Presseschau vom 20.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends/nachts:

 

Lug-info.com: „Die ukrainischen Streitkräfte führen die Umgruppierung der Kräfte fort, ziehen Waffen an der Kontaktlinie entlang der gesamten Abgrenzungslinie im Gebiet von Debalzewo zusammen und führen somit eine Vorbereitung zu aktiven Angriffshandlungen durch“, sagte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko.
„Parallel beenden die Kiewer Truppen nicht die um acht Uhr abends begonnenen Beschüsse unserer Positionen. Es wird mit Artillerie des Kalibers 152mm, Mörsern und Schusswaffen geschossen“, fügte Marotschko hinzu.

 

Lug-info.com: Etwa 40 Vertreter antifaschistischer Organisationen im italienischen Neapel haben einen Liederflashmob zur Unterstützung der Einwohner der LVR durchgeführt. Dies teilte das Mitglied der Rats der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow mit.
„Dies sind Menschen, die aktiv den Kampf unserer Republiken für Selbstbestimmung unterstützen. Sie haben mehrfach Aktionen und Kundgebungen zur Unterstützung der Einwohner der LVR auf dem gesamten Territorium Italiens durchgeführt. Und als in verschiedenen Städten der Welt nicht gleichgültige Menschen begannen Liederflashmobs durchzuführen, konnten unsere Freunde dieser Initiative nicht fernbleiben“, erzählte Kotschetow.
„So wurde im Bahnhof von Neapel ein Liederflashmob durchgeführt, an dem etwa 40 Menschen teilnahmen. Es wurden bekannte Lieder der sowjetischen Zeit gesunden „Moskauer Nächte“, „Nadeshda“ und viele andere. Den Auftritt leitete die Donezkerin Marija Mowtschan“, teilte der Gewerkschafter mit.
Er fügte hinzu, dass „das internationale Publikum die Singenden begeistert unterstützte“.
„Aber es lief nicht ohne Exzesse ab. Einige Vertreter der Westukraine versuchten die Veranstaltung zu stören, aber die Polizei war auf der Höhe und konnte die Provokateure beruhigen“, sagte Kotschetow.
Er unterstrich, dass die Antifaschisten Italiens ihre Bereitschaft deutlich gemacht haben, in der Zukunft mit allen möglichen Mitteln die Einwohner der LVR zu unterstützen.

 

Russische-botschaft.ru: Beileidsbekundung von Wladimir Grinin zum Tod des Botschafters Russlands in der Türkei Andrey G. Karlow
Ich bin vom Tod des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der Russischen Föderation in der Republik Türkei Andrey G. Karlow im Ergebnis eines Terroranschlages am 19. Dezember bestürzt. Im Namen aller Mitarbeiter der Botschaft Russlands in der Bundesrepublik Deutschland und in meinem eigenen Namen drücke ich mein aufrichtiges Beileid den Familienangehörigen von Andrey Gennadjewitsch Karlow aus. Wir stehen an Ihrer Seite in diese düsteren Stunden.
Ein gemeiner Schuss in den Rücken des Diplomaten ist eine der Erscheinungsformen des ekelhaften Wesens des modernen Terrors, gegen den Russland heute nachhaltig und kompromisslos im Namen unserer und nächster Generationen kämpft und auch weiter kämpfen wird.
Der Tod unseres Kollegen rief Schmerz und Entrüstung bei allen russischen Diplomaten in der ganzen Welt hervor. Obwohl sich meine Wege mit denen von S.E. Karlow während der diplomatischen Tätigkeit nicht gekreuzt haben, erinnere ich mich an ihn von Moskau her und kenne ihn als einen hervorragenden Experten, der sich in allen Einzelheiten des diplomatischen Dienstes gut auskennt. Er arbeitete in der türkischen Hauptstadt in einer unruhigen Zeit und kümmerte sich besonders um die Sicherheit der Russen, die Urlaub in der Türkei machen. Und er strebte an, dass unsere Beziehungen mit diesem Land zu einem Beitrag zur Herstellung von Ruhe und Frieden in dieser durch Kriege angespannten Region werden.
Ich hoffe, dass dieses empörende Attentat eine Lehre für alle Mitglieder der internationalen Gemeinschaft sein und einen Impuls für das Verständnis darüber, dass der internationale Terrorismus – die Pest unserer Zeit – sich nur durch gemeinsame Anstrengung der zivilisierten Welt ausrotten lässt, geben wird,. Natürlich erwarten wir von der türkischen Führung eine sorgfältige Ermittlung dieses Verbrechens und die Entlarvung seiner Initiatoren.
Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter
der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland
Wladimir Grinin

