Presseschau vom 05.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe. Meldungen aus Sozialen Netzwerken sind violett gekennzeichnet.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

De.sputniknews.com: Trotz Beschuss von Castello-Straße: Russland hält an Flugstopp in Aleppo fest
Weder die russische noch die syrische Luftwaffen fliegen seit 19 Tagen Luftschläge im Raum von Aleppo, teilte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mit.
Am Freitag hatte das Ministerium darüber informiert, dass die Terrorkämpfer einen humanitären Korridor im Westen der Castello-Straße in Aleppo unter Beschuss genommen hatten, wobei zwei russische Soldaten verletzt worden waren. Aus diesem Gebiet seien auch rund 50 russische, arabische und westliche Journalisten evakuiert worden.
„Trotz diesen Angriffen und kontinuierlichen Provokationen seitens der Extremisten fliegen weder die russischen noch die syrischen Militärflugzeuge im Raum von Aleppo“, so der Sprecher der Verteidigungsbehörde in Moskau.
Die von den USA geführte Koalition hat Konaschenkow zufolge allein in den vergangenen 24 Stunden 18 Luftschläge im Raum der irakischen Stadt Mossul und naheliegender Ortschaften geflogen.
Am Mittwoch hatte der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu für den 4. November eine neue humanitäre Pause in Aleppo angekündigt. Das Ministerium wandte sich damit auch direkt an die Extremistenführer und forderte von ihnen, die Stadt über die dafür vorgesehenen Evakuierungswege samt ihrer Waffen zu verlassen. Die Terrorgruppierungen hatten die Forderung allerdings abgelehnt.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Swetlodarsk wurden mehr als 50 Mörsergeschosse des Kalibers 120mm auf das Gebiet von Losowoje abgeschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit 120mm-Mörsern und Schusswaffen aus Richtung Nowoswanowka und Nowoalexandrowka beschossen.
Verluste gibt es keine.

Dan-news.info: Zusammenfassung Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„In der Nacht haben die ukrainischen Truppen Sajzewo beschossen, es gab 19 Treffer von 120mm-Mörsergeschossen. Verletzte und Zerstörungen gibt es nicht“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
„In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Kominternowo beschossen. In der Folge hat der Ort keine Gas- und Stromversorgung“, teilte der Leiter des Nowoasowskij-Bezirks Anatolij Janowskij mit.
Er fügte hinzu, dass wahrscheinlich mit Mörsern geschossen wurde.

De.sputniknews.com: „Haben Sie ein bisschen Kleingeld?“: Berlin sagt Kiew 72 Millionen Euro Hilfe zu
Die Bundesregierung hat der Ukraine eine Millionenhilfe für die wirtschaftliche Entwicklung im Land zugesagt, teilt der ukrainische Vize-Wirtschaftsminister Maksim Nefedow mit. Ein Teil der Mittel soll für die Unterstützung der Donbass-Umsiedler bereitgestellt werden.
„Wir haben sie bekommen!“, jubelt der Minister in seinem Facebook-Account. „Zwei Tage Verhandlungen in Berlin mit dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Resultat– 72 Millionen Euro neue Hilfe für die Ukraine.“
Die von der Bundesregierung bereitgestellten Mittel sollen für eine „nachhaltige wirtschaftliche sowie regionale Entwicklung, Energieeffizienz und die Zwangsvertriebenen aus dem Donbass“ genutzt werden.
„Ein großer Tag in Kiew: Sie haben von der BRD 72 Millionen Euro für die wirtschaftliche Entwicklung erhalten. Durch den Abbruch der Handelsbeziehungen mit Russland haben sie 15 Milliarden verloren. Und freuen sich nun über Almosen“, kommentierte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma, Alexej Puschkow.

