Presseschau vom 28.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Dan-news.info: Erklärung Puschilins über den Entzug der Akkreditierung für die humanitäre Organisation „People in Need“
Am 25. November wurde der tschechischen humanitären Organisation „People in Need“ durch einen Beschluss des interministeriellen Komitees zur Akkreditierung von humanitären Missionen die Möglichkeit zur Arbeit auf dem Territorium der DVR entzogen.
Ursachen es Entzugs der Akkreditierung waren eine Reihe von Verstößen von Seiten der Organisation, darunter der Aufbau von Korruptionsschemata, Versuche der Einfuhr von humanitärer Hilfe, um sie dann unter dem Vorwand des Verderbens der Güter zu verkaufen, provokative Aktivitäten und ein äußerst abwertendes Verhältnis gegenüber dem Volk der DVR.
Dafür steht schon die Durchführung einer Ausstellung von Karikaturen über die Führer der DVR im Jahr 2015 in Prag, die teilweise von der Organisation „People in Need“ finanziert wurde.
Nicht weniger empörend ist ein Besuch eines der Leiter dieser humanitären Organisation, die dem Volk des Donbass Hilfe leistete und die Möglichkeit hatte, mit eigenen Augen sowohl die Konfliktseiten als auch die betroffenen friedlichen Bürger zu sehen, Jaromir Stetin, am Stationierungsort des Strafbataillons „Asow“, an dessen Händen das Blut von tausenden unschuldiger Menschen klebt. Während des Treffens mit dem Kommandeur des Bataillons Andrej Bilezikj lud Jaromir Stetin letzteren in das EU-Parlament zur Teilnahme an einer Pressekonferenz „Die russische Besetzung des Donbass“ ein.  Die Unterstützung von Andrej Bilezkij durch die humanitäre Organisation sowie deren Auffassung über eine russische Aggression gegen den souveränen ukrainischen Staat unterstreicht leider nur die Parteilichkeit der Organisation „People in Need“. Für jeden, der auf dem Territorium der Republik lebt und arbeitet, ist schon lange klar, wer ein Feind ist und wer ein Freund, wer während der schwierigsten Zeit eine helfende Hand ausgestreckt hat und die „weißen Lastwagen“ geschickt, und wer alle ihm zur Verfügung stehenden Waffen gegen das eigene Volk eingesetzt hat.
Wenn man alles oben Aufgezählte berücksichtigt, konnte das Komitee nicht mehr länger die Augen vor dem Verhalten von Vertretern der humanitären Organisation verschließen, selbst wenn man die Hilfe berücksichtigt, die „People in Need“ der Republik geleistet hat. Aufgrund von Punkt 5, Teil 1, Abteilung II der Regelungen für das Interministerielle Komitee zur Akkreditierung von humanitären Missionen haben die Mitglieder des Komitees die einstimmige Entscheidung getroffen, der tschechischen Organisation „People in Need“ die Akkreditierung zu entziehen.
Quelle: Der Leiter des interministeriellen Komitees zur Akkreditierung humanitärer Missionen Denis Puschilin.

 

De.sputniknews.com: Westliche Terror-Sponsoren blockieren Dialogkanäle – Syriens Verteidigungsministerium
Die Militäroperation in Aleppo hat deshalb begonnen, weil Sponsoren des Terrorismus im Westen und der Region sämtliche Kanäle für den politischen Dialog blockieren, wie Brigadegeneral Samir Sulejman, amtlicher Sprecher des syrischen Verteidigungsministeriums, im Sputnik-Interview mitteilte.
„Wir haben den Beginn der Militäroperation in Aleppo verkündet, nachdem alle Kanäle für einen politischen Dialog versperrt wurden. Als die Länder im Westen und im Nahen Osten, die die Terroristen unterstützen, die Türen für einen Dialog schlossen, mussten wir militärisch handeln“, so Sulejman.
Was die syrische Militäroperation in Aleppo betrifft, so werde die Armee „ihre Pläne nicht bekanntmachen“. Der General betonte hierzu nur, es sei nicht einfach für die Regierungstruppen in den östlichen Teilen der Stadt zu gelangen, weil „die Terroristen jedes Wohnhaus als Zuflucht nutzen“. Bislang könne auch nicht abgeschätzt werden, wie lange die Operation dauern werde, so Sulejman.
„Wir können bestätigen, dass sie fortgesetzt wird, und nicht beendet ist. Das heißt jedoch nicht, dass die Operation zurzeit im gleichen Tempo läuft wie am Anfang. Bei Militärhandlungen gibt es immer bestimmte Phasen, die von den Bedingungen vor Ort abhängen. Manchmal auch von der politischen Lage“, sagte der General.
Als Russland eine Waffenruhe einführen wollte, erläutert Sulejman weiter, „vielleicht im Rahmen bestimmter internationaler Vereinbarungen, hat die syrische Armee Verständnis gezeigt und der Waffenruhe für mehrere Tage und Stunden eine Chance gegeben. Aber wenn das zu Ende ist, geht die Militäroperation weiter und wird dann nicht beendet“.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 18:00 bis 2:30 Uhr wurden von den Positionen des Gegners 258 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden Alexandrowka, Trudowskije im Westen von Donezk, Schirokaja Balka bei Gorlowka, die Umgebung von Dokutschajewsk, die Dörfer Kominternowo, Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes und das Gewerbegebiet bei Jasinowataja beschossen.
Neben schweren Waffen und Mörsern wurden beim Beschuss des frontnahen Territoriums der Republik von den ukrainischen Streitkräften auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Gestern gegen 19:00 Uhr haben ukrainische Truppen das Feuer auf den Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ bei Gorlowka eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach deren Angaben wurde das Feuer auf den KPP mit großkalibrigen Maschinengewehren und Schusswaffen aus Richtung des von den ukrainischen Streitkräften besetzten Majorsk eröffnet. Die Quelle fügte hinzu, dass der Beschuss des Punktes in der Schließungszeit erfolgte.
„In den letzten 24 Stunden sind in Sachanka durch Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Gebäude einer Kantine, des Kulturhauses der Post, der Feuerwehr und des Heizwerks beschädigt worden“, teilte der Leiter der Dorfverwaltung Igor Podgornyj mit.
Er fügte hinzu, dass der Ort nach vorläufigen Informationen mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm beschossen wurde.
„Zerstörungen von Wohnhäusern und Verletzte wurden nicht festgestellt“, unterstrich der Leiter der Dorfverwaltung.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet des Dorfes Sheltoje wurde mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen, aus Richtung Staryj Ajdar wurde auch mit 120mm- und 82mm-Mörsern geschossen.
Aus Richtung Krymskoje haben die Kiewer Truppen die Gebiete von Donezkij und Shelobok mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit Schusswaffen aus Richtung Nowoswanowka beschossen.

