Presseschau vom 20.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Syrische Soldaten durch Oppositionskämpfer hingerichtet – UN-Dokument.
Kämpfer der sogenannten Levante-Front haben sich in Aleppo grausam an Militärs der syrischen Regierungstruppen gerächt, wie Syriens UN-Botschaft am Freitag mitteilte.
Wie aus einem Schreiben des Interims-Geschäftsführers der syrischen Vertretung, Munzer Munzer, an den UN-Generalsekretär und den Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrates hervorgeht, haben die syrischen Behörden nach der Befreiung von Ost-Aleppo in einer Schule „Muhadassa“ im Stadtviertel Al-Sukkari 23 Leichen entdeckt.
„Diese Schule diente als Stab einer Terroristengruppe der ‚Levante-Front‘, der Brigade ‚Morgenrot des Islam‘, die von den Regierungen mancher Staaten zur ‚gemäßigten syrischen Opposition‘ gezählt wird“, heißt es weiter.
Die syrischen Behörden hätten bereits 20 Opfer identifizieren können. Sie alle seien „Angehörige der syrischen Armee“. Zudem seien weitere 37 Leichen gefunden worden, die allerdings derzeit noch identifiziert würden.
„Den meisten Toten wurde die Kehle durchgeschnitten. Manche wurden per Kopfschuss getötet, der das Gesicht verunstaltete, andere weisen Folterspuren auf“, schreibt Munzer weiter.
Ende Dezember hatten Vertreter der syrischen Militärpolizei berichtet, dass im Stadtviertel al Sukkari die Leichen hingerichteter Menschen gefunden worden seien, darunter auch tote Kinder.
Die syrische Stadt Aleppo war im Dezember vollkommen von den bewaffneten Gruppierungen befreit worden und wird nun von den syrischen Regierungstruppen kontrolliert.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit 82mm-Mörsern beschossen.

 

Dan-news.info/dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
Die Straße Donezk – Dokutschajewsk und Wohnhäuser in Jelenowka wurden von den ukrainischen Streitkräften provokativ beschossen. Dabei wurden eine Frau verletzt und ein Haus beschädigt.
„Heute Morgen gab es einen Durchbruchversuch der ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Beresowoje, der von einem Artilleriebeschuss begleitet war. Es wurde eine Frau verletzt, die mit dem Bus Donezk – Dokutschajewsk fuhr, in einem Haus wurden die Fenster zerschlagen. Derzeit ist die Straße gesperrt“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung von Jelenowka Igor Sjakerin mit.
„Die Frau die heute Morgen zu uns gekommen ist hat Splitterverletzungen am Oberschenkel, ihr Zustand ist zufriedenstellend“, teilte der leitende Arzt des Republikanischen Traumatologischen Zentrums Alexandr Krawtschenko mit.
Er fügte hinzu, dass die Frau trotzdem weiter unter ärztlicher Beobachtung bleibt.

 

De.sputniknews.com: Amphitheater Palmyra durch IS-Terroristen teilweise gesprengt.
Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat in Syriens antiker Oasenstadt Palmyra Berichten zufolge das römische Amphitheater teilweise in die Luft gespregt.
Die IS-Extremisten haben das zentrale Teil des Amphitheaters zertört, das zum Unesco-Weltkulturerbe gehört, wie das syrische Staatsfernsehen am Freitag berichtet.
Im Mai 2016 hatte das Orchester des russischen Mariinski-Theater im Amphitheater – anlässlich der Befreiung Palmyras – ein Konzert gegeben.
Die IS-Dschihadisten, die Palmyra erstmals im Mai 2015 eingenommen hatten, waren im März von der syrischen Armee und der russischen Luftwaffe aus der historischen Stadt verdrängt worden. Im Dezember gelang es den Terroristen jedoch, die antike Stadt zurückzuerobern. Nach heftigen Kämpfen mussten sich die syrischen Regierungstruppen zurückziehen. Davor waren die Einwohner aus der Stadt gebracht worden.

 

Dnr-online.ru: In der Republik Krim hat das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko während der Veranstaltungen zum Jahrestag des Vertrags von Perejaslaw eine Reihe von Vereinbarungen zur Zusammenarbeit zwischen den Republiken unterzeichnet.
Insbesondere wurden Vereinbarungen zwischen der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“, deren Vorsitzender Alexandr Sachartschenko ist, und einer Reihe gesellschaftlicher Bewegungen der Krim unterzeichnet.
Wir während der abschließenden Pressekonferenz war die Rede von einer sachbezogenen Zusammenarbeit zwischen den Republiken. Dies betrifft sowohl den humanitären Bereich als auch eine Vertiefung der ökonomischen Zusammenarbeit. Es wurden Mechanismen erörtert, dass möglichst viele Kinder aus der DVR in Erholungsheimen der Krim Ferien machen können, es wurden Wege der Vertiefung der ökonomischen Integration zwischen der DVR und der Republik Krim erörtert, es liefen Verhandlungen mit Organisationen und Unternehmen, die bereit sind an diesem Prozess teilzunehmen.
Während der Pressekonferenz sagte der Vorsitzende des Ministerrats der Republik Krim Sergej Aksjonow, dass noch viel Arbeit bevorsteht.
„Die Krim hat unsere Freunde, unsere Brüder immer unterstützt. Umso mehr damals, als sie wirklich Unterstützung brauchten. Was die Vereinbarungen betrifft, so wurden Arbeitsgruppen gebildet, sie erörtern konkrete Wege zur Umsetzung und arbeiten diese auf. Vielen Dank an die Staatsoberhäupter der Republiken. Sie sind heute an der vordersten Linie der russischen Welt. Ich fügte hinzu: das russische Volk war immer zusammen und die russische Welt ist eine Kraft, die sich wiedervereinigt“, sagte Sergej Aksjonow.
Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko sagte, dass die unterzeichneten Vereinbarungen nicht nur ökonomische und humanitäre Bedeutung haben, sie spielen auch eine große ideologische Rolle.
„Die Dokumente, die heute unterzeichnet wurden, haben eine große Bedeutung für unsere Republik. Neben humanitären und ökonomischen Verbindungen, die mit Hilfe dieser Vereinbarungen gestärkt wurden, ist dies auch eine Unterstützung, die die ganze Welt gesehen hat. Heute haben sich die Menschen davon überzeugt, dass wir nicht allein sind, die Krim ist mit uns, wird sind ein einiges Volks und betreiben eine Sache“, sagte Alexandr Sachartschenko.
An diesem Tag wurde auch eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen der Krim und der LVR unterzeichnet. Unter anderem wird entsprechend diesem Dokument auf dem Territorium der Republik Krim in der nächsten Zeit eine Vertretung der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ eröffnet.

