Presseschau vom 06.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: Russland hat mit dem Teilabzug seiner Streitkräfte in Syrien begonnen, wie der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Valeri Gerassimow, am Freitag mitteilte. Zunächst werden demnach der Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“, der Atomkreuzer „Pjotr Weliki“ sowie die begleitenden Schiffe das Land verlassen.
„Gemäß der Entscheidung des Obersten Befehlshabers der russischen Streitkräfte, Wladimir Putin, hat das Verteidigungsministerium den Teilabzug der russischen Streitkräfte in Syrien eingeleitet“, so Gerassimow. „Ich möchte mich bei der Besatzung des Marineverbands der Nordflotte um den Flugzeugträger ‚Admiral Kusnezow‘ für eine erfolgreiche Umsetzung der gestellten Aufgaben bedanken. Dem Leiter des Feldzugs, Vizeadmiral Viktor Sokolow, befehle ich, ab heute den Abzug der Schiffsgruppe einzuleiten und die Schiffe zum ständigen Stützpunkt nach Seweromorsk gemäß dem zuvor abgestimmten Plan zu verlegen.“
Gerassimow erinnerte zudem an die seit dem 30. Dezember 00.00 Uhr in ganz Syrien geltende Waffenruhe, die internationale terroristische Gruppierungen jedoch nicht betreffe.
Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit.
Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf. Gruppierungen, die dieses Dokument bisher nicht unterzeichnet haben, „werden als terroristisch eingestuft“; gegen sie sowie gegen Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) und den sogenannten Islamischen Staat (IS, auch Daesh) wird weiter vorgegangen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Ein privates Wohnhaus wurde in der Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk in der Folge eines nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben geschossen, , auf die Karnawalnaja-Straße 77. Dort wurde durch einen Splitter ein Fenster zerstört und 71 Häuser haben keinen Strom. Durch einen Splitter wurde eine Stromleitung beschädigt“, sagte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij.
Opfer unter der friedlichen Bevölkerung konnten nach den Worten Shukowskijs vermieden werden.
Seit dem Abend des 5. Januar hat die ukrainische Armee sieben frontnahe Gebiete der DVR beschossen, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Am intensivsten wurde Alexandrowka im Westen der Hauptstadt beschossen. Auf den Ort wurden 40 Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Insgesamt wurden von 18 Uhr bis Mitternacht von der ukrainischen Seite 92 Mörsergeschosse abgeschossen: auf die Siedlung Trudowskije am westlichen Rand von Doenz, Sajzewo be Gorlowka, das Dorf Leninskoje im Süden des Landes, das Dorf Wesjoloje im Jasinowataja-Bezirk, die Gewerbegebiet bei Jasinowataja, das Gebiet des Volvo-Zentrums am nördlichen Rand von Donezk“.
Er fügte hinzu, dass die Abteilungen des Gegners neben Mörsern aktiv verschiedene Arten von Granatwerfern und großkalibrige Maschinengewehre verwendet haben.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„In den letzten 24 Stunden haben die ukrainische Straftruppen fünfmal das Regime der Feuereinstellung verletzt und dabei Mörser des Kalibers 120mm, Panzertechnik und Schusswaffen verwendet und mehr als 50 Geschosse abgeschossen. Beschossen wurden die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowka, Logwinowo“, heißt es in der Mitteilung.
Die Behörde erläuterte, dass die Beschüsse aus Richtung Luganskoje und Mironowskij kamen.

de.sputniknews.com: RT-Chefredakteurin kommentiert Anschuldigungen von US-Geheimdienstchef
Die Chefredakteurin des russischen Fernsehsenders RT, Margarita Simonjan, hat auf die Äußerungen des scheidenden Chefkoordinators der US-Geheimdienste, James Clapper, reagiert, laut denen die Tätigkeit des Senders gegen sein Land gerichtet sei.
Wie Clapper am Donnerstag bei Anhörungen im Senat gesagt hatte, sei er über die Tätigkeit von RT „äußerst besorgt“. Der Sender „treibt  einen gewissen Standpunkt sehr aktiv voran, zeigt dabei seine Geringschätzung gegenüber unserem System und unterstellt (den USA) Heuchelei in Bezug auf die Menschenrechte“.
Außerdem warf Clapper dem RT-Kanal die Veröffentlichung „falscher Nachrichten“ und „die Nutzung sozialer Netzwerke“ und anderer Arten der  Informationstätigkeit Moskaus gegen die USA vor, führte jedoch keine Beispiele dafür an.
„Der Chef der nationalen US-Geheimdienste behauptet, RT untergrabe das US-amerikanische System. Dabei berichtet der Sender einfach über die Geschehnisse in seinem Land“, so Simonjan.
In den USA häufen sich in der letzten Zeit verbale Angriffe von Medien und offiziellen Personen gegen russische Journalisten. So hat beispielsweise die „Washington Post“ die Agentur Sputnik und den TV-Sender RT der Voreingenommenheit und der Verbreitung „falscher Nachrichten“ beschuldigt. Kurz darauf gab die Zeitungsreaktion jedoch zu, dass sie keine Beweise für die Glaubwürdigkeit der in ihrem Beitrag dargelegten Informationen anführen könne.

