Presseschau vom 10.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

mptdnr.ru: Die aktuelle Lage in der Industrie der DVR kann niemanden gleichgültig lassen. Und wenn es für die Donezker Hoffnung und Freude aufgrund der Inbetriebnahme wieder aufgebauter und wieder in Betrieb genommener Unternehmen gibt, so ist es für die Ukraine das Bestreben, dies auf Biegen und Brechen zu behindern.
Eine Seilfabrik mit einer ukrainischen Schlinge um den Hals
Die Situation, die sich mit der Charzysker Filiale der Privaten Aktiengesellschaft „Stalkanat-Sulir“, der Fabrik „Sulir“ ergeben hat, ähnelt der der armen Braut bei Ostrowskij. Der Eigentümer der Fabrik hat die Position eingenommen: „Wenn ich Dich nicht bekomme, soll das niemand tun“, hat sich selbst aus der Leitung zurückgezogen und 1500 Menschen arbeitslos werden lassen. (Anm. d. Übers.: In dem genannten Roman von Ostrowskij aus dem 19. Jahrhundert, erschießt eine der Hauptpersonen eine Frau, die sich entschieden hat, jemand anderen zu heiraten mit diesen Worten).
Ein wenig Geschichte. Von 2004 bis 2016 haben die Aktionäre dieser Fabrik mehrfach gewechselt, bis im August 2016 der ehemalige Gouverneur des Oblast Odessa Wladimir Nemirowskij 100% der Aktion übernahm.
In der Fabrik waren bis dahin acht Hauptwerkhallen zur Produktion von Draht, Seilen, Stahlcord und anderen Kleineisenteilen in Betrieb und die Zahl der Mitarbeiter betrug mehr als 6000. Von 2000 bis 2004 wurden in der Fabrik vier thermische Anlagen gebaut, einschließlich einer Anlage der Firma FIB (Belgien), eine thermische Verzinkungsanlage, eine Verzinkungsanlage der Firma FIB (Belgien), es wurde die Werkhalle für Stahlcord renoviert, was es erlaubte, die Produktion von Stahlcord von 90 Tonnen im Monat auf 600 Tonnen im Monat zu erhöhen.
Heute gibt es noch 1050 Beschäftigte und drei in Betrieb befindliche Werkshallen für die grundlegenden Produktarten.
Während seiner Leitung hat der „effektive Eigentümer“ das Kollektiv des Unternehmens auf die Straße gesetzt, das Gebäude der Stahlproduktionshalle Nr. 2, die Ausstattung von zwei Einrichtungen der Strahlproduktionshalle Nr. 1, die Werkshalle für Metallüberzüge sowie die Seilereiausrüstung der Werkhalle für Drahtcord zu Altmetall zerschlagen und bis auf die Ziegel auseinandergenommen. Die Wärmeenergiezentrale der Fabrik wurde zusammen mit dem der Elektrogeneratorausrüstung zum Abriss verkauft.
Management auf ukrainisch
In den Jahren der „effektiven Leitung“ hat man sich keine neuen Produktionstechniken angeeignet und das Sortiment der Produkte ging zurück, in erster Linie betrifft dies die Einstellung der Produktion von Stahlcord, der schwierigsten und teuersten Produktart der Fabrik. Eine solche Werkhalle gab es nur eine in der Ukraine! Im Jahr 2004 wurden Verhandlungen mit den Granden der Reifenindustrie, den Firmen „Michelin“ (Frankreich) und „Pirelli“ (Italien) über die Lieferung von Produkten geführt.
Für die Erlöse auf dem Verkauf der Wärmeenergiezentrale und des Altmetalls wurden in der Fabrik in zwölf Jahren ein thermisches Aggregat und fünf Minidampfkessel gebaut. Diese Objekte können in keiner Weise als mit Hilfe äußerer Investitionen gebaut betrachtet werden, sondern man kann sagen, dass die Eigentümer die Fabrik „Silur“ zielgerichtet zerstört haben, um die Odessaer Fabrik „Stalkanat“ zu entwickeln. Man muss anmerken, dass bis zur Vereinigung unter einem Eigentümer die Fabriken Konkurrenten waren.
„Gebt uns Arbeit!“
Bis September arbeitete die Fabrik nur dank der selbstlosen Arbeit ihrer Arbeiter weiter, auch Arbeit für ein Butterbrot, alle Gewinne gelangten wie üblich zum Eigentümer – dem Odessaer Unternehmen, dass sich im Prinzip von der Lösung problematischer Fragen des Unternehmens und Investitionen in dessen Entwicklung zurückgezogen hatte. Außerdem zahlte das Unternehmen keine Steuern in den Haushalt. Dies führte zur Anhäufung von Schulden für den bezogenen Strom sowie zu Lohnrückständen.
Die Situation in der Fabrik verschärfte sich im September dieses Jahres nach einem weiteren Produktionsstopp und dem „Einfrieren“ des Arbeitsentgelts. Die Position des Kollektivs des Unternehmens wurde während einer Kundgebung Anfang November deutlich gemacht. Die Arbeiter wandten sich mit zahlreichen Aufrufen an die Regierung der Republik und äußerten die Bitte, das Unternehmen in die Donezker Volksrepublik umzuregistrieren und die Wiederinbetriebnahme der Produktion zu unterstützen.
„Ich arbeite sei 1982 in der Fabrik und kenne die Produktion seit sowjetischen Zeiten“, sagt mit Schmerz in der Stimme der Installateur von „Silur“ Grigorij Alexejewitsch Denisow. „Die Fabrik war immer ein führendes Unternehmen des Kleinmetallbereichs der UdSSR und der Ukraine. Aber seit der Zeit, als im Jahr 2008,wie man bei uns sagt, Odessiten Eigentümer wurden, hörte die Fabrik auf eine Fabrik zu sein, wurde eine Filiale. Dem Kollektiv wurde eine Fabrik versprochen, aber tatsächlich wurde sie vernichtet. Ich habe mich damals mit dem neuen Direktor unterhalten – Sergej Fajermark, der sagte, dass in dieser Fabrik 1500 Personen ausreichend sind. Dieser Direktor hat seinen Plan übererfüllt und wurde Abgeordneter der Obersten Rada und die Menschen wurden arbeitslos. Bei allen Eigentümern, außer denen aus Odessa, sprachen die Leiter auf menschliche Weise mit den Arbeitern, aber jetzt nur Schreie und Flüche. Wir sind der Führung der DVR dankbar, dass in der Fabrik endlich mit der Arbeit an der Inbetriebnahme begonnen wird und arbeiten können wir.
Die Stilllegung des Unternehmens ist ein unzulässiger Luxus
Die Arbeiter sagen, dass sie eines brauchen: die Möglichkeit zu arbeiten, einen angemessenen Lohn, um ihre Familien zu ernähren, und Almosen von zwei Dritteln der Tarife des Jahres 2015 lösen die Fragen nicht.
Die Führung der Republik behandelt derzeit die Frage einer zwangsweisen Einführung einer zeitweiligen Leitung in dieser Fabrik, die Durchführung einer Inventarisierung und im Folgenden die Schaffung eines staatlichen Unternehmens auf der Basis dieser Fabrik.
Sobald dies den ukrainischen Behörden bekannt wurde, fingen die „unabhängigen“ Medien in den besten Traditionen an zu wehklagen, dass die Terroristen die Fabrik auf der Suche nach Metall zersägten und dieses wegschafften“. Außerdem wurden dem übrig gebliebenen Kollektiv des Unternehmens „Glücksbriefe“ von der Leitung der Fabrik geschickt, in denen ihnen gnädig Urlaub auf eigene Kosten bis April des nächsten Jahres mit der lächerlichen Kompensation von 2000 Rubel monatlich vorgeschlagen wurde. Außerdem wurden denen, die in das Unternehmen gehen und so die Regierung der Republik unterstützen, „fröhliche Folgen“ versprochen, von denen die Entlassung noch die humanste ist.
Derzeit legt das Ministerium für Industrie und Handel der Republik alle Anstrengungen in den Erhalt der Fabrik und die Wiederaufnahme ihrer Arbeit.
„Wir können nicht die Schließung eines für die Stadt zentralen Unternehmens zulassen, so dass Hunderte ihrer Mitarbeiter nicht mehr benötigt werden“, ist die Überzeugung des Ministers für Industrie und Handel Alexej Granowskij. „Schon jetzt werden aktive Arbeiten zur Inbetriebnahme des Unternehmens durchgeführt, die Gaszufuhr ist wieder aufgenommen, es werden Fragen der Versorgung des Unternehmens mit Rohstoffen gelöst, Fragen des Absatzes der Produkte bearbeitet, es werden andere aufgelaufene Probleme gelöst. Denn die Produkte dieser Fabrik haben nicht nur Bedeutung für die Industrie der Republik, sie werden auch von Staaten der Zollunion nachgefragt, Verhandlungen laufen schon.
Ein gutes Beispiel für eine solche „Wiedergeburt aus dem Nichts“ ist die Geschichte des Wiederaufbaus des staatlichen Unternehmens „JuMS“, das aktiv für die Wiederinbetriebnahme vorbereitet wird. Diese Erfahrung des Ministeriums für Industrie und Handel zeugt davon, dass eine solche Praxis für viele aufgegebene Unternehmen eine wirkliche Rettung aus den „tödlichen Umarmungen“ der Ukraine ist.

