Presseschau vom 19.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Dan-news.info: „Gegen 19:00 Uhr haben Beschüsse des Dorfes Spartak und des Gewerbegebiets bei Jasinowataja begonnen. Bis jetzt wurden von den Positionen des Gegners aus 114 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm und Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle verwenden die ukrainischen Truppen neben Artillerie und Mörsern auch Panzertechnik Granatwerfer und Schusswaffen.
Die Beschüsse dauern an. Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden geprüft.

 

Av-zakharchenko.su: (Interview)
Alexandr Wladimirowitsch, vor einigen Tagen wurden im russischen Fernsehen Fragen erörtert, die für unsere Einwohner sehr wichtig sind. Können Sie nicht darauf antworten?
1. Wenn dies ein Krieg für die Unabhängigkeit ist, wozu haben Sie die Minsker Vereinbarungen unterzeichnet, wo die territoriale Integrität der Ukraine anerkannt wird und keinerlei Republiken?
Alexandr Sachartschenko: Lassen Sie uns offen sein. Die Minsker Vereinbarungen des Jahres 2015 sind auf Initiative internationaler Vermittler auf Bitten der Ukraine entstanden, die in der Debalzewo-Uglegorsk-Operation eine vernichtende Niederlage erlitten hat. Wir befinden uns auch nicht im luftleeren Raum und müssen die Auffassung der internationalen Gemeinschaft berücksichtigen und vor allem die Auffassung Russlands. Es war klar, dass die Zahl der Opfer des Kriegs wachsen wird und dann wandte sich Russland als Vermittler an uns mit dem Vorschlag, auf einen Waffenstillstand einzugehen. In der Hoffnung, dass der Konflikt auf politischem Weg geregelt werden kann. Dies haben zumindest Deutschland und Frankreich versprochen.

Also ist die Antwort die folgende: wir haben die Minsker Vereinbarungen unterzeichnet, um einen „Waffenstillstand“ zu erhalten und zu einem politischen Weg der Lösung des Konflikts überzugehen.
Dies war und bleibt unsere Position. Die Position der Ukraine hat sich als eine andere erwiesen – die Nichterfüllung ihrer Verpflichtungen aus den Minsker Vereinbarungen. Und deshalb befinden wir uns wieder am Rand eines Krieges.
Was das betrifft, dass es in den Minsker Vereinbarungen keinerlei Republiken gibt. Erstens, dort sind meine Unterschrift und die von Plotnizkij. Man kann nun nach Herzenslust so tun, als ob wir diese Vereinbarungen als Privatpersonen unterschrieben hätten. Für die internationalen Vermittler – für Russland, Deutschland und Frankreich, wie auch für die internationale Gemeinschaft – vertreten wir unsere Republiken als gewählte Staatsoberhäupter. Andernfalls hätte unsere Unterschrift niemanden zufrieden gestellt.
Und zum letzten. Ja, im Maßnahmekomplex gibt es kein Wort über die Republiken, aber dort gibt es auch kein Wort darüber, wie die Ukraine sein wird. Das heißt, in diesem Dokument gibt es keine Festlegung für die Zukunft. Faktisch hat dieses Dokument einen „Waffenstillstand“ gewährleistet und die Möglichkeit für eine politische Regelung des Konflikts geschaffen.
Ja, wir haben die Minsker Vereinbarungen unterzeichnet, aber die sind kein abschließendes Dokument. Nachdem alle Punkte erfüllt sein werden, wird die nächste Etappe beginnen. Unsere Verhandlungen mit einer neuen Ukraine (und sie wird sich ändern, wenn sie die Minsker Vereinbarungen erfüllt) über die Prinzipien des Zusammenlebens. Und in diesem Sinn sind für uns alle Möglichkeiten offen.
2. Wenn dies ein Krieg gegen Faschisten ist, warum verhandeln Sie mit ihnen auf ständigen Sitzungen der Kontaktgruppe in Minsk und fordern von Faschisten eine Amnestie für sich?
Alexandr Sachartschenko: Und wer hat Ihnen gesagt, dass wir eine Amnestie fordern? Eher müssen wir selber daran denken, eine Amnestie für die Bürger der Ukraine auszurufen, die – mit Worten, Taten oder Tatenlosigkeit – den Genozid des Volks des Donbass unterstützt haben. Wir werden zu dieser Frage noch zurückkehren.

