Presseschau vom 23.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

de.sputniknews.com: Syrische Armee befreit Ost-Aleppo
Die syrische Regierungsarmee hat eine Befreiungsoffensive im Osten von Aleppo gestartet, wie die Zeitung „Al Watan“ am Mittwochabend berichtete.
Die Armee rückt demnach vom Kreisverkehr Dschandul in Richtung Baidin-Platz vor. Unterstützt wird sie von der palästinensischen Volksheer-Brigade Al-Kuds, die zuvor das Flüchtlingslager Handarat im Nordosten von Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht hatte.
Die Artillerie beschießt indessen die Terroristenstellungen im Bezirk Masaken-Hanano. Dieser ist „Al Watan“ zufolge von besonders großer Bedeutung, da er den Zugang zur Stadt vom Norden her ermöglicht. Die Kämpfer der Terrorgruppierung Dschebhat al-Scham (früher: Al-Nusra-Front) versuchen daher, den Bezirk unter ihrer Kontrolle zu halten und verstärken ihre dortigen Truppen.
Seit Wochen halten die erbitterten Kämpfe um die Befreiung von Aleppo an. Russland und die syrischen Streitkräfte haben die Einrichtung von humanitären Korridoren vorgeschlagen, damit die friedliche Bevölkerung, aber auch die Kämpfer der bewaffneten Gruppierungen das umkämpfte Ost-Aleppo verlassen können.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das Territorium der LVR beschossen. Dies teilte die Volksmiliz der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde mit 82mm-Mörsern das Gebiet von Kalinowo beschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Gegen 20:00 hat die ukrainische Armee das Feuer mit Artillerie des Kalibers 152mm auf Kominternowo im Süden des Landes eröffnet“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden neben schweren Waffen von den ukrainischen Streitkräften auch Mörser des Kalibers 82 und 120mm verwendet. Von den ukrainischen Truppen beschossen wurden auch Alexandrowka im Westen von Donezk, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja, die Dörfer Sachanka und Leninskoje im Süden der Republik.
„Gestern um 22:10 haben ukrainische Truppen das Dorf Wasiljewka beschossen, vermutlich mit Mörsern, durch einen direkten Treffer wurde das Dach des Hauses auf der Zentralnaja-Straße 8 vollständig zerstört. Um  22:13 gab es einen weiteren Treffer bei der Nr. 10 der gleichen Straße, das Haus wurde nicht beschädigt“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit.
Morgun fügte hinzu, dass Informationen über Verletzte unter der friedlichen Bevölkerung nicht vorliegen. Zurzeit befinden sich Vertreter der Verwaltung vor Ort, um die Beschädigungen in Augenschein zu nehmen.

de.sputniknews.com: Russisch-abchasische Militärvereinbarung ratifiziert – für USA ist sie „illegal“
Washington beurteilt die Vereinbarung zwischen Russland und Abchasien zur Bildung einer gemeinsamen Militärgruppierung als „illegal“, wie der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, mitteilte.
Moskau hatte die Vereinbarung am Montag ratifiziert.
„Wir erkennen die Rechtmäßigkeit dieser Vereinbarung nicht an“, so Kirby. Für die USA sei Abchasien de facto eine Region Georgiens und könne so keine eigenen Militärverträge mit Russland abschließen.
Washington verlangt von Moskau zudem, seine Anerkennung der Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens von Georgien zu revidieren.
Russland hatte die beiden Republiken am 26. August 2008 nach dem russisch-georgischen Konflikt in Südossetien als unabhängig anerkannt. Später verlautete es mehrmals aus Moskau, dass diese Anerkennung die reale Sachlage widerspiegele und daher nicht revidiert werden könne.
Die vereinigte russisch-abchasische Militärgruppierung soll aus einer Luft- und Artillerietruppe sowie zwei motorisierten Schützenbataillonen und einer Spezialeinheit bestehen. Dafür wird der russische Militärstützpunkt in Abchasien zur Verfügung gestellt. Die Hauptaufgabe der neuen vereinten russisch-abchasischen Einheiten ist es, auf mögliche Bedrohungen gegenüber Russland oder Abchasien angemessen reagieren zu können.

Dan-news-info: „Von Mitarbeitern des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte wurde Unterstützung bei der Rückkehr von zwei Kindern, Geburtsjahr 2003 und 2004, vom Territorium der Ukraine geleistet“, teilt der Pressedienst der Bevollmächtigten mit. „Im Oktober 2016 wandte sich eine Einwohnerin von Donezk an den Apparat, deren Söhne sich seit März 2016 im Rehabilitationszentrum für Kinder in Tschernigow befinden. Nachdem sie von Spezialisten beraten worden war und die Reisedokumente vorlagen, fuhr die Einwohnerin der Republik auf das Territorium der Ukraine und brachte die Kinder in die Familie zurück.
Die Kinder werden an einer Therapie teilnehmen, die von freiwilligen Psychologen des Apparats der Bevollmächtigten der Republik begleitet wird.

Dan-news.info: Soldaten der DVR haben mit dem Beschuss des Kontroll- und Passierpunkts „Marjinka“ nichts zu tun. Dies teilte ein Vertreter des Verteidigungsministeriums der DVR mit.
„Wir betonen, es gab keinerlei Beschüsse von unserer Seite“, sagte der Gesprächspartner der Agentur. „Die ukrainischen Truppen im Gebiet des KPP führen weiter eine Taktik der Zuspitzung durch“.
Zuvor hatte heute der Grenzdienst der Ukraine mitgeteilt, dass der Kontrollposten „Marjinka“ im Donbass beschossen wurde. In diesem Zusammenhang ist der KPP seit etwa einer Stunde nicht in Betrieb.

