Presseschau vom 06.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Gabriel erläutert Rolle Russlands und USA bei Regelung globaler Krisen
Eine mögliche Annäherung zwischen den USA und Russland könnte zur Regelung internationaler Krisen beitragen, wie Bundesaußenminister Sigmar Gabriel am Sonntag in einem ARD-Interview sagte.
Eine Entspannung zwischen den beiden Weltmächten wäre gut für die Entwicklung in Syrien und in der Ukraine sowie für die Abrüstung in Europa, so Gabriel.
„Wir alle sollten hoffen, dass es zu Verabredungen zwischen Russland und den USA kommt — bloß nicht zulasten der Ukraine oder zulasten Europas“, fügte er hinzu.
US-Präsident Donald Trump teilte am Samstag seine Absicht mit, mit Russland, der Ukraine und anderen interessierten Ländern zusammenzuarbeiten, um den Frieden im Südosten der Ukraine wieder herzustellen.

 

De.sputniknews.com: US-Präsident Donald Trump will nicht zulassen, dass „Argumente der Vergangenheit“ die künftige Zusammenarbeit mit Russland behindern, wie Vizepräsident Michael Pence am Sonntag in einem Interview mit dem Sender NBC sagte.
„Was Sie hören, ist der Wunsch des US-Präsidenten, dass keine Semantik oder Argumente aus der Vergangenheit einer möglichen Kooperation mit Russland und mit Präsident Putin in Zukunft im Wege stehen“, so Pence.
Trump habe sich während seiner Wahlkampagne immer dazu bereit erklärt, Möglichkeiten für einen Neustart in den Beziehungen zu Russland zu suchen. Dabei habe er stets auf den gemeinsamen Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat (auch IS, Daesh) hingewiesen und gesagt, es wäre „eine gute Sache“, wenn Amerika und Russland gut auskommen würden.
„Präsident Trump ist jemand, der nicht in den Rückspiegel, sondern mehr durch die Windschutzscheibe blickt“, fügte Pence hinzu.
Zuvor hatte Trump in einem Interview mit Fox News erneut seinen Respekt gegenüber dem russischen Staatschef bekräftigt. Als der Moderator ihn an Kritik und Vorwürfe des Westens an Putin erinnerte, konterte Trump: „Und was denken Sie? Ist unser Land etwa völlig unschuldig?“….

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Luganskoje wurde Kalinowka mit 82mm-Mörsernbeschossen.
Das Gebiet von Sholtoje wurde aus Richtung Lobatschewo mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

Dan-news.info: „An der gesamten südlichen Frontlinie sind Kämpfe. Unter Beschuss sind Sachanka, Leninskoje, Kominternowo. Das Feuer hält seit 22:00 an und wird nur kurzzeitig unterbrochen“, teilte der Leiter der Verwaltung von Sachanka Igor Podgornyj mit.
Nach seinen Worten gibt es bis jetzt keine Informationen über Zerstörungen. Dies liegt daran, dass das Feuer in Richtung der Dörfer fast nie aufhört.

 

De.sputniknews.com: Sawtschenko nennt Gründe für Eskalation des Donbass-Konflikts
Die Eskalation der Lage nahe Awdejewka im Donbass hat die Müdigkeit wegen der Untätigkeit der Politiker bei der Lösung des Konflikts in der Ostukraine gezeigt, wie die Abgeordnete des ukrainischen Parlaments und ehemalige Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko in einem Interview mit dem Sender „112 Ukraine“ sagte.
„Wir haben gesehen, dass die Versprechen über eine starke Armee und darüber, was ihr alles fehlt, nicht wahr sind (…) Diese Situation hat gezeigt, dass bei uns bislang nur Menschen zum Kampf bereit sind. Und leider hat dieser Krieg seit drei Jahren ermüdet. Ermüdet haben die Untätigkeit der Politiker, ihre schwache Diplomatie und schwache Unbestimmtheit – entweder erreichen wir den Sieg durch Krieg oder wir setzen uns an den Verhandlungstisch und beenden den Krieg durch Frieden“, sagte sie.
Sawtschenko hatte sich am 7. Dezember 2016 in Minsk mit den Chefs der selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk getroffen, um das Minsker Format „stärker und effektiver zu machen“. In Kiew wurde ihre Initiative jedoch negativ aufgenommen. Viele Politiker und Medien forderten, Sawtschenko, die zuvor als Heldin und „Hoffnung der Ukraine“ gepriesen wurde, vor Gericht zu stellen….

 

Dnr-online.ru: Die Mitarbeiter der kommunalen Unternehmen nehmen die Heizwerke wieder in Betrieb, die durch die kürzlichen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigt wurden, teilte das Ministerium für Städtebau und Kommunalwirtschaft mit.
Am Morgen des 6. Februar waren von 1103 Heizwerken vier nicht in Betrieb. Das Heizwerk der Siedlung Donezk-Sewernyj wurde durch einen direkten Treffer eines Geschosses der ukrainischen Streitkräfte zerstört, das Heizwerk des Donezker Kinderheims Nr. 5 ist zeitweilig außer Betrieb. Das Heizwerk auf der Listoprokattschikow-Straße funktioniert nicht, dort wird weiter an der Reparatur der Gaszufuhr gearbeitet, die während der Beschüsse unterbrochen worden warr. Wegen eines Lecks im Kessel ist das Heizwerk der Schule des Dorfes Kusnezowo-Michajlowka im Telmanowo-Bezirk außer Betrieb. Es laufen Reparaturarbeiten.
15 Wohnhäuser in der Republik erhalten keine Heizwärme. In Donezk werden an 13 Häusern die Folgen der kürzlichen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beseitigt. In Gorlowka wurden in zwei Häusern Störungen in den inneren Heizsystemen entdeckt. Die Reparaturarbeiten laufen, im Laufe des Tages planen die kommunalen Dienste, diese abzuschließen.
Insgesamt werden 14.083 Objekte von der zentralen Heizungsversorgung erfasst, darunter auch soziale Einrichtungen der Republik.

