Presseschau vom 11.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

av-zakharchenko.su: Erklärung des Oberhaupts des DVR Alexandr Sachartschenko über die Hintermänner und Organisatoren des Mordes an Arsen Pawlow (Motorola):
Am 16. Oktober dieses Jahres wurde ein heimtückischer Mord am Kommandeur des Bataillons „Sparta“ Arsen Pawlow (Motorola) begangen. DerTod ereilte „Motorola“ nicht auf dem Kampffeld, sondern in einem gewöhnlichen Wohnhaus, in dem friedliche Menschen leben. Aus reinem Zufall war niemand von den Nachbarn des Toten betroffen, es hätten Kinder und Frauen sein können.
Wie schon gesagt wurde, sind uns die Organisatoren des Verbrechens namentlich bekannt, zu ihnen gehören der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsdienstes der Ukraine Witalij Malikow (leitet die Diversions- und Terroraktivitäten im Donbass an), der Leiter der Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Donezker Oblast Alexandr Kuz, der Leiter der Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Lugansker Oblast Oleg Koslowskij und Vertreter der Führung des vereinigten Stabs des Sicherheitsdienstes der Ukraine in der Zone der Durchführung der sogenannten Antiterroroperation (wir verfügen über eine Liste).
Derzeit haben die genannten Personen, die eine gerechte Vergeltung fürchten, ihre persönliche Wache verstärkt – ihre eigene und die ihrer Familien. Nach unseren Informationen, wurde ihre Wache durch Mitarbeiter des Zentrums für Spezialoperationen „A“ („Alpha“) des ukrainischen Spezialdienstes verstärkt.
Die genannten Maßnahmen zeugen von der Beunruhigung der Führer des militärischen Blocks der Ukraine bezüglich unserer Rache für den getöteten Genossen. Wie man im Volk sagt: „Getroffene Hunde bellen!“. Wenn sie nicht beteiligt wären, hätten sie keine Angst!
So sollen sie wissen – wir haben vor adäquat zu antworten. Und wenn dabei sich in ihrer Nähe befindliche Freunde, Verwandte leiden, liegt die gesamte Verantwortung dafür bei denen, die den Mord an unseren Kampfgenossen organisiert und durchgeführt haben.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden viermal den Passierpunkt über die Abgrenzungslinie im Gebiet von Staniza Luganskaja beschossen. Dies teilte die Volksmiliz der LVR mit.
Das Feuer auf das Gebiet des Passierpunkts erfolgte mit Schusswaffen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Die Behörden von Jasinowataja planen, bis Ende des Jahres die Wasserversorgung im frontnahen Dorf Wesjoloje, das in der Nähe des Flughafens der Hauptstadt liegt, vollständig wieder in Ordnung zu bringen. Dies teilte der stellvertretende Bürgermeister Wladimir Lebedew mit.
„Spezialisten unserer städtischen Wasserwerke haben mit der Inspektion der Wasserversorgungssysteme des Dorfes Wesjoloje begonnen. Sehr bald wird es ein klares Bild geben und der Umfang der Arbeiten bekannt sein. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Teil der Verbraucher schon Ende dieses Monats an die Wasserversorgung angeschlossen wird. Vollständig wird die Wasserversorgung des Dorfes nach unseren Plänen im Verlauf von höchstens zwei Monaten in Ordnung gebracht, das heißt zum Ende des Jahres“, sagte der stellvertretende Bürgermeister.
Lebedew fügte hinzu, dass die Behörden gleichzeitig eine Inspektion der beschädigten und zerstörten Häuser durchführen. Danach werden die Häuser entsprechend der Ergebnisse in die dritte Wiederaufbauetappe aufgenommen.
Zuvor wurde mitgeteilt, dass die Mitarbeiter des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ das erste Mal seit zwei Jahren Wesjoloje an die Gasversorgung angeschlossen haben.
In den Jahren 2014-2015 wurden durch Artilleriebeschüsse der ukrainischen Seite 90 Prozent der Häuser in Wesjoloje beschädigt und ein großer Teil der Infrastruktur zerstört.

 

Dan-news.info: „Von 18 Uhr bis Mitternacht hat die ukrainische Seite Trudowskije, Alexandrowka und Staromichajlowka im Westen von Donezk beschossen, ebenfalls beschoss der Gegner das Gewerbegebiet bei Jasinowataja. Von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte wurden 183 Artilleriegranaten des Kalibers 122mm und Mörsergranaten der Kaliber 82 bzw. 120mm abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle haben die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte neben schweren Waffen und Mörsern auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.  Informationen über Verletzte und Zerstörungen werden noch geprüft.

 

De.sputniknews.com: Mitglieder der Terrormiliz „Islamischer Staat“ haben innerhalb von zwei Tagen mindestens 60 Zivilisten im irakischen Mossul hingerichtet, wie das UN-Flüchtlingswerk UNHCR am Freitag mitteilt.
Nach Angaben der Behörde haben die IS-Extremisten am Dienstag „40 Zivilisten in Mossul wegen Mithilfe für die Sicherheitsdienste des Irak“ exekutiert. Am selben Tag sei ein Mensch auf Beschluss des so genannten „Gerichts“ wegen Handynutzung öffentlich hingerichtet worden, so UNHCR. Am Mittwochabend wurden weitere 20 Zivilisten im Norden von Mossul vom IS getötet.

 

Ukrinform: Bei einem Beschuss der Armeestellungen in der Region Luhansk ist ein ukrainischer Soldat getötet worden. Weitere zwei Soldaten wurden verletzt, teilte Chef der militärisch-zivilen Administration Luhansk, Juri Harbuz, mit.
„Der Feind begann Angriffe auf Häuser von friedlichen Einwohnern in Popasna. Gestern beschoss man Menschen auf dem Kontrollposten „Stanyzja Luhanska“. Heute ist ein ukrainischer Soldat beim Beschuss ums Leben gekommen, zwei wurden verletzt. Unsere Soldaten erwiderten das Feuer nicht, so zeigen wir unseren Willen zum Frieden“, zitiert die Pressestelle der Administration Juri Harbuz.

