Presseschau vom 12.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

de.sputniknews.com: Trump verspricht Reaktion auf BuzzFeeds Veröffentlichung von Fake-Bericht gegen ihn
Das Nachrichtenportal BuzzFeed wird sich für die Veröffentlichung des sogenannten Geheimberichts mit kompromittierendem Inhalt verantworten, sagte der designierte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch während seiner ersten offiziellen Pressekonferenz als gewählter Staatschef. Mittlerweile hat sich das Dokument als Fake herausgestellt.
„Sie sollten sich auf die Folgen vorbereiten, sie bereiten sich schon darauf vor“, so der Republikaner. Das Nachrichtenportal bezeichnete der Politiker dabei als „Müllhaufen“, dessen Mitarbeiter – als „sehr unehrliche Menschen“. Ihm zufolge hat er selbst gesehen, wie Medienberichte Menschen „vernichtet“ hätten. „Alles was ich will, ist, dass die Journalisten ehrlich sind“, so Trump
Unter anderem erwähnte der designierte Präsident, er sei sich nicht sicher, ob die US-Geheimdienste sich an der Veröffentlichung des Fake-Berichts beteiligt hätten. „Vielleicht waren es die Geheimdienste, vielleicht nicht“, sagte er. Im schlimmsten Fall wäre das aber „ein Fleck“ auf ihrem Ruf.
Die Stellung der russischen Regierungsvertreter respektiere Trump wiederum. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte zuvor, die Berichte seien nichts weiter als eine „Fabrikation“ und „Fiktion“.
Zuvor hatten einige Medien, darunter BuzzFeed und CNN, berichtet, dass den US-Geheimdiensten Material vorliege, mit dem der künftige US-Staatschef Donald Trump von russischer Seite erpressbar gemacht werden sollte. Die Informationen, deren Wahrheitsgehalt noch geprüft werde, hätten angeblich die russischen Geheimdienste gewonnen.
Die meisten US-Medien haben auf Berichte über das angeblich in Moskau lagernde belastende Material gegen den designierten US-Präsidenten Donald Trump verzichtet, wie die Agentur AP am Mittwoch meldet. BuzzFeed-Redakteur Ben Smith, der den Bericht über kompromittierende Materialien über Trump als erster verbreitete, gab mittlerweile selbst zu, dass es Grund genug gebe, diese Informationen zu bezweifeln.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Brigade Prisrak: Lieder-Flashmob in der städtischen Schule Nr. 23 in Altschewsk
https://vk.com/video_ext.php?oid=301860541&id=456239084&hash=cb8e297f3ad2b32e
https://vk.com/video301860541_456239084

 

De.sputniknews.com: Tillerson erkennt Vereinigung der Krim mit Russland nicht an
Rex Tillerson, Kandidat für das Amt des US-Außenministers, erkennt die Wiedervereinigung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim mit Russland nicht an. „Sie (Russen) haben ein Territorium besetzt, das ihnen nicht gehört“, sagte Tillerson am Mittwoch in Washington bei einer Anhörung zu seiner Kandidatur.
„Die USA würden die Krim als russisch anerkennen, nachdem eine der Ukraine passende Lösung des Problems herbeigeführt worden ist“, sagte Tillerson.
Zugleich plädierte er für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine, sollte im Donbass keine dauerhafte Waffenruhe erzielt werden. „Ich hoffe, dass die Feuerpause durchgesetzt wird. Ohne sie werden wir die Ukraine weiter stützen müssen“, sagte der Kandidat.
Er sprach sich für die Anbahnung einer Kooperation mit Russland in den Bereichen aus, wo sie möglich ist. „Der Dialog ist extrem wichtig. Wir sollen aus dem ewigen Gegner Russland einen Partner machen.“ Im Moment sei Moskau (für die USA) ein feindseliger Rivale. Er hoffe, dass Russland nicht zu einem Feind werde, sagte Tillerson.

 

Vormittags:

 

Ukrinform: Die Vereinigten Staaten sollen die Ukraine unterstützen, indem sie ihr tödliche Verteidigungswaffen gewähren, äußerte gestern während der Anhörungen im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Senats seine Ansicht Rex Tillerson, der von Donald Trump für das US-Außenministeramt vorgeschlagen wurde, berichtet der Ukrinform-Korrespondent in den USA.
„Die Annahme einer solchen Entscheidung erfordert Beratungen mit dem Nationalen Sicherheitsrat und Beiträge der anderen, aber ich würde das unterstützen“, antwortete Tillerson auf die Frage über die Notwendigkeit der Lieferung an die Ukraine tödlicher Verteidigungswaffen.
Er stellte ferner die Wichtigkeit der Unterstützung der Verteidigungsfähigkeit der Ukraine fest. „Es ist wichtig, den Ukrainern auf jede Art zu helfen, sich vor weiterer Aggression zu verteidigen. Ich hoffe, dass der Waffenstillstand eingehalten wird, aber im anderen Fall ist es uns wichtig, ihre Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu unterstützen“, sagte Rex Tillerson.

