Presseschau vom 12.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Nach Trump-Sieg: Amerikaner buchen wie verrückt Russland-Flüge.
Nach dem Sieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl ist in Amerika die Nachfrage nach Russland-Reisen stark im Aufwind. Seit Mittwoch registriert das Reiseportal kayak.ru deutlich mehr Buchungsanfragen aus den USA für Russland.
Nachdem Trump am Mittwoch zum Wahlsieger erklärt worden sei, sei die Zahl der Suchanfragen für Russland-Flüge auf kayak.ru plötzlich um 33 Prozent gegenüber der durchschnittlichen Mittwochsquote 2016 gewachsen, berichtet die Online-Zeitung Lenta.ru. In diesen wenigen Tagen sei Russland zum populärsten Reiseziel der Amerikaner in Europa geworden.
Unter dem gehenden US-Präsidenten Barack Obama haben die Beziehungen zwischen den USA und deren Verbündeten einerseits und Russland andererseits offenbar ihren Tiefpunkt seit dem Kalten Krieg erreicht.
Der 70-Jährige Unternehmer Donald Trump hat die US-Präsidentschaftswahl vom 8. November 2016 gegen die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton gewonnen. Am 19. Dezember soll seine voraussichtliche Wahl im Electoral College und am 20. Januar die Amtseinführung stattfinden.
Schon im Wahlkampf hatte Trump den russischen Präsidenten Wladimir Putin als starken Staatsmann gelobt. Er sprach sich für eine Zusammenarbeit mit Russland aus und behauptete, er werde mit Putin bestens auskommen, da man einander gegenseitig respektiere. Der russische Staatschef seinerseits bezeichnete Trump als einen „auffallenden und talentierten“ Mann und begrüßte dessen Wunsch nach Zusammenarbeit.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite  der Volksmiliz von Novorossia: Aus dem Staatssicherheitsministerium der DVR „In der Hauptstadt der Donezker Volksrepublik wurde der 18-jährige Einwohner der Stadt Novogrodowka Nikita Sembibratny festgenommen, der versucht hatte, sich in die militärischen Strukturen der DVR einzuschleichen. Dies berichtet das Ministerium für Staatssicherheit der Donezker Volksrepublik. Nach Informationen des MfS der DVR trat Sembibratny in die Reihen des Zivilkorps von „Asow“ ein (die Jugendabteilung des nationalistischen Bataillons, die aus Jungen zwischen 14 und 17 Jahren formiert wird). Der Festgenommene sollte innerhalb der Militärangehörigen der DVR tödliche Narkotika verteilen.
Der Erlös aus dem Verkauf der tödlichen Substanzen sollte in einem Versteck aufbewahrt werden, dort sollten auch der Nachschub für die Narkotika zur weiteren Verbreitung gelagert werden, erklärte man im MfS.

 

De.sputniknews.com: Britische Journalistin ruft zu Ermordung von US-Präsident Donald Trump auf
Monisha Rajesh, für „Guardian“ und „Telegraph“ arbeitende britische Journalistin indischer Abstammung, hat im Kurznachrichtendienst Twitter zur Ermordung des designierten US-Präsidenten Donald Trump aufgerufen.
„Es ist an der Zeit, den Präsidenten zu ermorden“, schrieb sie. Tausende empörte Leser forderten darauf die Geheimdienste, sich der Sache anzunehmen.
In den letzten Tagen werden regelmäßig Tweets veröffentlicht, in denen auf eine mögliche Lebensgefahr für Trump hingewiesen wird. Einige Leser begründen das mit folgender Gesetzmäßigkeit: Der 25. und der 35 Präsident (William McKinley und John Kennedy) seien getötet worden, Trump sei der 45. Präsident.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden 16-mal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen und dabei Artilleriegeschütze des Kalibers 152mm verwendet, die gemäß den Minsker Vereinbarungen von der Kontaktlinie abgezogen sein müssen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Nowoswanowka wurde Stachanow mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm und mit 120mm-Mörsern beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde achtmal beschossen. Das Feuer aus Richtung Popasnaja, Troizkoje und Nowoswanowka erfolgte mit 152mm-Artilleriegeschützen, 120mm-Mörsern und Schusswaffen.
Ebenfalls aus Richtung Troizkoje wurde mit 120mm-Mörsern und Schusswaffen das Gebiet von Weselogorowka beschossen.
Zweimal wurde Nishneje Losowoje aus Richtung Mironowskij mit Mörsern des Kalibers 120mm und 82mm beschossen.
Aus Richtung Luganskoje wurde Kalinowka mit 82mm-Mörsern beschossen.
Das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor haben die Kiewer Truppen zweimal aus Richtung Staniza Luganskaja mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 18:00 bis 1:30 Uhr hat die ukrainische Seite 198 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120 mm auf Trudowskije und Alexandrowka im Westen von Donezk, die Dörfer Spartak und Shabitschewo nördlich der Hauptstadt, die nördlichen Außenbezirke von Gorlowka, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja und die Dörfer Leninskoje und Sachanka im Süden des Landes abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Der Gesprächspartner der Agentur fügte hinzu, das von den Positionen des Gegners auch mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen wurde.
„In der Nacht wurde in Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf der Schewtschenko-Straße ein Haus beschädigt. Ein weiteres privates Wohnhaus wurde in einem anderen Teil des Petrowskij-Bezirks der Hauptstadt beschädigt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.

