Presseschau vom 06.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Ukrinform: Die in einem unterirdischen Bunker nahe Kiew gefundenen Waffen sind unbrauchbar. Der Bunker diente als Lager für den Waffen-Onlineshop „Parabellum“.
Die Waren des Onlineshops seien mehrmals kontrolliert worden. Gemäß dem Gesetz gehe es um Waffenattrappen, sagte eine Vertreterin von „Parabellum“.
Die Kiewer Staatsanwaltschaft hatte am Freitag mitgeteilt, dass sie, gemeinsam mit der Polizei, einen Bunker mit „Grad“-Raketen, Panzerabwehrminen, Granatwerfern und anderen Waffen nahe der Hauptstadt Kiew entdeckt habe.

 

Lug-info.com: Hacker aus den USA haben auf die offizielle Seite des Staatssicherheitsministeriums der LVR eine Cyberattacke durchgeführt.
„Die Seite des Staatssicherheitsministeriums wurde durch eine heftige Cyberattacke aus den USA angegriffen, die kurz nach den ersten Veröffentlichung über die Enttarnung einer neonazistischen Gruppierung, die vom Bataillon „Asow“ gebildet wurde und von ukrainischen Spezialdiensten finanziert wurde, erfolgte. Wir können nicht eindeutig bestätigen, dass der Angriff auf direkte Bitte der Klienten aus der Ukraine durchgeführt wurde, aber man kann den Zusammenhang zwischen der Veröffentlichung der Informationen über ein weiteres Scheitern der Spezialdienste der Ukraine im Donbass und der Cyberattacke nicht ignorieren“, heißt es im Ministerium.
Zurzeit funktioniert die Seite mit Unterbrechungen, die Spezialisten des Ministeriums sind mit den Wiederherstellungsarbeiten beschäftigt.

 

news-front.info: Hackergruppe CyberBerkut veröffentlicht interne Dokumente der ukrainischen Präsidialverwaltung.
Die Hacker-Gruppe CyberBerkut veröffentlichte auf ihrer Website eine Reihe von internen Dokumenten der Präsidialverwaltung der Ukraine  im Zusammenhang mit dem Besuch deren ehemaligen Leiters, Boris Loshkin, in den USA im Juni 2016.
Unter anderen Dokumenten wurde besondere Aufmerksamkeit den kompromittierenden Dokumenten über den amerikanischen Polit-Technokraten Paul Manafort geschenkt, der sich mit PR für den ehemaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und der Partei der Regionen beschäftigte.
Wie sich bei den Recherchen auf Grundlage der erhaltenen Dokumente herausstellte, arbeitet jetzt der ganze Staatsapparat, der gesamte Verwaltungsapparat der Ukraine, für die transatlantischen Bosse und Gönner.
Es wurde festgestellt, dass die Dokumente an Boris Loshkin bei seinem Treffen in Washington mit dem US-Staatssekretär für Kultur und Bildung Evan Ryan übergeben wurden. Sie waren nur ein Teil einer größeren Kampagne des US-State Departments, um Manafort zu diskreditieren, der zu dieser Zeit eine Stelle des Leiters der Wahlzentrale von Donald Trump bekleidete.
Waleri Tschaly, der ukrainische Botschafter in Washington, übergab diese Wünsche der Bosse an Kiew, oder genauer gesagt, an die Präsidialverwaltung der Ukraine.
Zu dieser Zeit hatte schon der SBU die „Lagebücher“ der Partei der Regionen zur Verfügung, in denen der Name von Paul Manafort als Berater von Janukowitsch fungierte, sowie von vielen anderen bekannten ukrainischen Politikern.
Um diese Information durch die Medien zu verbreiten, wurde eine ganze Operation speziell entwickelt. Es wurde so dargestellt, als ob der vor kurzem entlassene stellvertretende Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Viktor Trepak, einen Stapel von Dokumenten zufällig mitgenommen hätte und durch ein Wunder der Strafverfolgung entkam. Dann hat er diese Dokumente für die Analyse dem Nationalen Anti-Korruptions-Büro in der Ukraine und dem Abgeordneten Sergej Leschtschenko übergeben, welcher die ganze Zeit als amerikanischer Agent bekannt war.
Parallel dazu sandte das State Department an die amerikanische Botschaft in der Ukraine Anweisungen und an Botschafter Geoffrey Pyatt persönlich, die Durchführung der Operation zu überwachen. Verantwortlich für die Verbindung zum „Chefermittler“ Sergej Leschtschenko in der Botschaft wurde, wie üblich, Kulturattaché Shari Bistransky.
Im Ergebnis führte die Operation Mitte August zum Rücktritt Manaforts von der Funktion des Leiters der Wahlkampagne Trumps.
Es muss bemerkt werden, dass dieses „zufällige“ Zusammentreffen dieser Informationskampagne der Schlussakkord war für Pyatt, der Ende August nach Griechenland ging, und für Loshkin, der Ende August triumphal die Administration des Präsidenten der Ukraine verließ. Und für Leschtschenko, der sich Ende August eine Luxuswohnung in Kiew kaufte, war es eine außergewöhnliche Förderung seiner Karriere: Im Oktober 2016 erhielt er eine persönliche Audienz bei Victoria Nuland.