 

Dnr-online.ru: Einer der wichtigsten Industriebereiche der DVR ist der Maschinenbau, berichtete der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij auf der gestrigen Pressekonferenz.
„Die Hauptrichtungen der Maschinenbauunternehmen der Republik sind die Produktion von Bergbauausrüstung sowie Ausrüstung für die Metallindustrie, die Eisenbahn, das Bauwesen und die Landwirtschaft. In Folge der Kämpfe 2014-2015 erfolgte ein wesentlicher Rückgang der Produktion. In den ersten neun Monaten 2016 betrug der Gesamtumsatz im Maschinenbau etwa 2 Mrd. Russische Rubel. Zwei Drittel der Produktion geht in den Export“, sagte er.
Außerdem zählte der Minister die wichtigsten Maschinenbauunternehmen auf, die in staatliches Eigentum übergegangen sind. „Nach einem zweijährigen Stopp hat das staatliche Unternehmen „Maschinenbauwerk ITRAS“ seine Arbeit wieder aufgenommen. Es stabilisiert sich auch die Lage im staatlichen Unternehmen „Donezkgormasch“. Das Unternehmen ist mit Verträgen versorgt, es wurden Vereinbarungen zur Produktion und Lieferung von Bergbauausrüstung für 16 Mio. Rubel abgeschlossen. Ebenfalls ist geplant, „Donezkgormasch“ zu einem Projekt zum Bau von Transportbändern in Sachalin (RF) heranzuziehen. Im September 2016 wurde in der Republik die Produktion von Haushaltselektrogeräten wieder aufgenommen, die Fabrik für Kühltechnik „Donfrost“ (ehemalige Firma „Nord“) nahm ihren Betrieb wieder auf“, berichtete Alexej Granowskij.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Malta fällt westlicher Propaganda zum Opfer – russisches Außenamt.
Malta ist Opfer der Informationspropaganda des Westens geworden, indem es einer Gruppe russischer Kriegsschiffe das Nachtanken verweigerte. Dies erklärte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
„Die Länder, denen eine eigene Haltung zur jeweiligen Situation und eine unabhängige Außenpolitik fehlen, lesen diesen Informations-Code ab und praktizieren offenbar eine Selbstzensur und geben nicht sosehr dem Druck von außen nach, sondern orientieren sich vielmehr an Medienpublikationen – nach dem Prinzip: Wenn nur nichts passiert“, so die Sprecherin.
Maltas Außenminister George Vella „hat mehrmals öffentlich erklärt, dass diese Entscheidung selbstständig, ohne jeglichen Druck von außen und in Anlehnung an die Ziele getroffen wurde“, die das maltesische Militär verfolge, so Sacharowa.
„Das maltesische Außenministerium ist der Meinung, dass die russische Kriegsmaschinerie in Syrien Gräueltaten, vor allem gegen Frauen und Kinder, begehe“, so die Sprecherin.
„Womit sich Russland in Syrien beschäftigt, ist kein Geheimnis. Wir erstatten regelmäßig ausführliche Berichte darüber – im Unterschied zur westlichen Koalition“, betonte Sacharowa.
Wie Maltas Außenminister im Oktober in einem Interview für die „Times of Malta“ sagte, ist der russischen Schiffsgruppe unter Führung des schweren Flugzeugkreuzers „Admiral Kusnezow“ die Möglichkeit zum Tanken verwehrt.

 

Lug-info.com: Sprengstoffanschlag auf ein Denkmal in Lugansk (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Unbekannte haben eine Sprecheinrichtung am Denkmal „Stern des Sieges“, das an einer Überführung am Bahnhof von Lugansk steht, zur Explosion gebracht.
Durch die Explosion in der Nacht vom 10. auf den 11. November wurde der Fuß der Metallkonstruktion beschädigt.
Der „Stern des Sieges“ wurde am 14.Mai 2016 eingeweiht. Es wurde von Mitgliedern des Lugansker Motorradclubs „Nachtwölfe. Donbass“ mit Unterstützung der Stadtverwaltung aufgebaut. Das Denkmal ist ein roter Stern auf einem 11 Meter hohen Pfeiler. Die Gesamthöhe des Denkmals, das von den Motorradfahrern zum Tag des Sieges aufgebaut wurde, beträgt 20 Meter.
„Die Sprengung wurde mit einer Sprengeinrichtung mit einer Sprengkraft von 2-3kg TNT-Äquivalent durchgeführt. Vor Ort arbeitet eine operative Ermittlungsgruppe des Staatssicherheitsministeriums und des Innenministeriums der LVR“, teilte das Staatssicherheitsministerium mit.
„Nach vorläufigen Informationen wurde die Aktion von einer ukrainischen Agentur im Zusammenhang mit der Festnahme der Anführung einer Fangruppierung des ukrainischen Fußballclubs „Sarja-Ultras schwarz-weiß“ durchgeführt“, teilte das Ministerium weiter mit.
„Wir erinnern daran, dass der Auftrag zur Sprengung des Denkmals „Sie kämpften für die Heimat“ in Lugansk von Mitarbeitern der Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine an Mitglieder der Neonazi-Gruppierung „Sarja- Ultras schwarz-weiß“ übergeben wurde“, die von Mitarbeitern des Staatssicherheitsministeriums festgenommen wurden“, teilte das Ministerium weiter mit.
Der Vorsitzende des Motorradclubs Witalij Kischkinow erklärte, dass „dies ein Anschlag auf unseren gemeinsamen Sieg, der von unseren Großvätern im Jahr 1945 errungen wurde, ist. Dieses Symbol ist mit dem großen Land verbunden, das den Faschismus und Nazismus besiegt hat. Es ist ein Symbol dafür, dass wir unter einer Fahne des Sieges vereint sind, deren Symbol der Stern ist“, fügte er hinzu.
Er versprach, dass das Denkmal innerhalb des nächsten Tages wieder in Ordnung gebracht wird.
„Ich meine, dass sie nur gegen Denkmäler kämpfen können und der Unterschied besteht darin, dass sie Denkmäler zerstören und wir sie wieder aufbauen und neue errichten. Sie zertrampeln die Gräber ihrer Vorfahren und wir schmücken sie mit Blumen. Darin liegt unser Unterschied“, unterstrich der Vorsitzende des Motorradsclubs.

