Presseschau vom 29.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: Mindestens zehn Zivilisten bei US-Angriff im Jemen getötet.
Mindestens zehn Zivilisten sind am Sonntag bei einer US-amerikanischen Militäroperation gegen das Terrornetzwerk Al-Qaida im Jemen getötet worden. Unter den Opfern sind sieben Frauen und drei Kinder, wie die Agentur AFP unter Verweis auf einen örtlichen Beamten meldete.
Bei der Operation in der Region Al Bayda im Süden des Landes, bei der Drohnen und Hubschrauber zum Einsatz kamen, sollen zudem 30 mutmaßliche Terroristen getötet worden sein.
Dies war vermutlich der erste Militäreinsatz der USA im Jemen nach dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump am 20. Januar.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Seit gestern 22:00 Uhr haben aufgrund von Beschüssen die Einwohner von Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Dsershinskoje, Leninskoje und Sergejewka keinen Strom“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.

Nach seinen Worten haben die Reparaturbrigaden bereits mit der Beseitigung der Störungen begonnen.
„Heute gegen 7 Uhr morgens haben die ukrainischen Truppen das Dorf Jakowlewka beschossen, durch den Beschuss wurden Kabel zerstört und der ganze Ort hat keinen Strom“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Er fügte hinzu, dass die Reparaturbrigaden wegen des fortgesetzten Beschusses des Dorfes bisher nicht mit der Beseitigung der Störungen beginnen konnten.
„Gegen 8:00 Uhr hat die ukrainische Armee das Feuer mit Artillerie der Kaliber 152 und 122mm sowie Mörsern der Kaliber 82 und 120mm auf das Gewerbegebiet bei Jasinowataja eröffnet“, teilte das operative Kommando der DVR mit. „Bis jetzt wurden 38 Granaten des Kalibers 152mm, 36 des Kalibers 122mm, sechs Mörsergeschosse des Kalibers 120mm sowie vier des Kalibers 82mm registriert“.
Neben schweren Waffen verwenden die ukrainischen Streitkräfte auch verschiedene Arten von Granatwerfern, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen.
Der Beschuss der Positionen der Kräfte der Republik geht weiter.
„Von 18:00 Uhr bis Mitternacht haben die ukrainischen Truppen Sajzewo bei Gorlowka, Trudowskije, Alexandrowka, Staromichajlowka im Westen von Donezk, das Gebiet des Flughafens und das „Volvo-Zentrum“ im Norden der Hauptstadt, die Dörfer Spartak, Wasiljewka, Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk, Leninskoje, Dsershinskoje, Sachanka, Kominternowo, Besymennoje, Oktjabrj, Nowaja Tawrija im Nowoasowskij-Bezirk, Dokutschajewsk beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 265 Panzergeschosse, Artilleriegranaten und Mörsergranaten abgefeuert.
Nach Angaben der Quelle wurde auch mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern, großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen geschossen.
„In Makejewka wurde ein direkter Treffer auf ein Mehrparteienwohnhaus auf der Tschkalow-Straße festgestellt, auf der Tschistopolskaja-Straße gab es einen direkten Treffer auf eine Garage“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Krymskoje wurden Frunse und Nowogrigorowka mit Schützenpanzerwaffen, 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit 120mm-Mörsern aus Richtung Troizkoje beschossen.
Das Gebiet von Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit 82mm-Mörsern beschossen.