 

Vormittags:

 

wpered.su: http://wpered.su/2016/11/06/pod-znakom-obshhechelovecheskix-cennostej-i-demokratii/
Am 5. November wurde im Vorfeld des Jahrestags des Großen Sozialistischen Oktoberrevolution vom Stadtkomitee des Komsomol der DVR ein Vortrag „Im Zeichen allgemeinmenschlicher Werte und Demokratie“ organisiert, an dem die lernende Jugend teilnahm. Die Veranstaltung führte der erste Sekretär des Makejewker Stadtkomitees des Leninschen Komsomol der DVR Anton Sajenko durch.
Im Rahmen des Vortrags wurden Fragen der ersten russischen Revolution (1905-1907), die Oktoberrevolution 1917, die Gründung und Entwicklung der unionsweiten Leninschen kommunistischen Union der Jugend, die Arbeit der Pionierorganisationen im Donbass in den Jahren des Großen Vaterländischen Kriegs sowie die Nachkriegsperiode in der Geschichte der UdSSR, Russlands und des Donbass diskutiert.
Hauptziel der Veranstaltung ist nicht nur das Studium der Ereignisse selbst, sondern der Versuch, die Probleme, die mit diesen Ereignissen verbunden sind, und ihre Folgen zu betrachten, die Jugend mit den Ereignissen des letzten Jahrhunderts bekannt zu machen und damit, welche Werte die sowjetische Jugend hatte und wonach die heutige Generation streben sollte. Trotz der Schwierigkeit des gewählten Themas hörten die jungen Leute mit besonderem Interesse zu, stellten eine Menge Fragen. Die Jugendlichen erfuhren, wie man in die Reihen des Komsomol aufgenommen wurde, es wurden Beispiele aus dem Leben genannt.
„Der Komsomol wurde von der Partei der Bolschewiki zur Durchführung großflächiger Aktivitäten gegründet. Im Oktober 1918 hatte der Russische Kommunistische Jugendverband 22.100 Mitglieder. Zwei Jahre später, zum 3. Kongress des Komsomol waren es 482.000. 200.000 Komsomolzen nahmen am Kampf gegen die Interventen und Weißgardisten teil. Der Komsomol spielte eine große Rolle in der Erfüllung der von der Partei gestellten Aufgaben zur Wiederaufbau der Volkswirtschaft, der Industrialisierung und Kollektivierung, der Durchführung einer Kulturrevolution. Dank der Unterstützung von Seiten des ZK Leninschen Komsomol war in der UdSSR die Kommunardenbewegung (wissenschaftlich-pädagogisch begleitete Bewegung in Form von selbstverwalteten und basisdemokratischen Jugendclubs für eine gemeinsame schöpferische Tätigkeit, basierend auf den Erfahrungen der Reformpädagogen wie Makarenko, der Pionier- und Timurbewegung – Anm. d. Übers.) weit verbreitet. Der Leninschen Komsomol und die KPdSU förderten die Teilnahme der Jugend in Freiwilligenvereinigungen, beim Schutz der gesellschaftlichen Ordnung in den Ortschaften zusammen mit den Mitarbeitern der Polizei“, berichtete der Referent.
Heute wird zweifellos der Geschichte der Sowjetunion große Aufmerksamkeit gewidmet. Es ist notwendig, all das Beste aus der UdSSR zu übernehmen, um unsere Zukunft noch besser zu machen, zu neuen Höhen zu streben und neue Erfolg zu erringen. Der Staat muss alle ihm möglichen Maßnahmen zur Erziehung der heranwachsenden Generation im Geiste des Patriotismus und der Liebe zur Heimat ergreifen. In keinem Fall darf die Geschichte unserer Vorfahren und Großväter vergessen werden, voreilige Schlüsse gezogen werden. Zweifellos hat jedes Ereignis in der Geschichte positive und negative Seiten. Und nur bei kompetenter Untersuchung der Fakten können richtige Schlüsse gezogen werden, wer „schlecht“ ist und wer „gut“.
Die Organisatoren des Vortrags danken der Wissenschaftlichen Bibliothek des Donezker Nationaluniversität und dem Lehrstuhl für slawische Geschichte für die geleistete Hilfe.