 

Dnr-online.ru: Eine Delegation der Gewerkschaft der Arbeiter im Bauwesen und der Baumaterialproduktion der DVR hat an einer Sitzung des Rats der Internationalen Konföderation der Gewerkschaft der Arbeiter im Bauwesen und der Baumaterialproduktion der Länder der GUS (IKG) teilgenommen. Die Sitzung wurde vom Vorsitzenden der IKG Gennadij Arshanow geleitet. An ihm nahmen 24 Vertreter von Baugewerkschaften aus Modawien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Armenien und anderer GUS-Staaten teil.
Auf der Tagesordnung standen organisatorische Fragen der bevorstehenden Rechenschafts- und Wahlkonferenz der IKG, die am 20. Januar stattfindet. Es wurden auch die Fragen des Austritts der Baugewerkschaft der Ukraine aus der IKG aufgrund seit langem fehlender Verbindungen und der Aufnahme der Gewerkschaft der DVR vorläufig behandelt. Abschließend werden diese Fragen auf der heutigen Konferenz behandelt. An ihrer Arbeit nimmt auch der Vorsitzende der Baugewerkschaft der DVR Sergej Ponomartschuk teil.

 

De.sputniknews.com: „Tango tanzt man zu zweit“: Was der Kreml vom Verhältnis Moskau-Washington erwartet.
Russland kann ohne die USA die Probleme in der Welt nicht lösen, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem BBC-Interview sagte. Einen Auszug daraus veröffentlichte der TV-Sender am Freitag auf seiner Webseite.
Grundlegende Veränderungen in den Beziehungen zwischen den USA und Russland erwartet Peskow eigenen Aussagen zufolge allerdings nicht. Bislang könne man in Russland daran „leider nicht glauben“.
„Alles, was wir können, ist, Hoffnung zu bekunden. Wir wollen gute Beziehungen zu Amerika. Wir meinen, dass wir unzählige Probleme in dieser Welt und in den Regionen, die unser Land bedrohen, ohne Zusammenarbeit mit den Amerikanern nicht bewältigen können“, so der Kremlsprecher.
Peskow betonte, dass die Herangehensweise des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, der am 20. Januar offiziell sein Amt antrete, bislang noch nicht klar sei. „Deshalb brauchen wir gute Beziehungen zu Washington, aber, wie es so schön heißt: Einen Tango tanzt man zu zweit. Welcher Art die Herangehensweise des Präsidenten Trump sein wird, ist eine große Frage“, fuhr er fort.
Der BBC-Moderator erinnerte daran, dass manche Peskow verdächtigen würden, während des US-Wahlkampfes im Jahr 2016 die Cyberangriffe auf amerikanische Regierungsserver organisiert zu haben. Dieser entgegnete, diese Beschuldigungen seien für ihn „eine große Ehre“. „Aber ich bin in dieser Cybersphäre nicht so gut. Also ist das die Unwahrheit“, resümierte er.
Russland wehre derweil täglich Tausende Hacker-Attacken aus westlichen Staaten auf russische Server unterschiedlicher Organisationen und Institutionen ab. Aber Moskau gehe nie davon aus, so Peskow, dass alle aus den USA, Großbritannien oder Deutschland kommenden Hack-Angriffe „etwas mit den Regierungen zu tun haben“. Allerdings gebe es durchaus „Beweise“ dafür, dass hinter einigen „sehr aggressiven Attacken“ auf russische Banken und die Webpräsenz von Staatspräsidenten Wladimir Putin „bestimmte Sicherheitsdienste aus dem Ausland“ stehen.
Früher hatte Peskow gegenüber dem US-Fernsehsender NBС bestätigt, Putins Webpräsenz werde manchmal bis zu tausendmal pro Tag attackiert. Dennoch habe Moskau nie daraus geschlossen, dass der nun scheidende US-Präsident Obama diese Cyber-Angriffe „dirigierte“ oder das Weiße Haus „dafür verantwortlich war“.
Russlands Staatschef Dmitri Medwedew hatte zuvor via Facebook geschrieben, die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den USA hätten den tiefsten Punkt der letzten Jahrzehnte erreicht. Die Arbeitsergebnisse der Barack Obama-Regierung bezeichnete er als „äußerst widersprüchlich“.

 

Ukrinform: Ministerium für besetzte Gebiete und Binnenflüchtlinge bereitet sich auf Deokkupation von Donbass vor.
Das Ministerium für besetzte Gebiete und Binnenflüchtlinge bereitet sich auf eine Rückkehr der Gebiete im Donbass unter die Kontrolle der Ukraine vor.
Das sagte der Minister für besetzte Gebiete und Binnenflüchtlinge der Ukraine, Wadym Tschernysch im Fernsehsender „5. Kanal“, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Er könne nicht behaupten, dass die Deokkupation im laufenden Jahr beginnen werde. Das Ministerium müsse dafür bereit sein und derzeit werde eine Roadmap für die Rückkehr der Gebiete ausgearbeitet.

 

Dnr-online.ru/dan-news.info:: Besuch des stellvertretenden Leiters der OSZE-Mission Alexander Hug in der DVR (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Heute, am 20. Januar, ist der erste stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine, Alexander Hug, in der DVR eingetroffen. Er hat sich bereits mit Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und des Verteidigungsministeriums der DVR getroffen. Im Verlauf des Gesprächs wurde die Frage der Entminung der Straße von Mariupol nach Kominternowo aufgeworfen.
Später besuchte Hug Sachanka, wo er die durch Beschuss der ukrainischen Streitkräfte am 11. Dezember 2016 beschädigte Schule inspizieren will.
Außerdem äußerte Hug beim Besuch von Kominternowo seine Vorschläge bezüglich einer spiegelbildlichen Entminung der Straße von Mariupol nach Kominternowo von beiden Seiten.
Außerdem erklärte Hug, dass er diese Frage während eines persönlichen Treffens mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko erörtern möchte.
Die russische Seite im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination übergab Hug Informationen über den Beschus von Jelenowka südwestlich von Donezk am heutigen Morgen, in dessen Verlauf eine Frau verletzt wurde.
„Ich möchte anmerken, dass es in den letzten zwei Tagen in Richtung Mariupol keine Verletzung des Regimes der Feuereinstellung gab, sagte der Vertreter des Gemeinsamen Zentrums.
Wenig später berichtete aber ein Korrespondent von DAN, dass während der Inspektion von Vertretern der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum, Hugs und von Vertretern des operativen Kommandos der DVR in Kominternowo von Seiten der ukrainischen Streitkräfte Schüsse zu hören waren. Der Korrespondent berichtete mit, dass einer der Abteilungskommandeure der Kräfte der DVR mitteilte, dass ein Beschuss der Umgebung des Dorfes aus dem Gebiet des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Wodjanoje erfolgt. Nach Informationen von Soldaten der Republik verwenden die ukrainischen Soldaten dabei Mörser des Kalibers 82mm.
Gegenüber Journalisten sagte Hug, dass die OSZE-Mission die Installation weiterer Überwachungskameras an der Kontaktlinie in Erwägung zieht.
Hug führte bei seinem Besuch in Sachanka eine Videokonferenz mit Vertretern aller 57 Teilnehmerstaaten der Mission vor der durch ukrainischen Beschuss teilweise zerstörten Dorfschule von Sachanka durch. Das Gespräch in Form einer Skype-Konferenz dauerte etwa eine halbe Stunde. Außerdem führte Hug ein Gespräch mit der Direktorin der Schule Oxana Samarskaja, die vom Beschuss der Bildungseinrichtung berichtete.
„In der letzten Woche haben wir entlang der gesamten Kontaktlinie eine Verschärfung des Konflikts beobachtet. Beginnend mit Dienstag dieser Woche und bis heute haben wir eine Verringerung der Gewalt entlang der Kontaktlinie festgestellt. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Situation entlang der Kontaktlinie nicht stabil ist und dass jeden Augenblick eine Explosion erfolgen kann“, erklärte Hug gegenüber Journalisten.

