Presseschau vom 19.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Nachts:

Lug-info.com: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse im Bereich der Volksmiliz der LVR
„Der Gegner hat mit Artilleriebeschuss auf die Positionen der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Logwinowo begonnen. Es werden 152mm-Artillerie und Mörser verwendet“, erläuterte die Verteidigungsbehörde der Republik.
Abteilungen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte hatten unter Deckung von Artillerie am Sonntag, den 18. Dezember einen Durchbruchversuch aus Richtung Luganskoje im Gebiet von Kalinowka unternommen. Nach Angaben der Volksmiliz der LVR hatten die Kiewer Truppen in der Folge des Gefechts Verluste von 10 Toten und etwa 20 Verletzten. Zwei Soldaten der Republik wurden verletzt und zwei sind vermisst.
„Die Waffen, die die ukrainischen Streitkräfte derzeit für die Beschüsse der Positionen der Volksmiliz in den Gebieten von Kalinowka und Logwinowo verwenden, stammen aus den Lagerorten. Dies verletzt grob die Normen der Minsker Vereinbarungen zum Abzug von Waffen“, sagte der Leiter der Koordination der Volksmiliz  Oberst Oleg Anaschtschenko.
„Alle Versuche, unsere Verteidigung zu durchbrechen, endeten mit einem vollständigen Scheitern für die Kiewer Truppen“, sagte Anaschtschenko weiter.

Vormittags:

de.sputniknews.com: Beobachter für Evakuierung: UN-Sicherheitsrat will sich auf Aleppo-Resolution einigen
Der UN-Sicherheitsrat hat sich auf eine kompromisslerische Variante einer Resolution zur Entsendung von Beobachtern nach Aleppo geeinigt, wie internationale Medien berichten. Die Abstimmung soll am Montag stattfinden.
„Es gibt einen guten Resolutionstext. Wir haben uns verabredet, morgen abzustimmen“, sagte der UN-Botschafter Russlands, Vitali Tschurkin, am Sonntag nach den dreistündigen Verhandlungen.
Um 15.00 Uhr MEZ soll demnach abgestimmt werden.
Die UN-Botschafterin der USA, Samantha Power, teilte nach den Verhandlungen mit, „der Text enthalte alle Elemente für eine sichere und würdige Evakuierung, für die Gewährleistung humanitärer Hilfe für alle, die sich für einen Aufenthalt im östlichen Aleppo entschieden haben.“
Die neue Resolution sehe den Aufenthalt von 100 Mitarbeitern der  Uno, der syrischen Hilfsorganisation Roter Halbmond und des Internationalen Komitees des Roten Kreuz (IKRK) vor.
Der UN-Sicherheitsrat hatte am Sonntagabend über einen Resolutionsentwurf beraten, der die Entsendung von UN-Beobachtern nach Aleppo vorsieht. Nach langen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen wurde die geplante Abstimmung auf Montag verschoben.
Russland hatte zuvor gewarnt, eine von Frankreich vorgeschlagene Resolution, die Zugang für neutrale Uno-Beobachter und humanitäre Hilfe fordert, zu blockieren. Moskau sei gegen die Entsendung ungeschulten Personals in die Gefahrenzone in Ost-Aleppo, bezeichnete diesen Plan als „unerfüllbar und gefährlich“ und brachte einen Gegenentwurf ein. Innerhalb von drei Stunden habe man dann „konstruktiv“ an einem gemeinsamen Text gearbeitet.
Laut dem von Frankreich eingebrachten Entwurf sollte sich der Sicherheitsrat „alarmiert“ über die sich immer weiter verschlechternde humanitäre Lage in Aleppo äußern. Der Text hält fest, dass Zehntausende belagerte Einwohner von Aleppo Hilfe brauchten und in Sicherheit gebracht werden müssten. Die Beobachter sollten den Abtransport von Zivilisten überwachen und deren Schutz gewährleisten. In der Resolution wird UN-Generalsekretär Ban Ki-moon aufgefordert, schnell humanitäres Personal nach Aleppo zu entsenden, das sich bereits in Syrien befindet. Dieses solle eine „angemessene neutrale Überwachung und direkte Beobachtung“ der „Evakuierung der belagerten Teile Aleppos“ sicherstellen.

lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden siebenmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde viermal aus Richtung Luganskoje mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152 und 122mm, 120-mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Ebenfalls auch Richtung Luganskoje wurde Logwinowo mit Mörsern des Kalibers 82mm beschossen.
Das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor wurde zweimal aus Richtung Staniza Luganskaja beschossen, die Kiewer Truppen verwendeten Granatwerfer und Schusswaffen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Durch die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte wurden das Gebäude eines Schweinezuchtbetriebs im Dorf Molotschnoje sowie drei Hochspannungsleitungen beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit. „Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“.
Nach den Worten Prichodkos haben Energietechnikerbrigaden bereits mit den Reparaturarbeiten begonnen.
Die Verwaltung von Donezk teilte mit, dass in der Folge von Beschüsse von Seiten der ukrainischen Soldaten Beschädigungen im Kiewskij- und im Petrowskij-Bezirk der Stadt festgestellt wurden.
„Am 19. November wurden der Kiewskij- und der Petrowskij-Bezirk der Stadt beschossen. In der Listoprokatschikow-Straße ist eine Stromleitung beschädigt, die regionalen Netzbetriebe haben den Schaden beseitigt“, heißt in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. „Im Petrowskij-Bezirk, Tscheljuskinzew-Straße sind durch die Explosionswelle bei einem Haus Fenster und Dach beschädigt“.
Informationen über Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung sind nicht eingegangen.
„Die ukrainischen Truppen haben heute morgen von 9:00 bis 10:00 das Dorf Kominternowo beschossen, in der Folge wurde eine Gasleitung beschädigt und die gesamte Ortschaft hat keine Heizung, außerdem wurden Stromleitungen zerstört und einige Häuser haben jetzt keinen Strom“, teilte der Pressedienst der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks mit.
Die Gesprächspartnerin der Agentur fügte hinzu, dass in der Folge massiver Beschüsse ein Wohnhaus in Brand geraten ist, bei weiteren vier sind Dach und Verglasung beschädigt. Außerdem sind die Gebäude des Kulturhauses und eines Geschäfts beschädigt worden. „Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“, fügte das Bürgermeisteramt hinzu.

