Presseschau vom 20.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends:

Rp-lnr.ru: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst O. Anaschtschenko über die Situation an der Kontaktlinie vom 13. – 19. November 2016 (Wochenrückblick)
Im Zeitraum von 13. bis 19. November haben in den Truppenteilen und Abteilungen der Volksmiliz geplante Übungen zur Erhöhung der Fähigkeiten der Kommandeure bei der Koordination der Abteilungen im Kampf sowie zur Unterricht zu methodologischen Fragen mit jungen Spezialisten von Hinterland-, technischen und Aufklärungsabteilungen stattgefunden.

 Von uns wurden weitere Fälle von bedauernswertem Verhalten des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte gegenüber ihren Untergebenen festgestellt, im Zusammenhang damit sinkt in den Abteilungen der moralisch-psychische Zustand der Soldaten und das Vertrauen in die Kommandeure weiter ab.
So wurden im Zusammenhang mit dem Zurückhalten von Soldzahlungen und unter Nutzung der fehlenden Kontrolle von Seiten der Kommandeure an den Checkpoints im Gebiet von Schirokij Fälle von Plünderung durch die Abteilungen der Besatzungstruppen aus der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte und der Einzug von Geldern von Einwohnern, die die Abgrenzungslinie in beide Richtungen überqueren, festgestellt. In den Abteilungen des 3. Bataillons der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, das im Gebiet von Krymskoje stationiert ist, ist die Versorgung mit Winteruniformen nicht vollständig gewährleistet. Das Personal ist wegen Unterkühlung häufig mit Lungenentzündung und anderen Krankheiten erkrankt.
Das ukrainische Kommando in der „ATO“-Zone greift weiterhin zu den Diensten ausländischer Söldner, da es wegen der niedrigen Motivation nicht auf das ihm untergebene Personal hoffen kann.
So wurde festgestellt, das im Verantwortungsbereich der 54. Brigade in Swetlodarskoje eine Abteilung mit 18 Mann in NATO-Uniform und mit Scharfschützenwaffen des Type „Barrett-M107A1“ eingetroffen ist…..
Es ist bekannt, dass die Abteilungen zur Erfüllung von Spezialaufgaben provokativen und terroristischen Charakters eingetroffen sind.
Im Ausbildungszentrum der Nationalgarde der Ukraine in Solotschew im Oblast Lwow finden zurzeit Übungen zur militärischen Ausbildung statt. Zur Ausbildung der Kursanten wurden 15 ausländische Instrukteure herangezogen, die zuvor an amerikanisch-ukrainischen Militärübungen auf dem Jworowskij-Übungsplatz im Oblast Lwow teilgenommen haben. Es ist auch bekannt, dass aufgrund der Probleme, die mit der Versorgung des Personals mit Schusswaffen besteht, die Soldaten, die an den Übungen teilnehmen mit AK-47-Maschinengewehren und Granatwerfern aus der strategischen Reserve der Ukraine ausgerüstet werden.
Außerdem ist in Staniza Luganskaja eine Gruppe von etwa 300 ausländischen Söldnern eingetroffen, die Uniformen nach NATO-Art tragen und mit Schusswaffen ausgerüstet sind. Ebenfalls wurde in diesem Ort Raupenpanzertechnik bemerkt, die in getarnten Unterständen untergebracht ist.
Von den aggressiven Absichten des Gegners zeugen auch Maßnahmen, die von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Abgrenzungslinie durchgeführt werden. So hat das Personal der 93. Brigade im Gebiet von Nowotoschkowka Übungen zur Einnahme und Verschiebung von Feuerpositionen sowie zur Verlagerung von Technik durchgeführt, die der Vorbereitung zum Angriff auf die LVR dienen. ….
Unsere Aufklärung stellt weiterhin die Verschiebung von durch die Minsker Vereinbarungen verbotene Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. In der Folge wurden die Kräfte des Gegners verstärkt. Es wurden folgende Stationierungen festgestellt:
 – Stschastje-Nowoajdar – 30 Panzer der ukrainischen Streitkräfte, die in Unterständen stationiert sind und mit Zweigen getarnt;
– Krymskoje – zwei Batterien 122m-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ aus dem Bestand der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte;
– Petrenkowo – dort ist ein taktischer Raketenkomplex „Totschka-U“ stationiet;
– Nowotaschkowskoje – dort sind 2 Lastwagen mit Munition eingetroffen;
– Waldgebiet Scharow Kut – dort wurde die Verlagerung von zwei Kolonnen Panzertechnik des Gegners festgestellt. In der ersten Kolonne wurden drei Lastwagen mit Munition bemerkt, in der zweiten Kolonne, die nach Stschastje fuhr, sechs Lastwagen mit Munition.
Außerdem wurden auf dem Territorium der Lisitschansker erdölverarbeitenden Fabrik sowie auf dem zivilen Flugplatz von Sewerodonezk Hubschrauberlandeplätze für Militärhubschrauber eingerichtet.
Ein weiteres Mal will ich die unbewiesenen Provokationen von Seiten der verlogenen ukrainischen Medien erwähnen, so hat der US-Botschafter bei der OSZE Daniel Baer erklärt, dass 30.000 Menschen in Uniform aus Russland im Donbass eingetroffen sind.
Ich rufe die hochgestellten Vertreter und die ukrainischen Medien zu Professionalität und Objektivität bei der Information über die Situation im Donbass auf.
Die Situation an der Kontaktlinie bleibt angespannt. Im Zeitraum von 13. bis 19. November haben die ukrainischen Truppen 36 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen 120mm- und 82mm-Mörsern geschossen. Außerdem wurden Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet. Dabei wurden auf das Territorium der Republik 308 Mörsergeschosse abgeschossen.
Von ukrainischen Straftruppen wurden die Positionen der Volksmiliz in den Gebieten der Ortschaften Weselaja Gora, Sholtoje, Pankowka, im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor, Lugansk, Sokolniki, Frunse, Slawjanoserbsk, Kalinowo, Kalinowka, Nishneje Losowoje, Logwinowo beschossen.
Den Befehl zur Eröffnung des Feuers auf die Positionen der Volksmiliz der LVR gaben folgende Kriegsverbrecher und überzeugten Nationalisten und Mörser der friedlichen Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko, der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade Iwanow.
Das Fehlen von Technik der ukrainischen Streitkräfte an den Abzugsorten bestätigt auch die OSZE-Mission und veröffentlicht  in ihren täglichen Berichten diese Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite.
So haben Vertreter der OSZE-Mission in dieser Woche das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt:
– 8 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
– 3 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
– 5 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“;
– 6 Panzer T-64 und T-72;
– 8 82mm-Mörser „Wasilek“.
Nach unseren Informationen werden die in den Lagerorten fehlenden Waffen und Technik auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie konzentriert und getarnt. Mit diesen Waffen beschießen die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig unsere Positionen.
Im Namen der Volksmiliz der LVR und auch in meinem eigenen will ich dem Präsidenten der Republik Weißrussland Alexandr Grigorjewitsch Lukaschenko für die Bereitschaft danken, Unterstützung bei der Lösung des Konflikts im Donbass zu leisten. Wir unterstützen die Entscheidung unseres obersten Kommandierenden, einen Dialog über die Annahme von Hilfe des Brudervolkes bei der Lösung des Konflikts auf friedlichem Weg zu beginnen.
Dennoch hat die verbrecherische ukrainische Militärführung nicht die Absicht, die Vereinbarungen über eine Feuereinstellung einzuhalten, und unternimmt alles für eine weitere Eskalation des Konflikts im Südosten der Ukraine.
Wir unsererseits halten das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen ein. Und unsere Handlungen sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg gerichtet. Aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Handlungen die von den Kiewer Banditen besetzten Territorien zu befreien.
Sehr geehrte Freunde, Kampfgenossen, an diesem Tag will ich Ihnen zum Feiertag gratulieren, denn die Artillerie ist der Gott des Krieges, von der Artillerie hängt der Erfolg der Ereignisse und die Realisierung und Lösung von militärischen Fragen ab. Ich will Ihnen Glück, Gutes und einen friedlichen Himmel über dem Kopf wünschen. Ich spreche davon, dass wir alle vereint sind und alles Notwendige zur Erreichung des Sieges tun werden! Herzlichen Glückwunsch zum Feiertag, Kampfgenossen Artilleristen!