Gefunden auf der Facebook-Seite von Alexej Granowski (Industrie- und Handelsminister der DVR – Anm. d. Übers.): Heute nahm ich teil an der Eröffnung des Groß- und Einzelhandelszentrums „Most“ (Brücke – Anm. d. Übers.) im Leninskij-Bezirk von Donezk.
Das Sortiment der Waren, die im Handelszentrum angeboten werden, umfasst mehr als 20000 verschiedene Produkte. Ich möchte anmerken, dass mehr als 40% der Produkte aus der einheimischen Produktion stammen. Die Preise für die Waren sind wesentlich niedriger, was die Donezker freuen wird. Auch kann man hier nicht nur Lebensmittel kaufen, sondern auch Textilien, Schuhe und Kleidung zu niedrigen Preisen sowie Baumaterial und Waren für die Gartenarbeit.

Nachmittags:

Ukrinform: Die Ukraine steigert ihre Gasförderung und kann bis 2020 Energieunabhängigkeit erreichen.
Das erklärte Regierungschef der Ukraine, Wolodymyr Hrojsman, in der Talkshow Shuster Live. In einigen Monaten des laufenden Jahres konnte die Ukraine ihre Gasproduktion um 47 Millionen Kubikmeter erhöhen, sagte der Premier. Für das kommende Jahr erwartet er zusätzlich 500 bis 700 Millionen Kubikmeter des eigenen Gases. „Bis 2020 müssen wir die eigene Gasproduktion steigern, dass es uns reicht“, so Hrojsman.

De.sputniknews.com: US-„Militärhacker“ sind in das Kreml-Kommandosystem sowie einige russische Telekommunikationsnetze eingedrungen und sind bereit, „zuzuschlagen, wenn es erforderlich wird“, berichtet der Sender NBC News unter Berufung auf eine nicht namentliche genannte Quelle im US-Nachrichtendienst und geheime Papiere.
Die US-amerikanischen Behörden sind demnach immer noch besorgt darüber, dass „Russland seine Cyber-Kapazitäten einsetzen“ könne, um die Präsidentschaftswahl in der nächsten Woche „zu stören“.
RIA Novosti konnte bis jetzt keine Kommentare vom Weißen Haus, dem Pentagon oder dem Außenministerium in Bezug auf diese Meldung bekommen.
„Die Maßnahmen für die Sicherstellung der Cyber- sowie Informationssicherheit werden auf dem Niveau getroffen, das der aktuellen Lage und den Gefahren entspricht, die die Vertreter anderer Staaten auf der offiziellen Ebene zum Ausdruck gebracht haben“, kommentierte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, den NBC-Bericht.
Laut dem Leiter des Ausschusses für Informationspolitik in der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Leonid Lewin, werden alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen im Cyberraum täglich und unabhängig von jeweiligen Meldungen aus dem Westen getroffen.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Wochenrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Situation an der Kontaktlinie bleibt weiter angespannt. Im Zeitraum vom 30. Oktober bis 5. November haben die ukrainischen Truppen 17 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, sagte Anaschtschenko.
„Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Artilleriegeschützen „Gwosdika“ des Kalibers 122mm, Mörsern des Kalibers 120mm und 82mm, Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Dabei wurden auf das Territorium der Republik 209 Artillerie- und Mörsergeschosse abgeschossen“, teilte Anaschtschenko mit.