 

De.sputniknews.com: „Wenn ich Präsident Trump wäre…“ – US-Starregisseur Stone über Krieg im Donbass
Der US-amerikanische Regisseur Oliver Stone und Produzent des Doku-Films „Ukraine on Fire“ („Ukraine im Feuer“) will, dass sein Land alle existierenden Dokumente bezüglich der Ukraine freigibt. Dies sagte er im Interview gegenüber dem russischen TV-Sender Perwyj.
„Wenn ich Präsident Trump wäre, würde ich alle Informationen über die Ukraine und Syrien freigeben. Vor allem aber über die Ukraine, denn gerade da beginnt ein neuer Kalter Krieg. Wir sind jetzt in einer sehr gefährlichen Situation“, so Stone.
Der dreifache Oscar-Preisträger kritisiert, dass sein Land nicht müde wird „Märchen zu erzählen“, dass Russland „die Krim angegriffen habe“ sowie „im Donbass vor Ort sei“ und „überhaupt der Ukraine drohe“.  Laut Stone wissen die Menschen in den USA nichts über die reale Lage. Das alles sei „ekelhaft und kein Zufall“, meint Stone.
„Trump hat (die US-Präsidentschaftswahl – Anm. d. Red.) gewonnen, und die Regierung in Kiew will, dass er ihr weiter hilft. Daraus folgte die Eskalation des Konflikts im Donbass, die man wieder den Russen vorwirft“, sagte Stone. „In der offiziellen US-Presse wird es so beschrieben, als ob die Russen den Krieg in der Ukraine entfesseln.“
Seiner Meinung nach steht hinter dem Konflikt in der Ukraine die CIA. Dieses Land sei seit Beginn des Kalten Krieges ihr Ziel gewesen.
Oliver Stone ist ein US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Er ist vor allem durch politische Filme bekannt. Im vorigen Jahr hatte Stone ein Filmdrama „Snowden“ über den ehemaligen CIA-Mitarbeiter und Whistleblower Edward Snowden in die Kinos gebracht, zuvor drehte er die Doku „Ukraine on Fire“  über die Maidan-Ereignisse von 2014, die beim Kinofestival  im italienischen Taormina zum besten Dokumentarfilm gekürt  wurde.

 

Dnr-online.ru: Mit dem heutigen Tag wird der Unterricht in den allgemeinbildenden Schulen der DVR wieder aufgenommen.
Wenn notwendig, entscheiden die Leiter der Schulen selbständig über Änderungen im Unterrichtsprozess (teilweise Umstellung auf Fernunterricht – Anm. d. Übers.) und teilen dies den übergeordneten Organen mit.

 

Sputniknews.com: Um die Gefahr eines Konflikts im syrischen Luftraum auf ein Minimum zu reduzieren, haben sich Russland und Israel auf gemeinsame Verhaltensregeln für ihre Luftstreitkräfte geeinigt, wie das russische Fachportal „BMPD“ berichtet.
Russland und Israel haben demnach geheime Absprachen getroffen, schreibt das russische Fachportal unter Berufung auf „Intelligence online“. Mit der Vereinbarung verfolgten die Israelis das Ziel, Waffenlieferungen in den Libanon und auf die Golanhöhen an die schiitische Hisbollah-Miliz zu unterbinden. Derweil sei Moskau an Israels Neutralität im syrischen Bürgerkrieg interessiert.
In der Tat habe die israelische Luftwaffe in den letzten Monaten ihre Angriffe auf syrisches Territorium intensiviert. Russland reagiere bislang zwar nicht auf die Flüge israelischer Kampfjets im syrischen Luftraum, obwohl Moskau das Vorgehen der US-geführten Anti-IS-Koalition regelmäßig kommentierte.
Der israelische Präsident Reuven Rivlin, Premierminister Benjamin Netanjahu und Luftwaffenchef Amir Eshel verhandelten seit März letzten Jahres mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und Verteidigungsminister Sergej Schoigu, schreibt das Portal.
Hochrangige Kontakte zwischen Russland und Israel finden laut dem Portal seit Herbst 2015 statt. So trafen sich die Generalstabschefs beider Länder im September 2015, kurz vor dem Eingreifen russischer Luftwaffe in den Syrien-Konflikt, zu Gesprächen. Als Ergebnis dieses Treffens ist eine Sonderkommission unter dem Co-Vorsitz der Vize-Generalstabchefs Russlands und Israels eingerichtet worden. Medien berichteten über ein gemeinsames Training russischer und israelischer Luftstreitkräfte zum Erhalt der Sicherheit im syrischen Luftraum.

 

Dan-news.info: „Am 5. Februar haben die Energietechniker die Stromversorgung der Donezker Filterstation wieder in Betrieb genommen. Heute beginnen die Mitarbeiter der Regionalabteilung mit der Wiederinbetriebnahme der DFS“, teilte das kommunale Unternehmen Woda Donbassa mit.
Innerhalb von 6-8 Stunden wird die Wasserversorgung wieder alle Verbraucher erreichen.

 

Sputniknews.com: Verteidigung des Donbass: Spanier protestieren gegen Kiew
Dutzende Protestierende haben sich am Sonntagabend vor dem Außenministerium in Madrid versammelt und von der spanische Regierung gefordert, die diplomatischen Beziehungen mit Kiew zu beenden.
„Wir verlangen von der Regierung, die diplomatischen Beziehungen mit der Regierung der Ukraine abzubrechen“, so die Organisatorin und offizielle Sprecherin des „Forums gegen den imperialistischen Krieg und Nato“, Angeles Maestro, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Anlass für die Demonstration war die jüngste Zuspitzung im Donbass, wofür die spanischen Aktivisten die ukrainische Regierung verantwortlich machen. Ihrer Meinung nach habe Kiew „eine Strafexpedition gegen die Zivilbevölkerung im Donbass durchgeführt und dadurch das Minsker Abkommen gebrochen, welches schwere Waffen verboten hatte“.
Maestro zufolge werfen die Aktionsteilnehmer „der EU Beihilfe derjenigen Macht vor, die als Ergebnis einer Machtergreifung entstand und von Anhängern der Nazi-Ideologie unterstützt wird“.
Die Aktion stand unter dem Motto „Kiew wirft Bomben auf Zivilisten. Der Donbass wehrt sich“. Viele Teilnehmer trugen Fotos von zerstörten Ortschaften in der Ostukraine und Flaggen der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik. „Faschismus raus aus dem Donbass!“, „Keine Nato, raus mit den Militärstützpunkten!“ und  „Der Donbass siegt!“ skandierten die Demonstrierenden.
„Wir Internationalisten und Antifaschisten wollen unsere Solidarität gegenüber dem Donbass ausdrücken. Wir haben nicht vergessen, dass Madrid den Ukrainern Dank schuldet, die nach Spanien kamen, um mit dem Franco-Regime während des Zivilkrieges (1936-1939) zu kämpfen“, so Maestro.
Die Protestteilnehmer verlangten gleichermaßen von den spanischen Mächten, mit der „politischen und militanten Unterstützung, direkten oder indirekten, durch die EU oder die Nato, gegenüber der verbrecherischen Regierung in Kiew zu brechen“….
Wie es am Mittwoch aus dem Verteidigungsministerium der Ukraine hieß, sind „unsere Männer zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach Möglichkeit Meter für Meter, Schritt für Schritt heldenhaft vorangekommen“. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bezeichnete diese Erklärung als eine Bestätigung für die Angriffshandlungen der ukrainischen Streitkräfte, was eine Verletzung der Minsker Abkommen sei.

