Presseschau vom 22.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends:

Dan-news.info: „Am späten Abend wurde Jasinowataja beschossen. Es wurde ein direkter Treffer eines Geschosses auf ein neunstöckiges Haus im dritten Stadtteil der Stadt festgestellt“, sagte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun.
Nach vorläufiger Informationen wurde mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm geschossen.
„Es war ein direkter Treffer, aber das Geschoss detonierte nicht“, unterstrich Morgun.
Vor Ort arbeiten Vertreter des Zivilschutzministeriums der DVR.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Moskau zu Spekulationen über Militärbasis in Libyen
Russland verhandelt derzeit nicht mit Libyen über den Bau eines Militärstützpunktes auf dessen Territorium, wie Viktor Oserow, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Föderationsrates, mitteilte. „Solche Gespräche werden nicht geführt“, so Oserow.
Er betonte außerdem, dass der bereits bestehende Versorgungsstützpunkt der russischen Kriegsmarine im syrischen Tartus ein Beispiel dafür sei, dass zwischenstaatliche Zusammenarbeit im Bereich der Marine „nicht gegen jemanden, sondern für jemanden“ erfolgen kann.
Die russische Marine könne durchaus „eine Frieden schaffende Rolle im Mittelmeerraum spielen“. Auch Militärbasen könnten „im Kampf gegen Piraten und bei der Grenzüberwachung“ nützlich sein.
Zuvor war von der Neuen Zürcher Zeitung unter Berufung auf italienische Medien berichtet worden, dass Khalifa Haftar, der Staatschef Libyens, eine Vereinbarung für den Bau von zwei russischen Militärobjekten in Tobruk und Bengasi ratifiziert hätte.
Am 18. Januar hatten Russland und Syrien ein Abkommen unterzeichnet, welches die russische Basis für 49 Jahre aus der syrischen Jurisdiktion nimmt. Russland darf den Versorgungsstützpunkt seiner Kriegsmarine im syrischen Tartus ausbauen und modernisieren.
Zu Sowjetzeiten hatte ein aus 30 bis 50 Schiffen bestehendes Geschwader der sowjetischen Kriegsmarine im syrischen Hafen Tartus seinen Stützpunkt. Derzeit befindet sich dort eine materiell-technische Basis der russischen Kriegsflotte.

Dan-news.info: „Die ukrainischen Truppen haben gestern Abend Sajzewo im Norden von Gorlowka beschossen, durch einen direkten Treffer wurde ein Haus auf der Poletajewa-Straße 167 beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte nicht eingegangen sind.

De.sputniknews.com: Russland hat die negativen Auswirkungen der westlichen Sanktionen überwunden, während die österreicheschen Lebensmittellieferanten weiter unter den Gegensanktionen Moskaus leiden. Dies schreibt der österreichische „Kurier“.
Russland ist demnach kein „paradiesischer Absatzmarkt“ mehr für österreichische Lieferanten, wie es einst war. Wie die Kurier-Kolumnistin Irmgard Kischkodas schreibt, hätten noch vor vier Jahren Russen alles gekauft, was gut und teuer war. „Die Zeiten sind vorüber, Paradies ist das keines mehr“, zitiert sie den ehemaligen österreichischen Wirtschaftsdelegierten in Moskau, Dietmar Fellner.
Die Anti-Russlands-Sanktionen hätten die Mentalität der Russen verändert, so Fellner, sie seien „preisbewusster und kritischer“ geworden. Die Sanktionen hält er für ein falsches Mittel und hofft, dass sie sich bald „in Luft auflösen“ würden: Schließlich habe man damit den Ukraine-Konflikt nicht beilegen können. Aber selbst wenn die antirussischen Sanktionen aufgehoben werden sollten, werde es den österreichischen Exporteuren, vor allem jenen von der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft, schwerfallen, sich auf dem russischen Markt wieder zu etablieren. Dank der von den russischen Behörden ins Leben gerufenen Politik der Importsubstitution habe Russland seine eigene Inlandsproduktion kräftig ausgebaut
Kischkodas verweist weiter darauf, dass Österreichs Ausfuhren nach Russland 2013 mit 3,5 Milliarden Euro einen Rekordwert erreicht hatten. Mittlerweile hätten sie sich halbiert.
Fellner hoffe auf die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland  und Österreich. Die  Jahre der wirtschaftlichen Rezession seien in Russland vorüber, 2017 soll die russische Wirtschaft um 1,5 Prozent wachsen, die Inflation auf ein historisches Tief fallen. Das Land brauche nach wie vor Maschinen und Anlagen sowie Holzprodukte und Baustoffe, so Fellner. Zudem  könne eine eventuelle Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA dem Wirtschaftsaufschwung zugute kommen.
Ganz einfach nur liefern, funktioniere meist aber nicht, betont die Kolumnistin, denn die Auslands-Unternehmen, die in Russland  ihre Produkte absetzen wollen, werden nach Verhängung der antirussischen Sanktionen dazu verpflichtet, eine Produktion im Land zu errichten. Allerdings versuchten einige Lebensmittelproduzenten die Sanktionen zu umgehen, indem sie nach Serbien auswichen.

