Presseschau vom 25.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor mit Granatwerfern beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gegen 8:00 Uhr hat die ukrainische Seite das Feuer auf das Gebiet der Donezker Filterstation bei Jasinowataja eröffnet. Der Beschuss geht weiter“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle sollten heute in der Umgebung der Filterstation Arbeiten zur Entminung des Territoriums beginnen, damit sich das Personal der Filterstation dort gefahrlos bewegen kann.
Beim Pressedienst des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ wurde bestätigt, dass es einen Antrag auf Entminung des an der Donezker Filterstation liegenden Geländes gab und dass die Station beschossen wurde. „Das Personal der Station befindet sich jetzt im Schutzraum“, teilte der Pressedienst des Unternehmens mit.
„In der Nacht brannte in Folge eines direkten Treffers in der Gorkij-Straße 13b in Alexandrowka das Dach eines Hauses ab“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Verletzten gibt.
„In der Nacht wurde in Folge eines direkten Treffers eines Mörsergeschosses des Kalibers 120mm in Sajzewo auf der Rybalko-Straße 268 ein privates Wohnhaus zerstört. Verletzte in Folge des Vorfalls gibt es nicht“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit. Er fügte hinzu, dass im Ganzen die Lage in Sajzewo schwierig bleibt, der Beschuss von Wohngebieten durch den Gegner hört nicht auf.
Der Leiter des Kirowskij-Bezirks von Donezk Jurij Budrin teilte mit, dass in Staromichajlowka am westlichen Rand der Hauptstadt durch das Feuer der ukrainischen Streitkräfte zwei Wohnhäuser und Stromleitungen beschädigt wurden. „Etwa 500 Häuser haben keinen Strom“, sagte er.
„Von 18:00 Uhr bis Mitternacht hat die ukrainische Armee etwa 200 Panzergeschosse, Artilleriegranaten der Kaliber 120 und 152mm sowie Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgefeuert“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Es wurde an der gesamten Frontlinie geschossen: auf Alexandorwka, Staromichajlowka, Trudowskije am westlichen Rand von Donezk, Spartak im Norden der Hauptstadt, Sachanka, Kominternowo, Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja und die Umgebung von Dokutschajewsk“.
Die Quelle fügte hinzu, dass bei den Beschüssen der frontnahen Territorien des Landes die ukrainischen Streitkräfte auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet haben. „Von den Positionen des Gegners wurden auch hunderte von Schüssen mit Panzertechnik und Granatwerfern abgegeben“, sagte der Gesprächspartner gegenüber DAN.
„In Folge des nächtlichen Beschusses von Dokutschajewsk durch die ukrainischen Truppen wurden zwei Mehrparteienwohnhäuser auf der Watutin-Straße 11 und der Lenin-Straße 86 beschädigt, teilte der Bürgermeister von Dokutschajewsk Alexandr Katschanow mit.
Er fügte hinzu, dass die Wohngebiete von Dokutschajewsk mit großkalibrigen Maschinengewehren beschossen wurden. Verletzte gibt es nicht.

 

De.sputniknews.com: Russischem Kriegsschiff gelingt Rettungsaktion des ukrainischen Fischkutters
Das russische U-Boot-Jagdschiff „Vize-Admiral Kulakow“ hat seine Operation zur Rettung des im Mittelmeer in Seenot geratenen ukrainischen Fischkutters abgeschlossen, das Schiff zu einer griechischen Insel abgeschleppt und dessen Besatzung alle erforderliche Hilfe erwiesen, wie am Freitag Russlands Verteidigungsministerium mitteilte.
„Das große U-Boot-Jagdschiff der Nordflotte ‚Vize-Admiral Kulakow‘ hat die Rettungsoperation des in Seenot geratenen ukrainischen Fischkutters 097 beendet und ihn zu einem Ankerplatz vor der griechischen Insel Gavdos (30 Seemeilen südlich der Insel Kreta) gebracht“, heißt es in der Mitteilung.
Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die „Vize-Admiral Kulakow“ dem ukrainischen Fischkutter auf dessen Notsignal hin sofort zur Hilfe geeilt sei und ihn ins Schlepptau genommen habe. Beide Schiffe mussten bis zur griechischen Insel mehr als 140 Seemeilen zurücklegen. Das russische Kriegsschiff habe den Fischkutter jetzt in die Obhut der griechischen Rettungsdienste übergeben, heißt es ferner. Die siebenköpfige Besatzung sei in Sicherheit, zwei von ihnen sei medizinische Hilfe erwiesen worden.
Nach russischen Angaben waren bei dem ukrainischen Kutter am 21. November wegen eines technischen Defekts Motor und Maschinen ausgefallen, das Schiff driftete ab. Heftige Böen und hoher Wellengang erschwerten die Rettungsaktion. Wie aus dem Pressedienst der russischen Verteidigungsbehörde verlautete, setzt das U-Boot-Jagdschiff „Vize-Admiral Kulakow“ nach seinem Rettungseinsatz den Dienst im Bestand des Schiffsverbandes der Flotte Russlands im Mittelmeer fort.

