Presseschau vom 05.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Nachts:

 

News-front: Syrien : Bericht des Russischen Zentrums zur Versöhnung der Gegenseiten vom 4. Januar 2017, Veröffentlichungsdatum: 05 01 2017, 01:11
Innerhalb der letzten 24 Stunden wurden drei Waffenstillstandsabkommen mit Vertretern von Marge Mairban, Slagu (Provinz von Latakia) und Khan al-Shikh (Provinz von Damaskus) unterzeichnet.
I. Unterzeichnungen von Vereinbarungen zur Waffenruhe
Inzwischen haben insgesamt 1091 Anführer von Gruppen in bewohnten Gebieten eine solche Vereinbarung unterzeichnet. Der Friedensprozess findet ununterbrochen in Syrien statt und steht in Konkordanz mit den jeweiligen Vereinbarungen.
II. Beitrittsverhandlungen zum Waffenstillstand
Mit Feldkommandanten illegaler bewaffneter Gruppen in der Damaskus-Provinz und den Abteilungen der bewaffneten Opposition in den Gebieten um Homs, Hama, Aleppo und al-Quneitra-Provinzen werden die Verhandlungen fortgesetzt….
Vollständiger Text unter http://de.news-front.info/2017/01/05/syrien-bericht-des-russischen-zentrums-zur-versohnung-der-gegenseiten-vom-4-janner-2017/

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Die teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Luganskoje wurde fünfmal das Gebiet von Kalinowka mit 120mm- und 82mm-Mörsern und Granatwerfern beschossen.
Das Gebiet von Nishneje Losowoje wurde aus Richtung Mironowskij mit Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo haben die Kiewer Truppen aus Richtung Nowoswanowka mit 82mm-Mörsern beschossen.

 

Dan-news.info: „Von 18:00 Uhr bis Mitternacht wurden Trudowskije im Westen von Donezk, Krutaja Balka in der Nähe von Jasinowataja, Shabitschewko und Spartak im Jasinowataja-Bezirk, Sachanka und Kominternowo im Nowoaswoskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurde mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm sowie mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Gemäß den Informationen des Gesprächspartners wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte mehr als 60 Mörsergranaten und Dutzende von Geschosse mit Panzertechnik und Granatwerfern abgefeuert.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Kiew will um jeden Preis Gastransit-Status erhalten und rechnet mit Europas Hilfe.
Ohne die Heranziehung europäischer Unternehmen zum Betreiben des Gaspipelinesystems wird es der Ukraine sehr schwer fallen, weiterhin Transitland für russisches Gas zu bleiben. Dies erklärte der Chef des nationalen Gasversorgers Naftogaz, Andrej Kobolew, im Gespräch mit dem ukrainischen TV-Kanal „5 Kanal“.
Ihm zufolge ist Naftogaz faktisch bereit, sein Business mit jemandem zu teilen, um den Gastransit durch die Ukraine auch nach 2019 zu erhalten (wenn der Transitvertrag mit Russland abläuft – Anm. d. Red.).
Kobolew nannte Russland einen „sehr starken Opponenten“, der Europa mit der Gaspipeline Nord Stream 2 ein vorteilhaftes Angebot macht. Sollten dieses Projekt und ebenso das Pipelineprojekt Turkish Stream in die Tat umgesetzt werden, könnte Moskau aufhören, Gas im Transit über die Ukraine zu liefern, meint Kobolew und betont, dass das Gas für die Europäer in diesem Fall teurer werden würde.
Zuvor hatte der „Forbes“-Journalist Kenneth Rapoza auf die Angaben des Verbandes Europäischer Fernleitungsnetzbetreiber für Gas (kurz ENTSOG) aufmerksam gemacht, laut denen das Volumen des aus Russland im Transit durch die Ukraine nach Europa gelieferten Gases in der letzten Woche merklich gesunken sei. Seines Erachtens sollte Kiew vor dem Hintergrund dieser Angaben darüber nachdenken, was aus der Energiewirtschaft des Landes werden soll, sobald der Zustrom der „leichten Gelder“ für den Transit des russischen Gases aufhört.