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: Kiew ersetzt Väterchen Frost durch Santa Claus.
In der ukrainischen Hauptstadt ist am Montag die erste Residenz von Santa Claus eröffnet worden.
In den letzten Jahren wird in der Ukraine immer öfter die ukrainische Gestalt des heiligen Nikolaus anstatt des traditionellen Väterchen Frosts und Snegurotschka verwendet. Ein offizielles Verbot der sowjetischen Märchengestalten gibt es allerdings nicht.
In diesem Jahr nun wurde beschlossen, neben dem ukrainischen heiligen Nikolaus auch die amerikanische Figur des Santa Claus einzuführen. Die erste ukrainische Residenz von Santa Claus befindet sich nun im Mariinski-Park unweit der Werchowna Rada, dem ukrainischen Parlament.
Neben Santa Claus selbst können die Besucher auch dessen Familie kennenlernen: Mit seiner Frau Mrs. Claus können Kinder beispielsweise Backen lernen.
Außerdem hat Santa Claus die Hauptrolle bei der Eröffnung des Tannenbaums am Sophienplatz gespielt.
Nach dem Machtwechsel vom Februar 2014 war im Mai 2015 in der Ukraine ein Gesetz in Kraft getreten, welches das kommunistische und das NS-Regime gleichgestellt verurteilt und die Propaganda sowjetischer Symbole verbietet. Laut diesem Entkommunisierungs-Gesetz sollen die Städte und Straßen der Ukraine, die die Namen sowjetischer Staatsfunktionäre tragen, umbenannt werden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 18:00 bis 2:00 Uhr hat die ukrainische Seite 279 Artilleriegranaten der Kaliber 152 bzw. 122mm und Mörsergranaten der Kaliber 82 bzw. 120mm auf die Ortschaften Trudowskije, Alexandrowka im Westen von Donezk, Sajzewo, Schirokaja Balka bei Gorlowka, die Dörfer Spartak, Krutaja Balka im Jasinowataja-Bezirk, Sachanka, Leninskoje, Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes, die Umgebung von Dokutschajewsk abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen des Gegners aus auch Dutzende von Schüssen mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen abgegeben. Informationen über Verletzte und Beschädigungen werden noch eingeholt.
„Heute Morgen haben die ukrainischen Truppen Jasnoje beschossen. Während des Beschusses wurden zwei Häuser auf der Pobeda-Straße 15 und 23 beschädigt sowie das Gebäude eines nicht in Betrieb befindlichen Kindergartens“, teilte der Bürgermeister von Dokutschajewsk Alexandr Katschanow mit.
Nach Angaben der Behörden sind keine Informationen über Verletzte und der friedlichen Bevölkerung eingegangen.
„Gestern hat die ukrainische Armee viermal das Feuer auf den Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ im Norden von Gorlowka eröffnet“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach Angaben der Quelle erfolgte der erste Beschuss des KPP während der Öffnungszeit. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 14-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Dorf Kalinowka wurde zweimal aus Richtung Luganskoje unter Verwendung von Mörsern des Kalibers 82 und 120mm von den ukrainischen Streitkräften beschossen.
Es wurde ein Artilleriebeschuss mit Geschützen des Kalibers 152mm aus Richtung Swetlodarsk auf die Positionen der Volksmiliz in Kalinowoka festgestellt.
Die Positionen der Volksmiliz bei Losowoje wurden mit 82mm- und 120mm-Mörsern aus Richtung Luganskoje beschossen.
Ebenfalls aus dieser Richtung wurde ein Beschuss mit 122mm-Artillerie und Mörsern des Kalibers 82mm auf die Positionen der Miliz der LVR im Gebiet von Nishneje Losowoje registriert.
Aus Richtung Lobatschewo wurde zweimal das Feuer auf die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Krutaja Gora mit Panzertechnik, Granatwerfern und Mörsern des Kalibers 120mm eröffnet.
Es wurde ein Beschuss der ukrainischen Streitkräfte mit Granatwerfern aus Richtung Lobatschewo auf die Positionen der Miliz im Gebiet von Sheltoje festgestellt.
Ein Beschuss mit 120mm-Mörsern wurde aus Richtung Krymskoje in Richtung Sokolniki festgestellt.
Das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde dreimal aus Richtung Staniza Luganskaja, aus Richtung der Station Nowokondraschewskaja beschossen. Es wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
(Anm. d. Übers.: Diese Meldung kann etwas verwirrend wirken, weil die – an anderer Stelle von der Volksmiliz berichteten – Durchbruchversuche von ukrainischer Seite nicht genannt werden, obwohl die in dieser Meldung genannten Beschüsse zum größten Teil mit diesen in Zusammenhang stehen. Ein weiteres Problem besteht darin, dass, anders als bei den Berichten Basurins aus der DVR, hier Fälle von Verletzungen der Feuereinstellung gezählt werden, also zeitlich zusammenhängende Angriffe, unabhängig von deren Intensität, während Basurin bei den Berichten aus der DVR die Zahl der abgefeuerten Geschosse nennt.)

 

De.sputniknews.com: „Überwältigende Härte und Zynismus“: Putin kondoliert Merkel und Gauck
Der russische Staatschef Wladimir Putin hat dem Bundespräsidenten Joachim Gauck und der Kanzlerin Angela Merkel sein Beileid ausgesprochen, wie der Pressedienst des Kremls mitteilte. Die Tat auf dem Berliner Weihnachtsmarkt überwältige durch seine besondere Härte und Zynismus.
„Das gegen Zivilisten verübte Verbrechen überwältigt durch seine Härte und Zynismus“, wird Putin von der Pressestelle zitiert. Der russische Präsident übermittelte zudem den Verwandten und Angehörigen der Toten Worte des Mitgefühls und der Unterstützung. Alle Verletzten wünschte Putin eine baldige Genesung.

