Presseschau vom 03.01.2017

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde aus Richtung Luganskoje mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm beschossen, es wurden insgesamt 24 Mörsergranaten abgeschossen.

 

Dan-news.info: Das operative Kommando der DVR hat Informationen über Offiziere der ukrainischen Marineinfanterie veröffentlicht, die im Dezember Dörfer in Nowoasowskij-Bezirk im Süden der Republik beschossen haben.
Das Dossier enthält Informationen über den Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Dmitrij Deljatizkij und seine Untergebenen – den Kommandeur der Brigadeartilleriegruppe Oberstleutnant Roman Schostak und den Leiter des Stabs dieser Gruppe Major Wladimir Woronin.
Es wird festgestellt, dass Deljatizkij im Zeitraum vom 10. bis 20. Dezember 2016 täglich Schostak und Woronin Befehle zum Beschuss von Sachanka und Kominternowo mit schweren Waffen gab. Durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte wurden im Nowoasowskij-Bezirk und im benachbarten Telmanowo-Bezirk mehr als 20 Wohnhäuser zerstört, bei 12 wurden Dach uns Fenster beschädigt. Elf Ortschaften im Nowoasowskij- und im Telmanowo-Bezirk wurden vollständig von der Stromversorgung abgeschnitten.
Besonders erwähnt wird der Beschuss von Sachanka in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember, in dessen Folge im Dorf das Gebäude der Schule, eine Kantine, das Kulturhaus, die Postfiliale, die Feuerwache und ein Heizwerk beschädigt wurden. Journalisten russischer und republikanischer Fernsehsender, die die Folgen der Beschüsse in Sachanka dokumentierten wollten, gerieten auch unter Feuer: es wurde von den Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade aus eröffnet, sobald die OSZE-Beobachter das Dorf verließen.
Es ist anzumerken, dass die Handlungen der ukrainischen Kommandeure als Kriegspropaganda, Planung, Vorbereitung, Entfachung und Führung eines Angriffskriegs qualifiziert werden können, als Verletzung der Gesetze und Regelungen der Kriegsführung, Genozid und Gewalt gegen die Bevölkerung im Gebiet der Kämpfe.

 

De.sputniknews.com: Wieso schweigt Berlin zu Aufmarsch der Bandera-Adepten in Kiew? – Russischer Senator
Laut dem russischen Senator Alexej Puschkow darf Deutschland auf den jüngsten Fackelzug der Anhänger des radikalen ukrainischen Nationalisten und Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera in Kiew nicht mit Schweigen reagieren. Das könnte ihm zufolge als Unterstützung gewertet werden.
Auf seiner Twitter-Seite schrieb Puschkow: „Wir warten auf eine Reaktion der Behörden der Bundesrepublik Deutschland auf den Marsch zu Ehren Banderas in Kiew. Weiß man in Berlin, dass Bandera Hitlers Verbündeter war? Das Schweigen ist gleich Unterstützung.“
Mehr als 1000 Anhänger der nationalistischen Partei Swoboda (zu Deutsch: Freiheit) waren am vergangenen Sonntag anlässlich des 108. Geburtstages des ukrainischen Kriegsverbrechers Stepan Bandera im Rahmen eines Fackelzuges durch die ukrainische Hauptstadt Kiew gezogen.
Bandera (1909-1959) hatte an der Wiege der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) gestanden. Am 14. Oktober 1942 wurde die „Ukrainische Aufstandsarmee“ (UPA) auf Beschluss der OUN als deren Militärarm ins Leben gerufen. Die beiden Nationalistenorganisationen hatten im Zweiten Weltkrieg in der Westukraine zuerst gegen die Wehrmacht und dann gegen die Sowjetarmee und andere Staaten der Anti-Hitler-Koalition gekämpft.
Im Sommer 1943 richteten die Nationalisten ein Massaker an der polnischen Zivilbevölkerung an (Massaker von Wolhynien). Selbst ukrainische Historiker gestehen heute die Zahl der polnischen Opfer ein: Bis Ende 1943 wurden 50.000 bis 60.000 Männer, Frauen und Kinder auf unvorstellbar grausame Weise umgebracht. Nach ukrainischer Zählung wurden 500, nach polnischen Schätzungen mehr als 1.150 polnische Dörfer zerstört. Sie verschwanden für immer von der Landkarte. Historiker schätzen die Gesamtzahl der Opfer auf 36.000 bis 100.000 ein.

