Presseschau vom 28.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

Dan-news.info: Der Föderationsrat der Föderalen Versammlung Russlands hat die Absicht, die Verbindungen des Donbass mit den russischen Regionen zu intensivieren. Zu einem solchen Schluss kamen die Teilnehmer der heutigen ersten Sitzung des Komitees zur gesellschaftlichen Unterstützung der Einwohner des Südostens der Ukraine nach den Ferien.
An ihr nahmen der Vorsitzende des Komitees, der stellvertretende Sprecher des Föderationsrats Jurij Worobjew, der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin, der stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der LVR Wladislaw Dejnego, Vertreter russischer Ministerien und Behörden, Senatoren, offizielle Persönlichkeiten der Republiken des Donbass teil.
Zu den Anwesenden sagte Worobjew, dass die Konsultationen im Föderationsrat auf dem Hintergrund des am 19. Oktober in Berlin erfolgten Treffens der „normannischen Vier“ beginnen, deren Teilnehmer ihre unveränderte Unterstützung der Minsker Vereinbarungen bestätigt haben. „Es gibt die Hoffnung, dass der Prozess beginnt sich positiv zu bewegen“, sagte er.
Worobjew unterstrich, dass die Hauptaufgabe des Komitees „jegliche Unterstützung der Einwohner des Donbass“ bleibt. „Unsere Aufgabe ist es, die Menschen zu unterstützen, ihnen zu helfen ein normales Leben zu organisieren, den Frieden wiederherzustellen, und wir bleiben diesen Zielen treu.“
Er sagte, dass auf der Tagesordnung nun steht, die Aufmerksamkeit der Subjekte der RF auf die Sache der Hilfeleistung für die Einwohner des Donbass zu lenken, „damit die Menschen sich dort nicht isoliert fühlen“. „Wir könnten uns an unsere Regionen wenden, die Möglichkeiten des Föderationsrats, unserer Senatoren, die Vertreter der russischen Regionen sind, nutzen und wären bereit, in jeglicher Weise die guten, freundschaftlichen Beziehungen mit dem Donbass im kulturellen, sportlichen, ökonomischen Bereich zu entwickeln“, sagte der stellvertretende Sprecher der Föderationsrats.
Worobjew schlug auch vor, den Zeitplan für die Sitzungen des Komitees zu ändern und sich alle zwei Monate zu treffen.
Der Sprecher des Parlaments der DVR Denis Puschilin unterstützte die Idee einer konzentrierten Zusammenarbeit mit den Regionen der RF. „Solche Verbindungen werden nachgefragt, unter andrem von den örtlichen Unternehmern. Humanitäre Hilfe ist sehr wichtig. Sie hat viele vor dem Hunger bewahrt, wir werden uns daran erinnern, aber wir haben nicht vor, als Republiken Unterhaltsempfänger zu sein. Wir können selbst arbeiten, aber die Blockade macht sich bemerkbar und wir brauchen Orte, wo die Vertreter unserer Wirtschaft sich mit russischen Kollegen austauschen können. Und das Komitee könnte ein solcher Ort sein“, sagte Puschilin.
Auch Dejnego unterstützte die russische Initiative. Nach den Beiträgen der Vertreter der zwei Republiken sagte der Vorsitzende, dass er von Donezk und Lugansk genauere Vorschläge für eine Zusammenarbeit mit den russischen Regionen haben möchte. „Wir erwarten Ihre konkreten Vorschläge und ich werde unsererseits Vorschläge formulieren. Ich denke, dass schon auf der nächsten Sitzung des Komitees wir diese sorgfältig erörtern können“, schloss Worobjew.

Dan-news.info: Die Behörden von Donezk werden im November dieses Jahres für die Einwohner fast 60 soziale Märkte in sieben Bezirken der Hauptstadt durchführen, teilte der Pressedienst der Stadtverwaltung mit.
„Im November 2016 ist die Durchführung von 58 sozialen Märkten zu reduzierten Preisen in Donezk geplant. Sie finden in den Bezirken Budennowskij, Woroschilowskij, Kiewskij, Kujbyschewskij, Leninskij, Petrowskij und Proletariskij statt“, teilte das Bürgermeisteramt mit.

De.sputniknews.com: Moskau dementiert Meldungen über Luftangriff auf Schule in Idlib – Video ist ein Fake
Moskau hat den Videobericht über einen Luftangriff auf eine Schule in der syrischen Siedlung Hass bei Idlib als ein Fake zurückgewiesen. „Das Video wurde aus rund zehn diversen Fragmenten montiert“, erklärte Generalmajor Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag.
„Dabei wurden die Fragmente mit unterschiedlicher Auflösung zu unterschiedlicher Tageszeit aufgenommen. Auf dem von der Agentur AFP veröffentlichten Foto ist zu sehen, dass nur eine Wand des Gebäudes beschädigt ist, wobei die Schulbänke in der Klasse nicht unversehrt sind.“
„Die rosafarbige Mauer, die durch das Loch in der Wand zu sehen ist, weist nicht einmal Splittereinschläge auf. Indes wären die Mauer und das Gebäude beim Einschlag einer Fliegerbombe zertrümmert worden.“
Konaschenkow zufolge setzte Russland am festgestellten Ort der Aufnahmen eine Drohne ein, die detaillierte Bilder machte.
„Das Dach der Schule hat keine Beschädigungen, es gibt keinen Trichter, die die Bombe nach der Explosion hinterlassen musste. Die gewonnenen Daten sprechen dafür, dass das UN-Kinderhilfswerk (UNICEF) von Gaunern in ‚weißen Helmen‘ ein weiteres Mal betrogen wurde.“
Konaschenkow empfahl den UNICEF-Amtsträgern, ihre Informationsquellen aufmerksam zu prüfen, bevor irgendwelche Erklärungen abzugeben, um das Ansehen ihrer Organisation nicht zu ruinieren.

Lug-info.com: „Wie ich heute gesehen habe und wie ich das schon auf dem von der Regierung kontrollierten Territorium sowie in Lugansk und Donezk gesehen habe, werden die Gefangenen unter absolut adäquaten Bedingungen festgehalten“, sagte der Koordinator der OSZE der humanitären Untergruppe Toni Frisch heute bei einem Besuch in Lugansk. „Diese Personen, mit denen ich gesprochen habe, wurden im Zusammenhang mit dem Konflikt festgenommen“.
Frisch dankte den Regierung der LVR und der DVR für die Möglichkeit, sich unbehindert mit den Gefangenen zu unterhalten.
„Wir sind gerade aus einem Gefängnis zurückgekehrt, wo wir die Haftbedingungen gesehen haben und am Morgen waren wir in einem Untersuchungsgefängnis, wo wir uns mit den Häftlingen unterhalten haben“, sagte er.
„Die Tatsache, dass uns die Türen heute geöffnet wurden hier und gestern in Donezk, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, Vertrauen zu den Behörden hier in Lugansk und in Donezk herzustellen“, unterstrich der OSZE-Vertreter.

Dan-news.info: Das staatliche Unternehmen „Donezkij Energosawod“ hat auf Initiative des Ministeriums für Industrie und Handel der DVR in dem frontnahen Debalzewo zwei Kinderspielplätze eingerichtet. Die feierliche Eröffnung der Sport- und Spielplätze fand heute unter Teilnahme von örtlichen Einwohnern statt.
Die Plätze wurden im Stadtteil Wostotschnyj eingerichtet. Für die Vorbereitung und Einrichtung wurde etwa ein Monat benötigt. Nach den Worten des Direktors von Energosawod Alexandr Schwetschikow haben Arbeiter daran in ihrer Freizeit und absolut unbezahlt gearbeitet.
„Das Ministerium für Industrie und Handel hat den Unternehmen vorgeschlagen, Geräte für Spielplätze für die Einwohner von Debalzewo zu erstellen. Wir haben entschieden, uns daran zu beteiligen. Weil wir in dieser schwierigen Zeit alle Schwierigkeiten nur überwinden können, wenn wir zusammenhalten und einander helfen“, sagte er.
Die Sportplätze sind Komplexe von Recks, Klettergerüsten, Barren. Außerdem gibt es Basketballkörbe.
„Ich finde es sehr erfreulich, dass auf unsere Bitte geantwortet wurde. Die Sache ist die, dass bis jetzt unsere Kinder praktisch keinen Ort zum Spielen hatten. Und jetzt ist im Hof so ein bemerkenswerter Kinderspieltplatz aufgetaucht“, sagte die Einwohnerin Walerija Turta.
Nach Angaben des Ministeriums wird das Projekt verlängert und in der nächsten Zeit werden Kinderspielplätze auch in anderen Städten der Republik, die unter der ukrainischen Aggression gelitten haben, ersrichtet. Als nächstes in Uglegorsk.
Debalzewo ist der zentrale Eisenbahnknotenpunkt im Donbass. Es wurde am 18. Februar 2015 von der ukrainischen Besetzung befreit. Beim Abzug zerstörten die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte eine Reihe von Infrastrukturobjekten und strategisch wichtigen Gebäuden. In der Folge der Kämpfe wurden 80% der Gebäude in der Stadt zerstört. Den Wiederaufbau der Stadt nannte die Regierung der DVR eine ihrer Schlüsselaufgaben.
„Unsere Stadt wird wieder aufgebaut, das friedliche Leben wird organisiert und in der Folge kehren die Menschen hierhin zurück, die während der Kämpfe in andere Städte übergesiedelt sind. Derzeit leben in der Stadt etwa 19.000 Menschen und das bedeutet, dass etwa 80 Prozent der Einwohner zurückgekehrt sind“, sagte der Bürgermeister der Stadt Alexandr Rejngold.