 

De.sputniknews.com: „Löwenjungen des Kalifats“: IS entführt im Irak 150 Kinder für Selbstmordanschläge.
Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) im Irak rekrutieren nun gewaltsam auch Kinder, um sie dann zu Selbstmordattentätern auszubilden, wie das Mitglied des irakischen politischen Bündnisses „Staat der Gesetzes“, Nala Al-Habibi, am Freitag gegenüber dem arabischen Nachrichtenportal „Al-Masdar“ sagte.
Die Gruppierung Islamischer Staat habe in der Stadt Tal Afar 150 Kinder entführt und sie gewaltsam in die sogenannte Zelle „Löwenjungen des Kalifats“ rekrutiert, schreibt das Portal.
Laut Al-Habibi sind vor allem jesidische Kinder aus Tal Afar und Mossul betroffen, die dann ausgebildet werden sollen, um Zivilisten, Soldaten und sich selbst mit verminten Autos und Sprengstoffgürteln zu töten.
Der IS hatte im Sommer 2014 Teile Syriens und des Irak eingenommen. Die Terroristen riefen in den besetzten Gebieten ein Kalifat aus. Die offiziellen Regierungen in Bagdad und Damaskus sowie eine internationale Koalition unter US-Führung kämpfen gegen die Besatzer. Russland setzt seit Herbst 2015 seine Luftstreitkräfte gegen die Islamisten in Syrien ein.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine hat die Umsetzung des Projektes „Mauer“ im Gebiet Charkow an der Grenze zu Russland wegen mangelnder Finanzierung gestoppt, wie die ukrainische Agentur UNIAN am Freitag unter Verweis auf die Leiterin der Gebietsverwaltung Julia Swetlitschnaja mitteilte.
Derzeit würden die örtlichen Behörden nur für den technischen Zustand der bereits gebauten Grenzanlagen sorgen.
Das ukrainische Mauerprojekt, auch als „europäische Mauer“ bezeichnet, sieht den Bau von Gräben und Sonderobjekten an der russisch-ukrainischen Grenze vor. Die Länge der Grenze beträgt mehr als 2.000 Kilometer. Laut Plänen der ukrainischen Regierung soll die Mauer zur östlichen Grenze der Europäischen Union werden. Der Bau sollte in zwei Etappen erfolgen: zuerst in den Gebieten Tschernigow, Sumy, Charkow und dann auch in den Gebieten Lugansk und Donezk.
Wie 2014 der damalige Premierminister der Ukraine, Arseni Jazenjuk, erklärt hatte, sollte dieser Schutzwall bis Ende 2018 fertig gestellt werden. Die Gesamtkosten des Projekts sollten sich auf etwa vier Milliarden Griwna (etwa 136 Millionen Euro) belaufen.

 

Ukrinform: Das Kommando der russischen Besatzungstruppen in der Ostukraine will den Terroristen 9000 Rubel monatlich für den Dienst an der Front und für die Teilnahme an den Kampfhandlungen gegen die ukrainische Armee zahlen.
Das teilte die Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium der Ukraine auf ihrer Facebook-Seite mit. Trotzt der Maßnahmen zur Erhöhung der Motivation für den Frontdienst steige die Zahl der Fahnenflüchtigen an. Das Kommando der 1. und 2. Armeekorps der russischen Streitkräfte verspreche, 9000 russischer Rubel pro Monat für den Fronteinsatz zu zahlen, heißt es.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Vertreter der OSZE-Mission haben in ihren Berichten das Fehlen von 140 Einheiten Technik und Waffen der Kiewer Truppen in den Abzugsorten festgehalten.
„So wurde in dieser Woche das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den benannten Lagerorten bemerkt: 11 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“; 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“; 21 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“; 18 122mm-Haubitzen 2S1 „Gwosdika“; 6 122m-Haubitzen D-30; 30 120mm-Mörser 2B11 „Sani“; 16 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“; 30 Panzer T-64 und T-72“, erläuterte Anaschtschenko.
Er schloss nicht aus, dass gerade mit diesen Waffen die Kiewer Truppen regelmäßig das Territorium der LVR beschießen.
Anaschtschenko merkte an, dass die verbotene Technik im Gebiet von Mironowka, Nowoluganskoje, Luganskoje, Popasnaja, Lopaskino entdeckt wurde. In diesen Gebieten wurden von der Volksmiliz vier Mehrfachraketenwerfer „Grad“, zwei 122mm-Haubitzen D-30, fünf Feuerstellungen von 120mm-Mörsern, vier Panzer und fünf Panzertransporter bemerkt.
„Im Zeitraum vom 14. bis 20. Januar haben die ukrainischen Truppen 24-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen geschossen, mit Artillerie des Kalibers 122mm und Mörsern der Kaliber 120 und 82mm. Außerdem wurden beim Beschuss Schützenpanzer, Abwehrgeschütze, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, berichtete Anaschtschenko.
„Dabei wurden auf das Territorium der Republik 540 Geschosse abgefeuert“, erläuterte er.
Er unterstrich, dass die Korrektur des Feuers mit Hilfe von Drohnen erfolgte, die „von westlichen Unterstützern der Terroristen geliefert wurden“.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowka, Logwinowo, Nishneje Losowoje, Losowoje, Kalinowo, Smeloje, Sokolnikik, dolgoje sowie im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor beschossen.
„Den Befehl zu Eröffnung des Feuer auf das Territorium der Volksmiliz der LVR gaben folgende Kriegsverbrecher und überzeugte Nationalisten, Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass:
– der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Gorbatjuk,
– der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow,
– der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko,
– der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun,
– der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschko“,
teilte Anaschtschenko mit.
„Nach unseren Informationen befinden sich im Lugansker Oblast mehr als 300 ausländische Söldner, die in verschiedenen Formationen Dienst tun“, ergänzte der Oberst.
„Wir stellen weiterhin Fälle von Plünderungen und Verbrechen gegen friedliche Bürger von Seiten von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und nationalistischer Bataillone in der „Grauen Zone“ fest“, sagte Anaschtschenko.
„So haben ukrainische Strafsoldaten aus der 24. Brigade aus Richtung Nowotoschkowka mit Schusswaffen eine Eisenbahnerbrigade beschossen, die Arbeiten zur Untersuchung und Reparatur von Eisenbahngleisen vornahm. Die OSZE-Mission stellte vor Ort fest, dass es Kugeleinschläge in der Kabine des Maschinisten gab“, erläuterte Anaschtschenko.
Er teilte mit, dass „ein weiterer schändlicher Fall in Troizkoje festgestellt wurde“.
„Dort führen Nationalisten vor allem aus dem Bataillon „Dnjepr-1“, die aus der Westukraine kommen, Razzien in Kirchengemeinden und privaten Häusern durch und nehmen gewaltsam bei der Bevölkerung Ikonen, Altarlampen und andere Kirchengegenstände mit, um sie anschließend außerhalb der „ATO“-Zone auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen“, berichtete er.
„Außerdem wurde uns ein erschreckender Fall von Vandalismus bekannt, der von Kämpfern des „Rechten Sektors“ durchgeführt wurde, vergleichbar mit den Aktionen des Faschismus in der Zeit des Großen Vaterländischen Kriegs“, sagte Anaschtschenko.
„Die Nationalisten nehmen Literatur und Lehrbücher in russischer Sprache aus den Schulbibliotheken in der Zone der sogenannten ATO und vernichten sie“, erklärte er.
„Am 19. Januar haben drei Soldaten der 54. Brigade in betrunkenem Zustand ihren Truppenteil mit einem Schützenpanzer verlassen. Während der Fahrt eröffnete einer der Soldaten ungeordnet das Feuer mit einer Kalaschikow“.
„Während der Festnahme wurden drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verletzt, neben den Schusswaffen wurden bei den Festgenommenen sechs Handgranaten gefunden“, sagte Anaschtschenko.
„Insgesamt betragen die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche 15 Tote und mehr als 20 Verletzte. Im Ergebnis von provokativen Beschüssen starben 12  Soldaten, 16 wurden verletzt“, stellte der Vertreter der Volksmiliz fest.
Er fügte hinzu, dass 26 Soldaten der 14., 24. und 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche ihren Dienstort in der Zone der sogenannten „ATO“ eigenmächtig verlassen haben.

