Presseschau vom 26.01.2017:

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Dnr-news.com: In Kiew wurde ein Brasilianer (Rafael Marques Lusvarghi – Anm. d. Übers.), der auf der Seite der DVR gekämpft hatte, zu einer Haftstrafe verurteilt
Das Petschersker Amtsgericht in Kiew hat einen Staatsbürger Brasiliens zu 13 Jahren Freiheitsentzug unter dem Vorwurf der Teilnahme an Kämpfen auf der Seite der Donezker Volksrepublik verurteilt. Dies erklärte am Mittwoch die Pressesekretärin der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine Larissa Sargan
„Im Ergebnis der gerichtlichen Prüfung durch das Petschersker Amtsgericht in Kiew wurde der Ausländer für schuldig befunden  gemäß Teil eins des Strafgesetzbuches der Ukraine, Artikel 258-3 („Bildung einer terroristischen Organisation“) und Teil zwei, Artikel 260 („Bildung einer ungesetzlichen bewaffneten Formation“), und er wurde zu 13 Jahren Freiheitsentzug mit Konfiszierung seines Eigentums verurteilt“, schrieb Sargan auf Facebook.
Sargans Worten nach war der brasilianische Staatsbürger von ukrainischen Sicherheitskräften im Oktober 2016 auf dem Flughafen „Borispol“ verhaftet worden, gleich nach seiner Ankunft in der Ukraine.

de.sputniknews.com: Kiew verurteilt Brasilianer zu 13 Jahren Haft: Er kämpfte für Donezker Volksrepublik
Ein Kiewer Gericht hat einen brasilianischen Staatsangehörigen zu 13 Jahren Gefängnis verurteilt, da dieser an Seite der Streitkräfte der selbst ernannten Volksrepublik Donezk gekämpft haben soll. Dies berichtet die Pressestelle der Kiewer Staatsanwaltschaft.
Der Brasilianer wird beschuldigt, an der „Bildung terroristischer Vereinigungen und bewaffneter Gruppierungen“ teilgenommen zu haben und ist zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.
Die Kiewer Staatsanwaltschaft behauptet, dass er 2014-2015 an Seite des Schützenbataillons „Wikinger“ der selbsternannten Volksrepublik Donezk gegen die ukrainische Regierungsarmee gekämpft und an Aufklärungs-Operationen teilgenommen hätte. Dabei habe er eine Bürgerwehr-Kompanie kommandiert, sei als Instrukteur tätig  gewesen und soll außerdem Ausländer rekrutiert haben.
Im Dezember des vergangenen Jahres war berichtet worden, dass die Polizei des brasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Sul mehrere Ukrainer und Osteuropäer festgenommen hat, die Kämpfer für das ukrainische Bataillon „Asow“ aus den Reihen brasilianischer Neonazis rekrutierten….

Vormittags:

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan deutsch 2: Die Ukraine am Rande einer Katastrophe: Wegen fehlender Finanzierung seitens Gesundheitsministeriums unter der Leitung der aus Kanada stammenden Ministerin Suprun droht die Schließung von führenden medizinischen Zentren.
Die Ärzte des Schalimow-Instituts (Klinik), in dem jahrzehntelang erfolgreich Nieren und Leber verpflanzt werden, berichten von Nichtzahlung von Löhnen. Die Klinik wird lediglich zu 10% finanziert. In Kiew ist es längst zum Alltag geworden, dass die Mütter, die aus verschiedenen Regionen der Ukraine zur Behandlung ihrer Kinder in die Hauptstadt gekommen sind, in den Sozialnetzen verzweifelt um die Hilfe bitten oder gar in der U-Bahn betteln.
http://podrobnosti.ua/2156672-institut-shalimova-mozhet-zak…
In der gleichen Situation ist das Institut für Tuberkulose in Kiew. Sein Direktor, Akademiker Jurij Feschtschenko spricht von einer humanitären Katastrophe: „In diesem Jahr haben wir keine staatliche Finanzierung für Medikamente und Verpflegung von Patienten bekommen. Die Unterfinanzierung des Lohnfonds beträgt 80%“. Das Institut nimmt keine Patienten mehr auf. http://www.unn.com.ua/…/1638635-institut-tuberkulozu-na-mez…
Vor kurzem kam es zu Massenprotesten in Kosatin und Schargorod (Gebiet Vinniza), wo auf Anordnung des Gesundheitsministeriums die Krankenhäuser geschlossen werden. Die lokalen Medien berichten von einem „Maidan“ dort. Im November des vorigen Jahres fanden gleiche Proteste in Ternopil (Westukraine) statt.
http://rev.org.ua/u-kozyatini-meshkanci-vijshli-na-strajk-…

Lug-info.com: Die Verwaltung von Facebook hat den Account des Lugankser Schriftstellers und Journalisten Gleb Bobrow blockiert, nachdem er Fotos aus dem von den Kiewer Truppen blockierten Kramatorsk veröffentlichte.
Bobrow berichtete LIZ davon, dass er am Abend des 25. Januar auf seiner Facebook-Seite eine Mitteilung über eine Aktion veröffentlichte, die von Aktivisten in Kramatorsk, die gegen eine gewaltsame Ukrainisierung auftreten, durchgeführt wurde.
„Gegen 17:00 Uhr habe ich diese Fotos und die Mitteilung meiner Kramatorsker Freunde in Facebook veröffentlicht. Aber schon um 19:00 Uhr wurde der Beitrag gelöscht und mein Account wurde von der Verwaltung von Facebook für 30 Tage blockiert“, teilte der Schriftsteller mit.
„Wie wir am Beispiel dieses Vorfalls sehen, wendet Facebook völlig offensichtlich politische Zensur an“, unterstrich er.
Die Mitteilung, die zur Blockade des Accounts Bobrows führte, enthielt keinerlei Aufruf zur Gewalt. Darin wurde berichtet, dass Aktivisten aus Kramatorsk den Geburtstag des Dichters und Schauspielers Wladimir Wysozkij begingen und in der Stadt in der Nacht vom 24. auf den 25. Januar Flugblätter klebten.
„Auf dem Gipfel der gewaltsamen Ukrainisierung und Entfernung alles Russischen wurden im Zentrum der Stadt – Sozialistitscheskaja-, Park-, Majakowskij- und anderen Straßen von Kramatorsk –  zum Geburtstag Wladimir Wysozkijs Flugblätter mit Zitaten des großen russischen Dichters, Künstlers und Barden geklebt“, schrieb Bobrow, der auch sieben Fotos der in der Stadt angeklebten Flugblätter veröffentliche, die ihm Aktivisten geschickt hatten.
Wladimir Semjonowitsch Wysozkij (1938  1980) – sowjetischer Dichter, Schauspieler und Sänge, Autor einer Reihe Prosawerke, Schauspieler des Dramen- und Komödientheaters auf der Taganka in Moskau (1964-1980). Er spielte mehr als 20 Rollen im Theater. Die bemerkenswertesten Arbeiten im Kinobereich waren seine Rollen in den Filmen „Schwarze Katze“, „Kleine Tragödien“, „Intervention“, „Herr der Taiga“, „Sturm an der Steilwand“, „Es dienten zwei Kameraden“, „Die Geschichte, wie Zar Pjotr seinen Mohren verheiratete“, „Kurze Begegnungen“, „Ein guter schlechter Mensch“. Sehr populär waren die Lieder Wysozkijs, die er auf der Gitarre begleitete.

