Presseschau vom 29.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends / nachts:

 

Ukrinform: Das Tscherwonosawodsky-Gebietsgericht in Charkow verlängerte die Haft für die Ex-Bürgermeisterin von Slawjansk Nelly Stepa, der die Verletzung der territorialen Integrität und Einheit der Ukraine sowie die Bildung einer terroristischen Gruppe vorgeworfen wird,  um weitere 2 Monate.
Dies erfuhr der Ukrinform-Korrespondent im Gericht.
„Das Gericht verlängerte die Gefängnishaft für Stepa noch einmal um 2 Monate, das heißt bis zum 26. Dezember“, erklärte man im Gericht….

 

Dnr-online.ru: Alle Telefonanrufe ukrainischer Bankvertreter können die Einwohner der Republik ignorieren. Dies teilte heute die Justizministerin der DVR Jelena Radomskaja mit.
„Auf dem Territorium der Republik gilt die Entschließung des Ministerrats Nr. 315 aus dem Jahr 2015 „Über das Verbot von Schuldeneintreibung bei natürlichen Personen“. Außerdem haben wir eine vorläufige Ordnung zur Ausführung dazu, in deren Text sich auch ein direktes Verbot jedes Eintreibens von Schulden zugunsten ukrainischer Banken, Kreditorganisationen oder Finanzeinrichtungen findet.
Die DVR hat keinerlei Beziehung zum Bankensystem der Ukraine. Entsprechend kann es auf unserem Territorium keine Lösung für Probleme ukrainischer Banken geben“, kommentierte Jelena Radomskaja.
Bei Versuchen ukrainischer Banken Schulden einzutreiben sollte man sich an die Rechtsschutzbehörden wenden.

 

De.sputniknews.com: Russland nicht mehr in UNO-Menschenrechtsrat gewählt – dafür aber Saudi-Arabien
Zum ersten Mal seit der Gründung des UNO-Menschenrechtsrats, wird Russland dort nicht mehr vertreten.
Zwei andere Länder erhielten bei der diesjährigen Abstimmung in New York mehr Stimmen. Russland erhielt 112 Stimmen. Somit werden zwei Sitze für die Osteuropa-Gruppe Ungarn mit 144 Stimmen und Kroatien mit 114 Stimmen erhalten.
„Dass Russland ungenügend Stimmen bekommen hat ist natürlich schade, aber keine Katastrophe“, kommentierte dies der Vorsitzende des russischen Präsidentenrates für Menschenrechte, Michail Fedotow.

 

News-front.info: Lebendige Leichen: Propaganda-Video gegen Russland wurde zu früh gefilmt
Die westliche Medien schreiben ständig über Bombardierungen durch Russland. Sie  zeigen krasse Bilder mit verletzten Kindern und beschuldigen Russland für alles Unheil in Syrien.. Fakt ist, Russland ist auf Bitten Assads militärisch am Krieg beteiligt.
Hier ist ein weiterer Beweis von westlicher Propaganda. Sehr lebendige Bewegungen angeblicher Leichen sind in dem Video ab Sekunde 45 zu sehen, das zum wiederholten Male Russland Verbrechen an der Zivilbevölkerung vorwerfen sollte.
Auf den Video ist zu sehen, wie eine der „Leichen“ vergaß, dass die Kamera schon am Laufen war, weswegen man sieht wie er sicht bewegt. Eine andere «Leiche» wurde noch gefaltet.

https://youtu.be/xovd1ONWlvo

 