 

Ukrinform: Die größte Herausforderung für die Regierung der Ukraine sei die Armutsbekämpfung, erklärte in einem exklusiven Interview mit Ukrinform der Ministerpräsident der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman.
„Was ist heute die größte Herausforderung? Die Armutsbekämpfung. Wir müssen in unserem großen 45-Millionen-Land die Armut bewältigen“, sagte er.
Der Regierungschef betonte, auf der einen Seite benötige man die notwendigen Reformentscheidungen, auf der anderen Seite sei es wichtig, die Gefühle der Menschen, ihre größten Probleme zu verstehen, um genau jene Schritte zu machen, die es ermöglichen, diese Herausforderung zu bewältigen. Die Anhebung der Mindestlöhne sowie das Einkommenswachstum der Lehrer und Ärzte seien bereits die ersten Schritte.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Rotation und Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So befinden sich im Gebiet von Bolotennoje und Sisoje auf den Positionen Waffen und Militärtechnik der 14. mechanisierten Brigade in folgender Anzahl: 10 Einheiten Panzertechnik, 1 Panzer, 1 gepanzerter Sattelschlepper“, teilte Marotschko mit.
Im Dorf Walujskoje sind im Gebiet einer Fischzucht zwei Artilleriegeschütze 2S1 „Gwosdika“ aus dem Bestand einer Artillerieabteilungen der 14. Brigade, ein T-64-Panzer, eine Einheit Panzertechnik und ein gepanzerter Sattelschlepper stationiert.
„In Nowoluganskoje, das sich in der „grauen Zone“ befindet und in Verletzung der Minsker Vereinbarungen von den Straftruppen eingenommen wurde, sind auf wieder ausgerüsteten Positionen zwei Einheiten Panzertechnik eingetroffen“, fügte Marotschko hinzu.
Er unterstrich, dass die Volksmiliz das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhält.
„Unsere Handlungen sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage werden wir entschieden handeln“, sagte der Major.
„Nach uns vorliegenden Informationen ist in der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, zur Aufklärung der wirklichen Lage der Dinge im Zusammenhang mit dem niedrigen Personalstand und der unzureichenden Absicherung der Abteilungen mit materiell-technischen Mitteln, eine Kommission des Stabs der „ATO“ eingetroffen“, sagte Marotschko.
„Aufgrund der Ergebnisse der Arbeit der Kommission wurden Fälle von Unterschlagung von Treibstoffen und materiell-technischen Mitteln in einer Summe von mehr als 1 Mio. Griwna entdeckt“, teilte Marotschko mit.
„Trotz eines so beeindruckenden Ausmaßes von Unterschlagungen hat der Kommandeur der „ATO“ den Befehl gegeben, die Ermittlungen einzustellen, was auf bestimmte Gedanken bringen kann“, fügte der Major hinzu.
„Im Zusammenhang mit den sich häufenden Fällen von Alkoholmissbrauch durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, eigenmächtigen Verlassens des Dienstortes und einem niedrigen Stand der militärischen Disziplin, hat das Kommando der „ATO“ den Befehl gegeben außerordentliche Kontrollen der Abteilungen durchzuführen“, sagte er.
„So fehlten während der Durchführung einer Kontrolle des Personals des 2. mechanisierten Bataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte acht Offiziere, die Dienst hatten, drei weitere waren stark betrunken“, teilte Marotschko mit.

 

De.sputniknews.com: Fluggesellschaft dementiert Annäherung von Nato-Jet an russisches Passagierflugzeug.
Die russische Fluggesellschaft „Awrora“ hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach sich ein Kampfjet, der vermutlich einem Nato-Land gehört, in der Nacht auf Donnerstag einer russischen Passagiermaschine angenähert hat, die auf dem Weg von der Insel Sachalin auf die Kurilen war.
„Der Flug erfolgte routinemäßig“, sagte die Sprecherin der Fluggesellschaft, Tatjana Kosyrewa, und gab keine weiteren Kommentare dazu ab.
Zuvor hatten einige Medien unter Verweis auf eine Quelle aus den russischen Sicherheitskräften mitgeteilt, dass eine russische Passagiermaschine, die auf dem Weg auf die Kurilen war, angeblich eine niedrigere Flugbahn hätte einnehmen müssen, um eine Kollision mit einem nicht identifizierten Jet, der vermutlich einem Nato-Land gehört, zu verhindern. Die russische Airline „Awrora“ ist für die Personenbeförderung zwischen der Insel Sachalin und den Kurilen-Inseln zuständig.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurde durch Beschießungen im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) kein ukrainischer Soldat getötet, ein Soldat wurde jedoch verletzt, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oleksandr Motusjanyk, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
Ihm zufolge ist das am Switlodarsker Bogen infolge des Mörserbeschusses seitens der russisch-terroristischen Gruppen passiert.