de.sputniknews.com. Was Obama noch überforderte: Trump will Sicherheitszonen in Syrien einrichten
Der neue US-Staatschef Donald Trump will nach eigenen Aussagen auch das Problem mit den Flüchtlingen aus Syrien lösen. Dafür plant er, spezielle Sicherheitszonen in dem Land einzurichten.
„Ich werde unbedingt Sicherheitszonen für Menschen in Syrien einrichten“, sagte Trump in einem Interview mit dem TV-Sender ABC. „Ich glaube, Europa hat einen schrecklichen Fehler begangen, als es Millionen von Menschen (Flüchtlingen – Anm. d. Red.) erlaubte, nach Deutschland und in andere Länder zu kommen. Uns bleibt nun nur, diese Katastrophe zu beobachten.“
Trump wolle nicht, dass das Gleiche in den USA passiere. Konkrete Details zu seinem Sicherheitszonen-Plan legte er jedoch nicht offen.
Zuvor hatte die Agentur Reuters berichtet, dass Trump einen entsprechenden Erlass unterzeichnen wolle.
Die Administration seines Vorgängers Barack Obama hatte die Einrichtung von sicheren oder flugfreien Zonen ebenfalls erörtert, doch kam damals zum Schluss, dass es viel zu aufwendig sei und die USA in den innensyrischen Konflikt hätte hineinziehen können.
In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen stehen bewaffnete oppositionelle, aber auch islamistische Terrorkämpfergruppierungen gegenüber.

Lug-info.com: Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine machen in dem von Kiew kontrollierten Territorium des Lugansker Gebiets Verwandte von Soldaten der Volksmiliz der LVR ausfindig und werben sie zwangsweise an. Dies teilte die Leiterin des Zentrums für Verbindungen mit der Öffentlichkeit des Staatssicherheitsministeriums der LVR Jewgenija Ljubenko mit. „Dem MfS der LVR wurden im Verlauf von Maßnahmen zur Abwehr von Anwerbungen von Bürgern der Republik durch Spezialdienste der Ukraine Informationen bekannt, dass in Stschastje und den umliegenden Ortschaften eine Spezialgruppe von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine, die aus der westlichen Ukraine eingetroffen ist, eine Spezialoperation durchführt, deren Ziel es ist, alle Verwandten von Soldaten der LVR zwangsweise zu unfreiwilliger Zusammenarbeit heranzuziehen“, erklärte sie.
Ljubenko merkte an, dass Kiewer Soldaten zwei Einwohnerinnen von Stschastje festgenommen haben, die in das Gebäude einer ehemaligen Polizeischule gebracht wurden und unter Anwendung von psychischer und physischer Gewalt gezwungen wurden „ihre Zustimmung zur Zusammenarbeit zu geben“.
Das MfS der LVR verfügt ebenfalls über Informationen über Fälle, wo von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine Häuser und Wohnungen von Bürgern, die auf dem von den ukrainischen Truppen besetzten Territorien leben, konfisziert wurden.
„Unter anderem wurden sieben Mitarbeiter der Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Oblast Poltawa, die zur Durchführung von Werbemaßnahmen eingetroffen sind, in Rajgorodka, Nowoajdarskij-Bezirk, in der Krawzow-Straße 14 ungesetzlich einquartiert“, fügte Ljubenko hinzu.
Das MfS der LVR wendet sich an die Bürger mit der Bitte, über rechtswidrige Handlungen von Seiten der Streitkräfte, von Freiwilligenbataillonen, Rechtsschutzorganen und Spezialdiensten der Ukraine rechtzeitig zu informieren.
Das Ministerium erinnerte daran, dass Personen, die Vergehen nach § 335 – „Landesverrat“ und § 336 – „Spionage“ – des Strafrechtsbuchs der LVR begehen, mit bis zu 20 Jahren Freiheitsentzug bestraft werden.

de.sputniknews.com: Nach Treffen mit Assad: US-Demokratin will „Regimewechsel-Krieg“ in Syrien stoppen
Die demokratische Kongressabgeordnete von Hawaii, Tulsi Gabbard, hat nach ihrem Syrien-Besuch, wo sie auch Präsident Baschar al-Assad getroffen haben will, den US-geführten Krieg mit dem Ziel eines Machtwechsels in Damaskus als kontraproduktiv und den US-Interessen widersprechend bezeichnet, wie die Nachrichtenseite Business Insider berichtet.
In einem Gespräch mit CNN sagte Gabbard am Mittwoch, sie sei Anfang dieses Monats nach Syrien gereist, und bestätigte, dass sie sich dort mit Assad getroffen habe, obwohl das vorher nicht geplant gewesen sei.
„Meine Reise nach Syrien hat klargemacht: Unser kontraproduktiver Regimewechsel-Krieg dient nicht den amerikanischen Interessen, und er ist ganz bestimmt nicht im Interesse des syrischen Volks“, sagte die Politikerin.
Die Abgeordnete verbrachte der Webseite zufolge vier Tage in Syrien. Danach sei sie mit noch größerer Entschlossenheit zurückgekehrt, so Gabbard, den „illegalen Krieg“ zum Sturz der syrischen Regierung zu beenden. Und obwohl gegen Assad immer wieder Anschuldigungen laut würden, chemische Waffen gegen Zivilisten eingesetzt zu haben, verteidigte Gabbard ihr Treffen mit dem syrischen Staatschef. „Was immer Sie auch von Präsident Assad halten, Tatsache ist, dass er Präsident Syriens ist“, so Gabbard. Ein Frieden in Syrien sei nur durch Dialog mit Assad möglich.
Das Kongressmitglied äußerte zudem Kritik an dem von der US-Regierung gebrauchten Begriff „gemäßigte Opposition“ – eine solche gebe es in Syrien nicht.
„Wo immer ich auch hinging, jede Person, die ich angesprochen habe, ich habe ihnen diese Frage gestellt, und ohne Zögern hat man gesagt: ,Es gibt keine gemäßigten Rebellen‘“, so Gabbard. „Wer sind denn diese gemäßigten Rebellen, von denen immer wieder gesprochen wird? Ungeachtet der Namen dieser Gruppierungen sind die stärksten Kämpfergruppen auf syrischem Boden die Al-Nusra, Al Qaida oder der IS. Das ist ein Fakt.“
Die Politikerin hat sich schon immer gegen die Forderungen der Obama-Administration zum Machtwechsel in Syrien ausgesprochen. Am 8. Dezember 2016 hatte sie dem Kongress einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der der US-Regierung verbieten sollte, Extremisten wie al-Nusra, Al Qaida und den IS zu finanzieren und zu bewaffnen.