 

Nachmittags:

 

Dnr-news.com: Die Vorsitzende der ukrainischen Fraktion „Vaterland“ Julia Timoschenko rief dazu auf, das Gesetz „Über die besetzten Gebiete“ zu verabschieden, den Kriegszustand für die Oblaste Donezk und Lugansk zu verhängen und den Handel mit den nicht kontrollierten Gebieten zu stoppen. Dies sagte sie auf der Sitzung des Schlichtungsrates am 6. Februar.
„Ich habe eine Woche in den USA gearbeitet und an Dutzenden von für die Ukraine wichtigen Treffen teilgenommen. Und welche Frage wurde auf all diesen Treffen gestellt? Erste Frage: Sie sprechen von Krieg? Sie sprechen davon, dass dieser Krieg tatsächlich die Ukraine vernichtet? Dann zeigen Sie uns auch nur ein Dokument, dass diesen Krieg als Krieg bezeichnet, wo sind die genannten Territorien als okkupiert benannt, wo der äußere Aggressor jetzt ist? Sie sagen, dass wir selbst die Welt irritieren, wenn wir sagen, das hier ist kein Krieg, sondern nur Terrorismus einzelner Strukturen, die im Osten aktiv sind…“
Sie rief das ukrainische Parlamewnt zur Annahme eines Entschlusses auf:
„Wir müssen  das Gesetz zu den okkupierten Territorien verabschieden, den Kriegszustand über die Oblaste Lugansk und Donezk verhängen sowie diese Dreistigkeit des Handelns mit den besetzten Gebieten unterbinden“, erklärte sie.
Timoschenko zeigte sich zuversichtlich, dass in der Rada ausreichend Unterschriften aufzutreiben seien, um per Erlass den Kriegzustand zu verhängen und für die offizielle Bezeichnung des „Krieges als Krieg und der Okkupation als Okkupation“.

 

De.sputniknews.com: Der Kreml erwartet laut Sprecher Dmitri Peskow eine Entschuldigung von dem TV-Sender Fox News, dessen Moderator in einem Interview mit dem US-Präsidenten Donald Trump den russischen Staatschef Wladimir Putin als „einen Mörder“ bezeichnete.
„Wir halten derartige Äußerungen eines Fox-News-Korrespondenten für unzulässig und beleidigend. Wir würden gerne eine Entschuldigung von einem so geachteten TV-Sender bekommen“, sagte Peskow am Montag gegenüber Journalisten.
Trumps Reaktion auf die Äußerung des Moderators wollte der Sprecher des russischen Präsidenten nicht kommentieren.
Am Vortag war berichtet worden, dass der Fox-News-Moderators Bill O’Reilly in einem Interview mit Trump Russlands Präsidenten als „einen Mörder“ bezeichnet und an die vom Westen gegen Moskau und Putin erhobenen Anschuldigungen erinnert hatte. „Und was denken Sie? Ist unser Land so schuldlos?“, parierte der amerikanische Staatschef daraufhin.
Wie der US-Präsident ferner betont haben soll, sei es für die Vereinigten Staaten „besser, mit Russland gut auszukommen, als umgekehrt“. Laut Trump „ist es gut“, wenn Moskau den USA im Kampf gegen den IS („Islamischer Staat“, auch Daesh) helfen werde.

 

wpered.su: http://wpered.su/2017/02/06/kazbek-tajsaev-polnoe-vypolnenie-minskix-dogovorennostej-edinstvennyj-put-ustanovleniya-mira-v-donbasse/
Der Sekretär des ZK der KPRF, der erste stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats des SKP-KPSS Kasbek Tajsajew hat seine Auffassung zur massenhaften Vernichtung friedlicher Einwohner des Donbass geäußert, teilt der Pressedienst der KPRF mit.
Nach seiner Meinung hat die Kiewer Junta ein weiteres Mal ihr kriminelles Wesen gezeigt: Da sie den heldenhaften Widerstand der Milizen des Donbass nicht überwinden kann, beschießt sie aufgrund ihrer Zorns und ihrer Handlungsunfähigkeit friedliche Städte und Dörfer der DVR.
„Man kann nicht ohne Bewegung und Empörung die Fotos ansehen, die unsere Genossen aus den Gebieten schicken, die mit schweren Waffen beschossen wurden – all dies ähnelt der Bestialität der Nazisten in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs, die als Kriegsverbrechen keine Verjährungsfrist haben. Dieser Genozid an der friedlichen Bevölkerung der unabhängigen DVR muss auch als Kriegsverbrechen bewertet werden, wofür seine Organisatoren und Ausführenden die strengste Strafe erhalten müssen“, unterstrich er.
Tajsajew merkte an, dass im Unterschied zu Russland, das die grundlegenden Bestimmung der Minsker Vereinbarungen vollständig unterstützt und an ihnen festhält, die derzeitige Banderaführung der Ukraine dieses sehr wichtige internationale Dokument endgültig abgeschrieben hat.
Außerdem teilte der Sekretär des ZK der KPRF mit, dass er persönlich die Teilnahme des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko an einer parlamentarischen Anhörung des Komitees der Staatsduma zu Fragen der GUS am 20. Februar vorantreiben wird.