 

De.sputniknews.com: Poroschenko vom Anschlag in Berlin „erschüttert“ – Kein Wort zu Mord in Ankara
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seine „tiefe Erschütterung“ über die Attacke auf den Berliner Weihnachtsmarkt zum Ausdruck gebracht.
„Tief erschüttert über den hinterlistigen Terroranschlag am Weihnachtsmarkt im Herzen Berlins“, twitterte er. „Die Ukrainer verurteilen auf das schärfste diese teuflische Gräueltat, die durch Nichts zu rechtfertigen ist.“
Die zunächst auf Ukrainisch gesendeten Twitter-Meldungen wurden kurz darauf auf Deutsch gesendet. Beobachter verweisen zugleich darauf, dass Poroschenko den Mordanschlag auf den russischen Botschafter Andrej Karlow in Ankara, den zahlreiche Spitzenpolitiker und Vertreter der internationalen Organisationen verurteilt hatten, mit keinem Wort erwähnte.

 

Dan-news.info: Glückwunsch des Oberhaupts der DVR zum Tag der Staatssicherheitsorgane
Genossen Offiziere, Mitarbeiter und Veteranen der Staatssicherheitsorgane. Von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zu Ihrem Berufsfeiertag!
Unser Staat befindet sich bis heute unter Bedingungen des Krieges und der ökonomischen Blockade. Der Feind tut alles, um uns zu zerschlagen. Und wenn der offene Feind, den wir auf jener Seite der Frontlinie sehen, gefährlich ist, so ist der verborgene Feind um ein Vielfaches gefährlicher. Die Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der Donezker Volksrepublik erfüllen täglich mit Mut und Heldentum unter Lebensgefahr Kampf- und Dienstaufgaben. Heute liegen vor Ihnen viele Herausforderungen. Sie müssen Kräften widerstehen, die nicht so offensichtlich, wie beispielsweise die Strafsoldaten aus den Freiwilligenbataillonen oder die Artilleristen der ukrainischen Streitkräfte, ihren Hass gegen die Einwohner des Donbass zeigen. Nein. Die Hauptfeinde untergraben von innen die Grundlage unseres Staates selbst. Und Ihre Aufgabe ist es, diesen hinterlistigen Feind zu entdecken.
Ich weiß, dass unter Ihnen viele sind, die man in vollem Maße Helden nennen kann. Ihre Namen können einer breiten Öffentlichkeit nicht so bekannt sein. Ihre Verdienste an der Heimat, an der Donezker Volksrepublik sind unschätzbar.
Ihr bin Ihnen dankbar für Ihre Arbeit. Heute sind in Ihren Reihen viele junge Leute. Ich bin überzeugt, dass dies Menschen sind, die aufrichtig der Republik ergeben sind, in denen ein helles Feuer des Glaubens an unsere Ideale brennt – die Ideale der Freiheit, des Gewissens, der Gerechtigkeit und der Gleichheit. Es gibt Veteranen, die die Treue zu ihrem Eid und dem Volk des Donbass bewahrt haben. Und Sie alle, jeder an seinem Platz, erfüllen ihre berufliche und militärische Pflicht, die Pflicht eines Bürgers des Donezker Volksrepublik.
An Ihrem Berufsfeiertag wünsche ich Ihnen vor allem Gesundheit. Gesundheit und Erfolge – Erfolg ist für Ihre Arbeit noch nötiger. Seien Sie überzeugt, dass Ihre schwierige und wichtige Arbeit immer in ihrem Wert geschätzt werden wird. Zum Feiertag!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Alexandr Sachartschenko

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Hilfe für Damaskus verstärkt Terrorgefahr? – Lawrow weist Erklärungen zurück.
Die Erklärungen von Vertretern mancher Länder, die Unterstützung von Damaskus in dessen Anti-Terror-Kampf verstärke die Bedrohung nur, sind inakzeptabel und als Versuch zu werten, die Terroristen zu schonen. Dies erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag beim Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif.
„Es ist eine provokative, verzerrte Logik, wenn Menschen versuchen, die Terroristen zu verschonen und den Kampf gegen sie durch solch bedrohliche Handlungen zu stoppen. Absolut inakzeptabel sind Versuche, zu denen manche Mitglieder der Weltgemeinschaft greifen, die Sache so darzustellen, als würde die Unterstützung der rechtmäßigen Regierung der Arabischen Republik Syrien, eines UN-Mitglieds, in ihrem Kampf gegen den Terrorismus die terroristische Gefahr nur verstärken. Das ist eindeutig ein Versuch, die Terroristen zu schützen“, so Lawrow bei seiner Unterredung mit Sarif.

