Presseschau vom 31.01.2017:

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts

Dnr-online.ru: Heute Abend haben ukrainischen Kommandeure unter Nutzung von offenem Funk für die Verhandlungen eine Initiative über eine Feuereinstellung vorgebracht, aber nach der Bestätigung von unserer Seite haben sie sie wortbrüchig verletzt und einen massiven Beschuss des Territoriums der DVR begonnen, berichtete das Verteidigungsministerium der Republik.
„Ab 20 Uhr ist der Gegner nach Vorbereitung durch Artillerie mit zwei Zügen unter Unterstützung von Mörsern und zwei Panzern zum Angriff übergegangen und hat versucht, unsere Positionen von der Flanke her zu umgehen. Die angreifenden Kräfte des Gegners sind auf einen verminten Abschnitt geraten und haben Verluste erlitten, derzeit gibt es bereits drei Tote und fünf Verletzte von der ukrainischen Seite.
Trotzdem haben die eifrigen Strafsoldaten den Angriff fortgesetzt und dabei unsere Positionen beschossen und sind auf heftigen Widerstand von Seiten der Abteilungen der Streitkräfte der DVR gestoßen. Um die Aufmerksamkeit von dem Angriff abzulenken, hat der Gegner mit einem massiven Beschuss der Umgebung von Donezk und Makejewka begonnen. Es werden von den Minsker Vereinbarungen verbotene Artilleriekomplexe des Kalibers 152mm und 122m sowie Mörser des Kalibers 120mm und 82mm verwendet.
Nach uns vorliegenden Informationen erlitt in der Folge des Beschusses des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus der ziviler Einwohner I. A. Djatschkow (geb. 1983) eine Splitterverletzung am Brustkorb. Ein zweiter Zivilist, W. W. Skortschenko (geb. 1966) wurde beim Beschuss des Tscherwonogwardejskij-Bezirk von Makejewka verletzt.
Unsere Aufklärung stellt fest, dass nach der Demoralisierung der ukrainischen Soldaten in der Folge der massiven Verluste der ukrainischen Streitkräfte in den letzten zwei Tagen, die Straftruppen entschieden haben, als „Kanonenfutter“ Abteilungen der „Rechten Sektors“ zu nutzen. Unsere Soldaten stellen ein nicht adäquates Verhalten der Kämpfer fest, es ist wahrscheinlich, dass sie unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stehen“, teilte das Verteidigungsministeriums der DVR mit.
Derzeit sind bereits mehr als zehn tote ukrainische Soldaten und mehr als 15 verletzte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte registriert worden.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Poroschenko musste Berlin-Besuch abbrechen: neue Zuspitzung im Donbass
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seinen Deutschland-Besuch wegen der neuesten Zuspitzung im Raum von Awdejewka abgebrochen, berichtet der ukrainische Sender 5. Kanal unter Berufung auf die Präsidentenadministration.
Wie es hieß, will der Staatschef die Aktionen der ukrainischen Regierung koordinieren, um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern.
Zuvor hatte das Verteidigungsministerium der selbsterklärten Donezker Volksrepublik mitgeteilt, dass bei den Gefechten am Montag im Donbass mehr als zehn Vertreter der ukrainischen Streitkräfte getötet und mehr als 15 weitere verletzt wurden.
Am Montagmorgen sei die Stadt Makejewka beschossen worden, hieß es im Bericht des Donezker Verteidigungsamtes weiter. Dabei habe es einen Toten und drei Verletzte gegeben.
Nach Angaben der Kiewer Behörden hätten die Donezker Milizen versucht, die Positionen der Kiewer Truppen im Raum von Awdejewka anzugreifen. Infolge des Beschusses sei die Donezker Filteranlage beschädigt worden, die die Städte Donezk, Awdejewka sowie eine Reihe von weiteren Orten des Gebiets Donezk zu beiden Seiten der Trennlinie mit Wasser versorgt.
„Im Zusammenhang mit der Zuspitzung des Konflikts in Awdejewka beschloss der ukrainische Präsident, seinen Besuch in Berlin abzubrechen und dringend nach Kiew zurückzukehren, um Schritte der Regierung und Maßnahmen zur Verhinderung einer humanitären Katastrophe zu koordinieren“, teilte Konstantin Jelissejew, Vizechef der Präsidentenadministration, im 5. Kanal mit.

Dnr-online.ru: Dringende Erklärung Eduard Basurins
Gestern hat der Gegner nach der Bitte nach einem Regime der Feuereinstellung ab 20:00 Uhr einen Beschuss von Donezk und Makejewk mit schweren Waffen begonnen und ist dann im Bereich des Awdejewker Gewerbegebiets mit zwei Zügen zu Angriff übergegangen und hat versucht, die Positionen der DVR einzunehmen und die Straße zwischen Donezk und Gorlowka unter Kontrolle zu bekommen. Dies teilte heute, am 31.1., der stellvertretende Kommandeur der Volksmiliz der DVR, Oberst Eduard Basurin mit.
„Unsere Abteilungen waren gezwungen, das Feuer zu eröffnen. Beim Vordringen der Abteilungen des Gegners gerieten die angreifenden Kräfte auf Minenfelder. Der Gegner erlitt erhebliche Verluste und zog sich zurück, nach unseren Informationen gab es unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte während des gestrigen Angriffs mehr als 15 Tote und 30 Verletzte.
Heute um 4 Uhr morgens hat der Gegner nach Vorbereitung durch Artillerie den Versuch, die Straße zwischen Donezk und Gorlowka unter Kontrolle zu bekommen, wiederholt und mit den Kräften von drei Zügen einen Angriff im Gebiet des Awdejewker Gewerbegebiets unternommen. Im Zusammenhang damit war die Armee der DVR gezwungen, das Feuer zu erwidern, um den Aggressor zurückzuhalten. Nach unseren Informationen haben die ukrainischen Streitkräfte und die Kämpfer des „Rechten Sektors“ im Ergebnis des erfolglosen morgendlichen Angriffsversuchs auf unsere Positionen Verluste von mehr als 15 Toten und 30 Verletzten. Der Gegner hat während seiner Angriffe massiv Donezk und Makejewka mit allen Arten von durch Minsk verbotenen Waffen beschossen.
Es wurden Wohnhäuser getroffen. So gibt es einen direkten Treffer eines Artilleriegeschosses des Kalibers 122mm auf das Dach eines neunstöckigen Hauses in der Kujbyschews-Straße 242 in Donezk. Im gleichen Gebiet auf der Towarnaja-Straße 7/9 ein direkter Treffer auf ein Dach. Auf der Listoprkattschikow-Straße 15 wurde ein neunstöckiges Haus getroffen. Ein Geschoss traf eine Wohnung in Donezk auf der Priwokalnaja-Straße 16.
Außerdem gibt es einen Treffer auf eine technische Station an der Kreuzung der Swetlow- und der Partisanskaja-Straße. Es wurde ein Eisenbahngleis im Gebiet des Donezker Bahnhofs beschädigt. Eine Stromleitung ist im gleichen Gebiet zerstört worden, „Donezk Sewernyj“ hat deswegen keinen Strom. In der Folge von Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte wurden zwei friedliche Einwohner verletzt. Weitere Informationen über Verletzte werden noch geprüft. Derzeit haben die Streitkräfte der DVR die Erwiderung des Feuers eingestellt und halten ein „Regime der Ruhe“ vollständig ein, um die Sicherheit von Reparaturbrigaden bei der Reparatur der durch die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigten Stromleitungen, wodurch die Stromversorgung des Kiewskij-Bezirks von Donezk und von Awdejewka unterbrochen wurde, zu gewährleisten.

de.sputniknews.com „Schlechte Regie“: Außenpolitiker geißelt Poroschenkos „dringende Rückkehr“
Die „dringende Rückkehr“ des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko aus Berlin wirkt nach Ansicht des russischen Außenpolitikers Alexej Puschkow „wie eine schlecht vorbereitete Show“, für die kein adäquater Vorwand gefunden werden konnte.
Mit seiner „dringenden Rückkehr“ versucht Poroschenko, Spannungen zu schüren, twitterte das Mitglied des russischen Oberhauses.
„Der Vorwand für die Rückkehr – ‚humanitäre Katstrophe in Awdejewka zu verhindern‘ – wirkt eindeutig aus dem Finger gesogen.“
Wie die Administration des ukrainischen Präsidenten zuvor mitgeteilt hatte, wolle der Staatschef die Aktionen der ukrainischen Regierung koordinieren, um eine humanitäre Katastrophe im Raum der Stadt Awdejewka zu verhindern.
Dabei hatte Poroschenkos Pressedienst vor einigen Tagen bekannt gegeben, dass er sich im Rahmen seiner Deutschland-Reise mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel, Außenminister Sigmar Gabriel, Bundestagspräsident Norbert Lammert, deutschen Anlegern und ukrainischen Studenten treffen werde. Alle Begegnungen fanden statt, weshalb Poroschenkos Rückkehr wohl kaum als „dringend“ bezeichnet werden könnte.
Man sollte auch bedenken, dass es in den vergangenen drei Jahren  mehrmals zu humanitären Katastrophen in Awdejewka gekommen war und der ukrainische Staatschef der Stadt trotz der prekären Lage damals keinen Besuch abstattete….