 

Dnr-online.ru: Der bevollmächtigte Vertreter der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe in Minsk hegt keine Illusionen bezüglich der Absicht Kiews die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen.
„Hauptergebnis der Minsker Vereinbarungen ist, dass sie nicht gescheitert sind. Wenn jemand denkt, dass wir Illusionen hegen, dass Kiew beginnen wird, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen oder auf unseren Aufruf die Menschenrechte zu beachten antwortet, so ist das nicht so. Das verstehen wir, das verstehen unsere Bürger. Aber das versteht die internationale Öffentlichkeit nicht, die Anhänger des Kiewer Regimes. Und die harte Wahrheit muss der Welt gezeigt werden“, sagte Puschilin in einem Interview mit der offziellen Seite der DVR.
Nach seinen Worten hat die Ukraine im Jahr 2016 auf jegliche Weise die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen sabotiert. Außerdem hat die ukrainische Seite trotz des mehrfach ausgerufenen Regimes der Ruhe dies ständig zum Scheitern gebracht.

 

De.sputniknews.com: USA gestehen zahlreiche Zivilopfer im Irak und Syrien ein.
Die US-geführte internationale Koalition hat eingeräumt, seit dem Beginn der Anti-IS-Operation 2014 mindestens 188 Zivilisten in Syrien und im Irak „unabsichtlich“ getötet zu haben. Dies geht aus dem monatlichen Bericht der Combined Joint Task Force der Operation Inherent Resolve (CJTF-OIR) hervor, der am Montag veröffentlicht wurde.
„Nach heutigem Stand und den vorliegenden Informationen schätzt CJTF-OIR, dass seit dem Beginn der Operation Inherent Resolve ziemlich wahrscheinlich 188 Zivilisten unabsichtlich durch Koalitionsangriffe getötet wurden“, heißt es in dem Bericht.
Die Koalition bedauere den versehentlichen Tod der Zivilisten im Laufe des Kampfes gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) im Irak und in Syrien und spreche deren Familien ihr tiefes Beileid aus, heißt es weiter.
Die Koalition hat eigenen Angaben zufolge im November 2016 gleich 16 neue Berichte über den Tod von Zivilisten bekommen und sieben vorher erhaltene Berichte untersucht. 13 davon habe die Sondereinheit als unglaubwürdig zurückgewiesen. Lediglich fünf seien als glaubwürdig anerkannt worden, fünf weitere würden weiter geprüft.
Doch die Einschätzung des US-Militärs über die Zahl der Zivilopfer liegt wesentlich unter den Angaben unabhängiger Organisationen, darunter der Gruppe Airwars, die sich mit Berichten zum Tod von Zivilisten befasst. Nach Informationen der Gruppe wurden mindestens 2100 Zivilisten im Irak und Syrien seit 2014 getötet.
Am 30. Dezember war zudem berichtet worden, dass bei einem Luftangriff auf einen Klinik-Parkplatz in der Nähe des irakischen Mossul möglicherweise Zivilisten ums Leben gekommen seien. Ziel des Luftschlags sei ein Transporter gewesen, in dem sich IS-Terroristen befunden haben sollen. Laut dem Pentagon wurden Ermittlungen eingeleitet.

 

Ukrinform: Zwei Soldaten sind in der Ostukraine „wegen unvorsichtigen Umgangs“ mit Waffen ums Leben gekommen.
Weitere zwei Militärs wurden verletzt, berichtet die Pressestelle der Antiterror-Operation am Dienstag auf Facebook. Der Zwischenfall habe sich am 2. Januar in einer Einheit der Armee nahe der Ortschaft Marijnka, Region Donezk, ereignet, heißt es. 