Dan-news.info/Dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische  Beschüsse am Abend (Makejewka und Donezk) und die Folgen
„Gegen 9:00 wurden von den ukrainischen Abteilungen einer der Bezirke von Makejewka beschossen. Nach vorläufigen Informationen traf ein Artilleriegeschoss in der Nähe eines mehrstöckigen Hauses auf, es gibt einen getöteten zivilen Einwohner, ein weiterer ist verletzt“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Wenig später teilt der Leiter des Stabs des operativen Kommandos der DVR Ruslan Jakubow mit, dass Informationen über zwei Tote und fünf Verletzte vorliegen. Darunter ist ein sechsjähriges Kind, das sich in ernstem Zustand befindet. Die Verletzten sind im Krankenhaus, die Ärzte kämpfen um ihr Leben
„In der Folge des Beschusses des Kirowskij-Bezirks von Makejewka durch die ukrainischen Streitkräfte wurden sieben Häuser beschädigt, unter anderem gibt es direkte Treffer auf ein mehrstöckiges Haus auf der Kokkinaki-Straße, der Helden-von-Stalingrad-Straße und auf dem Gasetnoj-Prospek“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit. Stark zersötrt wurden ein zweistöckiges und ein fünfstöckiges Haus.
Es wurde vermutlich mit Artilleriegeschützen der Kalibers 122 und 152mm sowie mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen.
Auch die Außenbezirke des Kiewskij- und des Petrowskij-Bezirks von Donezk werden beschossen.
„Zum Beschuss von Makejewka und der Verschärfung der militärischen Situation hat die DVR ein außerordentliches Treffen der Kontaktgruppe im Rahmen einer Videokonferenz in den nächsten 24 Stunden initiiert, dies ist im Zusatz zum Maßnahmekomplex vorgesehen“, teilte der Leiter der Delegation der DVR bei den Friedensverhandlungen Denis Puschilin mit.
„Am 27. Oktober wurden in Folge von Artilleriebeschüssen Verteilungsgasleitungen beschädigt: in Makejewka (um 19:17), Stadtteil Stroitel 10 – ohne Gas sind 36 Verbraucher, Gasetnyj-Gasse 7 – ohne Gas sind 60 Verbraucher; im Petrowskij-Bezirk von Donezk (22:10), Karnawalnaja-Straße 70 (mit Entzündung)“, teilte der Pressedienst des staatlichen Konzerns Donbassgas mit.
Weitere Informationen werden eingeholt.
„Mit Beginn der Dämmerung werden die Reparaturbrigaden mit der Beseitigung der Folgen des Artilleriebeschusses beginnen“, unterstrich der Pressedienst von Donbassgas.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Russland ist bereit, neue humanitäre Pause im syrischen Aleppo einzulegen, verlangt jedoch, dass diese ausschließlich für die Hilfe der Bevölkerung genutzt werden, wie der russische Vize-Außenminister Gennadi Gatilow mitteilte.
Der Minister wies dabei darauf hin, dass die Kämpfer derartige Feuerpausen nicht selten zu Neugruppierung oder Verstärkung genutzt hätten.
„Wir sind bereit, die humanitäre Waffenruhe, humanitäre Pausen fortzusetzen. Aber wir erwarten, dass diese dafür genutzt werden, um tatsächlich der zivilen Bevölkerung zu helfen und sie durch humanitäre Korridore herauszuführen“, sagte Gatilow bei seinem jüngsten Israel-Besuch.
„Sechs humanitäre Korridore bleiben bestehen. Unsere Militärs sind bereit, mit allen Mitteln diesen humanitären Auszug zu sichern“, so der Vize-Außenminister.
„Aber gleichzeitig nutzen Opposition und radikale Islamisten diese humanitären Pausen, um sich neu zu gruppieren, zum Ausruhen sowie um zusätzliche Unterstützungstruppen zu bekommen, und danach ihren Vormarsch fortzusetzen. Das lehnen wir natürlich kategorisch ab“, betonte der Minister…

Lug-info.com: „Am Abend des 27. Oktober haben die ukrainischen Streitkräfte aus Richtung Popasnaja und Positionen im Gebiet von Kalinowo mit Granatwerfern beschossen. Ein Soldat wurde verletzt“, teilte die Verteidigungsbehörde der LVR mit.
Außerdem beschossen die Kiewer Truppen aus Richtung Troizkoje das Gebiet von Weselogorowka mit 120mm-Mörsern.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und die Folgen
„Von 18:00 bis 2:30 hat die ukrainische Seite einen massiven Artillerie-, Panzer- und Mörserbeschuss des Territoriums der DVR gleichzeitig in mehreren Richtung vorgenommen. Am intensivsten wurde Makejewka im Großraum Donezk und Jelenoka im Süden von Donezk  mit Artillerie beschossen. Auf Jelenowka hat der Gegner 100 Artilleriegeschosse des Kalibers 152mm abgeschossen. Insgesamt wurden auf die frontnahen Bezirke der Republik 590 Artillerie-, Panzer- und Mörsergeschosse abgeschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Von den ukrainischen Streitkräften wurden Trudowskije, Alexandrowka und Staromichajlowka im Westen von Donezk, Spartak im Norden der Hauptstadt, Leninskoje und Besymennoje im Nowoasowskij-Bezirk, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja beschossen.
Naben schweren Waffen verwendeten die ukrainischen Truppen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen.
Der Zustand des gestern Abend beim Beschuss von Makejewka verletzten sechsjährigen Mädchens wird als mittelernst eingeschätzt.
„Das Mädchen ist im Krankenhaus, ihr Zustand ist stabil. Sie bekommt alle notwendige medizinische Hilfe“, teilte der Bürgermeister von Makejewka Walerij Ljachowez mit.
Nach neuesten Informationen vom Morgen starben in der Folge der Beschüsse zwei friedliche Einwohner, weitere sieben wurden verletzt, darunter zwei Kinder.
„Insgesamt haben in Makejewka etwa 100 Verbraucher kein Gas und Strom“, teilte Ljachowez weiter mit.
Er fügte hinzu, dass vor Ort schon Reparaturbrigaden arbeiten, bis Ende des Tages wird die Gas- und Stromversorgung wieder in Betrieb sein.
„In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Nacht wurden in Sajzewo drei Häuser auf der Obrutschew- und der Karbyschew-Straße durch direkte Treffer von Geschossen vollständig zerstört“, teilte der Bürgermeister von Gorlowka Iwan Prichodko mit.
Er fügte hinzu, dass es unter der friedlichen Bevölkerung keine Verletzten gibt.

