter nach Nordkorea schicken wollen. Laut der Behörde sollen die USA für diesen Zweck eine Million US-Dollar bereitgestellt haben.
Das ist der erste Fall seit 2011, dass die USA Nordkorea humanitäre Hilfe erweisen, so VOA. Nach Angaben der Webseite sollen unter anderem medizinische Güter in das von den Fluten betroffene Land geschickt werden.
Die nördlichen Gebiete Nordkoreas waren im Herbst vorigen Jahres überflutet worden, nachdem der Taifun „Lionrock“ über das Land gezogen war. Nach amtlichen Angaben kamen dabei mindestens 133 Menschen ums Leben, weitere 395 gelten als vermisst. 140.000 nordkoreanische Bürger brauchen dringend Hilfe. Der starke Wirbelsturm soll rund 25.000 Häuser vernichtet haben.

 

Nachmittags:

 

ombusmandnr.ru: Aus dem aktuellen Bericht des Apparat der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa:
Vom 3. bis zum 9. Februar 2017 wurden auf dem Territorium der DVR 7 Menschen durch Beschuss von Seiten der Ukraine unterschiedlich schwer verletzt, davon 5 Soldaten der Republik und 2 Zivilisten.
Im gleichen Zeitraum starben auf dem Territorium der DVR 8 Soldaten der Republik
Vom 1. Januar bis 9. Februar wurden auf dem Territorium der DVR 94 Menschen unterschiedliche schwer verletzt, von ihnen sind 45 Soldaten der Republik und 49 friedliche Einwohner, darunter 4 Kinder unter 18.
Im gleichen Zeitraum starben 42 Menschen durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte, darunter 38 Soldaten der Republik und vier zivile Einwohner.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko:
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt.
Die ukrainische Seite verletzt weiter das Regime der Feuereinstellung, das durch Übereinkunft beider Seiten ein weiteres Mal ab dem 9. Februar ausgerufen worden war.
Auf das Territorium der Republik wurden 83 Artillerie- und Mörsergranaten abgeschossen. Die ukrainischen Straftruppen haben auch Schützenpanzer, Granatwerfer, 23mm-Abwehrgeschütze und Schusswaffen verwendet.
Das ukrainische Kommando verletzt weiterhin die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik entlang der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und nutzt das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration von Kräften und Mitteln in der Zone der sogenannten „ATO“.
In einem Gebiet 1km nördlicher von Orechowo im Waldstück Kasennoje wurden Feuerpositionen von zwei 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ aus dem Bestand der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Es wurde entdeckt, dass im Gebiet von Nowoswanowka, wo eine der Abteilungen der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte stationiert ist, auf den Positionen eines provisorischen Stützpunkts drei Schützenpanzerwagen und drei Lastwagen mit Munition eingetroffen sind.
Es gehen weiter Informationen über weitere Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte ein.
So erlitten nach dem Genuss von Alkohol durch Soldaten des 1. Bataillons der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, das im Gebiet von Widrodshennja stationiert ist, während innerer Auseinandersetzungen drei Soldaten der Brigade Stichwunden durch Messer.
Nach Informationen von Einwohnern von Popasnaja bestätigen sich Fälle von Plünderei und ungesetzlicher Besetzung von Wohnraum durch Soldaten des 2. Bataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die in diesem Ort stationiert sind.
Bei der örtlichen Polizeiabteilung sind schon mehr als 15 Anzeigen dazu von Einwohnern eingegangen.
Die Fälle von ungesetzlicher Besetzung von Häusern friedlicher Einwohner durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie werden auch durch Informationen in den Berichten der OSZE-Mission bestätigt.
So ist im Bericht der Mission vom 10. Februar 2017 von zwei privaten Häusern in Malinowoje, Staniza-Luganskaja-Bezirk die Rede, die von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte besetzt wurden.

 

