Presseschau vom 08.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends:

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: +++ UKRAINE: BROT WIRD 20-30% TEURER +++Der heutige durchschnittliche Brotpreis („Weizen-Rogen-Mischbrot“) in der Ukraine unter dem Kiewer Regime beträgt 9,3-12 Hrywnja (0,30-0,45 Euro) je nach Region. Seit wenigen Wochen hat das Kiewer Regime die staatliche Indexierung samt „Brotpreisbremse“ aufgehoben.
Nun stellt das ukrainische Amt für Statistik („Gosstat“) fest, dass der Brotpreis seit September um 5% gestiegen ist – und landesweit weiter steigt. Demnach dürfte der Brotpreis recht bald um 20-30% steigen. Leider werden vor allem Renter, Mittellose, kinderreiche Familien und sozial schwächere Ukrainer unter dieser Teuerung zu leiden haben. ( Meldung von u-news.com.ua)

News-front.info: Eine Schauspielleistung: «Weißhelme» retteten Mädchen zum dritten Mal am dritten Ort
Die vom Westen und von Terroristen finanzierte Organisation «Weißhelme» wurde bei einer Lüge ertappt. Es stellte sich heraus, dass auf den verschiedenen Fotografien, nur an verschiedenen Orten in Syrien das gleiche Mädchen aufgenommen wurde. Dies fiel dem berühmten syrischen Korrespondent, Abbas Juma, auf.
«Schauspieler in weißen Helmen retten das gleiche Mädchen an drei verschiedenen Orten. Da soll noch mal einer sagen, dass es in Syrien kein gutes Kino gibt», schrieb ironisch Abbas Juma
«Weißhelme» in Syrien sind eine so genannte «syrische Zivilverteidigung» (vom Westen finanziert) oder «das Ministerium für Notfälle in den Gebieten von syrischen Militanten.» Es ist üblich, wenn Russland für Bombardements auf die friedliche syrische Terroristen beschuldigt werden sollte, für die Zerstörung von Krankenhäusern und Schulen, das dann diese Jungs in der Mitte des Geschehens mit verwundeten Kindern auf den Armen erscheinen, und mit professionellen Kameras auf den Schultern.
Der Gründer der «Weißhelme» war James Le Mezyure, ein ehemaliger britischer Armeeoffizier und später ein Söldner der Gruppe «Oliva».

Dan-news.info: „Spezialoperationskräfte der ukrainischen Streitkräfte wählen weiter lebenswichtige Objekte der Infrastruktur der Republik als Ziele. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums verwendet der Gegner in Jasinowataja aktiv Funkstörungseinrichtungen in Bezug auf den Mobilfunk und blockiert somit die Möglichkeit Notdienste zu rufen, einschließlich Krankenwagen und Feuerwehr“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums versuchen die Mitarbeiter der Behörde ihrerseits, den Gegner daran zu hindern, und bringen alle Kräfte für ein normales Funktionieren des Mobilfunknetzes ein.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Russlands Verteidigungsministerium hat die Berichte westlicher Medien sowie der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu dementiert, die behaupteten, die russische Luftwaffe hätte Schläge in Wohnbezirken in Vororten von Damaskus, konkret Ost-Ghuta und Douma, versetzt.
„Flugzeuge der russischen Luftstreitkräfte führten am 7. November im angegeben Bezirk keine Flüge aus und versetzten keine Luftschläge. Die Information, die einige Medien veröffentlichten, sind eine Fälschung“, heißt es in der Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums…

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowka wurde mit 82mm-Mörsern aus Richtung Luganskoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

Dan-news.info: „Von 18:00 bis 1:00 hat die ukrainische Seite Trudowskije und Staromichajlowka im Westen von Donezk, die Umgebung des Volvo-Zentrums und Saizewo im Norden der Hauptstadt, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja, die Umgebung von Dokutschajewsk, die Dörfer Leninskoje und Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Ortschaften wurden 350 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 und 152mm und Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen“.
Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass neben schweren Waffen und Mörsern die ukrainischen Streitkräfte auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet haben.

De.sputniknews.com: Lawrow: Moskau will Ukraine-Konflikt „mehr als alle anderen“ lösen
Moskau lehnt die Anschuldigungen eines angeblich künstlichen Einfrierens des Konflikts in der Ukraine ab. Mit diesen Vorwürfen soll das Problem, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte, nur einem anderen in die Schuhe geschoben werden.
„Heute ist es notwendig, sich energisch um den Wiederaufbau des gegenseitigen Vertrauens in Europa zu bemühen, welches durch die internen Krise in der Ukraine untergraben wurde“, sagte Lawrow bei dem internationalen Seminar „Potsdamer Treffen“, organisiert vom Russischen Rat für Auswärtige Angelegenheiten.
„Russland ist mehr als alle anderen an einer Lösung des Konflikts nahe den eigenen Grenzen interessiert, obwohl ab und zu Behauptungen zu hören sind, dass wir diesen Konflikt künstlich hinziehen und für immer in eingefrorenem Zustand halten wollten“, so Lawrow. …