 

Dan-news.info: Erklärung des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 963-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei haben die Straftruppen 43 Artilleriegranaten der Kaliber 152 und 122mm, 174 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm sowie neun Panzergeschosse abgefeuert. Außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Pantschenko, Brusow, Gruseqitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskij im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch das Artillerie- und Mörserfeuer der ukrainischen Verbrecher gab es Zerstörungen in folgenden Ortschaften:
– Staromichajlowka – es wurden zwei Wohnhäuser in der Dalnewostotschnaja-Straße beschädigt;
– Alexandrowka – es wurde ein Wohnhaus auf der Gorkij-Straße beschädigt.
Die Artillerie- und Mörserschläge des Gegners sind unverändert auf die Vernichtung von Infrastrukturobjekten gerichtet. Es wurde das Gebiet der Donezker Filterstation beschossen, außerdem wurden Wasserleitungen im Gebiet von Gorlowka beschossen.
Im Verlauf der letzten 24 Stunden starb ein Soldat der Armee der DVR.

 

De.sputniknews.com: Befreiungsoperation in Ost-Aleppo: Stadtteil fast völlig unter Armeekontrolle.
Die syrische Armee hat bei ihrer Offensive auf den Stadtbezirk Masakin Hanano, der wichtigsten und größten Hochburg der illegalen bewaffneten Formationen im Osten von Aleppo, einen deutlichen Erfolg erzielt, berichtet die der Regierung nahestehende Zeitung „Al-Watan“.
Die syrischen Streitkräfte hatten am Donnerstag gezieltes Feuer auf die Befestigungsanlagen und Kampfstellungen der Terroristen im Bezirk Masakin Hanano geführt, der faktisch den Zugang vom Norden her ins Innere des östlichen Teils von Aleppo eröffnet. Die vorderste Verteidigungslinie der Extremisten war bereits am Montag mit Unterstützung der verbündeten Volkswehreinheiten durchbrochen worden. Es war jedoch nicht gelungen, diesen Stadtteil völlig zu befreien.
Laut einer Insider-Quelle hat die Armee nach schweren Kämpfen, die bis in die Nacht hinein andauerten, mehr als 80 Prozent des Territoriums von Masakin Hanano unter ihre Kontrolle gebracht.
Zur gleichen Zeit sind die Regierungstruppen in anderen Stadtbezirken vorgerückt und haben die Terroristen dort zur Flucht gezwungen.
Die Situation in Aleppo hat sich in den letzten Monaten drastisch verschlechtert: in der Stadt und Umgebung toben erbitterte Kämpfe. Die Terroristen halten Tausende Zivilisten im Osten von Aleppo fest und hindern sie daran, die Stadt durch humanitäre Korridore zu verlassen.

 

Dnr-online.ru: Beim Obersten Gericht der DVR fand am 23. November ein Treffen der ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Obersten Gerichts der DVR Juilja Besrutschenko mit den Vertretern der UN-Mission für Menschenrechte Oktam Gaziev und Layla Clément statt. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit.
Im Verlauf des Treffens berichtete Julija Besrutschenko den Gästen über die Struktur und die Arbeit des Obersten Gerichts der DVR und beantwortete die sie interessierenden Fragen. Das Treffen fand auf Initiative der Vertreter der UN-Beobachtermission für Menschenrechte statt.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Fast ganze „Kleinstadt“ im Mittelmeer ertrunken.
Bei dem Versuch, über das Mittelmeer Europa zu erreichen, sind im Jahr 2016 bereits knapp 4700 Menschen ums Leben gekommen, wie die Internationale Organisation für Migration (IOM) mitteilt. Damit hat fast die Bevölkerung einer Kleinstadt – wie beispielsweise des brandenburgischen Caputh unweit von Potsdam – auf der Flucht ihr Leben verloren.
Genau 4663 Flüchtlinge starben demnach auf dem Mittelmeer, deutlich mehr als im Vorjahr, so die IOM.
Knapp 350.000 Migranten sollen derweil in diesem Jahr Europa erreicht haben. Besonders Griechenland hat als erste Ankunftsstelle Europas die meisten Migranten aufgenommen – über 171.000, Italien rund 168.000.
Europa durchlebt zurzeit die schwerste Migrationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben IOM-Angaben waren 2015 insgesamt etwa 1,8 Millionen Flüchtlinge nach Europa gekommen. 2016 ist es, bedingt durch den noch geltenden Flüchtlingsdeal zwischen der EU und der Türkei, nur noch ein Bruchteil.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiter die Bedingungen zur Stationierung von Militärtechnik entlang der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und nutzen das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration ihres militärischen Potentials in der „ATO“-Zone“, sagte Marotschko.
Marotschko teilte mit, dass die die ukrainischen Truppen Technik und Waffen zur Kontaktlinie bringen.
„Es wurde bekannt, dass sich eine Kolonne mit Technik des Gegners mit vier Panzertransportern und zehn Lastwagen mit Munition von Lisitschansk in Richtung Solotone bewegte. Zusammen mit der Kolonne sind 20 gut ausgestattete Soldaten eingetroffen“, erläuterte der Vertreter der Volksmiliz.
„Es wurde die Ankunft von zehn Fahrzeugen in Begleitung eines Panzertransporters und zwei Abwehrgeschützen 3U-23-2 in Nishneteploje beobachtet. Auf der Technik befindet sich das Symbol des „Rechten Sektors“, fügte er hinzu.
Marotschko merkte an, dass „vom Kommando des Rechten Sektors eine Verstärkung ihrer Abteilungen im Gebiet von Solotoje durchgeführt wird sowie deren Versorgung mit Ausrüstung“.
„Außerdem wurde bekannt, dass der Rechte Sektor soziale Objekte für seinen Bedarf nutzt. So wurden im Verantwortungsbereich der 93. Brigade auf der Territorium einer Schule in Priwolje etwa 50 Kämpfer des Rechten Sektors stationiert. Ebenfalls befinden sich auf dem Territorium drei Panzertransporter, zwei Einheiten Panzertechnik und Fahrzeuge“, berichtete der Vertreter der Volksmiliz.
Er teilte auch mit, dass „das ukrainische Kommando das Polizeiregime an der Kontaktlinie verstärkt“.
„In Popasnaja und Solotoje wurde die Sperrstunde verschärft, das Passierregime an den Checkpoints wurde verstärkt, es werden willkürlich Kontrollen von Häusern auf das Vorhandensein von Waffen, Munition und Sprengstoff durchgeführt. Nach Informationen, die wir von der Bevölkerung erhalten haben, sind nach solchen sogenannten Kontrollen bei den örtlichen Einwohnern wertvolle Gegenstände verschwunden“, erklärte Marotschko.
„Ich will anmerken, dass die Abteilungen der Volksmiliz der LVR nicht auf Provokationen reagieren und das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen einhalten. Wir zielen auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ab, aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Handlungen das von den Kiewer Banditen besetzte Territorium zu befreien“, unterstrich er.
„Wir erhöhen planmäßig den Stand der Professionalität und der Fähigkeit zur Erfüllung der Aufgaben zum Schutz und zur Sicherheit des Volkes der Republik“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.