 

Lug-info.com: Die ukrainische Seite hat die LVR über die Kontaktgruppe von ihrer Absicht informiert, ab dem 1. Dezember die Wasserlieferungen in die Republik einzustellen. Dies teilte heute auf einer Sitzung des Ministerrats die Vertreterin der Republik in der ökonomischen Untergruppe der Kontaktgruppe, die Ministerin für ökonomische Entwicklung Jelena Kostenko mit.
„Die einzige Information, die uns über die Kontaktgruppe zugegangen ist, ist die, dass sie uns ab dem 1. Dezember das Wasser abstellen wollen“, sagte sie und erinnerte daran, dass „die ukrainische Seite schon das sechste Mal die Sitzung der Untergruppe sabotiert hat“.
„Mehr gibt es nicht. Sie haben sich nicht mit uns an den Verhandlungstisch gesetzt. Es gibt eine Protestnote gegen den Donezker Vertreter und sie sabotieren die sechste Sitzung, sie kommen nicht einmal in den Verhandlungssaal“, erklärte Kostenko.

 

De.sputniknews.com: Ost-Aleppo: Einwohner flüchten massenweise in „Regierungsviertel“.
Am vergangenen Wochenende haben rund 10.000 Bewohner Ost-Aleppos die von den Terroristen kontrollierten Wohnviertel verlassen, wie das Nachrichtenportal Euronews unter Verweis auf die sogenannte Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London meldet.
Die Evakuierung erfolgte demnach unter Mitwirkung mehrerer Hilfsorganisationen und kurdischer Volksmilizen. Die Einwohner würden über den Kontrollpunkt Bustan-al-Basha in Aleppo in unter Kontrolle der syrischen Regierungsarmee stehende Wohnviertel gebracht.
Ein Anwohner erzählte: „Die bewaffneten Extremisten haben versucht, uns zu verfolgen. Sie konnten einen Mann hinter mir treffen und noch zwei weitere töten. Wir hatten keine andere Wahl, als entweder dort zu streben oder zu flüchten. Gott hat uns geholfen.“
Seit Wochen halten erbitterte Kämpfe um die Befreiung Aleppos an. Russland und die syrischen Streitkräfte haben die Einrichtung von humanitären Korridoren vorgeschlagen, damit sowohl die friedliche Bevölkerung als auch Kämpfer der bewaffneten Gruppierungen den umkämpften Ost-Teil der Stadt verlassen könnten.
Wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien zuvor mitteilte, hat die syrische Regierungsarmee bereits die Kämpfer aus dem bedeutenden Bezirk Al-Qadsia in Ost-Aleppo vertrieben, nachdem am vergangenen Wochenende bereits mindestens fünf Wohnviertel und mehr als 2.000 Gebäude von den Terroristen der Gruppierung Dschebhat an-Nusra und angehörigen Kämpfergruppen befreit wurden.

 