 

Lug-info.com: Beschuss von Brjanka, Zusammenfassung mehrerer Meldungen
Ein ziviler Einwohner wurde während eines Beschusses von Brjanka von Seiten der Kiewer Truppen verletzt, einige Bergleute sind aufgrund von Beschädigungen an einer Elektrounterstation am Bergwerk unter Tage blockiert, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„In Folge eines Artilleriebeschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurde ein ziviler Einwohner verletzt, mit mittelschweren Verletzungen wurde er in das Krankenhaus von Brjanka gebracht“, erläuterte die Verteidigungsbehörde.
„Es wurde eine Elektrounterstation im Gebiet von Krasnopolje in Brjanka beschädigt, dadurch wurde das in Betrieb befindliche örtliche Bergwerk vom Strom abgeschnitten. Unter Tage sind einige Menschen. Aber die Situation ist kontrollierbar, ihr Leben ist nicht bedroht. Es laufen Arbeiten zur Reparatur der Stromversorgung“, teilte die Volksmiliz mit.
„In Folge des Beschusses starb ein Mann, 1931 geb. Ein Brjanker, geb. 1987, wurde mit Splitterverletzungen der Augen in das städtische Krankenhaus eingeliefert“, teilte die Stadtverwaltung von Brjanka mit.
Die Stadtverwaltung teilte weiter mit, dass durch den Beschuss „eine Elektrounterstation und eine Gasleitung im Wohngebiet Krasnopolje beschädigt wurden, dadurch ist der Stadtteil „Molodjoshnyj“ ohne Strom, teilweise auch der vierte Stadtteil, die Wohngebiete Krasnopolje, Schachtjorskij, die Siedlungen Annenka, Wergulewka, Lomowatka“.
„Bis zur Beseitigung der Folgen befinden sich Bergarbeiter der Bergwerke „Wergelewskaja“ (41 Menschen) und „Lomowatskaja“ (vier Menschen) unter Tage“, teilte das Bürgermeisteramt mit.
Die Stadtverwaltung teilte mit, dass „zur Ausarbeitung eines Plans und zur Feststellung des Umfangs der Wiederaufbauarbeiten der Vorsitzende des Ministerrats der LVR Sergej Koslow sowie der Bürgermeister Nikolaj Morgunow vor Ort sind“.

 

De.sputniknews.com: Syrien: Moskau nennt Bedingungen für neue humanitäre Pausen in Aleppo.
Russlands Verteidigungsministerium ist bereit, die Möglichkeit neuer humanitärer Pausen zu prüfen, wenn die Uno ihre Bereitschaft zur Lieferung von Hilfsgütern nach Aleppo und zur Evakuierung der Bewohner bekräftigt.
Dies erklärte am Samstag der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.
Die Hauptbedingung für eine neue humanitäre Feuerpause in Aleppo muss ihm zufolge die Bereitschaft der UN-Mission in Syrien sein, die Lieferung von humanitärer Hilfe in die östlichen Stadtviertel und die Evakuierung der Kranken und Verletzten von dort zu organisieren.
„Die Erfahrung der früheren humanitären Pausen hat gezeigt, dass alle Beteuerungen der UN-Vertreter, Vorvereinbarungen mit den Kämpfern in Aleppo getroffen zu haben, einfach nur Worte waren“, so der Sprecher der Verteidigungsbehörde.
Wie Konaschenkow ergänzte, endeten alle Versuche von Fahrzeugen beliebiger Organisationen mit Hilfsgütern für die Bewohner von Aleppo, sich den humanitären Korridoren zu nähern, jedes Mal mit Beschuss von Seiten der Kämpfer. Zudem könnten die Fahrzeuge wegen der von den Terroristen verminten Straßen kaum durchkommen.
„Russlands Verteidigungsministerium ist bereit, jederzeit eine beliebige Möglichkeit für neue ‚humanitäre Pausen‘ zu prüfen, sobald die Vertreter der UN-Mission in Syrien offiziell ihre Bereitschaft und die Möglichkeit für die Lieferung von Hilfsgütern sowie für die Evakuierung kranker und verletzter friedlicher Bürger bekräftigt haben“, sagte Konaschenkow.

 

Dnr-online.ru: Trotz der andauernden Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte kontrollieren die Behörden und kommunalen Strukturen des Nowoasowskij-Bezirks die Situation vollständig. Dies berichtete bei einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij.
„Im Verlauf eines Monats gab es heftige Beschüsse. Es wurden mehr als 40 Häuser beschädigt. Es gibt Zerstörungen, direkte Treffer. Im Verlauf der letzten Woche wurden acht Häuser zerstört, sechs von ihnen vollständig. Jetzt laufen Wiederaufbauarbeiten. Von uns wurden die Stromversorgung und die Gasversorgung vollständig wieder repariert, die Anlieferung von Trinkwasser und Lebensmitteln wurde organisiert. Wir haben die Heizsaison gut begonnen, die Kindergärten und Schulen sind mit Kohle versorgt. Die Situation ist vollständig unter Kontrolle“, erklärte Anatolij Janowskij.