de.sputniknews.com: Hunderte Kämpfer und Angehörige verlassen Ost-Aleppo – Vor-Ort-Bericht
Der Abzug von Kämpfern und ihren Angehörigen aus Ost-Aleppo dauert an. Weitere bis zu 400 radikale Kämpfer begeben sich nach Niederlegung ihrer Waffen in den Südwesten der Provinz, wie eine Quelle aus der syrischen Volkswehr der Nachrichtenagentur mitteilte.
„382 Menschen – Kämpfer und ihre Angehörigen – haben Ost-Aleppo verlassen. Zwei Verletzte und drei Personen äußerten den Wunsch, zu bleiben, und sind aus dem Bus ausgestiegen“, hieß es.
Der Abzug der verbleibenden Kämpfer hatte sich um zwei Tage verzögert. Die Busse warteten in dieser Zeit auf Anweisungen an der Evakuierungsstelle im Stadtbezirk Ramus.
In den letzten beiden Tagen sind laut den jüngsten Meldungen insgesamt etwa 9.500 Menschen aus den östlichen Stadtbezirken evakuiert worden. Ein Teil der Terroristen hatte es abgelehnt, aus Aleppo abzuziehen.
Nach Beginn der Sonderoperation der syrischen Armee zur Befreiung der besetzten Wohnviertel sollen sich die Terroristen jedoch mit der Armeeführung in Verbindung gesetzt und sich bereit erklärt haben, Aleppo zu verlassen, sollten ihnen sichere humanitäre Korridore zur Verfügung gestellt werden.

Ukrinform: Bei einem Gefecht am Switlodarsker Bogen sind fünf Soldaten ums Leben gekommen. Das teilte die Pressestelle der Antiterror-Operation (ATO) am Sonntag mit.
Die russischen Besatzungstruppen hätten laut der Pressestelle am Sonntag versucht, die ukrainischen Einheiten am Switlodarsker Bogen aus ihren Stellungen zu vertreiben. Nach dem zweistündigen Gefecht hätten die ukrainischen Einheiten den Terroristen eine Niederlage zugefügt. Dabei seien fünf Soldaten gestorben. Sechs weitere Militärs seien verletzt worden. Vier Soldaten hätten leichte und zwei mittelschwere Verletzungen erlitten.
Nach Angaben der ukrainischen Aufklärung seien bei dem Gefecht rund 20 Terroristen getötet und bis 30 verwundet worden.

 

Lug-info.com: Angriffe der ukrainischen Streitkräfte bei Debalzewo (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Zum Stand um 11:00 morgens bleibt die Lage im Gebiet von Debalzewo angespannt. Der Gegner stellt die Beschüsse der Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Kalinowka und Logwinowo mit Artilleriegeschützen nicht ein“, sagte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko.
„Die ukrainischen Streitkräfte setzen die Versuche fort, unsere Verteidigung zu durchbrechen, aber die Kräfte der Volksmiliz unterbinden dies erfolgreich“, sagte er.
„Der Gegner erleidet Verluste, aber trotzdem versucht er gleichzeitig an einigen Abschnitten an der Kontaktlinie durchzubrechen, unter anderem im Gebiet von Kalinowka.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte gibt die Verluste um ein Mehrfaches zu niedrig an. So betrugen nach Angaben des Stabs der „ATO“ die Verluste der ukrainischen Streitkräfte 5 Tote und 6 Verletzte, während gleichzeitig aus zuverlässigen Quellen von 10 Toten und mehr als 30 Verletzten die Rede ist“, teilte der Pressedienst der Volksmiliz mit.

de.sputniknews.com: US-Nato-Botschafter: Moskau plant keinen Allianz-Überfall
Russland hat nicht vor, die Nato anzugreifen, wie der US-Botschafter bei der Nato, Douglas Lute, am Montag gegenüber dem TV-Sender ABC News sagte.
„Ich glaube nicht, dass heute jemand in Russland die Nato angreifen will. Dies bedeutet aber nicht, dass wir keine Verantwortung für eine Absicherung solcher Verbündeten wie Estland tragen, die sich an vorderster Linie befinden, also eine Landgrenze zu Russland haben“, so Lute.
Vor allem sei die Allianz nun auch für diejenigen Verbündeten verantwortlich, die potentiell „Hackerangriffen“ oder einer „Kampagne von Falschmeldungen“ durch Moskau ausgesetzt werden könnten.
Obwohl die angeblichen russischen Hackerattacken während des US-Wahlkampfs nicht auf der Tagesordnung der für Montag in Brüssel angesetzten Sitzung des Russland-Nato-Rates stehe, schnitten einige Verbündete diese Frage trotzdem an.
Im Oktober hatte das US-Innenministerium die russische Regierung der Beteiligung an Hackerangriffen beschuldigt, die vor den Wahlen auf US-Politiker und Parteien verübt worden waren. Daraufhin hatte Russlands Präsident Wladimir Putin mehrmals mitgeteilt, Moskau beschäftige sich nicht mit Hacker-Angriffen auf Staatsniveau und habe mit den Angriffen nichts zu tun.
Zuvor hatte WikiLeaks mehr als 19.000 interne E-Mails der Demokraten veröffentlicht. Diese Korrespondenz zeugte davon, dass die Parteifunktionäre bei den Präsidentschaftsvorwahlen, allen Regeln zum Trotz, Hillary Clinton zu Ungunsten ihres Konkurrenten Bernie Sanders ihre Unterstützung zugesichert hatten. Die Verantwortung für die Cyber-Attacke auf die Server der US-Demokraten hatte angeblich der Hacker Guccifer 2.0 übernommen.