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Assange outet Grund für Angriffe der Obama-Administration gegen Russland.
Laut dem WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat die Administration des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama Russland Einmischung in die US-Präsidentenwahl vorgeworfen, um dem gewählten Staatschef Donald Trump auf diese Weise seine Legitimität zu entziehen, berichtet die US-Zeitung „The Hill“.
„Sie wollen zu verstehen geben, dass Trump ein illegitimer Präsident sei“, zitiert die Zeitung in ihrer Onlineausgabe den Gründer der Enthüllungs-Plattform. Assange ist allerdings nicht davon überzeugt, dass es die WikiLeaks-Publikationen waren, die den Ausgang der US-Präsidentenwahl beeinflusst haben.
Ihm zufolge sind die Wahlergebnisse – den vorangegangenen Umfragen zuwider — auf Erklärungen der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton und ihres Wahlstabchefs John Podesta zurückzuführen.
Zudem arbeite Assanges Plattform, die vertrauliche Informationen von Regierungen und Politikern verschiedener Ländern publik macht, nicht mit Russland oder irgendeinem anderen Land zusammen. „Unsere Quelle ist nicht ein Staat“, so der gebürtige Australier.

 

Dnr-online.ru: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Soldaten haben in den letzten 24 Stunden 282-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 124 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm sowie 130 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgfeuert. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Shelesnaja Balka, Michajlowka, Wasiljewka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Mineralnoje, Shabitschewo, Alexandrowka, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Nowotroikzkoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von einer 152mm-Haubitze „Akazija“ beobachtet;
– Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von drei Panzern festgestellt;
– Lebedinskoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm-Haubitzen D-30 entdeckt;
– Berdjanskoje, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ festgestellt.
Die Informationen über die Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Die Folgen der Alkoholgelage der ukrainischen Kämpfer zu Neujahr machen sich bemerkbar. So haben im Gebiet des zeitweise besetzten Marjinka ukrainische Soldaten beschlossen, einen Festsalut mit Schusswaffen auszuführen, dabei starben zwei Soldaten, weitere zwei wurden verletzt. In der 36. Marineinfanteriebrigade im Gebiet von Schirokino starb unter gleichen Umständen ein Soldat und zwei wurden verletzt.
Vor diesem Hintergrund klingen die Worte des stellvertretenden Ministers zu Fragen der sogenannten zeitweise besetzten Territorien und intern Vertriebener Tuka, dass der Donbass in maximal anderthalb Jahren gezwungen ist in die Ukraine zurückzukehren, zu optimistisch. Ausgehend von der Statistik und kampfbedingten und nicht kampfbedingten Verluste der ukrainischen Streitkräfte, wird es in anderthalb Jahren niemanden mehr geben, der „zwingen“ kann.

 

De.sputniknews.com: Syrische Opposition stoppt Vorbereitungen zu Astana-Friedensgesprächen.
Etwa zehn Gruppen der syrischen Opposition haben erklärt, die Vorbereitungen zu den Friedensgesprächen in der kasachischen Hauptstadt Astana wegen angeblicher Verletzungen der Feuerpause seitens Damaskus auf Eis gelegt zu haben, wie der Fernsehsender Al Arabiya berichtet.
„Da diese Verstöße weitergehen, erklären die oppositionellen Gruppen das Einfrieren der Besprechungen in Bezug auf die Astana-Verhandlungen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Oppositionellen.
Zuvor hatten der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdogan vereinbart, die Friedensverhandlungen zu Syrien in Astana Ende Januar fortzusetzen. Die Initiative wurde vom kasachischen Präsidenten, Nursultan Nasarbajew unterstützt.
Am vergangenen Donnerstag schlossen die syrische Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen, das ab Freitag 00.00 Uhr in ganz Syrien in Kraft getreten ist. Das Abkommen war unter Vermittlung Russlands, der Türkei und des Iran ausgehandelt worden. Russland und die Türkei treten als Garanten der Waffenruhe auf.
Aus der Waffenruhe ausgenommen sind allerdings die Terroristen des „Islamischen Staates“.