 

De.sputniknews.com: Russland, die Türkei und der Iran haben bei ihren Syrien-Gesprächen am Montag in der kasachischen Hauptstadt Astana über konkrete Maßnahmen zur Überwachung der Waffenruhe in dem Kriegsland beraten.
Die Nachrichtenagentur Sputnik erfuhr aus Verhandlungskreisen, dass der Modus der Waffenruhe-Überwachung in Syrien bereits zu 90 Prozent vereinbart worden sei…

 

Dan-news.info: Die ukrainische Seite hat die Daten über den Abzug von durch „Minsk“ verbotene Waffen an die ständigen Lagerorte nicht bestätigt, was davon zeugt, dass sich Technik der ukrainischen Streitkräfte an der Frontlinie im Donbass befindet. Dies teilte heute gegenüber Journalisten der Leiter der Delegation der DVR bei den Friedensverhandlungen, der Vorsitzende des Volkssowjets der Republik Denis Puschilin mit.
„Die OSZE-Mission hat keine Informationen, dass die schwere Artillerie und die Panzer in die ständigen Lagerplätze, die im Rahmen der Minsker Vereinbarungen vereinbart wurden, abgezogen wurden. Von unserer Seite waren wir bereit, Daten zur Verfügung zu stellen, dass unsere Technik sich an den ständigen Dislozierungspunkten befindet, die wir angegeben haben. Von Seiten der Ukraine wurde diese Information nicht bestätigt, entsprechend befindet sich diese noch auf den Positionen, was viele Fragen hervorruft“, sagte Puschilin.

 

De.sputniknews.com: Kreml zu Trump-Poroschenko-Treffen: Gut, wenn es zu Krisenregelung beiträgt
Der Kreml wird laut dem Sprecher des russischen Staatschefs, Dmitri Peskow, das Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit dessen ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko positiv wahrnehmen, sollte es die Beilegung des Ukraine-Konflikts begünstigen.
„Wir sind nicht berechtigt, die außenpolitischen Prioritäten anderer Länder, einschließlich der USA, zu kommentieren“, teilte Peskow am Montag Journalisten mit. „Sollte dieses Treffen auf die eine oder andere Weise der Regelung des innerukrainischen Konflikts beitragen, würden wir uns nur freuen“, so Kreml-Sprecher weiter.
Peskow betonte zudem, dass die Bezeichnung der Ukraine-Krise als Konflikt zwischen Kiew und Moskau falsch sei. „Zwischen der Ukraine und Russland gibt es keinen Konflikt. Beim Donbass handelt es sich ausschließlich um eine innerukrainische Krise“, so Kreml-Sprecher…

 

Dan-news.info: Die Parlamentarier der DVR haben heute in der ersten Sitzung des Jahres 2017 entschieden, die Vollmachten von zwei Abgeordneten der Fraktion „Donezkaja Respublika“ zu beenden, darunter des ehemaligen Sprechers des Volkssowjets Andrej Purgin. Für diese Entscheidung stimmten alle 81 anwesenden Abgeordneten.
„Im Zusammenhang damit, dass Andrej Purgin seinen Pflichten als Abgeordneter nicht nachgekommen ist, wird vorgeschlagen, ihm seinen Status als Abgeordneter des Volkssowjets der DVR zu entziehen“, sagte der Berichterstatter, der Vorsitzende des Komitees für Ethik, Reglement und Arbeitsorganisation des Volkssowjets German Kadyrow.
Er erklärte, dass Purgin alle Sitzung der Herbstsitzungsperiode versäumt hat und derzeit auch nicht an der Arbeit von Komitees teilnimmt. Ebenfalls wurde Dmitrij Lutschin das Abgeordnetenmandat im Zusammenhang mit seinem Ausschluss aus der Fraktion entzogen. Beide Entscheidungen wurden einstimmig gefasst.

 

De.sputniknews.com: Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat den Behauptungen aus Washington, Teheran finanziere den Terrorismus, widersprochen. Vielmehr sei der Iran Teil einer gemeinsamen Anti-Terror-Front.
US-Präsident Donald Trump hatte den Iran zuvor in einem Fox-News-Interview als den „Terrorstaat Nummer eins“ beschimpft. Der Pentagon-Chef bezeichnete den Iran als „größten Terror-Sponsor“.
„Der Iran wurde nie überführt, irgendwelche Beziehungen zum IS, zur al-Nusra-Front oder zu einer anderen Struktur zu haben, die mit diesen beiden Terrororganisationen verbundenen ist und auf der entsprechenden UN-Liste steht“, kommentierte Lawrow am Montag.
Der russische Außenminister würdigte den Beitrag des Iran zur Bekämpfung des Terrorismus in Syrien: „Der Iran trägt zum Kampf gegen den ‚Islamischen Staat‘ (IS) bei, indem er — auf Bitte der legitimen Regierung in Damaskus — bewaffnete Verbände in Syrien unterstützt.“
Russland mache sich seit langem für eine einheitliche Anti-Terror-Front gegen den Terror stark, so Lawrow weiter. „Ich bin überzeugt, dass  (…) der Iran Teil unserer gemeinsamen Anstrengungen sein muss.“

 

Dnr-news.com: Zwei Unterstützer der DVR aus Slawjansk erhielten 5 Jahre Gefängnis für die Erstellung von Gruppen in Sozialen Netzwerken
Das Slawjansker Stadtgericht befand zwei Bürger der Stadt für schuldig der Begehung eines Verbrechens nach Strafgesetzbuch der Ukraine, Teil 2, Art. 110 (Eingriff in die territoriale Integrität und die Unverletzlichkeit der Ukraine) und verurteilte sie zu 5 Jahren Haft. Dies teilte der Pressedienst der Staatsanwaltschaft des Donezker Oblast auf der Facebook-Seite mit.
„Im Verlaufe der Anhörung wurde festgestellt, dass Ende Februar 2014 beide Einwohner der Region Slawjansk im Donezker Oblast, Geburtsjahe 1993 und 1994, im Sozialen Netzwerk „VKontakte“ einige Gruppen erstellt hatten. Mit dem Ziel, die Grenzen der Ukraine zu verändern und die terroristischen Organisationen „DVR“ und „LVR“ auf Informationsebene zu unterstützen, begannen sie in den erstellten Gruppen Materialien mit anti-ukrainischem Charakter zu platzieren“, heißt es in der Erklärung.
Die verbrecherische Aktivität der Beklagten sei im April 2015 von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes gestoppt worden.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden sie verhaftet. Vor Gericht plädierten die Angeklagten auf nicht schuldig, jedoch sei ihre Schuld an dem Verbrechen mit Unterstützung der Staatsanwaltschaft vollständig bewiesen worden, fügte man im Pressedienst der ukrainischen Staatsanwaltschaft hinzu.