 

De.sputniknews.com: Einwohner von Aleppo melden Folter und Hinrichtungen durch „gemäßigte Opposition“
Die so genannte „gemäßigte“ Opposition unterwirft Zivilisten in Aleppo Folter und Hinrichtungen, wie der Chef der Hauptverwaltung Operatives des russischen Generalstabs, General Sergej Rudskoj, unter Berufung auf Erklärungen von vor den Terroristen geflohenen Einwohner dieser syrischen Stadt mitteilte.
„Die Fakten des Missbrauchs, von Folter und publiken Hinrichtungen, sowie von grundlosen Morden an Einwohnern finden Bestätigung“, sagte Rudskoj auf einem Briefing.
Laut dem General werden alle Verbrechen der Kämpfer in den östlichen Bezirken von Aleppo durch die Offiziere des russischen Zentrums für die Versöhnung der Konfliktparteien dokumentiert. Rudskoj betonte, dass das Zentrum auch weiterhin an der Schaffung von Bedingungen arbeiten werde, damit Zivilisten und Vertreter der Nichtregierungsorganisationen die durch die Kämpfer eroberten Bezirke von Aleppo verlassen können.
Die Offiziere des Versöhnungszentrums unternehmen Rudskoj zufolge zudem alles Mögliche, um den Einwohnern von Aleppo bei der Rückkehr zu einem normalen Leben zu verhelfen. In den letzten Tagen seien in die Stadt mehr als 270 Tonnen von humanitären Hilfsgütern geliefert worden; die Menschen würden medizinisch behandelt und mit warmem Essen versorgt. Derzeit kontrolliere die syrische Armee 93 Prozent des Territoriums der Stadt. Es seien 52 Stadtbezirke von den Terroristen befreit worden, teilte Rudskoj abschließend mit.