De.sputniknews.com: Poroschenko träumt von Straßburger Abgeordnetensitz
Der ukrainische Staatschef Pjotr Poroschenko hat bei einem Auftritt vor Studenten und Professoren der Ostroger Akademie in der Westukraine seine geheimen Träume über seine Nach-Präsidentschaftszeit gelüftet.
„Ich habe den Traum, ein gewählter Parlamentsabgeordneter zu werden, und zwar von der Ukraine als EU-Mitglied im EU-Parlament. Das reicht mir schon“, sagte Poroschenko.
Die Parlamente aller 28 EU-Mitgliedsstaaten hatten das im Juni 2014 unterzeichnete EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine bereits ratifiziert. Später hatten jedoch die Niederlande ein Referendum über die Zweckmäßigkeit der Assoziierung abgehalten. Bei der Volksabstimmung im April 2016 lehnten dann 61 Prozent der Wahlbeteiligten das EU-Assoziierungsabkommen und eine Freihandelszone mit der Ukraine ab.
Ein EU-Assoziierungsabkommen gilt als eine der ersten Etappen zur EU-Integration. Dabei muss die Assoziierung nicht unbedingt eine vollberechtigte EU-Mitgliedschaft der Drittländer zur Folge haben.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hatte noch im Frühling gesagt, ein EU-Beitritt der Ukraine käme selbst in 20 bzw. 25 Jahren nicht infrage. Dasselbe gilt nach seinen Worten auch für die Nato-Mitgliedschaft.

Dan-news.info: „Offiziere der RF im Gemeinsamen Zentrum zur Kontrolle und Koordination haben die Ermittlung bezüglich der Beschüsse von Makejewka bereits begonnen. Eine Patrouille arbeitet bereits am Ort der Tragödie“, teilte das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Vertreters des Verteidigungsministeriums werden alle gesammelten Materialien auch an die OSZE-Beobachter übergeben.

De.sputniknews.com: Wahlen im Donbass verschoben: Donezk und Lugansk stimmen Steinmeier-Formel zu
Die Volksrepubliken Donezk und Lugansk verschieben die für den 6. November geplanten Lokalwahlen. Die Abstimmung wird in der Hoffnung verschoben, dass die Ukraine demnächst auf eine politische Regelung nach der „Steinmeier-Formel“ eingeht. Allerdings tut Kiew so, als ob es von diesem Plan nichts weiß, schreibt die „Nesawissimaja Gaseta“ am Freitag.
Die Steinmeier-Formel wurde vom ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko bei der Pressekonferenz nach den Verhandlungen des Normandie-Quartetts in Berlin erwähnt. Doch aus seinen Worten wurde nicht deutlich, um welche Reihenfolge der Schritte es geht.
Laut ukrainischen Medien ist nicht die aufeinanderfolgende, sondern die gleichzeitige Erfüllung einiger Punkte der Minsker Vereinbarungen vorgesehen. Demnach soll die Oberste Rada (Parlament) die letzte Abstimmung über den neuen Abschnitt der Verfassung über die Dezentralisierung der Macht vornehmen, und in dieser Zeit sollen in den Volksrepubliken Lokalwahlen stattfinden. Zugleich sollen unter Kontrolle der OSZE-Mission Truppen und Militärtechnik aus dem Donezbecken abgezogen werden.
Diese Herangehensweise ermöglichte den Volksrepubliken die Verschiebung der Lokalwahlen, die die Republikchefs Alexander Sachartschenko und Igor Plotnizki als letzte Etappe beim Aufbau eines Staatswesens bezeichnen. Die Vertreter der Republiken schlugen vor, den Plan bei der Sitzung der Kontaktgruppe zur Krisenregelung zu besprechen, die in dieser Woche in Minsk stattfand. Allerdings war die ukrainische Seite dagegen.
Die stellvertretende Leiterin des Außenministeriums der Volksrepublik Donezk, Natalia Nikonorowa, sagte der Donezker Nachrichtenagentur: „Die Vertreter der Ukraine blockieren weiterhin die Arbeit in der politischen Untergruppe und lehnen weiterhin ab, dass das Gesetz über den Sonderstatus des Donezbeckens die Grundlage für die Umsetzung aller politischen Punkte des Maßnahmenkomplexes wird, und die Steinmeier-Formel als einheitlicher, von den Teilnehmern des Normandie-Formats abgestimmter Mechanismus für das Inkrafttreten dieses Gesetzes angesehen wird.“
Kiew dementiert allerdings Informationen, dass der Normandie-Quartett irgendwann den Steinmeier-Plan beschlossen bzw. gebilligt hat. Daraufhin sagte der Vertreter der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, dass diese Formel beim Gipfel am 2. Oktober 2015 in Paris vorgeschlagen und gebilligt wurde. Allerdings zögerte die ukrainische Seite mit der Erörterung und sabotierte de facto die Arbeit in dieser Richtung. Bei den Ukraine-Gesprächen am 19. Oktober in Berlin sei die Steinmeier-Formel erneut von allen Teilnehmern des Normandie-Formats unterstützt worden, auch von der ukrainischen Seite, so Puschilin.
Poroschenko sagte nach seiner Rückkehr aus Berlin kein Wort zur Steinmeier-Formel. Ihm zufolge unterstützen Deutschland und Frankreich Kiew bei der Roadmap zur Umsetzung der Minsker Abkommen. Das Dokument soll bis Ende November vereinbart werden. Kiew zufolge müssen die Minsker Vereinbarungen aufeinanderfolgend erfüllt werden – zunächst alle Sicherheitsfragen unter Kontrolle einer bewaffneten Polizeimission der OSZE und dann alle Punkte der politischen Regelung. Mit diesen Forderungen kam die ukrainische Delegation auch nach Minsk.
Laut den Kiewer Behörden könnte die Situation mit einer Friedensmission gelöst werden. Allerdings äußern Experten Bedenken zu dieser Idee. Die OSZE hat noch nie Friedensmissionen organisiert. Es gab bisher auch nie internationale Polizeikräfte als Friedenstruppen. Wie der ehemalige Vertreter der Ukraine in der politischen Untergruppe in Minsk, Roman Bessmertny, sagte, könnte sich die Besprechung dieser Frage mehrere Jahre in die Länge ziehen.

Lug-info.com: Vertreter der LVR haben die Initiative des Koordinators der humanitären Untergruppe der Kontaktgruppe von der OSZE Toni Frisch über die Organisation von Diensten von Freiwilligen der Abteilungen des Roten Kreuzes der LVR und der Ukraine an der Brücke bei Staniza Luganskaja unterstützt, um den Einwohnern, die die Kontaktlinie überqueren, zusätzliche Hilfe zu leisten. Dies berichtet ein Korrespondent von LIZ vom Ort des Geschehens.
Heute war Frisch in Begleitung der Vertreter der LVR in der Unterarbeitsgruppe zu humanitären Fragen der Kontaktgruppe, der Leiterin der Arbeitsgruppe zum Austausch von Kriegsgefangenen der LVR Olga Kobzewa und der Leiter der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko am Fußgängerüberweg über die Kontaktlinie im Gebiet von Staniza Luganskaja.
„Ich kenne die Situation, ich weiß, wie wichtig es ist, dass dieser Passierpunkt geöffnet bleibt“, sagte Frisch.
„Ich habe gerade vorgeschlagen, so vorzugehen, dass von beiden Seiten der Brücke junge kräftige Leute aus dem Roten Kreuz Dienste organisieren und helfen, das Gepäck diese 50 Meter (über den Holzsteg an der von den Kiewer Truppen zum Teil zerstörte Brücke über den Sewerskij Donez, Anm. LIZ) zu tragen. Ich schlage das vor und schicke einen Brief an das Rote Kreuz auch auf der anderen (ukrainischen) Seite, und ich erwarte, dass sie (die Freiwilligen) kommen können und Sie sie unterstützen“, sagte der Vertreter der OSZE.
„Herr Frisch hat nicht das IKRK im Blick, sondern Vertreter des Roten Kreuzes in der LVR und Vertreter des Roten Kreuzes, die sich in Sewerodonezk befinden“, erläuterte Kobzewa, was von Frisch bestätigt wurde.
Anaschtschenko unterstützte die Initiative Frischs ebenfalls.
„Ich stimme absolut mit Ihnen überein. Hier bei uns gibt es auch junge Leute, die helfen, besonders denen, die mit großen Lasten herüberkommen“, sagte der Leiter der Koordination der Volksmiliz.
Weiter erklärte Frisch, dass man hofft, dass bis Ende des Jahres die Reparaturarbeiten an der Brücke abgeschlossen sein werden.
„Von Seiten der OSZE, von Seiten der humanitären Arbeitsgruppe in Minsk, unterstützen wir das natürlich und werden alles tun, was von uns abhängt, damit dieser Passierpunkt offen ist. Ich hoffe sehr, dass es keine Hindernisse geben wird und die Arbeit glatt läuft. Ich hoffe, dass bis Ende des Jahres wir hier leicht passieren können…“, sagte der Vertreter der OSZE.
„Bei den Verhandlungen in Minsk wurde eine Vereinbarung über den Wiederaufbau des fehlenden Stücks getroffen, aber in unserem Fall haben wir dem Projekt zugestimmt, das uns die Vertreter des IKRK vorgeschlagen haben. Wir können mit den Wiederaufbauarbeiten wegen der Beschüsse, die hier erfolgen, nicht beginnen“, berichtete Kobzewa.