Lug-info.com: Vertreter des UN-Rats für Menschenrechte haben die Bedingungen für die Strafgefangenen im Frauengefängnis in Selesnewskoje positiv bewertet. Dies teilte heute der Innenminister der LVR Igor Kornet mit.
Das Gefängnis besuchten unter anderem der Leiter des regionalen Büros der UN-Mission für Menschenrechte in Donezk und Lugansk Oktam Gasijew, die internationale Spezialistin für Menschenrechte des regionalen Büros Lejla Klement und der internationale Mitarbeiter zu Sicherheitsfragen der UN-Mission für Menschenrechte in der Ukraine Mohammad Schafik. Die UN-Vertreter begleitet der Innenminister der LVR und die Vertreterin der Republik in der Unterarbeitsgruppe zu humanitären Fragen der Kontaktgruppe, die Leiterin der Arbeitsgruppe zum Gefangenenaustausch der LVR Olga Kobzewa.
„Die UN-Vertreter hatten einen absolut positiven Eindruck. Vor ihnen waren hier Vertreter der OSZE – Toni Frisch; und auch hier gab es nur positive Eindrücke“, unterstrich Kornet.
Der Minister sagte, dass dies schon die vierte Strafvollzugsanstalt ist, die verschiedene Beobachter und Medien besuchen.
„Wir laden alle internationalen Organisationen und Medien ein, sich ein wirkliches Bild dessen zu verschaffen und zu zeigen, was in unseren Strafvollzugsanstalten geschieht“, erklärte Kornet.
„Wir sind ein vollständig transparentes Ministerium in unserer Republik. Das Innenministerium hat absolut nichts zu verbergen. Jeder kann sich  davon überzeugen, dass die Haftbedingungen in dem Gefängnis absolut angemessen sind und alles Gerede westlicher Massenmedien, insbesondere des BBC über angebliche Gulag-Filialen in der LVR, die das Innenministerium angeblich betreibt, keinerlei Grundlage haben“, unterstrich Kornet.
Der Leiter des Frauengefängnisses Michail Karp teilte mit, dass sich in dem Gefängnis 71 Strafgefangene befinden, alle wurden zweimal oder häufiger verurteilt. Insgesamt kann das Gefängnis 350 Gefangene aufnehmen.
Zuvor hatte der Journalist des britischen Senders BBC Patrik Evans in einer Publikation die Mitarbeiter des Innenministeriums der LVR der „Übergriffe und unmenschlichen Verhaltens gegenüber Gefangenen“ beschuldigt, der im Donbass arbeitende unabhängige britische Journalist Graham Phillips hatte diese Information widerlegt.