Was den Punkt über eine Amnestie in den Minsker Vereinbarungen betrifft, so musste er dort erscheinen, allein aus technischen Gründen. Wenn eine politische Regelung vorgeschlagen wird, so müssen die Seiten am Verhandlungstisch sitzen. Und dafür müssen sie natürlich gegenseitig das Recht anerkennen, sich am Tisch zu befinden. Daher kommt die Frage der Amnestie. Das ist eine gewöhnliche internationale Praxis.
Aber man darf nicht eine technische juristische Maßnahme (die Amnestie) mit der Bestimmung des politischen und ideologischen Wesens unseres Gegners verwechseln. Hier ist eine Amnestie von unserer Seite aus unmöglich, weil diese Ideologie vom Nürnberger Gerichtshof verurteilt wurde.
Es können nicht die, die sich als Erben der sowjetischen Siegersoldaten sehen, und die, die sich als Erben der Bandera-Leute sehen, an einem Verhandlungstisch sitzen. Verhandlungen mit Bandera-Leuten sind unmöglich. Deshalb spreche ich davon, dass sich die Ukraine, um sich mit uns an den Verhandlungstisch zu setzen, ändern muss. Mindestens muss sie sich von dem Bandera-Erbe lossagen.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben den privaten Wohnsektor in einem Vorort von Lugansk beschossen – die Siedlung Bolschaja Wergunka. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„Heute gegen 19:10 Uhr wurde die Samojlowaja-Straße in Bolschaja Wergunka im Showtnewij-Bezirk von Lugansk beschossen. Nach vorläufigen Informationen wurde mit Abwehrraketengeschützen geschossen“.
Die Verteidigungsbehörde erläuterte, dass in der Folge des Beschusses das Dach des Wohnhauses Nr. 31 auf der Samojlowaja-Straße beschädigt wurde.

 

Vormittags:

 

Dnr-news.com: Die DVR und Südossetien unterzeichneten die erste Vereinbarung über eine Zusammenarbeit im Bildungsbereich
Die Leiter der Bildungsbehörden der Donezker Volksrepublik und Südossetiens unterschrieben am 18. November eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit. Dies wurde vom Pressedienst des Bildungs- und Wissenschaftsministeriums der DVR berichtet.
„Heute fand in der Hauptstadt Abchasiens – in der Stadt Suchumi – die Unterzeichnung der ersten interministeriellen Vereinbarung über eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Bildung und Wissenschaft statt. Das Dokument wurde von der Ministerin für Bildung und Wissenschaft der Donezker Volksrepublik Larissa Poljakowa und der Ministerin für Bildung und Wissenschaft der Republik Südossetien Natalja Gassijewa unterzeichnet“, hieß es in der Erklärung.
Nach Informationen der Behörde weist der Text des internationalen Dokumentes die grundlegenden Richtungen der künftigen Partnerschaft aus, darunter die Vorbereitung hochqualifizierter Kader, gemeinsame Forschung, Studentenaustausch und anderes.
„Heute haben wir den ersten Schritt auf dem Weg der Entwicklung einer vollwertigen Zusammenarbeit in Bildung und Wissenschaft zwischen der DVR und der RSO getan, Wir sind wirklich froh, dass wir bei unseren südossetischen Kollegen ausschließlich auf Verständnis und großes Interesse stoßen“, zitiert der Pressedienst des Ministeriums Frau Poljakowa.

 

