Presseschau vom 27.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Feuer wurde mit Schusswaffen aus Richtung Swetlodarsk auf das Gebiet von Losowoje eröffnet.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Ab 18:00 Uhr hat die ukrainische Seite 260 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152mm sowie Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm auf die Siedlungen Trudowskije, Alexandrowka im Westen von Donezk, Sajzewo bei Gorlowka, die Dörfer Spartak und Shabitschewo im Norden der Hauptstadt, Sachanka, Leninskoje, Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja, die Umgebung des Volvo-Zentrums im Norden von Donezk abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem wurden gemäß den Informationen der Quelle von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte Dutzende von Geschossen mit Panzertechnik abgefeuert, außerdem wurden Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Gestern Abend haben die ukrainischen Truppen den Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ bei Gorlowka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurde mit Mörsern des Kalibers 82mm geschossen, außerdem wurden verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.
Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass der KPP „Majorsk“ während der Schließungszeit beschossen wurde.
„Durch Beschuss von Seiten der ukrainischen Soldaten wurde im Dorf Sachanka das Fensterglas der Schulkantine, des Heizwerks, des Kulturhauses und der Dorfverwaltung beschädigt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirk Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass der Beschuss am Abend gegen 17:00 Uhr erfolgte.
„Gegen 17:45 Uhr geriet durch einen Treffer auf der Oktjabrskaja-Straße 4B im Dorf Krutaja Balka ein Privathaus in Brand. Es brannte zur Hälfte ab“, berichtete der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun.
Durch den Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen am Abend hat das gesamte Dorf Sergejewka im Nowoasowskij-Bezirk keinen Strom, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Anatolij Janowskij mit.

 

Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Post des Donbass“ hat vier Projekte zu den Festtagen zum Jahreswechsel in Gang gebracht. Dies berichtete der Generaldirektor der Einrichtung Artjom Serdjukow.
„Zu den Winterfeiertagen und dem bevorstehenden Neuen Jahr werden wir vier Projekte in Gang bringen. Eines ist „Brief an Väterchen Frost“ für unsere jungen Einwohner“, erzählte er. „In den Postfilialen werden besondere Briefkästen aufgestellt, in die die Kinder ihre Briefe einwerfen können“.
Serdjukow merkte an, dass eine besondere Jury aus allen Briefen die 30 kreativsten auswählen wird, deren Autoren Geschenke erhalten werden. Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden am 25. Dezember im Donezker Solowjanenko-Theater für Oper und Ballett vorgestellt werden.
Nicht weniger wichtig ist nach den Worten des Direktors von Potschta Donbassa ein zweitägiges Projekt, in dessen Rahmen jeder der es möchte, einen Brief an Verwandte und Freunde in anderen Städten der DVR sowie in der LVR und der RF abschicken kann. Die Aktion wird im Saal des Hauptpostamts in Donezk am 16. und 17. Dezember stattfinden.
„Im Rahmen der dritten Aktion machen wir Eltern das Angebot, einen Brief von Väterchen Frost zu bestellen. Alles was ein Elternteil tun muss ist, die Adresse, den Namen des Kindes angeben, angeben, wie alt es ist, und die Zeit, wo der Postbote am besten den Brief bringen soll“, fügte Serdjukow hinzu. „Und das vierte Projekt besteht in der Lieferung von Geschenken von Väterchen Frost nach Hause, dies funktioniert im Rahmen der Kurierzustellung“.
Der Gesprächspartner der Agentur erläuterte, dass die letzten beiden Aktionen etwas kosten, die Kosten werden von Gewicht und Größe der Sendungen abhängen.

