Presseschau vom 05.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Sanktionsverlängerung gegen Russland in Sicht? Moskau reagiert gelassen
Die Europäische Union plant, die Sanktionen gegen russische Bürger im März auf ein halbes Jahr zu verlängern, berichtet die Agentur Bloomberg unter Berufung auf eigene Quellen in Brüssel.
„Vier EU-Beamte haben mitgeteilt, dass die Mitgliedstaaten die Absicht haben, Mitte März die Sanktionen in Bezug auf einhundert Bürger aus der Ukraine und Russland um weitere sechs Monate zu verlängern: darunter sind Arkadi Rotenberg, Mitinhaber der SMP Bank und der InvestCapitalBank, sowie der größte Aktionär der Bank „Rossija“, Juri Kowaltschuk“, geht aus der Meldung hervor. Russlands Vize-Premierminister Dmitri Rogosin hat die Meldung bereits kommentiert und erläutert, dass die EU-Sanktionen gegen Russland nicht die von Brüssel erwartete Wirkung gebracht hätten. „Erpressung und Bedrohungen kann man nicht gegen Russland anwenden. Die Sanktionen gegen unsere Industrie haben bereits zu einer Gegenwirkung in Bezug darauf geführt, was die europäischen Beamten erwartet hatten“, schrieb Rogosin in seinem Twitter-Profil am Sonntag. Was die mögliche Verlängerung einiger Beschränkungsmaßnahmen gegen Moskau betrifft, sagte der Politiker: „Ist der Europäischen Union bekannt, dass wir darauf pfeifen?“. Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Ukraine-Krise verschlechtert. Ende Juli 2014 verhängten die USA, die EU und andere Länder Sanktionen gegen einzelne russische Amtspersonen und Unternehmen, die später erweitert wurden und nun ganze Sektoren der russischen Wirtschaft betreffen. Moskau reagierte darauf mit Einschränkungen für Lebensmittelimporte aus den betreffenden Ländern.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit. Aus Richtung Popasnaja wurde das Gebiet von Perwomajsk mit 82mm-Mörsern beschossen. Aus Richtung Troizkoje wurde das Gebiet von Kalinowo mit 82mm-Mörsern beschossen.

 

Dan-news.info: Die Behörden der frontnahen Bezirke und Städte der DVR haben in der letzten Nacht keine Vorfälle und Beschüsse von Wohngebieten bemerkt. „Die Nacht verlief ruhig, Vorfälle, Zerstörungen wurden nicht festgestellt“, sagte der Leiter des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko. Eine positive Dynamik wurden auch in den Bezirken Petrowskij, Kujbyschewskij, Kirowskij von Donezk festgestellt. Auch in Makejewka, Gorlowka wurden keine Beschüsse registriert, aber in Jasinowataja waren Schüsse auf die Positionen der Kräfte der DVR zu hören. Eine ruhige Lage herrschte in der Nacht auch im Süden der Republik.

 

De.sputniknews.com. Lawrow: Deshalb leitete Russland Gegenmaßnahmen gegen EU-Sanktionen ein
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Profil“ das von Russland gegen EU-Agrarfirmen verhängte Lebensmittelembargo als eine ehrliche Gegenmaßnahme zur Verhinderung eines unfairen Wettbewerbs von Seiten westlicher Lebensmittelexporteure bezeichnet. „Wir haben diese Gegenmaßnahmen aus einem sehr simplen Grund verhängt. Die europäischen Sanktionen hindern unsere Banken daran, Kredite für die Finanzierung unserer Landwirtschaft aufzunehmen“. Agrarprodukte von der Europäischen Union hätten also unfaire Wettbewerbsvorteile auf dem russischen Markt ausnützen können, sagte Lawrow, und dies habe Russland ausgleichen müssen. Die Frage, wann Russland seine Einschränkungsmaßnahmen gegen die EU aufheben werde, sollte nicht an ihn gerichtet werden, sagte Lawrow: „Wir haben die Sanktionen nicht initiiert. Also liegt es auch nicht an uns, sie aufzuheben“.

 

Dan-news.info: Die Stromversorgung von Gorlokwa, die durch eine von ukrainischen Diversanten am 4. Februar herbeigeführte Zerstörung von Stromleitungen bei Luganskoje unterbrochen wurde, ist wieder funktionsfähig. Dies teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.