de.sputniknews.com:  Viele Tote bei gewaltsamer Auflösung friedlicher Demonstration in Aleppo
IS-Terroristen haben in den östlichen Vierteln von Aleppo demonstrierende Zivillisten aus Maschinengewehren beschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
„Im Viertel Haidariya haben IS-Kämpfer ohne jegliche Vorwarnung Demonstranten aus Maschinengewehren beschossen. 17 Menschen, darunter zwei Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren, sind an Ort und Stelle ums Leben gekommen“, sagte Ministeriumssprecher Igor Konaschenkow.
Weitere 40 Menschen seien verletzt worden. Außerdem haben die Terroristen rund zehn Männer, die sie für die „Organisatoren“ der Massenunruhen hielten, festgenommen und in unbekannte Richtung weggebracht. Am selben Abend seien alle erschossen worden.
An der Demo, die am Donnerstag stattfand, nahmen etwa 300 Menschen teil. Sie versuchten den Kontrollpunkt Bustan al-Qasr zu passieren. Die Terroristen begannen auf die Demonstranten zu schießen, verminten alle Zugänge zu dem Kontrollpunkt und setzten Scharfschützen ein.
Am 15. November hatte das russische Militär einen Großeinsatz gegen die Terroristen in den syrischen Provinzen Idlib und Homs begonnen. Dabei werden Jagdflugzeuge vom Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ eingesetzt.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden sechsmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde mit 122mm-Artilleriegeschützen und 82mm-Mörsern aus Richtung Luganskoje und Mironowskij beschossen.
Aus Richtung der Eisenbahnstation Kondraschewskaja Nowaja wurde ein 152mm-Artilleriegeschütz auf das Gebiet von Lugansk abgeschossen.
Aus Richtung Lobatschewo wurde mit 82mm-Mörsern und Granatwerfern das Gebiet von Sholtoje beschossen.
Das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.
Ebenfalls mit Granatwerfern und Schusswaffen haben die Kiewer Truppen das Gebiet von Kalinowo aus Richtung Nowoswanowka beschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Von 18:00 bis 3:00 Uhr hat die ukrainische Armee 530 Artilleriegeschosse der Kalibers 122 und 152mm und Mörsergeschosse der Kalibers 82 und 120mm auf die Siedlungen Trudowskije, Alexandrowka, Staromichajowka im Westen von Donezk, Nowolaspa im Telmanowo-Bezirk, Schirokaja Balka bei Gorlowka, das Gebiet des ehemaligen Donezker Flughafens, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja, die Dörfer Spartak im Jasinowataja-Bezirk, Sachanka, Besymennoje, Kominternowo und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle haben die ukrainischen Streitkräfte neben schweren Waffen und Mörsern bei den Beschüssen von Wohngebieten der Republik Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In Staromichajlowka wurden in den letzten 24 Stunden vier Häuser in der Tschapajew-Straße beschädigt“, teilte das operative Kommando der DVR mit.

 

de.sputniknews.com: Nach Geleit durch Schweizer Jets: Kreml-Reporter sitzen in Lissabon fest
Ein Flugzeug mit russischen Journalisten und hochrangigen Beamten an Bord, das auf dem Weg zum APEC-Gipfel in Peru war, sollte in Lissabon nachtanken und blieb wegen eines Defekts dort liegen.
Das Triebwerk sei nicht angesprungen, die Störung werde erst Mitte des Tages behoben, wie ein Korrespondent der Zeitung „Kommersant“ auf seiner Facebook-Seite schreibt. Deshalb wird die Maschine erst gegen Abend in Lima eintreffen, wenn der Gipfel bereits begonnen hat.
Zuvor hatten sich dem russischen Regierungsflugzeug Schweizer Militärflugzeuge angenähert, die die Maschine mehrere Minuten lang über dem Schweizer Territorium begleiteten. Bei solchen Flügen sei dies eine übliche Prozedur, teilten Augenzeugen später mit. Doch dieses Mal sei einer der Jets so nahe an das Passagierflugzeug herangeflogen, dass man die Schweizer Flagge, die Bordnummer J- 5024 und sogar das Gesicht des Piloten sehen konnte.
Der Asien-Pazifik-Gipfel (APEC) startet am 19. November in der peruanischen Hauptstadt Lima. Auf der Tagesordnung des russischen Präsidenten Wladimir Putin stehen neben den Arbeitssitzungen auch fünf bilaterale Treffen mit den Staatschefs von Japan, Peru, China, den Philippinen und Vietnam.

 

Dan-news.info: Die Donbasser Nationalakademie für Bauwesen und Architektur hat in den letzten zwei Jahren 3000  Spezialisten ausgebildet. Dies teilte der Rektor der Hochschule Jewgenij Gorochow mit.
„Von 2014 bis 2016 wurden in der Donbasser Akademie für Bauwesen und Architektur 3000 Spezialisten in Baufachrichtungen ausgebildet. Alle unsere Leute haben Arbeit. Unsere Fernstudenten arbeiten und studieren immer gleichzeitig, was eine gute Kenngröße ist“, sagte er.
Nach den Worten Gorochows sind in der Donbasser Akademie seit Beginn des Krieges neue Studienrichtungen entstanden, die unter den derzeitigen Umständen aktuell sein können. Unter ihnen sind „Expertise und Verwaltung von Immbobilien“, “Informations- und Kostenengineering“, „Management von Bauorganisationen“ und „Mechanik“.
„Beispielsweise lernen die Studierenden im Bereich Mechanik die Reparatur von Militärtechnik, die unter Kriegsbedingungen verschleißt und repariert werden muss“, fügte der Rektor hinzu.