Lug-info.com: Die Kommission zur Vorbeugung gegen Epidemien hat entschieden, dass in den Schulen der Republik eine Quarantäne im Zusammenhang mit der Erhöhung des Erkrankungsstandes mit ernsten Atemwegsviruserkrankungen und Grippe bis an die Epidemieschwelle eingeführt wird.
„Heute fand eine Sitzung der Kommission zur Vorbeugung gegen Epidemien statt. Die Ferien werden für unsere Schüler auf dem gesamten Territorium der Republik noch für eine Woche verlängert“, teilte die Bildungs- und Wissenschaftsministerin der LVR Walentina Tkatschenko mit.
Sie unterstrich, dass die Schüler von Internaten, die aus den Ferien zurückkehren, in den Einrichtungen aufgenommen werden.
„Die Kindergärten werden in Betrieb sein“, fügte die Leiter des Bildungsministeriums hinzu.

de.sputniknews.com: Kerry resümiert über acht Jahre unter Obama – und über Russland
Die “Neustart”-Politik in den Beziehungen zwischen den USA und Russland hat einen “spürbaren Nutzen” gebracht, wie US-Außenminister John Kerry in einem Brief an den scheidenden Präsidenten Barack Obama schreibt.
In dem Brief bewertet Kerry die Tätigkeit des US-Außenministeriums im Zeitraum 2009-2017 unter Präsident Barack Obama.
„Während der ersten Amtszeit von Präsident Obama haben die USA und Russland ihre Beziehungen zueinander ‚neugeladen‘. Das hat einen spürbaren Nutzen bezüglich der Atomrüstungskontrolle und der Lieferrouten für unsere Militärkräfte in Afghanistan gebracht“, heißt es in dem Schreiben, das auf der Webseite des US-Außenamtes veröffentlicht ist.
Moskau und Washington hatten 2010 den START-III-Vertrag geschlossen, der die beiden Seiten verpflichtete, die strategischen Nuklearwaffen zu verringern. Außerdem hat Moskau den USA den Transport von Nato-Gütern über russisches Territorium für den Militäreinsatz in Afghanistan erlaubt.
„Wir haben die Fähigkeit aufbewahrt, in einigen Bereichen von beiderseitigem Interesse zusammenzuarbeiten, so z.B. bei den Verhandlungen über den Gemeinsamen umfassenden Handlungsplan (zum iranischen Atomprogramm – Anm. d. Red.), beim Meeresschutz und bei der Koordinierung der Tätigkeit zur Bewältigung der Arktis-Probleme“, so Kerry.
Nur mit der Unterstützung Russlands, so Kerry weiter, konnten außerdem chemische Waffen aus Syrien abtransportiert werden.
Zugleich erhebt Kerry erneut Anschuldigungen gegen Moskau wegen „der Aggression in der Ukraine“ und angeblichen Cyberangriffen russischer Hacker im vergangenen US-Wahlkampf.
Die russischen Behörden haben wiederholt die genannten Vorwürfe der US-Seite, die ohne Beweis geblieben sind, zurückgewiesen.
Die aktuelle US-Administration soll am 20. Januar mit Amtsantritt des designierten Präsidenten Donald Trump aus dem Amt scheiden.

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Sowjetische Plakate sind aktueller denn je…
(Aufschriften: Krieg, Gesundheitswesen, Schulen, Bibliotheken, Kunst – Anm. d. Übers.)

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Moskau über Aleppo-Befreiung: Potentieller Grundstein für Friedensprozess in Syrien
Die Befreiung der syrischen Metropole Aleppo kann den Grundstein für eine friedliche Regelung der Syrien-Krise legen, wie der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Armeegeneral Valeri Gerassimow, am Freitag mitteilte.
„Die Erfolge der syrischen Streitkräfte bei der Befreiung von Aleppo haben die notwendigen Bedingungen für eine friedliche Beilegung des Konflikts geschaffen. Dies bestärkte klar und deutlich die Erzielung einer Waffenstillstandsvereinbarung für ganz Syrien“, so Gerassimow. „Ich bin überzeugt, dass dies den Grundstein für eine politische Regelung des Konflikts legen wird.“
Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee im Dezember die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landesunter ihre Kontrolle gebracht. Einen Tag davor war es der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) jedoch gelungen, die antike Stadt Palmyra im zentralen Syrien wieder zu erobern.
Am 29. Dezember hatten die syrische Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, das am 30. Dezember 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft trat. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Darüber hinaus vereinbarten die Seiten Kontrollmaßnahmen und erklärten sich zu Friedensverhandlungen bereit…

Lug-info.com: Vertreter der Volksmiliz und Aktivisten des Projekts „Freiwilliger“ der gesellschaftlichen Bewegung „Mir Luganschtschine“ haben im Vorfeld von Weihnachten den Einwohnern des frontnahen Dorfes Smeloje humanitäre Hilfe gebracht.
Die Hilfe in Form von verschiedenen Grießsorten, Nudeln und Sonnenblumenöl wurde in den Dorfrat gebracht, dann werden die Lebensmittel an sozial ungeschützte Einwohner ausgegeben.
„Heute hat die Volksmiliz gemeinsam mit dem Projekt „Freiwilliger“ humanitäre Hilfe in Form von Lebensmitteln in das Dorf Smeloje gebracht, das sich praktisch an der Kontaktlinie befindet, wo praktisch jeden Tag Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte stattfinden“, sagte der Hauptmann der Volksmiliz Tatjana Garbus.
„Unter Bedingungen ständiger Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte leben die Menschen in ständiger Angst und brauchen nicht nur humanitäre Hilfe, sondern auch moralische Unterstützung“, unterstrich sie.
„Wir wollen den Einwohnern von Smeloje und ihren Freunden und Verwandten Wohlergehen, einen friedlichen Himmel über dem Kopf, Glück und Gesundheit wünschen“, fügte sie hinzu.
Die Leiterin des Projekts „Freiwilliger“ Antonina Maschkowa sagte, dass dies bei weitem nicht die erste gemeinsame Aktion der Freiwilligen mit der Volksmiliz ist.
„Wir halten es für unsere Pflicht, in dieses frontnahe Dorf zu fahren, deshalb haben wir uns entschiede, den Einwohnern des Dorfes auf diese Weise zu Weihnachten zu gratulieren“, erklärte sie. „Wir sind gemeinsam mit der Volksmiliz im Jahr 2016 schon mehrfach dort gewesen und ich denke, dass in diesem Jahr solche Aktionen noch häufiger sein werden“.