 

De.sputniknews.com: Donald Trump hofft auf gutes Auskommen mit Wladimir Putin
Der TV-Sender „Fox News“ hat für die nächsten Tage ein Interview mit US-Präsident Donald Trump angekündigt, in dem dieser auch seine Einstellung zum russischen Präsidenten Wladimir Putin äußert. So sagte Trump, er achte seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin, wisse aber nicht, ob er mit ihm auskommen werde. Laut Trump wird es besser sein, wenn die Länder einen Dialog aufnehmen würden. Allerdings gab er zu, nicht zu wissen, ob dies klappen werde. „Wenn uns Russland im Kampf gegen die Terrormiliz ‚Islamischer Staat‘ (IS, auch Daesh, in mehreren Ländern verboten, darunter in den USA und Russland), was die wichtigste Schlacht ist, und gegen den islamischen Terrorismus in aller Welt helfen wird, so ist das gut. Ob wir miteinander auskommen werden? Ich habe keine Ahnung“, sagte er. Das Interview mit Trump will der TV-Sender in drei Teilen bringen – am Sonntag, Montag und Dienstag.

 

De.sputniknews.com: 4.000 Geschosse: OSZE meldet Verstöße gegen Waffenruhe im Donbass
Die OSZE-Beobachter in der Ukraine haben von neuen Verstößen gegen die Waffenruhe im Donbass berichtet: Rund 4.000 Geschosse sind im Zeitraum vom 2. bis zum 3. Februar abgefeuert worden. Die meisten Verstöße sind dabei bei Donezk registriert worden. Unter anderem hat die OSZE den Tod „mehrerer“ Zivilisten im Ergebnis des Beschusses von Awdejewka und Donezk bestätigt. „Die Beobachtermission bestätigt den Tod mehrerer friedlicher Bürger und Verletzungen einer Vielzahl friedlicher Bürger in Awdejewka und in der Stadt Donezk nach dem Beschuss“, geht aus der Meldung der OSZE hervor. In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder aufgeflammt. Es soll Dutzende Tote gegeben haben. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, im Raum Awdejewka eine Offensive versucht zu haben. Diese Ortschaft mit rund 30.000 Einwohnern liegt knapp 20 Kilometer nördlich von Donezk. Die Eskalation fiel mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Deutschland zusammen, wo er für neue Sanktionen gegen Russland geworben hat. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) ist die Bundesregierung sich im Klaren, dass hinter der neuen Verschärfung der Donbass-Krise möglicherweise ein Kalkül Poroschenkos steckt.

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Die Trolleybuslinien Nr. 11 und 12, die in den Osten von Donezk fahren, sind wieder in Betrieb, nachdem die Folgen des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beseitigt wurden. Dies teilte der leitende Ingenieur des kommunalen Unternehmens „Donezkelektroawtotrans“ Anton Beremesenko mit. Mit wenigen Einschränkungen verläuft der öffentliche Verkehr in Donezk wieder normal.

 

