Presseschau vom 03.02.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
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Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends/nachts:

 

mptdrn.ru: Am 1. Februar führte der Minister für Industrie und Handel Alexej Granowskij ein persönliches Treffen mit Vertretern des Arbeitskollektivs und der Gewerkschaft der GmbH „Salkom Plus“ durch. Grund war das Sinken der Aktivitäten des Unternehmens und ein Konflikt zwischen der Leitung und dem Kollektiv bezüglich der weiteren Entwicklung. Salkom Plus ist ein großer Produzent von Fleischprodukten auf dem Territorium der DVR, der vor dem Krieg einen erheblichen Anteil auf dem Fleischproduktemarkt nicht nur im Oblast, sondern auch in der Ukraine hatte. Das Unternehmen hat zwei Produktionsstandorte, in Donezk und in Makejewka. Im Zusammenhang mit zeitweiligen Schwierigkeiten beim Absatz der Produkte auf dem Gebiet der RF und der sinkenden Nachfrage auf dem inneren Markt war die Leitung gezwungen, die Produktion in Donezk einzustellen und die gesamte Produktion auf den Standort in Makejewka zu konzentrieren. Das Arbeitskollektiv des Donezker Standorts wandte sich an das Ministerium für Industrie und Handel um Unterstützung, da man ihren Standort schließt und die Mitarbeiter in die Makejewkaer Einrichtungen versetzt werden, die wesentlich geringer sind. Außerdem war das zu schließende Unternehmen rentabel, es gab eine erhebliche Menge an Nachfragen. Die Menschen verlangten, die Schließung der Produktion eines für die Lebensmittelsicherheit der Republik so wichtigen Betriebs nicht zuzulassen, aber für eine vollwertige Arbeit braucht er ein professionelles Management, eine unterbrechungsfreie Lieferung von hochwertigen Rohstoffen und Absatzmärkte. Gestern hat Alexej Iwanowitsch eine analoges Treffen mit der Führung dieses Unternehmens durchgeführt und aufmerksam die Argumente von ihrer Seite angehört. Im Ergebnis der beiden Treffen hat der Minister entschieden, dass die Schaffung einer Arbeitsgruppe nötig ist um das Unternehmen aus der Krise zu führen, zu der Vertreter des Arbeitskollektivs von Salkom Plus, der Gewerkschaft des Unternehmens sowie der Fachabteilung des Ministeriums gehören müssen. „Ich sehe den einzigen Ausweg in der Schaffung einer staatlich-privaten Partnerschaft“, schlussfolgerte Alexej Granowskij. „Dann wird der Staat sich teilweise finanzielle an dem Unternehmen beteiligen und als Garant für dessen Stabilität auftreten, woran unser Ministerium natürlich interessiert ist. Außerdem merkte er an, dass derzeit eine Vorherrschaft an ukrainischen Produktion besteht, die die Ursache für die Reduzierung des Produktionsumfangs der einheimischen Unternehmen ist. Dies macht die Einführung von Schutzzöllen notwendig. Die Vertreter des Arbeitskollektivs und der Gewerkschaft hießen diesen Vorschlag gut und entschieden, dass das erste Treffen der Arbeitsgruppe am kommenden Montag stattfinden soll. Der Minister schlug den Vertretern des Kollektivs vor, bis dahin konkrete Vorschläge zur Wiederaufnahme der Tätigkeit des Unternehmens auszuarbeiten.

 

 

Dan-news.info: „Heute wurden ein weiteres Mal die Beobachtungspunkte des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination „Jasinowataja“ und „Besymennoje“, an denen Offiziere der Streitkräfte der RF Dienst tun, beschossen“, teilte der Leiter der russischen Vertreter im Gemeinsamen Zentrum Generalmajor Albert Budyschkin mit. „Es wurde mit 152mm-Artillerie und Mörsern geschossen, in beiden Fällen waren die Beobachter gezwungen im Keller Schutz zu suchen“. Nach den Worten Budyschkins wurde in der letzten Woche allein der Beobachtungspunkt „Jasinowataja“ viermal beschossen. „Unter andrem wurden beim Beschuss der Beobachtergruppen großkalibrige Artillerie und Mehrfachraketenwerfer verwendet“, unterstrich Budyschkin.

 

Dan-news.info: Der Kiewskij-Bezirk von Donezk wurde um Mitternacht von der ukrainischen Armee mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beschossen, teilte das operative Kommando der DVR mit. „Das Gebiet des Kiewskij-Prospekts 6, hier gibt es einen Treffer mit Mehrfachraketenwerfern „Grad““, teilte der Vertreter des Kommandos mit.

 

Vormittags:

 

Dnr-online.ru: Ab dem 3. Februar gehen die Schulen der DVR im Zusammenhang mit der schwierigen militärischen Lage auf eine Mischung aus direktem und Fernunterricht über. Dies teilte das Bildungs- und Wissenschaftsministerium der DVR mit.

 

Dnr-online.ru: „Die Lage in der Gorlowka ist normal, wenn man dieses Wort unter Bedingungen der Kriegszeit verwenden kann. Ernsthafte „Treffer“ und Zerstörungen gibt es nicht. Die kommunalen Dienstleistungen arbeiten normal, Strom, Wasser, Heizung sind vorhanden. Die Stadtverwaltung hat alles unter Kontrolle“, sagte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko.

 

De.sputniknews.com: McCain bittet Trump um tödliche Waffen für Kiew. Der Chef des Senatskomitees für die US-Streitkräfte, John McCain, hat bei Präsident Donald Trump die Bitte vorgebracht, die Ukraine für den Schutz gegen „russische Attacken“ mit letalen Waffen zu versorgen, wie Reuters unter Berufung auf einen Brief des Senators berichtet. In dem Schreiben ruft McCain Trump dazu auf, auf das Gesetz über die nationale Verteidigung, welches das Militärbudget der USA für 2017 festlegt, zurückzugreifen, und der Ukraine „tödliche Waffen“ bereitzustellen, damit das Land seine Territorien gegen die „weiteren Verletzungen seitens Russlands und der Separatisten“ schützen könnte. Im vom damaligen Präsidenten Barack Obama unterzeichneten Verteidigungsbudget für 2016 waren 300 Millionen Dollar vorgesehen, wobei Kiew jedoch letzten Endes keine letalen Waffen geliefert bekam. Im vergangenen Sommer hatte Kiew kleine Drohnen Raven RQ-11B von den USA bekommen, die jedoch die ukrainischen Militärs enttäuschten, da der Gegner sie ganz einfach abfangen und dämpfen kann. Nun will McCain die tragbaren Fire-and-Forget-Panzerabwehrlenkwaffen Javelin sowie Konterbatteriewaffen an Kiew liefern, wie der Senator auf die Nachfrage der Agentur RIA Novosti angab. Zuvor hatte Trump erklärt, McCain müsse seine Energie auf den Kampf gegen den IS, die illegale Migration und Grenzsicherheit konzentrieren, anstatt ständig darüber nachzudenken, wie man einen dritten Weltkrieg entfesseln könnte. Washington leistet der Ukraine derweil schon länger militärische Hilfe – bislang jedoch offiziell nur in Form von Munition und Ausrüstung. Amerikanische Instrukteure trainieren zudem Kämpfer der Nationalgarde im Westen der Ukraine.