Lug-info.com: „Nach Informationen, über die wir verfügen, werden in der kommenden Woche die Kiewer Truppen und die sogenannte Lugansker militär-zivile Administration in einseitiger Weise einen weiteren Versuch der Eröffnung eines Passierpunkts bei Solotoje unternehmen und ihre Bürger als Mittel zur Durchführung einer Provokation nutzen“, teilte der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oleg Anaschtschenko mit.
Er erläuterte, dass die ukrainische Seite die LVR nicht über ihre Absicht, den Passierpunkt in Solotoje zu eröffnen, informiert hat und die Aktivitäten Kiews „als nicht anderes als eine Provokation“ bewertet werden.
„Solange das Gebiet bei Solotoje nicht vollständig entmint ist, solange die Ukraine nicht beginnt, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, solange sie nicht die Beschüsse des Territoriums in der Nähe von Perwomajsk beendet, ist es zu früh, über eine Eröffnung eines Passierpunkts bei Solotoje zu sprechen. Wir können nicht das Leben von friedlichen Einwohnern, ihre Gesundheit und ihr Wohlergehen riskieren“, unterstrich Anaschtschenko.
Er rief die Einwohner des Lugansker Landes auf, sowohl die, die in der LVR leben, als auch die auf dem von Kiew kontrollierten Territorium, nicht auf Provokationen der ukrainischen Seite hereinzufallen.
„Ich wende mich an die Bürger: Gehen Sie nicht auf die Vorwände der ukrainischen Behörden ein, die das Leben und die Gesundheit der Menschen nicht interessiert. In Solotoje wird es in der nächsten Zeit keinen Übergang geben. Ich rufe dazu auf, wie zuvor den Passierpunkt bei Staniza Luganskaja zu nutzen, er ist in Betrieb und wird in Betrieb sein, ungeachtet der von der ukrainischen Seite verbreiteten Desinformation über seine mögliche Schließung“, sagte Anaschtschenko.

de.sputniknews.com: Schweiz rechtfertigt Kampfjet-Geleit für russische Passagiermaschine
Das Verteidigungsministerium der Schweiz hat erstmals das Geleit eines russischen Regierungsflugzeugs auf dem Weg zum APEC-Gipfel in Peru durch schweizerische Militärflugzeuge kommentiert: Das war einfach nur eine Prüfung, wie es laut der Agentur Reuters am Sonntag aus der Behörde hieß.
Demnach erfolgten solche Prozeduren regelmäßig – bis zu 400 Mal jährlich, um die Zugehörigkeit von Flugzeugen im eigenen Luftraum zu prüfen. Laut dem Ministerium hatten zwei Schweizer Kampfjets vom Typ F/A-18 sieben Minuten die russische Passagiermaschine begleitet.
Zuvor war berichtet worden, dass sich dem russischen Regierungsflugzeug in der Schweiz Militärflugzeuge angenähert hätten, die die Maschine mehrere Minuten lang über Schweizer Territorium begleiteten. Einer der Jets soll dem Passagierflugzeug so nah gekommen sein, dass man die Schweizer Flagge, die Bordnummer J- 5024 und sogar das Gesicht des Piloten erkennen konnte.
Der Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) startet am 19. November in der peruanischen Hauptstadt Lima. Für den russischen Präsidenten Wladimir Putin stehen neben den Arbeitssitzungen auch fünf bilaterale Treffen mit den Staatschefs Japans, Perus, Chinas, der Philippinen und Vietnams im Terminkalender.

Dnr-online.ru: In der letzten Woche hat die Kiewer Regierung in die zeitweise von der Ukraine kontrollierte Stadt Krasnogorowka die Spezialabteilung des Innenministeriums „Sokol“ geschickt, um unter der örtlichen Bevölkerung Anhänger der DVR zu entdecken, teilte der Pressedienst der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mit.
In der letzten Woche sind beim Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Informationen über die Anwendung von physischer Gewalt gegenüber einem politischen Gefangenen, der sich im Untersuchungsgefängnis von Poltawa befindet, eingegangen. So wurden am 29. Oktober in der Folge der Anwendung von Gewalt gegenüber einer ungesetzlich festgenommenen Person dieser die Zähne ausgeschlagen, der Kiefer ausgerenkt, Nase und Rippen gebrochen. Im Gefängniskrankenhaus wurde er geröntgt, wodurch die Verletzungen im Gesichtsbereich, den Zähnen und den Rippen bestätigt wurden.