 

De.sputniknews.com: Russland hat überhaupt keine Daten über terroristische Organisationen in Syrien von den USA erhalten, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Sonntag sagte.
„Den USA ist es in der ganzen Zeit nicht gelungen, ihre Verpflichtungen im Rahmen der russisch-amerikanischen Vereinbarungen zu erfüllen. Russland hat immer noch keine Karten, keine Objektkoordinaten, keine anderen Daten über irgendeine terroristische Organisation in Syrien erhalten“, so Konaschenkow.
Am Freitag hatte das Verteidigungsministerium Russlands darüber informiert, dass die Terrorkämpfer einen humanitären Korridor im Westen der Castello-Straße in Aleppo unter Beschuss genommen hatten, wobei zwei russische Soldaten verletzt worden waren. Aus diesem Gebiet seien auch rund 50 russische, arabische und westliche Journalisten evakuiert worden.

 

De.sputniknews.com: Moskau: USA haben Syrern „keinen einzigen Brotkrümel“ geliefert.
Russland hat mehr als 100 Tonnen notwendiger humanitärer Hilfe nach Aleppo geliefert, während die USA den Syrern „keinen einzigen Brotkrümel“ übergeben hätten, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Sonntag sagte.
Zuvor, am Freitag, hatte der Sprecher des US-State Departments John Kirby geäußert, die Bewohner des syrischen Aleppo hätten keinen Nutzen von den von Moskau eingeführten humanitären Pausen.
„Allein in den letzten Monaten haben wir mehr als 100 Tonnen notwendigster Güter – Lebensmittel, Medikamente und notwendigste Sachen – geliefert. Dies haben alle Bewohner von Aleppo ohne Einschränkungen im Westen und im Osten (der Stadt – Anm. d. Red.) erhalten. Das State Department hat in dieser Zeit den Syrern, um die es sich angeblich sorgt, keinen einzigen Brotkrümel geliefert“, sagte Konaschenkow in diesem Zusammenhang.
Am Mittwoch hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu für den 4. November eine neue humanitäre Pause in Aleppo angekündigt. Das Ministerium wandte sich damit auch direkt an die Extremistenführer und forderte von ihnen, die Stadt über die dafür vorgesehenen Evakuierungswege mitsamt ihren Waffen zu verlassen. Die Terrorgruppierungen hatten die Forderung allerdings abgelehnt.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden neunmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde zweimal aus Richtung Nowoswanowka mit Artilleriegeschützen des Kalibers 152mm und Antipanzergranatwerfern beschossen. Der gleiche Bereich wurde zweimal mit 120mm-Mörsern aus Richtung Troizkoje beschossen.
Aus Richtung Troizkoje wurde mit Panzertechnik und Granatwerfern das Gebiet von Weselogorowka beschossen.
Aus Richtung Luganskoje haben die Kiewer Truppen zweimal mit 82mm-Mörsern das Gebiet von Kalinowka beschossen.
Das Gebiet von Dolgoje wurde mit Antipanzergranatwerfern aus Richtung Sheltoje beschossen.
Das Gebiet von Logwinowo wurde aus Richtung Mironowskij mit Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Assad: Syrer entscheiden sich für Regierung und Frieden.
Die syrische Bevölkerung unterstützt die Regierung, weil sie Frieden im Land will, wie Syriens Präsident Baschar al-Assad am Sonntag gegenüber der britischen Zeitung The Sunday Times sagte.
„Viele von denen, die zuvor in Opposition zur Baath-Partei (Regierungspartei in Syrien- Anm. d. R.), dieser Regierung und diesem System gestanden haben, unterstützen jetzt die Behörden, und zwar nicht deswegen, weil die Regierung ihnen gefällt, sondern deswegen, weil sie sich für den Frieden einsetzen und weil sie müde sind und die Hoffnung verloren haben“.
Auf den von Extremisten kontrollierten Gebieten gebe es weder Richter noch örtliche Verwaltung. Niemand sei für Müllabfuhr und medizinische Versorgung zuständig.
Laut Assad befinden sich zurzeit 70 Prozent der syrischen Bevölkerung auf den unter Kontrolle der Regierung stehenden Territorien…