 

De.sputniknews.com: Antirussische Position Kiews erschwert konstruktiven Dialog – Lawrow. Der „offenkundig“ russlandfeindliche Kurs Kiews erschwert einen konstruktiven Dialog mit Moskau, wie die russische Zeitung „Iswestija“ am Freitag unter Verweis auf die Antwort des Außenministers Sergej Lawrow auf eine Abgeordnetenanfrage schreibt. „Gegenwärtig ist der Aufbau jedes konstruktiven Dialogs mit dem heutigen Kiewer Regime in der Praxis durch den offenkundig russlandfeindlichen Kurs der ukrainischen Behörden, durch Kiews fehlende Bereitschaft zum Ankurbeln der Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern erschwert“, so Lawrow. Demnach „war und bleibt die Hauptaufgabe der russischen Führung, der exekutiven Machtorgane, natürlich einschließlich des Außenministeriums, vor allem die Vertretung der Interessen der Russischen Föderation, der Schutz der Rechte unserer Landsleute“.  Wie der russische Chefdiplomat ergänzte, „sind wir daran interessiert, dass die Ukraine letztendlich ein kalkulierbarer erfolgreicher Staat wird, der in Frieden und Eintracht mit Russland lebt“.

 

De.sputniknews.com: London, erleichtere dein Gewissen! – Russlands UN-Botschafter fordert Gebietsrückgabe. Der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin hat Großbritannien empfohlen, das eigene „Gewissen zu bereinigen“ und Gibraltar, einen Teil Zyperns sowie andere „einverleibte“ Territorien zurückzugeben. Damit antwortete er seinem britischen Kollegen Matthew Rycroft, der Russland erneut zur Rückgabe der Krim an die Ukraine aufgefordert hatte. Rycroft versuchte bei der jüngsten Sitzung des UN-Sicherheitsrates am 3. Februar, Moskau die Verantwortung für die Ukraine-Krise zuzuschieben, die seiner Meinung nach mit der Wiedervereinigung der Krim mit Russland begonnen hätte. „Ich muss hier daran erinnern, dass alles mit einem Staatsstreich begann, der in vielem von außen unterstützt wurde“,  sagte daraufhin Tschurkin. „Was die Stellung des Vertreters Großbritanniens betrifft, ihm möchte ich folgendes empfehlen: Geben sie die Falklandinseln, Gibraltar, den einverleibten Teil von Zypern zurück, geben sie auch den Chagos-Archipel im Indischen Ozean zurück, den sie in einen riesigen Militärstützpunkt verwandelt haben“, so Tschurkin. Erst danach werde das Gewissen der britischen Kollegen „vielleicht sauberer“ und sie werden „auch über andere Themen diskutieren können“. Rykroft kritisierte laut dem TV-Sender CNN bei der UN-Sitzung Russlands Position, laut der alle Probleme in der Ostukraine durch Handlungen der Regierung in Kiew verursacht wurden, als „eine Inversion der Realität“.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 11-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit. Das Gebiet von Kalinowka wurde sechsmal aus Richtung Luganskoje und Swetlodarsk unter Anwendung von Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm, 120mm- und 82mm-Mörsern sowie Granatwerfern beschossen. Aus Richtung Troizkoje haben die Kiewer Truppen viermal das Gebiet von Kalinowo mit 122mm-Artilleriegeschützen und Mörsern des Kalibers 120mm beschossen. Das Gebiet von Slawjanoserbsk wurde aus Richtung Krymskoje mit 120mm-Mörsern beschossen.

 

De.sputniknews.com: OSZE meldet doch ukrainische Panzer in Donbass-Wohnviertel. Entgegen der Sorgen Moskaus verschweigen die OSZE-Beobachter in ihrem neuen Bericht zum Donbass-Konflikt die Verstöße der ukrainischen Regierungsarmee gegen die Waffenruhe nicht. Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, der OSZE vorgeworfen, ukrainische Panzer in einem Wohnviertel von Awdijiwka zu „übersehen“. In ihrem Bericht vom 2. Februar konstatiert die OSZE-Überwachungsmission SMM zahlreiche Verletzungen des Minsk-Abkommens sowohl durch die ukrainische Armee als auch durch die lokalen Milizen. In den von der Regierung kontrollierten Gebieten seien in Raum Netajlowe und Wolnowacha mehrere Mehrfachraketenwerfer sowie in Awdijiwka (Awdejewka) vier Kampfpanzer vom Typ T-64 gesichtet worden, heißt es. Ein BBC-Korrespondent hatte bereits am Mittwoch zwei ukrainische Kampfpanzer mitten in einem Wohnviertel Awdijiwkas gefilmt – dort, wo die schweren Kriegsmaschinen laut den Minsk-Abkommen eigentlich nicht sein dürften. Am Donnerstag hatte Sacharowa via Facebook ein Foto geteilt, das neben ukrainischen Kampfpanzern zwei abgestellte Geländewagen der OSZE-Beobachter in Awdijiwka zeigt. „Es gibt eine solche Arbeit, Panzer zu übersehen“, spöttelte sie.

 

