Presseschau vom 31.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Trump lobt Putins Entscheidung zu US-Diplomaten: „Ausgezeichneter Zug“
Der gewählte US-Präsident Donald Trump hat die Entscheidung seines russischen Kollegen Wladimir Putin hoch eingeschätzt, US-amerikanische Diplomaten nicht auszuweisen. „Das ist ein ausgezeichneter Zug“, schrieb Trump am Freitag im Kurznachrichtendienst Twitter. „Ich habe immer gewusst, dass er (Putin) sehr klug ist.“…

 

Vormittags:

 

de.sputniknews.com: Trump verspottet US-Sender für News über Russland-Sanktionen
Der designierte US-Präsident hat sich via Twitter über die TV-Sender CNN und NBC News lustig gemacht. Anlass dafür ist ihre Berichterstattung zur Situation um die amerikanischen Sanktionen gegen Russland und die Ausweisung von russischen Diplomaten.
„Die Russen halten CNN und NBC News zum Narren – es ist lächerlich zu sehen, sie (die Sender – Anm. d. Red.) haben keine Ahnung!“, twitterte der neu gewählte Präsident. Nur der TV-Sender Fox News versteht ihm zufolge die Situation richtig.
Damit kritisierte Donald Trump CNN und NBC News sowie deren Beleuchtung der politischen Ereignisse, die mit den neu verhängten Russland-Sanktionen sowie der Ausweisung von russischen Diplomaten zusammenhängen.
Der scheidende Präsident Barack Obama hatte neue Sanktionen gegen mehrere russische Unternehmen verhängt und 35 russische Diplomaten zu Personae non grata erklärt. Sie hätten die USA binnen 72 Stunden zu verlassen, hieß es am Freitag in Washington.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung der Eisenbahnstation Nowokondraschewskaja wurde dreimal das Gebiet von Krasnyj Jar mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Zweimal haben die Kiewer Truppen das Gebiet von Kalinowka aus Richtung Luganskoje mit 82mm-Mörsern und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit 82mm-Mörsern aus Richtung Nowoswanowka beschossen.

 

Dan-news.info: „Gestern wurden etwa gegen 23:30 von den ukrainischen Positionen das Feuer auf Sajzewo eröffnet. Es gab etwa sieben Treffer. Dabei gibt es keine Opfer und Zerstörungen“, sagte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko.
Der Leiter des Nowoaswoskij-Bezirk fügte hinzu, dass es gestern Abend Schüsse im Gebiet der Dörfer Sachanka und Krasnoarmejskoje gab. Dabei gab es keine Zerstörungen, keiner der örtlichen Einwohner wurde verletzt.

 

de.sputniknews.com: US-Außenamt sprachlos über Putins Verzicht auf Ausweisung von US-Diplomaten
Das US-Außenministerium hat sich zunächst eines Kommentars zur Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin enthalten, keine US-Diplomaten als Antwort auf das Handeln von Washington auszuweisen.
„Wir haben die Äußerungen Putins gesehen. Und wir haben nichts hinzuzufügen“, zitiert Sputnik den Sprecher eines Mitarbeiters des US-Außenamtes.
Das Team des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama hatte Sanktionen gegen Russland wegen angeblicher Hackerangriffe auf Computer der Demokratischen Partei der USA verhängt, die die Wahlniederlage von Hillary Clinton zur Folge gehabt haben sollen. Russland bestreitet das.
Washington hat außerdem 35 russische Diplomaten als Agenten abgestempelt und des Landes verwiesen. Die betroffenen Russen sollen binnen 72 Stunden die USA verlassen.
In einem Kommentar zur Entscheidung der USA, die russischen Diplomaten zu unerwünschten Personen zu erklären, sagte Putin, Moskau werde keine spiegelbildlichen Maßnahmen treffen und lehne es ab, 35 US-Diplomaten auszuweisen, denn es wolle nicht, auf das Niveau „der Küchendiplomatie“ herabsteigen.