Lug-info.com: Ansprache des Oberhaupts der LVR aus Anlass des Jahrestags der Befreiung der Ukraine von den faschistischen deutschen Besatzern
Dies ist für uns sicherlich ein bedeutsames Datum und ein Festtag, weil sowohl die Befreiung der Ukraine als auch der Wiederaufbau der Ukraine wie auch des Landes im Ganzen nur möglich war, weil alle gemeinsam daran gearbeitet und diesen Sieg errungen haben.
Faktisch lief damals der Kampf der Sowjetunion gegen „EU“ Hitlers. Deshalb muss die Devise, die Losung, dass wir in der Einheit unbesiegbar sind, für uns unvergesslich sein, wir müssen uns daran erinnern, dass nur dank dieser Einheit der Sieg möglich war, an den wir uns immer mit Hochachtung und Tränen in den Augen erinnern.
Heute möchte ich natürlich allen Veteranen zu einem solchen würdigen und guten Festtag gratulieren, allen Teilnehmern des Großen Vaterländischen Kriegs, denen, die an der Befreiung der Ukraine teilgenommen haben und denen, die überhaupt am Großen Vaterländischen Krieg beteiligt waren und die Welt vom Nazismus befreit haben.
Weil wir wissen, dass euch leider wenig geblieben ist und wir sehen, dass ihr euch zurückhaltend dazu verhaltet. Deshalb müsst ihr wissen, dass wir immer unsere Traditionen ehren werden, euer Andenken ehren werden und uns daran erinnern.
Nun, ich möchte auch denen gratulieren, die in den Jahre 2014 und 2015 an der Verteidigung des Donbass gegen die Neonazis beteiligt waren. Ich meine, das ist auch ihr Feiertag. Und auch die, die auf den zeitweise besetzten Territorien geblieben sind und die sich mit dem befassen, womit sich seinerzeit die Junge Garde befasst hat. Auch sie müssen wissen und verstehen, dass wie die Junggardisten glaubten, dass unsere Leute kommen, so sollen auch sie wissen, dass wir zurückkehren, allein aus einem einfachen Prinzip: Russen lassen die ihren nicht im Stich.
Wisst, ich habe auch nie eine Sekunde daran gezweifelt, dass die Ukraine vom Nazismus und von den Banderaleuten befreit wird – anders kann es nicht sein. Denn all diese Hitlers, Poroschenkos – sie kommen und gehen, genauer gesagt, sie fliehen und die russische Welt ist ewig. Deshalb wird der Sieg unser sein!

 

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat an einer Gedenkzeremonie zum 72. Jahrestag der Befreiung der Ukraine von den nazistischen Besatzern teilgenommen.
Die Zeremonie fand am Platz des Ruhmes in Kiew statt. Poroschenko legte, gemeinsam mit Kriegsveteranen, führenden Politikern, Vertretern der Öffentlichkeit und des Militärs, Blumen am Denkmal des Ewigen Ruhmes nieder.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Perwomajsk wurde aus Richtung Katerinowka mit Mörsern des Kalibers 120mm beschossen.
Das Gebiet von Kalinowo wurden zweimal mit Granatwerfern aus Richtung Nowoalexandrowka und Troizkoje beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

De.sputniknews.com: Immer mehr Tote und Verletzte – Wohnviertel von Aleppo unter verstärktem Beschuss.
Die Terroristen haben den Beschuss der Wohnviertel von Aleppo vielfach verstärkt. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden 15 Zivilsten getötet und weitere 150 verletzt. Dies berichtet das russische Zentrum für Aussöhnung der Konfliktparteien in Syrien.
Laut militärischen Angaben wurden am vergangenen Tag mehr als 100 Geschosse auf die Stadt abgefeuert. Dabei sollen 15 Zivilisten ums Leben gekommen sein, über 150 weitere sollen Verletzungen erlitten haben.
Zuvor waren insgesamt acht Bezirke von Aleppo unter Feuer genommen worden. Die Terroristen verwenden mit Sprengstoff gefüllte Gasflaschen, selbstgemachte Minen und Freifallgranaten. Sie versuchen insbesondere, Schulen, Krankenhäuser und Sozialobjekte zu treffen.
„Meine Kinder, ein Sohn und eine Tochter, 15 und 20 Jahre alt, sind gestorben. Als eine Mine explodierte, umarmten sie sich vor Angst und starben zusammen“, sagte eine Frau.
Laut den Ärzten der Krankenhäuser von Aleppo sind die Operationssäle und Notfallaufnahmen überfüllt, es gibt keine Medikamente.
„Ein Geschoss ist in unser Haus gefallen. Es ist abgebrannt. Alles ist zerstört. Meinem Sohn sind die Beine abgerissen worden, und ich weiß nicht, wo er derzeit ist (…). Die Terroristen haben gewaltige Waffen, vielleicht Raketen, aber wir werden sehr bald gewinnen“, so ein älterer Mann.
Zuvor waren beim Beschuss einer Schule in Aleppo drei Kinder getötet und zehn schwer verletzt worden.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse auf Donezk
„Gegen 23:00 Uhr geriet in Folge eines Treffers auf die Seljonyj-Gaj-Straße 1 im Stadtteil Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk ein privates Wohnhaus in Brand“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung Maxim Shukowskij mit.
„Am 28. Oktober wurde der Petrowskij-Bezirk durch die ukrainischen Streitkräfte beschossen“, teilte das Bürgermeisteramt von Donezk mit. „Nach vorliegenden Informationen wurde ein Mensch verletzt“.
Weiter wird gemeldet, dass in Alexandrowka, das zum Petrowskij-Bezirk gehört, durch einen direkten Treffen ein Haus in der Tscheljuskinzew-Straße beschädigt wurde.