 

Dnr-online.ru: Im Jahr 2016 ist es dem Ministerium für ökonomische Entwicklung gelungen, ein nachhaltiges Wachstum von grundlegenden Kennziffern zu erzielen und die Folgen der von Kiew verhängten ökonomischen Blockade zu mildern. Dies erklärte im Rahmen der Regierungsstunde des Volkssowjets die Ministerin Wiktorija Romanjuk.
„Wir konnten die Situation in der Ökonomie im Ganzen stabilisieren, es ist gelungen, den sozialen Bereich zu unterstützen, die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen, keine Verschärfung von Krisenerscheinungen zuzulassen, die Folgen der ökonomischen Blockade für die Bürger der Republik und für den realen Wirtschaftsbereich abzumildern“, teilte die Ministerin mit.
In ihrem Bericht wies Wiktorija Romanjuk auf die nachhaltige positive Dynamik der Kennziffern der Entwicklung von grundlegenden Wirtschaftsbereichen der Republik hin: „Der bedeutsamste Zuwachs von Januar bis November 2016 erfolgte im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des letzten Jahres in den Bereichen, die auf die Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet sind: in der Lebensmittelindustrie – das 1,9 fache; in der Leichtindustrie – das 1,9 fache;  in der Chemieindustrie – das 2,1 fache; in der Produktion von Baumaterialien – das 2,1 fache“.
Besondere Aufmerksamkeit widmete die Ministerin den Aktivitäten, die auf eine Garantie der Lebensmittelsicherheit des Staates gerichtet sind. „Die Landwirtschaft entwickelt sich recht stabil, schon im zweiten Jahr erreichten wir recht gute Kennziffern bei der Ernte. Es wurde Kurs auf die Absicherung der Republik mit einer eigenen Rohstofbasis genommen: es werden Programme zur Entwicklung der Schweinezucht und des Gemüseanbaus, zur Fischzucht in einigen Gewässern, zum Obstbau ausgearbeitet. Bald wird das Programm zur Treibhauswirtschaft mit voller Kapazität laufen“, sagte sie.
Bezüglich des Bereichs des Groß- und Einzelhandels teilte Wiktorija Romanjuk mit, dass sich im Jahr 2016 die Zahl der Geschäfte von bereits den bestehenden Einzelhandelsunternehmen um 22 erhöht hat. Unter anderem hat in der Republik ein großer Investor das Einzelhandelszentrum „MOST“ eröffnet“.

 

De.sputniknews.com: Mittelmeer-Einsatz: Kehrt Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ schon im Januar zurück?
Russlands einziger Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ und der Atomkreuzer „Pjotr Weliki“ könnten ihren Einsatz im Mittelmeer schon diesen Januar beenden, wie der TV-Sender RT unter Berufung auf eine informierte Quelle berichtet.
„Es wird erwartet, dass,Admiral Kusnezow‘ und,Pjotr Weliki‘ im Januar den Einsatz beenden und sich wieder zu den heimischen Küsten begeben“, so die Quelle.
Ende September hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Entsendung des einzigen russischen Flugzeugträgers ins Mittelmeer angekündigt. Das Kriegsschiff sollte den Marineverband der russischen Marine in der Region verstärken.