De.sputniknews.com: Terroranschlag auf Lugansker Volksmilizchef: Auto war kiloweise mit TNT beladen – OSZE
Die OSZE-Sonderbeobachtungsmission in der Ukraine hat die Energie der Explosion bewertet, bei der Chef der Lugansker Volksmiliz, Oleg Anaschtschenko, am Samstag ums Leben gekommen war. Dies geht aus einem Bericht der Mission hervor, der am Sonntag veröffentlicht wurde. Laut dem Bericht hatte die Autobombe, die den Lugansker Volksmilizchef tötete, eine Sprengkraft von vier bis fünf Kilogramm TNT-Äquivalent. Die Explosion habe sich ereignet, als der Wagen in Bewegung gewesen sei, hieß es. Dem Pressedienst der Volksmiliz der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik zufolge war am Samstagmorgen ein Auto im Zentrum von Lugansk explodiert, wobei der Chef der Volksmiliz getötet wurde. Der Vorfall wurde als Terroranschlag eingestuft, teilte der Pressedienst der Volksmiliz der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik mit.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Streitkräfte verletzten weiter die Bedingungen für die Stationierung von Militärtechnik entlang der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind und konzentrieren das Potential ihrer Abteilungen in der „ATO“-Zone. Von uns wurde die Ankunft von neun Lastwagen mit Munition in Begleitung von vier Schützenpanzerwagen in Solotoje festgestellt. Ebenfalls sind mit der Kolonne 20 gut ausgerüstete Soldaten eingetroffen. Im Gebiet einer Milchfarm in Widrodshennja ist nachts eine Kolonne Panzertechniker der ukrainischen Streitkräfte mit drei Panzern, zwei Artilleriegeschützen und fünf Schützenpanzern eingetroffen. Im Gebiet von Troizkoje ist zur Verstärkung der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Gruppe ausländischer Söldner eingetroffen. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat die Aufklärung entlang der Kontaktlinie mit Hilfe von Drohnen verstärkt. Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Krymskoje Luftaufklärung mit Hilfe von Drohnen durchgeführt wird. Nach unseren Informationen erfolgt die Aufklärung, damit Diversions- und Erkundungsgruppe in die „graue Zone“ und das Territorium der LVR zur Durchführung von Diversionen vordringen können. Wir haben weitere Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Es wurde bekannt, dass vom Kommando der 54. Brigade administrative Untersuchungen über die Verletzung von drei Soldaten der Brigade durchgeführt werden. Die Soldaten wurden im Gebiet von Widrodshennja in der Folge von unvorsichtigem Umgang mit einer Granate in betrunkenem Zustand verletzt. Dieser Vorfall wurde sorgfältig gegenüber dem übergeordneten Kommando verheimlicht. Heute wurde eine außerordentliche Überprüfung der Kommunikations- und Koordinationssysteme der Volksmiliz der LVR durchgeführt. Die Systeme funktionieren stabil. Das Personal der Abteilungen der Volksmiliz war den gestellten Aufgaben gewachsen.

 

Rusvesna.su: Die Ukraine belegt den ersten Platz beim Kinderalkoholismus
Die ukrainische und die israelische Jugend belegen den ersten und zweiten Platz im Weltmaßstab beim Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen. Diese Fakten enthält die neue Studie der Weltgesundheitsorganisation, berichtet eine Reihe von ukrainischen Medien. Im Rahmen der Studie befragten Wissenschaftler mehr als 200000 Schüler der 5., 8. und 10. Klassen aus 41 Ländern der Welt. Aus den erhaltenen Ergebnissen erstellten die Wissenschaftler eine List der Länder, in denen das Phänomen des Teenager-Alkoholismus besonders verbreitet ist. Den ersten Platz belegt die Ukraine, wo 40% der Heranwachsenden alkoholische Getränke konsumieren, mindestens einmal im Monat. Auf dem zweiten Platz rangiert Israel mit 28% von Alkoholliebhabern. Weiter auf der Liste geht es mit Tschechien. Die russischen Schüler belegten den 15. Platz, die letzten auf der Liste sind Island und Irland.

 

