Presseschau vom 30.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

Dnr-news.com: In Kiew überfielen Nationalisten die „Hanf-Demo“
In Kiew gab es einen Konflikt bei der Aktion zur Legalisierung weicher Drogen, die Auseinandersetzung fand zwischen Nationalisten und Befürwortern der Legalisierung statt. Eine Prügelei zwischen den Seiten wurde durch die ukrainische Polizei unterbunden.

https://youtu.be/W8q1_c5cR0A

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von AntiMaidan: +++ Humor am Abend 🙂 +++
Zum neuen Emblem des ukro-faschistischen Auslandsgeheimdienstes des Kiewer Regimes, bei dem eine Eule mit einem Schwert auf „Russland“ sticht, haben die Russen so ihre eigene humorvolle Antwort parat. Ein altes, aber traditionelles russisches Märchen erzählt den Eulen aus Kiew, wie es für sie enden wird. 🙂
Poroschenko, Obacht!
https://video-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t42.1790-2/14917744_702571913252416_1622194514745622528_n.mp4?efg=eyJybHIiOjQ3NSwicmxhIjo1MTIsInZlbmNvZGVfdGFnIjoic3ZlX3NkIn0%3D&rl=475&vabr=264&oh=d304edf17e29621db5b37baf11633610&oe=58167A6Ehttps://www.facebook.com/alexander.kots.7/videos/1138434209526940/

 

Vormittags:

 

Wpered.su: http://wpered.su/2016/10/30/v-donecke-proshel-dialog-pokolenij/
Am Jahrestag der Gründung des Komsomol, am 29. Oktober, fand in den Räumen des Zentralkomitees der KP der DVR ein „Dialog der Generationen“ statt. An der Veranstaltung nahmen Veteranen des Komsomol, Parteiaktivisten, Mitglieder des Komsomol der DVR und Schüleraktivisten aus der Museumsarbeit teil, die vor kurzem im Ferienheim „Snegiri“ bei Moskau waren.
Die Schüler erzählten den älteren Genossen von ihren unvergesslichen Eindrücken bei der Reise nach Moskau, dem Besuch des Lenins-Mausoleums, den Treffen mit herausragenden Menschen Russlands: dem Vorsitzenden der KPRF G. A. Sjuganow, dem großen Künstler I. D. Kobson, den beliebten Komponisten und Dichtern A. N. Pachmutowaja, N. N. Dobrowawow und E. P. Krylatow.
Die Teilnehmer des Treffens sahen sich ein Fotoalbum über die Reise der jungen Leute nach Russland an. Im Verlauf des Meinungsaustauschs über die Wege der weiteren Zusammenarbeit von Schulen der Republik mit der Komsomol-Organisation der DVR wurde eine Reihe gemeinsamer Projekte geplant. So wurde der Vorschlag der Organisation eines Kinoklubs angenommen, in dem Filme aus der Filmothek der Kommunisten angesehen und diskutiert werden sollen. Geplant sind gemeinsame Ausflüge, Sportveranstaltungen, Besuche von Museen der Republik.
Zum Abschluss des Treffens dankten die jungen Leute dem ZK der KP der DVR und den Führern der KPRF für die Möglichkeit, mehr über die wahre Geschichte unserer gemeinsamen Heimat, der UdSSR, zu erfahren und übergaben dem ZK der KP der DVR eine Sammlung der „Kampfblätter“, die sie während des Aufenthalts in Moskau herausgegeben haben.

 