Vormittags:

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia: Mitteilung von Graham Phillips
„Saizewo, gestern Abend. Ein Hirte ging über neutrales Territorium, mit seinen Kühen, aber die ukrainische Armee hatte das Gelände dort vermint – er starb bei der Explosion, auch seine Kühe wurden getötet.“

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Zweimal wurde das Gebiet von Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka und Troizkoje mit Mörsern des Kalibers 120mm und 82mm, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen mit 82mm-Mörsern das Gebiet von Kalinowka beschossen.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Von 18:00 bis 2:00 hat die ukrainische Seite 308 Artilleriegeschosse der Kalibers 122 und 152mm und Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm auf die Siedlungen Trudowskije, Alexandrowka, Staromichajlowka im Westen von Donezk, die Ortschaft Sajzewo bei Gorlowka, das Dorf Spartak im Norden der Hauptstadt, die Dörfer Besymennoje, Kominternowo, Sachanka, Nowaja Tawrija im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes sowie auf das Gewerbegebiet bei Jasinowataja und den ehemaligen Donezker Flughafen abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden beim Beschuss von Wohngebieten der Republik durch die ukrainischen Streitkräfte auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In Krutaja Balka ist in der Folge eines Beschusses ein Wohnhaus auf der Schirokaja-Straße 36 in Brand geraden. Es ist das am nächsten zu den Positionen der ukrainischen Streitkräfte liegende Haus“, teilte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun mit. Nach seinen Worten gibt es keine Informationen über Tote oder Verletzte, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass sich während des Beschusses der Besitzer im Haus befand.
Außerdem wurden nach Angaben der örtlichen Behörden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Petrowskij- und im Kirowskij-Bezirk von Donezk und in Jelenowka im Süden der Hauptstadt festgestellt.

de.sputniknews.com: USA: „Calexit“-Gruppe will „Kultur-Vertretung“ nach Russland entsenden
Die Gruppe „Yes California“, die sich für die Unabhängigkeit des Bundesstaates von den USA einsetzt, will eine „Botschaft“ Kaliforniens in Russland eröffnen, wie die US-Zeitung „The Business Insider“ berichtet.
Vor zwei Monaten reiste der Leiter der Gruppe, Louis Marinelli, nach Russland, um sich dort mit gleichgesinnten Vertretern und Skeptikern der zunehmenden Globalisierung zu treffen. Diese teilen Marinelli zufolge die Ansicht, dass Kalifornien ein Recht auf Selbstbestimmung hat.
Die angedachte „Botschaft“ Kaliforniens in Russland solle sich allerdings nicht mit diplomatischen Fragen befassen, sondern eher ein Bildungszentrum sein, welches die Russen über die Geschichte und Kultur des Bundesstaates unterrichten sowie Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland und Kalifornien festigen soll. Dieser Schritt würde die Anerkennung des unabhängigen Kaliforniens beschleunigen, so Marinelli.
Die Einwohner des US-Bundesstaates Kalifornien haben nach der US-Präsidentschaftswahl am 8. November eine Initiative zur Organisation eines Referendums über Verbleib in oder Austritt aus den USA gestartet. Auf der Seite yescalifornia.org erhält man nähere Informationen zum sogenannten „Calexit“ (zusammengesetzt aus „California“ und „Exit“) und kann sogar Geld spenden. Nach Angaben der Initiatoren soll das Referendum im Frühjahr 2019 stattfinden.

Nachmittags:

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen (Teil 2)
„Die ukrainischen Streitkräfte haben die Umgebung der Donezker Filterstation beschossen. In der  Folge des Beschusses wurde eine Stromleitung beschädigt, die Filterstation hat keinen Strom“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Nach vorläufigen Informationen erfolgte der Beschuss in der Nacht, die genaue Zeit wird noch festgestellt. Es ist geplant, dass heute in der ersten Tageshälfte mit Unterstützung der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung die Wiederaufbauarbeiten beginnen.
„Es wurde festgestellt, dass die ukrainischen Streitkräfte Mehrfachraketenwerfer „Grad“ verwendet haben. In der Folge des Beschusses wurden im Dorf Styla (bei Dokutschajewsk) drei Häuser in der Oktober-Straße beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Es ist geplant, dass der Ort des Beschusses von Vertretern der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrums und der OSZE-Mission besucht wird.
Das operative Kommando der DVR konnte die Leiche des gestern am nördlichen Rand von Gorlowka in der Folge einer Beschusses der ukrainischen Streitkräfte getöteten friedlichen Einwohners bergen.
„Gegen Mittag ist es uns gelungen, die Leiche des bei einem Beschuss von Seiten der ukrainischen Streitkräfte getöteten friedlichen Einwohners zu bergen. Dies erfolgte am Rand der Siedlung Sajzewo“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Feuerpause für die Bergung wurde mit Unterstützung der Vertreter der russischen Seite im Gemeinsamen Zentrum erreicht.
„Es wurden auch Anfragen an die OSZE gestellt. Eine Patrouille der Mission erscheint nicht vor Ort“, sagte der Vertreter des Kommandos.
18+ Video von dnr-news.com:
(
Der Volksmilizionär, ein Kommandeur des technischen Dienstes, berichtet, dass der Hirte auf eine Anti-Personen-Mine, die von der ukrainischen Armee gelegt worden war, trat und infolge der Detonation starb. Auch seine Kühe starben. Der Hirte sei 43 Jahre alt, sein Name war zum Zeitpunkt der Videoaufnahme noch nicht bekannt. Es seien nach der Verminung des Geländes durch die ukrainische Armee keine Warnschilder aufgestellt worden. Deshalb sei auch die Bergung der sterblichen Überreste des Mannes schwierig – Anm. d. Übers.)