Ukrinform: Der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments, Oleksandr Feldman, (Abgeordnetengruppe „Der Wille des Volkes“) hat in der Werchowna Rada einen Resolutionsentwurf „Über die Verlegung der Botschaft der Ukraine in dem Staat Israel in seine Hauptstadt Jerusalem“ eingebracht. Das wird auf der Webseite des Parlaments mitgeteilt.
Laut Feldmann sei Jerusalem die Hauptstadt Israels seit 1950 und Sitz des Staatspräsidenten, des Parlaments, des Obersten Gerichts. Mehr als 200.000 Menschen in Israel seien Einwanderer aus der Ukraine. Tausende ukrainische Touristen und Pilger besuchen jährlich nach seinen Angaben die Stadt Jerusalem. Die Verlegung der ukrainischen Botschaft nach Jerusalem kann ein Schritt für die Unterstützung der Grundwerte unserer Völker sein, betonte Feldman.

de.sputniknews.com: Moskau an London: Russlands Kampfschiffe brauchen keine Eskorte
Russlands Kampfschiffe benötigen laut dem Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, keinen Eskorte-Service. Damit reagierte er auf die jüngste Äußerung des britischen Verteidigungsministers Michael Fallon über die Begleitung der russischen Gruppe durch britische Schiffe. Ziel der Erklärungen sei es nur, die britischen Steuerzahler vom realen Zustand der britischen Royal Navy abzulenken. „Russlands Kampfschiffe brauchen keinen sinnlosen Eskorte-Service. Die Fahrstraße und den Weg kennen sie ganz genau“, betonte der Militärsprecher.
Konaschenkow empfahl Fallon zudem, „mehr Aufmerksamkeit der britischen Navy zu widmen“.
Am Vortag hatte Fallon mitgeteilt, dass die Streitkräfte des Landes die Fahrt der russischen Schiffsgruppe nahe Großbritannien verfolgen würden. Den Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“, der aus Syrien zurückkehrt, bezeichnete er als „ein Schiff der Blamage“. Er betonte, dass sein Land „jeden Schritt dieser Schiffe nahe Großbritannien aufmerksam verfolgt“, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.
Die russische Flugzeugträgerkampfgruppe mit der „Admiral Kusnezow“ an der Spitze befand sich seit November im Mittelmeer, um die syrische Armee im Krieg gegen den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), die Al-Nusra-Front und andere Terrormilizen zu unterstützen. Zurzeit befindet sich der Verband auf dem Rückweg nach Russland.
Die Ankunft der Schiffe in ihrem Heimathafen Seweromorsk ist laut Medienberichten für den 9. Februar geplant.

de.sputniknews.com: Syrische Opposition lehnt Moskauer Verfassungsentwurf ab
Die syrische Opposition hat einen von Russland vorgelegten Verfassungsentwurf abgelehnt und den Kreml vor einer Wiederholung der Fehler der einstigen Administration George W. Bushs im Irak gewarnt, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Yahya al-Aridi von der Oppositionsdelegation in Astana berichtet. „Wir haben ihnen (den Russen – Anm. der Red.) gesagt, dass einzig das syrische Volk die Verfassung Syriens schreiben darf“, sagte Yahya al-Aridi in einem Telefongespräch mit Bloomberg.
„Die Erfahrung von Paul Bremer im Irak ist beispielhaft: Wenn die Verfassung von einem anderen Land geschrieben wird, wird sie nicht funktionieren“, hieß es. Zu den Einzelheiten wollte sich der Oppositionsvertreter nicht äußern.
Nach Angaben russischer Medien soll der syrische Präsident gemäß dem russischen Verfassungsentwurf für sieben Jahre ohne Wiederwahlmöglichkeit gewählt werden. Die Befugnisse des Präsidenten sollen zugunsten des Zweikammerparlaments umverteilt werden. Das Dokument sieht außerdem die Bildung einer kurdischen Autonomie vor. Der Verfassungsentwurf lehnt die Scharia als Rechtsquelle klar ab.
Wie der Chef der Delegation der Oppositionellen, ein Anführer der Gruppierung „Dscheisch al-Islam“, Muhammed Allusch, zuvor vor Journalisten gesagt hatte, hat die Opposition eigene Forderungen an die russische und türkische Delegationen formuliert: darunter den Abzug jeglicher Auslandskräfte aus Syrien und den Ausschluss des Iran aus den Garanten-Ländern für die Waffenruhe. Die Opposition forderte auch eine sofortige Aufhebung der Blockade syrischer Städten und die Organisierung von Sicherheitskorridoren für humanitäre Hilfe. Strafgefangene sollen auf freien Fuß gesetzt werden. Die Vertreter des offiziellen Damaskus haben diese Forderungen abgelehnt, so Allush.
Wie der russische Chefunterhändler Alexander Lawrentjew sagte, sollte Russlands Verfassungsentwurf für Syrien nur den Prozess vorantreiben, „ohne uns in die Besprechung und Annahme einer neuen Verfassung einzumischen.“
Bereits bei den Syrien-Verhandlungen im November 2015 in Wien war beschlossen worden, dass in Syrien innerhalb von 18 Monaten eine neue Verfassung angenommen und Wahlen durchgeführt  werden müssen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 19:00 bis 1:15 Uhr hat die ukrainische Seite Trudowskije, Alexandrowka, Staromichajlowka im Westen von Donezk, Jelenowka im Südosten der Hauptstadt, Sajzewo bei Gorlowka, Krutaja Balka in der Nähe von Jasinowataja, das Dorf Sachanka, Leninskoje, Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk und das Territorium des Donezker Flughafens beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Gebiete wurden 146 Panzergeschosse, Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm bzw. Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Gemäß den Informationen der Quelle wurden von den ukrainischen Streitkräften neben schweren Waffen auch Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
Mindestens acht Häuser wurden im Petrowskij-Bezirk von Donezk während des nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit. Beschädigt wurden eine Sommerküche, Fensterscheiben, ein Haus erhielt einen direkten Treffer.
Nach den Worten Shukowskijs wurden während des Beschusses Gasleitungen in der Nähe der Tschechow-Straße beschädigt, auch die Stromversorgung ist im Bezirk teilweise ausgefallen. Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung sind nicht eingegangen.
„Heute gegen sieben Uhr morgens haben die ukrainischen Truppen das Feuer auf den Nowoasowskij-Bezirk eröffnet, das Dorf Sergejewka ist vollständig ohne Stromversorgung“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij mit.
Er ergänzte, dass Reparaturbrigaden schon mit der Reparatur begonnen haben.

De.sputniknews.com: Der russische Botschafter in Indien, Alexander Kadakin, ist tot. Der 67-Jährige starb am Donnerstagmorgen in einem Krankenhaus in Neu-Delhi, wie die Botschaft mitteilte.
Als Todesursache gab die Botschaft eine „Krankheit“ an. Nach inoffiziellen Angaben starb der ranghohe Diplomat an Herzversagen.
Kadakin war seit 2009 russischer Botschafter in Indien. Davor hatte er in Nepal und in Schweden gearbeitet.
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa nannte seinen Tod einen „gewaltigen Verlust“.