De.sputniknews.com: В-52Н in Aktion: Russland registriert US-Angriffe auf Wohnviertel von Mossul
Die US-geführte Koalition hat seit Freitag nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums mindestens neun Luftangriffe auf Wohnviertel der irakischen Millionenmetropole Mossul geflogen. Dabei kamen unter anderem atomar bestückbare Bomber zum Einsatz, wie der russische Militärsprecher Igor Konaschenkow am Sonntag mitteilte.
Laut Konaschenkow bombardierten US-amerikanische Langstreckenbomber В-52Н wahllos Stadtviertel von Mossul.
Mossul gilt als letzte Bastion der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) im Irak.
Die irakische Armee und eine US-geführte Koalition haben vor zwei Wochen eine Offensive gegen die Dschihadisten begonnen. Nach russischen Angaben bombardieren US-Kampfjets auch zivile Einrichtungen wie Schulen. Mindestens 60 Zivilisten sollen allein in den ersten Tagen der Offensive durch die Bomben der US-Koalition getötet worden sein.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde aus Richtung Troizkoje mit Artillerie des Kalibers 122mm beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Zwischen 18:00 und 2:00 hat die ukrainische Seite Trudowskije, Alexandrowka im Westen von Donezk, das Dorf Shabitschewo im Norden der Hauptstadt, Sachanka und Leninskoje im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Territorien wurden 249 Artilleriegeschosse des Kalibers 122mm und Mörsergeschosse des Kalibers 82 und 120mm abgeschossen“.
Gemäß den Informationen des Gesprächspartners wurden neben schweren Waffen von den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Die ukrainischen Streitkräfte haben den Kiewskij-Bezirk von Donezk beschossen, durch einen direkten Treffer wurde ein Haus auf der Nowojasinowatskaja-Straße 31 beschädigt. Das Dach des Hauses ist vollständig abgebrannt, Verletzte gibt es nicht“, sagte der Leiter des Kiewskij-Bezirks der Hauptstadt der DVR Walentin Lewtschenko.
„In der Nacht wurde mit Mörsern die Umgebung der Dörfer Tawritscheskoje und Nikolajewka beschossen. Verletzte und Beschädigungen gab es nicht“, teilte der Leiter des Telmanowo-Bezirks Alexandr Sursjakow mit.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: Nationalisten-Kommandeur deklariert Einkommen von 35 Milliarden Euro
Sergej Melnitschuk, einst Kommandeur des berüchtigten Nationalistenbataillons Ajdar und heute Abgeordneter im ukrainischen Parlament, hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben eine Billion Griwna (umgerechnet 35 Milliarden Euro bzw. 38,7 Milliarden US-Dollar) verdient – 14 Milliarden Dollar mehr als der US-Starinvestor George Soros.
Wenn seine elektronische Einkommenserklärung stimmt, könnte Melnitschuk auf Platz zwölf unter den reichsten Menschen der Welt landen. Die von ihm deklarierte Summe ist mehr als doppelt so groß wie die Goldreserven der ukrainischen Regierung (14,5 Milliarden US-Dollar).
Beobachter bezweifeln jedoch, dass der ehemalige Nationalistenkommandeur tatsächlich so viel Verdienst habe. Ukrainische Medien vermuten, dass Melnitschuk in seiner Einkommenserklärung einen Fehler gemacht habe — zufällig oder zum Spaß.
Das von Melnitschuk befehligte Ajdar-Bataillon hatte nach dem Umsturz von 2014 in Kiew gegen die Aufständischen im ostukrainischen Industrie-Gebiet Donbass gekämpft. Internationale Menschenrechtsorganisationen und ukrainische Behörden werfen Mitgliedern des rechtsextremen Verbandes schwere Verbrechen gegen Zivilisten vor.
Im Ajdar-Bataillon hatte unter anderem die ukrainische „Volksheldin“ Nadja Sawtschenko gekämpft, die in Russland wegen Beihilfe zum Mord an zwei russischen Journalisten zu 22 Jahren Haft verurteilt, dann von Präsident Wladimir Putin begnadigt wurde. Fünf Monate nach ihrer Entlassung aus russischer Haft war Sawtschenko in dieser Woche wieder in Moskau.

 

Dnr-online.ru: Der Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte teilt mit:
Vom 22. bis zum 28. Oktober 2016 haben sich 72 Menschen zu Fragen von erzwungener Übersiedlung an den Apparat gewandt, drei von ihnen bekamen Wohnplätze in Punkten vorübergehender Unterbringung. Insgesamt ist in der Berichtsperiode die Zahl der erzwungenen Übersiedler auf dem gesamten Gebiet der Republik um 101 gewachsen, darunter sind 30 Kinder unter 18 Jahren. Im Moment sind 1352 Plätze in der Punkten vorübergehender Unterbringung des Apparats der Bevollmächtigten für Menschenrechte frei, um erzwungene zeitweilige Übersiedler unterzubringen.
Damit die betroffenen Menschen normale Lebensbedingungen haben und sich schnell eingewöhnen, wurden durch das Büro der Bevollmächtigten der DVR 15 Punkte vorübergehender Unterbringung auf dem gesamten Gebiet der DVR eingerichtet. Im Moment sind davon 13 in Betrieb: 7 in Donezk, 3 in Makejewka, 2 in Charzysk, 1 in Surgres. Derzeit leben in diesen Einrichtungen 1427 erzwungene Übersiedler, darunter 270 nicht volljährige Kinder.
Seit Beginn des militärischen Konflikts wurden im Donbass 8309 erzwungene zeitweilige Übersiedler registriert, darunter 2142 Kinder unter 18 Jahren. Auf dem Territorium der Republik wurden 69 Punkten vorübergehender Unterbringung geöffnet. Davon sind 58 in Betrieb, 11 sind zur Reserve. In den genannten Punkten leben 3101  Menschen, darunter 580 minderjährige Kinder, 5208 Menschen leben im Wohnungsfond der DVR, darunter 1562 Kinder unter 18.