de.sputniknews.com: Sanktionskrieg gegen Russland kostete Europa Hunderttausende Jobs – Medien
Die gegen Russland verhängten Sanktionen haben die EU-Staaten alleine im Jahr 2015 fast 17,6 Milliarden Euro gekostet, wie die österreichische Zeitung „Der Standard“ schreibt.
Kolumnist Günther Oswald bezieht sich dabei auf eine neue Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo), welches für die EU-Länder (ohne Kroatien – Anm. d. Red.) einen Einbruch der Wirtschaftsleistung um 17,6 Milliarden Euro ermittelte. Dadurch seien insgesamt fast 400.000 Jobs weggefallen.
In Österreich sei die Wirtschaftsleistung wegen des Sanktionskriegs im Jahr 2015 um 550 Millionen Euro niedriger ausgefallen, etwa 7000 Arbeitsplätze seien verlorengegangen. In Deutschland lag der Schaden bei etwas über sechs Milliarden Euro und kostete 97.000 Bürger ihre Jobs.
„Ein großer Anhänger der Russland-Sanktionen durch die EU war die rot-schwarze Regierung nie“, schreibt der österreichische Kolumnist. Noch im November erklärte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), dass Wien gegen Verschärfung oder Verlängerung der Sanktionen auftrete.
Oswald betont dabei unter Berufung auf die Ergebnisse der neuen Studie, dass die Handelsbeziehungen zwischen Russland und den EU-Staaten auch ohne den Handelskrieg stark gelitten hätten. Grund dafür sei vor allem der Ölpreisverfall und die Abwertung des Rubels. Dadurch verteuerten sich die Importe aus dem Ausland, worunter das Geschäft mit anderen Staaten erheblich litt.
Die EU hatte am 19. Dezember 2016 die Wirtschaftssanktionen gegen Russland offiziell um weitere sechs Monate verlängert. EU-Vertreter wiesen dabei darauf hin, dass die Dauer der Sanktionen von der Umsetzung der Minsker Abkommen zur Ukraine-Krise abhänge.
Im Kreml hatte man zuvor mehrmals betont, dass Russland keine Seite des innerukrainischen Konflikts sei; daher sei es sinnlos, die Sanktionen mit der Erfüllung der Vereinbarungen zu verbinden.
Die EU und die USA waren im Juni 2014 von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen zu einschränkenden Maßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft übergegangen. Im Gegenzug erließ Moskau ein Einfuhrverbot für Lebensmittel aus den Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten.