Dan-news.info: An einer Trauerkundgebung zum Gedenken an die vor zwei Jahren beim Beschuss im Stadtteil Bosse im Leninskij-Bezirk von Donezk getöteten Menschen nahmen etwa 3000 Menschen teil. Die Kundgebung fand am Ort der Tragödie im zentralen Teil der Hauptstadt der DVR statt.
An der Kundgebung nahmen auch der Vorsitzende des Volkssowjets der Republik Denis Puschilin, der Leiter der Fraktion „Donezkaja Respublika“ Alexandr Kostenko, der stellvertretende Vorsitzende des zentralen Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respubika“ Andrej Krama, die Leiter der Bezirksverwaltung von Donezk sowie Aktivisten und Einwohner der Hauptstadt teil.
„Wir haben uns heute aus Anlass des Jahrestags der Tragödie versammelt, die unerwartet und plötzlich erfolgte, als die illegitime ukrainische Regierung und ihrer Komplizen hier Beschüsse durchführten und völlig unschuldige Bürger des Donbass starben. Hier wurde vor zwei Jahren ein Trolleybus getroffen, es gab Tote und Verletzte“, erinnerte Kostenko.
Puschilin unterstrich, dass der Beschuss von Bosse im Jahr 2015 unerwartet war, selbst unter Berücksichtigung der Verbrechen, die die Kiewer Truppen bis dahin begangen hatten.
„Es war Krieg, aber dennoch bleibt eine gewisse Hoffnung darauf, dass hier, fast im Zentrum der Stadt, keine Checkpoints zu sehen waren. Aber nein: die ukrainischen Straftruppen beschlossen, dass sie das Recht haben, einen abscheulichen, unmenschlichen Beschuss durchzuführen, dass sie das Recht haben, Leben zu nehmen, Schicksale zu zerstören, dass sie das Recht haben zu entscheiden, wer Recht hat, wer schuldig ist“, unterstrich der Sprecher des Parlaments.
Er fügte hinzu, dass es die Pflicht der Einwohner der DVR ist, sich an die Tragödie von vor zwei Jahren zu erinnern und alles ihnen Mögliche zu tun, um eine Wiederholung in der Zukunft nicht zuzulassen.
Nach Abschluss des offiziellen Teils, der etwa 20 Minuten dauerte, ehrten die Teilnehmer der Kundgebung das Andenken der Toten mit einer Schweigeminuten und legten Blumen am Denkmal wieder, das im letzten Jahr am Ort des Beschusses errichtet wurde.
Wir erinnern daran, dass am 22. Januar 2015 ukrainische Soldaten die Haltestelle „Donezkgormasch“ in Bosse mit Artillerie  beschossen. Dabei starben acht Menschen, 26 wurden verletzt.