 

de.sputniknews.com: Schädliche Ratschläge: Ex-US-Botschafter in Moskau instruiert Trump in Außenpolitik
Laut dem ehemaligen US-Botschafter in Russland, Michael McFaul, müsste Donald Trump mit dem „Neustart“ in den Beziehungen zu Moskau etwas warten. Wie McFaul in seiner Kolumne in der „Washington Post“ schreibt, sollte die Festigung der Beziehungen mit den traditionellen Partnern der USA vorrangig sein.
Beunruhigt über die Äußerungen des gewählten US-Präsidenten bezüglich der Bündnispartner Washingtons, hat der Ex-Diplomat ihm mehrere Ratschläge gegeben.
Es sei vor allem notwendig, so McFaul, den Partnern der USA zu versichern, dass Washington sie unabhängig von ihrer „Zahlungsfähigkeit“ beschützen werde. Das heißt, Trump sollte keine Erhöhung der Verteidigungsausgaben von den (Nato-)Partnern fordern. Die von den Mitgliedern der Allianz vereinbarte Zwei-Prozent-Zielmarke sei ein gerechter Preis für die kollektive Sicherheit, heißt es.
Außerdem empfiehlt der Ex-Botschafter dem neuen Präsidenten, seine Angriffe gegen die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zu stoppen. Denn Trumps Ablehnung gegenüber allen transatlantischen Handelsinitiativen könnte sich negativ auf das Zusammenwirken mit den Bündnispartnern in Europa auswirken.
Schließlich sollte Trump laut McFaul die Wörter „Demokratie“ und „Freiheit“ möglichst oft verwenden. Eine abschätzige Einstellung des gewählten Präsidenten zu den Werten, die „alle Bündnispartner der USA gemeinsam haben“, würde negativ auf das Vertrauen der Partner ausstrahlen, und Trump sollte zumindest versprechen, um globale Demokratie zu kämpfen, so McFaul.
Früher hatte der Ex-Diplomat seine kategorisch ablehnende Haltung gegenüber Donald Trump geäußert. Kurz nach der Bekanntgabe der Ergebnisse der Präsidentenwahl nannte McFaul den Sieg Trumps einen großen Erfolg der russischen Führung und beschuldigte Moskau der Einmischung in das Wahlrennen.

 

nachmittags:

 