De.sputniknews.com: EU-Parlament verabschiedet „Propaganda-Entschließung“ gegen Sputnik und RT
Das Europaparlament hat am Mittwoch sein umstrittenes EU-Strategiepapier „Strategische Kommunikation der EU, um gegen sie gerichteter Propaganda von Dritten entgegenzuwirken“ verabschiedet, welches sich explizit auch gegen russische Medien richtet.
Darin wird Russland unterstellt, politische Parteien und andere Organisationen in der EU finanziell zu unterstützen – „mit der Absicht, den politischen Zusammenhalt zu schwächen“.
Die Berichterstattung russischer Medien wie Sputnik oder RT wird in dem Entwurf mit Propaganda der islamistischen Terrororganisationen IS/Daesh und Al-Qaida gleichgesetzt.
Sputnik hat die Entscheidung des Europaparlaments als Verstoß gegen die Pressefreiheit verurteilt und vor einer Staatszensur in der EU gewarnt.

Nachmittags:

de.sputniknews.com: Reaktionen auf die „Propaganda-Entschließung“ der EU (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Sputnik warnt nach umstrittener Medien-Resolution vor EU-Staatszensur
Nachdem das Europaparlament seine umstrittene Entschließung gegen russische Medien angenommen hat, warnt die Nachrichtenagentur Sputnik nun die Europäische Union vor der Einführung von Staatszensur.
„Sputnik ruft die EU dazu auf, keine Staatszensur zuzulassen“, erklärte das Presseamt der internationalen Nachrichtenagentur am Mittwoch. „Die Entschließung der EU ist eine direkte Verletzung der Medienfreiheit und der Menschenrechte.“
Sputnik appelliert an die Vereinten Nationen, die Unesco und OSZE, an „Reporter ohne Grenzen“ sowie an diverse Mediengruppen und Gewerkschaften, „Solidarität zu zeigen und gegen diese zum Himmel schreiende Diskriminierung und Zensur aufzutreten.“
„Wir rufen die internationale Mediengemeinschaft als deren vollberechtigtes Mitglied auf, sich mit uns zu solidarisieren, (…) um die Werte von Freiheit und Demokratie zu schützen“, heißt es aus dem Presseamt.
Das Europaparlament hat am Mittwoch seinen Entwurf „Strategische Kommunikation der EU, um gegen sie gerichteter Propaganda von Dritten entgegenzuwirken“ verabschiedet. Darin wird Russland unterstellt, politische Parteien und andere Organisationen in der EU finanziell zu unterstützen – „mit der Absicht, den politischen Zusammenhalt zu schwächen“. Die Berichterstattung russischer Medien wie Sputnik oder RT wird in dem Entwurf mit Propaganda der islamistischen Terrororganisationen IS/Daesh und Al-Qaida gleichgesetzt.
Die seit 2014 bestehende Nachrichtenagentur Sputnik unterhält Redaktionen in Dutzenden von Ländern, die Radio- und multimediale Inhalte und in mehr als 30 Sprachen anbieten. Zudem bringt Sputnik rund um die Uhr Newsticker auf Englisch, Arabisch Spanisch und Chinesisch heraus.
Sputnik an Uno und OSZE: Stoppt Diskriminierung russischer Medien in EU – SimonjanDie Agentur Sputnik hat sich an internationale Organisationen wie Uno, Unesco, OSZE und „Reporter ohne Grenzen“ gewandt und diese um Maßnahmen gebeten, um die auf Unterbindung der Tätigkeit russischer Medien wie Sputnik und RT in Europa gerichteten Einschränkungen der Pressefreiheit zu stoppen.
Ein entsprechendes Schreiben von der Sputnik-Chefredakteurin Margarita Simonjan wurde an die genannten Organisationen geschickt….
Putin zu EU-Resolution: Demokratie-Vorstellung des Westens degradiert
Der russische Präsident Wladimir Putin hat die am Mittwoch verabschiedete Medien-Resolution des Europaparlaments, die sich explizit auch gegen russische Medien richtet, als ein Zeichen für den Degradierungsprozess der Demokratie-Vorstellungen im Westen bezeichnet und russische Medien für ihre Leistung gewürdigt.
Er habe von dieser Entscheidung des Europaparlaments noch nichts gewusst, sagte Putin am Mittwoch vor Journalisten. „Aber wenn das stimmt, dann beobachten wir eine ausgesprochene politische Degradierung der Demokratie-Vorstellungen in der westlichen Gesellschaft.“
„Man versuchte und versucht noch immer uns in Sachen Demokratie zu belehren. Von diesen ‚Lehrern‘ bekamen wir immer zu hören, dass Verbote der schlimmste Weg im Umgang mit den Opponenten seien und gegen die Demokratie verstoßen“, so Putin weiter. Die neue Entschließung des EU-Parlaments zeuge nun davon, dass die Demokratie-Vorstellung des Westens selbst degradiere. Er hoffe sehr darauf, dass in der EU der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinne und dass es keine Restriktionen geben werde, so der Präsident.
In seiner Stellungnahme würdigte der Kremlchef RT und Sputnik. „Ich möchte den RT- und Sputnik-Journalisten zu ihrer ergebnisreichen Arbeit gratulieren.“….

