Presseschau vom 09.12.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Sheltoje wurde zweimal aus Richtung Lobatschewo mit Mörsern der Kaliber 120 und 82mm sowie mit Granatwerfern beschossen.
Aus Richtung Nowoswanowka haben die Kiewer Truppen mit Granatwerfern Kalinowo beschossen.
Das Gebiet von Frunse wurde mit Schusswaffen aus Richtung Krymskoje beschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„In Folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen wurde in der letzten Nacht in sieben Dörfern des Telmanowo-Bezirks die Stromversorgung unterbrochen: Lukowo, Swobodnoje, Derstowo, Tawritscheskoje, Nikolajewka, Grigorjewka, Saporoshez. Am Ort des Vorfalls sind zwei Elektrikerbrigaden“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Alexandr Sursjakow mit.
Außerdem wurde nach seinen Worten bekannt, dass im Telmanowo-Bezirk Häuser beschädigt wurden. Einzelheiten werden noch geprüft.
Von den ukrainischen Streitkräften wurde auch Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk beschossen. Ein Teil der Ortschaft hat keinen Strom. Brigaden haben mit den Reparaturen begonnen.
„Vier Dörfer im Nowoasowskij-Bezirk, Sachanka, Chomutowo, Samojlowo, Obryw und ein Teil der Stadt Nowoasowsk haben aufgrund des nächtlichen Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte keinen Strom“, teilte das operative Kommando der Republik mit.
Die örtlichen Behörden bestätigten dies.
„Von 18:00 bis 2:30 Uhr haben ukrainische Soldaten 106 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm sowie Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm auf Trudowskije und Alexandrowka im Westen von Donezk, die Dörfer Sachanka, Leninskoje, Kominternowo im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes, sieben Dörfer im Telmanowo-Bezirk, die Umgebung von Dokutschajewsk und das Gewerbegebiet bei Jasinowataja abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden neben schweren Waffen und Mörsern von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte auch Dutzende von Geschossen mit Panzertechnik und verschiedenen Arten von Granatwerfern abgfeuert sowie Schusswaffen verwendet.

 

De.sputniknews.com: Rund 8.500 Zivilisten, darunter 2.900 Kinder, haben in den vergangenen 24 Stunden die unter Kontrolle der Kämpfer stehenden Viertel der syrischen Stadt Aleppo verlassen. Dies teilt das russische Versöhnungszentrum für Syrien mit.
Auch Kämpfer, die ihre Waffen gestreckt haben, verlassen demnach die östlichen Bezirke der Stadt. „14 Kämpfer haben ihre Waffen niedergelegt und sind nach West-Aleppo zu den syrischen Regierungskräften gegangen. In Übereinstimmung mit einem Beschluss des syrischen Präsidenten wurde ihnen eine Amnestie gewährt“, so die Mitteilung.
Am Donnerstag erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow, dass die syrische Armee ihre aktiven Kampfhandlungen in Aleppo zeitweilig ausgesetzt hat, um die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus Ost-Aleppo zu gewährleisten.

 

Dan-news.info: Die Stromversorgung im Kujbyschewskij-Bezirk, die durch einen Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen in der Nacht auf den 8. Dezember unterbrochen, wurde, ist vollständig wieder in Betrieb. Dies teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Iwan Adamez mit.
„Die Stromversorgung ist im ganzen Bezirk repariert. Es gab sehr viele Beschädigungen, die im Verlauf des Tages repariert wurden“, sagte Adamez.

 

Ukrinform: US-Militärhilfe: 350 Mio. Dollar für Ukraine
Nach dem Repräsentantenhaus hat auch der US-Senat den Verteidigungshaushalt für 2017 angenommen.
350 Millionen Dollar sind im Haushalt als Militärhilfe für die Ukraine eingeplant. Die Militärhilfe sieht die Lieferung von Waffen (einschließlich letaler Waffen), Militärübungen und Ausbildung der ukrainischen Militärangehörigen vor. Im Vergleich mit 2016 wird die Ukraine im kommenden Jahr 50 Millionen Dollar mehr bekommen.
Den Verteidigungsetat soll noch US-Präsident Obama unterzeichnen.

 

De.sputniknews.com: Von der Leyen schickt Militärberater in die Ukraine.
Deutschland schickt seine Militärberater in die Ukraine. Ein entsprechendes Abkommen haben der ukrainische Vize-Verteidigungsminister Igor Dolgow und Ralf Brauksiepe (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär bei der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, unterzeichnet, wie das Kiewer Verteidigungsamt am Donnerstagabend mitteilte.
Der Mitteilung zufolge werden die Deutschen bei der Heeresakademie in Lwow „Beratungshilfe erweisen“. Nähere Angaben zu der Mission und zur zahlenmäßigen Stärke der Berater machte die Behörde nicht. Brauksiepe habe das Abkommen als Beweis für die enge Zusammenarbeit zwischen der Bundesrepublik und der Ukraine gewürdigt, hieß es.
Die Ukraine, die nach dem nationalistischen Umsturz von 2014 einen Militäreinsatz gegen die von russischstämmigen Einwohnern bewohnten Regionen im Donezbecken begonnen hatte, lässt ihre Truppen gerne von Instrukteuren aus Nato-Staaten ausbilden. Im Land sind bereits Ausbilder aus Kanada und den USA tätig. Laut Medienberichten wurden mehrere von ihnen unmittelbar im Kampfgebiet Donbass getötet.
In den ostukrainischen Kohleindustrieregionen Lugansk und Donezk (beide im Donezbecken, Donbass) herrscht seit Frühjahr 2014 Krieg. Der Auslöser war der gewaltsame Umsturz vom Februar 2014 in Kiew, bei dem die ukrainische Opposition die Macht übernahm und eine von Nationalisten geprägte Übergangsregierung stellte
Die neue Regierung schickte Truppen gegen Donezk und Lugansk, weil diese den dubiosen Machtwechsel nicht anerkannt und zuerst mehr Selbständigkeit gefordert und dann unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.
Bei Gefechten zwischen der regulären Armee und nationalistischen Freiwilligenbataillonen auf der einen Seite und den lokalen Volksmilizen auf der anderen sind laut UN-Angaben mehr als 9.000 Menschen getötet worden. Rund 1,5 Millionen Einwohner flüchteten vor dem Krieg teils ins benachbarte Russland, teils in die zentrale und westliche Ukraine.

