Presseschau vom 17.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Dnr-online.ru: Im Rahmen der Regierungsstunde im Volkssowjet trug der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der DVR Dmitrij Trapesnikow einen Bericht vor:
Heute hat jedes Ministerium sehr viel Arbeit, aber damit kann man sich nicht aufhalten.
Heute ist unser Hauptziel der Erhalt und die Wiedergeburt der Donezker Volksrepublik!
Unter dem Wort „Wiedergeburt“ habe ich die Entwicklung in alle Richtungen im Blick. Sehr wichtig ist dabei zu verstehen, was wir tun, wie wir es tun und wie das Endergebnis sein wird.
Besondere Aufmerksamkeit muss den Bereichen der Bildung, der Gesundheit, der Wohnungspolitik, das ist sowohl der Wiederaufbau als auch der Bau neuen Wohnraums, gewidmet werden, das heißt den Bereichen, die direkt auf das Wohlergehen der Menschen, auf die soziale und demographische Entwicklung Einfluss haben.
Deshalb hat heute jedes Ministerium eine Entwicklungsplanung für 2017 und eine für mehrere Jahre. Ich werde nicht im Einzelnen auf die Arbeit jedes Ministeriums eingehen, ich benenne die vorrangigen und Schlüsselrichtungen der Entwicklung.
Das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft: Trotz der Zerstörungen in vielen Ortschaften in Folge der Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte und trotz des Erbes der Ukraine, hier will ich unterstreichen, dass wie die Infrastrukturnetze mit einem Verschleiß von mehr als 80% übernommen haben, hat in diesem Jahr die Heizsaison auf dem gesamten Territorium der Republik rechtzeitig begonnen.
Es wurden Reparaturen innerstädtischer Straßen durchgeführt – 588.000 Quadratmeter. Es wurden 427 soziale Objekte wieder aufgebaut, darunter Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser. Es wurden 885 Mehrparteienwohnhäuser wieder aufgebaut. Es wurden 129 neue Einzelwohnhäuser gebaut. Ein gutes Beispiel ist das neue Wohngebiet auf der Aprelskaja-Straße im Proletarskij-Bezirk. Es wurden drei Mehrparteienwohnhäuser gebaut, in denen 90 Wohnungen geschaffen wurden, in den Städten: Gorlowka, Jenakiewo, Debalzewo.
Statt der vorgesehenen 2000 Häuser des privaten Sektors wurden bis zum Ende des jahres 3278 Häuser in das Programm für den Wiederaufbau aufgenommen.
Und um all dies zu tun, mussten wir manchmal ungewöhnliche Entscheidungen treffen und manchmal haben wir mit bürokratischen Verschleppungen gekämpft, die nur behindert haben. Dies zeugt davon, dass sich in der Republik in einigen Bereichen der Staatsmacht das alte, bürokratische und ineffektive System gehalten hat. Das muss geändert werden.
Für das Jahr 2017 wurde ein Entwicklungsprogramm für die Kommunalwirtschaft bestätigt, worin der grundlegende Wiederaufbau von Häusern, Dächern, Infrastrukturnetzen, sozialen Objekten vorgesehen ist, sowie Reformen des Ministeriums und der zu ihm gehörenden Behörden.
Ebenfalls möchte ich das Gesundheitswesen erwähnen. Kürzlich hat es eine Kaderänderung gegeben, es wurde ein neuer Minister ernannt. Er nimmt sich der Dinge an und ich möchte genauer über die Pläne für die Zukunft sprechen. Es ist nötig die Struktur des Gesundheitswesens selbst zu vervollkommnen.
Heute gibt es bei uns ein dreigliedriges System: Polikliniken, sogenannte Ambulatorien, Krankenhäuser auf Stadt- und Bezirksebene und Krankenhäuser republikweiter Bedeutung.
Wenn man die Ambulatorien und Krankenhäuser sorgfältig betrachtet, so findet dort eine Verdoppelung des Verwaltungs- und technischen Personals statt. Entsprechend ist eine Zunahme der verwendeten Haushaltsmittel zu beobachten und die Qualität der Gesundheitsversorgung steht dabei in Frage.
Wir sehen heute in vielen Städten und Bezirken halbleere Abteilungen. Eine Abteilung mit vierzig Betten und tatsächlich sieben Patienten. Warum verringern wir nicht die Bettenzahl, warum legen wir nicht Abteilungen zusammen? Denn die Praxis zeigt, dass die Kardiologie mit der entsprechenden Behandlung zusammengelegt werden kann.
Es muss Änderungen geben, es müssen neue Regeln unter den Bedingungen unserer Zeit geschaffen werden!
Ich habe vor kurzem eine Meinungsverschiedenheit bezüglich des Militärkrankenhauses gehört. Hier ist ein systematisches Herangehen notwendig. Natürlich müssen in der medizinischen Universität Militärärzte ausgebildet werden, aber was die grundlegende und die weiterführende Behandlung betrifft, muss nachgedacht werden. Wir haben republikanische Krankenhäuser die alle notwendige grundlegende Behandlung absichern können.