 

Dnr-online.ru: Die Situation in Gorlowka, das regelmäßig von Seiten der ukrainischen Streitkräfte beschossen wird, kommentierte in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister Iwan Prichodko.
„Die Situation verschlechtert sich merklich. Vor kurzem wurden 4 Häuser in Sajzewo zerstört. Ebenfalls wurde Oserjanowka und die Siedlung des Bergwerks 6/7 beschossen. Es wurde mit schweren Waffen geschossen. Auf diesem Hintergrund gelingt es uns trotzdem, soziale Fragen zu lösen. Unter Berücksichtigung, dass die Republik den Gorlowkern vollständig entgegenkommt, ist es uns gelungen, einige Fragen anzugehen, unter anderem den Wiederaufbau des zerstörten Wohnraums und die Frage der Übersiedler. Bis jetzt ist es uns gelungen, mehr als 100 Wohnungen vorzubereiten, die wir dem Ersatzwohnraum zugeordnet haben. Dies ist eine sehr große Unterstützung, die es uns erlaubt die Übersiedlung zu organisieren. Die Arbeit läuft planmäßig trotz der sich verstärkenden Beschüsse“, sagte Iwan Prichodko.

 

De.sputniknews.com: Russland liefert 900 Tonnen Hilfsgüter nach Nordkorea.
Russland hat etwa 900 Tonnen Hilfsgüter nach Nordkorea geschickt, wo im Sommer der Taifun Lionrock schwere Schäden verursacht hatte, berichtet das russische Katastrophenschutzministerium.
„Mit der Bahn wurden über 170 Tonnen Lebensmittel und mehr als 700 Tonnen Dieselkraftstoff nach Nordkorea geschickt“, so die Behörde.
Die Wagen mit der humanitären Hilfe sollen bereits die Grenze überquert haben und fahren zum Entladebahnhof in Rajin.
Ende August hatte der Taifun Lionrock starken Regen mit sich gebracht. Bei schweren Überschwemmungen in Nordkorea waren 138 Menschen ums Leben gekommen. 400 weitere wurden als vermisst gemeldet.

 

Lug-info.com: Beschuss von Brjanka, Teil 2 (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Elektrounterstation in Brjanka, die von den ukrainischen Truppen beschossen hat, wurde durch direkte Treffer von 152mm-Geschossen beschädigt. Dies teilte das Zivilschutzministerium der LVR mit….
„In der Folge von direkten Treffern von zwei 152mm-Artilleriegeschossen auf das Gebiet der Unterstation „Krasnopolje“ wurden durch Feuer und Splitter zwei Transformatoren beschädigt. Um 8:18 war das Feuer gelöscht“, teilte das Zivilschutzministerium mit.
„Die Stromversorgung ist in folgenden Ortschaften unterbrochen: Tschernuchino, Sorinsk, Krasnopolje, Komissarowka, Jelenowka, Annenka, Wergelewka, Lomowatka, Bajratschki, Zentralnyj, Sofijewka, Molodjoshnyj, Tscherwnyj, Prapo, Mius, Kruglik, Tschernuchinskaja. Insgesamt 21.061 Verbraucher“, teilte das Ministerium mit.
„Ohne Strom sind die Bergwerke „Werglewskaja“, „Lomowatskaja“ und „Nikanor-Nowaja““, teilte das Ministerium mit.
„Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte heimtückisch zugeschlagen, der Angriff zog sich über mehrere Stunden hin. Eine zentrale Elektrounterstation wurde zerstört, einige Siedlungen der Stadt Brjanka sowie Ortschaften im Perewalskij-Bezirk haben keinen Strom“, sagte der Bürgermeister von Brjanka Morgunow.
„Ich denke, dass sie versucht haben, die Unterstation zu beschädigen, die die halbe Stadt und alle Bergwerke versorgt. Andere Möglichkeiten sehe ich einfach nicht: hier gibt es keinerlei Militär, keine Militäreinheiten. Das ist ein Industriegebiet, einfach ein Industriegebiet“, sagte er.
„Die Situation ist stabil. Bis 14 Uhr haben wir vor, den Strom wieder in Gang zu bringen, Reservequellen werden herangezogen. Die Leitungen, die beschädigt sind, werden repariert und die Stadt wieder versorgt. Dies wird eine vorläufige Lösung sein. Parallel finden Arbeiten zur Reparatur des Transformators statt, der beschädigt wurde“, sagte Morgunow.
Um 14:30 Uhr meldet das Zivilschutzministerium, dass alle Bergleute an die Oberfläche gebracht wurden. Auch die Stromversorgung der Bergwerke funktioniert wieder.

https://youtu.be/LQx_zCHTnXY

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Anschläge in Moskau und St. Petersburg vereitelt: FSB nimmt Terrorgruppe fest.
Russlands Geheimdienst FSB hat die Handlungen einer interregionalen Terrorgruppierung unterbunden, die Anschläge unter Einsatz von Maschinengewehren und Sprengstoff auf belebten Plätzen in Moskau und St. Petersburg geplant hatte.
Nach FSB-Angaben bestand die zehn Mann starke Gruppe aus Bürgern zentralasiatischer Länder. Bei der Festnahme sollen vier große, selbstgebastelte Sprengsätze sowie Schusswaffen, Munition und Fernmeldemittel beschlagnahmt worden sein.