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Gestern Abend haben die ukrainischen Streitkräfte Ortschaften des Nowoasowskij-Bezirks beschossen, in der Folge sind die Dörfer Sachanka, Leninskoje, Dsershinskoje, Kominiternowo, Saitschenko und Sergejewka ohne Strom“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass es keine Opfer unter der friedlichen Bevölkerung gibt, zurzeit laufen die Wiederaufbauarbeiten.
„Im Stadtteil Jasnoje von Dokutschajewsk wurde durch Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen bei einem Haus in der Walow-Straße 12 das Dach beschädigt, außerdem Gasleitungen“, teilte der Bürgermeister Alexandr Katschanow mit.
Er fügte hinzu, dass Opfer unter der friedlichen Bevölkerung nicht festgestellt wurden.
„In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Stadtteile des Petrowskij-Bezirks von Donezk beschossen, in der Folge wurden in Trudowskije und Alexandrowka vier Häuser beschädigt, Opfer unter den friedlichen Einwohnern gibt es nicht“, teilte der Leiter des Petrowskij-Bezirks Maxim Shukowskij mit.
Er fügte hinzu, dass mit Mörsern geschossen wurde, in der Folge eines direkten Treffers auf das Dach eines der Häuser wurden Dach und Fenster vollständig zerstört.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR
„Es wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Krymskoje Luftaufklärung unter Anwendung von Drohnen durchgeführt wird. Nach unseren Informationen erfolgt die Aufklärung mit dem Ziel, Diversions- und Erkundungsgruppen in die sogenannte „graue Zone“ und auf das Territorium der LVR zu bringen, um naheliegende Gebiete und wichtige Objekte zu verminen“, berichtete die Volksmiliz.
„Auch wurden neue Fakten nicht kampfbedingter Verluste in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte bekannt. Das Kommando der 54. Brigade führt eine administrative Untersuchung bezüglich einer Schussverletzung eines Soldaten der Brigade durch. Der Soldat wurde in der Folge unvorsichtigen Umgangs mit der Waffe unter starkem Alkoholeinfluss verletzt. Diese Tatsache wird von dem übergeordneten Kommando sorgfältig verheimlicht“, heißt es in der Mitteilung.
Die Volksmiliz der LVR lässt in der Wachsamkeit nicht nach und „widmet den Fragen der Sicherheit der Republik erhöhte Aufmerksamkeit, in diesem Rahmen werden mit dem Personal der Abteilungen Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, in deren Verlauf die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Soldaten bei Fragen der Kampfführung vervollkommnet werden“.
„Ein weiteres Mal will ich erklären, dass die Volksmiliz der LVR genau die Minsker Vereinbarungen einhält, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite bereit ist entschieden zu handeln“, sagte der Vertreter des Behörde.

 

De.sputniknews.com: Hacker greifen Twitter der englischen Sputnik-Redaktion an.
Am Sonntagmorgen haben Unbekannte Hacker einen Angriff auf das Twitter-Profil der englischsprachigen Sputnik-Redaktion verübt. Die Hacker haben das Design des Twitter-Profils verändert sowie den Namen in „Matt Curtis“ geändert.
Der Inhalt wurde nicht verändert. Es wurden auch keine neuen Tweets veröffentlicht.
Die Pressestelle von Sputnik International hat den Hackerangriff bestätigt.
„Wir bestätigen den Hackerangriff auf das Twitter-Profil von Sputnik International. Die Redaktion hat die Administration von Twitter kontaktiert. Sputnik unternimmt alle möglichen Maßnahmen, um die Kontrolle über das Profil zurückzuerlangen.“