Av-zakharchenko.su: Am 27. November fand eine erweiterte Pressekonferenz des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko mit Gästen unseres Staates statt – den Rockmusikern Alexandr Skljar und Django (Alexej Poddubnyj) sowie dem Schriftsteller Sachar Prilepin.
Die Pressekonferenz trugt die Bezeichnung „Donbass – ein Vorposten der Russischen Welt“. Die Fragen, die bei dem Treffen aufgeworfen wurden, betrafen die verschiedensten Aspekte der Kultur, Geschichte, Entwicklungsperspektiven der DVR und der weiteren Zusammenarbeit russischer Kulturvertreter mit dem Donbass.
Sachar Prilepin analysierte die Herausgabe eines besonderen Rock-Albums, in dem Lieder aufgenommen werden, die dem Kampf der Einwohner der DVR und der LVR für ihre Freiheit gewidmet sind. Auf einer CD werden Stücke solch bekannter Gruppen wie „Va Banque“, „7B“, der Künstler Django, Tschitscherina, Samojlow und anderer russischer Rockmusiker vorgestellt.
Die Musiker und der Schriftsteller sind nicht das erste Mal im Donbass. Sachar Prilepin ist ein häufiger Gast in der DVR, Django ist auch mehrfach an den verschiedensten Orten in der DVR aufgetreten, Alexandr Skljar hat vor allem die LVR besucht, jetzt ist er nach Donezk gekommen.
Auf die Frage von Journalisten, warum er in den Donbass gekommen ist, sagte Alexandr Skljar, dass es für ihn wie für viele Einwohner Russlands eine große Ehre ist an unserem Kampf beteiligt zu sein.
„Ich als orthodoxer russischer Mensch muss den gerechten Krieg des Donbass für unsere große russische Welt unterstützen. Ich habe das von Anfang an getan, als  ich im August 2014 auf den Ruf meines Herzens hin das Lied „Millionen“ schrieb. Ich habe das getan, als ich 2014 nach Lugansk fuhr. Für mich war das ein natürlicher Ausdruck meiner Position. Und ich bin sehr erfreut, dass ich eine Einladung nach Donezk erhalten habe“, sagte Alexandr Skljar.
Wir erinnern daran, dass Alexandr Skljar am Samstagabend mit einem Konzert in Donezk im Zentrum für Slawische Kultur auftrat.
Alexandr Sachartschenko merkte an, dass für den Musiker der heutige Tag eine Feuertaufe war.
„Sie können Alexandr gratulieren. Er hatte heute eine Feuertaufe. Er war an der Front und ist unter Beschuss geraten. Als wir uns beim Gewerbegebiet bei Awdejewka befanden und Alexandr den Soldaten CDs mit Autogrammen überreichte, wurde die Gruppe auf dem Rückweg mit großkalibrigen automatischen Waffen beschossen. Wir sind Soldaten, wir sind das gewöhnt, aber ihm ist dies das erste Mal passiert“, sagte Sachartschenko.
Alexej Poddubnyj ist wie sein Kollege von der Gerechtigkeit unseres Kampfes überzeugt.
„Die russische Kultur protestiert mit ihrem ganzen Herzen gegen die Gesetzlosigkeit, die die ukrainischen Nationalisten im Donbass betreiben. Und ich empfinde es als eine große Ehre, wenigstens etwas zu tun, um den Einwohnern des Donbass zu helfen. Ich bin überzeugt, dass die Gerechtigkeit triumphieren wird, die russische Welt wird groß sein und sie wird auf Liebe gegründet sein“, sagte Alexej Poddubnyj.
Auf die Frage von Journalisten, warum längst nicht alle Rockmusiker bereit sind in den Donbass zu kommen, sagte der Schriftsteller, Publizist und Fernsehmoderator Sachar Prilepin, dass es viele Gründe gibt, vor allem den, sich außerhalb des derzeitigen russischen Show-Business zu stellen.
„Ja, sehr viele Rockmusiker unterstützen die Einwohner des Donbass, mir wurde mehrfach hinter den Kulissen gesagt: „Ich bin mit Euch“. Aber unser Show-Business ist bei weitem nicht einheitlich in dieser Unterstützung. Und wenn er seine aktive Unterstützung der Republiken zeigt, kann ein Musiker in eine Art Hetze geraten. Beispielsweise wurden die Lieder von Alexandr Skljar nach seinem Besuch in Lugansk aus dem Programm einer ganzen Reihe wichtiger Radiosender gestrichen und leider ist das eine typische Praxis. Trotzdem wächst die Zahl der Künstler, die ihr Interesse am Schicksal der Einwohner der DVR und der LVR zeigen und ich bin überzeugt, dass mit jedem Monat mehr und mehr Kulturschaffende, Kinoregisseure, Musiker hierher kommen werden“, sagte Prilepin.
Alexandr Sachartschenko bestätigte die Worte des Schriftstellers. Unter anderem erzählte er über die Pläne des Regisseurs Wladimir Bortko, einen künstlerischen Film über den Donbass nach einem Buch von Alexandr Prochanow zu drehen, wobei ein Teil der Dreharbeiten wird auf dem Territorium der Republik stattfinden wird. Außerdem sind Besuche von Kino- und Theaterschauspielern geplant. Es laufen Verhandlungen über den Besuch von Emir Kusturiza und Oliver Stone, der den Film „Ukraine in Flammen“ gedreht hat, in Donezk. Möglich ist ein Besuch von Steven Seagal, der vor kurzem die russische Staatsbürgerschaft erhalten hat.
„Glauben Sie mir, es gibt sehr viele Patrioten unter den Vertretern der russischen Kultur. Sehr viele wollen zu uns kommen und beneiden uns sogar, weil wir uns an der Front der russischen Welt befinden. Und diese Welle wächst schrittweise und wird schließlich wie ein Tsunami den ganzen verlogenen, liberalen Teil der russischen Kultur wegfegen, den es noch gibt. Es gibt sehr viele, die kommen wollen: Ochlobystin, Poretschenkow, Michajlow… Das ist auch eine Art von Heldentum“, sagte Alexandr Sachartschenko.

 

De.sputniknews.com: Nordkorea hat wegen des Ablebens des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro drei Trauertage – vom 28. bis 30. November – angeordnet, wie die nordkoreanische Zeitung „Nodon Sinmun“ am Montag schreibt.
Gemäß einem diesbezüglichen Erlass sollen in diesem Zeitraum auf allen öffentlichen Gebäuden die Flaggen auf Halbmast gehisst werden.
Am Sonntag hatte der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-Un der kubanischen Führung per Telegramm sein Mitgefühl mitgeteilt.

 

Lug-info.com: Die italienische Gewerkschaft Unione Sindicale di Base hat in Rom eine Solidaritätskundgebung mit den Einwohnern der LVR und der DVR durchgeführt, auf der sich mehr als tausend Menschen versammelten. Dies teilte der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der LVR Oleg Akimow mit.
Auf der Veranstaltung, die im Rahmen einer nationalen Demonstration gegen Gewalt gegen Frauen stattfand, versammelten sich hunderte nicht gleichgültiger Einwohner aus verschiedenen Regionen Italiens. Die Demonstranten trugen Fahnen der LVR und der DVR.
Vor den Teilnehmern der Kundgebung trat der Aktivist und Vorsitzende des regionalen Komitees der Antifaschisten der Ukraine in Rom Fausto Marini auf, der vor kurzem in Lugansk und Donezk war.
„Unsere Mission bei dieser Veranstaltung ist es, die zunehmende Zahl weiblicher Opfer im Donbass zu stoppen. Eine internationale antifaschistische  Frauenorganisation – eine der Organisatoren der Kundgebung – verbreitet schon seit mehr als zwei Jahren in Italien Informationen über den Krieg im Donbass. Nach den letzten Informationen sind etwa 400 Frauen Opfer der nazistischen Ukraine geworden. Dies muss die Welt erfahren“, heißt es in der Resolution der Kundgebung.
„Die Gewerkschaftsföderation der LVR konnte in der Zeit ihres Bestehens partnerschaftliche Beziehungen mit vielen Gewerkschaftsorganisationen aus verschiedenen Ländern aufbauen. Eine dieser Organisationen ist die USB in Italien. Ihre Mitglieder haben eine deutliche und gerechte Position in Bezug auf das Geschehen im Donbass. Wir alle wissen, dass in der allerersten Delegation, die die LVR besuchte, zwei Vertreter der USB waren – Cinzia della Porta und Pierpaolo Leonardi. Und Ende Juli 2016 organisierte die USB eine Reihe von Treffen des Vertreters der Gewerkschaftsföderation der LVR Andrej Kotschetow mit Aktivisten in verschiedenen Städten Italiens, wo viele Worte der Unterstützung für alle Einwohner des Donbass gesagt wurden“, erinnerte Akimow.
„Die Veranstaltung in Rom ist bei weitem nicht die letzte der von unseren italienischen Kollegen geplanten Veranstaltungen. Wir danken ihnen für die Unterstützung, die wir erfahren, und die uns Kraft gibt, der Aggression zu widerstehen und uns noch mehr von der Richtigkeit unserer Wahl überzeugt – in einem freien Land zu leben!“, unterstrich der Gewerkschaftsvorsitzende.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Die Gewerkschaftsföderation der LVR hat als Mitglied des Weltgewerkschaftsbundes die Erklärung des Generalsekretärs der Organisation Giorgos Mavrikos zum Tod des kubanischen Führers Fidel Castro unterzeichnet, teilte die Gewerkschaftsföderation der LVR mit.
„Im Namen von 92 Millionen Mitgliedern des Weltgewerkschaftsbundes will ich dem kubanischen Volk, der kubanischen Föderation der Werktätigen, der Staats- und Parteiführung des sozialistischen Kuba aus tiefstem Herzen das tiefste Mitgefühl im Zusammenhang mit dem Tod des Comandante Fidel aussprechen. Er war ein Führer, der zusammen mit Che, zusammen mit allen Genossen, gegen die Imperialisten und gegen die, die Waffen in deren Händen waren, kämpfte“, heißt es in der Erklärung des Generalsekretärs der WGB.
„Für den Weltgewerkschaftsbund waren die persönlichen Besuche des Comandante Fidel auf Kongressen des WGB und seine herausragende Rede vor den Delegierten des 10. Kongresses des WGB eine große Ehre. Er wird für die weltweite Arbeiterklasse immer unsterblich sein“, unterstrich Mavrikos.

