Presseschau vom 07.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: Trump erklärt, wie Cyberattacken auf US-Demokraten möglich wurden
Die Hackerangriffe auf die Server der Demokratischen Partei der USA sind durch fahrlässiges Verhalten der Mitglieder des Nationalkomitees möglich geworden, wie der künftige US-Präsident Donald Trump auf seiner Twitter-Seite schrieb.
„Eine grobe Fahrlässigkeit des Nationalkomitees der Demokratischen Partei ließ diese Hackerangriffe zu. Das Nationalkomitee der Republikaner ist gut gesichert“, schrieb Trump.
US-Geheimdienste haben am 6. Januar einen Bericht veröffentlicht, in dem Russlands Präsident Wladimir Putin persönlich für die Hackerangriffe auf US-Ziele während des zurückliegenden Wahlkampfes verantwortlich gemacht wird. Ihm wird vorgeworfen, sich in den politischen Prozess in den USA eingemischt zu haben, um die Demokratische Kandidatin Hillary Clinton in Misskredit zu bringen. Die USA haben Moskau bereits mehrmals die Einmischung in den Wahlkampf vorgeworfen.
Moskau weist all diese Anschuldigungen zurück.

Ukrinform: Laut Angaben des staatlichen Statistikdienstes der Ukraine seien die Verbraucherpreise in der Ukraine im Dezember 2016 im Vergleich zu November um 0,9 % angewachsen, schreibt die Internetzeitung zn.ua.
„Die Jahresinflation (verglichen mit Dezember letzten Jahres) betrug 12,1 %, sie verlangsamte sich deutlich im Vergleich mit 2015 (43,3 %) und mit 2014 (24,9 %)“, heißt es in der Veröffentlichung.
Es sei zu erinnern, dass die Regierung im Staatshaushalt für das Jahr 2016 Inflationsrate von 12 % festgelegt hatte.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und das Gebiet des Dorfes Smeloje beschossen, wohin gestern von der Volksmiliz humanitäre Hilfe geliefert wurde Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Feuer erfolgte mit Mörsern des Kalibers 82mm aus Richtung Krymskoje.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Gegen 21:50 hat die ukrainische Seite das Feuer mit Panzergeschützen auf die Dörfer Kominternowo und Leninskoje eröffnet. Und von 22:30 bis 2:30 haben die ukrainischen Streitkräfte mit Artillerie der Kaliber 122 und 152mm Sachanka und Oktjabrj beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, dass insgesamt in dem angegebenen Zeitraum von den Positionen des Gegners 44 Geschosse abgeschossen wurden. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden geprüft.
„In der Nacht gab es im Dorf Kulikowo im Nowoasowskij-Bezirk auf der Kiewskaja-Straße einen direkten Treffer eines Geschosses auf das Haus Nr. 26, in den Häusern Nr. 28, 30 und 35 wurden Fassaden, Dächer und Fensterschreiben beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Dort wurde hinzugefügt, dass Informationen über verletzte friedliche Einwohner noch geprüft werden.

De.sputniknews.com: US-Außenminister John Kerry hat gegenüber dem TV-Sender PBS die Hoffnung geäußert, dass der designierte Präsident Donald Trump die Beziehungen mit Moskau wieder neu aufbauen wird.
„Ich kann sagen, dass der gewählte künftige Präsident Trump die Möglichkeit hat, eine neue Kontaktaufnahme zu Russland zu wagen und zu klären, ob man dort auch bereit ist, zu überprüfen, ob es nicht doch Fragen gibt, in denen wir eine Verständigung erreichen können“, so Kerry.
In den letzten Jahren hätten die USA und Russland schon gute Arbeit geleistet, darunter beim Abtransport chemischer Waffen aus Syrien und den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm, erinnerte der Minister.
Zugleich räumte er ein, dass es nach wie vor Probleme gebe, die das Zusammenwirken der beiden Länder behinderten.
„All diese Probleme bleiben auch mit der Amtsübernahme durch die kommende Administration bestehen. Ich hoffe, dass die zukünftige Administration ein strategisches Herangehen an Russland finden wird – mit dem klaren Ziel, eine Verständigung zu erreichen, und dabei die Basiswerte und Grundsätze bewahren wird, die der Außenpolitik der USA zugrunde liegen“, so Kerry.