De.sputniknews.com: Weißes Haus nimmt Stellung zu Telefonat Trumps mit Putin.
Das Weiße Haus hat das Telefongespräch Donald Trumps mit Wladimir Putin als einen wichtigen Schritt für die Beziehungen zwischen den USA und Russland gewürdigt. Trump hatte am Samstag erstmals seit seinem Amtsantritt als US-Präsident mit seinem russischen Amtskollegen telefoniert.
„Dieser positive Anruf war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, die einer Wiederherstellung bedürfen“, teilte das Presseamt  des Weißen Hauses mit.
„Präsident Trump und Präsident Putin hoffen, dass beide Staaten nach diesem Telefonat zügig mit dem Kampf gegen den Terrorismus und mit weiteren für beide Seiten wichtigen Fragen beginnen können.“
Bei dem Telefonat am Samstagnachmittag hatten Trump und Putin nach Angaben aus Moskau unter anderem vereinbart, die bilateralen Beziehungen auf „Augenhöhe“ anzustreben, Wirtschaftskontakte wiederherzustellen und den Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) besser zu koordinieren. Auch der Konflikt in der Ukraine kam zur Sprache.
Donald Trump ist seit dem 20. Januar der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Bereits im Wahlkampf hatte er angekündigt hatte, die Beziehungen zu Russland verbessern zu wollen.
Unter seinem Amtsvorgänger Barack Obama hatten die Beziehungen der USA zu Russland offenbar ihren Tiefpunkt seit dem Kalten Krieg erreicht.

Nachmittags:

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die ukrainischen Streitkräfte ziehen weiter ihre Kräfte und Mittel in der Nähe der Kontaktlinie zusammen und ignorieren so die Vereinbarungen der „Normannischen Vier“ und die übernommenen internationalen Verpflichtungen“, sagte er.
„So hat der Gegner im Gebiet von Bolotennoje im Staniza-Luganskaja-Bezirk von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen stationiert: drei 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ und zwei Panzer aus dem Bestand der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte“, teilte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Außerdem führt nach unseren Informationen Personal der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Verstärkung von Positionen im Gebiet von Luganskoje durch. Ich will erklären, dass die ukrainischen Straftruppen aus diesem Gebiet regelmäßig provokatives Feuer auf die Positionen der Volksmiliz der LVR eröffnen“, fügte der Major hinzu.
Er merkte auch an, dass im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen der Aufdeckung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen der ukrainischen Truppen durch OSZE-Beobachter gestern in Stschastje eine außerplanmäßige Versammlung der Abteilungskommandeurs der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte stattfand.
„Der Brigadekommandeur Oberst Shakun stellte den ihm unterstellten Personal die Aufgabe die von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen und Technik sorgfältig zu tarnen“, erklärte Marotschko.
„Unsere Aufklärung hat weitere Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Abteilungen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. So hat sich ein Soldat im Gebiet von Rajgorodka erschossen, ein zweiter Soldat hat im Gebiet von Staniza Luganskaja einen Selbstmordversuch unternommen“, sagte er.
„All dies zeugt davon, dass die Offiziere sich nicht mit dem Personal befassen wollen und die Soldaten, die durch den sich hinziehenden Krieg gequält werden, eine defätistische Einstellung haben“, erklärte der Major.

De.sputniknews.com: Hollande will Trump „hart“ antworten
Der französische Präsident Francois Hollande hat eine harte Antwort der EU auf Donald Trumps jüngste Äußerungen zum Brexit gefordert, wie die Agentur AFP mitteilt. Der neue US-Staatschef hatte zuvor den EU-Austritt Großbritanniens als „wunderbare Sache“ bezeichnet.
Wenn der US-Präsident vom Brexit als Modell für andere Länder spreche, müsse Europa ihm antworten, sagte Hollande am Rande eines Gipfels von sieben südeuropäischen Staaten in Lissabon.
„Wir müssen einen harten Dialog mit der neuen US-Administration führen, die gezeigt hat, dass sie ihre eigene Herangehensweise für die Probleme hat, vor denen wir stehen“, so der französische Staatschef weiter.
Zudem forderte er eine Antwort auf Trumps protektionistische Maßnahmen, die nicht nur die Wirtschaften der Europäischen Union, sondern auch die der wichtigsten Staaten der Welt destabilisieren könnten.
Hollande kritisierte darüber hinaus die jüngst von Trump beschlossenen Einreisebeschränkungen für Flüchtlinge aus vorwiegend muslimischen Ländern. „Wenn er die Aufnahme von Flüchtlingen verweigert, während Europa seinen Verpflichtungen nachkommt, müssen wir antworten“.
Zuvor hatte Trump bei einer Pressekonferenz mit der britischen Premierministerin Theresa May gesagt, der Ausstieg aus der Europäischen Union werde eine „wunderbare Sache“ für Großbritannien sein.