 

Dnr-news.com: Der SBU hat in Artjomowsk einen Installateur von Parabolantennen für das Empfangen russischer Fernsehsender verhaftet.
Die Kosten für das Anschließen der Satellitenanlagen zum Empfang russischer Sender betrugen, den Worten des Vertreters des SBU nach, 3000 Gruiwna.
Der Mann wurde während der Montage der Geräte in einem der Cafes von Artjomowsk verhaftet. Es wurde ein Strafverfahren nach Art. 361 des Strafgesetzbuches der Ukraine eröffnet.

 

De.sputniknews.com: Trump legt seine Pläne zu Syrien offen.
Laut Donald Trump sollte man in Syrien gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) kämpfen, anstatt zu versuchen, Staatschef Baschar al-Assad zu stürzen.
„Ich habe eine Sichtweise in Bezug auf die Situation in Syrien, die von der vieler anderer Menschen abweicht“, sagte Trump im Interview mit „The Wall Street Journal“.
Der frisch gewählte US-Staatschef schlug vor, den Kampf gegen den IS im Fokus zu behalten, und nicht die Versuche, al-Assad zu stürzen.
„Syrien führt Krieg gegen den IS, wir wollen den IS ebenfalls loswerden. Russland befindet sich derzeit in einem engen Bündnis mit Syrien. Und nun haben wir auch den Iran, der dank unseren Bemühungen immer stärker wird, und der ist auch Syriens Verbündeter“, betonte der Milliardär.
„Aktuell unterstützen wir die Rebellen gegen Syrien, wobei wir kein eindeutiges Verständnis dafür haben, wer diese Menschen sind. Sollten die USA Assad angreifen, wird dies zum Kampf gegen Russland führen“, so Trump.
In Syrien tobt seit 2011 ein Krieg, der laut Uno-Angaben bereits nahezu 300.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen die islamistischen Terrormilizen Daesh, al-Nusra-Front und andere, auch vom Westen unterstützte Rebellen gegenüber. Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 – auf offizielle Bitte der Regierung in Damaskus – Angriffe gegen Stellungen der Terroristen. In den vergangenen Monaten konnten die syrischen Truppen viele Gebiete von den Terroristen befreien, darunter auch das antike Palmyra. Russland hatte der US Army mehrmals gemeinsame Operationen gegen die Terroristen vorgeschlagen, bekam jedoch jedes Mal eine Absage.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurden durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) zwei ukrainische Soldaten getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurden durch Kampfhandlungen zwei ukrainische Soldaten getötet und noch zwei weitere verletzt. Wir sprechen den Familienangehörigen unser Beileid aus“, sagte Lysenko.

 

De.sputniknews.com: Die syrischen Regierungstruppen haben am Samstagmorgen die Stellungen der Kämpfer im Raum des Wohnviertels Raschidin, des letzten Vorpostens der Terrorgruppierungen in Westaleppo, unter präzisen Beschuss genommen. Dies berichtet der libanesische TV-Sender Al-Mayadeen.
Dem TV-Sender zufolge laufen derzeit heftige Gefechte zwischen syrischen Soldaten und Terroristen der islamistischen Gruppierung Dschaisch al-Fath (dazu gehören auch Al-Nusra-Kämpfer – Anm. d. Red.) am Rande von Raschidin. Gleichzeitig nahm die Armee die Terroristen unter Raketen- und Granatwerferbeschuss. Raschidin ist insofern von großer Bedeutung, da sich hier neben den Feuerstellungen auch die Lager und Kommandostellen der Terrorgruppierung befinden.
Zuvor war berichtet worden, dass die syrische Armee zusammen mit den Volkswehreinheiten die Kontrolle über das noch Ende Oktober von den Terroristen eroberte Wohnviertel Al-Assad im westlichen Stadtteil zurückgewonnen hatten. Dank gemeinsamer Bemühungen waren die Islamisten auch aus dem Dorf Minyan verdrängt worden.
Radikale Gruppierungen mit der Terrororganisation Al-Nusra Front an der Spitze hatten am 28. Oktober einen Versuch unternommen, die Blockade der östlichen Wohnviertel Aleppos, wo viele Terroristen eingekreist sind, zu durchbrechen. Bei dem Vormarsch war es den Kämpfern gelungen, den größten Teil des Wohnviertels Al-Assad zu besetzen und zur gleichnamigen Militärakademie vorzurücken. Die Assad-Armee konnte die Terroristen jedoch zurückschlagen und einen Teil des Wohnviertels befreien. Am darauffolgenden Tag konnte dann auch die zweite Offensive der Terroristen gestoppt werden.
Anfang dieser Woche hatte die syrische Armee das Wohnviertel Sektor 1070 und die Schule „Al Hikma“ zurückerobert, wo sich eine Kommandostelle der Terroristen befunden hatte.