Dan-news.info: Das operative Kommando der DVR hat Informationen über die ukrainischen Offiziere, die am 23. Dezember die Beschüsse von Wohngebieten von Debalzewo befahlen.
Das Dossier enthält Informationen über den Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, Oberst Wladimir Gorbatjuk und seinen Stellvertreter, Oberst Wladimir Kokorjow.
Es wird angemerkt, dass Gorbatjuk und Kokorjow  am 23. Dezember 2016  nach einem erfolglosen Durchbruchversuch durch die Positionen der Verteidiger des Donbass ihren Untergebenen den Befehl zu einem Artilleriebeschuss von Wohngebieten von Debalzewo gaben. Von den Positionen der ukrainischen Truppen wurden mehr als zehn Geschosse des Kalibers 152mm, die von den Minsker Vereinbarungen verboten sind, abgeschossen. Damals wurden durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte das Gebäude einer Mittelschule und einer Sonntagsschule der Alexandr-Newskij-Kirche und fünf Häuser beschädigt.
Die Handlungen der ukrainischen Kommandeure können als Überschreitung ihrer Vollmachten, Planung, Vorbereitung, Entfachung und Führung eines Angriffskriegs, Verletzung von Gesetzen und Regelungen der Kriegsführung, Genozid und Gewalt gegen die Bevölkerung im Gebiet der Kämpfe qualifiziert werden.

De.sputniknews.com: Bei einer Explosion in der Stadt Azaz im Norden Syriens sind 25 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende weitere haben Verletzungen erlitten, wie der TV-Sender Sky News Arabia berichtet.
Die türkische Nachrichtenagentur Anadolu meldet mindestens 60 Todesopfern und 50 Verletzten. Azaz liegt unweit der Grenze zur Türkei. Der TV-Sender meldet, dass ein mit Sprengstoff beladener Wagen in die Luft gesprengt worden sei
Eine Quelle hat der Agentur Sputnik mitgeteilt, dass sich die Explosion in der Innenstadt nahe dem Stab der Kämpfergruppierung Ahrar al-Scham ereignet haben soll. Unter etwa den Toten und Verletzten seien die meisten Anhänger dieser Organisation.

Nachmittags:

Rusvesna.su: Sawtschenko versprach, die Listen der Gefangenen und Vermissten der ukrainischen Armee publik zu machen
Die Abgeordnete der Obersten Rada Nadeshda Sawtschenko erklärte, dass sie in nächster Zeit die Listen der Militärangehörigen der ukrainischen Streitkräfte, die im Donbass in Gefangenschaft geraten waren oder als vermisst gelten, veröffentlichen wird.
„Die Listen der Kriegsgefangenen (der ukrainischen Armee – Anm. d. Red.) und der Vermissten, die ich im Zuge des Treffens in Minsk erhielt, und die von mir gesammelten ….veröffentliche ich in Kürze“, schrieb Sawtschenko auf ihrer Seiten in den Sozialen Netzwerken.

de.sputniknews.com: US-Repräsentantenhaus dementiert „russische Einmischung“ in US-Wahlkampf
Es liegen keinerlei Beweise für eine Einmischung in den Wahlkampf, darunter durch Russland, vor, wie der Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Paul Ryan, laut Berichten des US-TV-Senders Fox News sagte.
Russland habe zwar die Interessen der USA beeinträchtigt und „offensichtlich versucht, sich in das politische System einzumischen“, aber es gebe keine klaren Beweise für eine Einmischung in die Präsidentschaftswahl, so Ryan.
„Wir müssen uns darüber klar werden, dass es keinerlei Beweise für eine Einmischung in die Wahlen oder in den Abstimmungsprozess gibt“, zitiert der TV-Sender den republikanischen Politiker.
Ihm zufolge hat Donald Trump einen fairen Wahlsieg erreicht, indem er „die Stimmen der Amerikaner erhörte, die sich vernachlässigt fühlten“….