 

De.sputniknews.com: Kreml begründet Putins Abwesenheit bei Castros Beerdigung.
Die russische Delegation zur Bestattung des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro wird von Duma-Chef Wjatscheslaw Wolodin geleitet, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag mitteilte.
„Auf Antrag des Präsidenten (Wladimir Putin – Anm. der Red.) wird Dumachef Wolodin die russische Delegation zu Fidels Beerdigung anleiten. Der Delegation werden der auch Vizepremier und Co-Vorsitzende der (russisch-kubanischen — Anm. der Red.) Regierungskommission, Dmitri Rogosin, sowie Vertreter des Außenministeriums und der parlamentarischen Fraktionen beiwohnen“, so Peskow.
Wladimir Putin selbst könne an der Reise wegen seines übervollen Terminkalenders nicht teilnehmen, hieß es. Er bereite seine jährliche Ansprache an die Föderale Versammlung für den 1. Dezember vor.
„Das ist eine der wichtigsten Veranstaltungen in seinem Kalender für das ganze Jahr. Darum wird Russland nicht von der höchsten, aber von einer hohen Ebene vertreten werden“, sagte Putins Pressesprecher weiter. Fidel Castro … soll am 4. Dezember in der Stadt Santiago de Cuba beerdigt werden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Gestern versuchte im Gebiet von Shelobok eine Gruppe von sechs Diversanten der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die Positionen der Volksmiliz zu umgehen und nach Donezkij zu gelangen, um dort Diversions- und Terrorakte gegen die Einwohner der Republik zu begehen. Nachdem die Gruppe entdeckt wurde, wurde sie vernichtet“, sagte Marotschko.
„Bei der Ausrüstung der ukrainischen Soldaten wurden Plastiksprengstoff, Zünder und weitere Materialien zum Bau von Sprengeinrichtungen gefunden. Während des Feuergefechts wurde ein Soldat der Volksmiliz verletzt“, berichtete Marotschko.
„Südlich von Popasnaja, etwa drei km von der Kontaktlinie, wurde eine Feuerposition für zwei 120mm-Mörser der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Es wurde festgestellt, dass gerade von dieser Position aus die ukrainischen Truppen provokative Beschüsse des Territoriums der Republik durchführen“, berichtete der Vertreter Der Verteidigungsbehörde der LVR.
„Im Gebiet von Troizkoje wurden Feuerpositionen der Mannschaften einer Mörserbatterie der 54. Brigade entdeckt, die entlang der Kontaktlinie stationiert sind und provokative Beschüsse der Positionen der Volksmiliz der LVR durchführen“, fügte Marotschko hinzu.
„Diese Fakten bestätigen ein weiteres Mal, dass die oligarchische Kiewer Regierung nicht die Absicht hat, einen friedlichen Dialog zur Regelung der Lage im Donbass zu führen, sondern umgekehrt alle Möglichkeiten für die Destabilisierung der Situation nutzt und so versucht, die Aufmerksamkeit der Bürger der Ukraine von den zahlreichen inneren Problemen abzulenken“, unterstrich er.
Der Vertreter der Volksmiliz der LVR unterstrich, dass die Abteilungen der Volksmiliz ihrerseits „nicht in der Wachsamkeit nachlassen und erhöhte Aufmerksamkeit auf die Fragen der Sicherheit der Republik richten. In diesem Rahmen ist die Konzentration der Anstrengungen auf ihre Verteidigung eine der vorrangigen Aufgaben“.
„Die Abteilungen der Volksmiliz reagieren nicht auf Provokationen, halten das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein. Wir erhöhen weiter den Grad der Professionalität des Personals und die Fähigkeit zur Erfüllung der Aufgaben zur Verteidigung und Sicherheit unseres Volkes“, teilte Marotschko mit.
„In Stachanow haben Soldaten der sechsten Einheit der Volksmiliz der LVR Unterrichtstunden in patriotischer Bildung für die Jugend durchgeführt“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: Griechenland will keinen „Kalten Krieg“ gegen Russland führen, wie Dimitrios Velanis, der für die Zusammenarbeit mit Russland zuständige Sonderberater des griechischen Premiers Alexis Tsipras, am Montag sagte.
„Ich denke, dass es ein großer Fehler ist, Griechenland etwas zu verbieten. Es hat keinen Druck und auch kein Verbot gegeben und es wird keines geben. Jeder kann seine Position gegenüber Russland äußern. Das ist ja eure Sache“, sagte Velanis. Athen stütze sich stets auf die unlängst mit Russland unterzeichneten Abkommen und freundschaftlichen Beziehungen.
„Wir werden offen sein und zugeben, dass Russlands Politik keinem einzigen Land, absolut niemandem geschadet hat. Russland hat im Gegenteil vielen Völkern der Region geholfen, hilft und wird weiter helfen“, so der Berater. „Wir denken, dass Russlands Präsenz in Syrien die Ausweitung der Terrorpest in der Region gestoppt hat. Das Leben hat gezeigt, dass gerade die fehlende Teilnahme Russlands an den Geschehnissen einen Ausbruch von Willkür und Terror förderte, wie es bereits in Libyen, im Irak und anderen Ländern der Region gewesen ist.“
„Wir werden weiter mit Russland zusammenarbeiten und wollen nicht auf jemandes Verlangen die Beziehungen zu Russland unterbrechen. Wir vertrauen dem außenpolitischen Kurs Russlands und sind dankbar für eine freundschaftliche und partnerschaftliche Politik (des Präsidenten Wladimir Putin – Anm. d. R.)“, sagte Velanis weiter.
Athen sei auch nicht gewillt, russischen Tankern das Passieren griechischer Territorialgewässer oder Treibstofflieferungen für die russische Luftwaffe in Syrien zu verbieten.
„Wir sind uns im Klaren darüber, dass Russland nach der Stationierung seiner Flotte und Fliegerkräfte in Syrien diese auch betanken muss. Ohne Kerosin steigen Kampfjets nicht in die Luft“, betonte Velanis.