 

De.sputniknews.com: „Keine Nachsicht mit Terroristen“ – Lawrow vor Moskauer Diplomaten-Dreier
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat bei einem Treffen mit seinen türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu dazu aufgerufen, keinerlei Nachsicht gegenüber Terroristen zuzulassen.
„Diese Tragödie (Mord an russischem Botschafter in Ankara – Anm. d. Red.) zwingt uns zu einem noch entschlosseneren Kampf gegen den Terror und macht dieses Treffen noch produktiver“.
Deshalb hoffe der Minister sehr darauf, dass das bevorstehende Gespräch mit dem iranischen Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif und Cavusoglu „zu konkreten Vereinbarungen“ bezüglich einer Lösung des Syrischen-Konfliktes führen werde.
Zuvor war berichtet worden, dass man bei dem Gespräch auch dem Mord an Russlands Botschafter in der Türkei, Alexej Karlow, Aufmerksamkeit schenken werde. Am Dienstagmorgen ist eine russische Ermittlergruppe nach Ankara abgeflogen um den Fall zu klären. Bei einem Telefonat am späten Montagabend hatten der russische Präsident Wladimir Putin und sein türkischer Amtskollege Recep Tayyip Erdoğan das Attentat heftig verurteilt und sich über eine gemeinsame Untersuchung der Hintergründe verständigt.

 

Ukrinform: Bei Kämpfen im Gebiet der Antiterror-Operation im Donbass sind in den vergangenen 24 Stunden ein Soldat getötet und zehn verletzt worden.
Das gab am Dienstag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Olexandr Motusjanyk, bekannt. Weitere acht Soldaten hätten bei aktiven Kampfhandlungen am Switlodarsker Bogen Prellungen erlitten.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 1579-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 69 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 407 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm sowie 899 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgefeuert. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Repbublik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Michajlowka, Oserjanowka, Jasinowataja, Spartak, Shabitschewo, Krutaja Balka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sachanka, Sergejewka, Leninskoje und die Siedlung Trudowskij im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Im Ergebnis des Beschusses gab es folgende Schäden:
– in Dokutschajewsk – ein Wohnhaus;
– in Jasnoje – zwei Häuser und das Gebäude eines nicht in Betrieb befindlichen Kindergartens.
Beim Beschuss unserer Positionen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein Soldat der Volksmiliz der DVR verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ beobachtet;
– Awdejewka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen von drei 152mm-Haubitzen „Akazija“ entdeckt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Nach dem vernichtenden Scheitern des Angriffsversuchs der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Kalinowka im Debalzewo-Bezirk wurde von uns eine Aktivierung der Erkundungsaktivitäten der ukrainischen nationalistischen Abteilungen festgestellt. So haben Soldaten aus der 3. Sturmkompanie des „Rechten Sektors“, die operativ der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte untergeordnet sind, Erkundung durch Kampf in Richtung Swetlodarskoje-Kalinowka durchgeführt.
Ich will dem ukrainische Militärkommando versichern, dass, welche zusätzliche Kräfte sie auch heranziehen mögen, das Ergebnis dasselbe sein wird – der Feind kommt nicht durch. Jeder Angriffsversuch auf unsere Positionen wird konsequent unterbunden und die Verantwortung für die zahlreichen Opfer unter den ukrainischen Soldaten wird voll und ganz bei der verbrecherischen Militärführung der „ATO“ und der ukrainischen Streitkräfte liegen, die solche Befehle erteilt.

 

De.sputniknews.com: Ost-Aleppo: Hunderte Kranke, Verletzte und Kinder evakuiert – WHO
Über 300 kranke und verletzte Menschen sind aus dem östlichen Aleppo evakuiert worden, sagte Tarik Jasarevic, der Pressesprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO).
„Laut den jüngsten Angaben sind 301 Kranke und Verletzte aus dem östlichen Aleppo evakuiert worden. 93 von ihnen wurden in türkische Krankenhäuser gebracht, die anderen nach Idlib sowie in Kliniken in den westlichen Stadtteilen von Aleppo“, so Jasarevic.
Unter den Evakuierten sind demnach 67 Kinder.
Laut der Pressesprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Krista Armstrong, hatte die Organisation in der Nacht auf Dienstag 14 Verletzte aus Ost-Aleppo evakuieren können.
Der UN-Sicherheitsrat hatte die Entsendung einer Beobachtungsmission nach Aleppo beschlossen, die die Evakuierung von Zivilisten überwachen und ihnen humanitäre Hilfe erweisen soll. Die entsprechende Resolution Nummer 2328 wurde am Montag einstimmig verabschiedet.