 

De.sputniknews.com: Syrische Armee tötet Hunderte Militante an einem Tag
Die syrische Regierungsarmee hat zusammen mit den Volksmilizen eine Offensive der Terrorgruppierungen in Südwest-Aleppo erfolgreich abgewehrt und dabei mindestens 500 Kämpfer vernichtet. Etwa eintausend weitere wurden verletzt, wie der Fernsehsender „Al Mayadeen“ meldet.
Nach Angaben des Senders wurden die Militanten bei der ersten, am Freitagmorgen gestarteten Phase der Offensive auf Stellungen der Regierungstruppen im Raum von Al-Assad und im Wohnviertel 1070 vernichtet.
Am Samstag folgte dann die zweite Etappe des Vormarsches im Bezirk As-Sahra. Die Assad-Armee konnte dem Sender zufolge auch diesmal die Terroristen zurückschlagen. Dennoch gehen schwere Gefechte im Raum von Al-Assad, wo sich eine Militärakademie befindet, weiter.
Bei der Offensive sollen die Islamisten Autobomben und Selbstmordattentäter eingesetzt haben. Aufklärungsdaten zufolge verlegten die Terroristen während der humanitären Pause mehr als 8000 Kämpfer in den Raum der Ortschaften Khan-Tuman südlich und Kafr-Hamra nördlich von Aleppo.
Die Militanten unternehmen demnach Versuche, die Einkesselung von Ost-Aleppo durchzubrechen, wo ein Großteil ihrer Kräfte blockiert sei.

 

Nachmittags:

 

Lug-info.com: Mitteilungen der Volksmiliz der LVR
„In den Reihen der ukrainischen Streitkräfte sinkt der moralisch-psychische Zustand weiter. Eine Bestätigung dafür ist ein weiterer Fall von Desertion in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte. So wurde uns bekannt, dass vom Kommando der 93. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Ermittlungen bezüglich einer eigenmächtigen Entfernung des Soldaten Kulakow durchgeführt werden. Dieser Soldat verließ den Stationierungsort der Abteilung und nahm seine Dienstwaffe, ein Maschinengewehr RPK-74, und Munition dazu mit“, heißt es in der Mitteilung.
Die ukrainische Seite verletzt weiter die Minsker Vereinbarungen zum Abzug schwerer Waffen von der Kontaktlinie.
„Nach Informationen von Geheimdienstquellen wurde im Gebiet von Nowoswanowka im Popasnaja-Bezirk die Stationierung von sieben Artilleriegeschützen 2S1 „Gwosdika“ entdeckt“, teilt die Volksmiliz mit.
„Das Kommando der sogenannten „ATO“ führt weiter aktiv technische Arbeiten zur Ausrüstung von Feuerpositionen, Unterständen für Technik und von Bunkern durch. Im Gebiet von Borowskoje, Bezirk Sewerodonezk, wird die Stationierung eines technisch ausgestatteten Zugstützpunkts mit Panzertechnik und Abwehrraketenkomplexen „Tunguska“ bestätigt“, heißt es in der Mitteilung.
„Die Volksmiliz lässt in ihrer Wachsamkeit nicht nach und widmet den Fragen der Sicherheit der Republik erhöhte Aufmerksamkeit. Mit dem Personal der Abteilungen werden ständig Übungen zur militärischen Ausbildung durchgeführt, in deren Verlauf die Kenntnisse und Fertigkeiten der Soldaten bei der Bearbeitung von Fragen der Führung aktiver Kämpfe unter schwierigen Bedingungen bearbeitet werden“, berichtete die Verteidigungsbehörde der Republik.
Die Volksmiliz der LVR hält die Minsker Vereinbarungen genau ein, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite ist sie bereit, entschieden und sehr schnell zu handeln.