 

De.sputniknews.com: Mord an Volksmilizchef: Mutmaßlicher Attentäter von Lugansk geschnappt
Die Sicherheitskräfte der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik haben nach eigenen Angaben den Terroristen festgenommen, der am Samstag den Volksmilizchef Oleg Anaschtschenko getötet haben soll, wie die russische Nachrichtenagentur Rosbalt am Montag unter Berufung auf eine eigene Quelle meldet.
Der Name des mutmaßlichen Attentäters wird bislang nicht bekannt gegeben. Er sei ein Major der ukrainischen Streitkräfte, hieß es, und habe sich dazu bekannt, die Ermordung des Lugansker Volksmilizchefs Anaschtschenko organisiert und ausgeführt zu haben. Zurzeit werden noch Komplizen gesucht.
Am 4. Februar war im Zentrum von Lugansk ein Auto explodiert und der Chef der Volksmiliz, Oleg Anaschtschenko, wurde getötet. Der Vorfall wurde als Terroranschlag eingestuft, teilte später der Pressedienst der Volksmiliz mit. Die OSZE-Sonderbeobachtungsmission in der Ukraine bewertete die Energie der Explosion: Laut dem Bericht hatte die Bombe eine Sprengkraft von vier bis fünf Kilogramm TNT-Äquivalent. Die Explosion habe sich ereignet, als der Wagen gestartet worden sei.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin vom 6.2.17
Die Lage in der DVR verschärft sich weiter:
Die Beschüsse von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus enden nicht. Der Gegner beschoss Ortschaften der Republik, vor allem Wohngebiete.
In den letzten 24 Stunden haben die verbrecherischen Kräfte der Ukraine 1229 Mal das Territorium der DVR beschossen….
Folgende Ortschaften entlang der Kontaktlinie wurden vom Gegner mit Artillerie beschossen: Donezk, Sajzewo, Krasnyj Partisan, Schirokaja Balka, Shelesnaja Balka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Alexandrowka, Staromichajlowka, Jasnoje, Dokutschajewsk, Nikolajewka, Oktjabrj, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo.
Die Verluste der Armee der DVR betrugen zwei Tote, einer von ihnen wurde durch Scharfschützenfeuer der ukrainischen Faschisten getötet, als er eine Reparatur- und Wiederaufbaubrigade im Gebiet der Donezker Filterstation begleitete.

Zur gleichen Zeit konzentriert das verbrecherische ukrainische Kommando Gruppierungen (und schwere Artillerie mit entsprechender Munition – Anm. d. Übers.) entlang der Kontaktlinie…
Wir verfolgen aufmerksam die Verlagerungen der genannten Waffen und aller Abteilungen, um sie beim Übergang des Gegners zum Angriff unmittelbar zu vernichten.
Alle diese Fakten bestätigen die Vorbereitung der ukrainischen Faschisten zur Aktivierung der Kämpfe und zu Beschüssen friedlicher Ortschaften des Donbass.
Zur Anhebung des Kampfgeistes der ukrainischen Soldaten sind im Verantwortungsbereich der 72. Brigade zum Zweck politischer PR die radikal eingestellten Abgeordneten der Obersten Rada der Ukraine Parasjuk und Sementschenko eingetroffen. Sie haben die Aufgabe, koste es was es wolle, die Soldaten und Offiziere zu überreden, gegen die Verteidiger des Donbass in den sicheren Tod zu gehen.
Dabei haben die Abgeordneten im Verlauf ihrer Reise vor, eine Reihe von Treffen mit Geschäftsleuten bezüglich der Lieferung von Schmuggelware in den Donbass zu führen, unter anderem auf das Territorium der Volksrepubliken, teilt eine Quelle aus ihrer näheren Umgebung mit. Ebenfalls ist von den Abgeordneten ein Treffen mit dem Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Donezker Oblast geplant, um Fragen der Erhöhung von Preisen der Grundnahrungsmittel für die Einwohner der Ortschaften zu lösen, in denen die ukrainische Seite zielgerichtet eine humanitäre Katastrophe organisiert hat.
Wir merken an, dass in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar in den Truppenteilen und Abteilungen der Volksmiliz der DVR eine Überprüfung der Gefechtsbereitschaft bei Aktivitäten zur Abwehr eines Angriffs des Gegners stattfand. Das Kommando bewertet die Ergebnisse der Truppenteile mit „ausgezeichnet“.
Es ist wichtig zu sagen, dass gemäß dem Bericht der OSZE-Mission für den 3. Februar die internationalen Beobachter den zielgerichteten Schlag auf Donezk mit Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus bestätigen, was das empörende Verbrechen der ukrainischen Regierung gegen die friedlichen Einwohner des Donbass beweist.
Außerdem zeugt eine allgemeine Analyse der Berichte der OSZE-Mission davon, dass die Verschärfung im Gebiet von Awdejewka durch die Schuld des ukrainischen Militärkommandos erfolgte, das in Verletzung der Minsker Vereinbarungen als erstes Beschüsse unternahm und in der Folge Angriffshandlungen auf die Positionen der Streitkräfte der DVR.
Wir entdecken weiterhin die Verbreitung von Desinformation durch den Gegner in einer Reihe von frontnahen Ortschaften der Republik, die mit einem absoluten Unverständnis der Situation in der DVR erstellt wurde. Vor allem erinnern wir alle Einwohner des Donbass daran, dass gerade von ukrainischen Politikern und radikalen Nationalisten der Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung im Südosten der Ukraine entfacht wurde. Gerade durch diese Halunken aus der ukrainischen Oberschicht wurde die Wirtschaftsblockade unserer Territorien organisiert, durch die die Regierung der Ukraine ein Absinken des Lebensstandards der friedlichen Einwohner erreichen will. Gerade diese Terroristen und Verbrecher haben die Befehle erteilt, mit Artillerie, Mehrfachraketenwerfern und Panzern Wohngebiete von Ortschaften zu beschießen, wobei sie in erster Linie als Objekte Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Lebensmittellager, Märkte, Verkehrsknotenpunkte und Brücken gewählt haben, um eine humanitäre Katastrophe in der Republik zu erzeugen.
Und jetzt fragen wir uns, von wem wir humanitäre Hilfe für die betroffenen Einwohner des Donbass erhalten haben? Klar, nicht von der ukrainischen Regierung, die Befehle erteilt und Gesetze beschließt, die deutlich das Ziel des Genozids am eigenen Volk verfolgen!
Und jetzt, nachdem sie die Infrastruktur von Städten und Dörfern zerstört, das Volk durch Strafbeschüsse aus seinen Häusern vertrieben haben, beschwören sie die Einwohner der Republik, den Straftruppen Informationen über Stationierungsorte der Verteidiger der DVR zu übergeben. Mir scheint, dass dies einfach dumm und sinnlos ist.
Meinerseits lenke ich die Aufmerksamkeit der Einwohner der DVR, die unter den Beschüssen und Kampfhandlungen der ukrainischen Streitkräfte gelitten haben, darauf, dass in der Republik eine Telefonnummer einer Spezialkommission existiert, die sich mit der Sammlung von Fakten von Verbrechen der ukrainischen Regierung befasst. Außerdem ist die Informationen mit den Kontaktmöglichkeiten zu den Vertretern der Spezialkommission auf der offiziellen Seite der Streitkräfte der DVR zu finden.
Die Spezialkommission bereitet eine Plattform zur Durchführung eines Militärtribunals gegen die Mörder friedlicher Einwohner vor.
Ebenfalls wende ich mich an die Einwohner der von den Strafbataillonen der ukrainischen Streitkräfte besetzten Territorien. Schicken Sie mir auf den Seiten in „Vkontakte“ und „Facebook“ jede nützliche Information: Beweise für Verbrechen der ukrainischen Regierung gegen die Einwohner des Donbass, Fälle von Beschüsse von Wohngebieten von von der Regierung der Ukraine kontrollierten Ortschaften von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus sowie Informationen über Kommandeure und Soldaten, die Kriegsverbrechen gegen die Einwohner des Donbass begehen. Gemeinsam werden wir eine Verurteilung dieser Verbrecher der Kiewer Junta erreichen.

