Presseschau vom 18.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Dnr-online.ru: Am 17. Dezember hat die Mitarbeiterin des Informationsministeriums der DVR Marija Pirogowa den Verteidigern des Flughafens Briefe von Kindern mit Glückwünschen zum Neuen Jahr übergeben.
„Für unsere Verteidiger, die Kämpfer von „Sparta“ haben wir Karten von Kindern des Zentrums für soziale und psychologische Rehabilitation, von Schülern höherer und Kindern der unteren Klassen in der DVR gebracht. In jedem Brief, jeder Karte wünschen die Kinder den Soldaten, dass der Krieg bald endet und sie keine Waffen mehr tragen müssen“, berichtete Marija Pirogowa.
Vertreter der Abteilungen dankten allen Kindern für die Briefe, Zeichnungen und Karten. Die Soldaten wünschten den Kindern und ihren Eltern Frieden, dass der Krieg ende und alle am Leben und gesund bleiben.

https://youtu.be/yCoZhdCLwjQb

 

De.sputniknews.com: Terroristen kämpfen mit Chemiewaffen: Damaskus übergibt Den Haag Beweise.
Die syrische Regierung hat der zuständigen Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) Beweise dafür übermittelt, dass die Terroristen Senfgas einsetzen, wie der Sprecher der syrischen Behörde für die Umsetzung der Chemiewaffenkonvention, Samer Abbas, am Sonntag mitteilte.
„Wir haben der Mission sämtliche Dokumente vorgelegt. Diese wurden geprüft und akzeptiert. Die Mission soll nun nochmals Syrien besuchen, um Proben zu entnehmen, die schließlich analysiert werden sollen“, so Abbas.
Bei den vorgelegten Dokumenten handele sich um die von russischen Experten gesammelten Beweise für den Einsatz einer mit Senfgas gefüllten 240-Milimeter-Mine am 31. Oktober 2016 in der Ortschaft Maarat Umm Hawsh in der syrischen Provinz Aleppo. Die Mission soll bislang allerdings nur Dokumente zur Durchführung einer Untersuchung bekommen haben. Die konkreten Proben seien plombiert worden und sollen im Januar 2017 nach der Lösung finanzieller Probleme nach Den Haag geliefert werden.
Die Organisation für das Verbot chemischer Waffen ist seit dem 12. Dezember auf Anfrage der syrischen Regierung in Damaskus tätig. Die Mission besteht aus Experten aus den USA, Großbritannien, Australien, der Slowakei und Slowenien. Die OPCW ist eine unabhängige internationale Organisation, die durch die Vertragsstaaten der Chemiewaffenkonvention gegründet wurde. Sie hat ihren Sitz in Den Haag und ist vertraglich mit der Uno verbunden.

 