 

Dan-news.info: „Gestern Abend ist es der Führung der russischen Vertretung im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination endlich gelungen, von den ukrainischen Streitkräften Sicherheitsgarantien für die Durchführung von Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten an den Stromleitungen, die die Donezker Filterstation versorgen und die durch einen Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen am 7. Dezember beschädigt wurden, zu erhalten“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Vertreters des Verteidigungsministeriums haben die republikanischen Energietechniker schon mit dem Wiederaufbau begonnen. An der Abgrenzungslinie sind Vertreter der RF im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination und des Verteidigungsministeriums der DVR anwesend.
Der Pressedienst des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ bestätigt den Erhalt von Sicherheitsgarantien zur Durchführung von Arbeiten in der Nähe der DFS.

 

Dan-news.info: „Gegen 11:30 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf den Ort eröffnet, an dem jetzt Energietechniker die Reparaturen an den durch einen Beschuss der ukrainischen Streitkräfte beschädigten Stromleitungen, die die Donezker Filterstation versorgen, durchführen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Er unterstrich, dass der Gegner Schusswaffen verwendet hat. „Bisher sind die kommunalen Arbeiter noch vor Ort, die russischen Offiziere im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination versuchen, mit der ukrainischen Seite über einen Stopp des Feuers zu verhandeln“, fügte die „Quelle hinzu.

 

De.sputniknews.com: „Gefahr für die ganze Welt“: Kreml kommentiert US-Entscheidung zu Syrien.
Nach der Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, das bislang geltende Verbot für die Bewaffnung US-treuer Rebellen in Syrien aufzuheben, fürchtet Russland schwere Folgen für dieses Kriegsgebiet, aber auch für die ganze Welt.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow warnte am Freitag, dass amerikanische Waffen, vor allem schultergestützte Boden-Luft-Raketen, in die Hände der Terroristen gelangen könnten. „Das wäre die schlimmste Folge dieser Entscheidung“, so Peskow. Er verwies darauf, dass tragbare Luftabwehrsysteme „für alle Staaten der Welt eine Bedrohung darstellen“.
Obama hat in dieser Woche das Verbot für Waffenlieferungen an Rebellengruppen in Syrien aufgehoben, vermutlich um der US-geführten Koalition und deren Verbündeten die Eroberung der Islamisten-Hochburg Rakka zu erleichtern.

 

De.sputniknews.com: Russlands UN-Botschafter gibt Kosten für Wiederaufbau in Syrien an.
Für den Wiederaufbau Syriens sind bis zu 180 Milliarden US-Dollar (umgerechnet ca. 168 Milliarden Euro) erforderlich. Das teilte Russlands UN-Botschafter Vitali Tschurkin nach Abschluss der Sitzung des UN-Sicherheitsrates mit. Ihm zufolge hat der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, bei der Sitzung auf die Notwendigkeit verwiesen haben, eine großangelegte Operation zum Wiederaufbau Syriens durchzuführen.
„De Mistura hat in seiner Rede darauf aufmerksam gemacht, dass eine politische Regelung nötig ist, um eine großangelegte internationale Operation zum Wiederaufbau Syriens zu organisieren“, so Tschurkin. „Natürlich kann dies kein einzelnes Land leisten, auch zwei Länder nicht. Ohne politische Regelung, ohne eine gewisse Reform des politischen Systems, mit der die Opposition einigermaßen zufrieden sein würde, ist nicht zu erwarten, dass auch andere Länder am Wiederaufbau teilnehmen“, so Tschurkin.
Zuvor hatte der Sprecher des US-Außenministeriums, Mark Toner, gesagt, dass die Verhandlungen zwischen Russland und den USA zu Syrien trotz unterschiedlicher Spekulationen noch nicht beendet seien. Trotzdem gebe es in den Positionen beider Länder natürlich „klare Differenzen“ in Bezug auf die Situation in Aleppo.
Mittlerweile bezweifelt Lawrow jedoch, dass die Fortsetzung der Verhandlungen einen echten Erfolg bringen würde, da die USA ihre alten Vorschläge zum Abzug von Kämpfern aus Aleppo zurückgenommen und eine neue Initiative eingebracht hätten. Laut Lawrow versuchen die USA damit nur „Zeit zu gewinnen“.

 