Dnr-online.ru/dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Wochenrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Guten Tag! In der letzten Woche, vom 31. Dezember bis zum 6. Januar gingen in den Einheiten und Truppenteilen die Maßnahmen zur individuellen Ausbildung der Soldaten der Volksmiliz der DVR und der militärische Dienst auf den Positionen weiter.
Die Situation an der Kontaktlinie in der DVR bleibt angespannt. Trotz der Vereinbarungen über eine Einhaltung des „Regimes der Ruhe“ haben die ukrainischen Soldaten in der letzten Woche wie zuvor Beschüsse von Positionen der Streitkräfte der DVR und Ortschaften der Republik durchgeführt und dabei aktiv von den Minsker Vereinbarungen verbotene schwere Waffen verwendet.
Die Gesamtzahl der Beschüsse betrug in der letzten Woche 3365. Das Feuer auf das Territorium der Republik erfolgte 804 Mal unter Verwendung von Artillerie, Panzer und Mörsern.
Von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Nikolojuk, Sokolow und Deljatizkij wurden 15 Ortschaften der Republik beschossen.
Es wurden sechs Häuser in Sajzewo, Sachanka und der Siedlung Trudowskije beschädigt.
Insgesamt wurde im angegebenen Zeitraum Flüge von neun Drohnen des Gegners in Richtung Donezk und Mariupol registriert.
Es wurden neue Objekte der ukrainischen Streitkräfte bemerkt, die im Fall eines Übergangs des Gegners zum Angriff von unseren Abteilungen vernichtet werden:
– in Richtung Gorlowka – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „D-30“, zwei Panzerzüge und zwei Scharfschützenkompanien;
– in Richtung Donezk – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Uragan“, ein Zug 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, zwei Panzerkompanien und zwei Kompanien mit Panzertechnik;
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, zwei Panzerzüge und ein Mörserzug des Kalibers 120mm.
Im Verlauf der Woche haben Vertreter der OSZE das Fehlen von 236 Einheiten schwerer Bewaffnung der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, darunter:
– 6 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– 4 Mehrfachraketenwerfer „Grad“;
– 51 152mm- und 122mm-Artilleriegeschütze;
– 18 Haubitzen „MSTA-B“;
– 35 Mörser „Sani“ 120mm;
– 14 Mörser 82mm;
– 6 Einheiten Panzertechnik;
– 39 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 46 Panzer;
– 10 Antipanzergeschütze D-48 85mm;
– 4 Abwehrgeschütze „Strela-10“;
– 3 Haubitzen D-20, 152mm.
Unsere Aufklärung stellt weiter nicht kampfbedingte Verluste unter den ukrainischen Soldaten fest. Unter anderem wurden in der letzten Woche während der Neujahrfeiern in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte Fälle von Schießereien unter Alkoholeinfluss bemerkt. In der Folge der gröbsten Verletzung von Sicherheitsmaßnahmen erfolgte ein solcher Salut nicht ohne Folgen, in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte starben drei Soldaten und vier wurden verletzt.
Die letzte Woche war von einer Reihe Besuche ausländischer Delegationen im Donbass und zu diesem Anlass erfolgten heftigen Erklärungen charakterisiert. So erklärte am 1. Januar der amerikanische Senator John McCain während seines Besuchs in Mariupol, dass er die Lieferung von tödlichen Waffen an die Ukraine beantragen wird und äußerte die Hoffnung auf eine gewaltsame Rückkehr der Territorien des Donbass in die Ukraine im Jahr 2017.
Auch ukrainische Politiker haben sich ihren amerikanischen Kuratoren angeschlossen. Der stellvertretende Minister zu Fragen der in der Ukraine so genannten zeitweilig besetzten Gebiete und von Flüchtlingen Tuka erklärte, dass der Donbass in höchsten anderthalb Jahren gezwungen werden wird, in die Ukraine zurückzukehren.
Im Kontext solcher Erklärungen ist eine Verstärkung der Zahl der Beschüsse und militärischen Provokationen an der Kontaktlinie zu bemerken. Unter anderem fanden in der letzten Woche Provokationen von Seiten ukrainischer Diversions- und Erkundungsgruppe im Gebiet von Wodjanoje statt. Mit seinen Aktivitäten versuche der Gegner auf unser Territorium einzudringen und für sich günstige Positionen einzunehmen. Dank der Wachsamkeit unserer Abteilungen wurde der Angriff der Diversions- und Erkundungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte rechtzeitig entdeckt und eine Einnahme von Positionen der Volksmiliz der DVR verhindert. Am 5. Januar beschoss der Gegner Sajzewo, in der Folge wurden zwei Wohnhäuser zerstört.
Außerdem werden die Versuche von Seiten der vordersten Gruppen der ukrainischen Streitkräfte, ihre Positionen im Gebiet der Donezker Filterstationen vorwärts zu schieben, nicht aufgegeben, was eine äußerst grobe Verletzung aller Vereinbarungen ist. Selbst der Besuch des neuen Vorsitzenden der OSZE Sebastian Kurz in Mariupol und seine Arbeit in dieser Region am 3. und 4. Januar hatte keinen Einfluss auf die Begehung der benannten Verbrechen. Auf diese Weise demonstriert die Ukraine der Weltgemeinschaft ihre aggressive Einstellung zur Lösung des Konflikts und bestätigt diese.
Ich möchte die heuchlerischen Veröffentlichungen der verlogenen ukrainischen Massenmedien über  angebliche Verhöhnungen einer Leiche eines Mörders aus der 72. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, der am 28. Dezember liquidiert wurde, durch Soldaten der DVR erwähnen. Ich erkläre offiziell, dass unsere Soldaten unter Lebensgefahr die Leiche unter Beschuss bargen und als Geste des guten Willen an eine ukrainische Freiwilligenorganisation übergeben haben, ich wiederhole, an eine Freiwilligenorganisation, weil das Kommando der ukrainischen Streitkräfte keinen einzigen Versuch unternommen hat, die Leiche des „zukünftigen Helden“ entgegenzunehmen. Ich füge hinzu, dass wirkliche Kommandeure und Offiziere ihre Helfen nicht auf dem Kampffeld zurücklassen.
Unprofessionell sieht der Auftritt des Verteidigungsministers der Ukraine Poltorak am 3. Januar aus, in der er die Zahl der Militärtechnik, die sich im Donbass befindet, bekannt gab. Nach seinen Worten beträgt die Zahl der Mehrfachraketenwerfer mehr als 300 und die Zahl der Panzer 600. Zur Information des Verteidigungsministeriums der Ukraine – dies ist eine vollwertige Panzerarmee, die nichts daran hindert, die ganze Ukraine der Erde gleich zu machen, ohne einen einzigen Schuss abgegeben zu haben. Man kann nur ein wenig Mitgefühl mit dem ukrainischen Militärkommando haben, dessen geheimdienstliche und militärische Aufklärung so unbegabt und unprofessionell arbeitet. Aber die von Kiew aus der Luft gegriffenen Zahlen sollen die Ukrainer einschüchtern, Einfluss auf die ukrainische und weltweite Öffentlichkeit nehmen, um die systematischen, großflächigen, nicht kampfbedingten Verluste unter dem Personal der ukrainischen Streitkräfte zu rechtfertigen, die die Verluste übersteigen, die als kampfbedingte angegeben werden, und um weitere materielle Hilfe zur Fortsetzung des Bürgerkriegs zu erbetteln.
Der Unwille der ukrainischen Führung, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, führt dazu, dass die ukrainischen Streitkräfte künstlich die Lage entlang der Kontaktlinie verschärfen, um der Weltgemeinschaft zu demonstrieren, dass ein politischer Dialog zur Regelung des Konflikts im Donbass unmöglich ist.
Von unseren Abteilungen werden die Anforderungen der Minsker Vereinbarungen im vollen Umfang erfüllt. Aber im Fall der Entfachung einer militärischen Aggression durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sind wir bereit, den  Gegner angemessen abzuwehren und unsere junge Republik zu verteidigen.