Ukrinform: Kämpfe im ATO-Gebiet: Drei Soldaten tot und 20 verwundet.
Die Lage in der Stadt Awdijiwka, Raum Donezk, bleibt kompliziert. Die russischen Besatzungstruppen setzen dort 152-mm und 122-mm-Artilleriegeschütze, 82-mm und 120-mm-Mörser, Granatwerfer und Schusswaffen ein, meldet die Pressestelle der Antiterror-Operation am Dienstag mit.  Im Raum Donezk hätten die Terroristen auch die Ortschaften Saizewe, Luhanske, Opytne, Kamjanka Troizke, Newelske und Pisky beschossen.
Nach Angaben der Pressestelle gab es insgesamt 71 Angriffe der Terroristen im ATO-Gebiet. Drei ukrainische Soldaten seien getötet und 20 verwundet worden. Noch vier Militärs hätten Verletzungen erlitten.
Im Raum Mariupol hätten die Terroristen mit 152-mm und 122-mm-Artilleriegeschützen Wodjane und Krasnohoriwka unter Beschuss genommen. Auf Nowotroizke, Krasnohoriwka, Talakiwka, Lebedynske und Nowohryhoriwka hätten sie mit Mörsern, auf Pawlopil, Talakiwka, Lebedynske, Hnutowe, Schyrokyne, und Wodjane mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. In Nowohryhoriwka habe der Feind Waffen von Schützenpanzern eingesetzt.
Im Raum Luhansk habe der Gegner mit Mörsern auf Nowoolexandriwka, mit Granatwerfern auf Nowoswaniwka und Popasna gefeuert.

Dnr-online.ru: Wie heute, am 31.1., der Pressedienst des Verteidigungsministeriums der DVR mitteilte, hat die Aufklärung der DVR einen Bericht des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte über die realen Verluste der ukrainischen Truppen am 29. und 30. Januar erhalten, der an den Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko ging.
In der Mitteilung des Verteidigungsministeriums der DVR heißt es: „Gemäß den Materialien, über die wir verfügen, befinden sich derzeit in den Leichenhallen und militärischen medizinischen Einrichtungen der Ukraine:
Leichenhalle Selidowo – 29 Leichen ukrainischer Soldaten;
Leichenhalle Krasnoarmejsk – 41 Leichen ukrainischer Soldaten;
65. mobiles militärmedizinisches Hospital Tschasow Jar – 62 verletzte Soldaten;
66. mobiles militärmedizinisches Hospital Novyj Trud – 8 Leichen und 14 verletzte Soldaten.
Die wahren Verluste werden vor der Öffentlichkeit verheimlicht, um keine Panik in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte und unter der Bevölkerung hervorzurufen. Wir veröffentlichen die genannte Informationen, damit der Präsident der Ukraine P. Poroschenko die Möglichkeit hat, persönlich eine Erklärung abzugeben und dabei den Müttern der toten und verletzten Soldaten in die Augen zu sehen: für welche Ambitionen hat er so viele Menschen vernichtet? Und welchen Sieg haben ihm die mehr als 70 dorthin geschickten Soldaten gebracht?“

de.sputniknews.com: Litauens Außenamt beteuert: Kein Anspruch auf Kaliningrad – Moskau reagiert
Vilnius erhebt definitiv keinen Anspruch auf das Gebiet Kaliningrad, berichtet das Nachrichtenportal Delfi am Dienstag unter Berufung auf die Sprecherin des litauischen Außenministeriums, Rasa Jakilaitienė.
„Litauen hat keine territorialen Ansprüche auf irgendwelche Nachbarn, und es stellt auch nicht die Frage nach dem Status des Gebiets Kaliningrad. Die Region ist ein integraler Teil Russlands“, zitiert die Seite Jakilaitienė. Der Sprecherin zufolge ist Vilnius gegen jegliche einseitige Änderungen von Grenzen.
Seinerseits scherzte der russische Vizepremier Dmitri Rogosin, in Moskau sei man nun erleichtert. „Gott sei Dank, wir hatten schon Angst“, schrieb der Politiker in seinem Facebook-Profil.
Auf dem Diskussionsforum „Die Welt im Jahr 2017. Blick aus Vilnius“ am 20. Januar hatte der litauische Abgeordnete Linas Balsys geäußert, dass „für Kaliningrad die Zeit abgelaufen“ sei, und vorgeschlagen, das Gebiet Russland wegzunehmen.
Moskau hätte ja „die Regel der Unverletzlichkeit der Grenzen“ mit der Rückkehr der Krim gebrochen, zitiert das Online-Portal baltnews.lt den Parlamentarier. Nach Vorstellung Balsys‘ sollte sich entweder Litauen oder gar die EU-Spitze mit der Lostrennung des Gebiets Kaliningrad von Russland beschäftigen.

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen vom Vormittag über ukrainischer Beschüsse und deren Folgen
„Im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk im Stadtteil Oktjabrskij wurden drei private Häuser beschädigt. In Sajzewo bei Gorlowka wurden Beschädigungen von Häusern in der Karbyschew-Straße 4 und 5 festgestellt. Außerdem gab es einen direkten Treffer in der Kujbyschew-Straße 242“ teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Durch die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Gasleitung in Jakowlewka im Jasinowtaja-Bezirk beschädigt“.
Weitere Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch überprüft.
„Heute gegen 5:00 wurden gleichzeitig die Unterstationen „Sasjadko“ und „Wetka“ außer Betrieb gesetzt. Ein großer Teil des Kiewskij-Bezirks und der Sewernyj-Wasserknotenpunkt haben keinen Strom. Wegen der Abschaltung des Stroms sind 17 Heizwerke außer Betrieb, derzeit laufen die Arbeiten an ihnen, 5 Heizwerke konnten schon wieder in Betrieb genommen werden.
Während der Beschüsse befanden sich 203 Bergleute im Sasjadko-Bergwerk unter Tage. Mit eigenen Kräften und mit Hilfe der Bergbaurettung wurde organisiert, dass sie nach oben gebracht werden. Dies dauert noch an.
Ohne Wasser und Strom sind im Kiewskij-Bezirks noch 6 Schulen und 14 Kindergärten.
Es wurden folgende Zerstörungen im Kiewskij-Bezirk festgestellt: ein direkter Treffer auf ein neunstöckiges Haus in der Kujbyschew-Straße 242, keine Opfer. Wohnhäuser auf der Buslajew-Straße wurden vom Gegner mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“  beschossen, derzeit versuchen wir das Ausmaß der Zerstörungen festzustellen“, erklärte der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko.

„Bei uns gibt es Treffer auf drei Häuser, auf der Stepnaja- und der Artjomowskaja-Straße, es gibt auch Beschädigungen an Fassaden im zweiten Stadtteil. Wir haben versucht, an den Ort des Geschehens zu fahren, um das Ausmaß des Schadens zu bewerten, aber wegen des nicht endenden Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ist das nicht möglich“, berichtete der Leiter der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk Iwan Adamez.
„In der Nacht, kurz vor Mitternacht, haben die ukrainischen Truppen das Feuer auf den Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk eröffnet, wo ein Beobachtungspunkt des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination ist. In unmittelbarer Nähe ist ein Geschoss des Kalibers 122mm detoniert“, teilte das operative Kommando der DVR mit. Verletzte gibt es dort keine.
Heute wurden beim Beschuss von Alexandrowka bei zwei Häusern Fensterscheiben zerstört, bei einem weiteren Haus gab es einen direkten Treffer auf eine Wand, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Das Bürgermeisteramt von Donezk teilte mit, dass die ukrainischen Truppen in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar den Kiewskij-Bezirk der Hauptstadt beschossen haben, es gibt zahlreiche Schäden an Wohnraum: bei 2 Häusern wurden Fensterscheiben zerstört, bei einem weiteren mehrstöckigen Haus gab es einen direkten Treffer, es wurden Stromleitungen beschädigt, es gab einen direkten Treffer auf das Dach einer Technikstation.
Am Morgen beschossen die ukrainischen Streitkräfte die frontnahen Territorien der DVR weiter. Berichte von Beschüssen gibt es aus Jasinowataja und Makejewka. In der Jasinowatajer Siedlung Donezk-Sewernyj wurde ein Haus beschädigt, der gesamte Ort hat keinen Strom. Das Bürgermeisteramt von Makejewka fügte hinzu, dass im Verlauf der morgendlichen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zwei weitere Häuser im Tscherwonogwardejskij-Bezirk der Stadt beschädigt wurden.
Weitere Informationen über Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung sind nicht eingegangen.
„Heute Nacht wurde die Donezker Filterstation wieder beschossen. Einige Geschosse trafen das Gebiet des Unternehmens. Die Gebäude wurden nicht getroffen“, teilte der Generaldirektor des staatlichen Konzerns Woda Donbassa Oleg Mokryj mit.
„Gegen 11:20 Uhr hat die ukrainische Seite mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ Jasinowataja und seine Umgebung beschossen. Es wurden 120 Geschosse abgefeuert“,  informierte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR.
Außerdem wurde nach Angabe der Quelle mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122 und 152mm geschossen. Der Beschuss dauert noch an.