De.sputniknews.com: Positionen europäischer Russland-Gegner „werden immer schwächer“ – Außenpolitiker.
In der EU gibt es laut dem Leiter des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Alexej Puschkow, viele Unterstützer einer Zusammenarbeit mit Russland, während die Positionen der Russland-Gegner immer schwächer werden.
„In Europa gibt es viele Unterstützer der Aufhebung der Sanktionen und der Zusammenarbeit mit Russland. Bislang waren die Verfechter der Konfrontation zahlenmäßig überlegen. Aber ihre Positionen werden immer schwächer“, schrieb Puschkow am Sonntag auf Twitter.
Der Politiker kommentierte auch das Telefongespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen US-Amtskollegen Donald Trump, das am Samstag stattgefunden hatte.
„Das Gespräch hat gezeigt: Die Initiative in der Weltpolitik liegt heute bei Putin und Trump. Merkel und Hollande verteidigen noch die alten Redouten, ohne neue Ideen zu präsentieren“, so Puschkow.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der DVR verschärft sich weiter.
Die verbrecherischen Kräfte der Ukraine haben in den letzten 24 Stunden 1049-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 14 Artilleriegranaten, darunter 8 des Kalibers 152mm, 10 Panzergeschosse, 367 Mörsergranaten, davon 145 des Kalibers 120mm, sowie 583 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgefeuert. Außerdem wurden Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Kriegsverbrecher der Kommandeure der 53. 72. 92., 30. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk, Garas, des Kommandeurs der 55. Artilleriebrigade Brusow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Krutaja Bala, Wasiljewka, Staromichajlowka, Signalnoje, Alexandrowka, Dokutschajews, Sachanka, Oktjabrj, Leninskoje, Dsershinskoje, Nowaja Tawrija, Kominternowo, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Im Ergebnis des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden drei Häuser in Dokutschajewsk beschädigt, ein Kindergarten wurde teilweise beschädigt.
Durch den Artilleriebeschuss, den der Gegner seit dem heutigen Morgen durchgeführt hat, gibt es Zerstörungen an zwei Häusern in Makejewka. Ein zweistöckiges Wohnhaus wurde vollständig zerstört.
Alle Fälle von Verbrechen des ukrainischen Kommandos wurden von einer Ermittlungsgruppe erfasst und werden an die Kommission zur Untersuchung von Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte und an Vertreter der OSZE-Mission übergeben.
Ich will die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit darauf richten, dass das kriminelle ukrainische Kommando heute Morgen eine weitere Provokation am Awdejewker Gewerbegebiet durchgeführt hat. Der Gegner hat in Zugstärke unsere Positionen angegriffen, dadurch waren Abteilungen der Volksmiliz der DVR gezwungen das Feuer zu erwidern. Im Ergebnis wurden die Angreifer gestoppt und haben begonnen sich zurückzuziehen.
Während des Rückzugs kamen die gegnerischen Einheiten unter Mörserbeschuss der ukrainischen Streitkräfte, vermutlich von Seiten von Kämpfern des „Rechten Sektors“. Daher betrugen die Verluste der gegnerischen Truppen neun Tote und 15 Verletzte.
Es ist am wahrscheinlichsten, dass Kämpfer der Terrororganisation „Rechter Sektor“ in diesem Fall Sperrfeuer auf die eigenen Abteilungen eröffnet haben, um deren Rückzug auf die Ausgangspositionen nicht zuzulassen.
Nachdem sie einen ernsten Misserfolg erlitten haben, sind die Ukrofaschisten zur Taktik des Beschusses unserer Positionen mit großkalibriger Artillerie übergegangen. Derzeit schießen verbrecherische Kräfte der Ukraine aus der 72. mechanisierten Brigade mit Unterstützung der 55. Artilleriebrigade mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen. Die ukrainischen Streitkräfte verwenden Artilleriekomplexe des Kalibers 152mm, bis jetzt mehr als 150 Geschosse, und 122mm, 130 Geschosse, und schießen mit Mörsern des Kalibers 120, mehr als 300 Geschosse, und 82mm, mehr als 350 Geschosse. Außerdem wurde die Umgebung des Kiewskij-Bezirks beschossen.
Die Verluste unter den Soldaten der DVR betragen ein Toter und ein Schwerverletzter.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Taktik der Straftruppen, in die „Graue Zone“ vorzudringen, keinerlei Effektivität hat, außer erheblichen Verlusten, die der Gegner erleidet, sowohl bei der Erwiderung des Feuers durch unsere Abteilungen als auch beim Sperrfeuer der radikalen Nationalisten, die als „Erschießungs“-Abteilungen für ihre erfolglos angreifenden Truppen auftreten.
Auf diese Weise lösen sich die Erklärungen einzelner Politiker und militärischer Anführer über die Erfolge der ukrainischen Armee bei der „schleichenden Einnahme der grauen Zonen“ durch die Tränen der Mütter nach der Rückkehr ihrer toten Söhne aus der „ATO“-Zone in Schall und Rauch auf. Dabei gibt es keine realen Siege der Straftruppen. Es gibt auch kein Vordringen des Gegners in die Tiefe unserer Verteidigung! Es gibt nur Niederlagen und einen Strom von Leichen ukrainischer Soldaten.
Bei uns ist die volle Überzeugung entstanden, dass solche Befehle den Kommandeuren der ukrainischen Streitkräfte nur wegen der PR einzelner politischer Idioten der Marionettenregierung der Ukraine erteilt werden und nicht zur Lösung der entstandenen Widersprüche innerhalb des Volkes der ehemaligen Ukraine.