Dnr-news.com: Rinat Achmetow ist nun der reichste Ukrainer, Poroschenko auf dem vierten Platz
In der ukrainischen Zeitschrift „Nowoje wremja“ wurde am 28. Oktober eine Liste der reichsten Ukrainer veröffentlicht, die in Zusammenarbeit mit der Investmentgesellschaft Dragon Capital erstellt worden war.
Den 1. Platz des Ratings nahm Rinat Achmetow mit einem Vermögen von 4,1 Mrd. Dollar ein (- 8% im Vergleich zum Vorjahr). Auf dem 2. Platz ist Wiktor Pintschuk (1,3 Mrd. Dollar, -19%), auf dem 3. Platz Igor Kolomoisky (1,1 Mrd. Dollar, -41%).
Als 4. auf der Liste steht Petro Poroschenko (949 Mio. Dollar, -3%), hinter ihm kommen Gennadi Bogoljubow (834 Mio. Dollar, -55%), Alexandr und Galina Gerei (658 Mio Dollar, +8%), Dimitri Firtasch (652 Mio Dollar, -35%), Juri Kosjuk (628 Mio Dollar, +5%), Konstantin Grigorischin (580 Mio Dollar) und Wadim Nowinsky (546 Mio Dollar, -23%).

De.sputniknews.com: Die Schlussfolgerungen der Uno und OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen) in deren gemeinsamen Bericht über den Einsatz von Kampfstoffen in Syrien sind fehlerhaft und nicht rechtsgültig, wie der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin bei einer geschlossenen Sitzung des UN-Sicherheitsrates mitteilte.
Dem Botschafter zufolge prüft Russland weiter die Berichtresultate.
„Bereits jetzt kann man sagen, dass sie zum größten Teil auf einer unzureichenden Beweisgrundlage beruhen. Vor allem fehlt es an materiellen Beweisen. Die Schlüsse sind zudem widersprüchlich und aus diesem Grund nicht überzeugend“, so Tschurkin.
Moskau gehe darum davon aus, dass dies keine endgültigen Schlüsse ohne jegliche Rechtsgültigkeit seien, die daher nicht als sogenannte Anklageschrift dienen könnten, auf deren Grundlage man konkrete Rechtsentscheidungen treffen dürfte.
Der UN-Sicherheitsrat hatte am Donnerstag eine geschlossene Sitzung zur Situation über den Einsatz von Giftstoffen während des Konflikts in Syrien durchgeführt. Die Autoren des Berichts werfen dem syrischen Regime mindestens drei Giftgasattacken vor. Die USA, Großbritannien und Frankreich drängen darum im UN-Sicherheitsrat auf Sanktionen gegen die syrische Regierung. Russland äußert dagegen wiederholt Zweifel an den UN-Gutachtern.

Nachmittags:

Dan-news.info: „Gestern Abend starb ein ziviler Einwohner beim Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Damit ist die Zahl der Opfer der gestrigen Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte auf drei angestiegen. Nach letzten Informationen beträgt die Zahl der Verletzten durch den massiven Beschuss von Wohngebieten von Makejewka zehn.

De.sputniknews.com: Der russische Präsident Wladimir Putin hat seinen ukrainischen Amtskollegen Pjotr Poroschenko bei der Plenarsitzung des Diskussionsklubs Valdai am Donnerstag als Russlands Geldgeber bezeichnet.
„Pjotr Alexejewitsch Poroschenko ist ein (ausländischer – Anm. d. Red.) Investor“, so Putin. „Damit meine ich, dass er Besitzer eines großen Unternehmens in der Oblast Lipezk – der Fabrik ‘Roshen’ ist.“
„Die Fabrik bleibt in Betrieb und arbeitet dynamisch, zahlt Löhne und bekommt den Gewinn“, sagte der russische Staatschef und fügte hinzu: „Es gibt keine Beschränkungen für die Nutzung dieses Gewinns, auch für dessen Überweisung ins Ausland.“
Poroschenkos Süßwarenfirma Roshen ist mit 450.000 Tonnen Jahresproduktion einer der weltweit größten Schokoladen-Hersteller.

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben allein im Verlauf dieser Woche dreimal versucht, die „graue Zone“ im Gebiet der Eisenbahnstation „Marjewka“ bei Solotoje einzunehmen. Dies teilte LIZ der Kommandeur einer Verteidigungsstation der Abteilungen der Volksmiliz der LVR Igor mit Codenamen Pirat mit.
Durchbruchsversuche
Er sagte, dass nach der Trennung von Kräften und Mitteln im Gebiet von Solotoje die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte und der nationalistischen Bataillone nur gewachsen ist. Mehr noch, die ukrainischen Abteilungen haben begonnen, sich in Richtung Volksmiliz der LVR zu bewegen.
„Die Lage bei Marjewka ist jetzt kritisch. Im Verlauf der Woche haben sie dreimal versucht durchzubrechen. Nun, wenn sie uns beschießen würden, aber sie beschießen friedliche Menschen“, sagte Pirat.
Der Abteilungskommandeur erklärte, dass Marjewka ganz dicht an dem von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Solotoje liegt, deswegen nutzen viele Menschen, deren Familien durch den Krieg getrennt wurden, die Nähe der Ortschaften und überschreiten auf eigenes Risiko die Kontaktlinie.
Pirat sagte, dass diese Situation aktiv von ukrainischen Nationalisten genutzt wird, die die friedlichen Einwohner als lebendes Schild nutzen.
„Vor ihnen gehen Menschen und sofort beginnen sie, mit Granatwerfern zu schießen, und ich kann nichts tun, aus dem einfachen Grund, weil dort Zivilisten sind“, stellte er fest.
Der Kommandeur sagte, dass er den Abzug der ukrainischen Soldaten nicht bestätigen kann, der ein paar Kilometer von der Eisenbahnstation hätte stattfinden sollen.
„Wir sind von da abgezogen, bei ihnen habe ich das aber nicht beobachtet. Es ist real so, dass sie trotz allem auf ihren Positionen geblieben sind und schießen“, sagte er.
Lebende Zielscheiben
Die Einwohner von Marjewka sagen, dass sie faktisch „eine lebende Zielscheibe für die Übungen der ukrainischen Scharfschützen“ geworden sind.
„Ein Tor, ein zweites – alle schauen dann auf die ukrainischen Positionen. Wir wissen nicht, womit das zusammenhängt und was sie brauchen. Wir wollen einfach ruhig leben oder wenigstens überleben“, sagte die Einwohner der Poststraße Anna.
„Mein Haus ist schon das zweite Mal unter Scharfschützenbeschuss geraten. Man geht nur aus dem Hof und schon fliegt eine Kugel“, erzählte sie.
„Wir leben sehr „fröhlich“… Wir sehen sie nicht, aber wir hören sie ständig – den ganzen Tag und jeden Tag. Sie können frühmorgens anfangen zu schießen und tun es bis zum Abend. Alle Fenster, die Dachziegel bei den Menschen sind zerschossen“, sagte die auch auf der Poststraße lebende Galina.
„Sie sagen, dass sie nur auf die Positionen der Milizen schießen, aber bei mir sind die nicht. Dort sind Hunde, das sind meine Positionen. Nun, die OSZE kam, hat alles festgehalten, was zerstört wurde, aber der Nutzen ist gering“, sagte sie.
Der Kommandeur eines Zugs der Volksmiliz Wladimir mit Codenamen Spartak erzählte, dass die ukrainischen Truppen nicht im klassischen Sinn dieses Wortes zum Angriff übergehen, sondern schrittweise das gesamte Pufferterritorium um die Positionen der Volksmiliz einnehmen.
„Die Örtlichkeit und unsere Möglichkeiten erlauben es auch uns, praktisch ohne Anstrengungen die neutralen Territorien einzunehmen, aber die Minsker Vereinbarungen erlauben es uns nicht das zu tun. Deshalb sind wir gezwungen zuzusehen, wie unser Gegner dies tut“, stellte er fest.
Spartak unterstrich, dass sich die Lage im Ganzen im Gebiet von Marjewka in den letzten Wochen erheblich verschärft hat und eine reale Gefahr der Einnahme eines Wohngebiets und der Eisenbahnstation durch die Kiewer Truppen gegeben ist.