de.sputniknews.com: US-Heroes sind out: Duterte trifft bei APEC seinen russischen „Lieblingshelden“
Bei einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Rande des Gipfeltreffens des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) hat sich der philippinische Präsident Rodrigo Duterte über die „Schikane“ der „scheinheiligen“ USA und westlicher Länder beklagt.
Putin begann seine gemeinsame Rede mit Duterte mit lobenden Worten: In den 40-jährigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern  sei „vieles für die Entwicklung einer umfassenden Partnerschaft und eines erhöhten Vertrauens“ getan worden, heißt es im Protokoll zu der Begegnung auf der Kreml-Webseite.
Darüber hinaus gratulierte Putin dem philippinischen Machthaber anlässlich dessen Wahl-Sieges am 9. Mai, einem Tag, der als „Tag des Sieges“ über Hitlerdeutschland im Zweiten Weltkrieg in Russland traditionell eine sehr wichtige Rolle spielt.
Duterte bedankte sich und gab seinerseits zu, schon lange darauf gewartet zu haben, den russischen Staatschef einmal persönlich kennenzulernen: „Nicht nur, weil Sie der Vertreter eines großen Landes sind, sondern auch wegen Ihrer persönlichen Führungsstärke.“ Sein Land habe sich stets dem Westen zugewandt, in letzter Zeit würden die westlichen Staaten jedoch eine destruktive Politik verfolgen.
„Heute sehen wir immer öfter, wie die westlichen Länder die kleinen Nationen anzufallen versuchen und zu schikanieren — und das ist ein Anzeichen ihrer Scheinheiligkeit“, so Duterte. Die USA zettelten „gern Kriege an, kämpften aber nicht gern“.
Zuvor hatte Duterte den russischen Präsidenten als seinen „Lieblingsheld“ bezeichnet. Vor seiner Reise nach Lima hatte der philippinische Machthaber einen Rückzug seines Landes vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Erwägung gezogen. „Russland trat zurück. Ich werde vielleicht dasselbe tun“, betonte er. Sollten außerdem China und Russland eine „neue Ordnung“ herstellen, würde er diese sofort unterstützen: „(…) dann werde ich der erste sein, der sich dieser anschließt“, so Duterte.
Vor Dutertes Amtsantritt galten die Philippinen mehrere Jahrzehnte lang als einer der wichtigsten US-Verbündeten im asiatischen Raum. Seit geraumer Zeit sind die Beziehungen Washingtons und Manilas aber deutlich abgekühlt. So hatte Duterte den US-Präsidenten Barack Obama mehrmals  als „Hurensohn“ bezeichnet. Im Oktober hatte Duterte bei einem China-Besuch sogar eine „Trennung“ von den USA verkündet.

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Am südlichen Rand von Nowoalexandrowka ist am Stützpunkt eines Zugs der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Kolonne mit Waffen und Militärtechnik des Gegners mit einer Einheit Panzertechnik und drei Militärfahrzeugen eingetroffen“, berichtete Marotschko.
„Außerdem ist nach Informationen unserer Aufklärung im Verantwortungsbereich der 93. Brigade im Gebiet von Stschastje an der Eisenbahnstation ein Zug mit Personal zur Durchführung von Rotationsmaßnahmen eingetroffen“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
Er teilte auch mit, dass „das ukrainische Kommando weiterhin Waffen in die Zone der „ATO“ verlagert, an Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie“,.
„Nach Informationen örtlicher Einwohner wurde bekannt, dass im Verantwortungsbereich der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte am südlichen Rand von Muratowo eine Konzentration von Technik des Gegners entdeckt wurde, etwa 20 Stück. Für die Bewachung wurde eine Patrouille aufgestellt“, erläuterte Marotschko.
Der Vertreter der Verteidigungsbehörde merkte an, dass außerdem „Informationen über die unzureichende Ausstattung der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte mit Spezialtechnik eingehen“.
„Es wurde festgestellt, dass die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte nicht mit Verschlüsselungsgeräten ausgestattet sind, in der Folge erfolgt die Übermittlung dienstlicher und operativer Informationen im Bereich Bataillon-Kompanie-Zug über offene Kommunikationskanäle“, berichtete er.
„So wurde infolge der Verletzung der Anforderungen an eine verdeckte Koordination der Truppen der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte ein provisorischer Stationierungspunkt in Gebiet von Nishneteploje entdeckt“, fügte Marotschko hinzu.