 

Rusvesna.su: Der Arbeitsminister  äußert sich zu Perspektiven der Anhebung des Renteneintrittsalters in Russland
Eine Entscheidung über die Anhebung des Renteneintrittsalters in Russland im Jahr 2017 wird es nicht geben, erklärte der Minister für Arbeit und Sozialschutz Maxim Topilin.
„Im Jahr 2017 wird das nicht passieren“, antwortete Toplilin auf die Frage, ob es die Gefahr der Erhöhung des Rentenalters für die Bürger im Jahr 20127 gebe.
Er bestätigte, dass das Arbeitsministerium sich an der Diskussion über die Wirtschaftsstrategien des Zentrums für strategische Entwicklung beteiligt, die unter der Leitung von Ex-Finanzminister Alexej Kudrin vorbereitet werden und eine Erhöhung des Rentenalters vorsehen.
Topilin wollte keine Details nennen, sagte aber, dass die Diskussion über die Erhöhung des Rentenalters in Russland schon lange und kontinuierlich geführt werde.
Zuvor hatte die Sprecherin des Förderationsrates Walentina Matwijenko erklärt, dass im Jahr 2017 keine Entscheidung in dieser Sache getroffen werde. Topilin selbst hatte 2016 gesagt, dass sich in den nächsten Jahren das Renteneintrittsalter nicht erhöhen wird.
Die Vertreter der KPRF brachten ihrerseits in die Staatsduma den Vorschlag eines Moratoriums zum Renteneintrittsalter bis zum Januar 2025 ein.
Derzeit gehen Männer in Russland mit 60 Jahren in Rente, Frauen mit 55 Jahren.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden achtmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Troizkoje wurde das Gebiet von Kalinowo viermal mit Panzertechnik, Abwehrgeschützen 3U-23-2, Mörsern des Kalibers 82mm und Granatwerfern beschossen.
Zweimal haben die Kiewer Truppen aus Richtung Luganskoje das Dorf Kalinowka unter Verwendung von 120mm- und 82mm-Mörsern und Panzertechnik beschossen.
Das Gebiet von Frunse wurde aus Richtung Krymskoje mit 82mm-Mörsern und Panzertechnik beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja haben die Kiewer Truppen das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

De.sputniknews.com: Verteidigungsminister: Westen setzt sich über russische Lebensinteressen hinweg.
Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat den westlichen Staaten vorgeworfen, sich über Russlands lebenswichtige Interessen hinwegzusetzen. Unter diesen Umständen müsse Russland auf eine Verschärfung der internationalen Lage gefasst sein.
„Der Westen will die lebenswichtigen Interessen Russlands nach wie vor nicht berücksichtigen und betrachtet den wachsenden Einfluss Russlands im postsowjetischen Raum als Bedrohung“, sagte Schoigu am Donnerstag auf einer Konferenz in Moskau. Unter diesen Umständen müsse Russland seine Streitkräfte auf eine Verschärfung der internationalen Lage gefasst machen. Dabei müsse dem Umstand Rechnung getragen werden, dass auch andere Staaten ihre Waffen ständig verbessern würden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Wie der operative Diensthabende des Kohle- und Energieministeriums der DVR mitteilte, wurde am 11. Januar um 20:45 im Verlauf eines Artillerieangriffs die 110-kW-Hochspannungsleitung „Makejewskaja – AKCHS Nr. 2“ beschädigt, in der Folge ist die 110k“ Unterstation „DFS“, die die Donezker Filterstation versorgt, außer Betrieb“, teilte der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums mit. „Die Donezker Filteranlage hat ein weiteres Mal keinen Strom“.
Das Kohle- und Energieministerium der DVR wandte sich an die Vertreter der OSZE-Mission mit der Bitte, ein „Regime der Ruhe“ abzusichern, um die Leitung untersuchen und den Schaden beseitigen zu können.
„Sobald es die Lage erlaubt, werden die Energietechniker der Republik mit der Durchführung der Reparaturarbeiten beginnen“, schloss das Ministerium.
Ein privates Wohnhaus wurde gestern Abend in Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk durch Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte heute der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
„Gestern Abend wurde geschossen. Bei uns sind auf der Amudarinskaja-Str. 39 Zerstörungen. Ein Treffer in den Dachboden, in der Folge sind zwei Meter Dach abgebrannt. Ebenfalls Tschornogorskaja-Str. 31 – Beschädigungen an einer Gasleitung. Dort wurde die Störung schon gestern lokalisiert“, sagte Shukowskij-
Nach seinen Worten sind keine Informationen über Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung eingegangen.
„Die Intensität der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Abteilungen war recht hoch. Insgesamt wurden zwischen 18:00 und 1:30 von der ukrainischen Seite 270 Artilleriegeschosse der Kalibers 152 und 122mm und Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden von den ukrainischen Streitkräfte Trudowskije, Alexandrowka und Staromichajlowka am westlichen Rand von Donezk, die Gorlowker Siedlungen Sajzewo, Siedlung des Gagarin-Bergweks und Michajlowka, Krutaja Balka und das Gewerbegebiet bei Jasinowataja, die Dörfer Spartak, Shabitschewo, der Jasinowataja-Bezirk, die Dörfer Oktjabrj und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen.
Der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun teilte mit, dass in der Umgebung der Stadt im Verlauf von ukrainischen Beschüssen ein Wohnhaus in Brand geriet.
„In Krutaja Balka ist auf der Pobeda-Straße 27 ein Haus in Brand geraten. Eine genaue Zeit kann ich nicht sagen, weil dort zu dem Zeitpunkt keine Menschen waren“, sagte er „Verletzte gibt es keine. Außerdem hat Krasnyj Partisan den dritten Tag keinen Strom“.
„Um 22:00 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf den Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ eröffnet. Auf ihn wurden 10 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle hat die ukrainische Armee neben Mörsern auch Granatwerfer, großkalibrige Maschinengewehre und Schusswaffen verwendet.
„Der Beschuss erfolgt nicht in der Betriebszeit, Zivilisten waren zu diesem Zeitpunkt nicht an dem Posten, deshalb gibt es keine Verletzten unter der friedlichen Bevölkerung“, fügte er hinzu.

