Presseschau vom 08.01.2017:

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Es wurde mit 120mm-Mörsern auf das Gebiet von Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka geschossen.

Dan-news.info: „Gestern Abend etwa von 20:00 bis 22:00 wurde von den ukrainischen Positionen aus das Dorf Sachanka beschossen. Insgesamt handelte es sich um acht Geschosse. In der Folge eines direkten Treffers wurde ein Wohnhaus in der Babenko-Straße zerstört, Stromleitungen beschädigt, die Einwohner von Sergejewka und Leninskoje haben keinen Strom“, teilte die Bezirksverwaltung des Nowoaswoskij-Bezirks der Republik mit.
Die Verwaltung fügte hinzu, dass durch Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auch ein Lager des Iljitsch-Kombinats beschädigt wurde. Informationen über Verletzte gibt es derzeit nicht.

De.sputniknews.com: Die südkoreanischen Streitkräfte und US-amerikanische Spezialeinheiten sollen im Jahr 2017 eine Spezialeinheit für die Tötung des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jung-un bilden, berichtet die Agentur Yonhap am Sonntag unter Verweis auf eine Quelle aus der südkoreanischen Armee.
Die Truppe werde in Aktion treten, wenn auf der koreanischen Halbinsel Kampfhandlungen beginnen sollten. Der Einheit sollen bis zu 2.000 Mann angehören, wobei die US-Militärs Seoul unterstellt sein sollen. Mögliche Entwicklungsszenarios auf der koreanischen Halbinsel würden bei gemeinsamen Übungen trainiert.
Wie mitgeteilt wurde, hatten sich Washington und Seoul verständigt, die Zahl der Manöver in diesem Jahr zu erhöhen. Beispielswiese habe die Spezialeinheit die Aufgabe, die höchste militärische und politische Führung Nordkoreas im Fall eines Krieges zu vernichten.
Die Situation auf der koreanischen Halbinsel hatte sich nach dem von Nordkorea am 6. Januar 2016 durchgeführten Atombombentest zugespitzt. Am 7. Februar 2016 erfolgte dann der Start einer Trägerrakete mit einem Satelliten in den erdnahen Raum. Der UN-Sicherheitsrat reagierte mit der einstimmigen Verabschiedung einer Resolution über die Verschärfung der Sanktionen gegen das Land. Pjöngjang rechtfertigte sein Vorgehen damit, auf die Aggression seitens der USA reagieren zu müssen.

Dan-news.info.: Die gesellschaftliche Kommission zur Erfassung von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass hat in anderthalb Jahren Informationen über 10.000 entsprechende Fälle gesammelt. Dies teilte heute die Rechtsanwältin und Mitglied der gesellschaftlichen Kommission Jelena Schischkina mit.
„Heute gibt es in den Listen der Kommission etwa 10.000 Fälle von Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Bevölkerung“, sagte die Gesprächspartnerin der Agentur.
Sie erläuterte, dass diese Informationen aus verschiedenen Quellen stammen und in ihrer Mehrheit noch nicht die notwendige allseitige Überprüfung von Seiten der Kommission durchlaufen haben. Bestätigt und dokumentiert sind derzeit etwa 70 Fälle von Folter gegenüber Soldaten und Zivilisten, genauso viele Todesfälle von Kindern, 150 Fälle von Verletzung von Kindern, etwa 300 Fälle von Verletzung von volljährigen Bürgern.
„Die Schwierigkeit liegt darin, dass eine sehr große Zahl von Verbrechen im Jahr 2014 begangen wurde. Eine Kommission hat ihre Arbeit ab Mai 2014 begonnen, aber damals war sie nicht vollständig, es gab nur einzelne Beteiligte und wir konnten nicht alle Verbrechen erfassen“, erklärte Schischkina.
Die gesellschaftliche Kommission zur Erfassung von Kriegsverbrechen der ukrainischen Regierung im Donbass begann ihre Arbeit offiziell Mitte 2015. Zur ihr gehören Spezialisten aus verschiedenen Bereichen, unter anderem der Rechtswissenschaft und der Kriminalistik.