 

Ukrinform: Die Ukraine und der Internationale Währungsfonds (IWF) besprechen technische Details für die Auszahlung der nächsten Kredittranche.
Das erklärte Finanzminister Olexandr Danyljuk auf einer Pressekonferenz in Kiew. „Wir sind auf den letzten Etappen und derzeit werden technische Momente für die nächste Tranche besprochen“, sagte er. Die Zusammenarbeit mit dem IWF sei ein positives Signal nicht nur für inländische, sondern auch für ausländische Investoren. Das beweise, dass die Ukraine „auf dem Reformweg“ bleibe und vom IWF unterstützt werde.

 

De.sputniknews.com: Prozess in Abwesenheit: Odessitisches Gericht entscheidet über Krim-Bohranlagen
Ein Bezirksgericht der ukrainischen Schwarzmeerstadt Odessa hat vier Schwimmbohrtürme auf der Krim, die sich seit März 2014 unter russischer Kontrolle befinden, in Abwesenheit von Vertretern des Besitzerunternehmens eingezogen.
Laut dem Gerichtsbeschluss werden den 2012 von dem singapurischen Unternehmen „Keppel Corporation“ gebauten, nicht selbstfahrenden Schwimmbohranlagen B-319 „Ukraine“ und B-312 „Pjotr Godowaletz“ sowie die Anlagen „Siwasch“ und „Tawrida“ die Nutzung untersagt.
2015 hatte die Krim-Abteilung des Gasunternehmens „Tschernomornaftogaz“ zwei Bohranlagen aus Odessa auf die Krim verlegt. Damals war erklärt worden, dass diese Maßnahmen mit der Zuspitzung der Situation und der Gefahr, wichtige Aktiva zu verlieren, zusammenhängen würden. Danach eröffnete die Ukraine das Strafverfahren wegen einer illegalen Verlegung und Besitznahme dieser Anlagen, dessen Gesamtwert auf 25 Milliarden Rubel (etwa 395.000 Euro) eingeschätzt wird.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Im Verantwortungsbereich der 24. Brigade nordwestlich von Solotoje wurden Raketenartillerielager entdeckt. Die Lager befinden sich auf offenem Gebiet, abgezäunt durch Stacheldraht und durch einen Wachtrupp gesichert.
Außerdem wurden Raketenartillerielager am östlichen Rand von Popasnaja entdeckt.
Trotz des Strebens der Volksmiliz zu einer friedlichen Regelung des Konflikts spitzen die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte weiter die Lage in der Region zu und gruppieren an der Abgrenzungslinie von den Minsker Vereinbarungen verbotene Technik um….
Die Kriegsverbrecher konzentrieren Munitionsvorräte zur Durchführung von provokativen Aktivitäten gegen die Volksmiliz der LVR und für Beschüsse des Territoriums der Republik.
Heute Morgen wurde eine außerordentliche Überprüfung der Gefechtsbereitschaft der Kommunikations- und Aufklärungsabteilungen der Volksmiliz der LVR durchgeführt.
Im Verlauf der Überprüfung bearbeiteten die Funker Aufgaben zur speziellen taktischen Ausbildung und zur Organisation der Kommunikation und die Aufklärer arbeiteten mit Mitteln der Aufklärung und Erkundung. Die Soldaten der überprüften Abteilungen sind mit den gestellten Aufgaben ausgezeichnet zurechtgekommen.

 

De.sputniknews.com: Ukraine wird europäische Supermacht – Saakaschwili
Der frühere Präsident Georgiens und Gouverneur des ukrainischen Gebiets Odessa, Michail Saakaschwili, hat jüngst im ukrainischen Radio „Westi“ erklärt, dass Europa der Ukraine etwas schuldig sei und nicht umgekehrt.
„Die Ukraine ist prädestiniert, eine europäische Supermacht zu werden“, so Saakaschwili. Dabei verglich er die Ukraine mit „Österreich-Ungarn unter den Habsburgern“ und präzisierte, dass die Ukrainer die Europäer „vor der aggressivsten Armee in Europa“ retten würden – „genauso wie Österreich-Ungarn Europa im Laufe von Jahrzehnten vor den Osmanen rettete und ganz Europa seine Bedingungen diktierte, bis es sich in den Ersten Weltkrieg dumm einmischte.“
Saakaschwili zufolge könne Europa ohne die Ukraine nicht überleben, und deshalb sollte Kiew nicht die EU bitten müssen, sondern der EU anweisen können, was diese zu tun habe.
Die Ukraine hält der ehemalige Staatschef Georgiens und Gouverneur des Gebiets Odessa für ein Land mit einem großen wirtschaftlichen Potenzial. Angesichts dessen sagte er voraus, dass dieses Land in fünf bis 15 Jahren die Führungsrolle in der europäischen Politik spielen könnte.
Ferner kritisierte Saakaschwili den ukrainischen Innenminister Arssen Awakow und den Präsidenten Petro  Poroschenko, dass sie „die Polizei haben aussterben lassen“. Nach seinen Worten haben die wichtigsten „Mafia-Kontakte in Odessa“ ihre Wurzeln in Kiew.
Der politische Wille könne „nicht mit ausländischen Spezialisten ersetzt werden, und die Ukraine muss von Ukrainern weiterentwickelt werden“.
„Selbst ich konnte mich nicht in dieses System vollständig integrieren, wobei ich meine Jugend in Kiew verbrachte und viele Erfahrungen hier habe“, so Saakaschwili.
Viele amerikanische Politiker hätten ihm immer wieder gesagt, er solle Trump nicht ernst nehmen, „doch das war mir egal: Ich meinte immer, dass Trump sehr talentiert ist. Er hatte immer gedacht, dass er US-Präsident werden kann.“
„Wenn ich anderen sagte, man sollte ihn doch ernst nehmen, dachten diese Menschen immer, Saakaschwili wäre verrückt. Aber wer ist denn jetzt wirklich verrückt?“, fragt Saakaschwili rhetorisch
Am 10. November 2016 hatte der ukrainische Präsident Poroschenko Saakaschwili, der zuvor den Behörden die Weigerung, gegen die Korruption zu kämpfen, vorgeworfen hatte, aus dem Gouverneursamt im Gebiet Odessa entlassen. Zudem behauptete Saakaschwili, Poroschenko würde kriminelle „Clans“ im Gebiet Odessa schützen.