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Von der ukrainischen Seite ist in einseitiger Weise geplant, heute die Fußgängerbrücke im Gebiet von Staniza Luganskaja unter dem Vorwand der Durchführung von Reparaturarbeiten zu sperren und für den Übergang die Eisenbahnbrücke zu verwenden, die sich weiter oben am Sewerskij Donezk befindet“, sagte Marotschko.
„Der genannte Umstand könnte von der Schaffung von sozialer Spannung zeugen, da es zu der genannten Brücke keine Autozufahrt gibt und der Zugang für die örtlichen Einwohner erschwert wird“, unterstrich er.
„Das ukrainische Kommando verstärkt weiter die Kontaktlinie mit nationalistischen Bataillonen“, sagte Marotschko.
„So befinden sich in den Ortschaften Wrubowka und Kamyschewacha im Popasnaja-Bezirk an den Checkpoints die Bataillone „Lwow“ und „Drogobytsch“. Am Checkpoint an der Einfahrt nach Artjomowka steht „Dnjepr-1“, berichtete Marotschko.
„Soldaten des Bataillons „Dnjepr-1“ wurden auch im Gebiet von Teploje im Staniza-Luganskaja-Bezirk bemerkt. Dort befinden sich auch Kämpfer des „Rechten Sektors“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Vor kurzem erfolgte ein Vorfall mit einer 70 Jahre alten örtlichen Einwohnerin, die an Soldaten des Bataillons „Dnjepr-1“ vorbei ging und sie mit einer faschistischen Losung grüßte. Als Reaktion darauf nahm einer der Söldner sein Maschinengewehr und schlug der Frau auf den Kopf. In der Folge wurde die Frau mit einem Nasenbruch in das Krankenhaus von Teploje eingeliefert. Später wurde die Frau vom Revierleiter befragt, aber sie weigerte sich eine Aussage zu machen, und begründete dies mit der Furcht vor Repressionen gegenüber ihr und ihren Verwandte“, sagte Marotschko.
Weiter erklärte er, dass in der Zone der „ATO“ weiter ausländische Söldner eintreffen.
„So sind in Rajgorodka im Nowoajdarskij-Bezirk 200 polnische Söldner eingetroffen, die Hälfte ihnen wurde auf dem Gebiet des ehemaligen Pionierlagers „Junger Leninist“ einquartiert, die restlichen wurden in einem in der Nähe gelegenen Forsthaus untergebracht. Sie sind mit Ural-Lastwagen eingetroffen, auf den polnische und ukrainische Flaggen befestigt waren.
„Auch in Trjochisbjonka wurden polnische Söldner in grauen Uniformen nach NATO-Art bemerkt. Dort befanden sich auf den Positionen auch drei 152mm-Haubitzen „Giazint-B““, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
Er teilte auch mit, dass Informationen über die Ankunft von Abteilungen des Bataillons „Asow“ in den Pionierlagern „Berjoska“ und „Drushba“ in Makarowo im Staniza-Luganskaja-Bezirk eingetroffen sind, die dem Innenministerium der Ukraine unterstellt sind“.
„Von örtlichen Einwohnern wurde bekannt, dass in diesen Pionierlagern alles für die Aufnahme von Kindern bereit war. Die Einquartierung und die Befestigungen auf dem Gelände dieser Pionierlager riefen den Protest örtlicher Einwohner hervor. Sie haben mit Plünderungen der nahe liegenden Häuser und mit Störungen der Transportinfrastruktur zu kämpfen“, sagte Marotschko.
„Es wird erwartet, dass am 23. November im Staniza-Luganskaja-Bezirk der Innenminister der Ukraine Awakow mit einer Kommission zur Ermittlung der Ursachen solcher Handlungen seiner Untergebenen eintrifft. Ebenfalls ist bekannt, dass die Genehmigung zur Einquartierung in den genannten Pionierlagern der Leiter der Staniza-Luganskaja miliärisch-zivilen Verwaltung Jurij Solkin persönlich gab“, fügte der Vertreter der Verteidigungsbehörde hinzu.
„Wir unsererseits halten das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein. Unsere Handlungen sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg gerichtet“, unterstrich er.
In den Abteilungen der Volksmiliz geht die Ausbildung von Kommandeuren von Zügen, von Artilleristen sowie von Panzersoldaten weiter.
„Wir erhöhen planmäßig durch Übungen das Niveau der Professionalität und die Fähigkeit zur Erfüllung der Aufgaben zur Verteidigung und Sicherheit des Volkes der Republik“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

De.sputniknews.com: Sigmar Gabriel, Sahra Wagenknecht, Matthias Platzeck und Alexander Gauland haben trotz unterschiedlicher Parteienzugehörigkeiten eines gemeinsam – sie sind „trojanische Pferde des Kremls”, wie die neue gleichnamige Studie der Washingtoner Denkfabrik „Atlantic Council“ beweisen können will.
„Trotz der Bedrohung, die die revanchistische Politik Russlands für Europas Stabilität und etabliertes internationales Recht darstellen, haben einige europäische Politiker, Experten und zivile Organisationen ihre Unterstützung oder Sympathie für Aktionen des Kremls geäußert“, heißt es im Text der Studie in der Übersetzung des Ökonoms und Wirtschaftsjournalisten Norbert Häring. „Der Kreml nutzt diese Trojanischen Pferde um Europas Politik so effektiv zu destabilisieren, dass sogar Russlands begrenzte Macht ein entscheidender Faktor in Sachen europäischer und internationaler Sicherheit werden könnte.“….