 

De.sputniknews.com: Alles, was über Krimtataren gesagt wird, ist Lüge – Türkischer Politiker
Die Informationen über die angebliche Unterdrückung der Krimtataren und Verletzung ihrer Rechte sind laut dem Vorsitzenden der türkischen Assoziation der eurasischen Regierungen, Hasan Dzengis, nichts weiter als eine Lüge.
Am Mittwochabend war eine Delegation von Politikern und Geschäftsleuten mit Dzengis an der Spitze auf der Halbinsel Krim eingetroffen. Eines der Ziele des Besuches sei es, so der Politiker, die Situation der Krimtataren auf der Halbinsel zu klären. Denn darüber gebe es in der westlichen Presse viele widersprüchliche Informationen.
„Alle Nachrichten über die Krim sind Lügen. Das Leben der Krimtataren verläuft gut, sie haben ziemlich angenehme Lebensbedingungen“, sagte der Delegationsleiter in einer Pressekonferenz.
Gerade auf der russischen Krim habe man mit dem Bau einer Moschee begonnen, die zum wichtigsten Kulturobjekt der dortigen Muslime werden solle. „Das beweist, dass alles, was über die Krim gesagt wird, eine Lüge ist“, betonte der Politiker. Die Menschen hätten auf der Halbinsel jede Möglichkeit, sich zu ihrem Glauben frei zu bekennen sowie ihre Muttersprache zu sprechen. „Die Menschen sind mit ihrem Leben zufrieden“, sagte der Delegationsleiter abschließend.

 

Dan-news.info: Erinnerung von Einwohnern des zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften besetzten Territoriums des Donbass werden in das Buch „Krieg im Donbass: Volkschronik“ aufgenommen. Dies teilte die Autorin des Projekts, die leitende Spezialistin für Verbindungen mit der Öffentlichkeit des Kulturministeriums der DVR, Anna Rogowskaja, mit.
„Nach derzeitigem Stand wurden bereits Erinnerungen von Einwohnern aller Städte und Bezirke der Republiken gesammelt, Berichte gehen weiter ein. Darüber hinaus wurden uns Erinnerungen auch vom Territorium des Donbass, das zeitweise von den ukrainischen Streitkräften besetzt ist, geschickt“, sagte sie.
Die Autorin des Projekts erläuterte, dass Berichte unter anderem aus Awdejewka geschickt wurden. Auch aus anderen besetzen Ortschaften sind Texte eingegangen, aber die Autoren haben darum gebeten, keine persönlichen Daten zu veröffentlichen, da sie Verfolgungen fürchten.

 

De.sputniknews.com: Steinmeiers Rüstungskontrolle-Neustart: Russischer Experte reagiert skeptisch.
Auf die von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier am Freitag erneut unterbreiteten Pläne, für einen Neustart der Rüstungskontrolle zu werben, hat es bereits eine russische Reaktion gegeben, die allerdings skeptisch ausfiel.
„Wir brauchen die Rüstungskontrolle, aber wir können sie nicht in ihrer alten Form wieder einführen“, äußerte Dmitri Suslow, Programmdirektor des internationalen Diskussionsklubs Valdai, bei einem russisch-deutschen Arbeitsfrühstück in Berlin. „Die strategische Situation hat sich fundamental geändert. Wir können nicht zurück zu einer Rüstungskontrolle aus Zeiten des Kalten Krieges. Denn diese steht im Gegensatz zu der Situation, die wir derzeit erleben.“
„Nach 2007, als Wladimir Putin seine berühmte Rede vor der Münchner Sicherheitskonferenz gehalten hat und damals nicht wirklich ernst genommen wurde, hatte Russland Probleme, die weitere Expansion der Nato zurückzuhalten“, fügte der Moskauer Experte hinzu. „Wenn das Problem der Expansion der westlichen Einflusssphäre gelöst ist, dann kann sich eine neue Situation ergeben, die es Russland erlaubt flexibler zu reagieren und eine neue Art der Rüstungskontrolle einzuführen.“
In einem „Die Welt“-Interview hatte Steinmeier geäußert: „So schwierig das Verhältnis zu Russland gegenwärtig auch sein mag: Wir brauchen nicht weniger, sondern wir brauchen mehr Dialog.“ Deshalb setze er sich mit vielen anderen europäischen Außenministern für einen Neustart in der Rüstungskontrolle „als bewährtes Mittel für Transparenz, Risikovermeidung und Vertrauensbildung“ ein.