Er berichtete, dass von den ukrainischen Truppen Positionen der Abteilungen der Volksmiliz im Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor sowie in den Gebieten von Sokolniki, Smeloje, Kalinowo, Kalinowka, Logwinowo beschossen wurden.
„Den Befehl zur Eröffnung des Feuers auf die Positionen der Volksmiliz der LVR erteilten die folgenden glühenden Nationalisten und Mörder der friedlichen Einwohner des Donbass ihren Abteilungen: der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Shakun, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Schewschenko, der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Iwanow“, unterstrich Anaschtschenko.
Er merkte an, dass die ukrainischen Streitkräfte die Bedingungen für die Stationierung von Waffen und Militärtechnik an den Abzugsorten verletzten und das Regime der Feuereinstellung für die Konzentration von militärischem Potential ihrer Abteilungen in der Zone der sogenannten „ATO“ nutzen. Diese Verletzungen hält die OSZE-Mission täglich in ihren Berichten fest.
„Im Verlauf der Besuche von Abzugs- und Lagerorten für Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte haben Vertreter der Mission das Fehlen von zuvor abgezogenen Waffen entdeckt: zwei Panzer; sechs Mörser „Wasilek“ des Kalibers 82mm; fünf Haubitzen „Akazija“; eine Haubitze „Giazint-B“; sieben Haubitzen „Msta-B“; sechs Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira““, teilte Anaschtschenko mit.
Nach Angaben der Volksmiliz wird die fehlende Technik und Waffen auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie konzentriert und getarnt.
„So wurde am südlichen Rand von Popasnaja eine Feuerposition von Artilleriegeschützen „Akazija“ entdeckt, von der aus Perwomajsk und die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen werden. Südöstlich der genannten Ortschaft wurde eine Position eines Panzerzugs entdeckt und es befinden sich dort Feuerpositionen von Antipanzergeschützen MT-12 des Kalibers 100mm“, sagte der Oberst.
Westlich von Sokolniki befinden sich im Gebiet einer Tuberkuloseambulanz drei Einheiten Panzertechnik, in Staniza Luganskaja sind auf dem Gebiet eines Sägewerks zwei Ural-Lastwagen eingetroffen, aus denen Munition für Panzertechnik, Schusswaffen und Mörsergeschosse des Kalibers 82mm in Lager verladen wurden.
„In Stschastje ist aus Richtung Starobelsk eine Kolonne Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit drei Panzer, sieben Einheiten Panzertechnik, 15 Lastwagen mit Personal und Munition eingetroffen“, sagte Anaschtschenko.
Er teilte auch mit, dass auf dem Flughafen in der Nähe von Starobelsk sieben Flugzeuge „Su-25“ eingetroffen sind.
„All diese Fakten sind eine Bestätigung dafür, dass die ukrainische Seite nicht die Absicht hat, die Situation im Donbass auf friedlichem Weg zu lösen und die Vereinbarungen der Kontaktgruppe in Minsk ignoriert“, unterstrich der Leiter der Koordination der Volksmiliz.