De.sputniknews.com: Russland will Auslandsinvestitionen auf Sicherheitsrisiko überprüfen. Russland will ab sofort alle Deals unter Beteiligung ausländischer Investoren auf eine mögliche Bedrohung für die Verteidigungsbranche oder andere strategisch wichtige Institutionen des Landes überprüfen. Ein entsprechendes Dekret hat Premier Dmitri Medwedew am Freitag unterzeichnet. Demnach wurde die Liste von Geschäften mit Auslandsinvestoren, die nun zur Abstimmung mit den zuständigen Behörden verpflichtet werden, erweitert. Dazu gehören beispielsweise Tätigkeiten zur Sicherung der Flugsicherheit sowie Dienstleistungen im Bereich Öl- und Gastransport. Unter anderem sollen nun auch Investitionen in den Eisenbahntransport, in innere Wasserstraßen, Lagerung radioaktiver Abfälle und Wasserversorgung präziser geprüft werden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse am Abend und in der Nacht „Auf der Gornaja-Straße 38b im Kiewskij-Bezirk von Donezk brennt aufgrund eines Geschosstreffers ein Kiosk, ein Mann wurde verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit. „In Folge des nächtlichen Beschusses wurden durch die Explosionswelle Glasscheiben in unseren Orangerien zerstört. Am meisten ist die tropische Zone unter der Kuppel betroffen“, sagte die Direktorin des Botanischen Gartens von Donezk Swetlana Prichodko. Die Mitarbeiter der Einrichtung unternehmen derzeit alle ihnen möglichen Anstrengungen, um die notwendigen Temperaturen aufrecht zu erhalten und die Pflanzen zu retten. „Mindestens acht Häuser und zwei Schulen wurden im Kiewsij-Bezirk von Donezk während des massiven Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Nacht beschädigt“, teilte das operative Kommando mit. Gestern am späten Abend eröffnete die ukrainische Artillerie mit 152mm-Geschützen und Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ das Feuer auf das gesamte Territorium von Donezk. Im Verlauf des Beschusses wurden im Kaliniskij-Bezirk der Stadt zwei zivile Einwohner getötet, weitere 13 Menschen wurden verletzt. „Zwischen 18:00 und 2:00 Uhr hat die ukrainische Seite 1268 Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern, großkalibriger Artillerie, Panzergeschosse und Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers auf das gesamte Territorium von Donezk, die Umgebung von Jasinowataja, die Siedlungen Sajzewo und Golmowskij bei Gorlowka, die Dörfer Belaja Kamenka, Nowomarjewka im Telmanowo-Bezirk, Sachanka,Kominternowo, Leninskoje, Oktjabrj, Besymennoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR abgefeuert“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. Außerdem wurden nach Angaben der Quelle von den Positionen des Gegners einige hundert Geschosse mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen abgeschossen. „In der Nacht war es schrecklich, die ukrainischen Truppen haben ununterbrochen unseren Bezirk beschossen, von 23:00 bis 5 Uhr morgens. Die Menschen saßen in den Kellern. Durch den Beschuss wurden Stromleitungen in den Dörfern Krasnyj Oktjabrj und Perwomajskoje beschädigt, etwa 300 Menschen haben keinen Strom“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Telmanowo-Bezirks Alexandr Sursjakow mit. Er fügte hinzu, dass in Telmanowo ein Geschosstreffer in der Gagarin-Straße 24 registriert wurde. „Die Veranda und die Fensterscheiben eines Hauses wurden völlig zerstört. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“, erläuterte Sursjakow. „In Folge massiven Artilleriebeschusses von Donezk und Makejewka wurden Verteilungsgasleitungen erheblich beschädigt, 1168 Verbraucher haben kein Gas“, teilte der Pressedienst des staatlichen Konzerns Donbassgas mit. Donbassgas fügte hinzu, dass zwischen 17:30 Uhr am 2. Februar und 4:30 Uhr am 3. Februar die Störungsdienste der Donezker und Makejewker Abteilungen von Donbassgas mehr als 100 Splitterschäden an Abschnitten von Gasleitungen festgestellt haben. „Im Verlauf der Nacht haben vier Mannschaften von Störungsbrigaden von Donbassgas aufgrund von Mitteilungen von Einwohnern operativ Störungsfälle lokalisiert. Für die Arbeit von Störungsbrigaden an besonders gefährlichen Abschnitten hat das Zivilschutzministerium gepanzerte Fahrzeuge zur Verfügung gestellt“, fügte der Konzern hinzu. Mit Beginn der Dämmerung haben Reparaturbrigaden mit der Beseitigung der Folgen des Beschusses begonnen. An den Reparaturarbeiten sind 153 Personen und 21 Einheiten Spezialtechnik beteiligt. Während der Arbeiten sind kurzzeitige Gasabschaltungen möglich. In Folge des Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht auf den 3. Februar wurden in Jasinowataja 30 Transformatorunterstationen sowie 3 Heizwerke beschädigt und von der Stromversorgung abgeschnitten. Um 9:00 Uhr morgens hatten 3500 Verbraucher keinen Strom. Die Reparaturarbeiten laufen. Außerdem wurde nach Information des stellvertretenden Bürgermeisters von Jasinowataja Wladimir Lebedew durch zwei Geschosse von Seiten der ukrainischen Truppen ein Eisenbahngleis beschädigt, der Verkehrt läuft derzeit nur mit Dieselzügen. „Die Trolleybuslinien 11 und 12 sind zeitweilig eingestellt wegen der sehr großen Beschädigungen im Bereich des Busstation „Motel“ (Kalininskij-Bezirk von Donezk)“, teilte der leitende Ingenieur des kommunalen Unternehmens „Donelektroawtotrans“ Anton Beremesenko mit. Die Busstation „Motel“ befindet sich am Verkehrsring an der Ausfahrt von der Hauptstadt nach Makejewka. Nach den Worten Geremesenkos sind dort zwei Pfeiler völlig zerstört, die Oberleitungen sind durch Splitter durchtrennt. An der Reparatur sind 15 Arbeiter und fünf Geräte beteiligt. Im besten Fall sind die Wiederaufbauarbeiten am Sonntag in der zweiten Tageshälfte beendet“, sagte der Ingenieur.

 

Dan-news.info: „In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen 3481 Geschosse auf das Territorium der DVR abgefeuert. Beschossen wurden 28 Ortschaften“, teilte das operative Kommando der DVR mit. Gemäß den Angaben wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte 196 reaktive Geschosse mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und „Uragan“, 753 Artilleriegranatene, 1086 Mörsergranaten, 64 Panzergeschosse, 92 Geschosse mit Schützenpanzerwaffen und 1291 Geschosse mit Granatwerfern und Schusswaffen abgefeuert. Am meisten vom Beschuss der ukrainischen Abteilungen betroffen sind Donezk, Makejewka und Jasinowataja, die Gorlowker Siedlung Sajzewo, die Dörfer Leninskoje, Sachanka, Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk und der Telmanowo-bezirk. Es wurden mindstens 45 Häuser beschädigt.

 

De.sputniknews.com: Zuspitzung im Donbass: Moskau fordert Objektivität von OSZE. Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die OSZE-Mission in der Ukraine dazu aufgerufen, eine objektive und unvoreingenommene Überwachung der Situation im Donbass zu gewährleisten. Moskau sei wegen des Beschusses der Journalisten in dieser Region äußerst besorgt, teilte Sacharowa am Freitag bei einem Briefing in Moskau mit. Russlands Ermittlungsausschuss habe bereits Ermittlungen des Vorfalls, bei dem zwei Journalisten Verletzungen erlitten haben sollen, eingeleitet. „Im Außenministerium bewertet man diesen Zwischenfall als einen groben Verstoß gegen die Normen und Standards des internationalen humanitären Rechts“, betonte Sacharowa. Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums den Beschuss von Donezk durch ukrainische Militärs als einen „barbarischen Angriff“ verurteilt…

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über Beschüsse am Vormittag „Schon seit etwa 40 Minuten beschießen die ukrainischen Soldaten ununterbrochen Leninskoje. Bisher sind keine Informationen über Verletzte eingegangen“, sagte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirk Anatolij Janowskij. Er fügte hinzu, dass während des Beschusses am gestrigen Abend drei Häuser in dieser Ortschaft beschädigt wurden. Janowskij teilte später mit, dass dabei eine Frau verletzt wurde.

 

De.sputniknews.com: Russisches „Doping“: Hacker enthüllen IOC-Forderung an Wada-Chefermittler McLaren. Die Hackergruppe „Fancy Bears“ hat einen Brief des Internationalen Olympischen Komitees an den Wada-Chefermittler Richard McLaren veröffentlicht, in dem verlangt wird, Beweise für die Schuld russischer Beamten an der angeblichen Bildung eines stattlichen Doping-Systems in Russland vorzulegen. Dies berichtet der TV-Sender RT am Freitag. Das IOC soll zudem eine Tabelle an McLaren geschickt haben, wo alle Daten zu den im Bericht erwähnten Russen sowie „die Nachfolgefragen zu dem Ausmaß ihrer Schuld gemäß den erhobenen Beschuldigungen“ enthalten seien. So wolle das Komitee die Information über den ehemaligen russischen Sportminister Witali Mutko und den Ex-Chef des Moskauer Anti-Doping-Labors Grigori Rodschenkow vorgelegt bekommen. Insgesamt werden in der Anfrage laut RT 16 russische Bürger erwähnt. Der Brief wurde am 19. Dezember des vergangenen Jahres an McLaren abgeschickt. Der kanadische Anwalt Richard McLaren hatte am 9. Dezember den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) vorgestellt. Demnach gehörten mehr als 1000 russische Sportler zwischen 2011 und 2015 zu einem staatlich angelegten Dopingsystem. Die Manipulationen sollen demnach auch die Olympischen Spiele 2012 und 2014 betroffen haben. Russland weist jegliche Anschuldigungen eines staatlich geförderten Doping-Systems im Land entschieden zurück. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte immer wieder zu den Vorwürfen erklärt, dass Moskau jegliche staatliche Verwicklung in mögliche Dopingfälle russischer Sportler entschieden zurückweise.