 

Dan-news.info: „Die Energietechniker der Republik haben die Stromversorgung in der Siedlung Staromichajlowka nach dem morgendlichen Artillerieangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die friedliche Ortschaft wieder in Betrieb genommen. Um 14:10 Uhr wurde die Stromversorgung in der Siedlung wieder aufgenommen“, teilte der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums haben Splitter ukrainischer Geschosse eine 6kW-Stromleitung beschädigtdadurch waren zehn Transformatorunterstationen außer Betrieb, die Siedlung hatte keinen Strom. Die Reparaturbrigaden haben mit der Reparatur der Stromleitung begonnen, sobald der Beschuss aufhörte.

 

De.sputniknews.com: Athen lässt Obama abblitzen: Russische Kriegsschiffe in griechischen Häfen willkommen.
Griechenland hat laut einer Quelle im Verteidigungsministerium nicht vor, russischen Schiffen das Anlegen und Auftanken in seinen Häfen zu verbieten. Athen lasse sich in dieser Frage nicht unter Druck setzen.
„Mit der russischen Flotte wird es gut gehen, sie (die russischen Schiffe – Anm. d. Red.) werden anlegen und in Griechenland versorgt werden. Die Versorgung wird in Übereinstimmung mit den Regeln verlaufen“, sagte die Quelle gegenüber RIA Novosti.
Dabei sei jede Form von Druck, um Griechenland dazu zu zwingen, russischen Schiffen die Möglichkeit zum Auftanken zu verweigern, inakzeptabel. Der Vertreter des Ministeriums bestätigte zwar, dass US-Präsident Barack Obama bei seinem Besuch in Athen vergangene Woche dieses Thema angesprochen hatte. Es habe aber „keinen Druck“ gegeben, so die Quelle weiter.
„Selbst wenn Obama Druck ausüben wollte, sind wir darauf nicht eingegangen“, betonte der Sprecher. „Und wir haben klar zu verstehen gegeben, dass wir in Bezug auf Russland eine souveräne Politik betreiben (…). Wir werden keinen Druck akzeptieren.“ Griechenland betrachte Russland als ein Partnerland.
Der griechische Verteidigungsminister, Panos Kammenos, hatte zuvor in einem Interview erklärt, dass Griechenland trotz seiner Mitgliedschaft in der Nato Russland als einen Verbündeten betrachte und betonte, eine Verbesserung der Beziehungen zwischen USA und Russland würde auch für Griechenland von Vorteil sein.

 

Dan-news.info: Das erste Direktverkaufsgeschäft des staatlichen Unternehmens „Schachtjorsker Geflügelzucht“ wurde heute im frontnahen Kirowksij-Bezirk eröffnet, teilte der Landwirtschaftsminister Iwan Michajlow mit.
„Heute hat das erste Direktverkaufgeschäft der Schachtjorsker Geflügelzucht in Donezk geöffnet. Seine Eröffnung erlaubt es den Einwohnern der Stadt, einheimische Produkte, die in einem staatlichen Unternehmen gezüchtet wurden, zu verringerten Preise zu kaufen, weil die Aufschläge durch die Zwischenhändler entfallen“, teilte Michajlow mit.
Nach seinen Worten sind in den Regalen Geflügelfleisch, Hühnereier und Wurst verfügbar.
Der Minister unterstrich, dass die Schachtjorsker Geflügelzucht die Eröffnung zweier weiterer Geschäfte in Donezk vorbereitet. Die Eröffnung ist für Mitte bzw. Ende Dezember dieses Jahres geplant.

 