Armiyadnr.su: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin:
Die Lage in der DVR hat eine Tendenz zur Stabilisierung.
Aber die Beschüsse von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte haben nicht aufgehört. Der Gegner beschießt weiter Ortschaften der Republik, vor allem Wohngebiet. In den letzten 24 Stunden haben die verbrecherischen Kräfte der Ukraine 524 Mal das Territorium der DVR beschossen… Das Feuer des Gegners erfolgte entlang der ganzen Kontaktlinie, einschließlich der Ortschaften Michajlowka, Sajzewo, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Nikolajewka, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo und Sosnowskoje. In der Folge der Beschüsse von Jasnoje durch die Straftruppen wurde ein Wohnhaus in der Bogdan-Chmelnizkij-Straße 13 beschädigt, ein Heizungsleitung und Stromleitungen beschädigt, weswegen der gesamte Ort keinen Strom hat. Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest… Da sie keine Erfolge bei „Kämpfen“ haben und große Verluste erleiden, hat die ukrainische Führung begonnen, den Plan zum Genozid an der Bevölkerung des Donbass mit noch größerem Eifer umzusetzen. So haben die Ukrofaschisten am 1. und 4. Februar eine Sprengung im Gebiet von Swetlodarsk, das von der Ukraine kontrolliert wird, durchgeführt, zwei Stromleitungspfeiler, über die die Stromversorgung nach Gorlowka erfolgt. Eine empörende Tatsache ist, dass die Zugänge zu den beschädigten Stromleitungspfeilern vom Gegner vermint wurden, was es unmöglich macht, Reparaturarbeiten durchzuführen. Außerdem wurden von den nationalistischen Bataillonen „Donbass“ und „Kriwbass“ die Eisenbahnstrecke im Gebiet von Artjomowsk blockiert. Was kein Einzelfall ist. Gestern haben wir über eine identische Blockade im Gebiet von Kurdjumowka berichtet. Nach unseren Informationen versuchen die ukrainischen Verbrecher, die zu verschiedenen Mitteln greifen, über soziale Netze und über andere Kanäle von der örtlichen Bevölkerung gegen Entgelt Informationen über die Stationierung unserer Abteilungen zu erhalten. Von uns wurden all diese Kanäle kontrolliert und natürlich Falschinformationen über sie gesendet. Im Ergebnis kamen die versprochenen Geldmittel auch nie. Was von den allgemeinen Lügen der ukrainischen Truppen zeugt, die Versprechen abgeben und sie dann selbst nicht erfüllen, beginnend mit Garantien zum Abzug von Kräften und Mitteln und endend mit der Einstellung der Beschüsse. Auf diese Weise zeigt die ukrainische Aufklärung wegen der Zwecklosigkeit und des Fehlens realer Möglichkeiten, dass sie die Lage in der Zone der sogenannten „ATO“ nicht beherrscht und versucht, mit „betrügerischen“ Mitteln die Bevölkerung für die Sammlung von Informationen heranzuziehen. Und die derzeitige ukrainische Regierung und ihre militärischen Lakaien sind schon lange durch Lügen und ihre Ineffektivität in Fäulnis übergegangen! Mehr noch, wir danken den Einwohnern des Donbass sehr für ihre Teilnahme an der Desinformation der ukrainischen Truppen und für die entschiedenen Proteste gegen die Anwesenheit von schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Wohngebieten von Awdejewka. Nur dank Ihnen werden wir die Ukraine von Verrätern und Mördern des eigenen Volks säubert können. Ein weiteres Mal wende ich mich an die Bevölkerung der Republik, seien Sie wachsam, fallen Sie nicht auf Provokationen herein. Informieren Sie im Fall der Entdeckung zweifelhafter Personen und verdächtiger Gegenstände sofort die Notfalldienste des Staatssicherheitsministeriums, des Innenministeriums, des Zivilschutzministeriums oder der Militärkommandantur darüber, damit diese operativ reagieren können.

 

Rusvesna.su: „Schlechte Nachricht für Tiger“ – Saakaschwili kündigte „antioligarche“ Revolution in der Ukraine an
Der ehemalige Präsident Georgiens, Ex-Gouverneur des Oblast Odessa in der Ukraine Michail Saakaschwili sprach über den Beginn von Treffen mit Politikern zum Zweck der Organisation vorgezogener Wahlen zur Obersten Rada. Dies berichtet Saakaschwiliv auf seiner Facebook-Seite. Der Politiker schrieb, dass er versuche, eine breite Front zu schaffen, die vorgezogene Wahlen zum ukrainischen Parlament unterstützt. Seinen Worten nach habe er sich mit den Führern der „Demaljans“, der „Samopomosh“ sowie mit Anatoli Grizenko getroffen. Der Politiker will ein neues Wahlgesetz unterstützen. Der Ex-Gouverneur Odessas ergänzte, dass er „ein Ende des raubtierhaften Ausverkaufs des Landes“ erreichen wolle. „Die antioligarchen Kräfte haben einen Dialog begonnen – schlechte Nachricht für die Tiger“, schreibt Saakaschwili. Wen konkret er aus den gegenwärtigen Vertretern der Staatsmacht Saakaschwili zu den „Tigern“ zählt, hat er nicht ausgeführt….

