Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 21.01.2017

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Wpered.su: http://wpered.su/2017/01/16/k-73-j-godovshhine-prekrashheniya-deyatelnosti-molodoj-gvardii/
Am 16. Januar fand auf Initiative des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR gemeinsam mit der historischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität in einer der Schulen von Makejewka eine Unterrichtsstunde zu Mut und Heldentum „Mit wie viel Blut wurde der Planet durch sie gerettet“, die dem 73. Jahrestag des Endes der Aktivität der antifaschistischen Untergrundorganisation „Junge Garde“ gewidmet war.
Die Kriegsjahre sind immer weiter entfernt. Die Veteranen des Großen Vaterländischen Kriegs sterben. Auch die Erinnerung an jenen Krieg lässt nach. Was weiß die heutige Jugend über den Krieg? Zwei, drei Schlachten, den Namen des großen Heerführers. Und dieser Krieg stellt sich schon als ein weit entfernter Krieg aus dem letzten Jahrhundert dar. Aber noch ist die Generation am Leben, die sich an diesen Krieg erinnert und über ihn erzählen kann.
„Im Jahr 1942, am 29. September, haben Hitler-Soldaten 32 Bergleute, die die Arbeit des Bergwerks sabotiert haben, im Stadtpark von Krasnodon lebendig begraben. Dieses schreckliche Ereignis wurde der Ausgangspunkt für die Bildung einer Untergrundjugendorganisation, die auf Vorschlag von Sergej Tjulenin „Junge Garde“ genannt wurde.
Es ist nicht schwer, die militärischen Heldentaten und den Mut der Krasnodoner Jungen und Mädchen dieser weit entfernten vierziger Jahre richtig einzuschätzen. Der Sieg entstand aus großen und kleinen Schlachten, bekannten und unbekannten, aus Mut und Heldentum konkreter Menschen. Und Gott sei Dank, dass die Geschichte die Namen derer bewahrt hat, die in den Reihen der „Jungen Garde“ gekämpft haben“, erzählte der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Saenko den jungen Leuten.
Für die Schüler der Schule erfolgte ein Exkurs in die Geschichte, es wurden interessante Fälle und historische Fakten über das Leben der bekanntesten Junggardisten erzählt – Uljana Gromowa, Wasilij Gukow, Iwan Semnuchow, Oleg Koschewoje, Wasilij Lebaschow, Anatolij Lopuchow, Sergej Tretjakewitsch, Ljubow Schewzowa und andere. Die Kinder hörten gesapannt die Geschichte über die Helden des antifaschistischen Untergrunds, die in ihrem Alter für die Verteidigung der Heimat für ihre Land, die Sowjetunion, aufstanden. Den Kindern gefiel auch die Erzählung über die Aktivität der Komsomol-Organisation in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs, in der Nachkriegszeit und der Gegenwart.
Nicht ganz drei Monate existierte die Jugendorganisation „Junge Garde“, die in Krasnodon von Oktober 1942 bis Januar 1943 aktiv war. Am 20. Juli 2042 wurden Krasnodon von den Faschisten eingenommen. Die Hitlersoldaten errichteten ihre „Ordnung“. Es wurde ein Verwaltung geschaffen, ein Arbeitsamt, es wurde Polizei eingerichtet, die Gestapo kam. Direkt nach der Ankunft begannen Massenfestnahmen von Kommunisten, Komsomolzen. Auf den Straßen von Krasnodon, an den Wänden der Häuser erschienen Aushänge der Besatzer. Nur unter den härtesten nazistischen und faschistischen Regimen, wo jede Moral, Respekt gegenüber Menschen, Toleranz und Bestreben zu Frieden und Freundschaft fehlt, ist die Tätigkeit der kommunistischen Bewegung verboten – dies ist die höchste Erscheinung der Menschenfeindlichkeit, umso mehr, wenn sie sich gegen die Jugend richtet.
Den jungen Leuten wurde der Eid vorgelesen, den die Junggardisten ablegten „Ich, der ich in die Reihen der „Jungen Garde“ eintrete, gelobe angesichts meiner Waffenbrüder, angesichts meines vielgeprüften Landes, angesichts des gesamten Volks feierlich, widerspruchslos jede Aufgabe zu erfüllen, die mir die übergeordneten Genossen erteilen. Alles als tiefstes Geheimnis zu wahren, was meine Arbeit in der „Jungen Garde“ betrifft. Ich schwöre, erbarmungslos für verbrannte, verwüstete Städte und Dörfer, für das Blut unserer Menschen, für den Märtyrertod von 30 Bergleuten Rache zu nehmen. Und wenn für diese Rache mein Leben verlangt wird, werde ich es ohne eine Minute des Zögerns geben. Wenn ich diesen heiligen Eid unter Foltern oder aus Feigheit breche, so soll mein Name, meine Verwandten auf ewig verflucht sein und mich soll die harte Hand meiner Genossen strafen. Blut für Blut. Tod für Tod.“
Manchen Schülern traten die Tränen in die Augen aufgrund dieser Worte, aufgrund der Kriegslieder und -gedichte. Am Ende der Unterrichtsstunde verabredeten die jungen Leute, den Veteranen, den Kindern des Kriegs mehr Aufmerksamkeit zu widmen, mehr patriotische Treffen zu historischen Themen durchzuführen und auf jeden Fall die Patenschaft über ein Denkmal zur Geschichte des Großen Vaterländischen Kriegs zu übernehmen.
Im Namen der Makejewker Komsomolorganisation danken wir der Kandidatin der Geschichtswissenschaften, der Dozentin am Lehrstuhl für die Geschichte Russland und der slawischen Völker Jelena Schkribitjko für die geleistete methodische Hilfe bei der Organisation der Unterrichtsstunde zu Mut und Heldentum.

Wpered.su: http://wpered.su/2017/01/21/doneckie-kommunisty-vozlozhili-cvety-k-pamyatniku-leninu-foto/
Heute am 21. Januar haben aus Anlass des 93. Todestags von W. I. Lenin Vertreter des ZK der KP der DVR, des Donezker Stadtkomitees der KP der DVR, der Union Sowjetischer Offiziere der DVR, des Komsomol der DVR und der gesellschaftlichen Organisation „Frauenunion – Hoffnung des Donbass“ Blumen am Denkmal des sowjetischen Führers niedergelegt. Insgesamt nahmen einige hundert Menschen an der Veranstaltung teil.
„Wir sind deshalb zum Lenin-Denkmal gekommen, weil der Weg, den er gezeigt hat, unser Weg ist, der Weg der Donezker Volksrepublik. Vor drei Jahren sind wir für unsere Sache, für den Weg, den uns Wladimir Iljitsch schon im Jahr 1917 gewiesen hat, aufgestanden. Wir wissen, wenn die Ideen die Massen ergreifen, dann wird eine gerechte Gesellschaft errichtet. Heute läuft die Suche nach den ideologischen Wegen der weiteren Entwicklung unseres Staates, laufen heftige Debatten. Aber die grundlegende Ideologie liegt in der Benennung unseres Staates – Donezker Volksrepublik“, sagte der erste Sekretär des ZK der KP der DVR Boris Litwinow.
Niederlegungen von Blumen am Lenindenkmal fanden praktisch in allen Städten und Bezirken der DVR statt.

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s