Nachmittags:

Ukrinform: Das Verteidigungsministerium konnte die Information zur Eroberung von Positionen des Gegners nicht bestätigen
Dies erklärte der Chef des Führungsstabes der Streitkräfte der Ukraine Alexandr Sirsky während einer außerordentlichen Pressekonferenz am Montag, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
„Ich kann sicher sagen, dass wir unsere Positionen nicht aufgegeben haben, der Feind hat sich zurückgezogen, wir haben ein großes Territorium erobert und es kam zu einer Verbesserung vor Ort“, sagte Sirsky.
Er betonte, dass der Kampf am Tag und in der Nacht geführt wurde, so dass die operative Lage bisher nicht vollständig verständlich sei…

De.sputniknews.com: Etwa 20 gewaltbereite Männer haben am Montag ein Büro des russischsprachigen Nachrichtenportals RIA Novosti der internationalen Nachrichtenagentur „Rossiya Segodnya“ in der ukrainischen Hauptstadt Kiew gestürmt.
Damit wollten sie offenbar eine Videobrücke zwischen ukrainischen Städten im Rahmen eines Kongresses ukrainischer Landsmannschaften Russlands unterbrechen. Die aggressiven jungen Männer sollen dabei antirussische Losungen schreien. Mitarbeiter der Agentur mussten die Polizei rufen.
Erst nach der Ankunft der Sicherheitskräfte verließen die Radikalen das Büro. Mittlerweile nahm das Büro seine Aktivitäten wieder auf.

Ukrinform: Die Ukraine und die EU haben ein Abkommen über die Finanzierung der Programme für grenzüberschreitende Zusammenarbeit unterzeichnet.  Die Unterzeichnung fand am Montag, im Rahmen der Tagung des Rates der Assoziation Ukraine – EU in Brüssel statt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform.
Es geht um die Programme „Ukraine- Polen-Weißrussland 2014 – 2020“, „Ukraine – Rumänien 2014 – 2020“, „Ukraine – Ungarn – Slowakei – Rumänien 2014 – 2020“, „Басейн 2014 – 2020“.  Vom Gesamtetat in Höhe von 402 Millionen Euro stellt die EU 366 Millionen zur Verfügung. 10 Prozent sollen Partnerländer finanzieren. Im Rahmen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit werden Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur, zur Unterstützung der Grenzsicherheit, der kleinen und mittleren Unternehmen, Kultur- und Sicherheitsprojekte sowie Projekte im Bereich Migration finanziert.

Lug-info.com: Die Wasserversorgung nach einem Zeitplan und die Umverteilung des Wasser aus eigenen Quellen erlaubt es, die Wasserversorgung auf dem gesamten Territorium der Republik sicherzustellen, teilte der Zivilschutzminister der LVR Sergej Iwanuschkin mit.
Er merkte an, dass die Situation mit dem Wasser unverändert ist, die Wasserlieferung von der von Kiew kontrollierten westlichen Filterstation aus ist auf ein Minimum heruntergefahren, etwa 200 Kubikmeter pro Stunde, das Petrowskij-Wasserwerk arbeitet nicht.

de.sputniknews.com: Papst-Gesandter überrumpelt Kiew mit Donbass-Besuch
Erzbischof Claudio Gugerotti, der apostolische Nuntius der Ukraine, hat Lugansk und Donezk besucht und Kiew damit offenbar wenig positiv überrascht, wie die russische Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag schreibt.
Während des Besuchs sprach Gugerotti mit der Führung der Orthodoxen Eparchie und dem Metropoliten von Lugansk und Altschewsk, Mitrofan, darüber, „was in der Welt getan werden kann, damit sie diesen Krieg nicht vergisst“.
„Leider ist es in der Welt nicht mehr aktuell, sich an die Ukraine zu erinnern“, sagte Gugerotti.
Doch die wichtigste Nachricht seines Besuchs war, dass Papst Franziskus den Wunsch geäußert habe, die Region zu besuchen. „Sag ihnen, dass ich bei ihnen bin, sag dies laut, sag, dass ich sie nicht vergesse, jeden Tag bete, dass dieser Krieg zu Ende geht“, richtete der Vertreter des Heiligen Stuhls aus.
Die Behörden der Volksrepubliken hätten seinem Besuch keine Steine in den Weg gelegt und ihn und die Delegation gut empfangen.
Der Besuch des Nuntius im Donezbecken war eine Überraschung für alle, darunter auch für die ukrainischen Behörden. Der Abgeordnete der Obersten Rada, Viktor Jelenski, äußerte Zweifel in Bezug auf einen möglichen Besuch des Papstes in den Gebieten, die die Ukraine als okkupiert betrachtet. Ihm zufolge bleibt selbst die Frage des Ukraine-Besuchs des Papstes trotz mehrerer Einladungen unklar. „Er nahm die Einladung mit Dankbarkeit an, doch ich habe keinen Bericht über Daten eines solches Besuchs gesehen. Natürlich ging es um einen Besuch der Ukraine und nicht der besetzten Gebiete“, so Jelenski.
„Details, Gründe und Umstände der Organisation des Besuchs sollten gründlich analysiert werden“, sagte auch Andrej Jurasch vom ukrainischen Kulturministerium, der den Besuch des apostolischen Nuntius im Donezbecken als Beitrag des Heiligen Stuhls zur territorialen Integrität der Ukraine bezeichnete. „Der Vatikan bemüht sich, eine ausgewogene Politik zu führen und einen eigenen Kurs bei allen Sujets und Ereignissen zu behalten“, hieß es weiter. „Der Besuch fand vor den Weihnachtsfeiertagen statt, ein weiterer Beweis dafür ist, dass der Vatikan in Bezug auf Konfliktgebiete, darunter das Donezbecken, einen eigenen Kurs verfolgt, der mit den in der Erklärung von Havanna festgeschriebenen Richtlinien verbunden ist“.
Eine andere Sache sei, dass der ukrainische Staat – und Gugerotti stimmte dem eindeutig zu – die zeitweilig unkontrollierten Territorien der Gebiete Donezk und Lugansk als Territorium der Ukraine anerkenne, und seine Reise ein ziemlich ausgewogener Entschluss sei. Einerseits bestätige dies die allgemein ukrainische Position zu den betreffenden Gebieten. Andererseits gehe es um einen Beitrag, den der Vatikan in der Rückkehr der Integrität des ukrainischen Staates sehe.  Ein solcher Besuch sollte mit dem ukrainischen Staat auf höchstem Niveau abgestimmt werden. „Hoffentlich sei dies gemacht worden“, so Jurasch.