Dnr-online.ru: Im Verlauf der „Direkten Linie“ mit den Einwohnern der Republik kommentierte das Oberhaupt der  DVR Alexandr Sachartschenko die Erhöhung der Preise bei einzelnen Gruppen von Lebensmitteln, darunter auch sozial wichtige Lebensmittel.
„Die Erhöhung der Preise auf einige Gruppen von Waren ist nicht mit der Saison verbunden. Was das Geflügelfleisch betrifft, ist unsere Republik leider nicht in der Lage, den Bedarf an diesem Lebensmittel zu 100% selbst abzudecken, deshalb wird Fleisch zu einem großen Teil aus der RF eingeführt und teilweise aus der Ukraine, wo jetzt eine spürbare Erhöhung der Preise für bestimmte Warengruppen erfolgt ist. Das Landwirtschaftsministerium hat die Aufgabe, in kürzester Frist den Geflügelzuchtbetrieb in Schachtjorsk wieder in Betrieb zu nehmen, was es erlauben wird, den Produktionsumfang auf unserem Territorium zu erhöhen und die Preise zu senken“, erklärte das Republikoberhaupt.
Besondere Aufmerksamkeit widmete Alexandr Sachartschenko der Realisierung der Prinzipien der staatlichen Kontrolle im Bereich des Handels:
„Vielfach hängen die Preise von den Lieferanten ab, die sich mit der Produktion oder dem Import befassen. Das Ministerium für Einnahmen und Abgaben hat die Anweisung erhalten, alle derartigen Organisationen darauf zu überprüfen, ob die Preiserhöhungen begründet sind, in diesen Prozess schaltet sich auch die „Volkskontrolle“ ein“.
Schließlich rief das Oberhaupt der DVR die Unternehmer der Republik auf, ihre Tätigkeit entsprechend den Anforderungen der Steuergesetzgebung durchzuführen.
„Im Ergebnis von Überprüfungen der Handelsnetze von Donezk wurde eine ganze Liste von Unternehmen zusammengestellt, die sich der Steuerzahlung entziehen. Zur Vermeidung von Problemen empfehle ich den Leitern dieser Organisationen, selbst in das Finanzamt zu kommen, die Ursachen der Nichtzahlungen zu erklären und die Preise für die Produkte zu senken“, unterstrich er.