Ja, und der Krieg wird früher oder später zu Ende sein. Aber die Folgen bleiben. Es wird die Milizangehörigen geben, die verletzt wurden, die im Weiteren eine Rehabilitation durchlaufen müssen. Das bedeutet, es gibt die Notwendigkeit ein Militärhospital mit Rehabilitationsfunktionen zu schaffen und nicht nur mit Basisbehandlung.
Es ist nötig, die gesamte Gesundheitsversorgung zu reformieren: die Absicherung eines einheitlichen Herangehens an alle Etappen der medizinischen Versorgung, die Vervollkommnung der Koordination des organisatorischen Aufbaus, unter anderen der Einrichtungen des staatlichen sanitärepidemologischen Station, eine Reform der amtlichen, wiederherstellenden und rehabilitierenden Medizin.
Es ist auch notwendig, eine zielgerichtete Ausbildung von ärztlichen Kadern für die Dörfer und kleinen Städte zu schaffen.
Notwendig ist ein komplexes Programm, wo unter den Absolventen der Schulen in den Städten und Bezirken der Republik Abiturienten gefunden werden, dann auf Basis von Eingangstests Studenten der Medizinischen Universität. Danach wird ein staatlicher Vertrag über das Studium in einem staatlichen Programm abgeschlossen, der im Weiteren eine Beschäftigung und die Bereitstellung einer Wohnung vorsieht.
Was das Bildungssystem betrifft will ich anmerken, dass im Rahmen der Arbeit mit dem Föderalen Dienst zur Aufsicht über den Bildungs- und Wissenschaftsbereich der RF die Frage der Anerkennung von Dokumenten über die Ausbildung auf allen Ebenen erörtert wurde. Im Ergebnis wurde eine Bestätigung ihrer Anerkennung in der RF erreicht.
Im Rahmen der Reform des Bildungssystems wird eine neue normativ-rechtliche Basis geschaffen, die die Arbeit aller Teile dieses Bereichs regelt: Vorschulische, allgemeine mittlere, spezielle zusätzliche mittlere und höhere Bildung regelt.
Es ist notwendig, nicht nur die normativ-rechtliche Basis zu verbessern, sondern auch die Qualität und die Bedingungen der Bildung selbst. Die Kontrolle über die Bildung ist zu sichern, einschließlich der Qualität und des Niveaus der Kenntnisse.
Es ist notwendig, auch die Qualifikation der Beschäftigten der Staatsorgane und der örtlichen Selbstverwaltungen zu erhöhen. Dafür wurde bereits das Donezker Republikanische Zentrum zur Erhöhung der Qualifikation geschaffen. Außerdem läuft derzeit die Arbeit an der Schaffung eines Zentrums für Staatsaufträge, mit dessen Hilfe wir den jährlichen Bedarf an Kadern ermitteln und diesen oder jenen Bereich mit Arbeitern, Technikern und Spezialisten versorgen werden.
Was das Kommunikationsministerium betrifft, so funktionieren heute der Operator „Phönix“, und das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“. Es sind der Aufbau eines 4G-Netzes, die Vergrößerung der Dichte der Abdeckung des Mobilfunknetzes sowie die Einführung der Programme „elektronische Regierung“ und „Elektronische Erfassung medizinischer Karten“ geplant.
Im Bereich der Information senden fünf republikanische Fernsehsender, es werden 50 Zeitungen herausgegeben, darunter 20 staatliche, es sind neun Radiosender registriert.
Es ist die Schaffung einer Medienholding geplant, deren Aufgabe neben der Durchführung einer eigenen staatlichen Informationspolitik die administrative und technische Absicherung der Arbeit aller Massenmedien sein soll.
Die Bürger der DVR erwarten von uns allen eine durchdachte und professionelle Arbeit, ein Verständnis für die Sache und die Entwicklung der Republik. Zur Durchführung von Reformen werden alle Teile der Staatsmacht zusammenarbeiten – die ausführende Gewalt wie auch die gesetzgebende.
Für uns ist das Wichtigste unsere Kraft und die liegt in der Einheit unseres Volkes. Nur gemeinsam werden wir jeden Feind besiegen, werden wir alle Reformen durchführen und unsere Republik blühend und stark machen.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde viermal mit 152mm-Artilleriegeschützen, 120mm-Mörsern, Granatwerfern und Schusswaffen aus Richtung Popasnaja und Nowoalexandrowka beschossen.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde das Gebiet am Denkmal des Fürsten Igor mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Wesjolenkoje wurde mit Granatwerfern aus Richtung der Eisenbahnstation Kondraschewskaja beschossen.