De.sputniknews.com: „Alligator“ und „Saatkrähe“: Russlands neue Taktik im Kampf um Palmyra
Im Kampf um die antike Oasenstadt Palmyra, die seit Dezember wieder in der Hand der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) ist, setzt die russische Luftwaffe einem Zeitungsbericht zufolge erstmals die Erdkampfflugzeuge Su-25 „Gratsch“ (dt. „Saatkrähe“) im Tandem mit den Kampfhubschraubern Ka-52 „Alligator“ ein.
„Die Ka-52 spüren mit ihren neusten Zielsuch- und Navigationsanlagen die Stellungen der Terroristen auf und übermitteln die Daten in Echtzeit an die Su-25“, teilte ein Militärsprecher gegenüber der russischen Zeitung „Iswestija“ mit. Das Aufklärungspotenzial der Hubschrauber und die Schlagkraft der Su-25 verbänden sich zu einem wirksamen Duo, das die angreifenden syrischen Bodentruppen unterstütze.
„Das Tandem aus ‚Alligatoren‘ und ‚Saatkrähen‘ ist ein neuer taktischer Trick der russischen Luftwaffe“, bestätigte der unabhängige Militärexperte Anton Lawrow. Bislang habe diese hauptsächlich ortsfeste Ziele bombardiert. „Der Kampf gegen kleinere bewegliche Gruppenziele ist neu.“
Die IS-Terrormiliz, die Palmyra erstmals im Mai 2015 eingenommen hatten, war im März von der syrischen Armee und der russischen Luftwaffe aus der historischen Stadt verdrängt worden. Im Dezember gelang es den Terroristen jedoch, die antike Stadt zurückzuerobern. Nach heftigen Kämpfen mussten sich die syrischen Regierungstruppen zurückziehen. Davor waren die Einwohner aus der Stadt gebracht worden.
In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Dschihadisten das römische Amphitheater teilweise in die Luft gesprengt hätten.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Pentagon erwägt „russisches Rezept“
Das US-Verteidigungsministerium zieht neue Varianten des Kampfes gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) in Syrien und im Irak in Be
Pentagon-Chef James Mattis wird sich am Freitag mit Präsident Donald Trump treffen und ihm einige Ideen präsentieren. Laut CNN-Quellen unterscheiden sich dessen Initiativen von der Politik der früheren US-Administration. Unter anderem geht es um die Eroberung der syrischen IS-„Hauptstadt“ Rakka und eine intensivere Unterstützung der Kurden, die Rakka einkesseln sollten. Das würde jedoch zu neuen Spannungen zwischen Washington und Ankara führen, das die Kurden als Gefahr für die türkische Sicherheit betrachtet.
Zudem könnten die USA laut CNN ihre militärische Präsenz in Syrien ausbauen. Vorerst setzen sie nur die Luftwaffe und Spezialeinheiten ein. Wegen des enormen Sicherheitsrisikos musste sich der ehemalige US-Präsident Barack Obama solche Einsätze speziell billigen lassen. Diese Regel bleibt weiterhin in Kraft, aber möglicherweise wird Trump sie ändern wollen.
In Syrien sind auch US-Militärberater aktiv. Obama wurde vom Pentagon öfter aufgefordert, ein zusätzliches Kontingent in den Nahen Osten zu schicken, doch dagegen traten sowohl viele Vertreter des Establishments als auch die amerikanische Gesellschaft auf.
Eine der wichtigsten Fragen wird für Trump offensichtlich das Schicksal des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad sein. Laut CNN-Quellen könnte eine Milderung der Position Washingtons den Weg zum engeren Zusammenwirken mit Moskau bei Luftangriffen in Syrien frei machen.
Der britische Nahost-Experte Michael Stephens vermutete, dass der US-Präsident im Kampf gegen die Dschihadisten durchaus auf das sogenannte „russische Rezept“ zurückgreifen könnte.
„Obamas Politik hat den Eindruck hinterlassen, dass die USA ihr Interesse für den Nahen Osten allmählich verlieren und viele Probleme ungelöst lassen. Trump dementierte das nicht, stellte aber zwei Fragen in den Vordergrund: die Vernichtung des IS und die Unterstützung Israels. Was den IS angeht, so glaube ich nicht, dass Trump die Offensive nach Mossul richten oder seine Ansichten zur Unterstützung des kurdischen Volksheeres in Syrien verändern wird, um Rakka zu erobern. Ich glaube aber wirklich, dass die USA ein engeres Zusammenwirken mit Russland erwägen könnten, um viele Sicherheitsfragen in Syrien zu lösen“, so Stephens.
Der neue Pentagon-Chef ist nach Auffassung des Experten zu „harten Szenarien“ in Syrien bereit: „General Mattis könnte die bisherige Politik gegenüber dem IS weiter ausüben und von einer möglichen Eskalation in der Zukunft ausgehen. Aus politischer Sicht würde das für Trump einen Erfolg bedeuten, und deshalb wird er meines Erachtens Mattis bei der Suche nach möglichst aggressiven Wegen unterstützen.“ Es sei allerdings schwer zu sagen, wie Trump viele andere Probleme lösen wolle, sagte Stephens weiter: wie er beispielsweise die angespannten Beziehungen mit der Türkei regeln, die Länder der Golfregion wegen der Rolle des Irans beschwichtigen werde, was er mit den andauernden Einsätzen Saudi-Arabiens im Jemen anfangen wolle usw.
Experten verweisen auch darauf, dass Mattis vorerst mit dem alten Team im Pentagon arbeiten müsse. „Der neue Verteidigungsminister wurde zwar ernannt, seine Stellvertreter und Assistenten aber nicht“, betonte Sergej Rogow, wissenschaftlicher Leiter des russischen Instituts für USA- und Kanada-Studien. „Ich denke nicht, dass die Amerikaner ihre Ansichten zum IS seit Mattis‘ Amtseinführung kardinal geändert haben, aber es ist klar, dass Mattis Trumps Vorstellungen in die Tat umsetzen wird, von denen die oberste Priorität der Kampf gegen den IS ist.“

Dan-news.info: Die Behörden von Ilowajsk haben das kommunale Unternehmen zur Müllabfuhr und Stadtreinigung, das von den ukrainischen Behörden schon 2010 aufgelöst wurde, wieder aufgebaut. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Sergej Mukownin mit.
„Wir haben die Funktion des kommunalen Unternehmens „Bion“ reanimiert, buchstäblich wieder zu Leben erweckt, das schon 2010 von der ukrainischen Regierung ruiniert wurde. Jetzt befasst es sich mit der Pflege der Parks, der Müllabfuhr, der Straßenreinigung und der Baumpflege“, sagte der Bürgermeister.
Nach seinen Worten befasste sich damit vor dem Krieg eine private Firma, die im Jahr 2014 auch ihre Arbeit eingestellt hat. Damit die Stadt nicht im Müll ertrinkt, mussten die örtlichen Behörden ein Unternehmen aus dem benachbarten Surgres heranziehen. So wurde Ilowajsk im Grunde vor einer ökologischen Katastrophe gerettet.
„Gut, dass wir die Möglichkeit haben, von der privaten Firma Abstand zu nehmen und die Haushaltsabfälle mit eigenen Kräften zu entsorgen. Das Plus liegt darin, dass die Gelder jetzt nicht in die Tasche eines privaten Unternehmers gehen, sondern direkt in die Stadtkasse, wir werden sie nur für die Stadt ausgeben, für ihre Entwicklung und Pflege“, sagte er.
Außerdem hat es die Eröffnung des kommunalen Unternehmens „Bion“ ermöglicht, etwa 100 Arbeitsplätze zu schaffen. Das durchschnittliche Arbeitsentgelt in dem Unternehmen beträgt etwa 6000 Rubel.

de.sputniknews.com: Ukraine bringt Goebbels-Tagebuch groß raus – Medien
Der Verlag „Folio“ im ostukrainischen Charkiw bereitet die Veröffentlichung eines Tagebuchs des NS-Propagandaministers Joseph Goebbels vor. Verlagsdirektor Alexander Krasovizkij empfiehlt das Buch nun „als Tricksammlung der russischen Propaganda“, wie das ukrainische Online-Portal Kharkiv Today berichtet.
„Ich glaube, die ukrainische Gesellschaft braucht dieses Buch. Alle Tricks der gegenwärtigen russischen Propaganda haben hier ihre Wurzeln“, so Krasovizkij.
Das Buch soll die Aufzeichnungen des NS-Ministers in den Jahren 1944 und 1945 beinhalten. Das sei nach der Meinung des Verlags „der wertvollste Teil der Aufzeichnungen von Goebbels“. Das Buch wird in ukrainischer Sprache veröffentlicht werden.
Krasovizkij sagte, er habe schon ein paar harte Nachrichten bekommen, obwohl das Buch noch nicht gedruckt worden sei. Trotz der scharfen Kritik dieser Initiative in den Sozialnetzwerken will der Verleger auf die Veröffentlichung bestehen. Er beabsichtige, zum Buch selbst Kommentare eines „berühmten Historikers“ hinzufügen. Dessen Name wollte er jedoch noch nicht bekanntgeben.
Zuvor war berichtet worden, dass die Neuausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ 2016 in Deutschland auf die Spiegel-Bestsellerliste gelangte.