Rusvesna.su: Ljaschko schlägt vor, die ukrainischen Wälder zu verkaufen
Der Führer der Radikalen Partei Oleg Ljaschko schlägt der Ukraine vor, sich nicht zu genieren und offiziell ein Rohstoffzulieferer Europas im Tausch gegen moderne Ausrüstung zu werden.
Auf seiner Seite in den sozialen Netzwerken schlug der Abgeordnete, der bekannt ist für seine skandalträchtigen Initiativen, den Europäern einen Deal vor: Kiew hebt das Moratorium auf Holzexport in die EU auf, dafür liefert die EU der Ukraine moderne Holzaufbereitungsanlagen.
Zugleich würden, so die Idee Ljaschkos, die Ukrainer neue Arbeitsplätze erhalten.
„Liebe Europäer, wollt ihr unser gutes Holz? Dann liefert in die Ukraine moderne Holzaufbereitungsanlagen (wir erheben dafür keinen Einfuhrzoll und keine Mehrwertsteuer), gebt den Ukrainern Arbeitsplätze und Gehalt. Sonst seht ihr unser Holz genau so wenig wie die eigenen Ohren“, drohte Ljaschko.
„Meine Aufgabe ist es, die Ukrainer zu ernähren, sollen alle anderen sich selbst ernähren, aber nicht auf unsere Kosten“, schloss der ‚Ernährer’.
Aber auch in der Ukraine gibt es wenig Zweifel daran, dass die EU der Poroschenko-Ukraine die Rolle des Rohstofflieferanten zugewiesen hat, nicht aber die der Weiterverarbneitung.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Wochenrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation an der Kontaktlinie bleibt angespannt, wenn auch eine bestimmte Tendenz zum Rückgang der Zahl der Beschüsse zu beobachten ist.
„Im Zeitraum  vom 31. Dezember bis 6. Januar haben die ukrainischen Truppen 35 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Artilleriewaffen des Kalibers 152mm, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm geschossen. Außerdem wurden beim Beschuss Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet“, sagte Anaschtschenko.
 „Dabei wurden auf das Territorium der Republik 293 Geschosse abgeschossen“, erläuterte er..
Der Oberst unterstrich, dass die Korrektur des Feuers mit Hilfe von Drohnen erfolgt, die von „Unterstützern der ukrainischen Junta“ geliefert werden.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Positionen der Volksmiliz in den Gebieten der Ortschaften Kalinowka, Logwinowo, Nishneje Losowoje, Kalinowo, Sholtoje, Nikolajewka, Krasnyj Jar beschossen.
„Den Befehl zur Eröffnung des Feuers auf die Positionen der Volksmiliz der LVR gaben folgenden Kriegsverbrecher, überzeugte Nationalisten und Mörder friedlicher Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Gorbatjuk, der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun, der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow“, teilte Anaschtschenko mit.
Die OSZE-Mission bestätigt in ihren täglichen Berichten Fälle von Verletzungen der Vereinbarungen zum Abzug von Technik und Waffen durch die ukrainischen Seite.
„So wurde in dieser Woche das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den benannten Lagerorten festgestellt: 8 Haubitzen „Giazint-B“ des Kalibers 152mm; 21 Haubitzen 2S3 „Akazija“ des Kalibers 152mm; 5 Haubitzen 2S1 „Gwosdika“ des Kalibers 122mm; 16 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ des Kalibers 100mm; 30 Panzer T-64 und T-72; 8 Mörser des Kalibers 82mm“, teilte Anaschtschenko mit.
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass gerade mit diesen Waffen die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig unsere Positionen beschießen“, fügte der Oberst hinzu.
Die Volksmiliz der LVR legt alle ihre möglichen Anstrengungen in die Absicherung einer qualitativ hochwertigen Arbeit der OSZE-Mission und deren unbehinderten Zugang zu Kontrollobjekten und ist auch zu offener Zusammenarbeit und Unterstützung zum Zweck einer vollwertigen Absicherung der Tätigkeit im Rahmen des Mandats der Mission bereit.
„In der letzten Woche wurde trotz der schwierigen Wetterbedingungen von technischen Abteilungen der Volksmiliz auf Bitten der Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination mehr als fünf Kilometer unbefestigte Wege und Pfade in Gartenanlagen entmint und gereinigt“, teilte Anaschtschenko mit.
„Im Ergebnis der Arbeiten wurden entsprechende Dokumente zur Säuberung und Entminung der Abschnitte erstellt und an die OSZE-Mission übergeben“, sagte er.
„Wir hoffen auch, dass der Vorsitzende der OSZE-Mission Herr Kurz objektiv sein wird und sich unvoreingenommen gegenüber der Situation im Donbass verhält und das wichtigste, dass mit seinem Amtsantritt die doppelten Standards verschwinden. Dass beim Monitoring durch die internationalen Beobachter eines der grundlegenden Prinzipien der OSZE-Mission gewahrt bleibt, das Prinzip der Unparteilichkeit“, fügte der Oberst hinzu.
Anaschtschenko merkte an, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte weiterhin seine Verluste in der Zone der sogenannten „ATO“ verheimlicht.
„In seinem Bericht gegenüber dem kommandierenden Personal der ukrainischen Streitkräfte am 26. Dezember 2016 hat der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko berichtet, dass die nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2016 die kampbedingten mit 256 gegen 211 Soldaten übertroffen haben“, sagte Anaschtschenko.
„Im Zusammenhang mit dem Verbot des Genusses von alkoholischen Getränken und der Beschränkung von deren Verkauf während der Neujahrs- und Weihnachtsfeiertage haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte technischen Alkohol getrunken“, erzählte der Oberst.
„So haben in der Folge des Genusses von alkoholhaltigen Pestiziden und auch dem unvorsichtigen Umgang mit der Waffe und explosiven Objekten die ukrainischen Soldaten in der „ATO“-Zone nicht kampfbedingte Verluste erlitten: aufgrund von Verletzungen und schweren Vergiftungen starben 18 Menschen und 11 kamen ins Krankenhaus“, teilte Anaschtschenko mit.
Er merkte an, dass so der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte in seinem Bericht bestätigt hat, dass die ukrainischen Streitkräfte sich in Zerfall befinden und nicht kampffähig sind, „dort herrscht Kriminalität, regelwidriges Verhalten und Unordnung“.
„In der Folge der Untätigkeit und Nachlässigkeit der Kommandeure der ukrainischen Streitkräfte sterben Soldaten, und Offiziere und Generale erhalten dafür Auszeichnungen und Beförderungen aufgrund der Ausübung ihrer Pflicht gegenüber dem Land“, unterstrich Anaschtschenko.
„Außerdem wurden im Zeitraum vom 1. bis 6. Januar 11 Soldaten zur Fahndung ausgerufen, die eigenmächtig ihren Dienstort verlassen haben: vier aus der 54., zwei aus der 93., drei aus der 24 und zwei aus der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte“, fügte er hinzu.
Der Oberst teilte mit, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte 12 Verkehrsunfälle verursacht haben, einer davon führte zum Tod einer Frau in Gorskoje im Popasnaja-Bezirk. In der Folge eines weiteren Verkehrsunfalls wurden zwei Männer in das städtische Krankenhaus von Popasnaja eingeliefert.
„So haben sie das Neue Jahr und den Geburtstag von Bandera, ihres „Helden“ und des Henkers des ukrainischen Volks gefeiert“, fügte Anaschtschenko hinzu.