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR
„Nach uns vorliegenden Informationen sind zwei Soldaten der 2. Kompanie des 1. Bataillons der 24. Brigade während ihres Dienstes im Gebiet von Popasnaja auf eine von Soldaten der ukrainischen Streitkräften gelegte Mine geraten und umgekommen, ein weiterer wurde schwer verletzt“, heißt es in er Mitteilung.
„Dies ist nicht der erste Fall, wo Soldaten der ukrainischen Streitkräfte auf eine eigene Mine geraten. Ursache davon ist die Tatsache, dass bei der Durchführung von Rotationen die Kommandeure der ersetzten Abteilungen keine Karten von Minenfeldern an die Kommandeure der eintreffenden Abteilungen übergeben“, erklärte die Verteidigungsbehörde.
„Das Kommando der Brigade hat die Entscheidung getroffen, den genannten Umstand vor seiner Führung zu verheimlichen und die Toten als Deserteure auszugeben. Derzeit beträgt die Zahl der Soldaten in der der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die eigenmächtig ihren Truppenteil verlassen haben, 240“, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
Außerdem werden im Zusammenhang mit den zunehmenden Fällen von Unterschlagung und Verkauf von Munition und Waffen durch ukrainische Soldaten „von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine Maßnahmen zur Aufdeckung von ungesetzlicher Einbehaltung von Waffen und Munition bei den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte während des Austauschs von Abteilungen in der „ATO“-Zone durchgeführt“.
Die Abteilungen der Volksmiliz führen weiter planmäßige Übungen zur militärischen Ausbildung und Organisation der Abteilungen durch. Trotz der Feiertage werden mit den Abteilungen regelmäßig Übungen zur militärischen Ausbildung in verschiedenen Bereichen durchgeführt. Außerdem führen Soldaten der Abteilungen und Truppenteile der Volksmiliz der LVR systematisch Unterrichtsstunden zur patriotischen Erziehungen mit der nachrückenden Generation der Republik durch.

Ukrinform: Die Administration des Präsidenten der Ukraine hat der Firma BGR Group, die vom Gouverneur von Mississippi Haley Barbour gegründet wurde, den Auftrag erteilt, die Interessen der Ukraine zu lobbieren.
Dies entnimmt man den Dokumenten auf der Website von FARA (Foreign Agents Registration Act) des US-Justizministeriums, berichtet Ukrinform unter Bezugnahme auf DW.COM.
„BGR Group hat entsprechende Informationen in FARA am 1. Januar 2017 eingereicht. Die Adresse des Kunden in der angegeben Information ist Bankowa 11, Kiew, Ukraine. Der Zweck der Tätigkeit der Firma ist die Stärkung der Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Ukraine sowie Förderung der amerikanischen Unternehmer, in der Ukraine zu investieren“, heißt es in der Publikation.
Ende Dezember haben Barbour und BGR Group mit der Ukraine vereinbart, die Strategie in den Bereichen der Entwicklung der Geschäfte und der Regierungsbeziehungen zu entwickeln und umzusetzen. Es handelt sich insbesondere um die „Organisierung von Treffen“ mit amerikanischen Beamten.

de.sputniknews.com: US-Lobbyisten sollen Kiew bei Trump Gehör verschaffen
Die Administration des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko hat das US-amerikanische Lobby-Unternehmen „BGR Group“ angeheuert, um Kontakte zur künftigen Administration von Donald Trump zu knüpfen. Das berichtet die Online-Zeitung „Strana.ua“.
Der Gründer der Firma, Haley Barbour, war früher Vorsitzender des Nationalkomitees der republikanischen Partei und  Gouverneur des Bundesstaates Mississippi. Die Ukraine wird der BGR Group 50.000 US-Dollar monatlich zahlen, wenigstens bis Ende 2017, so die Zeitung.
Die Lobbying-Kampagne soll Verbindungen zwischen den USA und der Ukraine stärken und private US-Unternehmer zu Investitionen in der Ukraine bewegen. Es sollen Strategien zur Entwicklung von Geschäft und Kontakten auf Regierungsebene erarbeitet werden. Unter anderem soll die Firma Termine mit US-Beamten organisieren, hieß es.
Laut der Zeitung ist die Wahl der Lobby-Firma äußerst ungünstig aus Sicht der politischen Lage in Washington. Einer der Gründer der Firma, Ed Rogers, beteiligte sich aktiv an der Bewegung „Never Trump“ („Niemals Trump“), die das Ziel hatte, eine Präsidentschaft Trumps zu verhindern.
„Die Anheuerung einer solchen Firma bedeutet, Geld auf die Straße zu werfen. Diese Jungs vom BGR stiefeln Poroschenko bereits seit langem hinterher. Poroschenko wollte zunächst nicht zahlen, weil es zu teuer war. Jetzt ist er anscheinend in Panik und versprach zu zahlen. Es ist aber wenig wahrscheinlich, dass er mit Hilfe des BGR Trump doch noch erreichen wird“, zitiert die Zeitung eine unbenannte Quelle in Washington.