Dan-news.info: Aufruf des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko zum zweiten Jahrestag der Tragödie in Bosse
Liebe Landsleute! Am 22. Januar 2015 erfuhr unsere Republik eine große Erschütterung. Genau vor zwei Jahren haben ukrainische Diversanten hinterhältig, zynisch und erbarmungslos das Feuer mit Mörsern auf einen der belebtesten Bezirke von Donezk eröffnet. Der Beschuss erfolgte zur Hauptverkehrszeit, als die Menschen zur Arbeit fuhren. Es starben unsere Landsleute. Einwohner der Donezker Volksrepublik. Unser ganzer Staat versank in Trauer.
Der Feind versuchte, uns in Schrecken zu versetzen, Panik zu säen. Es gelang nicht. Wir alle verspürten den Schmerz eines großen Verlustes… Den Schmerz über den Verlust und Wut. Hass gegen die Mörder, Nazisten, Strafsoldaten. Wir wurden nicht eingeschüchtert, bissen die Zähne zusammen und führten unseren Kampf weiter.
In unserer Natur, in der Mentalität russischer Menschen liegt es, sich in Zeiten einer allgemeinen Gefahr zusammenzuschließen. Als unsere Heimat, unsere Freunde und Verwandten vom Schlag eines gemeinen Feinds getroffen wurden, haben wir uns vereint. Wir bleiben eine vereinte Faust, Kraft, der niemand widerstehen kann.
So war es auch nach Bosse. Bald nach der Tragödie in Donezk befreiten die Truppen der DVR Uglegorsk, Debalzewo. Wir zwangen die Ukraine, die Minsker Vereinbarungen zu unterzeichnen. Unsere Feinde badeten in Blut.
Aber leider hat Kiew seine Fehler nicht begriffen. Die grausamen Straftruppen greifen immer wieder auf dieselbe Weise an. Beschüsse von friedlichen Städten und Bezirken der DVR gingen im Jahr 2015 weiter. Es gab zahlreiche terroristische Drohungen auch im letzten Jahr 2016. Wir werden niemals die Opfer der unmenschlichen ukrainischen Aggression vergessen – unsere Landsleute, die im Bus bei Wolnowacha ermordet wurden. In unserem Gedächtnis bleiben die erschossenen friedlichen Einwohner an den Checkpoints in Jelenowka und Majors. Wir werden niemals denen vergeben, die den gemeinen terroristischen Akt in Donezk ausführten und befahlen, in dessen Ergebnis Arsen Pawlow und Jewgenij Gadlija starben.
Wir werden uns immer an die blutigen Verbrechen der nazistischen Straftruppen erinnern. Und der Feind soll wissen – für jeden Tropfen Blut wird er dreifach bezahlen. So war es und so wird es immer sein!
Das Oberhaupt der DVR, Alexandr Sachartschenko

De.sputniknews.com: Fifa-Chef drohte russischem Vize-Premier
Gianni Infantino, Chef des Weltfußballverbandes Fifa, hat den russischen Vize-Premier Witali Mutko gebeten, seine Kandidatur zur Wahl des Präsidenten des russischen Fußballverbandes zurückzuziehen, wie die Zeitung Daily Mail schreibt.
Demnach soll Infantino Mutko im September letzten Jahres angerufen und ihn gebeten haben, vor dem Hintergrund des Doping-Skandals mit russischen Sportlern von der Leitung des russischen Fußballs abzusehen.
Das Telefongespräch soll einige Tage vor den Wahlen stattgefunden haben.
Der Fifa-Chef soll Mutko dabei auch mitgeteilt haben, dass dessen Engagement auf administrativer Ebene auch dem Weltfußballverband Probleme bereiten könne, so die Zeitung unter Berufung auf „eine Quelle in Moskau“.
Der russische Vize-Premier habe zwar Infantinos Nachricht bekommen, sie aber ignoriert. Die Fifa sah von jeglichen Kommentaren ab.
Mutko war im September 2015 als Chef des russischen Fußballverbandes wiedergewählt worden.

Dnr-news.com: Bis zur Lösung der Sicherheitsfragen im Donbass wird es keine Änderungen in der Verfassung geben – Poroschenko
Bis zur Lösung der Fragen der Sicherheit im Donbass (die Übergabe der Kontrolle der Grenzen der Republiken zu Russland an die Ukraine – Anm. d. Red.) wird es keine Verfassungsänderungen geben, dies erklärte bei einer Feierlichkeit zum Tag der Einheit der Ukraine das Staatsoberhaupt Petr Poroschenko.
„Bis zur Lösung dieser Probleme werden auf der Tagesordnung keine politischen Fragen stehen, das gilt auch für Änderungen in der Verfassung“, sagte er.
„Wir sind den Minsker Vereinbarungen verpflichtet, so schwer uns das auch fällt, aber wir verzichten auf keine unserer prinzipiellen Positionen. Darüber hinaus haben wir unserer westlichen Partner in einem schwierigen Dialog davon überzeugt, dass jeglichen Schritten der politischen Regulierung ein klarer und unstreitbarer Fortschritt in den Fragen der Sicherheit vorangehen muss – ein dauerhafter Waffenstillstand, der Abzug der russischen Besatzertruppen, der Abzug der Militärtechnik, die Entwaffnung der militanten Kämpfer, die Kontrolle über die unkontrollierten Abschnitte der ukrainisch-russischen Grenze zunächst durch die OSZE und dann durch unsere ruhmreichen Grenzschützer“, erklärte Poroschenko.