 

Dan-news.info: Fast 500 schwer kranke Kinder der DVR und der LVR wurden während des Konflikts im Donbass bisher mit Unterstützung des Mitglieds des Rats zur Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte beim Präsidenten der RF Jelisaweta Glinka (bekannt als Doktor Lisa)  zur Behandlung nach Moskau geschickt.
„Seit Beginn des Konflikts im Donbass haben wir 495 Kinder aus der DVR und der LVR zur Behandlung nach Moskau geschickt“, teilte Glinka mit.
Sie fügte hinzu, dass der Fonds „Gerechte Hilfe“ schon einen Plan für das Jahr 2017 für die Evakuierung von Kindern in medizinische Einrichtungen Moskaus erarbeitet hat.
Am 16. Dezember war die letzte Gruppe von 17 schwerkranken Kindern des Donbass von Jelisaweta Glinka nach Moskau gebracht worden.

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/12/17/4356/
Am 15. Dezember organisierte das Stadtkomitee von Makejewka der KP der DVR  auf Initiative der Makejwker Komsomolzen einen Flashmob, der der Freundschaft der Völker der UdSSR gewidmet war. Während des Flashmobs wurden Lieder der sowjetischen Epochen und russische Volkslieder gesungen. An dem Flashmob in Makejewka nahmen mehr als 70 Menschen teil.
„Die Idee der Aktion ist hervorragend. Ich bin sehr froh, dass sie auch in Makjewka übernommen wurde. Es gab die Möglichkeit sich an die Jugend zu erinnern, die geliebten Lieder alle zusammen zu singen. Symbolisch ist, dass in unserer Stadt die KP und der Komosomol die Organisatoren waren“, sagte der Veteran des Großen Vaterländischen Kriegs und Teilnehmer des Flashmobs in Makejewka Anatolij Fedorowitsch.
Zur Unterstützung der Makejewker Komsomolzen haben Moskauer Komsomolzen (Studenten der Moskauer staatlichen Lomonossow-Universität) versprochen, einen solchen Flashmob im Kiewer Bahnhof von Moskau durchzuführen.
Die Werktätigen von Makejewka haben diese Initiative für gut befunden, sehr gut aufgenommen und vorgeschlagen diese Bewegung weiterzuentwickeln.
Der zweite Sekretär des Makejewker Stadtkomitees der KP der DVR S. W. Jurtajew