 

Dan-news.info: Die Künstler des Wladimirsker Akademischen Dramatischen Theaters haben heute Studenten und Schülern von Makejewka ein Theaterstrück nach dem Roman von Alexandr Fadejew „Die junge Garde“ vorgestellt. Die Inszenierung des Stücks über die legendären Komsomolzen und Untergrundkämpfer fand im Donezker Staatlichen Akademischen Jugendtheater statt.
„Es ist ein besonderes Gefühl, dieses Stück im Donbass zu spielen. In dem Land, wo die Junggardisten gelebt haben. Wir haben hier das Museum des Großen Vaterländischen Kriegs besucht und uns wurden über die Menschen aus dem Stück solche Dinge erzählt, die man in keinem Buch liest. Das hat mir geholfen die Helden tiefer zu verstehen, sie von einer anderen Seite zu sehen. Für uns ist es eine große Ehre „Die Junge Garde“ in diesem Land zu spielen“, sagte der Darsteller des Oleg Koschewoj Andrej Kudrjaschow.
Die Schauspieler führten auf der Bühne des Theaters zwei Vorstellungen der „Jungen Garde“ auf. Insgesamt sahen mehr als 600 Menschen das Stück, vor allem Makejewker Studenten und Schüler.
Es ist bemerkenswert, dass in dem Stück über die Heldentaten und den heldenhaften Tod der Junggardisten Parallelen zur Gegenwart gezogen werden. So verwandelte sich das Bühnenbild des Stollens, in den die Untergrundkämpfer geworfen wurden, in Barrikaden aus Autoreifen. Und ukrainische Nationalisten mit der Symbolik von „Asow“ und des „Rechten Sektors“ verwandeln sich in deutsche Nazis.
Zum Abschluss der Aufführung applaudierte der Saal stehend. Viele hatten Tränen n den Augen. „Das Stück hat mir gefallen, es ist sehr lebensnotwendig. Manchmal hart, aber gleichzeitig lehrreich. Ich sage ehrlich, ich habe beim Zuschauen geweint. Es war ein sehr starker Eindruck“, sagte die Studentin Kristina Cholodowa.
Der Roman des sowjetischen Schriftstellers Alexandr Fadejew „Die junge Garde“ wurde 1946 geschrieben. Es gründet auf wirklichen Ereignissen und erzählt von einer Jugenduntergrundorganisation, die im Donbass in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs aktiv war. Die Helden des Romans – Oleg Koschewoj, Uljana Gromowa, Ljubowj Schezowa, Iwan Semnuchow, Sergej Tjulenin sind reale historische Persönlichkeiten.

 

Vormittags:

 

De.sputniknews.com: 90 irakische Soldaten bei US-Luftangriff in Mossul getötet – Militärquelle
Etwa 90 Menschen sind bei einem versehentlichen Luftangriff der USA im irakischen Mossul gestorben, wie eine Quelle in der irakischen Armee mitteilte. Rund einhundert Menschen seien verletzt worden.
Der Quelle zufolge wurde auch Militärtechnik der irakischen Armee beschädigt. Die Soldaten mussten sich aus dem Gebiet zurückziehen, in dem sie sich zum Zeitpunkt des Luftangriffs befanden.
Der Militäreinsatz zur Befreiung der von den IS-Kämpfern vor zwei Jahren eroberten Stadt Mossul war am 17. Oktober gestartet worden. Daran nehmen die irakische Armee sowie schiitische Milizen und kurdische Peschmerga-Einheiten teil, die von der Luftwaffe der internationalen Anti-IS-Koalition unter US-Führung aktiv unterstützt werden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Seit 7:30 Uhr beschießt die ukrainische Seite Sachanka, Leninskoje und Dsershinskoje (im Nowoasowskij-Bezirk), es wurde eine Stromleitung beschädigt, ein Teil von Sachanka hat keinen Strom“, teilte der Leiter der Ortsverwaltung von Sachanka Igor Nagornyj mit.
Er fügte hinzu, dass derzeit der Beschuss noch anhält.
„Gestern Abend und in der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm die Umgebung von Jasinowataja, Dokutschajewsk und Sachanka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden auch Trudowskije und Alexandrowka am westlichen Rand der Hauptstadt der Republik beschossen, das Dorf Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk und Spartak nördlich von Donezk.
Insgesamt wurden nach Informationen des Gesprächspartners etwa 300 Artillerie- und Mörsergranaten abgeschossen.
Außerdem wurden Wohngebiete der DVR mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
„In der Nacht auf den 10. Dezember wurde der Petrowskij-Bezirk von Donezk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen. Ein Wohnhaus auf der Pawlowskaja-Straße wurde beschädigt, durch Splitter wurde eine Gasleitung wurde beschädigt, das Gas ist abgestellt“, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung wurden nicht festgestellt.