De.sputniknews.com: Die offizielle syrische Delegation ist jederzeit bereit, nach Genf zu kommen, um Verhandlungen mit den Vertretern der Opposition durchzuführen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow nach dem Treffen mit seinen syrischen und iranischen Amtskollegen, Walid al-Muallim und Mohammed Dschawad Sarif, mitteilte.
„Es ist notwendig, einen politischen Dialog zu Syrien wiederherzustellen. Die Delegation aus Damaskus ist bereit, selbst morgen nach Genf zu kommen, um die Verhandlungen mit der Opposition aufzunehmen“, sagte Lawrow am Freitag.
Die drei Außenminister seien sich einig, dass der Syrien-Konflikt nur mit politisch-diplomatischen Mitteln zu lösen sei. „Wir haben die Haltung der syrischen Führung unterstützt, die bereit ist, den politischen Prozess auf Grundlage der Entscheidungen der Münchner Sicherheitskonferenz und des UN-Sicherheitsrates wiederaufzunehmen“, so der russische Minister weiter…

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Im Staniza-Luganskaja-Bezirk trifft aktiv Personal der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte ein.
„In Nishneteploje ist das nationalistische Freiwilligenbataillons „Nächtliche Schatten“ eingetroffen“, teilte Marotschko mit. „Die Soldaten dieser Abteilung stellen sich als Aufklärungsbataillon dar“.
„Als Erkennungsabzeichen haben die Soldaten auf der Uniform eine Fledermaus. Nach unseren Informationen könnten sie das reorganisierte ukrainische Territorialverteidigungsbataillon „Wolyn“  sein“, erklärte Marotschko.
„In Teploje ist eine nicht identifizierte militärische Abteilung mit 150 Soldaten eingetroffen, die in Mehrparteienhäusern im Gebiet der Ortsschule einquartiert wurden“, sagte er.
„Ebenfalls wurde festgestellt, dass im Verantwortungsbereich der 93. mechanisierten Brigade im Gebiet von Orechowo eine nicht identifizierte Abteilung der Nationalgarde in der Stärke einer taktischen Kompaniegruppe eingetroffen ist, sie verfügen über zwei Mörser des Typs „Wasilek“, Kalibers 82mm, und automatische Granatwerfer“, fügte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik hinzu.
Er teilte mit, dass das Verhältnis des Personals der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte „gegenüber dem Eintreffen der Abteilungen der Nationalgarde äußerst negativ ist, weil zwischen den Soldaten der Brigade der ukrainischen Streitkräfte und den Nationalgardisten ständig Meinungsverschiedenheiten und Kämpfe mit tödlichem Ausgang entstehen“.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verlegt weiter schwere Waffen, die durch die Minsker Vereinbarungen verboten sind, in Ortschaften in der Nähe der Kontaktlinie“, stellte Marotschko fest.
„Nach Informationen von unseren Geheimdienstquellen ist in Nishnij Mintschenok im Staniza-Luganskaja-Bezirk in Begleitung eines Panzertransporters eine Raketengeschütz eingetroffen, wahrscheinlich ein Abwehrraketenkomplex „Buk“, sagte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„In Tscherwonyj Showten ist eine Schlaggruppierung der ukrainischen Streitkräfte aus der 14. Panzergrenadierbrigade der ukrainischen Streitkräfte konzentriert, die aus etwa 3500 Soldaten und mehr als 200 Einheiten Militärtechnik besteht“, sagte Marotschko.

De.sputniknews.com: Die bewaffnete syrische Opposition ist zur Offensive übergegangen, um die Belagerung der unter Kontrolle der Damaskus-Gegner stehenden östlichen Aleppo-Bezirke durch syrische Regierungstruppen zu durchbrechen, wie AFP meldet.
Nach Angaben der Agentur Xinhua sind an dieser Offensive die islamistischen Gruppierungen Ahrar al-Scham, Dschaisch al-Fath, sowie Jamaat ul-Mujahideen beteiligt. Die Kämpfer der bewaffneten Opposition sollen zu den Waffen gegriffen haben, während sich Damaskus bereit erklärt habe, die Waffenruhe wiederherzustellen.
Bei dem Beschuss der unter Kontrolle der Regierungstruppen stehenden westlichen Teilen Aleppos kamen nach Angaben der Agentur Reuters bereits 15 Zivilisten ums Leben, mehr als 100 weitere sollen Verletzungen erlitten haben.
Seit bereits 11 Tagen fliegt weder die syrische noch die russische Luftwaffe über die umkämpfte Stadt Aleppo. Die humanitäre Pause war am 20. Oktober um 08:00 Uhr Ortszeit in Kraft getreten. Acht Korridore waren vorgesehen – sechs für Zivilisten und zwei für bewaffnete Kämpfer.
Die russischen und syrischen Luftstreitkräfte hatten bereits am Dienstag vor einer Woche ihre Angriffe auf die Stellungen der Terroristen eingestellt, um die umkämpfte Stadt auf die großangelegte Feuerpause vorzubereiten.
Doch die Terroristen wollten ihre Stellungen nicht verlassen und sperrten auch die Zivilisten ein.
Am Samstag begann die Regierungsarmee mit einer Offensive im Süden der Stadt. Unterschiedlichen Angaben zufolge befinden sich in Aleppo noch immer rund 7.000 Terroristen verschiedener Gruppierungen.
Am Freitag zuvor hatte der russische Vize-Außenminister Gennadi Gatilow mitgeteilt, dass Russland bereit sei, neue humanitäre Pausen im syrischen Aleppo einzulegen, verlange jedoch, dass diese ausschließlich für die Hilfe der Bevölkerung genutzt würden.

Dan-news.info: Das Landwirtschaftsministerium der DVR beabsichtigt im Verlauf von drei Monaten, 10.000 Tonnen weiterverarbeitete landwirtschaftliche Produkte nach Russland auszuführen. Dies teilte heute der Landwirtschaftsminister Iwan Michajlow mit.
„Wir haben eine interministerielle Kommission des Wirtschaftsministeriums, des Ministeriums für Industrie und Handel, des Landwirtschaftsministeriums gebildet, die die Exportmöglichkeiten behandeln. Derzeit hat die Kommmission für drei Monate eine Quote von 10.000 Tonnen festgelegt. Wir werden nach Russland exportieren“, sagte Michajlow.
Nach den Worten des Ministers wird es sich bei den weiterverarbeiteten Produkten unter anderem um Mehl, Kleie und Sonnenblumenöl handeln.

De.sputniknews.com: Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat am Donnerstag zwei weitere Angriffe auf syrische Schulen gemeldet. Bei dem Beschuss einer Schule in Aleppo sind nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums drei Kinder getötet und zehn weitere schwer verletzt worden. Dies erklärte der Sprecher der Behörde, Igor Konaschenkow.
Laut Unicef-Generaldirektor Anthony Lake handelt es sich bei den betroffenen Bildungseinrichtungen um eine Schule in Douma und eine im Westen Aleppos.
„Seit dem 11. Oktober sind somit schon fünf Schulen angegriffen worden“, so Lake laut einer Mitteilung auf der Webseite des Kinderhilfswerks der Uno. Dort werden allerdings weder mutmaßliche Schuldige an den Verbrechen noch Informationsquellen genannt.
Die Schule in Hadaiq al-Andalus (Aleppo) war nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums mit einer Mine und einer Gasflasche aus dem östlichen Teil der Stadt attackiert worden, wo die Terroristen noch die Kontrolle haben. Gleichzeitig sei auch ein humanitärer Korridor der Stadt beschossen worden, wobei zwölf Zivilisten ums Leben kamen und 20 weitere verletzt wurden. Diesen Vorfall hat auch Aleppos Polizeichef Zuhir Said Aldin in einem Interview mit dem TV-Sender Rossija-1 bestätigt. Aldin zufolge befinden sich keine Militärs in der Region, dafür aber mehrere Schulen.
Am Mittwoch hatte Unicef noch mitgeteilt, dass in der von Rebellen kontrollierten syrischen Provinz Idlib eine Schule „wiederholt angegriffen worden“ war. Bei der Attacke seien 22 Schüler und sechs Lehrer ums Leben gekommen.
Mehrere Medien wie Reuters oder Spiegel Online schrieben unter Berufung auf den Leiter der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, „die Angriffe seien vermutlich von russischen Kampfflugzeugen ausgeführt worden“.
Am Donnerstag hatte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, erklärt, dass der Videobericht über den Luftangriff auf die Schule in der syrischen Siedlung Hass bei Idlib ein Fake ist.
Hierzu hat die Behörde bereits eigene Fotobeweise geliefert.