De.sputniknews.com: Russische Hacker enthüllten NSA-Affäre? – alles nur eine Medien-Fantasie.
Die Enthüllungsplattform WikiLeaks hat die vertraulichen Bundestagsakten nicht von den russischen Hackern, wie deutsche Medien zuvor behauptet hatten, sondern von einem Mitarbeiter des Parlaments bekommen, wie der „Spiegel“ nun berichtet.
Als im Dezember berichtet wurde, dass die NSA die Möglichkeiten der deutschen Nachrichtendienste ausnutzte, um europäische Politiker auszuspionieren, hatten deutsche Medien die Schuld sofort angeblich russischen Hackern zugeschrieben. Doch nun hat sich herausgestellt, dass die Schuldigen im Bundestag selbst zu suchen sind. Die Ermittler gehen jetzt offenbar davon aus, dass es sich bei den skandalösen Veröffentlichungen um keine Cyberattacke von außen, sondern eine undichte Stelle im Inneren handelte.
Bundestagspräsident Lammert beauftragte darum die hauseigene Polizei des Parlaments und die Berliner Staatsanwaltschaft mit einer internen Suche nach dem Täter, wie die ARD unter Berufung auf die Bundestagsverwaltung berichtet.
Ermittelt werde unter Mitarbeitern und Abgeordneten wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses.
Begründet wurde dieses Vorgehen damit, dass die Enthüllungsplattform WikiLeaks Anfang Dezember wesentlich mehr geheime Daten veröffentlicht habe, als bei einem Hackerangriff auf den Bundestag 2015 zuvor gestohlen worden seien, schreibt der „Spiegel“. Außerdem seien weder Mitarbeiter noch Abgeordnete aus dem Umfeld des NSA-Ausschusses von der damaligen Hackerangriffen betroffen gewesen.
Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf anonyme Quellen aus dem BND berichtet, die Dokumente seien infolge eines Cyberangriffs durch russische Hacker an WikiLeaks gelangt. Am 1. Dezember hatte WikiLeaks Tausende als geheim eingestufte Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestages veröffentlicht. Darunter waren auch Daten über eine enge Zusammenarbeit zwischen der NSA und Bundesnachrichtendienst (BND), die im Frühling 2015 einen regelrechten Skandal auslösten.
Der Bundestag war im Mai 2015 von unbekannten Hackern angegriffen worden. Damals hatten die deutschen Behörden erklärt, die Verbrecher sollen keinen Zugang zu streng vertraulichen Informationen bekommen haben. Das Bundesinnenministerium hatte auch ausgeschlossen, dass diese Attacke Hacker aus dem Ausland verübt haben.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben n den letzten 24 Stunden fünfmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde dreimal das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde zweimal aus Richtung Popasnaja mit 152mm-Artilleriegeschützen und 82mm-Mörsern beschossen.

 

De.sputniknews.com: Wegen „russischer Bedrohung“: London verlängert Ausbildung für ukrainische Soldaten.
Großbritannien wird einer Erklärung des britischen Verteidigungsministers Michael Fallon zufolge auch weiterhin ukrainische Soldaten trainieren, wie der TV-Sender ITV am Sonntag berichtet.
Britische Ausbilder sollen sich demnach gemäß einer neuen Anordnung bis Anfang 2018 in der Ukraine aufhalten und dort Militärs bei der Ausbildung unterstützen. „Diese Verlängerung wird Tausenden ukrainischen Truppen eine erstklassige Ausbildung durch weltbeste Streitkräfte garantieren“, so Fallon.
„Die Fortsetzung der britischen Ausbildung ukrainischer Streitkräfte ist auch eine klare Botschaft, dass wir die Ukraine unterstützen und ihr im Sinne von Souveränität, Unabhängigkeit und territorialer Integrität angesichts eines immer bedrohlicheren Russlands weiter zur Seite stehen.“
Im März 2017 sollen über 5000 ukrainische Soldaten den Trainingskurs unter Leitung britischer Ausbilder absolviert haben. Fachleute aus Großbritannien bringen ukrainischen Soldaten derzeit angeblich „nicht-letale“ Kompetenzen wie Erste Hilfe auf dem Schlachtfeld, Entschärfung selbstgebauter Bomben, Kommunikation und Evakuierung von Menschen im Angriffsfall bei.

 