 

De.sputniknews.com: Medien entdecken nicht deklarierte spanische Villa Poroschenkos.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko besitzt eine Villa in Südspanien, deren Wert auf vier Millionen Euro geschätzt wird, wie der ukrainische Fernsehsender „UA: Der Erste“ und „Radio Swoboda“ jüngst herausgefunden haben.
Poroschenko habe diese Immobilie in seiner Einkommenserklärung jedoch nicht angegeben. Die Villa, die sich laut Medien in der Nähe des Kurorts Marbella befindet, sei offiziell auf die spanische Firma Feruvita SL registriert, die ebenfalls Poroschenko gehört. Feruvita SL soll das Grundstück 2008 erworben haben.
Die Fläche des 1993 gebauten zweistöckigen Hauses betrage 1254 Quadratmeter. Auf dem Gelände von 0,26 Hektar befinde sich auch ein Schwimmbecken.
Zuvor hatte Poroschenko seine Einkommenserklärung für das Jahr 2015 vorgelegt. Darin sei aber kein Eintrag über die spanische Villa zu sehen. Der ukrainische Staatschef behauptet Medien zufolge, er habe sein ganzes bewegliches Vermögen und Immobilien noch vor seiner Präsidentschaft erworben.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
„Von uns wurde festgestellt, dass die ukrainischen Streitkräfte die Aufklärung mit Drohnen entlang der gesamten Kontaktlinie aktiviert haben, was durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist“, sagte Marotschko.
„Ebenfalls wurde eine mobile Funkkampfgruppe im Verantwortungsbereich der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte entdeckt“, fügte der Vertreter der Volksmilz hinzu.
Er erinnerte daran, dass am Morgen des 10. November die ukrainischen Truppen mehr als zweieinhalb Stunden lang den Passierpunkt „Staniza Luganskaja“ beschossen haben, während sich dort friedliche Einwohner befanden.
Der Vertreter der Volksmiliz merkte an, dass die genannten Fakten davon zeugen, dass „die kriminelle ukrainische Militärführung nicht die Absicht hat, die erreichten Vereinbarungen über das Regime der Feuereinstellung einzuhalten, sondern im Gegenteil alles für eine weitere Eskalation des Konflikts im Südosten der Ukraine tut“.
„Ich will unsererseits erklären, dass wir zu einer Lösung des Konflikts im Donbass auf friedlichem Weg bereit sind und die Minsker Vereinbarungen genau einhalten. Aber Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite und einer Verschärfung der Lage behält sich die Volksmiliz der LVR das Recht vor, mit entschiedenen Handlungen das von den Kiewer Banditen besetzte Territorium zu befreien“, unterstrich Marotschko.

 

De.sputniknews.com: EU: Schnell die Sanktionen verlängern – bevor Trump sie lockert.
Die Europäische Union wird die Anti-Russland-Sanktionen im Dezember möglicherweise verlängern, auch wenn Trump sie nach seinem Amtsantritt lockern könnte, schreibt „The Financial Times“ unter Berufung auf europäische Diplomatenkreise.
Die EU-Außenminister treffen sich am Sonntag zu einem Arbeitsdinner, um laut der Zeitung über mögliche Reaktionen zu beraten für den Fall, dass Donald Trump seine Wahlkampfrhetorik in die Tat umsetzen sollte.
Das Erreichen einer gemeinsamen politischen Position bis zu Trumps Amtsantritt sicherzustellen, sei das Ziel des Ministertreffens, schreibt das Wirtschaftsblatt unter Berufung auf einen Insider.
„Er muss klar wissen, was genau wir von ihm erwarten“, so der Diplomat laut „Financial Times“.
Die europäischen Außenminister stehen vor der Frage, was zu tun sei, sollten Trumps Versuche, mit Putin zusammenzuarbeiten, zu einer Lockerung der US-Sanktionen führen und einige EU-Mitglieder dazu veranlassen, zu einer ähnlichen Lockerung in Europa aufzurufen. Jedwede Kursänderung der USA könne sich auf die Einheit der Mitgliedsländer in der Ukraine-Frage auswirken, betont der Diplomat. Eine weitere Frage, die die Minister bewege: Was passiert, falls Trump den iranischen Atom-Deal aufkündigt?
Die Nachrichtenagentur „Reuters“ hat jüngst unter Berufung auf fünf Insider aus den Diplomatenkreisen der EU berichtet, dass die Europäische Union die Anti-Russland-Sanktionen im Dezember wahrscheinlich verlängern wird – aus Angst, die US-amerikanische Russland-Politik könne sich nach Trumps Inauguration am 20. Januar ändern. „Wer weiß, wohin Trump uns nach seinem Amtsantritt führt? Das kann alles viel schwerer werden“, zitiert die Nachrichtenagentur einen EU-Diplomaten.
Laut Financial Times werden Deutschland und Frankreich auf der Verlängerung der Sanktionen im Dezember bestehen – Italien, Griechenland und Ungarn würden sich für eine Lockerung einsetzen. Ein Abgeordneter der Opposition hat nach Trumps Wahlsieg eine Initiative zur Abschaffung der Sanktionen ins belgische Parlament eingebracht, wie Medien berichteten.