 

De.sputniknews.com: Rebellen sollen Aleppo mit Giftgas attackiert haben
Die Milizen, die an der Seite der syrischen Regierungsarmee um Aleppo kämpfen, sind nach eigenen Angaben mit Giftgas attackiert worden. Der Angriff fand im Südwesten der Stadt statt, wie ein Milizionär der Nachrichtenagentur RIA Novosti mitteilte.
„Rebellen beschossen uns und das Militär im Raum der Assad-Akademie mit selbstgebastelten Giftgas-Raketen“, sagte der Milizionär. „Wir wissen noch nicht genau, welche chemische Substanz genau eingesetzt wurde.“
In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.
Nach russischen Angaben setzten Islamisten in Aleppo so genanntes „Höllenfeuer“ ein. Das sind selbstgebastelte Raketenanlagen, die Fässer mit Chlor verschießen. Im August hatte die syrische Regierungsarmee bei Aleppo ein solches Waffenkonstrukt erbeutet.
Die russische Luftwaffe, die seit 2015 auf Bitte der Regierung in Damaskus die syrischen Regierungstruppen im Kampf gegen die Terroristen unterstützt, fliegt seit zwei Wochen keine Angriffe mehr auf Aleppo. Die von Präsident Wladimir Putin verordnete humanitäre Pause soll der Zivilbevölkerung und auch den Dschihadisten die Möglichkeit zu geben, die einstige Millionen-Stadt zu verlassen.

 

Dnr-online.ru: Am 30. Oktober eröffneten der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschlin und der stellvertretende Kulturminister der RF Wladimir Aristarchow im militärhistorischen Museum des Großen Vaterländischen Kriegs in Donezk ein Dokumentarausstellung „Sowjetisches Nürnberg“. Diese Ausstellung ist dem Beginn der Gerichtsprozesse gegen nazistische Verbrecher in der UdSSR in den Jahren 1943-1949 gewidmet.
„Solche Ausstellungen haben für uns eine symbolische Bedeutung. Hier wird gezeigt, was die nazistischen Verbrecher erwartet. Und die heutigen Nazis, wir sehen das in den ukrainischen Medien, nehmen leider an den Beschüssen des Donbass teil. Das Wichtigste ist, dass bei uns die Überzeugung immer stärker wird, dass die notwendige Strafe folgen wird. Es ist zu früh zu sagen, dass der heutige Krieg schon beendet ist. Aber alle Materialien für zukünftige Prozesse sammeln wir bereits. Ich bin dem Kulturministerium der RF und dem Kulturministerium der DVR sehr dankbar für die Organisation einer solchen Ausstellung“, sagte Denis Puschilin.
„Die Hauptidee der Ausstellung ist die Botschaft, dass die Vergeltung für Kriegsverbrechen unabwendbar ist! Und es ist symbolisch, dass wir uns in diesem Museum des Großen Vaterländischen Kriegs befinden, das den für die Befreiung der Donezker Erde von den Faschisten vor 70 Jahren  Gefallenen gewidmet ist. All dies verbindet sich mit den Ereignissen der letzten zwei Jahre. In diesem Museum befinden sich neben Helden des Großen Vaterländischen Kriegs auch die Helden des Kriegs, der vor unseren Augen stattfindet. Die Schuldigen an diesen Kriegen sind ein und dieselben Menschen, eine Ideologie, die Ideologie des Nazismus. Sie schien für 70 Jahre zerschmettert zu sein, aber sie ist in der Ukraine und einigen anderen Ländern Europas wieder erstanden. Aber die Vergeltung ist unabwendbar! Und das Bild der Bandera-Leute, die auf dem Unabhängigkeitsplatz (dem Maidan in Kiew – Anm. d. Übers) gehenkt wurden, ist eine Erinnerung für all die, die heute den Nazismus propagieren und Menschen ermorden. Aber sie werden so enden, wie es mit ihnen vor 70 Jahren geschah“, erklärte der stellvertretende Kulturminister der RF Wladimir Aristarchow.
Die Besucher der Ausstellung können sich mit Filmchroniken, Fotodokumenten, Fotografien der Brutalitäten der Faschisten, die sich auf dem besetzten Teil der Sowjetunion begingen, bekannt machen. Ebenfalls kann man hier Einzelheiten der Prozesse gegen die nazistischen Verbrecher erfahren. Hier gibt es auch Dokumente von dem Prozess in der Stadt Stalino (dem jetzigen Donezk)  Ende Oktober 1947, der im Gebäude des Theaters für Oper und Ballett stattfand. Damals wurden 12 nazistische Kriegsverbrecher bestraft, darunter der Wehrmachtsgeneral, der für die massenhafte Vernichtung von Einwohnern des Donezker Gebiets verantwortlich war. Zehn von ihnen erhielten die damalige Höchststrafe – 25 Jahre Zwangsarbeit (damals war die Todesstrafe in der Sowjetunion abgeschafft).