 

Ukrinform: Bei Kämpfen in der Ostukraine sind während der letzten 24 Stunden ukrainische Soldaten weder verletzt noch getötet worden.
Das gab am Dienstag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation, Olexandr Motusjanyk, bekannt.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Gebiet von Nowoiwanowka sind drei Konzentrationsgebiete von verbotenen Waffen, einschließlich Artilleriegeschützen, großkalibriger Artillerie sowie Panzern entdeckt worden. Im Umkreis dieser Orte ist eine Bewachung durch Abteilungen der Nationalgarde organisiert“, teilte Marotschko mit.
Im Gebiet von Bolotennoje wurden zwei Mehrfachraketenwerfer „Grad“ sowie eine transportable Abschussvorrichtung vom Typ „Partisan“ für Geschosse von Typ „Grad“ entdeckt.
„Im Gebiet von Smeloje ist die Aktivität einer Abteilung von Nationalisten des „Rechten Sektor“ mit 60 Mann zu beobachten“, fügte der Major hinzu.
Er unterstrich, dass die Informationen über die Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch Kiew an die Vertreters der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung übergeben wurden.
„Im Ergebnis der Arbeit einer Kommission des Stabs der „ATO“ in der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde ein niedriges moralisch-psychisches Niveau aller Kategorien von Soldaten festgestellt und eine äußerst niedrige Bewertung der Kampfbereitschaft abgegeben“, sagte er.
„Ein erschwerender Faktor ist der weit verbreitete Genuss von alkoholischen Getränken durch das Personal, trotz der Einführung eines Strafgeldsystems. Im Zusammenhang damit ist nach dem 15. Januar die Durchführung einer Rotation des Personals in der Zone der sogenannten „ATO“ geplant“, berichtete Marotschko.
„Wir stellen weiterhin „festliche“ nicht kampfbedingte Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte fest. In den letzten 24 Stunden verloren die ukrainischen Truppen vier Soldaten“, sagte er.
„Unter anderem erstickten in der 24. Brigade drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die stark betrunken waren, an Stickgasen“, erläuterte Marotschko.
„In der 93. Brigade ging während eines Gelages bei der Demonstration der Fähigkeiten im Umgang mit dem Maschinengewehr während des Ladevorgangs durch einen Stoß des Kolbens auf den Boden ein Schuss los, durch den Schuss starb ein Soldat“, berichtete der Major.
„In den Abteilungen der Volksmiliz werden im Verlauf der Woche Übungen mit Kommandeuren von Zügen, Artillerierichtschützen und Minenräumabteilungen durchgeführt“, erklärte Marotschko.

 

Ukrinform: Ukraine will M16-Gewehr produzieren.
Das staatliche Rüstungsunternehmen „Ukroboronservice“ will das Gewehr M16 gemeinsam mit der amerikanischen Firma „Aeroscraft“ produzieren.
Beide Unternehmen haben am Dienstag ein Memorandum über die Zusammenarbeit unterzeichnet, erklärte der stellvertretende Direktor für Flugzeugbau und Produktion von „Ukroboronservice“, Wolodymyr Korobow, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Er hoffe auf eine Realisierung des Projekts zur Produktion von M16 in kurzer Zeit. Das Projekt würde ein Übergang der Armee und Industrie der Ukraine auf NATO-Standards möglich machen. 
Der Chef von „Ukroboronservice“ Serhij Mykytjuk sagte, dass die USA der Ukraine bei diesem Projekt maximal entgegenkommen. Sein Unternehmen habe mit einer Lizenz für die Produktion erst im Februar oder März gerechnet. „Ukroboronservice“ führe derzeit einige Pilotprojekte zur Entwicklung, Modernisierung, Produktion und zum Import von Schusswaffen in die Ukraine durch. Das Projekt von M16 nannte Mykytjuk „interessant und perspektivreich“ für die Ukraine.