De.sputniknews.com: Das russische Außenministerium erwartet eine Reaktion der US-Regierung auf die Medienberichte darüber, dass US-Militärhacker in die russischen Telekommunikations- sowie Energienetze eingedrungen seien, heißt es in einer offiziellen Erklärung der Pressesprecherin der Behörde, Maria Sacharowa, auf der Webseite des Außenministeriums.
„Angesichts der jüngsten Medienberichte über das Eindringen amerikanischer Militärhacker in die russischen Telekommunikations- und Energienetze sowie in das Kreml-Kommandosystem, erwarten wir eine Reaktion der US-Behörden, einschließlich des Weißen Hauses und des Außenministeriums, mit einer rechtlichen Einschätzung dieser Informationen“, so die Mitteilung des Außenministeriums in Moskau.
Sollte dieser Schritt ausbleiben, werde Moskau davon ausgehen, dass in den USA „Cyberterrorismus auf Staatsebene“ existiert, hieß es weiter. Die Umsetzung der Drohung, die von amerikanischen Medien verbreitet wurde, würde Moskau das Recht geben, eine entsprechende Klage gegen Washington zu erheben…

Dnr-news.com: Eine Delegation aud der Republik Südossetien ehrte heute das Andenken an den Helden der DVR Arsen Pawlow
Heute, am 5. November, besuchten der Vorsitzende des Komitees für der VRSO Hassan Gigolajew und der Generaldirektor des „Post- und Telegraphendienstes der VRSO“ Wadim Wasiljew den Friedhof, auf dem der Held der DVR Arsen Pawlow bestattet ist.
„Das Volk Südossetiens trauert sehr wegen des Mordes am Verteidiger des Donbass Arsen Pawlow. Wir drücken unser tief empfundenes Beileid aus“, sagte Hassan Gigolajew.
Die Vertreter der südossetischen Delegation ehrten den Helden der DVR mit einer Schweigeminute und legten Blumen an seinem Grab nieder.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
Nach einer relativen Ruhe an den vorhergehenden Tagen haben die ukrainischen Soldaten den massierten Artillerie- und Mörserbeschuss von Ortschaften der DVR wieder aufgenommen.
In den letzten 24 Stunden haben die Straftruppen 800 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei wurden 166 Artilleriegeschosse, davon 55 des Kalibers 152mm, 585 Mörsergeschosse, davon 274 des Kalibers 120mm abgeschossen. Außerdem wurde mit Panzergeschützen, Granatwerfern, Panzertechnik und verschiedenen Arten von Schusswaffen geschossen.
Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf die Ortschaften Sajzewo, Werchnetorezkoje, Golmowskij, Spartak, Jasinowataja, Jelenowka, Dokutschajewsk, Besymennoje, Leninskoje, Sachanka, Kominternowo, Oktjabrj, die Siedlung des Gagarin-Bergwerks, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk erteilten die Kriegsverbrecher Pantschenko, Brusow, Schaptala, Majzejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij.
In der Folge von Mörserbeschuss des Petrowskij-Bezirk von Donzek wurde ein Mann, geb. 1952, verletzt, es wurden drei Häuser auf der Lenin-Straße beschädigt, die Stromversorgung unterbrochen, dreißig Häuser haben keinen Strom. Wegen der andauernden Beschüsse können die Energietechniker mit der Beseitigung der Folgen der Beschüsse nicht beginnen.
Die Artilleriewaffen der Terroristen Pantschenko und Brusow wurde beim Beschuss von Jasinowataja, Jelenowka, Dokutschajewsk, Kominternowo, Leninskoje und Besymennoje verwendet. In der Folge der Beschüsse von Kominternowo wurden die Gasversorgung und Stromleitungen auf der Kirow-Straße beschädigt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie fest.
So wurde im Gebiet von Primorskoje, 7 km von der Kontaktlinie, die Stationierung von Feuerpositionen von zwei 152mm-Artilleriegeschützen „Akazija“ und in einem km Abstand davon von drei 120mm-Mörsern entdeckt.
Außerdem wurde gestern in Richtung Mariupol 10 km von der Kontaktlinie von uns der Flug eines ukrainischen Kampfflugzeugs festgestellt, was eine grobe Verletzung der Minsker Vereinbarungen ist. Dies wurde auch von örtlichen Einwohnern bemerkt, die von den lauten Geräuschen des niedrig fliegenden Kampfflugzeugs erschreckt wurden. Mehr noch, diesen Fakt bestätigt auch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte, das den Einwohnern nicht erklären konnte, mit welchem Ziel das Kampfflugzeug einen Flug über friedlichen Ortschaften unternahm.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Nach glaubwürdigen Informationen unserer Aufklärung entstehen in den Reihen der ukrainischen Soldaten regelmäßig Konflikte wegen nicht abgestimmter Handlungen und wegen Drogenmissbrauchs. Die sich an der Front in der Nähe von Schirokino befindende nationalistische Abteilung von „Asow“ wurde am 2. November von Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade beschossen, die im Hinterland stationiert sind. Durch die unerwarteten Beschüsse erlitten die Nationalisten Verluste. Die Ursache des unkoordinierten Verhaltens der Kämpfer der 36. Brigade, das zu ungezieltem Feuer führt, ist der blühende Drogenkonsum. Da sie solches Verhalten nicht ertrugen, begannen die Nationalisten von „Asow“ zu antworten und richteten die Waffen in Richtung Mariupol. In der Folge vernichteten die „Asower“ drei Fahrzeuge vom Typ „Hammer“ im Gebiet von Winogradnoje, die ihnen ihre westlichen Herren liefern. Jetzt versucht das Kommando der Ukraine mit allen Mitteln, die Früchte ihrer Arbeit vor der Öffentlichkeit zu verbergen.
Solche Fakten zeugen von dem vollkommenen Chaos, das in den terroristischen Abteilungen der Ukraine herrscht.