Rusvesna.su: Kampfgeräusche: Das Zentrum von Donezk erzittert von den Einschlägen
Die in der Nacht begonnenen massiven Beschüsse des Nordens und Nordwestens von Donezk hören nicht auf….
Ein polnischen Militärkorrespondent und der Fotograf David Chudshez veröffentlichen diese Videoaufzeichnung, die sie in ihrer Wohnung im Zentrum von Donezk aufgenommen haben….

De.sputniknews.com: MH17-Abschuss: Niederländer sollen Entschlüsselung russischer Daten nicht schaffen.
Nach drei Monaten haben es die niederländischen Ermittler, die den Absturz des malaysischen MH17-Passagierflugzeugs im Jahr 2014 über der Ostukraine untersuchen, laut Medienberichten nicht geschafft, die von Moskau übermittelten Radarbilder zu entschlüsseln. Der Grund: Die Daten seien nicht im vorgeschriebenen Format zur Verfügung gestellt worden.
Die Daten seien in einem Format geliefert worden, das vom internationalen Standard abweiche, zitiert „Der Standard“ einen Sprecher der Staatsanwaltschaft in Amsterdam am Samstag. „Es sind noch weitere Informationen nötig, um die Bedeutung der Radarbilder gut verstehen zu können.“
Die Daten, die Russland im Oktober übergeben hatte, sollten Fehler in dem kurz davor veröffentlichten Bericht der niederländischen Sonderermittler zum Abschuss des Fluges MH17 belegen.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines war am 17. Juli 2014 im damals umkämpften ostukrainischen Gebiet Donezk abgestürzt. Alle 298 Insassen der von Amsterdam nach Kuala Lumpur fliegenden Verkehrsmaschine, darunter 85 Kinder, kamen ums Leben.
In der Region lieferten sich die ukrainische Armee und bewaffnete Regierungsgegner heftige Gefechte. Die Regierung in Kiew und die Milizen werfen sich gegenseitig vor, den Jet abgeschossen zu haben. Weil die meisten Opfer Niederländer waren, übernahmen die Niederlande die Leitung der Untersuchung. Doch noch vor Beginn der Ermittlungen hatten viele Kiewer und westliche Politiker die ostukrainischen Volksmilizen schon für den mutmaßlichen Abschuss verantwortlich gemacht und Russland eine Verwicklung vorgeworfen.
Nach Erkenntnissen des internationalen Ermittlungsteams JIT (Niederlande, Australien, Ukraine, Belgien, Malaysia) wurde die Maschine mit einer Boden-Luft-Rakete der Baureihe Buk abgeschossen.
Ende September vergangenen Jahres veröffentlichte das JIT einen neuen Bericht, laut dem die Rakete aus einem von den Volksmilizen kontrollierten Gebiet abgefeuert wurde. Dorthin soll sie aus Russland gebracht worden sein.
Diese Angaben widersprechen jedoch den Ergebnissen von mehr als 100 Feldexperimenten des Buk-Herstellers Almaz-Antey, der im Rahmen eigener Untersuchungen sogar ein abgemustertes Flugzeug mit einer Rakete zerstört hat.
Der Rüstungskonzern warf den Ermittlern vor, wichtige technische Daten der Rakete ignoriert und ihre Schlussfolgerung an eine bereits vorgefertigte Meinung angepasst zu haben. Auch die Regierung in Moskau bezeichnet den Bericht als voreingenommen. Sie kritisiert unter anderem, dass die Ukraine die Towergespräche und die USA ihre Radardaten vom Tag der Katastrophe geheim halten. Russland hingegen hat alle seine Daten zur Verfügung gestellt.