https://youtu.be/kxwqcPf0k9E

 

Ukrinform: Die Situation im Raum der Dörfer Popasne und Stanyzja Luhanska habe sich wieder zugespitzt, sagte auf dem heutigen Briefing der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für die Antiterror-Operation (ATO), Oberst Andrij Lysenko.
„Im Laufe des gestrigen Tages setzte der Feind mehrmals leichte Waffen ein und nach dem Sonnenuntergang Mörser und Artillerie. Ukrainisches Militär eröffnete das Gegenfeuer“, sagte er.
„Angesichts der aggressiven Handlungen der Besatzer kann der Abzug der Waffen und Kräfte in Stanyzja Luhanska zunächst nicht erfolgen“, sagte der ATO-Sprecher.

 

De.sputniknews.com: Beim von den polnischen Nationalisten veranstalteten „Unabhängigkeitsmarsch“ in Warschau ist die ukrainische Nationalflagge in Brand gesetzt worden, berichten ukrainische Medien. Kiew verurteilt den Vorfall scharf und fordert von Polen Erklärungen.
Zehntausende Nationalisten marschieren am Unabhängigkeitstag durch Warschau Der Sprecher der ukrainischen Botschaft in Polen, Wassili Swaritsch, bezeichnete den Vorfall als „beschämende Handlung“, die die Symbole „eines souveränen und befreundeten Nachbarlandes“ beleidigt. Das sei ein Akt von Vandalismus. Die Beschuldigten sollten bestraft werden.
Medienberichten zufolge beabsichtigt die ukrainische Botschaft, eine offizielle Note an das polnische Außenministerium zu richten.
Am Freitag waren Zehntausende Menschen auf die Straßen Warschaus gegangen, um an einem Marsch anlässlich des polnischen Unabhängigkeitstages teilzunehmen. Der Umzug fand unter dem Motto „Polen ist die Bastion Europas“ statt. Die Menschen sollen den Anschluss der Westukraine und der litauischen Hauptstadt Vilnius an Polen gefordert haben.

https://youtu.be/ftuDCKiqmtk

 

Dnr-online.ru/youtube-Kanal des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR verschärft sich weiter.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 960 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei schoss der Gegner 101 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 332 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm ab. Außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Von den ukrainischen Terroristen Pantschenko, Brusow, Grusewitch, Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden folgende Ortschaften der Republik beschossen: Sajzewo, Lebjaschje, Oserjanowka, Gorlowka, Jasinowataja, Wasiljewka, Shabitschewo, Spartak, Jelenowka, Staromichajlowka, Alexandrowka, Grigorowka, Belaja Kamenka, Nowolaspa, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Durch Artillerie- und Mörserfeuer von den Positionen der ukrainischen Verbrecher wurden in Alexandrowka zweiWohnhäuser auf der Lesnitschestwo- und der Schewtschenko-Straße beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung der Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der Ortschaften:
– Primorskoje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von acht 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ bemerkt;
– Kalinowka, 12 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von vier 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ bemerkt;
– Sopino, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft einer Kompanie aus dem Regiment „Asow“ der Nationalgarde festgestellt;
Außerdem wurden von uns Flüge von sechs Drohnen des Gegners in Richtung Donezk und Mariupol festgestellt:
Ich möchte anmerken, dass die ukrainische Seite weiterhin Provokationen in den Gebieten der Kontroll- und Passierpunkte durchführt. Regelmäßige Beschüsse und unrechtmäßiges Festhalten der örtlichen Bevölkerung durch die ukrainischen Soldaten führt dazu, dass ein Teil der Bürger versucht, das Territorium der Republik in Umgebung der Passierpunkte zu erreichen, trotz der tödlichen Gefahr. So starb heute im Gebiet von Jelenowka beim Versuch, auf das Territorium der Republik zu kommen, in der Folge eines Beschusses der 16jährige Jugendliche Dmitrij Sergejewitsch Afonin, Einwohner von Wolnowacha.
In diesem Zusammenhang wende ich mich an die Einwohner der Ukraine, die in die DVR kommen wollen. Überqueren Sie die Grenze trotz der von der ukrainischen Seite geschaffenen Spannung nur über die offiziellen Passierpunkte. Die ukrainischen Strafsoldaten eröffnen das Feuer ohne Vorwarnung, auch wenn sie wissen, dass vor ihnen Frauen und Kinder sind.