 

Dan-news.info: Der Leiter der Delegation der DVR bei den Minsker Verhandlungen, der Vorsitzende des Volkssowjets Denis Puschilin, hat heute Nacht nach dem massiven Beschuss des Territoriums der Republik von Seiten der ukrainischen Streitkräfte dem besonderen Vertreter der OSZE Martin Sajdik eine schriftliche Mitteilung mit dem Aufruf die Regulierung des Konflikts im Donbass zu unterstützen geschrieben. „Heute Nacht, nachdem ukrainischen Soldaten das Feuer eröffnet und ein weiteres Mal schwere Artillerie verwendet haben, habe ich mich persönlich schriftlich an Martin Sajdik mit einer Liste aller Beschüsse, Opfer und Zerstörungen, die erfolgt sind, nachdem die Kontaktgruppe zur Auffassung über die Notwendigkeit eines Aufrufs zur Feuereinstellung gekommen ist und nachdem Martin Sajdik unmittelbar als Ergebnis der Kontaktgruppensitzung diesen Aufruf bekannt gegeben hat, gewandt. Das heißt, ich habe mich an ihn gewandt, damit er tatsächliche Maßnahmen ergreift, dass die Situation geregelt wird“, erklärte Puschilin gegenüber DAN. Er fügte hinzu, dass er bereits eine Antwort vom besonderen Vertreter der OSZE erhalten hat. Nach den Worten Puschilins hat Sajdik das Schreiben an die Koordinatoren der Untergruppen und unmittelbar an das Außenministerium Österreichs gegeben, das jetzt den Vorsitzender der OSZE hat. „Aber bisher gibt es keinerlei konkrete Aktivitäten. Seit der Nacht und auch jetzt halte ich den Kontakt mit Alexander Hug – wir versuchen einen tatsächlichen Mechanismus zum Stopp der Eskalation zu finden“, unterstrich der Gesprächspartner der Agentur.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Die Energietechniker werden mit der Reparatur der durch Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte unterbrochenen Stromversorgung der frontnahen Dörfer Prischib und Snamenka im Slawjanoserbskij-Bezirk nach Beendigung der Entminungsarbeiten am betroffenen Abschnitt beginnen, teilte der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin mit. Die Stromversorgung der Dörfer war am 26. Januar wegen der Beschädigung einer Hochspannungsleitung durch Beschuss der Kiewer Truppen unterbrochen worden. Mehr als 200 Verbraucher haben keinen Strom. „Wir haben alles abgestimmt, heute wird eine Entminungsbrigade mit der Entminung beginnen, weil es dort Einzelheiten gab, die die Volksmiliz mit dem Gemeinsamen Zentrum abstimmen musste. Heute sollten wir die Entminung abschließen und ich denke, dann wird sie repariert“, teilte Iwanuschkin mit.

 

Lug-info.com: „Wir haben einen sehr großen Vertrag für die Lieferung von 2 Mio. Tonnen Kohle in das weit und sehr weit entfernte Ausland abgeschlossen“, teilte der Kohle- und Energieminister der LVR Pawl Malgin mit. „Mit Vertretern der Krim wurde jetzt auch ein Vertrag über 3,5 Mio. Tonnen ausgearbeitet“, teilte er mit.

 

Dnr-online.ru: Bericht des stellvertretenden Leiters des Koordinationszentrums in Krisensituation des Zivilschutzministeriums der DVR Witalij Sarubin über die operative Lage in der Republik „Die Notfallsituation, die mit dem Stopp der Werchnekalmiusskaja-Filterstation verbunden ist, ist inzwischen beendet, die Wasserversorgung der Städte ist wieder in Betrieb. Jetzt besteht die Gefahr der Entstehung einer Notfallsituation in Dokutschajewsk. Am 2. Februar um 17 Uhr wurde wegen einer Beschädigung der Süddonbass-Wasserleitung auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium am Wasserknotenpunkt bei Nowotroizkoje die Wasserversorgung von Dokutschajewsk vollständig eingestellt. Ohne normale Wasserversorgung sind etwa 22.000 Einwohner der Stadt. Die Situation ist unter Kontrolle, für die Bedürfnisse der Bevölkerung und sozial bedeutsamer Objekte werden städtische Gewässer verwendet, außerdem gibt es einen Brunnen. Die neun Heizwerke in Dokutschajewsk haben ihren Betrieb nicht eingestellt, der Wasservorrat reicht 3 bis 7 Tage. Die Feuerwehrabteilungen der Stadt sind bereit, Wasser zur Absicherung der Heizwerke und für die Bedürfnisse der Bevölkerung heranzufahren. Heute um 9 Uhr fand in Dokutschajewsk eine außerordentliche Sitzung der Kommission zur Verhütung und Beseitigung von Notfallsituationen statt, es wurden Maßnahmen zur Reaktion auf die Lage ausgearbeitet. Ein Zeitplan für die Lieferung von Wasser an die Bevölkerung der Stadt wird über die Medien verbreitet“, teilte Witalij Sarubin mit. Außerdem merkte er an, dass in den letzten 24 Stunden vier Brände aufgrund von Treffern explosiver Objekte in Donezk und Makejewka gelöscht wurden…. Die operativen Mannschaften des Zivilschutzministeriums haben in den letzten 24 Stunden nach Beschüssen 47 Beschädigungen und Zerstörungen von Gebäuden und anderer Infrastruktur im Tscherwonogwardejskij-Bezirk und im Kirowskij-Bezirk von Makejewka, im Kiewskij- und Kalininskij-Bezirk von Donezk festgestellt“.

 

De.sputniknews.com: „Sie kämpfen doch nicht“: Kiew rechtfertigt seine Panzer in Wohnvierteln. Das ukrainische Militär hat die Aufstellung seiner Kampfpanzer in Wohnvierteln der Frontstadt Awdijiwka eingestanden. Nach Darstellung des Kommandos beteiligen sich die Panzer vorerst an keinen Kämpfen, sondern befinden sich „in Reserve“. Mehrere ukrainische Kampfpanzer waren von Journalisten und OSZE-Beobachtern im Innenhof eines Wohnblocks in der Frontstadt Awdijiwka entdeckt worden – dort, wo laut den Minsk-Abkommen keine schweren Waffen sein dürften. Am Freitag erklärte der Stab des ukrainischen Militärs im Donbass, diese Panzertechnik „befindet sich in operativer Reserve der ukrainischen Truppen, um angemessen zu reagieren, wenn der Gegner versuchen sollte, die Verteidigung zu durchbrechen. Die Panzer beteiligen sich an keinen Kampfhandlungen.“ Die Kämpfe in der Ost-Ukraine waren in den letzten Tagen wieder aufgeflammt. Es soll Dutzende Tote gegeben haben. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, im Raum Awdijiwka eine Offensive versucht zu haben. Diese Ortschaft mit rund 30.000 Einwohnern liegt knapp 20 Kilometer nördlich von Donezk. Nach Angaben von Pawlo Schebriwski, Chef der „Exilregierung“ der ostukrainischen Kriegsregion Donezk, wurden in Awdijiwka zwei Zivilisten getötet und ein ausländischer Journalist verletzt worden. Die Eskalation fiel mit dem Besuch des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Deutschland zusammen, wo er für neue Sanktionen gegen Russland warb. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) wächst in deutschen Regierungskreisen die Erkenntnis, dass hinter der neuen Verschärfung der Donbass-Krise ein Kalkül Poroschenkos stecke.