De.sputniknews.com: Russische Luftfahrtbehörde: Ukraine plant Raketenübung über Krim.
Die Ukraine plant nach russischen Angaben eine militärische Schießübung mit Raketen im russischen Luftraum über der Schwarzmeerhalbinsel Krim. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviazija schlägt Alarm: Die einseitig beschlossene Militärübung gefährdet zivile Maschinen.
Rosaviazija teilte am Freitag mit, von der Ukraine am Donnerstag ein NOTAM, eine Gefahrenbenachrichtigung für Luftfahrer, erhalten zu haben. Darin werde vor aktiven Gefahren für den Luftverkehr über der Krim wegen einer ukrainischen Raketenübung am 1. und 2. Dezember gewarnt. Die Warnung beziehe sich auf das Fluginformationsgebiet Simferopol, Hauptstadt der russischen Schwarzmeerhalbinsel Krim. Rosaviazija verweist darauf, dass die Ukraine ihre Entscheidung mit Russland nicht einmal abgestimmt habe.
Das Vorgehen der ukrainischen Seite verstoße gegen das Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt von 1944 und gefährde den internationalen Luftverkehr in der Region, warnte die Behörde. „Die Ukraine hat einseitig beschlossen, ihre Schießübung im souveränen Luftraum Russlands durchzuführen, und damit sämtliche internationale Abkommen verletzt.“
In dem Luftraumgebiet, in dem die Ukraine laut Rosaviazija ihre Raketen abfeuern will, „fliegen auch Flugzeuge und Staatsmaschinen“. Versuche, Luftverbote im russischen Luftraum zu verhängen, seien inakzeptabel. Eine Stellungnahme der ukrainischen Seite liegt nicht vor.
Das ukrainische Militär hatte bereits 2001 bei einer Übung eine russische Passagiermaschine mit einer Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgeschossen. Alle 78 Insassen des Tupolew-154-Flugzeugs, das von Tel Aviv nach Novosibirsk unterwegs war, kamen ums Leben.
In der vergangenen Woche hat die Ukraine nach eigenen Angaben erfolgreich eine neue Rakete getestet. Staatschef Poroschenko zeigte sich stolz auf die neue Waffe, die eine Reichweite von 60 Kilometern haben soll. Präsidentenberater Birjukow drohte der russischen Marine mit der „todbringenden“ Waffe.

 

Dnr-online.ru: Heute wurde ein weiteres Mal von Seiten der ukrainischen Streitkräfte die Siedlung Alexandrowka, die vorläufig zum Petrowskij-Bezirk von Donezk gehört, beschossen.
„Die Beschüsse der ukrainischen Streitkräfte häufen sich. Wenn sie ukrainischen Truppen früher mit Sonnenuntergang begannen zu schießen, so scheuen sie sich jetzt nicht, auch am hellen Tag zu schießen, wenn die Kinder in die Schule gehen. Heute ist bei uns ein Haus abgebrannt, die Familie mit zwei Kindern steht auf der Straße. Die Ortschaftsverwaltung hat ihnen die notwendige Hilfe geleistet. Insgesamt sind in einem Monat bei uns 100 Häuser beschädigt worden! Während des ganzen Kriegs waren es 400 Häuser. Die Situation ist sehr schwierig“, sagte der Leiter der Ortsverwaltung von Alexandrowka Konstantin Tschalyj.

 