de.sputniknews.com: Russland hat auf der Halbinsel Krim die küstengestützten Raketenkomplexe „Utjos“ wiederhergestellt, die dort noch zur Zeit der Sowjetunion stationiert worden waren. Die silogestützten Anlagen wurden mit den erfolgreichen Starts von Marschflugkörpern P-35 in Alarmbereitschaft versetzt, teilen die Sicherheitskräfte der Republik mit.
Jeder Raketenkomplex hat zwei Abschussbehälter. Raketen P-35 können Ziele in einer Entfernung von bis zu 300 Kilometern treffen. Dabei fliegen sie mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2.000 Stundenkilometern.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 1510 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 132 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 526 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm abgeschossen.
Außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Granatwerfern verwendet. Es ist anzumerken, dass im Verlauf der letzten 24 Stunden auf das Territorium der Republik 697 verschiedene Arten Granatgeschosse abgeschossen wurden.
Folgende Ortschaften der Republik wurden von den ukrainischen Terroristen Pantschenko, Brusow, Grusewitsch, Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij beschossen: Krasnyj Partisan, Stawki, Gorlowka, Wasiljewka, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Alexandrowka, Jasnoje, Jelenowka, Dokutschajewsk, Nowolaspa, Kominiternowo, Sosnowskoje, Sachanka, Oktjabrj, Leninskoje, Besymennjoe und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung von Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Krasnogorowka, 10 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 122mm-Haubitzen „Giazint“ festgestellt;
– Kamenko, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 120mm-Mörsern „Nona“ sowie einer 152mm-Haubitze „Dana“ aus tschechoslowakischer Produktion festgestellt;
– Krutaja Balka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei 120mm-Mörsern „Nona“ festgestellt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von acht 152mm-Haubitzen „Akazija“ festgestellt.
In der Folge der Beschüsse wurde ein Soldat der Volksmiliz der DVR verletzt.
Durch die Artillerie- und Mörserbeschüsse von den Positionen der ukrainischen Verbrecher kam es zu Zerstörungen in Staromichajlowka, wo vier Wohnhäuser auf der Tschapajew-Straße beschädigt wurden.
Es werden weiter Fälle von Terror und Willkür von Seiten der ukrainischen militärischen Strukturen gegenüber der örtlichen Bevölkerung in den zeitweilig von den ukrainischen Streitkräften besetzten Gebieten festgestellt.
Im Gebiet von Wolnowacha fand ein Verkehrsunfall unter Beteiligung von Militärtechnik der 30. mechanisierten Brigade statt. In der Folge wurden zwei friedliche Einwohner in ernstem Zustand in das Bezirkskrankenhaus eingeliefert.
Im Verantwortungsbereich der 72. mechanisierten Brigade wurde die ungesetzliche Festnahme männlicher Personen wegen Zugehörigkeit zur Armee der DVR bemerkt. Außerdem gibt es zahlreiche Beweise für die Willkür von Seiten der ukrainischen Spezialdienste in Bezug auf die Einwohner, die Verwandte und Bekannte haben, die auf dem Territorium der Republik leben. Nach Angabe von Augenzeugen sind Menschen in der Folge solchen Terrors gezwungen, aus Sicherheitsgründen die Ortschaften zu verlassen, die von ihnen verlassenen Häuser werden das Ziel von Plünderern aus den ukrainischen Streitkräften und den nationalistischen Bataillonen.
So führt die kriminelle Kiewer Regierung die destruktive Politik weiter, die auf die Vernichtung des eigenen Volkes in Verletzung der Verfassung der Ukraine in Bezug auf die Verteidigung von „Rechten, Freiheiten und Pflichten des Menschen und des Bürgers“ gemäß Artikel 28, 29, 33 und 34 zielt.
Ich möchte die Aufmerksamkeit auf folgenden Fakt richten: Der US-Botschafter bei der OSZE hat die verlogenen Medien genutzt und erklärt, dass 30.000 Personen in militärischer Uniform angeblich aus der RF im Donbass eingetroffen sind. Man bedenke, die Zahl – 30.000. In diesem Fall würde das Kommando der ukrainischen Streitkräfte einfach kapitulieren. Ich lenke die Aufmerksamkeit der gesamten Öffentlichkeit darauf, dass nur unsere Soldaten aus dem Donbass unsere Sicherheit verteidigen und wir werden ihn bis zum letzten Blutstropfen verteidigen.

 

Ukrinform: Etwa 400 Söldner aus Russland sind in der terroristischen „Volksrepublik Donezk“ angekommen.
Das teilte der Leiter der Gruppe „Informationswiderstand“ Dmytro Tymtschuk auf Facebook mit. Die Söldner seien in Gruppen bis zu 50 Menschen verlegt worden.
Nach Angaben von Tymtschuk sollen später drei weitere Gruppen in die Ostukraine kommen. In den Trainingslagern in Russland seien bis 1300 Soldaten für das „1. Armeekorps der Volksrepublik Donezk“ ausgebildet worden.

 

de.sputniknews.com Syrische Armee setzt sowjetische „höllische Dreschmaschinen“ ein
Die syrische Armee setzt bei Kämpfen gegen die Terroristen alte sowjetische Technik ein, die von der Militärführung schon längst als überholt zur Lagerung in Depots verdammt wurde. In diesem Fall gehe es um ein auf einem Ketten-Fahrgestell montiertes Fla-System vom Typ ZSU-57-2, schreibt die Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“.
Systeme dieser Art waren in der Sowjetunion 1950 in Dienst gestellt worden. Einigen Angaben zufolge hatte Moskau insgesamt etwa 200 ZSU-Maschinen an Syrien geliefert, die aber in den 1990er Jahren ausgemustert wurden.
Zum System gehört eine automatische Doppellauf-Kanone vom Typ S-68 mit einem Kaliber von 57 Millimetern und einer Kadenz von bis zu 120 Schuss pro Minute pro Lauf. Die Schussweite beträgt vier Kilometer. Die Kanone kann auch gegen leichte gepanzerte Fahrzeuge sowie Panzer vom Typ T-55 und T-62 bekämpfen. Die Besatzung besteht aus sechs Mann.
Ein 520 PS starker Motor lässt die 28 Tonnen schwere Maschine bis zu 50 Stundenkilometer schnell fahren. Benzin reicht für etwa 400 Kilometer.
ZSU-57-2 wurden während des Vietnam-Krieges und während arabisch-israelischer Konflikte massiv eingesetzt. Im Libanon-Krieg kamen die Systeme zum Einsatz gegen Scharfschützen, die sich in den oberen Etagen von Hochhäusern der Hauptstadt Beirut verschanzt hatten.
Beim iranisch-irakischen Krieg wurden diese Kanonen hauptsächlich zur Vernichtung von Panzertechnik und Truppen eingesetzt. Gerade während dieses Krieges erhielt die Doppelkanone den Beinamen „Höllische Dreschmaschine“.
Russischen Medienberichten zufolge waren diese alten sowjetischen Fla-Systeme in Syrien zum ersten Mal vor ein paar Jahren gesichtet worden. Mehrere Militärexperten waren erstaunt über den Einsatz dieser Technik.