 

De.sputniknews.com: „Barbarischer Angriff“: Moskau wirft Kiew Verstoß gegen Genfer Konvention vor. Die russische Außenamtssprecherin Marija Sacharowa hat den Beschuss von Donezk in der Nacht auf den 3. Februar durch die ukrainische Armee mit schwerer Artillerie als Verstoß gegen die Genfer Konvention bezeichnet. „In der Nacht auf den 3. Februar war Donezk einem massiven Raketenangriff durch die Streitkräfte der Ukraine ausgesetzt. Auf Wohnviertel wurden Dutzende Angriffe aus schweren großkalibrigen Waffen, einschließlich Mehrfachraketenwerfer ‚Uragan‘ und ‚Grad‘, geführt. Einige Zivilisten sind ums Leben gekommen. Es gibt auch Verletzte. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass es unter den Verletzten auch Kinder gibt“, sagte Sacharowa am Freitag bei einem Briefing. „Für diesen barbarischen Angriff gibt es keine Entschuldigung. Mit seinen Aktionen hat Kiew nicht nur gegen die Genfer Konvention vom 12. August 1949 ‚Über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten‘ sondern auch gegen alle Normen der Moral verstoßen“, so Sacharowa. Die von Kiew verwendeten Waffen seien durch das Minsker Abkommen verboten. Zuvor hatte die Sonderbeobachtermission der OSZE bestätigt, dass Panzer und Haubitzen in der Konfliktzone der Ukraine im Wohnviertel Awdijiwka (Awdejewka) zu sehen waren. Im Verteidigungsministerium der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) wurde bestätigt, dass der Donezker Stadtbezirk Kiewskij Beschuss aus Mehrfachraketenwerfern ausgesetzt war. Es gebe Tote und Verletzte.

 

De.sputniknews.com: Nach Beschuss: OSZE-„Flucht“ aus Donezk gefilmt – VIDEO Nach einem heftigen Beschuss durch die ukrainische Armee hat ein Bewohner von Donezk drei Jeeps der OSZE-Beobachter offenbar beim Verlassen der Stadt gefilmt. Einer der Wagen zieht einen Anhänger – vermutlich mit dem Gepäck der Beobachter. Das Video wurde am Donnerstag ins Netz gestellt. Am selben Tag wurde Donezk – das Zentrum des Kohlereviers Donbass – aus Artillerie und Mehrfachraketenwerfern angegriffen. Nach Angaben örtlicher Behörden stand die ukrainische Regierungsarmee hinter dem Beschuss, bei dem mindestens zwei Einwohner getötet und 13 weitere verletzt wurden. Nach Darstellung des Filmenden ergriffen die OSZE-Beobachter die Flucht, als erste Geschosse in der Stadt einschlugen. „Ihr (OSZE – Anm. d. Red.) sagt doch, es wird nicht geschossen! Warum fahrt ihr denn ab?“, ironisiert eine männliche Stimme aus dem Off. „So viel zu unserer ruhmesreichen OSZE in Donezk.“…