Dan-news.info: „Gestern tagsüber haben die ukrainischen Truppen das Dorf Nabereshnoje beschossen. Während des Beschusses wurde dort ein Wohnhaus beschädigt. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Außerdem teilte der Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk von Donezk Konstantin Tschalyj mit, dass die Ortschaft gestern von 22:00 bis 23:00 Uhr mit Mörsern beschossen wurde, es wurden etwa 10 Granaten abgeschossen. „Opfer und Zerstörungen wurden nicht festgestellt“, fügte er hinzu.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: „USA verletzten Atom-Deal“: Teheran fordert Sechser-Treffen.
Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Zarif hat in einem Schreiben an die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini ein Treffen der Sechser-Gruppe zum iranischen Atom-Deal vorgeschlagen, wie die Agentur IRNA meldet.
Als Anlass dafür gilt die Entscheidung der USA, ihre Iran-Sanktionen für weitere zehn Jahre zu verlängern. Dem iranischen Außenminister zufolge verletzt Washington damit wiederum die Bedingungen des Abkommens, welches im Juli 2015 in Wien verabschiedet worden war. Der Iran kommt eigenen Aussagen nach allen seinen Verpflichtungen nach.
Am 1. Dezember hatte der US-Senat mit einer klaren Mehrheit einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Sanktionen gegen den Iran um zehn weitere Jahre verlängern sollte. Der iranische Außenminister Mohammad Dschawad Zarif erklärte daraufhin, Teheran würde das Atomabkommen kündigen, wenn die USA ihre Sanktionen verlängern sollten.
US-Präsident Barack Obama hatte die Verlängerung der Iran-Sanktionen zwar nicht direkt signiert, diese jedoch trotzdem als Gesetz gebilligt.
Der Iran und die Sechser-Gruppe (die fünf UN-Vetomächte und Deutschland) hatten am 14. Juli 2015 in Wien eine Lösung im jahrelangen Atomstreit erzielt. Das Papier konzipierte einen gemeinsamen, umfassenden Handlungsplan, dessen Erfüllung zur Aufhebung der Wirtschaftssanktionen führen soll, die der UN-Sicherheitsrat, die USA und die EU zuvor gegen den Iran verhängt hatten.
Der Iran verpflichtete sich demnach, im Reaktor von Arak kein waffenfähiges Plutonium mehr zu produzieren. Der Aktionsplan trat am 16. Januar 2016 in Kraft. Ende Februar erklärten Vertreter der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), Teheran komme seinen Verpflichtungen nach.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR/rusvesna.su (Bild):
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten das Regime der Feuereinstellung 960-mal verletzt. Dabei hat der Gegner 114 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 220 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm, 24 Panzergeschosse sowie 443 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgefeuert. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Schirokaja Balka, Michajlowka, Pantelejmonowka, Krutaja Balka, , Jasinowataja, Spartak, Mineralnoje, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Nabereshnoje, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch das Mörserfeuer von den Positionen der ukrainischen Verbrecher wurden in Nabereshnoje drei Häuser beschädigt.
In Folge des Artilleriebeschusses von Seiten der ukrainischen Truppen wurde ein Soldat der Volksmiliz der DVR verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 122mm-Haubitzen „Gwosdika“ beobachtet;
– Schirokino, 1 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerstellungen von drei Mörsern des Kalibers 82mm entdeckt.
Die Informationen über Verletzung der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Mit Einbruch der Kälte kämpfen die ukrainischen Streitkräfte mit dem Problem von Massenerkrankungen der Soldaten in der „ATO“-Zone. Allein im 3. Bataillon der 72. Brigade befinden sich 30 Prozent des Personals in Behandlung und zwei Soldaten starben an Unterkühlung.
Ein anderes Bild zeigt sich in den nationalistischen Bataillonen, denen Freiwilligenorganisationen lieber und öfter humanitäre Hilfe leisten, weil sie dafür Geldprämien erhalten. Entsprechend sind der Krankenstand und die Sterblichkeit dort wesentlich niedriger als in den ukrainischen Streitkräften.
Die Überfüllung der Krankenhäuser und der Mangel an Medikamenten zwingen die Kommandeure der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte, zahllose Berichte an das übergeordnete Kommando bezüglich ihrer Versorgung mit Medikamenten zu schreiben. Und das geschieht in der Zeit, wo die Ukraine riesige Geldmittel aus dem Ausland zur Erhöhung der Kampffähigkeit ihrer Streitkräfte erhält.
Vom Kommando der „ATO“ werden zur Erfüllung des Befehls P. Poroschenkos Maßnahmen durchgeführt, um alle „Wehrpflichtigen“ in der „ATO“-Zone in den Vertragsdienst zu überführen, weil die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die ihre Zeit abgedient haben, nicht den Wunsch äußern einen Vertrag über Militärdienst abzuschließen. Wehrpflichtige werden gewaltsam, durch aktive Propaganda, hohe Soldzahlungen und kurze Vertragszeiten zum Vertragsdienst in den ukrainischen Streitkräften herangezogen und wo das nicht „durchdringt“ durch Drohungen mit Repressionen gegen Verwandte und Freunde. Unter das „Vertragssieb“ fallen selbst solche Soldaten, die in den ukrainischen Streitkräften 2 bis 5 Monate Dienst getan haben und noch Dienst an den Checkpoints entlang der Kontaktlinie tun.