de.sputniknews.com: Donbass: 200 Bergleute in Donezk wegen ukrainischem Beschuss in Grube blockiert
Die Sassjadko-Kohlengrube im Kiewski-Stadtbezirk von Donezk ist durch den Artilleriebeschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte von der Stromversorgung abgeschnitten. Dies wurde am 31. Januar im Volkswehr-Stab der Volksrepublik Donezk mitgeteilt, wie die Donezker Nachrichtenagentur meldet.
„Der Gegner setzt den Beschuss von Donezk fort. Bei Geschosseinschlägen im Raum der Sassjadko-Grube wurde ein Umspannwerk beschädigt, etwa 200 Bergleute sind deshalb in der Grube blockiert“, erklärte ein Sprecher des Volkswehrkommandos, dessen Name nicht genannt wurde.
Zuvor hatte am Dienstag der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, mitgeteilt, dass die ukrainische Armee bei Kämpfen im Donbass am 29. und 30. Januar mindestens 78 Tote und 76 Verletzte zu beklagen habe.
Laut Bassurin war die Aufklärung der Volkswehr in den Besitz eines Berichts des ukrainischen Generalstabschefs Viktor Muschenko gelangt, in dem die Verluste des Militärs in den  letzten zwei Tagen angeführt sind. Dieser Bericht soll dem Präsidenten der Ukraine, Petro Poroschenko, vorgelegt worden sein und ihn bewogen haben, seinen Arbeitsbesuch in Deutschland vorzeitig abzubrechen.
Schon seit mehreren Tagen toben im Raum Awdejewka, etwa 20 Kilometer von Donezk entfernt, erbitterte Gefechte. Umkämpft ist dort vor allem die industrielle Zone, welche sich unweit der Verkehrsentflechtung von Jassinowataja befindet. Dieser Verkehrsknotenpunkt ist von enormer Bedeutung, da er die Städte  Donezk und Gorlowka miteinander verbindet.
Im Zuge des im Donbass anhaltenden bewaffneten Konflikts war das Gelände der Kohlengrube „Alexander Sassjadko“ trotz der eigentlich geltenden Waffenruhe mehrfach einem Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt. Diese Kohlengrube gehört zu den bedeutendsten in der Ukraine, ist doch der Donbass vor allem durch seine Kohleförderung bekannt.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben den letzten 24 Stunden 10 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
Aus Richtung Popasnaja wurde mit 82mm-Mörsern das Gebiet von Perwomajsk beschossen.
Das Gebiet von Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit 152mm-Geschützen, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm und Granatwerfern beschossen.
Ebenfalls aus Richtung Luganskoje wurde Logwinowo mit 152mm-Geschützen und 82mm-Mörsern beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde aus Richtung Troizkoje und Nowoswanowka mit 120mm-Mörsern, Schützenpanzerwaffen und Abwehrgeschützen beschossen.
Aus Richtung Krymskoje wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm Pachlewka beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Schützenpanzerwaffen beschossen.

De.sputniknews.com: Russland, Frankreich und Deutschland müssen laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ihren Einfluss auf die Ukraine verstärken, damit sich diese an die Minsker-Vereinbarungen hält. In den letzten Tagen hatte sich die Situation im Raum von Awdejewka bei Donezk zugespitzt.
„Natürlich müssen sowohl Moskau als auch Paris und Berlin ihren Druck auf Kiew in diesem Fall verschärfen, um es zu zwingen, letztlich jene Punkte umzusetzen, die in den entsprechenden Dokumenten festgelegt sind“, sagte Peskow.
Der Sprecher des russischen Präsidenten betonte dabei, dass die Minsker Abkommen in gleichem Maße von den selbsterklärten Republiken Donezk und Lugansk sowie von der Ukraine erfüllt werden müssten.
Moskau bedauere es sehr, dass Kiew bewusst auf die Realisierung von Minsk-2 verzichte,
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte zuvor seinen Deutschland-Besuch wegen der neuesten Zuspitzung im Raum von Awdejewka abgebrochen. Rund 80 ukrainische Militärs sollen nach Angaben des Verteidigungsamtes der selbsterklärten Volksrepublik Donezk in den letzten beiden Tagen im Donbass ums Leben gekommen sein. Über 70 weitere seien verletzt worden, hieß es. Diese Verluste habe das ukrainische Militär bei Versuchen erlitten, die Stellungen der Volkswehr Sonntag und Montag zu durchbrechen, so die Nachrichtenagentur von Donezk.
Bei den Kampfhandlungen sei die Hochspannungsleitung beschädigt worden, über die die Kokerei von Awdejewka und die Stadt selbst mit Strom versorgt werden.

Dan-news.info: Pressekonferenz des Staatssicherheitsministeriums der DVR sowie der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR zu einem versuchten Terrorakt in der Armee der DVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der DVR haben einen Terrorakt verhindert, den Spezialdienste der Ukraine in einem der Truppenteile der Republik zu organisieren versucht haben. Dies teilte heute auf einer Pressekonferenz die Pressesekretärin des MfS Marija Petrowa mit.
„Am 28. Januar 2017 hat das MfS der DVR einen Diversions- und Terrorakt auf dem Territorium der Republik verhindert, der von ukrainischen Spezialdiensten vorbereitet wurde und dessen Ansatzpunkt einer der Truppenteile der Streitkräfte der DVR war. Ziele des Diversions- und Terrorakts waren die Vernichtung von militärischen und zivilen Infrastrukturobjekten, Opfer unter der Zivilbevölkerung sowie die Destabilisierung der sozialpolitischen Lage auf dem Territorium der DVR“, erklärte Petrowa.
Nach ihren Worten haben die ukrainischen Spezialdienste für die Vorbereitung dieses Terrorakts den Soldaten der DVR Eduard Klypa herangezogen, auf den sie durch seinen Vermieter gekommen sind. Sie verlangten von ihm, Informationen über die Menge der Technik und des Personals des Truppenteils sowie andere Daten. 1,5 Jahre lang sind die ukrainischen Spezialdienste davon ausgegangen, dass Klypa ein von ihnen angeworbener Agent ist, aber die gesamte Aktivität des Soldaten der Armee der DVR wurde von Mitarbeitern des MfS der Republik kontrolliert. Dank dessen hat der Sicherheitsdienst der Ukraine unzuverlässige Informationen erhalten.
„Um ein Lager zu sprengen, hat die ukrainische Seite Klypa eine Sprengeinrichtung übergeben, die in einem Plastikkoffer getarnt war und mit einem Magneten versehen, um sie an einer metallischen Oberfläche zu befestigen. Die Klypa übergebene Einrichtung wurde deaktiviert“, fügte die Pressesekretärin hinzu.
Klypa selbst merkte an, dass die Spezialdienste Kiews versucht haben, ihn mit Drohungen gegenüber seine Verwandten, die im besetzten Mariupol leben, zu erpressen. Aber der Soldat hat sich sofort an die Rechtsschutzorgane gewandt.
Das MfS der DVR weist darauf hin, dass im Fall von Versuchen Kiews, Einwohner der Republik zu erpressen oder anzuwerben, diese sich sofort an das Staatssicherheitsministerium wenden müssen.
Die Bevollmächtigte für Menschenrechte in der DVR Darja Morosowa erklärte, dass die Frage der Sicherheit der Verwandten Klypas auf der nächsten Sitzung der humanitären Untergruppe in Minsk aufgeworfen wird.
„Ich habe mich schon an internationale Organisationen wie die UNO, das IKRK mit der Bitte gewandt, das weitere Schicksal der Verwandten von Eduard Wiktorowitsch Klypa zu kontrollieren, damit sie vor dem Druck des Sicherheitsdienstes der Ukraine geschützt werden. Morgen wird eine Sitzung der humanitären Untergruppe stattfinden und ich werde diese Frage auf jeden Fall aufwerfen Wir werden Eduard Wiktorowitsch von Seiten Minsks absichern“, erklärte Morosowa.
Nach ihren Worten haben die internationalen Organisationen bereits auf die genannte Bitte geantwortet. Die Bevollmächtigte für Menschenrechte äußerte die Hoffnung, dass die ukrainischen Spezialdienste die Mutter und den Vater des Soldaten der DVR, die Rentner sind, in Ruhe lassen.
„Anderthalb Jahre lang wurde ich von Spezialdiensten der Ukraine angeworben. Als sie begannen mich zu erpressen, habe ich mich sofort an das MfS der DVR gewandt“, berichtete Klypa. „Der Sicherheitsdienst der Ukraine bringt Menschen in auswegslose Situationen. Zuerst sollte ich Aufklärungsdaten sammeln, die Stellungen von Technik, Personal und sie auf jene Seite übergeben. Danach hatte ich die Aufgabe, eine Sprengeinrichtung auf dem Territorium eines Truppenteils zu installierten. Das Ergebnis, wäre dies durchgeführt worden, hätte tragisch sein können“.
Die Sprengeinrichtung hätte an einem Tankwagen befestigt werden sollen, in dessen Nähe sich 50 betankte Fahrzeuge befanden sowie Munitionslager. In 150 Metern Entfernung befindet sich eine Ortschaft mit etwa 2500 Einwohnern. Für diese Operation wurden Klypa zwei bis drei Tage gegeben. Eine Aufzeichnung des Telefongesprächs mit den Anweisungen wurde auch während der Pressekonferenz vorgestellt. Alle Aktivitäten des Soldaten erfolgten unter Kontrolle des MfS der DVR.
„Im Fall der Detonation der Sprengeinrichtung hätte es im Umkreis von 10km keine Überlebenden gegeben. Es wäre einfach verbranntes Gebiet gewesen“, fasste der Soldat zusammen.
Außerdem wurde auf der Pressekonferenz ein Video der Entschärfung der Sprengeinrichtung vorgeführt, die Klypa von ukrainischen Spezialdiensten übergeben worden war. Auch die Sprengeinrichtung selbst wurde gezeigt.