https://youtu.be/THxy6jOIdIY

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Pressedienstes des Volksmiliz der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) In der letzten Woche hat sich die Lage in der DVR heftig verschärft. Die militärisch-politische Führung, die versucht ihre Bevölkerung von den inneren ökonomischen und politischen Problemen abzulenken, hat eine Verschärfung der Lage an der Kontaktlinie im Bereich von Awdejewka provoziert. Die Regierung der Ukraine verfolgt damit die Absicht, mit den organisierten Provokationen die Haltlosigkeit von Minsk bei der Lösung der Konflikte im Donbass zu zeigen und sich auf neue Formate der Zusammenarbeit unter Heranziehung für sich günstiger politischer Spieler umzuorientieren, um Druck auf ihre Gegner auszuüben. Außerdem zwingt das Fehlen irgendwelcher Siege der derzeitigen untauglichen ukrainischen Regierung diese, mit allen Kräften irgendwelche Erfolge bei dem „schleichenden Angriff“ zu demonstrieren, zum Preis von Hunderten von getöteten und verletzten ukrainischen Soldaten. Aber dadurch, dass es sich auf einen sinnlosen Konflikt eingelassen hat, konnte das ukrainische Kommando nichts erreichen außer Schmerz und Tränen der ukrainischen Mütter. Dabei befahl das Kommando der „ATO“ wegen des völligen Scheiterns seiner Angriffspläne aus Ausweglosigkeit grausame und erbarmungslose Beschüsse von Wohngebieten von Ortschaften der DVR. Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 14556-mal das Territorium der DVR beschossen. Unter Anwendung von Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ und „Grad“, Artillerie, Panzern und Mörsern wurde 8103-mal geschossen. Von Seiten der Straftruppen wurden 33 Ortschaften der Republik von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sentschenko, Sokolow und Deljatizkij aus beschossen. Hauptsächlich waren dies: Donezk, Makejewka, Sajzewo, Shelesnaja Balka, Michajlowka, Werchnetorezkoje, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Wasiljewka, Alexandrowka, Signalnoje, Staromichajlowka, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo, Jakowlewka, Dolomitnoje, Krutaja Balka, Wesjoloje, Dokutschajewsk, Besymennoje, Schirokaja Balka, Oktjbarj, Jelenowka, Nikolajewka, Starolaspa. Aktiv wurde von den Positionen der Artilleriebrigaden Pantschenkos und Brusows Artillerie des Kalibers 152mm, 122mm und Mehrfachraketenwerfer verwendet. Hauptsächliche Objekte der Angriffe waren Infrastruktur von Ortschaften, zivile Objekte, Wohnhäuser und Objekte der Lebenserhaltung. Insgesamt wurden in der letzten Woche von den ukrainischen Verbrechern 188 Häuser und soziale Objekte in Donezk, Makejewka, Jasinowataja, Dokutschajewsk, Gorlowka, Sajzewo, Leninskoje, Dsershinskoje, Kominternowo beschädigt und zerstört. Gestern hat der Gegner planmäßig Donezk mit Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ beschossen. Das wahrscheinliche Ziel des Schlags der ukrainischen Streitkräfte mit Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ war es, eine Brücke zu zerstören, um die Verbindung zwischen Donezk und Makejewka zu unterbrechen. Außerdem wurden von den Straftruppen mehrfach die Donezker und die Werchnekalmiusskaja-Filterstation beschossen, dadurch bestand die Gefahr der Ausbreitung einer humanitären und ökologischen Katastrophe auf große Städte des Donbass, unter anderem auch auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium. Durch das massive Artilleriefeuer der ukrainischen Nazisten auf Wohngebiete von Ortschaften der DVR starben 6 Zivilisten, 34 wurden verletzt. Im Zusammenhang mit den oben genannten Fakten von Kriegsverbrechen der Kiewer Regierung rufen wir die Weltgemeinschaft auf, die Aggression der ukrainischen Terroristen zu stoppen und entschieden in einer einheitlichen politischen Front gegen die Tyrannen in Kiew aufzutreten. Das Volk des Donbass ruft die westlichen Länder auf, in Erwiderung auf den Wahnsinn des ukrainischen Präsidenten ökonomische Sanktionen gegen die militärisch-politische Führung der Ukraine, die sich am Krieg bereichert, einzuführen. Nur eine Bestrafung des Oligarchen Poroschenko und seiner Lakaienoligarchen, Schuldnern des Westens, wird es erlauben Frieden zu erreichen. Für eine Einführung von Sanktionen gegen den Oligarchenpräsidenten gibt es alle Grundlagen! Bei der Aktivierung der Kämpfe, die ausschließlich durch von Kiew kontrollierte Kämpfer des „Rechten Sektors“ initiiert wurde, begann der Gegner Angriffshandlungen durchzuführen und in diesen Wahnsinn Soldaten der ukrainischen Streitkräfte hereinzuziehen, was eine Nichtbeachtung der Minsker Vereinbarungen ist. Erst danach waren unsere Abteilungen gezwungen das Feuer zu eröffnen, um zu verhindern, dass der Gegner auf unser Territorium vordringt. Seit dem 29. Januar hat der Gegner 10 erfolglose Versuche unternommen, unsere Positionen anzugreifen. Davon zwei im Gebiet von Kominternowo, die übrigen im Awdejewker Gewerbegebiet. In Folge des Scheiterns dieser unbedachten Angriffe haben die ukrainischen Abteilungen nach bestätigten Informationen aus dem Stab der „ATO“ folgende Verluste unter dem Personal gehabt: mehr als 230 Tote und etwa 450 Verletzte. Außerdem haben sie 7 Artilleriegeschütze, 2 Panzer, 3 Schützenpanzer, 5 Fahrzeuge mit Munition verloren. Die Evakuierung der toten und verletzten Soldaten wurde von der ukrainischen Seite bis jetzt nicht organisiert. Der Transport in militärische medizinische Einrichtungen erfolgte durch Freiwillige. Außerdem wurden die Verletzten aus Platzmangel in die städtischen Krankenhäuser von Awdejewka, Konstantinowka und Selidowo gebracht. Dabei werden zivile Patienten, die sich dort zur Behandlung befinden, nach Hause gejagt. Unsere Verluste betragen 18 tote und 26 verletzte Soldaten. Der Unterschied in den Verlusten der Konfliktseiten um mehr als eine Ordnung zeugt von sich aus davon, wer einen Angriff führt und wer sich verteidigt. Und es gibt keinerlei Zweifel daran, dass die ukrainische Armee der Aggressor ist. Die kriminelle Kiewer Regierung zwingt die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in den sicheren Tod zu gehen, um ein sinnloses Stück Land einzunehmen, um dann in die ganze Welt den Erfolg der gewählten Taktik des „schleichenden Angriffs“ hinauszuposaunen. In einen sinnlosen Krieg hineingezogen, kann das Kommando der ukrainischen Streitkräfte jetzt seiner Führung in Kiew nicht gestehen, dass diese Taktik in Blut erstickt ist. Zur Ablenkung unserer Kräfte und Mittel in südlicher Richtung hat das ukrainische Kommando einige Versuche unternommen, Truppen zur Einnahme von Kominternowo  hinauszubringen. Diese Versuche sind auch gescheitert, in der Folge haben die Straftruppen einen Schützenpanzer und mehr als 25 Soldaten verloren, Dutzende wurden verletzt. Derzeit ist die Schaffung einer Schlaggruppierung des Gegners im Gebiet des Brennpunkts bei Awdejewka zu beobachten. So wurden zur Verstärkung der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche folgende Reserven zusammengezogen:
– eine taktische Bataillonsgruppe der 82. Luftsturmbrigade;
– eine taktische Bataillonsgruppe der 25. Luftsturmbrigade;
– 900 Strafsoldaten des „Rechten Sektors“ sowie der nationalistischen Bataillone „Asow“ und „Dnjepr-1“.
Die Gesamtzahl der Kräfte und Mittel des Gegner in diesem Abschnitt beträgt: 30 Artilleriegeschütze, 25 Mehrfachraketenwerfer, 10 Infanteriekompanien, 15 Panzer, 20 Schützenpanzer und 16 Mörser. Außerdem hat unsere Aufklärung in der letzten Woche neue Objekte zur Vernichtung entdeckt. Unter anderem:
– in Richtung Gorlowka
– zwei Batterien Artilleriegeschütze 2S1 „Gwosdika“, ein Panzerbataillon;
– in Richtung Donezk
– zwei Abteilungen Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 120mm-Mörser, ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze, eine Batterie Mörser des Kalibers 82mm und zwei Panzerkompanien.
Trotz all dem sind wir bereit zu jeder Variante der Entwicklung der Lage. Wir haben Pläne des ukrainischen Kommandos zur Vorbereitung eines großflächigen Angriffs bei Donezk durch eine Schlaggruppierung der ukrainischen Streitkräfte erhalten. Im Zusammenhang damit erklären wir entschieden, dass wir im Fall eines Übergangs des Gegners zum Angriff bereit sind, einen weiteren „Kessel“ für die ukrainische Armee zu organisieren, nun bei Awdejewka, und es ist nicht bekannt, wer ihm entkommen wird. Dabei wird die Armee der DVR alles tun, um nicht nur den Angriff der Terroristen abzuwehren, sondern sie auf einen sicheren Abstand von unseren Städten zurückzuwerfen.

 

De.sputniknews.com: Lukaschenko über seine Streitigkeiten mit Putin Russlands Präsident Wladimir Putin ist für den weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko nicht nur ein Kollege, sondern auch ein Freund, wie die weißrussische Nachrichtenagentur BelTa meldet. „Wir sind wirklich befreundet, obwohl wir uns auch streiten – mehr als jeder andere Präsident mit jedem anderen Präsidenten“, sagte Lukaschenko am Freitag vor Journalisten. Die Beziehungen zu Putin seien nicht einfach, aber im Großen und Ganzen gut. Lukaschenko versicherte auch, dass, solange er Präsident sei, „kein Stein in Richtung eines Russen, eines Bürgers Russlands geworfen wird“. Lukaschenko unterhalte jedoch auch enge Beziehungen zu den Präsidenten Kasachstans und der Ukraine. Zuvor lehnte Lukaschenko Medienberichte über einen angeblichen Austritt Weißrusslands aus der Eurasischen Wirtschaftsunion als „Lüge“ ab.

 

Ukrinform: Turtschynow in Awdijiwka eingetroffen. Der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Olexandr Turtschynow, ist die Stadt Awdijiwka eingetroffen. Das meldete die Pressestelle des Rates. Turtschynow besuche das Kampfgebiet im Auftrag des Präsidenten der Ukraine.

 

