Presseschau vom 01.11.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Vormittags:

wpered.su: http://wpered.su/2016/11/01/sostoyalsya-ocherednoj-plenum-yasinovatskogo-gorkoma-kompartii-dnr/
Am 30. Oktober fand ein weiteres Plenum des Jasinowatajer Stadtkomitees der KP der DVR statt. Auf dem Plenum waren auch Kommunisten, die nicht Mitglied des Stadtkomitees sind, und parteilose Genossen.
Die Besonderheit des Plenums bestand darin, dass genau vor 25 Jahren, am 26. Oktober 1991, von nicht gleichgültigen und vor allem standhaften und der kommunistischen Idee ergebenen Kommunisten eine Wiederaufbaukonferenz durchgeführt wurde. In seinem Bericht dankte der erste Sekretär des Stadtkomitees, dem damals dieses Amt anvertraut wurde, den Teilnehmern jener Konferenz, die auch heute noch aktiv in der Parteiorganisation arbeiten.
Im Bericht und den Beiträgen der Teilnehmer waren viele Vorschläge und Empfehlungen der Stadtorganisation zur Vervollkommnung der Parteiarbeit enthalten, die Bestimmung des Platzes im gesellschaftlich-politischen Leben der Stadt. Es wurde festgestellt, dass die Teilnahme an verschiedenen Aktionen wie beispielsweise der „Volkskontrolle“, des städtischen Kinderwettbewerbs „Talente aus kinderreichen Familien“ und anderen die Grundlage ist, auf der die Aktivität der Kommunisten der Stadt sich entwickeln kann.
Im Ergebnis der Diskussion wurde ein entsprechender Beschluss des Stadtkomitees gefasst.

De.sputniknews.com: „Suwalki-Lücke“: USA vertrauen Litauen und Polen Grenzkorridor zu Baltikum nicht an
Die Nato-Führung bringt den strategisch wichtigen “Korridor” zwischen Litauen und Polen unter eigene Kontrolle. Wie US-Verteidigungsminister Ashton Carter bestätigte, soll die „Suwalki-Lücke“ von gut ausgebildeten US-Soldaten bewacht werden, berichtet die Webseite u-f.ru.
Carter zufolge werden die US-Soldaten in der Stadt Orzysz einquartiert, die als eine potentielle Zielscheibe gelten soll, falls sich Russland, so Militärexperten, für eine Attacke gegen das Baltikum entscheiden sollte.
Die sogenannte Suwalki-Lücke, benannt nach der polnischen Grenzstadt Suwalki, ist ein enger, 100 Kilometer langer Streifen, der an Litauen sowie an das russische Gebiet Kaliningrad und Weißrussland angrenzt.
Der Leiter des US-Forschungszentrums Atlantic Counsil, Magnus Nordeman, sagte nach einem Treffen der Verteidigungsminister der Nato-Länder in Brüssel: „Das ist ein kleines Grenzgebiet. Wenn die Russen es einnehmen sollten, werden sie damit die Baltischen Länder von den anderen Ländern der Allianz trennen.“
Wie Experten zuvor geäußert hatten, ist die Verstärkung der an Russland angrenzenden Nato-Länder auf die „Sonderoperation Moskaus im Jahr 2014 auf der Krim “ zurückzuführen. Kurzum: die ukrainische Armee habe keinen würdigen Widerstand leisten können, hieß es.
Nach Äußerung des Chefs der Agentur für Forschungsprojekte REKON, Maxim Fedorenko, wurde aus diesem Grund beschlossen, die Armeen Litauens, Lettlands und Estlands „bei der Verhinderung eines Krim-Szenarios“ zu unterstützen.
Indessen hat Moskau wiederholt darauf verwiesen, keine Angriffsabsichten gegen andere Staaten zu hegen, und dem Westen das Schüren von Spannungen vorgeworfen.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden zweimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Feuer auf das Gebiet von Kalinowo wurde aus Richtung Luganskoje mit 120mm-Mörsern eröffnet.
Das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit Schusswaffen beschossen.
Verluste gibt es keine.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen:
„Von 19:00 bis 2:00 Uhr hat die ukrainische Seite das Gewerbegebiet bei Jasinowataja und die Umgebung des Donezker Flughafens, die Siedlungen Trudowskije, Alexandrowka und Staroichajlowka im Westen von Donezk, das Dorf Spartak nördlich der Hauptstadt, Sachanka und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden der DVR beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
„Auf diese Gebiete haben die ukrainischen Streitkräfte 268 Artilleriegranaten der Kaliber 122 und 152 mm sowie Mörsergranaten der Kaliber 82 und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurden neben schweren Waffen und Mörsern von der ukrainischen Armee auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Heute haben die ukrainischen Streitkräfte die ganze Nacht mit schweren Waffen auf Alexandrowka geschossen, es wurde eine Frau verletzt, die sich im Moment des Beschusses in einem Haus befand. Sie wurde kurz bewusstlos, aber ärztliche Hilfe wollte sie nicht“, sagte der Leiter der Ortschaft Konstantin Tschalyj.
Nach Informationen Tschalyjs wurden durch die Beschüsse drei Häuser auf der Lenin-  und der Schulstraße beschädigt. Es wurden Dächer, Fenster und teilweise Wände beschädigt.

De.sputniknews.com: Statt eines Sicherheitsdialogs mit Moskau zu führen, betreibt die NATO einen Informationskrieg gegen Russland, darunter um Syrien. Das erklärte der russische Botschafter bei der Allianz, Alexander Gruschko, am Montag.
Er sei über die von Medien initiierte Hysterie im Zusammenhang mit der Durchfahrt des russischen Flugzeugträgers „Admiral Kusnezow“ durch den Ärmelkanal erstaunt gewesen, sagte der Diplomat.
„Ich gewann den Eindruck, dass sich die NATO um nichts mehr zu kümmern hat als um die Solidarität der Allianz, falls ein oder zwei Länder das Nachtanken russischer Kriegsschiffe genehmigt hätten. Das zeugt davon, dass der Informationskrieg ausufert“, sagte Gruschko.
„Menschen mit gesundem Verstand sollten sich darüber klar werden, dass die Teilnahme Russlands an der Syrien-Operation ein bedeutender Faktor ist, der bei der Erlangung einer friedlichen Lösung die entscheidende Rolle spielt. Solange die NATO an den Doppelstandards festhält, wird es überaus schwierig sein, von irgendwelchen Handlungen zu sprechen, die zur Deeskalation der Lage und zur Aufnahme eines realen Dialogs beitragen würden“, sagte der russische Diplomat.

Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Jusowsker Metallfabrik“, das im Juni 2016 auf der Basis der ehemaligen Donezk Elektrometallfabrik entstanden ist, wird nach einer vollständigen Inbetriebnahme monatlich etwa 30.000 Tonnen Stahl erzeugen können. Zurzeit findet in dem Unternehmen die aktive Vorbereitung von Produktionskapazitäten statt. Es finden der Wiederaufbau und die Reparatur der Ausrüstung statt.
Der Industriekomplex der Jusowsker Metallfabrik liegt auf dem gleichen Gebiet wie die Donezker Metallfabrik, die ihrerseits insgesamt in drei Bezirken der Hauptstadt der DVR Einrichtungen hat – Woroschilowskij, Budenowskij, Leninskij. Nach Angaben der Leitung des Unternehmens sind derzeit an der Vorbereitung der Inbetriebnahme etwa 400 Menschen beteiligt. Nach dem Beginn der Arbeit ist eine Ausweitung des Personals geplant.
„Sobald wir mit der Arbeit beginnen, wird der Umfang der Produktion etwa 30.000 Tonnen im Monat betragen. Ein Teil der Produkte der Juswosker Metallfabrik wird in die Republik geliefert, ein Teil wird exportiert werden“, sagte der Direktor des Unternehmens Alexandr Subow.
Nach den Worten des Direktors wird die Fabrik Stahl der Marken „St-3“ und „St-5“ produzieren. Der Rohstoff – Eisenmetallbruch – wird auf dem Territorium der DVR erzeugt, dies ist für den Betrieb der Jusowsker Fabrik völlig ausreichend.
In der Jusowsker Metallfabrik befinden sich mehrere Werkhallen: zur Vorbereitung des Metalls für den Schmelzvorgang, Elektrostahlerzeugung, eine Eisenbahnwerkhalle, eine Presse. Zurzeit laufen in drei von ihnen Wiederaufbauarbeiten. Unter anderem haben die Reparaturarbeiter praktisch alle Kräne repariert, die Transformatorunterstation, Hubmechanismen, die Wasserzufuhr, die für die Produktion notwendig ist, wurde wieder aufgebaut. Jetzt haben die Arbeiter die Vorbereitung der grundlegenden Aggregate begonnen, darunter Öfen und Maschinen für einen unterbrechungsfreien Guss von Rohlingen.
„Wir haben alle notwendige Ausrüstung für die Inbetriebnahme, aber sie muss in Betrieb genommen und wieder aufgebaut werden. Zurzeit werden Reparaturarbeiten durchgeführt, aber weil die Ausrüstung einmalig ist und in Italien hergestellt wurde, ist es schwierig Ersatzteile zu finden. Sie müssen direkt im Herstellungsland bestellt werden oder es müssen analoge Teile in der Republik und in Russland gefunden werden“, fügte Subow hinzu.
Die Arbeiten werden auch in der Werkhalle zur Vorbereitung des Metalls für den Schmelzvorgang durchgeführt. Dorthin gehören neun Elektrokräne, sieben von ihnen 10-Tonner, die übrigen 30-Tonner, zwei Pressscheren für das Schneiden und die Bearbeitung von Metall, eine von ihnen wird gerade repariert. Die Eisenbahnwerkhalle ist völlig bereit zur Nutzung, dort befinden sich fünf Dieselloks, die nach Auffassung der Leitung ausreichend für den Transport der Produkte der Jusowsker Metallfabrik sind.
„Über den Zeitraum bis zur Inbetriebnahme der Werkhalle zu reden ist es noch zu früh. Es gibt eine Reihe von Fragen, die jetzt gelöst werden, die Wiederaufbauarbeiten sind auf dem Höhepunkt, unterstrich der Leiter der Werkhalle für Elektrostahlerzeugung Wladislaw Syrowatskij.
Wir erinnern daran, dass am 25. Juni 2016 der Ministerrat der DVR angewiesen hat, auf der Basis des gesamten Eigentumskomplexes der privaten Aktiengesellschaft „Donezker Elektrometallfabrik“ das staatliche Unternehmen „Jusowsker Metallfabrik“ zu errichten. Die Donezker Elektrometallfabrik wurde noch unter der ukrainischen Regierung Ende 2012 stillgelegt.

 

Dan-news.info: Glückwünsche Sachartschenkos an die Mitarbeiter der Bergrettung zu ihrem beruflichen Feiertag
Sehr geehrte Bergrettungsmitarbeiter und Veteranen! Ich gratuliere euch zum beruflichen Feiertag – dem Tag des Arbeiters der Bergrettungsdienste!
Im Donbass, wo jede Tonne Kohle mit dem Blut von Bergleuten getränkt ist, ist eure edle Arbeit besonders notwendig. Die Beseitigung der Folgen von Notfallsituation in den kohlefördernden Betrieben erfordert hohe professionelle Fähigkeiten, Mut und die Fähigkeit, in kürzester Frist auf jede Gefahr reagieren zu können.
In den heutigen Realitäten, wo die Bergwerke der Republik sich unter zielgerichtetem Feuer des Gegners befinden, ist die Verantwortung des Bergrettungsdienstes gewachsen. Viele Male haben während dieser Zeit die Bergrettungskräfte Hunderte von Bergleuten aus durch Beschuss vom Strom abgeschnittenen Unternehmen an die Oberfläche gebracht. Jeder von euch ist ein Beispiel an Kühnheit, Standhaftigkeit und selbstloser Hingabe an die Sache.
Liebe Mitarbeiter der Bergrettung, von ganzem Herzen wünsche ich euch und euren Familien Gesundheit, Glück, Wohlergehen und Frieden. Dass ihr eure Meisterschaft und Professionalität nur bei Übungen zeigen müsst!
Alexandr Sachartschenko, Oberhaupt der Donezker Volksrepublik

De.sputniknews.com: Nikolai Patruschew, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands, geht in einem Interview mit Sputnik auf Probleme der internationalen Sicherheit und speziell auf Perspektiven der russisch-amerikanischen Beziehungen ein, die sich der letzten Zeit zugespitzt haben. Wie er feststellt, kann der US-Raketenschild strategische Objekte in Russland gefährden.
Das ausführliche Interview hier: https://de.sputniknews.com/politik/20161101313176389-beziehungen-russland-usa-normal/

Ukrinform: Der russische Anwalt Mark Feigin kam nach Kiew, um einen Einblick in die Perspektive für den Austausch des Ukrinform-Journalisten, Roman Suschtschenko, zu gewinnen, der in Moskau wegen des Verdachts der „Spionage“ festgenommen wurde.
Das sagte er am Montag im Fernsehsender „112 Ukraine“, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Ich habe mich bereits mit einigen Leuten getroffen, auch heute (gestern) im Parlament… Morgen (heute) werde ich im Außenministerium sein, dort werde ich auch darüber reden. Aber im Grunde genommen habe ich schon gesagt, dass ich keinen anderen Weg als einen Austausch sehe. Ich will niemanden belügen und sagen, dass er freigesprochen oder der Fall einfach so wegen des Mangels an Tatbestand oder aus irgendwelchen anderen Gründen, die im Strafgesetzbuch vorgesehenen sind, eingestellt wird. Nein, das wird nicht passieren“, sagte er auf die Frage eines Journalisten, welche Aussichten für den Austausch von Suschtschenko sind.

Dnr-online.ru: In Donezk fand die feierliche Eröffnung einer Reihe von Unterrichtsstunden zur Gewerkschaftsarbeit für die Schüler der Klassen 9-11 der allgemeinbildenden Schulen zum Thema „Bekanntschaft mit der Gewerkschaft“ statt. Dies teilt der Pressedienst der Gewerkschaftsföderation der DVR mit.
Die Veranstaltung eröffnete der Vorsitzende der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Parschin, der in seiner Rede die Aufmerksamkeit der Schüler darauf richtete, dass die Gewerkschaftsbewegung der DVR eine kurze Geschichte hat, aber in anderthalb Jahren ihre Positionen gestärkt hat, angemessen vertreten und auf internationaler Ebene anerkannt ist. Die Gewerkschaft hat das Hauptziel der Vertretung und Verteidigung der Rechte und Interessen der Gewerkschaftsmitglieder. Maxim Parschin sprach auch über die Jugendorganisation der Föderation – den Jugendrat der Gewerkschaftsföderation der DVR, der sich mit der Verteidigung der Interessen der gewerkschaftlich organisierten Jugend befasst. Er sagte, dass die Jugend die Zukunft der Gewerkschaftsbewegung der DVR ist.
Während der Unterrichtsstunde machte die Spezialistin für Fragen der Informationsarbeit der Schachtjorsker Gewerkschaftsorganisation der Arbeiter der Kohleindustrie der DVR Anna Tkatschenko die Schüler mit dem Begriff „Gewerkschaft“ und ihren grundlegenden Aufgaben und Funktionen bekannt.
Der Vorsitzende des Jugendrats der Gewerkschaftsföderation der DVR Maxim Nejranowskij informierte die Schüler über die Arbeit der Jugendrats und die Ziele und Aufgaben in der nächsten Perspektive.
Die leitende Spezialistin für Fragen der Bildungsarbeit der Gewerkschaftsföderation der DVR Oxana Nejko führte für die Schüler eine umfassende Exkursion im Museum der Gewerkschaftsbewegung der DVR durch.