 

Ukrinform: SBU: Russland plant Operation zur Destabilisierung der Ukraine.
Russland plant eine Operation zur Destabilisierung der Lage in der Ukraine. Ziel der Operation ist Neuwahl des Parlaments, erklärte Chef eines Departements des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Anatoli Dublyk, vor der Presse in Kiew.
„Russland plant in der Ukraine Provokationen mit dem Ziel, die vorgezogenen Parlamentswahlen durchzuführen. Die Operation mit dem Decknamen „Schatun“ soll am 15. November beginnen und sieht einer Reihe von massenhaften Protestaktionen bis zum 25. November vor“, sagte Dublyk. Der SBU hätte in Kooperation mit dem Außennachrichtendienst der Ukraine die Information über diese Pläne erhalten. Die Information entspreche im Großen und Ganzen dem so genannten Maßnahmenplan „Schatun“ aus dem E-Mail-Konto vom Putins Berater Wladislaw Surkow.
Der Start der Operation sei nach Angaben vom SBU für den 15. November geplant. Sie solle mit einer landesweiten Protestaktion der Bankenanleger beginnen. Ab 17. November sollte dann die Erhöhung von Kommunaltarifen in den Fokus der Protestaktionen rücken. Das sollte zur Blockade der Regierungsstrukturen und zur Erweiterung der Forderungen an die Regierung führen. So wolle Russland die Neuwahl des Parlaments erzwingen, damit prorussische Kräfte an die Macht kommen würden.

 

De.sputniknews.com: Aleppo: Russische Militärs entdecken C-Waffen-Geschoss der Terroristen.
Die russischen ABC-Truppen haben Beweise dafür gefunden, dass Terroristen C-Waffen in der syrischen Provinz Aleppo eingesetzt haben. Sputnik zeigt, wie die Militärs einen vermutlich mit Giftstoff gefüllten Blindgänger entschärfen.
„Alle Analyseergebnisse von Bodenproben und Munitionssplittern, die die Anwendung chemischer Waffen durch Kämpfer in Aleppo beweisen, werden ordnungsgemäß der Organisation für das Verbot chemischer Waffen übergeben werden“, wie Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, am Freitag mitteilte. Er rief die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) dazu auf, unverzüglich auch eigene Experten nach Aleppo zu entsenden.