Athen wisse sehr wohl, dass die russischen Kampfjets auf Terroristen-Stellungen und nicht auf das syrische Volk gerichtet seien, wie einige westliche Medien berichteten. Die Äußerungen, wonach Russland zivile Objekte bombardiere, entsprächen nicht der Wirklichkeit. Und das griechische Volk verstehe das.
Zuvor hatte Reuters berichtet, dass die russischen Tankschiffe „Jas“ und „Muchalatka“ über EU-Territorialgewässer und Häfen der EU-Länder Griechenland und Zypern Treibstoff nach Syrien transportiert haben sollen. „Jas“ und „Muchalatka“ sind zivile Schiffe mit Heimathafen in St. Petersburg. Laut dem internationalen Schifffahrtsgesetzbuch dürfen zivile Schiffe, darunter auch russische, unbeschränkt in Häfen fremder Staaten einlaufen, auch in EU-Ländern.
Zuvor hatten die EU-Staaten angesichts der Eskalation der Gewalt in Syrien die Sanktionen gegen Unterstützer der Regierung in Damaskus verschärft. Die EU-Außenminister beschlossen in Brüssel, weitere Personen und Unternehmen auf die Sanktionsliste zu setzen. Zudem sollen das Waffenembargo und Waren-Exportverbote strenger kontrolliert werden. Nach der neuen Regel sind die EU-Staaten verpflichtet, Schiffe und Flugzeuge in ihrem Hoheitsgebiet bei begründetem Verdacht auf Waffen und andere verbotene Waren zu durchsuchen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. Täglich ist eine Vergrößerung der Zahl der Beschüsse festzustellen.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 2059-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner auf das Territorium der Republik 122 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm sowie 368 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen. Außerdem wurden Panzertechnik, Granatwerfer und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Pantschenko, Brusow, Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Oserjanowka, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Jakowlewka, Spartak, Shabitschewo, Kamenka, Alexandrowka, Signalnoje, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 122mm-Haubitzen D-30 beobachtet;
– Georgijewka, 7 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen von vier Haubitzen D-30 entdeckt;
– Nowogorodskoje, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Mörsern des Kalibers 82mm registriert;
– Nowoselowka Wtoraja,  4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 152mm-Haubitzen „Akaziija-B“ beobachtet.
Am 27. November wurde von 15 ukrainischen Soldaten aus dem 21. Bataillon der 36. Marineinfantieriebrigade ein Versuch unternommen, unsere Positionen im Gebiet von Kominternowo anzugreifen. Im Verlauf des Gefechts unter Anwendung von Schusswaffen betrugen die Verluste der ukrainischen Soldaten drei Tote und zwei Verletzte.
Im Gebiet von Otscheretino wurde beim Ausladen von Kisten mit Munition in die zu bildenden Lager für Raketenartilleriewaffen der 72. Brigade wegen Nichtbeachtung der Sicherheitsanforderungen ein Soldat schwer verletzt.
Diese Fakten von kampfbedingten und nicht kampfbedingten Verlusten werden alle vor offiziellen Vertretern des Verteidigungsministeriums der Ukraine vor der ukrainischen Öffentlichkeit verheimlicht.
Einer der Gründe einer solchen Verheimlichung ist die Vermeidung von Kompensationszahlungen an Familien von Soldaten, die in Folge von Kampfhandlungen getötet wurden. Die Untersuchung der Todesfälle von Soldaten wird auf eine solche Weise durchgeführt, dass gezeigt wird, dass der Tod der Soldaten durch natürliche Ursachen oder aufgrund persönlicher Fahrlässigkeit eingetreten ist. Im Zusammenhang damit findet das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verschiedene Tricks, die bis ins Absurde gehen. So hat nach den Worten des Kommandos eines Truppenteils, der im Gebiet von Topolinoje, Wolodarskoje-Bezirk stationiert ist, Leutnant Piljawez als er sich in der Kaserne befand das Gleichgewicht verloren, ist auf Hanteln geprallt, in der Folge hat er eine tödliche Verletzung erlitten. Seine Familie erhält keine Kompensationszahlungen.
Außerdem wurde ein weiterer Fall bekannt, dass ukrainische Soldaten eigenmächtig ihren Truppenteil verlassen haben. Am 26. November floh ein Soldat mit der Waffe von seinem Posten aus der 14. Brigade, weil den Druck der Nationalisten nicht mehr aushielt. Er wird bis heute gesucht.
Die ukrainische Seite behindert weiterhin den Wiederaufbau von Infrastrukturobjekten der Republik. So haben im Gebiet von Uglegorsk ukrainische Truppen einen provokativen Beschuss auf einen Ort durchgeführt, wo Reparaturarbeiten an einer Stromleitung stattfanden. Dadurch waren die Reparaturabteilungen gezwungen die Arbeit einzustellen.
Die Korrektur des Feuers auf Gebiete, wo Infrastruktur wiederaufgebaut wird, sowie von provokativen Angriffen der ukrainischen Truppen erfolgt mit Hilfe von Drohnen. Von uns wurden Flüge von drei Drohnen in Richtung Gorlowka und Mariupol festgestellt.
Ebenfalls wurde uns bekannt, dass ukrainische Freiwillige, die in der Zone der sogenannten „ATO“ zur Unterstützung der Zivilbevölkerung eingetroffen sind, von den ukrainischen Truppen beschossen und gezwungen wurden abzufahren, ohne humanitäre Hilfe an Bedürftige auszugeben. Wie es schon Tradition ist, haben die ukrainischen Soldaten die Armee der DVR der Beschüsse beschuldigt.
Außerdem hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in Mirnyj, nördlich von Mariupol, an die örtlichen Einwohner die Anweisung ausgegeben, das Gebiet der nahegelegenen privaten Häuser und Anwesen zu verlassen.
Die Fakten bestätigen ein weiteres Mal den Kurs der destruktiven Politik, der von der ukrainischen Führung, die nur in der Lage ist zu zerstören und verbrecherische Aktivitäten gegen die friedlichen Bürger durchzuführen, gefahren wird.