De.sputniknews.com: Tausende „gemäßigte Oppositionelle“ beschießen Aleppo – Moskau
Über 2.000 Kämpfer der sogenannten „gemäßigten Opposition“ haben mit 22 Panzern, 15 Schützenpanzerwagen, acht „Dschihad-Mobiles“ und Raketenwerfern mehrere Wohnviertel der syrischen Stadt Aleppo beschossen, wie der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu mitteilte.
„Die meisten Fahrzeuge sind zerstört worden“, sagte Schoigu und fügte hinzu: „Ist das eine Opposition, mit der man verhandeln kann?“
Die russischen Luftstreitkräfte fliegen derweil jedoch bereits seit 16 Tagen keine Angriffe in der Provinz Aleppo, wie der Minister ergänzte. Laut Schoigu seien derzeit in Aleppo noch acht humanitäre Korridore geöffnet. Allerdings würden die Terroristen täglich auf Dutzende Zivilisten schießen, die sich den Evakuierungswegen auch nur nähern.
In den letzten drei Tagen sind in Aleppo nach Angaben der Regierungsarmee mindestens 84 Zivilisten durch Angriffe der Rebellen getötet worden. Mehr als 280 weitere Menschen wurden verletzt.
Den syrischen Militärs zufolge nutzen die Terrormiliz al-Nusra-Front und mit ihr verbundene Gruppierungen die seit zwei Wochen geltende Waffenruhe zur Verstärkung. Seit Beginn der humanitären Feuerpause seien im südlichen Viertel Khan-Tuman und im nördlichen Kafr-hamra mehr als 8.000 Militante eingetroffen. Die Terroristen versuchen, die Blockade östlicher Teile von Aleppo, wo ihre Kameraden eingeschlossen sind, zu durchbrechen.

Dan-news.info: Das Ermittlungskomitee Russlands hat die Namen von vier Kommandeuren von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die an den Beschüssen der Zivilbevölkerung des Donbass beteiligt waren. Dies teilte heute gegenüber TASS die Leiterin der Presseabteilung des Ermittlungskomitees Russlands Swetlana Petrenko mit.
„Von der Hauptermittlungsabteilung des Ermittlungskomitees Russlands zur Untersuchung von Verbrechen, die mit der Anwendung verbotener Mittel und Methoden der Kriegsführung verbunden sind, wurde die Namen von Kommandeuren von Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, die im März 2016 unter Verletzung von Regelungen des internationalen Rechts, die die Einhaltung und Verteidigung der Rechte der Zivilbevölkerung garantieren, Artilleriebeschüsse von Objekten der zivilen Infrastruktur und der Bevölkerung im Südosten der Ukraine durchgeführt haben“, sagte Petrenko.
Im Zusammenhang damit wurden Strafverfahren gegen den Kommandeur der 72. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Andrej Sokolow, den Kommandeur der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Wladislaw Klotschkow, den Kommandeur der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Witalij Jakubow, den Kommandeur des 1. Bataillons der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Michail Prokopiw sowie andere noch nicht identifizierte Personen aus diesen Abteilungen aufgenommen…..

De.sputniknews.com: Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat die von den USA angeführte Militärkoalition in Syrien dazu aufgerufen, endlich Klarheit darüber zu schaffen, gegen wen sie eigentlich kämpft: gegen Terroristen oder gegen Russland.
Schoigu kritisierte am Dienstag die Weigerung europäischer Staaten, der russischen Flugzeugträgergruppe auf dem Weg nach Syrien einen Zwischenstopp in ihren Häfen zu erlauben: Er sei erstaunt über den Rummel um die russische Flugzeugträgerkampfgruppe
„Besonders erstaunlich ist die Haltung einiger Länder, die sich auf Druck aus den USA und der Nato öffentlich weigerten, unsere Schiffe in ihre Häfen zu lassen …Offenbar verstehen unsere Partner so ihren Beitrag zum Kampf gegen den Terrorismus in Syrien.“
„Die westlichen Kollegen müssen sich endlich entscheiden, gegen wen sie wirklich kämpfen: gegen die Terroristen oder gegen Russland“, so der Minister. „Haben die womöglich vergessen, durch wessen Hand unschuldige Menschen bei den Anschlägen in Belgien, Frankreich, Ägypten, dem Irak und anderen Staaten gestorben sind?“

Nachmittags:

Ukrinform: Die polnische Internet-Gemeinschaft sei unter Schock durch Einkommen und Vermögen, die die ukrainischen Beamten und Abgeordneten in ihren e-Erklärungen angegeben haben, schreibt auf Facebook der Leiter des ukrainischen staatlichen Eisenbahngesellschaft „Ukrsalisnyzja“, Wojciech Balczum.
Der Beamte schreibt, er könne nicht einmal annähernd die Eindrücke von Polen von „deklarierten Milliarden in den Strümpfen, privaten Kirchen, Antiquitäten, Uhren, Autos“ beschreiben.