https://youtu.be/bGpI-4HvfSw

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums des DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Guten Tag! In der letzten Woche, vom 5. bis 11. November, waren die grundlegenden Anstrengungen in den Truppenteilen und Abteilungen der Volksmiliz der DVR auf Maßnahmen zur Aufrechterhaltung einer hohen Kampfbereitschaft, zum Übergang der Waffen und Militärtechnik auf den Winter und zur Vorbereitung der neuen Ausbildungsperiode gerichtet. Außerdem hat die Volksmiliz der DVR das Rehabilitationszentrum für Kinder mit Behinderung in Gorlowka mit Medikamenten und Schulmaterial unterstützt.
Die Situation an der Kontaktlinie in der DVR bleibt angespannt. Im Verlauf der Woche haben die ukrainischen Kämpfer wie zuvor aktiv von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen verwendet.
Insgesamt haben die ukrainischen Straftruppen in der letzten Woche 5118-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Darunter wurde 3244-mal das Territorium der Republik mit Artillerie, Panzergeschützen und Mörsern beschossen.
Es wurden 23 Ortschaften der Republik von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkim aus beschossen, von den Positionen der Artilleriebrigaden Pantschenkos und Brusows wurde aktiv Artillerie des Kalibers 152mm verwendet.
Durch die Hand der ukrainischen Terroristen wurden zwei zivile Einwohner verletzt, es wurden 57 Häuser in den Ortschaften Oktjabrj, Kulikowo, Sachanka, Dokutschajewsk, Jelenowka, Sajzewo, Jasnoje sowie in den Bezirken Kiewskij und Petrowskij von Donezk beschädigt. Die ukrainischen Verbrecher stört selbst die Anwesenheit von OSZE-Beobachtern nicht. Am 9. November beschossen die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte mit verbotenen Waffen Oktjabrj im Nowoasowskij-Bezirk, was von einer OSZE-Patrouille registriert wurde, die während einer Inspektion unter Beschuss geriet. In diesem Zusammenhang möchte ich mich an die Mitarbeiter der OSZE wenden, dass sie in ihren Berichten die Verbrechen der ukrainischen Truppen festhalten und nicht nur darüber mit der Presse in einer Videoaufnahme sprechen.
Im Verlauf der Woche wurden die zielgerichteten Beschüsse von lebenswichtigen Infrastrukturobjekten der Republik fortgesetzt. So wurde am 7. November im Laufe eines Mörserbeschusses eine Stromleitung unterbrochen, dadurch waren mehr als 70 Wohnhäuser in Sachanka ohne Strom. Außerdem haben im Jasinowataja-Bezirk Spezialoperationskräfte der Ukraine aktiv Funkstöranlagen zur Störung des Mobilfunknetzes genutzt und so versucht, die Verbindung mit Notfalldiensten, darunter Feuerwehr und Krankenwagen zu blockieren. Wegen eines Mörserbeschusses des Südens der Republik von den Positionen des Kämpfers Deljatizkij aus wurde in sechs Ortschaften die Stromversorgung unterbrochen.
Es wurden neue Objekte der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die von unseren Abteilungen im Fall eines Übergangs des Gegners zum Angriff vernichtet werden:
– in Richtung Gorlowka – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie 122m-Haubitzen D-30, eine mechanisierte Kompanie und zwei Kompanien des „Rechten Sektors“;
– in Richtung Donezk – eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, ein Zug 120mm-Mörser, eine mechanisierte Kompanie, ein Bataillon und eine Kompanie aus dem „Rechten Sektor“;
– in Richtung Mariupol – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, zwei Züge 120 und 82mm-Mörser und ein Panzerkompanie.
Die Konzentration von durch die Minsker Vereinbarungen verbotenen schweren Waffen an der Kontaktlinie führen die ukrainischen Kämpfer auch auf Grundlage von Waffen durch, die sich in den Abzugs- und Lagerorten befinden sollten. Im Verlauf der letzten Woche haben die Vertreter der OSZE-Mission das Fehlen 145 Einheiten schwerer Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
Außerdem wurde von uns ein weiterer Fall von Stationierung von Personal nationalistischer Abteilungen der Ukraine in sozial wichtigen Objekten festgestellt. Im Ort Keramik sind in einer Schule hundert Nationalisten des „Rechten Sektors“ einquartiert. Auf Grundlage dieses und weiterer Fakten kann der Schluss gezogen werden, dass das ukrainische Kommando zielgerichtet nationalistische Abteilungen in Ortschaften zur Kontrolle und Einschüchterung örtlicher Einwohner stationiert und dabei den Unterricht für die Kinder unterbricht.
Die Koordination der Volksmiliz der DVR hat eine Untersuchung zum Artilleriebeschuss von Makejewka von Seiten der ukrainischen Streitkräfte am 27. Oktober 2016, der zu Tod und Verletzung friedlicher Einwohner geführt hat, durchgeführt.
Die Untersuchung der vorliegenden Fakten hat ergeben:
Auf Makejewka wurden 8 Geschosse des Kalibers 152mm und 32 Geschosse des Kalibers 122mm abgefeuert. Die Korrektur des Artilleriefeuers erfolgte mit Hilfe der Drohne, die sich vor Ihnen befindet und die von unseren Abteilungen abgeschossen wurde. Die Untersuchung der Explosionskrater und der beschädigten Objekte zeigt, dass das Feuer mit Artilleriesystemen mit einer steilen Flugbahn von versteckten Feuerpositionen mit einem Fallwinkel der Geschosse von mindestens 25 Grad, bei einem Azimut 320-300 auf Objekte auf der Kokkinaki-Straße, auf der Straße der Helden von Stalingrad erfolgt (und mit einem Azimut 300-310 auf Objekte des Stadtteils Stroitel).
Die Analyse der Anwendung der Artilleriesysteme der ukrainischen Streitkräfte hat gezeigt, dass die Artillerieabteilungen des Gegners Objekte beschießen können, die sich in einer Entfernung von mehr als 12 km befinden (für 122mm-Artilleriesysteme 15 km, für 152mm-Systeme 24 km).
Ausgehend von der maximalen Schussweite der Artilleriesysteme der ukrainischen Streitkräfte und der wahrscheinlichen Schussrichtung sind die wahrscheinlichsten Gebiete der für Feuerpositionen:
– für eine Haubitzenbatterie der 55. Artilleriebrigade – der nördliche Rand von Awdejewka;
– für eine Haubitzenbatterie der 58. Panzergrenadierbrigade – Krutaja Balka.
Dabei beträgt die Schussweite auf den Stadtteil Stroitel 14-21 km, auf die Kokkinaki-Straße und die Straße der Helden von Stalingrad 12-20 km.
Eine technische Bewertung des Gebietes hat gezeigt, dass das wahrscheinlichste Gebiet für die Stationierung der Feuerstellungen für Artillerie und für den Ursprung des Feuers das Gebiet von Krutaja Balka, der nordöstliche Rand von Awdejewka, Kamenka ist, was mit den Gebiet der Feuerstellungen der genannten Batterien der ukrainischen Streitkräfte zusammenfällt und sich in einer Entfernung von mehr als 10 km vom Einschlagsort der Artilleriemunition befindet, aber auch in einer Entfernung von mehr als 3 km von der Kontaktlinie, was die Sicherheit der Artillerieabteilungen garantiert.
In diesem Zusammenhang wurde von uns ein Brief erstellt und an die OSZE-Mission übergeben, mit der Bitte, die Stationierung von verbotenen Waffen, die nicht in den Abzugsorten nicht vermerkt sind, in der Nähe der Kontaktlinie festzuhalten. Außerdem wurde in Bezug auf die Kommandeure der 72. mechanisierten Brigade, der 58. Panzergrenadierbrigade und der 55. Artilleriebrigade Sokolow, Drapatyj und Brusow eine Beweisbasis der von ihnen begangenen Verbrechen vorbereitet, um gegen sie Strafverfahren aufzunehmen. Ebenfalls wurde eine Arbeitsgruppe zur Sammlung von Beweisen von Verbrechen der ukrainischen Truppen in Bezug auf die Einwohner des Donbass gebildet, um sich an einen internationalen Gerichtshof zu wenden.
Solche großflächigen Verbrechen der ukrainischen Truppen, die Opfer unter der Zivilbevölkerung der DVR mit sich bringen, sind auf die Destabilisierung der Situation in der Region und ein Scheitern der Minsker Vereinbarungen gerichtet. Die ukrainische Seite ist nicht an einer friedlichen Lösung des Konflikts im Donbass interessiert und führt Provokationen mit dem Ziel der Wiederaufnahme der Kämpfe, des Scheiterns des politischen Prozesses der friedlichen Regelung und des Verhinderns der Durchführung von Wahlen in der DVR durch.
Von unserer Seite werden die Forderungen der Minsker Vereinbarungen in vollem Umfang erfüllt. Aber im Fall der Entfachung einer Aggression gegen unsere Republik durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sind wir bereit, dem Gegner angemessen Widerstand zu leisten.