Ukrinform: Awdijiwka kann evakuiert werden: 80 Busse und zwei Züge stehen bereit.
In der Stadt Awdijiwka waren durch die Angriffe der Terroristen Strom- Wasser- und Wärmeversorgung ausgefallen.
Nach Angaben des Chefs der Staatlichen Katastrophenschutzes, Mykola Tschetschotkin, können 12. 000 Einwohner der Stadt in zehn nächstliegende Ortschaften evakuiert werden. Dazu stehen 80 Busse und zwei Regionalzüge bereit, sagte er bei der Sitzung des operativen Stabs zur Lage in Awdijiwka unter der Leitung des Vizepremiers und Infrastrukturministers, Gennadi Subko. Die Schulen und Kindergärten seien laut Tschetschotkin geschlossen worden. In der Stadt seien 11 Wärme-Unterkünfte eingerichtet worden. Rund 230 Menschen seien im Einsatz, um kritische Infrastrukturen in der Stadt sicherzustellen. In der Kokerei Awdijiwka gebe es Brandschutzkontrolle für Koksöfen.
In der Stadt wurde zuvor Notstand ausgerufen.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Moskau unterstützt sämtliche konstruktiven Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus, wie Andrej Prschesdomski, Sprecher des Nationalen Anti-Terror-Komitees in Russland (kurz NAK), am Dienstag in Bezug auf das Terrorschutz-Dekret des US-Präsidenten Donald Trump sagte.
„Wir begrüßen jegliche konstruktiven Schritte in diese Richtung (im Anti-Terror-Kampf – Anm. d. Red.), die auf die Bekämpfung des Terrorismus abzielen. Russland unterstützt sie voll und ganz“, so Prschesdomski.
Zugleich dürfe es keine „Angriffe auf demokratische Grundlagen“ geben. Das NAK sei aber, so der Sprecher, nur für den Kampf gegen den Terrorismus in Russland zuständig. Dabei ging der Sprecher nicht näher auf das Terrorschutz-Dekret Trumps ein.
Donald Trumps neues Terrorschutz-Dekret sieht vor, die Einreise von Flüchtlingen aus Konfliktzonen in die USA einzuschränken. Das Dekret über den Schutz der USA vor dem Terrorismus war Trump zufolge in Kraft getreten, um keine radikalen Islamisten ins Land zu lassen. Es stoppt die Flüchtlingsaufnahme: aus Syrien für unbestimmte Zeit, aus anderen Ländern für 120 Tage. Außerdem verbietet es Bürgern aus besonders gefährdeten Ländern die Einreise in die USA für 90 Tage.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Das Anwachsen der Beschüsse durch die ukrainischen Soldaten ist möglich aufgrund der Verstärkung der Luftaufklärung an der Kontaktlinie.
So wurde von Soldaten der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte Drohnen vom Typ „Virage“ für die Luftaufklärung verwendet, um frontnahe Positionen und die Verschiebungen von Kräften und Mitteln der Volksmiliz der LVR zu ermitteln.
Der Gegner führt weiter Maßnahmen zur Vervollständigung und Rotation von Abteilungen an der vordersten Linie durch. Das ukrainische Kommando hat eine Reihe von Maßnahmen zur Überprüfung der Kampffähigkeit der Abteilungen in der „ATO“-Zone begonnen. So findet nach unseren Informationen eine Überprüfung der Kampffähigkeit in einer Mörserbatterie des 1. Bataillons der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Dmitrowka statt“, erläuterte der Vertreter der Volksmiliz.
Außerdem hat eine Überprüfung der Kampffähigkeit bereits in Abteilungen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Stschastje stattgefunden. Im Verantwortungsbereich derselben Brigade werden auch Maßnahmen zur Verstärkung von Posten durchgeführt.
Ebenfalls werden die Abteilungen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie mit Soldaten aus nationalistischen Freiwilligenbataillonen verstärkt.
Daneben wurden die Stationierung einer Erkundungsgruppe aus dem Bestand des 8. Spezialregiments im Gebiet von Staniza Luganskaja festgestellt, die für die Durchführung von Diversionsaktivitäten an der Kontaktlinie vorgesehen ist.
Die ukrainischen Terroristen rüsten an der Kontaktlinie neue Positionen für Artilleriebeschüsse des Territoriums der LVR aus.
Von uns wurden Positionen von Mörserbatterien mit 120mm-Mörsern in einer Entfernung von drei km von der Kontaktlinie im Gebiet von Popasnaja und Nowoswanowka festgestellt.

de.sputniknews.com: Paralympics 2018: IPC-Teilnahmesperre für Russland bleibt bestehen
Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat einen Vorschlag des Paralympischen Komitees Russlands (RPC) abgelehnt, der den Start der russischen Paralympiker bei der Qualifikation zu den Paralympics 2018 in Pyeongchang ermöglichen könnte. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit.
Das IPC erörterte demnach am 29. Januar 2017 in Bonn einen Vorschlag des RPC, gemäß dem sich die russischen Paralympiker bei bestimmten Garantien der russischen Behörde an der Qualifikation zu den Paralympischen Spielen in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang beteiligen könnten. Das IPC lehnte diesen Kompromiss aber ab. Dies bedeute nicht, dass die Tür für die Russen geschlossen sei, heißt es aus dem IPC.
„Der RPC-Ausschluss (…) bleibt bestehen, weil das Paralympische Komitee Russlands den im November 2016 veröffentlichten Kriterien zur Wiederaufnahme Russlands bisher nicht entspricht“, erklärt das IPC.
Zudem teilte es mit, dass das RPC bis zum Anfang der Winter-Paralympics 2018 seine IPC-Mitgliedschaft zurückbekommen könnte.
Das RPC wolle die Vorbereitung der russischen Sportler auf die Paralympics 2018 in Pyeongchang fortsetzen und mit dem IPC weiter zusammenarbeiten.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte am 23. August 2016 die russische Klage gegen das Urteil des Internationalen Paralympischen Komitees zum Ausschluss der russischen Delegation von den Paralympischen Spielen 2016 abgelehnt und die Komplett-Sperre für Russland bekräftigt.
Das IPC hatte Anfang August alle russischen Athleten von den Paralympics in Rio ausgeschlossen.
Zuvor hatten die Ermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Die staatlichen Stellen sollen Proben manipuliert haben, um gedopte russische Athleten zu schützen, hieß es in dem Wada-Bericht.

De.sputniknews.com: Streit um MH17-Datenformat: „Ermittler führen Öffentlichkeit in die Irre“
Die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija bestreitet, den niederländischen MH17-Ermittlern Radardaten in einem unpassenden Format übermittelt zu haben: Dass die Niederländer drei Monate brauchten, um ein Problem darin zu erkennen, und dieses dann noch über die Medien in die Welt setzten, lasse auf eine gezielte Irreführung schließen.
Russland habe bereits vor drei Monaten den Niederlanden die primären Radardaten übergeben, sagte Rosawiazija-Vizechef Oleg Stortschewoj am Dienstag.
Hätten die Niederländer wirklich technische Probleme mit der Entschlüsselung, könnte man diese zusammen schnell bereinigen. „Wir sind bereit, unsere Spezialisten und Informationen zur Verfügung zu stellen (…) Doch bislang haben wir keine Anfragen um Hilfe bekommen.“
„Der Standard“ hatte am Samstag berichtet, dass die Radaraufzeichnungen, die Russland bereits im Oktober übermittelt hatte, den niederländischen Ermittlern bei der Aufklärung des MH17-Abschusses bisher nicht weitergeholfen hätten. Die Daten seien in einem Format geliefert worden, das vom internationalen Standard abweiche, zitierte die Zeitung einen Sprecher der Staatsanwaltschaft in Amsterdam.
Laut Stortschewoj kann diese Behauptung nicht stimmen, weil es solche internationalen Standards, die das Format primärer Daten regeln, überhaupt nicht gäbe. „Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO empfiehlt, bei Untersuchungen Spezialisten und Anlagenhersteller zu Rate zu ziehen, um Daten zu entschlüsseln und objektive Informationen zu gewinnen.“
„Es ist befremdlich, dass die niederländische Seite drei Monate gebraucht hat, um Probleme zu melden“, sagte Stortschewoj. Er sei erstaunt, dass die Ermittler über die angeblichen Schwierigkeiten mit der Entschlüsselung nicht Russland, sondern Massenmedien informierten. All das deute darauf hin, dass die internationale MH17-Ermittlungskommission die Ermittlungen bewusst in die Länge ziehe und die Öffentlichkeit in die Irre führe.

De.sputniknews.com: Klage gegen in Washington festgenommenen RT-Reporter von US-Behörde aufgehoben
Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten hat die Klage gegen den Reporter des russischen TV-Auslandssenders Russia Today (RT), Alexander Rubinstein, fallen gelassen. Er war während der Protestaktionen am Tage der Amtseinführung Donald Trumps festgenommen worden. Dies wird am Dienstag auf der RT-Webseite berichtet.
Der Vorfall mit dem russischen Reporter ereignete sich demnach am 20. Januar in Washington. Die Polizei hatte Rubinstein und dessen amerikanischen Kollegen Evan Engel wegen des Verdachts der Teilnahme an Massenunruhen festgenommen.
Bald darauf seien die Festgenommenen freigelassen worden, wobei allerdings für Mitte Februar eine Anhörung im Obersten Gericht des Amtsbezirks Columbia (District of Columbia) anberaumt wurde. Laut der gegen beide Journalisten erhobenen Klage hätte ihnen Freiheitsentzug von bis zu zehn Jahren und eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Dollar drohen können.
Im russischen Außenministerium wurde das Geschehene als „empörender Vorfall“ bezeichnet, da der Reporter seinen Berufspflichten nachgegangen sei und einen Presseausweis bei sich hatte. Die Führung des TV-Senders sprach von einem Verstoß gegen die Freiheit der Berichterstattung.
Die Krawalle in Washington begannen laut Medienberichten bereits in der Nacht vor dem Tag der Amtseinführung und mündeten in Zusammenstöße von Trump-Gegnern mit Anhängern des Republikaners und mit Ordnungshütern. Um die Menge im Zaum zu halten, sei die Polizei genötigt gewesen, Gewalt anzuwenden.
Rubinstein, der die Ereignisse auf seinem Twitter-Account beleuchtete, erzählte, dass die Polizei zur Bändigung der Demonstranten Pfeffergas eingesetzt habe. Die Protestierenden wären mit Fahrrädern, verschiedenen Sprengmitteln, Plakaten und Wasserbehältern aufeinander losgegangen, hieß es.