De.sputniknews.com: Russland hat Anschuldigungen über die Vorbereitung eines „Hybridkrieges“ in Estland, die jüngst eine Reportage des estnischen TV-Senders ETV zum Thema „russische Gefahr“ ausstrahlte, als haltlose „Mutmaßungen“ kritisiert.
„In dieser Reportage wurde als ‚Expertenmeinung‘ geäußert, dass in Estland ein ‚Hybridkrieg‘ vorbereitet werde: Dafür werde mit der allgegenwärtigen ‚Hand des Kremls‘ eine ganze ‚Bürgerarmee‘ gebildet, bestehend aus fünf Gruppierungen, die informations-propagandistische Ressourcen, Machtstrukturen, Business und oppositionelle Parteien unter ihre Kontrolle nehme und beinahe Kampfeinheiten gründe“, hieß es in der Pressemitteilung der russischen Botschaft in Tallinn.
Dabei hatten sich offenbar weder der Autor der Reportage noch der eingeladene „Russland-Experte“ die Mühe gemacht, außer eigenen Mutmaßungen auch Beweise anzuführen. Das Sicherheitspolizeiamt Estlands (KAPO) hat die Behauptungen über die Präsenz prorussischer Gruppierungen zur Vorbereitung und Führung eines Hybridkrieges nicht bestätigt. Das sagte der Behördensprecher Agnes Suurmets am Dienstag dem Nachrichtenportal Postimees.
Laut der russischen Botschaft nutze Estland die Klischees über die „russische Militärbedrohung“, um eigene ganz konkrete Ziele zu erreichen, wie beispielsweise eine Aufstockung des Militärbudgets, Nato-Erweiterung und Annäherung der Nato-Infrastruktur an die russischen Grenzen.
Früheren Angaben zufolge wird Großbritannien im Rahmen des Nato-Programms zur Eindämmung einer „möglichen Militäraggression seitens Russland“ zusätzliche Kontingente nach Estland schicken. Schon im Frühling des kommenden Jahres sollen in Estland zusätzlich rund 800 Soldaten, Panzer vom Typ Challenger, Schützenpanzer Warrior und Drohnen stationiert werden.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In den letzten 24 Stunden hat sich die Lage in der DVR nicht verändert und bleibt weiter angespannt.
Die ukrainischen Soldaten haben in den letzten 24 Stunden 755-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei haben die Terroristen 57 Artilleriegranaten, darunter 31 des Kalibers 152mm, 403 Mörsergranaten, darunter 296 des Kalibers 120mm und 25 Panzergeschosse abgefeuert, außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Die Befehle, das Feuer auf die Ortschaften Sajzewo, Schirokaja Balka, die Siedlung des Gagarin-Bergwerks, Jasinowataja, Spartak, Jelenowka, Staromichajlowka, Dokutschajewsk, Jasnoje, Sachanka, Leninskoje, das Gebiet des Flughafens und den Petrowskij-Bezirk von Donezk zu eröffnen, gaben die Kriegsverbrecher Pantschenko, Brusow, Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij.
Die Terroristen führen die Beschüsse ohne ihre blutrünstige Aggression zu verstecken bereits tagsüber durch. So wurde gestern gegen 14 Uhr in Folge eines Mörserbeschusses des Petrowskij-Bezirk von Donezk von den Positionen der 92. Brigade, deren Kommandeur Nikoljuk ist, aus Sergej Jefimowitsch Jurtschenko, geb. 1966, verletzt und ein Haus auf der Kirow-Straße beschädigt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden an die Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination der OSZE-Mission übergeben.
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte stationiert weiter Personal in sozialen Objekten und beschneidet die Rechte der örtlichen Bevölkerung. So wurden nach Angaben unserer Aufklärung im Gebiet von Swjatogorsk auf dem Gelände des Sanatoriums- und Erholungszentrums für soziale Rehabilitation für Waisenkinder und Kinder ohne elterliche Fürsorge „Smaragdstadt“ ausländische Söldner stationiert. Diese Tatsache bestätigt eine weiteres mal die besonders zynischen Positionen der ukrainischen Streitkräfte in Bezug auf ihr Volk und besonders gegenüber Kindern. Wir meinen, dass das kommandierende Personal der ukrainischen Streitkräfte vollständig degradiert ist und seine Offiziersehre verloren hat!

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Wir erhalten weiterhin Informationen über die Unzufriedenheit der örtlichen Bevölkerung mit der Anwesenheit der ukrainischen Streitkräfte in den von ihnen kontrollierten Ortschaften“, sagte Marotschko.
„So haben Einwohner von Popasnaja, aus dessen Gebiet die Panzer des 9. Bataillons der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte systematisch das Territorium der LVR beschossen haben, eine Protestkundgebung durchgeführt. Sie forderten, sofort die Beschüsse einzustellen und die schwere Technik und Waffen aus der Ortschaft und seiner Umgebung zu entfernen“, teilte Marotschko mit.
„Beim Auseinandertreiben der Kundgebung durch Abteilungen der Polizei und der ukrainischen Streitkräfte hat ein ukrainischer Panzer einen Schuss mit einem Manövergeschoss in Richtung der örtlichen Einwohner abgegeben, außerdem wurde das Feuer mit Schusswaffen über den Köpfen der entsetzten örtlichen Einwohner eröffnet“, berichtete Marotscko.
„Solche Handlungen verweisen darauf, dass die ukrainischen Streitkräfte Besatzer sind und echte faschistische Methoden auf dem von ihnen kontrollierten Territorium anwenden“, unterstrich der Major.
„Die ukrainischen Truppen unternehmen Versuche, die sogenannte „graue Zone“ zwischen den Positionen der Volksmiliz und den ukrainischen Streitkräften einzunehmen“, teilte Marotschko mit.
„So unternimmt der Gegner im Verantwortungsbereich der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte zwei Kilometer nordöstlich von Troizkoje Versuche, das neutrale Territorium einzunehmen und auf das linke Ufer der Luganka zu gelangen“, erläuterte Marotschko.
„Darüber hinaus versuchen die Kiewer Truppen, sich den Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Rassadki im Verantwortungsbereich der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zu nähern“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Außerdem wurde festgestellt, dass zwei km südlich von Luganskoje im Verantwortungsbereich des ersten Bataillons der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte eine Feuerstellung eines 82mm-Mörsers vorhanden ist, was es den ukrainischen Straftruppen erlaubt, provokative Beschüsse der Positionen der Volksmiliz durchzuführen, die in der Nähe der Kontaktlinie liegen“, berichtete Marotschko.
„Beschüsse finden auch im Verantwortungsbereich der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet von Nowoalexandrowka unter Anwendung von beweglichen Mörsermannschaften statt, für deren Fortbewegung zivile Fahrzeuge benutzt werden, unter anderem auch Krankenwagen“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Heute, am 1. November, ist der zweite Jahrestag der Bildung der zweiten Einheit der Volksmiliz der LVR. Sie wurde 2014 zur Verteidigung unserer jungen Republik gegründet und durchlief einen schwierigen Weg des Aufbaus und ist heute ein unverzichtbarer Teil ihres militärischen Potentials“, sagte Marotschko.
„Im Namen des Kommandos der Volksmiliz der LVR und von mir persönlich gratuliere ich den Soldaten der zweiten Einheit der Volksmiliz zu ihrem zweiten Gründungstag. Ich wünsche euch und euren Freunden starke Gesundheit, unerschöpfliche Lebenskraft, Optimismus, lange Lebensjahre und einen friedlichen Himmel über dem Kopf. Wir glauben an die Kraft, den Mut und die Tapferkeit der Soldaten der Einheit, die auch in Zukunft würdig ihre militärische Pflicht zur Verteidigung unserer Republik erfüllen werden“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verwendet weiter nationalistische Formationen in der „ATO“-Zone. So wurde aus Informationen von örtlichen Einwohnern aus Nowaja Astrachan bekannt, dass in der Ortschaft eine Abteilung des „Rechten Sektors“ mit 80 Mann eingetroffen ist, was Unzufriedenheit unter den örtlichen Einwohnern hervorgerufen hat“, teilte Marotschko mit.
„Neben den nationalistischen Bataillonen wird auch die Anwesenheit von ausländischen Söldnern in der Nähe der Kontaktlinie bestätigt – einer mobilen Diversions- und Erkundungsgruppe „Georgische Kompanie“ im Gebiet von Sajzewo und Swetlodarsk. Vermutlich ist diese bewegliche Diversions- und Erkundungsgruppe auf dem neutralen Territorium entlang der Kontaktlinie aktiv“, fügt der Major hinzu.
Auf diese Weise, stellte er fest, sind die Handlungen des offiziellen Kiew auf die Aktivierung der Abteilungen entlang der Abgrenzungslinie gerichtet und „zeugen deutlich von dem offenen Bestreben der ukrainischen Seite den Konflikt im Donbass auf militärischem Weg zu lösen“.
„Die Erfüllung der Minsker Vereinbarungen gehört offenbar nicht zu ihren Plänen. Unsererseits will ich erklären, dass im Fall einer Verschärfung der Lage die Volksmiliz der LVR sich das Recht vorbehält die von den Kiewer Banditen besetzten Territorien zu befreien“, erklärte der offizielle Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.