 

De.sputniknews.com: Kiew droht „Times“ wegen belastendem Artikel über Poroschenko – vorerst ergebnislos.
Der Journalist der britischen Zeitung „The Times“ Maxim Tucker wird trotz der Drohungen seitens des ukrainischen Präsidenten, Petro Poroschenko, seine Arbeit an einem kompromittierenden Artikel über ihn weiter fortsetzen, zitiert die ukrainische Zeitung „Ukrainskaja Prawda“ Tucker.
Außerdem werde er seinen Beitrag nur dann veröffentlichen, wenn er seine Vorwürfe gegenüber Poroschenko beweisen könne.
Es geht um die Anschuldigungen des in die USA geflüchteten ukrainischen Abgeordneten Alexander Onischtschenko, dem zufolge Poroschenko Abgeordnetenstimmen, die für unumgängliche Entscheidungen erforderlich waren, gekauft haben soll.
Tucker teilte am Freitag per Twitter mit, Poroschenkos Anwälte hätten ihm in einem Schreiben gedroht, vor Gericht zu gehen, sollte er diese Unterlagen publik machen.
In dem Schreiben wurde laut dem Journalisten behauptet, dass Onischtschenkos Vorwürfe betrügerisch seien und deren Veröffentlichung dem Ansehen Poroschenkos schaden könnte.
Tucker war seinen Worten zufolge sehr erstaunt über diesen Brief, der seinen Angaben nach von Poroschenko selbst initiiert worden ist. Mittlerweile hat auch die Zeitung „Ukrainskaja Prawda“ Drohungen erhalten.
Die britische Anwaltskanzlei „Atkins Thomson“ teilte der Zeitung mit, Kiew soll sie beauftragt haben, die Veröffentlichung der Anschuldigungen von Onischtschenko zu verhindern. Die Kanzlei würde auch gegen jegliches europäisches Medium wegen der Bekanntgabe dieser Materialien gerichtlich vorgehen.
Die ukrainische Präsidialverwaltung habe die Drohungen gegenüber dem britischen Reporter weder dementiert noch bestätigt und betont, dass Onischtschenko an einem Informationskrieg gegen die Ukraine teilnehme, wie das ukrainische Online-Portal „Strana.ua“ meldete.
Zuvor hatte das Portal den ersten Teil der kompromittierenden Informationen über Poroschenko veröffentlicht, die der in die USA geflüchtete Rada-Abgeordnete Alexander Onischtschenko den Behörden in Washington übergeben hatte.
„Im ersten Fall handelt es sich um den Kauf von Abgeordnetenstimmen, die für unumgängliche Entscheidungen erforderlich waren. Im zweiten Fall geht es um die Erpressung von Unternehmensanteilen zugunsten des Geschäftsmannes Poroschenko. Im dritten Fall geht es um die Verteilung von verdeckten Dividenden unter den Mitgliedern derselben Gruppe im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Unternehmens Ukrgasdobytscha“, heißt es in dem Bericht.
Einen Tag zuvor hatte Onischtschenko selbst mitgeteilt, er habe den USA kompromittierende Daten über Poroschenko überlassen. Er behauptete, im Laufe eines Jahres seine Gespräche mit dem ukrainischen Staatsoberhaupt mit Hilfe seiner Armbanduhr aufgezeichnet zu haben. „Ich habe viele belastende Informationen über Poroschenko“, betonte der geflüchtete Parlamentarier.

 

Ukrinform: Duda: Russische Truppen operieren in der Ukraine.
Russische Truppen operieren in der Ukraine und das sei kein Geheimnis. Angesichts dieser Tatsache solle die Nato zur Abwehr jeder Aggression bereit sein, erklärte der polnische Präsident Andrzej Duda beim Besuch des Generalstabs der polnischen Streitkräfte, berichtet der Ukrinform-Korrespondent in Polen.
„Es ist kein Geheimnis, dass russische Truppen in der Ukraine operieren, und das bedeutet die Verschlechterung der Sicherheitslage. Wir müssen zusammen mit der Nato bereit sein, Antwort zu geben, sollten irgendwelche Akte der Aggression passieren“, sagte Duda im Kommentar zu den Informationen in den polnischen Medien über die Entdeckung von mehreren russischen Drohnen in diesem Jahr über Polen.
Er betonte, der Beweis für die Verschlechterung der Sicherheitslage in der Region seien die Annexion der Krim durch Russland und der Konflikt, der in Regionen Luhansk und Donezk andauert.