 

de.sputniknews.com: Moskau hat von Bern eine Stellungnahme zum Geleit seines Regierungsflugzeugs durch Schweizer Kampfjets gefordert. Man habe im Voraus eine Überflugerlaubnis erhalten, teilte die Pressestelle der russischen Botschaft in der Schweiz mit.
„Wir haben unser Erstaunen geäußert und von der Schweizer Seite Erläuterungen zu dem Zwischenfall mit dem russischen Regierungsflugzeug am Himmel über der Konföderation nachgefragt“, hieß es auf der offiziellen Twitter-Seite der Botschaft.

 

Dnr-news.com: In der Kiewer Metro will man die Büsten von Puschkin und Gorki durch ukrainische Wissenschaftler ersetzen
Die ukrainische Schriftstellerin Larissa Niza schlägt vor, an der Metrostation „Universität“ in Kiew die Büsten Michail Lomonossows, Alexander Puschkins und Maxim Gorkis zu entfernen. Nach Meinung der Aktivistin sollte man die Büsten Künstlerisch geschickt entfernen und ebenso geschickt an ihrer Stelle Büsten von herausragenden ukrainischen Wissenschaftlern aufstellen…
Als Alternative nannte Niza den Namen des russischen Ethnographen Miklucho-Makly, der „aus einer Kosakenfamilie stammt“ und den Linguisten und Historiker Agatangel Krimsky.

 

de.sputniknews.com: Das Pentagon will auf russische Hubschrauber Mi-17 verzichten, die die US-Regierung für die Armee und Sicherheitskräfte Afghanistans kauft. Das Verteidigungsministerium in Washington prüft die Möglichkeit, Helikopter UH-60A Black Hawk von Sikorsky Aircraft zu erwerben, betont der demokratische Senator Richard Blumenthal in einer Erklärung.
„Dank Anstrengungen von Blumenthal, des Senators Chris Murphy und der Kongressabgeordneten Rosa DeLauro ist das US-Verteidigungsministerium jetzt bestrebt, seiner Abhängigkeit von in Russland für die Verteidigungs- und Sicherheitskräfte in Afghanistan gebauten Hubschraubern ein Ende zu setzen. Das Pentagon plant, sich auf Black-Hawk-Helikopters umzustellen, die im US-Bundesstaat Connecticut gebaut werden“, heißt es in einer auf Blumenthals Website veröffentlichten Erklärung. Dieser Schritt werde zur Festigung der nationalen Sicherheit der USA beitragen, heißt es.
Dabei behauptet der Senator, dass die Qualität russischer Helikopter niedriger sei…

 

ukrinform: Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine hat den Staatschef Petro Poroschenko im Zusammenhang mit Maidan-Ermittlungen vernommen.
Das teilte der Sprecher des Präsidenten, Svyatoslav Tsegolko der Online-Zeitung „Ukrainska Prawda“ mit. Poroschenko interessiert sich dafür, dass die Verbrechen auf dem Maidan untersucht und die Verantwortlichen bestraft werden, so der Sprecher. Wie lange die Vernehmung dauerte, sagte Tsegolko nicht.