De.sputniknews.com: Die Russische Föderation hat das niedrigste Niveau des Antisemitismus in Osteuropa, wie der Präsident des Russischen Jüdischen Kongresses, Juri Kanner, bei einer Konferenz in Moskau mitteilte.
„Russland hat dieses Jahr den Wert 23 (aus 100 – Anm. d. Red.) erhalten, was das niedrigste Niveau des Antisemitismus in Osteuropa ist. In allen anderen Staaten auf dem Perimeter (rund um Russland – Anm. d. Red.) ist das Niveau des Antisemitismus wesentlich höher, manchmal um das Doppelte oder Dreifache“, sagte er.
Dabei bezog sich Kanner auf Daten der Antidiffamierungsliga – einer Nichtregierungsorganisation mit Hauptsitz in New York, die gegen Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt.
In der russischen Hauptstadt startete am Dienstag die internationale Konferenz „Verteidigen wir die Zukunft“ zur Bekämpfung von Antisemitismus. Die Veranstaltung wird von den Moskauer Behörden, dem Jüdischen Weltkongresses, dem Eurasischen Jüdischen Kongress und anderen Organisationen unterstützt. An der Konferenz nehmen rund 400 Menschen teil. Unter anderem äußerte der israelische Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, dass OSZE-Mitgliedsstaaten zusammenarbeiten sollten, um einen neuen juristischen Begriff für „Antisemitismus“ einzuführen.

Dan-news.info: Die Arbeiten zum Wiederaufbau der Wohnhäuser und Infrastrukturobjekte in Makejewka, die bei den Beschüssen von Seiten der ukrainischen Truppen am 27. Oktober beschädigt wurden, sind zu 90 Prozent erledigt. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Walerij Ljachowez mit.
„Die Arbeiten zum Wiederaufbau sind zu 90 Prozent ausgeführt. Die Reparatur einer Gruppe im Stadtteil „Stroitel“ wurde schon am Freitag abgeschlossen. Die Arbeiten an der Verglasung an den betroffenen Häusern sind fast beendet, vollständig sind die Gas- und Stromversorgung wiederhergestellt. Auch die Dacharbeiten auf der Kokkinaki-Straße sind beendet“, sagte Ljachowez.
Er merkte an, dass derzeit noch beschädigte Kunststofffenster ausgetauscht werden müssen. Zurzeit sind sie mit Folie bespannt. Die Arbeiten werden innerhalb von drei Wochen erledigt sein. „Die Vertragsunternehmen haben schon die Ausmessungen vorgenommen und mit der Vorbereitung der Fenster für die betroffenen Wohnungen begonnen“, unterstrich der Bürgermeister.
Das Bürgermeisteramt fügte hinzu, dass am Wochenende die Arbeiten zur Verglasung der Fenster im Kindergarten Nr. 26 und beendet wurden, die Einrichtung hat am Montag wieder begonnen zu arbeiten.

De.sputniknews.com: Rakka-Befreiung mit Kurden stellt Ankara-Washington-Achse auf Probe – Experte
Eine Befreiungsoffensive auf die syrische Stadt Rakka unter Beteiligung der Kurden-Einheiten wird die Spannungen zwischen der Türkei und den USA verschärfen und eine neue Chaoswelle in der Region hervorrufen, wie der türkische Nahost-Experte Bora Bayraktar gegenüber Sputnik sagte.
Washingtons Position zu Rakka bleibt Bayraktar zufolge weiter unklar und kann, wie es schon in Afghanistan und dem Irak der Fall war, nur noch mehr Chaos auslösen.
„Man bekommt den Eindruck, dass das US-Kommando unter dem Motto handelt: Zuerst beginnen wir eine Befreiungsoperation in Rakka gleichzeitig zu den laufenden Kampfhandlungen in Mossul, dann sehen wir, wozu das führt und wie wir davon profitieren können“, meint der Experte. „Diese Herangehensweise birgt ein hohes Risiko für die syrischen Kurden, da die YPG (kurdische Selbstverteidigungseinheiten – Anm. d. Red.) dadurch in Kampfhandlungen außerhalb ihrer Territorien einbezogen würde.“
Das Eindringen syrischer Kurden in das überwiegend von Sunniten bewohnte Rakka könne gar in einen kurdisch-arabischen Konflikt münden, warnte der Politologe weiter.
Was eine mögliche Beteiligung der Türkei an der Rakka-Offensive anbetrifft, könnten Erdogans Kräfte sicherlich nicht an Rakka heranrücken, so Bayraktar. Ihre Operation würde schon in Manbidsch enden.
„Man kann mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass eine Teilnahme der Kurden-Einheiten an der Befreiung von Rakka eine Zuspitzung der Beziehungen zwischen Ankara und Washington mit sich bringen wird“, schlussfolgerte der Experte.
In der vergangenen Woche hatte das US-Militärkommando erklärt, dass sich im Zuge der Befreiungsoffensive auf die irakische Stadt Mossul die internationale Koalition auf eine ähnliche Operation in Rakka vorbereiten sollte. Die Hauptrolle bei der Zurückeroberung der Islamisten-Hochburg in Syrien würde dabei den Einheiten der Demokratischen Kräften Syriens zuteil, die zum größten Teil aus Kämpfern der YPG bestehen. Der türkische Premier Binali Yildirim hat allerdings schon erklärt, dass die Türkei die Rakka-Befreiung nur unter der Voraussitzung unterstützen werde, dass die kurdischen Kämpfer eben nicht teilnehmen.

Dnr-online.ru: Das Oberhaupt der DVR besuchte heute die biologische Fakultät der Donezker Nationaluniversität.
Bei seinem letzten Besuch am 26. September hatte das Republikoberhaupt der Fakultät die Aufgabe der Ausarbeitung neuer innovativer Technologien im Bereich der Landwirtschaft und der Entwicklung eines Ausbildungssystems zur Ausbildung von Kadern der entsprechenden Fachrichtungen gestellt.
Heute unterhielt sich Alexandr Sachartschenko mit dem Kollektiv der Hochschule und informierte sich über die bereits erreichten Ergebnisse sowie über die wissenschaftlichen Arbeiten zur Absicherung der Lebensmittelsicherheit der Republik.
„Bei meinem letzten Besuch habe ich Mittel für die wissenschaftlichen Arbeiten der Fakultät bewilligt. Heute habe ich diese bestätigt. Ebenfalls wurde die Finanzierung für die Ausbildung von Spezialisten der biologischen Fakultät abgesichert. Leider war die Landwirtschaft wegen des Fehlens von Spezialisten schlecht entwickelt. Wir haben vereinbart, dass eine Gruppe von 20 Studierenden in der nächsten Zeit ausgebildet wird. Vorrangige Aufgabe des Staates ist es, seine Spezialisten auszubilden, die in der Zukunft die Lebensmittelsicherheit unserer Republik garantieren können. Die Ausbildung von landwirtschaftlichen Spezialisten wird in beschleunigter Weise erfolgen. Wir leben in schwierigen Zeiten, in Kriegszeiten und unter Nutzung der Erfahrung unserer Vorfahren werden wir in kürzester Zeit junge Kader ausbilden“, sagte Alexandr Sachartschenko.
Das Republikoberhaupt wies auch darauf hin, dass in der biologischen Fakultät einige wissenschaftliche Arbeiten erfolgt sind, die als neue Erfindungen patentiert werden können.
Der Dekan der biologischen Fakultät der Donezker Nationaluniversität, der Doktor der Biologie Prof. Oleg Gorezkij, berichtete, dass in der biologischen Fakultät zwei wissenschaftliche Projekte bearbeitet wurden, für die das Republikoberhaupt Mittel zugewiesen hat.
„Dank des Ausbildungsprojekts führen wir in zehn Monaten auf der Basis der biologischen Ausbildung die Umschulung von Studenten für den landwirtschaftlichen Bereich durch. Dies sind die Fachrichtungen Agrikultur und Viehzucht“, sagte Oleg Gorezikij.