Dnr-news.com: Die Bildungseinrichtungen der DVR gehen zum Fernunterricht über.
Die Bildungseinrichtungen der Donezker Volksrepublik gehen wegen der sinkenden Lufttemperatur und der „instabilen sanitär-epidemiologische Situation“ zu Formen des Fernunterrichts über, teilte am Dienstag das Bildungsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums der DVR liegen die Temperaturen am Dienstag zwischen 10 und 13 Grad Frost.
„Die Bildungseinrichtungen der Republik zu Formen der Teilzeitausbildung über. Im Zusammenhang mit dem Rückgang der Temperaturen, den ungünstigen Wettervorhersagen und der instabilen sanitär-epidemiologische Situation auf dem Territorium der DVR wird der Übergang zu Formen der Teilzeitbildung für die einzelnen Bildungseinrichtungen übergegangen nach Festlegung der jeweiligen Stadtverwaltungen ermöglicht.“,
teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.

Ukrinform: Poroschenko beruft Militärkomitee des Nationalen Sicherheitsrates ein
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, beruft am Dienstag das Militärkomitee Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung des Landes ein.
Bei der Sitzung wird es um die Verschärfung der Lage in der Ostukraine, vor allem im Raum Awdijiwka, gehen, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform unter Berufung auf eine gut informierte Quelle.

De.sputniknews.com: Was im Raum von Awdejewka tatsächlich geschah: Kreml liegen Daten vor
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Zuspitzung des Konfliktes im Donbass auf den Unwillen seitens des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen, zurückgeführt.
„Derartige aggressive Handlungen mit Unterstützung und der Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte untergraben die Ziele und Aufgaben der Minsker Vereinbarungen“, sagte Peskow gegenüber russischen Journalisten.
„Dies zeugt aus unserer Sicht eindeutig von dem Unwillen und der fehlenden Bereitschaft der ukrainischen Führung und des Präsidenten Poroschenko, die Minsker Abkommen umzusetzen“, so Kreml-Sprecher weiter.
Das sehe gar nach einem Versuch aus, durch aggressives Vorgehen im Donbass die Aufmerksamkeit von der wackeligen inneren Situation im Land zu lenken.
Im Kreml mache man sich große Sorgen um die Ereignisse an der Trennlinie. Es liegen laut Peskow zuverlässige Daten vor, die dafür sprechen, dass nicht die Streitkräfte der Ukraine, sondern die irregulären Einheiten einen Versuch unternahmen, die von den Republiken Donezk und Lugansk kontrollieren Gebiete anzugreifen.
„Sie überschritten die Berührungslinie mit Unterstützung der Artillerie. Daraufhin war die Volkswehr des Donbass gezwungen, im Raum von Awdejewka Widerstand zu leisten und das besetzte Territorium zurückzuerobern. Somit konnte diese Invasion gestoppt werden“, schloss Peskow.
Die Situation im Osten der Ukraine hatte sich in den letzten zwei Tagen zugespitzt, nachdem die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben des Donezker Verteidigungsamts Makejewka unter Beschuss genommen hatten. Die ukrainische Armee hatte zudem versucht, die Stellungen der Volkswehr Sonntag und Montag im Raum von Awdejewka zu durchbrechen.
Poroschenko sah sich daraufhin gezwungen, seinen Deutschland-Besuch abzubrechen.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR verschärft sich weiter. Die Kämpfer der Ukraine haben in den letzten 24 Stunden 2411 Mal das Territorium der DVR beschossen.
Dabei hat der Gegner auf die frontnahen Bezirke fünf Geschosspakete, also 200 Geschosse, mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“, 128 Artilleriegeschosse, darunter 47 des Kalibers 152mm, vier Panzergeschosse, 829 Mörsergeschosse, davon 397 des Kalibers 120mm, sowie 1205 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern  abgeschossen. Außerdem wurde das Territorium der Republik mit Schützenpanzern und Schusswaffen beschossen.
Von Seiten der ukrainischen Truppen unter Führung der Kriegsverbrecher, der Kommandeure der 53., 72., 92. 30. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk, Garas, des Kommandeurs der 55. Artilleriebrigade Brusow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Schirokaja Balka, Sajzewo, Dolomitnoje, Michajlowka, Wasiljewka, Krasnyj Partisan, Jasinowataja, Makejewka, Spartak, Jakowlewka, Shabitschwo, Alexandrowka, Staromichjalowka, Jelenowka, Signalnoje, Dokutschajewsk, Nowolaspa, Belaja Kamenka, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo, Dsershinskoje, das Gebiet des Flughafens, den Kiewskij- und den Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Auf alle Ortschaften der Republik haben die ukrainischen Truppen massiv mit allen Arten von durch Minsk verbotene Waffen geschossen. Es wurden Treffer auf Wohnhäuser festgestellt.
So gibt es einen direkten Treffer eines 122mm-Artilleriegeschosses auf das Dach eines neunstöckigen Hauses in der Kujbyschewa-Straße in Donezk. Im gleichen Bezirk, Towarnaja-Straße gibt es einen direkten Treffer auf ein Dach.
Ein Treffer auf ein neunstöckiges Haus in der Listoprokatschikow-Straße 15.
Ein Geschosstreffer in eine Wohnung in Donezk, Priwoksalnaja-Straße 16.
Ein technischer Servicepunkt an der Kreuzung der Swetlow- und der Partisanskaja-Straße wurde getroffen.
Es wurde ein Eisenbahngleis im Gebiet des Donezker Bahnhofs beschädigt. Eine Stromleitung im gleichen Bezirk von zerstört, „Donezk-Sewernyj“ hat deswegen keinen Strom.
In Makejewka gibt es in der Folge eines Artilleriebeschusses Zerstörungen an Häusern in der Dnjepropetrowskaja-Straße 9 und 11.
Es wurde einer Elektrounterstation, die das Sasjadko-Bergwerk versorgt, beschädigt, in der Folge mussten 203 Bergleute unter Tage bleiben. Derzeit wird mit Kräften des Zivilschutzministeriums der Republik die Evakuierung der Bergleute durchgeführt.
In südlicher Richtung hat der Gegner Kominternowo beschossen. In der Folge des Beschusses wurden durch direkte Treffer drei Häuser auf der Korolew-Straße zerstört, acht Häuser wurden teilweise beschädigt.
Ebenfalls in der Kirow-Straße, dort wurde ein Zivilist verletzt, der sich jetzt im Krankenhaus in Nowoasowsk befindet.
In der Folge der abendlichen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte wurden drei zivile Einwohner verletzt. Außerdem starben tagsüber durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte zwei Zivilisten und drei wurden verletzt. Informationen über weitere Verletzte werden noch eingeholt.
Die Verluste der Armee der DVR in den letzten 24 Stunden betrugen: vier Tote und sieben Verletzte.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest.

So wird die Stationierung von drei Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ in Berestki, 21 km von der Kontaktlinie, festgestellt, die in Bereitschaft sind, auf das Territorium der DVR zu schießen.
Gestern hat der Gegner nach unserer Bestätigung der Bitte nach einem Regime der Feuereinstellung  ab 20:00 einen Beschuss von Donezk und Makejewk mit schweren Waffen begonnen und ist dann im Bereich des Awdejewker Gewerbegebiets mit zwei Zügen zu Angriff übergegangen und hat versucht unsere Positionen einzunehmen und die Straße zwischen Donezk und Gorlowka unter Kontrolle zu bekommen.
Unsere Abteilungen waren gezwungen das Feuer zu eröffnen. Beim Vordringen der Abteilungen des Gegners gerieten die angreifenden Kräfte auf Minenfelder. Der Gegner erlitt erhebliche Verluste und zog sich zurück, nach unseren Informationen gibt unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte während des gestrigen Angriffs mehr als 15 Toten und 30 Verletzte.
Heute um 4 Uhr morgens hat der Gegner nach Vorbereitung durch Artillerie den Versuch, die Straße zwischen Donezk und Gorlowka unter Kontrolle zu bekommen, wiederholt und mit den Kräften von drei Zügen einen Angriff im Gebiet des Awdejewker Gewerbegebiets unternommen. Im Zusammenhang damit war die Armee der DVR gezwungen das Feuer zu erwidern, um den Aggressor zurückzuhalten. Nach unseren Informationen haben die ukrainischen Streitkräfte und die Kämpfer des „Rechten Sektors“ in der Folge des erfolglosen morgendlichen Angriffsversuchs auf unsere Positionen Verluste von mehr als 15 Toten und 30 Verletzten.
Zurzeit haben die Abteilungen der DVR einseitig die Erwiderung des Feuers eingestellt und halten das „Regime der Ruhe“ vollständig ein, um die Sicherheit für Reparaturbrigaden bei der Reparatur der von den Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte beschädigten Stromleitungen, wodurch der Kiewskij-Bezirk von Donezk und Awdejewka keinen Strom haben, sicherzustellen.
Wir werden den Waffenstillstand weiter einhalten unter der Bedingung, dass die ukrainische Seite die Beschüsse des Territoriums der DVR einstellt.
Es ist wichtig anzumerken, dass die ukrainischen Behörden selbst die Stromversorgung in Awdejewka durch eine Abschaltung unterbrochen haben, um uns einer Provokation zu beschuldigen, dies geschah auf technischem Weg.
Nachdem es ihnen nicht gelungen ist, eine ökologische Katastrophe durch die Beschüsse der Donezker Filterstation zu verursachen, haben die Behörden der Ukraine auf dem von ihnen kontrollierten Territorium eine humanitäre Katastrophe erzeugt, ihre Stadt vom Strom abgeschnitten und uns Beschüsse vorgeworfen.
Dabei bestätigt unsere Aufklärung, dass von ukrainischen Abteilungen mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ auf ihre eigenen Territorien geschossen wurde. Dies wird auch von panischen Mitteilungen von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in den sozialen Netzwerken bestätigt. Es ist am wahrscheinlichsten, dass der Beschuss von den Positionen der Kämpfer des „Rechten Sektors“ kam.
Unter Nutzung der Situation am Awdejewker Gewerbegebiet haben die ukrainischen Truppen mit zwei Zügen der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte und Kämpfern des „Rechten Sektors“ mit Unterstützung von drei Schützenpanzern ab 10:00 morgens einen Durchbruchversuch in Richtung Mariupol im Gebiet von Kominternowo unternommen.
Sie haben den Angriff nach dem traditionellen Beschuss mit großkalibriger Artillerie begonnen. Durch die durchdachten Aktionen unserer Abteilungen gelang es, den Gegner zurückzuschlagen. Die ukrainischen Kämpfer sind in Panik abgezogen. Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte betragen 14 Tote und Dutzende von Verletzten.
Trotz der vollständigen Einhaltung der Feuereinstellung durch die Streitkräfte der DVR verletzten die ukrainischen Straftruppen weiter das Regime der Ruhe. Mit Artillerie, Mörsern und Mehrfachraketenwerfern werden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte hauptsächlich die Wohngebiete folgender Ortschaften beschossen: Donezk, Makejwka, Jasinowataja, Kominternowo, Alexandrowka, Staromichajlowka, Gorlowka, Krasnyj Partisan, Michajlowk, sie schießen auf die Zivilbevölkerung.
Die Aufklärung der DVR hat einen Bericht des Leiters des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko über die realen Verluste der ukrainischen Truppen am 29. und 30. Januar erhalten, der an den Präsidenten der Ukraine Pjotr Poroschenko ging und der die Ursache für die vorzeitige Rückkehr Poroschenkos aus Deutschland war….
Zur Rechtfertigung so großer Verluste hat Poltorak die Einnahme von angeblich 10 Metern Territorium verkündigt, tatsächlich ist das nicht so.
Trotz der derzeitigen Situation führen die Streitkräfte der DVR die militärischen Übungen fort. Artillerie- und Panzerabteilungen führen Schießübungen auf den Übungsplätzen durch. Das Kommando hat den hohen Stand der Ausbildung der Soldaten der DVR festgestellt. Im Ergebnis der Übungen erhielten sie die Bewertung „ausgezeichnet“.
Wir werden weiter unsere Fähigkeiten zum Schutz unseres Heimatlandes des Donbass, vervollkommnen.