 

De.sputniknews.com: Die syrische Armee hat am Freitag einen wichtigen Stützpunkt der Terroristen unweit von Damaskus umstellt. Es handelt sich um die Siedlung Khan el-Sheikh 26 Kilometer südwestlich der Hauptstadt, berichtete der libanesische TV-Sender Al-Manar.
Die Siedlung galt seit langem als eine Hochburg der Terrormiliz Fatah al-Scham (vormals Dschebhat an-Nusra). Den Angaben zufolge besetzten die syrischen Soldaten wichtige Höhen östlich von Khan el-Sheikh und schnitten den Terroristen alle Fluchtwege in Richtung der jordanischen Grenze ab.
Die eingekesselten Terroristen leisten erbitterten Widerstand, nehmen aber schwere Verluste hin. Die syrische Armee setzt unter anderem Artillerie ein und fliegt Bombenangriffe auf Positionen der Terroristen.
Beim Versuch eines Durchbruchs setzten die Terroristen ein mit Sprengstoff gespicktes Auto ein. Der Versuch scheiterte, nachdem der Kamikaze-Fahrer von den Soldaten getötet wurde.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien war im März 2011 ausgebrochen. Gegen die Regierungstruppen kämpfen diverse bewaffnete Gruppierungen. Nach UN-Angaben kamen bislang rund 300.000 Syrer ums Leben. Das Institut für Orientkunde der Russischen Akademie der Wissenschaften gab die Zahl von 105.000 Todesopfern an. Dabei beriefen sich seine Experten auf Angaben des Syrischen Statistikamtes.

 

Dnr-online.ru: Die Behörden von Jasinowatja lösen aktiv soziale Fragen der Einwohner der Dörfer, die am meisten durch die Kämpfe gelitten haben. Dies berichtete in einem Interview mit der offiziellen Seite der DVR der Bürgermeister Oleg Morgun:
„Die Situation ist recht ernst. Zum Glück gibt es keine Zerstörungen und Opfer, aber wir hören täglich Beschüsse. Was die sozialen Fragen betrifft, so gibt es bei uns Ortschaften, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen – das sind Wesjoloje und Spartak. Dort leben die Menschen ohne Storm und Wasser. Nach Spartak haben wir Kohle für die Heizung gebracht, die Menschen haben mit befristeten Arbeiten begonnen, bringen alles in Ordnung. Die Fragen der Wasserversorgung werden gelöst, dafür gibt es einen Mechanismus. Die Infrastruktur wird in Ordnung gebracht, wir bauen die Versorgung wieder auf, die durch die Beschüsse zerstört wurde. Insgesamt leben in diesen Orten 100 Menschen. Dennoch legen wir alle Anstrengungen darein, dass sie bequem leben. Nach Spartak kommen mobile Verkaufsstellen, um alle mit erschwinglichen Lebensmitteln zu versorgen. Jetzt lösen wir das Problem der Stromversorgung usw.“, sagte Oleg Morgun.

 

Ukrinform: Gleichzeitig mit der Destabilisierung der inneren Lage will Moskau auch die Lage an der Front in der Ostukraine verschärfen, erklärte Chef eines Departements des Sicherheitsdienstes der Ukraine, Anatoli Dubowyk, vor der Presse in Kiew.
Es handele sich laut Dyblyk um eine Erhöhung der Spannungen, eine Intensivierung der Angriffe, um lokale Gefechte. Ziel sei die ukrainische Staatsführung in die Ecke zu treiben und Offensive von außen und von innen zu führen.

 

Dan-news.info: „Sobald die ukrainischen Streitkräfte den massierten Artilleriebeschuss der südlichen Dörfer der DVR eingestellt hatten, haben die Energietechniker eine Untersuchung der 10-kW-Stromleitungen durchgeführt, vom 91. bis 98. Pfeiler wurden zahlreiche Abrisse festgestellt“, teilte das Kohle- und Energieministerium der DVR mit. „Die Reparatur wurde in kürzester Zeit durchgeführt, am 10. November um 16:30 Uhr wurden die Leitungen in Betrieb genommen, am Abend hatten die Einwohner von Oktjabrj und Kulikowo Strom“.

 

Dan-news.info: Bericht des Apparats der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte Darja Morosowa (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Im Zeitraum vom 4. bis 10. November wurden in Folge der bewaffneten Aggression von Seiten der ukrainischen Truppen drei Zivilisten verletzt. Vom 5. bis 11. November wurden in Folge der Aggression von Seiten der Ukraine auf dem Territorium der DVR zwei Soldaten der Republik getötet“, teilte der Apparat mit.
„In der letzten Woche ist beim Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte eine Meldung über die Festnahme der zivilen Einwohnerin von Welikaja Nowoselka durch Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine eingegangen, am 27.10.16 wurde die Frau direkt in ihrem Haus unter Anwendung physischer Gewalt festgenommen“, heißt es in der Mitteilung.

 