 

Rusvesna.su: Die Millionen vom IWF gegen Rundholz: Die Ukraine hat nun offiziell zugegeben, was der Westen verlang
In der EU lässt man die ukrainischen Politiker nicht das Gesicht wahren und redete Klartext: Finanzhilfe im Tausch gegen Rundholz.
Die EU-Beamten sind unerbittlich: dafür, dass die Ukraine die zweite Tranche von 600 Mio. Euro Finanzhilfe erhält, erwartet man in Europa die Aufhebung des Moratoriums für Holzexport.
Diese traurige Tatsache gab der Vize-Premier zu Fragen der Eurointegration Iwann Klimpusch-Zinzadze in einem Interview mit einem ukrainischen Fernsehsender zu….

 

De.sputniknews.com: Ukraine stiehlt Russland die Helden.
Die Regierung in Kiew ist eifrig dabei, Korrekturen bei Wikipedia vorzunehmen – so eifrig, dass dabei manch ein Fehler wohl übersehen wird.
Das ukrainische Verteidigungsministerium etwa hat jüngst die Biographie eines russischen Sagenhelden derart „berichtigt“, dass dieser Russe jetzt ukrainischen Ursprungs ist, berichtet das Portal vesti.
Über ein Dutzend Wikipedia-Einträge hat das ukrainische Verteidigungsministerium seit Dezember 2016 korrigiert. Dieser Verbesserungswut ist auch der russische Recke Ilja Muromez zum Opfer gefallen: Der aus Russland stammende mittelalterliche Held sei in der Ukraine geboren, heißt es nun in der ukrainischen Version der Online-Enzyklopädie. Demnach befinde sich der Geburtsort von Ilja Muromez nicht nahe der russischen Stadt Murom, sondern beim ukrainischen Morowsk, ehemals Muromsk. Dieses eifrige Verschlimmbessern könnte mit der ersten ukrainischen Fantasy-Saga „The Stronghold“ (zu Deutsch: Die Hochburg) zusammenhängen, die demnächst in die Kinos kommt.
Entstanden ist der Streifen unter Federführung der staatlichen Film- und Fernsehbehörde. Eine der Behauptungen in dem Film: Russische Helden seien in Wirklichkeit allesamt ukrainischer Abstammung.
Dies steht jedoch in scharfem Kontrast zu den historischen Fakten: Ilja Muromez war zwischen 1150 und 1165 in der Nähe von Murom geboren. Er starb im Alter von 40 bis 55 Jahren in einem Gefecht – Schätzungen zufolge im Jahr 1204, als Fürst Rjurik Rostislawitsch Kiew stürmte. Die Reliquien von Ilja Muromez werden in den Höhlen des Kiewer Höhlenklosters und in einer Kirche in seiner Heimatregion Murom aufbewahrt.
Außer dem ukrainischen Verteidigungsministerium sollen auch die Oberste Rada sowie das Sekretariat der ukrainischen Regierung über Redaktionsrechte bei Wikipedia verfügen.

 

Nachmittags:

 