 

De.sputniknews.com: „Papst wäre gern gekommen“ – Vatikan-Gesandter predigt in Ost-Ukraine.
Am Sonntag besucht Erzbischof Claudio Gugerotti, der päpstliche Nuntius in der Ukraine, mit seiner Predigt eine katholische Kirche in der selbsterklärten Lugansker Volksrepublik in der Ost-Ukraine. Der Papst selbst wäre demnach auch gern vor Ort gewesen, berichten Medien.
Das Hauptziel des Besuchs sei es, den Menschen, vor allem den Katholiken, „die Nähe und die Liebe des Papstes“ am Vorabend der bevorstehenden Weihnachtsfeiertage zu übermitteln, so der Nuntius.
Zuvor hatte der Erzbischof auch Donezk besucht. In beiden Orten segnete er die Gläubigen im Namen des Papstes.
„Es ist die größte Freude, dass ich euch die wärmsten Umarmungen und den Segen des Heiligen Vaters Franziskus überbringen und schenken kann“. Seine Anwesenheit sei eine Vertretung für den Papst. „Der Papst kann persönlich nicht hierher kommen“, aber „er wäre sehr gerne unter euch gewesen“, so Gugerotti.
Dabei betonte er auch, dass die Regierungen der nach dem gewalttätigen Umsturz vom Frühjahr 2014 selbsterklärten Volksrepubliken Donezk (DNR) und Lugansk (LNR) weder den Vorbereitungen noch der Durchführung der Besuche im Wege standen. „Man hat uns sogar abgeholt, alles ist gut bei uns“, so der päpstliche Nuntius.
Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem nationalistischen Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 9.000 Menschenleben gefordert.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Zusammenhang mit den zunehmenden Fällen von Desertion aus den ukrainischen Streitkräften ist im Gebiet von Popasnaja die Ankunft von Spezialabteilungen des 45. Regiments der westlichen Territorialkommandos der inneren Truppen des Innenministeriums der Ukraine festzustellen“, teilte Marotschko mit.
„Ihre Hauptaufgabe ist das Ergreifen von Soldaten und die Verhinderung von Schlägereien im betrunkenen Zustand“, erläuterte er.
„Auch muss angemerkt werden, dass in den Ortschaften, die von den ukrainischen Straftruppen kontrolliert werden, Soldaten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin Ausschreitungen gegenüber der Zivilbevölkerung begehen und Fragen der eigenen Unterbringung auf den Territorien sozialer Objekte lösen“, stellte Marotschko fest.
„Nach uns vorliegenden Informationen gehen in Popasnaja die örtlichen Behörden auf Befehl des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte die Schulen ab, um die zu finden, die am besten für die Unterbringung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte geeignet sind“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
Er erklärte, dass dies mit dem Fehlen von materiell-technischer Versorgung der ukrainischen Armee zusammenhängt und die „Soldaten der ukrainischen Armee einfach nirgends leben können“.
„Die ukrainischen Truppen haben die Aufklärung mit Hilfe von Drohnen entlang der Kontaktlinie verstärkt“, sagte Marotschko.
„So wurden Flüge von Drohnen im Gebiet von Solotoje im Verantwortungsbereich des 2. Bataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt“, teilte der Major mit.
„Außerdem werden an der Kontaktlinie neue Beobachtungspunkte der ukrainischen Streitkräfte registriert“, stellte Marotschko fest.
„Zum Beispiel sind im Gebiet der Eisenbahnstation Gornjazkaja Aktivitäten von Aufklärungsgruppen und die Schaffung von provisorischen Beobachtungspunkten von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festzustellen“, erklärte der Vertreter der Volksmiliz.