de.sputniknews.com: Syrien: Warum niemand Moskaus Luftwaffe das Tanken verbieten kann
Russische Tankschiffe haben die EU-Sanktionen gegen Syrien nicht verletzt, da der von ihnen transportierten Treibstoff nur für die russische Luftwaffe bestimmt war, wie eine diplomatische Quelle aus Athen eine diesbezüglichen Meldung der Agentur Reuters kommentierte.
Am Dienstag war mitgeteilt worden, dass russische Tankschiffe mit Treibstoff für russische Flieger in Syrien an Bord angeblich gegen die EU-Sanktionen verstoßen hätten.
„Erstens sind jegliche Sanktionen, die unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates verhängt werden, illegitim“, hieß es.
„Auch dieses Gremium hat diese Sanktionen (gegen Syrien- Anm. d. R.) nicht billigen können.“
„Zweitens geht es hier um EU-Sanktionen gegen Syrien. Und selbst wenn russische Tankschiffe Treibstoff gebracht haben, so war der nur für die Belange der russischen Luftwaffe bestimmt, sodass niemand ein Embargo verletzt hat. Niemand kann Russland verbieten, seine eigenen Truppen zu versorgen“, erklärte die Quelle weiter.
Wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, sagte, gelten die innerhalb der EU wirkenden „Sanktionen“ für Treibstoff-Lieferungen nach Syrien nicht für die russische Luftwaffe. Russland sei kein EU-Mitglied, dafür aber eines der weltweit führenden Ölförder-Länder, deswegen „hat die russische Luftwaffe keinen Mangel an Treibstoff, erst recht nicht, wenn es um den Kampf gegen den internationalen Terrorismus geht“, so Konaschenkow.
Zuvor hatte Reuters berichtet, dass die russischen Tankschiffe „Jas“ und „Muchalatka“ über EU-Territorialgewässer und Häfen der EU-Länder Griechenland und Zypern Treibstoff nach Syrien transportiert haben sollen.  „Jas“ und „Muchalatka“ sind zivile Schiffe mit dem Heimathafen in St. Petersburg. Laut dem internationalen Schifffahrtsgesetzbuch dürfen zivile Schiffe, darunter auch russische, unbeschränkt in Häfen fremder Staaten einlaufen, darunter der EU-Länder.
Zuvor hatten die EU-Staaten angesichts der Eskalation der Gewalt in Syrien die Sanktionen gegen die Unterstützer der Regierung in Damaskus verschärft. Die EU-Außenminister beschlossen in Brüssel, weitere Personen und Unternehmen auf die Sanktionsliste zu setzen. Zudem sollen das Waffenembargo und Waren-Exportverbote strenger kontrolliert werden. Nach dem Beschluss sind 26 weitere Unterstützer der Regierung von Präsident Baschar al-Assad, vornehmlich Militärangehörige, mit einem Einreiseverbot in die EU belegt. Ihre Konten in EU-Staaten werden eingefroren. Insgesamt stehen damit 155 Personen auf der Sanktionsliste. Die Kontensperrungen gelten für zwei weitere Organisationen, die die Regierung finanzieren, so dass insgesamt 51 Firmen und Institutionen unter Druck gesetzt werden.
Nach der neuen Regel sind die EU-Staaten verpflichtet, Schiffe und Flugzeuge in ihrem Hoheitsgebiet bei begründetem Verdacht auf Waffen und andere verbotene Waren zu durchsuchen.

de.sputniknews.com: Ukraine verweigert Rückgabe russischer Flugtechnik
Die ukrainische Regierung hat dem Gesetzentwurf zugestimmt, der das Regierungsabkommen zwischen Kiew und Moskau über die Rückgabe bzw. Liquidierung von Flugtechnik, die sich in militärischen Reparaturbetrieben der Ukraine und Russlands befindet, außer Kraft setzen soll.
Das seit dem Jahr 2007 geltende Abkommen sieht die Bedingungen für die Vernichtung von fünf schweren Langstreckenbombern vom Typ Tu-95 im ukrainischen Reparaturwerk Belaja Zerkow vor. Die Flugzeuge, die atomare Gefechtsköpfe tragen können, sollten laut dem START-Vertrag aus dem Jahr 1991 verschrottet werden.
Das Abkommen sieht außerdem die gegenseitige Rückgabe von Triebwerken für Fluggeräte vor. Die genannten Triebwerke befinden sich derzeit in russischen und ukrainischen Rüstungsbetrieben in Reparatur.
Der von der ukrainischen Regierung gebilligte Gesetzentwurf soll nun an das Parlament geleitet und bei einer positiven Abstimmung durch die Abgeordneten dem ukrainischen Staatspräsidenten zur Unterschrift vorgelegt werden.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 503 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 13 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 157 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen. Außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Von Seiten der ukrainischen Terroristen Pantschenko, Brusow, Grusewitsch, Schaptala, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Jelenowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Wasiljewka, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge der Artilleriebeschüsse wurden zwei Wohnhäuser in der Zentralnaja-Straße in Wasiljewka beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiter eine Verstärkung von Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Granitnoje, 0,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 152mm-Haubitzen „Akazija“ festgestellt;
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von acht 152mm-Haubitzen „Akazija“ festgestellt;
– Kurachowo, 18 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von sechs Mehrfachraketenwerfern „Uragan“ festgestellt.
Im Vorfeld des Treffens der Kontaktgruppe in Minsk, die heute stattfindet, hat die ukrainische Seite eine weitere Provokation an der Kontaktlinie organisiert. So hat im Gebiet von Wodjanoje, das sich in der „grauen Zone“ befindet und vom Gegner besetzt wurde, worauf wir mehrfach hingewiesen haben, u.a. auch gegenüber der OSZE-Mission, der Gegner mit 20 Mann unter Deckung von Mörserfeuer einen Durchbruchversuch auf das Territorium der Republik unternommen, was zu weiteren sinnlosen Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte geführt hat. Während des Feuergefechts betrugen die Verluste der ukrainischen Seite fünf Tote und sieben Verletzte. Unsere Verluste betragen drei Verletzte.
Die kürzlichen Erklärungen der nationalistischen Abgeordneten Bilezkij und Jarosch, die zur Aktivierung der Kämpfe aufhetzen, sind ein klares Beispiel dafür, wer sich in der Ukraine an der Macht befindet und wer die Verantwortung für den Tod des ukrainischen Volkes trägt.
Die Abteilungen der Republik befinden sich ihrerseits in ständiger Gefechtsbereitschaft und sind bereit zur Abwehr einer Aggression von Seiten des Gegners. Im Maßnahmekomplex zur militärischen Ausbildung der Volksmiliz für die neue Ausbildungsperiode werden planmäßige Übungen zur Erhöhung der Fertigkeiten von technischen Abteilungen durchgeführt.