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, besuche am 12. Januar das Gebiet Odessa. wo er den neuen Chef der Gebietsverwaltung von Odessa, Maksym Stepanow, vorstellen werde, teilte dem Ukrinform-Korrespondenten der Pressedienst der Gebietsverwaltung von Odessa mit.
Im Programm der Arbeitsreise ist die offizielle Vorstellung des neuen Vorsitzenden der Gebietsverwaltung von Odessa, Maksym Stepanow, dessen Ernennung das Ministerkabinett der Ukraine am 21. Dezember 2016 unterstützt hatte, im Sitzungssaal des Regionalrats.
Auch findet die Beratung unter der Teilnahme der Leiter der regionalen Staatsverwaltungen der vier südlichen Regionen Odessa, Mykolajiw, Saporischschja und Cherson statt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat wegen der mangelnden Personalausstattung mit der Auswahl von Freiwilligen für Spezialabteilungen, die in der „ATO“-Zone aktiv sind, begonnen.
„Unter anderem findet in den Abteilungen des 2. Bataillons der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Troizkoje eine Auswahl von Soldaten statt, die eine Ausbildung durchlaufen wollen und in der Folge Dienst in den Abteilungen des 130. Aufklärungsbataillons tun werden. Nach unseren Informationen wird die Ausbildung in einer Basis des Bataillons in Starobelsk stattfinden“, sagte er.
„Das ukrainische Kommando führt weiterhin eine Umgruppierung der Abteilungen entlang der Kontaktlinie durch. Es wurde festgestellt, dass der Gegner 63 nationalistisch eingestellte Soldaten  in das Gebiet von Troizkoje verlegt hat. Ebenfalls wurde in diesem Gebiet die Anwesenheit ausländischer Söldner aus der Türkei festgestellt“, berichtete der Major.
Marotschko fügte hinzu, dass eine Verlagerung von Technik aus dem Gebiet von Troizkoje in das Gebiet von Mironowskij beobachtet wurde.
„Nach unseren Informationen ist die Ausstattung der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte immer noch auf einem niedrigen Niveau. Es wird die nicht zufriedenstellende Versorgung der Abteilungen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit Material bestätigt“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
„Im Grund werden die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mit allem Notwendigen durch Freiwilligenorganisationen versorgt. Diese Tatsache verweist auf die Hartherzigkeit von Seiten des Kommandos und die Inkompetenz der Rückwärtigen Dienste der ukrainischen Streitkräfte“, sagte er.
„Heute um fünf Uhr morgens gab es einen Übungsalarm bei den Kommunikationsabteilungen, um die Bereitschaft der Kommunikationssysteme in der Kette „Koordination der Volksmiliz – Einheit – Abteilung“ zu überprüfen“, sagte Marotschko.
„Die Verbindungssoldaten haben die gestellten Übungsaufgaben ehrenvoll erfüllt und eine hohe Professionalität gezeigt“, unterstrich Marotschko.
Er merkte an, dass in den Abteilungen und Truppenteilen der Volksmiliz der LVR komplexe Übungen zur militärischen Ausbildung stattfinden.
„So fanden gestern auf einem Übungsplatz der Volksmiliz Übungen zur Koordination von Zügen im Kampf statt, in deren Verlauf verschiedene taktische Aufgaben bearbeitet wurden: Positionsverteidigung, Abwehr von Angriffen und Übergang zum Gegenangriff“, erinnerte der Major.
Er unterstrich, dass das Hauptziel der militärischen Ausbildung der Volksmiliz die Erhöhung der Koordination der Handlungen der Abteilungen bei der Erfüllung der gestellten Aufgaben in gegeben Zeiträumen ist.

 

Rusvesna.su: Ein Abgeordneter der Obersten Rada versprach „eine ukrainische Parade auf dem Roten Platz“
Der Abgeordnete der „Volksfront“ Andrej Teteruk, zuvor dafür bekannt, dass er eine Flasche auf den Kopf seines Kollegen aus der „Vaterlandspartei“ schlug, hat wieder einmal Kämpfergeist gezeigt. Zum Glück diesmal nur in Worten.
In einem der ukrainischen Fernsehsender erklärte er, dass die ukrainische Armee fähig sei, über die russische zu siegen und eine Parade im Zentrum von Moskau durchzuführen.
„Die Ukrainer sind starke Kämpfer. Ich glaube aufrichtig, dass wir noch eine Parade auf dem Roten Platz durchführen werden.
Das wird angemessen sein. Alle Kriege des Aggressor-Landes sollten in der Hauptstadt des Aggressor-Landes enden“, skizzierte Teteruk seine Vision der Perspektive der ukrainischen Streitkräfte.

 

De.sputniknews.com: Moskau kommentiert Tillersons Krim-Position.
Moskau ist laut Kremlsprecher Dmitri Peskow mit der Position des künftigen US-Außenministers Rex Tillerson bezüglich der Krim-Halbinsel nicht einverstanden: Russland werde der neuen US-Administration seine eigene Sichtweise geduldig erläutern.
„Wir wissen, dass die Diskussion vorbei ist. Das ist seine Position, das nehmen wir zur Kenntnis“, so Peskow.
Moskau sei mit solchen Äußerungen natürlich nicht einverstanden und werde den Kern der Frage weiterhin geduldig erklären.
Tillersons Worte, die russische Armee habe die östliche Grenze der Ukraine angeblich überschritten, und seine Äußerungen zu den US-Waffenlieferungen an die Ukraine wollte der Kremlsprecher vorerst nicht kommentieren.
„Wir werden Außenminister Tillerson all die entsprechenden Fragen erklären, solange er diese stellen wird“, sagte Peskow weiter.
Am Mittwoch hatte Tillerson bei seiner Rede vor dem US-Senat gesagt, die USA würden nur in dem Fall die Krim als russisch anerkennen, wenn es „breitere Übereinkünfte“ gäbe, die für das ukrainische Volk passend wären. In seiner Rede plädierte er außerdem für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine, sollte im Donbass keine dauerhafte Waffenruhe erzielt werden. Zugleich sprach er sich für einen Dialog mit Russland aus – dieser sei extrem wichtig. „Wir sollten aus dem ewigen Gegner Russland einen Partner machen“, betonte Tillerson.