 

De.sputniknews.com: Zum Tod „Genossen Castros“: Xi Jinping drückt Kuba sein Beileid aus.
Chinas Staatschef und Generalsekretär der Kommunistischen Partei (KP) Xi Jinping hat am Samstag in einem Telegramm an den Ersten Sekretär des KP-Zentralkomitees auf Kuba, Raul Castro, der Familie von Fidel Castro im Namen des chinesischen Volkes, der Regierung und der KP sein Beileid übermittelt.
Xi Jinping betonte in seinem Beileidstelegramm, dass Fidel Castro als Gründer der Kommunistischen Partei Kubas und Begründer des Sozialismus im Land „ein großer Anführer des kubanischen Volkes“ gewesen sei. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag.
„Das chinesische Volk hat einen guten und wahrhaftigen Genossen verloren. Genosse Castro wird immer weiterleben“, erklärte Jinping.
Er habe all seine Kräfte im Kampf für die Befreiung des kubanischen Volkes, die Verteidigung der nationalen Souveränität und den Aufbau des Sozialismus gegeben. Fidel Castro habe außerdem einen „unsterblichen Beitrag“ für die Entwicklung des internationalen Sozialismus geleistet.
„Der Name dieses herausragenden Staatsmannes wird zurecht als Symbol einer Ära in der modernen Weltgeschichte angesehen“, hieß es in der Depesche.

 

Dan-news.info: Die Lichter der Hauptneujahrstanne der DVR auf dem zentralen Platz von Donezk, dem Leninplatz, werden am 23. Dezember eingeschaltet. Dies teilte der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulesmin mit, gleichzeitig wird im Zentrum der Stadt ein großer Markt eröffnet.
„Am 23. Dezember, am Freitag, findet die Einweihung der Haupttanne der Republik statt. Die Tanne, der Platz und der Platz des 1. Mai werden erleuchtet werden“ sagte Kulesmin.
Nach seinen Worten wird an diesem Tag ein Neujahrsmarkt eröffnet. Dort werden Tannenbaumschmuck, Handwerksarbeiten, Süßigkeiten, Obst und weiteres verkauft. Heißen Tee wird es kostenlos geben.
Die Leiterin der Kulturabteilung von Donezk Alena Eliosidse fügte hinzu, dass die Lichter der Neujahrstanne um 17:30 Uhr angezündet werden, das Festprogramm wird um 14:00 Uhr beginnen. Für die Gäste und Einwohner der Hauptstadt wird eine Theateraufführung organisiert, unter anderem wird für die Kinder das Märchen „Reise in das Zauberland“ gezeigt, das von Mitarbeitern des Bürgermeisteramts erarbeitet wurde.
„Ab dem 24. Dezember wird der Neujahrsmarkt mit weiteren Angeboten fortgesetzt, Spielleute werden über den Platz gehen und Plätzchen mit Vorhersagen verkaufen. Eine Festtagsdiskothek wird am 31. Dezember vor dem wichtigsten Festtag von 19 bis 22 Uhr stattfinden und mit einem festlichen Feuerwerk enden“, fasste Eliosidse zusammen.

 

De.sputniknews.com: Aleppo: Über 900 Zivilisten gelingt Flucht vor Terroristen.
Mehr als 900 Zivilisten sind am Samstag aus einem von Terroristen kontrollierten Stadtteil der syrischen Metropole Aleppo geflohen. Das teilte das russische Aussöhnungszentrum in Syrien mit.
Die Zivilisten, darunter 119 Kinder, seien aus dem Stadtteil Dschalab-Bidaru im Osten der Stadt geflohen, hieß es. Darüber hinaus sollen acht Terrorkämpfer über einen vom russischen Militär eingerichteten Fluchtkorridor die Stadt verlassen haben.
Das russische Militär hatte im Frühjahr auf seinem Stützpunkt Hmeimin in der nordsyrischen Provinz Latakia ein spezielles Aussöhnungszentrum eröffnet, das bei lokalen Stopps der Kampfhandlungen zwischen Rebellengruppen und syrischen Regierungstruppen vermittelt.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die syrische Regierungsarmee ist bei der Rückeroberung der östlichen Stadtteile von Aleppo vorangekommen, wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Sonntag mitteilte.
„Innerhalb der letzten zwei Tage sind die syrischen Regierungstruppen tief in die östlichen Stadtteile Aleppos vorgerückt“, so ein Sprecher des Zentrums.
„Im Ostteil von Aleppo sind mehr als fünf Wohnviertel und mehr als 2.000 Gebäude von den Terroristen der Gruppierung Dschebhat an-Nusra und den dieser angeschlossenen Kämpfern befreit“, hieß es.
Das russische Zentrum habe bereits humanitäre Hilfe in die befreiten Viertel Aleppos geschickt.
„In den Wohnvierteln kehrt das friedliche Leben zurück, es läuft die Bildung der örtlichen Verwaltung. Sicherheit und Ordnung werden gewährleistet.“
Seit Wochen halten die erbitterten Kämpfe um die Befreiung von Aleppo an. Russland und die syrischen Streitkräfte haben die Einrichtung von humanitären Korridoren vorgeschlagen, damit die friedliche Bevölkerung, aber auch die Kämpfer der bewaffneten Gruppierungen das umkämpfte Ost-Aleppo verlassen können.