Nachmittags:

Dnr-news.com: Poroschenko erklärte, dass er nicht vorhabe, auf den Donbass zu verzichten
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko kritisierte scharf die Idee „einiger Politiker“, die Aufgabe des Donbass betreffend….
„Es ist schmerzlich, an einem solchen Tag (Tag der Einheit der Ukraine – Anm. d. Übers.) davon zu sprechen, aber es gibt bei uns politische Kräfte, die uns in sorgfältig verschleierter Form vorschlagen, auf den Donbass zu verzichten….“
Poroschenko erklärte, dass diese politischen Kräfte dazu aufrufen, „sich zu den Einwohnern der okkupierten Gebiete so zu verhalten, als wären sie nicht mehr unsere Staatsbürger“.
„Diese Strategie wird hundertprozentig nicht zum Frieden führen. Das Ziel Russlands ist nicht Donezk oder Lugansk, das Ziel Russlands ist die gesamte Ukraine, nicht nur die Krim und Sewastopol“, sagte der ukrainische Präsident.

de.sputniknews.com: „So ein Quatsch!“ – Mutko dementiert angeblichen Fifa-Chef-Anruf
Der russische Vize-Premier Witali Mutko hat die Daily-Mail-Meldung über einen angeblichen Anruf von Fifa-Chef Gianno Infantino vor seiner Wiederwahl zum Präsidenten des russischen Fußballverbandes 2015 als „Quatsch“ bezeichnet. „Wenn er mich darum gebeten hätte, hätte ich nicht kandidiert“, so Mutko. Er pflege gute Beziehungen zu dem Weltfußballverband und wenn die Fifa etwas „empfohlen hätte“, hätte er sich das auch zu Herzen genommen.
Am Sonntag hatte die Zeitung Daily Mail von einem Telefongespräch berichtet, in welchem Infantino Mutko, gebeten haben soll, seine Kandidatur zur Wahl des Präsidenten des russischen Fußballverbandes, vor dem Hintergrund des Doping-Skandals mit russischen Sportlern, zurückzuziehen.
Wada-Chef Richard McLaren hatte Russland in seinem Bericht vom 18. Juli staatlich organisiertes Doping vorgeworfen. Die Wada forderte Fifa dazu auf, Mutkos Rolle dabei zu untersuchen.
Am 9. Dezember hatte der kanadische Anwalt Richard McLaren den zweiten Teil seiner Ermittlungen im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) vorgestellt. Aus welchen hervorgeht, dass es keinerlei Beweise für eine Beteiligung Mutkos an dem Doping-Skandal gebe.

de.sputniknews.com: Doping-Verdacht: IBU trifft erste Entscheidung zu russischen Biathleten
Der Biathlon-Weltverband IBU hat die Verfahren gegen 22 von insgesamt 29 russische Biathleten, die unter Doping-Verdacht standen, aufgrund fehlender Beweise abgeschlossen, wie Alexander Krawzow, der Präsident des russischen Biathlon-Verbandes, mitteilte. Demnach wurden 22 russische Sportler freigesprochen. Der russische Biathlon-Verband wird bis 5. Februar Informationen über die restliche Sportler liefern. Damit ermittelt IBU nun noch gegen sieben russische Sportler.
In Antholz findet derzeit ein außerordentlicher Kongress der IBU statt, bei welchem die Ermittlungsergebnisse der IBU-Kommission bezüglich der Wada-Berichte analysiert werden.
Wada-Ermittler Richard McLaren hatte in seinen im Dezember veröffentlichten Untersuchungen zum Doping-Skandal, 31 Biathleten sowie mehrere Skilangläufer aus Russland belastet. Die Internationale Biathlon-Union IBU gründete daraufhin eine fünfköpfige Expertengruppe, die sich der Fälle annehmen und den Weltverband beraten sollte.
Daraufhin leitete die IBU ein Verfahren gegen den russischen Biathlon-Verband sowie 29 Athleten ein.

ukrinform: Obwohl die Vereinigung der UVR (Ukrainische Volksrepublik) und der WUVR (Westukrainischen Volksrepublik) im Jahr 1919 nur symbolischen Charakter hatte, so markierte sie doch die geografischen, politischen und identitätsstiftenden Konturen der vereinten Ukraine.
Dies erklärte der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko während der feierlichen Veranstaltung zum Tag der Einheit in Kiew, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent….
Das Staatsoberhaupt stellte fest, dass die Einheit eine starke, lebendige Idee geblieben sei, die an die Nachkommen übertragen wird und deretwegen die Ukrainer diesen Tag feierlich begehen.
„Die Einheit, wie ich bereits sagte, das ist ein unteilbares Ganzes aller ukrainischer Gebiete, die irgendwann einmal zu verschiedenen Imperien gehörten, aber jetzt vereint sind in einem unabhängigen europäischen Staat. Die Einheit ist nicht nur territorial. Das ist auch die geistige Einheit, gemeinsame Werte, Ideale, Bestrebungen. Das ist die starke Familie aller Bürger der Ukraine“, sagte Poroschenko.
Außerdem hob er die konsolidierende Rolle der ukrainischen Sprache hervor.
„Im Alltag und in der Familie sprechen wir ukrainisch, russisch, krimtatarisch, und in anderen Sprachen, doch uns vereint die einzige Staatssprache – das Ukrainische. Wir gehen in unterschiedliche Kirchen, aber wir haben denselben Gott. Und das Land ist ein einziges. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit und die gleichen Probleme. Wir freuen uns gemeinsam und wir sind gemeinsam traurig. Wir haben denselben Feind und dasselbe Ziel“, sagte der Präsident…
Poroschenko betonte, dass die ukrainischen Helden heute im Osten nicht für die Rückkehr einzelner Territorien kämpfen, sondern für die ungeteilte ukrainische Erde: Vom äußersten nördlichen Punkt, dem Dorf Gremjatsch in Tschernigow bis zum südlichsten Punkt, Foros, auf unserer Krim, vom westlichsten Dorf Solomonow in Transkarpartien bis zum östlichsten Ranaja Sara im Lugansker Gebiet.“