Lug-info.com: Presskonferenz der Vertreterin der LVR in der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe, der Leiterin der Arbeitsgruppe zum Gefangenenaustausch der LVR Olga Kobzewa (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Eine Lösung der Frage des Gefangenenaustausches bis Ende des Jahres wird von der Bereitschaft Kiews abhängen, aber die Ukraine zeigt eine solche Bereitschaft nicht….
„Wir sind bereit, ja. Wir haben sechs Personen registriert, wir haben dies erklärt. Diese Liste wurde vorgelegt und ich will sagen, dass fünf Menschen, die auf dieser Liste stehen, bereits seit Mai angegeben wurde, aber die Ukraine ist, warum auch immer, nicht darauf eingegangen“, sagte sie.
„Bei uns sind insgesamt sechs Personen, die wir angegeben haben, weitere Personen sind bei uns nicht“, erläuterte Kobzewa.
„Die Schlüsselfrage, die auf der Tagesordnung der letzten Sitzung stand, ist die Befreiung ungesetzlich festgehaltener Personen, über die bisher keine Vereinbarung erreicht wurde. Wir kämpfen damit, dass die Ukraine mit ihren Vertretern keine Vereinbarungen anstrebt. Die Ukraine steht wieder auf der Position, Bedingungen zu diktieren“, sagte Kobzewa.
„Beim kürzlichen Auftritt von Frau Geraschtschenko (Vertreterin der Ukraine in der Untergruppe), am Mittwoch nach Abschluss der Arbeit der humanitären Gruppe erklärte sie, dass die Situation in Bezug auf Lugansk sehr schwierig sei. Frau Geraschtschenko lenkte die Aufmerksamkeit darauf, dass wir nur sechs Personen bestätigen, aber mehr als 400 fordern. Das heißt, Frau Geraschtschenko tritt wieder von der Erfüllung der Punkte der Minsker Vereinbarungen zurück, unter anderem von der unmittelbaren Behandlung des Punktes, der vorschreibt, dass alle ungesetzlich festgehaltenen Personen nach dem Prinzip „alle gegen alle“ freigelassen werden müssen“, erklärte die Vertreterin der LVR….
„Wir unsererseits haben erklärt, dass bei uns sechs Gefangene sind, und das wird nicht in Zweifel gezogen. Damit war der Besuch von Herrn Frisch, Koordinator unserer Gruppe, in Lugansk verbunden, er hat sich mit diesen sechs Menschen direkt unterhalten“, sagte Kobzewa.
„Das heißt, wir haben diese sechs Menschen angegeben, die auf unserem Territorium festgehalten werden. Aber, wie wir von den Vertretern des IKRK wissen und wie wir erfuhren, als wir Herrn Frisch baten, die Menschen auf dem von der Ukraine kontrollierten Territorium, die Probleme mit ihrer Gesundheit haben, zu besuchen, konnte er nicht alle die Menschen besuchen, die wir in den Listen angegeben haben“, sagte Kobzewa.
„Und von den Vertretern des IKRK wissen wir, dass sie nicht zu allen dort festgehaltenen Personen Zugang haben“, fügte sie hinzu.
Die LVR hat nicht vor, der ukrainischen Seite im Rahmen des Gefangenenaustauschs Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu übergeben, die auf die Seite der Republik übergegangen sind.
„Es gibt eine immer stärkere Tendenz, dass Personen aus den ukrainischen Streitkräften auf unsere Seite übergehen und in Bezug auf diese Personen haben die Vertreter der Ukraine ein zwiespältiges Herangehen“, sagte Kobzewa.
„Einige fragen sie für den Austausch an, aber gegen den Willen der jeweiligen Person können wir niemanden auf jene Seite übergeben. Wenn jemand nicht will, so haben wir kein Recht ihn zu zwingen, das war seine Wahl und sein Wille“, unterstrich Kobzewa.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Nach uns vorliegenden Informationen ist im Gebiet von Staniza Luganskaja eine Kolonne Technik mit vier Einheiten Panzertechnik und fünf Lastwagen mit Personal eingetroffen“, teilte Marotschko mit.
„In Bolotennoje ist eine Abteilung mit 40 ausländischen Söldnern eingetroffen und im Gebiet von Swetlodarsk sind drei Scharfschützengruppen mit großkalibrigen Gewehren ausländischer Produktion eingetroffen, sagte der Major.
Er fügte hinzu, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte mit Abteilungen aus den nationalistischen Bataillonen durchführt.
„So sind in Nishneteploje und Petrowka Abteilungen aus dem 24. Sturmbataillons „Ajdar“ zur Durchführung von provokativen Handlungen gegenüber der Volksmiliz der LVR eingetroffen“, erläuterte der Major.
Er teilte weiter mit, dass die ukrainischen Gruppen die technische Ausrüstung der eingenommenen Positionen an der gesamten Kontaktlinie fortsetzen.
„In Nowoalexandrowka, im Verantwortungsbereich der 59. Brigade, werden technische Arbeiten zur Ausstattung von Unterständen für Panzertechnik und von Feuerstellungen für Mörsermannschaften durchgeführt“, sagte er.
Marotschko unterstrich, dass die ukrainische Seite so ihre Ablehnung der Entscheidungen der „Normannischen Vier“ und der gegenüber der Weltgemeinschaft übernommenen Verpflichtungen deutlich macht.
„Zurzeit finden auf den Übungsplätzen der Volksmiliz der LVR regelmäßig Übungen zur militärischen Ausbildung statt, wobei besondere Aufmerksamkeit auf die Erarbeitung die Schießausbildung und Spezialausbildungen gerichtet wird. Mit der Leitung und den Abteilungen der Volksmiliz der LVR werden Übungen durchgeführt, um die Kampffähigkeiten auf ein höheres Niveau zu bringen“, berichtete der Vertreter der Verteidigungsbehörde der LVR.
„Wir lassen nicht in der Wachsamkeit nach, widmen den Fragen der Sicherheit unserer Republik hohe Aufmerksamkeit. Im Rahmen dessen werden die Kräfte zu ihrer Verteidigung konzentriert, was eine der vorrangigen Aufgaben ist. Trotz der anhaltenden Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen hoffen wir auf eine möglichst schnelle Erreichung von Frieden im Donbass“, unterstrich Marotschko.

 

De.sputniknews.com: Lawrow kommentiert Vorwurf einer Destabilisierung Deutschlands.
Als Unsinn hat der russische Außenminister Sergej Lawrow die Vorwürfe zurückgewiesen, Russland versuche Deutschland zu destabilisieren.
„Nach meinem Wissen hat bereits Kanzlerin (Angela) Merkel dazu öffentlich Stellung genommen und dies als Unsinn bezeichnet. Dem kann ich nichts hinzufügen“, sagte Lawrow am Freitag am Rande des OSZE-Ministerrats in Hamburg.