 

Ukrinform.ua: Während des zurückliegenden Tages ist im Bereich der Anti-Terror-Operation niemand ums Leben gekommen, drei Soldaten wurden jedoch verletzt.
Dies teilte auf diner Pressekonferenz am Sonntag der Sprecher des Verteidigungsministeriums für die ATO Alexandr Motusjanik mit, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages starben in Folge der Kämpfe keine ukrainischen Soldaten, zwei unserer Soldaten wurden jedoch verwundet“, sagte Motusjanik.
Darüber hinaus wurde nach seinen Worten ein Soldat durch die Explosion einer Mine verletzt, auf die er mit dem Auto gefahren war.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Es wurde bekannt, dass die 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Provokation im Informationsbereich vorbereitet. Im Zusammenhang damit haben polnische Korrespondenten den Wunsch geäußert, eine Reportage in einer der Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie zu drehen. Zur Teilnahme an den Aufnahmen wurde ein Soldat der 14. Brigade vorbereitet, der als angeblicher örtlicher Einwohner eine negative Einschätzung der Aktivitäten der Abteilungen der Volksmiliz der LVR abgeben sollte, aber dazu war er nur gegen Bezahlung bereit. Im Zusammenhang damit sind Beschüsse des Territoriums der Republik möglich, um uns zur Erwiderung des Feuers zu provozieren. Die Abteilungen der Volksmiliz im Gebiet der vermutlichen Provokation sind darüber informiert“, erklärte Marotschko.
Er teilte auch mit, dass Fälle von unzureichender Ausstattung von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie bekannt wurden.
„So wurde bekannt, dass im Vorfeld einer weiteren Kontrolle durch eine Kommission des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, die am 29. November eintreffen soll, in den Abteilungen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte unzulässige Umsetzungen des Personals zur Erhöhung der Kennziffern der Ausstattung und der Kampffähigkeiten stattfinden. Es wird Personal für Funktionen ernannt, für die es nicht ausgebildet ist. Beispielsweise ist bekannt, dass Angehörige von Granatwerfermannschaften zu Fahrern/Mechanikern verschiedener Kategorien ernannt werden“, erklärte der Major.
Nach den Worten des Vertreters der Volksmiliz zeugt dies davon, dass „die kriminelle ukrainische Führung nicht vor hat, die Vereinbarungen über eine Einhaltung der Feuereinstellung einzuhalten, sondern umgekehrt alles für eine weitere Eskalation des Konflikts im Südosten der Ukraine tut“.
Dabei unterstrich er, dass die Abteilungen der Volksmiliz der LVR nicht auf Provokationen reagieren, das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhalten.
Gleichzeitig fährt die Volksmiliz damit fort, planmäßig die professionellen Fähigkeiten des Personals und die Fähigkeit zur Erfüllung der Aufgaben bezüglich der Verteidigung und Sicherheit des Volkes der Republik zu erhöhen.
„Heute wurde eine außerordentliche Überprüfung bezüglich der Benachrichtigung und Sammlung des Personals, der Arbeitsfähigkeit der Koordinationssysteme und der Kommunikation der Volksmiliz der LVR durchgeführt. Das Personal der Abteilungen der Volksmiliz der LVR hat die gestellten Aufgaben bewältigt“, erläuterte der Major.
„Wir zielen auf die Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ab, aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor mit entschiedenen Handlungen das von den Kiewer Banditen besetzte Territorium zu befreien“, versicherte der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.