 

De.sputniknews.com: Iran kann SOZ beitreten: Russland sieht keine Hindernisse mehr – UN-Botschafter.
Nach der Regelung der Situation um das iranische Atom-Programm gibt es laut dem russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin keine Hindernisse mehr für die Mitgliedschaft des Landes in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ).
Tschurkin zufolge ist der Iran bereits seit 2005 an der Tätigkeit der Organisation aktiv beteiligt. „Wir sind der Ansicht, dass es nach der Regelung der Situation um das Atomprogramm des Iran und der Aufhebung der UN-Sanktionen keine Hindernisse mehr gibt, um den Antrag auf die Mitgliedschaft des Landes zu billigen“, sagte der russische Diplomat.
Der Botschafter betonte, dass sich der Einfluss der SOZ auf die regionalen Prozesse in den 15 Jahren ihres Bestehens verstärkt habe.
„In der Endetappe sollen sich Indien und Pakistan der Organisation als vollberechtigte Mitglieder anschließen. Wir rechnen damit, dass ihre Teilnahme die Zusammenarbeit in diesem Bündnis in der nächsten Zeit bereichern wird“, so Tschurkin weiter.
Mitglieder der SOZ sind bisher China, Russland, Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan. Beobachterstatus besitzen Weißrussland, die Mongolei, Indien, der Iran, Pakistan und Afghanistan.

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in der letzten Nacht Perwomajsk beschossen, es wurden Wohnhäuser beschädigt, eine Stromleitung und eine Gasleitung. Dies teilte heute die zeitweilige kommissarische Leiterin der Verwaltung von Perwomajsk Jelena Komtschedalowa mit.
Nach ihren Worten wurde auf der Dynamo-Straße ein Haus stark  beschädigt, bei drei weiteren wurden die Fensterscheiben zerstört. Auf der Woronow-Straße wurden zwei Häuser und eine Garage sowie ein Auto beschädigt.
„Jetzt ist Winter und die Menschen sind ohne Fensterschreiben – Fensterglas ist überhaupt ein sehr problematisches Thema“, sagte Komtschedalowa.
„Heute werden die Wiederaufbauarbeiten an der Infrastrktur abgeschlossen, die Stromleitung wird repariert werden“.
Der Leiter der Perwomajsker Abteilung des Zivilschutzministeriums der LVR Wiktor Klimenok teilte mit, dass die Spezialisten bereits die beschädigte Niedrigdruckgasleitung an der Dynamo-Straße repariert haben.

 

Ukrinform: Kampftrupp Kord begibt sich in ATO-Zone.
Im Donezker Gebiet ergänze der Kampftrupp „Kord“, dessen Aufgabe die Neutralisierung der feindlichen Gruppen sein werde, die Reihen der Polizei, teilte man am Freitag in der Kommunikationsabteilung der Polizei des Gebiets Donezk mit.
„17 Kämpfer der Sondereinheit der Polizei „Korps der operativen Reagierung“ haben den Vorbereitungskurs beendet und kehren nun zum Dienst in die ATO-Zone zurück. Am 28. Oktober übergab der ukrainische Innenminister Arsen Awakow den Kämpfern der Sondereinheit die Kord-Zertifikate“, heißt es in der Meldung.

 

Nachmittags:

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR ist weiter zugespitzt. Nach dem Beschuss von Makejewka am 27. Oktober haben die ukrainischen Verbrecher weiterhin massierte Artillerie- und Mörserbeschüsse auf das Territorium unserer Republik durchgeführt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Terroristen 459-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurden 137 Artilleriegranaten, davon 73 des Kalibers 152mm. 246 Mörsergranaten, davon 125 des Kalibers 120mm, sowie 24 Panzergeschosse abgefeuert. Außerdem wurden Granatwerfer und verschiedene Arten von Schusswaffen verwendet.
Das Feuer auf die Ortschaften haben die Kriegsverbrecher Patschenko, Brusow, Schaptala, Mazejko, Nikoljuk, Sokolow und Deljatizkij eröffnet.
Beschossen wurden folgende Ortschaften: Nishnetorezkoje, Sajzewo, Glubokaja, Michajlowka, Jasinowataja, Spartak, Jelenowka, Alexandrowka, Staromichajlowka, Sachanka, Besymjannoje, Kominternowo, Leninskoje, Saitschenko und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
Die schwierigste Situation war in den letzten 24 Stunden in Jelenowka. Gestern habe ich bereits mitgeteilt, dass die ukrainischen Truppen 100 Artilleriegranaten auf diese Ortschaft abgeschossen haben. In den letzten 24 Stunden haben die Abteilungen der 40. Artilleriebrigade unter dem Kommando von Patschenko gemeinsam mit den Verbrechern der 92. Brigade unter dem Kommando von Nikoljuk die Beschüsse fortgesetzt und 59 Artilleriegranaten des Kalibers 152mm, 52 Mörsergranaten, davon 44 des Kalibers 120mm, abgeschossen, außerdem  wurde 24-mal mit Panzergeschützen geschossen. In Folge der Beschüsse wurden acht Gebäude zerstört und eine Stromleitung beschädigt.
Außerdem wurden in den letzten 24 Stunden durch den Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk drei Häuser beschädigt. In Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und in der Nähe liegenden Ortschaften wurde die Stromversorgung unterbrochen.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen wurden den Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination und der OSZE-Mission übergeben.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin eine Konzentration von Waffen, Militärtechnik und Personal in der Nähe der Kontaktlinie fest.
So in den Gebieten der Ortschaften:
– Nowobachmutowka, 8 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von 20 Mehrfachraketenwerfern „Grad“ und vier Waggons mit Munition an der Eisenbahnstation beibachtet;
– Mariupol, 16 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von sechs Panzer und Feuerpositionen von drei Artilleriegeschützen „Gwosdika“ des Kalibers 122mm festgestellt;
– Schirokaja Balka, 2 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft einer Kompanie ausländischer Söldner aus einer privaten Militärkompanie registriert.
Das ukrainische terroristische Kommando führt weiter seine blutigen Aktivitäten auf der friedlichen Erde des Donbass durch, ohne die Minsker Vereinbarungen oder die Genfer Konvention zu beachten. Uns wurde bekannt, dass Personal einer Gruppe der Luftaufklärung im Verantwortungsbereich der 30. mechanisierten Brigade eingetroffen ist. Unter Verwendung von Drohnen planen die Terroristen zielgerichtet Ortschaften zu beschießen.
Nach Informationen unserer Aufklärung wird vom ukrainischen Kommando eine Verschiebung der Maßnahmen zur Entlassung einer Reihe von Soldaten der sechsten Mobilisierungswelle auf den Dezember 2016 durchgeführt werden. Der Unwille der ukrainischen Bürger, in den Krieg gegen ihre Landsleute zu ziehen, zwingt das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sich vor ihrem Untergebenen zu rechtfertigen, indem sie märchenhafte Belobigungen versprechen.
Und zum Abschluss möchte ich anmerken, dass nach Informationen von Einwohnern von Jelenowka die Mehrheit der Soldaten aus der 92. Brigade sich außerhalb der Unterkünfte ihrer Abteilungen mit Masken bewegen, die das Gesicht verdecken. Sie fürchten die unvermeidliche Strafe für die Verbrechen und Taten, die sie begehen. Die sogenannten Befreier des Donbass, die an der Vernichtung der friedlichen Bevölkerung beteiligt sind, werden die verdiente Strafe erhalten.
Ein weiteres Mal will ich erklären, dass die Armee der DVR genau die Minsker Vereinbarungen einhält, aber im Fall ihres Bruchs durch die ukrainische Seite bereit ist schnell und entschieden zu handeln.

 