 

Dan-news.info: Das Markenzeichen „Hergestellt in der DVR“ wird ein verpflichtendes Zeichen an den Regalen der Handelsnetze der Republik, um örtliche Produzenten sichtbar zu machen. Das einheitliche Logo wurde heute auf einer Sitzung im Ministerium für Industrie und Handels der DVR vorgestellt.
Die Veranstaltung fand in den Räumen des Ministeriums statt. Bei der Präsentation waren der Minister Alexej Granowskij, andere Mitarbeiter des Ministeriums und Unternehmer anwesend.
„Wir haben eine Konzeption erarbeitet, um republikanische Marken und Waren örtlicher Produzenten voranzubringen. Die erste Etappe ist das Projekt „Hergestellt in der DVR“, das dazu dienen soll, dass die örtlichen Produzenten in den Regalen der Geschäfte sichtbar werden“, sagte Granowskij….
Im Ministerium wurde ergänzt, dass in der nächsten Zeit im staatlichen Unternehmen „Standartmetrologija“ eine freiwillige Zertifizierung von Waren mit dem Qualitätsmerkmal „Standard des Donbass“ beginnen wird.

 

De.sputniknews.com: Die strategische US-Drohne RQ-4A Global Hawk (Funkruf UAVGH000) hat einen fast zehn Stunden langen Aufklärungsflug entlang der Trennlinie im Donezbecken absolviert, wie westliche Webseiten, die die Flüge der Luftstreitkräfte verfolgen, berichteten.
Die US-Langstreckendrohne startete demnach vom Militärflugplatz Sigonella auf Sizilien, trat in den Luftraum der Ukraine seitens Rumäniens nördlich von Moldawien ein und setzte den Flug gen Osten über die Gebiete Kirowograd und Dnepropetrowsk bis zum Gebiet Donezk fort.
Die Drohne sei in einer Höhe von 15.000 Metern entlang der Trennlinie geflogen, habe sie jedoch nicht überschritten. Auf der Drohne sei der Transponder eingeschaltet gewesen.
Angesichts der Aufklärungsmöglichkeiten von bis zu 300 Kilometer Einsatztiefe habe die US-Drohne das ganze Territorium der Volksrepubliken sowie die Grenzgebiete Russlands beobachten können.
Zuvor waren die Flüge dieser Drohne an der Trennlinie am 15. Oktober, 14. November, 2. und 16. Dezember registriert worden. Die schwere US-Drohne wurde im vergangenen und in diesem Jahr zur Ortung und Vernichtung von Zielen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Libyen eingesetzt. Seit Januar 2015 absolvieren strategische US-Drohnen regelmäßig Flüge im Schwarzmeergebiet.
Laut offenen Quellen kann das Gerät innerhalb von 30 Stunden in einer Höhe von 15.000 bis zu 18.000 Metern patrouillieren.

 

minstroy-dnr.ru: In der letzten Woche wurden unter Berücksichtigung von zusätzlichen Arbeiten in der Republik Wiederaufbauarbeiten an 29 Mehrparteienwohnhäuser abgeschlossen. Derzeit sind unter Berücksichtigung zusätzlicher Arbeiten 894 Mehrparteienwohnhäuser wiederaufgebaut worden.
Was die abschließende Phase der zweiten Wiederaufbauetappe im Ganzen betrifft, so wurden bis jetzt die Wiederaufbauarbeiten an 983 Mehrparteienwohnhäusern von geplanten 1189 abgeschlossen.
(Anm. d. Übers: Die erste Zahl sind Wohnhäuser, die außerhalb der 2. Wiederaufbauetappe wiederaufgebaut oder zusätzlich bearbeitet wurden, weil sie etwa nach dem Wiederaufbau erneut beschossen wurden oder aufgrund der langen Zeit seit der Beschädigung oder Zerstörung oder wegen nie erfolgten Renovierungen in der ukrainischen Zeit zusätzliche, nicht eingeplante Arbeiten vorgenommen werden müssen).

 

De.sputniknews.com: Die Staatschefs der meisten EU-Länder haben durch die Unterstützung der Terroristen in Syrien den Interessen eigener Bürger geschadet und die Möglichkeit verloren, eine wichtige Rolle bei der Regelung der Krise im Land zu spielen. Dies erklärte Präsident Baschar al-Assad beim Treffen mit der Delegation belgischer Parlamentarier in Damaskus.
„Die meisten europäischen Länder haben seit Beginn der Krise in Syrien eine unlogische Politik betrieben. Damit haben sie sich selbst isoliert und die Möglichkeit verloren, eine Rolle bei der Syrien-Regelung zu spielen“, zitiert die Agentur Sana den Präsidenten. „Sie haben zudem den Interessen der eigenen Bürger geschadet, indem sie Terrorgruppierungen gegen das syrische Volk unterstützten“, so Assad weiter.
Westliche Politiker handeln nur zwecks eines Wahlsiegs und nicht im Interesse der eigenen Länder und Bürger, betonte der syrische Staatschef ferner. „Daraus ist eine europäische Politik entstanden, die weit von der Realität entfernt ist. Dies spiegelt sich auch in dem Platz wieder, den die EU jetzt einnimmt, sowie in deren Rolle in internationalen Angelegenheiten“, sagte Syriens Präsident.
Der Chef der belgischen Delegation, Filip Dewinter, räumte seinerseits ein, dass „der Erfolg der syrischen Armee in Aleppo das Kräfteverhältnis im Krieg gegen den Terror verändert hat“. Aus Sicht des Politikers wird „die Vernichtung der Bandentruppen in Syrien das Ausmaß der Verbreitung des Terrorismus in der ganzen Welt verringern“.
Im Rahmen ihrer fünftägigen Syrien-Reise konnten die belgischen Parlamentarier einen Einblick in die Situation in Aleppo nach dessen Befreiung von den bewaffneten Kämpfern gewinnen. Dort besuchten sie zudem ein Kriegslazarett und mehrere Flüchtlingsunterkünfte.