 

Dan-news.info: Die Inbetriebnahme eines der größten Industrieunternehmen der DVR  – des staatlichen Unternehmens „Jusowskij Metallfabrik“ – ist für das Frühjahr 2017 geplant. Dies teilte heute der Pressedienst des Ministeriums für Industrie und Handel mit.
Der Pressedienst der Jusowskij Metallfabrik seinerseits erklärte, dass während der Vorbereitung der Fabrik für die Inbetriebnahme die für den Betrieb des Unternehmens notwendige Strom- und Energieinfrastruktur repariert wurde. In der Rammenwerkhalle wurde neun Elektrobrückenkräne, ein Pressschere AKROS und eine Verlademaschine vom Typ Fuchs repariert. Jetzt muss noch die Reparatur einer zweiten Pressschere und einer weiteren Verlademaschine abgeschlossen werden.
Zurzeit läuft die Reinigung der Sicherheitszone einer Stromleitung, die für die Inbetriebnahme des technologischen Zyklus der Elektrostahlerzeugungswerkhalle notwendig ist, von Gebüsch.
Wir erinnern daran, dass die Entscheidung über den Aufbau der Jusowskij Metallfabrik auf der Basis des gesamten Eigentumskomplexes der privaten Aktiengesellschaft „Donezker elektrometallurgische Fabrik“, die Ende 2012 von den ukrainischen Behörden stillgelegt wurde, vom Ministerrat der DVR am 25. Juli 2016 gefasst wurde.
Die Jusowskij-Metallfabrik ist eines der größten Unternehmen der Brache auf dem Territorium der DVR. Ihr Produktionskomplex liegt auf einem Gebiet mit der Donezker metallurgischen Fabrik, die wiederum gleichzeitig in drei Bezirken der Hauptstadt der DVR liegt – Woroschilowskij, Budenowskij und Leninskij. Die Fläche der Fabrik umfasst etwa 60 Hektar. Mit der Vorbereitung der Inbetriebnahme waren bei der Jusowskij-Metallfabrik etwa 400 Arbeiter beschäftigt. Mit dem Start der Arbeit hat die Leitung vor, das Personal aufzustocken und monatlich etwa 30.000 Tonnen Stahl zu produzieren. Ein Teil der Produktion wird in den Export gehen.

 

De.sputniknews.com: Putin und Erdogan telefonieren zu Syrien-Treffen in Astana.
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefongespräch mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan gemeinsame Bemühungen um die Vorbereitung innersyrischer Verhandlungen im kasachischen Astana und die Einhaltung der vereinbarten Waffenruhe in Syrien erörtert, berichtet der Pressedienst des Kremls.
„Das Hauptaugenmerk war der Situation in Syrien gewidmet. Es wurde konstatiert, dass die unter Vermittlung Russlands und der Türkei erzielten Vereinbarungen zwischen der Regierung der Syrischen Arabischen Republik und der gemäßigten Opposition über die Einstellung der Kampfhandlungen im Großen und Ganzen eingehalten werden.
Man hat sich darauf geeinigt, die gemeinsamen intensiven Bemühungen um die Vorbereitung innersyrischer Verhandlungen in Astana fortzusetzen“, hieß es.

 

Dan-news.info: „Heute fand ein Treffen mit den am 29. Dezember 2016 freigelassenen und zuvor von der ukrainischen Seite festgehaltenen Personen statt, denen Wohnraum in Wohnheimen zur Verfügung gestellt wurde. Von zehn Menschen haben neun Wohnplätze erhalten. Einer ist zu Verwandten gezogen“, teilte der Pressedienst des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mit.
An dem Treffen nahm der Leiter des Apparats der Bevollmächtigten Dmitrij Popow teil. Es wurden Fragen der Versorgung der Freigelassenen mit Gegenständen des dringendsten Bedarf und ihre weitere Vermittlung auf Arbeitsplätze diskutierte.
„Es wurden juristische Beratungen angeboten, die Wege zur Beantragung von Dokumenten erklärt“, fügte der Apparat hinzu.

 

De.sputniknews.com: Moskau zu Hacking-Vorwürfen: Berlin begibt sich auf Obamas Spuren.
Das russische Außenministerium hat die Anschuldigungen aus Berlin, Russland könnte hinter Hackerangriffen auf Computer der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und des Bundestages stecken, als beweislos bezeichnet.
Die Anschuldigungen waren von Hans-Georg Maaßen, dem Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), in der vergangenen Woche formuliert worden. Diese Vorwürfe seien durch nichts belegt, sagte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag in Moskau.
„Es ist bedauerlich, dass Berlin sich offenbar auf die Spuren der scheidenden US-Administration (von Barack Obama — Red.) begeben hat, ohne die Auswirkungen auf die russisch-deutschen Beziehungen bedacht zu haben.“

 