av-zakharchenko.su: Alexandr Sachartschenko nahm an der Arbeit des 2. Kongresses des gesellschaftlichen Bewegung „Donezkaja Respublika“ teil, die am 11. November in Donezk stattfand.
Dort versammelten sich mehr als 500 Aktivisten aus allen Städten und Bezirken der Republik, um Rechenschaft über die Arbeit der Bewegung im letzten Jahr abzulegen. DR, das sind heute mehr als 165.000 Menschen, hunderte von Grundorganisationen in jeder Ecke der DVR, die Mehrheit im Volkssowjet und ein effektives Team des Oberhaupts der DVR. Seit Beginn des Jahres wurden von der Bewegung mehr als 9000 verschiedene Veranstaltungen organisiert: von Sport- und Kulturereignissen bis zu wirtschaftlichen und Projekten und politischen Aktionen. An die in jeder Stadt geschaffenen öffentlichen Büros haben sich etwa 24.000 Einwohner der Republik gewandt, den meisten konnte geholfen werden.
Als Vorsitzender der gesellschaftlichen Bewegung eröffnete Alexandr Sachartschenko den Kongress und wandte sich an die Aktivisten im Saal:
„In zwei Jahren ist uns nicht wenig gelungen. Trotz der Schwierigkeiten der Kriegszeit und der ununterbrochenen Beschüsse durch die ukrainischen Straftruppen haben wir mit dem Wiederaufbau der Volkswirtschaft begonnen. In sehr kurzer Zeit wurden praktisch von Null beginnend die wichtigsten staatlichen Einrichtungen geschaffen. Uns ist es gelungen, die Tarife für kommunale Dienste auf dem Vorkriegsniveau einzufrieren. Der Staat zahlt rechtzeitig Renten und Sozialunterstützungen.
Ein nicht geringes Verdienst daran haben die Mitglieder von „Donezkaja Respublika“.
In diesen zwei Jahren ist es der Bewegung gelungen, Autorität unter den Einwohnern der DVR zu erlangen. Die Bürger vertrauen den Aktivisten von DR – dieses Vertrauen ist viel wert.
Als Beispiel für eines der erfolgreichen Projekte will ich das Forum „Strategie der Zukunft“ nennen, in dessen Ergebnis die Gewerkschaftsbewegungen der DVR, der LVR, Abchasiens und Südossetiens Vereinbarungen über eine Zusammenarbeit unterzeichnet haben. Insgesamt haben einige tausend Einwohner der DVR an dieser Veranstaltung teilgenommen. Wir haben einen Startschuss für die internationale Zusammenarbeit gegeben.
Eines der populärsten der Projekte von „DR“ ist das Projekt  „Volkskontrolle“. Derzeit sind an diesem Projekt mehr als 1000 Menschen in allen Städten und Bezirken der Republik beteiligt. Das ist nicht einfach eine Organisation, die die Einhaltung der Handelsregeln und der Preisbildung kontrolliert. Dies ist ein Projekt, das auf die Erhöhung der Lebensqualität unserer Bürger gerichtet ist.
Eines unserer langfristigen Projekte war die Sammlung von Unterschriften gegen die Nichterfüllung der Minsker Vereinbarungen durch die Ukraine. In der ersten Etappe wurden mehr als 326.000 Unterschriften gesammelt, jetzt geht es in die zweite Etappe des Projekts – es haben bereits mehr als 28.000 Bürger der Republik unterschrieben.
Ich will auch die Aufmerksamkeit der Teilnehmer des Kongresses auf die Dinge lenken, die als Unzulänglichkeiten in der Arbeit der Bewegung gesehen werden können.
Vor allem betrifft das die Arbeit vor Ort und die Mängel beim direkten Dialog der Aktivisten mit den Einwohnern der Republik. Die Arbeit der gesellschaftlichen Büros ist nicht so effektiv, wie sie sein könnte. Die Abgeordneten, aber auch die Minister, die Mitglieder unserer Organisation sind, ziehen bei den Sprechstunden mit Bürgern nicht die Mitglieder von „DR“ heran, verwenden nicht unsere gesellschaftlichen Büros. Deswegen werden bei weitem nicht alle wichtigen und aktuellen Probleme vor Ort rechtzeitig gelöst.
Ich möchte mich mit der vorläufigen gesellschaftlichen Abstimmung befassen, die wir im Oktober erfolgreich durchgeführt haben. Dank der Primaries konnte ein Team von echten Führern gebildet werden, von denen jeder von Tausenden von Donezkern unterstützt wird. Heute steht vor uns die Frage der Durchführung von Pimaries in anderen Städten und Bezirken der DVR. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Aufgabe zurecht kommen.
Aber Primaries, dass ist nur die Vorbereitung für die Hauptsache, eine Probe für die Wahlen. Kommunalwahlen mit unseren Kräften durchzuführen ist für uns lebenswichtig.
Natürlich müssen wir für den Sieg eine große Arbeit vollbringen. Vor allem muss die besondere Aufmerksamkeit auf die Herausbildung der Kader vor Ort gerichtet werden. Deshalb muss noch eine Frage löst werden: ein kampffähiges Team von Agitatoren, Beobachtern, Kommissionsmitgliedern mit Bezug zum Wahlkreis zu bilden.
Außerdem muss die Arbeit zur Formierung der gesellschaftlichen Meinung verstärkt werden. Agitationskampagnen müssen unter Berücksichtigung der örtlichen Wirklichkeit erfolgen. Es müssen aktiver die örtlichen Massenmedien, Abgeordneten und Leiter von Städten und Bezirken einbezogen werden. Natürlich stößt alles auf den Mangel an qualifizierten Kadern. Die Arbeit mit den Kadern ist eine weitere Aufgabe, die vor uns steht.
Aber besonders will ich bemerken, dass wir ohne engen Kontakt zu allen Massenmedien, sowohl republikweiten als auch örtlichen und ausländischen, unsere Arbeit nicht effektiv nennen können.
Freunde, trotz allem, was uns zu tun gelungen ist, bringt das Leben unserem Land täglich neue Herausforderungen. Deshalb ist es so wichtig, alles für die weitere Entwicklung und das erfolgreiche Funktionieren unserer Bewegung zu tun. Der heutige Kongress ist ein Ort zum Äußern neuer Ideen und zur Diskussion von Problemen, die vor der Gesellschaft stehen“, sagte das Oberhaupt der DVR.
Die Sekretäre der Stadt- und Bezirksorganisationen trugen dem Kongress Rechenschaftsberichte vor. Jedem stellte das Republikoberhaupt zusätzliche Fragen  – hauptsächlich zu Problemen wichtiger Unternehmen, des sozialen Schutzes und der Arbeit zur patriotischen Erziehung.
Im Ergebnis der Berichte sahen die Delegierten des Kongresses die Arbeit der Bewegung als zufriedenstellend an.
Alexandr Sachartschenko gab eine Reihe von Aufträgen an die Sekretäre der örtlichen Organisationen und die Aktivisten. „Wir müssen unsere Arbeit vor Ort verstärken. Dies betrifft insbesondere die Arbeiter von Unternehmen, die nicht in der DVR registriert sind. Dies sind unsere Leute, sie sind Bürger der DVR, ein Teil des Staates. Jeder Einwohner der Republik muss wissen, dass er sich an die gesellschaftlichen Büros wegen Unterstützung wenden kann, und sein Problem nicht ohne Aufmerksamkeit bleibt. Von jedem von uns hängt die Zukunft des Landes ab“, sagte das Republikoberhaupt.