 

Dan-news.info: Reparaturbrigaden des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ werden am 8. November die Gasversorgung im frontnahen Dorf Wesjoloje in der Nähe des Flughafens am Rand von Donezk wieder in Betrieb nehmen.
„Von der Donezker Abteilung für Gasinfrastruktur und Gasversorgung des staatlichen Konzerns „Donbassgas“ wurde ein Komplex von Arbeiten zum Wiederaufbau der Gasversorgung von Wesjoloje durchgeführt. Am 8. November ist eine feierliche Veranstaltung zum Inbetriebnahme der Gasversorgung geplant“, teilte der Pressedienst von Donbassgas mit.
Zum Beginn der Herbst- und Winterheizsaison hat der Konzern Arbeiten zur Verlegung von unterirdischen Gasleitungen einer Länge von 672 Metern unter Verwendung moderner Technologie durchgeführt. Derzeit werden von Spezialisten Arbeiten zur Reparatur und zum Wiederaufbau der inneren Gasversorgung in 80 Wohnhäusern durchgeführt. In 45 Häusern des privaten Sektors sind die Arbeiten bereits abgeschlossen.
Wir merken an, dass in der Folge von Artilleriebeschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in den Jahren 2014-2015 90 Prozent der Häuser in Wesjoloje beschädigt wurde und ein großer Teil des Gasnetzes und anderer Infrastruktur vollständig zerstört wurde.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: TV-Chef tritt wegen mangelnder Eurovision-Finanzierung zurück.
Die Vorbereitungen für den Eurovision Song Contest 2017 in der Ukraine geraten durch den Rücktritt eines der Hauptorganisatoren, des Generaldirektors des ukrainischen Staatsfernsehens, Surab Alassanija, ins Stocken, wie die Zeitung The Daily Telegraph am Sonntag schrieb.
Die Ukraine könne sich wegen ungelöster Finanzprobleme kaum leisten, den Eurovision Song Contest 2017 durchzuführen. Laut Alassanija müssen die Organisatoren des Wettbewerbs mehrere bürokratische Hürden bewältigen. In dieser Situation sei der Eurovision Song Contest 2017 in der Ukraine kaum möglich.
Trotz der Unterstützung des Europäischen Rundfunkverbandes, der über die Sachlage im ukrainischen Staatsfernsehen informiert sei, glaube bereits niemand mehr diesen Hilfeversprechungen, so die Zeitung.
Sollte die Ukraine die Vorbereitung auf den Wettbewerb zum Scheitern bringen, gehe das Recht auf den Eurovision Song Contest an Russland über, was die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Kiew und Moskau nur weiter zuspitzen würde.
Zuvor war bekannt geworden, dass der Generaldirektor des ukrainischen Staatsfernsehens, Surab Alassanija, seinen Posten verlässt.
Die Ukraine trägt das europaweite Musik- und TV-Spektakel nach 2005 zum zweiten Mal aus. Die Sängerin Jamala hatte im Mai 2016 in Stockholm mit ihrem Song „1944“ für die Ukraine gewonnen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den letzten 24 Stunden hat sich die Lage in der DVR nicht geändert und bleibt angespannt.
Die ukrainischen Soldaten haben 602 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei wurden 30 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122mm, 350 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und 42 Panzergeschosse abgeschossen. Außerdem wurde mit Granatwerfern, Panzertechnik und verschiedenen Arten von Schusswaffen geschossen.
Auf Befehl der Kriegsverbrecher Pantscheko, Brusow, Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij wurden die Ortschaften Sajzewo, Shelesnaja Balka, Schirokaja Balka, Jasinowataja, Spartak, Staromichajlowka, Jelenowka, Jasnoje, Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen.
Mit Panzergeschützen des Terroristen Nikoljuk wurden Jelenowka und der Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen. In der Folge des Beschusses wurden vier Gebäude im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschädigt.
In Dokutschajewsk wurden ein Haus und die Gasversorgung auf der Walow-Straße durch Mörserbeschuss beschädigt.
Mit den Artilleriegeschützen der Verbrecher Brusow und Pantschenko wurden in Richtung Jasinowataja und Jasnoje geschossen.
Wegen des Mörserbeschusses des Südens der Republik von den Positionen des Kämpfers Deljatizkijs haben sechs Ortschaften keinen Strom. Wir wenden uns an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE mit der Forderung, auf das ukrainische Kommando einzuwirken, damit sie das provokative Feuer einstellen.
Der Beschuss von Winogradnoje (13km von der Kontaktlinie) am 2. November durch das nationalistische Bataillon „Asow“, von dem ich gestern sprach, wurde heute von örtlichen Einwohnern bestätigt. Nach ihren Worten haben sie sowohl gehört, wie Schüsse nicht weit von der Ortschaft erfolgten als auch wie nach 3-4 Sekunden die  Geschosse explodierten. Was davon zeugt, dass ein Beschuss vom von den Kämpfern der Ukraine kontrollierten Territorium aus erfolgte.
Außerdem wurde von uns ein weiterer Fall der Stationierung von Personal nationalistischer Abteilungen der Ukraine in sozial wichtigen Objekten festgestellt. So wurde in Keramik (16 km von der Kontaktlinie) in einer Schule hundert Nationalisten des „Rechten Sektors“ einquartiert. Schon zuvor habe ich berichtet, wie sich die Nationalisten sich gegenüber den Einwohnern der Ortschaften verhalten, in denen sie einquartiert sind.
Auf der Grundlage dessen und anderer Fakten kann der Schluss gezogen werden, dass das ukrainische Kommando zielgerichtet nationalistische Abteilungen in Ortschaften stationiert, um die örtlichen Einwohner zu kontrollieren und einzuschüchtern.