 

Nachmittags:

 

Ukrinform: Bei Kämpfen im Donbass sind in den vergangenen 24 Stunden zwei ukrainische Soldaten verletzt worden.
Das teilte am Samstag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko, mit. Die Soldaten seien bei einem Beschuss nahe der Ortschaft Newelske verwundet worden. Tote habe es nicht gegeben.

 

De.sputniknews.com: UN-Untersuchungsbericht zum Angriff auf Hilfskonvoi in Syrien liegt vor.
Die Untersuchung zum Beschuss des gemeinsamen Hilfsgüter-Konvois der syrischen Rothalbmondbewegung und der Uno im Raum von Orum al-Kubra ist laut Medienberichten abgeschlossen.
Die Arbeitsergebnisse der Kommission wurden allerdings nicht publik gemacht: Der interne Bericht wurde dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vorgelegt, der ihn in den nächsten Tagen studieren will.
„Wir stehen in der Schuld bei den Opfern des Geschehens und ihren mutigen Kollegen aus den Hilfsorganisationen, die tagtäglich ihr Leben riskieren, um die Notleidenden über das Geschehen aufzuklären“, heißt es in dem Dokument.
Der Hilfskonvoi, der die 78.000 Einwohner von Orum-al-Kubra mit humanitärer Hilfe versorgen sollte, war in der Nacht auf den 20. September 2016 beschossen worden. Dabei fanden etwa 20 friedliche Einwohner und ein Mitarbeiter der syrischen Rothalbmondbewegung den Tod.
Washington machte Russland für die Vernichtung des Hilfskonvois verantwortlich.

 

Ukrinform: Außenminister Klimkin kündigt Erweiterung der Sanktionen gegen Russland an.
Die Ukraine will ihre Sanktionsliste gegen Russland ausweiten. Die Sanktionen werden Personen betreffen, die für die Inhaftierung der ukrainischen Staatsbürger verantwortlich sind, erklärte laut BBC Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin.
Wir werden versuchen, diese Liste anzupassen, wenn wir Angaben über diejenigen bekommen, die in Prozesse gegen unsere politischen Häftlingen involviert sind. Wir brauchen Beweise sagte er. Das Außenministerium prüfe Information über die ukrainischen Häftlinge, die es nicht nur von Verwandten sondern auch von internationalen Organisationen und Advokaten bekomme.

 

De.sputniknews.com: Syrische Armee wehrt starke IS-Attacke bei Palmyra ab
Die syrische Armee und die Volkswehr haben einen massiven Angriff der IS-Terrormiliz auf den Militärflugplatz T-4 in 90 Kilometern Entfernung von der Oasenstadt Palmyra abgewehrt. Dies teilte eine mit der Situation vertraute Quelle der Agentur RIA Novosti mit.
„Die Armee und die Volkswehr haben einen starken Angriff des IS auf die Airbase T-4 abgewehrt. Der Angriff wurde von Südwesten her unternommen, der Feind hat sich zurückgezogen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Ihm zufolge befand sich der Flugplatz unter regelmäßigem Minenwerfer- und Raketenbeschuss. Es sei gelungen, die Terroristen in verschiedenen Richtungen um mehrere Kilometer zurückzudrängen. Doch von Südwesten her hätten sie sich der Airbase T-4 bis auf drei-vier Kilometer angenähert, was eine reale Bedrohung für den Flugplatz bedeutet.
Der syrische Militärflugplatz T-4 ist im Grunde genommen die Hauptstütze und erste Verteidigungslinie der Regierungstruppen an den Zugängen zur Stadt Homs von der Seite der Palmyra-Front. Nach der Zurückeroberung von Palmyra war es den Terroristen gelungen, 90 Kilometer in Richtung Homs vorzurücken. Sie drohen, die Stadt al-Karjatain einzunehmen, und setzen ihre Angriffe gegen die Positionen der syrischen Armee bei Palmyra fort.