De.sputniknews.com: Die gemeinsame Wirtschaftstätigkeit Japans und Russlands auf den Südkurilen-Inseln wird für den Abschluss eines Friedensvertrages zwischen beiden Ländern vorteilhaft sein, wie der japanische Premierminister Shinzo Abe in einem Interview mit dem nationalen TV-Sender NHK am 6. Januar sagte.
„Zweifellos wird das ein großes Plus für den Abschluss eines Friedensvertrages sein“, so der Premierminister. Laut früheren Meldungen bereitet sich die Regierung in Tokio darauf vor, ab Anfang 2017 mit Russland Möglichkeiten einer gemeinsamen Wirtschaftstätigkeit auf den Südkurilen in den Bereichen Fischfang und Gewinnung von Meeresprodukten, Tourismus, Medizin und Umweltschutz zu erörtern…

Nachmittags:

De.sputniknews.com: In Litauen ist eine Fernsehsendung auf dem Staatssender LRT eingestellt worden, weil eine Teilnehmerin – die Schauspielerin Asta Baukutė – einen Hitlergruß gezeigt hat, wie am Samstag der Generaldirektor des Senders, Rimvydas Paleckis, mitteilte.
In der Sendung wurden verschiedene Musikstücke gespielt. Die Teilnehmer mussten dann raten, wer der Autor des jeweiligen Stücks ist. Als Baukutė eine Melodie des litauischen Komponisten jüdischer Herkunft Simonas Donskovas erraten hat, hob sie eine Hand zum Hitlergruß und legte die zweite an ihre Oberlippe. Gleichzeitig soll die Schauspielerin laut gerufen haben: „Jude“. Die Sendung war eine Aufzeichnung und keine Liveübertragung.
„Ich bin schockiert. Dieses Verhalten entspricht nicht den von LRT propagierten Werten. Als Verantwortlicher für die Sendung und zeitweiliger Generaldirektor bitte ich unsere Zuschauer um Verzeihung“, sagte Paleckis.
Baukutė selbst hält die Situation anscheinend nicht für ernst. „Wenn Sie einen grundlosen Konflikt suchen, dann bitte woanders. Das ist eine Unterhaltungssendung und keine politische“, sagte die Schauspielerin gegenüber dem Nachrichtenportal Delfi und betonte, sie sei überrascht, dass die Sendung geschlossen worden sei.
Asta Baukutė ist eine litauische Theater- und Filmschauspielerin sowie Politikerin. 2008 stand sie auf der Liste der „Aufsteigenden nationalen Partei“ unter der Führung von Arūnas Valinskas. Im selben Jahr erhielt sie vom litauischen Kulturministerium einen Preis für aktive Arbeit im Theater.

Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Schachtjorsker Geflügelzucht“ hat im Jahr 2016 die Fleischproduktion um 2,75fache gesteigert. Der Gesamtumfang erreichte 8.800 Tonnen, teilte der stellvertretende Direktor für Produktion des Unternehmens Konstantin Kaplja mit.
„Im Jahr 2016 hat die „Schachtjorsker Geflügelzucht“ 8.800 Tonnen Fleisch produziert, geplant waren 8.300 Tonnen. Im Jahr 2015 wurden 3.200 Tonnen produziert“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach den Worten Kapljas haben solche Kennziffern die Geflügelzucht zum führenden Produzenten von Hühnerfleisch in der Republik gemacht, der monatliche Umfang hat 650-700 Tonnen erreicht. „Im Verlauf des Jahres 2016 sind drei zusätzliche Hühnerställe in Betrieb genommen worden“, erklärte er.

De.sputniknews.com: Fünf Menschen sind am Sonntag bei der Explosion einer Autobombe im Süden der syrischen Provinz Damaskus ums Leben gekommen, berichtet die Agentur SANA. 15 weitere seien verletzt worden.
Einige Verletzte befinden sich in schwerem Zustand. Welche Gruppierung hinter dem Anschlag stehe, sei bislang unklar. Niemand habe sich zu der Explosion bekannt, so die Meldung.
Am Samstag sind bei einer Explosion in der nordsyrischen Stadt Azaz 25 Menschen gestorben. Dutzende weitere haben Verletzungen erlitten. Auch dabei handelte es sich um ein mit Sprengstoff beladenes Auto.