Lug-info.com: „Die Abteilungen der Volksmiliz der LVR kontrollieren vollständig die Situation im Gebiet von Debalzewo, wo die Kiewer Truppen den Beschuss unserer Positionen fortsetzen. Offensichtlich will die ukrainische Seite den Konflikt im Donbass auf militärischem Weg lösen und nicht auf friedlichem, wie sie erklärt hat“, sagte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko.

De.sputniknews.com: Eine erste Gruppe von verletzten Angehörigen der syrischen Volksmilizen und Schiiten ist am Montag aus den von der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) kontrollierten Dörfern Fouaa und Kefraya der syrischen Provinz Idlib, etwa 320 Kilometer von Damaskus entfernt, evakuiert worden, wie der TV-Sender Al Mayadeen berichtet.
Eine Kolonne aus Bussen und Rettungswagen ist demnach auf dem Wege in die von der Regierungsarmee kontrollierten Provinz Hama….

Dnr-news.com: In der Ukraine wurden Mitarbeiter einer Handelsfirma festgenommen, die Lebensmittel in die DVR und LVR, deklariert als Exportware, aufgrund der Handelsblockade durch die ukrainische Armee lieferte. In der Staatsanwaltschaft der Ukraine bezeichnete man diese Menschen als organisierte verbrecherische Gruppierung, die Mitarbeiter der Firma wurden wegen „Finanzierung von Separatismus“ verhaftet.
Die Staatsanwaltschaft des Kiewer Oblast und Mitarbeiter des SBU (Sicherheitsdienst der Ukraine – Anm. d. Übers.) nahmen Mitglieder einer Gruppe fest, die in den Jahren 2015-16 einen illegalen Kanal zur Lebensmittelversorgung in die okkupierten Gebiete der Donezker und Lugansker Oblaste als angebliche Exportware organisierten“ erklärte der Generalstaatsanwalt der Ukraine Juri Luzenko.
Seinen Worten  nach waren die Waren angeblich für Georgien, Aserbaidschan und en Iran bestimmt, in einem Gesamtumfang von mehr als 1,5 Mrd. Griwna.
Im Resultat der Ermittlungen wurden 5 Menschen wegen der Finanzierung von Separatismus festgenommen, 160 Transportmittel wurden beschlagnahmt, mit denen die Lebensmittel in die L/DVR gebracht wurden, beschlagnahmt wurden ebenfalls 201 Bankkonten, die für diese illegalen Machenschaften genutzt wurden, sowie mehr als 500t Metallprodukte, die aus der LVR stammen, aber auch 1 Mio. Griwna an Bargeld“, erklärte man in der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine.

de.sputniknews.com: Bob- und Skeleton-WM 2017 statt in Sotschi nun in Königssee
Die Bob- und Sleketon-Weltmeisterschaft 2017, die ursprünglich in zwei Monaten in Sotschi stattfinden sollte, wird in Königssee ausgetragen, meldet die Agentur R-Sport unter Verweis auf den Bob- und Skeleton-Weltverband IBSF.
Nach dem Skandal hatte der Generalsekretär und Sportdirektor des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland e. V. (BSD), Thomas Schwab, vorgeschlagen, die Bob- und Skeleton-WM in seinem Land auszutragen.
In der IBSF-Erklärung wird hervorgehoben, dass bei der Wahl des neuen Austragungsortes mehrere Faktoren entscheidend gewesen seien: minimale Finanzauswirkungen auf die Mannschaften, die Beibehaltung des Zeitraumes und der ursprünglichen Fristen, die Erfahrungen auf Betreiber- und Logistikebene bei der Organisierung der zweiwöchigen Wettkämpfe in einer so kurzen Frist sowie die Zugänglichkeit der Bobbahn im Laufe von zwei Wochen.
„Die meisten Teams werden kurz vor der WM in Europa zu den Wettkämpfen um den Weltcup antreten, deshalb wurde einer europäischen Bobbahn die Priorität eingeräumt. Aus diesen Gründen wurde Königssee ausgewählt“, heißt es in der Meldung.
Die Verlegung dieser Wettkämpfe hatte der IBSF am 13. Dezember bekanntgegeben. Grund war der von den Skeleton-Auswahlen Lettlands und Südkoreas erklärte Boykott nach der Veröffentlichung des zweiten Teils des McLaren-Reports der unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA). Demnach findet die Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaft vom 13. bis 26. Februar in Königssee statt.