de.sputniknews.com: Medwedew: Agrarbranche muss Sanktionen ausnutzen
Russlands landwirtschaftliche Produktionsbetriebe sollen die gegen Russland verhängten Sanktionen ausnutzen, wie Premierminister Dmitri Medwedew am Sonntag beim Parteikongress von „Einiges Russland“ äußerte. Moskau rechne nicht mit einer baldigen Aufhebung der Beschränkungen. „Unsere Agrarier, für die im Allgemeinen eine günstige Situation entstanden ist, sollten diese aktiv ausnutzen. Wir unterstützen sie dabei, weil wir uns selbst unter allen Umständen mit Lebensmitteln versorgen können müssen“, so Medwedew.
Ihm zufolge hatte Russland im Jahr 2016 eine Rekord-Getreideernte von 119 Millionen Tonnen eingebracht. Die Landwirtschaft sei um drei Prozent gewachsen.
„Man sollte besonders aussichtsreiche Wirtschaftszweige unterstützen, die selbst in dieser nicht ganz einfachen Situation wachsen“, so der Premier.
Zuvor hatte Russlands Erster Vizepremier Igor Schuwalow beim Gaidar-Forum betont, dass Russland früher oder später seinen eigenen Nahrungsmittelmarkt öffnen werden müsse.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise im Jahr 2014 nachhaltig belastet. Die EU und die USA haben die anfangs gegen natürliche Personen und einzelne Unternehmen verhängten Sanktionen auf ganze Sektoren der russischen Wirtschaft ausgedehnt. Russland reagierte mit Einschränkungen der Lebensmittelimporte aus jenen Ländern, die diese Sanktionen unterstützten.
Sechs Tage vor seinem Amtsende hatte US-Präsident hatte Barack Obama die Sanktionen gegen Russland wegen der Lage in der Ukraine für ein weiteres Jahr verlängert.

Dnr-news.com: In Kiew wurde eine Gedenktafel für den Gründer der OUN Jewgenij Konowalez enthüllt
Die Gedenktafel für den Gründer der Organisation ukrainischer Nationalisten (OUN) und Mitkämpfer Stepan Banderas Jewgenij Konowalez wurde in der Schützen-Straße in Kiew enthüllt.
„Jewgenij Konowalez ist einer der Erbauer der ukrainischen Armee. Diese Idee besteht 100 Jahre“, erklärte bei der Eröffnungszeremonie der Kulturminister der Ukraine Jewgenij Nimschtschuk.
Gesegnet wurde sie durch die Geistlichkeit der ukrainischen orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats und die ukrainischen griechisch-katholischen Kirche.