 

De.sputniknews.com: Das Gorbunow-Flugzeugwerk in Kasan hat damit begonnen, die Schlüsseltechnologien für den Bau von strategischen Schwenkflügel-Überschall-Bombern Tupolew Tu-160 (NATO-Codename: Blackjack) wiederherzustellen, berichtet die Zeitung „Business Online“.
Demnach soll bereits der Zeitplan für wichtige Baugruppen des künftigen Flugzeugs unterzeichnet sein. „Business Online“ erinnert außerdem daran, dass das Werk in diesem März zwei Verträge über Hunderte Millionen Rubel für die Wiederherstellung der Ausrüstung für die Produktion der Tu-160 abgeschlossen habe, die bis Ende März 2017 in die Tat umgesetzt werden müssen.
Die Entscheidung, die Produktion der strategischen Fernbomber Tu-160 (in der Version Tu-160M2) wiederaufzunehmen, war 2015 bekannt geworden. Das Flugzeug soll eine neue Bordelektronik und eine Bewaffnung bekommen. Russlands Vize-Verteidigungsminister Juri Borissow erklärte, dass die Serienfertigung des Flugzeugs ab 2023 beginnen solle.
Die Tu-160 ist das schwerste Kampfflugzeug der Welt und steht im Dienst der russischen Luftwaffe. Erstmals waren diese Fernbomber im November 2015 während des russischen Syrien-Einsatzes in Aktion getreten. Sie hatten Marschflugkörper X-555 (der Modifikation X-55 mit konventionellem, nicht atomarem Sprengkopf) und X101 gegen Positionen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ abgefeuert und diese vernichtet.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Wochenrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Situation an der Kontaktlinie ist weiter angespannt.
„Im Zeitraum von 6. November bis 12. November haben die ukrainischen Truppen 54 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Artilleriegeschützen „Akazija“ des Kalibers 152mm, „Gwosdika“ des Kalibers 122mm, Mörsern des Kalibers 120 und 82mm, Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Insgesamt wurden auf das Territorium der Republik 639 Artillerie- und Mörsergeschosse abgeschossen“, teilte Anaschtschenko mit.
Von den Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen wurden die Positionen der Volksmiliz im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor, in den Gebieten von Dolgoje, Sheltoje, Weselogorowka, Kalinowka, Kalinowo, Almasnoje, Stachanow, Kalinowo-Borschtschewatoje, Logwinowo,Nishneje Losowoje beschossen.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf die Positionen der Volksmiliz der LVR gaben folgende Kriegsverbrecher, fanatischen Nationalisten, Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeur der 44. Artilleriebrigade Baranow; der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade Schewtschenko; der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade Iwanow“, sagte Anaschtschenko.
„Unsere Aufklärung verfügt über Informationen darüber, dass von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte die Stationierung verbotener Waffen entlang der Kontaktlinie verheimlicht wird“, berichtete er.
„So wurde im Zusammenhang mit der Arbeit der OSZE-Mission im Verantwortungsbereich des 1. Bataillons der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Popasnaja den Abteilungen der Brigade vom übergeordneten Stab die Anweisung gegeben, die Vertreter der Mission nicht zu den Stationierungsorten verbotener Waffen zu lassen“, teilte Anaschtschenko mit.
Die OSZE-Mission bestätigt in ihren täglichen Berichten die Fakten der Verletzung der Minsker Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen durch die ukrainische Seite.
„So wurde in dieser Woche in den Abzugsorten von den Vertretern der OSZE-Mission das Fehlen folgender Technik der ukrainischen Streitkräfte festgestellt: 3 Artilleriegeschütze „Akazija“ des Kalibers 152mm; 10 Haubitzen „Giazint-B“ des Kalibers 152mm; 5 Haubitzen „Msta-B“ des Kalibers 152mm; 4 Antipanzergeschützen MT-12 „Rapira“ des Kalibers 100mm; 4 Pnazer T-64 und T-72; 5 automatische Mörser „Wasilek“ des Kalibers 82mm“, teilte der Vertreter der Volksmiliz mit.
Er unterstrich, dass nach Informationen der Volksmiliz die in den Lagersorten fehlenden Waffen und Technik auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie konzentriert und getarnt sind.
„Mit diesen Waffen beschießen die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig unsere Positionen“, fügte der Oberst hinzu.
Außerdem bemerkte Anaschtschenko, dass die Aufklärung der Volksmiliz weiterhin Fälle von Verlagerungen von durch die Minsker Vereinbarungen verbotener Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie feststellt, in deren Folge die Gruppierungen der Kräfte des Gegners verstärkt wurden.
So wurde im Gebiet von Luganskoje die Stationierung von zwei Mörsern des Kalibers 82mm und Panzertechnik für die Deckung der Mörsermannschaft in einem Unterstand entdeckt, in Stschastje wurde die Ankunft einer Kolonne Panzertechnik mit acht Lastwagen mit Munition festgestellt.
„All diese Fakten bestätigen, dass die ukrainische Seite die Situation im Donbass nicht auf friedlichem Weg regeln will und alle Vereinbarungen der dreiseitigen Kontaktgruppe in Minsk ignoriert“, erklärte Anaschtschenko.
„Unsererseits will ich erklären, dass die Abteilungen der Volksmiliz der LVR nicht auf Provokationen reagieren, das „Regime der Ruhe“ und die Minsker Vereinbarungen beachten. Wir sind auf eine Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg ausgerichtet, aber im Fall einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Maßnahmen die von den Kiewer Banditen besetzen Gebiete zu befreien“, unterstrich Anaschtschenko.
„Es wurden neue Fälle von nicht kampfbedingten Verlusten in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte bekannt. Derzeit führt das Kommando der 54. Brigade administrative und strafrechtliche Ermittlungen bezüglich einer Schussverletzungen eines Soldaten der Brigade aufgrund unvorsichtigen Umgangs mit der Waffe im Zustand starker Betrunkenheit durch“, sagte Anaschtschenko.
Ebenfalls wird in den Abteilungen der 54. Brigade weiter Alkohol getrunken, wonach Auseinandersetzungen zwischen den Soldaten stattfinden. In der Folge eines solchen Vorfalls betragen die Verluste im 1. Bataillon der Brigade 3 Mann.
Anaschtschenko merkte an, dass in der Brigade interne Ermittlungen stattfinden.
„Beide Fälle werden sorgfältig vor dem übergeordneten Kommando verheimlicht“, sagte der Oberst.