Dan-news.info / dnr-news.com: Abgeordnete und gesellschaftliche Aktivisten der DVR haben zu den Weihnachtstagen für die Kinder gefallener Soldaten Ausflüge in eines der Freizeitzentren der Hauptstadt „Funtura“ vorbereitet. Die Veranstaltungen werden unter der Schirmherrschaft des Oberhaupts der Republik Alexandr Sachartschenko organisiert.
„Wir beginnen heute mit einer Serie von Veranstaltungen für Kinder, deren Väter während der militärischen Operationen bei der Verteidigung unserer Republik gefallen sind. Dies ist ein Weihnachtsgeschenk, um all das Negative abzuschwächen, das die Kinder in unserer schwierigen Kriegszeit erfahren“, berichtete der Vorsitzende der Abgeordnetenfraktion „Donezkaja Respublika“ Alexandr Kostenko.
Nach seinen Worten gehen die für die Kinder geplanten Veranstaltungen über drei Tage. In dieser Zeit sollen mehr als 150 Kinder gefallener Soldaten der Republik das Zentrum besuchen.
„An diesem hellen Weihnachtsfest haben wir auf Initiative von Alexandr Sachartschenko beschlossen, den Kindern, deren Väter ihr Leben für die Freiheit des Donbass gegeben haben, Freude zu schenken“, fügte der Vorsitzende der gesellschaftlichen Organisation „Oplot Donbassa“ Sergej Sawdowejew hin. „Wir tun alles, damit sie die Feiertage wunderschön verbringen, damit diese kleinen Jungen und Mädchen trotz all der Schrecken des Kriegs einen Raum der Kindheit haben, den jedes Kind haben muss“.
Heute hat eine Gruppe von 50 Kindern das Vergnügungszentrum besucht. Außer Schlittschuhlaufen und dem Besuch verschiedener Attraktionen konnte jedes der Kinder Süßigkeiten essen und sich einen Zeichentrickfilm im Kino des Zentrums ansehen.
„Mir hat es hier sehr gefallen. Besonders das Schlittschuhlaufen. Das erste Mal bin ich mit vier Jahren Schlittschuh gelaufen und ich tue das sehr gern. Es macht sehr viel Spaß“, sagte der siebenjährige Sergej Serdjutschenko.

De.sputniknews.com: Aufgrund des besonders kalten Winterwetters und der Senkung der eigenen Gasförderung in Europa hat der russische Energiekonzern Gazprom einmal mehr eine Rekord-Tagesmenge – 615,5 Millionen Kubikmeter Erdgas – nach Europa geliefert, wie Konzern-Vorstandschef Alexej Miller mitteilte.
Die Lieferungen steigen demnach fast täglich weiter an. So ist das bereits der dritte Rekord seit Jahresbeginn. Am 5. Januar pumpte Gazprom bereits 614,6 Millionen Kubikmeter nach Europa…