Lug-info.com: (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Das staatliche Unternehmen der LVR „Luganskwoda“ versorgt 85% der Verbraucher der Republik mit Wasser, die übrigen 15% erhalten Wasser über die kommunalen Wasserwerke von Altschewsk und Krasnodon. Dies teilte der Direktor des Unternehmens Alexandr Awerschin mit.
Das Wasser stammt aus eigenen unterirdischen Quellen und oberirdischen Wasserreservoirs.
Awerschin unterstrich, dass an der Wasserversorgung auch Wasserwerke, die jenseits der Kontaktlinie liegen, beteiligt sein müssen: die westliche Filterstation und das Petrowskij-Wasserwerk.
Awerschin erklärte weiter, dass Kiew Wasser im vereinbarten Umfang in die Republik liefert, Unterbrechungen gibt es keine.
„Im Rahmen der Kontaktgruppe in Minsk wurde in Verhandlungen ein Abrechnungsmechanismus erarbeitet, dank dem die Ukraine am 7. Januar die Wasserlieferungen auf das Territorium der LVR über das Petrowskij-Wasserwerk und die westliche Filterstation wieder aufgenommen hat“, sagte der Direktor.
Zuvor hatte die Ukraine am dem 1.12.2016 die zuvor häufig unterbrochenen Wasserlieferungen vollständig eingestellt.
Eine Erhöhung der Tarife für Wasser ist in der nächsten Zeit nicht geplant. „Derzeit bei unserem Level von Sozialzahlungen wird eine Erhöhung der Tarife natürlich nicht in Betracht gezogen“, sagte Awerschin.
„Aber dennoch kann eine solche Notwendigkeit entstehen, weil das Unternehmen bestimmte Verpflichtungen hat, die ohne weitere Mittel nicht erfüllt werden können“, fügte Awerschin hinzu.
Er merkte an, dass im ersten Quartal dieses Jahres die Tarife nicht geändert werden.

de.sputniknews.com: Moskau ruft die USA laut Kremlsprecher Dmitri Peskow dazu auf, die möglichen Folgen einer Einrichtung von gesicherten Zonen für Flüchtlinge in Syrien sorgfältig abzuschätzen.
„Es ist wichtig, dass dies die Situation nicht noch mehr erschwert“, so Peskow. „Man sollte alle möglichen Folgen in Betracht ziehen.“
Dabei betonte Peskow, dass diese Entscheidung eine souveräne sei. „Mit Russland haben sich unsere US-Partner nicht beraten“, teilte der Kreml-Sprecher mit…

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Heute wurden die Kommunikationsabteilungen in Alarmbereitschaft versetzt, um die Bereitschaft der Kommunikationssysteme in der Kette Koordination der Volksmiliz – Einheit – Abteilungen zu überprüfen“, teilte Marotschko mit.
„Die Kommunikationssoldaten haben die gestellten Übungsaufgaben mit Ehre erfüllt und eine hohe Professionalität gezeigt“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.
Marotschko erinnerte daran, dass die Volksmiliz weiterhin regelmäßig das Ausbildungsniveau ihrer Abteilungen erhöht.
„Auf den Übungsplätzen führen wir Übungen zur militärischen Koordination von Zügen durch, in deren Verlauf wir verschiedene taktische Aufgaben bearbeiten, wie die Positionsverteidigung, die Abwehr von Angriffen des Gegners und den Übergang zum Gegenangriff“, teilte er mit.
„Hauptziel der militärischen Ausbildung der Volksmiliz ist eine Erhöhung der Geschlossenheit der Handlungen der Abteilungen und des Personals der Volksmiliz er LVR bei der Erfüllung der gestellten Aufgaben in einer festgelegten Frist“, erklärte Marotschko.
„Wir stellen weiter Fälle von massenhafter Desertion unter den ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern fest“, stellte der Major fest.
„Am 24. Januar setzten sich 38 Söldner der sogenannten „Georgischen Legion“ aus dem 25. Bataillon der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet von Troizkoje im Popasnaja-Bezirk stationiert ist, aufgrund eines Konflikts mit dem Brigadekommandeur Gorbatjuk wegen fehlender Soldzahlungen in einen Bus und fuhren nach Charkow, um von dort nach Georgien zurückzukehren“, teilte Marotschko mit.
„Nach Mitteilung der verlogenen Massenmedien sind es gerade diese georgischen „Legionäre“ gewesen, die die Positionen der LVR im Gebiet des Swetlodarsker Bogens eingenommen haben sollen“, erinnerte der Vertreter der Volksmiliz.

de.sputniknews.com: Moskau über seinen Verfassungsentwurf für Syrien: Ideenauswahl und Diskussionsansatz (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Zwei Tage nach den Syrien-Gesprächen in Astana ist der Inhalt des Verfassungsentwurfes offengelegt worden, den Russland für das Bürgerkriegsland vorgeschlagen hatte.
Der Entwurf, den die syrischen Regierungsgegner Berichten zufolge bereits abgelehnt haben, streicht das Wort „Arabisch“ aus dem jetzigen Landesnamen „Arabische Republik Syrien“. „Die Republik Syrien ist ein demokratischer und souveräner Staat und beruht auf der Vorrangstellung des Gesetzes, vor dem alle Bürger gleich sind“, besagt Artikel 1 des Papiers.
Zudem schützt der Entwurf die kulturelle Vielfalt Syriens und erlaubt den Kurden, in ihren autonomen Gebieten neben der Amtssprache Arabisch auch ihre eigene Muttersprache zu benutzen. „Gebietsverluste durch Syrien sind unzulässig. Die Staatsgrenzen dürfen nur dann verändert werden, wenn die Bevölkerung dafür in einem Referendum stimmen sollte.“
Der von Russland konzipierte Entwurf für eine neue Verfassung Syriens ist kein festgeschriebenes Handlungsschema, sondern eine Auswahl an Ideen und ein Ansatzpunkt zu Diskussionen. Dies sagte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag.
Bisher hat es keine Reaktion darauf gegeben, abgesehen von Informationslecks. Es geht nicht um Nötigung und nicht um ein festgeschriebenes Handlungsschema. Das ist eine Auswahl an Ideen, und zwar an variablen, damit ein Gespräch zu diesem Thema gestartet werden kann. (…) Mit dem Verfassungsentwurf in der Hand statt der Waffe.
Das sind Ansatzpunkte für Diskussionen, damit die Syrer ihre Bemühungen nicht auf leere Gespräche, sondern auf die Besprechung des Zukunftsentwurfs für ihr Land konzentrieren“, so Sacharowa.
Laut der Sprecherin müssen die Vertreter der syrischen Regierung und der bewaffneten Opposition „die bei den innersyrischen Verhandlungen in Astana erzielten Erkenntnisse bewahren und besiegeln“. „Sie müssen miteinander sprechen und ihre Varianten vorschlagen und einschätzen, was annehmbar sei oder nicht“, resümierte Sacharowa.
Die Syrer müssten selbst über ihren Staatsaufbau entscheiden, betonte die Sprecherin. Russland seinerseits vertrete die Idee eines einheitlichen, weltlichen und demokratischen Staates, ergänzte sie….
Die russische Delegation bei den Syrien-Gesprächen in Astana hatte den Vertretern der bewaffneten syrischen Opposition am Dienstag ihre Vorschläge zur Novellierung der syrischen Verfassung übergeben.
In Syrien gilt die im Jahr 2012 verabschiedete Verfassung.