 

De.sputniknews.com: Normandie-Quartett trifft sich am Dienstag und bespricht das, was nicht geschah.
Für Dienstag ist in Minsk ein weiteres Außenministertreffen im sogenannten „Normandie-Format“ angesetzt. Darauf hatten sich die Staats- und Regierungsoberhäupter Russlands, der Ukraine, Frankreichs und Deutschlands bei ihrem Berliner Treffen im Oktober geeinigt, schreibt die russische Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“ am Montag.
Zugleich vereinbarten sie, bis Ende Herbst einen „Fahrplan“ zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen vom Februar 2015 zu entwickeln. Dieser ist jedoch immer noch nicht fertig.
Kiew hatte seine Version dieses Fahrplans präsentiert, der zufolge zunächst alle Punkte der Minsker Vereinbarungen erfüllt werden sollten, die die Feuereinstellung, den Abzug der Kräfte von der Trennungslinie und die Aufrechterhaltung der Waffenruhe unter Kontrolle einer polizeilichen OSZE-Mission in der Donbass-Region vorsehen.
OSZE-Vertreter sollten nach Kiews Auffassung zudem die Grenzkontrolle für die Zeit übernehmen, bis in der Donbass-Region Kommunalwahlen im Sinne der ukrainischen Gesetze stattgefunden haben. Danach würde die ukrainische Seite die Kontrolle über die Grenze übernehmen.
Alle räumen ein, dass die Situation in eine Sackgasse geraten sei. Die Vereinbarung zur Erarbeitung des „Fahrplans“ ist ein Versuch, einen Ausweg daraus zu finden. Es war vorgesehen, dass zuständige Experten einen Zeitplan entwickeln und die Außenminister des Quartetts diesen vereinbaren. Aber die Seiten stehen auf grundsätzlich unterschiedlichen Positionen.
Diese Kontroversen machen die Vereinbarung einer Roadmap unmöglich, findet Wladimir Gorbatsch vom ukrainischen Institut für euroatlantische Zusammenarbeit. Ihm zufolge konnte auch der Berliner Gipfel die Regelung nicht voranbringen. „Es muss eine politische Entscheidung auf höchster Ebene her. Aber die Staats- bzw. Regierungsoberhäupter können eine solche Entscheidung in der aktuellen Situation nicht treffen. Deshalb wurden Experten mit dem Entwurf eines ‚Fahrplans‘ beauftragt, während die Außenminister dann die Punkte dieses Projekts absprechen. Alle verstehen, dass weder die Experten noch die Minister etwas entscheiden können, solange sich die Gipfelpolitiker nicht einigen.“
Andrej Pilko vom russischen Eurasischen Kommunikationszentrum hatte noch Mitte Oktober gesagt, die Sache sei viel zu weit gegangen, sodass die Situation nicht mehr so sei wie noch vor drei Jahren. Kiew werde die Minsker Vereinbarungen in der festgeschriebenen Ordnung nicht erfüllen, was für die selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk wünschenswert wäre. Die Situation könnte sich erst verändern, wenn andere Politiker in der Ukraine an die Macht kämen.
Experten in Kiew sind sich einig, dass die Situation nicht mehr umkehrbar ist, denn zu viele Menschen sind in den vergangenen zwei Jahren in der Ukraine ums Leben gekommen und verletzt worden. In der ukrainischen Gesellschaft überwiegen inzwischen Stimmungen, angesichts derer kein Politiker Zugeständnisse gegenüber Donezk und Lugansk akzeptieren würde.
Die Kiewer Behörden verlangen von Moskau – das in den Minsker Vereinbarungen übrigens nicht einmal erwähnt wird – immer wieder, seine Truppen abzuziehen. Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin sagte vor einigen Tagen gegenüber Journalisten: „Die russische Seite verweigert wesentliche Schritte zur Sicherheitsförderung, die sofort unternommen werden müssten. Bei diesen Schritten geht es darum, dass die OSZE den von uns nicht kontrollierten Abschnitt der russisch-ukrainischen Grenze wirklich effizient kontrollieren würde, dass die OSZE die ganze Donbass-Region und den Beginn der Abrüstung kontrollieren würde.“
Zugleich musste Klimkin einräumen, dass sich die Seiten auf die Roadmap immer noch nicht geeinigt haben.
Der Sprecher des französischen Außenministeriums, Alexandre Giorgini, erläuterte bezüglich der bevorstehenden Gespräche der Chefdiplomaten: „Das Treffen in Minsk wird uns erlauben zu überprüfen, was seit dem Treffen im Oktober getan und was nicht getan wurde.“
In Kiew räumt man ein, dass nichts getan wurde. Militärexperte Alexander Melnik vom Rasumkow-Zentrum stellte fest, dass die Situation vor allem durch den Status der Unterhändler kompliziert werde: „Als erstes sollte die Sitzfolge der Teilnehmer am Verhandlungstisch verändert werden. Russland sollte den Platz der Konfliktseite nehmen. Solange es als Friedensstifter und Vermittler handelt, sehe ich keine Perspektiven für die Konfliktregelung.“
Russlands Außenminister Sergej Lawrow bestätigte jüngst seine Absicht zur Teilnahme am Treffen mit seinen Amtskollegen, präzisierte allerdings, dass es sinnvoll wäre, nur zusammenzukommen, wenn die Gespräche inhaltsreich seien. Deshalb bleibt es vorerst noch unklar, ob Lawrow tatsächlich nach Minsk reist.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurden durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) keine ukrainischen Soldaten getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurde durch Kampfhandlungen in der ATO-Zone kein ukrainischer Soldat getötet, sechs Soldaten wurden jedoch verletzt“, sagte Lysenko.