 

Lug-info.com: Ukrainische Spezialdienste werben weiter Bürger der LVR an, die auf das von Kiew kontrollierte Territorium reisen, teilte das Staatssicherheitsministerium der LVR mit.
„Das Staatssicherheitsministerium der LVR hat einen weiteren Versuch der Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Lugansker Oblast, der unter dem Protektorat derCIA handelt, aufgedeckt, einen Einwohner der LVR zur geheimen Zusammenarbeit heranzuziehen“, heißt es in der Mitteilung.
„Im Oktober 2016 fuhr ein Bürger der LVR nach Staniza Luganskaja, das zeitweise von den ukrainischen Streitkräften besetzt ist, um dort seine Dokumente bezüglich einer Behinderung einzureichen. Als er die Kontaktlinie überschritt, wurde er von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Lugansker Oblast festgehalten und verhört. Diese übten auf ihn trotz seiner Behinderung psychischen Druck aus und erpressten ihn mit Drohungen strafrechtlicher Verfolgung aufgrund gefälschter Beweise“, berichtete das Ministerium.
„Unter der Androhung einer Festnahme, strafrechtlicher Verfolgung, Folter und physischer Vergeltung stimmte er der Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst der Ukraine zu. Es wurden ihm Verbindungskanäle zur Verfügung gestellt und die Aufgabe gestellt, für den Sicherheitsdienst der Ukraine Informationen über Personen in der Miliz, ihre Personaldaten, Wohnorte und andere Informationen zu sammeln. Nach der Rückkehr in der LVR konnte der Bürger keinerlei rechtswidrige Handlungen begehen, da ihn Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR entlarvten“, teilte das Ministerium mit.
„Das Staatssicherheitsministerium der LVR ruft die Einwohner der Republik auf, für den Fall, dass sie in eine solche Situation geraten, sich unverzüglich an das Staatssicherheitsministerium der LVR zu wenden. Wir erinnern daran, dass gemäß einer Anmerkung zu § 335 Strafrechtsbuch der LVR (Landesverrat) eine rechtzeitige Mitteilung über die Heranziehung zur Zusammenarbeit von Seiten ausländischer Spezialdienste eine Grundlage für die Freistellung von der strafrechtlichen Verantwortung ist“, unterstrich das Ministerium.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Nach Gerüchten über einen Putschversuch in Montenegro hat die russische Außenamtssprecherin „The Guardian“ als „Lügner des Tages“ bezeichnet. Die britische Zeitung hatte zuvor berichtet, der russische Sicherheitschef Nikolai Patruschew habe sich für die „russischen Nationalisten“ entschuldigt, die in dem Balkanstaat Anschläge geplant haben sollen.
Der Bericht des „Guardian“ sei eine „klassische Provokation“ und eine „bewusste Lüge“, schrieb Maria Sacharowa, Pressesprecherin des Außenministeriums in Moskau, am Freitag auf Facebook.
Nach ihren Angaben hat die britische Zeitung, die sich in ihrem Artikel auf nicht näher bezeichnete Quellen beruft, weder den russischen Sicherheitsrat noch das Außenministerium um eine Stellungnahme gebeten und damit gegen die journalistischen Standards verstoßen.
„Ich erkläre euch zu den Lügnern des Tages“, so Sacharowa.
Die serbische Tageszeitung „Danas“ hatte unter Verweis auf anonyme Regierungskreise berichtet, in Serbien seien mehrere Russen festgenommen worden, angeblich wegen der Planung von Anschlägen in Montenegro. Die Zeitung mutmaßte, der Besuch des russischen Sicherheitsratschefs Nikolai Patruschew, der sich ausgerechnet in diesen Tagen in Belgrad aufhielt, könnte mit den Ereignissen in Montenegro verbunden gewesen sein.

 

De.sputniknews.com: Russlands Nicht-Rohstoff-Exporte erstmals gestiegen.
Erstmals seit zwei Jahren hat Russland seine Exporte von Erzeugnissen gesteigert, die nicht mit Energieträgern verbunden sind. Das zeigen die Statistiken des Russischen Exportzentrums.
Im dritten Quartal sei der Anteil von nicht-rohstoffgebundenen nicht-energiegebundenen Waren um 4,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 37,6 Prozent gestiegen, teilte die Behörde am Freitag mit.
Die Exporte von Glas, Keramik und Erzeugnissen aus Stein hätten im dritten Quartal ihren Höhepunkt seit 2014 erreicht. Auch die Ausfuhr von Edelmetallen, Edelsteinen und Metallerzeugnissen habe kräftig zugelegt. Auf Edelmetalle (3,13 Milliarden US-Dollar) entfallen rund 4,1 Prozent der russischen Gesamtexporte.
Im laufenden Jahr hat Russland zudem seine Lebensmittelexporte nach China deutlich, auf 1,13 Milliarden US-Dollar, gesteigert.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 11.11.2016

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