 

Ukrinform: Telefongespräch der Präsidenten der USA und der Ukraine
Das Telefonat zwischen den Präsidenten der USA und der Ukraine wird fortgesetzt, worüber gestern die Pressedienste beider Landesoberhäupter berichteten. Dies erklärte auf seiner Twitterseite der Pressesekretär des ukrainischen Präsidenten Swjatoslaw Zegolko. Das Gespräch begann gegen 23:45 Uhr, es wird erwartet, dass es etwa eine Stunde dauern werde…

 

Rusvesna.su: Auf der Webseite des Weißen Hauses fand sich keine Information zu einem Telefongespräch zwischen Trump und Poroschenko
Mit dem Stand vom 5. Februar 14:30 Uhr war auf der Webseite des Weißen Hauses keine Information zu einem Telefongespräch zwischen dem Präsidenten der USA Donald Trump und Petr Poroschenko zu finden, obwohl der Pressesekretär Poroschenkos, Swjatoslaw Zegolko über dieses Gespräch berichtet. Auch die amerikanische Ausgabe Washington Times berichtet über ein angebliches Gespräch der Präsidenten am Telefon, unter Berufung auf das Weiße Haus, jedoch hat eine Suche auf der genannten Webseite der Präsidentenadministration der USA keine entsprechenden Resultate ergeben. Wir erinnern daran, dass die Präsidentenadministration Poroschenkos schon einmal bei einer Lüge ertappt worden war: Auf dem Gipfel zur atomaren Sicherheit hätte Poroschenko angeblich Obama in einem inoffiziellen Rahmen getroffen, jedoch hatte sich später herausgestellt, dass Obama von diesem Treffen nichts gewusst habe.

 

Abends:

 

Rusvesna.su: Das ukrainische Militär eröffnete am Abend erneut das Feuer auf die Siedlung Sajzewo in der Vorstadt von Gorlowka, der Beschuss dauert an.
Darüber berichtete der Leiter der Stadtverwaltung Iwan Prichodko.
„Die ukrainische Armee hat gegen 17:00 Uhr den Beschuss der Siedlung Sajzewo mit 120mm-Mörsern begonnen. Das Feuer konzentriert sich auf das Zentrum des Dorfes.“ … Wie Prichodko sagte, wurden bisher 24 Granaten abgefeuert, der Beschuss dauert aber noch an.

 