 

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind in den vergangenen 24 Stunden ukrainische Soldaten weder verletzt noch getötet worden.
Das gab am Freitag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Olexandr Motusjanyk, bekannt.

 

De.sputniknews.com: Ukraine inspiziert Militäreinheiten im Süden Russlands.
Der Leiter des russischen Zentrums für Verringerung der Atomgefahr, Sergej Ryschkow, hat am Donnerstag das Ende der militärischen Inspektionsreise ukrainischer Experten im südrussischen Gebiet Rostow bekannt gegeben.
Während der Zeitperiode vom 16. bis zum 19. Januar 2017 habe eine ukrainische Gruppe, die unter anderem aus Vertretern von Dänemark und Kanada bestanden habe, im Rahmen des Wiener Dokuments der OSZE von 2011 über vertrauensbildende Maßnahmen das Gebiet auf dem Territorium des russischen Militärkreises Süd inspiziert und die Gegenden in der Nähe der Städte Rostow-am-Don, Asow, Taganrog, Nowoschachtinsk, Kamensk-Schachtinski und Noewotscherkassk besichtigt, heißt es in einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums.
Laut Ryschkow hat die internationale Inspektionsgruppe „keine militärischen Aktivitäten“ der russischen Streitkräfte beobachtet, die „obligatorisch im Voraus gemeldet werden müssen“.
Die Inspekteure haben unter anderem Schießplätze und Bahnhöfe besuchen sowie alle erforderlichen Informationen vom Kommando aller militärischen Verbände bekommen können, die sich in dieser Region befänden, hieß es.
Allerdings habe sich der Leiter der ukrainischen Inspektionsgruppe „trotz der entstandenen Praxis der Umsetzung“ des Wiener Dokuments nach dem Ende seiner Mission ausdrücklich geweigert,  der russischen Begleitergruppe die Zusammenfassungen und Ergebnisse seiner Arbeit mitzuteilen und dadurch den Unwillen der ukrainischen Seite  nochmals bekräftigt, Transparenz an den Tag zu legen.
„Wir möchten darauf hoffen, dass die ukrainische Seite diesmal auf das Ignorieren der tatsächlichen Ergebnisse der Inspektion und das Erheben ausgeklügelter Vorwürfe an die russische Seite verzichten wird“, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums.
Die Regierung der Ukraine, die im Osten des Landes seit drei Jahren eine militärische Operation gegen Regimegegner durchführt, beschuldigt Russland, die bewaffneten Milizen zu unterstützen und eigene Truppen im Grenzgebiet zu konzentrieren.
Moskau weist diese Vorwürfe zurück. Dennoch sprechen die Machthaber in Kiew immer wieder Drohungen gegen Russland aus. Im November hatte Juri Birjukow, Berater von Staatschef Petro Poroschenko, der russischen Marine mit einer „todbringenden Horror-Rakete“ gedroht.

 

Ukrinform: Russland stellt eine Division aus 10.000 Soldaten nahe der ukrainischen Grenze auf. Das stellte eine Gruppe von Militärinspektoren aus der Ukraine, Kanada und Dänermark während einer Inspektion in der russischen Oblast Rostow fest, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Die Beobachter bestätigten „die Verletzung der Punkte des Wiener Dokuments 2011 (WD -2011) durch Russland bezüglich Informierung von allen OSZE-Ländern über die Streitkräfte. In der Nähe von der ukrainischen Grenze wird die 150. motorisierte Schützendivision aus mehr als 10.000 Soldaten aufgestellt. Es wurde das Datum der Aufstellung, der 10. Januar 2017, veröffentlicht“, heißt es in der Meldung. Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs teilte Russland im November 2016 den OSZE-Ländern mit, dass es 2017 die Aufstockung des Personals der regulären Einheiten gemäß dem Punkt 10.3 WD-2011 nicht plane.
Die Teilnehmerstaaten der OSZE werden über die Ergebnisse der Inspektion binnen 14 Tagen informiert.

 