De.sputniknews.com: RT unter Druck: Moskau verspricht Reaktion bei Sendebeschränkung durch Washington.
Alexander Scharow, Chef der russischen Aufsichtsbehörde Roskomnadsor, hat die Druckausübung seitens US-Medien auf diejenigen, die mit dem russischen Auslandssender RT zusammenarbeiten, als unzulässig bezeichnet. Im Fall von Sendebeschränkungen gegen RT werde Moskau Gegenmaßnahmen ergreifen müssen.
„Der amerikanische Mainstream versucht, Druck auf diejenigen auszuüben, die mit dem russischen Sender RT zusammenarbeiten. Es ist zynisch und unmoralisch vom ‚Wall Street Journal‘ zu versuchen, RT in den USA zu behindern, wo der Sender ohnehin schon mit großem Druck konfrontiert ist“, sagte Scharow.
Dabei erläuterte er, dass dies nicht die einzige Druckausübung auf RT gewesen sei.
„Gleichzeitig rufen Journalisten von ‚The Atlantic‘ bei Google an, als sie gemerkt haben, dass RT ganz oben in der Google-Suche erscheint, und fragen, ob es irgendwie möglich wäre, die Nachrichten von RT von anderen abzutrennen.“
Laut Scharow wird Russland Gegenmaßnahmen ergreifen müssen, falls es zu Sendebeschränkungen für RT in Amerika komme.
Ende Januar veröffentlichte die US-Tageszeitung „Wall Street Journal“ einen Artikel in ihrer Onlineausgabe, in dem erläutert wurde, dass es amerikanischen Kabelbetreibern schwer falle, ihren Vertrag mit RT legal zu kündigen. Am gleichen Tag publizierte das US-Magazin ‚The Atlantic‘ eine Meldung unter dem Titel „Dem Kreml-Sender geht es gut auf Google“. Der Autor wandte sich an das IT-Unternehmen mit der Anfrage, ob es möglich sei, die Meldungen des Senders zu „filtrieren“, weil diese einen prorussischen Standpunkt zeigten.

De.sputniknews.com: Heftige Kämpfe: Donbass appelliert nun auch an Trump.
Angesichts der neuen heftigen Kämpfe mit der ukrainischen Armee ersuchen die nicht anerkannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk (beide im Donezbecken, kurz Donbass) an Russland, die USA und Deutschland um Hilfe. „Stoppt Poroschenko, rettet den Donbass“, heißt es am Dienstag in einem Appell an Wladimir Putin, Donald Trump und Angela Merkel.
Die Präsidenten von Russland und den USA und die deutsche Kanzlerin sollen den ukrainischen Staatschef Poroschenko unter Druck setzen, damit dieser den Krieg stoppt und seine Wirtschaftsblockade gegen den Donbass aufhebt, so der Appell, der am Dienstag vom Lugansker Informationszentrum veröffentlicht wurde. „Zwingt Poroschenko aufzuhören, auf friedliche Bewohner zu schießen (…). Tut das, bevor es zu spät ist, bewahrt uns vor einer humanitären und Umweltkatastrophe.“…

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse vom Nachmittag
„Heute Morgen ist eine Beobachtergruppe russischer Offiziere des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination zur Registrierung von Zerstörungen im Kiewskj-Bzirk gefahren. Während der Inspektion hat der Gegner wieder Feuer auf diesen Abschnitt eröffnet, eine Gruppe Offiziere des gemeinsamen Zentrums geriet unter Beschuss“, teilte das operative Kommando der DVR mit. Verletzte gab es in der Folge des Vorfalls nicht.
„Heute um 12:15 hat der Störungsdienst der Nowoasowsker Abteilunge von Donbassgas eine nochmalige erhebliche Beschädigung von Verteilungsgasleitungen in Kominternowo auf der Kirow-Straße festgestellt“, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit. „Der Betrieb eines Gasregulierungspunktes musste eingestellt werden. 130 Häuser im privaten Sektor haben keine Gasversorgung“. Nach Informationen von Donbassgas wird die Durchführung der dringenden Reparaturarbeiten durch die Kämpfe erschwert.
Der Leiter der Verwaltung des Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Adamez teilte mit, dass ein Parkplatz in der Nähe des Radiomarkts „Majak“ getroffen wurde.

„Die ukrainischen Truppen haben Makejewka beschossen, im Stadtteil Swerdlow, Togliatti-Straße wurde eine Gasleitung beschädigt. Zwei Wohnhäuser sind im Stadtteil Krupskaja beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Ein friedlicher Einwohner wurde beim Beschuss des Kiewskij-Bezirk von Donezk verletzt, berichtet der Korrespondent von DAN weiter.
„Durch Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen wurde die Elektrounterstation außer Betrieb gesetzt, die den Sender des Mobilfunkoperators „Phönix“ im Kiewskij-Bezirk versorgt, insbesondere im Stadtteil Putilowka gibt es keine Mobilfunkverbindung“, teilte das Kommunikationsministerium der DVR mit. „Es gibt dorthin Verbindung von anderen Sendern, aber leider ist die Kapazität unzureichend für eine vollwertige Nutzung der Dienstleitungen des Operators, weil der Abstand zu groß ist“. Im Verlauf einer Stunde wird der Sender wahrscheinlich wieder angeschlossen sein.
„Die Kämpfe im Gebiet der Donezker Filterstation hören nicht auf. Heute ist es mit großer Mühe gelungen, beim Schichtwechsel das Personal zu evakuieren. Unsere Kollegen haben alle möglichen Maßnahmen durchgeführt, um ein Einfrieren der wichtigsten Ausrüstung der DFS zu verhindern“, teilte Woda Donbass mit. Bereits gestern war die Stromversorgung der DVS unterbrochen worden. Die Wasserversorgung von Donezk und der umliegenden Orte wird aus Reservequellen abgesichert.
„Um 17:00 ist die Information eingegangen, dass zwei Heizwerke im Kujbyschewskij-Bezirk und im Kiewskij-Bezirk von Donezk in der Folge von Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte beschädigt sind“, teilte das Zivilschutzministerium der DVR mit. Von einem operativen Stab des Ministeriums werden alle Maßnahmen ergriffen, um die Objekte wieder in Betrieb zu nehmen.
Der Beschuss in den genannten Gebieten der Stadt geht weiter.
„Durch einen direkten Treffer auf dem Kremlewskij-Prospekte wurden in drei Häusern die Fenster beschädigt. Außerdem ist eine Heizleitung beschädigt“, teilte der Leiter des Kujbyschewskij-Bezirks Iwan Adamez mit.

De.sputniknews.com: Donezker Volkswehr meldet zwei misslungene Durchbruch-Versuche ukrainischer Armee
Ukrainische Truppen haben am Dienstag zweimal versucht, die Volkswehrstellungen im Süden der Region Donbass zu durchbrechen, hieß es aus dem Verteidigungsamt der selbsterklärten „Donezker Volksrepublik“ (DVR). Mindestens 25 ukrainische Soldaten seien dabei getötet worden.
Laut einem Sprecher der Behörde sind bei dem ersten Durchbruch-Versuch ein Schützenpanzer sowie 20 Soldaten der ukrainischen Militärkräfte vernichtet worden.
Bei dem zweiten Versuch habe eine ukrainische Kompanie mit zwei Schützenpanzern die Volkswehrstellungen beim Ort Kominternowo (im Raum Nowoasowsk) attackiert. Durch Gegenfeuer der Volkswehr seien sieben ukrainische Soldaten getötet und mindestens zehn weitere verletzt worden, hieß es.
Laut einer Quelle vor Ort soll die Durchbruch-Offensive der ukrainischen Armee im Voraus geplant worden sein. Kiew habe vor mehr als zwei Wochen, im Vorfeld der Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump, Panzer an die Trennlinie geschickt, die an den Orten Sachanka, Leninskoje und Kominternowo bei Nowoasowsk verläuft.
Nach Angaben der Donezker Volksmiliz waren drei ukrainische Panzerkompanien in die Orte Schirokino und Lebedeno vorgestoßen. Weitere zwei Panzerkompanien seien in Wodjanoje eingerollt und hätten sich dem Ort Kominternowo genähert.