 

Lug-info.com: Die Bauarbeiter haben bereits 55% der in Folge der ukrainischen Aggression beschädigten Häuser, die in die Programme „2000“ und „2000+“ aufgenommen wurden, wieder aufgebaut. Dies berichtete heute der Vorsitzende des Ministerrats der Republik Sergej Koslow.
„Bis zum 22. November wurden 55% der Häuser aus den Wiederaufbauprogrammen „2000“ und „2000+“ auf dem Territorium der Republik wieder aufgebaut, im Wiederaufbau befinden sich weitere 30%“, sagte er.
Koslow teilte mit, dass eine Besprechung mit den Hauptauftrangsnehmern stattgefunden hat, um die vorrangigen Aufgaben zur Beschleunigung des Wiederaufbaus dieser Objekte festzulegen.
Außerdem erwähnte der Koslow, dass eine dritte Liste sozial wichtiger Objekte aufgestellt und vom Republikoberhaupt bestätigt wurde.
Wir erinnern daran, dass das Ministerium für Bauwesen und Kommunalwirtschaft im Rahmen der staatlichen Programme „2000“ und „2000+“ plant, in der Republik fast 6300 Häuser, die durch Beschuss von Seiten der Kiewer Truppen beschädigt wurden, wieder aufzubauen.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass während der Kämpfe auf dem Territorium der Republik mehr als 11.000 Gebäude beschädigt wurden.

 

De.sputniknews.com: US-Konfrontation mit Russland muss sein! – britischer Verteidigungsminister zu Trump
Großbritannien erwartet vom designierten US-Präsidenten Donald Trump, dass er einen Widerstandskurs gegenüber Russland einschlägt, wie der britische Verteidigungsminister Michael Fallon in einem Gespräch mit BBC-Radio sagte.
„Man muss die Vorwahlrhetorik von dem unterscheiden, was in der Praxis stattfindet. In der Praxis befand sich eine jede US-Administration in einem Widerstand gegen Russland“, so Fallon. „Wir sagen nicht, dass man keinen Dialog mit Russland führen soll. Man muss es aber nicht, wie gewöhnlich, wie einen gleichberechtigten Partner behandeln“. Dabei verwies der Minister auf angebliche Verstöße Russlands gegen das Völkerrecht in der Ukraine und auf der Krim.
Großbritannien hat Fallon zufolge keine Angst davor, sich durch den Widerstand gegen Russland in eine Isolation zu treiben.
„Wir müssen zeigen, dass die Nato eine Verteidigungsallianz ist, die ihre anfechtbaren Mitglieder, darunter auch die an der Ostflanke, die baltischen Staaten und Polen, schützen kann“, sagte der Politiker weiter mit Bezug auf die jüngste Entscheidung, 150 britische Soldaten in Polen zu stationieren.
Während seiner Wahlkampagne hatte Donald Trump mehrmals betont, dass es vorteilhaft wäre, wenn die USA und Russland sich gut verstehen würden. Am 8. November war der republikanische Präsidentschaftskandidat und US-Milliardär Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Am 20. Januar 2017 wird Trump offiziell sein Amt antreten und damit Obama im Oval Office ablösen.

 

Lug-info.com: Der Soldat der Volksmiliz der LVR Artjom Sacharow hat sich heute bei einer Pressekonferenz bei LIZ an die OSZE-Vertreter mit der Bitte gewandt, dabei zu helfen, die Sicherheit seiner Mutter, seiner Frau und seines Kindes zu gewährleisten, die von Spezialdiensten der Ukraine bedroht sind.
Die Leiterin des Zentrums zur Verbindung mit der Öffentlichkeit des Staatssicherheitsministeriums der LVR Jewgenija Ljubenko merkte an, dass „der Terror der ukrainischen Spezialdienste in Bezug auf Verwandte von Bürgern der LVR, die auf dem Territorium der Ukraine leben oder dorthin fahren, zu einer alltäglichen Erscheinung wird“.
„Das Staatssicherheitsministerium der LVR hat bereits mehrfach über Fälle von Festnahmen von Verwandten unserer Bürger, das Anhängen von Strafverfahren, Werbung, Drohungen und Erpressung durch die militärischen Spezialdienste der Ukraine berichtet. Alle diese Fälle beweisen, dass die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine nicht einfach die Menschenrechte, die von der Weltgemeinschaft anerkannt sind, verletzen, sondern Methoden des Terrorismus zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Tätigkeit machen“, unterstrich sie.
„Das völlige Fehlen von freiwilligen Informanten in den Republiken des Donbass paralysiert ihre Tätigkeit und die Planungen zur Schaffung von Herden proukrainischen Widerstands sind völlig gescheitert. Sie verwenden terroristische Methoden, weil ihnen nichts anderes übrig bleibt. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass der Terrorismus in der Ukraine staatlichen Charakter annimmt. Als weitere Opfer haben die Spezialdienste die Verwandten des Soldaten der Volksmiliz Artjom Sacharow ausgewählt, die in Kramatorsk leben“, teilte Ljubenko mit.
Sacharow erläuterte, dass die Spezialdienste der Ukraine verschiedene Methoden des Drucks verwenden, einschließlich Drohungen in Bezug auf ein kleines Kind.
„In letzter Zeit haben ukrainische Spezialdienste begonnen meine Mutter zu bedrohen, zuerst verbal, dann haben sie begonnen, Fotos von meiner Mutter und von mir an den Zaun zu kleben, mit Aufschriften, dass ich „die ukrainische Armee töte“. Nach einiger Zeit haben sie Fenster am Haus eingeschlagen. Es verging einige Zeit und sie sind zu meiner Frau gekommen, haben begonnen ihr zu drohen. Die Frau sagte, dass sie von mit geschieden ist“, berichtete der Soldat der LVR.
„Dann haben sie begonnen, mir im sozialen Netz „Odnoklassniki“ zu schreiben und zu fordern, dass ich mit ihnen zusammenzuarbeite. Ich habe ihnen nicht geantwortet. Es verging einige Zeit, sie haben mir SMS mit Fotos des Hauses geschickt, wo meine ehemalige Frau mit dem Kind lebt und geschrieben, dass sie das Haus mit ihnen niederbrennen, wenn ich nicht beginne zusammenzuarbeiten. Danach habe ich mich an das Staatssicherheitsministerium der LVR wegen Unterstützung gewandt“, erklärte er.
„Ich wende mich an die OSZE mit der Bitte dabei zu helfen, die Erpressung, die Gewalt und die Drohungen zu unterbinden, die die Spezialdienste der Ukraine anwenden und die Sicherheit meiner Familie zu sichern“, unterstrich Sacharow.