de.sputniknews.com: Wien: Russland-Sanktionen abschaffen und europäische Werte erhalten – Kern
Der österreichische Kanzler Kristian Kern hat in einem Interview gegenüber dem „Kurier“ die Zweckmäßigkeit der Russland-Sanktionen in Frage gestellt und die historische Verbindung zwischen Russland und Österreich hervorgehoben.
„Russland ist ein wichtiger Wirtschaftspartner, mit dem uns zudem viel verbindet und dem Österreich historisch auch zu Dank verpflichtet ist“, so Kern. „Wirtschaftlich wäre es wichtig, dass diese Sanktionen fallen. Sie zu überprüfen, ist auch richtig“.
Gleichzeitig hat der Politiker betont, dass „die Wahrung der europäischen Werte“ wichtiger ist als „der kurzfristige, ökonomische Erfolg“.
Zuvor hatte sich ein Großteil der Österreicher in einer Umfrage der Österreichisch-Russischen Freundschaftsgesellschaft (ORFG) für eine schrittweise Aufhebung der Anti-Russland-Sanktionen ausgesprochen sowie die bisherige Außenpolitik der EU gegenüber Russland als „eher schlecht“ bezeichnet.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 911 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 70 Geschosse mit Mehrfachraktetenwerfern „Grad“, 207 Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm und 122mm, 256 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm, sechs Panzergeschosse abgeschossen. Außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Von den ukrainischen Terroristen Pantschenko, Brusow, Grusewitsch, Schaptala, Majezko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Wasiljewka, Jasinowataja, Krutaja Balka, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka, Jasnoje, Styla, Kominternowo, Leninskoje, Sachanka und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Mironowskij, 8 km von der Kontaktlinie, es wurden die Stationierung von vier Mörsern des Kalibers 82mm entdeckt;
– Nowoselowka Wtoraja, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von fünf Panzern, vier Mörsern des Kalibers 120mm sowie zehn Einheiten Panzertechnik bemerkt;
– Troizkoje, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von einem Mehrfachraketenwerfer „Grad“, einem 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ sowie drei Panzernbemerkt;
– Werchnetorezkoje, 4 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs Panzern bemerkt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von fünf 122mm-haubitzen „Gwosdika“ festgestellt.
Infolge eines Beschusses des Territoriums der Republik durch die  ukrainische Seite starb der zivile Einwohner von Gorlowka Mailchan Gambarow. Die Verluste bei der Volksmiliz der DVR betrugen in den letzten 24 Stunden: zwei tote und ein verletzter Soldat.
Es wurde ein Fall von Anwendung eines Mehrfachraketenwerfers „Grad“ beim Beschuss von Style und Kommunarowka durch den Gegner festgestellt, in der Folge wurden fünf Wohnhäuser beschädigt. Am Ort des Vorfalls arbeiten Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination. Informationen über das Geschehen wurden der OSZE-Mission übergeben.

Gestern unternahm der Gegner mit einem Zug einen Angriffsversuch auf Positionen der Volksmiliz der Republik im Gebiet von Leninskoje. Infolge der Erwiderung des Feuers zog sich der Gegner auf die früheren Positionen zurück. Die Verluste der ukrainischen Truppen betrugen drei Tote und sechs Verletzte.
Ein weiteres Mal wurden zielgerichtete Artillerie- und Mörserbeschüsse von den Positionen der ukrainischen Verbrecher auf lebenswichtige Infrastrukturobjekte der Republik festgestellt. So wurde in der Folge einer Beschädigung einer Stromleitung die Stromversorgung der Donezker Filterstation unterbrochen, im Zusammenhang damit wurde ihr Betrieb eingestellt. Kein Wasser haben Jasinowataja und das sich unter der Kontrolle der ukrainischen Armee befindende Awdejewka. Von einer Abschaltung der Wasserversorgung sind Bezirke von Donezk, Jelenowka und Dokutschajewsk bedroht.
Es werden weiterhin Verbrechen der ukrainischen Soldaten in Bezug auf die friedlichen Einwohner in dem zeitweilig von der Ukraine besetzten Territorium festgestellt. So hat am 19. November der Vertragssoldat der 58. Panzergrenadierbrigade Lomakin in betrunkenem Zustand und nachdem Vorübergehende ihm gegenüber eine Bemerkung gemacht hatten, eine Auseinandersetzung provoziert und einen örtlichen Einwohner verletzt. Danach floh er vom Ort des Geschehens, um einer Selbstjustiz von Seiten der Bürger zu entgehen. Was sehr symbolisch und charakteristisch für ukrainische Raufbolde ist.

de.sputniknews.com: Baltikum: Frankreich schickt fünf Panzer und Hunderte Soldaten an Russlands Grenzen
Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian hat seinem estnischen Amtskollegen Hannes Hanso persönlich versichert, dass Paris im kommenden Jahr 300 Militärs und fünf Panzer in Estland stationieren wird.
„Das Treffen der Minister fand im Rahmen des Internationalen Sicherheitsforums im kanadischen Halifax statt. Jean-Yves Le Drian versicherte Hannes Hanso, dass Paris 2017 300 Soldaten, fünf Leclerc-Kampfpanzer und Schützenpanzer nach Estland schicken wird“, heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.
„Wir sind überzeugt, dass die europäische Verteidigung durch eine Steigerung der Nato-Militärpräsenz in der Ostseeregion gestärkt werden muss, insbesondere in Ländern an der östlichen Grenze des Bündnisses“, betonte Hanso.
Zuvor hatte der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz mitgeteilt, dass die USA und die Nato rund 6.000 Soldaten auf polnischem Gebiet stationieren würden.
Der Beschluss, die Nato-Ostflanke zu stärken, war Ende 2014 als Reaktion auf die Ereignisse auf der Krim und in der Ukraine getroffen worden und im Juli dieses Jahres beim Nato-Gipfel in Warschau endgültig gebilligt worden.
Die Nato will schon 2017 gleich vier multinationale Bataillone in den baltischen Staaten und in Polen stationieren. Zur Bildung der Truppen sind bereits die verantwortlichen Staaten bestimmt worden: In Lettland wird Deutschland die Federführung übernehmen, in Litauen Kanada, in Estland Großbritannien und in Polen die USA.
Russlands ständiger Vertreter bei der Nato, Alexander Gruschko, hatte erklärt, dass diese Beschlüsse die Länder Osteuropas zu einem Brückenkopf für den weiteren militärischen Ausbau verwandeln und so eine kriegerische Dimension in die Beziehungen zu Russland eingeführt werde.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte zuvor geäußert, dass Moskau auf die ihm aufgezwungene Konfrontation mit den USA, der Nato und der EU nicht eingehen wolle, aber unter allen Bedingungen die Sicherheit für das Land als auch für seine Bürger gewährleisten werde.
Das Nato-Bataillon in Estland wird aus 1.100 Soldaten bestehen – 800 davon aus Großbritannien und 300 aus Frankreich. Später sollen die Franzosen von den Dänen ersetzt werden. Außerdem sollen Schützenpanzer des Typs Warrior, Panzer des Typs Challenger 2 und Aufklärungsdrohnen aus Großbritannien in den Baltenstaat verlegt werden. Aus Frankreich soll schwere Militärausrüstung geliefert werden.