 

De.sputniknews.com: Europäer decken sich mit Gas ein – Russland meldet neuen Liefer-Rekord.
Der russische Gaskonzern Gazprom hat einen neuen Rekord seiner Gaslieferungen nach Europa seit Herbstbeginn gemeldet. Die nachhaltige Nachfrage nach russischem Gas zeugt laut Gazprom-Chef Alexej Miller von der Zuverlässigkeit russischer Lieferungen.
„Das ist im Hinblick auf unseren Gasexport ein Meilenstein. Die Nachfrage nach unserem Gas zeugt von der Zuverlässigkeit und Stabilität unserer Gaslieferungen nach Europa“, so Miller.
Der Konzern habe am 25. November bereits zum achten Mal in diesem Herbst eine Rekord-Tagesmenge von 601,2 Millionen Kubikmetern bei Gaslieferungen nach Europa erreicht. Zudem rechnet Gazprom laut Vize-Vorstandschef Alexander Medwedew damit, dass die Lieferungen ins ferne Ausland „auf einem hohen Niveau“ bleiben. So seien diese im Zeitraum von Januar bis Oktober 2016 um rund zehn Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr gestiegen: Von 130,8 Milliarden Kubikmetern auf etwa 144 Milliarden.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 1619-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 72 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm sowie 622 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen. Außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Pantschenko, Brusow, Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Lebjashje, Sajzewo, Krutaja Balka, Jasinowataja, Shabitschewo, Spartak, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Sosnowskoje, Leninskoje, Sachanka, Besymennoje und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch den Artillerie- und Mörserbeschuss von den Positionen der ukrainischen Verbrecher aus sind folgende Zerstörungen in Ortschaften festzustellen:
– Krutaja Balka – ein Wohnhaus auf der Oktjabrskaja-Straße wurde beschädigt;
– Kominternowo – zwei Wohnhäuser auf der Pobeda-Straße wurden beschädigt;
– Sachanka – es wurde ein Treffer auf das Kulturhaus und das Gelände des Heizwerks festgestellt.
In Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen starb ein Soldat der Volksmiliz der DVR und einer wurde verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der folgenden Ortschaften:
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Mörsern des Kalibers 82mm beobachtet;
– Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen von vier Mörsern des Kalibers 82mm entdeckt;
– Krasnogorowka, 3 km von der der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier Mörsern des Kalibers 120mm beobachtet;
– Pobeda, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 122mm-Haubitzen D-30 festgestellt.
Wie wir bereits am 24. November mitgeteilt haben, wurde in Folge des Beschusses durch die ukrainischen Truppen im Gebiet von Gorlowka eine Wasserleitung auf dem Abschnitt Gorlowka-Leninskoje beschädigt, die die Wasserversorgung von Ortschaften absichert, darunter auch solchen auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium. Unter anderem hat Dsershinsk kein Wasser. Ich will anmerken, dass die Behörden der Republik bereit sind, Unterstützung bei der Wiederherstellung der Funktion der Wasserleitung zu leisten. Wir wenden uns an die Vertreter der OSZE-Mission bezüglich der Absicherung eines Monitorings der Lage in diesem Gebiet, um Provokationen von der ukrainischen Seite nicht zuzulassen.
Gemäß Informationen unserer Aufklärung ist im Januar 2017 ein Austausch der 72. mechanisierten Brigade gegen die 58. Panzergrenadierbrigade im Gebiet von Awdejewka geplant. Wie wir uns erinnern, wurde am 27. Oktober massiv Makejewka beschossen, in der Folge starben zivile Einwohner und wurden verletzt. Dieses Verbrechen wurde während der vorhergehenden Rotation dieser Abteilungen festgestellt.
In diesem Zusammenhang bitten wir die OSZE-Mission, die Durchführung der Rotation zu kontrollieren und auf das ukrainische Kommando einzuwirken, die schweren Waffen in die vorgesehenen Lagerorte zurückzuziehen.