De.sputniknews.com: Von wegen Isolation: Schwedische Zeitung erstellt Liste der Moskau-Besuche aus EU
Trotz der viel diskutierten „Isolation Russlands“ infolge des Krim-Referendums und der EU-Sanktionen reisen immer noch Delegationen vieler Staaten nach Moskau, schreibt die Zeitung „Svenska Dagbladet“.
Offiziell treten die EU-Mitgliedsstaaten einheitlich für die Sanktionen gegen Russland auf und betreiben eine harsche Rhetorik in Bezug auf Moskau, meint der Journalist Jonas Gummesson . Doch hinter den Kulissen gebe es gar keine Einigkeit.
Vor dem letzten EU-Gipfel hätten viele zu neuen Russland-Sanktionen aufgerufen, diesmal wegen Syrien. Dazu kam es allerdings nicht. Auch wenn die EU-Sanktionen wegen der Ukraine und der Krim bestehen bleiben, sprechen sich nun mehrere EU-Länder gegen diese Politik aus, meint der schwedische Journalist.
Seit 2014 haben Gummesson zufolge 20 der 28 Unionsmitglieder Delegationen mit Regierungschefs oder anderen Ministern an der Spitze nach Moskau geschickt. Anhand der inoffiziellen Informationen aus Brüssel hat „Svenska Dagbladet“ eine eigene Liste solcher Visiten zusammengestellt. Demnach haben sechs europäische Staatschefs den russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen: der tschechische, französische, zypriotische, österreichische, finnische und griechische. Finnlands Präsident Sauli Niinistö hat Putin gar in seiner Sommerresidenz empfangen, merkt die Zeitung an.
Darüber hinaus sind sechs Ministerpräsidenten nach Moskau gereist: der Slowakei, Deutschlands, Italiens, Bulgariens, Ungarns und Luxemburgs. Darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Acht weitere EU-Vertreter waren laut „Svenska Dagbladet“ Außenminister: aus Spanien, Großbritannien, Slowenien, den Niederlanden, Irland, Lettland und Portugal (das Land kommt in der Liste zwei Mal vor: es handelt sich also um 19 EU-Staaten oder der Autor hat ein Land ausgelassen – Anm. der Red.).
Insgesamt zählt Gummesson rund 40 Besuche von EU-Delegationen in der russischen Hauptstadt, was bedeutet, dass Vertreter einiger Staaten mehrmals in Russland waren.
Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich nach dem Beginn des Ukraine-Konflikts deutlich verschlechtert.
Die EU hatte am 1. August 2014 Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt, die im September 2014 ausgeweitet wurden. Es handelte sich unter anderem um ein Embargo für neue Verträge über den Import bzw. Export von Waffen sowie von Erzeugnissen bzw. Technogien mit doppelter Zweckbestimmung aus der EU nach Russland.

Dan-news.info: Etwa 400 Setzlinge von Eichen, Ahorn und Nadelbäumen wurden heute in allen Bezirken von Makejewka im Rahmen eines gesamtstädtischen Subbotniks gepflanzt, teilte der Bürgermeister der Stadt Walerij Ljachowez mit.
Der Bürgermeister nahm selbst daran teil und pflanzte am Platz am Perinatalzentrum zusammen mit dessen leitender Ärztin etwa 20 Bäume. „Wenn die Bäume wachsen, wird unser Territorium zu einer Parkzone, wo die Mütter und Schwangeren ausruhen können“, sagte die Ärztin Wenera Chomenko.
Insgesamt nahmen an dem Subbotnik mehr als 10.000 Menschen teil.

De.sputniknews.com: Befreiungsoffensive: Irakische Armee erstürmt letztes IS-Bollwerk vor Mossul
Die irakischen Truppen erstürmen am Samstag Hamam al-Alil, den letzten Befestigungsort des „Islamischen Staates“ auf dem Weg zur IS-Hochburg Mossul, meldet Reuters.
Wie das irakische Militärkommando mitteilte, hat am Samstagmorgen in Hamam al-Alil ein Angriff aus drei Richtungen begonnen. Die Bodenoperation werde von Hubschraubern der irakischen Luftwaffe unterstützt, hieß es.
„Dieser Kampf ist sehr wichtig, denn das ist die letzte Stadt vor Mossul“, zitiert Reuters den Generalmajor der irakischen Armee, Hadschim al-Dschaburi, der die Truppenoperation zur Befreiung von Mossul leitet.
Das Ziel der Armee in dem 15 Kilometer von Mossul entfernten Ort sei eine Gruppierung aus mindestens 70 IS-Kämpfern, zumeist ausländischen Söldnern, sagte der Militär. Ihm zufolge wissen die Extremisten nicht mehr, wohin sie fliehen sollen, und wechseln nur ihre Stellungen.
Die Befreiungsoffensive auf Mossul hatte in der Nacht zum 17. Oktober begonnen. Die Armee und die Polizei des Irak sowie die kurdischen bewaffneten Formationen hatten, von den Fliegerkräften der US-geführten Koalition unterstützt, einen massiven Angriff auf die Stadt gestartet.