De.sputniknews.com: Eine Regelung des Konflikts in Syrien muss man gemeinsam mit Russland angehen, erste Ideen dazu gibt es schon, wie der designierte US-Präsident Donald Trump im Interview mit der Zeitung The New York Times sagte.
„Ich habe bestimmte ernsthafte Ideen zu Syrien. Ich meine, das, was aktuell (in Syrien – Anm. d. Red.) geschieht, ist schrecklich. Tausende Menschen sind gestorben. Ich finde, das ist eine Schande. Wir müssen etwas mit Syrien tun. Ich habe über den Kern dieser Sache mit Putin gesprochen“, erklärte der künftige US-Staatschef im NYT-Interview.
Dem fügte Trump hinzu, „wäre es nicht schön, wenn wir gut mit Russland klarkämen; wäre es nicht schön, wenn wir zusammen gegen den IS („Islamischen Staat“, auch Daesh – Anm. d. Red.) vorgehen würden?“. Dabei sei der Kampf gegen den IS allerdings „nicht nur gefährlich, sondern auch sehr teuer“. „Wir müssen das Problem meistern, sonst wird unser Kampf kein Ende nehmen“, so Trump….

Ukrinform: Das Vertrauen der Investoren in die Ukraine wachse. Insbesondere beliefe sich die Zunahme der ausländischen Direktinvestitionen von Januar bis September 2016 auf $ 3 Milliarden verglichen mit $ 2,2 Milliarden im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres, erklärte in Tokio auf der sechsten Sitzung des Koordinierungsrates für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Japan der erste Vize-Premierminister und Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel der Ukraine, Stepan Kubiw, berichtet der Pressedienst des ukrainischen Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung.
„Das Vertrauen der Investoren in die Ukraine wächst… Davon zeugt auch die Unterstützung von internationalen Partnern, insbesondere von dem IWF und der EBWE“, sagte er.
Laut Kubiw wurden die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU und der Beitritt der Ukraine zum europäischen Markt zu einem Wendepunkt in der Umsetzung von Wirtschaftsreformen. Dies habe der ukrainischen Wirtschaft erhebliche Vorteile gegeben und breite Aussichten auf die Geschäftstätigkeit in der Ukraine eröffnet, die heute die ausländischen Investoren nutzen, darunter auch aus Japan.

de.sputniknews.com: Poroschenko bereicherte sich durch Absturz ukrainischer Währung – Timoschenko
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat seine Privatvermögen um etwa zwei Millionen US-Dollar durch die drastische Abwertung der Griwna vergrößert, behauptet die Chefin der ukrainischen Partei Batkiwschtschina (zu Deutsch: Vaterland), Julia Timoschenko.
„Ich will auch, dass die Gesellschaft Petro Alexejewitsch Poroschenko fragt, wie es ihm als einzigem Menschen im Land gelungen ist, durch den Verfall der Griwna fast 50 Millionen Griwna (rund 2 Millionen US-Dollar – Anm. d. Red.) zu verdienen“, zitieren russische Medien Timoschenko.
Zuvor hatten ukrainische Medien berichtet, dass Poroschenko in an den Dollar-Kurs gebundene Staatsanleihen investierte, was ihm wesentlichen Profit gebracht haben soll.
Darüber hinaus kritisierte Timoschenko den Staatschef für seine Unterstützung der Handlungen der Chefin der ukrainischen Nationalbank, Walerija Gontarjowa. So seien „auf Basis der Korruption die Fonds (der durch die Nationalbank liquidierten Banken – Anm. d. Red.) mit 99 Milliarden Griwna (rund 3,8 Milliarden US-Dollar) bewertet, obwohl diese einen Wert von 448 Milliarden Griwna (rund 17 Milliarden US-Dollar) haben“. Diese Zahl sei um das Dreifache kleiner, so die Politikerin.
Dem Leiter des Ukrainischen Analysezentrums, Alexander Ochrimenko, zufolge hat Gontarjowa ukrainische Banken um rund 400 Milliarden Griwna (rund 15 Milliarden US-Dollar) beraubt.

ukrinform: Zum Stand vom 1. November dieses Jahres haben Ausländer 308 ukrainische Kinder-Waisen und Kinder, denen das elterliche Sorgerecht entzogen wurde, adoptiert.
Darüber berichtet der Pressedienst des Ministeriums für Sozialpolitik der Ukraine.
266 von 308 Kindern sollen dem Bericht zufolge von Bürgern der Vereinigten Staaten adoptiert worden sein.

de.sputniknews.com: Bis nach Südrussland: Ukrainisches „Offizierskorps“ erwägt Militärlösung im Donbass
Die ukrainischen Streitkräfte haben laut dem Chef des Zentrums für Befreiung ukrainischer Gefangener „Offizierskorps“, Wladimir Ruban, die Möglichkeit, den Donbass-Konflikt auf gewaltsamem Wege zu lösen, wie das Portal „Apostrof“ berichtet.
„Eine militärische Lösung des Donbass-Problems ist durchaus möglich. Man kann bis Nowoasowsk (Gebiet Donezk – Anm. d. Red.) oder gar Rostow (Südrussland – Anm. d. Red.) gelangen“, erklärte Ruban.
Dem Chef des „Offizierskorps“ zufolge besteht die Frage jedoch nicht darin, wie man den Donbass unter die Kontrolle der Regierung in Kiew bringen könne; vielmehr müsse man entscheiden, was mit den Einwohnern der Region zu tun sei.
„Nehmen wir an, dass wir an der Grenze angekommen sind, Satellitenkörper aufgehängt, Wehrbauten eingerichtet haben. Was soll man mit den Menschen tun? Mit denjenigen, die zurückgeblieben sind. Sie fürchten, verfolgt zu werden. Sie befinden sich in einer aussichtslosen Situation“, so Ruban weiter.
Vor zwei Tagen hatte der Abgeordnete des ukrainischen Parlaments (Werchowna Rada) und Kommandeur des Bataillons „Asow“, Andrej Bilezki, erklärt, die Streitkräfte des Landes könnten im Donbass sehr schnell durch die russische Armee zerschlagen werden. Aus Sicht des Politikers könne Russland die Situation im Südosten der Ukraine in einer Sekunde ändern. Bilezki betonte damals, dass das Begreifen der realen Sachlage die ukrainischen Militärs sehr demoralisiere. „Der moralische Zustand ist schlecht. Sollte Russland, Gott erbarme, die Situation in eine heiße Phase überführen, werden wir alle im Blut ersticken“, so der Abgeordnete…