 

Lug-info.com: Die Volksmiliz hat in den Kämpfen bei Kalinowka Verluste von zwei Toten und drei Verletzten. Dies teilte der Leiter des medizinischen Dienstes der Brigade, die an dem Kampf im Gebiet von Kalinowka beteiligt war, Leutnant Wiktor Klimenko, mit.
„In den letzten zwei Tagen hatte unserer Brigade Tote und Verletzte. Zwei Menschen wurden getötet und drei verletzt“, sagte er.
„Die Verletzten wurden in vollem Umfang medizinisch versorgt, sie befinden sich in einem zufriedenstellenden Zustand, ihr Leben ist nicht in Gefahr. Es sind vor allem Splitterverletzungen, diese Soldaten werden nach der Genesung wieder völlig gesund sein“, sagte Klimenko.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Trotz der weitergehenden Beschüsse unserer Positionen ist es möglich mit Überzeugung zu erklären, dass der Gegner desorganisiert ist und nicht in der Lage die Gefechte fortzusetzen. Das Kommando ist nicht in der Lage das im unterstellte Personal operativ zu koordinieren“, sagte Anaschtschenko.
„Trotzdem verlegen die ukrainischen Streitkräfte unter Nutzung der relativen Ruhe schwere Waffen und Personal auf die Positionen im Gebiet von Kalinowka und liefern dorthin auch Munition“, unterstrich der Oberst.
„Ich unterstreiche, dass das Gefecht mit einem Versuch einer Abteilung der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, durch die sogenannte „graue Zone“ zu dringen und günstige Positionen in unserem Verantwortungsbereich einzunehmen, begann“, sagte Anaschtschenko.
„Unsere Abteilungen sind mutig in den Verteidigungskampf gegangen, haben hartnäckig ihre Positionen unter heftigem Artillerie- und Panzerfeuer der überlegenen Kräfte des Gegners gehalten. Wir haben dem Feind kein Stück unseres Landes überlassen“, fügte Anaschtschenko hinzu.
Er unterstrich, dass die Abteilungen der Volksmiliz „die Verteidigung halten und das Volk des Lugansker Landes vor einem Besetzungsversuch schützen werden“.
„Entgegen dem Memorandum und gesundem Denken unternehmen die internationalen Beobachter der OSZE-Mission wie bisher keine tatsächlichen Maßnahmen, die darauf gerichtet sind, die ukrainische Regierung zu einer Erfüllung der Minsker Vereinbarungen zu zwingen“, sagte er.
“Heute sind unsere Herzen von Schmerz und Trauer über den unersetzlichen Verlust der gefallenen Soldaten der Volksmiliz der LVR erfüllt, die ihr Leben im Kampf für die Freiheit von der gelb-blauen und rot-schwarzen Ukronazistenpest gegeben haben“, sagte Anaschtschenko.

 

De.sputniknews.com: Russlands Außenamt antwortet auf „Heroisierung“ von Botschafter-Mörder in Kiew
Die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat sich zu dem Facebook-Eintrag des ukrainischen Parlamentsabgeordneten Wladimir Parasjuk über die „heldenhafte“ Tat des Mörders des russischen Botschafters in Ankara geäußert.
„Ich enthalte mich da jeden Kommentars. Besessene gehören nicht zu meinem Kompetenzbereich“, schrieb Sacharowa auf ihrer Facebook-Seite.
Die Sprecherin dankte all denjenigen, die den russischen Diplomaten Beileid und Unterstützung bezeugt haben. Zuvor hatte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (Oberste Rada), Wladimir Parasjuk, auf seiner Facebook-Seite den türkischen Ex-Polizisten Mevlüt Altintas, der in einer Kunstgalerie in Ankara auf den russischen Botschafter Andrej Karlow geschossen hatte, einen „Helden“ genannt.
„Wenn ein Mann um den Preis seines Lebens, für eine Idee, für die Wahrheit bis zum Äußersten bereit ist, kann mit Sicherheit gesagt werden: Er ist ein Held!“, so Parasjuk.
Andrej Karlow starb an seinen Verletzungen, nachdem er in ein Krankenhaus gebracht worden war. Das russische Außenministerium und der UN-Sicherheitsrat bezeichneten das Geschehen am Montag als Terroranschlag.

 

De.sputniknews.com: Niemand kann türkisch-russischen Beziehungen schaden – Erdogan
Die Türkei erlaubt es niemandem, ihre Beziehungen zu Russland beschädigen, wie der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan am Dienstag mitteilte.
„Gestern ist ein Angriff auf den russischen Vertreter geschehen, für den wir verantwortlich waren“, so der türkische Staatschef.
„Ich möchte nochmals wiederholen, welchen Schmerz ich empfunden habe, als ich von dem Tod Andrej Karlows erfahren habe. Er war eine sehr warme und nette Person. Die gestrige Attacke ist ganz besonders tragisch. Ich verfluche jene, die dies getan haben“, so Erdogan weiter.
Dabei verwies er auch auf ein Telefongespräch mit dem russischen Präsident Wladimir Putin, bei dem er betont habe, dass dieser Terrorakt eine Provokation sei. „Zu diesem Anschlag wird mit besonderer Genauigkeit ermittelt werden“, sagte Erdogan. „Es wird eine bilaterale Untersuchungskommission zu dieser Tragödie eingesetzt.“
Russlands Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, ist am Montagabend bei einer Fotoausstellung in Ankara vor laufenden Kameras und Publikum erschossen worden. Der Täter war ein türkischer Polizist, der die Veranstaltung bewachen sollte. Er wurde auf der Stelle von anderen Sicherheitskräften getötet.