De.sputniknews.com: Die ukrainischen Streitkräfte haben Stellungen der Lugansker Volksmilizen bei Logwinowo unter Artilleriebeschuss genommen, wie der Pressedienst der Volksmilizen des selbsterklärten Volksrepublik Lugansk mitteilte. Diese Ortschaft liegt direkt an der Fernstraße Artjomowsk-Debalzewo.
Im Netz sind erste Aufnahmen vom Artilleriefeuer durch die ukrainischen Streitkräfte aufgetaucht. Diese wurden vom ukrainischen Volksdeputierten Andrej Losowoi auf Facebook veröffentlicht. Ihm zufolge wurden die Bilder von einem ukrainischen Soldaten aufgenommen.
Am Sonntag hatten die ukrainischen Streitkräfte versucht, in die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk vorzudringen. In der Ortschaft Kalinowka hatten sie 150 Geschosse aus durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen abgefeuert. Die ukrainischen Soldaten konnten die Verteidigungslinie der selbsterklärten Volksrepublik jedoch nicht durchbrechen und mussten sich schließlich zurückziehen, wie der russische TV-Sender „Swesda“ am Montag berichtet.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 1684 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 54 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm, 310 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen, drei Schüsse mit Panzergeschützen durchgeführt sowie 872 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgeschossen. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Schirokaja Balka, Shelesnaja Balka, Oserjanowka, Wasiljewka, Jasinowataja, Spartak, Wesjoloje, Staromichajlowka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Belaja Kamenka, Kominiternowo, Nabereshnoje, Sosnowskoje, Nowaja Tawrija, Leninskoje, Sachanka, Besymennoje und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch den Artillerie- und Mörserbeschuss von den Positionen der ukrainischen Verbrecher kam es zu folgenden Zerstörungen:
– im Kalininskij-Bezirk von Gorlowka wurde in der Folge eines direkten Treffers ein Haus beschädigt;
– im Petrowskij-Bezirk von Donezk wurde ein Wohnhaus beschädigt;
– in Kominternowo wurden sieben Häuser beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Galizinowka, 17 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei Mehrfachraketenwerfern „Grad“ bemerkt;
– Kurachowo, 20 km von der Kontaktlinie, es wurden die Stationierung von vier Mehrfachraketenwerfern „Smertsch“ bemerkt;
– Talakowka, 6 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen von drei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ entdeckt.
Außerdem wird ein Abzug von Waffen und Militärtechnik von den Lagerorten, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, in das Gebiet von Swetlodarskoje (6km von der Kontaktlinie) bemerkt, unter anderem zehn Panzer.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Die militärisch-politische Führung der Ukraine gibt trotz der übernommenen Verpflichtungen zur Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung gemäß den Vereinbarungen im „Minsker Format“ die Versuche nicht auf, die Lage im Donbass zu stabilisieren.
Gestern haben ukrainische Soldaten weitere Angriffshandlungen in Richtung Kalinowka im Debalzewo-Bezirk unternommen. In der Folge dessen sind mehr als zehn ukrainische Familien ohne Ernährer (Vater, Sohn, Enkel) und mehr als 20 Familien werden ihre „Verteidiger“ als Invaliden begrüßen.
Die massiven Beschüsse und Angriffshandlungen der ukrainischen Terroristen wurden auch in Richtung der Ortschaften Kominternowo, Leninskoje und Sachanka nicht beendet.
Dank der fachkundigen Führung des Kommandos und der geschlossenen und perfektionierten Handlungen der Soldaten der Volksmiliz erleidet der Feind deutliche Verluste und alle „Ausfälle“ erweisen sich als nutzlos.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte seinerseits verheimlicht sorgfältig die Verluste durch die, wie deutlich wurde, alkoholbedingten Einfälle der ukrainischen Offiziere, um ein Absinken des ohnehin zerrütteten moralisch-psychischen Zustands und Kampfgeistes unter den Soldaten zu vermeiden. Und die ganze Schuld liegt bei der Hammelsturheit der ukrainischen militärisch-politischen Führung, die den brudermörderischen Krieg nicht beenden und sich an den Verhandlungstisch setzen will.
Gemäß Informationen von unserer Quellen unter den Soldaten der ukrainischen Streitkräfte verschlechtert sich die Lage in den Reihen der ukrainischen Truppen mit jedem Tag. Das Fehlen der notwendigen Versorgung der Soldaten mit warmer Kleidung, Medikamenten sowie Wärmepunkten und heißen Getränken auf den Positionen hat zur massenweisen Desertion aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte geführt. Im Zusammenhang damit wird in der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte die Ankunft einer Inspektion des Stabs der Führung der operativ-taktischen Gruppe „Mariupol“ erwartet, die absolut keine Informationen über die Lage der Dinge in den Einheiten hat.

De.sputniknews.com: Nach den Doping-Vorwürfen gegen russische Biathleten warnt Stefan Schwarzbach vom Deutschen Skiverband (DSV) vor übereiligen Schlüssen: Es müssten konkrete Namen und Fakten auf den Tisch, bevor weitreichende Konsequenzen gezogen würden, sagte er im Sputnik-Interview.
Wada-Ermittler Richard McLaren hatte zuvor in seinen Untersuchungen zum Doping-Skandal 31 Biathleten sowie mehrere Skilangläufer aus Russland belastet. Die Internationale Biathlon-Union IBU gründete daraufhin eine fünfköpfige Expertengruppe, die sich der Fälle annehmen und den Weltverband beraten soll. Die Experten sollen ihren Bericht am 22. Dezember vorlegen…

de.sputniknews.com: Ukraine hängt an ,Privatbankʻ: Kiew verstaatlicht größtes Geldhaus
Die ukrainische Regierung hat am Sonntag die Verstaatlichung der größten Bank des Landes, der „Privatbank“, beschlossen, wie das ukrainische Ministerkabinett auf seiner offiziellen Homepage meldet.
Die ukrainische Regierung unterstützte demnach den Vorschlag der Nationalbank sowie des Finanzstabilitätsrates zur Verstaatlichung der Bank. Damit übernimmt das ukrainische Finanzministerium die „Privatbank“ zu 100 Prozent. Der neue Chef der Behörde soll der ukrainische Ex-Finanzminister Alexander Schlapak werden.
„Die Verstaatlichung der,Privatbankʻ ist die einzige Möglichkeit, die Bank vor einem Scheitern und der Zerstörung des ganzen Bankensystems des Landes zu schützen“, wird der ukrainische Präsident Petro Poroschenko von Medien zitiert. Davon „hängt die finanziell-wirtschaftliche Situation des Landes ab“, gab er an.
Alle Einlagen der Kunden werden dem ukrainischen Staatschef zufolge gesichert.
Die „Privatbank“ ist die größte Bank der Ukraine. Hauptaktionäre waren Igor Kolomoiski (41,66 Prozent der Aktien) und Genadij Bogoljubow (33,25 Prozent). Kolomoiski bezeichnete die Verstaatlichung der Bank via Facebook als „typische feindliche Übernahme“.
Die Bank hat Reuters zufolge etwa 20 Millionen ukrainische Kunden, ihr Rekapitalisierungs-Programm konnte sie nach Angaben der Notenbank trotzdem nicht erfüllen. Zudem seien 97 Prozent der Unternehmenskredite an Firmen ausgelagert worden, die mit Anteilseignern der Bank verbunden seien. Am 1. Dezember betrug das Finanzloch der Bank umgerechnet 5,65 Milliarden US-Dollar.