Lug-info.com:  Das ukrainische Kommando versucht mit der Verbreitung von Falschmeldungen über einen Beschuss von Nowoswanowka von Seiten der LVR die Aufmerksamkeit der Weltgemeinschaft vom Genozid, das Kiew gegen die Einwohner der Republiken des Donbass durchführt, abzulenken. Dies erklärte der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko.
So kommentierte er die Mitteilungen der ukrainischen Massenmedien, dass die von Kiew kontrollierten Ortschaften Nowoswanowka und Krasnogorowka am 25. Januar angeblich von Seiten der LVR und der DVR mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beschossen wurden.
„Durch die Falschmeldungen über den Beschuss von Nowoswanokwa von Seiten der LVR und von Krasnogorowka von Seiten der DVR versucht das ukrainische Kommando die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit vom Genozid, dass sie gegen die Einwohner der Republik durchführen, abzulenken“, erklärte Anaschtschenko.
„Ich will daran erinnern, dass die ukrainischen Straftruppen gestern das Feuer auf ein Fahrzeug mit friedlichen Einwohnern eröffneten, in dessen Folge ein Mensch starb und drei verletzt wurden. Einen Tag davor, am 24. Januar, starb auch ein friedlicher Einwohner in Folge eines Beschusses des Territoriums eines Krankenhauses in Kirowsk“, sagte er.
„Praktisch täglich verletzten die ukrainischen Soldaten die Friedensvereinbarungen und beschießen das Territorium der LVR und der DVR, unter anderem auch Wohngebiete. Selbst der Besuch des stellvertretenden Leiters der OSZE in der Ukraine Alexander Hug zur Bewertung der Sicherheitslage hat sie nicht abgehalten. Während einer Inspektion von Hug an der Kontaktlinie wurden Positionen der Volksmiliz im Gebiet des Swetlodarsker Bogens von den ukrainischen Streitkräften beschossen“, unterstrich der Oberst.
„Wir rufen die internationalen Organisationen auf, das ukrainische Kommando zu zwingen die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen und den Mord an friedlichen Bürgern der Republiken zu beenden“, erklärte Anaschtschenko.

Ukrinform:  Die Ukraine fordert ein Mitspracherecht bei jedem Abkommen zwischen den USA und Russland über das Ende des Konflikts in der Ostukraine.
Das sagte die stellvertretende Außenministerin der Ukraine, Olena Zerkal, in einem Interview für die Nachrichtenagentur Reuters. Die Ukraine sei laut Zerkal besorgt, dass der US-Präsident Donald Trump die Ukraine von allen Friedensverhandlungen, mit denen er die Beziehungen mit Moskau zu verbessern versucht, ausschließen wolle.
„Wir reden über die Zukunft unseres Landes, und wir wollen nicht von den Verhandlungen ausgeschlossen werden. Wir wollen keine Spielkarte sein. Wir wollen daran teilnehmen“, betonte Zerkal.
Die Vize-Außenministerin glaube nicht mehr an „Gentlemen’s Agreements“, weil Russland ein früheres Abkommen, das Budapester Memorandum 1994 über Nuklearwaffenverzicht der Ukraine, Weißrusslands und Kasachstans im Austausch für die Sicherstellung der territorialen Integrität verletzt habe.
Zerkal wiederholte den Aufruf des Präsidenten der Ukraine Poroschenko an den Westen über eine Aufrechterhaltung der Sanktionen gegen Russland. „Das ist das einzige Instrument, das wir alle haben, um eine weitere Aggression Putins zu verhindern“, so Zerkal.

de.sputniknews.com: Kiew fordert Mitspracherecht bei allen Ukraine-Abkommen zwischen Russland und USA
Kiew besteht darauf, bei allen Abmachungen zwischen Moskau und Washington zur Regulierung des Konflikts in der Ostukraine mitreden zu dürfen. Das erklärte laut der Nachrichtenagentur Reuters die ukrainische Vize-Außenministerin.
Dass der neue US-Präsident Donald Trump Kiew aus den Verhandlungen mit Russland über die Lage in der Ostukraine ausschließen könnte, sei derzeit die größte Sorge der dortigen Führung, so die Agentur.
„Es geht um die Zukunft unseres Landes, und wir wollen aus diesen Verhandlungen nicht ausgeschlossen werden“, sagte Vize-Außenministerin Jelena Serkal. Sie glaube nicht an Vereinbarungen mit Russland, weil Moskau sich an der territorialen Integrität der Ukraine vergriffen habe, so die stellvertretende Ministerin.
Trump könnte indes einen Ausschluss Kiews von den Gesprächen für die Normalisierung des Verhältnisses der USA zu Russland nutzen.
Die ukrainische Vize-Außenministerin wiederholte derweil den Aufruf von Präsident Poroschenko an den Westen, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen: Sanktionen seien „das einzige Instrument, um die Fortsetzung der Aggression vonseiten Russlands aufzuhalten“, so Serkal.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärt, Petro Poroschenko habe sich auf unangemessene Weise über die Erfüllung der Minsker-Abkommen geäußert und damit Kiews Bestreben demonstriert, seinen Verpflichtungen nicht nachzukommen. (Davor hatte Russland Kiew wegen Sabotage der Minsker Abkommen heftig kritisiert.)
Moskau hatte wiederholt erklärt, dass es bei den Minsker Abkommen keine Vertragspartei sei, sondern lediglich als Garant für deren Erfüllung fungiere.

Ukrinform: Die Worte, dass der US-Präsident Donald Trump die Ukraine von den Verhandlungen über den Donbass ausschließen kann, sind eine freie Interpretation der Nachrichtenagentur Reuters und entspricht der Position der Ukraine nicht. Das erklärte die Sprecherin des ukrainischen Außenministeriums, Mariana Betsa, gegenüber „Ukrainska Prawda“.
„Olena Zerkal (die stellvertretende Außenministerin der Ukraine – Red.) sprach nicht über die Besorgnis, dass Trump die Ukraine von den Verhandlungen über den Donbass ausschließen kann, sagte Betsa. Das seien Schlussfolgerungen der Journalisten von Reuters. Betsa zitierte Worte von Zerkal über die Verhandlungen: „Wir vertreten konsequent die Position, dass alle Verhandlungen über die Ukraine, einschließlich der Krim und des Donbass, mit unserer Beteiligung stattfinden müssen. Das ist sehr wichtig, wie es um die Zukunft unseres Landes handelt.“

Dan-news.info: „Die Stromversorgung von Sergejewka, die durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unterbrochen wurde, ist wieder in Betrieb, die etwa 6 betroffenen Einwohner des Dorfes haben wieder Strom in ihren Häusern“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Nach Informationen des operativen Kommandos der DVR erfolgte der Beschuss des südlichen Dorfes Sergejewka durch Kämpfer des nationalistischen Bataillons „Donbass“, die gestern mit 800 Mann in den Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe von Mariupol verlegt wurden.