 

Ukrinform: Eine anhaltende Waffenruhe ist die Voraussetzung für die Lösung von Konflikt in der Ostukraine. Das betonte der Ukraine-Sonderbeauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Martin Sajdik, in einem Kommentar für die Nachrichtenagentur Ukrinform.
Man müsse viele Probleme gleichzeitig lösen, sagte er. Es gebe humanitäre Probleme, wirtschaftliche Fragen, Artillerieangriffe, politische Aspekte. Es sei unmöglich, vorrangige Probleme zu definieren, doch ohne anhaltende Waffenruhe gebe es keine Fortschritte. „Der erste Schritt, der gemacht werden kann, das ist die reale Waffenpause“, betonte Saidik.

 

Dnr-online.ru/Dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten das Regime der Feuereinstellung 1183-mal verletzt. Dabei hat der Gegner 63 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 378 Mörsergranaten der Kalibers 120 und 82mm, 18 Panzergeschosse sowie 545 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgefeuert. Außerdem wurden für den Beschuss Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Wasiljewka, Krutaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominiternowo, Leninskoje, Nowaja Tawrija, Sachanka, Oktjabrj, Besymennoje und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch das Mörserfeuer von den Positionen der ukrainischen Terroristen wurden in Krutaja Balka zwei Wohnhäuser auf der Schirokaja-Straße beschädigt.
Durch Mörserbeschuss von Seiten der ukrainischen Verbrecher starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR, zwei weitere wurden verletzt.
Die Informationen über die Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Die ukrainischen Soldaten führen weiter Provokationen im Gebiet des Kontroll- und Passierpunkts „Majorsk“ durch. Gestern gegen 19:00 Uhr haben die Strafsoldaten, nachdem sie eine Gruppe friedlicher Bürger, die auf das Territorium der Republik kam, hatten passieren lassen, Panzertechnik in Position gebracht und ungeordnet das Feuer in unsere Richtung eröffnet. Die Zivilisten, die schon bis zu unserem Checkpoint gekommen waren, mussten eilig evakuiert werden. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Innerhalb der letzten Tage ist dies bereits der zweite Fall der Eröffnung von Feuer auf zivile Einwohner im Bereich des KPP „Majorsk“. Ich erinnere daran, dass am 14. Dezember ein Soldat, der Dienst im 1. Bataillon der 53. Brigade der ukrainischen Streitkräfte tut, das Feuer auf eine Menschenansammlung eröffnete, wobei zwei Bürger getötet und zwei verletzt wurden. Der Fakt des Mordes an friedlichen Bürgern wird von den ukrainischen Massenmedien unverändert als von den Streitkräften der DVR begangenes Verbrechen ausgegeben.
So versucht die ukrainische militärisch-politische Führung mit allen Kräften, das Image ihrer Kämpfer gegenüber der Öffentlichkeit zu retten, das sich im übrigen auf einem äußerst niedrigen Niveau befindet.

 