Ukrinform:  Die Regierung hat die größte Bank der Ukraine PrivatBank zu 100 Prozent verstaatlicht. (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der Beschluss über die Verstaatlichung wurde in einer Sitzung der Regierung am Sonntagabend, nach der Sitzung des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, gefasst, heißt es in einer Regierungserklärung. Der Staat garantiere, dass die Bank weiter funktionieren werde und Geld der Kunden gesichert werde.
 Die Chefin der Nationalen Bank der Ukraine, Valeria Hontarewa, und Finanzminister, Olexandr Danyljuk, informierten die Regierung, dass Aktionäre der Bank die Verstaatlichung vorgeschlagen hatten, so die Erklärung. Die Regierung gehe davon aus, dass dieser Beschluss sowohl die PrivatBank als auch das ganze Banksystem gerettet habe.
Die Entscheidung des Ministerkabinetts der Ukraine über die Nationalisierung der PrivatBank werde ermöglichen, die Bank zu stabilisieren, die Mittel der Einleger der Bank zu erhalten, sowie die Stabilität des Finanzsystems des Landes sicherzustellen, sagte auf einem Briefing der Finanzminister der Ukraine, Oleksandr Danyljuk, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Gestern hat die Regierung eine sehr wichtige Entscheidung über den Einstieg des Staates in das Kapital der PrivatBank getroffen, jetzt ist die Bank im Besitz des Staates vertreten durch das Finanzministerium“, sagte Danyljuk.
„Dank der Übergabe der Bank in den staatlichen Besitz arbeitet die Bank weiter“, sagte Danyljuk.
Der Staat will die PrivatBank nach ihrer Stabilisierung verkaufen, erklärte der Finanzminister der Ukraine, Olexandr Danyljuk, auf einem Briefing am Montag.
Der Staat wolle einen so großen Anteil am Banksektor in seinem Besitz nicht haben und plane, die Bank nach ihrer Stabilisierung und nach einer Umsetzung ihres strategischen Entwicklungsplans zu verkaufen, sagte der Minister.
Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko hat einen Gesetzentwurf zu den zusätzlichen Garantien für Kunden der PvivatBank beim Parlament eingereicht.
Es handelt sich um dieselben Garantien wie für die staatliche Oschtschadbank, erklärte der Staatschef in seinem Kommentar über die Verstaatlichung der PrivatBank. Poroschenko rief alle Kunden der PrivatBank auf, Ruhe zu bewahren. Mit der Verstaatlichung wolle der Staat, das Geld der Kunden zu sichern und „es in einer erfolgreichen Bank zu vermehren“.

Ukrinform: Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) unterstütze die Entscheidung der ukrainischen Regierung, die PrivatBank zum Schutz ihrer Einleger, sowohl natürlicher als auch juristischer Personen, zu verstaatlichen, sagte der EBWE-Präsident Suma Chakrabarti, berichtet Ukrinform.
„Die langfristige Stabilität der PrivatBank, der größten Bank in der Ukraine, ist extrem wichtig für die wirtschaftliche Gesundheit des Landes. Wir halten die Entscheidung über ihre Verstaatlichung für richtig und sind bereit, den ukrainischen Behörden bei Bedarf Expertenhilfe zu leisten“, sagte Chakrabarti.
„Wir unterstützen voll und ganz die unermüdliche Arbeit der Nationalbank der Ukraine an der Reform des Bankensystems und die Gewährleistung der effektiven Verwaltung in diesem Sektor“, sagte Chakrabarti weiter.

Ukrinform: In Dnepr stürmt eine Menge die Bankautomaten
Die Nachricht über die Nationalisierung der PrivatBank hat eine Welle der Panik unter den Einwohnern von Dnepr ausgelöst. Dies wird von einem Ukrinform-Korrespondenten berichtet.
Die Bankfilialen sind geöffnet, jedoch sind sie überfüllt, die Leute beschweren sich, dass sie etwa 3 Stunden warten müssen, doch das Personal ist in einer Dringlichkeitssitzung. Es ist nur eine Kasse besetzt, die Selbstbedienungsterminals sind außer Betrieb. Die Menge stürmt die Bankautomaten, um mit der Karte Geld abzuheben… Vielen Menschen versuchen, ihr Konto zu leeren und die Karten sperren zu lassen…

De.sputniknews.com: Die Inflationsrate in Russland wird mit weniger als sechs Prozent die geringste seit 25 Jahren in Russland sein, wie Präsident Wladimir Putin am Montag bei einem Treffen mit Regierungsmitgliedern sagte.
„In mehreren Richtungen, und zwar in der Makrowirtschaft, haben wir merkliche Bewegungen zum Besseren hin zu verzeichnen. Es ist durchaus möglich – und so wird es wohl auch sein, dass wir die geringste Inflation der letzten 25 Jahre haben werden. Wie wir uns erinnern, betrug sie im Jahr 2011 6,1 Prozent, in diesem Jahr wird sie unter sechs Prozent liegen. Mit Sicherheit lässt sich bereits sagen, dass es 5,8 Prozent sein werden“, sagte Putin.