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR
„Zur Durchführung von Schulungskursen mit dem kommandierenden Personal der ukrainischen Streitkräfte ist in Stschastje eine Gruppe ausländischer Kuratoren und Instrukteure für Diversions- und Sabotageaktivitäten eingetroffen, die die Ausbildung von IS-Kämpfern in Syrien durchgeführt hat“, heißt es in der Mitteilung.
Die Verteidigungsbehörde der Republik merkte an, dass „ die ukrainische Militärführung im Zusammenhang mit der Unmöglichkeit einer gewaltsamen Einnahme die Entscheidung getroffen hat, eine Strategie zu verwenden, die die Terroristen in den Ländern, wo der „Islamische Staat“ aktiv ist, mit Erfolg verwendet haben.
„Das ukrainische Kommando führt weiter eine Umgruppierung von Truppen durch und verstärkt die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte an der Abgrenzungslinie zu Durchführung von Provokationen unter Anwendung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen. So wurden von uns ausgerüstete Positionen eines Panzerbataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet eines Lokomotivdepots in Popasnaja zur Durchführung verbrecherischer Beschüsse des Territoriums der LVR in der Nacht registriert“, berichtete die Volksmiliz.

 
de.sputniknews.com:Tu-154-Tragödie: US-Chor singt russische Nationalhymne
„Egal ob Russe oder Amerikaner – wir empfinden den Verlust gemeinsam“: Zum Gedenken an die Opfer der Tu-154-Katastrophe über dem Schwarzen Meer, bei der Dutzende Sänger und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors ums Leben gekommen waren, hat ein US-Chor in New Jersey die russische Nationalhymne gesungen.
/Es ist bereits das zweite Mal, dass die Choristen des Internationalen Schiller-Institutes  die russische Hymne zum Gedenken an die Opfer der Tragödie über dem Schwarzen Meer singen. Während der Aufführung, die am 7. Januar in Bayonne stattfand,  hielten Mitarbeiter der örtlichen Polizei und Feuerwehr die Flaggen Russlands und der USA.
„Egal, ob wir Russen oder Amerikaner sind – wir empfinden gemeinsam denselben Verlust und wollen uns gegenseitig wirklich Frieden und Glück wünschen“, sagte ein Feuerwehrmitarbeiter.
Einwohner legten Blumen am „Denkmal für den Kampf gegen den Weltterrorismus“, das ein Geschenk  des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Jahr 2006 für die Stadt Bayonne ist.
„Im Namen des internationalen Schiller-Institutes möchte ich Ihnen unser tiefstes Mitgefühl für den tragischen Verlust der 92 Menschen aussprechen, die bei dem Flugzeugabsturz auf dem Weg nach Syrien ums Leben gekommen sind“, heißt es in einer Kondolenzbotschaft des Schiller-Instituts.
Dieser Unfall sei umso mehr ein Grund zur Trauer, „da die Musik und der patriotische Geist, der die Mitglieder des Alexandrow-Ensembles auszeichneten, dem syrischen Volk eine Botschaft der Hoffnung“ gebracht hätten.
Am 25. Dezember war ein Flugzeug vom Typ Tu-154 des russischen Verteidigungsministeriums sieben Minuten nach dem Start vom Flughafen Adler bei Sotschi aus bisher ungeklärter Ursache ins Schwarze Meer gestürzt.
An Bord befanden sich acht Besatzungsmitglieder und 84 Passagiere: Unter ihnen waren Sänger, Solisten, Musiker und Tänzer des weltberühmten Alexandrow-Chors, drei TV-Filmteams mit insgesamt neun Journalisten sowie die weltweit engagierte Ärztin und Leiterin der Wohltätigkeitsstiftung „Gerechte Hilfe“, Jelisaweta Glinka, auch bekannt als „Doktor Lisa“.