De.sputniknews.com: Kiew will Donbass im Laufe von zwei Jahren zurückholen.
Die Nationalgarde der Ukraine wird helfen, die Konfliktregion Donbass im Laufe von zwei Jahren zurückzuholen. Das erklärte der ukrainische Innenminister Arsen Awakow am Freitag in Kiew.
„Ich bin davon überzeugt, dass wir in den nächsten zwei Jahren den Donbass deokkupieren werden. Größte Rolle wird dabei der Nationalgarde zukommen. Alles, was wir jetzt tun, ist auf die Vorbereitung dieses Prozesses gerichtet.“ Eben deshalb solle die militärische Komponente über die der Rechtsschutzorgane dominieren, sagte Awakow in einer Sitzung des Militärrates der Nationalgarde.
Der Vizeminister für die Angelegenheiten der okkupierten Territorien im ukrainischen Kabinett, Georgi Tuka, hatte am 11. November erklärt, dass die Ukraine den Donbass „in nächster Zeit“ unter ihre Kontrolle zurück bringen wird. Dafür solle Kiew „eine starke Armee haben, die Korruption bekämpfen und das Land konsolidieren. Zudem solle der Druck der internationalen Gemeinschaft auf Russland nicht nachlassen“, hatte der Minister gesagt.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurde im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) durch die Kugel eines Scharfschützen ein ukrainischer Soldat getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurde bei den Kampfhandlungen ein ukrainischer Soldat im Dorf Opytnoe von einer feindlichen Scharfschützenkugel getroffen“, sagte Lysenko.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In der letzten Woche, vom 19. bis 25. November, waren die grundlegenden Anstrengungen in den Truppenteilen und Abteilungen der Volksmiliz der DVR auf die Aufrechterhaltung der ständigen Kampfbereitschaft zur Abwehr einer Aggression von Seiten des Gegners gerichtet. Im Maßnahmekomplex der militärischen Ausbildung der Volksmiliz für die neue Ausbildungsperiode wurden geplante Veranstaltungen zur Erhöhung der Kenntnisse der Spezialisten von technischen Abteilungen durchgeführt.
Die Situation an der Kontaktlinie in der DVR bleibt angespannt. In der letzten Woche haben die ukrainischen Soldaten wiederum aktiv von den Minsker Vereinbarungen verbotene schwere Waffen verwendet.
Die Intensität der Beschüsse hat sich im Vergleich zur letzten Woche auf 6049-mal verringert. Unter anderem wurde das Territorium der Republik unter Anwendung von Artillerie, Panzern und Mörsern  2264-mal beschossen.
Beschossen wurden von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij 22 Ortschaften der Republik, von den Positionen der Artilleriebrigaden Pantschenkos und Brusows aus wurde aktiv Artillerie des Kalibers 152mm verwendet.
Von der Hand der ukrainischen Terroristen starben vier zivile Einwohner und einer wurde verletzt, es wurden zwölf Häuser in Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Sachanka, Jasinowataja, Alexandrowka sowie im Kirowskij- und Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
Ein weiteres Mal wurden zielgerichtete Artillerie- und Mörserbeschüsse von den Positionen der ukrainischen Verbrecher auf lebenswichtige Infrastrukturobjekte der Republik festgestellt. So hatte am 19. November in Folge der Beschädigung einer Stromleitung die Donezker Filterstation keinen Strom, im Zusammenhang damit wurde ihr Betrieb eingestellt. Kein Wasser hatten Jasinowataja und das von den ukrainischen Streitkräften kontrollierte Awdejewka.
Die Korrektur der Schläge wird nach wie vor mit Hilfe von Drohnen durchgeführt, ein Teil davon wird von sogenannten „Freiwilligen“ geliefert. Insgesamt wurden in der letzten Woche Flüge von acht Drohnen des Gegners in Richtung Donezk und Mariupol registriert.
Es wurden neue Objekte der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die durch unsere Abteilungen vernichtet werden, falls der Gegner zum Angriff übergeht:
– in Richtung Gorlowka – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Division 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, ein Zug 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, ein Zug 120mm-Mörser „Nona“, eine Batterie 82- und 120mm-Mörser und eine mechanisierte Kompanie;
– in Richtung Donezk – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Uragan, ein Zug 152mm-Artilleriegeschütze „Giazint“, eine Batterie 82- und 120mm-Mörser und ein Panzerzug;
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30, ein Zug 120mm-Mörser „Nona“, eine Batterie 82- und 120mm-Mörser und eine Panzerkompanie.
Im Verlauf der letzten Woche haben Vertreter der OSZE-Mission das Fehlen von 140 schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, darunter:
– 22 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“ MT-12;
– 38 Panzer;
– 4 Mehrfachraketenwerfer „Grad“ MB-21;
– 6 Mehrfachraketenwerfer „Uragan“;
– 12 152mm- und 122mm-Artilleriegeschütze;
– 15 120mm- und 82mm-Mörser;
– 12 Einheiten Panzertechnik;
– 25 152mm-Haubitzen Msta-B;
– 4 Abwehrgeschütze „Osa“;
– 1 Abwehrgeschütz „Tunguska“;
– ein Raketenabwehrgeschütz „Fagot“.
Das Fehlen der schweren Waffen der ukrainischen Streitkräfte in den Lagerorten führt zu deren Anwendung durch das ukrainische Kommando gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass. So hat der Gegner am 20. November Styla und Kommunarowka mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ beschossen, dabei wurden fünf Wohnhäuser beschädigt. Dieser Fakt wurde von der OSZE-Mission erfasst und in ihren Bericht aufgenommen.