Dnr-online.ru: Reparaturabteilungen des staatlichen Unternehmens „Donezker Eisenbahn“ haben Arbeiten zum Wiederaufbau der elektrifizierten Abschnitte des Gorlowker Eisenbahnknotenpunktes durchgeführt, teilte der Pressedienst des Transportministeriums der DVR mit.
Der Wiederaufbau der Eisenbahninfrastruktur, die unter den Beschüssen der ukrainischen Streitkräfte gelitten hat, ist eine der Hauptaufgaben für die Spezialisten der Donezker Eisenbahn. Derzeit arbeiten die Reparaturabteilungen des Unternehmens am Wiederaufbau der Stromversorgung an zwei Strecken des Gorlowker Eisenbahnknotenpunktes: Gorlowka – Bajrak und Jenakiewo – Uglegorsk.
Der Wiederaufbau der elektrifizierten Abschnitte wird es erlauben, von der Nutzung von Dieselloks auf Elektroloks überzugehen. Unter den Bedingungen hoher Preise und einem Mangel an Dieseltreibstoff wird dies die Kosten für den Eisenbahntransport erheblich senken, sowohl beim Güter- als auch beim Passagierverkehr.
Es muss angemerkt werden, dass die Spezialisten der Donezker Eisenbahn aufgrund der Nähe zur Kontaktlinie und der ständigen Gefahr von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Armee unter schwierigen Bedingungen arbeiten müssen.
Wir erinnern daran, dass im Jahr 2016 die Spezialisten der Donezker Eisenbahn mehr als 1600 Infrastrukturobjekte wiederaufgebaut haben, die während der Kämpfe beschädigt wurden. Im Jahr 2017 ist geplant, in der Republik weitere 700 beschädigte Objekte der Donezker Eisenbahn wiederaufzubauen.

 

De.sputniknews.com: Kreml hofft mit Trump klarzukommen
Moskau hofft, dass sich der russische Präsident Wladimir Putin und sein designierter US-Kollege Donald Trump gut verstehen werden. Das sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag gegenüber Journalisten.
„Präsident Putin zeigt mit seinem Vorgehen und in seinen Erklärungen klar und deutlich, dass er unsere Partner achtet. Dieser Respekt kann aber nur gegenseitig und nicht einseitig sein. Deswegen muss die gegenseitige Achtung in den russisch-amerikanischen Beziehungen von unserem Standpunkt aus selbstverständlich mehr werden“, so Peskow.
„Wenigstens bekundet Herr Trump die Bereitschaft zum Dialog. Dies bedeutet aber nicht, dass sie einander in allen Fragen zustimmen werden. Dies ist kaum möglich“, so Peskow weiter. Moskau erwarte dies auch gar nicht. „Der Dialog ist das, worauf man hoffen kann, und das, was uns helfen wird, viele komplizierte Situationen zu bewältigen.“
Zuvor hatte Trump auf seiner ersten Pressekonferenz als gewählter US-Präsident gesagt, es gebe in den Beziehungen zu Russland keinen „Reset“-Knopf mehr. „Die Beziehungen werden entweder verbessert oder nicht“, so Trump.

 

Dan-news.info: „Am Mittag hat die ukrainische Seite das Feuer mit Mörsern des Kalibers 120mm auf Staromichajlowka eröffnet. Von den Positionen des Gegners wurden etwa 10 Mörsergeschosse abgeschossen“, informierte der Gesprächspartner der Agentur.
Außerdem wurden nach Angaben der Quelle neben Mörsern bei den Beschüssen der frontnahen Ortschaften von den ukrainischen Soldaten auch Panzertechnik und Granatwerfer verwendet. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch ermittelt.

 