 

De.sputniknews.com: Lawrow: „Deutsche Medien bei Russophobie weltweit Nummer eins“.
Sergej Lawrow hat den deutschen Medien Russophobie vorgeworfen. Damit kommentierte der russische Außenminister Berichte, Russland versuche, Deutschland zu destabilisieren.
„Was deutsche Medien anbetrifft, so habe ich gehört, dass der Chefredakteur von Bild mich heute als Kriegsverbrecher bezeichnet und (Bundesaußenminister Frank-Walter) Steinmeier gewarnt hat, mit mir zu sprechen“, sagte Lawrow am Freitag am Rande des OSZE-Ministerrats in Genf.
„Ich überlasse das dem Gewissen der deutschen Medien, die in Sachen Russophobie zweifellos unangefochtene Spitze weltweit sind“, so Lawrow weiter. „Das widerspricht durchaus den warmherzigen und freundschaftlichen Gefühlen, die zwischen den Russen und den Deutschen bestehen.“

 

Ukrinform: Bei Kämpfen im Donbass sind in den vergangenen 24 Stunden zwei Soldaten verletzt worden.
Das teilte am Freitag der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko, mit. Tote habe es nicht gegeben.
Nach Angaben von Lysenko seien in den letzten drei Tagen 14 Terroristen in der Ostukraine ums Leben gekommen.

 