Dan-news.info: „Um 14:30 hat der Gegner einen zweiten erfolglosen Versuch unternommen, unsere Positionen im Gebiet von Kominternowo mit den Kräften von einem Zug mit Unterstützung von zwei Schützenpanzern anzugreifen“, teilte das operative Kommando der DVR mit. „Durch die Erwiderung des Feuers durch die Abteilungen der DVR hatte der Gegner Verluste von sieben Toten und mehr als 10 Verletzten“.

De.sputniknews.com: Donezk: Russische Journalisten unter Beschuss
Mitarbeiter des russischen Fernsehsenders NTW und ihre Kollegen von der Donezker Nachrichtenagentur DAN seien im Norden von Donezk unter ukrainisches Artilleriefeuer geraten, teilte das Verteidigungsministerium der nicht anerkannten Donezker Volksrepublik mit. „Die Journalisten sind in Deckung gegangen, der Beschuss dauert an.“ Ob sie dabei verletzt wurden, sagte der Sprecher nicht. Auch nannte er keine Namen.
In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder aufgeflammt. Es soll Dutzende Tote gegeben haben. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, eine Offensive versucht zu haben. In Donezk wurde ein Umspannwerk – vermutlich durch ukrainischen Beschuss – beschädigt. Als Folge wurden etwa 200 Bergleute in einer Kohlengrube blockiert.

Dan-news.info: Eine Gruppe örtlicher und russischer Journalisten geriet heute im Kiewskij-Bezirk unter Beschuss durch die ukrainischen Truppen, teilt ein Korrespondent von DAN vom Ort des Geschehens mit.
Der Vorfall ereignete sich auf der Tschapajew-Straße. Vor Ort waren Journalisten der russischen Sender „NTW“ und „Lifenews“ sowie Mitarbeiter des Zivilschutzministeriums der Republik und Vertreter der örtlichen Verwaltung. Den Journalisten gelang es, sich am Eingang eines der Wohnhäuser in Sicherheit zu bringen. Der Beschuss geht weiter.
„Die Filmgruppen der russischen Sender wurden vom Beschussort im Kiewskij-Bezirk von Donezk evakuiert. Jetzt sind die Journalisten in Sicherheit“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR später mit. Ein Korrespondent von DAN erlitt bei dem Beschuss eine Splitterverletzung am Bein. Er befindet sich jetzt an einem sicheren Ort. Auch der Journalist des russischen Sender „Life“ Pawel Tschuprin erlitt eine Splitterverletzung am Knie. Sein Leben und seine Gesundheit sind nicht in Gefahr, teilte der leitende Arzt des republikanischen traumatologischen Zentrums Alexandr Krawtschenko mit.
(Foto: Pawel Tschuprin – Anm. d. Übers.)

https://vk.com/video_ext.php?oid=-57424472&id=456246114&hash=5d4ad959792d4f45

De.sputniknews.com: Pariser Hochschule zeigt renommierten Putin-Kritikern kalte Schulter.
Das Institut für Internationale Beziehungen in Paris hat eine Diskussionsrunde von Putin-Kritikern abgesagt, um die eigenen Beziehungen zu Moskauer Hochschulen nicht zu gefährden. Das berichtet das Newsportal „BuzzFeed“.
Der US-amerikanische Journalist David Satter sollte die Veranstaltung moderieren. In Russland ist der US-Amerikaner seit 2013 eine Persona non grata. Nun ist der Kollege laut dem Portal auch an der Pariser Hochschule unerwünscht. Das Institut habe Satter ausrichten lassen, dass er dort nicht mehr gern gesehen sei, schreibt „BuzzFeed“.
Satter selbst macht die guten Beziehungen des Pariser Instituts zu drei Moskauer Universitäten für die Absage verantwortlich. Diese zu erhalten sei wichtiger, als das Treffen der Putin-Kritiker zu veranstalten.
Das Institut für Internationale Beziehungen in Paris betreibt Forschungs- und Austauschprogramme mit der Moskauer Staatlichen Universität, dem Moskauer Institut für Internationale Beziehungen und der Higher School of Economics.
Nur wenige Monate zuvor soll das Pariser Institut dem ehemaligen ukrainischen Premier Arseni Jazenjuk den Empfang verweigert haben, schreibt das Portal unter Berufung auf einen Insider. Schließlich stehe Jazenjuk in Moskau bekanntlich nicht gerade hoch im Kurs.

Dan-news.imfo / dnr-news.com: „Um 11:45 war bei uns ein Beschuss, es starb eine Frau, geb. 1965“, teilte der Leiter der Verwaltung des Kiewskij-Bezirks von Donezk Walentin Lewtschenko mit.
Der Militärkorrespondent Sergej Beloys, der in Donezk an den durch die ukrainische Armee beschossenen Orten war, veröffentlichte ein Foto der im Kiewskij-Bezirk getöteten Frau und ihres Sohnes. Dieses tragische Foto stellte er auf seine Facebook-Seite.
„Kommen Sie herein, schauen Sie es sich an und zeigen Sie es diesen Kreatureen“, sagte der Sohn der Getöteten, Einwohner des Wohngebietes „Butowka“ (Kiewskij-Bezirk von Donezk).
Eduard ließ uns sofort in den Hof seines Hauses, in das direkt eine Granate eingeschlagen war – und seiner Mutter Ludmilla Sergejewna Tretjakowa, die einfach auf ihrem Bett saß und Socken strickte, das Leben auslöschte. Ein Splitter drang in den Hals ein und durchtrennte die Hauptschlagader…

De.sputniknews.com: Kreml zur Lage bei Donezk: Awdejewka wieder unter Kontrolle der Volkswehr.
Die Milizen der selbsterklärten Donezker Volksrepublik haben nach intensiven Kämpfen in der Industriezone der Stadt Awdejewka die Situation wieder in den Stand zurückversetzt, der dem Zeitpunkt der Aggression vorausgegangen war. Das sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag.
„Bei der Offensive wurde ein Teil des Territoriums der selbsterklärten Republik von den Angreifern eingenommen. Nach einem Gegenangriff konnte die Situation wieder in die Lage versetzt werden, die dieser Operation vorausgegangen war“, so Peskow.
Wie zuvor bekannt geworden war, hatten sich die Kampfhandlungen in der Industriezone von Awdejewka (darunter unter Einsatz durch vom Minsker Abkommen verbotenen schweren Waffen) am vergangenen Sonntag intensiviert.
Die ukrainische Seite behauptet, die pro-russischen Formationen würden im Raum von Awdejewka massiv Artillerie einsetzen. Der Vize-Kommandeur der Donezker Armee, Eduard Basurin, sagte seinerseits: „Die Streitkräfte der DVR haben einseitig das Feuer eingestellt und halten sich nun an Waffenruhe.“ Dagegen werde von den Kampfpositionen der Ukraine weiter geschossen, so Basurin.

Dan-news.info: Bis zum Nachmittag wurden 191 Bergleute aus dem Sasjadko-Bergwerk an die Oberfläche gebracht. Die Arbeiten zu ihrer Evakuierung gehen weiter, teilte das Zivilschutzministerium mit.
Insgesamt waren 207 Bergleute durch einen Stromausfall aufgrund ukrainischer Beschüsse unter Tage blockiert.

De.sputniknews.com: US-Beitrag zu Waffenruhe in Syrien? USA versorgen Opposition nun mit Panzertechnik.
Die US-geführte Koalition hat nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump ihre Unterstützung gegenüber der syrischen bewaffneten Opposition ausgeweitet und ihr zum ersten Mal Panzertechnik geliefert, wie Reuters unter Berufung auf den Sprecher des Militärbündnisses „Demokratische Kräfte Syriens“ (DKS) Talal Silo berichtet.
Demnach kamen die Panzertechnik und Kampffahrzeuge vor etwa vier Tagen bei der syrischen Opposition an. Wie Reuters weiter betont, könnte dieser Schritt die Sorgen der Türkei über die kurdische Stärke in Syrien verschärfen, da die DKS hauptsächlich aus kurdischen Einheiten bestehen.
Dem Sprecher zufolge zeugt die Lieferung trotz der geringen Zahl der Wagen von „der neuen Unterstützung“ durch das Weiße Haus und die internationale Koalition. „Bislang bekamen wir keine derartige Unterstützung, uns wurden nur noch leichte Waffen und Munition geliefert“, so Silo.
„Das ist ein Zeichen der vollständigen Unterstützung durch die neue US-Führung und einer stärkeren Unterstützung gegenüber unseren Truppen“, betonte der DKS-Sprecher.
Am 8. Dezember hatte Obama das Verbot für Waffenlieferungen an Oppositionsgruppen in Syrien aufgehoben, um der US-geführten Koalition und deren Verbündeten die Eroberung der Islamisten-Hochburg Rakka zu erleichtern. Für diese Hilfeleistung sollten der Außen- und der Verteidigungsminister des Landes dem Kongress eingehende Informationen vorlegen und die entsprechende Genehmigung bekommen.
Zuvor hatten die USA bereits eine Lieferung von Waffen und Munition an die syrische Opposition gemeldet.
Die US-geführte Koalition unterstützt 45.000 Kämpfer der syrischen Opposition aus der Luft und stellt ihnen Spezialeinsatzkräfte zur Verfügung, die als Instrukteure und Militärberater auftreten.
In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen IS, al-Nusra-Front und andere gegenüber. Die USA und ihre Verbündeten fliegen seit August 2014 Luftschläge gegen die Terroristen in Syrien und im Irak. Dabei wird die Operation in Syrien ohne Genehmigung der syrischen Behörden und ohne Abstimmung mit ihnen durchgeführt.