Dnr-online.ru/rusvesna.su/youtube-Seite des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR hat sich in den letzten 24 Stunden verschlechtert.
Die verbrecherischen Streitkräfte der Ukraine haben die Zahl der Beschüsse des Territoriums der Republik im Vergleich zu den vorgehenden 24 Stunden fast verdreifacht. Die Zahl der Beschüsse betrug 1428.
Dabei hat der Gegner 60 Artilleriegeschosse, 8 vom Kaliber 152mm und 52 vom Kaliber 122mm, 306 Mörsergeschosse Mörsergeschosse, darunter 97 vom Kalibers 120mm und 209 vom Kaliber 82mm, sowie 860 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurden Schützenpanzer und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk, des Kommandeurs der 55. Artilleriebrigade Brusow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Shelesnaja Balka, Schirokaja Balka, Michajlowka, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Krutaja Balka, Jasinowataja, Wesjoloje, Signalnoje, Alexandrowka, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo,Oktjabrj, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte traf ein Geschoss des Kalibers 122mm ein Wohnhaus in Jasinowataja. Zum Glück detonierte das Geschoss nicht und friedliche Einwohner wurden nicht verletzt. Von einer operativen Gruppe des Zivilschutzministeriums wurde das Geschoss geborgen und für die weitere Verwendung abtransportiert.
Die ukrainische Militärführung liefert weiter Technik aus Lagern in die Zone des militärischen Konflikts, die zuvor schon von Personal der ukrainischen Streitkräfte ausgeschlachtet wurde. So wurde festgestellt, dass Abteilungen der Luftabwehr aus nicht funktionstüchtiger Technik in der „ATO“-Zone eingetroffen ist, die entlang der gesamten Kontaktlinie verteilt wurde und die jetzt versucht wird durch die Truppenteile auf Rechnung der Soldaten zu reparieren.
Ebenfalls ist aufgrund des Absinkens des moralisch-psychischen Levels der Soldaten eine Kommission aus dem Stab der „ATO“ zur Überprüfung der 36. Marineinfanteriebrigade eingetroffen. Es ist festzustellen, dass die Abteilungskommandeurs Treffen von Vertretern der Kommission mit demoralisierten Teilen der Soldaten verhindert haben, indem sie die schwächsten Soldaten in diesen Tagen an die vordersten Positionen verbannt haben. Dabei befassen sich Strafbataillone der Nationalgarde aus den Reihen eifriger Nazisten, die in der zweiten Verteidigungslinie oder im Hinterland stationiert sind, damit, die Marineinfanteristen dort festzuhalten.
Nachdem sie die Zahl der Beschüsse trotz der Arbeit des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission in der Ukraine A. Hug festgehalten hat, beschuldigt das ukrainische verbrecherische Kommando weiterhin uns der Verletzung der Vereinbarungen und der Durchführung von Provokationen in Bezug auf die ukrainischen Streitkräfte. Dies ist mit einem Versuch des ukrainischen Marionettenregimes verbunden, das Mitleid seiner westlichen Kuratoren zu erregen, um weiterhin Hilfe bei der militärischen Einnahme der Territorien des Donbass zu erhalten, die es wegen des volksfeindlichen Kurses und systematischer Akte des Genozids und des Terrorismus verloren hat.

de.sputniknews.com: Doping-Doku: Neue Details über ARD-Whistleblower bekannt
Der russische Leichtathlet und Whistleblower der neuen ARD-Doku über angebliches Doping im russischen Sport, Andrej Dmitrijew, hat fünf Jahre lang an einer US-Militär-Fachhochschule in Virginia studiert, wie die „Sportschau“ am Sonntag berichtete. Demnach soll Dmitrijew 2009 in die USA gereist sein. Damals sei er Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft Russlands gewesen.
Die neue „Doping-Enthüllungs-Geschichte“ soll in der Nacht auf Montag gesendet werden.
Am Freitag hatte der deutsche Journalist Hajo Seppelt in seinem Twitter-Profil mitgeteilt, am 22. Januar werde die  ARD seinen neuen Dokumentarfilm über Doping im russischen Sport zeigen. Unter anderem wurde bekannt, dass der russische Läufer Andrej Dmitrijew einer der Whistleblower ist.
Die russische Leichtathletin Anastasija Basdirewa, die ebenfalls in der neuen Doku zu sehen sein soll, hatte in einem Interview mit dem Nachrichtenportal RT erläutert, dass man in dem Film „nicht existierende Geschichten und Fakten“ erwarten sollte.
Laut Basdirewa hat Dmitrijew Lügen verbreitet, um damit Geld zu verdienen. Seine größte Errungenschaft sei die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft im Jahr 2009 gewesen.
„Leider wollen die Journalisten, die gierig nach Sensationen sind, in der Regel nichts über die Besonderheiten des psychologischen und faktischen Porträts derjenigen Menschen wissen, die ‚die ganze Wahrheit offenbaren‘“, sagte Basdirewa in diesem Zusammenhang.