Dnr-online.ru/Dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der Streitkräfte der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Guten Tag! In der letzten Woche, vom 3. bis 9. Dezember, waren die grundlegenden Anstrengungen der Abteilungen der Volksmiliz der DVR auf die Durchführung von komplexen Übungen zur militärischen Ausbildung gerichtet, deren Hauptziel die Vervollkommnung der Organisiertheit der Handlungen der Leitungsorgane und des Personals der Abteilungen der Volksmiliz bei der Erfüllung gestellter Aufgaben in der vorgegebenen Zeit ist.
Die Situation an der Kontaktlinie in der DVR bleibt angespannt. Im Verlauf der Woche haben die ukrainischen Soldaten wie zuvor aktiv von den Minsker Vereinbarungen verbotene schwere Waffen verwendet.
Die Intensität der Beschüsse hat sich im Vergleich zur Woche davor um fast 1000 verringert und beträgt 10.603. Auf das Territorium der Republik wurde 3456-mal unter Anwendung von Artillerie, Panzergeschützen und Mörsern geschossen.
28 Ortschaften der Republik wurden von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij aus beschossen, von den Positionen der Artilleriebrigaden Pantschenkos und Brusows wurde aktiv Artillerie des Kalibers 152mm verwendet.
Durch die Hand der ukrainischen Terroristen wurden drei zivile Einwohner verletzt, es wurden 59 Häuser in den Ortschaften Staromichajlowka, Leninskoje, Grigorjewka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Krutaja Balka, Gorlowka, Sachanka, Jasinowataja, in den Bezirken Kujbyschewskij, Petrowskij und Kirowskij von Donezk beschädigt.
Am 8. Dezember wurde von den Positionen der 128. Gebirgsjägerbrigade, die im Gebiet von Peski stationiert ist, mit 152mm-Artilleriegeschützen der Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk beschossen. In der Folge dieses Verbrechens wurden drei zivile Einwohner verletzt, es wurden zehn Häuser beschädigt.
Am 9. Dezember wurde von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit 152mm-Artilleriegeschätzen Grigorjewka im Telmanowo-Bezirk beschossen, auf das mehr als 20 Geschosse abgefeuert wurden. Dabei wurden 17 Häuser und eine Stromleitung beschädigt. Keinen Strom haben Grigorjewka und Sachanka.
Die Zielbestimmung und Korrektur des Feuers der Artillerie wird unter Anwendung von Drohnen durchgeführt. Insgesamt wurden in der letzten Woche Flüge von neun Drohnen des Gegners in Richtung Donezk und Mariupol festgestellt.
Ein weiteres Mal wurden zielgerichtete Artillerie- und Mörserbeschüsse von den Positionen der ukrainischen Verbrecher auf lebenswichtige Infrastrukturobjekte der Republik festgestellt. Am 7. November wurde in Folge von Mörserfeuer von den Positionen der 72. Brigade und des 23. Panzergrenadierbataillons der ukrainischen Streitkräfte eine Stromleitung im Gebiet von Krutaja Balka beschädigt. Die Stromversorgung der Donezker Filterstation wurde unterbrochen.
Am gleichen Tag haben die ukrainischen Truppen von den Positionen der 92. mechanisierten Brigade aus das Territorium der Awdejewker kokschemischen Fabrik beschossen. Durch den Beschuss entstand ein Brand in dem Unternehmen. Das Bestreben der ukrainischen Kommandeure unsere Truppen zur Erwiderung des Feuers zu provozieren, um dann die Streitkräfte der DVR der Schläge auf strategische Objekte zu beschuldigen, hat kein Verständnis dafür, dass dieser Terrorakt eine ökologische Katastrophe in der Region hervorrufen kann.
Es wurden neue Objekte der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die im Fall eines Übergangs des Gegners zum Angriff von unseren Abteilungen vernichtet werden:
– in Richtung Gorlowka – ein Zug 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, ein Zug 152mm-Geschütze „Giazint-B“, ein Zug 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, ein Zug Mörser des Kalibers 120mm und ein Panzerzug;
– in Richtung Donezk – ein Zug 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, ein Zug 152mm-Geschütze „Giazint-B“, zwei Züge 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, eine Batterie Mörser des Kalibers 120mm und ein Panzerzug;
– in Richtung Mariupol – eine Batterie Mehrfachraketenwerfer „Grad“, ein Zug 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie 122m-Haubitzen D-30, ein Zug 120mm-Geschütze „Nona“, ein Zug Mörser des Kalibers 82mm, zwei Panzerkompanien und eine mechanisierte Kompanie.
Im Verlauf der Woche haben die Vertreter der OSZE das Fehlen von 189 Stück schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, darunter:
– 29 Mehrfachraketenwerfer „Grad“ BM-21;
– 18 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– 51 152mm- und 122mm-Artilleriegeschütze;
– 11 Haubitzen Msta-B;
– 6 152mm-Haubitzen D-20;
– 30 120mm-Mörser „Sani“;
– 12 Einheiten Panzertechnik;
– 25 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 3 Antipanzergeschütze D44, 85mm;
– 4 Abwehrgeschütze „Strela-10“.
Im Verlauf der Woche haben die ukrainischen Truppen mehrfach Provokationen durchgeführt, die mit dem Versuch eines Durchbruchs durch unsere Positionen an den südlichen Grenzen der Republik verbunden waren.
So hat der Gegner am 7. Dezember mit 25 Mann aus den Spezialoperationskräften der ukrainischen Streitkräfte einen Durchbruchversuch durch unsere Positionen im Gebiet von Wodjanoje unternommen. Mit den Kräften unserer Abteilungen wurden die ukrainischen Soldaten auf ihre Positionen zurückgeworfen und haben dabei Verluste von zwei Toten und vier Verletzten gehabt.
Ich möchte die Aktivierung der Tätigkeit ausländischer Söldner und Instrukteure auf dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Territorium erwähnen. In dem angegeben Zeitraum wurde die Anwesenheit von militärischen Spezialisten aus Kanada, Polen, Ungarn und der Slowakei festgestellt.
Außerdem haben nach unseren Informationen ukrainische Soldaten „Safaris“ in die „ATO“-Zone organisiert. In den sozialen Netzen werden regelmäßig Aufrufe an ausländische Bürger verbreitet, sich am Erschießen sogenannter „Separatisten“ zu beteiligen. So wurde nach einem weiteren provokativen Beschuss von Seiten ausländischer „Touristen“ bei der Niederwerfung von Feuerpunkten durch unsere Abteilungen ein Bürger Kanadas liquidiert, der in den Donbass gekommen war, um in Richtung unserer Positionen „einen Schuss abzugeben“. Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit auf eine Patrone mit der Markierung „Magnum Winchester“ mit vergrößerter Pulverladung. Patronen solchen Typs werden in NATO-Ländern produziert und aktiv bei Scharfschützenfeuer eingesetzt.
Fälle kampfbedingter und nicht kampfbedingter Verluste werden weiterhin von den offiziellen Vertretern des Verteidigungsministeriums der Ukraine vor der ukrainischen Öffentlichkeit verheimlicht. Der Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko hat seinerseits als Zahl der Verluste mit 3000 angegeben. Eine solche Arithmetik demonstriert deutlich die Beziehung der ukrainischen militärisch-politischen Führung zu ihren Soldaten, bei deren Todesfällen die Fehlerrate nicht im Zehner- sondern im Hunderterbereich liegt.
Vor dem Hintergrund der Zunahme der Zahl kampfbedingter und nicht kampfbedingter Verluste und wegen der Unmöglichkeit, die verletzten Soldaten in die überfüllen Krankenhäuser im Hinterland zu schicken, ist eine Stationierung mobiler Krankenhäuser in der ATO-Zone zu bemerken. Aber solche Maßnahmen sind nicht in der Lage das Problem zu lösen. Wenn man die Neigung des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte zur Unterschlagung eingehender Geldmittel und Medikamente von Freiwilligen- und internationalen Organisationen kennt, sind solche Krankenhäuser ein wenig effektives Mittel der Behandlung und Rehabilitation von Soldaten. Als Beispiel kann das der Ukraine von den US-Streitkräften im August 2015 geschenkte mobile Krankenhaus EMEDS Basic mit einem Wert von etwa 7,5 Mio. Dollar dienen, das niemals mit der Arbeit begonnen hat, weil es ausgeraubt und verkauft wurde.
Im Zusammenhang damit sollten die Organisationen, die materielle und technische Hilfe an die ukrainischen Streitkräfte liefern, darüber nachdenken, wohin ihre Geschenke anschließend gehen – in die Behandlung und Verbesserung der Lebensbedingungen des Personals oder in die Bereicherung der Kommandeure. Nach unseren Informationen beträgt die Gesamtzahl der verlorengegangenen Schusswaffen der ukrainischen Streitkräfte etwa 8000 Stück. Nach den Ergebnissen der Überprüfungen wurden etwa zehn Prozent abgeschrieben. Die übrigen Waffen befinden sich weiterhin in den Händen ungesetzlicher Banden auf dem Territorium der Ukraine.
Das Fehlen moralischer Prinzipien und elementarer Sorge um die Untergebenen von Seiten der Kommandeure führt zu massenhafter Desertion des Personals aus den Reihen der ukrainischen Streitkräfte und dem Unwillen junger Bürger der Ukraine, zum Zweck der Bereicherung ihrer Regierung zu dienen, was die Informationen aus der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine über die Zahl aufgenommener Strafverfahren bestätigen.
Um irgendwie den moralischen und Kampfgeist des Personals aufrechtzuerhalten, verbreitet das Kommando der ukrainischen Streitkräfte aktiv Gerüchte über eine baldige sogenannte „Befreiung des Donbass“, nach der die Soldaten jegliche materielle Privilegien erhalten werden.
Von unseren Abteilungen werden die Anforderungen der Minsker Vereinbarungen im vollen Maße eingehalten. Aber im Fall der Entfachung einer Aggression durch die ukrainischen Streitkräfte gegen unsere Republik sind wir bereit den Gegner angemessen abzuwehren.

 

Ukrinform: Lawrow lässt Austausch von Senzow, Suschtschenko und Klych zu.
Die politischen Häftlinge aus der Ukraine in Russland können ausgetauscht werden.
Das erklärte der russische Außenminister, Sergei Lawrow, auf einer Pressekonferenz während des OSZE-Treffens in Hamburg, berichtet die „Europäische Prawda“. Er antwortete auf die Frage einer Journalistin über die Möglichkeiten des Austauschs von ukrainischen Häftlingen. Die Journalistin nannte die Namen von Oleh Senzow, Roman Suschtschenko und Stanislaw Klych.
„Was diese Personen betrifft, hier gibt es juristische Möglichkeiten, sie wurden schon im Fall von Sawtschenko genutzt. In den ukrainischen Gefängnissen gibt es auch russische Staatsbürger“, sagte Lawrow. Er wollte aber keine Prognose darüber machen. „Alles wird davon abhängen, wie diese Möglichkeiten genutzt werden“, so Lawrow.