 

de.sputniknews.com: Chefkoch des russischen Konsulats in San Francisco zu Persona non grata erklärt
Der von den US-Behörden als Spion eingestufte Chefkoch des russischen Konsulats in San Francisco muss neben den anderen 34 Mitarbeitern russischer diplomatischer Missionen die USA verlassen. Das teilte das Konsulat auf Facebook mit.
„Hunderte Gäste des Konsulats haben die Kunst dieses Berufskochs aus der historischen russischen Stadt Jaroslawl im Laufe von drei Jahren genossen. Nun werden er, seine Ehefrau und sein zweijähriger Sohn nach Russland heimkehren.“
„Wir werden nicht mehr in der Lage sein, Sie die echte russische Küche künftig kosten zu lassen. Aber wir werden alles in unseren Möglichkeiten tun, um russische und US-amerikanische Bürger zu unterstützen. Für die Amerikaner bleiben wir Freunde, damit m unsere beiden Nationen einander näher gebracht werden“, hieß es der Mitteilung.
Am vergangenen Donnerstag hatte die Administration des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama neue Sanktionen gegen neun russische Unternehmen und Organisationen verhängt, darunter gegen die Geheimdienste GRU und FSB, wegen ihrer „Einmischung in die US-Präsidentenwahl“ sowie wegen der „Druckausübung auf US-Diplomaten in Russland“.
Zudem wurde den russischen Diplomaten die Nutzung von zwei Wohnkomplexen der ständigen Vertretung Russlands in New York und der Botschaft in Washington verboten, obwohl diese Immobilien Eigentum Russlands sind. Darüber hinaus wurden 35 Diplomaten zu Persona non grata erklärt und angewiesen, das Land binnen 72 Stunden zu verlassen.

 

nachmittags:

 

Dnr-online.ru/dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Trotz der Vereinbarungen über die Einhaltung eines „Regimes der Ruhe“ beschießen die ukrainischen Truppen weiterhin Ortschaften der Republik und versuchen, die Stimmung der Bevölkerung im Vorfeld der Neujahrsfeiertage zu verderben.
Die ukrainischen Soldaten haben in den letzten 24 Stunden 123 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 47 Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm sowie 49 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen.
Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkj wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Dsershinsk, Sachanka und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge der Beschüsse wurde  ein Wohnhaus in Sachanka auf der Kommunarow-Straße beschädigt.

Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Gruppierungen der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten „ATO“ fest. In Krasnoarmejsk (42km von der Kontaktlinie) wurde die Ankunft eines Eisenbahnzugs mit Waffen und Militärtechnik festgestellt, darunter 22 Panzer und 15 Einheiten Panzertechnik.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Nach den gescheiterten Operationen der ukrainischen Streitkräfte zur Einnahme von Positionen in den Gebieten von Krutaja Balka und Swetlodarsk ist in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte ein niedriger Stand des Vertrauens bezüglich der Verlässlichkeit der erteilten Befehle zu beobachten. Es wurde bekannt, dass im Zusammenhang mit den großen Verlusten und deren Verheimlichung vor dem Personal und der Öffentlichkeit unter den Soldaten die Unzufriedenheit wächst und ein Menge Fragen über den Sinn ihrer Stationierung in der ATO-Zone aufkommen. In den letzten Tagen wurden fünfzehn Fälle von eigenmächtiger Entfernung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte von ihren Positionen festgestellt, acht davon mit Waffen. Wir wenden uns an die ukrainischen Soldaten, ihrem Beispiel zu folgen. Nur so werden wir diesen Krieg stoppen können, denn unser gemeinsamer Feind befindet sich in Kiew, nicht im Donbass.