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte verstärken ihre Positionen entlang der Kontaktlinie, unter anderem auch im Gebiet von Staniza Luganskaja, wo gemäß der Rahmenvereinbarung eine Trennung von Kräften und Mitteln stattfinden soll, die für den 25. Januar angesetzt ist“, heißt es in der Mitteilung der Volksmiliz.
„Trotz unseres Bestrebens nach einer friedlichen Regelung des Konflikts und bei vollständiger Einhaltung der Bedingungen des  Regimes der  Feuereinstellung von unserer Seite, heizt das ukrainische Kommando die Lage in der Region weiter an, indem es seine schwere Technik, die von den Minsker Vereinbarungen verboten ist, an der Abgrenzungslinie umgruppiert.“
„Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich  der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Staniza Luganskaja trotz der Vereinbarung zum Abzug von Abteilungen auf Anweisung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte ein Maßnahmekomplex zur Verstärkung der Positionen durchgeführt wird. Außerdem werden auf Fahrzeugen Eisenbetonplatten zur zusätzlichen Schaffung von Befestigungen herangebracht. Nach unseren Informationen werden im Gebiet von Makarow im Staniza-Luganskaja-Bezirk eine Verlegung von Kolonnen mit Waffen und Militärtechnik des Gegners in Richtung Walujskoje bemerkt, darunter drei 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ auf Sattelschleppern und sechs Lastwagen „Ural“.“
„Im Gebiet von Olchowoje wurde eine Konzentration von 10 Einheiten Panzertechnik des Gegners, darunter 4  MTLB und ebenso viele Schützpanzer, entdeckt“.
Die Volksmiliz hält weiterhin alle Punkte der Minsker Vereinbarungen ein und reagiert nicht auf Provokationen des Aggressor, die die Absicht haben, Kämpfe zu entfachen.
„Auf den Übungsplätzen der Volksmiliz der LVR gehen die planmäßigen Übungen zur militärischen Ausbildung und Erhöhung der Geschlossenheit von Panzergrenadier- und technischen Abteilungen sowie von Kommunikationsabteilungen und dem Hinterland weiter. Es werden regelmäßig Übungen mit dem Personal der Abteilungen durchgeführt, um ein höheres Niveau der militärischen Fertigkeiten zu erreichen“, teilte die Volksmiliz mit.
„Unter anderem wurden am 18./19. Januar in den Abteilungen der 7. Einheit Übungen zur Organisation der Kommunikation in der Kette Kompanie-Bataillon-Kolonne durchgeführt. Die militärischen Kommunikationsexperten haben Aufgaben zur Stationierung von Feldknotenpunkten auf militärischen Fahrzeugen und zur Einrichtung von Kommunikation unter Bedingungen, dass der Gegner Funkstörungen durchführt sowohl an einem Ort als auch während der Bewegung durchgeführt, wobei die Regeln des Funkverkehrs eingehalten wurden und auftauchende Störungen beseitigt wurden“, teilte die Verteidigungsbehörde mit.
de.sputniknews.com: DOSB-Präsident fordert Komplettausschluss Russlands bei Olympia
Der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, ruft zum völligen Ausschluss Russlands aus Olympia auf, sollten sich die Doping-Vorwürfe bestätigen. Dies sagte er in einem Interview gegenüber der „Welt am Sonntag“. Demnach sieht Hörmann die Notwendigkeit, ein „klares Signal“ zu senden, dass Sport mit Doping nicht funktionieren könne.
Falls sich bestätigen sollte, „dass es in Russland Staatsdoping gegeben hat“ und, dass die offiziellen Institutionen in Russland daran beteiligt waren, so habe „das russische Nationale Olympische Komitee damit gegebenenfalls eindeutig gegen die IOC-Charta verstoßen“, betonte Hörmann. Damit sei ein Ausschluss Russlands von den olympischen Spielen in „Pyeongchang und gegebenenfalls auch für Tokio“ unumgänglich.
Bei solch harten Verstößen gegen die IOC-Charta müsse eine Nation „die härteste Form der Strafe erfahren”, so Hörmann weiter.
Auch den Auftritt der russischen Mannschaft bei den olympischen Spielen im letzten Jahr halte er für falsch. „Die Mannschaft Russlands hätte niemals unter diesen Gegebenheiten und in dieser großen Mannschaft dort auflaufen dürfen”, so der Funktionär. Der Auftritt der russischen Mannschaft sei für „die Außenwirkung des Weltsports“ schädlich gewesen…