 

De.sputniknews.com: Neue Busse für Aleppo: Übrige Kämpfer werden evakuiert – unter einer Bedingung
Im syrischen Aleppo sind erneut Busse eingetroffen, die die übrigen Kämpfer und deren Familien in den Südwesten der Provinz abtransportieren sollen, wie die Agentur Sana meldet.
Die Abfuhr der Kämpfer wird demnach unter Schirmherrschaft der syrischen Hilfsorganisation Roter Halbmond und des Internationalen Komitees des Roten Kreuz (IKRK) erfolgen.
Die Bedingung für den Abzug der Kämpfer ist laut Berichten des syrischen staatlichen TV-Senders, dass die Evakuierung von 1200 Zivilisten aus den überwiegend von Schiiten bewohnten Städten Al Fouaa und Kefraya in der Provinz Idlib, die seit mehr als drei Jahren von Kämpfern der Terrorgruppierung Al-Nusra Front umzingelt werden, Vorrang hat.
Mehr als 20.000 Menschen sollen dort noch eingeschlossen sein. „Gemäß einer Vereinbarung werden 1200 Menschen Al Fouaa und Kefraya im Tausch gegen die gleiche Anzahl (von Kämpfern – Anm. d. Red.) aus Aleppo verlassen. Allerdings wird sich keine einzige Gruppe von Kämpfern und ihrer Familien in Bewegung setzen, solange nicht die Einwohner von Al Fouaa und Kefraya eintreffen“, so der TV-Sender.
Zuvor war berichtet worden, dass die erste Kolonne aus dem Bezirk Salah el-Din über den speziellen Korridor das Wohnviertel Raschidin-4 erreicht hätte, wo die Kämpfer in andere Fahrzeuge umgestiegen und damit nach Idlib weitergefahren seien.
Nach erbitterten Gefechten hatte die syrische Armee in dieser Woche die wichtige Großstadt Aleppo im Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Die terroristische al-Nusra-Front, die in den östlichen Bezirken Widerstand leistete, willigte in den Abzug ein.

 

Dan-news.info: „Heute von 10:15 bis 13:00 Uhr haben die ukrainischen Truppen die Ortschaften Besymennoje, Kominternowo, Leninskoje und Sachanka beschossen. Der Gegner hat mehr als 40 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und 20 Mörsergranaten der Kaliber 82 bzw. 120mm abgeschossen sowie auf Leninskoje vier Schüsse mit Panzergeschützen abgegeben“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Informationen über Verletzte und Zerstörungen sind bisher nicht eingegangen.

 

De.sputniknews.com: Syrien: Terroristen setzen sieben Rettungsbusse in Brand.
Extremisten haben sieben Evakuierungsbusse, die Zivilisten gemäß der Vereinbarung aus den Städten Fouaa und Kefraya im Norden Syriens abholen sollten, in Flammen gesteckt, wie die Agentur RIA Novosti unter Berufung auf eine Quelle in der syrischen Volkswehr meldet.
„Die Kämpfer haben erneut die Vereinbarungen gebrochen. Sie haben sieben Busse, die Zivilisten aus Fouaa und Kefraya evakuieren sollten, abgebrannt“, sagte die Quelle gegenüber der Agentur.
Die Kämpfer der Terrorgruppierung Al-Nusra Front brechen am dritten Tag in Folge den Evakuierungsprozess von Zivilisten aus den umzingelten schiitischen Städten.
Zuvor hatte der syrische staatliche TV-Sender berichtet, Bedingung für den Abzug der Kämpfer aus Aleppo sei die Evakuierung von 1200 Zivilisten aus den überwiegend von Schiiten bewohnten Städten Al Fouaa und Kefraya in der Provinz Idlib, die seit mehr als drei Jahren von Kämpfern der Terrorgruppierung Al-Nusra Front umzingelt werden. Mehr als 20.000 Menschen sollen dort noch eingeschlossen sein. „Gemäß einer Vereinbarung werden 1200 Menschen Al Fouaa und Kefraya im Tausch gegen die gleiche Anzahl (von Kämpfern – Anm. d. Red.) aus Aleppo verlassen. Allerdings wird sich keine einzige Gruppe von Kämpfern und ihrer Familien in Bewegung setzen, solange nicht die Einwohner von Al Fouaa und Kefraya eintreffen“, so der TV-Sender.
In Aleppo betrifft die Evakuierung die Bezirke al-Sabadiya, Salah el-Din, al-Machhad und al-Ansari. Zuvor war berichtet worden, dass die erste Kolonne aus dem Bezirk Salah el-Din über den speziellen Korridor das Wohnviertel Raschidin-4 erreicht hätte, wo die Kämpfer in andere Fahrzeuge umgestiegen und damit nach Idlib weitergefahren seien.