 

De.sputniknews.com: Aleppo: Mehr als tausend Kämpfer legen Waffen nieder – 50.000 Zivilisten evakuiert.
Rund 50.000 friedliche Bürger haben die östlichen Teile von Aleppo in den vergangenen zwei Tagen über die von Russland organisierten humanitären Korridore verlassen, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow mitteilte. Ihm zufolge wurden allein am Samstag mehr als 20.000 Menschen evakuiert.
Zurzeit führt das russische Verteidigungsministerium eine Live-Videoübertragung der Evakuierung aus Aleppo. Der Militärsprecher hat seinerseits die Terroristen vor möglichen Provokationen gewarnt. „Wir warnen die Terroristen und Kämpfer aus der sogenannten gemäßigten Opposition und rufen auch ihre Patrone auf: Versucht nicht, irgendwelche Provokationen zu unternehmen und vor allem Beschüsse von friedlichen Bürgern durchzuführen, die durch die humanitären Korridore (Ost-Aleppo) verlassen“, betonte er.
Laut Konaschenkow haben 1.217 Kämpfer bereits ihre Waffen niedergelegt. Nun sei es unter anderem an der Zeit, die wahren Motive der westlichen Länder und Organisationen zu prüfen, die ihre Bereitschaft äußerten, humanitäre Hilfe nach Aleppo zu schicken.
„Wir werden uns an alle, die in den vergangenen Monaten ihre Bereitschaft geäußert hatten, ihre humanitäre Hilfe nach Aleppo zu schicken: an die Vertreter der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Kanadas, der Europäischen Union und internationaler Organisationen… Es ist an der Zeit, die Wahrheit ihrer Motive zu prüfen“, sagte Konaschenkow.

https://youtu.be/gn9pRfbSakA

 

Nachmittags:

 

Dan-news.info: Republikanische Energietechniker haben die Stromleitungen bei Jasinowataja repariert, die die Donezker Filterstation versorgen. In der nächsten Zeit wird die Station in Betrieb genommen. Dies teilte heute der Generaldirektor des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ Oleg Mokryj mit.
„Gestern am späten Abend wurde die Stromleitung repariert, Strom wird geliefert. Heute werden wir die DFS wieder in Betrieb nehmen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.

 

De.sputniknews.com: Kerry ruft syrische Opposition zu erstem Schritt für friedliche Regelung auf.
US-Außenminister John Kerry hat die bewaffnete syrische Opposition zu einem ersten Schritt für die friedliche Regelung der Krise im Land aufgerufen.
Ihm zufolge müssen Syrien und Russland die Sicherheit der Vertreter der bewaffneten Opposition garantieren, die Aleppo verlassen.
„Syrien und Russland müssen garantieren, dass nichts die Leben der Oppositionsvertreter bedrohen wird, sobald sie Aleppo verlassen“, sagte Kerry während einer Pressekonferenz nach einem Ministertreffen zu Syrien am Samstag in Paris.
Die syrische Regierung hat mehrmals Kämpfer in den östlichen Teilen Aleppos dazu aufgerufen, den Präsidentenerlass über Amnestie zu nutzen, ihre Waffen niederzulegen und zum friedlichen Leben zurückzukehren. Die Amnestie wurde am 28. Juli verkündet und gilt bis zum 27. Januar 2017.

 

De.sputniknews.com: Was ist mit Bild und Co? Moskau erwartet deutsche Reaktion auf US-Angriff in Mossul.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat Medienberichte über einen irrtümlichen US-Luftangriff in Mossul kommentiert, bei dem 90 irakische Soldaten ums Leben kamen. Sie frage sich, ob deutsche Medien etwas darüber berichtet haben.
„Interessant, was dazu die deutschen (Medien) Welt oder Bild geschrieben haben. Gestern hat die Welt ein Essay des Bild-Chefredakteurs zum Thema Syrien veröffentlicht, in dem er Lawrow als ‚Kriegsverbrecher‘ bezeichnet hat. Wen werden die unabhängigen deutschen Medien heute nennen und wie bezeichnen?“, schrieb die Außenamtssprecherin in ihrem Facebook-Profil am Samstag.
Zuvor wurde unter Berufung auf eine Quelle in der irakischen Armee berichtet, dass 90 Menschen bei einem versehentlichen Luftangriff der USA in Mossul gestorben seien. Rund einhundert Menschen seien verletzt worden.

 