 

De.sputniknews.com: Fünf größte russische Finanzunternehmen von Hackern attackiert.
Der russische Telekommunikationsanbieter „Rostelecom“ hat nach eigenen Angaben gleich fünf Hacker-Attacken auf die größten russischen Banken und Finanzunternehmen abwehren können.
Die Untersuchung habe ergeben, dass bei dem Angriff teilweise Router von Kunden benutzt worden seien. Die DDoS-Attacken seien am vergangenen Montag registriert worden, der längste Angriff habe mehr als zwei Stunden gedauert.
„Die Attacken waren dadurch gekennzeichnet, dass sie mit Hilfe von Geräten organisiert wurden, die das Fernwartungsprotokoll TR-069 unterstützen“ sagte der Chef der Cybersicherheit von Rostelecom, Muslim Medschlumow.
Vor einigen Wochen sei bei einigen Routern verschiedener Hersteller eine ernsthafte Anfälligkeit beim Datenaustausch festgestellt worden, was den Hackern ermöglicht habe, die Geräte in ein Botnetz zu integrieren, um damit die Attacken durchzuführen.
Vor einer Woche waren Kunden des größten deutschen Telekommunikationsunternehmens Deutsche Telekom und des irischen Anbieters Eircom ebenfalls von Hackern attackiert worden. Die Attacken am 27. November 2016 führten in Deutschland zum Ausfall von rund einer Million DSL-Routern.
Die Hackerangriffe auf die russischen Banken wiesen laut Rostelecom die gleichen Merkmale wie die in Deutschland und Irland auf. Distributed Denial of Service (DDoS) sind absichtliche Überlastungen von Netzen durch andere Systeme. Sie dienen beispielsweise dazu, Betreiber von Websites zu schädigen oder zu erpressen.

 

Ukrinform: Die Entwicklung von unbemannten Militärgeräten ist eine wichtige Aufgabe für ukrainische Rüstungsunternehmen. Das erklärte der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Olexandr Turtschynow, auf dem Testgelände Hontschariwske, Region Tschernihiw, wo unbemannte Militärgeräte erprobt wurden.
Laut Turtschynow wurde heute das unbemannte multifunktionale Mini-Panzerfahrzeug „Phantom“ getestet. „Wir sind mit dem Test zufrieden“, sagte er. Auch ein unbemannter Turm für Schützenpanzer habe sich im Test gut gezeigt.
In Anwesenheit von Turtschynow wurden auch unbemannte „taktische Flugkomplexe“ und Munition für diese Komplexe getestet.

 

De.sputniknews.com: Eine beliebte Quelle der westlichen Medien für Nachrichten zum Thema Syrien-Konflikt – The Revolutionary Forces of Syria (RFS, zu Deutsch: Revolutionskräfte Syriens) – wird von der britischen Regierung finanziert, berichtet das Nachrichtenportal Alternet unter Berufung auf einen Journalisten, dem ein Job bei RFS angeboten worden sein soll.
Laut dem Journalisten, der anonym bleiben wollte, wurde er im Sommer dieses Jahres von einem amerikanischen Bekannten und Ex-Kollegen kontaktiert und ihm vorgeschlagen, bei RFS einzusteigen. Der Sitz der Organisation befinde sich dabei in Istanbul. Später sei ein Telefonanruf mit Details gefolgt.
„Ich sollte mit Vertretern der Opposition vor Ort reden und Nachrichten auf Grundlage von Äußerungen der Medienaktivisten schreiben, die mit den bewaffneten Gruppen an Orten wie Aleppo verbunden sind“, erläuterte der Reporter.
Für seine Arbeit sei ihm ein monatliches Gehalt von 17.000 US-Dollar angeboten worden.
Dem Journalisten schien dieser Job eigenen Angaben zufolge jedoch unethisch. Aus diesem Grund habe er das Angebot abgelehnt.
„Die Idee an sich, dass ich für die Regierung eines Landes arbeiten würde, die gründlich am syrischen Konflikt beteiligt ist, ist für mich als Journalist unbegreiflich“, sagte er gegenüber Alternet. „Das hieße, ein Sprachrohr für bestimmte bewaffnete Gruppierungen zu sein, die von einem westlichen Regime mit einer langen Geschichte schrecklicher Einmischung in dieser Region unterstützt werden“, fügte er hinzu. Dabei sei er kein Unterstützer der syrischen Regierung, wolle aber als Journalist seine Integrität auf diesem Niveau beibehalten.
Der Reporter bezeichnete die RFS als „Propagandaquelle“. Eine Anfrage von Alternet an die Organisation für einen Kommentar blieb unbeantwortet. Dabei wird RFS oft von den westlichen Medien zitiert und sogar als Beweisquelle für angebliche russische Kriegsverbrechen genutzt.
Zuvor hatte die britische Zeitung „The Guardian“ berichtet, diese Organisation sei nicht die einzige, die von London finanziert werde. Die geheime Gesamtfinanzierung für solche Zwecke betrage seit Ende 2013 schon mehr als drei Millionen US-Dollar.