 

de.sputniknews.com: Moskauer US-Botschaft von „twitternden Aliens“ erobert – Sacharowa verspricht Rettung
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Reaktion der US-Botschaft in Moskau auf die Sperre des Karrierenetzwerkes LinkedIn kommentiert.
„Gucken Sie mal, was mit der US-Botschaft in Moskau passiert. Ich denke, sie wurde von Twitter-Aliens erobert“, schrieb Sacharowa auf ihrer Facebook-Seite, nachdem die Botschaft in ihrem offiziellen Twitter vier Mal nacheinander denselben Text veröffentlicht hatte.
„Das russische Volk ist einer Regierung würdig, die seine Fähigkeit zum Ausüben seiner Rechte unterstützen würde, ohne dabei Verfolgung befürchten zu müssen. #LinkedIn“, wiederholte die US-Botschaft in Moskau vier Mal nacheinander.
„Es fehlt ein Tweet ‚Das russische Volk ist einer US-Botschaft würdig, die die bilateralen Beziehungen entwickeln würde“, schreibt Sacharowa. „Partner, Kopf hoch! Sie werden bald gerettet! Nur ein bisschen Geduld!“
LinkedIn ist in Russland seit dem 17. November nicht mehr erreichbar. Das weltgrößte Karrierenetzwerk wurde auf Gerichtsbeschluss gesperrt, weil es Daten russischer Nutzer auf Servern im Ausland speichert und damit gegen ein seit 2014 geltendes Gesetz verstößt. Die Sperre könnte aufgehoben werden, wenn LinkedIn die Anforderungen erfüllt.

 

Dnr-news.com: Poroschenko führte die militär-zivile Verwaltung in Solotoje und Saizewo ein
Der Präsident der Ukraine Petr Poroschenko hat die Schaffung einer militär-zivilen Verwaltung in der Stadt Solotoje  und dem Dorf Katerinowka im Lugansker Gebiet sowie in der Gorlowker Ortschaft Saizewo angeordnet, erklärte am Sonnabend der Pressedienst der ukrainischen Präsidentenadministration.
„Präsident Petr Poroschenko unterzeichnete einen Erlass „Zur Bildung einer militär-zivilen Verwaltung von Ortschaften“. Gemäß dem Dokument werden in der Stadt Solotoje und dem Dorf Katerinowka im Popasnjasky-Bezirk des Lugasker Oblast und in der Ortschaft Saizewo des Bachmutzky-Bezirks des Donezker Oblast eine neue militär-zivile Verwaltung gebildet“, hieß es in der Erklärung.

 

De.sputniknews.com: „Wir treffen uns im Februar“ – Trump lädt Poroschenko nicht zur Amtseinführung ein
Der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko bleibt der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump am 20. Januar 2017 wohl fern. „Wir treffen uns im Februar“, schlug Trump seinem ukrainischen Kollegen beim jüngsten Telefongespräch vor. Eine Einladung Poroschenkos zur Amtseinführung bleibt vorerst aus, berichten Medien am Samstag.
Beim Telefonat lud der ukrainische Präsident den Milliardär zu einem Besuch in die Ukraine ein. Zudem bekräftigte er die Bereitschaft zu einer „aktiven Zusammenarbeit mit der neuen US-Administration im Interesse der Festigung der strategischen Partnerschaft“.

 

Dnr-news.com: „Bewegung neuer Kräfte“ – Saakaschwili verkündet den Namen seiner Partei
Der Ex-Vorsitzende der Odessaer Oblastverwaltung Michail Saakaschwili erklärte, dass seine Partei „Bewegung neuer Kräfte“ heißen werde. Dies schrieb er auf Facebook.
„Denn das Wort Bewegung drückt alles aus, was wir tun, es ist das Symbol des Wandels, das Symbol des Sieges“, erklärte Saakaschwili den Namen.
Er kündigte auch ein „Offenes Parlament“ an, das am 27. November in Kiew stattfinden soll.
„Wir beginnen eine grundlegende Änderung der Machtverhältnisse im Land! Am zweiten Jahrestag der nicht erfolgreichen Arbeit des Parlamentes werden wir unsere Forderungen verkünden und eine Erneuerung der politischen Elite mit Hilfe der Kaderreserven beginnen“, versprach Saakaschwili.

 

Abends:

 

Dnr-news.com: Ein ziviler Einwohner des Dorfes Saizewo wurde heute infolge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Militärs getötet. Darüber berichtete das Oberhaupt der Stadtverwaltung Gorlowkas Iwan Prichodko.
„Heute gegen 16:00 wurde infolge eines Granatwerferbeschusses des Dorfes Siazewo ein Mann getötet“, sagte Prichodko.

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