 

de.sputniknews.com: Österreich will EU-Sanktionen gegen Russland lockern
Als neuer OSZE-Vorsitzende will Österreich eine Lockerung der EU-Sanktionen gegen Russland erreichen, sagte Außenminister Sebastian Kurz in einem Interview mit „Spiegel Online“.
„Wir müssen wieder Vertrauen in Europa aufbauen und bei den Sanktionen weg von einem System der Bestrafung hin zu einem System des Ansporns kommen“, so Österreichs Außenminister.
Nötig sei eine Trendumkehr im Verhältnis zu Russland. In diesem Zusammenhang sagte Kurz gegenüber dem Portal, dass für jede positive Entwicklung vor Ort die Sanktionen schrittweise gelockert werden sollten.
Die EU hatte am 19. Dezember 2016 die Wirtschaftssanktionen gegen Russland offiziell um weitere sechs Monate verlängert. EU-Vertreter wiesen dabei darauf hin, dass die Dauer der Sanktionen von der Umsetzung der Minsker Abkommen zur Ukraine-Krise abhänge.
Im Kreml hatte man zuvor mehrmals betont, dass Russland keine Seite des innerukrainischen Konflikts sei; daher sei es sinnlos, die Sanktionen mit der Erfüllung der Vereinbarungen zu verbinden.
Die EU und die USA waren im Juni 2014 von Einzelsanktionen gegen Privatpersonen und Unternehmen zu einschränkenden Maßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft übergegangen. Im Gegenzug erließ Moskau ein Einfuhrverbot für Lebensmittel aus den Ländern, die Sanktionen gegen Russland verhängt hatten.
Wien übernimmt 2017 den Vorsitz in der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

 

Lug-info.com: Presskonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die verbrecherische ukrainische Führung führt weiterhin eine Umgruppierung von Kräften und Mitteln entlang der Kontaktlinie zur Vorbereitung und Durchführung von Provokationen durch“, stellte Marotschko fest.
„So ist im Gebiet von Swetlodarsk und Luganskoje eine Kolonne Militärtechnik der Nationalgarde der Ukraine mit einer Gesamtzahl von 100 Mann eingetroffen“, teilte er mit.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verheimlicht weiterhin nicht nur seine Verluste, sondern auch die Verbrechen, die von den ukrainischen Straftruppen in der Zone der sogenannten „ATO“ begangen werden“, sagte der Major.
„Im Gebiet von Makarowo sind Soldaten der Nationalgarde unter Alkoholeinfluss mit einem Panzerfahrzeug auf der Straße vom Lager Berjoska gefahren und sind auf einen friedlichen Einwohner aufgefahren, der in seinem Auto „BAS 2101“ fuhr“, teilte er mit.
„Obwohl der Fahrer des Fahrzeugs noch lebte, haben die Nazisten ihn im Frost zum Sterben liegen lassen, dem Verletzten gelang es, einen Freund anzurufen und vom Geschehen zu erzählen“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.
Marotschko merkte auch an, dass im Vorfeld der Neujahrsfeiertage in den Reihen der nationalistischen Bataillone „die Zahl der Fälle von Alkoholmissbrauch und damit verbunden mit Verletzungen und nicht kampfbedingten Verlusten deutlich gestiegen ist“.
„So starben während eines Festsaluts wegen unvorsichtigem Umgang mit Sprengeinrichtungen unter Alkoholeinfluss im ersten Fallschirmjägerbataillons der 25. Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte zwei Soldaten, zwei wurden verletzt“, teilte der Major mit.
„Nach unseren Informationen wurde in Krasnyj Pachar auf dem Gebiet eines landwirtschaftlichen Betriebs im Verantwortungsbereich der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Abteilung ausländischer Scharfschützen stationiert, die englisch sprechen“, sagte Marotschko weiter.
„Während eines nächtlichen Beschusses wurde der Wärmepunkt im Bereich des Kontroll- und Passierpunkts Staniza Luganskaja beschädigt, obwohl sich dieser Wärmepunkt unter dem Schutz des Roten Kreuzes befindet und grundsätzlich für Zivilisten vorgesehen ist“, teilte Marotschko mit.