De.sputniknews.com: Die ukrainische Regierung hat für drei Monate ein vollständiges Einfuhrverbot für Bücher aus Russland, darunter auch für den privaten Eigenbedarf, eingeführt, wie der Chef des ukrainischen Verlegerverbandes gegenüber der ukrainischen Zeitung „Westi“ sagte.
„Vom 1. Januar bis 1. April ist die Einfuhr von Büchern verboten, bis die entsprechenden Rechtakte sowie der Mechanismus zur Einfuhrkontrolle entwickelt sein werden“, so Afonin.
Die Geschäfte würden solang die im vorigen Jahr gelieferten Bücher ausverkaufen.
Zuvor war mitgeteilt worden, dass der ukrainische Präsident Petro Poroschenko ein neues Gesetz über die Einfuhrverbot für russische Bücher mit „antiukrainischem Inhalt“ verabschiedet hätte.
In der Ukraine ist seit 2014 auch die Tätigkeit mehrerer russischer Fernsehsender verboten, unter anderem „Perwyj Kanal“, „Rossija RTR“, „Rossiya 24“ uvm. Grund für das Verbot ist eine angebliche Unvereinbarkeit mit den Vorschriften des Europäischen Übereinkommens über das grenzüberschreitende Fernsehen und der ukrainischen Gesetzgebung.

Dnr-online.ru/rusvesna.su/youtube-Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der DVR hat eine Tendenz zur Verschärfung. Trotz der Anwesenheit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hugs in der Zone der sogenannten ATO beschießen die ukrainischen Verbrecher weiter das Territorium der Volksrepublik und konzentrieren die hauptsächlichen Schläge auf Wohngebiete von Ortschaften.
So haben die ukrainischen Terroristen in den letzten 24 Stunden 875-mal das Territorium der DVR beschossen. Dabei hat der Gegner 49 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm, 11 Panzergeschosse, 191 Mörsergranaten, davon 64 des Kalibers 120mm, sowie 586 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf die frontnahen Bezirke abgefeuert. Außerdem von wurden Waffen von Schützenpanzern und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Leitung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Schirokaja Balka, Michajlowka, Wesjoloje, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Staromichajlowka, Jelenowka, Signalnoje, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskij im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In Folge der Angriffe von den Positionen der 92. Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf den Petrowskij-Bezirk von Donezk wurden sechs Häuser und zwei Wirtschaftsgebäude beschädigt. Informationen über Opfer unter der Zivilbevölkerung werden noch geprüft.
Außerdem geht auf Befehl des Kommandos der ATO der Beschuss der Donezker Filterstation weiter. So wurde heute bei der Ablösung der Schicht der Arbeiter der Filterstation mit Mörsern des Kalibers 82mm geschossen, es wurden fünf Geschosse abgefeuert. Außerdem wurde eine Kläranlage im Gebiet von Dokutschajewsk mit Artilleriesystemen des Kalibers 122mm beschossen. All dies zeugt vom Übergang des Gegners zu härteren Strafaktivitäten gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte, die zuvor in der Nähe der Kontaktlinie entdeckt wurden, fest. Es ist eine Konzentration von Militärtechnik und Personal des Gegners in Richtung Donezk und Mariupol festzustellen. Im Zusammenhang damit ist in diesen Gebieten eine Verschärfung der  Lage zu beobachten.
So haben die zuvor in den Verantwortungsbereich der 36. Marineinfanteriebrigade verlegten 800 Terroristen des Bataillons „Donbass“ mit der Realisierung ihrer Aufträge zu Verschärfung der Lage begonnen. Es ist eine Verstärkung des Feuers auf zivile Infrastrukturobjekte durch sie zu bemerken, in Folge dessen hatten die Einwohner von Sergejewka keinen Strom.
Alle Fälle von Verbrechen des ukrainischen Kommandos wurden von einer Ermittlungsgruppe festgehalten und werden an die Kommission zur Untersuchung der Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte sowie an Vertreter der OSZE-Mission übergeben.
Außerdem hat unsere Aufklärung die Stationierung von drei Antipanzergeschützen „Sturm-S“ des Kalibers 130mm im Gebiet von Sopino, 7 km von der Kontaktlinie, entdeckt sowie die Ankunft einer Scharfschützengruppe im Verantwortungsbereich der 72. mechanisierten Brigade, die provokativ Beschüsse auf die Positionen der Volksmiliz der DVR und Wohngebiete von Ortschaften durchführen soll. Sie eifern den Strafsoldaten nach, die in dieser Woche im Gebiet von Jelenowka einen zivilen Bus beschossen haben.
Und schließlich entdeckt unsere Aufklärung weiter Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, so erlitten Soldaten im 2. Bataillon der 72. Brigade im Gebiet von Nowobachmutowka aufgrund von unvorsichtigem Umgang mit Waffen Verletzungen.

de.sputniknews.com: Ukraine plant Wiedereingliederung der Krim
Die ukrainische Regierung entwickelt gerade einen Plan zur Wiedereingliederung der Krim, wie der Minister für zeitweilig besetztes Territorium und intern vertriebene Personen, Wadim Tschernysch, erklärte.
Die ukrainische Regierung hat demnach Mitte Januar bereits eine Strategie zu Wiedereingliederung des Donbass angenommen. Das Dokument sehe die Gewährleistung verschiedener Dienstleistungen wie etwa Onlineausbildung in ukrainischen Lehranstalten, Organisation von Sportveranstaltungen sowie Wiederherstellung der Fernseh- und Rundfunkinfrastruktur vor.
„Für die Krim wird ein ähnliches Dokument vorbereitet. Es wird von der Öffentlichkeit und von internationalen Partnern besprochen werden. Ich glaube, dafür brauchen wir noch einen Monat“, sagte Tschernysch im Gespräch mit dem Internetportal „Ukrainskaja Prawda“ am Donnerstag.
Wie er zugleich betonte, wird es in dem Dokument nicht um Wiederherstellung von Wirtschaftsverbindungen gehen.

Dan-news.info: „Seit Mittag wurden Beschüsse der Dörfer Leninskoje, Kominternowo und Saitschenko im Nowoasowskij-Bezirk festgestellt. Es wird mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach ihren Informationen haben die ukrainischen Soldaten beim Beschuss der südlichen Dörfer auch großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden geprüft.

De.sputniknews.com: Im Februar 2017, so hofft Kiew, bekommt die Ukraine vom IWF die vierte Kredittranche in Höhe von 1 Mrd. Dollar.
Diese Infografik fasst die teils harten Bedingungen zusammen, unter denen Kiews Wunsch erfüllt werden könnte.

Ukrinform: Nach einem zusätzlichen Gutachten weitet die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine den Kreis der Verdächtigen für den Fall der ersten Maidan-Morde. Das sagte am Donnerstag der Chef des Departements für Sonderermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft, Serhij Horbatjuk vor der Presse.
Horbatjuk sagte, dass gemäß dem ersten Gutachten Schüsse auf Serhij Nigojan, Mychailo Schisnewskyi und Roman Senyk aus einer Entfernung von drei Metern abgegeben worden seien. Nach Version der Ermittler könnten es Maidan-Aktivisten selbst oder ein Provokateur sein. Das neue Gutachten habe gezeigt, dass „der Schuss aus einer größeren Entfernung abgegeben werden könnte“.
Nach Worten von Horbatjuk seien jetzt auch Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden im Kreis der Verdächtigen. Die Ermittler hätten die Sicherheitseinheiten, die dort gewesen seien, festgestellt.
Serhij Nigojan und Mychailo Schisnewskyi wurden am 22. Januar 2014 getötet. Roman Senyk wurde am 22. Januar verletzt und starb am 25. Januar in einem Krankenhaus.