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die verbrecherischen Kräfte der Ukraine haben in den letzten 24 Stunden 491 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 69 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm, 24 Panzergeschosse, 57 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm sowie 281 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Schirokaja Balka, Shelesnaja Balka, Shabitschewo, Spartak, Mineralnoje, Jasinowataja, Krutaja Balka, Alexandrowka, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka, Oktjabrj, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Besondere Anstrengungen beim Einsatz von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen konzentriert der Gegner in Richtung Mariupol, wo eine Häufung von Artilleriebeschüssen auf Ortschaften zu bemerken ist. In der Folge solcher Beschüsse durch die ukrainischen Verbrecher wurde ein Haus in Sergejewka auf der Bobenko-Straße durch einen direkten Treffer eines Artilleriegeschosses der ukrainischen Streitkräfte vollständig zerstört.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So werden Stationierungen im Gebiet folgender Ortschaften bemerkt:
– Luganskoje, 7,5 km von der Kontaktlinie, fünf 120mm-Mörser;
– Nowgorodskoje, 6 km von der Kontaktlinie, drei Einheiten Panzertechnik und ein Panzertransporter;
– Newelskoje, 6 km von der Kontaktlinie, zwei Haubitzen D-30 und vier 120mm-Mörser.
Außerdem wurde die Fahrt von mehr als 20 Waggons mit Munition über die Eisenbahnstation Krasnyj Liman bemerkt, die zur Ausrüstung der Abteilungen der operativ-taktischen Gruppen „Donezk“ und „Lugansk“ und zur Wiederaufnahme der Beschüsse von Wohngebieten der Republik mit neuer Kraft dient.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Von unserer Aufklärung wurde ein Fall der Vorbereitung einer aufsehenerregenden Provokation von Seite der ukrainischen Truppen mit möglichen Opfern unter der friedlichen Bevölkerung im Gebiet von Marjinka aufgedeckt. Unter anderem wurden von den ukrainischen Strafsoldaten im Verlauf der Nacht in Kurachowo gewaltsam mehr als 20 Zivilisten festgenommen und mit einem Ural-Lastwagen zur Kontaktlinie im Bereich von Marjinka gebracht. Es ist anzumerken, dass der Transport der friedlichen Einwohner in Handschellen unter Begleitung von zwei Ural-Lastwagen mit Personal der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte sowie von 25 Fahrzeugen amerikanischer Herkunft vom Typ „Hammer“ mit Personal der Abteilung „Alpha“ des Sicherheitsdienstes der Ukraine erfolgte.
Wir rufen die ukrainische Regierung auf einzuhalten und keine dummen und unbedachten Handlungen zu begehen, die zu neuen Opfern auch unter der friedlichen Bevölkerung führen! Alle Fälle von Verbrechen der ukrainischen Soldaten gegen die Menschlichkeit werden festgehalten und der Weltöffentlichkeit vorgestellt.
Wir lenken die Aufmerksamkeit auch der Vertreter der OSZE- und der UN-Mission auf diese Tatsache und fordern Maßnahmen zu ergreifen, um keine Provokation von Seiten der ukrainischen Streitkräfte zuzulassen.
Im Zusammenhang mit den gestern um 7:30 morgen in Donezk entdeckten Sprengeinrichtungen und möglichen Versuchen terroristischer Kräfte der Ukraine, die Feiertage auf dem Territorium der DVR  durch Vorbereitung und Durchführung von Terrorakten zu sabotieren, wurde vom Kommando der Volksmiliz, den militärischen Ministerien und Behörden der DVR die Maßnahmen zur Auffindung verdächtiger Personen und verdächtigen Objekten an Orten von Massenansammlungen von Einwohnern verstärkt. Dennoch wenden wir uns an unsere Bürger und bitten im Fall der Entdeckung von verdächtiger Aktivität zweifelhafter Personen, dies unverzüglich den Diensthabenden bei den Militärkommandanturen der Volksmiliz, dem Staatssicherheitsministerium, dem Innenministerium oder dem Zivilschutzministerium der Republik mitzuteilen, damit diese rechtzeitig reagieren können.

