Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 26.11.16

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/11/26/kompartiya-dnr-vyrazhaet-soboleznovaniya-v-svyazi-s-konchinoj-fidelya-kastro/  
Die Kommunistische Partei der DVR kondoliert im Zusammenhang mit dem Ableben Fidel Castros
Die Kommunisten der Donezker Volksrepublik drücken ihr Beileid zum Tod des Führers der Kubanischen Revolution Fidel Castros aus. Für Lateinamerika und die ganze Welt wird sein Name für immer Symbol des Kampfes für soziale Gerechtigkeit und Gleichheit, für Kollektivismus und Völkerfreundschaft, für Kommunismus sein.
Nach der vorübergehenden Niederlage des Sozialismus in der UdSSR und in den Ländern des sozialistischen Lagers wurde Kuba ein Leuchtfeuer der Hoffnung für die gesamte progressive Menschheit. Die enorme Autorität Fidel Castros ermöglichte nicht nur die Bewahrung der Errungenschaften des Sozialismus, sondern auch eine Gegenoffensive der linken Kräfte gegen den Weltimperialismus in Lateinamerika.
Wir werden nie aufhören, den Widerstand der kubanischen Bevölkerung zu bewundern. Die Erfolge des sozialistischen Aufbaus in Kuba beweisen unwiderlegbar, dass es eine lebensfähige Alternative zum Kapitalismus gibt. Die heldenhafte Geschichte der kubanischen Revolution wird die Einwohner des Donbass zum Kampf motivieren und dient der Erinnerung daran, dass das Volk ein besseres Leben erringen kann, wenn es sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt.
Hasta Siempre, Comandante Fidel!
Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Donezker Volksrepublik

 

Sovross.ru: Die Kommunisten der DVR sind mit einer Initiative an die Öffentlichkeit getreten, einen Aufruf mit Unterschriften von Bürgern der Republik an den Kreml und an den Präsidenten Putin zu richten, mit der Bitte den Donbass anzuerkennen, die Unabhängigkeit, ökonomische und politische Selbständigkeit des von Faschismus und Aggressoren und Tyrannen freien Landes großer Werktätiger – Bergleute, Metallarbeiter, Gelehrter, Kosmonauten, Schriftsteller, Künstler, Musiker, herausragender Organisatoren der Produktion, der Sache und ihrer Heimat ergebener Menschen – anzuerkennen.
„Mit Kiew sind wir nicht auf einem Weg! Unsere Wurzeln, unsere Geschichte, Kultur, unsere Errungenschaften sind mit Russland verbunden, unsere Zukunft ist unbedingt mit Russland!“, erklären die Donbasser. Die Initiative besteht nach den Worten des Sekretärs der KP der DVR Anatolij Chemelewoj darin, „dass das Land, auf das alle Blicke und Gedanken der Einwohner des Donbass gerichtet sind, mit der Anerkennung unserer Souveränität reagiert. Damit die Führung der RF endlich die lang erwartete, sehr kluge, einem großen Land angemessene Entscheidung trifft“. Mit der Sammlung von Unterschriften unter den Aufruf wurde begonnen und sie wird nicht nur kurze Zeit weitergehen. Unter den vielen Millionen Einwohnern des Donbass gibt es nicht einen, der nicht diesen Aufruf würde unterschreiben wollen.
„Unsere Initiative“, sagte A. Chmelewoj, „ist nicht einfach eine Parteiinitiative. Das ist der Wille des Volkes, der seinen Ausdruck im Referendum im Frühjahr 2014 fand. Damals haben sich mehr als 90% der Bürger für eine Unabhängigkeit des Donbass ausgesprochen. In der Folge hatten wir geplant, ein zweites Referendum zum Eintritt des Donbass in die RF durchzuführen, nach dem Beispiel der Krim. Die Krim war für uns ein Vorbild. Aber vor uns wurde ein Schlagbaum gesenkt. Schmerzhaft. Wir verstehen, dass heute eine schwierige, angespannte internationale Lage ist. Wir verstehen, dass es Sanktionen gibt, dass politischer, diplomatischer, informationsmäßiger Druck auf Russland stattfindet. Aber alles, um was wir in dieser schwierigen Situation bitten, ist die Anerkennung unserer Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Wir haben das verdient. Wir haben dafür drei Jahre gekämpft. Wir haben bewiesen, dass wir für uns einstehen können, dass wir stark sind, dass wir nicht aufgeben, wie schwer es auch sein mag. Und wir werden nicht aufgeben! Bei uns entwickelt sich die Industrie, es gibt arbeitende Hände, es gibt den Willen unsere Ziele zu erreichen.
Wir wollen, dass man uns in Russland versteht. Wir müssen aus der Sackgasse kommen. Um unsere Republik laufen nicht endende Kämpfe. Sie zermürben die Menschen, zerstören die Wirtschaft, rauben unsere Leben. Es wird ein wenig ruhiger, wenn die Verhandlungen wieder aufgenommen werden, wenn die Politiker Erklärungen abgeben. Aber dann bleibt alles, wie es war. Oder wird sogar schlimmer.
Gemäß den Minsker Vereinbarungen müssen schwere Waffen von der Kontaktlinie abgezogen werden. Wir haben das getan. Aber die ukrainischen Streitkräfte ziehen neue Panzer, Mörser, Granatwerfer zusammen. Mit ihnen wird ständig auf Jasinowataja, auf Donezk geschossen, der Petrowskij-Bezirk leidet sehr, Trudowskije und weiter Dokutschajewsk, Sachanka, Kominternowo, Sajzewo, Gorlowka. Anfang des Monats wurde der östliche Teil von Makejewka wurde verwüstet. Fast jeden Tag begraben wir Tote, unter ihnen auch Kinder.
Es gibt ein Verbot zur Anwendung von Munition eines Kalibers von mehr als 82mm. Aber es wird ignoriert. Es werden Geschosse des Kalibers 122 und 152mm abgeschossen. Manchmal werden die ganze Nacht Wohngebiete unserer Städte beschossen und es kommt vor, dass tagelang auf die Häuser friedlicher Einwohner geschossen wird. Bei uns gibt es keinen Frieden, kein normales Leben.
Nach Angaben der UNO kamen während dieses Krieges im Donbass 9640 Bürger ums Leben, mehr als 22.430 wurden verletzt. Einige bleiben ihr Leben lang Krüppel. Wer ist dafür verantwortlich? Auf der Seite der „DVR“ gibt es die Rubrik „Tribunal. Datenbank der Kriegsverbrechen“. Dort sind bereits die Namen derer genannt, die eine ganze Armee der Ukraine gegen den aufständischen Donbass geschickt haben. Dort sind die Namen der faschistischen Strafsoldaten aus den bekannten Bataillonen des Todes, die Namen der SBUler, die unsere Bürger in den Kerkern foltern, dokumentiert.
Es gibt die Rubrik „Die Ukraine tötet uns“ – mit Fotos der Toten. Am häufigsten sind dies Menschen zwischen 20 und 40 Jahren. Viele Kinder. Ich denke, es gibt viel mehr Tote, als die UNO festgestellt hat… Um dieses Gemetzel zu beenden, um das mit seiner Rachsucht wahnsinnig gewordene Kiew zu stoppen, rufen wir mit unserer Erklärung Russland auf, unsere Souveränität, unsere Unabhängigkeit, unsere Selbständigkeit anzuerkennen. Dann werden wir leichter atmen können, unsere Industrie wird für unsere Republik, für unsere Wirtschaft arbeiten.
Russland! Bringe uns nicht um unsere erkämpfte Freiheit!

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