De.sputniknews.com: Kriegsverbrechen: Russland legt Uno Weißbuch zu Syrien vor.
Die russischen Behörden haben ein Dokument über die Kriegsverbrechen der internationalen Koalition und der gemäßigten Opposition in Syrien erstellt, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Dienstag.
Russland hat am 28. Oktober ein so genanntes „Weißbuch“ zu Syrien als offizielles Dokument im Namen des Vorsitzenden des UN-Sicherheitsrats vorgelegt, berichtete eine Quelle bei den Vereinten Nationen. Darin werden Verbrechen geschildert, die in Syrien von der US-geführten Koalition und gemäßigten Opposition verübt wurden.
In russischen Militärkreisen wurden Informationen bestätigt, dass das Verteidigungsministerium in Moskau an der Erstellung des Weißbuches beteiligt war. Die Militärbehörde stellte Informationen und Fotos von Gefechtsgebieten nahe Palmyra zur Verfügung. Darüber hinaus half das Verteidigungsministerium beim Sammeln von Angaben über humanitäre Hilfslieferungen nach Syrien, unter anderem nach Aleppo. Zudem erstellte das russische Militär genaue Angaben über die Zahl der befreiten Ortschaften, der getöteten Extremisten sowie die Zahl der Flüchtlinge, die in ihre Wohnorte zurückkehrten.
Nach Angaben der Zeitung „Iswestija“ nahmen an der Erstellung des Weißbuches auch Spezialisten des Orientalistik-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften teil. Wie es in außenpolitischen Kreisen heißt, wurde die Arbeit an dem Dokument von Vitali Naumkin vom Orientalistik-Institut koordiniert. Zuvor hatte Naumkin einen Bericht über die Erfolge der russischen Operation in Syrien und die humanitäre Lage im Lande vorgelegt. In seinem Bericht waren Auszüge aus dem Weißbuch enthalten.
„Es sind große Bandengruppen nahe Hama und Homs zerschlagen worden. Die Extremisten wurden aus Latakia vertrieben. Die Blockade der größten Straße, die die Hauptstadt mit dem Norden des Landes verbindet, wurde aufgehoben. Es wurden mehr als 300 Ölförderobjekte vernichtet, weshalb die IS-Einnahmen um 70 Prozent zurückgingen. Die Öl- und Gasfelder stehen wieder unter staatlicher Kontrolle. Mit aktiver Unterstützung der russischen Luftwaffe befreite die syrische Armee 586 Ortschaften, 150 Städte und mehr als 12.500 Quadratkilometer“, so der Experte.
Naumkin zufolge sind die Vorwürfe, dass Russland in Syrien eine humanitäre Katastrophe verursacht habe, absolut unbegründet. „Russische Soldaten leisten weiterhin humanitäre Hilfe, unabhängig von den politischen Ansichten ihrer Empfänger. Es wurden 721 Tonnen Lebensmittel und 15,5 Tonnen Medikamente geliefert. Dabei wird auch ins belagerte Deiraz-Zor humanitäre Hilfe geschickt. Rund 88.000 Flüchtlinge kehrten in ihre Wohnorte zurück“, so Naumkin.
Der Experte sprach zudem über die mediale Berichterstattung über die Tragödie in Syrien. Ihm zufolge ist in der internationalen Presse ein um sich greifender Russenhass zu erkennen. „Dies verhindert die Kooperation beim Antiterrorkampf. Wir haben einen Feind – den Terrorismus. Gegen ihn muss man kämpfen. Im Ausland wird die Verbreitung von Informationen des russischen Zentrums zur Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien verhindert“, sagte der Experte. Das Weißbuch soll die internationale Gemeinschaft und den UN-Sicherheitsrat mit objektiven Informationen zur weiteren Analyse versorgen.

 

Lug-info.com: Die Eltern von Erstklässlern entscheiden selbst, in welcher Sprache die Kinder unterrichtet werden. Dies erklärte heute auf einer Pressekonferenz die Direktorin des wissenschaftlich-methodologischen Zentrums zur Entwicklung der Bildung der LVR Oxana Kolesnikowa.
Sie sagte, dass derzeit in den Schulen der Republik Unterrichtsfächer sowohl in russischer als auch in ukrainischer Sprache gelehrt werden.
„Die Anmeldung für die Unterrichtssprache führen die Eltern für ihre Kinder durch, sie erfolgt bei der Anmeldung für die erste Klasse. Bei der Anmeldung geben die Eltern an, ob der Unterricht in russischer oder ukrainischer Sprache erfolgen soll“, sagte Kolesnikowa.
„Heute gibt es bei uns 1838 Kinder in Klassen mit ukrainischer Unterrichtssprache. Natürlich hat nach dem Krieg die Anzahl solcher Klassen abgenommen“, fügte sie hinzu.
Sie wies darauf hin, dass dies nicht mit der staatlichen Politik verbunden ist, und unterstrich, dass die Verfassung der Republik russisch und ukrainisch als Staatssprachen vorsieht.
„Die Zahl solcher Klassen hat sich etwas verringert. Trotzdem sehen wir, dass der Unterricht in ukrainischer Sprache bei uns weiterhin nachgefragt wird. Die Programme des wissenschaftlich-methodologischen Zentrums werden sowohl für Schulen mit Unterricht auf russisch wie auch für Schulen mit Unterricht auf ukrainisch ausgearbeitet und vom Ministerium bestätigt“, berichte Kolesnikowa.

Dan-news.info: „Die Führung der russischen Vertretung im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination hat durch Verhandlungen mit der ukrainischen Seite eine Vereinbarung über die Einhaltung des Regimes der Feuereinstellung für den Zeitraum der Durchführung der anstehenden Reparaturen der Unterstation, die den Jasinowatajer Teil der Donezker Filterstation (DFS) versorgt, erreicht“, teilte heute das operative Kommando der DVR mit.
Die Energietechniker haben am 31. Oktober mit den Arbeiten begonnen, heute wurden sie fortgesetzt. „Dies ist die Hauptstromquelle für die Donezker Filterstation, die Station liegt in der „grauen Zone“. Die Situation an der Kontaktlinie im Gebiet der DFS wird von russischen Offizieren des Gemeinsamen Zentrums und von OSZE-Beobachtern beobachtet“, fügte der Vertreter des Kommandos hinzu.
Die DFS liegt zwischen dem besetzten Awdejewka und Jasinowataja. Während des Konflikts geriet sie mehrfach unter Beschuss. Die DFS versorgt Ortschaften auf beiden Seiten der Frontlinie mit Wasser. Dies sind vor allem Donezk und Jasinowataja, Wasiljewka und Spartak, die sich unter Kontrolle der DVR befinden, sowie Awdejewka, Krasnogorowka und Werchnetorezkoje, die derzeit von den ukrainischen Truppen besetzt sind.