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse tagsüber und deren Folgen „Heute gegen Mittag gab es einen direkten Treffer in das Wasserreservoir der Werchnekalmujsskaja-Filterstation“, sagte der Generaldirektor des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa Oleg Mokryj. Er fügte hinzu, dass trotz anhaltenden Beschusses die Station weiter normal funktioniert. Wir fügen hinzu, dass die Werchnekalmujsskaja-Filterstation in Jasinowataja liegt und die Haupttrinkwasserquelle für Donezk und Makejewka ist. Sie befindet sich an der Grenze zwischen zwei Städten in der Nähe des gleichnamigen Wasserreservoirs. Seit 2014 wurde die Station mehrfach beschossen und erhielt Zerstörungen. „Auf der Kujbyschew-Straße 155B im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk gab es einen Treffer auf einen Autoservice, ein ziviler Einwohner ist verletzt“, sagte der Leiter des Stabs des operativen Kommandos der DVR Ruslan Jakubow. „Der Beschuss des Kujbyschewskij-Bezirks von Donezk erfolgte durch Strafabteilungen aus dem Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade im Gebiet von Peski“, teilte das operative Kommando später mit. Nach vorläufigen Informationen wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen. Am Nachmittag teilte der Direktor des Gusak-Instituts für Notfall- und Wiederherstellungschirurgie Emil Fistal mit, dass der 57jährige Mann mit schweren Splitterverletzungen an der rechten Hand, mit Schäden an Nerven und Arterien ins Krankenhaus kam. Er wurde operiert und der Blutkreislauf wieder in Gang gebracht. Der Patient ist auf der Intensivstation, sein Zustand ist ernst. (in dem Video berichten die Mitarbeiter vom Beschuss des Fahrzeugparkes und dass der Verletzte zu den Angestellten dort gehört – Anm. d. Übers.)

Dan-news.info: Eine Filmgruppe des russischen Fernsehsenders NTW geriet während der Aufzeichnung einer Reportage in Makejewka unter Beschuss. Dies teilte der Korrespondenten des Sender Daniil Lewin mit.
„Gegen 14:00 Uhr wurde während der Aufzeichnung eines Interviews mit zivilen Einwohnern in zuvor beschossenen Bezirken von Makejewka das Feuer eröffnet, im Umkreis waren viele Zivilisten, alle mussten sich auf den Boden werfen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Inzwischen hat die Filmgruppe von NTW die Beschusszone verlassen und befindet sich an einem sicheren Ort.
„Im Dorf Kominternowo auf der Pobeda-Straße 48 ist ein privates Haus beschädigt, auch im Dorf Saitschenko auf der Grinko-Straße 4 wurden Beschädigungen in der Folge von Beschüssen festgestellt“, teilte die Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks mit. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.
„Vor etwa 20 Minuten begann ein Beschuss der Donezker Filterstation, es gab einen Treffer auf das Dach des Gebäudes der Reagenzwirtschaft“, teilte am späten Nachmittag der Generaldirektor des kommunalen Unternehmens Woda Donbassa Oleg Mokryj mit.
Er fügte hinzu, dass der Beschuss der Umgebung der Station weitergeht. „Bisher funktioniert die Station normal. Die Menschen bleiben auf ihren Plätzen, gehen immer wieder in die Schutzräume, aber wenn sich die Situation nicht ändert, wird die Station stillgelegt werden und das Personal evakuiert“, sagte Mokryj.
„Die ukrainische Seite beschießt die Donezker Filterstation mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