dnr-news.com: Am Kontroll- und Passierpunkt „Majorsk“ hat die ukrainische Armee wegen einer Visitenkarte der Stadtverwaltung einen Donezker Einwohner festgenommen
Beim Grenzschutz der Ukraine erklärte man, dass die Grenzer der Kramatorsker Einheit am Passierpunkt Majorsk einen Mitarbeiter der Donezker Stadtverwaltung festgenommen haben. Darüber berichtet der Pressedienst des Grenzschutzes.
Nach Angaben der ukrainischen Behörde kann man über die Visitenkarte, die er bei sich hatte, den Arbeitsplatz des Festgenommenen identifizieren.
„Der Bürger der Ukraine wollte mit seinem Auto „BMW“ vom durch Kiew kontrollierten Gebiet auf das okkupierte fahren. Während der Kontrolle des Fahrzeugs fanden die Grenzer unter persönlichen Sachen des Mannes eine Karte ‚DVR Stadtverwaltung Donezk’“, erklärten die ukrainischen Grenzer.
Bezüglich des vorliegenden Fakts wurde berichtet, dass die zuständigen Strafverfolgungsbehörden Filtrationsmaßnahmen eingeleitet haben.

de.sputniknews.com: Face to Face: Janukowitsch beharrt auf Gegenüberstellung mit Poroschenko
Der ehemalige ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hat erneut auf einer Gegenüberstellung mit dem jetzigen ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko und anderen führenden Amtspersonen des Landes per Video-Konferenz bestanden. Dies sagte Janukowitschs Rechtsanwalt Vitali Serdjuk gegenüber dem ukrainischen TV-Sender „112 Ukraina“.
Demnach ist ein solches Verfahren nötig, um ein objektives und umfassendes Verhör vorzunehmen. Derweil hält die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft eine Gegenüberstellung jedoch für fast unmöglich, da die Ermittlungsbehörden offiziell über keinerlei Informationen über den Aufenthaltsort Janukowitschs verfügten.
Dabei versicherte Serdjuk, Janukowitsch sei zu dieser Gegenüberstellung bereit. Außerdem brachte der Rechtsanwalt die Hoffnung zum Ausdruck, dass das Strafverfahren wegen der Unruhen auf dem Kiewer Maidan demnächst vor Gericht gebracht würde.
Zuvor hatte die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine alle Beteiligten zur Befragung hinsichtlich der Unruhen auf dem Kiewer Maidan im Jahre 2014 vorgeladen. Angesichts dessen sei es zweckmäßig, so Serdjuk, auch eine Gegenüberstellung vorzunehmen.
Anhänger der Eurointegration hatten am 21. November 2013 den Hauptplatz Kiews, den Maidan Nesaleschnosti, besetzt, nachdem die Aussetzung des Assoziierungsabkommens der Ukraine mit der EU bekanntgegeben worden war. Der Platz wurde später Zentrum von Konfrontationen zwischen Radikalen und Sicherheitskräften. Die blutigen Auseinandersetzungen forderten mehr als 100 Todesopfer. Die neuen Behörden in Kiew gaben Ex-Präsident Viktor Janukowitsch und der Spezialeinheit des Innenministeriums, „Berkut“, die Schuld am Geschehen. Wie Janukowitsch versicherte, hatte er nicht befohlen, auf friedliche Protestteilnehmer zu schießen. Auch die Angehörigen von „Berkut“ wiesen den Vorwurf zurück.