 

De.sputniknews.com: Bei der jüngsten Chemiewaffen-Attacke syrischer Militanten in Südwest-Aleppo ist ein Mensch ums Leben gekommen, wie der libanesische Fernsehsender „Al Mayadeen“ berichtet. Mehr als 30 Menschen seien außerdem verletzt worden.
Am Sonntag wurde bekannt, dass die syrische Armee in der Nähe der Assad-Akademie in Aleppo mit selbstgebastelten Giftgas-Raketen beschossen wurde.
Nach Angaben des Senders handelt es sich bei allen Betroffenen der Giftgas-Attacke um Zivilisten. Kurz nach dem Angriff seien Verletze ins Krankenhaus Ar-Rasi eingeliefert worden. Es liegen bislang jedoch keine Informationen dazu vor, welche chemische Substanz bei dem Angriff eingesetzt wurde.
Die Terroristen greifen bereits seit drei Tagen Stellungen der Regierungstruppen im Südwesten von Aleppo an. Die Assad-Armee konnte zwei Offensiven der Terroristen zurückschlagen. Dennoch gehen schwere Gefechte im Raum von Al-Assad, wo sich eine Militärakademie befindet, weiter. Bei der Offensive sollen die Islamisten Autobomben und Selbstmordattentäter eingesetzt haben….

 

Timer-odessa.net: Auf dem Kulikower Feld sucht man wieder eine Bombe
Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden haben die Information über die Verminung auf dem Territorium des Kulikower Feldes in Odessa bestätigt.
Dies bestätigte die Polizei gegenüber TIMER. Wie üblich hatten sich seit dem Morgen des 30. Oktober am Haus der Gewerkschaften Odessiten versammelt, die das Gedenken an die Toten des 2. Mai 2014 ehren wollen. Außerdem wurden dort einige Angehörige des „Rechten Sektor“ gesichtet.
Im Moment schickt die Polizei die Menschen vom Gebäude weg.

 