de.sputniknews.com: USA: Zweifel an „Moskauer Einmischung“ vs. Vergessen von „Washingtons Einfluss“
Die meisten Amerikaner glauben nicht, dass die Russen den Ausgang der US-Wahlen beeinflusst haben könnten, wie der Kommentator des TV-Senders Fox News und Ex-Gouverneur des Bundesstaates Arkansas, Mike Huckabee, äußerte. Und er weist auf US-eigene „Einmischungsfälle“ hin.
„Selbst wenn bewiesen würde, dass sie (die Russen — Anm. d. Red.) unsere Systeme geknackt und E-Mails von John Podesta (Wahlstabschef von Hillary Clinton – Anm. d. Red.) erhalten hätten, gibt es kein Stück, ja kein Körnchen Beweis dafür, dass das die Abstimmung irgendwie beeinflusst hat, erst recht nicht dafür, dass die Russen sich irgendwie in die Wahlen eingemischt haben“, so Huckabee.
Der TV-Kommentator merkte zugleich an, dass der noch amtierende Präsident Barack Obama und viele Mitarbeiter seiner Administration vor einigen Jahren mehrere Millionen Dollar ausgegeben hatten, um den Ausgang der Wahlen in Israel zu beeinflussen. Darüber werde jedoch kaum gesprochen, so Huckabee.
Er forderte darum auf, „ehrlich zu sein“ und zu gestehen, dass Hackerangriffe gegen andere Länder für die USA üblich seien.
Während der vergangenen Wahlen in den USA war Moskau mehrmals beschuldigt worden, mit Hilfe von Hackerattacken die Abstimmung beeinflussen zu wollen. Die russischen Behörden wiesen diese Behauptung zurück.
Wie der russische Präsident Wladimir Putin dazu äußerte, gibt es in den Briefen, die Hacker in sozialen Netzten veröffentlicht hatten, nichts, was für Russland von Interesse wäre.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte gegenüber der italienischen Zeitung „Corriere Della Sera“, dass die Autoren der genannten Insinuationen keine Beweise für russische Einmischungsversuche vorlegten.

Dan-news.info: „Unter Mitwirkung der Arbeitsämter der DVR wurden im Jahr 2016 44.100 Menschen auf Arbeitsplätze vermittelt, darunter 22.600 Menschen auf unbefristete Stellen und 21.500 auf befristete Stellen“, teilte das Republikanische Arbeitsamt mit.
Dort wurde hinzugefügt, dass im Jahr 2016 in den Arbeitsämtern der Republik 55.800 Menschen bei den Arbeitsämtern registriert waren. 79% der Menschen, die sich an die Arbeitsämter gewendet haben, wurden vermittelt. Seit Anfang 2016 wurden 33.700 freie Stellen in die Datenbanken der Arbeitsämter aufgenommen.

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Weihnachten für elternlose Kinder in Donezk. Am 05. Januar besuchten Vertreter der Armee der DVR unter Leitung des stellvertretenden Stabschefs der Volksmiliz der DVR Eduard Basurin das Donerzker Schulinternat Nr. 1 und das Kinderhaus „Teremok“. Die Bildungseinrichtungen erhielten Lebensmittel und den Schülern wurden Geschenke übergeben. Jedes Kind erhielt Süßigkeiten und ein Spielzeug.

Dan-news.info: „Im Jahr 2016 wurden sieben Gedenktafeln für gefallene Soldaten der DVR errichtet. Hauptsächlich sind die Gedenkzeichen an Schulen, deren Absolventen die gefallenen Soldaten sind, angebracht“, teilte der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR, der Leiter des Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ mit. „Außerdem haben wir in diesem Jahr ein Denkmal für die Untergrundkämpfer eingeweiht, die das Leben von 240 Häftlingen eines nazistischen Konzentrationslagers während des Großen Vaterländischen Kriegs gerettet haben“.
Puschilin fügte hinzu, dass die Aktivsten der gesellschaftlichen Bewegung die Erinnerung an die Helden, die die Heimat verteidigt haben, auch im kommenden Jahr verewigen werden, im Gegensatz dazu, was in der Ukraine geschieht.
„In mehr als zwanzig Jahren der ukrainischen Unabhängigkeit wurde aus unserem Gedächtnis die Erinnerung an unsere Helden, die Heldentaten der sowjetischen Soldaten, den Mut der Soldaten ausradiert. In dieser Zeit sind in den Köpfen der heutigen ukrainischen Jugend neue Ideale und neue „Helden“ gezüchtet worden. Und die Folgen einer solchen Erziehung haben wir am 2. Mai in Odessa und dann im Donbass gesehen“, fasste Puschilin zusammen.