De.sputniknews.com: Neue US-Sanktionen gegen Russland: Bahnt sich „iranisches Szenario“ an?
Die USA wollen gegen Russland offenbar nach dem „iranischen Szenario“ vorgehen, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Donnerstag.
Im US-Kongress wurde ein Gesetzentwurf eingebracht, der Sanktionen gegen den Finanz- und Energiesektor der russischen Wirtschaft vorsieht. Unter anderem geht es dabei um das Verbot für den Kauf von russischen Wertpapieren und für die Beteiligung an der Privatisierung russischer Staatsunternehmen sowohl für US-Bürger und –Unternehmen als auch für Ausländer.
Strafen sollen für diejenigen vorgesehen werden, die mehr als zehn Millionen Dollar in die Privatisierung von russischen Staatsunternehmen investieren würden. Zu den Sanktionen gehören Verbote für Kredite bei US- und internationalen Banken, für Handlungen im Namen der US-Regierung, für jegliche Transaktionen in ausländischen Währungen, für den Kauf bzw. Verkauf von Eigentum in Gebieten, in denen die US-Jurisdiktion gilt, usw.
Die ersten Reaktionen auf die möglichen Russland-Sanktionen waren unterschiedlich. Der Vizevorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Föderationsrat (Parlamentsoberhaus), Sergej Kalaschnikow, findet, dass sie die russische Wirtschaft kaum beeinflussen würden. Präsident Putins Sprecher Dmitri Peskow warnte seinerseits, die neuen Restriktionen wären nicht nur für die Beziehungen zwischen Moskau und Washington, sondern auch für die ganze Weltwirtschaft schädlich. Negative Folgen für Russland wären auch möglich, aber das Land könne diese Risiken minimieren, so Peskow.
Der Präsident des Russischen Industriellen- und Unternehmerverbandes, Alexander Schochin, erinnerte aber an die US-Sanktionen gegen den Iran, die nicht gegen einzelne Wirtschaftsbranchen, sondern gegen das ganze Land generell gerichtet waren.
„Wenn Sanktionen gegen Strukturen verhängt werden, die mit souveränen Wertpapieren arbeiten und sich mit der Privatisierung beschäftigen, wäre das eigentlich ein starker Schlag, nicht nur gegen konkrete Finanz- bzw. Wirtschaftsinteressen Russlands, sondern eine systematische Schädigung“, betonte Schochin.
1996 hatte der US-Kongress ein Gesetz über Iran-Sanktionen verabschiedet, laut dem jedes Unternehmen, das mehr als 20 Millionen Dollar in die iranische Ölbranche investieren würde, zu bestrafen war. Außerdem wurden wichtige Beschränkungen für diverse Finanzoperationen mit dem Iran verhängt. Ähnliche Restriktionen können diesmal auch gegen Russland eingeführt werden.
„Neue Sanktionen könnten Russlands Schuld beeinflussen und den Rubel unter Druck setzen. Allerdings würden sie kaum die makroökonomische Situation beeinträchtigen, falls der Energieträgermarkt stabil bleibt“, sagte der FINAM-Analyst Bogdan Swaritsch.
„Bei dem ausländischen Kapital, das in Russland investiert wurde, handelt es sich großenteils um spekulatives Kapital, und für seine Flucht sind im Grunde keine Sanktionen nötig – es genügt, dass der äußere Hintergrund negativ wird, beispielsweise dass die Ölpreise fallen“, so der Branchenkenner.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. Die verbrecherischen Kräfte der Ukraine haben in den letzten 24 Stunden 1340-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 80 Artilleriegranaten, 351 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm sowie 700 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf das Territorium der Republik abgefeuert. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Sokolow, Nikoljuk und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Golmowskij, Sajzewo, Batmanka, Gorlowka, Michajlowka, Oserjanowka, Schirokaja Balka, Wasiljewka, Jasinowataja, Shabitschewo, Wesjoloje, Staromichajlowka, Alexandrowka, Oktjabrj, Leninskoje, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Als Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden vier Häuser in Staromichajlowka, ein Haus in Trudowskije sowie eine Gasleitung beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So wurde die Stationierung von drei 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ im Gebiet von Pawlopol, 5,5 km von der Kontaktlinie, festgestellt.
Außerdem wurde in Nowgorodskoje die Ankunft von zwei Zügen (insgesamt 60 Mann mit voller Ausrüstung und mit Schusswaffen) aus dem 1. Bataillon der 95. Luftlandebrigade registriert.
Gestern, am 11. Januar, wurden von Soldaten der Volksmiliz der DVR drei Leichen ukrainischer Soldaten aus einem Gebiet 3km südwestlich von Oktjabrj geborgen. Die Leichen wurden in einer Entfernung von 500 Metern von der vordersten Verteidigungslinie unserer Abteilungen gefunden. Die Soldaten starben, weil sie auf ein Minenfeld gerieten. Bei der Untersuchung der Leichen wurde festgestellt, dass der Tod von zwei ukrainischen Soldaten sofort nach der Detonation einer OSM-72 erfolgte, der dritte Soldat starb in Folge von Splitterverletzungen durch dieselbe Mine nach einiger Zeit an Blutverlust, nachdem es ihm gelungen war, zurück in Richtung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte zu kriechen und über vorhandene Funkkanäle über den Vorfall zu berichten, was die ukrainische Seite bestätigt. Aber die ukrainische Seite hat keine ausreichenden Maßnahmen ergriffen, um ihre Soldaten zu suchen, was von nicht abgestimmten Aktivitäten und einem fehlenden Verständnis der Kommandeure bezüglich der Aufgabe der ihnen unterstellten Soldaten zeugt.
Es wurde bereits festgestellt, dass alle drei Soldaten Dienst in der 1. Kompanie des 501. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade Dienst taten, ihre Namen sind:
Nikolaj Archmenko, geb. 1963;
Sergej Trubin, geb. 1987;
Sergej Sanko, geb. 1993.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass unter den aufgezählten Soldaten ein wehrpflichtiger Soldat der ukrainischen Streitkräfte war.
Am Ort des Todes der ukrainischen Soldaten wurden zwei Funkstationen ausländischer Herkunft vom Type „Kenwood“, zwei Gewehre RPK-74, ein Maschinengewehr AK-74 und Plastikschnüre zum Fesseln der Hände gefunden.
Es ist festzustellen, dass die Soldaten, wie man sagt, „leicht bekleidet“ gingen. Einer hatte leichtes Gepäck, die übrigen hatten je zwei Magazine Patronen in den Taschen.
Vermutlich drang die Erkundungsgruppe zu unseren Positionen vor, um sich mit der Gefangennahme eines Soldaten der Volksmiliz hervorzutun. Aber nach der Analyse des Ortes des Geschehens und der Leichen kann man sagen, dass die Erkundungssoldaten absolut nicht vorbereitet waren. Für diese Version spricht, dass die Erkundungsgruppe nicht ausreichend ausgerüstet war, außerdem bewegten sie sich im Trupp, dadurch sie alle direkt aufgrund einer Mine.
Was uns betrifft, so tauchen bei uns folgende Fragen auf:
1. Wozu bewegten sich die Soldaten in Richtung unserer Positionen, hatten Waffen und Munition, Funkgeräte für die Verbindung zum Kommando und Mittel zur Gefangennahme von Soldaten bei sich, während das ukrainische Kommando gleichzeitig erklärt, dass es keine Diversionen durchführt, keine Angriffe auf unsere Positionen organisiert und keine Ortschaft der DVR beschießt?
2. Wozu  hat das ukrainische Kommando seine Soldaten zum Sterben auf ein Minenfeld geschickt? Welche so wichtigen Aufgaben sollte die Gruppe bei unzureichender Ausrüstung, schwacher Unterstützung und Koordination von Seiten der Kommandeure erfüllen.
Bei uns entsteht der Eindruck, dass die Infanteristen einfach in den sicheren Tod geschickt wurden um die Örtlichkeit zu säubern!
Entsprechend wenden wir uns an die Verwandten der Toten, dass sie selbst den Kommandeuren der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte die oben aufgezählten Fragen stellen. Soll jetzt der Kommandeur des ersten Bataillons den Müttern ins Gesicht sagen, wofür er ihre Söhne ermordet hat!
Von unserer Seite teile ich mit, dass die Leichen der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der nächsten Zeit der ukrainischen Seite übergeben werden, damit sie von Verwandten beerdigt werden können.