De.sputniknews.com: Moskau: USA dämonisierten Russland bewusst – und zwar noch lange vor Wahlen
Die US-Administration hat die Beziehungen zu Russland schon viele Jahre vor der US-Präsidentenwahl 2016 absichtlich verschlechtert, wie Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, gegenüber dem TV-Sender RT sagte.
„Noch lange vor dieser Wahl hat die US-Administration absichtlich begonnen, Russland zu dämonisieren und die Beziehungen zu unserem Land zu verschlechtern. Natürlich wurde in diesem Zeitraum eine entsprechende Informationsatmosphäre geschaffen, damit Russland jetzt auf der Liste der vorrangigen Themen des Wahlkampfes stehen kann“, so Sacharowa.
Was die US-Präsidentenwahl angehe, sei „dies tatsächlich nicht unsere Sache“. Und die Außenamtssprecherin betonte, dass die USA ja ein anderes Land sind und Russland die Wahl des amerikanischen Volkes respektiere. Russland selbst sei außerdem ein demokratisches Land und die vom Volk getroffene Wahl sei in jedem Fall eine Frage, die ausschließlich innerhalb des Landes gelöst werden müsse.
„Zweifellos verstehen wir die Worte der Kandidaten, Äußerungen der US-Administration und der Sicherheitsdienste so, dass Russland ohnehin bei diesen Wahlen unsichtbar anwesend ist. Dies ruft Befremden hervor, da es ja scheint, als ob das amerikanische Volk an genug zu denken hat – Politik, Wirtschaft. Gesundheitswesen, eine Masse von Problemen, Masse an Fragen, die Lösungen fordern. Was aber hat Russland damit zu tun? Russland gehört dabei zu den Topthemen, auf die sich die Kandidaten fokussieren“, so Sacharowa.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Russland und USA gegen Einschränkung des Vetorechts im UN-Sicherheitsrat
In den Vereinten Nationen gibt es vorerst keine universale Lösung hinsichtlich einer Reform des UN-Sicherheitsrates, wie der UN-Vize-Botschafter Russlands, Wladimir Safronkow, mitteilte.
In seiner Rede vor der UN-Vollversammlung sagte Safronkow, dass die UN-Mitgliedsländer in der Erörterung  zwar vorankommen konnten, „allerdings ist keine universale Lösung, die eine maximale Zustimmung erhalten könnte, absehbar“. Wie der Diplomat konkretisierte, sind die Herangehensweisen der Seiten „nach wie vor grundlegend verschieden, zuweilen sogar diametral“.
Safronkow zufolge unterstützt Russland weiterhin die Idee, den Sicherheitsrat durch die Teilnahme der sich entwickelnden Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas repräsentativer zu machen, was sich aber nicht auf die Fähigkeiten des Rates auswirken dürfe, „effektiv und operativ auf die aufkommenden Herausforderungen zu reagieren“.
„Wir sind für die Bewahrung der kompakten Zusammensetzung des Sicherheitsrates. Seine optimale Mitgliederzahl darf etwas mehr als 20 nicht überschreiten“, erklärte Safronkow.
Einer der jüngsten und populärsten Vorschläge hinsichtlich der Ratsreform ist die von Frankreich und Mexiko eingebrachte Initiative, das Veto-Recht für die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates in dem Fall einzuschränken, wenn in der zu erörternden Situation Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und ein Genozid verübt wurden.
In der UN-Vollversammlung verwies Safronkow erneut darauf, dass „für uns (Russland – Anm. d. Red.) jedwede Ideen, die zu einer Schmälerung der Prärogativen der jetzigen ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates führen, einschließlich des Vetorechts, inakzeptabel sind“.
„Diese Institution ist ein wichtiger Faktor, der die Ratsmitglieder zur Suche nach ausgewogenen Entscheidungen anregt; das Vetorecht anzugreifen, wäre vom historischen und politischen Standpunkt aus betrachtet falsch“, erklärte der Vertreter Russlands.
Auch Washington tritt gegen eine Einschränkung des Vetorechts ein. „Wir sind nach wie vor gegen eine Veto-Erweiterung oder Veto-Veränderung“ erklärte die UN-Vize-Botschafterin der USA, Michele Sison.
Ihr zufolge sind die Vereinigten Staaten allerdings bereit, „begründete Vorschläge zu einer bescheidenen Erweiterung des Rates durch die Aufnahme ständiger sowie nichtständiger Mitglieder“ zu unterstützen. Insgesamt sei Sison überzeugt, dass die Entscheidungen zur Ratsreform „maximale Zustimmung haben müssen“.
Der UN-Vertreter Großbritanniens, Matthew Rycroft, betonte in seiner Rede, dass London in den letzten 25 Jahren kein einziges Mal ein Veto eingelegt habe und es „nur in einem Ausnahmefall“ tun werde. Die Veto-Frage dürfe „unseren Fortschritt bei der Erweiterung des Rates“ nicht bremsen, meinte er.
Der britische Diplomat wies zudem darauf hin, dass der UN-Sicherheitsrat 1965 von elf bis auf 15 Mitglieder erweitert worden sei.
„Wir denken, dass eine bescheidene Erweiterung der ständigen und nichtständigen Mitglieder, die eine Balance aus Repräsentanz und Effektivität darstellen wird, eine Herangehensweise ist, der man folgen kann“, sagte Rycroft.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Das Niveau des moralisch-psychischen Zustands in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte ist weiterhin niedrig.
„Hauptursache ist die Verzögerung des Prozesses der Demobilisierung der Soldaten, die in der sechsten Mobilisierungswelle einberufen wurden“, erklärte Marotschko….
„Außerdem wächst die Unzufriedenheit mit den verzögerten Soldzahlungen. Besonders ernst ist dieses Problem in der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte“, unterstrich Marotschko.
Er teilte mit, dass in den Militärkommissariaten der Ukraine „beschleunigt Listen von Reservisten zusammengestellt werden, die im Rahmen der siebenten teilweisen Mobilisierung einberufen werden können“.
„Aber nach Mitteilungen selbst der ukrainischen Medien ist das Verhältnis der Wehrpflichtigen zur Mobilisierung und zum Militärdienst in den ukrainischen Streitkräften negativ“, fügte der Major hinzu.
Marotschko sagte, dass die ukrainischen Streitkräfte weiterhin die Stationierungsbedingungen für Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie verletzen, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind, und militärisches Potential in der Zone der „ATO“ konzentrieren.
„So führen nach unseren Informationen die ukrainischen Streitkräfte Maßnahmen zur Verstärkung der Verteidigungspositionen entlang der Kontaktlinie durch. Das Personal des 1. Bataillons der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, zu dem auch teilweise Kämpfer des „Rechten Sektors“ gehören, verstärken die Verteidigungspositionen im Gebiet von Luganskoje“, berichtete er.
„Ich will erläutern, dass Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte von diesem Gebiet aus praktisch ständig provokativ auf die Positionen der Volksmiliz der LVR schießen“, unterstrich der Vertreter der Volksmiliz.

De.sputniknews.com: Kiews Erwartungen an US-Wahl: Neuer Präsident bringt bestimmt letale Waffen
Die Ukraine rechnet damit, dass die kommende US-Administration endlich die Lieferung tödlicher Waffen an Kiew bewilligt, wie der Chef des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Alexander Turtschinow, mitteilte.
Im September hat das Repräsentantenhaus des US-Kongresses einen Gesetzentwurf über „Stabilität und Demokratie in der Ukraine“ angenommen, demgemäß die Sanktionen gegen Russland verschärft und die Lieferung letaler Waffen an die Ukraine ermöglicht werden sollen. Der Entwurf muss nur noch von Senat bewilligt und danach vom US-Präsidenten unterzeichnet werden.
„Soweit ich mich erinnern kann, ist das bereits die dritte Entscheidung“, sagte Turtschinow gegenüber dem ukrainischen Nachrichtenportal LB.ua. „Ich glaube, dass die neue US-Administration diese Entscheidung unterstützen sollte.“ Dabei betonte er, dass die westlichen Partner immer noch keine tödlichen Waffen an die Ukraine geliefert haben: „Ja, keine einzige Patrone haben sie uns gegeben, obwohl wir es 2014 besonders schwer hatten.“
Zuvor hatte Verteidigungsminister Stepan Poltorak mitgeteilt, dass die Ukraine im Fall einer positiven Entscheidung des US-Kongresses in erster Linie um Flugabwehrmittel und Panzermunition ersuchen wird.