De.sputniknews.com: Zuspitzung im Donbass: Konfliktseiten nennen Opferzahlen. Die jüngsten Kampfhandlungen in der selbsterklärten Volksrepublik Donezk haben seit der Zuspitzung der Situation im Donbass 24 Tote und 60 Verletzte gefordert, wie der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Basurin, am Freitag mitteilte. „Bei einem massiven Beschuss der Wohnbezirke mehrerer Ortschaften der selbsterklärten Volksrepublik Donezk durch ukrainische Kämpfer sind sechs Zivilisten ums Leben gekommen und weitere 34 verletzt worden. Unsere Verluste betragen 18 tote Soldaten und 26 Verletzte“, sagte Basurin. Laut dem Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Alexander Motusjanik, sind innerhalb von 24 Stunden vier ukrainische Kämpfer gestorben und 19 verletzt worden. In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder aufgeflammt. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, im Raum Awdejewka eine Offensive versucht zu haben. Diese Ortschaft mit rund 30.000 Einwohnern liegt knapp 20 Kilometer nördlich von Donezk. Wie es am Mittwoch aus dem Verteidigungsministerium der Ukraine hieß, seien „unsere Männer zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach Möglichkeit Meter für Meter, Schritt für Schritt heldenhaft vorangekommen“. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bezeichnete diese Erklärung als eine Bestätigung für die Angriffshandlungen der ukrainischen Streitkräfte, was eine Verletzung der Minsker Abkommen sei.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) Im Zeitraum vom 28. Januar bis 3. Februar haben die ukrainischen Truppen 42-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, was im Vergleich zur letzten Woche eine Erhöhung um fast das Doppelte ist. Geschossen wurde unter anderem mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen: 152mm-Artillerie, 120mm- und 82mm-Mörser. Auf das Territorium der Republik wurden 626 Geschosse abgefeuert. Das Feuer der ukrainischen Artillerie wurde mit Hilfe von Drohnen korrigiert. Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Positionen der Volksmiliz in den Gebieten der Ortschaften Kalinowka, Lowginowo, Nowogrigorowka, Nishneje Losowojw, Kalinowo, Perwomajsk, Irmino, Prischib, Sokolnikik, Smeloje, Pachalewka, Frunse, Slawjanoserbsk und im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen. Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf das Territorium der LVR gaben die folgenden Kriegsverbrecher und begeisterte Nationalisten, Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeurs der 14. mechanisierten Brigade Shakun, der Kommandeur 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow, der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Gorbatjuk. In der letzten Woche hat die OSZE-Mission das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte an den vorgesehenen Lagerorten festgestellt:
– 7 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
– 10 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
– 4 122mm-Haubitzen „Gwosdika“;
– 3 122mm-Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
– 14 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira;
– 15 T-64- und T-72-Panzer;
– 6 82mm-Mörser „Wasilek“.
Nach unseren Informationen sind die dort fehlenden Waffen und Technik auf den Postionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie konzentriert und getarnt und werden zum regelmäßigen Beschuss unserer Positionen verwendet. Im Gebiet von Katerinowka hat die Aufklärung der Volksmiliz zwei 120mm-Mörser entdeckt. Im Gebiet von Troizkoje wurden Positionen einer Mörserbatterie, 6 120mm-Mörser, der 54. Brigade festgestellt. Im Gebiet von Nowoswanowka wurden drei Schützenpanzer und drei Fahrzeuge mit Munition und Material entdeckt. Im Gebiet von Orechowo wurden zwei 122m-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ aus dem Bestand der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt und im Gebiet von Bolotennoje zwei Lastwagen mit Munition. Im Gebiet von Stschastje wurden zwei T-64-Panzer und vier Lastwagen mit Munition entdeckt. Drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte begingen in der letzten Woche Selbstmord ein weiterer starb an einer Vergiftung durch einen Alkoholersatz. All diese nicht kampfbedingten Verluste und der niedrige Stand der Disziplin werden sorgfältig vor der übergeordneten Führung verheimlicht. Die Informationen sind jedoch herausgesickert, daher befindet sich schon seit einer Woche eine Kommission des Stabs der operativ-taktischen Gruppe „Lugansk“ an der Kontaktlinie, um die Ursachen zu ermitteln.

 

De.sputniknews.com: Krim: Doppelt so viele Urlauber wie 2016 Der Chef des Parlamentsausschusses der Teilrepublik Krim für Tourismus und Kurortwesen, Alexej Tschernjak, hat auf eine positive Touristendynamik der Halbinsel seit Jahresbeginn verwiesen. Im Januar haben sich auf der Krim mehr als 100.000 Touristen erholt, was  doppelt so viel sei wie im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres, sagte Tschernjak. Diese Dynamik gebe Optimismus in Bezug auf eine erfolgreiche Tourismussaison. Zuvor hatte Tschenjyk mitgeteilt, die Zahl der Touristen, die 2016 die Halbinsel besucht haben, sei gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent gestiegen und habe rund 5,6 Millionen betragen. 2017 rechne die Krim damit, sechs Millionen Gäste aufzunehmen.

 

De.sputniknews.com: Kreml hofft kaum auf Sanktionsmilderung und legt seine Position konsequent dar. Moskau sieht in der Milderung der amerikanischen Einschränkungen gegenüber Russlands Föderalen Sicherheitsdienst (FSB) keineswegs eine Milderung der Russland-Sanktionen der USA und war diesbezüglich laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auch nie übermäßig optimistisch. „Wir neigen nicht dazu, diesen Schritt als eine Abschwächung der Sanktionen zu bewerten. Eher offenbart sich darin der amerikanische Pragmatismus. Wissen Sie, die Amerikaner sind in allen Sphären, wo es für sie von Vorteil ist, nicht besonders für Sanktionen und geneigt, das System flexibler zu machen“, sagte Peskow. Er verwies darauf, dass Russland „nie übermäßig optimistisch gewesen“ sei und das auch von Anfang an klar gesagt habe. „Zweifellos sind wir mit einer solchen Formulierung nicht einverstanden, und wir fahren fort,  unsere Position konsequent und argumentiert all den Teilnehmern der UN-Sicherheitsratssitzung und unseren anderen Partnern, darunter auch der UN-Botschafterin der USA, darzulegen“, kommentierte Peskow Haleys Worte in der Sitzung des Sicherheitsrates. In ihrer ersten Rede im UN-Sicherheitsrat hatte die neue UN-Botschafterin der USA am Donnerstag erklärt, die Russland-Sanktionen ihres Landes blieben solange in Kraft, bis die Halbinsel unter die Kontrolle der Ukraine zurückkehrt sei. Das US-Finanzministerium hatte zuvor am Donnerstag gegenüber dem FSB gewisse Einschränkungen für Transaktionen aufgehoben, was die amerikanischen Medien als eine Milderung der Russland-Sanktionen werteten. Wie US-Präsident Donald Trump der Presse erklärte, hat er „nichts gemildert“. In dem vom US-Finanzministerium publik gemachten Dokument wird hervorgehoben, dass es jetzt erlaubt sei, die vom FSB Russlands für „Produkte der Informationstechnologien“ erteilten „Lizenzen, Zertifikate und Genehmigungen zu beantragen, zu nutzen und dafür zu zahlen“. Die Gesamtkosten dürften aber 5.000 Dollar im Jahr nicht übersteigen. Um welche konkreten Technologien es sich handelt, wird nicht erwähnt. Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Ukraine-Krise verschlechtert. Ende Juli 2014 verhängten die USA, die EU und andere Länder Sanktionen gegen einzelne russische Amtspersonen und Unternehmen, die später erweitert wurden und nun ganze Sektoren der russischen Wirtschaft betreffen. Moskau reagierte darauf mit Einschränkungen für Lebensmittelimporte aus den betreffenden Ländern.

 

Dan-news.info: „Die Folgen des nächtlichen Beschusses sind beseitigt. Die wärmeliebenden tropischen Gewächse sind in Sicherheit. Wir haben Glück gehabt, dass es draußen zurzeit nicht so kalt ist, bei starken Frösten wären viele auch seltene Gewächse zugrunde gegangen“, sagte die Leiterin des Botanischen Gartens von Donezk Jelena Prichodko. Das gesamte Kollektiv des botanischen Garten war am Wiederaufbau der Orangerie beteiligt und außerdem Industriekletterer, die die Kuppel über der Orangerie schlossen. Für die Reparatur wurden Polykarbonatscheiben verwendet, die der botanische Garten für den Fall der Beschädigung der Orangerie im Vorrat hatte.