dnr-news.com: In Kiew fielen Väterchen Frost und Snegurotschka (Schneeflöckchen – Anm. d. Übers.) unter die „Dekommunisierung“
Bilder von Väterchen Frost und Snegurotschka werden auf den diesjährigen Neujahrsfesten in Kiew nicht auftauchen. Diese Märchenfiguren fielen unter die „Dekommunisierung“.
Der Verantwortliche für die Gestaltung der zentralen Neujahrstanne, der Gründer des ethno-kulturellen Projektes Folk Ukraine, Igor Dobrutzky, hält Väterchen Frost für ein Überbleibsel aus der sowjetischen Epoche.
„Von der Figur des Väterchen Frost musste man sich schon vor längerer Zeit verabschieden. Väterchen Frost ist eine Märchenfigur, die in den Zeiten der UdSSR erdacht worden ist, analog dem amerikanischen Santa Claus“, sagte er.
Im zufolge wird während der Neujahrsfeierlichkeiten den Kiewern und Gästen der Hauptstadt unter der zentralen Tanne der Heilige Nikolaus gratulieren.
Diese Meinung wird auch vom Bürgermeisteramt in Kiew geteilt, so dass man wahrscheinlich bei den Volksfeierlichkeiten in der Hauptstadt Väterchen Frost und Snegurotschka nicht begegnen wird.
Die zentrale Neujahrstanne des Landes wird in der Hauptstadt am 19. Dezember eingeweiht, am selben Tag eröffnet auf dem Sophienplatz die Residenz des Heiligen Nikolaus.

Ukrinform: Auf der Tagesordnung des morgigen EU-Ukraine-Gipfels stehe die Frage, die die Verlängerung der Sanktionen gegen Russland betreffe, sagte der Minister für auswärtige Angelegenheiten der Ukraine, Pawlo Klimkin, vor Reportern nach der Kabinettssitzung, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Die Schlüsselpunkte auf der Tagesordnung sind die Vereinbarung der Solidarität seitens der EU über die Verlängerung der Sanktionen zur gemeinsamen Bekämpfung der russischen Aggression. Dies ist ein sehr wichtiger Moment, der als Erstes diskutiert wird“, sagte Klimkin.
Ihm zufolge werden außerdem Fragen behandelt, wie die Zusammenarbeit der Ukraine mit der EU und die Fortsetzung der Reformen.
„Wir haben in der Kabinettsitzung die Unterzeichnung eines Abkommens gebilligt, das uns 15 Millionen Euro für die Bekämpfung der Korruption bringen wird. Morgen unterzeichnet Iwanna Klympusch-Zynzadse (Vize-Premierministerin und Ministerin für europäische und euro-atlantische Integration der Ukraine – Red.) es. Es werden auch andere Vereinbarungen geben, die mit dem Migrationsmanagement verbunden sind“, fügte der ukrainische Beamte hinzu.

de.sputniknews.com: Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass durch die von der EU verhängten Russland-Sanktionen allein in Deutschland ein Schaden von Milliarden Euro entstanden, Firmen insolvent und Arbeitsplätze verloren gegangen sind. Einer der Autoren der Studie, Professor Udo Ludwig von der Universität Leipzig, sieht vor allem den Maschinenbau betroffen…
Text des Interviews unter https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20161123313479220-milliardenschaden-deutsche-wirtschaft-russland-sanktionen/

Lug-info.com: Die Einwohner der LVR sind nicht auf Provokation Kiews hereingefallen, die versucht haben, einseitig einen Passierpunkt über die Kontaktlinie im Gebiet Perwomajsk – Solotoje zu „öffnen“. Dies erklärte heute der Innenminister der LVR Igor Kornet während eines Besuchs im Gebiet von Perwomajsk.
Zuvor hatte der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oleg Anaschtschenko erklärte, dass die Kiewer Truppen in dieser Woche eine Provokation im Gebiet von Solotoje vorbereiten, die sie unter der Deckung eines weiteren Versuchs einer einseitigen Öffnung eines Passierpunkts über die Kontaktlinie organisieren. ….
„Die Ukraine verwendet friedliche Einwohner als lebendes Schild und kümmert sich nicht um die Einwohner des Lugansker Gebiets. Die Frage der Sicherheit hat für die Ukraine überhaupt keine Bedeutung, sie haben die Öffnung bekannt gegeben, aber auf der Seite der LVR sind, wie Sie sehen, keine Menschen“, sagte Kornet.
Er unterstrich, dass es dank der rechtzeitigen Information der Einwohner der Republik durch die Behörden der LVR über die Vorbereitung feindlicher Aktivitäten gelungen ist, Provokationen zu vermeiden.
„Es wurden rechtzeitig Erklärungen veröffentlicht und ich denke, dass unsere Einwohner unsere Erklärungen gesehen und verstanden haben, dass der Übergang hier rein physisch nicht möglich ist. Und vor allem nicht möglich unter dem Sicherheitsgesichtspunkt“, erklärte der Minister.
„Von der ukrainischen Seite sind dies einfach provokative Handlungen, die schließlich zu willkürlichen Opfern unter unseren Bürgern führen können. Vor allem ist das nicht entminte Territorium gefährlich“, fügte er hinzu.
Kornet merkte an, dass das Innenministerium gemeinsam mit der Volksmiliz und anderen militärischen Strukturen vollständig bereit ist, auf beliebige Provokationen zu reagieren.