 

Dan-news.info: An einer Kundgebung aus Anlass des Internationalen Tages der Solidarität haben heute im Zentrum von Donezk mehr als 10.000 Menschen teilgenommen.
Bei der Veranstaltung sind der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin, der stellvertretende Leiter des Zentralen Exekutivkomitees der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ Andrej Kramar und der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin aufgetreten.
„Heute sind wir nicht 50, nicht 100, sondern Tausende. Heute sind wir ein weiteres Mal gekommen, um davon zu sprechen, dass wir den Krieg, den nicht wir auf unserem Land entfacht haben und der unsere Leben nimmt, nicht brauchen“, sagte der Bürgermeister der Hauptstadt. „In diesem Gedanken sind wir solidarisch“.
Der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation wies auf die Einheit des Volks der Republik in Ansichten und Überzeugungen hin.
„Wir konnten und können allen Bedürftigen eine helfende Hand reichen. Die Gewerkschaften aller Bereiche sind heute hierher gekommen, um die Aufmerksamkeit auf das Problem der Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen und die Politik Kiews in Bezug auf den Donbass zu lenken“, sagte Parschin.
Vor der Kundgebung fand eine Massendemonstration statt, an der etwa 5000 Menschen teilnahmen. Nach den offiziellen Reden wird ein Konzertprogramm beginnen.

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/12/20/kprf-otpravila-v-donbass-58-j-gumanitarnyj-konvoj/
Am 19. Dezember hat die KPRF den 58. humanitären Konvoi in die DVR und die LVR geschickt. Dies teilt der Pressedienst der KPRF mit.
Die Kommunisten des Moskauer Oblast, Moskaus und Tulas haben einen weiteren humanitären Konvoi aus der Lenin-Sowchose bei Moskau abgeschickt. Die humanitäre Ladung enthält die notwendigsten Dinge: Mehl, Zucker, Grieß, Nudeln, Fleischkonserven, Kinderkleidung, Schuhe, Bücher, Neujahrsgeschenke und Spielzeug für Kinder.
Die Kursker Kommunisten haben 200 Geschenke für die Kinder des Donbass übergeben. Die Süßigkeiten wurden direkt bei den Herstellerbetrieben bezogen.
Ihren Beitrag zur Unterstützung der Bevölkerung der DVR und LVR hat auch die KPRF-Organisation der Republik Nordossetien geleistet. Ein „Zwanzigtonner“ voll mit Lebensmitteln und Neujahrsgeschenken wurde in den Donbass geschickt. Auf dem Weg werden sich ihm Fahrzeuge aus der Republik Karatschai-Tscherkessien, dem Stawropolsker Kreis und andere anschließen.

 

De.sputniknews.com: Attentat in Ankara: Hysterie in Medien ist Nährboden – Außenpolitiker
Den gestrigen Mord am russischen Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, bezeichnet der russische Politiker Alexej Puschkow, Mitglied des russischen Oberhauses (Föderationsrat) als Rache für die Befreiung des syrischen Aleppo von den Terroristen.
Er schließt nicht aus, dass dahinter entweder türkische ultranationalistische Organisationen oder Länder der Nahost-Region stehen könnten, die damit gerechnet hatten, dass die Terroristen Aleppo weiterhin kontrollieren werden. Nach der Niederlage wollten sie sich an Russland rächen.
„Egal wie, aber die hysterische Atmosphäre in den Massenmedien, darunter im Nahen und Mittleren Osten, begünstigte diesen Mord. Man warf Russland alle möglichen Sünden vor, rechtfertigte die Terroristen in Aleppo und erzählte nichts über deren Verbrechen, über die Ermordungen von friedlichen Einwohnern und über die Reaktion der Einwohner Aleppos auf die Befreiung der Stadt. Dadurch wurde ein entstelltes Informations- und psychologisches Bild geschaffen, das diesen Terroranschlag begünstigte“, so das Mitglied des Föderationsrates (Parlamentsoberhaus).
Russland und die Türkei haben bis zuletzt unterschiedliche Ansichten zu den Ereignissen in Syrien gehabt, fuhr Puschkow fort. Die Türkei habe die Bemühungen gewisser Kräfte zum Sturz des dortigen Präsidenten Baschar al-Assad unterstützt. Es sei ein offenes Geheimnis, dass über die Türkei die Versorgung der bewaffneten Formationen in Aleppo und anderen syrischen Städten erfolgte.
„Dieser Anschlag soll der türkischen Führung zeigen, dass die terroristischen Kräfte Schläge gegen alle versetzen werden, gegen die sie nach ihrer Auffassung nötig sind. Man kann sie nicht kontrollieren und man darf nicht auf sie setzen, man darf sie weder aktiv noch passiv unterstützen“, warnte der Senator.
„Der Anschlag am Flughafen in der Türkei wurde vom IS organisiert, obwohl dieses Territorium vom IS als Rückzugsort und als Transitpunkt für die Waffenlieferungen genutzt wurde. Die Terroristen halten sich nicht an Vereinbarungen und die allgemein angebrachte Logik.“
Die türkische Führung sollte Puschkow zufolge „ihre Politik in Syrien korrigieren, ihre Positionen mit Russland absprechen und verstehen, dass die Terrorgefahr aus Syrien sich auch auf die Türkei erstreckt.“ Es sei nicht genug, den Anschlag zu verurteilen – es müssten seine Auftraggeber gefunden werden, zeigte sich der Parlamentarier überzeugt.