 

De.sputniknews.com: Kreml hofft auf genug Munition im Donbass zur Abwehr ukrainischer Angriffe. Der Kreml hofft, dass die Rebellen im Südosten der Ukraine genug Munition haben, um die Angriffe der ukrainischen Regierungskräfte abzuwehren, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten sagte. „Wir beschäftigen uns im Kreml nicht mit dem Zählen der  Munition. Hoffentlich haben sie genug Munition, um die aggressiven Handlungen der ukrainischen Regierungskräfte abzuwehren“, war Peskows Antwort auf die Frage, wann die Munitionsvorräte der Aufständischen erschöpft sein werden. Als Peskow nach einer möglichen Reaktion Russlands nach dem nächtlichen Raketenwerfer-Beschuss am Freitag gefragt wurde, erwiderte er: „Russland kann nur politisch und diplomatisch reagieren, und tut das auch: Die Kontaktgruppe arbeitet daran, die Berater des Präsidenten arbeiten daran. Die Hauptsache ist, Kiew von dem verbrecherischen Hasardspiel abzuraten, dem Hasardspiel, das den Friedensprozess untergraben kann“. Zwei Tote und 13 Verletzte forderte der nächtliche Beschuss der Stadt Donezk durch das ukrainische Militär, wie die Katastrophenschutzbehörde der selbsterklärten Volksrepublik Donezk am Freitag mitgeteilt hatte. Die Stadt war aus Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ und „Grad“ beschossen worden. Wie der OSZE-Sprecher Alexander Hug am Freitag sagte, war der nächtliche Beschuss von Donezk und Awdejewka nicht akzeptabel und muss beendet werden.

 

De.sputniknews.com: Militärputsch in den USA? Warum nicht! – Ex-Beraterin Obamas Rosa Brooks, ehemalige Beraterin von Ex-US-Präsident Obama, hat in der Zeitschrift „Foreign Policy“ über Möglichkeiten spekuliert, den neuen Präsidenten, Donald Trump, loszuwerden. Demnach ist ein Militärputsch eine denkbare Option. Dass das US-Militär gegen den amerikanischen Präsidenten putscht oder sich zumindest weigert, seine Befehle zu befolgen, habe sie sich bis vor kurzem nicht denken können. Doch lägen solche Szenarien seit Trumps Amtsantritt ihrer Ansicht nach durchaus im Bereich des Möglichen – trotz der langjährigen Tradition der gesellschaftlichen Kontrolle über die Armee, schreibt Brooks. Was werde die höchste Militärführung unternehmen, wenn sie einen gefährlichen und unausgewogenen Befehl erhalte: Wenn Trump etwa befehle „morgen schon in Mexiko einzumarschieren, alle Muslime in Guantanamo zu internieren oder China mit einem Nuklearschlag eine Lektion zu erteilen?“ fragt sich die ehemalige Obama-Mitarbeiterin. Die Aussicht, dass die Führung des US-Militärs sich dem Befehl des Präsidenten verweigere, sei zwar erschreckend, „Aber nicht minder erschreckend als die Aussicht darauf, dass die US-Soldaten einen wahnsinnigen Befehl befolgen“, so Crooks. Letztendlich sei die Armee verpflichtet, die Verfassung zu schützen, und nicht den Präsidenten. Vielleicht würde die Redaktion der New York Times es mit Applaus begrüßen, wenn ein Vertreter der Militärs dem Oberbefehlshaber erklären würde, dass die Armee seine Befehle ablehne. Wie dem auch sei: „Macht euch bereit: Es werden einige verrückte Jahre“, warnt Crooks.

 

Abends:

 

Dan-news.info: „Etwa gegen Mittag war die Energieversorgung von Krasnyj Oktjabrj und Perwomajskoje wieder in Betrieb. Jetzt haben alle Häuser Strom“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Telmanowo-Bezirks Alexandr Sursjakow mit.

 

Dan-news.info: „Die Stadtverwaltung von Donzek hat 50 Elektroheizgeräte, 30 Matratzen, 1800 Liter Wasser in Flaschen und Hygienmittel für die aus den beschossenen Bezirken evakuierten Menschen in den Wohnheimen bereitgestellt“, teilte der Leiter des Koordinationszentrums für Krisensituationen des Zivilschutzministeriums Witalij Sarubin mit. Er erläuterte, dass bis jetzt von den Rettungskräften 183 Menschen evakuiert wurden, darunter 44 Kinder. Die Menschen wurden in Wohnheimen im Kalininskij- und im Budenowskij-Bezirk von Donezk und in Wohnheimen in Jasinowataja unterbracht. Heute wurden 36 Menschen evakuiert, darunter 8 Kinder und ein behinderter Mensch. „Die Menschen sind mit allen notwendigen Medikamenten, Heizgeräten, warmer Kleidung versorgt. In den Wohnheimen arbeiten Psychologen des Zivilschutzministeriums der DVR“, fasste Sarubin zusammen.

 

De.sputniknews.com: Terroristen beschießen russische Botschaft in Damaskus. Der Gebäudekomplex der russischen Botschaft in Damaskus ist am Donnerstag und Freitag Mörserbeschuss ausgesetzt gewesen, wie es aus dem russischen Außenministerium hieß. „Gezieltes Feuer wurde vom Stadtbezirk Jobar aus geführt, der von den Terroristen beherrscht wird. Ein Granatengeschoss explodierte auf dem Botschaftsgelände zwischen dem Bürogebäude und den Wohnhäusern und ein weiteres in einer Entfernung von 20 Metern zum Haupteingang der Botschaft. Es gibt keine Opfer, aber es entstand Sachschaden“, teilte das PR-Amt des Außenministeriums mit. Laut der Behörde wurden die Feuerangriffe auf die russische Botschaft offensichtlich mit dem Ziel vorgenommen, die Waffenruhe zu vereiteln und die Bemühungen um die Anbahnung des politischen Prozesses zu durchkreuzen. Das Außenamt unterstreicht, dass Russland den Kurs auf einen entschiedenen und kompromisslosen Kampf gegen die Terroristen in Syrien fortsetzen wird. Moskau rechne damit, dass die Weltgemeinschaft „in gebührender Weise auf die gefährliche Provokation der Terroristen reagieren wird“, so das Außenamt.

 

Dan-news.info: „Nach Mitteilung des Störungsdienstes von Donbassgas ist es den Gastechnikern zum Ende des 3. Februar gelungen, die Gasversorgung der Verbraucher, bei denen sie zuvor wegen der Beschädigung von Gasleitungen durch Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkräfte vom 2. auf den 3. Februar unterbrochen war, wieder in Betrieb zu nehmen“, teilte Donbassgas mit. Weil niemand zu Hause war, sind 31 Verbrauchen in Donezk und 12 in Makejewka noch nicht wieder an die Gasversorgung angeschlossen. Zuvor war mitgeteilt worden, dass wegen des massiveb Beschusses der ukrainischen Streitkräfte auf Donezk und Makejewjka etwa 1200 Verbraucher kein Gas hatten.

 

Rusvesna.su: Die Ukraine bereitet sich auf eine groß angelegte Mobilisierung vor. Die Rekrutierungsbüros in den Regionen der Ukraine erhielten von Kiew den Auftrag, Listen für die allgemeine Mobilmachung vorzubereiten. Darüber berichtete gegenüber „PolitNavigator“ der Sozialaktivist Gennadi Siwak unter Berufung auf Informationen aus der Region Cherson. „Die ukrainischen Einberufungsämter wurden angewiesen, Listen für eine umfassende Mobilisierung zu erstellen, einschließlich der Reservisten der ATO“, sagte er. „Die Stimmung der städtischen Bevölkerung ist meist eher zu Russland tendierend. Anders ist die Situation in den Dörfern – hier gibt es keine Arbeit, und man geht für Geld in die ATO. Berichten, dass man selbst getötet werden könnte, glaubt niemand, der nicht wirklich schon in Schwierigkeiten geraten ist“, sagte Siwak.

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