de.sputniknews.com: Russland setzt sich nicht zum Ziel, eine Aufhebung der Sanktionen gegen das Land auszuhandeln. Darüber muss der Westen selbst entscheiden, wie Russlands Präsident Wladimir Putin am Mittwoch gegenüber Journalisten sagte.
„Wir setzen uns nicht zum Ziel, eine Abschaffung der Einschränkungen zu erlangen. Wir haben diese nicht verhängt, deswegen müssen wir darüber auch nicht entscheiden. Einen diesbezüglichen Beschluss müssen die USA und unsere westlichen Partner fassen“, so Putin.
Russland habe außerdem immer normale Beziehungen zu Europa gewollt. „Wir treten nach wie vor für normale Beziehungen ein. Wir haben immer darüber gesprochen, beispielsweise beim jüngsten APEC-Gipfel, dass jegliche Einschränkungen im Wirtschaftsbereich nur allen schaden“, sagte der Staatschef. „Hierbei gibt es nichts Gutes. Wir haben immer eine Normalisierung unterstützt.“…

Dan-news.info: „Im Zeitraum vom 22. März bis Oktober wurden von den Arbeitsämtern 102 Informationsveranstaltungen durchgeführt, an denen mehr als 2600 Schüler der Klassen 9 und 11 der allgemeinbildenden Schulen der DVR teilnahmen. Wir sind erfolgreich gestartet, davon zeugt der Dank, den wir von den Schulen erhalten“, teilte der Pressedienst des Republikanischen Arbeitsamts mit.
Nach den Angaben der Behörde werden diese Veranstaltungen in Form von Seminaren, Vorträgen, interaktiven Spielen und Trainings durchgeführt. Spezialisten erzählen den Schülern, wie man richtig an die Wahl des zukünftigen Berufs herangeht, wie man seine berufliche Richtung festlegt ausgehend von persönlichen Qualitäten und Fähigkeiten. Die Veranstaltungen finden aufgrund schriftlicher Anfragen der Bildungseinrichtungen statt.
Die Spezialisten des Republikanischen Arbeitsamts sehen die Durchführung solcher Veranstaltungen als sehr notwendig für die weitere Herausbildung und Entwicklung eines effektiven Arbeitsmarkts in der Republik, für ein optimales Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf diesem an. In der Zukunft sollen diese Programme zur Berufsorientierung entwickelt und vervollkommnet werden.

de.sputniknews.com: „Propaganda“-Resolution von EU-Parlament: Rückkehr zum Kalten Krieg – Linke-Politiker
m Europaparlament wurde die Resolution gegen die s.g. russische Propaganda angenommen, die „vom Kreml inspiriert wurde“. Im Dokument wurden u.a. der russische Fernsehsender RT und die Nachrichtenagentur Sputnik genannt. Der LINKE-Politiker Hanno
Hanno Harnisch, stellvertretender Pressesprecher der LINKE, sagte für Sputnik, es gebe für das Europäische Parlament andere und ernsthaftere Aufgaben, womit man sich beschäftigen sollte, und zwar die mit der Krise in Europa verbundenen Aufgaben, was garantiert nicht durch Propaganda aus Moskau hervorgerufen worden sei. Das wäre nicht Politik, sondern eine Ablenkung von der Politik, wenn sich das Europaparlament mit solchen Sachen beschäftigt, betonte der deutsche Politiker.
Den nach der Stärke der Bedrohung vorgenommenen Vergleich Russlands mit der terroristischen Organisation IS bezeichnete Harnisch als unverantwortlich.
„Die IS ist eine eindeutige terroristische Organisation, die zu bekämpfen ist. Deswegen schon sind so eine Resolution und so ein Ton in dieser Resolution politisch sehr unklug und sehr kontraproduktiv. Gerade in der Zusammenarbeit mit Russland an einem gemeinsamen Europa, was in den 1990-er Jahren am Horizont möglich schien, da sollte das europäische Parlament seine Aktivitäten verstärken. Wenn solche Vergleiche gezogen werden, kann man das Europaparlament nicht ernst nehmen“, so der Experte.
Seinen Worten zufolge hat er in den letzten Jahren beobachtet, dass die öffentlichen Medien in Europa, insbesondere in Deutschland, immer mehr sich propagandistischer Mittel bedienen. Die Beschuldigungen gegen die russischen Massenmedien, darunter gegen Sputnik, die europäischen Werte zu bestreiten und Europa zu spalten, kommentierte der LINKE-Politiker wie folgt:
„Ich kenne die Nachrichtenagentur Sputnik, RT und andere russische Medien, die in Deutschland und Brüssel akkreditiert sind. Natürlich gibt es Momente, die Europa nicht gefallen. Aber Sputnik ist doch nicht interessiert an einer Spaltung und an einem Niedergang Europas. Da hat Putin Recht, dass man nur gemeinsam geht. Das braucht keine Resolution von europäischen Parlamenten, dazu noch in superscharfer Sprache gehalten. Das dient nicht der Einigung Europas. Mit solcher Resolution bedient man wieder die Rückkehr zum Kalten Krieg. Und das gefällt mir nicht.“

Dan-news.info: „Bei uns wurde eine neue Abteilung gebildet, die zum Ermittlungsdezernat der Generalstaatsanwaltschaft gehört – eine Abteilung zur Ermittlung von Verbrechen gegen den Frieden und die Sicherheit der Menschheit. Unter anderem wird sich das neue Organ mit der Untersuchung der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte befassen“, teilte heute der Leiter des Ermittlungsdezernats der Generalstaatsanwaltschaft der DVR Roman Belous mit.
Er fügte hinzu, dass derzeit Spezialisten des Ermittlungsdezernat der Generalstaatsanwaltschaft sich mit der Sammlung von möglichst viel Material zur Aufnahme von Strafverfahren in Bezug auf ukrainische Soldaten, die an Beschüssen des Territoriums der DVR beteiligt sind, befasst.