De.sputniknews.com: „Keine Chancen in Ukraine“: Russland lädt Antonow-Flugzeugbauer ein
Russland ist bereit, die Konstrukteure des ukrainischen Flugzeugbauers „Antonow“ aufzunehmen, wie der russische Vizepremier Dmitri Rogosin bei seinem Besuch in einem Werk der Woronescher Flugzeugbau-Gesellschaft sagte. Das ukrainische Unternehmen hat stark unter dem Abbruch der Kontakte mit Russland gelitten.
„Wir freuen uns und warten auf den Umzug der ukrainischen Flugzeugkonstrukteure nach Russland, die die ‚An‘ (Flugzeuge vom Typ ‚An‘ – Anm. d. Red.) geschaffen haben“, so Rogosin.
Die Spezialisten hätten in der Ukraine keine Perspektiven, fügte der Politiker hinzu. Russland sei daher bereit, die ukrainischen Kollegen mit allem Notwendigen zu versorgen, damit die „Antonow“-Ideologie, welche die Grundlage der gemeinsamen sowjetischen Flugzeugbau-Schule gewesen sei, nicht sterbe.
Der wissenschaftlich-technische Komplex für Luftfahrt „Antonow“, benannt nach seinem Leiter Oleg Antonow, wurde am 31. Mai 1946 im russischen Nowosibirsk gegründet. 1952 zog das Werk nach Kiew um.
Die noch in der UdSSR gebaute Antonow An-124 Ruslan war viele Jahre das größte Transportflugzeug der Welt.
Im Mai 2015 hatte der damalige ukrainische Premierminister Arsenij Jazenjuk den Stopp der militärisch-technischen Zusammenarbeit mit Russland verkündet. Der Konzern trat aus dem Bestand des gemeinsamen russisch-ukrainischen Unternehmens „OAK Antonow“ aus, die russisch-ukrainischen Projekte wurden eingefroren. 2015 produzierte der Antonow-Konzern, einst einer der bekanntesten Flugzeugbauer der Sowjetunion, Medienberichten zufolge nur zwei Flugzeuge, im Jahr 2016 sogar kein einziges.

De.sputniknews.com: Syrische Armee befreit wichtige Region bei Damaskus.
Die syrische Regierungsarmee hat die Region Wadi Barada nahe Damaskus vollständig von Terror-Kämpfern befreit und damit die Wasserversorgung der syrischen Hauptstadt gesichert, wie die Agentur SANA unter Berufung auf das syrische Militärkommando meldet.
Wadi Barada (zu Deutsch: Tal des Barada-Flusses) ist für die Trinkwasserversorgung der syrischen Sechs-Millionen-Stadt Damaskus von großer Bedeutung.
Laut dem syrischen Militär konnten in mehreren Dörfern Vereinbarungen getroffen werden, die es ermöglicht hätten, dass Zivilisten und Kämpfer das Gebiet ohne Blutvergießen verlassen konnten.
Zuvor war berichtet worden, dass im Rahmen einer solchen Vereinbarung die Süßwasserquelle Ain al-Fijah bei Damaskus befreit werden konnte. Am Sonntag seien Reparaturbrigaden vor Ort eingetroffen, um die Wasserversorgung wieder herzustellen.
Die syrische Armee hatte die Kontrolle über Wadi Barada 2012 verloren. Die Kämpfer der Terrormiliz Dschabhat al-Nusra hatten im Dezember des vergangenen Jahres die Wasserleitung im Wadi-Barada-Gebiet gesprengt und die dort gelegene Süßwasserquelle Ain al-Fijah besetzt, aus der die Hauptstadt Damaskus ihr Trinkwasser bezieht. Seitdem war laut Medienberichten die Wasserversorgung der syrischen Hauptstadt unterbrochen.