Gefunden auf der VKontakte-Seite des Komsomol des Donbass:
In Moskau nahm man Abschied von Walerij Bolotow. Das erste Oberhaupt der LVR wurde heute beigesetzt.
Walerij Bolotow führte die Republik im Jahr 2014. Er wurde vom Volk direkt in diese Funktion  gewählt.
Sein Tod wirft jedoch Fragen auf. Seine Ehefrau ist der Ansicht, man habe ihren Mann vergiftet.

De.sputniknews.com: Gegen „unwahrscheinlichen russischen Angriff“: 3500 US-Soldaten üben in Polen
Polnische und US-amerikanische Soldaten haben am Montag im polnischen Zagan unter Einsatz der neulich dorthin verlegten US-Kriegstechnik ein großes Nato-Militärmanöver abgehalten, wie der Fernsehsender RT berichtet. Den Übungen wohnten der Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Generalleutnant Ben Hodges, und der polnische Präsident Andrzej Duda bei.
Das Manöver dauerte RT zufolge etwa eine Stunde. 3500 US-Soldaten seien dafür am frühen Montagmorgen am Übungsplatz eingetroffen. Eine gepanzerte US-Brigade demonstrierte ihre Bereitschaft, eine „unwahrscheinliche Aggression seitens Russland“ abzuwenden, wie Hodges sie bezeichnete. Der beste Weg einen Angriff zu verhindern, den er für unwahrscheinlich halte, sei eine starke „Abschreckungs-Fähigkeit“ zu demonstrieren.
Duda stimmte dem Generalleutnanten zu: „Ich glaube, diese Präsenz wird die transatlantische Verbindung und unsere kollektive Sicherheit weiter stärken.“
Die US-Armee hat im Rahmen der Nato-Operation „Atlantic Resolve“ („Atlantische Entschlossenheit“) mehr als 2800 Einheiten an Militärtechnik nach Europa verlegt. Die Stärkung der Nato-Ostflanke erfolgt logistisch über Deutschland: Die US-Frachter bringen das Kriegsgerät nach Bremerhaven, von da aus wird es per Zug und Militärkonvoi nach Polen sowie in andere Stationierungsorte im Baltikum gebracht. Am 12. Januar trafen die Panzer im polnischen Żagań ein.
Mehreren Medienberichten zufolge handelt es sich auch um die umfangreichste Entsendung einer US-Panzerbrigade nach Europa seit dem Ende des Kalten Krieges.

Ukrinform: Aus dem zentralen Krankenhaus der Stadt Awdijiwka sind alle zwölf  Menschen, die dort stationär behandelt wurden, evakuiert.
Das teilte der Agentur Ukrinform ein Vertreter der militärisch-zivilen Administration der Region Donezk mit. Die Kranken wurden evakuiert, weil in der Stadt Wasser und Strom fehlen, sagte er.

De.sputniknews.com: Teheran reagiert auf Trumps Terrorschutz-Dekret: Keine Visa mehr für US-Bürger.
Als Antwortmaßnahme auf das von Washington verhängte zeitweilige Einreiseverbot für Bürger des Iran und weiterer sechs muslimischer Länder stellt Teheran die Ausstellung von Visa für US-Bürger ein. Das teilte der iranische Außenminister Dschawad Sarif am Dienstag mit.
Wie AP meldet, hat Sarif zugleich Ausnahmen von dieser Neuregelung nicht ausgeschlossen. Jede solche Ausnahme solle „unter Anwendung von im Außenministerium entwickelten Mechanismen“ erwogen werden, so der Minister.
Das iranische Verbot sei nicht rückwirkend; Amerikaner, die ein geltendes iranisches Einreisevisum besitzen, seien im Land willkommen.
Donald Trumps neues Terrorschutz-Dekret sieht vor, die Einreise von Flüchtlingen aus Konfliktzonen in die USA einzuschränken. Mit dem Dokument wird bezweckt, keine radikalen Islamisten ins Land zu lassen. Es stoppt die Flüchtlingsaufnahme aus Syrien für unbestimmte Zeit, aus anderen Ländern für 120 Tage. Außerdem verbietet es Bürgern aus besonders gefährdeten Ländern die Einreise in die USA für 90 Tage.

Ukrinform: Die Ukraine will am Dienstag Konsultationen im UN-Sicherheitsrat bezüglich der Lage in der ostukrainischen Stadt Awdijiwka nach den russischen Provokationen einberufen.
Das sagte der Nachrichtenagentur Ukrinform der Sprecher der ukrainischen UN-Botschaft, Oleh Nikolenko. „Die Delegation der Ukraine initiert heute im Auftrag des Staatspräsidenten im UN-Sicherheitsrat Beratungen über die Verschärfung der Kämpfe in Awdijiwka“, so der Sprecher. Auf der Tagesordnung der Sitzung würden die Lage in Awdijiwka, die Verletzung der Waffenruhe durch die prorussischen Kämpfer, die Eskalation der Kämpfe, die humanitäre Lage in der Stadt nach dem Beschuss und die Erhöhung des Drucks auf Russland, um die Provokationen zu stoppen, stehen.

Dan-news.info: „Nach Informationen unserer Aufklärung und nach Mitteilung von friedlichen Einwohnern von Awdejewka werden in der Stadt von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine auf Anweisung der örtlichen Behörden Aufrufe zur dringenden Evakuierung der Bevölkerung verbreitet. Die Einwohner ihrerseits berichten von massenhaften Plünderungen der verlassenen Häuser durch Soldaten des „Rechten Sektors“ und ausländischer privater Militärkompanien“, unterstrich das Kommando.
Heute erschienen in den Medien Informationen, dass die ukrainischen Behörden die Evakuierung der friedlichen Einwohner von Awdejewka vorbereiten. Es wurde mitgeteilt, dass im Verlauf des Tages 8000 Menschen evakuiert werden sollen.

Abends:

Dan-news.info: „Die Verluste der Armee der DVR betrugen heute: zwei Tote und sechs Verletzte“, teilte der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin mit.

De.sputniknews.com: Putins Sprecher nennt neue Gefechte in Donbass Provokation
Der Kreml hat die Regierung in Kiew für das Neuaufflammen der Kämpfe in der Ost-Ukraine verantwortlich gemacht. Nach der Einschätzung von Dmitri Peskow, dem Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat die ukrainische Seite die Eskalation bewusst provoziert.
„Das ist nichts als eine Provokation“, sagte Peskow gegenüber dem Fernsehsender „Doschd“.
In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder aufgeflammt. Es soll Dutzende Tote gegeben haben. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, eine Offensive versucht zu haben. In Donezk wurde ein Umspannwerk – vermutlich durch ukrainischen Beschuss – beschädigt. Als Folge wurden etwa 200 Bergleute in einer Kohlengrube blockiert.

Dan-news.info: „Wir haben die Evakuierung der Einwohner der nördlichen Bezirke von Donezk begonnen. Auf Bitten der örtlichen Bevölkerung, die die Beschusszone verlassen wollen, wird von Mitarbeitern des Zivilschutzministeriums eine Rettungsaktion durchgeführt“, teilte das Zivilschutzministerium der DVR mit.
Derzeit werden 12 Menschen aus dem Gebiet weggebracht. Die gleiche Zahl von Bürgern wird in der nächsten Zeit die Beschusszone verlassen. Sie werden an einen sicheren Ort gebracht.
Zuvor hatte der Leiter des Kiewskij-Bezirk von Donezk Walentin Lewtschenko darüber informiert, dass eine freiwillige Evakuierung der Einwohner aufgrund der Verschärfung der Situation an der Front und der nicht endenden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Armee beginnt.

De.sputniknews.com: Kehrtwende: Berlin erkennt Poroschenkos Kalkül hinter Eskalation in Ost-Ukraine – SZ
Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) ist die Bundesregierung sich im Klaren, dass Kiew mit der absichtlichen Verschärfung der Donbass-Krise vermutlich ein Signal an Trump senden möchte.
„Nach Berliner Informationen, die sich unter anderem auf Berichte der OSZE-Mission in der Ostukraine stützen, versuchen derzeit vor allem ukrainische Militärs, den Frontverlauf zu ihren Gunsten zu verschieben. Offenbar nehmen sie dabei auch in Kauf, dass sich die Spannungen erhöhen, heißt es in Berliner Regierungskreisen“, schreibt die Zeitung.
In der Bundesregierung nehme man „sehr genau und mit wachsender Sorge“ wahr, dass daran in verstärktem Maße auch die ukrainische Seite des Konflikts Schuld trägt.
Dahinter könne nach Meinung der deutschen Regierung ein Kalkül stecken: Die Pläne des neuen US-Präsidenten Donald Trump einer Lockerung der Sanktionen gegen Russland zu untergraben. „Nach Berliner Lesart will Poroschenko so ziemlich alles versuchen, um ein Ende der Sanktionen gegen Russland zu verhindern“, so das Blatt.
Dabei sei die Bundesregierung besorgt, dass Kiews „Kalkül“ so oder so kontraproduktive Folgen nach sich ziehen werde: „So könnte Trump die Sanktionen unabhängig von der Lage an der Kontaktlinie lockern. Und dann hätte Kiew doppelt den Schaden: eine Lageverbesserung für Russland bei gleichzeitiger Verschärfung des Konflikts in der Ostukraine.“
Ob es gelingen werde, Kiew davon abzubringen, traue sich in Berlin niemand vorherzusagen.

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia:
Vor einigen Minuten erhielt in Makejewka die Stomatologie des Kiroskij-Bezirks einen direkten Treffer. Im Ergebnis wurde auch das Nachbarhaus in Mitleidenschaft gezogen, in dem ein Kindergarten untergebracht ist…
Der abendliche Beschuss von Makejewka:

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