Ukrinform: Im Zusammenhang mit dem plötzlichen Kälteeinbruch musste der russische Gazprom den Gas-Transit nach Europa erhöhen, teilt per Facebook der Leiter des Pressedienstes von „Ukrtransgaz“ (ukrainisches Gasunternehmen), Maksym Beljawskyj, mit.
„Gazprom schickte den Antrag auf die Erhöhung des Transits nach Europa: 278,9 Millionen Kubikmeter“, schreibt er.
Beljawskyj teilte auch mit, dass in der Ukraine die Gasabnahme aus den Gasspeicheranlagen erhöht wurde, 100 Millionen Kubikmeter am Tag. Vor dem Frost lag diese Zahl im Durchschnitt bei 40-60 Millionen Kubikmeter Gas.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die verbrecherischen Kräfte der Ukraine haben in den letzten 24 Stunden 253 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 28 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm, 69 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm sowie 90 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurde Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und des Kommandeurs der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Schirokaja Balka, Sajzewo,, Shabitschewo, Spartak, Alexandrowka, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo, Dsershinskoje, Oktjabrj.
In der Folge der Beschüsse wurden in Kulikowo vier private Häuser beschädigt. Durch glücklichen Zufall gibt es keine Opfer unter der friedlichen Bevölkerung. Die Strom- und Gasversorgung der Ortschaft ist unterbrochen. Außerdem hat in der Folge der Beschädigung einer Stromleitung im Gebiet von Sachanka die Ortschaft Sergejewka keinen Strom.
Gleichwohl stellt unsere Aufklärung eine Verringerung der Vorräte an Artilleriemunition in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte fest, im Zusammenhang damit wurde vom Kommando eine Regelung zur Einschränkung der Anwendung von schweren Waffen eingeführt, die durch die Festlegung eines Limits pro Tag und Abteilung für die eingesetzten Geschosse realisiert wird. Nach unseren Informationen gehen die strategischen Vorräte der ukrainischen Streitkräfte in den Lagern zu Ende, in diesem Zusammenhang sucht die ukrainische Regierung nach Quellen zur Wiederauffüllung der Munitionsvorräte. Eine von diesen ist der Kauf von Munition zu Lasten von Haushaltsmitteln in den Ländern des Nahen Ostens, in denen ein Teil des Territoriums von internationalen Terroristen kontrolliert wird, eine zweite ist die Vergrößerung der Produktionskapazitäten der Werke von „UkrOboronProm“.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So wird die Stationierung von Technik im Gebiet folgender Ortschaften festgestellt:

– Pobeda – 12 Einheiten Militärtechnik;
– Marjinka – ein Panzerzug.
Zuvor haben wir vor der Gefahr einer Aktivierung von Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte in der Zeit der Neujahrs- und Weihnachtsfeiertage gewarnt.
In Bestätigung dessen wurden heute um 7:30 morgens in Donezk in der Nähe des Stationierungsortes einer der Abteilungen der Volksmiliz der DVR während einer Patrouille zwei Minen des Type OSM-72 entdeckt, die 40-50 cm von Zaun der Kaserne entfernt installiert waren. Eine Explosion dieser Minen hätte zu Opfern auch unter der friedlichen Bevölkerung führen können, die sich in der Nähe des angegebenen Ortes befand. Die ukrainischen Terroristen werden selbst vom Weihnachtsfest nicht aufgehalten, dies sind Unmenschen, die nicht in der Lage sind, christliche Werte zu akzeptieren. Deshalb bitte ich ein weiteres Mal alle Einwohner der Republik wachsam zu sein, wo auch immer sie sich befinden. Unser Feind ist hinterhältig. Im Fall der Entdeckung verdächtiger Personen, Fahrzeuge oder Gegenstände teilen Sie dies sofort einer Militärkommandantur, den Rechtsschutzorganen, dem Staatssicherheits- oder dem Zivilschutzministerium mit. Unsere Sicherheit hängt von jedem Bürger der Republik ab.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Von unseren Quellen unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte wurde uns auch bekannt, dass das Niveau der personellen Ausstattung der Abteilungen und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte niedrig ist. Einfache Soldaten und Offiziere zeigen im Zusammenhang mit dem niedrigen moralisch-psychischen Zustand nicht den Wunsch, die Verträge für den Militärdienst zu verlängern. Es wurde festgestellt, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die Entlassung der genannten Kategorie von Soldaten behindert und damit ihre Rechte und Freiheiten als Bürger der Ukraine verletzt. Die ukrainische Armee ist im 21. Jahrhundert zu einer Armee von Sklaven der Kiewer Junta geworden.
Unter anderem führen Militärpsychologen im Zusammenhang mit dem niedrigen moralisch-psychischen Zustand und der Erhöhung der Kriminalitätsrate in den Abteilungen mit den Soldaten des 2. Bataillons der 30. Brigade der ukrainischen Streitkräfte außerplanmäßige psychologische Tests durch. Dies geschieht zur Auffindung derjenigen, die am meisten zu Selbstmorden und Verbrechen gegen ihre Kommandeure und Kameraden in den Strafeinheiten neigen.