De.sputniknews.com: Litauens Luftwaffen-Chef verliert seinen Job wegen russischer Mi-8-Hubschrauber.
Litauens Verteidigungsminister Raimundas Karoblis hat den Befehlshaber der Luftstreitkräfte, Oberst Audronis Navickas, entlassen, weil er Militärhubschrauber Mi-8 in Russland reparieren lassen wollte, berichtet das litauische Nachrichtenportal Delfi.
Die Entscheidung habe der Minister nach einer dienstlichen Untersuchung getroffen, hieß es. Navickas wurde demnach in die Reserve geschickt und dürfte künftig gar ganz aus der Armee entlassen werden.
Navickas habe gegen die Vorgabe des Verteidigungsministeriums des Landes – keine Hubschrauber zu Reparaturen nach Russland zu schicken – gehandelt. 2016 habe er gemeinsam mit einigen anderen Amtsträgern den Auftrag an ein Unternehmen gegeben, das die Hubschrauber nach Russland zur Wartung schicken wollte, so das Portal.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der DVR bleibt weiter angespannt.
Der Beschuss von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte endet nicht. Der Gegner beschießt weiter Wohngebiete von Ortschaften der Republik: Oserjanowka, Dolomitnoje, Jasinowataja, Spartak, Wesjoloje, Staromichajlowka, Nowowybojewo, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In den letzten 24 Stunden haben die Streitkräfte der Ukraine 438-mal das Territorium der Republik beschossen. Dabei wurden 8-mal Mehrfachraketenwerfer, 8-mal schwere Artillerie, 11-mal Panzer, 154 Mörser verschiedenen Kalibers, 27 Schützenpanzer, 230-mal Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
In Folge des Feuers der ukrainischen Artillerie auf Staromichajlowka wurden zwei Häuser beschädigt.
Informationen über Zerstörungen und Verletzte werden noch ermittelt.
Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Soldat der Armee der DVR verletzt.
Alle Fälle von Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte werden festgehalten, die schuldigen Personen werden festgestellt, unter anderem dank der Informationen, die auf meinen Seiten in den sozialen Netzen eingehen. Man kann mit Überzeugung sagen, dass jeder Verbrecher seine verdiente Strafe erhalten wird.
Unsere Aufklärung stellt weiter die Stationierung von verbotenen Waffen des Gegners in der Nähe der Kontaktlinie fest. …
Die genannten Fakten wurden den Vertretern der OSZE-Mission übergeben, die ihrerseits praktisch alle Verstöße durch die ukrainische Seite in ihren Berichten festhalten.
Heute wollen wir auf das Scheitern ukrainischer Propaganda und Pannen ukrainischer Spezialdienste eingehen.
Allen ist bekannt, dass von liberalen und ukrainischen Massenmedien Informationen im Namen von Igor Mylzew verbreitet werden, der angeblich am Mord an dem Helden der Republik, dem Kommandeur eines Sturmbataillons Michail Tolstych beteiligt sein sollte. Nun, der Sicherheitsdienst der Ukraine hätte diese Falschmeldungen besser nicht herausgegeben. Wir haben inzwischen schon bewiesen, dass die Seite Mylzews, angeblich ein Soldat des Bataillons „Somali“, schon lange vom ukrainischen Sicherheitsdienst gehackt wurde. Diese Tatsache bestätigt Igor selbst in seinem Interview.
Ich will anmerken, dass Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die vor nichts zurückschrecken, auf höchst wahnwitzige Weise einen unschuldigen Menschen desavouiert haben, der sich geweigert hat mit ihnen zusammenzuarbeiten. Dies unterstreicht ein weiteres Mal das Wesen aller ukrainischen Spezialdienste.
Der Sicherheitsdienst der Ukraine führt das Programm fort, mit dem Bürger der Republik auf das von den ukrainischen Streitkräften kontrollierte Territorium gelockt werden sollen, um sie dann nach einiger Folter und Einschüchterung für die Arbeit für den Sicherheitsdienst anzuwerben.
Aber das Wichtigste von allem ist, dass gerade der Sicherheitsdienst der Ukraine diese Information herausgegeben hat, um hinterlistig den Verdacht auf Beteiligung an einem Terrorakt von sich abzulenken. Wir sind bereits auf der Spur der Verbrecher und wir erklären verantwortlich, dass jeder von ihnen die verdiente Strafe erhalten wird. Diese Grube haben Personen aus dem Sicherheitsdienst der Ukraine selbst gegraben, was ein weiteres Scheitern der ukrainischen Propaganda bestätigt.
Doch damit ist die Stimme der Ukraine nicht verstummt. Von uns werden Fälle festgestellt, wo von ukrainischen nationalistischen Bataillonen Lautsprecher verwendet werden, die die ukrainische Hymne und Informationen für Einwohner von Ortschaften an der Kontaktlinie verbreiten. In ihren Reden rufen die Kiewer Soldaten die Bevölkerung auf, die ukrainische Regierung und Bandera zu lieben, sie versprechen, die Städte und Ortschaften von unliebsamen Einwohnern zu säubern und alle zu lehren ukrainisch zu sprechen. Außerdem sind Aufrufe an die Einwohner der beschossenen Gebiete festzustellen, gegen den Beschuss von Seiten der Streitkräfte der DVR zu protestieren.
Der größte Frevel besteht darin, dass die ukrainischen Soldaten nach ihren wunderbaren Reden beginnen, das Feuer auf Ortschaften, sowohl auf dem Territorium der DVR als auch auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium, zu eröffnen. Faktisch warnt der Gegner mit seinen Lautsprechern davor, dass in 10-15 Minuten heftigstes Feuer von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte auf den jeweiligen Bezirk eröffnet wird und alle dieses Territorium verlassen müssen oder sich an einem sicheren Ort in Schutz suchen.
Nach alldem zu urteilen, hat die ukrainische Regierung nicht vor, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, verantwortungsvolle Entscheidungen zur Wiederherstellung des Friedens im Donbass und zur Beendigung des brudermörderischen Krieges zu fällen.
Wir unsererseits sind bereit zur Lösung der Fragen auf friedlichem Weg. Wir erwidern die Provokationen des ukrainischen Kommandos nicht und streben nach Frieden in unserem Land. Aber im Fall weiterer Aggressionen des Gegners sind wir bereit, diesen angemessen abzuwehren und ihn in seine Schützengräben zurückzubringen.