 

De.sputniknews.com: Kiew kündigt neue Raketenübungen nahe der Krim an.
Die Ukraine wird nahe der Schwarzmeer-Halbinsel Krim neue Raketenübungen abhalten, wenn sie es für nötig hält. Das sagte der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak am Donnerstag in einem Interview mit dem TV-Sender „Fünfter Kanal“.
„Sie (die Raketenübungen – Anm. d. R.) finden so oft statt, wie es nötig ist. Wir werden diese und andere Übungen abhalten“, zitiert die ukrainische Agentur UNIAN den Minister.
Zudem betonte er, Kiew habe nicht vor, jemanden um die Erlaubnis zur Durchführung von Übungen auf ukrainischem Staatsgebiet zu bitten. Zugleich bezeichnete Poltorak die Raketenübungen Anfang Dezember als „sehr erfolgreich“.
„Wir haben die Bereitschaft unseres Luftabwehrsystems geprüft. Wir haben die Fähigkeit unserer Raketen geprüft, ein gestelltes Ziel zu treffen. Wir haben unser Ziel erreicht. Es hat praktisch keine kritische Situation gegeben“, so der Minister.
Am 1. Dezember hatte es laut dem Pressedienst des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko insgesamt 16 erfolgreiche Raketenstarts gegeben – etwa 30 Kilometer von der russischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim entfernt.
Kiew zufolge wurden bei den Übungen Raketensysteme des Typs S-300 verwendet. Alles entspräche den internationalen Normen.
Davor hatte die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija eine NOTAM-Meldung (Benachrichtigung über Änderungen der Flugregeln für Piloten – Anm. d. Red.) bekommen, dass die Ukraine die Gefahrenzonen ihrer Raketenübung im Schwarzen Meer in neutrale Gewässer verlegt hatte. Russlands Territorialgewässer seien laut Rosawiazija nicht betroffen.
Als Reaktion Russlands auf das Vorgehen der ukrainischen Luftstreitkräfte waren mehrere Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte an der Westküste der Krim in Stellung gegangen, um während der Raketenmanöver der ukrainischen Armee am 1. und 2. Dezember im Notfall die Flugabwehr der Krim mobilisieren zu können.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden 427 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 73 Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm sowie 133 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern auf das Territorium der Republik abgefeuert.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen unter Führung der Kommandeure der 53., 72., 92. mechanisierten Brigaden der ukrainischen Streitkräfte Grusewitsch,  Nikoljuk, Sokolow und des Kommandeurs der 36. Marieninfanteriebrigade Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Shelesnaja Balka, Schirokaja Blaka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Shabitschewo, Spartak, Alexandrowka, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So wurde in Konstantinowka die Ankunft eines Eisenbahnzugs mit Waffen und Militärtechnik bemerkt, darunter sieben Panzer, sechs Mehrfachraketenwerfer „Grad“, sechs 152mm-Haubitzen „Akazija“ sowie sechs 122mm-Haubitzen D-30.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
In der letzten Zeit ist eine Aktivierung der provokativen Aktivitäten der ukrainischen Truppen im Gebiet der Donezker Filterstation festzustellen. In Verletzung aller Vereinbarungen hegen die ukrainischen Streitkräfte Pläne zur Einnahme von Territorien in der sogenannten „grauen Zone“ und nähern sich ganz dicht der Station an, was die Gefahr der Wiederaufnahme von Kämpfen in sich birgt. In Folge von Feuer von Seiten der ukrainischen Streitkräfte kann die DFS beschädigt werden und sowohl ein Teil der Bevölkerung der Republik als auch Einwohner von durch Kiew kontrollierte Ortschaften wie Awdejewka, Krasnogorowka, Werchnetorezkoje kein Wasser haben. In diesem Zusammenhang wenden wir uns an die OSZE-Mission, ein Monitoring der ukrainischen Positionen in dem genannten Gebiet vorzunehmen und Einfluss auf das ukrainische Kommando bezüglich des Abzugs der Abteilungen auf die Ausgangslinien zu nehmen.
Außerdem wurde uns von geplanten Provokationen des terroristischen ukrainischen Kommandos mit der Durchführung von Diversionen an der Filterstation bekannt. Wir wollen davor warnen, dass im Fall der Durchführung einer solchen Art von Provokationen die Volksmiliz der DVR bereit ist, sehr entschiedene Maßnahmen der Erwiderung zur Garantie der Sicherheit wichtiger Infrastrukturobjekte der Bevölkerung unserer Republik zu ergreifen.
Diversionsversuche werden eine heftige Abwehr von Seiten der Verteidiger der DVR erfahren, wir warnen davor und rufen auf, von aggressiven Plänen Abstand zu nehmen.