de.sputniknews.com: „Liebe CIA“: Simonjan belehrt US-Geheimdienste und lüftet eigene Kreml-Kontakte
Die Chefredakteurin der Nachrichtenagentur Sputnik und des TV-Senders RT hat in ihrem persönlichen Blog den jüngsten CIA-Bericht mit Manipulationsanschuldigungen der US-Wahlen gegen die beiden Medien kommentiert und gleichzeitig mit mehreren inhaltlichen Fehlern aufgeräumt.
„Liebe CIA! Das, was ihr hier zusammengeschrieben habt, ist ein absolutes ‚Durchgefallen'“, beginnt Simonjan ihren Eintrag in ihrem Live-Journal-Blog. Wie eine Hausarbeit bewertet sie den Bericht der US-Geheimdienste: „Das Thema ist nicht dargestellt, die Quellen nicht genannt, Aufklärungsdaten sind veraltet und/oder falsch, das Referat ist ’schülerhaft‘ aufgebaut.“ Darum müsse sie selbst nun Einiges klarstellen.
„Bei der Überarbeitung der Fehler ist es angebracht, alle Fakten dreimal ordentlich in jede Zeile abzuschreiben, ohne Absetzer und Fehler, in schöner Handschrift“, rät Simonjan ironisch. „Nach den Feiertagen kontrolliert der Dozent das dann.“
Und weiter korrigiert sie die Fakten:
Im Jahr 2001 hat sie demnach selbst über die Wahlen auf der Krim berichtet. Bereits damals seien dort die prorussischen Stimmungen besonders stark gewesen. „Nach meiner Dienstreise über zwei Wochen sind diese nicht schwächer geworden“, schreibt Simonjan. „Schlüsse daraus ziehen Sie selbst.“
Die Sputnik-Portale auf dem Gebiet der früheren Sowjetrepubliken leite ihr ehemaliger Lebenspartner Andrej Blagodyrenko. Diese Arbeit habe sie ihm jedoch erst nach der Trennung angeboten. Unter seiner Führung konnten die Portale die Spitzenpositionen in ihren jeweiligen Ländern übernehmen.
„Damit ist dann auch wissenschaftlich bewiesen, dass russische Propaganda offenbar durch sexuellen Kontakt übertragen wird. Schlüsse daraus ziehen Sie selbst“, ironisiert die Chef-Redakteurin weiter.
Mit Julian Assange, dem Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, habe sie sich einige Male in dessen momentanen Aufenthaltsort, der Ecuadorianischen Botschaft in London, getroffen. Das könnten doch „sowohl die Überwachungskameras am Eingang“ als auch ihre eigenen „leichtsinnig formulierten Tweets“ belegen.
Der TV-Sender RT habe derweil bereits 2013 Milliarden Follower bei YouTube gehabt. Sicher hätten „die russischen Hacker damals bereits sämtliche Youtube-Accounts geknackt, da ja sonst unklar wäre, wie eine solche Masse von Menschen russische Propaganda“ konsumierte.
Letztlich kommentiert Simonjan auch ihre Verbindungen zum Kreml: Ja, Alexey Gromow sei ihr Kontaktmann — sie träfen sich öfter. „Ich bevorzuge deutsches Bier, er — russischen Wodka“, belächelt Simonjan den CIA-Bericht. Einmal habe er ihr „einen Korb Steinpilze vorbeigebracht“, mit diesen habe sie dann einen Mitarbeiter des US-Außenamtes beköstigt. All das könnten die Überwachungskameras in ihrem Dorf belegen.
Abschließend „erläutert“ die RT-Sputnik-Chefredakteurin dann auch ihre Verbindung zu dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump: „Mit 15 Jahren fuhr ich, ohne Kontakte und ohne Geld, zum Studium in die USA im Rahmen eines Schüleraustauschs, den die US-amerikanischen Steuerzahler finanzierten. Ein ’schwergewichtiger‘ Steuerzahler war damals schon Donald Trump. Die Schlüsse ziehen Sie selbst.“
US-Geheimdienste haben am 6. Januar einen Bericht veröffentlicht, laut dem nun Russland die Medien, allen voran die Agentur Sputnik und den TV-Sender RT, genutzt haben soll, um dem designierten US-Präsidenten Donald Trump zum Wahlsieg zu verhelfen.
Die USA haben Moskau bereits mehrmals die Einmischung in den Wahlkampf vorgeworfen.  Der scheidende US-Präsident Obama hatte zuvor die russischen Geheimdienste GRU und FSB für die Cyberattacken verantwortlich gemacht und gegen diese und sieben weitere russische Organisationen und Privatpersonen Sanktionen verhängt. Darüber hinaus stempelte Obama 35 russische Diplomaten als Agenten ab und verwies sie des Landes. Auf seinen Befehl wurden zwei russische Niederlassungen in New York und Maryland dicht gemacht.
Russland weist die Vorwürfe zurück. Der Kreml kündigte spiegelbildliche Gegenmaßnahmen an, Außenminister Sergej Lawrow schlug die Ausweisung von 35 US-Diplomaten vor. Doch Staatschef Wladimir Putin lehnte die Vergeltungsmaßnahmen überraschend ab. Obamas letzte Sanktionen seien zwar provokant, doch Russland werde seine nächsten Schritte bei der Wiederherstellung der Beziehungen zu den USA je nach Politik der Administration von US-Präsident Donald Trump gestalten, begründete Putin seine Entscheidung. Putin sprach zudem eine ungewöhnliche Einladung aus: Alle Kinder der in Russland akkreditierten US-Diplomaten dürften an den Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten des Kremls teilnehmen.