De.sputniknews,com/defence.ru (Bild): Neues Kiewer Geheimdienst-Emblem: Nazi-Devise und Russland durchbohrendes Schwert.
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat den neuen Oberst der Hauptverwaltung für Aufklärung beim ukrainischen Verteidigungsministerium, Wasili Burbo, ernannt. Bei dieser Veranstaltung tauchte auch zum ersten Mal das offizielle Emblem der militärischen Aufklärung des Landes auf, schreibt das Portal Defence.ru.
Das Foto des Emblems wurde am 24. Oktober auf der Seite des ukrainischen Staatschefs veröffentlicht, so das Portal. Auf dem Emblem ist eine Eule abgebildet, die mit einem Schwert das Territorium Russlands durchbohrt. Russland ist dabei als einziges Land grau eingefärbt.
Im Hintergrund sind die Farben der ukrainischen Flagge abgebildet. Die Überschrift lautet: „Ukraine über alles“ (entspricht einem Ausschnitt aus dem „Lied der Deutschen“, der lautet: „Deutschland, Deutschland über alles.“ Dieser Satz wurde letztendlich zum Symbol der Nazi-Ideologie des Dritten Reichs – Anm. d. Red.).
Bei der Vorstellung Burbos sagte Poroschenko, dass sich die Arbeit der Hauptverwaltung für Aufklärung in den letzten drei Jahren wesentlich verbessert habe. „Es gibt keinen Zweifel daran, dass diese Ernennung der Tätigkeit der militärischen Aufklärung der Ukraine einen neuen Impuls geben wird“, schloss der ukrainische Staatschef.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Situation an der Kontaktlinie bleibt angespannt. In der Zeit vom 23. bis 29. Oktober haben die ukrainischen Truppen 19-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es wurde mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen 152mm-Artilleriegeschützen „Gwosdika“, Panzertechnik, 120mm- und 82mm-Mörsern geschossen,  mit Granatwerfern und Schusswaffen, dabei wurden auf das Territorium der Republik 124 Geschosse abgefeuert“, sagte Anaschtschenko.
Am häufigsten wurden von den ukrainischen Truppen die Positionen der Abteilungen der Volksmiliz in den Gebieten von Rajewka, Weselaja Gora, Obosnoje, Martewka, Irmino, Kalinowo, Kalinowka, Perwomajsk, Krasnyj Jar, Weselogorwka und in der Umgebung des Denkmals des Fürsten Igor bei Staniza Luganskaja beschossen.
„Die Befehle zur Eröffnung des Feuers auf Positionen der Volksmiliz gaben folgende Kriegsverbrecher, begeisterte Nationalisten und Mörder friedlicher Einwohner des Donbass: der Kommandeur der 14. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Shakun, der Kommandeur der 24. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Schewtschenko, der Kommandeur des 9. Bataillons der 59. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte Oberst Iwanow.
Anaschtschenko erinnerte daran, dass am 23. Oktober in Folge des Beschusses von Rajewka mit  einem Antipanzerraketenkomplex durch die ukrainischen Streitkräfte der zivile Einwohner Wladimir Iwanowitsch Golowin, geb. 1958, schwere Verletzungen und Verbrennungen erlitt.
Heute wurden während des Beschusses von Perwomajsk mit 120mm-Mörsern drei Häuser auf der Dynamo-Straße und das Gebäude des pädagogischen Technikums Nr. 31 beschädigt.
„Aber um die verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte in Bezug auf die Zivilbevölkerung des Donbass zu verbergen, haben ukrainische Massenmedien aktiv begonnen Informationen über die Existenz irgendeiner Partisanengruppe auf dem Territorium der Republik zu verbreiten, die Diversion in Perwomajsk durchführt. Welche Ausrede sich das ukrainische Kommando als nächstes ausdenkt, um ihre Verletzungen der Minsker Vereinbarungen zu rechtfertigen, ist uns nicht bekannt“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Während des Besuchs von Abzugs- und Lagerorten für Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte haben die Vertreter der OSZE-Mission das Fehlen von zuvor abgezogenen Waffen entdeckt: drei Panzer verschiedenen Typs; neun 82mm-Mörser „Wasilek“; 15 Haubitzen „Giazint-B“; sieben Haubitzen „Msta-B“; 14 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira““, teilte Anaschtschenko mit.
Die OSZE-Beobachter haben auch getarnte Panzertechnik im Hof eines Hauses auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Gebiet in Staniza Luganskaja bemerkt.
Außerdem wurden drei Panzertransporter im Gebiet von Makarowo, ein Panzertransporter im Gebiert von Toschkowka, ein Panzertransporter im Gebiet von Solotoje, zwei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Nishnoje, zwei Einheiten Panzertechnik und ein Panzertransporter im Gebiet von Krymskoje, eine Einheit Panzertechnik m Gebiet von Pritschepilowka und drei Einheiten Panzertechnik im Gebiet von Nowotschkowskoje entdeckt.
„Mit diesen Waffen beschießen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte regelmäßig die Kontaktlinie und unsere Positionen“, unterstrich Anaschtschenko.
Nach Angaben der Verteidigungsbehörde der LVR versuchen die ukrainischen Truppen die Konzentration von Kräften und Mitteln zu verbergen, indem sie den internationalen Beobachter den Zugang zu Militärobjekten der ukrainischen Streitkräfte verweigern.
So haben im Verlauf der letzten Woche im von der Ukraine kontrollierten Staschastje Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den OSZE-Beobachtern nicht erlaubt, sich der Brücke zu nähern, die auf das Territorium der LVR führt.
Am 24. Oktober haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte den OSZE-Beobachtern verboten, einen der Lagerorte für abgezogene Waffen und Militärtechnik zu kontrollieren und bezogen sich dabei auf das Fehlen eines Befehls des Kommandos. Sie befahlen den Beobachtern in ultimativer Form den Lagerort zu verlassen.
„Nach unseren Informationen wird die in Lagerorten fehlende Technik und Waffen auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie konzentriert und getarnt“, sagte Anaschtschenko.
Unter anderem wurde am südlichen Rand von Popasnaja die Feuerstellung eines Zugs mit Artilleriegeschützen „Akazija“ entdeckt, von dem aus Perwomajsk und die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen wurden. Südöstlich der Stadt wurden eine Postion eines Panzerzugs und Feuerpositionen von 100mm-Antipanzergeschützen MT-12 entdeckt.
Westlich von Sokolniki im Gebiet der Tuberkuloseambulanz wurden drei Einheiten Panztertechnik entdeckt.