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, gratulierte den Ukrainern zum Internationalen Tag der Menschenrechte. Darüber berichtet der Pressedienst des Staatschefs.
„Liebe Landsleute! Heute feiert die Ukraine zusammen mit allen freien Nationen der Welt den Internationalen Tag der Menschenrechte. Ich wünsche Ihnen, liebe Landsleute, neue Errungenschaften zum Wohle des Landes, zur Stärkung der Demokratie und zur Gewährleistung der erfolgreichen und friedlichen Entwicklung unseres Staates“, sagte Poroschenko.
Er stellte fest, die Menschenrechte in der Ukraine seien einer der wichtigsten gesellschaftlichen Werte.
„Angesichts der russischen Aggression gegen die Ukraine ist das Problem des Schutzes der Menschenrechte und Grundfreiheiten des Menschen besonders akut. In dieser Frage unterstützt unseren Staat die gesamte zivilisierte Welt. Aufrichtig dankbar bin ich unseren internationalen Partnern, insbesondere der Europäischen Union, die die Ukraine unterstützen, indem sie von der Russischen Föderation fordern, ukrainische Geiseln schnellstmöglich freizulassen, die sich in den besetzten Gebieten und den russischen Gefängnissen befinden“, sagte der Präsident.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 1275-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 35 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm, 301 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm sowie 520 Geschosse mit verschiedenen Arten von Granatwerfern abgefeuert. Außerdem wurden Panzertechnik und Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Jasinowataja, Spartak, Staromichajowka, Alexandrowka, Jelenowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch den Beschuss des Territoriums der Republik wurde ein Wohnhaus in Dokutschajewsk beschädigt. Den zweiten Tag haben die Einwohner von Sachanka und Leninskoje keinen Strom. Die Reparaturbrigaden können aufgrund zielgerichteten Beschusses dieser Ortschaft von Seiten der ukrainischen Streitkräfte nicht an den Ort der Störung kommen.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Nowotroizkoje, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 152mm-Haubitzen „Akazija“ beobachtet;
– Awdejewka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs Mörsern des Kalibers 120mm entdeckt;
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Mörsern des Kalibers 82mm beobachtet.
Die Informationen über die Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums und der OSZE-Mission übergeben.
Wir stellen weiterhin Fälle von Konflikten zwischen ukrainischen nationalistischen Abteilungen und regulären Teilen der ukrainischen Streitkräfte fest.
Gestern hat eine Abteilung des „Rechten Sektors“ aus dem Gebiet von Kominternowo die Positionen der 36. Marineinfanteriebrigade, die in Talakowka stationiert ist, mit Mörsern beschossen. Insgesamt wurden mehr als 80 Mörsergranaten des Kalibers 120mm abgeschossen.
Im Gebiet von Krasnogorowka, im Verantwortungsbereich der 92. mechanisierten Brigade, haben während der Feiern zum „Tag der ukrainischen Streitkräfte“ Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich bis zum vollständigen Wahnsinn betrunken hatten, begonnen ein Feuerwerk unter Verwendung von Schusswaffen und Pyrotechnik zu veranstalten. Dabei wurden einige Gebäude in der Gartengenossenschaft „Mitschurinskij“ in Brand gesetzt. Als sie am nächsten Tag wieder zu sich gekommen waren, hat das Abteilungskommando den Bürgermeister von Krasnogorowka an den Ort des Geschehens gerufen, damit er die Folgen des Brandes festhält, der angeblich aufgrund eines Beschusses von Seiten der Streitkräfte der DVR entstanden sei.
Die oben genannten Fakten zeugen von der vollständigen Degradierung des Personals der ukrainischen Streitkräfte, die aufgrund ständiger Trunkenheit und Konflikten untereinander nicht darüber nachdenken, dass darunter friedliche Einwohner leiden.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurden im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) keine ukrainischen Soldaten getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt.
„Während des letzten Tages wurden infolge der Kampfhandlungen keine ukrainischen Soldaten getötet, ein Soldat wurde jedoch verletzt“, sagte Lysenko.

 

De.sputniknews.com: Washington verdoppelt Bodeneinheiten in Syrien.
Die USA wollen weitere 200 Soldaten nach Syrien entsenden, um den kurdischen Volksmilizen und den US-treuen Rebellen zu helfen, die gegen die Terrorgruppierung Daesh (auch Islamischer Staat, IS) kämpfen, wie die Agentur Associated Press am Samstag mitteilt.
„Diese Soldaten, die über einzigartige Erfahrungen verfügen, werden sich den 300 Amerikanern anschließen, die sich bereits in Syrien aufhalten, um die örtlichen Kräfte im Anti-Terror-Kampf weiter auszubilden und zu versorgen“, sagte US-Verteidigungsminister Ashton Carter.
Die Hilfe der US-Militärs sei hauptsächlich für diejenigen Gruppierungen bestimmt, die demnächst eine Offensive auf die syrische IS-Hochburg Rakka planten.
Laut AP erweisen die USA den kurdischen Volksmilizen nur eine beschränkte Unterstützung, um die Beziehungen zur Türkei, ihrem Hauptverbündeten in der Region, nicht zu beschädigen. Das syrische Rakka gilt seit Langem als Hochburg des IS – die zweitgrößte in der Region nach dem irakischen Mossul. Die Stadt mit 300.000 Bewohnern steht seit 2013 unter IS-Kontrolle. Zurzeit führen die syrischen Oppositionskräfte eine Operation zur Befreiung Rakkas durch.

 

De.sputniknews.com: US-Waffen für syrische Opposition neuer Beweis der Terror-Unterstützung – Damaskus
Die Aufhebung der formellen Einschränkungen für die Lieferung von Waffen, Munition und Militärtechnik an die US-Verbündeten im Anti-Terror-Kampf in Syrien durch US-Präsident Barack Obama ist ein weiterer Beweis dafür, dass Washington den Terrorismus weiter unterstützt, wie das syrische Außenministerium am Samstag mitteilte.
„Die USA haben mit dem Beschluss über das Ende des Waffen-Lieferstopps für Terrorgruppierungen einen neuen Beweis für deren gewisse Rolle bei der Unterstützung des Terrorismus geliefert“, zitiert die Agentur Sana die Mitteilung des syrischen Außenministeriums.
Laut den syrischen Diplomaten zielt diese Entscheidung auf eine Verlängerung der Krise, eine Fortsetzung des Mordnes an den Syrern und die Zerstörung der Infrastruktur ab.
Zuvor hatte Obama das Verbot für Waffenlieferungen an Rebellengruppen in Syrien abgeschafft, um vermutlich der US-geführten Koalition und deren Verbündeten die Eroberung der Islamisten-Hochburg Rakka zu erleichtern. Für diese Hilfeleistung sollten der Außen- und der Verteidigungsminister des Landes dem Kongress eingehende Informationen vorlegen und eine Genehmigung bekommen.
Zuvor hatten die USA bereits die Lieferung von beschränkten Partien von Waffen und Munition an die syrische Opposition gemeldet.
In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen IS, al-Nusra-Front und andere gegenüber. Die USA und ihre Verbündeten fliegen seit August 2014 Luftschläge gegen die Terroristen in Syrien und im Irak. Dabei wird die Operation in Syrien ohne Genehmigung der syrischen Behörden und ohne Abstimmung mit ihnen durchgeführt.