 

De.sputniknews.com: Abschied vom getöteten russischen Botschafter im Flughafen von Ankara
Der am Montag von einem Islamisten in einer Kunstgalerie in Ankara erschossene russische Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, ist am Dienstag verabschiedet worden. Die Trauerfeierlichkeiten fanden im Flughafen der türkischen Hauptstadt statt.
Die Maschine mit der sterblichen Hülle des russischen Diplomaten wird gegen 19.00-19.30 Uhr MEZ in Moskau erwartet. Russlands Außenminister Sergej Lawrow wird den Sarg persönlich in Empfang nehmen.
Ein als Polizist ausgewiesener bewaffneter Mann war am Montag in eine Galerie in der türkischen Hauptstadt eingedrungen, wo eine Ausstellung zum Thema „Russland, wie es von den Türken gesehen wird“ eröffnet wurde. Der Attentäter schoss mehrmals auf den 62-jährigen Karlow, als dieser seine Ansprache beendet hatte. Der Diplomat wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er an seinen schweren Verletzungen starb.

https://youtu.be/8PcJI6uDFiQ

 

Facebook-Seite des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin:
Nach Informationen von unseren Quellen aus den ukrainischen Streitkräften haben in den von der Ukraine kontrollierten Siedlungen Swetlodarskoje und Mironowskij Maßnahmen zur massenhaften Evakuierung der örtlichen Bevölkerung begonnen, die durch einen geplanten Angriff der ukrainischen Truppen in dieser Richtung motiviert sind.
Wir erinnern daran, dass im Verlauf der zwei letzten Tage in diesem Abschnitt eine Eskalation der Spannung von Seiten der ukrainischen Truppen zu bemerken ist.

 

Abends:

 

Dan-news.info: An einer Ausstellung und einem Markt haben heute im Zentrum für slawische Kultur der Hauptstadt mehr als 20 landwirtschaftliche Produzenten aus verschiedenen Städten und Bezirken der DVR teilgenommen. Ehrengast war der Landwirt aus dem Moskauer Gebiet Oleg Sirota, der den Gästen des Markts Käse aus eigener Produktion vorstellte.
Die Veranstaltung besuchten der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin, der Vertreter der Gewerkschaft der Arbeiter des landwirtschaftlichen Komplexes des Moskauer Oblast der RF Igor Sharow sowie etwa 300 Donezker.
„Heute kamen im Rahmen des Austauschs zwischen der Gewerkschaftsföderation und Gewerkschaftsorganisationen der RF Kollegen aus dem Moskauer Oblast zu uns“, sagte Parschin. „Wir haben für sie eine Ausstellung und einen Markt von Produkten von Organisationen und Unternehmen der DVR organisiert, wo unsere Gäste aus Russland sich mit unseren Produkten bekannt gemacht haben. Heute waren 22 Produzenten auf dem Markt vertreten“.
Die Besucher des Markts konnten Konditorei- und Backerzeugnisse, Wurst, Eier, Milch, Fisch und anderes kaufen. Außerdem konnte man die Lebensmittel probieren. Am meisten waren die Besucher über den Landwirt Oleg Sirota erfreut, der Käse aus seiner eigenen Käserei bei Moskau zum Probieren anbot.
„Als gegen Russland Sanktionen eingeführt wurden, habe ich alles aufgegeben und bin ins Moskauer Gebiet gefahren um mich als Landwirt zu betätigen. Ich bin zu Ihnen gekommen, um meine Kollegen zu unterstützen und mit ihnen meine Erfahrung zu teilen“, erzählte Sirota. „Unsere Bauernvereinigung versteht Donezk und Lugansk als zwei Regionen der RF und wir werden alles tun, um unseren Kollegen zu helfen, sich zu entwickeln und gemeinsam mit ihnen auf den Weg der Importsubstitution zu kommen. Ich habe meinen Käse mitgebracht, um die Einwohner von Donezk zu bewirten und zu beweisen, dass bei der Produktion der eigenen Lebensmittel nichts unmöglich ist“.
Nach Beendigung des Markts fand ein Runder Tisch statt, bei dem die Gäste der Veranstaltungen, Vertreter des landwirtschaftlichen Komplexes der DVR und die Gäste aus der RF die Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit diskutierten.