De.sputniknews.com: Die Internationale Biathlon-Union (IBU) hat keinerlei Beweise für Dopingeinnahme durch russische Athleten, die seit der Veröffentlichung des zweiten Teils des McLaren-Berichts immer wieder der Verletzung der Anti-Doping-Regeln verdächtigt werden. Dies gab IBU-Präsident Anders Besseberg gegenüber der „Zeit“ zu.
„Ich kann den Unmut der Athleten sehr gut verstehen. Aber zuerst müssen wir die Beweise auf dem Tisch haben, und Stand heute haben wir diese leider noch nicht“, so Besseberg. „Man sollte versuchen, so schnell wie es nur geht, die Athleten zu sperren, die es betrifft. Priorität haben dabei selbstverständlich die noch aktiven Sportler“, so der Norweger weiter.
Wada-Ermittler Richard McLaren hatte zuvor in seinen Untersuchungen zum Doping-Skandal 31 Biathleten sowie mehrere Skilangläufer aus Russland belastet. Die Internationale Biathlon-Union IBU gründete daraufhin eine fünfköpfige Expertengruppe, die sich der Fälle annehmen und den Weltverband beraten sollte.
Im Vorfeld des Biathlon-Weltcups im deutschen Oberhof hatten sich rund 60 Athleten zu einem Gespräch zusammengefunden, um über den russischen Dopingskandal zu diskutieren. Trotz alledem musste Besseberg zugeben, dass die IBU immer noch über keine konkreten Beweise verfüge, die die Doping-Vorwürfe gegen russische Sportler bestätigen würden.

Lug-info.com: Vertreter der OSZE-Mission haben sich bei einem Treffen mit dem bevollmächtigten Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego in Lugansk geweigert, in Anwesenheit von Medien den Grund des gestrigen Besuchs der „grauen Zone“ im Gebiet von Staniza Luganskaja zu erläutert. Dies teilt ein Korrespondent von LIZ vom Ort des Geschehens mit.
Bei dem Treffen waren Vertreter der RF im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und der Volksmiliz anwesend. Dabei unterstrich Dejnego, dass der Vertreter der Ukraine im Gemeinsamen Zentrums sich geweigert hat, an dem Treffen teilzunehmen.
„Als wir nach Staniza Luganskaja gefahren sind und uns dort die Fußwege in den Sommerhausgebieten angesehen haben, ist bei mir eine Frage aufgekommen: worin liegt das Ziel dieser Veranstaltung und welches Ergebnis planen wir aus dieser Veranstaltung zu erhalten“, sagte Dejnego zu den Vertretern der Medien.
Der Assistent des Leiters des OSZE-Teams im Lugansker Gebiet André Lorsch merkte an, dass die sich in Lugansk befindenden Vertreter der OSZE-Mission nicht das Recht haben, öffentlich auf Fragen von Vertretern der LVR zu antworten.
„Wir sind hier, um auf Ihre Fragen zu antworten, aber nicht in Anwesenheit von Kameras. Zu unserem großen Bedauern können wir dieses Arbeitstreffen mit Ihnen einfach nicht durchführen, wenn die verehrten Vertreter der Medien anwesend sind“, sagte er.
„Ich habe nach dem Besuch in Staniza vorgestern tausende Anfragen erhalten, in denen Menschen von mir fordern „erklären Sie warum Sie die OSZE zu Sommerhäusern führen“ und ich muss ihnen eine Antwort geben“, sagte Dejnego.
„Mein Verständnis der Situation habe ich der Presse erläutert. Aber leider kann ich von der OSZE-Mission keine öffentliche Antwort auf die Frage „Welches sind die Ergebnisse dieses Besuchs?“ erhalten, weil die Vertreter der OSZE in Lugansk sich weigern, den Punkt der vollständigen Transparenz der Aktivität der Mission auf dem Territorium der Ukraine zu erfüllen“, stellte er fest.
Nach der abschließenden Weigerung der Mission, öffentlich auf die Fragen des bevollmächtigten Vertreters der LVR zu antworten, wurde das Treffen hinter geschlossenen Türen weitergeführt.

de.sputniknews.com: Russlands Anti-Terror-Unterstützung war entscheidend – syrischer General
Die Unterstützung der russischen Luftwaffe hat die entscheidende Rolle für die syrische Armee gespielt, wie Ali Ayyoub, Stabschef der syrischen Streitkräfte, per Videoschaltung dem russischen Generalstabschef Valeri Gerassimow mitteilte.
Die Unterstützung durch die russischen Streitkräfte haben demnach „die Grundlagen für ein Ende der Kämpfe sowie Bedingungen für die Regulierung des politischen Prozesses in Syrien gelegt“, betonte Ayyoub.
Eine starke und unveränderte Position Russlands in der Unterstützung der syrischen Streitkräfte bereite nun eine feste Grundlage für den Kampf mit den verbliebenen Terrorgruppierungen im Lande.
Des Weiteren hoffe das syrische Volk auf eine weitere Vertiefung der Beziehungen zu Russland „in allen Bereichen, darunter auch in der militärischen Zusammenarbeit“, so der syrische General.
Im Namen des syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad und des gesamten syrischen Volkes sprach der General großen Dank und Anerkennung  allen russischen Soldaten für ihren Einsatz im Anti-Terror-Kampf aus.