De.sputniknews.com: „The Times“ kennt Putins Aleppo-Pläne? – Kreml zweifelt.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat einem Bericht der Zeitung „The Times“ widersprochen, demzufolge Russland angeblich eine großangelegte Aleppo-Offensive vorbereiten soll.
„Sollte die Zeitung ‘The Times’ über gewisse Informationen darüber verfügen, dass die Kämpfer einen großangelegten Vormarsch starten wollen, dann hätten sie das auch so schreiben sollen“, sagte Peskow. Stattdessen würden sie von irgendwelchen Aufklärungsdaten schreiben, so Kreml-Sprecher weiter. „Die Zeitung ‘The Times’ verfügt wohl kaum über die Informationen zu den Plänen des Präsidenten (Wladimir Putin – Anm. d. Red.)“, so der Sprecher.
Als Russlands Staatschef die Entscheidung getroffen habe, die humanitäre Pause in Aleppo zu verlängern, so Peskow, habe es aus dem Kreml verlautet, dass letztlich alles von der Position der Terroristen abhängen würde.
„Eine Verlängerung der humanitären Pause ist im Falle einer Wiederaufnahme der Angriffshandlungen durch die Kämpfer unmöglich. Genau das ist aus Sicht des Präsidenten sehr wichtig“, teilte Peskow weiter mit. „Und so wird die Pause derzeit fortgesetzt; aktuell wird der Auszug von Zivilisten und Verletzten aus Ost-Aleppo gewährleistet und Bedingungen für humanitäre Hilfe geschaffen.“ Doch das alles werde sofort unmöglich, sollten „die Terroristen den Beschuss der entsprechenden Bezirke, der Lieferroute von humanitären Hilfsgütern fortsetzen oder zu einer Offensive übergehen und dabei Zivilisten als menschliche Schutzschilde nutzen“, schloss Peskow.
Zuvor hatte die Zeitung „The Times“ unter Berufung auf eine Quelle aus westlichen Geheimdiensten berichtet, Russland werde in dieser Woche einen groß angelegten Einsatz in der syrischen Stadt Aleppo beginnen. Der russische Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ soll die Operation demnach angeblich unterstützen. Der Flugzeugträger würde zwischen Mittwoch bis Freitag in Begleitung von sieben Schiffen an der syrischen Küste erwartet, so „The Times“ in dem Bericht.
In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen Rebellen, aber auch islamistischen Terrormilizen gegenüber, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören.

Lug-info.com: Eine Frau starb heute in der Warteschlange am ukrainischen Passierpunkt über die Kontaktlinie bei Staniza Luganskaja, weil die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte sich geweigert haben einen Krankenwagen durchzulassen. Dies berichtete ein örtlicher Einwohner, der Zeuge der Tragödie wurde.
„Es hat sich am ukrainischen Checkpoint eine lange Schlange gebildet, nachdem die Ukraine wegen der Abwesenheit von Grenzschützern aufgehört hat die Menschen durchzulassen“, berichtet einer der Augenzeugen.
„Eine Frau, die in der Schlange stand, geb. 1949, verlor das Bewusstsein. Die ukrainischen Streitkräfte weigerten sich den eintreffenden Krankenwagen durchzulassen. Die Frau starb“, teilte er mit.

Dan-news.info: Ein Erlass über die Ernennung von Alexej Kulemsin zum Bürgermeister von Donezk wurde heute auf der offiziellen Seite der DVR veröffentlicht.
Außerdem hat Sachartschenko in einem Erlass den Bürgermeister der Hauptstadt Igor Martynow von seinem Amt entbunden und ihm zum stellvertretenden Leiter seiner Administration ernannt.
Die Dokumente traten mit dem 14. Oktober in Kraft.
Igor Martynow hatte das Amt des Bürgermeisters seit Oktober 2014 inne.
Alexej Kulesmin wurde am 13.7.74 in Donezk geboren. 1997 schloss er die Donezker staatliche Universität mit der Fachrichtung „Wirtschaft und Produktionsleitung“ ab. Im Jahr 2000 schloss er die Donezker staatliche technische Universität in der Fachrichtung „Staatsdienste“ ab. Ab 2011 war er Kandidat der Wirtschaftswissenschaften. Seine Arbeitskarriere begann 1998. Von Mai 1998 bis 2014 arbeitete er in der Donezker Oblastverwaltung. Er bearbeitete Fragen von Investitionen und außenwirtschaftlichen Aktivitäten. Seit November 2014 war er Direktor des kommunalen Unternehmens Donezker Elektroverkehrsbetriebe der Stadtverwaltung von Donezk.

De.sputniknews.com: Lehrer-Protest: Kiewer Stadtzentrum durch Tausende Demonstranten blockiert.
Mehrere Tausend Pädagogen haben den Verkehr im Stadtzentrum von Kiew auf ihrem Marsch zu einem Meeting gegen die Tariferhöhungen, das vor dem Parlamentsgebäude stattfinden soll, teilweise lahmgelegt, wie am Dienstag die ukrainische Agentur UNIAN meldet.
„In Kiew ist der Verkehr auf der Gruschewski-Straße, auf der sich mehrere Tausend Pädagogen zum Protestmeeting zum Parlament begeben, teilweise blockiert“, heißt es in der Meldung.
Laut der Agentur wollen die Beschäftigten des Bildungswesens gegen die von der Regierung beschlossenen Tariferhöhungen protestieren und höhere Gehälter für die Pädagogen fordern.

Dnr-online.ru: Auf einer Sitzung des Kollegiums des Bauministeriums wurde ein Programm für die Entwicklung der kommunalen Wohnungswirtschaft der DVR für 2017 behandelt und beschlossen.
„Als wir die Perspektive für die Entwicklung der kommunalen Wohnungswirtschaft für das nächste Jahr behandelt haben, haben wir ihre traditionellen Richtungen unterstützt. Das sind die Wohnungswirtschaft, die Heizungsversorgung, die Wasserversorgung und das Abwassersystem, die Grün- und Straßenpflege und natürlich deren gesetzgeberische Basis. Das Programm verfolgt ein Hauptziel – die Erhöhung der Effektivität, der Zuverlässigkeit des Funktionierens des Infrastruktursystems für die Ortschaften, die Verbesserung der Qualität der Dienstleitungen und die Absicherung der Bevölkerung mit erschwinglichen kommunalen Diensten.
In das Maßnahmeprogramm wurde die Grundinstandsetzung des Wohnraums aufgenommen, in erster Linie die Reparatur von Dächern und die von Konstruktionselementen der Gebäude sowie der Aufzüge“, sagte der Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Sergej Naumez.
Von Seiten des Ministeriums wurde angemerkt, dass die Maßnahmen zur Verbesserung der Heizungsversorgung vor allem die Rekonstruktion und Umrüstung von Heizwerken vorsehen, sowie die Ausarbeitung von optimierten Heizungssystemen in einer Reihe von Ortschaften.
Die Verbesserung der Wasserversorgung und des Abwassersystems der republikanischen Städte soll durch Austausch veralteter Ausrüstungen an den Pumpstationen erreicht werden. Außerdem werden die Systeme generalüberholt und wo notwendig neu gebaut.
Hauptaufgaben der Abteilung für Grün- und Straßenpflege ist die Generalüberholung der Straßen und Brücken in kommunalem Eigentum, die Beschaffung von Spezialtechnik und die Erneuerung des Containerparks….