 

Ukrinform: Der ukrainische Staatskonzern „Ukroboronprom“ hat eine neue Raketenwaffe für die Luftstreitkräfte der Ukraine entwickelt.
Darüber schreibt der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, auf Facebook.
„Es gibt gute Neuigkeiten. „Ukroboronprom“ hat eine neue Raketenwaffe für die Luftwaffe der Ukraine entwickelt. Die Raketen des Kalibers 57-mm sind für die Bodenziele bestimmt und für Hubschrauber und Flugzeuge entwickelt“, sagte das ukrainische Staatsoberhaupt.
„Nur eine halbe Sekunde braucht man, um den kompletten Block von 20 Raketen abzufeuern. Gute Arbeit, Jungs“, betonte Poroschenko.

 

De.sputniknews.com: Ukrainischer Präsident Poroschenko prahlt mit neuer Rakete – Russland lacht.
Die ukrainische Armee hat eine neuartige Rakete erfolgreich getestet. Das schrieb Präsident Petro Poroschenko am Samstag auf Facebook und postete auch ein Video.
„Der Konzern Ukroboronprom entwickelte eine neue Waffe für die Luftstreitkräfte der Ukraine. Raketen mit einem Kaliber von 57 Millimetern sind für die Zerstörung von Bodenzielen bestimmt. Mit ihnen werden Angriffshubschrauber und Kampfjets ausgestattet“, hieß es.
Alle erprobten Raketen hätten ihr Ziel getroffen. Man brauche nur eine halbe Sekunde, um die gesamte Ladung von 20 Geschossen abzufeuern. „Gute Arbeit, Jungs!“, lobte Poroschenko.
Kiew hatte zuvor mehrmals die Entwicklung neuer Raketen und ihre erfolgreichen Tests gemeldet. Im Dezember erklärte Rada-Abgeordneter Sergej Paschinski, dass die Ukraine bei solchen Waffen Russland eine Nasenlänge voraus sei.
Militärexperten betrachten derartige Äußerungen skeptisch und weisen darauf hin, dass die Ukraine nur alte sowjetische Entwicklungen nutzt. Die „modernste Waffe“ erweist sich in der Regel als eine Modernisierung alter Systeme.
Die Ukraine habe nichts Neues vorzuführen und prahle deshalb mit elementarsten Sachen, sagt der russische Militärexperte Viktor Litowkin. „57-mm-Projektile sind im Grunde genommen nicht lenkbare Geschosse, die in Russland und anderen Ländern seit rund 30 Jahren hergestellt werden. Aber für die zerrüttete Rüstungsindustrie der Ukraine ist das anscheinend eine Riesenleistung. In Wirklichkeit ist das ein ganz einfaches Produkt, etwa wie die Munition für die Kalaschnikow-Maschinenpistole. Hierbei gibt es keine Sensation“, wurde Litowkin vom Portal life.ru zitiert.

 

De.sputniknews.com: Donbass-Bewohner bitten Putin, Merkel und Trump: Poroschenko zu Kriegsende zwingen.
Bis jetzt haben 153.000 Einwohner der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik (LVR) einen Appell an die Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, und Bundeskanzlerin Angela Merkel unterschrieben. Das teilte der Vorsitzende des Volksrates der LVR, Wladimir Degtjarenko, am Samstag mit.
„Ich kann daher mit Recht sagen, dass es sich dabei nicht um einen Appell von zwei Speakern, sondern um den des ganzen Volkes handelt. In diesem Zusammenhang appelliere ich ein weiteres Mal im Namen aller Donbass-Bewohner an Wladimir Putin, Donald Trump und Angela Merkel: Zwingen Sie Poroschenko dazu, den Krieg und den Völkermord im Donbass zu stoppen“, zitiert das Lugansker Informationszentrum Degtjarenko.
Der Volksratsvorsitzende verwies außerdem darauf, dass Kiew seit der Unterzeichnung der Minsker Abkommen vor zwei Jahren keinen der Punkte erfüllt habe: „Die Ukraine ist nicht imstande, die Minsker Vereinbarungen einzuhalten.“
Da sich die Wirtschaft dieses Landes in einem Zustand der Präinsolvenz oder womöglich schon in einem latenten Insolvenzzustand befinde, müsse die ukrainische Führung dringend etwas tun, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung abzulenken, so Degtjarenko. „Aus diesem Grund versuchen sie (die Kiewer Führung), uns auf jede Weise zu Antworthandlungen zu provozieren und den Minsker Friedensprozess einzustellen“, so Degtjarenko.