Dan-news.info: „Bis heute hat der Migrationsdienst des Innenministeriums 26.500 Pässe der DVR ausgegeben. Der größte Teil, etwa 22.000, wurde in den letzten drei Monaten ausgegeben“, teilte der Leiters des Migrationsdienstes des Innenministeriums der DVR Wladimir Krasnoschtschek mit.
Er merkte an, dass zum Stand am 8. November 2016 noch weitere 33.000 Anträge von Einwohnern der DVR auf Erhalt eines Passes der Republik vorliegen.

De.sputniknews.com: Rotes Kreuz: Evakuierung aus Aleppo wegen Haltung der Opposition gescheitert
Die Oppositionsgruppierungen in Ost-Aleppo haben keine Garantien für eine sichere Evakuierung der Verletzten aus der Stadt während der ersten humanitären Pause gewährt. Dies sagte der Nahost-Chef des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Robert Mardini, gegenüber Sputniknews.
„In der vergangenen Woche, als medizinische Evakuierungen besprochen wurden, haben wir keine Sicherheitsgarantien von den Gruppen innerhalb Aleppos erhalten“, so Mardini. Dabei habe das IKRK niemals eine Waffenruhe als obligatorische Bedingung für die Ausführung seiner Tätigkeit in der Region gestellt.
„Ob es eine Waffenruhe gibt oder nicht: wir sind bereit, den Zivilisten unter der Voraussetzung zu helfen, dass wir Sicherheitsgarantien von allen Seiten erhalten“, erklärte er.
Bei den Verhandlungen um die medizinische Evakuierung aus Aleppo war es Mardini zufolge ursprünglich um 200 Menschen gegangen. Man konnte allerdings nur eine Vereinbarung über zehn Personen mit ihren Familien erzielen, wobei auch diese mangels Sicherheitsvorkehrungen nicht aus der Stadt gebracht werden konnten.
„Bei der Diskussion war die Zahl von 200 Menschen auf zehn Personen mit ihren Familien geschrumpft, aber auch diese sind nicht evakuiert worden. Wir hatten nämlich keine ausreichenden Sicherheitsgarantien erhalten, um die medizinische Evakuierung durchzuführen“, sagte der Nahost-Chef des IKRK.
Zuvor hatte das UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) mitgeteilt, dass die Uno Ende Oktober keine medizinische Evakuierung aus Ost-Aleppo unternehmen konnte, da sie nicht die erforderlichen Garantien der Konfliktparteien bekommen hatte.

Dan-news.info: Eine friedliche Einwohnerin von Dokutschajewsk wurde im Verlauf der Beschüsse durch die ukrainische Armee verletzt. Dies teilte heute der Bürgermeister der Stadt Alexandr Katschanow mit.
„Eine Frau, 1949 geb., erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb und am linken Unterarm in der folge eines Beschusses von Seiten der ukrainischen Truppen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Die Verletzte ist im Krankenhaus.

Dan-news.info: Ein Wasserturm im Dorf Tawritscheskoje im Telmanowo-Bezirk wurde durch einen Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen beschädigt. Dies teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Alexandr Sursjakow mit.
„Zurzeit beschießen die ukrainischen Truppen das Dorf Tawritschewskoje. Bis jetzt wurden Beschädigungen an einem Wasserturm festgestellt. Informationen über Verletzte sind nicht eingegangen“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Surskjakow fügte hinzu, dass die Beschüsse gegen 14:00 begannen. Wahrscheinlich wird mit 120mm-Mörsern geschossen.