 

De.sputniknews.com: „Kanonen schweigen, Kinder spielen“: Tausende Syrer kehren nach Ost-Aleppo zurück.
Mehrere Tausend Syrer kehren in die zuvor von den bewaffneten Gruppierungen kontrollierten Wohnviertel Ost-Aleppos zurück. Das erklärte der amtierende UN-Nothilfekoordinator für Syrien, Sajjad Malik, am Donnerstag.
„Die Kanonen schweigen, die Kinder spielen. All dies flößt Hoffnung ein“, zitiert ihn das UN-Nachrichtenzentrum.
Laut Malik sind allein in den vergangenen Tagen rund 2.200 Familien in den Bezirk Hanano in Aleppo gekommen. Auch in andere Wohnviertel kehren die Bewohner zurück. Vier bis fünf Tage ohne Gewalt hätten zu immensen Wandlungen geführt und lösten Hoffnung auf Frieden aus.
Malik konnte aber nicht die genaue Zahl der Zivilisten nennen, die sich zurzeit in Aleppo aufhalten. Vorläufigen Einschätzungen zufolge geht es um rund 1,5 Millionen Menschen. Laut dem UN-Vertreter konnten 1,1 Millionen Menschen in letzter Zeit Zugang zu sauberem Trinkwasser bekommen. In der Stadt seien sieben mobile Lazarette tätig. 10.000 Kinder seien gegen Kinderlähmung geimpft worden. Rund 1000 verletzte Kinder würden im Krankenhaus behandelt. Rund 20.000 Zivilisten würden täglich mit warmem Essen versorgt. Doch Ost-Aleppo liegt Malik zufolge in Ruinen.
In der Stadt seien Soldaten der syrischen Armee stationiert. Obwohl die Kontrollposten noch nicht entfernt wurden, hätten UN-Mitarbeiter Zugang zu allen Wohnvierteln.
Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee im Dezember die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Einen Tag davor war es der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) gelungen, die antike Oasenstadt Palmyra im zentralen Syrien zurückzuerobern.

 

Ukrinform: Der Premierminister der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, ist der Ansicht, dass die wichtigen Staatsunternehmen, wie z.B. Ukrgaswydobuwannja, im Besitz des Staates sein müssen.
Das sagte er im Interview mit Ukrinform.
„Ich halte das für sinnvoll. In der Tat, viele Mittel- und Kleinunternehmen sollen privatisiert werden, damit sie für den Staat arbeiten. Aber es gibt wichtige Staatsunternehmen, wie zum Beispiel Ukrgaswudobuwannja (das größte Gasunternehmen der Ukraine – Red.), die nach meiner tiefen Überzeugung im Besitz des Staates sein sollten“, sagte der ukrainische Premier.
Der Ministerpräsident erklärte, dies sei ein strategisch wichtiges Unternehmen für die Gasgewinnung im Land und „wir wollen jetzt eigenes Gas gewinnen. Also, warum müssen wir dieses Gas für teure Währung im Ausland kaufen? Das schwächt doch unsere Wirtschaft. Unsere Generallinie besteht darin, bei stabiler Wärmeversorgung weniger zu verbrauchen und mehr zu gewinnen“.