Verbrechen der ukrainischen Soldaten gegenüber den zivilen Einwohnern werden weiterhin auch auf den zeitweilig von der Ukraine besetzten Territorien festgestellt. Am 19. November wurden in Folge eines Verkehrsunfalls unter Beteiligung von Militärtechnik der 30. mechanisierten Brigade im Gebiet von Wolnowacha zwei Zivilisten in ernstem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Am 21./22. November starben beim Übergang über den Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ zwei Frauen, die den Druck, die endlosen Verhöre von Seiten der ukrainischen Grenzschützer und des Sicherheitsdienstes der Ukraine nicht aushielten. Nun, dies ist die unvollständige Liste der „Heldentaten“ der sogenannten „Verteidiger der Ukraine“ in der letzten Woche. Im Ganzen waren von den Folgen rechtswidriger Handlungen ukrainischer Soldaten in Bezug auf die friedliche Bevölkerung mehr als 40 Zivilisten betroffen.
Auf diese Weise führt die kriminelle Kiewer Regierung die destruktive Politik fort, die auf die Vernichtung des eigenen Volks gerichtet ist. Zu jedem Fall von Taten der Verbrecher der ukrainischen Streitkräfte wird ein Strafverfahren eingeleitet, um dies im Weiteren an internationale Gerichte weiterzuleiten.
Im Vorfeld des Treffens der Kontaktgruppe in Minsk, das am 23. November stattfand, haben die ukrainischen Truppen zweimal Provokationen durchgeführt, die mit einem Durchbruchversuch auf das Territorium der Republik verbunden waren, was zu weiteren Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte führte.
Der letzte von ihnen erfolgte am 22. November im Gebiet von Sachanka, wo der Gegner mit 20 Mann unter Deckung von intensivem Mörserfeuer einen Versuch unternahm, unsere Positionen anzugreifen. Im Verlauf des Gefechts betrugen die Verluste auf der ukrainischen Seite fünf Tote und sieben Verletzte. Dabei wurde am Gefechtsort eine modernisierte Schusswaffe entdeckt und beschlagnahmt. Solche Modernisierungen werden außerhalb der Ukraine durchgeführt und werden von Spezialabteilungen Rumäniens verwendet. Später erhielten wir eine Bestätigung dafür, dass die Provokation von einer speziell ausgebildeten Gruppe von Söldnern unter Deckung des Regiments des Innenministeriums „Asow“ organisiert und durchgeführt wurde.
Im Verlauf des folgenden Tages hat der Gegner mehrfach Versuche zur Evakuierung der Leichen unter Deckung von Beschüssen mit Mörsern und Schusswaffen unternommen und auch unsere Abteilungen daran gehindert, die Leichen der ukrainischen Soldaten zu bergen. Außerdem wurde am 23. November 2016 am Checkpoint im Gebiet von Majorsk der Sergeant Wladimir Anatoljewitsch Tschajkowskij, Kommandeur  einer Abteilung eines Aufklärungsbataillons des Regiments des Innenministeriums „Asow“, festgenommen. Während der vorläufigen Ermittlung legte W. Tschajkowskij ein Geständnis ab, dass er vom Kommando die Aufgabe erhalten hat, einen Terrorakt auf dem Markt in Makejewka durchzuführen. Jetzt werden zu diesem Fall spezielle Fahndungsmaßnahmen durchgeführt.
So ist es nicht ausgeschlossen, dass der Innenminister der Ukraine Awakow einzelne spezielle Aktionen zur Destabilisierung der Lage im Osten der Ukraine durchführt, die auf politische Ziele gerichtet sind, die der derzeitigen Führung der USA günstig sind, um im folgenden die Führung der Republik der Organisation eines Terrorakts zu beschuldigen.
Diese und andere Verluste im Kampf werden wie zuvor von den offiziellen Vertretern des Verteidigungsministeriums der Ukraine vor der Öffentlichkeit verheimlicht. Die Tatsache des Todes des Kommandeurs eines Aufklärungszugs der 128. Gebirgssturmbrigade, Konstatin Schramko, bestätigten selbst zentrale ukrainische Massenmedien, aber das Verteidigungsministerium der Ukraine bewahrt trotz der offensichtlichen Tatsachen weiter ein stolzes Schweigen. Wenn die ukrainische Militärführung die Verluste unter den Offiziersrängen verheimlicht, was kann dann über die Anzahl von Toten unter den übrigen Soldaten gesagt werden?
Im Ganzen sind die Ursachen von Aussagen des üblen Politikers und Nationalisten Bilezikij, des ehemaligen Kommandeurs des Regiments „Asow“, nicht erstaunlich, der sich gegenüber der Presse über den niedrigen moralisch-psychischen Zustand der Soldaten sowie mangelhaft mit Personal und Technik ausgestattete Abteilungen beschwert. Außerdem nannte er den Zustand der ukrainischen Streitkräfte in der ATO katastrophal. So bestätigt er das Prinzip, dass der „Fisch vom Kopf anfängt zu stinken“. Und vor dem Hintergrund dieser Erklärung klingen seine folgenden Aussagen, dass die ukrainischen Streikkräfte einen mächtigen Schlag auf die südlichen Grenzen der Republik führen müssen, absurd.
Derzeit stellt sich die Lage in der ukrainischen Armee so dar, dass sie weder in kurzer noch langer Perspektive in der Lage ist, großflächige Kämpfe zu führen. Alles, was die ukrainischen Straftruppen tun können, ist aus einem für sie gefahrlosen Abstand mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen Beschüsse auf friedliche Städte und Dörfer der Republik durchzuführen. Von unserer Seite werden die Anforderungen der Minsker Vereinbarungen im vollen Umfang erfüllt. Aber im Fall der Entfachung einer Aggression gegen unsere Republik durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sind wir bereit den Gegner angemessen abzuwehren, wie dies zuvor geschehen ist.