 

De.sputniknews.com: Moskau: US-geführte Operation in Mossul wird zu mittelalterlicher Schlächterei.
Die Anti-Terror-Operation der von Washington angeführten Koalition im irakischen Mossul hat sich in eine mittelalterliche Schlächterei verwandelt, bei der vor allem Zivilisten leiden, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Sonntag mitteilte.
Sacharowa zufolge gibt es eine Informationsblockade seitens der Koalition, da diese keine zuverlässigen Daten dazu bereitstellt, was in Mossul vorgeht. Es scheine, dass es den Befehl gegeben habe, jegliche Informationsunterstützung für die Handlungen der Koalition aufzuheben.
„Die Anti-Terror-Operation, die von führenden Mächten des 21. Jahrhunderts durchgeführt wird, hat sich in eine mittelalterliche Schlächterei verwandelt, bei der vor allem Zivilisten leiden. Die Bevölkerung von Mossul stirbt von den Händen der Terroristen sowie der ihnen gegenüberstehenden Koalitionskräfte. Es lässt sich feststellen, dass kein grundlegender Plan für die Rettung der Zivilisten entwickelt wurde“, schrieb Sacharowa auf Facebook.
Ihr zufolge steht jedoch eines fest: Die Koalition hat eine viel schlimmere Haltung zu den friedlichen Bewohnern von Mossul, als zu den Kämpfern in Aleppo.
Am Donnerstag sagte Russlands Generalstabschef Sergej Rudskoj, die US-Luftwaffe habe mehrere Luftschläge auf die Stadt Hamam el-Elil nahe Mossul geflogen. Dabei sollen vor allem Zivilisten verletzt und auch eine Moschee beschädigt worden sein.
Ihm zufolge wurden auch dicht besiedelte Wohnviertel nur 14 bzw. neun Kilometer von Mossul entfernt aus der Luft angegriffen.
Als Beleg für diese Aussagen legte der russische Generalstabchef ein Satellitenbild von den Folgen des US-Luftangriffes auf die irakische Stadt Tell-Kaif bei Mossul vor. Das Bild zeige eine durch Splitter und Detonationswelle beschädigte Schule, so Rudskoj.
Die irakische Armee, unterstützt von kurdischen Peschmerga-Einheiten, regierungstreuen Milizen und US-Truppen sowie Kampfflugzeugen der Anti-IS-Koalition, hatte am 17. Oktober eine Großoffensive auf die zweitgrößte irakische Stadt Mossul gestartet. Die Terrormiliz Daesh hatte seit Juni 2014 die strategisch wichtige Millionenstadt beherrscht.

 

Kprf.ru: Zu Ehren des 99. Jahrestags der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution hat die Parteiorganisation der KPRF der Republik Karelien und die gesellschaftliche Organisation „Russische Union der Afghanistanveteranen“ eine humanitäre Ladung in die DVR geschickt und eine Kopie der Fahne des Sieges übergeben.