De.sputniknews.com: Nato nimmt russischen Flugzeugträger „aufs Korn“.
Die Nato hat offiziell angekündigt, die Bewegungen des russischen Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“ aufmerksam beobachten zu wollen. Mehrere Videos im Netz beweisen jedoch: Die „Admiral Kusnezow“ wurde auf ihrer Mittelmeer-Mission bereits seit Wochen von Schiffen des Nordatlantik-Paktes beschattet.
„Die russische Kriegsmarine ist kampffähig. Deshalb gehört es zu unseren Plänen, deren Schiffe zu observieren“, erklärte Vizeadmiral Clive Johnstone, Kommandeur des Allied Maritime Command.
Die russische Flugzeugträgerkampfgruppe mit der „Admiral Kusnezow“ an der Spitze befand sich seit November im Mittelmeer, um die syrische Armee im Krieg gegen den Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS), Al-Nusra-Front und andere Terrormilizen zu unterstützen. Jetzt befindet sich die Flugzeugträgerkampfgruppe auf dem Rückweg nach Russland.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte in der DVR für die letzte Woche
„Es ist eine Vermisstenanzeige für einen Soldaten eingegangen, der bereits im September 2014 während der Kämpfe am Flughafen von Donezk die Verbindung mit Verwandten verloren hat“, teilte der Pressedienst mit.
„Vom 14. bis 19. Januar 2017 sind auf dem Territorium der DVR sechs Menschen getötet worden, alle waren Soldaten der Republik“, teilte der Apparaat mit. „Vom 13 bis 19. Januar 2017 wurden durch die nicht endenden Artilleriebeschüsse von Seiten der Ukraine vier Menschen verletzt zwei Soldaten der Republik und zwei zivile Einwohner, darunter ein Kind“.
Wir fügen hinzu, dass die Methodik der Erfassung von Verletzten und Toten durch den Apparat von Morosowa sich von den Mitteilungen des operativen Kommandos der DVR unterscheiden kann. In die Daten des Apparats gehen alle Fälle ein, die mit dem Konflikt in der Region verbunden sind.
Wir merken an, dass insgesamt seit Beginn des Jahres in der DVR 12 Menschen durch den Konflikt starben, alles Soldaten der Republik. In dieser Zeit wurden 17 Menschen verletzt, davon 13 Soldaten der Republik und vier Zivilisten, darunter 2 Kinder unter 18 Jahren.

 

Ukrinform: Zivilistin bei Bus-Beschuss in Region Donezk verletzt.
Die russischen Besatzungstruppen haben am Freitagmorgen einen Bus mit Zivilisten nahe der Ortschaft Jelenowka, Region Donezk, beschossen. Eine Frau wurde dabei verletzt, gab die Pressestelle der Antiterror-Operation auf Facebook bekannt.
Jelenowka befindet sich in den besetzten Gebieten. Nach Angaben der Pressestelle beweisen die Schusslöcher, dass der Bus seitens der Stellungen von Terroristen beschossen wurde. Es sei nicht ausgeschlossen, dass diese Provokation die Diskreditierung der ukrainischen Armee während des Besuchs des Vize-Chefs der OSZE-Beobachtermission in der Ukraine ins Konfliktgebiet zum Ziel hätte.

 

av-zakharchenko.su: Am Donnerstag, dem 19. Januar nahm eine Delegation der DVR unter Leitung von Alexandr Sachartschenko auf Einladung der Oberhaupts der Republik Krim Sergej Aksjonow an einer Sitzung des Ministerrats der RK teil.
An dem Treffen nahmen auch die Vizepremiers des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow und Alexandr Timofejew teil sowie der Vorsitzende Volkssowjets der DVR Denis Puschilin.
Von Seiten der Republik Krim waren bei dem Treffen: der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der RK, der Minister für Innere, Information und Kommunikation Dmitrij Polonskij, die stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der RK Alla Paschkunowa, der Minister für ökonomische Entwicklung Andrej Melnikow, die Arbeits- und Sozialministerin Jelena Romanowskaja, der Industrieminister Andrej Wasjuta und andere Mitglieder der Regierung der Republik Krim.
Die Seiten erörterten Schritte zur Festigung der Zusammenarbeit zwischen den Republiken im ökonomischen, humanitären und politischen Bereich.
Die Delegation der DVR wurde vom Oberhaupt der Krim Sergej Aksjonow eingeladen, dass Festival „Großes russisches Wort“ zu besuchen, dass unter anderem von dem Mitglied des Föderationsrats der Republik Krim Sergej Pawlowitsch Zekow und der „Russischen Gemeinschaft der Krim“ initiiert wurde. Die Kollegen von der Krim betonten die Wichtigkeit solcher Treffen. „Gerade bei solchen Veranstaltungen versammeln sich Menschen, die Anhänger unserer Sache, der Prinzipien und Ideen sind, aufgrund derer Russland lebte und lebt. Ich bin überzeugt, dass unsere Zusammenarbeit sich mit Siebenmeilenstiefeln entwickeln wird. In der Einheit ist die Kraft! Solange wir zusammen sind, kann uns niemand besiegen. Ich übermittle den Einwohnern des Donbass die besten Wünsche von den Krim-Bewohnern“, sagte Sergej Aksjonow.
Das Oberhaupt der DVR dankte der Regierung der Halbinsel für die Einladung und die Teilnahme am Schicksal des Donbass. Alexandr Sachartschenko schlug dem Oberhaupt der Krim-Regierung Sergej Aksjonow vor, der DVR einen Gegenbesuch abzustatten.
„Wir werden uns immer freuen, unsere Freunde von der Krim im Donbass zu sehen. Glauben Sie, alle Einwohner der Republik sehen die Krim-Einwohner als Brüder und Mitkämpfer“, sagte Alexander Sachartschenko.

 

De.sputniknews.com: Kreml erklärt, warum Trump nicht „unser Mann“ ist.
Die weit verbreitete Meinung, der künftige US-Präsident Trump sei „ein Mann des Kremls“, ist der größte Fehler westlicher und einiger russischer Politikwissenschaftler, wie Dmitri Peskow, Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, am Freitag sagte.
„Das ist nicht unser Mann, er ist Amerikaner. Er ist der Präsident der Vereinigten Staaten“, so Peskow.
Der designierte US-Präsident Donald Trump
In Moskau will man die künftige Gestalt der Beziehungen zu Washington bisher nur vorsichtig kommentieren. Man hoffe auf eine konstruktive Herangehensweise der neuen US-Regierung. Wie Peskow zuvor sagte, müssten „wir Geduld üben, den Augenblick des Amtsantritts des Herrn Trump als Präsident abwarten, erst dann können wir diese oder jene Initiativen einschätzen“.
Wie die Agentur Bloomberg unter Verweis auf ranghohe russische Beamte vor kurzem berichtete, habe die anfängliche Euphorie über Trumps Wahlsieg mittlerweile der Skepsis Platz gemacht. Insbesondere sei man in Moskau nicht mehr überzeugt, dass es in kurzer Frist gelingen werde, das Verhältnis zu Washington zu verbessern, und dass Trump die Russland-Sanktionen schnell aufheben werde.
Laut der Agentur Bloomberg seien die russischen Beamten besonders stutzig geworden, als Trump in seinen jüngsten Interviews die Milderung der Russland-Sanktionen mit Moskaus Zugeständnissen in Atomwaffenfragen in Verbindung brachte.
Noch während des Wahlkampfes hätten die US-Demokraten Trump mehrmals prorussische Stimmungen vorgeworfen. Man habe dabei auf Erklärungen des Milliardärs verwiesen, in denen er seine Bereitschaft erklärte, mit Putin zu verhandeln und Kompromisse zu verschiedensten Fragen der internationalen Politik zu suchen.