 

De.sputniknews.com: „Wegen heldenhaften FSB-Majors“ – Ukraine verbietet deutschen Actionfilm.
Die ukrainische Staatsbehörde für Filmwesen (Goskino) hat ein Verbot gegen die Ausstrahlung des deutschen Films „Tschiller: Off Duty“ verhängt, berichtet der ukrainische Sender Westi.
Demnach erhielt die Film- und Fernsehgesellschaft Warner Bros. am 11. November eine Absage für die Ausstrahlung des neuen Films mit Til Schweiger in der Hauptrolle in der Ukraine.
Wie der Vize-Chef von Goskino, Sergei Neretin, gegenüber dem Sender sagte, gerät laut der Handlung die Tochter des Hauptdarstellers in Gefangenschaft und verliert dort eine Niere, die von Händlern nach Moskau verkauft wird. „Ein heldenhafter FSB-Major“ habe schließlich die Situation gerettet.
„Laut dem Gesetz sollen wir den Film ungeachtet seines Herkunftslandes verbieten. Wenn es dort die positive Gestalt eines russischen Geheimdienstmitarbeiters gibt, sollen wir ihn verbieten“, sagte Neretin.
Der neue Film wurde laut ihm in Deutschland, der Türkei und Russland gedreht.
In der Ukraine war 2014 ein Verbot gegen russische Filme verhängt worden. Laut der zentralen Behörde für Filmwesen erhielten über 400 russische Filme und Fernsehserien eine Absage für die Ausstellung von Filmverleih-Bescheinigungen, oder diese wurden zurückgenommen.

 

Dnr-online.ru: Im Jahr 2016 entwickelte sich neben der Metallindustrie und dem Maschinenbau auch eine ganze Reihe anderer Industrien der DVR, berichtete auf der Pressekonferenz der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij.
„Im Verlauf des Jahres 2016 ist eine Tendenz zum Anwachsen des Umsatzes der Chemie- und Pharmaindustrie zu beobachten. Insgesamt sind hier 56 Unternehmen tätig. Seit Beginn des Jahres beträgt der Gesamtumsatz dieses Bereichs 1 Mrd. Rubel.
Die Produktion von Baumaterialien ist ein Saisonbereich, im Zusammenhang damit ist über einige Monate hinweg ein unerhebliches Sinken des Umsatzes zu beobachten. Dabei muss gesagt werden, dass im Vergleich zu den Kennziffern des Jahres 2015 der Umsatz von Baumaterial sich auf das 6fache gesteigert hat. Insgesamt sind hier 55 Unternehmen aktiv. Der Umsatz betrug 550 Mio. Rubel.
Die Situation in der Leichtindustrie stabilisiert sich. In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 betrug der Umsatz der Unternehmen der Leichtindustrie 66 Mio. Rubel, was fünfmal mehr ist als im Jahr 2015. Hier sind 32 Unternehmen tätig.
Und schließlich entwickelt sich die Lebensmittelindustrie der Republik recht stabil, die mit allen Bereichen vertreten ist außer der Weiterverarbeitung und Konservierung von Kartoffeln, der Produktion von Malz und Zucker. Im Jahr 2016 sind hier 224 Wirtschaftssubjekte tätig. Der Umsatz im Lebensmittelbereich betrug 4 Mrd. Russische Rubel, was 2,6 Mal mehr ist als im Jahr 2015“, sagte Alexej Granowskij.

 

Ukrinform: Der ehemalige Botschafter der Vereinigten Staaten in Russland, Michael McFaul, twittert, dass er auf die Liste der Personen gesetzt worden sei, gegen die Russland die Sanktionen verhängt hatte.
„Es ist bestätigt, dass ich in den Sanktionslisten des Kremls bin und nicht nach Russland kommen kann“, teilte McFaul mit.
Er solle davon erfahren haben, als er versuchte ein russisches Visum zu bekommen.

 

Novorosinform.org: In Lugansk wurde das durch eine Detonation beschädigte Denkmal „Sterne des Sieges“ repariert
Die Biker des Motorradclubs „Nachtwölfe von Donezk“ haben das durch eine Explosion beschädigte Denkmal „Sterne des Sieges“ wieder vollständig repariertm berichtetet der Präsident des Motorradclubs Vilali Kischkinow („Prokuror“), heißt es bei LIZ. Zuvor war berichtet worden, dass Unbekannte in der Nacht vom 10. zum 11. November eine Sprengladung am Fuß des Denkmals gezündet hatten, durch die der Fuß des Monumentes beschädigt worden war.
„Wir haben alles repariert, verstärkt und noch eine Tafel angebracht, damit niemand vergisst, dass dieser Stern des Großen Sieges zu Ehren des 71. Jahrestages des Sieges über den deutschen Faschismus aufgestellt wurde“, sagte „Prokuror“.
„Wir haben es aus eigenen Kräften repariert, in Zusammenarbeit mit dem Oberhaupt der Stadtverwaltung Manolis Pilawow“, betonte er.