Dan-news.info: Der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR teilte heute die aktuellen Informationen über zerstörten Wohnraum mit, die von den örtlichen Verwaltungen der DVR eingegangen sind, zum Stand des 20. Oktober 2016 (ohne die neuen Informationen aus Jasinowataja) wurden auf dem Territorium der DVR insgesamt  beschädigt:
– 19365 private Häuser,
– 4480 Mehrparteienhäuser.
Unwesentlich beschädigt wurden:
– 10325 private Häuser (davon sind 2592 wiederaufgebaut),
– 3474 Mehrparteienhäuser (davon sind 817 wiederaufgebaut).
Erheblich beschädigt wurden:
– 6197 private Häuser (davon sind 396 auf Kosten des republikanischen Haushalts, auf Kosten örtlicher Ressourcen und auf Kosten der Einwohner wiederaufgebaut worden),
– 844 Mehrparteienhäuser (davon sind 134 wiederaufgebaut worden).
Nicht mehr wiederaufgebaut werden können:
– 1853 private Häuser (davon 119 neu gebaut)
– 66 Mehrparteienhäuser (davon 1 Haus neu gebaut)

Dnr-online.ru: In Donezk fand eine Versammlung des Kollegiums des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR zur Frage der Verbesserung des Prozesses des Wiederaufbaus der zerstörten Infrastruktur der Republik mit, teilte der Pressedienst des Ministeriums mit.
Über den Verlauf der Realisierung der Wiederaufbauprogramme für Wohnraum und Objekte des sozialen Bereichs legt der stellvertretende Minister Alexandr Kowalenko vor dem Kollegium Rechenschaft ab.
„Derzeit gibt es in der DVR eine Reihe von Wiederaufbauprogrammen: Mehrparteienhäuser, soziokulturelle Objekte, Bau von Einfamilienhäusern, Wiederaufbau von 3782 privaten Wohnhäusern.
Im vollen Umfang wurden die Programm zur Bau von 111 und 18 privaten Häusern anstelle von vollständig zerstören erfüllt. Die Häuser wurden bereits offiziell an die Besitzer übergeben.
Der Wiederaufbau von soziokulturellen Objekten und Mehrparteienhäusern im Rahmen der zweiten Etappe der Arbeiten ist in der Endphase. Unter Berücksichtigung der zu erledigenden zusätzlichen Arbeiten ist geplant, in der nächsten Zeit in den Plan aufgenommenen Objekte des sozialen Bereichs abzuschließen und bis Ende des Jahres die Reparaturen an den in die Planung aufgenommenen Mehrparteienhäusern abzuschließen“, sagte Alexandr Kowalenko.
Durch ein Erlass des Oberhaupts der DVR vom 3.9.15 Nr. 163 „Über den Abschluss des Baus von Wohnhäusern (Ersatzfonds), die für die Umsiedlung von Bürgern vorgesehen sind, deren Wohnraum durch Beschüsse auf das Territorium der DVR zerstört oder beschädigt ist“ war der Abschluss des Baus von Wohnhäusern, die in staatlichem oder kommunalem Eigentum sind bzw. von Unternehmen und Einrichtungen, die aus staatlichen  Mitteln finanziert werden, in folgenden Städten vorgesehen: Gorlowka, Debalzewo, Junokommunarskoje.
Dies sind zusätzlich 90 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 4805 Quadratmetern. Die Arbeiten an den Objekten in Gorlowka und Debalzewo sind rechtzeitig abgeschlossen worden, die Bewohner werden bald einziehen. Die Arbeiten in Junokommunarskoje werden planmäßig in der allernächsten Zeit abgeschlossen und auch mit den Einzügen begonnen.
Derzeit sind die Baumaterialien an 2993 private Häuser von 3728 Häusern, die diese Materialien benötigen, gegeben worden. Gemäß Informationen der Stadt- und Bezirksverwaltungen beträgt die Zahl der Objekte, an denen die Wiederaufbauarbeiten im vollen Umfang abgeschlossen sind 193 (wir erinnern daran, dass im Rahmen dieses Programms der Wiederaufbau mit den Kräften der Besitzer des Wohnraums erfolgt).
Das Kollegium widmete die Aufmerksamkeit problematischen Fragen, die einige Aspekte des Wiederaufbau betreffen, und stellte den Teilnehmern die Aufgabe zusätzliche Maßnahmen zur ihrer Lösung bis zur nächsten Sitzung im November zu ergreifen.

De.sputniknews.com: Russland und der Iran wollen die Wirtschaftshilfe für Syrien vergrößern, wie der syrische Außenminister Walid al-Muallim am Freitag bei der Pressekonferenz nach dem Treffen der Außenminister Russlands, des Iran und Syriens in Moskau mitteilte.
„Wir haben die bilateralen Beziehungen mit Russland und dem Iran besprochen. Und ich freue mich sehr, dass ich spüren konnte, dass beide Länder bereit sind, die Wirtschaftshilfe für Syrien zu verstärken, damit sie das Niveau des Militär- und Politikbereichs erreicht“, so al Muallim nach der Sitzung mit seinen Amtskollegen.

Dnr-online.ru: Heute fand in Donezk eine Pressekonferenz der Führung des Verteidigungsministeriums der DVR statt, die den Fragen der sozialen Absicherung, der Lage und den Perspektiven des Militärdienstes in den Streitkräften der Republik gewidmet war. An der Pressekonferenz nahmen der Verteidigungsminister der DVR, Generalleutnant Wladimir Kononow, der stellvertretende Kommandeur des operativen Kommandos Oberst Eduard Basurin und der Militärkommissar Oberst Alexandr Malkowskij teil.
Der Verteidigungsminister der DVR berichtete über die Arbeit, die mit dem Ziel der Verbesserung der Dienstbedingungen für die Soldaten stattfindet: „Von uns wird eine große Arbeit zur Verbesserung der Dienstbedingungen durchgeführt, insbesondere werden Fragen der sozialen Sicherheit der Soldaten und ihrer Familien gelöst. So betrugen allein im Oktober 2016 die Sozialzahlungen und Unterstützungen für die Familien von Soldaten mehr als 200.000 Rubel. Außerdem befassen wir uns mit der Verbesserung der Wohnbedingungen. Dafür wurden bis heute durch Erlasse des Oberhaupts der DVR etwa 100 Wohnungen zugeteilt“.
„Eines der grundlegenden Momente ist die physische Entwicklung. Deshalb werden wir sehr bald einen Sportklub der Armee haben. Uns wurde bereits ein Sportkomplex übergeben, den Soldaten und Mitglieder ihrer Familien nutzen können. Dies gehört auch zu den Fragen der sozialen Sicherheit“, sagte Eduard Basurin.
Der Militärkommissar Alexandr Malkowskij unterstrich, dass der Militärdienst in der DVR ausschließlich auf freiwilliger Grundlage erfolgt. „Ab dem 1. Januar 2017 sind zusätzliche Zahlungen nach Dienstjahren geplant sowie für den Dienst auf Frontpositionen. Verträge über den Militärdienst werden für 1, 2, 3 und 5 Jahre abgeschlossen“, sagte er.
Zum Abschluss der Pressekonferenz wandte sich Generalleutnant Wladimir Kononow an die Veteranen der Volksmiliz, die aus einer Reihe von Gründen den Dienst verlassen haben. „Ich wende mich an die Milizangehörigen, an die Regimentskameraden. Eure Erfahrung ist unschätzbar. Und wenn ihr die Kraft findet, weiter Dienst zu tun, so warten wir auf euch. Ihr werdet der Republik großen Nutzen bringen“. Gleichzeitig sagte der Verteidigungsminister, dass in ihrem derzeitigen Zustand die Streitkräfte der DVR in der Lage sind jedem Gegner angemessen abzuwehren.