 

Ukrinform: Kutschma: An Minsker Verhandlungen sollen sich USA beteiligen.
Bei den Sitzungen der trilateralen Kontaktgruppe in Minsk solle die Ukraine in erster Linie den Frieden verteidigen, erklärte der zweite Präsident der Ukraine (1994 – 2005), Leonid Kutschma, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die ukrainische Seite muss in erster Linie den Frieden verteidigen, und dann alles andere. Wenn die Ukraine vor der russischen Seite hinsichtlich der Wahlen in den besetzten Gebieten nachgiebig wird, wird es für uns nur noch schlimmer. Dort darf man die Wahlen nicht abhalten lassen, weil das nicht unter ukrainischer Kontrolle geschähe. Das ist die Linie, die wir im Minsker Format nicht überschreiten dürfen“, sagte er.
Gleichzeitig bemerkte Kutschma, das Minsker Format der Verhandlungen sei nicht effektiv, weil die politische Elite keinen gemeinsamen Standpunkt diesbezüglich hat. Das Minsker Verhandlungsformat wäre erfolgreicher, wenn sich ihm andere Staaten, insbesondere die Vereinigten Staaten, anschließen würden. „Wenn sich die USA dem nicht vollständig anschließen, wird nichts geschehen. Es wird weiter Frieden und Freundschaft gespielt. Und wir haben wenig Aussichten in diesem Spiel“, sagte Kutschma.

 

De.sputniknews.com: USA und Schweden schicken Aufklärungsjets an russische Ostsee-Grenze.
Ein US-amerikanischer und ein schwedischer Kampfjet haben sich am Montag gleichzeitig den Seegrenzen des russischen Gebietes Kaliningrad angenähert, um Aufklärungsaufgaben zu erfüllen, wie westliche Webseiten berichten.
Die beiden Maschinen sollen sich im Luftraum über der ausschließlichen Wirtschaftszone Russlands befunden haben.
Etwa um 12.00 Uhr MEZ wurde im südlichen Teil der Ostsee ein strategischer US-Aufklärungsjet RC-135W mit dem Kennzeichen 62-4139 und dem Rufzeichen ENOS92 gesichtet. Die Maschine war von der britischen Luftwaffenbasis Mildenhall gestartet und aus polnischer Richtung an die Grenze des Gebietes Kaliningrad herangeflogen.
Etwa im selben Zeitraum hat sich ein schwedischer Aufklärungsjet vom Typ Gulfstream 4 mit dem Kennzeichen 102003 und dem Rufzeichen SVF623 aus nördlicher Richtung dem Gebiet Kaliningrad angenähert. Die Maschine flog in 12.000 Kilometern Höhe zweimal an der Kaliningrader Küste entlang.
Ebenfalls am Montag hat ein U-Jagd-Flugzeug vom Typ P-8A Poseidon der US-Luftwaffe die im östlichen Mittelmeer eingesetzte russische Schiffsgruppe unter Führung des Kreuzers „Admiral Kusnezow“ beobachtet. Die Maschine war vom Militärflugplatz Sigonella auf Sizilien gestartet und in 6.500 Metern Höhe in der Nähe Zyperns geflogen.
In den letzten Monaten tauchen US-amerikanische Aufklärungsflugzeuge besonders häufig an den russischen Grenzen auf – über der Ostsee, vor der Krim-Küste und in der Nähe der russischen Militärbasen in Syrien im östlichen Mittelmeer. Fast täglich werden zwei bis drei solcher Flüge registriert. Auch Schweden unternimmt in der letzten Zeit regelmäßig Aufklärungsflüge über der Ostsee nahe dem Gebiet Kaliningrad.

 

Dan-news.info: Kinder aus frontnahen Bezirken der Hauptstadt der DVR werden die zentrale Neujahrstanne der Republik völlig kostenlos besuchen können. Busse für die Ausflüge organisiert das Bürgermeisteramt. Dies berichtete der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin.
„Für die Kinder aus Staromichajlowka, Andrejewka, Awdotjino, Oktjabrskij und anderen frontnahen Bezirken, für ihre Mütter und Begleiter, werden kostenlose Fahrten zur zentralen Tanne organisiert. Wir wollen es für die Kinder zu einem echten Festtag machen, an dem jeder teilnehmen kann“, sagte Kulesmin.
Nach Angaben des Bürgermeisteramts werden die Ausflüge vom 26. bis zum 30. Dezember organisiert. Es ist geplant, dass auf dem Platz jeden Tag etwa 200 Kinder sind. Die Kinder werden kostenlos heißen Tee und Gebäck genießen und an einem Theaterprogramm für Kinder mit Helden aus modernen Zeichentrickfilmen teilnehmen.
„Für die Kinder werden lebensgroße Puppen, Helden aus Zeichentrickfilmen auftreten. Väterchen Frost und die Snegurotschka werden den Kindern Geschenke übergeben. Außerdem werden wir einen Fotobereich organisieren, wo ein Kind sich fotografieren lassen kann, einen Wunsch aufschreiben und ihn mit einem Aufkleber an einen geschmückten Zauberschlitten heften und dann mit Süßigkeiten bewirtet wird“, erzählte der Bürgermeister.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Aleppo: 80.000 Einwohner durch syrische Armee befreit.
Die syrische Armee hat bei ihrer Offensive in Aleppo nach russischen Angaben bereits ein Areal befreit, in dem mehr als 80.000 Menschen leben. Aus den von den Terroristen immer noch kontrollierten Stadtteilen flüchten fast täglich Tausende Zivilisten in befreite Gebiete, wie das russische Versöhnungszentrum in Syrien mitteilte.
Zum 28. November seien rund 40 Prozent des östlichen Aleppos von den Terroristen befreit worden, hieß es. Die rund 80.000 Einwohner, die dort leben, würden vom Personal des Versöhnungszentrums mit Medikamenten, Trinkwasser und Essen versorgt.
Die russische Einrichtung bestätigte westliche Medienberichte, laut denen Zivilisten in Ost-Aleppo sich massenhaft vor den Terroristen in unter Kontrolle der syrischen Regierungsarmee stehende Viertel absetzen. Allein am Montag sei rund 5000 Einwohnern die Flucht gelungen.

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