De.sputniknews.com: Poroschenko kommentiert Saakaschwilis Rücktritt: „Ukraine ist demokratischer Staat“
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat bei seinem Besuch in Slowenien den Rücktritt des Gouverneurs des Gebietes Odessa Michail Saakaschwili kommentiert, wie der TV-Sender „112 Ukraine“ am Dienstag berichtet.
„Wir sind ein demokratischer Staat, und falls er sich entschieden hat, eine politische Kampagne auf dem Oppositionsfeld zu starten… Ich hoffe, die Regierung unterstützt morgen seine Entscheidung zum Rücktritt, wenn er beschlossen hat, eine politische Aktivität zu entfalten“, sagte Poroschenko nach seinem Treffen mit dem slowenischen Staatschef Borut Pahor.
Der Gouverneur des ukrainischen Schwarzmeer-Gebietes Odessa, Michail Saakaschwili, hatte am Montag seinen Rücktritt angekündigt. Grund dafür sei die fehlende Bereitschaft der Behörden, gegen die Korruption zu kämpfen.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 1702 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei hat der Gegner 112 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 392 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und 6 Panzergeschosse abgeschossen. Außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Von den ukrainischen Terroristen wurden folgende Ortschaften beschossen: Sajzewo, Gorlowka, Shelesnaja Balka, Wasiljewka, Jasinowataja, Shabitschewo, Wesjoloje, Dokutschajewsk, Jelenowka, Sachanka, Leninskoje, Oktjabrj, Kominternowo und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Die Beschüsse erfolgten auf Befehl der Anführer der Banden der Ukraine Pantschenko, Brusow, Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij.
Aufgrund von Artillerie-, Mörser- und Schusswaffenbeschuss sind folgenden Orten Verletzte oder Zerstörungen registriert worden:
– Sajzewo, vier Häuser wurden auf der Mirnaja-, Poletajew-, Rybalko- und Rudnew-Straße beschädigt. Bei einem direkten Treffer eines 120mm-Mörsergeschosses auf das Dach des Hauses Nr. 27 in der Rudnew-Straße wurde nur durch glücklichen Zufall niemand verletzt;
– Jelenowka, es wurden fünf Wohnhäuser auf der Frunse-, Lenin- und Perejesdnaja-Straße beschädigt;
– Dokutschajewsk, in der Folge eines Beschusses mit Schusswaffen wurde wurde Ljubow Michajlowna Gondas, geb. 1940, verletzt.
Die zielgerichteten Beschüsse von lebenswichtigen Infrastrukturobjekten der Republik gehen weiter. So wurde in den letzten 24 Stunden durch einen Mörserbeschuss eine Stromleitung durchtrennt, in der Folge haben mehr als 70 Wohnhäuser in Sachanka keinen Strom. Außerdem haben im Jasinowataja-Bezirk die Spezialoperationskräfte der Ukraine aktiv Funkstörungseinrichtungen verwendet, um den Mobilfunk zu stören und so zu versuchen, die Möglichkeit von Notrufen zu blockieren, unter anderem Feuerwehr und Krankenwagen.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Verstärkung von Positionen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Prawdowka, 18 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von 150 Mann aus dem „Rechten Sektor“ festgestellt;
– Georgijewka, 8 km von der Kontaktlinie, zur Verstärkung der Positionen im Verantwortungsbereich  der 92. mechanisierten Brigade sind 300 Mann aus der Nationalgarde eingetroffen;
– Granitnoje, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von drei Mörsern des Kalibers 82mm festgestellt.
Außerdem wurde von unserer Aufklärung entdeckt, dass nach dem Abzug des 16. Bataillons der 58. Panzergrenadierbrigade aus der ATO-Zone nach Glucho im Sumskaja-Oblast vom Kommando des Bataillons eilig Dokumente zur Abschreibung von angeblich defekter Militärtechnik zusammengestellt werden, unter dem Anschein von Defekten aufgrund von Artilleriebeschüssen, tatsächlich wurde sie von den ukrainischen „Verteidigern“ gestohlen.
Es wird ein Fall weiterer Ausschreitung der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie bestätigt. In der Nacht vom 5. auf den 6. November haben Soldaten der 1. Panzerkompanie der 36. Marineinfanteriebrigade in betrunkenem Zustand einen Panzer aus dem Lager der Kompanie genommen. Danach sind sie damit nach Sarja gefahren, zu einem Geschäft, dabei fuhren sie im Zentrum des Ortschaft auf ein ziviles Fahrzeug auf, in dem sich drei Zivilisten befanden, die vor Ort an ihren Verletzungen starben.
Die Vergrößerung der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen bringen wir mit dem bevorstehenden Treffen der Kontaktgruppe am 9. November in Zusammenhang. Im Vorfeld dieses Treffens verstärkt die ukrainische Seite traditionell die Eskalation in der Konfliktzone, provoziert die Streitkräfte der DVR zur Erwiderung des Feuers, um dann uns der Nichteinhaltung der Minsker Vereinbarungen zu beschuldigen. Wir unsererseits gehen nicht auf Provokationen ein und erfüllen die übernommenen Verpflichtungen im vollen Umfang.

De.sputniknews.com: Wahlbeobachter ausgeladen: US-Botschaft erhält Verbalnote von Moskau
as russische Außenministerium hat der US-Botschaft in Moskau eine Note wegen der Einschränkung des Zugangs russischer Diplomaten zu den US-Wahllokalen gesandt, wie die Botschaftssprecherin Maria Olson mitteilte.
„Wir haben am 26. Oktober eine diplomatische Note des Außenministeriums bezüglich der Beobachtung der Wahlen bekommen“, so Olson. Die Behauptungen, die US-Regierung würde den russischen Diplomaten die Möglichkeiten, den Wahlverlauf zu beobachten, beschränken, seien ihrer Ansicht nach allerdings haltlos.
Auch Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte die Überreichung der Note an die US-Botschaft als mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin abgestimmt. In der diplomatischen Note werde zudem verkündet, dass die Anwesenheit von US-Diplomaten bei allen kommenden Wahlen in Russland nun auch unerwünscht sei.
Der Sprecherin der US-Botschaft zufolge war Russland vorgeschlagen worden, sich der Beobachtermission der OSZE anzuschließen. „Darüber hinaus wurde den Mitarbeitern der russischen Botschaft in den USA, genauso wie den Diplomaten aus anderen OSZE-Ländern, angeboten, an kurzfristigen OSZE-Beobachtergruppen teilzunehmen“, so Olson weiter. „Russland entschied sich dazu, sich nicht zu beteiligen“.
Moskau soll demnach also selbst keine Kandidaten für die Teilnahme an der OSZE-Wahlbeobachtungsmission aufgestellt haben: „Einige US-Bundesstaaten nehmen direkte Anfragen von den Ländern zur Teilnahme an den Wahlen an“, ergänzte Olson. „Wenn Russland bei einem bestimmten Bundesstaat einen Antrag gestellt hat, dann sind es die Lokalbehörden, die die entsprechende Entscheidung treffen.“