Timer-odessa.net: Das „Kulikower Feld“: Die Beschuldigungen an die Adresse Markins ist ein Versuch, heimlich die Akte bezüglich des 2 Mai zu schließen
Der Aktivist der Odessaer Bewegung „Kulikower Feld“, Vertreter der „Union linker Kräfte“ Moris Ibrahim kommentierte den Versuch der Strafverfolgungsbehörden, dem im Gewerkschaftshaus umgekommenen „Kulikower“ Wjatscheslaw Markin die Schuld am Tod der vielen Menschen dort in die Schuhe zu schieben. Eine entsprechende Erklärung verlas Moris Ibrahim auf der Gedenkkundgebung am Haus der Gewerkschaften am 30. Oktober.
Er betonte, dass die von der Staatsanwaltschaft vorgebrachten Verdächtigungen gegen den toten Aktivisten des „Kulikower Feldes“ einfach absurd seien.
„Dies ist einfach der Versuch der Behörden, still und heimlich die Strafsache zu schließen und die Tragödie auf Missliebige abzuwälzen“, sagte Moris Ibrahim.
Er sagte auch, dass in Moskau die Gemeinschaft der Odessiten in Russland gegründet wurde und aktiv daran arbeitet, den Familien der Opfer der Maitragödie Hilfe zu leisten, auch materielle. In nächster Zeit werden Familien mit Kindern diese Hilfe erhalten.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR: Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt.
Die Terroristen beschießen weiter massiv mit Artillerie und Mörsern das Territorium unserer Republik.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Kämpfer 722 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Der Gegner verwendete 135 Mal Artilleriegeschosse, davon  69 des Kalibers 152mm, 452 Mörsergeschosse, davon 239 des Kalibers 120mm, außerdem wurden Granatwerfer, Panzertechnik und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Das Feuer auf die Ortschaften haben dieselben Kriegsverbrecher eröffnet: Patschenko, Brusow, Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij.
Es wurden die folgenden Ortschaften beschossen: Schirokaja Balka, Sajzewo, Jasinowataja, Shabitschewo, Alexandrowka, Leninskoje, Sachanka, Besymennoje,Kominternowo, das Gebiet des Volvo-Zentrums und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk und der Kiewskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge der Beschüsse wurde im Kiewskij-Bezirk von Donezk ein Haus zerstört, im Petrowskij-Bezirk von Donzek wurde ein Haus beschädigt.
Am intensivsten haben die ukrainischen Soldaten mit schweren Waffen die Ortschaften Leninskoje, Sachanka, Besymennoje, Kominternowo. Auf Befehl des Verbrechers Deljatizkij, des Anführers der 36. Marineinfanteriebrigade wurden auf den Süden der Republik 138 Mörsergeschosse, davon 72 des Kalibers 120mm, abgeschossen. Mehr noch, mit Unterstützung des blutigen Artilleristen Pantschenko, des Kommandeurs der 40. Artilleriebrigade, wurden in Richtung dieser Ortschaften 123 Artillerieschüsse durchgeführt, davon 69 mit Waffen des Kalibers 152mm.
Die für heute geplante Reparatur der Stromleitung in Sachanka ist ein weiteres Mal wegen der andauernden Beschüsse gescheitert.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben. Ich merke an, dass in den letzten drei Tagen das terroristische Kommando der ukrainischen Streitkräfte vornehmlich schwere Waffen verwendet, die sich an den Abzugs- und Lagerorten befinden sollten.
Aber die Terroristen stationieren weiter Waffen, Militärtechnik und Personal in der Nähe der Kontaktlinie So nach Informationen unserer Aufklärung in den Gebieten der Ortschaften:
– Nowoselowka-Wtoraja, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von Feuerpositionen von zwei 122mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“ bemerkt;
– Pionerskoje, 9 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung einer Feuerpositionen eines 122mm-Artillerigeschützes „Akazija“ bemerkt;
– Marjinka, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft eines T-64-Panzers bemerkt;
– Dsershinsk, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung einer Feuerpositionen eines 120mm-Geschützes „Nona-S“ bemerkt;
– Pawlopol, 5,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von 19 Fahrzeugen mit Munition bemerkt;
– Prawdowka, 18,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von 100 Mann aus den nationalistischen Abteilungen des „Rechten Sektors“ festgestellt.
Die sogenannten „Verteidiger des Donbass“ haben sich ein weiteres Mal mit „Korruptionsschemata“ in Bezug auf die zivilen Einwohner hervorgetan. Nach uns vorliegenden Informationen von örtlichen Einwohnern haben die Mitarbeiter des Kontroll- und Passierpunkts „Beresowoje“ eine sogenannte „Passiersteuer“ für diesen Punkt in Höhe von 100 Griwna eingeführt. Im Zusammenhang mit zahlreichen Beschwerden der örtlichen Bevölkerung ist die Ankunft einer Gruppe von Offizieren der ukrainischen Streitkräfte aus dem Stab der ATO zur Überprüfung dieses Punktes geplant.
Zum Abschluss merke ich an, dass die Armee der DVR trotz der provokativen Aktivitäten der Ukraine weiterhin alle erreichten Vereinbarungen einhält, aber jederzeit bereit ist, adäquate Erwiderungsmaßnahmen durchzuführen!

 

De.sputniknews.com: Russische und syrische Militärs zwingen türkische Jets zum Umdrehen
Türkische Flugzeuge, die in Richtung des umkämpften Aleppo flogen, sind umgekehrt, nachdem sie vom syrischen und russischen Militär Warnungen erhalten hatten. Das erfuhr Spunik aus Militärkreisen.
Türkische Jets hätten versucht, im Norden der Provinz Aleppo in den syrischen Luftraum einzudringen, teilte ein Sprecher mit. Nach Warnungen von Seiten syrischer und russischer Militärs seien sie umgekehrt.
Die türkische Armee hatte am 24. August 2016 eine Offensive in Nordsyrien begonnen. Das Ziel der Operation „Schutzschild Euphrat“ besteht laut Präsident Recep Tayyip Erdogan darin, 5000 Quadratkilometer von den Terroristen zu befreien.
Die türkischen Truppen werden von den syrischen Rebellen unterstützt und haben bereits die syrische Grenzstadt Dscharabulus unter ihre Kontrolle gebracht. Jetzt sind sie weiter Richtung Südwesten im Vormarsch.
Die Regierung in Damaskus lehnt den türkischen Vorstoß als Verletzung der Souveränität des Landes ab und verspricht Widerstand.
Russland hatte Anfang Oktober eine Batterie der Flugabwehr-Raketensysteme S-300 nach Syrien, um seine Marinebasis in Tartus zu schützen. Grund dafür waren Drohungen aus Washington. Auf dem russischen Luftstützpunkt Hmeimim in Latakia ist bereits seit einem Jahr ein Langstrecken-Fla-Raketensystem S-400 in Stellung.