 

Lug-info.com: Das staatliche Komitee für Steuern und Gebühren der LVR teilte mit, dass die mittleren monatlichen Einnahmen in den Haushalt der Republik im Jahr 2016 dreimal so hoch waren wie die entsprechenden Kennziffern im Jahr 2015. Was die quartalsweise Entwicklung im Jahr 2016 betrifft, so betrug die Steigerung gegenüber dem vorhergehenden Quartal im 2. Quartal 9%, im 3. Quartal 3%, im 4. Quartal 16%.
Auch die Einnahmen in den einheitlichen Fonds für Sozialabgaben sind im monatlichen Mittel im Jahr 2016 dreimal so hoch gewesen wie im Jahr 2015.

 

De.sputniknews.com: Syrien-Regelung ohne Assad? Unrealistisch! – Türkischer Vizepremier
Laut dem türkischen Vizepremier Mehmet Şimşek darf Ankara nicht auf einer Beilegung der Syrien-Krise ohne die Beteiligung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bestehen.
„…Das ist unrealistisch, und ich glaube, wir müssen einfach mit dem arbeiten, was wir haben“, so Şimşek laut Spuntik beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Die Syrien-Verhandlungen, die auf Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin und dessen türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan im kasachischen Astana stattfinden, sollen am 23. Januar beginnen. Daran nehmen Vertreter von Damaskus und eine einheitliche Delegation der syrischen bewaffneten Opposition teil.

 

De.sputniknews.com: Russisches Unterhaus ratifiziert Turkish-Stream-Abkommen.
Die Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus) hat Medienberichten zufolge am Freitag die Ratifizierung des Abkommens zum Bau der Gaspipeline „Turkish Stream“ einstimmig gebilligt.
Nun soll das Dokument dem Föderationsrat (Oberhaus) zur weiteren Ratifizierung vorgelegt werden.
„Vom Standpunkt der Infrastruktur aus ist es ein bedeutsames Projekt für die Zusammenarbeit im Gassektor sowohl zwischen Russland und europäischen Ländern, als auch der Türkei“, zitieren russische Medien Leonid Sluzki, Leiter des Auswärtigen Ausschusses bei der Staatsduma.
Russland und die Türkei hatten sich Ende 2014 auf den Bau einer Gaspipeline auf dem Grund des Schwarzen Meeres geeinigt. Der Turkish-Stream ist als Ersatz für das russisch-europäische Projekt South Stream gedacht, welches am Widerstand der EU-Kommission gescheitert war. Moskau und Ankara haben am 10. Oktober ein entsprechendes Regierungsabkommen zum Bau der Pipeline unterzeichnet.
Geplant sind zwei Stränge mit einer Leistung von jeweils 15,7 Milliarden Kubikmetern. Der eine Strang soll die Verbraucher in der Türkei versorgen. Über den zweiten soll Erdgas einem künftigen Gas-Hub an der türkisch-griechischen Grenze zufließen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Guten Tag.
In der letzten Woche, vom 14. bis zum 20. Januar, wurden in den Einheiten und Truppenteilen der Volksmiliz der DVR gemäß dem Plan zur militärischen Ausbildung Übungen zur Koordination von Zügen erarbeitet. Außerdem wurden mit Artillerieabteilungen Normative zum Anti-Batterie-Kampf durchgeführt. Mit Luftabwehrmannschaften wurden Übungen zur Abwehr von Luftangriffen durchgeführt und Normative zur Vorbereitung und Eröffnung des Feuers auf tieffliegende und kleine Ziele durchgeführt. Derzeit werden alle Übungen mit einer Verteidigungsthematik durchgeführt.
Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Territorium der DVR 4348-mal beschossen.
Es wurde unter Anwendung von Artillerie, Panzern und Mörsern 1031-mal geschossen. Von Seiten der Straftruppen wurden 33 Ortschaften der Republik beschossen: Oserjanowka, Sajzewo, Dolomitnoje, Golmowskij, Jasinowataja, Spartak, Jelenowka, Signalnoje, Luganskoje, Dokutschajewsk, Jasnoje, Sachanka, Kominternowo, Leninskoje, Oktjabrj, Shelesnaja Balka, Wasiljewka, Wesjoloje, Staromichajlowka, Belaja Kamenka, das Gebiet des Abakumow-Bergwerks, Gorlowka, Michajlowka, Schirokaja Balka, Krutaja Balka, Shabitschewo, Alexandrowka, Werchnetorezkoje, Dsershinskoje (die Siedlung des Gagarin-Bergwerks), Petrowskoje, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk. Der Beschuss erfolgte von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Sokolow und Deljatizkij aus.
Aktiv wurde von den Positionen der Artilleriebrigaden von Pantschenko und Brusow Artillerie des Kalibers 152mm angewandt.
Die Verluste unter den Soldaten der Armee der DVR betrugen 2 Tote und 3 Verletzte.
In der letzten Woche war die größte Aktivität von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Westen und Nordwesten von Donezk zu beobachten. Ihre Folge war die Verletzung eines dreijährigen Kindes und ein psychisches Trauma bei einem achtjährigen Kind in Dolomitnoje.
Durch den Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkräfte wurden 20 Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude in Jelenowka, Jasnoje, Gorlowka und im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Damit bestätigen die ukrainischen Kriegsverbrecher ihre Politik des Genozids am eigenen Volk.
Während sie das Territorium der Republik beschießen und danach streben, dessen Infrastruktur zu vernichten, verstärken sie die ökonomische Blockade der Bevölkerung des Donbass. Als Grundlage dafür dienen die Beschädigung der Eisenbahnverbindung Nikitowka – Majorsk und der Hochspannungsleitung Jasinowataja – Skotowataja. Besonders zynisch sieht die Tatsache aus, dass die ukrainischen Terroristen einen Beschuss von örtlichen Einwohnern von Krutaja Balka in dem Moment vornahmen, als dort die Ausgabe von humanitärer Hilfe erfolgte.
Ein anderer Beweis für die Verletzung von internationalen Vereinbarungen, darunter der Genfer Konvention, ist die Schaffung einer Verteidigungsanlage – Unterstände – in unmittelbarer Nähe der Donezker Filterstation und die Stationierung von Personal der ukrainischen Streitkräfte dort. …
Ich will auf den heutigen erschreckenden Fall eingehen. Etwa gegen 8 Uhr morgens am 20. Januar wurde der Linienbus „Dokutschajewsk-Donezk“ im Gebiet von Jelenowka von Scharfschützen beschossen. Ergebnis des zynischen Verbrechens war die Verletzung einer friedlichen Einwohnerin – Natalja Grigorjewna Melikowa, geb. 1965 – am Bein. Sie wurde inzwischen operiert, ihr Zustand ist zufriedenstellend. Bezüglich dieser Sache haben die Ermittlungsorgane der DVR ein Strafverfahren eingeleitet.
Es ist wichtig anzumerken, dass  dieses Verbrechen in dem Moment erfolgte, als der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission Alexander Hug auf dem Territorium der DVR arbeitete, was das bedauerliche Verhältnis der ukrainischen Terroristen zu der internationalen Mission demonstriert.
Das ukrainische militärisch-politische Kommando greift weiter zu verschiedenen Arten von Winkelzügen zur Erfüllung ihrer gemeinen Absichten zur Destabilisierung der Situation im Donbass.
Ein solcher Fall ist  die Lieferung von Artilleriemunition an die Artillerieabteilungen der 25. und der 79. Brigade, über die ich schon berichtet habe. Dies bestätigt, dass die verbrecherische ukrainische militärische Spitze ihre eigene „humanitäre“ Hilfe von den westlichen Kuratoren erhält.
Die westlichen Instrukteure versuchen, die Hoffnungen des Aggressors zur Forcierung einer Eskalation des Konflikts im Donbass zu erfüllen und organisieren Provokationen in Bezug auf die Abteilungen der Volksmiliz der DVR, um sie anschließend der Verletzung der Vereinbarungen über eine Feuereinstellung zu beschuldigen.
Aber die entstandene Situation in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte verweist weiter auf die Unfähigkeit des Kommandos, auf den Lauf der Ereignisse einzuwirken und adäquate Maßnahmen zu ergreifen: die Gefangenennahme eines Soldaten der DVR, seine Misshandlung und die darauf folgende Vergeltung sowie die Verbreitung von Falschinformationen durch die Hauptabteilung Aufklärung der Ukraine.
Die Hauptabteilung Aufklärung hat sich als hauptsächlicher militärischer Fantast des Landes erwiesen, anders kann man sie nicht nennen, was auf die Bereitschaft des Kommandos verweist, beliebige Opfer in Kauf zu nehmen, damit nur der brudermörderische Krieg im Donbass weitergeht.
Ich will ein weiteres Mal erklären, dass wird immer bereit sind adäquat auf verbrecherische Handlungen der ukrainischen Regierung zu reagieren, aber es wäre zu wünschen, dass in das Bewusstsein der ukrainischen Politiker und militärischen Leiter gelangt, dass der Konflikt auf friedlichem Weg geregelt werden sollte, um Leiden der friedlichen Bevölkerung zu vermeiden.
Trotz alldem sammeln wir weiter Informationen über die Verschiebung von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie und stellen ihre Stationierungsorte fest, damit sie im Fall einer ukrainischen Aggression vorrangig vernichtet werden.
So wurde in der letzten Woche von uns das Folgende festgestellt:
– in Richtung Gorlowka – eine Batterie Artilleriegeschütze 2S1 „Gwosdika“, ein Panzerbataillon, eine Kompanie auf Schützenpanzerwagen und ein Zug auf Schützenpanzern,
– in Richtung Donezk – eine Abteilung Mehrfachraketenwerfer „Smertj“, eine Abteilung Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 120mm-Mörser,
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze, eine Batterie Mörser des Kalibers 82mm und zwei Panzerkompanien.
Ich will die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf einen weiteren Fall der unmenschlichen und verräterischen Beziehung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zu seinen Soldaten lenken. Nach uns vorliegenden Informationen verwendet das nazistische Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein Krematorium, das sich im Gebiet von Dsershinsk befindet, um Leichen getöteter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte einzuäschern.
Diese Maßnahmen werden im Geheimen durchgeführt, das Personal der Einrichtung wurde von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine von der Arbeit entfernt und die ganze Arbeit führen speziell ausgebildete Personen aus dem ukrainischen Sicherheitsdienst durch. Die letzte Aktivität dieses Krematoriums wurde nach Beendigung der Kämpfe im Bereich von Debalzewo registriert.
Auf diese Weise hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte ein weiteres Mal die wirklichen Verluste der Abteilungen verheimlicht. Es hat sie nicht nur verheimlicht, sondern in Asche verwandelt!!! Ich wende mich an das Kommando der ukrainischen Streitkräfte: Wie haben Sie vor, über die Soldaten Rechenschaft abzulegen, die es jetzt einfach nicht mehr gibt, und ihren Verwandten in die Augen zu schauen?