 

de.sputniknews.com: Neujahrsansprache des Präsidenten: Putin dankt Bürgern für ihre Sorge um Russland
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in seiner traditionellen Neujahrsansprache den Landsleuten für Siege und hohe Leistungen, aber auch für ihre Sorgen um Russland gedankt. Nachstehend die im russischen Fernsehen in der Region Primorje gegen Mitternacht übertragene Rede Putins im Wortlaut:
„Geehrte Bürger Russlands! Liebe Freunde!
Das Jahr 2016 geht dahin. Das war ein nicht leichtes Jahr. Aber die Schwierigkeiten, mit denen wir konfrontiert waren, haben uns geeint und dazu bewogen, immense Reserven für unsere Möglichkeiten zum Vorankommen zu mobilisieren.
Das Wichtigste ist, dass wir den Glauben an uns selbst haben, an die eigenen Kräfte und das eigene Land. Wir arbeiten, wir arbeiten erfolgreich, und es gelingt uns viel. Ich möchte mich bei Ihnen aufrichtig für die Siege und die hohen Leistungen, für das Verständnis und das Vertrauen, für die wahre, herzliche Sorge um Russland bedanken.
Wir haben ein riesiges, einmaliges und schönes Land! Wir sind durch gemeinsame Sorgen und gemeinsame Freuden geeint. Uns eint auch die alte gute Tradition, das Neujahrsfest im Kreis der Familie mit der Hoffnung auf das Beste zu feiern.
Aber nicht alle werden heute an der Festtafel sitzen. Es gibt nicht wenige Bürger, darunter weit von ihrem Zuhause entfernt, die die Sicherheit Russlands gewährleisten, Dienst in Betrieben und Krankenhäusern leisten, Züge und Flugzeuge steuern. Ich möchte allen, die jetzt ihre dienstliche und wehrdienstliche Pflicht erfüllen, meine besten Wünsche für das kommende Jahr übermitteln.
Liebe Freunde!
Voller Aufregung warten wir jetzt auf das Geläut der Turmuhr im Moskauer Kreml. Wie nie zuvor ist der Gang der Zeit ganz deutlich zu hören, wir spüren, wie sich die Zukunft nähert. Das passiert nur in diesen Minuten, bei diesem wunderbaren, von uns allen so geliebten Fest.
Es hat auch seine Geheimnisse. So kann jeder von uns in dieser Neujahrsnacht ein bisschen Zauberer spielen. Dazu sollte man die Eltern lieben und ihnen dankbar sein, die eigenen Kinder und die eigene Familie mit Aufmerksamkeit und Sorge umgeben, die Arbeitskollegen achten, Freundschaft bewahren, Wahrheit und Gerechtigkeit verteidigen, barmherzig sein und allen helfen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Darin besteht das Geheimnis.
Mögen all unsere Träume, lautere Gedanken und gute Absichten Wirklichkeit werden. Möge jedes Heim voller Freude und Liebe sein. Mögen die uns teuren Straßen, Städte und Siedlungen schöner und attraktiver werden.
Ich wünsche Russland – unserer gemeinsamen erhabenen Heimat – Frieden und Gedeihen und Ihnen Glück, gute Gesundheit und Wohlergehen.
Auf das Fest! Auf das neue Jahr 2017!“

 

de.sputniknews.com: Russland schenkt Syrien Feldlazarett
Russlands Zivilschutz hat dem syrischen Gesundheitsministerium im Auftrag von Präsident Wladimir Putin ein mobiles Feldlazarett samt Geräten und Medikamenten geschenkt. Das teilte das russische Ministerium am Sonntag mit.
„Wir hoffen, dass das ein bedeutender Beitrag zur Leistung medizinischer Hilfe und zum Schutz der Bevölkerung dieses Landes bei Notfällen sein wird“, sagte Alexander Romanow, Chef der Außenabteilung des Zivilschutzministeriums.
Ein Vertreter des syrischen Gesundheitsministeriums bedankte sich für das Geschenk: „In Aleppo hat es schreckliche Kämpfe gegeben, das mobile Feldlazarett kommt gerade zur rechten Zeit, um der leidenden Bevölkerung medizinische Hilfe zu geben.“
Russische Spezialisten haben syrische Ärzte an den Geräten ausgebildet. Das Lazarett verfügt unter anderem über eine Intensivstation, zwei Operations- und zwei Untersuchungsräume. Dort können bis zu 60 Menschen gleichzeitig stationär behandelt und bis zu 200 Personen ambulant versorgt werden.