 

Lug-info.com: Mitarbeiter des Staatssicherheitsministeriums der LVR haben die Identität der Offiziere des Sicherheitsdienstes der Ukraine festgestellt, die die Aktivität der in Lugansk aufgelösten neonazistischen Untergrundorganisation organisiert und angeleitet haben. Dies teilte heute das Staatssicherheitsministerium mit.
Zuvor hatten die Staatssicherheitsorgane im Rahmen der Ermittlungen in Bezug auf die Fans „Ultras“ des Fußballclubs „Sarja“ Fälle von Untergrundarbeit von jungen Leuten, die von Spezialdiensten und der Militäraufklärung der Ukraine angeworben wurden, auf dem Gebiet der Republik aufgedeckt.
Bis jetzt wurden zwei Anführer der Fan-Gruppe festgenommen, die eine Untergrundabteilung des in der LVR als terroristische Organisation anerkannten nationalistischen Bataillons „Asow“ bildeten, dessen Kämpfer an Massenmorden an Einwohnern der Republik beteiligt sind, festgenommen.
„Der Führer der neonazistischen Gruppierung Artjom Achmerow, der mit der Ermittlung zusammenarbeitet, hat seine unmittelbaren Anleiter aus den ukrainischen Spezialdiensten angegeben“, heißt es in einer Mitteilung des Staatssicherheitsministeriums.
„Er sagte, dass im Ausbildungszentrum in Tschugujew ihnen Kontaktnummern gegeben  und sie nach Sewerodonezk geschickt wurden, wo sie mit Mitarbeitern von Spezialdiensten in Kontakt traten. Nach den Worten Achmerows erhielten sie die notwendigen Instruktionen, Codenamen von Personen, mit denen sie nachfolgend in Kontakt standen“, berichtete das Ministerium.
„Von der Ermittlung wurde festgestellt, dass die Begründer der terroristischen neonazistischen Organisation in Lugansk aktive Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine waren, die sich mit dem Kampf gegen den Terrorismus befassen: Jewgenij Wladimirowitsch Pogorelow, Sergej Wladimirowitsch Shus, Jurij Wladimirowitsch Tschernyschew, Jurij Leonidowitsch Gluchowzew“, teilte das Staatssicherheitsministerium mit.
„Unmittelbarer Anleiter, der für die Aktivitäten der Gruppe verantwortlich war, war Alexej Alexejewitsch Adwena. Die allgemein Leitung hatte der stellvertretende Leiter der Abteilung des Sicherheitsdienstes der Ukraine im Lugansker Oblast Igor Michajlowisch Werbizkij inne“, teilte das Ministerium mit.