In Staniza Luganskaja wurde auf dem Gebiet eines Sägewerks die Ankunft von zwei „Ural“-Lastwagen bemerkt, aus denen Munition für Panzertechnik, Schusswaffen und Mörsergeschosse des Kalibers 82mm in ein Lager ausgeladen wurden.
In Stschastje traf aus Richtung Starobelsk eine Kolonne Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte mit drei Panzern, sieben Einheiten Panzertechnik, 15 Lastwagen mit Personal und Munition ein.
Auf dem Fluglatz in der Nähe von Starobelsk sind in dieser Woche sieben „Su-252“-Flugzeuge eingetroffen.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte führt weiter eine Rotation der Abteilungen in der „ATO“-Zone durch. In der letzten Woche begann der Abzug von Personal und Technik der Abteilungen der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Zu ihrer Ablösung traf die 24. mechanisierte Brigade ein, die im Sommer 2014 an der Strafoperation im Donbass teilgenommen hat. Die Soldaten dieser Brigade zeichneten sich durch besondere Brutalität in Bezug auf die Zivilbevölkerung aus“, sagte er.
„Außerdem haben in der letzten Woche Abteilungen der 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte ihre Positionen verlassen und sind in den ständigen Dislozierungsort in Tschernomorskoje im Oblast Odessa abgezogen. Sie wurden durch die 14. mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die aus Wladimir-Wolynskoje eingetroffen ist, abgelöst“, berichtete der Oberst.
„Außerdem geht die Rotation des 9. Bataillons der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet von Solotoje stationiert sind weiter, sie werden von Abteilungen der nationalistischen Formationen und den Abteilungen des Innenministeriums der Ukraine abgelöst“, fügte Anaschtschenko hinzu.
„Die wieder eingetroffenen Abteilungen aktivieren die Aufklärung entlang der Kontaktlinie. Es ist bekannt, dass der Gegner aktiv Drohnen nutzt. Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass die Anwendung von Drohnen durch die Minsker Vereinbarungen verboten ist“, unterstrich der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Es ist eine Vergrößerung der Zahl nicht kampfbedingter Verluste in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone festzustellen. Es gibt Todesfälle durch Minen“, sagte Anaschtschenko.
In der letzten Woche gerieten Soldaten der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte auf eigene Minen, zwei starben, drei wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich auf von den ukrainischen Streitkräften kontrolliertem Territorium, wo die Soldaten Entminungsarbeiten in der „grauen Zone“ durchführen sollten.
Ursache für solche Vorfälle ist, dass bei der Rotation die Kommandeure einander keine Karten von Minenfeldern übergeben. Oft gibt es solche Karten nicht, weil die Verminung chaotisch erfolgte, ohne dass die Lage der Minen verzeichnet wurde.
Außerdem sterben ukrainische Soldaten aufgrund unrichtigen Umgangs mit der Waffe. So starben in der 54. Brigade der ukrainischen Streitkräfte zwei Soldaten aus diesem Grund.
Nicht kampfbedingte Verluste nehmen auch aufgrund interner Konflikte zu.
Am 25. Oktober starben zwei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte und ein Angehöriger des „Rechten Sektors“ während eines Gefechts untereinander.
„Nach vorliegenden Informationen entstand der Konflikt aus finanziellen Ursachen, wahrscheinlich um die Kontrolle über Schmuggelware“, teilte Anaschtschenko mit.
Solche Vorfälle sind in der letzten Zeit keine Seltenheit.
„In dieser Woche wurden durch die Technikabteilungen Arbeiten zur Entminung von Örtlichkeiten durchgeführt, in deren Verlauf fünf Kilometer Stromleitung im Gebiet von Weselaja Gora, Oboasnoje und Christowoje entmint wurden“, teilte Anaschtschenko weiter mit.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurde durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) ein ukrainischer Soldat getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Durch aktive Kampfhandlungen ist ein ukrainischer Soldat getötet, weitere sieben Soldaten sind verletzt worden“, sagte Lysenko.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen zur Videokonferenz der Kontaktgruppe
Die Kontaktgruppe hat die Entscheidung getroffen, eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung des Beschusses von Makejewka am 27. Oktober einzurichten, teilte der Leiter der Delegation der DVR bei den Verhandlungen der Kontaktgruppe Denis Puschilin mit..
„Es wurde initiiert, dass in diese Untergruppe Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination, Vertreter der Untergruppe zur Sicherheit eingeschlossen werden. Sie wird auf der Basis der OSZE-Mission arbeiten“, fügte er hinzu.
Puschilin sagte, dass das konkrete Format der Untergruppe in der nächsten Zeit noch festgelegt werden muss. „Die Untergruppe wird sich mit der Feststellung der Schuldigen befassen und die Ergebnisse in die nächste Kontaktgruppe einbringen, die am 9. November in Minsk stattfinden“, sagte Puschilin.
„Von unserer Seite wurden Daten vorgelegt, wir haben die Information, dass folgende Kommandeure für die Beschüsse verantwortlich sind: Oberst Wiktor Dmitijewitsch Nikoljuk und Oberst Andrej Wastiljewitsch Sokolow“, sagte Puschilin weiter.
Puschilin merkte an, dass die ukrainische Seite bei der Videokonferenz die DVR des Beschusses von Makejewka beschuldigt hat. „Absurderes kann man sich nicht ausdenken“, unterstrich er.
Weiter hat sich die DVR an die OSZE mit der Bitte gewandt, die Information über die Stationierung von ukrainischer Militärtechnik im Gebiet von Awdejewka zu überprüfen, mit der vermutlich der Beschuss von Makejewka am 27. Oktober erfolgt ist, teilte Puschilin weiter mit.
„Wir erwarten diese Information am 9. November. Genau mit dieser Technik wurde Makejewka beschossen“, fügte Puschilin hinzu.
Weiter teilte Puschilin mit, dass sich am 9. November die humanitäre und die ökonomische Untergruppe zur Kontaktgruppe zu einer außerordentlichen Sitzung versammeln werden.
Wir erinnern daran, dass am 26. Oktober auf Verlangen Kiews das Treffen der humanitären Untergruppe nicht stattfand und die Ukraine das vierte Mal das Treffen der Untergruppe zu ökonomischen Fragen sabotiert hat, wie sie dies schon am 5. Oktober und am 21. und 7. September getan hat.