 

De.sputniknews.com: Russland baut Marine-Basis in Syrien aus.
Russland darf den Versorgungsstützpunkt seiner Kriegsmarine im syrischen Tartus ausbauen und modernisieren. Beide Staaten haben ein Abkommen unterzeichnet, welches die russische Basis für 49 Jahre aus der syrischen Jurisdiktion nimmt.
Laut dem Abkommen, das auf dem Rechtsportal der russischen Regierung im Wortlaut veröffentlicht ist, darf Russland den Meeresgrund im Küstenbereich ausbaggern sowie alte Bauten auf dem Gelände der Basis abreißen und neue errichten. Der Küstenschutz im Raum der Basis obliegt weiter der syrischen Seite, während das russische Militär den Schutz der Seegrenze vor und des Luftraums über Tartus übernimmt.
Zu Sowjetzeiten hatte ein aus 30 bis 50 Schiffen bestehendes Geschwader der sowjetischen Kriegsmarine im syrischen Hafen Tartus seinen Stützpunkt. Das Geschwader, das im Kalten Krieg der 6. Flotte der US Navy gegenüberstand, wurde am 31. Dezember 1992, ein Jahr nach dem Zerfall der Sowjetunion, aufgelöst. Derzeit befindet sich im syrischen Hafen Tartus eine materiell-technische Basis der russischen Kriegsflotte.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Trump versetzt Deutschland in große Sorge.
In Deutschland wird der Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump als eine Art Tag des jüngsten Gerichts wahrgenommen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
„Am Freitag werden Menschen in aller Welt voller Sorge, ja Angst, nach Washington schauen“, schreibt die „Zeit“. In deutschen TV-Talkshows stellt man die Frage, wie gefährlich Trump für Europa und die Welt ist. In den deutschen Leitmedien ist statt den üblichen täglichen Vorwürfen und Verdächtigungen gegen den Kreml nun dasselbe gegen Trump zu hören.
Die Kampagne gegen Trump zieht große Kreise. Ihr schloss sich sogar der US-Botschafter in Deutschland, John Emerson, der seinen Posten als Vertreter der scheidenden Obama-Administration verlässt, an. Emerson zufolge kann er sich keine grundlegenden Veränderungen in Bezug auf die Nato vorstellen. Er hofft, dass sich alles in Washington regelt und Trump seine Versprechen nicht umsetzen wird. Der Diplomat stimmte Trumps  Einschätzung nicht zu, dass die Flüchtlingspolitik Merkels ein „katastrophaler Fehler“ ist. Auf die Frage, ob die Bundeskanzlerin die „letzte Stütze der Freiheit“ ist, führte er die Meinung von vielen Amerikanern an: „Gott sei Dank gibt es Angela Merkel“.
Die Regierungsorgane, Partei- und Parlamentskreise in Berlin verheimlichen nicht, dass die Ansichten Trumps hinsichtlich der Nato, EU, Russland für die deutsche Seite inakzeptabel sind. Die Bundeskanzlerin geht nicht auf Polemik ein, sagt nur, dass ihre Einstellung zu diesen Fragen  bekannt sei.
Wozu das alles führen wird, will sich in Berlin bislang niemand vorstellen. Die Situation wurde in der Regierungspressekonferenz von einem Vertreter des deutschen Außenministeriums beschrieben. In Bezug auf die Schritte zur Aufnahme der Kontakte mit dem Umfeld des neuen US-Präsidenten sagte er, dass es kein völliges, verständliches und allumfassendes Bild gebe, was die Administration Trumps selbst in der Außenpolitik und im Sicherheitsbereich machen will.
Allerdings äußern die Bundeskanzlerin und die Bundesregierung ihre Bereitschaft, mit Trump und seiner Administration zu kooperieren. Das ist die Realpolitik.
Die prinzipielle Position Merkels sieht so aus – „Wir sind Europäer und unser Schicksal ist in unseren Händen“. Die Formel wird nicht erläutert, kann jedoch als Warnung verstanden werden. Besonders wenn die Regierung Merkels und die Administration Trumps mit der Erörterung der europäischen Themen und bilateralen Beziehungen beginnen werden.
Allerdings könnten die Verhandlungsplattformen wohl noch einige Zeit nach dem Amtsantritt Trumps brach liegen. Die propagandistische Polemik wird wohl nicht so schnell enden.
Laut dem Vorsitzenden des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des EU-Parlaments, Elmar Brok, bedeuten die Äußerungen Trumps über die Nato einen Verzicht auf die Allianz in der jetzigen Form. Der Experte warnt vor der Gefahr einer neuen Weltordnung unter Präsident Wladimir Putin und dem neuen Präsidenten Donald Trump.
Auch die Wirtschaft ist besorgt. Die USA sind ein wichtiger Handelspartner Deutschlands. Der deutsche Export in die USA machte allein in zehn Monaten des vergangenen Jahres mehr als 90 Milliarden Euro aus. Die Äußerungen Trumps über mögliche hohe Zölle für deutsche Autos, die in Mexiko hergestellt werden, werden als Drohung wahrgenommen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel warnt vor einem möglichen Handelskrieg mit Amerika unter Trump.