De.sputniknews.com: Russische Marine bereitet Schlag mit Kalibr-Raketen gegen IS in Provinz Aleppo vor
Russische Kriegsschiffe, geführt vom Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ und dem schweren Atom-Raketenkreuzer „Pjotr Weliki“ planen, innerhalb der nächsten 24 Stunden einen Raketenschlag gegen den „Islamischen Staat“ in der Provinz Aleppo zu führen, berichtet die Online-Zeitung gazeta.ru unter Berufung auf eine Quelle im Verteidigungsministerium.
Die Hauptaufgabe der Flugzeugträgergruppe besteht darin, gemeinsam mit Schiffen der Schwarzmeerflotte Russlands, strategischen Flugzeugen und Fernfliegerkräften sowie mit Flugzeugen von der Luftwaffenbasis Hmeimim auf entfernten Zufahrtstraßen zu Aleppo Raketen- und Luftschläge gegen die Terrormilizen zu führen, die in die Stadt vorzudringen versuchen“, heißt es.
Die IS-Milizen hatten in den letzten zwei Wochen mehrmals versucht, aus westlicher und südwestlicher Richtung nach Aleppo einzudringen. An den Attacken waren mehr als 2.000 Kämpfer beteiligt.
Wie der Gesprächspartner der Zeitung betonte, „soll der Angriff mit Kalibr-Marschflugkörpern und schiffsgestützten Flugzeugen auf Zufahrtstraßen zur Stadt, nicht aber auf Wohnviertel unternommen werden“.
„Hatte es in den vergangenen Fällen, als Raketenschläge vom Kaspischen Meer geführt wurden, Dutzende vernichtete Ziele gegeben, sollen diesmal innerhalb von zwei bis drei Tagen auf entfernten Zufahrtstraßen Hunderte Objekte der Terroristen zerstört werden, die sich auf einen Durchbruch vorbereiten“, hieß es.
„Die Flugzeugträgergruppe der Nordflotte Russlands, die ihre Fahrt ins Mittelmeer abgeschlossen hat und vor der Küste Syriens eingetroffen ist, besteht aus dem schweren Flugzeugkreuzer ‚Admiral Kusnezow‘, dem schweren Atom-Raketenkreuzer ‚Pjotr Weliki‘ sowie den großen U-Jagd-Schiffen ‚Seweromorsk‘ und ‚Vize-Admiral Kulakow’. Die Schiffsgruppe bereitet sich darauf vor, die Terroristen-Stellungen im Raum von Aleppo anzugreifen“, so die Zeitung.
Die Schiffe der Nordflotte waren am 15. Oktober mit Kurs auf das Mittelmeer ausgelaufen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben heute in Sheltoje einen Kindergarten und ein Wohnhaus beschossen, teilte die Volksmiliz der LVR mit.
„Gegen 11:20 morgens haben die Kiewer Truppen die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Sheltoje beschossen sowie die Ortschaft selbst. Das Feuer dauerte etwa eine Stunden an“, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
„Es wurde mit 82mm- und 120mm-Mörsern sowie wie mit Granatwerfern, Panzertechnik und Schusswaffen geschossen. In der Folge der Beschüsse wurde durch Splitter das Gebäude eines Kindergartens und ein Mehrparteienhaus beschädigt“, berichtete die Volksmiliz.
Am Ort des Geschehens sind unverzüglich Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission eingetroffen, die die Folgen des Beschusses festgehalten haben und die Richtung, aus der er kam, festgestellt haben.
„Alles geschah gegen 11:20, in dem Moment gingen die Kinder der Krippengruppe gerade in ins Gebäude – sie haben es geschafft, die ältere Gruppe spielte noch auf dem Platz. In diesem Moment begannen Geschosse zu fallen und explodierten am Kindergarten“, erzählte die Leiterin der örtlichen Krippe und des Kindergartens „Malysch“ Olga Syrowatkina.
Sie merkte an, dass die Erzieher die Kinder sofort in das Gebäude brachten, wodurch Verletzungen verhindert wurden.
„Der Beschuss dauerte 50 Minuten. Wir mussten den Kindern im Flur das Essen geben, weil das in dem Moment der sicherste Ort war“, erzählte die Leiterin.
Syrowatkina fügte hinzu, dass die Kinder, die schon die Periode aktiver Kämpfe im Jahr 2014 durchgemacht haben, begannen hysterisch zu werden und es dauerte lange Zeit, sie zu beruhigen.
Die Volksmiliz unterstrich, dass die Kiewer Truppen das Feuer erst nach einer Einmischung des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination einstellten.

Ukrinform: Die Ukraine entwickelt ein Cyber-Abwehrsystem zum vollständigen Schutz der staatlichen Infrastruktur von Angriffen.
Das erklärte der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine, Olexandr Turtschynow, in einem Interview für „Liwyi Bereh“.
Informationssicherheit, Cybersicherheit sind die Prioritäten für das Land, gegen das ein hybrider Krieg geführt wird, sagte er. Russland setzte aktiv IT-Technologien für Angriffe nicht nur gegen die Ukraine, sondern auch gegen die EU und USA ein. Von den Cyber-Angriffen seien in der Ukraine nicht nur staatliche Informationsressourcen, sondern auch Objekte der strategischen Infrastruktur betroffen.
Nach dem Angriff auf das Energiesystem der Ukraine Anfang des Jahres wurde laut Turtschynow ein Nationales Koordinationszentrum für Cybersicherheit errichtet. „Das Zentrum koordiniert alle Behörden, die sich mit Cybersicherheit befassen. Die erste Etappe ist abgeschlossen. Derzeit wird ein Nationales Telekommunikationssystem für den Schutz der staatlichen Ressourcen entwickelt. Das Projekt ist teuer, aber alternativlos, weil das Ziel des Systems der vollständige Schutz der Informationsressource der kritischen Infrastruktur und des Staatssektors von jeglichen Angriffen ist“, so Turtschynow.
Turtschynow erzählte auch über eine massive Cyber-Attacke auf das System der elektronischen Vermögensdeklarationen. Die Attacke konnte das System aber nicht lahmlegen, betonte er.