 

wpered.su: http://wpered.su/2016/12/20/obrashhenie-k-deputatam-gosudarstvennoj-dumy-rossijskoj-federacii-o-priznanii-dnr-i-lnr-eng/
Aufruf an die Abgeordneten der Staatsduma der RF über die Anerkennung der DVR und der LVR
Wir, die Einwohner des Donbass, ermutigt durch das Beispiel der Einwohner der Krim, haben uns nach dem bewaffneten Umsturz in Kiew und der Machtübernahme einer profaschistischen Junta im Jahr 2014 der Durchführung von Massenaktionen des „Russischen Frühlings“ angeschlossen. Unsere Blicke und Hoffnung haben wir in Richtung des russischen Brudervolks gewandt. Die erzürnte Bevölkerung hat von den Behörden die Durchführung eines Volksreferendums über den Austritt des Donbass aus der faschistischen Ukraine und die Vereinigung mit der Russischen Föderation gefordert. Aber die Oligarchen und die ihnen zu Diensten stehenden Abgeordenten des Oblastrats schworen dem Kiewer Regime die Treue. In Erwiderung auf unsere Forderungen begann der Oligarch Taruta, der von der ukrainischen Regierung als Gouverneur des Oblast eingesetzt wurde, Antipanzergräben an der Grenze mit Russland zu graben.
Am 7.4.2014 wurden die von Fäulnis befallenen Behörden des Donezker Oblast vom aufständischen Volk hinweggefegt, die Deklaration über die Souveränität und der Akt über die Gründung der Donezker Volksrepublik ausgerufen, die mit einer überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung bei einem Referendum am 11.05.2014 unterstützt wurden. Der Aufruf des Präsidenten der RF W. W. Putin an uns, dass man mit dem Referendum noch abwarten solle, hat uns an der Durchführung eines folgenden Referendums über den Eintritt in die RF gehindert.
Der von der Junta gegen uns entfache brudermörderische Krieg, das Ignorieren der Minsker Vereinbarungen, hat uns immer weiter von der Ukraine weggestoßen. Wir meinen, dass wir mit unseren Handlungen unsere Treue zum russischen Brudervolk gezeigt haben. Die Frist der Minsker Vereinbarungen, die am 12.02.2015 unterzeichnet wurden, endete am 31.12.2015. Auf Empfehlung der Normannischen Vier wurde sie in das Jahr 2016 verlängert, aber die grundlegenden Forderungen werden von der ukrainischen Seite nicht erfüllt. Es sterben weiter unsere Bürger, darunter auch Kinder. Unsere Wohngebiete werden beschossen.
Obwohl wir die gesamte Schwierigkeit der Lage durch die ökonomischen Sanktionen des Westens gegen die Russische Förderation, den politischen, diplomatischen und informationsmäßigen Druck verstehen, bitten wir gleichzeitig, die Donezker Volksrepublik in den administrativen Grenzen des Donezker Oblast anzuerkennen.
Die Anerkennung der DVR und der LVR wird es uns erlauben, das ökonomische und industrielle Potential wieder aufzubauen, die arbeitsfähige Bevölkerung mit Arbeit und Löhnen, die Rentner mit Renten zu versorgen.
Mit freundlichen Grüßen
Einwohner der Donezker Volksrepublik

 

de.sputniknews.com: Eine starke Explosion hat sich am Dienstag in einem christlichen Stadtbezirk von Aleppo ereignet, wo die Bewohner den Sieg über die Terroristen und den Beginn des Weihnachtsfestes feierten. Nach Angaben der syrischen Militärs gab es keine Todesopfer.
Die Bombe detonierte 50 Meter vom Platz, wo sich viele Menschen mit syrischen und russischen Flaggen versammelt hatten.

 

de.sputniknews.com: Moskau: Wem der Mord am russischen Botschafter nutzt
Der Mord am russischen Botschafter Andrej Karlow nutzt jenen, die einen Keil zwischen Russland und die Türkei treiben wollen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag in Moskau.
„Das nutzt jenen, die einen Keil zwischen Russland und die Türkei treiben und die Normalisierung der Beziehungen zwischen Russland und der Türkei stören wollen, und zwar sowohl auf der bilateralen Ebene als auch bei der Normalisierung jener Beziehungen, die es erlauben, die Bemühungen auf dem Wege zu einer syrischen politischen Regelung aktiver zu gestalten und zu vereinen“, so der Kreml-Sprecher.
Er betonte die Tatsache, dass die Ermittler klären würden, wer konkret hinter diesem Mord steht, und erinnerte daran, dass in Ankara bereits eine Moskauer Ermittlergruppe zur Untersuchung des Verbrechens eingetroffen sei.
Russlands Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, war am Montagabend bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in Ankara vor laufenden Kameras und Publikum erschossen worden. Russlands Außenministerium stufte das Geschehen als Terroranschlag ein. Präsident Wladimir Putin bezeichnete es als eine Provokation zur Untergrabung der Normalisierung der russisch-türkischen Beziehungen und des Friedensprozesses in Syrien.
Putin war mit dem Toten persönlich bekannt. Der Staatschef drückte den Angehörigen und Nächsten des russischen Botschafters in der Türkei sein Beileid aus und erteilte den Auftrag, den Diplomaten für eine Staatsauszeichnung vorzuschlagen.

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