De.sputniknews.com: Westliche Medien holten in Aleppo Zulassung bei Terroristen – The Independent
Die Kämpfer haben westliche Journalisten aus Ost-Aleppo verdrängt und „einheimische Aktivisten“, die von den Dschihadisten kontrolliert werden, zu Nachrichtenquellen gemacht. Dies schreibt der Nahost-Korrespondent der Zeitung „The Independent“, Patrick Cockburn, in einem am Samstag publizierten Artikel.
Viele westliche Medien würden aus Naivität oder des eigenen Vorteils wegen nur mit Genehmigung der Al-Nusra-Front (neuer Name „Dschabhat Fatah al-Sham“) und der Ahrar al-Sham, die von der Terrorgruppierung Al-Qaida kontrolliert werden, arbeiten.
Al-Qaida ist in vielen Ländern verboten, schreibt die Zeitung. Ausländische Journalisten, die eine objektive Sicht des Geschehens geben können, würden von den Kämpfern entführt oder getötet, wodurch ein Informationsvakuum geschaffen werde. Dies werde mit Informationen aus Quellen gefüllt, die in der Hand der Kämpfer seien. Als Beispiele nannte der Korrespondent die 2014 erfolgten Ermordungen des unabhängigen US-amerikanischen Fotojournalisten James Foley und des amerikanischen Journalisten Steven Sotloff, der für das „Time“-Magazin arbeitete.
Unter Verweis auf einen Bericht der nichtkommerziellen Organisation Amnesty International merkt „The Independent“ an, dass nicht nur westliche Journalisten, sondern auch Einheimische bedroht seien, „die in der stetigen Furcht leben, entführt zu werden, wenn sie die Handlungen der an der Macht befindlichen bewaffneten Gruppierungen kritisieren“.
„Sie kontrollieren, was wir sagen können und was nicht. Entweder akzeptiert man ihre Regeln und ihre Politik, oder man verschwindet“, zitiert die Zeitung die Worte eines Media-Aktivisten namens Issa aus dem Bericht von Amnesty International. Laut der Zeitung, war es „für die internationalen Medien bequem, Videos und Interviews per Skype aus Ost-Aleppo zu übertragen, als ob sie ebenso frei gewährt würden wie in Kopenhagen oder Edinburgh“.
Sonst wären diese Beiträge nicht so überzeugend gewesen, da die Leute auf dem Video eingeschüchtert wirkten und Detonationen zu hören waren. Wie der Independent-Korrespondent erklärt, sei diese ganze Propaganda nicht nur das Werk der syrischen bewaffneten Opposition, denn die Behörden anderer Länder würden die oppositionellen Media-Spezialisten sponsern und schulen. Insbesondere betont der Autor des Artikels, ein Journalist habe erzählt, dass man ihm ein Honorar in Höhe von 17.000 Dollar monatlich für die Teilnahme an einem Projekt angeboten hätte, das die oppositionellen Medien propagiere und mit Unterstützung der britischen Regierung organisiert worden sei.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Zeitraum vom 11. bis 17. Dezember haben die ukrainischen Truppen 19-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, sagte Anaschtschenko.
„Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotener Artillerie des Kalibers 152mm sowie 120mm- und 82mm-Mörsern geschossen. Außerdem wurden bei den Beschüssen Granatwerfer sowie Schusswaffen verwendet. Dabei wurden 217 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert“, teilte der Oberst mit.
Anaschtschenko unterstrich, dass das Mörserfeuer mit Hilfe von Drohnen korrigiert wurde, „die von ukrainischen Freiwilligen, Unterstützern des Terrorismus geliefert wurden“.
Von den ukrainischen Truppen wurden Positionen der Volksmiliz im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor, in den Gebieten der Ortschaften Sheltoje, Weselenkoje, Kalinowo und Marjewka beschossen.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf das Gebiet der Volksmiliz der LVR gaben folgende Kriegsverbrecher und überzeugte Nationalisten, Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade Shakun und der Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade Klotschkow“, berichtete Anaschtschenko.
Der Oberst fügte hinzu, dass die Beobachter der OSZE-Mission das Fehlen von Technik und Waffen der Kiewer Truppen an den Lagerorten bemerkt haben.
„So wurde in dieser Woche das Fehlen folgender Waffen der ukrainischen Streitkräfte an den benannten Orten festgestellt: acht 152mm-Haubitzen „Giazint“, drei 152mm-Haubitzen „Msta-B“, fünf 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“, sechs Panzer T-64 und T-72, acht 82mm-Mörser“, teilte der Leiter der Koordination der Volksmiliz mit.
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte mit diesen Waffen regelmäßig unsere Positionen beschießen“, sagte er.
„Das ukrainische Kommando hat die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der großflächigen Kämpfe im Donbass nicht aufgegeben. Es konzentriert militärisches Potential, verletzt dabei die Vereinbarungen, die unter anderem von offiziellen Vertretern der Ukraine bei den Minsker Verhandlungen unterzeichnet wurden“, sagte der Oberst.
„Die Volksmiliz als eine der wichtigsten militärischen Strukturen der Republik spielt eine entscheidende Rolle in der Absicherung ihrer Verteidigung und Sicherheit. Während sie streng die Minsker Vereinbarungen einhalten und nicht auf Provokationen von Seiten der Ukraine reagieren, vervollkommnen unsere Abteilungen ständig ihrer militärische Meisterschaft und erweitern ihre Kenntnisse“, unterstrich Anaschtschenko.
„In den Abteilungen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurde eine Unterbrechung der Lieferung von Treibstoffen festgestellt, derzeit besteht in den Abteilungen ein kritisch niedriger Vorrat von Treibstoff. Möglich ist auch, dass der Treibstoff verkauft wurde, um warme Kleidung, Essen und Alkohol zu kaufen“, teilte der Oberst mit.
„Nach unseren Informationen erhalten in der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet von Stschastje stationiert ist, die Soldaten bereits seit zwei Monaten keine Zuschläge für die Teilnahme an Kämpfen“, erinnerte Anaschtschenko.
„Im Zusammenhang damit wächst in den Abteilungen der Brigade die Unzufriedenheit unter den Soldaten und Unteroffizieren mit ihrem Kommando. Diese Tatsache wirkt sich negativ auf ihren moralisch-psychischen Zustand und die Bereitschaft Dienst an der Front zu tun aus“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: Shinzo Abe: Putins Japan-Besuch gibt bilateralen Beziehungen Auftrieb.
Der Staatsbesuch von Russlands Präsident Wladimir Putin trägt zu einem „neuen Aufschwung“ in den russisch-japanischen Beziehungen bei, erklärte Japans Premierminister Shinzo Abe. Dies schreibt am Samstag die Zeitung „Kommersant“.
„Der Besuch von Präsident Putin in Japan fördert einen neuen, großen Aufschwung in den russisch-japanischen Beziehungen“, sagte Abe in einem Presseinterview. Der japanische Regierungschef habe zugleich hervorgehoben, dass die geführten Verhandlungen „ein wichtiger und großer Schritt auf dem Weg zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages sind“.
Am 15. Dezember hatten Wladimir Putin und Shinzo Abe vereinbart, dass Experten Konsultationen über die gemeinsame Wirtschaftstätigkeit beider Länder auf den vier Südkurilen-Inseln aufnehmen. Am 16. Dezember gab Putin auf der abschließenden Pressekonferenz zu verstehen, dass Japan, genauso wie früher, mit die Rückgabe von nur zwei Inseln rechnen könne und das zudem nur nach Unterzeichnung eines Friedensvertrages.