Lug-info.com: Beschuss von Dolgoje (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Am 22. Januar um 10:45 wurde von den ukrainischen Straftruppen aus dem Gebiet von Lopaskino ein barbarischer Terrorakt gegen die friedliche Bevölkerung begangen – der Beschuss von Wohnhäusern von Dolgoje. Die ukrainischen Soldaten verwendeten Granatwerfer (mehr als 10 Schüsse) sowie großkalibrige Maschinengewehre“, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
In der Folge des Beschusses wurde auf der Friedensstraße das Dach des Hauses Nr. 6 beschädigt und die Fensterscheiben des Hauses Nr. 5 zerstört. Ebenfalls wurde die Fassade des Hauses Nr. 2 auf der Sadowa-Straße beschädigt und dort die Fensterscheiben herausgeschlagen.
„Opfer gibt es keine. Der Beschuss begann unerwartet, aber die örtlichen Einwohner haben schnell die Schutzräume erreichen können“, fügte die Volksmiliz hinzu.
Die Kiewer Truppen haben heute ein zweites Mal das Dorf Dolgoje im Slawjanoserbskij-Bezirk beschossen.
„Es waren insgesamt sechs Stunden seit dem Zeitpunkt vergangen, zu dem die ukrainischen Truppen private Häuser in Dolgoje beschossen haben, als die Kriegsverbrecher der ukrainischen Streitkräfte wieder das Regime der Feuereinstellung verletzt haben“, teilte die Volksmiliz mit.
„Um 17:00 haben die ukrainischen Straftruppen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte das Feuer mit Antipanzerraketen und Schusswaffen in Richtung von Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und einer Gruppe Journalisten eröffnet, die sich auf der Zentralnaja-Straße in Dolgoje befanden, um dort die Folgen der Beschüsse zu dokumentieren. Durch einen glücklichen Zufall konnten Opfer vermieden werden“, teilte die Verteidigungsbehörde mit.
„Wir hoffen, dass dieser Vorfall von der OSZE-Mission nicht unbemerkt bleibt und der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug bei seinem Besuch in der LVR am 24. und 25. Januar eine angemessene Bewertung der systematischen Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte gibt“, erklärte die Volksmiliz.

abends:

de.sputniknews.com:„Nichtskönner bleiben Nichtskönner“: Saakaschwili wettert gegen ukrainische Medien
Der Ex-Gouverneur des ukrainischen Schwarzmeer-Gebiets Odessa und Ex-Präsident Georgiens, Michail Saakaschwili, hat via Facebook seine Unzufriedenheit über einige ukrainische Medien geäußert, die seine Teilnahme am Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump kritisierten. Die Medien, die zuerst laut Saakaschwili über seine Anwesenheit bei der Zeremonie erst gar nichts  hätten schreiben wollen, hätten jedoch später „seine Fotos gepostet, die von Menschen aufgenommen wurden, die Kontakte zu Russland unterhalten“.
Die Fotos wurden folgendermaßen beschriftet: „Saakaschwili hat die Inauguration hinterm Zaun angeschaut.“ Saakaschwili will in dem Moment jedoch nur Ausgang auf den restlichen Teil seiner Gruppe gewartet haben.
„Nichtskönner bleiben Nichtskönner. Ich habe nichts zu beweisen und nichts zu sagen! In den vergangenen Wochen habe ich Kontakte mit dem Trump-Team geknüpft, von denen ich die meisten persönlich kenne. Ich habe vor, mit Freunden der Ukraine in dieser Administration zusammenzuarbeiten, egal welche Äußerungen unsere Feinde unterbreiten“, sagte Saakaschwili.
„Sie machen unerlaubt von mir Fotos, entweder im Flughafen oder beim Ausgang nach dem Amtsantritt, und reden dann das Blaue vom Himmel. All dies beweist, dass wir in die richtige Richtung gehen und Feinde uns fürchten.“
Donald Trump war am Freitag in Washington feierlich ins Amt eingeführt worden.
Saakaschwili hatte 18 Monate als Gouverneur die südukrainische Schwarzmeerregion Odessa regiert. Am 7. November trat er zurück. Grund für diese Entscheidung war ein Konflikt mit Staatschef Petro Poroschenko. Saakaschwili warf dem Präsidenten vor, korrupte Clans in Odessa zu schützen.
Saakaschwili war von 2004 bis 2013 Präsident Georgiens. In seiner Heimat liegt gegen ihn ein Haftbefehl wegen Unterschlagung und Amtsmissbrauch vor.

Dan-news.info: Der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug bestätigte, dass die ukrainischen Truppen ihre Positionen in der Nähe der Donezker Filterstation stationiert haben. Eine solche Erklärung gab Hug auf einer Pressekonferenz in Donezk ab.
„Als wir uns an der DFS befanden, sahen wir, dass auf dem von der Regierung der Ukraine kontrollierten Gebiet neue militärische Objekte gebaut werden. Sie befinden sich nicht auf dem offenen Feld, sondern an einem Ort, wo Schaden zugefügt werden kann. Die Ortschaft Krutaja Balka und die DFS befinden sich im Grunde zwischen diesen Positionen. Wenn dieser Prozess nicht endet, verstehen Sie selbst, was geschehen wird“, sagte der stellvertretende Leiter der Mission.
Er unterstrich die Notwendigkeit, die Anstrengungen zur Trennung der Kräfte in der Konfliktzone und zur Feuereinstellung entlang der gesamten Kontaktlinie fortzusetzen.

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