 

De.sputniknews.com: Moskau: US-Beschluss zur Lieferung tragbarer Fla-Systeme nach Syrien wahnsinnig.
Als „Wahnsinn“ hat das russische Außenministerium den von den USA gefassten Beschluss bezeichnet, tragbare Luftabwehrraketen nach Syrien zu liefern. Die USA hätten diese wahnsinnige Entscheidung getroffen, ohne ihre früheren Probleme gelöst zu haben, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa am Donnerstag in Moskau. Sonst tue sich auf der US-Seite in Syrien nichts mehr.
„Indes versuchen Russland und andere interessierte Länder, in (Kasachstans Hauptstadt) Astana einen Mechanismus der Verhandlungen zwischen der (syrischen) Regierung und Vertretern der bewaffneten Opposition ins Leben zu rufen.“
„Das ist Feinarbeit. Und mitten in diesen Anstrengungen beschließt US-Präsident Barack Obama, tragbare Luftabwehrrakete nach Syrien zu liefern.“
Sowie sich auch nur eine schwache Tendenz zum Löschen des Brandes abgezeichnet habe, gieße man sofort mehr Öl ins Feuer. „Entweder lösen wir komplizierte Fragen oder verwandeln wir die einfachsten Fragen in ein Problem“, sagte Sacharowa zum Herangehen an die Beilegung der Syrien-Krise.

 

De.sputniknews.com: Wozu Nato-Truppenstationierung an russischer Grenze führen kann – Sacharowa
Mit der Verstärkung der militärischen Präsenz der USA in Osteuropa versucht die scheidende US-Administration, die Beziehungen zwischen Washington und Moskau zu erschweren, wie die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Donnerstag sagte.
“Wir sind auf die Stationierung der Spezialkräfte der USA im Baltikum aufmerksam geworden. Wir werten dieses Handeln als ein weiteres Beispiel für die provokatorischen militärischen Aktivitäten nahe den russischen Grenzen im Rahmen des berüchtigten Kurses auf Eindämmung Russlands. Der offensichtliche Zweck dieser Bemühungen ist — ebenso wie bei der eiligen Verlegung US-amerikanischer schwerer Militärtechnik nach Europa – ein Versuch der Obama-Administration, in den letzten Tagen ihrer Amtszeit die Situation in den bilateralen Beziehungen maximal zu erschweren und die neuen US-Behörden zur Geisel ihrer planmäßigen und – gelinde gesagt – recht unfreundlichen Politik gegenüber Russland zu machen“, so Sacharowa.
„Selbstverständlich werden wir auch künftig die gegen Russland gerichteten militärischen Vorbereitungen der USA, darunter auch in den Baltischen Ländern, bei unserer Verteidigungsplanung berücksichtigen müssen“, so die Sprecherin.
Die USA haben das Programm zur militärischen Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten („European Reassurance Initiative“) in „Europäische Eindämmungsinitiative“ („European Deterrence Initiative“) umbenannt. Das teilte Pentagon-Chef Ashton Carter im Zentrum für internationale und strategische Studien in Washington mit. Die USA würden ihre militärische Präsenz in Europa verstärken, um flexibler und schneller auf die Bedrohung zu reagieren, die Russland darstelle könne, so der US-Verteidigungsminister.

 

Abends:

 

Dnr-online.ru: Nach Informationen der Aufklärung der Volksmiliz der DVR wurde heute, am 12. Januar, gegen 19:00 Uhr von den ukrainischen Streitkräften unter Verwendung von Mehrfachraketenwerfern „Grad“ aus dem Gebiet von Peski in Richtung Marjinka geschossen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Die Geschosse, die von den ukrainischen Soldaten abgefeuert wurden, trafen nicht auf das Territorium der DVR. Vermutlich landeten sie auf dem von den ukrainischen Truppen kontrollierten Gebiet.
Informationen über Opfer und Verletzungen werden ermittelt.

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