Dnr-online.ru: Heute fand in Donezk die Unterzeichnung eines Memorandums über die Zusammenarbeit zwischen dem Kommunikationsministerium der DVR und dem Komitee für Kommunikation der Republik Südossetien im Bereich der Kommunikation und der Informationstechnologie statt. Dies ist das erste internationale Dokument zwischen Behörden in der Geschichte der diplomatischen Beziehungen zwischen der DVR und der Republik Südossetien.
An der Unterzeichnung des Dokuments nahmen der Kommunikationsminister der DVR Wiktor Jazenko, der Vorsitzende des Komitees für Kommunikation der Republik Südossetien Hassan Gigolajew, Vertreter des Außenministeriums der DVR, des Kommunikationsministeriums der DVR und  Mitglieder der ossetischen Delegation teil.
„Die Unterzeichnung des Memorandums eröffnet eine neue Seite in der Geschichte der Zusammenarbeit der DVR mit der Republik Südossetien. Für uns ist das ein Ehre, Stolz und Anerkennung. Die Kommunikation soll Menschen vereinen und die Möglichkeit geben, sich nicht nur auszutauschen, sondern auch die Beziehungen zu entwickeln“, sagte Wiktor Jazenko. Der Kommunikationsminister der DVR berichtete, dass die Seiten die Entwicklung der Beziehungen im Bereich der Postverbindungen, des Mobilfunks und der Telekommunikation vorantreiben werden.
„Wir werden unsere Beziehungen fortsetzen und sind bereit, andere Vereinbarungen zwischen Behörden zu unterzeichnen“, fasst Hassan Gigolajew zusammen.

Dnr-news.com: Die Mobilfunkbetreiber der DVR und Südossetiens planen, in naher Zukunft ein Roaming zwischen beiden befreundeten Ländern einzurichten, um die Verbindungskosten zu reduzieren. Dies sagte heute gegenüber Journalisten der Minister für Kommunikation Wiktor Jazenko…

De.sputniknews.com: Bald Tradition? US-Spionagejets nahe Kaliningrad und russischer Syrien-Basis geortet
Erneut haben US-Jets sich der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad und der russischen Versorgungsbasis in Tartus in Syrien genähert, berichten westliche Onlinedienste, die die Position von Militärflugzeugen in Echtzeit verfolgen.
Am Nachmittag sei eine Maschine des Typs RC-135W mit der Bordnummer 64-4139 und dem Rufzeichen MILK99 vom britischen Luftstützpunkt Mildenhall gestartet und habe einen Aufklärungsflug an der Küste Kaliningrads unternommen und russisches Territorium ausgespäht.
Das zweite Flugzeug, eine Р-8 Poseidon mit der Bordnummer 168761, habe sich zur selben Zeit der russischen Versorgungsbasis im syrischen Tartus genähert.
In letzter Zeit nähern sich immer wieder amerikanische Aufklärungsflugzeuge im Luftraum über dem Schwarzen Meer der russischen Grenze an, insbesondere nahe der Krim-Küste, aber ebenso bei den russischen Stützpunkten in Syrien sowie dem Einsatzgebiet des russischen Schiffsverbandes im östlichen Mittelmeer. Fast täglich würden zwei bis drei solche Flüge fixiert, hieß es.
Das Flugzeug Р-8 Poseidon ist ein neues Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug, das seit 2013 statt des alten Aufklärungsflugzeuges P-3 Orion im Dienst der US-Armee steht.