 

De.sputniknews.com: Moskau zu Trumps Reaktion auf Castros Tod
Das russische Außenministerium hat die harten Worte des designierten US-Präsidenten Donald Trump über den am Samstag verstorbenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro kommentiert.
„Was die verschiedenen Wünsche angeht, über einen verstorbenen Menschen und Politiker herzuziehen und sich respektlos über ihn zu äußern, überlasse ich das dem Gewissen derjenigen, die das tun“, sagte der Leiter des lateinamerikanischen Departments des russischen Außenministeriums, Alexander Schetinin.
Egal, was man von Castro halte, sei der kubanische Revolutionsführer „ein herausragender Politiker der Gegenwart“ gewesen. „Und er verdient den Respekt aller Menschen“, so der Diplomat weiter.
Zuvor hatte Trump Castro einen „brutalen Diktator“ genannt und versprochen, Kuba auf seinem Weg zur Freiheit zu unterstützen.
Fidel Castro war am 25. November im Alter von 90 Jahren in Havanna gestorben, teilte sein Bruder, Kubas Staatschef Raul Castro, im kubanischen Staatsfernsehen mit. Der Leader der kubanischen Revolution soll am 4. Dezember in der Stadt Santiago de Cuba beerdigt werden.

 

De.sputniknews.com: Von russischem Kriegsschiff gerettet, in EU festgesetzt.
Der ukrainische Fischkutter, den die russische Kriegsmarine in dieser Woche aus Seenot rettete, ist in Griechenland wegen Verdachts auf Schmuggel festgesetzt worden. An Bord des ukrainischen Fischerei-Schiffes entdeckte der griechische Küstenschutz nach eigenen Angaben eine große Zigarettenfracht.
Der ukrainische Fischkutter war in dieser Woche im Mittelmeer in Seenot geraten und wurde vom russischen U-Boot-Jagdschiff „Vize-Admiral Kulakow“ zu einem Ankerplatz vor der griechischen Insel Kreta gebracht.
Das ukrainische Schiff 097 vom Typ RS-300 mit sieben Besatzungsmitgliedern an Bord sei wegen technischen Problemen nach Paleochora abgeschleppt worden, teilte der griechische Küstenschutz nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Novosti mit.
„Das Schiff, das nach Angaben des Kapitäns aus Montenegro nach Libanon unterwegs war, hatte eine große Menge an Zigaretten an Bord.“ Das Zollamt überprüfe nun, ob der Transport legal sei.

 

De.sputniknews.com: Unter den Islamisten, die sich im umkämpften Aleppo verschanzt haben, kommt es nach russischen Angaben immer öfter zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Der Grund: Mehrere Gruppen wollen angesichts der vorrückenden Regierungstruppen die Stadt verlassen, werden jedoch von ihren radikaleren Kameraden daran gehindert.
Zu den Kämpfen zwischen den bewaffneten Gruppen komme es in den östlichen Teilen Aleppos, teilte das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Sonntag mit. „Denn ein Teil der Kämpfer, die die östlichen Viertel Aleppos kontrollieren, will die Stadt verlassen und radikale Gruppen verhindern das.“
Darüber hinaus wachse auch unter der Bevölkerung Aleppos der Widerstand gegen Terroristen, hieß es. „Es kommt immer öfter zu Ausschreitungen gegen die Terroristen. Die Kämpfer, die die Viertel al-Kassidija, Hajdarija und Hanao seit vier Jahren kontrollierten, wurden von den Bewohnern zum Abzug gezwungen.“
Das russische Militär hatte im Frühjahr auf seinem Stützpunkt Hmeimin in der nordsyrischen Provinz Latakia ein spezielles Aussöhnungszentrum eröffnet, das bei lokalen Stopps der Kampfhandlungen zwischen Rebellengruppen und syrischen Regierungstruppen vermittelt.

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