Lug-info.com: Die Generalstaatsanwaltschaft der Republik hat eine operative Ermittlungsgruppe zur Untersuchung der Verbrechen der Kiewer Truppen gegen Einwohner der LVR eingerichtet. Dies teilte heute der Generalstaatsanwalt der Republik Saur Ismailow mit.
„Wir haben in der letzten Woche ausreichend Material gesammelt, das darauf verweist, dass von Seiten der Ukraine in Bezug auf die Einwohner der Republik ungesetzliche Formen und Methoden der Kriegsführung in Verletzung der Minsker Vereinbarungen durchgeführt wurden, was unter anderem Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach sich zieht“, sagte er.
„Es wurde eine operative Ermittlungsgruppe gebildet, ihr gehören professionelle und erfahrene Mitarbeiter aus der Militärabteilung der Generalstaatsanwalt an“, teilte Ismailow mit.
„Deshalb wende ich mich an die Einwohner: wenn sie Opfer von Beschüssen geworden sind, wenn es Verletzungen gibt, materieller oder ideeller Schaden, haben Sie das klare Recht, sich an die regionalen Abteilungen der Ermittlungsorgane der Republik zu wenden sowie seit dem heutigen Tag an den Generalstaatsanwalt“, unterstrich er.

de.sputniknews.com: Russlands Kinder schicken Syriens Kindern 40 Tonnen Geschenke
Flugzeuge der russischen Luftstreitkräfte haben mehr als 40 Tonnen Geschenke, die im Rahmen der landesweiten Aktion „Kinder Russlands den Kindern Syriens!“ gesammelt wurden, nach Syrien gebracht, wie die Presseabteilung des russischen Verteidigungsministeriums mitteilt.
„Die Rucksäcke mit Konfekt, Basteleien und Schreibwaren haben Jungarmisten (Mitglieder der freiwilligen gesellschaftlichen Kinder- und Jugendorganisation „Bewegung junger Patrioten“ – Anm. d. Red.), Suworow-Schüler, Kadetten, Schülerinnen der Mädchenpension des Verteidigungsministeriums sowie gewöhnliche Schüler aus den Gebieten Tula, Moskau, Wologda, Twer, Kaluga, Kostroma und anderen Landesregionen gesammelt“, heißt es in der Mitteilung.
Laut der Verteidigungsbehörde sind die Angehörigen des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien gegenwärtig damit beschäftigt, diese Geschenke den syrischen Kindern zu überreichen. Dies geschehe in allen von den Regierungstruppen kontrollierten Gebieten des Landes.
Beispielsweise hat die 12-jährige Sidra Zaarur, die von Juni bis November in der Russischen Kinderklinik behandelt wurde, nachdem sie bei einem Beschuss durch Kämpfer in Aleppo beide Beine verloren hatte, von den Schülerinnen der Pension des russischen Verteidigungsministeriums eine Puppe bekommen, die ihr Offiziere des Versöhnungszentrums überreichten. „Im Vorfeld der Neujahrsfeierlichkeiten machen die russischen Kinder ihren syrischen Altersgefährten Geschenke. Sie wünschen ihnen Frieden und alles Gute. Eine Extra-Geschenksendung wird zur Übergabe im befreiten Aleppo vorbereitet und soll dort in nächster Zeit eintreffen. An der Aktion haben sich mehr als 20 Regionen Russlands beteiligt“, heißt es.
Die von den Jungarmisten in Tula initiierte Aktion „Kinder Russlands den Kindern Syriens“ hat in weniger als einer Wochen im ganzen Land Solidarität hervorgerufen.

Dnr-online.ru: Heute, am 19. Dezember, hat der Störungsdienst der Nowoasowsker Abteilung des Staatlichen Unternehmens „Donbassgas“ zahlreiche Beschädigungen an Verteilungsgasleitungen auf der Kirow- und der Korolew-Straße in Kominternowo in der Folge eines Artilleriebeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Dies teilt der Pressedienst von Donbassgas mit.
„Etwa 100 Verbrauchern mussten wir die Gasversorgung abstellen. An den beschädigten Abschnitten der Gasleitung wurde eine Störung lokalisiert. Derzeit hat die Reparaturbrigade Zugang für die Durchführung der Reparaturarbeiten. Die Situation wird dadurch erschwert, dass die Kämpfe jeden Moment wieder beginnen können“, teilte der leitende Ingenieur der Nowoasowsker Abteilung von Donbassgas Sergej Tschurilow von vor Ort mit.
Nach der Durchführung der Reparaturarbeiten ist geplant, die Gasversorgung der Verbraucher von Kominternowo wieder anzuschließen.

De.sputniknews.com: Ein Restaurant in Riga wollte eine Silvesterparty im Stil des Jahres 1943 organisieren und damit die Atmosphäre von Hitlers Okkupation wiederbeleben, meldet Sputnik Lettland. Der Bürgermeister von Riga, Nils Ušakovs, verbot die Veranstaltung.
Rigas Bürgermeister Nils Ušakovs postete am Montag auf Facebook, dass es im Restaurant, das sich im Kinogebäude „Splendid“ befindet, keine Nazi-Party geben werde. Das Kino gehört der Stadt, weshalb die Organisatoren über eine andere geschichtliche Epoche nachdenken sollten.

Rusvesna.su: Das russische Außenministerium reagierte auf den Überfall auf das Büro von RIA Novosti in Kiew
Das Außenministerium Russlands forderte von Kiew die strikte Einhaltung der internationalen Verpflichtungen zum Schutz der legitimen Rechte und Interessen von Medien ein.
„Wir sind empört über einen weiteren anti-russischen Streich der Radikalen und fordern vom offiziellen Kiew die strikte Einhaltung der internationalen Vereinbarungen zum Schutz der Rechte und Interessen von Medien, ebenso wie die Gewährleistung der Sicherheit der Journalisten“ hieß es im russischen Außenministerium.
„Wir rufen den Vertreter der OSZE zu Fragen der Pressefreiheit auf, eine prinzipielle Einschätzung dieses skandalösen Vorfalls zu geben“, betonte die Behörde weiter.
Wie Rusvesna berichtete, brachen heute etwa 20 junge Männer in das Büro der Agentur RIA Novosti ein und störten die Durchführung einer Videobrücke zwischen Moskau und verschiedenen ukrainischen Städten.
Die Polizei hat niemanden festgenommen.

De.sputniknews.com: Der UN-Sicherheitsrat hat die Entsendung einer Beobachtungsmission nach Aleppo beschlossen, die die Evakuierung von Zivilisten überwachen und ihnen humanitäre Hilfe erweisen soll. Die entsprechende Resolution Nummer 2328 wurde am Montag einstimmig verabschiedet.
Die Diskussion zum Resolutionstext hatte am Sonntag mehr als drei Stunden gedauert. Frankreich und Russland hatten ihre Entwürfe vorgelegt. Die Resolution beauftragt den UN-Generalsekretär, alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen, damit UN-Vertreter die Umsetzung des humanitären Völkerrechts in Ost-Aleppo überwachen können.