 

Ukrinform: Deutsche bauen in Sumy Solarkraftwerk.
In der Stadt Trostjanez des Gebiets Sumy fand die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der deutschen Firma „Nord Areal Energy GmbH“ und dem Stadtrat statt, nach dem ausländische Partner eine Solaranlage bauen sollen.
Darüber schreibt auf Facebook der Stadtrat von Trostjanez.
Der Bau des neuen Werks soll im März 2017 beginnen. Jetzt wird die Dokumentation vorbereitet.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage an der Kontaktlinie bleibt angespannt.
„Im Zeitraum vom 4. bis 10. Dezember haben die ukrainischen Truppen 18-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, sagte Anaschtschenko „Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Mörsern des Kalibers 120 und 82mm geschossen. Außerdem wurden zum Beschuss Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Dabei wurden auf das Territorium der Republik 314 Mörsergranaten abgeschossen“, sagte er.
Der Oberst unterstrich, dass das Mörserfeuer mit Hilfe von Drohnen korrigiert wird, die „von ukrainischen Freiwilligen, Helfern des Terrorismus geliefert werden“.
Von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Positionen der Volksmiliz im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor, in den Gebieten von Sheltoje, Wesjolaja Gora, Kalinowo, Frunse, Sokolniki, Nishneje Losowoje beschossen.
„Den Befehl zur Eröffnung des Feuers auf die Positionen der Volksmiliz gaben folgende Kriegsverbrecher und überzeugten Nationalisten, Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade Iwanow“, teilte Anaschtschenko mit.
„In der letzten Woche wurde von den Vertretern der OSZE-Mission das Fehlen von folgenden Waffen der ukrainischen Streitkräfte an den angegebenen Lagerorten registriert:
– vier Haubitzen „Giazint-B“,
– 11 Haubitzen „Msta-B“ des Kalibers 152mm,
– vier Artilleriegeschütze „Gwosdika“ des Kalibers 122mm,
– fünf Mehrfachraketenwerfer BM-21 „Grad“,
– zehn Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“ des Kalibers 100mm,
– 20 T-64- und T-72-Panzer,
– acht Mörser der Kaliber 120 und 82mm“,
teilte Anaschtschenko mit.
Er unterstrich, dass mit diesen Waffen die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig die Positionen der Volksmiliz beschießen.
Anaschtschenko merkte an, dass die Volksmiliz zwei Lastwagen mit Munition im Gebiet von Solotoje, 12 Lastwagen mit Munition und Personal in Begleitung einer Einheit Panzertechnik in Stschastje, zwei Lastwagen mit Munition m Gebiet von Artjom, zwei Panzertransporter und Fahrzeuge mit Munition im Gebiet von Olchowaja sowie fünf Lastwagen mit Munition in Pokrowskoje bemerkt hat.

 

De.sputniknews.com: Warum USA so eilig Truppen nach Europa verlegen – WSJ
Einen Tag vor dem Amtsantritt des neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump sollen US-Truppen in Deutschland eintreffen, wie die Zeitung „The Wall Street Journal“ unter Verweis auf das US-Militär mitteilt.
Danach werden die US-Bataillone nach Polen verlegt, von wo aus ein Teil der Militärs nach einer Überprüfung des Systems nach Deutschland zurückkehren würde, während ein anderer in den baltischen Ländern und in Rumänien stationiert würde.
Wie der Oberbefehlshaber der Nato-Truppen in Europa, Armeegeneral Curtis Scaparrotti gegenüber dem Blatt sagte, könnten einige Truppenteile nach den Weihnachtsferien nach Europa verlegt werden. Wie aus der Zeitung weiter verlautete, hatte die US-Armee in der vorigen Woche eine Übung durchgeführt, um sich auf die Verlegung nach Europa vorzubereiten.
„Wir wollen keine Konfrontation, müssen aber antworten, wenn wir sehen, dass sich Russland mit uns auch so benimmt, wie es früher mit der Ukraine gewesen war – stationiert seine Truppen nahe unserer Grenzen“, hatte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zuvor gesagt.
Die Verlegung der Truppen nach Osteuropa soll im Mai 2017 abgeschlossen werden.
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium bestätigt, dass Raketenkomplexe Iskander-M in das Gebiet Kaliningrad verlegt werden sollen. Daraus habe man nie einen Hehl gemacht, betonte die Behörde weiter.
Am 22. November hatte US-Außenamtssprecher John Kirby erklärt, die USA betrachteten die Stationierung der Iskander-Raketen bei Kaliningrad als Bedrohung für die europäische Sicherheit. Daraufhin hieß es im russischen Verteidigungsministerium, die Bedrohung gehe nicht von Russland aus, sondern sei mit der Versorgung Europas mit „nicht aus Europa stammenden“ Waffen und Militärs verbunden.
Beim Nato-Gipfel im vergangenen Juli in Warschau war eine umfassende Aufrüstung der Ostflanke des Militärbündnisses zur „Abschreckung Moskaus“ beschlossen worden. Die Nato will 2017 gleich vier multinationale Bataillone in den baltischen Staaten und in Polen stationieren.

