Presseschau vom 25.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen  Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

Abends / nachts:

De.sputniknews.com: Russland unternimmt keine Versuche, die Europäische Union zu schwächen, wie der russische EU-Botschafter Wladimir Tschischow am Montag bei einer Videokonferenz aus Brüssel mitteilte.
Damit reagierte der Diplomat auf die Erklärung des EU-Ratspräsidenten Donald Tusk, der geäußert hatte, Russlands Strategie sei auf die Schwächung der Europäischen Union gerichtet.
„Wir wollen die Europäische Union einig, stark, gegenüber unserem Land positiv eingestellt, sowie nicht zuletzt unabhängiger bei der Entscheidungsfindung sehen“, sagte Tschischow. Zuvor hatte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier vor dem Ende der EU gewarnt. „Die Finanzkrise, die Fluchtwelle nach Europa und der Schock des Referendums in Großbritannien haben die Europäische Union in heftige Turbulenzen gestürzt“, sagte der SPD-Politiker am Sonntag in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.
Nun würden die Leiter der rechten Bewegungen versuchen, die aktuelle Situation zu nutzen und mit einem vermeintlichen Versagen der EU in der Mitte der Gesellschaft um Stimmen werben.

News-front.info: Ukraine: Alle Lenin-Denkmäler abgerissen
In der Stadt Nowhorod-Siwerskyj im Gebiet Tschernihiw wurde das letzte Lenin-Denkmal in der Ukraine demontiert, berichtet RT mit Verweis auf das ukrainischen TV Espresso.
«In der Stadt Nowhorod-Siwerskyj im Gebiet Tschernihiw wurde das letzte Lenin-Denkmal in der Ukraine demontiert. Der örtliche Lenin hat hier 2,5 Jahre lang nach dem massenhaften ‘Lenin-Fall’ gestanden. Die lokalen Behörden nahmen sich mit dem Entkommunisierungsgesetz Zeit, aber aktive Bürger haben die Beamten gedrängt“, heißt es auf der Webseite des Fernsehsenders Espresso.TV.
Das Denkmal wurde vorerst eingelagert. Falls es nicht verkauft wird, wird es eingeschmolzen.
Im Mai 2015 ist in der Ukraine das «Gesetz über die Verurteilung des kommunistischen und nazistischen Regimes» in Kraft getreten. Demgemäß sollen unter anderem die nach sowjetischen Persönlichkeiten benannten Städte und Straßen umbenannt werden. Alle Monumente und Statuen müssen laut dem Entkommunisierungsgesetz abgerissen werden. Nur die Mutter-Heimat-Statue in Kiew ist eine Ausnahme.

De.sputniknews.com: Nur ein Fünftel humanitärer Hilfe in Syrien kommt aus internationalen Hilfswerken
Der syrische Minister für Nationale Versöhnungsangelegenheiten, Ali Haidar, hat sich über mangelnde humanitäre Hilfe in Syrien beklagt.
„Die Uno und andere internationale Organisationen haben insgesamt mit lediglich 20 Prozent der verteilten Hilfsgüter geholfen. Das Gesamtvolumen der Hilfsgüter reicht nicht einmal für 50 Prozent der Notleidenden“, sagte Haidar in einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Novosti.
Die Hauptverantwortung für die Zustellung von Hilfsgütern trügen die syrischen Behörden, betonte er, und diese Aufgabe haben sie erfüllt.
Laut dem Plan des UN-Amtes für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (UNOCHA) sollen im Oktober fast eine Million Menschen in 29 schwerzugänglichen und belagerten Regionen Syriens humanitäre Hilfsgüter bekommen.

Vormittags:

De.sputniknews.com: Fünf europäische Staaten, die nicht Mitglied der EU sind (Ukraine, Montenegro, Albanien, Lichtenstein und Norwegen), haben die Russland-Sanktionen um sechs Monate verlängert, wie aus einer Mitteilung auf der Webseite des EU-Rats hervorgeht.
„Sie werden die Übereinstimmung ihrer nationalen Politik mit dem Beschluss des Rates gewährleisten“, heißt es in der Mitteilung. Die EU „begrüße“ diesen Schritt, hieß es…

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Auf das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde aus Richtung Staniza Luganskaja mit 120mm-Mörsern geschossen.
Verluste gibt es keine.