 

Ukrinform: Am Kontrollpunkt „Schongar“ überragt die ukrainische Flagge die russische.
Am Kontrollpunkt „Schongar“ an der administrativen Grenze zur Krim wurde an einem 11 Meter hohen Mast die ukrainische Flagge gehisst. Er ist 50 Meter vom Kontrollpunkt entfernt, den die russischen Behörden errichtet haben.
Nun weht die ukrainische Flagge weit über der russischen Trikolore, berichtet Krym.Realii.
„Wir wollen, dass die Eindringlinge sehen – dies hier ist der Beginn der Befreiung aller Gebiete der Ukraine. Die Krim war, ist und bleibt ukrainisch. Die Zeit wird kommen, da die Flagge der Ukraine mitten auf der Krim gehisst wird, das verspreche ich Ihnen“, sagte der Vorsitzende der Genischesker Kreisverwaltung  Alexandr Worobjow…

 

Lug-info.com: „Die Ukraine hat heute ein mögliches Datum für den Beginn des Abzugs von Kräften und Mittel in Staniza Luganskaja genannt – den 2. November“, teilte der bevollmächtigte Vertreter der LVR bei den Minsker Verhandlungen Wladislaw Dejnego nach der Videokonferenz der Kontaktgruppe mit.
„Es gibt die Hoffnung, dass diese Erklärung sich nicht als haltlos erweist und die Ukraine die Kraft findet, die am 21. Oktober in Minsk übernommenen Verpflichtungen zu erfüllen“, sagte Dejnego.

 