 

Dan-news.info: Die Behörden von Gorlowka planen mehr als 150 Veranstaltungen an den Neujahrs- und Weihnachtstagen. Die teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
„Wir haben geplant, mehr als 150 Festveranstaltungen zum Neuen Jahr und zu Weihnachten durchzuführen. Sie beginnen am 15. Dezember und dauern bis zum Dreikönigstag, sowohl Kinder als auch Erwachsene können teilnehmen“, heißt es im Bürgermeisteramt.
Dort wurde hinzugefügt, dass die Einweihung der Haupttanne der Stadt am 23. Dezember auf dem Platz des Sieges stattfinden wird. Für die Einwohner der Stadt findet ein Festkonzert statt. An den Neujahrsfeiertagen sind auch Festumzüge, Wettbewerbe, Festivals, Matineen und andere thematische Veranstaltung geplant.
„Für die Kinder mit Anspruch auf Ermäßigung sind auch Theater- und Spielprogramme vorbereitet, an ihnen werden mehr als 800 Kinder teilnehmen“, fasste der Pressedienst zusammen.
Nach Angaben der Verwaltung finden Matineen und Konzerte aus Anlass des neuen Jahres und Weihnachtens in allen Bildungs- und Kultureinrichtungen der Stadt statt. Der Abbau der Haupttanne erfolgt am 20. Januar 2017.

 

De.sputniknews.com: „Freundschaftlich“ genehmigte verbotene Substanzen sind größtes Problem –Experten
Die Doping-Affären, die im laufenden Jahr oft in den Blickpunkt der Medien geraten waren, hatten das Problem der Genehmigung der therapeutischen Anwendung von verbotenen Substanzen für Sportler in den Vordergrund gerückt. Das Problem haben Experten im Bereich Spotmedizin in Interviews mit Sputnik kommentiert.
Solche Genehmigungen ermöglichen es den Sportlern, die unter chronischen Krankheiten leiden, Arzneien von der Liste der verbotenen Substanzen zu sich zu nehmen.
Laut einer Umfrage, die das französische Meinungsforschungsinstitut IFOP- durchgeführt hat, sind 66 Prozent der Polen, 50 Prozent der Italiener, 48 Prozent der Franzosen und 45 Prozent der Amerikaner der Auffassung, dass kranke Sportler keine verbotene Arzneien zu sich nehmen dürfen.
Dabei könnten nicht alle verbotenen Substanzen als Doping bezeichnet werden, sagte die Vorsitzende des Verbandes „Ethik und Sport“ und Ex-Chefin der französischen Antidoping-Agentur, Véronique Lebar. Sie tritt für eine strengere Kontrolle bei der Genehmigung der Einnahme von verbotenen Substanzen auf. Dabei sollten die Anträge auf solche Genehmigungen anonym behandelt werden.
Ursprünglich seien die Genehmigungen für die Anwendung verbotener Substanzen in der besten Absicht erteilt worden, sagte Lebar, allerdings hätten einige „unehrliche Leute“ begonnen, sie für ihre eigenen Interessen auszunutzen. So würden einige Sportler beispielsweise Gelenkschmerzen simulieren, um sich Kortikoide spritzen zu lassen, was nicht als Doping angesehen werde. Dafür würden Kortikoide, die in der Form von Pillen eingenommen werden, als Doping-Substanz eingestuft und erforderten eine Genehmigung für ihre therapeutische Anwendung.
„Sehr oft greifen unehrliche Sportler zu Injektionen und nehmen gleichzeitig Kortikoide als Pillen zu sich. Wenn sie dann überführt werden, behaupten sie, sie hätten sich Kortikoide injizieren lassen, sie hätten ein Gesundheitsattest und so weiter“, sagte sie.
Die jüngsten Fälle, bei denen Genehmigungen für eine therapeutische Anwendung verbotener Substanzen nicht zur Behandlung der Sportler, sondern für Doping erteilt worden seien, habe eine Vertrauenskrise gegenüber dem Antidoping-Recht hervorgerufen, sagte der Sportpsychologe Dorian Martinez. Martinez hatte die Organisation SPORT Protect gegründet, die als erste begann, Lebensmittel für Sportler als den Antidoping-Vorschriften entsprechend zu markieren.
„Das Problem sind die Genehmigungen der therapeutischen Anwendung verbotener Substanzen, die „freundschaftlich“ erteilt worden sind und die die Einnahme einer Arznei ermöglichen, während der Mensch keine Krankheiten hat. Das heißt, dies ist eine Art legalisiertes Doping“, sagte er. Solche Genehmigungen sollten strenger kontrolliert werden, so Martinez, und wahrscheinlich nicht vom dem Heimatland des Sportlers, sondern von einer „außenstehenden unabhängigen Organisation, die an kein Land und kein Sportverband gebunden wäre“. „Weil wir heute einige Länder verdächtigen, die möglicherweise ein Auge bei dem zudrücken, was ihre Sportler tun, wenn sie bei internationalen Wettkämpfen antreten“.

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