 

De.sputniknews.com: Lächerlich: Krim-Beitritt zu Russland soll an „Schiaparelli“-Crash schuld sein.
Das Unternehmen Arca Space, welches für die Landung der Esa-Raumsonde „Schiaparelli“ verantwortlich gewesen ist, hat die ExoMars-Pleite mit dem Beitritt der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zu Russland in Zusammenhang gebracht, meldet die Agentur Agerpres.
Nach der Bruchlandung des Mars-Landegeräts habe die italienische Weltraumagentur Agenzia Spaziale Italiana (ASI), die zusammen mit anderen Unternehmen den „Schiaparelli“ gebaut hatte, die in den USA beheimatete Firma Arca Space für das Fiasko verantwortlich gemacht. Das US-rumänische Unternehmen soll nämlich nicht genügend Landetests in der Erdatmosphäre durchgeführt haben.
Arca Space habe allerdings erklärt, dass sie ihre Aufgabe aus politischen Gründen nicht erfüllt hätten.
„Wir haben alles Mögliche getan, und dieser Test, von dem ASI spricht, hätte uns dazu gezwungen, einen Flug neben der russischen Militärbasis in Sewastopol zu absolvieren. Zu dieser Zeit hatte Russland die Krim gerade erst besetzt, und wir hätten einen Konflikt zwischen Russland und der NATO provozieren können“, zitiert die Agentur den Arca-Chef, Dumitru Popescu.
Der Mars-Lander Sciaparelli ist am 19. Oktober bei seiner Mission im Rahmen des russisch-europäischen Programms Exo-Mars-TGO in der Meridiani-Planum-Region nördlich des Mars-Äquators abgestürzt. Der Kontakt zu dem Gerät sei 50 Sekunden vor der geplanten Landung, ungefähr zum Zeitpunkt der Abtrennung von den Fallschirmen, abgebrochen. Die ESA-Spezialisten führen dies auf das Versagen des Schiaparelli-Radars zurück.
Nach dem nationalistischen Umsturz in Kiew im Februar 2014 hatten sich die Bewohner der Krim bei einem Referendum für den Beitritt der Krim in den Bestand Russlands ausgesprochen. Moskau befürwortete das. Der Westen hat dieses Referendum und die Aufnahme der Krim in den Bestand Russlands nicht anerkannt, was die Beziehungen seitdem stark belastet.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Der ukrainische Ex-Präsident Viktor Janukowitsch hat die Organisatoren der Maidan-Proteste für den Verlust der Schwarzmeer-Halbinsel Krim verantwortlich gemacht. „Das Referendum über den Beitritt der Krim zu Russland war Resultat der Maidan-Provokation“, sagte Janukowitsch am Freitag auf einer Pressekonferenz im südrussischen Rostow am Don.
Zwar bezeichnete er den Verlust der ukrainischen Hoheit über die Krim als „schlecht“ lobte zugleich aber die Position des russischen Staatschefs Wladimir Putin, der die russischsprachige Bevölkerung der Krim nicht im Stich lassen wollte.
Er habe nicht daran gezweifelt, dass die Krim-Bewohner die Wiedervereinigung mit Russland befürworten würden. Nach dem Februar-Umsturz in Kiew (2014) hätten die Krim-Bewohner beschlossen, Schutz in Russland zu suchen. Reale Voraussetzungen für ein Referendum seien geschaffen worden. „Das war ein Resultat des Maidan. Die beim Referendum getroffene Entscheidung war vorprogrammiert.“, sagte Janukowitsch.
Beim Referendum vom März 2014 hatten sich 96,77 Prozent der Bürger der damaligen Autonomen Republik Krim und 95,6 Prozent der Bewohner von Sewastopol für den Beitritt zum Staatsverband der Russischen Föderation ausgesprochen. Kiew betrachtet die Halbinsel weiterhin als sein Territorium, das „zeitweise okkupiert“ ist. Putin zufolge ist das Problem der Krim „endgültig und unwiderruflich“ gelöst.
Zuvor hatte Janukowitsch auf der Pressekonferenz darüber gesprochen, was er für seinen schlimmsten Fehler jener Tage hält.
„Ich hatte nicht die Kraft, den Kriegszustand über die Ukraine zu verhängen und Truppen einmarschieren zu lassen“, sagte der 66-Jährige in Rostow am Don. Das wäre die einzige Möglichkeit gewesen, die damaligen Ereignisse zu stoppen. Er habe den Erlass über den Kriegszustand nicht unterschrieben, weil ein Bürgerkrieg im Raum gestanden habe.
„Auch wenn man die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich den Ausnahmezustand wegen der drohenden schweren Folgen nicht verhängen können“, antwortete der Ex-Staatschef auf die Frage, ob er jetzt bereue, dass er die Proteste auf dem Kiewer Maidan-Platz nicht gewaltsam aufgelöst habe.
Janukowitsch wies den Vorwurf aus der jetzigen ukrainischen Regierung, er habe bei der Flucht aus der Ukraine beträchtliche Geldsummen ausgeführt, zurück.
„Ich habe nichts mitgenommen außer meinen persönlichen Sachen“, beteuerte er. Auch die Behauptungen, er besitze „gewaltige Summen“ auf ausländischen Konten und finanziere die Milizen in der abtrünnigen ukrainischen Region Donbass, wies Janukowitsch zurück. „Ich habe bei keiner Bank der Welt einen Cent. Ich hatte und habe keine Konten.“
Die führenden Köpfe der Proteste von 2013/2014 bezeichnete Janukowitsch als Lügner. „Der Maidan war auf Lüge, Manipulation und gut geplanter Propaganda entstanden: Die Menschen wurden einfach belogen.“
Janukowitsch hatte am Freitag im Prozess zu den Todesschüssen auf dem Kiewer Protestplatz Maidan 2014 per Videoschaltung als Augenzeuge aussagen sollen. Die Verhandlung vor einem Kiewer Gericht musste jedoch wegen Ausschreitungen von Rechtsextremisten auf Montag vertagt werden.

 

De.sputniknews.com: Ukrainische Raketenübung vor Krim: Russisches Verteidigungsamt warnt Kiew.
Das Verteidigungsministerium in Moskau hat im Zusammenhang mit der angekündigten ukrainischen Raketenübung vor der russischen Halbinsel Krim Protest geäußert. Die Behörde warnte, dass die von Kiew erklärte Gefahrenzone im Schwarzen Meer die russische Seegrenze verletze.
Am Freitag übergab das russische Verteidigungsministerium dem ukrainischen Militärattaché in Moskau eine Note. Darin wird Protest gegen „die von der Ukraine verhängten rechtswidrigen Beschränkungen für die Nutzung des Luftraums über dem Schwarzen Meer westlich der Halbinsel Krim wegen Raketenstarts am 1. und 2. Dezember 2016“ geäußert, wie die Behörde mitteilte.
„Die von der ukrainischen Seite erklärten südöstlichen Grenzen der Gefahrenzone verletzen das Territorialgewässer der Russischen Föderation. Das widerspricht dem Völkerrecht und dem russischen Recht.“
Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviazija hatte am Freitag mitgeteilt, dass die Ukraine eine Militärübung mit Raketenstarts im russischen Luftraum vor der Schwarzmeerhalbinsel Krim angekündigt habe. Die Übung sei nicht mit Russland vereinbart worden und gefährde den zivilen Luftverkehr in der Region.

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