News-front.info: Skandal: Ukrainischer Geheimdienst hörte den Botschafter Deutschlands, Christof Weil, ab
Der ukrainische Geheimdienst (SBU) hörte den Botschafter Deutschlands in der Ukraine, Christof Weil, ab. Dies bestätigt nachstehend niedergelegtes Dokument, ein Antrag auf Genehmigung, die heimlichen Ermittlungsmaßnahmen durchzuführen.
Am 19. August 2015 wandte sich der Leiter der ersten Abteilung der SBU-Spionageabwehr, Herr W. Getz, an den Ermittlungsrichter des Appellationsgerichts von Kiew mit einer Bitte um Folgendes:
— Die Briefzensur der diplomatischen Korrespondenz der Botschaft Deutschlands in der Ukraine sowohl in der Residenz des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters Christoph Weil (geb. 11. Januar 1954) in der Antonowitsch-Str. 15 (die Wohnungen 1,2,3) als auch am Standort der Botschaft (Bogdan- Chmelnitzkj Strasse 25) zu ermöglichen;
— Die Informationen vom elektronischen Briefkasten der Deutschen Botschaft in der Ukraine und aus den Transporttelekommunikationsnetzen sowohl am Standort der deutschen Botschaft in der Ukraine als auch am Wohnort des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters zu sammeln;
— Die Telefongespräche der deutschen Botschaft in der Ukraine und persönliche Telefonate des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters zu überwachen; Das heimliche Eindringen und die Inspektion der Botschafts-Räumlichkeiten, wo der außerordentliche und bevollmächtigte Botschafter wohnt;
— Eine visuelle Beobachtung des außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafters Deutschlands in die Ukraine.
Der Antrag wurde mit der Tatsache begründet, dass «die Aktivitäten von Christoph Weil in der Ukraine deutliche Aktivität bei der informellen Kontaktaufnahme und deren Entwicklung mit den behördlichen Vertretern, mit den Mitglieder der anderen diplomatischen Vertretungen sowie Nichtregierungsorganisationen darstellen, um die relevanten Informationen zu erhalten.
Die erworbene Kontakte soll er verwendet haben, um Behörden zu beeinflussen, um eine positive Entscheidung für die deutsche Seite zu gewinnen, sowie sich für wirtschaftliche Projekte, die nicht immer den Interessen der Ukraine entsprechen, einzusetzen.» In dem Antrag auf Genehmigung der verdeckten Ermittlungsmaßnahmen sind die Arbeits-, Festnetz- und persönliche Telefonnummern angegeben, unter anderem Handynummern von deutschen Mobilfunkdienstanbietern, sowie E-Mails im Internet, mobile Endgeräte mit dem internationalen Identifikationsnummer (IMEI), Post- und Telegraphen-Korrespondenz, einschließlich der möglichen Verwendung von Kryptographie-Tools am Arbeitsplatz, am Wohnort und am vorübergehenden Aufenthaltsort, welche der deutschen Botschafter benutzte….
Als Begründung der Antragstellung ist darauf hingewiesen, dass die Umsetzung von Abschirmungsmaßnahmen nach den Absätzen1, 2, 4, 5, Art. 7 des Gesetzes der Ukraine «Über Abschirmdienst Aktivitäten» keine Beweise für gesetzwidrige Handlung von Christof Weill erbrachte, weil der Ausländer diese von seiner Umgebung gründlich verheimlicht und die Konspirations-Maßnahmen beachtet….

Abends:

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse am Nachmittag
17:37 Uhr: „Gegen 17:00 hat die ukrainische Armee einen massierten Beschuss der Umgebung des Kontroll- und Passierpunkts „Jelenowka“ mit Artillerie des Kalibers 122mm und Mörsern der Kalibers 120mm. Friedliche Einwohner, die versuchten durchzufahren, wurden schnell in Richtung Donezk geschickt, die Soldaten des Grenzdienstes schützen sich in Unterständen, der Beschuss geht weiter“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Nach Angaben eines Vertreters des Kommandos wurden bis jetzt von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte mindestens 52 Mörsergeschosse abgeschossen und mehr als zehn Artilleriegeschosse. Derzeit ist der KPP geschlossen. Außerdem befinden sich Außenbezirke von Dokutschajewsk und das Gebiet von Alexandrowka im Petrowskij-Bezirk von Donezk unter gegnerischem Feuer.
18:03 Uhr: „Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte haben einen massierten Beschuss der Siedlung Trudowskije im Westen von Donezk begonnen. Es wird auf Wohngebiete geschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Nach vorläufigen Informationen verwenden die ukrainischen Truppen Mörser des Kalibers 82 und 120mm.
Der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko informierte über eine analoge Lage in Sajzewo. „Jetzt wird die Ortschaft mit Schusswaffen und Granatwerfern beschossen“, sagte er.
18:49 Uhr: „Die ukrainische Seite hat einen Beschuss der südlichen Dörfer der Republik begonnen, unter anderem werden vom Gegner Sachanka, Dsershinskoje, Kominternowo und Leninskoje beschossen“, teilte das operative Kommando der Republik mit. Nach vorläufigen Informationen wird mit Mörsern und Panzertechnik geschossen.
Der Leiter der Dorfverwaltung von Sachanka Igor Podgornyj unterstrich, dass die Beschüsse der südlichen Dörfer des Landes bereits seit mehreren Stunden anhalten.

Ukrinform: Die Regierung der Ukraine hat ein Normativakt beschlossen, der die Finanzierung der Beschaffung und Instandsetzung von Kriegsgerät gewährleistet.
Es handelt sich um eine Umverteilung der Finanzmittel, die im Staatshaushalt für die Verteidigung vorgesehen waren, sagte am Dienstag die Sprecherin des Ministeriums, Oberst Oxana Hawryljuk, vor der Presse. Gemäß dem Normativakt werde die staatliche Finanzierung um 500 Millionen Hrywnja für die Beschaffung und um 300 Millionen für die Instandsetzung der Militärtechnik erhöht, sagte sie.

Advertisements
Standard

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s