Rusvesna.su: Den SBU erschreckte die Ankündigung Sawtschenkos zur Veröffentlichung der Gefangenenlisten
Die Veröffentlichung der Listen ukrainischer Militärangehöriger, die sich in Gefangenschaft im Donbass befinden, könnte „den Gefangenen selbst und ihren Angehörigen schaden“.
Dies beeilte man sich im SBU zu versichern, sichtlich erschreckt von den Plänen, die die Abgeordnete Nadeshda Sawtschenko zuvor geäußert hatte.
Die nervöse Reaktion der Behörde in einem der ukrainischen Fernsehsender kam vom Berater des Leiters des SBU Jury Tandit:
„Die Listen sind natürlich bekannt. Wir arbeiten mit diesen Listen.Ich kann sagen, dass es bestimmte Gesetze gibt, die die Verbreitung von Informationen, die mit persönlichen Daten verbunden sind, beschränken.
Wir haben 2014 und 2015 Gauner gefangen, die irgendwelche geheimen Informationen zu Listen unserer Helden, Geiseln, die sich ungesetzlich in Donezk und Lugansk befinden, hatten … mit dem Ziel, einigen Gewinn herauszuschlagen, indem sie den Angehörigen erzählten, es gäbe die Möglichkeit entweder in Kontakt zu treten oder unsere Geiseln zu befreien.
Die Frage ist, wozu diese Listen veröffentlichen? Wir dürfen auf keinen Fall Informationen verbreiten, die nicht nur den Jungs schaden können, die sich dort befinden, sondern auch ihren Angehörigen, die sich in einer schwierigen moralischen Lage befinden, weil viele unserer Jungs, die dort ungesetzlich festgehalten werden, sich dort schon seit mehr als einem Jahr befinden.
Zweifeln Sie nicht: Wir machen natürlich unsere Arbeit im Rahmen der geltenden Gesetze“, erklärte Tandit panisch.
Es ist offensichtlich, dass es für das offizielle Kiew sehr unvorteilhaft ist, wenn die Listen der Gefangenen und Vermissten in die Öffentlichkeit gerieten, da diese Zahlen erheblich abweichen von den minimalen Verlusten, die sich die offiziellen Personen im Kommando der „ATO“ erdreisten anzugeben.