Dan-news.info: Die durch Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte unterbrochene Stromversorgung von sechs südlichen Dörfern der DVR wurde im Verlauf von drei Tagen wiederhergestellt, gestern hatten die Einwohner wieder Strom in ihren Häusern. Dies teilte heute der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums der DVR mit.
„Am 31. Oktober wurden die Wiederaufbauarbeiten an der Hochspannungsleitung „RP-35“ WES-Sachanka abgeschlossen, um 12:38 Uhr wurde sie wieder angeschlossen, die 35-kW-Unterstation „Sachanka“ war wieder am Strom, danach wurden im Verlauf von einer Stunde alle sechs vom Strom abgeschnittenen Dörfer des Nowoasowskij-Bezirks der DVR wieder an die Stromversorgung angeschlossen“, heißt es im Ministerium.
Wir erinnern daran, dass seit dem letzten Monat der Süden der Republik ständig zielgerichtet im Visier der ukrainischen Truppen ist und regelmäßig unter Beschuss gerät. Deswegen gab es oft nicht die Möglichkeit zur Arbeit an den Stromversorgungssystemen. Innerhalb weniger Wochen fiel in den Dörfern Leninskoje,, Kominternowo, Saitschenko, Desershinskoje, Sachanka und dessen Ortsteil Sergejewka der Strom dreimal wegen Beschusses aus. Das letzte Mal am 28. Oktober.

De.sputniknews.com: MdB Neu: „Oettinger bewegt sich wie ein rassistischer Elefant im Porzellanladen“
„Chinesische Männer kommen ohne Frauen, aber alle mit Schuhcreme gestylter Frisur zu Terminen – wegen solcher Sätze steht EU-Kommissar Günther Oettinger im Kreuzfeuer der Kritik. Sputnik hat darüber mit Dr. Alexander Neu von Die Linke gesprochen.
Der Bundestagsabgeordnete Neu sieht die Gründe für die Verbalentgleisung des EU-Kommissars in dessen Biographie als Politiker in Baden-Württemberg: „Das sieht man auch an Oettingers Beileidsrede zum Tode des ehemaligen NS-Marinerichters (und früheren Ministerpräsidenten, d. Red.) Hans Filbinger. Dabei hatte er Äußerungen getätigt, die auf eine Relativierung Filbingers hinausliefen und hat sich damit enorme Kritik eingeholt.“
Dr. Neu hat dafür eine Begründung: „Oettinger kommt aus einer Tradition, vor allem in Baden-Württemberg, die nie wirklich komplett und wirklich distanziert mit dem Nationalsozialismus abgeschlossen hat, so mein Eindruck.“
Mit seinen Äußerungen über Chinesen habe der EU-Kommissar viel an den Beziehungen zwischen China und Europa verbrannt: „Er bewegt sich da wie ein rassistischer Elefant im Porzellanladen.“ Hier sei ein Problem entstanden, bei dem auch die CDU und die Bundeskanzlerin gefragt seien, Oettinger zurückzupfeifen. Allein, der außenpolitische Sprecher der Linken glaubt nicht recht daran: „Das Problem ist, dass Merkel innerhalb ihrer Partei wegen der Flüchtlingsfrage selber geschwächt ist.“ Darum werde Merkel Oettinger eher nicht zum Teufel jagen, sondern versuchen die Sache auszusitzen.

Abends:

De.sputniknews.com: Die Kiewer Führung hat eine operative Reserve von etwa 100.000 Militärs mit Kampferfahrung aufgestellt. Das teilte das Verteidigungsministerium der Ukraine am Dienstag mit.
Dieser Schritt habe zum Ziel, das Potential ausgebildeter, aber aus der regulären Armee entlassener Militärs zu erhalten. In diesem Zusammenhang sei das ukrainische Gesetz „Über Wehrpflicht und Wehrdienst“ entsprechend geändert worden, hieß es in Kiew.
In die Reserve werden Armeeangehörige aufgenommen, die nach dem Ableisten des regulären Wehrdienstes keinen Wunsch bekunden, den Dienst auf Vertrag fortzusetzen. 2014-2015 wurde in der Ukraine sechs Mal eine Mobilmachung ausgerufen. 2016 wurde beschlossen, eine Berufsarmee aufzustellen. Dennoch schließt die Kiewer Führung eine weitere Mobilmachung nicht aus, sollte der Konflikt im Donbass eskalieren.

De.sputniknews.com: Daesh-Befehl: Kämpfer sollen Mossul verlassen und nach Syrien abziehen.
Die Führung der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) hat ihren Kämpfern, die Mossul seit mehr als zwei Jahren unter Kontrolle gehalten haben, befohlen, die Stadt zu verlassen und nach Syrien zu wechseln. Dies berichtet der TV-Sender Al-Sumaria unter Berufung auf eigene Quellen am Dienstag.
„Die IS-Führung hat nach aus der Stadt eingetroffenen Informationen allen Kämpfern die Anweisung gegeben, das westliche und östliche Ufer des Flusses Tigris zu verlassen und in Richtung Syrien abzuziehen“, so der TV-Sender unter Berufung auf eine Quelle in der Provinz Ninawa (Mossul ist die Haupstadt der Provinz – Anm. d. Red.).
„Zum ersten Mal seit zwei Jahren können sich die Bewohner von Mossul freier fühlen“, so die Quelle weiter. Ihr zufolge haben die Erfolge der Regierungstruppen im Osten der Stadt und vor allem die Rückeroberung des Fernsehzentrums „den Kampfgeist der Terroristen geraubt“.
Zuvor war mehrmals berichtet worden, dass die IS-Führer im Zuge des Vorrückens der Regierungstruppen nach Mossul massenweise nach Rakka (Hochburg der Terrormiliz in Syrien – Anm. d. Red.) fliehen würden. Die Aufgabe, den Terroristen die Fluchtwege nach Syrien abzuschneiden, sollen dabei die Kämpfer der Schiiten-Einheit erledigen. Sie sind für die westliche Front der Befreiungsoperation verantwortlich. Die irakische Armee, unterstützt von kurdischen Peschmerga-Einheiten, regierungstreuen Milizen und US-Truppen sowie Kampfflugzeugen der Anti-IS-Koalition, hatte am 17. Oktober eine Großoffensive auf die zweitgrößte Stadt des Irak gestartet. Die Terrormiliz Daesh hatte die strategisch wichtige Millionenstadt seit Juni 2014 beherrscht.

De.sputniknews.com: Moskau erklärt Unterschied zwischen Operationen in Aleppo und Mossul.
Die Situation im irakischen Mossul unterscheidet sich krass von der im syrischen Aleppo. Wie Generalmajor Igor Konaschenkow vom russischen Verteidigungsministerium am Dienstag sagte, sind in Aleppo Vertreter der UN, des Roten Halbmondes und einiger anderer internationaler Organisationen sowie Journalisten im Einsatz.
„Zudem wurden in Aleppo sechs humanitäre Fluchtkorridore geöffnet… In Mossul gibt es weder humanitäre Korridore noch Volontäre noch Aktivisten. Alles, was US-amerikanische und europäische TV-Anstalten aus Mossul mit Bravour senden, sind zensierte Berichte über erstaunliche Erfolge der Koalition und den baldigen großen Sieg über die Terroristen, die aber nicht mit realen Aufzeichnungen belegt werden.“
Konaschenkow sagte ferner, dass in Mossul keine Rede von humanitären Korridoren ist, als ob die Millionenstadt ausschließlich mit Terroristen bevölkert wäre. „Die Erstürmung von Mossul kann zu zahlreichen Opfern unter den Zivilisten führen“, warnte Konaschenkow.
„Die russische Luftwaffe fliegt seit mehr als zwei Wochen keine Angriffe mehr auf Aleppo, während Mossul tagtäglich von US-Bombern B-52 sowie von Kampfjets F/A-18 und Rafale angegriffen wird. Allein in den zurückliegenden 24 Stunden flog die US-geführte Koalition 21 Raketen- und Bombenangriffe auf Mossul und Vororte“, sagte der russische Militär.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 01.11.2016

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