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Gestern Abend wurde ein Mann, geb. 1962, in Trudowskije beim Beschuss des Petrowskij-Bezirks von Donezk von Seiten der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Der Verletzte wurde ins das Gusak-Institut für Notfallmedizin und wiederherstellende Chirugie gebracht“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Außerdem brannte nach deren Angaben durch den Treffer eines Geschosses auf der Mamin-Sibirjak-Straße 32 in Trudowskije ein Haus ab.
„Gegen 19:40 Uhr begann die ukrainische Armee einen Beschuss des Gewerbegebiets bei Jasinowataja mit Artilleriegeschossen des Kalibers 122mm“, wurde weiter mitgeteilt.
Am gleichen Abend beschoss der Gegner mit Mörsern Trudowskije und Spartak in den Außenbezirken von Donezk, Sosnowskoje und den Telmanowo-Bezirk. Insgesamt wurden von den Postionen der ukrainischen Streitkräfte 70 Artillerie- und Mörsergranaten abgeschossen.

De.sputniknews.com: Kiew hat polnische Söldner und Schläger der extremistischen Organisation Rechter Sektor zur Trennlinie im Donbass verlegt. Das meldete die Donezker Nachrichtenagentur (DAN) am Montag unter Berufung auf Eduard Bassurin vom Donezker Verteidigungsministerium.
„40 polnische Söldner sind im Raum der Siedlung Schirokaja Balka, zwei Kilometer von der Trennlinie, mit zwei Lastwagen eingetroffen. Im Raum der Siedlung Werchnetorezkoje, vier Kilometer von der Front, kamen bis zu 100 Angehörige des Rechten Sektors an. Die Extremisten quartieren sich wider Willen der Einwohner in deren Häusern ein“, sagte Bassurin.
Der Vorsitzende des Volksrates der Donezker Republik, Denis Puschilin, hatte am Freitag mitgeteilt, dass die ukrainische Seite Versuche unternimmt, eine Offensive bei Mariupol zu starten. Dabei setzten sie starke Verbände ein. „Wir haben genug Mittel und Kräfte, um einen Gegenangriff zu unternehmen“, versicherte Puschilin.
Bereits am 12. Oktober hatte die ukrainische Armee bei einem Versuch, die Positionen der Volkswehr im Raum von Mariupol durchzubrechen, 15 Mann an Toten und 25 an Verletzten verloren.

Ukrinform: Eine Gruppe von Mitgliedern des polnischen Sejms verabschiedete eine Erklärung in Bezug auf die unrechtmäßige Strafverfolgung in Russland des Ukrinform-Korrespondenten in Frankreich, Roman Suschtschenko, und des Journalisten von Radio Swoboda auf der Krim, Mykola Semena, und forderte die russischen Behörden auf, sie sofort freizulassen.
Unter der vom Mitglied des Sejms, Marcin Svencickij, initiierten Erklärung setzten ihre Unterschrift 15 Mitglieder des Unterhauses des polnischen Parlaments von Parteien „Bürgerplattform“, „Recht und Gerechtigkeit“, „Moderne“ und der parlamentarischen Gruppe „Europäische Demokraten“, berichtet der Ukrinform-Korrespondent in Polen.
„Wir fordern die Behörden der Russischen Föderation auf, Roman Suschtschenko und Mykola Semena sowie andere Bürger der Ukraine, die aus politischen Gründen in russischen Gefängnissen und Untersuchungsgefängnissen gehalten werden, unverzüglich freizulassen“, betonen die polnischen Parlamentarier.

Dnr-online.ru: Über den Beginn der Heizsaison in der DVR berichtete in einer Sendung von Radio „Kometa“ der Direktor der Abteilung für kommunale Unternehmen des Ministeriums für Bauwesen und Kommunalwirtschaft Denis Tschuprina.
„Im Ganzen kann für die Republik gesagt werden, dass die Heizsaison stabil begonnen hat. Ja, es gibt einige Unebenheiten, aber da kommen wir nicht herum. Das Heizungssystem ist bezüglich der Infrastruktur in der Koordination schwierig, deshalb gibt es Störungen. Natürlich wollen unsere Einwohner sofort Wärme in ihren Wohnungen. Aber selbst bei den üblichen Fristen dauert die Inbetriebnahme mindestens drei Tage. Und da das System zunächst einen Probelauf durchläuft, um stabil und normal zu funktionieren, müssen mindestens zwei Wochen angesetzt werden. Das liegt auch an der großen Ausdehnung des Heizungs- und Wassernetzes. Bis heute gibt es bei uns in einigen Städten nicht heizbare Häuser, aber in kurzer Zeit, in Abhängigkeit von der Schwierigkeit der zu erledigenden Arbeiten, werden die Unzulänglichkeiten beseitigt werden“, sagte Denis Tschuprina.
„Jetzt funktionieren bei uns die Heizwerke nach Plan. Es gibt einzelne Ausnahmen, aber insgesamt werden 95% der Häuser geheizt“, fügte er hinzu.