Dan-news.info: „Die Stromversorgung der Dörfer Kominternowo, Saitschenko, Nowaja Tawrija, Dsershinskoje, Leninskoje und Sergejewka war um 14:00 Uhr vollständig wieder in Betrieb“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.

Dnr-online.ru: Die Aufklärung der DVR hat zuverlässige Informationen erhalten, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die Absicht hat, Mehrfachraketenwerfer auf Ortschaften auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium anzuwenden. Ziel der Provokation ist es, die Streitkräfte der DVR des Todes friedlicher Einwohner und des Bruchs der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.

De.sputniknews.com: Trump lässt Pentagon nach neuen Verbündeten gegen IS suchen.
US-Präsident Donald Trump hat US-Verteidigungsminister James Mattis beauftragt, einen neuen Plan für den Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) zu erarbeiten. Der Plan soll unter anderem die Suche nach neuen Koalitionspartnern vorsehen.
Laut dem Memorandum, das Trump am Samstag unterzeichnete, muss das Pentagon dem Präsidenten einen entsprechenden Entwurf innerhalb von 30 Tagen vorlegen. Einer der Punkte des Dokuments soll die „Identifizierung neuer Koalitionspartner im Kampf gegen den IS und neuer Maßnahmen zur Stärkung der Koalitionspartner und deren Verbündeten“ vorsehen.
Zuvor hatte das Weiße Haus in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Russland betont, die USA seien zu einer Kooperation mit jedem Land bereit, die dieselben Ziele in dieser Frage teilten.
Dieses Thema wurde auch beim ersten Telefonat zwischen Trump und dessen russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Samstag erörtert. Die beiden Staatschefs sprachen sich laut Kremlsprecher Dmitri Peskow für eine Koordinierung ihrer Aktionen zur Vernichtung des IS und anderer Terrorgruppierungen in Syrien aus.

Dnr-online.ru: Im Donezker militärisch-historischen Museum des Großen Vaterländischen Krieges, einer Filiale des Donezker heimatkundlichen Museums, hat eine Veranstaltung zum Jahrestag des Endes der Blockade von Leningrad stattgefunden.
Vor den Anwesenden sprach der Veteran des Großen Vaterländischen Kriegs, der Teilnehmer der Verteidigung Leningrads Gusman Safin über seine Erinnerung sowie der stellvertretende Vorsitzende des Republikanischen Rats der Veteranen Dmitrij Negrilo.
Die Blockade Leningrads 1941 – 1944 ist eine der heldenhaftesten und gleichzeitig tragischsten Seiten der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges. Während der Veranstaltung wurden im Filmsaal des Museums ein Dokumentarfilm über die Verteidigung Leningrads gezeigt und die Ausstellung „Der Donbass in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs“ sowie die Ausstellung „Zum Ruhm der russischen Tapferkeit“ besucht.

Abends:

Dan-news.info: „Die Stromversorgung des Dorfes Jakowlewka ist wieder in Betrieb. Alle Einwohner sind mit Strom versorgt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.

Dan-news.info: „Im Verlauf des Tages hat der Feind merkliche Verluste erlitten. Im Kampf mit einer der Abteilungen der DVR, deren Kommandeur ein Soldat mit Codenamen „Grek“ ist, starben 15 ukrainische Soldaten. Mehr als 20 wurden verletzt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Außerdem gerieten Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte unter Mörserbeschuss des „Rechten Sektors“, in Folge des „Eigenbeschusses“ hatte Kiew weitere 5 Tote und mehr als 10 Verletzte.

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