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der LVR, Vertreter von Veteranenorganisationen und Jugendorganisationen haben im Vorfeld des Tages der Mitarbeiter der Staatssicherheitsorgane Blumen am Denkmal von Felix Dsershinskij niedergelegt. Dies teilt der Pressedienst des Ministeriums mit.
Der stellvertretende Staatssicherheitsminister Alexandr Basow merkte an, dass dieser Feiertag seine Wurzeln tief der Geschichte hat, in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, als vom Rat der Volkskommissare die Allrussische Außerordentliche Kommission organisiert wurde.
„Grundlegende Aufgaben dieser Kommission, die Felix  Edmundowitsch Dsershinskij leitete, waren der Kampf gegen die Obdachlosigkeit, der Kampf gegen die Wirtschaftskriminalität, der Kampf gegen Sabotage, der Kampf gegen die Konterrevolution“, erinnerte Basow.
„Seinerzeit hatten die Organe der Allrussischen Außerordentlichen Kommission sehr ernsthafte und große Aufgaben, weil nach der Oktoberrevolution, während des Bürgerkriegs, über die damals junge Sowjetunion eine große Zahl sowohl ökonomischer als auch innenpolitischer Probleme hereinbrach. Deshalb ist dieser Feiertag sehr bedeutsam für alle Tschekisten aller Generationen in allen Ländern des postsowjetischen Raums“, unterstrich er.
„Leider sind auf dem Territorium der Ukraine, die sich lange Zeit vollständig unter äußerem Einfluss befand und jetzt, wie wir sehen, sich unter äußerer Lenkung befindet, diese Traditionen des Dienstes am Volk, des Dienstes an den Idealen des Staates einfach vergessen, verloren, eingeebnet“, sagte Basow.
Er unterstrich, dass es Ziel der heutigen Veranstaltung war, der Jugend der Republik zu zeigen, dass die heutigen Mitarbeiter der Staatssicherheitsorgane das Andenken ehren und sich an ihre Geschichte erinnern.
„Denn, wenn wir keine Geschichte haben, haben wir kein Fundament, auf dem wir unseren jungen Staat aufbauen können, es würde keine Kontinuität der Generationen geben und wir hätten keine Zukunft“, unterstrich der stellvertretende Minister.
Der Aktivist der Organisation „Jugend des Lugansker Gebiets“ Sergej Roshkow sagte, dass sich auf den Ideen und Traditionen, die Felix Dsershinskij gelegt hat, die Arbeit aller Organe der Staatssicherheit gründet, insbesondere der der Republik.
„Deshalb wollen wir im Namen der Jugend den Menschen danken, die unsere Ordnung verteidigen und uns, der Jugend, erlauben ruhig zu lernen, sich ruhig mit unseren liebsten Dingen zu beschäftigen, Familien zu gründen, zu arbeiten, uns innerhalb der Grenzen der LVR ruhig zu fühlen“, sagte er.