 

De.sputniknews.com: Trump gibt erstes Versprechen als US-Präsident
Der gewählte US-Präsident Donald Trump hat versprochen, den Kurs der Entwicklung der USA und der Welt für lange Jahre zu bestimmen und die Macht an das Volk zu übergeben. „Kriminalität, Banditentum und Drogen raffen Amerikaner dahin, ich verspreche, dass dieses Sterben heute noch aufhört“, sagte Trump in seiner Rede bei der Amtseinführung.
Der zuvor vereidigte Präsident wies auf den kläglichen Zustand der US-Armee hin. Die USA hätten andere Länder, aber nie ihre eigenen Grenzen geschützt, sagte Trump.
Die USA würden freundschaftliche Beziehungen zu anderen Ländern anstreben. Dabei würden die USA von ihrem Recht ausgehen, ihre eigenen Interessen in den Vordergrund zu stellen. Trump versprach ferner, die amerikanische Lebensweise anderen Ländern nicht aufzuzwingen. „Aber wir werden bestrebt sein, ihnen ein Beispiel zu liefern.“
Der Präsident sprach sich ferner für die Ausmerzung des radikalislamischen Terrorismus aus.

 

De.sputniknews.com: Neue ARD-Doping-Doku bringt neue Lügen – russische Sportlerin.
Die russische Leichtathletin Anastasija Basdirewa, die in der neuen Doku des deutschen Journalisten Hajo Seppelt zu sehen sein soll, hat in einem Interview mit dem Nachrichtenportal RT erläutert, dass man in dem Film „nicht existierende Geschichten und Fakten“ erwarten sollte.
Zuvor hatte Seppelt in seinem Twitter-Profil mitgeteilt, am 22. Januar werde in der ARD ein neuer Dokumentarfilm über Doping im russischen Sport erscheinen. Unter anderem wurde bekannt, dass der russische Läufer Andrej Dmitrijew einer der Whistleblower ist.
Laut Basdirewa hat der Sportler jedoch Lügen verbreitet und wollte dadurch Geld verdienen. Seine größte Errungenschaft sei die Teilnahme an der Junioren-Weltmeisterschaft im Jahr 2009. Der Läufer selbst sagte zuvor, ihm sei nichts für seine Hilfe gezahlt worden.
„Leider wollen die Journalisten, die gierig nach Sensationen sind, in der Regel nichts über die Besonderheiten des psychologischen und faktischen Porträts derjenigen Menschen wissen, die ‚die ganze Wahrheit offenbaren‘. Mir wird schlecht bei dem Gedanken, dass ich einen Menschen gekannt habe, der für 30 Silberlinge nicht existierende Geschichten und Fakten ausdachte“, sagte Basdirewa in diesem Zusammenhang.
Was ihre Teilnahme in der neuen Doku angehe, erläuterte Basdirewa, sie sei vor einigen Tagen von einem deutschen Journalisten angeschrieben worden, der ihr „eine Art Ultimatum stellte“. „Mir wurde Zeit bis zum 21. Dezember 10 Uhr morgens gegeben, um bestimmte Fragen zu beantworten. Zuerst wollte ich den Brief ignorieren, aber dann hielt ich das für falsch. Denn man könnte das Schweigen gegen (Russland – Anm. d. Red.) nutzen, beispielsweise, dass ‚die Russen sich wie Partisanen benehmen, also sind sie tatsächlich schuldig‘“.
Der Sportlerin zufolge hat sie anhand der Fragen sofort begriffen, es komme eine „neue Welle von Schmutz“. Dabei wolle niemand „die andere Seite hören“. In diesem Zusammenhang erinnerte sich Basdirewa an einen Vorfall von 2015 bei der Europameisterschaft in Prag, wo „man versuchte, mich in einem Zimmer mit drei WADA-Mitarbeitern einzuschließen“. „Man versuchte, mich zu erpressen und eine Vernehmung zu organisieren, indem man körperliche Gewalt anwendete. Anschließend wurde ich im WADA-Bericht als ‚aggressiver und nicht kontaktfreudiger Mensch‘ bezeichnet“, fügte die Athletin hinzu.
„Drei junge Stiere, ohne etwas zu erklären, versuchen, eine Frau in irgendein Zimmer in einer europäischen Hauptstadt zu schleppen, und ich bin dann aggressiv. Ich hatte einfach Angst in dem Moment“, betonte Basdirewa.
Der deutsche Fernsehsender ARD hatte am 3. und 7. Dezember 2014 den zweiteiligen Dokumentarfilm „Geheimsache Doping“ gezeigt, der von einer systematischen Dopingeinnahme durch russische Leichtathleten handelt. Der Film enthält ein mit verdeckter Kamera aufgenommenes Gespräch mit der Olympiasiegerin im 800-Meter-Lauf (2012) Maria Sawinowa, die die Einnahme von Doping gestanden haben soll. Dabei war die Stimme der Sportlerin jedoch nicht zu hören.
Valentin Balachnitschew, damals noch Präsident des WFLA, bezeichnete den Film als „Provokation, die zum Ziel hat, den russischen Sport zu untergraben“. Laut Balachnitschew hatte die ARD-Leitung es abgelehnt, originale Video- und Tonaufzeichnungen zur Dokumentation bereitzustellen.

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