 

De.sputniknews.com: Verkaufszahlen haben uns überrollt“: Wie Hitlers „Mein Kampf“ zum Bestseller wurde.
Seit der Veröffentlichung vor einem Jahr sind 85.000 Exemplare der kommentierten Ausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ verkauft worden. In einem Interview mit der dpa zieht Andreas Wirsching, Direktor des Institutes für Zeitgeschichte (IfZ) in München, das das Machwerk erneut auf den Markt brachte, Bilanz.
4000 Exemplare hatte das IfZ für damals für den Verkaufsstart vorbereitet. „Aber inzwischen sind wir bei 85.000 verkauften Büchern. Ende Januar kommt die sechste Auflage auf den Markt. Diese Verkaufszahlen haben uns überrollt, damit konnte wirklich niemand rechnen“, so Wirsching.
Mittlerweile sei eine fachwissenschaftliche Diskussion entstanden, es gebe auch erste Fachrezensionen.
„Es wäre unverantwortlich gewesen, diesen Text vagabundieren zu lassen“, ist er überzeugt. In diesem Jahr soll zudem eine Handreichung der bayerischen Landeszentrale für politische Bildung zum Umgang mit Hitlers Machwerk erscheinen. Wirsching sehe das allerdings etwas kritisch.
„Es wäre absurd, in die Diskussion der 50er Jahre zurückzufallen und zu sagen: Hitler war’s. Ich warne da vor einer zu starken Hitler-Zentrierung in der öffentlichen Diskussion und vor allem im Geschichtsunterricht“, betont der IfZ-Direktor.
Nachdem die Urheberrechte an „Mein Kampf“ Ende 2015 ausgelaufen waren, brachte das IfZ eine kritische, kommentierte Ausgabe auf den Markt. Künftig soll das Werk auf Französisch in einer wohl gekürzten und überarbeiteten Fassung erscheinen. Weitere Übersetzungs-Pläne stehen noch nicht konkret fest, doch eine englische Version würde sich wegen der enormen Reichweite wahrscheinlich anbieten, so Wirsching.

 

Dnr-online.ru: In der nächsten Zeit wird in Spartak die dritte Etappe des Wiederaufbaus von Wohnraum stattfinden. Dies teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
„In Spartak leben 74 Menschen. Noch vor einer Woche waren es 84. In der Ortschaft gibt es keine Strom- und Wasserversorgung, keine medizinischen Dienste, keine Geschäfte. In Folge der Kämpfe wurden Häuser ganz oder teilweise zerstört. Zurzeit werden viele Kräfte aufgebracht, um die Stromversorgung wieder herzustellen. Außerdem wird bald die dritte Etappe des Wiederaufbaus von Wohnraum beginnen“, sagte Oleg Morgun.
„In Spartak gibt es schon seit zweieinhalb Jahren keinen Strom. Wir werden Varianten ausarbeiten, um den Ort wieder anzuschließen, Projekte vorbereiten“, sagte der stellvertretende Kohle- und Energieminister der DVR Alexandr Fedorow.
Er merkte auch an, dass die Wiederaufnahme der Stromversorgung des Ortes in erster Linie durch die Kämpfe verhindert wird.

 

Abends:

 

Dnr-online.ru: Eines der Probleme, das während des „Direkten Drahtes“ mit dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko angesprochen wurde, ist die unzureichend entwickelte Verbindung zwischen Jasinowataja, Makejewska und Donezk. Das Republikoberhaupt versprach, diese Fragen in kürzester Zeit zu lösen.
„Die Straßen, die früher Donezk, Makejewka und Jasinowataja verbunden haben, werden entweder beschossen oder sind zerstört und der Verkehr auf ihnen ist erschwert. Das ist ein großes Problem und im Moment können wir es nicht lösen. Aber wir können ein anderes Problem lösen, das mit dem Mangel an Transportmitteln auf diesen Strecken verbunden ist. Beispielsweise gibt es in Telmanowo einige Busse, aber es gibt keinen Treibstoff für sie. Ich meine, dass es notwendig ist, diese Busse nach Jasinowataja zu geben. Dies wird es erlauben das Problem der Busse auf den zwischenstädtischen Verbindungen zwischen Jasinowataja, Donezk und Makejewka zu lösen. In den ersten Tagen des neuen Jahres werden wir die Behandlung dieser Frage abschließen“, sagte Alexandr Sachartschenko.

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