 

Abends:

 

Dan-news.info: „Heute gegen 10 Uhr morgens wurden in der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen das Dorf Kominternowo zwei Häuser auf der Pobeda-Straße 15 und 25 beschädigt. Auf derselben Straße gab es auch einen Treffer auf ein Gebäude, den Erste-Hilfe-Punkt des Dorfs“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowkij mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

 

De.sputniknews.com: Kiew erwägt neues Regelungs-Format für Ukraine-Krise
Kiews Vertreter in der Minsker Kontaktgruppe Jewgenij Martschuk hat in einem Interview mit der Nachrichtenagentur „LIGABusinessInform“ die Suche nach einem neuen Format zur Regelung des Konflikts in der Ostukraine im Falle der verschärften Lage im Donbass nicht ausgeschlossen.
„Es ist schwierig, ein anderes Format zu suchen“, sagte Martschuk, der in der Untergruppe  für Sicherheit tätig ist. Trotzdem sei es bei einer „katastrophalen Entwicklung“ im Donbass nicht auszuschließen.
Ein Verzicht auf die Minsker Abkommen werde ernsthafte Folgen nach sich ziehen, so Martschuk: „Das wird bedeuten, dass alle Vereinbarungen dieses Formats nicht mehr bestehen und dass eine Unmenge an superschweren Waffen an die 426 Kilometer lange Frontlinie zurückkehrt und das Hinterland bis in die Tiefe von wenigstens 100 Kilometer beschießt“, äußerte er.
Sollte auf Minsk-2 verzichtet werden, dann würde im Donbass die Lebensversorgungsinfrastruktur ruiniert, der Geiselaustausch gestoppt und alle Durchlassposten geschlossen werden. Außerdem  würden  andere schwere Folgen zutage treten.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow gesagt, Russland wolle keinesfalls die Minsker  Vereinbarungen zur Regelung der Krise in der Ostukraine revidieren…

 

armiyadnr.su: Das ukrainische Kommando hat zur Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie und um zu versuchen Kämpfe zu entfachen, den Befehl gegeben, dass von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte ein Artillerieschlag auf Mariupol durchgeführt werden soll, um in der Folge die Streitkräfte der DVR des Tods friedlicher Einwohner und des Bruchs der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Die Information hat die Aufklärung der Streitkräfte der DVR aus dem Stab der „ATO“ erhalten.
Wir rufen das Kommando der ukrainischen Streitkräfte auf, aufzuhören und kein blutiges Verbrechen gegen die eigenen Einwohner zu begehen!
Das Kommando der Streitkräfte der DVR

 

De.sputniknews.com: Kaczynski gegen ukrainische Nationalisten: Mit Bandera kein Zugang zu Europa
Laut Jaroslaw Kaczynski, dem Vorsitzenden der regierenden polnischen Partei „Gesetz und Gerechtigkeit“, darf die Ukraine ihre nationale Identität nicht auf einer übermäßigen Verehrung für den radikalen Nationalisten Stepan Bandera aufbauen.
In einem Interview für die Wochenschrift „Do Rzeczy“ sagte Kaczynski: „Wir können uns nicht jahrelang damit abfinden, dass in der Ukraine der Kult von Personen gepflegt wird, die so weit gingen, Völkermord an den Polen zu verüben.“ Kaczynski erwähnte in diesem Zusammenhang die „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ (OUN) und die „Ukrainische Aufständische Armee“ (UPA).
„Das ist eine Frage der Wahl für die Ukraine“, so Kaczynski. Er habe Präsident Petro Poroschenko klar zu verstehen gegeben, dass die Ukraine mit Bandera nicht nach Europa dürfe, sagte der polnische Politiker. „Wir haben enorme Duldsamkeit gezeigt, aber alles hat seine Grenzen.“
Die rechtsradikale „Organisation Ukrainische Nationalisten“, die die Unabhängigkeit der Ukraine zu ihrem Ziel erklärt hatte, agierte vorwiegend in der Westukraine und verübte unter anderem Terroranschläge. OUN kollaborierte mit den hitlerdeutschen Besatzungstruppen und kämpfte gegen die Sowjetmacht. 1943 organisierte sie die  „Ukrainische Aufständische Armee“.
Im Februar 1943 starteten die ukrainischen Nationalisten eine Aktion zur Vernichtung der polnischen Bevölkerung des (damals sowjetischen) Gebietes Wolhynien. Die Strafexpeditionen erreichten ihren Höhepunkt am 11. Juli 1943, als die OUN-UPA-Abteilungen rund 100 polnische Orte angriffen und circa 100.000 Personen, hauptsächlich Frauen, Kinder und ältere Menschen, auf grausame Weise töteten.
Der polnische Sejm hatte am 22. Juli 2016 die Verbrechen der OUN-UPA gegen die Polen von Wolhynien in den Jahren 1943 und 1944 als Völkermord eingestuft. Daraufhin warf das ukrainische Parlament den polnischen Parlamentariern vor, dieses tragische Kapitel in der ukrainisch-polnischen Geschichte falsch eingeschätzt zu haben.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik Alexandr Sachartschenko geriet unter Beschuss durch die ukrainische Armee. Zwei Explosionen gab es in der Nähe des Autos, in dem er sich befand, in der Umgebung von Donezk…. Alexandr Sachartschenko war an die Frontlinie gefahren, um mit den Kämpfern die Verschärfung der Situation und die Einhaltung der Waffenruhe zu erörtern. Sachartschenko selbst wurde infolge des Vorfalls nicht verletzt…

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