 

De.sputniknews.com: Aleppo: Verteidigungsminister Russlands, Syriens, Irans und der Türkei im Gespräch
Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat Telefonate mit den Chefs der Verteidigungsbehörden von Syrien, Fahd Dschassim al-Freidsch, und des Iran, Hossein Dehghan, sowie mit dem Leiter des türkischen Inlandsgeheimdienstes MIT, Hakan Fidan, geführt. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit.
„Bei diesen Gesprächen hat ein Meinungsaustausch über die Situation in Aleppo stattgefunden. Es wurden Wege zur Normalisierung der dortigen militärischen und humanitären Lage sowie konkrete Schritte erörtert, um Bedingungen zur Gewährleistung der Einstellung der Kampfhandlungen auf dem Territorium Syriens zu schaffen“, heißt es in der Mitteilung.
Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, zuvor am Samstag erklärte, sei das Einmalige an der abgeschlossenen Operation des Russischen Versöhnungszentrums zum sicheren Abzug der Kämpfer und ihrer Angehörigen aus Aleppo nicht nur die Rettung des Lebens von fast 10.000 Syrern gewesen. Ihm zufolge habe diese Operation neue Möglichkeiten auch für die Herstellung einer Waffenruhe in anderen Gebieten Syriens geschaffen. Er betonte, dass für das weitere Vorankommen in Fragen der Aussöhnung in Syrien der Wunsch notwendig sei, sich mit allen Konfliktseiten – die terroristischen Gruppierungen ausgenommen – unmittelbar „am Boden“ zu einigen.
Im Gespräch mit dem Leiter des türkischen Inlandsgeheimdienstes drückte Minister Schoigu in Verbindung mit dem am Samstagmorgen in der Stadt Kaysari verübten Terroranschlag sein Beileid aus. Ein Selbstmord-Attentäter hatte dort neben einem Bus, in dem hauptsächlich Militärangehörige unterwegs waren, eine Autobombe gezündet. Der Anschlag hat viele Todesopfer und Verletzte gefordert…

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