De.sputniknews.com: Russland ist 2016 erstmals der größte Weizen-Exporteur auf dem Weltmarkt geworden, teilte das Russische Exportzentrum mit.
Die russischen Landwirte exportierten demnach im vergangenen Jahr 25 Millionen Tonnen Weizen – das sind 14 Prozent mehr als 2015. Damit überholte Russland auch den bisherigen Export-Leader USA, deren Weizen-Exporte 2016 bei etwa 24 Millionen Tonnen lagen. Kanada und Australien exportierten jeweils 20 Millionen Tonnen, Frankreich und die Ukraine jeweils 18 Tonnen.
Den Angaben des Zentrums zufolge waren 2016 Ägypten, das 5,7 Millionen Tonnen Getreide kaufte, sowie die Türkei und Aserbaidschan die größten Importeure von russischem Weizen.

Dnr-online.ru: In der Nacht auf den 26. Januar wurde das Gebiet der Siedlung des Bergwerks „Trudowskaja“ im Petrowskij-Bezirk von Donezk massiv von Seiten der ukrainischen Streitkräfte mit Artillerie beschossen. Es gab erhebliche Beschädigungen an Wohnhäusern, Wirtschaftsgebäuden, Strom- und Gasnetzen auf der Uroshajnaja-, der Tschechow-, der Finalnaja- und der Petrowskij-Straße.
Wie der Pressedienst des staatlichen Unternehmens „Donbassgas“ mitteilte, waren die Gastechniker zur Lokalisierung der Störung gezwungen die Gasversorgung an den beschädigten Abschnitten abzuschalten. Es wurden etwa 100 Beschädigungen durch Splitter von explodierenden Geschossen der ukrainischen Streitkräfte an den Gasnetzen festgestellt. Zur Beseitigung der Folgen der Störungen wurden die Reparaturbrigaden durch zusätzliche Arbeiter verstärkt. An den Reparaturarbeiten nahmen 50 Menschen und 5 Einheiten Spezialtechnik teil.
Im Verlauf des Tages kamen Einwohner, die die gefährliche frontnahe Zone verlassen hatten, zurück, um den Zustand ihrer Häuser zu überprüfen. Eine Familie, die in der Petrowskij-Straße wohnt, war zum Zeitpunkt des Beschusses nicht  zu Hause.
„Wir waren auf einer Beerdigung von Verwandten und sind über Nacht im Zentrum geblieben. Wir sind gekommen, vom Haus sind nur Ruinen übrigen. Vor kurzem haben wir eine neue Gasausrüstung gekauft. Die Unterlagen für den Gasanschluss waren schon fertig. Jetzt haben wir weder Gas noch Haus“, berichtet Gennadij, ein Einwohner eines zerstörten Hauses in der Petrowskij-Straße.
Der Leiter des Störungsdienstes der Donezker Abteilung von Donbassgas Jewgenij Charanfil merkte an: „Bei der Erledigung der Reparaturarbeiten versuchen wir in erster Linie die Gasversorgung der Häuser wieder in Betrieb zu nehmen, wo Menschen leben. Denn in der Nacht wird eine Temperatur von -15 Grad erwartet. Deshalb haben wir die Reparaturbrigaden mit zusätzlichen Arbeitern verstärkt“.
Wie Spezialisten von Donbassgas bestätigen, gab es seit 2015 keine solch weitgehenden Beschädigungen des Gasnetzes an einem einzelnen Abschnitt. Bis zum Ende des Tages planen die Gastechniker, die Gasversorgung der Einwohner der Siedlung des Bergwerks „Trudoswskaja“ wieder in Betrieb zu nehmen.

Abends:

De.sputniknews.com: Damaskus und Teheran unterstützen nach wie vor die Feuereinstellung in Syrien und setzen ihren gemeinsamen Anti-Terror-Kampf fort, wie die syrische Agentur SANA am Donnerstag nach dem Treffen zwischen dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und dem iranischen Vizeaußenminister Amir Hossein Amir Abdollahian berichtet.
Assad soll demnach die wichtige Rolle Irans bei der Unterstützung des syrischen Volkes im Kampf gegen den Terrorismus und bei der Suche nach einer friedlichen Konfliktlösung, die die Souveränität und territoriale Integrität Syriens wahre, gewürdigt haben….

Dan-news.info:  Thematische Veranstaltungen im Rahmen des vom Oberhaupt der DVR ausgerufenen Jahres des Lesens haben in der Republik mehr als 100.000 Menschen besucht. Dies teilte heute der Pressedienst des Kulturministeriums mit.
„Das Jahr 2016 ist zu Ende, das vom Alexandr Sachartschenko als Jahr des Lesens ausgerufen wurde. Es war auf die Popularisierung des Lesens und der Buchkultur in all ihren Erscheinungsformen gerichtet, auf eine Erhöhung des Erkenntnisinteresses durch Lesen, nicht nur der Schüler und der Jugend, sondern der gesamten Gesellschaft. Im Ganzen wurden im Rahmen des Jahres des Lesens in der Republik mehr als 3000 Massenveranstaltungen durchgeführt, an der etwa 100.000 Menschen teilnahmen“.
Das Ministerium erläuterte, dass zu den verschiedenen thematischen Veranstaltungen Jugendveranstaltungen („Leseboulevard“, „Bibliotheksnacht“), Runde Tische mit Schriftstellern und Bibliothekaren, andere republikanische Festivals und Wettbewerbe („Beste Bibliothek des Jahres 2016“, „Die leseinteressierteste Stadt“, …) sowie eine internationale Konferenz gehörten.
„Das Jahr des Lesens ist eine logische Fortsetzung der vieljährigen Arbeit der öffentlichen Bibliotheken zum Zusammenführen von humanistischem Potential, der Entwicklung der Buch- und Lesekultur der Einwohner der DVR“, fügte das Ministerium hinzu.

de.sputniknews.com: Lugansk: Georgische Söldner der Regierungsarmee werden fahnenflüchtig
Der Lugansker Volkswehrsprecher Andrej Marotschko hat in einer Pressekonferenz im Lugansker Informationszentrum die Fahnenflucht von Dutzenden georgischen Söldnern, die auf der Seite der ukrainischen Regierungsstreitkräfte gekämpft hatten, bekanntgegeben.38 Söldner der sogenannten  „Georgischen Legion“, haben eigenwillig das Gebiet des bewaffneten Konflikts in der Ost-Ukraine wegen ausbleibender Soldzahlungen verlassen,  sagte Marotschko. Die Legionäre seien in einen Bus gestiegen und nach Charkow gefahren, um  später nach Georgien zurückzukehren.
Zuvor hatte Marotschko Fälle einer massenhaften Fahnenflucht unter den Regierungstruppen und ausländischen Söldnern bereits bekanntgegeben. Die ukrainische Regierungsarmee verstärke ihre Positionen im Gebiet der sogenannten „Anti-Terror-Operation“ mit Verbänden ausländischer Legionäre und nationalistischer Kämpfer, die in Konflikte mit den Ortsbewohnern gerieten und sie plündern würden, sagte er.
Ende September hatte die Lugansker Volkswehr  berichtet, dass die ukrainische Regierungsarme wegen  Personalmangels einen Militärverband, in dem mehrheitlich Frauen dienen,  an den Checkpoint in der Nähe der Stadt Popasnaja geschickt hatte….

Dan-news.info: „Etwa um 17 Uhr nachmittags wurde mir mitgeteilt, dass die Gas- und Stromversorgung im Petrowskij-Bezirk wieder vollständig hergestellt ist. Es wurden etwa 100 Beschädigungen am Gasnetz festgestellt“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks Maxim Shukowskij mit.

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