De.sputniknews.com: Russische UN-Botschaft entdeckt Terrorkämpfer auf US-Waffenruhe-Liste.
Auf der von den USA eingereichten Liste der Teilnehmer der Waffenruhe in Syrien stehen die islamistischen Gruppierungen Ahrar al-Scham und Nureddin Sinki. Das diskreditiert diese Liste nur, heißt es in einer Erklärung der russischen Vertretung bei der Uno und anderen internationalen Organisationen in Genf.
„Auf der von Washington an Moskau überreichten Liste der Teilnehmer der Waffenruhe in Syrien stehen zwei Gruppierungen, die an der Seite des Islamischen Staates (IS, auch Daesh – Anm. der Red.) kämpfen, und acht, die der al-Nusra-Front angehören. Dass dort auch die Halsabschneider von Ahrar al-Scham und Nureddin Sinki aufgeführt sind, diskreditiert die amerikanische Liste“, heißt es in einer Erklärung auf der Webseite des russischen Außenministeriums.  Und weiter: „Außerdem haben die USA bislang keine schriftlichen Garantien von den unter ihrer Kontrolle stehenden Gruppierungen bekommen, die Waffenruhe einzuhalten.“
Zuvor hatte die russische UN-Botschaft in Genf erklärt, dass Russland zu einer Kooperation mit allen Partnern, einschließlich der USA, zu allen Aspekten der Syrien-Regelung bereit ist.
In Syrien dauert seit März 2011 ein bewaffneter Konflikt an, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 220.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen Rebellen, aber auch islamistische Terrormilizen entgegen, die verschiedenen bewaffneten Gruppierungen angehören.

 

De.sputniknews.com: „Zugvögel und Staatsextremismus“: Moskau kommentiert Kiewer Geheimdienst-Emblem.
Es gibt jeden Grund, eine Erklärung und rechtliche Bewertung zu verlangen, sagte die Vorsitzende des Duma-Sicherheitsausschusses, Irina Jarowaja, in Bezug auf das neue Kiewer Geheimdienst-Emblem. Auch das russische Außenministerium ließ die mit einem Schwert das Territorium Russlands durchbohrende Eule nicht außer Acht.
„Das Kennzeichen der militärischen Aufklärung der Ukraine ist ein direkter Beweis für Staatsextremismus. Das Verhalten von Herrn Poroschenko ist ein ebensolches Zeichen für das Aufzwingen von Extremismus und Nationalismus“, sagte Jarowaja.
„Angesichts des neuen Emblems (…), auf dem eine Eule abgebildet ist, die mit einem Schwert das Territorium Russlands durchbohrt, gibt es in der Ukraine neben allen anderen Problemen ein weiteres – im Bereich der Vogelkunde“, schrieb die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa auf ihrer Facebook-Seite. „Weil alle Steinadler (auf Ukrainisch – „Berkut“; gemeint ist die Spezialeinheit des ukrainischen Innenministeriums, „Berkut“, die von 1992 bis Februar 2014 in der Ukraine im Einsatz war) weggeflogen sind, müssen jetzt wohl die Eulen zu den Waffen greifen“, so Sacharowa weiter.
Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den neuen Oberst der Hauptverwaltung für Aufklärung beim ukrainischen Verteidigungsministerium, Wasili Burbo, ernannt. Bei dieser Veranstaltung tauchte auch zum ersten Mal das offizielle Emblem der militärischen Aufklärung des Landes auf…

 

Dan-news.info: Eine Allee der Erinnerung an die Studenten der DVR, die während der militärischen Aggression Kiews getötet wurden, ist heute im Donezker Park des Leninschen Komsomol gepflanzt worden. 32 Setzlinge von Trompetenbäumen und Gedenktafeln wurden gepflanzt bzw. von Aktivsten der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ und Freunden der Toten gepflanzt.
„Mit dieser Aktion wollen wir allen deutlich machen, dass trotz des Kriegs das Leben weitergehen muss. Es ist notwendig unsere Kinder zu erziehen, an unsere Toten zu denken. Ich bin überzeugt, dass alle Schuldigen an diesen Verbrechen bestraft werden“, sagte der Vorsitzende der Organisation „Molodaja Respublika“ Nikita Kiosew.
Die Bäume wurden nicht weit von der Allee der Engel gesetzt, die den während der Kämpfe getöteten Kindern gewidmet ist. Bei jedem Setzling wurde eine Gedenktafel mit dem Namen, dem Geburts- und dem Todestag aufgestellt. Insgesamt haben an den organisatorischen Arbeiten über drei Monate etwa hundert Menschen teilgenommen. Außer den Aktivisten nahmen an der Organisation der Eröffnung der Allee Verwandte und Freunde der Toten teil.
Ich möchte großen Dank für eine solche Aktion aussprechen. Ich bin überzeugt, dass keine Mutter diesem Ereignis gegen übergleichgültig ist, dass jede kommen wird und den Baum pflegen und lieben wird. Ich denke, die Jugend wird das auch tun. Damit sie wissen, dass junge Leute starben, damit das Leben unserer jungen Republik weitergeht“, sagte die Mutter eines der toten Studenten Tatjana Iltschewa.
Die Allee ist etwa 50 Meter lang. Ihre Bezeichnung werden die Aktivisten sich später überlegen.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 29.10.2016

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