Armiyadnr.su: Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin vom Abend des 5.2.2017
Die Lage in der DVR verschärft sich weiter.
Heute um 13:35 Uhr hat die ukrainische Seite wieder grob das Regime der Feuereinstellung verletzt und ein unmenschliches Verbrechen begangen, indem sie das Scharfschützenfeuer auf Soldaten der Volksmiliz der DVR eröffnet haben, die die Sicherheit von Reparaturbrigaden während der Reparatur von durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte beschädigten Stromleitungen gewährleistest haben. In Folge eines Scharfschützenbeschusses wurde ein Soldat der Volksmiliz der DVR getötet. Die Wiederaufbauarbeiten wurden außerordentlich beendet, die Reparaturbrigaden wurden evakuiert.
Diese Tatsache zeigt das wahre Wesen der gesamten ukrainischen Regierung, die einfach nicht in der Lage ist ihre Versprechungen zu erfüllen. Derzeit wenden die verbrecherischen Kräfte der Ukraine wieder schweren Waffen auf Wohngebiete von Donezk an, sie haben seit 16:10 Uhr mehr als 50 Geschosse mit von Minsk verbotenen Waffen auf die Stadt abgefeuert, trotz der vollständigen Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung von unserer Seite.
Es gibt keinen Grund mehr den Worten der ukrainischen Regierung zu glauben. Alle klingenden Worte aus Kiew sind Betrug und Falschheit. Nach dem Gespräch von Poroschenko und Trump wird der Ukraine wahrscheinlich in nächster Zeit die finanzielle und militärische Unterstützung für die Durchführung der „terroristischen Operation“ im Donbass abgestellt. In diesem Zusammenhang ist der ukrainische Präsident in eine völlige Depression verfallen und bereit, aus Ausweglosigkeit die unbedachtesten Schritte zu tun – einen großflächigen und blutigen Krieg im Osten Europas in beliebige Richtung zu entfachen.
All dies ist nötig, um zu versuchen die nicht anerkannten Republiken und die Russische Föderation seiner Verbrechen zu beschuldigen, um beim Westen weitere Geldmittel zur Entwicklung des eigenen Geschäfts, das auf dem Blut des einfachen ukrainischen Volkes gebaut ist, herauszulocken.
Das militärisch-politische Kommando der Ukraine hat sich nicht nur geweigert, die Entscheidung von Minsk zum Abzug schwerer Waffen von der Kontaktlinie zu erfüllen, sondern es hat sich im Gegenteil mit der Konzentration von Truppen befasst. Die Aktivierung des Gegners bestätigt auch unsere Aufklärung. Insbesondere stellen wir eine Konzentration von Kräften und Mitteln des Gegners an der Kontaktlinie fest, um eine Schlaggruppierung zu bilden. Auf dem Territorium der Awdejewker Kokerei sind zwei taktische Raketenkomplexe „Totschka-U“ aus Kramatorsk eingetroffen und in Nowobachmutowka wurden auf der Eisenbahnstation weitere sechs „Totschka-U“ entladen und wurden zur Erfüllung ihrer Aufgaben abtransportiert.
Im Stationierungsgebiet der 72. mechanisierten Brigade sind zwei Kompanien von Nationalisten unter Leitung des Ex-Kommandeurs des „Rechten Sektors“ D. Jarosch eingetroffen.
Im Gebiet von Wolnowacha sind Abteilungen der Nationalgarde der Ukraine eingetroffen. Unter dem Schutz der Nacht haben sie die Richtung Krymskoje beim Versuch Tarnmaßnahmen streng einzuhalten entblößt, zur Verstärkung der mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Donezk und Mariupol wird eine Antipanzerartillerieabteilung der 57. Panzergrenadierbrigade verlegt. Außerdem wurde die Verlagerung der 92. mechanisierten Brigade im ganzen Umfang aus dem Charkowker Oblast in die Zone der „terroristischen Operation“ Poroschenkos gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass festgestellt.
Aus Ursuf in Mariupol sind drei Bataillone von Nationalisten aus „Asow“ eingetroffen.
Diese Informationen erlauben es den Schluss zu ziehen, dass vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte auf Befehl der militärisch-politischen Führung der Ukraine Angriffshandlungen an der gesamten Kontaktlinie und die Durchführung von Diversionen an Objekten der zivilen Infrastruktur vorbereitet und damit die Faschisten im Jahr 1941 nachgeahmt werden.
Unsere Truppen ihrerseits sind bereit den Gegner angemessen abzuwehren und die terroristischen Truppen Kiews in die Flucht zu schlagen, wie das zuvor der Fall war.
Wir wenden uns an die ukrainischen Soldaten, möglicherweise ist in nächster Zeit für Sie die Stunde „x“ und im Hinblick auf diesen Augenblick müssen Sie sich entscheiden: gehen Sie in den sicheren Tod für die Gewinngier des Alkoholikeroligarchen oder schließen Sie sich der Befreiungsbewegung gegen die Verräter der Ukraine, die sich seit zweieinhalb Jahren ihren Geschäftspartnern verkauft und verpfändet haben, an? Gerade jetzt werden Sie, wenn Sie die Waffen nehmen und sich gegen Ihre Kommandeure, die Sie zwingen in die Schlacht zu gehen und friedliche Einwohner des Donbass zu ermorden, wenden, in der Lage sein das Blutvergießen zwischen Brudervölkern zu stoppen – den Einwohnern eines früher einheitlichen Landes. Treffen Sie diese Entscheidung!
Wir werden die Faschisten besiegen! Und die Lüge Poroschenkos über die Anwesenheit russischer Truppen im Donbass ist nur ein Versuch, Ihren Tod vor Ihren Verwandten und Freunden zu rechtfertigen. Aber der Krieg wird enden! Und allen wird klar werden, dass dieser Unmensch Sie zwei Jahre in einen Krieg gegen das eigene Volk getrieben hat. Dafür wird er niemals Verzeihung erlangen!
Gerade von Ihrer jetzigen Wahl hängt eine helle Zukunft der Ukraine ab! Glauben Sie uns, sie wird es nur geben, nachdem diese gierige und von Beginn an verfaulte Führungsschicht gestürzt und von unserem Land vertrieben worden ist!

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