 

Dnr-online.ru: Heute, am 9. Dezember, fand in Donezk die erste Sitzung des wissenschaftlich-technischen Rates des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR statt. Der Rat ist ein Organ, dass die grundlegenden Probleme der Entwicklung von Wissenschaft und Technik und behandelt und auf Grundlage einer systemischen Analyse eine wissenschaftliche begründete Technikpolitik entwickelt, die auf die Realisierung des Programms der Entwicklung des Industriekomplexes der DVR gerichtet ist sowie auf die weitere Entwicklung einer experimentellen Basis und eines wissenschaftlich-technischen Potentials zur Ausarbeitung und Realisierung moderner Technologien.
„Unsere grundlegende Aufgabe ist es, eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Industrie abzusichern. Es ist so gekommen, dass in der Zeit der „Unabhängigkeit“ der Ukraine die Industrie praktisch alle Konstruktionsabteilungen verloren hat, das wissenschaftliche Potential befand sich auch im Niedergang. Unsere Aufgabe ist es, diese Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie wieder aufzunehmen. Dies wird uns einen neuen Impuls für die Entwicklung der Industrie geben“, erklärte der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij.
Die hauptsächlichen Mitglieder des wissenschaftlich-technischen Rats sind die Leiter von wissenschaftlichen Forschungsinstituten und Hochschulen der Republik. „Die heutige Welt ist so aufgebaut, dass in ihr ohne Wissenschaft und Innovationen eine Entwicklung nicht möglich ist. Deshalb haben sich die Vertreter der Wissenschaft der DVR mit Interesse dem Vorschlag des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR angeschlossen. Wir sind bereit, die Entwicklung unserer Ökonomie von Seiten der Wissenschaft zu unterstützen“, sagte der stellvertretende Bildungs- und Wissenschaftsminister der DVR Michail Kuschakow.

 

De.sputniknews.com: Aleppo: Lawrow gegen „Vernichtung der Extremisten um jeden Preis“
Russland, das die syrische Armee bei der Befreiung Aleppos unterstützt, will laut Außenminister Sergej Lawrow neue Opfer vermeiden und bietet deshalb den Dschihadisten, die sich noch immer im Osten der umkämpften Großstadt aufhalten, einen freien Abzug und sogar mit Waffen an.
„Die Militanten in Ost-Aleppo liegen jetzt in Agonie“, sagte Lawrow am Freitag am Rande des OSZE-Ministerrats in Hamburg. „Wir wollen nicht diejenigen unterstützen, die diesen Militanten gerne um jeden Preis und ohne jegliche Verhandlungen den Rest geben würden. Wir sind bereit, das Problem zu lösen, ohne dass es neue Opfer und Zerstörungen gibt.“
Gerade darum verhandle Russland bereits seit vielen Tagen mit den USA, „die sich verpflichtet hatten, die Militanten zum freiwilligen Abzug aus Aleppo zu bewegen“, so Lawrow.
„Wir sind bereit, diese mit persönlichen Waffen, jedoch ohne schwere Waffen gehen zu lassen“, erklärte er. Dafür, warum die USA ihr Versprechen bislang nicht eingelöst haben, hat der russische Spitzendiplomat zwei mögliche Erklärungen: „Entweder entscheidet das US State Departement nicht über alles, und jemand in Washington hält eine solche Zusammenarbeit mit uns gerade nicht für passabel, oder die Amerikaner haben keinen Einfluss auf jene Gruppen, die sich in Ost-Aleppo eingenistet haben.“ Russland wisse jedoch, wer in der Region auf diese Gruppen mit Sicherheit Einfluss nehmen könne.
„Wir arbeiten mit diesen Staaten, darunter mit der Türkei, auch zusammen und sind dabei, Verständnis zu erreichen“, sagte Lawrow. Er mutmaßte, dass auf diesem Weg vielleicht sogar mehr erreicht werden könnte „als mit den Amerikanern“. Am Dienstag hatte Lawrow den extremistischen Dschihadisten in Aleppo noch mit einer „Vernichtung“ gedroht.

 

Dan-news.info: Mehr als 2000 Einwohner von Makejewka haben sich heute vor dem Gebäude des Bürgermeisteramts versammelt, um ein weiteres Mal gegen den Genozid der ukrainischen Regierung im Donbass aufzutreten. Die Kundgebung zur Unterstützung von Friedensinitiativen fand aus Anlass der Internationalen Tages der Solidarität am 20. Dezember statt.
„Heute fand in Makejewka eine Kundgebung anlässlich des Tages der Solidarität statt, an der auf dem zentralen Platz der Stadt mehr als 2000 Menschen teilnahmen. Als Zeichen der Solidarität mit den Einwohnern anderer Städte der Republik gingen die Makejewker auf die Straße, um die Aufmerksamkeit der gesamten Weltöffentlichkeit auf die zerstörerische Politik der Ukraine zu richten“, teilte die Stadtverwaltung mit.
Die Initiative von Stadtbewohnern unterstützte der Bürgermeister der Stadt Walerij Ljachowez, Aktivsten der gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ und ihrer Jugendorganisation „Molodaja Respublika“. Die Kundgebungsteilnehmer erklärten, dass sie alle für eine friedliche Lösung des Konflikts sind.
„Leider hält Kiew heute nicht nur die Friedensvereinbarungen nicht ein, sondern provoziert die Republik in jeder Weise zur Entfachung eines militärischen Konflikts. Täglich werden unsere Städte beschossen und Einwohner sterben. Heute rufen wir die Garanten der Minsker Vereinbarungen auf, die ukrainische Regierung zu verpflichten die übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen“, zitiert der Pressedienst den Bürgermeister.

 