de.sputniknews.com: Krim bekommt erstes Gas vom russischen Festland
Über eine neue Pipeline hat die Krim im Rahmen des Probebetriebs erste Gaslieferungen aus der russischen Region Krasnodar erhalten. Darüber sprach Michail Scheremet, Mitglied des Staatsduma-Ausschusses für Energiewirtschaft und früherer erster Vizepremier der Krim-Regierung, mit der Agentur RIA Novosti.
Ende Dezember hatte Russlands Präsident Wladimir Putin nach dem Abschluss der Arbeiten zum Anschluss des Gaspipelinenetzes der Halbinsel an das russische Pipelinenetz den Start für Gaslieferungen auf die Krim gegeben. Die vollwertigen Gaslieferungen sollten beginnen, sobald das Bauunternehmen die von der russischen technischen Aufsichtsbehörde Rostechnadsor beanstandeten Mängel beseitigt hat.
„Im Pipelinenetz ist jetzt Gas. Der Probebetrieb läuft. In diesem Rahmen wird Gas vom Festland der Russischen Föderation geliefert. Das Gas ist ausreichend, der Druck ebenso, deshalb denke ich, dass in der nächsten Zeit, in kurzer Frist, ‚Stroygazmontazh“ den Probebetrieb abschließt und die Gaspipeline in den vollen Betriebszustand versetzt“, sagte Scheremet der Agentur.
„Im System ist genug Gas, um den Verbrauch unserer Halbinsel in vollem Umfang zu decken“, betonte der Abgeordnete. Die früher eingeführten zeitweiligen Einschränkungen für Gaslieferungen an die Großbetriebe der Republik (Krim) würden faktisch nicht mehr gelten, ergänzte er.
Eine 400 Kilometer lange Gaspipeline verbindet jetzt das russische Festland mit der Halbinsel Krim. Sie soll die in Simferopol und in Sewastopol in Bau befindlichen Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 940 Megawatt mit Gas versorgen. Auftragnehmer ist das Unternehmen „Stroygazmontazh“. Der Durchmesser der Pipeline beträgt 700 Millimeter, nach ihrer Gabelung in zwei Abschnitte — 500 Millimeter.

Lug-info.com: Eine Aktion „1000 Tagen zum Trotz“ anlässlich des 1000. Tags der Durchführung der sogenannten „ATO“ im Donbass durch Kiew fand im frontnahen Slawjanoserbsk und Simogorje statt. Dies berichtete die Leiterin des territorialen Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ Antonina Gretschischkina.
Wir erinnern daran, dass der vom kommissarischen Präsidenten der Ukraine, dem Sprecher der Obersten Rada Alexandr Turtschinow unterzeichnete Erlass Nr. 405/2014 über den Beginn der sogenannten „antiterroristischen Operation“ im Osten des Landes am 14. April 2014 veröffentlicht wurde.
Die Aktion, die vom Projekt „Kein Vergessen, kein Vergeben!“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ initiiert wurde, wurde von Aktivisten der Jugendorganisationen „Junge Garde“ und „Jugend für den Frieden“ des Bezirks Slawjanoserbsk unterstützt. Die Aktivisten gaben den Einwohnern des Bezirkszentrums mehr als 300 Broschüren, Bänder und Anstecker aus und erzählten von den Zielen und Aufgaben der Aktion.
„Trotz der Verletzung der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine und die ständigen Artilleriebeschüsse, trotz der Schwierigkeiten wurden Dutzende von Objekten des sozialen Bereichs wiederaufgebaut, Hunderte von Wohnhäusern, Kilometer von Straßen, darunter auch im Slawjanoserbsk-Bezirk. Die Republik lebt und entwickelt sich und ihre Bürger arbeiten und lernen, verlieben sich und heiraten, bekommen Kinder. Und das ist in meiner Sicht das wichtigste“, sagte der Vorsitzende der territorialen Organisation von „Mir Luganschtschine“ Alexandr Dejneka.
„Indem wir an der Aktion „1000 Tagen zum Trotz“ teilnehmen, wollen wir unsere Anteilnahme gegenüber dem Geschehen bei uns der Republik und unsere Beteiligung am Staatsaufbau zeigen. Wie sich auch die ukrainische Junta bemüht, uns durch eine Blockade zu ersticken, sie kann nicht unseren russischen Geist und unseren Glauben, dass die Wahrheit mit uns ist, unterdrücken. Denn die Geschichte kann nicht aus dem Gedächtnis gelöscht werden. Wir sind überzeugt, dass die Gerechtigkeit immer siegen wird!“, erklärte die Vorsitzende des regionalen Stabs der Jugendorganisation „Junge Garde“ Angelina Jepitschenko.
„Während der Veranstaltung mussten wir nicht besonders lange den Menschen erklären, warum sie durchgeführt wird, weil jeder von uns jeden von diesen 1000 Tagen durchlebt, irgendwie sogar durchlitten hat. Heute sagen wir der ganzen Welt, dass trotz der schrecklichen Verbrechern, die von der Ukraine gegen das Volks des Donbass begangen wurden, wir trotzdem widerstanden und überlebt haben. Und wir, die Jugend, werden alles tun, damit unsere Republik wächst und sich entwickelt“, versicherte die Vorsitzende der Grundorganisation von „Junge Garde“ in Simogorje Polina Krasnjakowa.