De.sputniknews.com: „Heimtückisch“ – Putin zum Kidnapping russischer Soldaten auf der Krim durch Ukraine
Als „heimtückisch“ hat Russlands Präsident Wladimir Putin die Entführung von zwei russischen Soldaten auf der Krim durch die Ukraine bezeichnet. „Sie wurden wenige Meter über die Grenze gelockt und gekidnappt. Diese Heimtücke ist mit dem Kappen der Stromversorgung der Krim im (vergangenen) Winter vergleichbar“, sagte Putin am Mittwoch in Moskau.
„Wenn Kiew auf solche Weise Sympathien der Krim-Bewohner zurückgewinnen will, macht es das mit unpassenden Mitteln“, meinte der Präsident.
Einigen Angaben zufolge hatten die Soldaten Alexander Baranow und Maxim Odinzow Papiere aus der Ukraine erhalten wollen, die ihren Hochschulabschluss in der Ex-Sowjetrepublik belegen würden. Unter diesem Vorwand wurden die beiden am vergangenen Sonntag über die Grenze gelockt und festgenommen.
Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU wirft den beiden ehemaligen ukrainischen Soldaten, die ihren Dienst nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland in der russischen Armee fortgesetzt hatten, Hochverrat vor.

Lug-info.com: Das nach zwei Jahren erzwungenen Stillstands wiederaufgebaute Bergwerk „Lutuginskaja“ der staatlichen Unternehmens „Zentrugol“ hat wieder mit der Förderung von Kohle begonnen, teilte die Verwaltung des Lutuginskij-Bezirks mit.
„Wir haben lange bis zu diesem Ereignis gebracht, jeder Mensch, der in dem Unternehmen arbeitet, hat Anstrengungen in den Wiederaufbau des Bergwerks eingebracht. Ich habe verschiedene Kollektive gesehen. Ihr Kollektiv will arbeiten. Sie brauchen keine überflüssigen Fragen zu stellen, Sie wissen selbst, was und wie getan werden muss“, sagte der Generaldirektor des staatlichen Unternehmens „Zentrugol“ Pjotr Mischtschenko.
Der Leiter der Bezirksverwaltung Roman Koretnikow unterstrich, dass die Wiederaufnahme der Arbeit des Bergwerks ein großes Ereignis für den gesamten Lutuginskij-Bezirk ist.
„Ich will allen Mitarbeitern des Kohleunternehmens für ihre Hartnäckigkeit, Geduld und Selbstlosigkeit danken. In erster Linie haben wir uns heute hier zu diesem freudigen Ereignis versammelt, um Ihnen zu danken“, erklärte er.
Im Verlauf des Treffens mit dem Arbeitskollektiv wurden die besten Bergleute ausgezeichnet.
„Heute ist für Sie der Beginn eines großen Wegs. Dem ganzen Kollektiv möchte ich wünschen, dass die Zahl der Abstiege der der Aufstiege entspricht, ein angemessenes und stabiles Arbeitsentgelt, weiche Kohle und feste Dächer“, wünschte der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR Dmitrij Choroschilow den Bergleuten.
„In dem Bergwerk werden 370 Menschen arbeiten, aber abhängig davon, wie wir das Tempo des Abbaus konzentrieren, werden wir noch weitere Menschen einstellen“, sagte der Direktor des Bergwerks Wiktor Sysojew.
Auch im Bergwerk „Tscherkasskaja“ des staatlichen Unternehmens „Zentrugol“ in Simogorje im Slawjanoserbskij-Bezirk, das nach den Kämpfen wiederaufgebaut wurde, wurden heute die ersten Tonnen Kohle gefördert….
Der stellvertretende Direktor des Bergwerks Roma Bilyj sagte, dass das Hauptproblem derzeit ein Defizit an Spezialisten ist, die die Stadt während der Kämpfe verlassen haben. Aber nach seinen Worten gibt es derzeit eine Tendenz, dass die Menschen nach Haus zurückkehren.
„Für mich wie für alle Einwohner der Stadt ist die Eröffnung des Bergwerks sehr wichtig. Das Bergwerk ist für uns die Nahrungsgrundlage, unsere Arbeit, unser Leben: wenn das Bergwerk arbeitet, lebt die Stadt“, sagte der Abschnittsleiter Igor Symbal.
„Derzeit sind in unserem Unternehmen „Zentrugol“ sieben Bergwerke in Betrieb, zwei müssen noch in Betrieb genommen werden – das ist das Bergwerk „Luganskoje“ in Lugansk und das Artjom-Bergwerk im Perewalskij-Bezirk.“

Abends:

De.sputniknews.com: Das Berufungsgericht von Paris hat die früher gesperrten Konten russischer Staatsunternehmen wieder freigegeben. Das teilte der Generaldirektor des Internationalen Rechtsschutzzentrums, Andrej Kondakow, am Mittwoch mit.
„Drei Gerichtsurteile betreffen den Staatsbetrieb ‚Kosmitscheskaja Swjas‘ (Kosmische Kommunikation), das Immobilienunternehmen Gossagransobstwennost und die Nachrichtenagentur RIA Nowosti“, sagte der Experte.
Ende Oktober hatte der Generaldirektor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Igor Komarow, in einem Schreiben an die französische Regierung gefordert, die gemäß einer Klage ehemaliger Aktionäre des zerschlagenen russischen Ölkonzerns Yukos gesperrten Mittel des Unternehmens freizugeben. Dabei weigerte sich Roskosmos, dem französischen Raumfahrtkonzern Arianespace Sojus-Raketen zu übergeben, solange die Roskosmos-Konten gesperrt bleiben.
Ein Vertrag über 21 kommerzielle Starts von 672 Satelliten mit Sojus-Raketen vom Raumbahnhof Kourou auf Französisch-Guayana und von Baikonur in Kasachstan war zwischen Roskosmos, Arianespace und der britischen Oneweb Ende Juni 2015 unterzeichnet worden. Demnach ging Roskosmos die Verpflichtung ein, 13 Raketen für Starts von Kourou bis 2019 zur Verfügung zu stellen.

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