Abends:

Ukrinform: Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) könne dem Präsidenten der Republik Moldau, Igor Dodon, die Einreise in das Land für seine Äußerung, dass die Krim Russland angehöre, nicht verbieten, schreibt die ukrainische Internetzeitung rbc.ua.
Dem Sicherheitsdienst zufolge hat Dodon, als Präsident des Landes, einen Sonderstatus bei der Grenzüberquerung, er müsse nicht durch die Passkontrolle.

de.sputniknews.com: Gegen „russische Provokationen“: USA stopfen Milliarden in Ukraine
Washington etwa 3,4 Milliarden Dollar für den Schutz ihrer Verbündeten gegen die angeblichen „russischen Provokationen“ ausgegeben, wie US-Außenminister John Kerry auf einer Pressekonferenz mitteilte.
„Wir unterstützen die demokratische Ukraine und reagieren auf russische Provokationen mittels Hilfeleistungen an unsere Verbündeten in Nord- und Zentraleuropa“, so Kerry.
Der Minister gab bekannt, dass die Gesamtsumme der geleisteten Hilfe etwa 3,4 Milliarden Dollar betrug, also vier Mal höher als der frühere Beitrag. Kerry zufolge war diese „für unsere Freunde an der Frontlinie“ notwendig, um ihre Sicherheit zu garantieren und die Verteidigung zu stärken.
Zuvor war berichtet worden, dass die US-Armee in der deutschen Stadt Bremerhaven damit begonnen habe, Panzer und militärische Ausrüstung von einem Transportschiff zu entladen. Die USA verlegt im Rahmen der Nato-Operation „Atlantic Resolve“ mit Hilfe der Bundeswehr eine komplette Panzer-Brigade nach Osteuropa.
Ende September hatte das Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten den Gesetzentwurf „Über Stabilität und Demokratie in der Ukraine“ gebilligt, der auch Lieferungen von letalen Waffen an Kiew vorsieht. Die Novelle ist Teil des gesamten Gesetzentwurfes für den föderalen Haushalt, der nun noch vom US-Senat gebilligt werden muss.
Washington leistet der Ukraine derweil schon länger militärische Hilfe – bislang jedoch offiziell nur in Form von Munition und Ausrüstung. Amerikanische Instrukteure trainieren zudem Kämpfer der Nationalgarde im Westen der Ukraine.

lug-info.com: Vertreter der LVR und der OSZE-Beobachtermission haben im Laufe eines heutigen Treffens in Lugansk die Fragen festgestellt, die vorrangig einer Lösung bedürfen. Dies teilte der bevollmächtigte Vertreter der Republik bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego mit.
„Das Treffen war recht schwierig, heftig, schwer“, sagte er.
„Wir haben die Situation zusammen mit den Vertretern der OSZE analysiert. Jetzt bereiten sie Informationen vor, die möglicherweise für Transparenz sorgen könnten, über die Ergebnisse des Besuchs bei den Sommerhäusern in der „grauen Zone“ im Gebiet von Staniza Luganskaja“, berichtete Dejnego.
„Außerdem wurden viele Fragen zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit der OSZE-Mission, die in der Stadt Lugansk arbeitet, aufgeworfen. In dieser Richtung wurde eine ganze Reihe von Fragen benannt, die gelöst werden müssten, und ich denke, dass wir in der nächsten Zeit etappenweise, Stück für Stück uns der Lösung all dieser Fragen nähern werden, die heute gestellt wurden“, teilte der Bevollmächtigte Vertreter der LVR mit.
„Die Hauptsache ist, dass wir ein Verständnis der Aufgabe haben, an der wir arbeiten. Vor allem ist für uns und für die OSZE-Mission, die in Lugansk arbeitet, der Dreh- und Angelpunkt die humanitäre Komponente. Von ihrer Seite: Ermittlung und Unterstützung bei der Lösung der Probleme, die unsere Bevölkerung hat. Von unserer Seite – alle Anstrengungen einzubringen, damit sich diese Situation verbessert, unter anderem in Zusammenarbeit mit der OSZE-Mission. Es gibt die Erwartung, dass diese Fragen in der nächsten Zeit gelöst werden“, sagte Dejnego.

Rusvesna.su: Wort des Jahres für die Ukrainer ist „Korruption“
Die ukrainische Netzwerkressource „Myslowo“, die sich mit Neologismen und Slang befasst, kürte das Wort des Jahres 2016 in der Ukraine. Das Resultat war enttäuschend – Wort des Jahres wurde „Korruption“.
Nach Beobachtungen des Autoren des Wörterbuchs verdrängte dieses Wort beim Verwendungsranking solch populäre Begriffe der letzten Jahre wie „Blockade“ der Krim (2015), „Cyborgs“ (2014) und „Euromaidan“ (2013).
„Das Hauptproblem (in der Ukraine), das in verschiedensten Kontexten im vergangenen Jahr erwähnt wurde, ist die Korruption. Viele meinen, die Korruption fügt dem Land mehr Schaden zu als der Krieg mit Russland“, bestätigen die Verfasser des inoffiziellen Wort-Ranking.
Oft werden in der Ukraine auch Worte verwendet, die unmittelbar mit dem Thema Korruption zusammenhängen und die Diskussion darüber aufheizen – dass sind „Offshore“ und „E-Deklaration“.
Ebenfalls aktuell ist der Terminus „Bankenfall“, der die Schließung problematischer Banken beschreibt, das berüchtigte „Ohne Visum“, der weltweit bekannte „Brexit“ und das klassische ukrainische Wortpaar „Verrat und Sieg“, zwei Worte, mit denen die Internetnutzer traditionell alle Ereignisse, die die Ukraine betreffen, kommentieren.

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