Ukrinform: Die Ukraine und Europäische Kommission haben am Montag ein Abkommen über die Finanzierung des Programms der Reformierung der Staatsverwaltung in der Ukraine unterzeichnet.
Die Unterzeichnung fand im Rahmen der Tagung des Rates der Assoziation Ukraine – EU in Brüssel statt, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. Für eine Reform der Staatsverwaltung im Zeitraum 2016-2020 stellt die EU 104 Millionen Euro bereit. 

Gefunden auf der Facebook-Seite der russischen Botschaft in Deutschland: Der russische Botschafter in der Türkei Andrej Karlow ist am Montag einem TV-Bericht zufolge bei einem Attentat in Ankara schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich in der Galerie für moderne Kunst in Ankara, in der am Montag eine russische Fotoausstellung eröffnet wurde. Der russische Botschafter war bei der Eröffnungszeremonie zugegen.

De.sputniknews.com: Die EU hat die Wirtschaftssanktionen gegen Russland offiziell um weitere sechs Monate verlängert, teilte der Pressedienst des EU-Rates am Montag mit. Laut dem russischen EU-Botschafter Wladimir Tschischow tut die EU dies nur, um die Einigkeit in den eigenen Reihen aufrechtzuerhalten…

Lug-info.com: Die LVR fordert von der OSZE, sich in die Situation im Gebiet von Debalzewo einzumischen, wo die Kiewer Truppen den zweiten Tag Durchbruchversuche unternehmen. Dies erklärte heute der bevollmächtigte Vertreter der Republik bei den Minsker Vereinbarungen Wladislaw Dejnego.
„Der Vertreter der LVR hat an den besonderen Vertreter des derzeitigen Leiters der OSZE in der Minsker Kontaktgruppe, den Koordinator der Kontaktgruppe Martin Sajdik eine offizielle Forderung gesandt, sich persönlich einzubringen und die Einmischung der OSZE-Mission in die Situation, die sich seit dem 18 Dezember an der Kontaktlinie im Gebiet von Debalzewo entwickelt hat, sicherzustellen“, sagte er.

Abends:

Rusvesna.su: Sawtschenko beschuldigt Poroschenko, ihre Ermordung vorzubereiten
Die Abgeordnete Nadeshda Sawtschenko erklärte in einem Interview mit dem Fernsehsender NewsOne, dass die Administration des Präsidenten der Ukraine Petr Poroschenko ihre Ermordung vorbereitet.
„Die Präsidentenadministration erhielt schon die Anweisung alles zu tun, um mich zu vernichten, zu verhaften, aber wenn dies nicht gelingt, dann mir alles anzuhängen, was sie wollen. Oder mich ganz einfach physisch zu vernichten“, sagte sie und fügte hinzu, dass sie auf alles gefasst sei und sie Datum und Tag kenne, wann es passieren soll.
„Die ukrainischen Diplomaten schreien in die ganze Welt hinaus, dass unser Feind Russland sei. Aber sie treiben weiter mit Moskau Handel“, kommentierte die Abgeordnete die schwierige Situation.
Ihren Worten nach hat sie, müde von den Lügen, beschlossen, alles so zu sagen, „wie es ist“.

De.sputniknews.com: Attentat auf den russischen Botschafter in der Türkei (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der Attentäter, der den russischen Botschafter in der Türkei, Andrej Karlow, schwer verletzt hatte, ist getötet worden. Das berichtete der Fernsehsender NTV vor Ort.
Zuvor hatten türkische Medien von einem bewaffneten Überfall auf Karlow berichtet, der der Eröffnung einer Bildausstellung in einer Galerie in Ankara beiwohnte. Verletzt worden seien auch drei andere Menschen. Die Polizeioperation in der Galerie sei abgeschlossen, hieß es.
Der bei einem Anschlag in einer Galerie in Ankara schwer verletzte Botschafter Russlands in der Türkei, Andrej Karlow, ist gestorben. Das bestätigte das russische Außenministerium am Montag.
Karlow hatte an der Eröffnung einer Fotoausstellung referiert, als plötzlich Schüsse fielen. Angeschossen wurden auch drei andere Anwesende. Der Botschafter wurde in eine Klinik gebracht, konnte aber nicht gerettet werden.
(Die Ereignisse im Live-Ticker unter: https://de.sputniknews.com/politik/20161219313830915-russland-botschafter-attentat-tod/)


Lug-info.com: Angriffe im Raum Delalzewo (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Bemühungen der Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung haben es erlaubt, ein „Regime der Ruhe“ im Gebiet von Debalzewo zu erreichen, wo die Kiewer Truppen zwei Tage lang Durchbruchversuche unternommen haben. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko mit.
„Der Stand am 19. Dezember um 18:00 ist der, dass dank der Anstrengungen des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination in Richtung Debalzewo ab 17:00 ein „Regime der Ruhe“ installiert wurde. Die ukrainische Seite hat das Gemeinsame Zentrum zur Kontrolle und Koordination gebeten, ein „Regime der Ruhe“ einzurichten, um ihre Toten und Verletzten bergen zu können“, sagte er.
„Gestern Abend hat die ukrainische Seite auch eine „Ruhe“ erbeten und sie zur Umgruppierung ihrer Abteilungen und zur Vorbereitung eines konzentrierten Artillerieschlags auf die Positionen der Volksmiliz der LVR genutzt, wonach in der gesamten Debalzewer Richtung ein Angriff begann“, sagte Marotschko.
Die Kiewer Truppen haben das zuvor mit Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination vereinbarte „Regime der Ruhe“ verletzt und wieder einen Beschuss der Positionen der Volksmiliz der LVR im Gebiet von Debalzewo begonnen. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko mit.
„Um 20 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte unter Nutzung des „Regimes der Ruhe“ sich umgruppiert und Munition herangebracht und wieder den Beschuss der Positionen der Volksmiliz in Richtung Debalzewo begonnen“, sagte er.

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