de.sputniknews.com: Feuerpause muss Damaskus retten – vor unheilvoller Wassernot
Eine Waffenruhe zwischen den syrischen Truppen und den bewaffneten Gruppierungen ist am Samstagmorgen im Tal Wadi Barada westlich von Damaskus in Kraft getreten. Wie der TV-Sender Al-Manar mitteilte, soll es das Abkommen auch ermöglichen, die prekäre Wasserversorgung in der syrischen Hauptstadt wiederherzustellen.
Die Wasserleitungen waren am 24. Dezember 2016 von Kämpfern der Gruppierung Dschebhat Fatah al-Sham (früher  an-Nusra) zerstört worden. Laut einem Brief des syrischen Außenministeriums an den UN-Sicherheitsrat war das Versorgungssystem in die Luft gesprengt und mit Dieselkraftstoff verschmutzt worden.
Nach Angaben des TV-Senders haben die Dschihadisten nun eingewilligt, zuständigen Reparaturbrigaden den Zugang zur Quelle Ain el-Fidschi, einem bedeutenden Wasserbecken, zu gewähren. Das genannte Abkommen sehe auch Verhandlungen zwischen den verfeindeten Seiten über Kapitulationsbedingungen für die illegalen bewaffneten Formationen im Tal Wadi Barada vor.
Wie der Gouverneur der Provinz Rif Dimashq, Ala Ibrahim, zuvor erklärt hatte, sind mehrere bewaffnete Formationen bereit, eine lokale Waffenruhe im Tal Wadi Barada zu vereinbaren, die Kampfhandlungen einzustellen und ihre Waffen an die syrische Armee abzugeben. Sie sollen jedoch von der Terrormiliz Dschebhat an-Nusra (Dschebhat Fatah al-Sham), die vom umfassenden Waffenstillstand in Syrien ausgenommen sei, daran gehindert worden sein.
Indes will die syrische Militärführung an die Terroristen keine Zugeständnisse machen. Laut Al-Manar wird erwartet, dass die Verhandlungen über die Entwaffnung der Terror-Kämpfer und deren Abzug aus den Ortschaften im Tal Wadi Barada entsprechend dem Szenario des Abkommens erfolgen werden, das Ende 2016 in Aleppo erzielt worden war. Demnach sollen die Kämpfer und ihre Familien in den Norden der von der Gruppierung kontrollierten Provinz Idlib zurückgeführt werden.

De.sputniknews.com: Die türkische Polizei hat fünf Personen im Rahmen der Ermittlungen zum Mord an dem russischen Botschafter Andrej Karlow in Ankara festgenommen, wie die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Stadt Izmir am Samstag meldet.
Der Agentur zufolge waren vier von fünf Festgenommenen Arbeitskollegen des 22-jährigen Angreifers Mevlut Mert Altintas im Innenministerium. Nach Informationen der Staatsanwaltschaft ist der fünfte Gefangene ein Aktivist der islamistischen Bewegung um den Prediger Fethulah Güllen (FETÖ), der die Anhänger der Organisation aus dem Kreis der Kursanten der Polizeischule von Rüstü Ünsal in Izmir betreute, wo Altintas studierte.
Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich Suleyman Ergen als FETÖ-Kurator erwiesen habe. Gegen die festgenommenen Polizeibeamten wird Anklage wegen „Angehörigkeit einer bewaffneten terroristischen Organisation“ erhoben…

Abends:

De.sputniknews.com: Nur Schwachköpfe wollen eine Eskalation in den Beziehungen zu Russland, wie der designierte US-Präsident Donald Trump am Samstag via Twitter äußerte. Er versprach außerdem, dass Russland während seiner Präsidentschaft mehr Respekt vor den USA haben wird als gegenwärtig.
„Gute Beziehungen mit Russland sind eine gute Sache, nur Dummköpfe glauben, dass schlechte Beziehungen mit Russland gut sind“, heißt es auf Trumps Twitter-Seite.
In der Welt gäbe es zu viele Probleme, um noch weitere zu schaffen, meint der designierte US-Staatschef. Er selbst werde während seiner Präsidentschaft erzielen, dass Russland deutlich mehr Respekt vor den USA haben würde als derzeit.
„Zwei Staaten werden vielleicht zum Wohl der ganzen Welt arbeiten“, schreibt er…

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