 

De.sputniknews.com: Diafilm der Zeit: Wie man sich 1960 das Jahr 2017 vorstellte.
Diese „Prognose“ zeigt, wie das Jahr 2017 in der Version eines im Jahr 1960 lebenden Bürgers der UdSSR aussehen müsste: Züge mit Atomantrieb, Skype, durch das Erdinnere wühlende U-Boote, Meson-Energie und vieles andere ist dabei.
Kurz vor Neujahr hat der Nutzer des russischen sozialen Netzwerks „VKontakte“, Sergej Posdnjakow, einen von ihm digitalisierten Diafilm veröffentlicht. Die Agentur Sputnik empfiehlt Ihnen nun eine Reise zurück in die Zukunft mit den Helden dieses Diafilms.

https://youtu.be/2dI5cndmIf0

 

Abends:

 

lug-info.com: Kinder mit besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit aus Städten und Bezirken der LVR haben am „Großen Neujahrsabenteuer“ teilgenommen, das von Künstlern des Lugansker akademischen Puppentheaters vorbereitet wurde.
Die Vorstellung, die im Rahmen der republikanischen Aktion „Schenke Kindern ein Märchen“ stattfand und vom Ministerium für Kultur, Sport und Jugend der LVR vorbereitet wurde, nahmen etwa 500 junge Zuschauer teil. Für die kleinsten wurden im Foyer des Theaters Spielzeug und Theaterpuppen zur Verfügung gestellt, mit denen die Kinder spielen konnten.
„Heute ist ein besonderer Tag, weil zu uns Kinder aus allen Gebieten der Republik gekommen sind. Dies ist eine große Verantwortung, weil wir wollen, dass diese Kinder wirklich in ein Neujahrsmärchen eintauchen. Deshalb zeigen wir für sie die Vorstellung „Großes Neujahrsabenteuer““, sagte der Direktor des Theaters, der Verdiente Kulturarbeiter der Ukraine Sergej Ternowoj.
„Die Kinder kamen von allen Territorien der LVR, es sind Kinder mit besonderer sozialer Schutzbedürftigkeit: Waisen, Kinder mit Behinderung, Kinder aus Familien in einer schwierigen Lebenssituation. Die Fahrt in die Hauptstadt wurde für sie von den Leitern der einzelnen Gebiete organisiert, vielen Dank auch an die Polizei, dass sie die Begleitung der Kinder organisiert hat. Das Theater zeigt die Aufführung kostenlos, dies ist der gute Wille der Mitarbeiter der Einrichtung, die zugestimmt haben eine Veranstaltung für 500 Kinder durchzuführen“, berichtete die Leiterin der Abteilung für Angelegenheiten von Familien und Kindern des Arbeits- und Sozialministeriums der LVR Julja Nasarenko.

 

Dan-news.info: „Gegen 18:00 Uhr haben die ukrainischen Truppen das Feuer auf Sajzewo eröffnet. Es gibt einen Treffer auf der Karbyschew-Straße 80 – dies ist der zentrale Teil der Ortschaft, dort wurde ein direkter Treffer auf ein privates Haus festgestellt. Die Lage hat sich etwas verschärft, die, die in der Nähe der Frontlinie wohnen, haben in Kellerräumen Schutz gesucht“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass derzeit die Trümmer weggeräumt werden, Informationen über Verletzte werden geprüft.
Vor diesem Hintergrund berichtete die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks von Beschüssen auf die Dörfer Sachanka und Kominternowo in der zweiten Hälfte des Tages.
Wie von den militärischen Strukturen der Republik erläutert wurde, wurde mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen.
Gleichzeitig wurden Mörserbeschüsse auch im Bereich des ehemaligen Donezker Flughafens festgestellt.

 

Novorosinform.org: Ein weiterer Soldat ist am 5. Januar von der ukrainischen Armee auf die Seite der LVR übergelaufen.
Ein Bewohner des besetzten Teils der LVR, der gewaltsam zu den Streitkräften der Ukraine eingezogen worden war, hat den Stationierungsort der 92. Brigade verlassen und ist auf die Seite der LVR übergelaufen, berichtet der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der LVR.
„Als er im Jahr 2016 aus der Russischen Föderation in das Gebiet Starobelsk zurückkehrte, wurde Jewgeni mit Strafverfolgung bedroht und unter Anwendung physischer Gewalt in das militärische Rekrutierungsbüro von Starobelsk gebracht… Er wurde gezwungen einen Vertrag mit den Streitkräften der Ukraine zu unterschreiben. Dann wurde er in die 92, Brigade geschickt, die im Gebiet Charkow stationiert ist“, heißt es in der Erklärung.
„Weil er mit der Politik der ukrainischen Behörden nicht einverstanden und nicht bereit ist, gegen sein eigenes Volk zu kämpfen, desertierte Jewgeni und lief auf die Seite der Lugansker Volksrepublik über“, heißt es weiter…

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s