 

Dnr-news.com: Der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der uKraine Alexandr Turtschinow deklarierte in seiner Einkommenssteuererklärung ein Vermögen von rund 800 000 Dollar Bargeld  in verschiedenen Währungen, eine Wohnung in Kiew sowie eine Kollektion von 27 alten religiösen Büchern.
Turtschinow machte Angaben zu einem Vermögen von 735000 Dollar, 55000 Euro, 250000 Griwna Bargeld sowie Bankkonten im Werte von 760000 Dollar. Außerdem besitzt der Sekretär des NSVR mit seiner Familie eine Wohnung in Kiew von 381 m². In seiner Erklärung wies er auch aus, dass er im Jahre 2015 ein Einkommen von etwa 62000 Dollar hatte, davon waren 7,8000 Dollar Lohn, der Rest waren Dividenden und Zinsen.
Außerdem deklarierte Turtschinow 27 alte Bücher… Auch besitzt er die Autorenrechte für einen Spielfilm sowie mehrere literarische Werke.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Blutiger Sonntag in Bagdad: Fünf Anschläge fordern Dutzende Todesopfer
In Bagdad hat die bereits fünfte Explosion an diesem Sonntag mindestens zehn Menschenleben gefordert, wie westliche Medien unter Berufung auf die irakische Polizei und Ärzte berichten. 34 weitere seien verletzt worden.
Die Explosion ereignete sich demnach auf einem Markt im Stadtviertel Hurriyah. Der Sprengsatz befand sich der Agentur AP zufolge in einem geparkten Auto.
Das ist Medien zufolge bereits der fünfte solche Vorfall in der irakischen Hauptstadt an diesem Sonntag. Die gesamte Zahl der Opfer liege derzeit bei 17 Toten und 60 Verletzten.

 

Dnr-news.com: Der Führer der „Radikalen Partei“, Oleg Ljaschko, der für seine skandalösen Eskapaden bekannt ist, hat in seiner Steuererklärung mehrere Villen angegeben, die längst sein Markenzeichen auf dem ukrainischen politischen Olymp geworden sind.
Neben den Villen besitzt Ljaschko laut seiner Erklärung Immobilien, Fahrzeuge, Uhren der Marke „Breguet“ und Bargeld: 940000 Dollar, und 130000 Euro, ist aber damit noch weit entfernt vom „Trillionär“ Melnitschuk.

 

Ukrinform.ua: Mitarbeiter der Patrouillenpolizei Odessas und die Nationalgarde haben am Sonntag vom Kulikower Feld etwa 40 Einwohner evakuiert, die sich zur traditionellen Aktion zum Gedenken an die Opfer der Massenausschreitungen am 2. Mai 2014 versammelt hatten, aufgrund einer telefonischen Bombendrohung für das Gelände.
Dies berichtet unser Ukrinform-Korrespondent…
Bei den Versuchen der Anhänger der „Antimaidaner“, ihr nicht nicht genehmigte Kundgebung neben dem Kulikower Feld  zu beginnen, begann eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Gruppe pro-russisch eingestellter Personen und Aktivisten der Ortsgruppe des „Rechten Sektors“ sowie der Bürgerwehr von „Asow“. Diese mündete in eine Schlägerei. Vertreter der Nationalgarde und der Polizei mischten sich ein, um die Kontrahenten zu trennen.
Einen Angreifer auf die Polizeikette, der „Asower“ Iwan Wyschiwany, wurde festgenommen. Opfer während der Auseinandersetzung konnten vermieden werden.
Ein Sprengkörper auf dem Gelände des Kulikower Feldes wurde nicht gefunden.

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