Dan-news.info: „Heute am 8. Januar um 10 Uhr morgens hat die ukrainische Freiwilligenorganisation „Evakuierung 200“ mit vom Kommando der DVR zugesagten Sicherheitsgarantien die Leiche eines Mädchens, die am 5. Januar von der zivilen Bevölkerung gefunden wurde, aus der „grauen Zone“ am Straßenabschnitt zwischen Krasnogorowka und Staromichajlowka in der Nähe der Positionen der ukrainischen Streitkräfte geborgen“, teilte das operative Kommando der Republik mit. „Zuvor hatten sich ukrainische Soldaten geweigert die Leiche zu bergen, in diesem Zusammenhang war das Kommando der DVR gezwungen, sich an ukrainische Freiwillige zu wenden“.
Das operative Kommando merkte an, dass das ungefähre Alter der Toten 14 Jahre beträgt. Der Tod des Mädchens erfolgte nach vorläufigen Informationen aufgrund des Blutverlusts wegen Verletzungen.
„Wir merken an, dass von unseren Abteilungen am 5. Januar festgestellt wurde, dass von den Positionen des 1. Bataillons der 92. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Krasnogorowka das Feuer mit Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen auf  das Territorium der Republik eröffnet wurde. Von den Abteilungen der DVR wurde das Feuer nicht eröffnet“, unterstrich der Vertreter des Kommandos.

Abends:

Dnr-news.com: Die ukrainische Polizei nahm drei Einwohner von Konstantinowka fest wegen der Untersützung der DVR im Jahre 2014. Dies erklärte der Leiter der Nationalpolizei der Ukraine in Oblast Donezk Wjatscheslaw Abroskin auf Facebook.
„An den Weihnachtstagen konnte die Polizei des Oblast Donezk drei Einwohner Konstantinowkas festnehmen, die im Jahre 2014 eifrig die Militanten der „DVR“ unterstützt haben. Unter ihnen ein damaliger Polizeimajor, Chef der Verbindungsabteilung der Polizeidienststellen Konstantinowka – Slawjansk. Erst im November 2014 entlassen. Diese Person, ein ehemaliger aktiver Verfechter der „DVR“ begann nach den Ereignissen des „Russischen Frühlings“ ein zurückgezogenes Leben zu führen, ganz unauffällig in der Hoffnung, dass seine Beteiligung an der „DVR“ nicht bekannt wird. Aber wie sich gezeigt hat … ist die Zeit gekommen, seine Handlungen zu verantworten“, schrieb Abroskin.
Zwei weitere Einwohner Konstantinowkas wurden verhaftet, weil sie 2014 an den Checkpoints der DVR standen.
Sie standen „für ihre Überzeugung“ an den Checkpoints, Geld haben sie nicht erhalten, ergänzte Abroskin.

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s