Dan-news.info: Das Verteidigungsministerium der DVR hat für die Kinder gefallener Soldaten der Republik ein Programm im Puppentheater der Hauptstadt organisiert. Dies teilte das Ministerium heute mit.
„Die Abteilung für Arbeit mit dem Personal arbeitet weiter mit dem Donezker republikanischen akademischen Puppentheater zusammen. Im Rahmen der Zusammenarbeit waren 20 Familien gefallener Soldaten mit Kindern bei einer Vorführung. Das Programm beinhaltete auch Spiele und Wettbewerbe mit lebensgroßen Puppen sowie die interessante Vorführung „Das wissbegierige Elefantenjunge““, berichtete das Ministerium.
Die Kinder der gefallenen Helden besuchten die Vorstellung am 18. November, am Tag der Eröffnung des Zuschauerraums des Puppentheaters, nachdem dort Reparaturarbeiten durchgeführt wurden. Der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin unterstrich, dass das Verteidigungsministerium sich bemüht, aktiv mit den Kultureinrichtungen zusammenzuarbeiten und ihnen von seiner Seite jede nur mögliche Unterstützung zu leisten.
„Wir bemühen uns allen zu helfen, die sich an uns um Unterstützung wenden, deshalb kommt man auch uns immer entgegen“, sagte der stellvertretende Kommandeur. „Für die Familien gefallener Soldaten sind in dieser Woche bei uns zwei solcher Veranstaltungen geplant, neben einer Vorführung im Puppentheater besuchen die Kinder die Zirkusvorstellung „Zirkus auf dem Wasser““.
Wir erinnern daran, dass das Verteidigungsministerium und das operative Kommando der DVR regelmäßig soziale Veranstaltungen zur Unterstützung von Familien von Soldaten, Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges, Kindergartenkinder, wenig abgesicherte Bürger und Einwohner von frontnahen Bezirken der Republik durchführt. Beispiels weise haben Soldaten im September 3,5 Tonnen humanitäre Hilfe an Familien gefallener Kampfgenossen, Kindergärten und Schulen übergeben.

de.sputniknews.com: Kurs-Revision: Damaskus setzt große Hoffnungen auf Trump
Damaskus rechnet damit, dass die USA mit der künftigen US-Administration unter dem Republikaner Donald Trumps ihre Politik gegenüber Syrien revidieren werden, wie der syrische Außenminister Walid Muallem am Sonntag sagte.
„Jeder vernünftige Mensch, der die Politik der bisherigen Administration analysiert, wird diese als falsch einschätzen. Diese muss durch einen russisch-amerikanischen Dialog korrigiert werden“, so Muallem gegenüber dem libanesischen TV-Sender „Al Mayadeen“.
Für erste Schlussfolgerungen jedoch sei es zurzeit noch zu früh.
Am 8. November war der republikanische Präsidentschaftskandidat und US-Milliardär Donald Trump zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Am 20. Januar 2017 wird Trump offiziell sein Amt antreten und damit Obama im Oval Office ablösen.
Die USA streben bislang eine Entmachtung von Syriens Präsident Baschar al-Assad an und drohten ihm in den vergangenen Jahren mehrmals mit militärischer Gewalt. Am 17. September bombardierte die US-gesteuerte Militärkoalition im Raum Deir ez-Zor die syrischen Regierungstruppen — angeblich aus Versehen — und tötete dabei mehr als 60 Soldaten.
Am 3. Oktober hatte Washington die gemeinsamen Bemühungen mit Russland um Frieden in Syrien abgebrochen.
In Syrien herrscht seit 2011 ein Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen vom Westen unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.

Abends:

av-zakharchenko.su: Das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko kommentierte den Auftritt des Sprechers des ukrainischen Parlaments Parubij auf der Sitzung des Parlamentarischen Versammlung der NATO in Instanbul:
„Der Wunsch der Maidan-Elite der Ukraine, in die NATO zu gelangen, widerspricht vor allem den nationalen Interessen des ukrainischen Volkes. Und die Rede ist nicht nur davon, dass ein Eintritt in das transatlantische Militärbündnis das ukrainische Volk im Falle eines zukünftigen globalen Konflikts gefährdet. Die bezeichnenden Worte des Sprechers des Parlaments, dass „jeder Dollar, der für die Entwicklung der Ukraine ausgegeben wird, tausende einspart, die nötig sind, um die RF abzuschrecken“, bestätigt die Schlussfolgerung, dass man die Ukraine einfach in einen Zaum verwandeln will, mit dessen Hilfe die NATO sich von Russland abschotten will. Außerdem in einen billigen Zaun. Da gibt es nicht zu sagen, eine würdige Rolle!
Aber nicht das ist die Hauptsache. Die Hauptsache besteht darin, dass die Maidan-“Elite“ das ukrainische Volk zwingt sich selbst zu verändern, seine Geschichte, seine geistige Erfahrung  und die Ukrainer aus der einheitlichen russischen orthodoxen Zivilisation herausreißt. Und das kann nur als Verrat am eigenen Volk charakterisiert werden. Und ich hoffe, dass das ukrainische Volk in sich die Kraft findet, diese Verräter vom Maidan zu stoppen und es ihnen nach ihrem „Verdienst“ zu vergelten.
Was den Donbass betrifft, so hat er seine Wahl getroffen und auf die Worte des Sprechers der ukrainischen Parlaments „Die Ukraine wird NATO-Mitglied“ kann ich nur kurz antworten: Ohne uns!
Um schon gar nicht davon zu sprechen, dass jeder Schritt der Ukraine in Richtung NATO gleichzeitig ein Schritt von Seiten Kiews zur Absage an die Minsker Vereinbarungen ist.

Advertisements
Standard

Ein Gedanke zu “Presseschau vom 20.11.2016

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s