De.sputniknews.com: Der neue russische Sportminister, Pawel Kolobkow, hat den Vorwurf der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada, in Russland habe es bei Doping eine „institutionelle Verschwörung“ gegeben, als falsch zurück gewiesen. Der Kreml warnt seinerseits davor, auf den neuen Wada-Bericht emotional zu reagieren.
„Es hat in Russland keine staatliche Verschwörung gegeben“, erklärte Kolobkow am Freitag. Die Terminologie des Wada-Ermittlers Richard McLaren sei falsch. Der Minister versicherte, dass „die russischen Behörden den einzelnen Unregelmäßigkeiten und Verbrechen bereits nachgehen“. „Es wäre aber wünschenswert, dass auch in anderen Staaten zu den dort begangenen Doping-Verstößen mit solchem Nachdruck ermittelt würde“.
Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, sagte in seiner Stellungnahme zum neuen McLaren-Report, man sollte darauf „nicht emotional reagieren“.
Die Wada-Untersuchungskommission unter Leitung des kanadischen Rechtsprofessors Richard McLaren hat am Freitag einen zweiten Bericht über Doping in Russland veröffentlicht. Darin ist von einer „institutionellen Verschwörung“ die Rede. So sollen bis zu tausend Athleten gemeinsam mit russischen Offiziellen im Sportministerium und dessen Behörden wie der Nationalen Anti-Doping-Agentur Rusada mit dem Moskauer Kontrolllabor und dem Inlandsgeheimdienst FSB Dopingtests manipuliert haben.
In ihrem ersten Bericht, der kurz vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro veröffentlicht wurde, hatten die Wada-Ermittler das russische Sportministerium, die Anti-Doping-Labors in Moskau und Sotschi sowie den Inlandsgeheimdienst FSB beschuldigt, in ein staatlich gesteuertes Dopingprogramm russischer Athleten involviert zu sein. Russische Beamte bestritten das. Dennoch ließ der internationale Sportgerichtshof CAS die russische Leichtathletik-Auswahl komplett von den Spielen ausschließen.
Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) schloss alle russischen Athleten von den Paralympics in Rio aus. Das Internationale Olympia-Komitee (IOC) sah von einem Komplett-Ausschluss der russischen Auswahl ab. Über das Startrecht einzelner Athleten entschieden ihre jeweiligen Weltverbände. Sportler, die bereits früher wegen Doping gesperrt gewesen waren, durften in Rio nicht starten.

 

Dan-news.info: Die durch einen Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Nacht unterbrochene Stromversorgung der Bezirke Nowoasowsk und Telmanowo ist vollständig wieder in Betrieb. Dies teilten die örtlichen Behörden mit.

 

Abends:

 

Dan-news.info: Gratulation Sachartschenkos zum Tag der Helden des Vaterlands
Liebe Landsleute, von ganzem Herzen gratuliere ich Ihnen zum Tag der Helden des Vaterlands!
Die Geschichte unseres Volks ist buchstäblich zusammengesetzt aus heldenhaften Taten seiner treuen Söhne und Töchter. Der Donbass hat immer mutig und standhaft alle Prüfungen ausgehalten, dank der Menschen, die bereit sind selbstlos der Heimat zu dienen. Mut, Ehre und Pflichtgefühl werden in unserem Volk als wichtige Heiligtümer von Generation zu Generation weitergegeben. Darauf standen wir und werden wir stehen!
Heute durchleben wir eine schwierige Zeit. Wir alle mussten gemeinsam wieder als eine einheitliche Mauer zur Verteidigung unseres Heimatlands aufstehen, um unsere Ideale zu verteidigen. Niemand von uns dachte darüber nach, ob uns ein Sieg oder eine Niederlage im nächsten Kampf erwartet, aber jeder Kämpfer der Republik wusste, dass neben ihm im Schützengraben ein zuverlässiger Freund und Bruder ist. Und das heißt, der Sieg wird unser sein!
Wir alle wurden Zeugen des Erscheinens neuer Helden. Gestern noch waren sie Bergleute, Metallarbeiter, Fahrer oder Ärzte… Der Krieg hat in jedem etwas Echtes offengelegt, den Stab, den uns unsere Väter und Großväter weitergegeben haben, die heldenhaft das Rückgrat des Faschismus des 20. Jahrhundert gebrochen haben. Für die heutigen Helden werden die Soldaten des Großen Vaterländischen Krieges, ihr Patriotismus und ihre Treue zum Vaterland immer ein Beispiel sein.
Held der Donezker Volksrepublik – das ist nicht nur eine Ehrenbezeichnung. Das ist eine sehr ehrliche Bewertung, weil sie Zeitgenossen für Heldentaten des heutigen Tages überreicht wird.
Erlauben Sie mir, von mir persönlich und vom ganzen Volk der Donezker Volksrepublik Ihnen eine sehr große menschliche Dankbarkeit auszurücken. Danke, Brüder, dafür, dass es Euch gibt.
Alexandr Sachartschenko
Oberhaupt der DVR

 

De.sputniknews.com: Flugzeuge von Nato und Schweden spionieren an russischer Ostseegrenze.
Ein Nato-Radarflugzeug E-3A AWACS und ein Flugzeug der schwedischen Luftwaffe haben am Freitag gleichzeitig Aufklärungsflüge entlang der russischen See- und Landgrenzen im südlichen Ostseeraum unternommen, wie westliche Luftfahrt-Webseiten berichten.
Der AWACS-Jet mit dem Kennzeichen LS-N900455 und dem Rufzeichen NATO06 war vom Nato-Flugplatz Geilenkirchen in Deutschland gestartet. Er hat sich der Grenze des russischen Gebietes Kaliningrad aus südlicher Richtung angenähert und im polnischen Luftraum aus 9.500 Metern Höhe russisches Territorium beobachtet.
Der schwedische Aufklärungsjet Gulfstream 4 mit dem Kennzeichen 102003 und dem Rufzeichen SVF623 war vom Norden her gekommen. Die Maschine, die die ganze Ostseeküste entlang flog, befand sich über der ausschließlichen Wirtschaftszone Russlands in der Ostsee.
Militärjets der USA und anderer Nato-Länder sowie Schwedens unternehmen in der letzten Zeit regelmäßig Aufklärungsflüge in der Nähe des Gebietes Kaliningrad und über den Einsatzgebieten russischer Kriegsschiffe in der Ostsee. Laut den Luftfahrt-Webseiten sind die Aufklärungsflüge in der Nähe des Gebietes Kaliningrad häufiger geworden, nachdem dort neueste russische Flugabwehrsysteme S-400, operativ-taktische Raketenkomplexe Iskander sowie Küstenschutz-Raketensysteme Bastion und Bal stationiert worden waren. Dort sind außerdem zwei mit Marschflugkörpern Kalibr-NK bestückte Raketenkorvetten stationiert, die aus dem Schwarzen Meer in die Ostsee verlegt wurden.

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