De.sputniknews.com: Russisches Militär meldet Todesopfer nach US-Angriff auf Schule in Mossul
Der russische Generalstab wirft den USA neue Bombenangriffe auf Zivilisten im irakischen Mossul vor. Bei den Angriffen soll es Tote und Verletzte gegeben haben.
„Ein taktisches Kampfflugzeug der US-Luftwaffe hat am 24-Oktober um 03:24 Uhr eine Schule in Tell-Kaif, 14 Kilometer nördlich von Mossul, mit Bomben und Raketen angegriffen“, teilte General Sergej Rudskoj, Chef der Operativen Verwaltung im russischen Generalstab, am Freitag in Moskau mit. Es habe mehrere Tote und Verletzte gegeben.
Laut dem General intensiviert die von den USA angeführte Koalition die Luftangriffe in dieser Region. Dabei kämen auch amerikanische Langstreckenbomber B-52 zum Einsatz.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Wochenrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
In dieser Woche hat sich die Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte im Vergleich zur  letzten Woche unwesentlich verringert, aber die Situation an der Kontaktlinie in der DVR bleibt angespannt.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 2578 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Dabei wurde das Territorium der Republik 1673 Mal unter Anwendung von Artillerie, Panzergeschützen und Mörsern beschossen.
26 Ortschaften wurden beschossen.
In der Folge der Beschüsse von Ortschaften durch die ukrainischen Terroristen starben drei zivile Einwohner und 18 wurden unterschiedlich schwer verletzt. Es wurden 45 Häuser zerstört oder beschädigt.
Geschossen wurde von den Positionen der ukrainischen Verbrecher Wlasow, Mazejko, Kabizkij, Perez, Deljatizkij, Brusow.
In dieser Woche starben vier Verteidiger der Republik, neun wurden verletzt
Eine Tatsache der Vorbereitung des ukrainischen militärischen Kommandos zur Aktivierung der Kämpfe ist die Verlegung von Personal und Militärtechnik an die Kontaktlinie. So wurden in dieser Woche neue Objekte festgestellt, die von unseren Abteilungen vernichtet werden, wenn der Gegner zum Angriff übergeht:
– im Richtung Gorlowka – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, ein Panzerzug, ein Zug 120mm-Mörser und eine Panzergrenadierkompanie;
– in Richtung Donezk – eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, ein Panzerzug und eine Batterie 120mm-Mörser;
– in Richtung Mariupol – ein Zug Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija, eine Batterie 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“, ein Zug 120mm-Geschütze „Nona-C“, eine Batterie 120mm-Mörser und ein Bataillon.
Außerdem bemerkt unsere Aufklärung die Ankunft der 25. „blutigen“ Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte, die sich durch Folter an Kriegsgefangenen und Brutalität gegenüber der friedlichen Bevölkerung hervorgetan hat.
Wir merken an, dass die zur Ablösung der 10. und 58. Strafbrigaden eingetroffenen 72. und 92. Brigaden von den Minsker Vereinbarungen verbotene Waffen an der Kontaktlinie stationieren, die unter Kontrolle der OSZE hätten abgezogen werden und in Lagerorten untergebracht werden müssen.
Gerade unter Anwendung dieser Waffen beschießen die eingetroffenen Mörder die friedlichen Einwohner in Ortschaften der Republik.
Die Konzentration von verbotenen Waffen der ukrainischen Truppen entlang der Kontaktlinie erfolgt unter anderem auf Grundlage der Mittel, die in den Lagerorten fehlen. So haben Vertreter der OSZE-Mission in ihren Berichten im Verlauf der Woche das Fehlen von 233 Einheiten schwerer Waffen der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
In der letzten Woche wird in den militärischen Strukturen der Ukraine ein Anwachsen der Zahl nicht kampfbedingter Verluste festgestellt, die mit der Vergrößerung der Zahl der Todesfälle und Verletzungen von Soldaten der Strafbataillone, die zur Verstärkung der Truppenteile der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der sogenannten ATO eingetroffen sind, verbunden sind. Hauptsächlich sind die Todesfälle und Verletzungen von Soldaten mit Minen und Sprengeinrichtungen verbunden, die von den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in ihren Verantwortungsbereichen gelegt wurden.
Unter anderem starben im terroristischen Regiment „Asow“, das im Gebiet von Marjinka stationiert ist, vom 22. bis 26. Oktober vier Soldaten, fünf wurden verletzt. Im gleichen Gebiet starben im 46. Bataillon „Donbass-Ukraina“ zwei Soldaten, vier wurden verletzt.
Im Gebiet von Wodjanoje starben vom 22. bis 27. Oktober in der nationalistischen Abteilung „Ajdar“ vier Soldaten und drei wurden verletzt. Und im Gebiet von Schirokino wird der Tod von einem Soldaten der terroristischen Organisation „Donbass“ festgestellt.
Diese Fakten bestätigen unter anderem die Konzentration von Terroristen nationalistischer Bataillone an der Kontaktlinie sowie ihre nicht mit anderen Abteilungen, zu deren Verstärkung sie gekommen sind, abgestimmten Aktivitäten. Und die große Zunahme derartiger Geschehnisse zerstört die Mythen von der Professionalität und hohen militärischen Fähigkeit der Strafbataillone, die ihre militärische Ausbildung unter Leitung von Instrukteuren aus den USA durchlaufen haben.
Ebenfalls wurden nicht kampfbedingte Verluste in den Abteilungen der 54. mechanisierten Brigade, der 25. Luftlandebrigade, der 36. Marineinfanteriebrigade festgestellt. In den Militärkrankenhäusern der Ukraine sind allein in den letzten Tagen mehr als 70 Soldaten mit Verletzungen und Prellungen aufgrund interner Auseinandersetzungen eingeliefert worden. Allein in der 54. mechanisierten Brigade wurden mehr als zehn Personen von beiden Seiten aufgrund von Auseinandersetzungen zwischen Soldaten der Brigade und Luftlandesoldaten der „blutigen“ 25. Luftlandebrigade mit Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads ins Krankenhaus eingeliefert.
Trotz aller ukrainischen Ausfälle haben unsere Abteilungen in der Zeit vom 22. bis 28. Oktober eine Kommandostabsübung durchgeführt, deren Ziel die Vervollkommnung der Fähigkeiten zur Bewertung und Analyse der entstandenen Lage bei der Planung von Verteidigungsaktivitäten ist.
Wir sind bereit zur Abwehr jeder Aggression der ukrainischen Soldaten und werden ihr Eindringen auf die Erde des Donbass nicht zulassen.

De.sputniknews.com: Die russische Luftwaffe fliegt nach eigenen Angaben seit Tagen keine Angriffe im Raum des syrischen Aleppo. Dennoch gibt es aus dem Westen weiter Vorwürfe. Laut dem Generalstab in Moskau werden russische Angriffe vorgetäuscht, um von den Kriegsverbrechen der US-geführten Koalition abzulenken.
Man werfe der russischen Luftwaffe „wahllose Angriffe“ vor, sagte General Sergej Rudskoj, Chef der Operativen Verwaltung im russischen Generalstab, am Freitag in Moskau.
„Weil die russische und die syrische Luftwaffe bereits seit zehn Tagen nicht mehr nach Aleppo fliegen, werden russische Angriffe in anderen Teilen Syriens ‚fabriziert.“
Ein Beispiel dafür sei die medial weit verbreitete Tragödie in einer Schule in Idlib.
„Das wird mit dem einzigen Ziel getan, die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit von den Kriegsverbrechen abzulenken, die die von den USA geführte Koalition begeht.“