 

de.sputniknews.com: Ukraine: Citi und Deutsche Bank gewähren Naftogaz Kredit über $500 Mio
Der ukrainische Versorger Naftogaz wird von Citi und Deutsche Bank einen Kredit über 500 Millionen US-Dollar zur Finanzierung von Gaskäufen erhalten. Wie das staatlich geführte ukrainische Unternehmen am Samstag in Kiew mitteilte, wurde bereits der Kreditvertrag zu Garantien der Weltbank unterzeichnet.
Bei Niederlage vor Gericht müsste Naftogaz Gazprom ruinöse Strafe zahlen
„Das Programm hat eine Laufzeit von vier Jahren: Zwei Jahre für den Erwerb von Gas und die restlichen zwei Jahre für die Rückzahlung der Kreditschulden“, hieß es in Kiew. Dabei dürfe die ukrainische Seite Gas kaufen, wo sie wolle, ob im Westen oder im Osten.
Die Weltbank hatte die Gewährung dieses Kredits an die Ukraine bereits im vergangenen Oktober gebilligt.

 

Dnr-news.com: Poroschenko kam mit McCain zum Gefechtspunkt Schirokino
Der Präsident der Ukraine Petro Poroschenko kam mit einer amerikanischen Delegation unter Leitung des Senators John McCain zum Gefechtspunkt in Bereich Schirokino an der Abgrenzungslinie, um den ukrainischen Soldaten zum Neuen Jahr zu gratulieren. Dies schrieb der ukrainische Präsident auf Twitter…
Der Präsident besuchte die Einheit der Marines, die sich in Schirokino befindet und übergab ihnen Neujahrsgeschenke.
Poroschenko verlieh außerdem den Mitgliedern der Delegation der US-Senatoren Ehrenwaffen.

 

Ukrinform:  Türkei stellt drei Mio. Dollar für ukrainische Armee bereit
Die Türkei wird 3,1 Millionen Dollar für die Streitkräfte der Ukraine bereitstellen.
Das teilte der ukrainische Botschafter in der Türkei, Andrij Sybiha mit. Er habe ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet, meldete er auf Twitter.

 

de.sputniknews.com: Teheran und Damaskus erörtern Syrien-Situation
Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Zarif und sein syrischer Amtskollege Walid al-Muallim haben die Situation in Syrien, die Waffenruhe sowie die humanitäre Hilfe besprochen, meldet am Samstag das iranische Außenministerium.
„Schwerpunkte der detaillierten Verhandlungen und des Meinungsaustausches bei diesem Treffen waren die letzten Änderungen in Syrien sowie der Waffenstillstand, die humanitäre Hilfe, der Kampf gegen die Terrorgruppierungen und eine politische Initiative, die für die Verhandlungen und den Frieden in diesem Land notwendig ist“, heißt es in der offiziellen Mitteilung des iranischen Außenministeriums.
Das Treffen fand in Teheran statt, wo der syrische Außenminister am Samstag eingetroffen war.
Am Donnerstag hatten die Regierung und die Opposition ein Waffenstillstandsabkommen geschlossen, das ab Freitag 00.00 Uhr Ortszeit in ganz Syrien in Kraft treten sollte.
Der Deal schließt die Terrormilizen Dschebhat al-Scham (früher: Al-Nusra-Front) und Daesh („Islamischer Staat“, auch IS) aus.