 

Ukrinform: Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, drückte bei ihrem Besuch am Freitag in der amerikanischen Hauptstadt ihre feste Absicht aus, europäische Sanktionen gegen Russland in Kraft zu lassen, und äußerte die Hoffnung, dass Washington das gleiche tun wird, berichtet der Ukrinform-Korrespondent in den USA.
Während ihres Besuchs in Washington hat sie sich mit dem neuen US-Außenminister Rex Tillerson, dem Berater des Präsidenten für nationale Sicherheit, Michael Flynn, und dem Oberberater des Leiters des Weißen Hauses, Jared Koushner, getroffen. Dabei wurde es ihr zufolge über Russland diskutiert, insbesondere über die Umsetzung seinerseits der Abkommen von Minsk.
„Ich denke, dass die Europäer die Einigkeit in dieser Frage (Sanktionen gegen Russland – Red.) weiter bewahren werden… Ich kann nicht für die Vereinigten Staaten antworten. Ich kann sagen, dass ich beruhigende Neuigkeiten bekommen habe, aber es ist unbekannt, ob es Meinungsverschiedenheiten bei diesem Thema in den Vereinigten Staaten geben werden. Ich hoffe nicht“, sagte Mogherini im Kommentar über die Position der USA über den weiteren Druck auf Russland.

 

De.sputniknews.com: Syrien-Treffen in Astana: USA als Beobachter eingeladen.
Vertreter von Damaskus und der militanten syrischen Opposition, der Syrien-Beauftragte der Uno, Staffan de Mistura, sowie Vertreter der USA und Jordaniens sollen an einem Treffen auf hoher Ebene zur Syrien-Regelung teilnehmen, teilte das Außenministeriums Kasachstans mit.
Das Treffen ist für den 15. und 16. Februar in der kasachischen Hauptstadt Astana angesetzt.
„Delegationen des Haschimitischen Königreichs Jordanien, der Regierung der Arabischen Republik Syrien, Vertreter der bewaffneten Opposition und der Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs, de Mistura, sowie Vertreter der USA – als Beobachter – sind zu dem Treffen nach Astana eingeladen“, heißt es in der Mitteilung.
Die Unterhändler sollen Fragen der Einhaltung der Waffenruhe in Syrien und Maßnahmen zur Stabilisierung der Situation in bestimmten Gebieten erörtern. Es geht auch darum, Regeln für eine gemeinsame operative Gruppe anzunehmen sowie Maßnahmen zur Stärkung der Waffenruhe und weitere praktische Schritte, darunter im Lichte der bevorstehenden innersyrischen Verhandlungen in Genf, zu beschließen.

 

De.sputniknews.com: Syrische Armee erobert wichtigen IS-Vorposten – Terroristen richten Zivilisten hin
Nach heftigen Kämpfen hat die syrische Regierungsarmee mit Unterstützung der russischen Luftwaffe die Stadt Tadef, einen gut befestigten und wichtigen Vorposten der IS-Terroristen unweit der Stadt Al-Bab, unter ihre Kontrolle gebracht.
Die Regierungstruppen kontrollieren nun auch die Straße nach Rakka, über die die IS-Terroristen in Al-Bab Waffen geliefert bekamen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
Gleichzeitig haben die Terroristen am heutigen Samstag in Al-Bab (Provinz Aleppo) 40 Geiseln hingerichtet, berichtete der TV-Sender Al Mayadeen unter Berufung auf einen Vertreter der syrischen Regierungstruppen. Diese Stadt ist etwa 35 Kilometer von Aleppo entfernt. Die eingekesselten Terroristen nutzen Zivilisten als lebendige Schilde, hieß es.

 

Abends:

 

Dan-news.info: Pressekonferenz des stellvertretenden Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug in Donezk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Zahl der Verstöße ist wie zuvor inakzeptabel hoch. Von Mitternacht 9.2. bis Mitternacht 10.2. hat die Beobachtermission 460 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung registriert, davon waren 280 Detonationen“, sagte Hug. „In der Woche davor betrug die Zahl der Verstöße Zehntausende“.
„Eine weitere wichtige Ursache, aufgrund derer die Eskalation weitergehen könnte, ist die Nähe der Seiten zu einander. Wenn diese Positionen so nah beieinander bleiben, ist das Risiko einer neuen Explosion unvermeidbar“, sagte der Vertreter der OSZE.
Er unterstrich auch die Wichtigkeit des Abzugs der von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen von der Kontaktlinie.

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