 

Abends:

 

Lug-info.com: Die LVR hat mit der ukrainischen Seite einen Vertrag über die Lieferung von Wasser in die Republik abgeschlossen. Dies erklärte heute in einer Fernsehsendung des Senders „Lugansk24“ der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der LVR, der Zivilschutzminister Sergej Iwanuschkin.
„Jetzt werden wir auf vertraglicher Grundlage Wasser von der benachbarten Seite erhalten – wir haben einen Vertrag über die Lieferung von Wasser abgeschlossen“, sagte er.
Iwanuschkin fügte hinzu, dass bisher die durch den Vertrag vorgesehen Mengen an Wasser gering sind.
„Man kann sagen, dass wir mehr Wasser brauchen… Wir hatten nie viel Wasser, deshalb haben wir in der derzeitigen Etappe auch einer solchen Menge zugestimmt, um mit einer Reserve durch die Herbst- und Winterperiode zu kommen“, erklärte er.
„Wir brauchen dieses Wasser, aber selbst wenn sie das Wasser abstellen, so werden die Heizwerke wie sie funktioniert haben auch weiter funktionieren – wir haben Maßnahmen, um aus einer solchen Situation herauszukommen. Aber wir werden für dieses Wasser zahlen, deshalb denke ich, dass hier ist Geschäft und nicht mehr“, fügte der Zivilschutzminister hinzu.
Weiter erklärte Iwanuschkin, dass sich in der Herbst- und Winterperiode die Tarife für kommunale Dienstleistungen nicht ändern werden.
„Wir kennen die Lage, in der sich unsere Bevölkerung befindet, sehr gut“, erklärte Iwanuschkin.
Die LVR hat vor, ein Programm zum Bau von sozialem Wohnraum aufzulegen, das die sich im abschließenden Stadium befindlichen Programme „100 Häuser“, „2000“ und „2000+“ ablösen wird, sagte Iwanuschkin.
„Für uns ist jetzt eine grundlegende Aufgabe, ein Programm zur Absicherung mit Wohnraum aller, die dessen bedürfen. Deshalb gibt es jetzt eine Anweisung der Republikoberhaupts, ein soziales Programm zum Bau von Sozialwohnungen zu schaffen. Bei uns gibt es sehr viele Menschen von den von den Kämpfen betroffenen Territorien, die bis jetzt in Wohnheimen wohnen“, sagte er.
„Dies sind große wirtschaftliche Aufgaben. Aber auf dem Territorium des Donbass gibt es alle erforderlichen Ressourcen, die jetzt einfach organisiert und angemessen eingesetzt werden müssen. Bei uns auf dem Territorium kann praktisch jedes Baumaterial produziert werden, dies sind wieder Arbeitsplätze, das ist unsere Wirtschaft. Und ich denke, dass die Ergebnisse überzeugend sein werden, weil wir für unsere Menschen, für unsere Bevölkerung bauen werden“, meint Iwanuschkin.

 

Rusvesna.su: Zuspitzung im Donbass: Auseinandersetzungen bei Donezk, Gorlowka und Dokutschaewsk:
Heute Abend starteten die ukrainischen Besatzungstruppen Angriffe auf Stellungen der Streitkräfte der DVR bei Donezk, Dokutschaewsk und Swetlodarsk.
Etwa um 17:00 Ihr gab es einen Beschuss im Gebiet „Perwomaika“ (Straße zwischen Krasnogorowka und Marinka). Unweit von Marinka schoss der Gegner mit Mörsern und Granatwerfern.
Um 17:10 Uhr setzten die ukrainischen Truppen ihre Angriffe im Bereich des Industriegebiets Awdejewka und auf Jasinowataja fort. Der Gegner verwendet Mörser, Kleinwaffen und Panzertechnik. Es gibt Kämpfe im Gebiet Krasnogorowka (Borissowka) und in Staromichailowka.
Bewohner von Dokutschaewsk berichten über Beschuss mit schwerer Artillerie, Mörsern und Schusswaffen.
Seit mehr als drei Stunden gibt es auch Kämpfe im Bereich Lugansk – Logowiniwo – Kalinowka.

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