 

Ukrinform: Die Regierung konnte im abgelaufenen Jahr die Krise stoppen und die schwersten Zeiten sind vorbei. Das erklärte Regierungschef der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, in seiner Neujahrs-Botschaft, die auf dem Regierungsportal veröffentlicht wird.
Alle Sektoren der Realwirtschaft wachsen, schreibt der Premier. Als Erfolge seiner Regierung nannte Hrojsman das BIP-Wachstum, die Verstärkung der Investitionstätigkeit, die makrofinanzielle Stabilität und die Verlangsamung der Inflation. Darüber hinaus importiere die Ukraine seit mehr als einem Jahr kein Gas aus Russland. Dank der Dezentralisierung seien Gemeindehaushalte im Vergleich mit dem Vorjahr um 50 Prozent auf 44 Milliarden Hrywnja gewachsen.
Der Premier betonte, dass die Ukraine alle Verpflichtungen für die Visafreiheit mit der EU erfüllt habe.
Hrojsman ist überzeugt, dass „die schwersten Zeiten schon vorbei sind“ und 2017 werde ein Jahr der Fortschritte im sozialen, wirtschaftlichen, politischen, humanitären Bereich, sowie im Verteidigungsbereich.

 

de.sputniknews.com: Sacharowa sieht Ausweg aus Sackgasse in Beziehungen zu USA
Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, sieht einen Ausweg aus der Sackgasse, in die die Administration von Präsident Barack Obama die russisch-amerikanischen Beziehungen getrieben hat. „Dafür gibt es alle Voraussetzungen“, sagte Sacharowa in einem am Samstag veröffentlichten Sputnik-Interview.
„Selbst mit dem scheidenden US-Team, das aus seiner antirussischen Politik in mehreren Fragen keinen Hehl machte, haben die russischen Behörden kooperiert und versucht, Berührungspunkte zu finden, um einen Dialog fortzusetzen. Indes war Russland zu einer umfassenderen Zusammenarbeit bereit“, fuhr die Sprecherin fort.
„Für uns gibt es Sachen, auf die wir unbedingt reagieren müssen. Unsere prinzipienfeste Politik besteht darin, dass mit jedem Partner, auch mit dem schwierigsten, gearbeitet werden soll.“
Sacharowa zufolge entsprechen Behauptungen Washingtons, dass Russland auf Donald Trump gesetzt hatte und er „Kandidat Moskaus“ ist, nicht der Wirklichkeit. „Das stimmt nicht.“
Nachdem zwei Kandidaten — Donald Trump und Hillary Clinton – das Finale im Wahlmarathon um das höchste Amt in Amerika erreicht hätten, sei offenkundig geworden, dass einer von ihnen seine Kampagne auf antirussischer Rhetorik aufgebaut habe. „Es gab keinen prorussischen Kandidaten. Aber es gab einen russophoben Kandidaten.“
„Selbstverständlich hätte man sich kaum über den Sieg eines Menschen freuen können, der die Niederschlagung Russlands als sein Hauptziel in den internationalen Beziehungen festgesetzt hatte. Aber selbst bei dieser Konstellation hätte Russland Clintons Sieg als die Wahl des US-amerikanischen Volkes akzeptiert“, sagte Sacharowa.

 

Abends:

 

Gefunden auf der Facebook-Seite der Russischen Botschaft in Deutschland: Auf diesem Wege möchte die Botschaft ihren Leserinnen und Lesern zum Weihnachten und Silvester gratulieren sowie alles Gute und einen schönen Start ins neue Jahr wünschen.
Das vergangene Jahr war nicht die einfachste Jahr für unsere beide Länder, aber mögen wir hoffen, dass das neue Jahr uns in der Tat mehr Positives bringt – für Russland und Deutschland, für die Beziehungen zwischen unseren Ländern, für Europa und für uns alle.

 

De.sputniknews.com: Der UN-Sicherheitsrat hat der bereits in Kraft getretenen Waffenruhe in Syrien zugestimmt. Zudem bekräftigt die von Russland vorgelegte, am Samstag einstimmig in New York angenommene Resolution die Pläne zur Bildung einer Übergangsregierung, um das Land aus seinem fast sechs Jahre andauernden Bürgerkrieg zu führen, wie deutsche Medien berichten.

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