Dnr-online.ru: Während dem „Heißen Draht““ berichtete das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko über die Entwicklung der Industrie in der DVR.
„Besonders möchte ich dem Industrieminister für die geleistete kolossale Arbeit danken, in kürzester Zeit konnte dieser Mensch mit dem Chaos in diesem Bereich fertig werden. Es wurden vier ernsthafte Industrieunternehmen in Betrieb genommen, das größte von ihnen ist DMS und es wird uns erlauben, unsere Metallindustrie zu entwickeln und funktionierende Mechanismen zur Absatz der Produkte zu sehen. Aber die Perspektiven sind dadurch erschwert, dass die Unabhängigkeit der Republik nicht von der Weltgemeinschaft anerkannt ist, dies schafft große Probleme in der Wirtschaft“, erklärte das Republikoberhaupt.
Der Minister für Industrie und Handel der DVR Alexej Granowskij berichtete über die Arbeit zur Wiederaufnahme des Produktionsprozesses in den größten Unternehmen der DVR:
„In der Republik funktionieren große Maschinenbau- und Metallunternehmen mit eingeschränkter Kapazität, aber es wurde einige Zeit für die Umorientierung der Produktion auf die äußeren Märkte der Zollunion benötigt. Wir kommen erfolgreich mit den vor uns stehenden Aufgabe zurecht und trotz des Fehlens der politischen Anerkennung der DVR nehmen die Unternehmen der Republik direkt an Ausschreibungen der Partnerländer teil“, sagte Alexej Granowskij.

Ukrinform:  Der Sicherheitsdienst der Ukraine SBU hat ein Einreiseverbot für 140 russische Künstler verhängt.
Das teilte die Parlamentsabgeordnete vom „Block von Petro Poroschenko“ Olga Tscherwakowa unter Berufung auf die Antwort von SBU auf ihre Anfrage mit. Es geht um die Personen, deren „Tätigkeit oder Äußerungen im Widerspruch zu den Interessen der Gewährleistung der Sicherheit des Landes“ stehen, heiß es in der Antwort.

Rusvesna.su: In St.Petersburg veranstalteten Aktivisten der Ortsgruppe der Partei „Drugaja Rossija“ (Anderes Russland – Anm. d. Übers.) eine Aktion vor dem Konsulat der Ukraine.
Sie bewarfen das Gebäude der diplomatischen Mission und die Umgebung mit Tierknochen und skandierten die Losung: „Fresst Knochen, nicht die Menschen!“ aus Protest gegen die Handlungen der ukrainischen Regierung im Donbass.
Im Verlauf der Aktion wurde auch Pyrotechnik verwendet. Die Protestierenden warfen mehrere Rauchbomben.
An der Aktion beteiligten sich etwa 20 Menschen. Ein Aktivist wurde von der Polizei festgenommen.

Abends:

Rusvesna.su: Das Ministerkabinett der Ukraine hat einen Plan zur Wiedereingliederung des Donbass vorbereitet. Dies berichtete der Berater des ukrainischen Ministers für Fragen der besetzten Gebiete und zeitweise Vertriebener Juri Grymtschak.
Ihm zufolge schlägt die ukrainische Seite vor, die Liste der Waren, die man mit den Republiken handeln kann, zu öffnen und zu erweitern“.
„In erster Linie werden das Lebensmittel sein“, erklärte Grymtschak.
„Wir bereiten die Reintegration dieses Territoriums in den rechtlichen Bereich der Ukraine vor. Wir sollten verstehen, dass schon  in nächster Zeit, gemäß aller Vereinbarungen der Minsker und Normannischen Formate, dieses Territorium wieder unter Kontrolle der ukrainischen Regierung gestellt wird“, ergänzte er.
Nach den Worten des Beraters des Ministers muss man zu einer teilweisen Öffnung des Marktes mit der DVR und der LVR bereit sein und dazu, dass die Ukraine die Bewohner des Donbass mit Nahrung versorgen muss.

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