 

Abends:

 

Dan-news.info: Die Mehrheit der russischen Bürger meint, dass die Führung der DVR und der LVR ihre Kräfte in die Herstellung von Frieden im Donbass legt und Russland die DVR und LVR unterstützen muss. Davon zeugen die Ergebnisse einer Befragung im Auftrag des russischen Fonds „Gesellschaftliche Meinung“.
„Insgesamt sehen die Befragten in der Situation im Südosten der Ukraine am häufigsten weder Anzeichen von Verschlechterung noch von Verbesserung, aber mehr als ein Drittel meint, dass der Konflikt sich verschärft. Und während die russische Führung und die Führung der LVR und der DVR, mach Meinung der Befragten nach einer Festigung des Friedens in der Region strebt, so streben die Führung der Ukraine und die Vermittlerstaaten bei der Lösung des Konflikts nicht danach, meinen die Befragten“, heißt es in der Zusammenfassung der Forscher.
Die überwältigende Mehrheit der Befragten (77%) erklärte, dass der Minsker Maßnahmekomplex vom 12. Februar 2015 derzeit im Grunde nicht erfüllt wird. In dieser Gruppe von Befragten überwiegt die Auffassung (41%), dass Hauptgrund der entstandenen Situation die Position der Regierung der Ukraine ist, an zweiter Stelle (9%) wird als Grund für die Nichterfüllung von „Minsk-2“ die Position der USA und der Länder Europas, ihr feindliches Verhältnis zu Russland, genannt.
Insgesamt sind 65% der Befragten überzeugt, dass die Regierungen der DVR und der LVR zur Herstellung von Frieden streben, auf eine analoge Fragen bezüglich der Führung der Ukraine antwortete eine überwältigende Mehrheit der Befragten (76%) negativ.
Die Mehrheit der Befragten (68%) erklärten, dass Russland den Regierung und Streitkräften der Volksrepubliken Unterstützung leisten muss, wobei diese Kennzahl im Vergleich zum August 2016 merklich stieg, als sie 57% betrugt.
Besondere Aufmerksamkeit wurde bei der Befragung dem Mord am Helden der DVR Oberst Arsen Pawlow gewidmet, der am 16. Oktober in Donezk begangen wurde. Wie die Befragung zeigt, wissen in der einen oder anderen Weise 77 Prozent der Befragten von dieser Tragödie, wobei als wahrscheinlichste Auftraggeber des Mordes die ukrainische Regierung (25%) und die Spezialdienste der Ukraine (12%) genannt wurden.
Die Umfrage wurde am 11. November veröffentlicht, sie wurde telefonisch am 30. Oktober durchgeführt. Es wurden 1000 Einwohner der RF im Alter ab 18 Jahren aus 320 Städten und 160 Dörfern befragt.

 

Dnr-online.ru: Der Pressedienst des Staatssicherheitsministeriums der DVR teilt am 12.11. mit, dass am 11.11. in der Folge von operativen Fahndungsmaßnahmen des Staatssicherheitsministeriums der DVR in Donezk 6 aktive Mitglieder der ukrainischen nationalistischen Organisation „Misanthropic Division“ festgenommen wurden, deren Anführer zuvor die Verantwortung für den Mord an dem legendären Kommandeur der Abteilung „Sparta“ Arsen Pawlow, besser bekannt als Motorola, übernommen hatte.
Derzeit werden in Bezug auf die Festgenommenen operative Ermittlungsmaßnahmen durchgeführt, sie legen Geständnisse über die Umstände von terroristischen und extremistischen Verbrechen ab. Die Aktivisten der „Misanthropic Division“ haben Kontakte mit Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine unterhalten und Aufgaben des ukrainischen Spezialdienstes auf dem Territorium der Republik erfüllt.
Es wurde festgestellt, dass alle terroristischen und Diversionsaktionen in der DVR und LVR vom Sicherheitsdienst der Ukraine im Rahmen eines bestätigten operativen Plans durchgeführt werden, dessen Ziel die Aktivierung innerer Widersprüche zwischen den Führern der Republiken des Donbass, die Schaffung von Voraussetzungen und Bedingungen für gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen ihnen ist.
Das Staatssicherheitsministerium der Republik führt Maßnahmen zur Dokumentation der Rolle jedes der an den gesetzeswidrigen Aktivitäten Beteiligten durch, darunter auch der Versuche der Destabilisierung der Situation in der DVR und der LVR, die von ukrainischen Nationalisten im Auftrag des ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsdienstes der Ukraine, des Leiters des antiterroristischen Zentrums Generaloberst Witalij Malikow und des Leiters der Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Donezker Oblast Alexandr Kuz unternommen wurden.

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