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Gestern haben sich auf unsere Republik die Ergebnisse der gesamten ukrainischen Aggression und Ausschreitungen ergossen.
Auf Makejewka haben die wieder zur Ablösung eingetroffenen Terroristen der Ukraine Sokolow und Nikoljuk und der Artillerist Brusow ab 18:50 innerhalb von zwei Stunden 297 Artillerie- und Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers abgeschossen, darunter acht Geschosse des Kalibers 152mm.
Die Geschosse der Terroristen trafen Wohngebiete von Makejewka.
Von den Geschossen wurde drei friedliche Einwohner getötet:
– Wladimir Dmitrijewitsch Fonarjow, geb. 1957,
– Andrej Wladimirowitsch Shurbin, geb. 1976,
– Nikolaj Nikolajewitsch Sadykow; geb. 1985.
Es wurden zehn Menschen unterschiedlich schwer verletzt:
– Jelena Wasiljewka Gorlowa, geb. 1976,
– Wladimir Michajlowitsch Gorlow; geb. 1978,
– Nadeshda Dmitrijewna Buchtijarowa, geb. 1949,
– Eduard Wladimirowitsch Mischin, geb. 1990,
– Ljudmila Wasiljewna Bondarenko, geb. 1946,
– Jelena Georgijewna Bojko, geb. 1973,
– Natalja Iwanowna Semljanaja, geb. 1975,
– Galina Iwanowna Stolowaja, 1938 geb.,
und zwei Kinder:
– Sofija Nikolajewna Sadikowa, geb. am 20.05.2010 und
– Daniil Wladimirowitsch Gorlow, gb. 2004.
Außerdem wurden sechs Häuser beschädigt, darunter der Kindergarten Nr. 6.
In Sajzewo wurden von der Artillerie und den Mörsern Grusewitschs drei Häuser beschädigt und ihre Besitzer verletzt:
– Alexej Alexejewitsch Alexin,
– Nikolaj Iwanowitsch Nesterow,
– Nikolaj Wasiljewitsch Pertschin.
Von einem weiteren ukrainischen Übertäter, dem Artilleristen Pantschenko, wurden gestern auf das Gebiet von Jelenowka 100 152mm-Artilleriegeschosse abgeschossen. Durch glücklichen Zufall wurden durch seine Handlungen weder Häuser beschädigt noch friedliche Einwohner verletzt.
Am gestrigen Tag starben durch die Hand der Terroristen zwei Soldaten der Armee der DVR und sechs wurden verletzt.
Nach meiner Meinung wird dieses Datum, der 27. Oktober 2016, in die Geschichte der Entstehung unserer Republik als „blutiger Donnerstag“ eingehen.
Wir behalten uns das Recht vor, den Straftruppen für ihre Verbrechen gegen friedliche Einwohner eine entsprechende Antwort zu geben!!!
Und wir rufen die Vertreter der OSZE-Mission auf, sorgfältig jeden Fakt zu ermitteln und eine objektive Einschätzung der verbrecherischen Handlungen der ukrainischen Truppen zu geben.

Dan-news.info: „Heute erfolgte ein Artillerieangriff auf den Nowoasowskij-Bezirk der DVR, um 9:45 wurde durch Splitter ukrainischer Geschosse eine 35-kW-Hochspannungsleitung beschädigt, 12 Unterstationen sind außer Betrieb. Wieder wurden sechs südliche Ortschaften vom Strom abgeschnitten: Sachanka, Sergejewka, Leninskoje, Kominternowo, Saitschenko, Dsershinskoje“, teilte der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums mit.
Außerdem haben nach Informationen des Ministeriums die Energietechniker der DVR die Stromversorgung von Makejewka wieder repariert, die am Abend des 27. Oktober durch Beschüsse unterbrochen wurde.
Wir erinnern daran, dass die südlichen Dörfer der Republik regelmäßig unter das Feuer der ukrainischen Armee geraten. Das letzte Mal wurde die Energieversorgung des Nowoasowskij-Bezirks am 20. Oktober repariert.

Abends:

Kprf.ru: Der Sekretär des ZK der KPRF, der erste stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der SKP-KPSS, das Mitglied des Komitees der Staatsduma für Angelegenheiten der GUS, für eurasische Integration und Verbindungen mit Landsleuten Kasbek Kuzukowitsch Tajsajew gab eine Bewertung der Handlungen der ukrainischen Soldateska (am 27.10. in der DVR, Anm. d. Übers.):
„Ein weiteres Mal verletzt das Kiewer Regime die von ihm unterzeichneten Vereinbarungen und Absprachen. Intensiv wurden zivile Objekte beschossen: Wohnhäuser, ein Kindergarten in Gorlowka – es gibt Todesopfer, Kinder wurden verletzt.
Die dreiste Unbarmherzigkeit der Führung der Streitkräfte der Ukraine bestätigt ein weiteres Mal den Unwillen Kiews, auf friedlichem Weg den Konflikt zu lösen, dessen Ursache es selbst ist. Während sie sich in jeder Weise vor der Erfüllung der zweiseitigen Verpflichtungen drücken, die sie im Rahmen der Minsker Vereinbarungen übernommen haben, tut das Team Poroschenkos alles, um die Situation noch weiter zu verschärfen, ihr einen unumkehrbaren Charakter zu geben.
Die Ursachen dieser heimtückischen Politik sind völlig klar: den Anweisungen ihrer westlichen Sponsoren folgend, provoziert die politische Führung der Ukraine Russland zu erwidernden Schritten und hofft, es in diesen blutigen Konflikt, in den laufenden Bürgerkrieg zu ziehen.
Auf dem Hintergrund alles Geschehenen ruft es Verwunderung hervor, mit welcher Hartnäckigkeit verschiedene internationale Menschenrechtsorganisationen, Massenmedien die Augen vor den Handlungen der ukrainischen Streitkräfte verschließen, die als Kriegsverbrechen zu qualifizieren sind. Die Verantwortung für diese Verbrechen muss nicht nur das Kiewer Regime übernehmen, sondern auch die, die die weitere Eskalation des Konflikts initiieren, die den Mördern in Uniform, die friedliche Objekte beschießen, Waffen liefern.
Ich halte es für äußerst notwendig, dass auf der Sitzung des Komitees der Staatsduma zu Angelegenheiten der GUS, die am 3. November stattfindet, die Frage der Annahme einer Erklärung der Staatsduma im Zusammenhang mit der Situation in der letzten Zeit im Donbass angenommen wird. Ich halte es auch für zielführend, das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko und Parlamentarier der Republik in die Staatsduma einzuladen, um eine umfassende Vorstellung davon zu bekommen, was tatsächlich in der DVR geschieht und welche weiteren Schritte für eine möglichst schnelle Regelung des Konflikts im Donbass zu unternehmen sind“.

Dan-news.info: „Am Samstag, den 29. Oktober um 13 Uhr findet ein außerordentliches Treffen der Kontaktgruppe im Rahmen einer Videokonferenz statt“, teilte der Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Denis Puschilin mit.
Die DVR hatte dieses Treffen aufgrund des gestrigen Beschusses von Makejewka beantragt.

Ukrinform: Es wird keine Fortschritte bei der Lösung des Konflikts in der Ostukraine ohne vollständige Kontrolle der OSZE-Beobachtermission über die Lage im Donbass geben.
Das erklärte der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, auf einer Pressekonferenz mit seinem ungarischen Amtskollegen Peter Szijjarto, berichtet ein Korrespondent von Ukrinform. „Es ist sehr wichtig, dass wir vor irgendwelchen Schritten zur Regelung der Situation um die russische Aggression im Donbass reale Fortschritte hätten. Und das ist nicht nur die Waffenruhe, nicht nur die Entflechtung der Truppe, das ist in erster Linie die vollständige Kontrolle der OSZE über die ganze Region Donbass und die Staatsgrenze“, sagte Klimkin.

De.sputniknews.com: Die russische Botschaft in Syriens Hauptstadt Damaskus ist erneut mit Granaten beschossen worden. Verletzt wurde niemand, wie das Außenministerium in Moskau mitteilte. Nach Angaben der Behörde stehen Rebellen hinter der Attacke.
Nach russischen Angaben wurden zwei Granaten aus dem Distrikt Dschobar gezielt auf die diplomatische Vertretung abgefeuert.
„Eine der Granaten explodierte vor dem Haupteingang, die zweite schlug vor dem Zaun ein“, erklärte das Außenministerium. „Nur durch einen glücklichen Zufall gibt es keine Opfer. Es entstand materieller Schaden. Vier Autos wurden beschädigt.“
Die Behörde verurteilte entschieden die „terroristische Attacke gegen die diplomatische Vertretung“. „Wir fordern ausdrücklich, die Anti-Terror-Resolutionen des UN-Sicherheitsrats zu erfüllen und die Versorgung der Terroristen mit Waffen und Finanzen einzustellen.“…

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 28.10.2016

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