https://youtu.be/260brra8V-4

 

De.sputniknews.com: Erste Busse mit Kämpfern und ihren Familien verlassen Ost-Aleppo – Medien
Die ersten Evakuierungsbusse mit Kämpfern und deren Familienangehörigen sind bereit, Ost-Aleppo zu verlassen, wie die syrische TV- und Radio-Organisation „Syrian RTV Channels“ berichtet
Zuvor hatte der syrische TV-Sender berichtet, die Bedingung für den Abzug der Kämpfer aus Aleppo sei die Evakuierung von 1200 Zivilisten aus den überwiegend von Schiiten bewohnten Städten Al Fouaa und Kefraya in der Provinz Idlib, die seit mehr als drei Jahren von Kämpfern der Terrorgruppierung Al-Nusra Front umzingelt werden…

 

Ukrinform.ua: Ab dem 19. Dezember bleiben in Mariupol alle Schulen auf Grund einer Quarantäne geschlossen. Dies teilte die Stadtverwaltung von Mariupol auf ihrer Website mit.
Wie aus dem Bericht hervorgeht, hat sich die Zahl der an SARS und Grippe erkrankten Schulkinder verdoppelt. Die Zahl der Kinder, die in Krankenhäusern behandelt werden, stieg auf 175. Wegen Quarantäne wurden bisher 52 Klassen in 12 Schulen geschlossen…
Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Unterrichts werde später bekanntgegeben.

 

Abends:

 

Voicesevas.ru: Ukrainische Truppen haben einen Durchbruchversuch in der Nähe des Dorfes Kalinowka. Als Folge der Auseinandersetzungen hätten die Kiewer Truppen 30 Soldaten verloren, die Kämpfe gehen weiter. Dies berichtete die Volksmiliz der LVR.
„Das ukrainische Militär unternahm einen Durchbruchversuch im Bereich des Dorfes Kalinowka, nahe der Stadt Debaltsewo“, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.
„Im Moment dauern die Kämpfe an. Der Gegner erlitt schwere Verluste. Nach vorläufigen Daten haben die Kiewer Truppen bereits mindestens 30 Mann verloren und mindestens zwei gepanzerte Fahrzeuge wurden zerstört“, ergänzte die Volksmiliz.

 

Lug-info.com: Die Verluste der Volksmiliz in der Folge des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Kalinowka betragen zwei Verletzte und zwei Vermisste. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
Die Verluste des Gegners betragen etwa 10 Tote und mehr als 20 Verletzte. Im Verlauf des Kampfes wurden 2 Einheiten Panzertechnik des Gegners vernichtet. Das Gefecht hält an.
„Am 18. Dezember 2016 haben Abteilungen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte einen Durchbruchversuch aus Richtung Luganskoje in Richtung Kalinowka unternommen. Mit zunehmenden Beschüssen begannen sie Angriffshandlungen zu provozieren. Nach Informationen unserer Aufklärung stand das kommandierende Personal der Abteilungen des Aggressors  unter Alkoholeinfluss“, teilte der Vertreter der Volksmiliz Andrej Marotschko mit.
„Um 13:00 Uhr wurden die Positionen der Volksmiliz der LVR provokativ beschossen. Unter dem Feuer seiner Artillerie schob der Gegner eine Erkundungsgruppe vor. In der Absicht Erfolge zu erzielen verstärkte der Gegner das Feuer auf unsere Positionen. Dank der geschlossenen Handlungen der Abteilungen der Volksmiliz der LVR und der sachkundigen Führung des kommandierenden Personals gelang es den Gegner zu stoppen und zurückzudrängen“, fügte er hinzu. Das Gefecht dauert an.

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