De.sputniknews.com: Moskau: Schon sieben Tage keine Flüge mehr über Aleppo
Seit bereits einer Woche fliegt weder die syrische noch die russische Luftwaffe über die umkämpfte Stadt Aleppo. Die sechs humanitären Korridore, über die die Zivilisten die von Terroristen ergriffenen Territorien verlassen können, funktionieren rund um die Uhr, wie der Sprecher des russischen Verteidigungsministerium, Igor Konaschenkow, mitteilte.
„Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind alle Flüge der russischen und syrischen Luftstreitkräfte völlig eingestellt worden. Die Flugzeuge nähern sich der Stadt nicht und führen keine Schläge aus“, so Konaschenkow. Für die Zivilisten seien Punkte mit warmem Essen sowie Nothilfestationen eröffnet.
Am vergangenen Montag haben 48 Frauen und Kinder Aleppo über die humanitären Korridore verlassen, wie der Ministeriumssprecher bestätigte.
Die humanitäre Pause war am 20. Oktober um 08:00 Uhr Ortszeit in Kraft getreten. Acht Korridore waren vorgesehen – sechs für Zivilisten und zwei für bewaffnete Kämpfer. Die russischen und syrischen Luftstreitkräfte hatten bereits am Dienstag vor einer Woche ihre Angriffe auf die Stellungen der Terroristen eingestellt, um die umkämpfte Stadt auf die großangelegte Feuerpause vorzubereiten.
Doch die Terroristen wollten ihre Stellungen nicht verlassen und sperrten auch die Zivilisten ein. Am Samstag begann die Regierungsarmee mit einer Offensive im Süden der Stadt. Unterschiedlichen Angaben zufolge befinden sich in Aleppo noch immer rund 7.000 Terroristen verschiedener Gruppierungen.

 

Dnr-online.ru: Zusammenfassung mehrerer Meldungen zur Landwirtschaft
Die Landwirte der DVR führen die Ernte der späten Kulturen weiter. Dies teilte der Landwirtschaftsminister der DVR Iwan Michajlow mit.
„Die Erntekampagne später Kulturen geht weiter. Das Wetter hat Verzögerungen bewirkt, deshalb wurden bisher nur wenig mehr als 60% der Fläche abgeerntet. Sobald die anhaltenden Regenfälle enden, gehen die Arbeit weiter. Es läuft die Ernte von Sonnenblumen und Mais. Der Ertrag bei Sonnenblumen beträgt etwas mehr als 14 Zentner pro Hektar. Mais muss noch dringend geerntet werden. Im Ganzen gibt es noch genug Arbeit“, sagte er.
Der Landwirtschaftsminister sagte, dass die Republik mit Getreide, Futter und weiter zu verarbeitenden Kulturen versorgt ist. „In dieser Saison wurde ausreichend Getreide geerntet, von Futterpflanzen gar nicht zu reden. Mit Kulturen für die Weiterverarbeitung sind wir vollständig versorgt und es steht die Frage des Exports von weiterverarbeiteten Produkten, nicht von Rohstoff“, unterstrich Iwan Michajlow.
Weiter erklärte Iwan Michajlow, dass in der DVR mehr als 110.000 Hektar Winterkulturen ausgesät wurden, was 10% mehr ist als im letzten Jahr.
„Wir gehen nach einem schnellen Zeitplan vor, die Aussaat geht weiter“, sagte er. Unter den heutigen Bedingungen muss jetzt schon geplant werden, was im nächsten Jahr ausgesät wird, und es muss eine wissenschaftlich begründete Fruchtfolge geben.
„Heute beseitigen wir Unausgewogenheiten in der Aussaat von Kulturen für die industrielle Weiterverarbeitung. Zweifelderwirtschaft – Weizen und Sonnenblumen – führt zu keinem guten Ergebnis. Es ist nötig wissenschaftlich zu arbeiten – das lässt sich nicht umgehen. In diesem Jahr haben unsere Landwirte, die diese Kulturen anbauen, gute Ergebnisse erzielt. Aber nur wenn man einige Schritte vorausplant, können dauerhaft Erfolge in der Landwirtschaft erzielt werden“, unterstrich Iwan Michajlow.
Er merkte an, dass zurzeit Spezialisten des Landwirtschaftsministeriums der DVR an der Entwicklung einer Fruchtfolge für die gesamte Republik arbeiten, um den Bedarf bei allen Kulturen zu befriedigen.
Auf Staatsebene werden in der DVR Bedingungen für stabile Einkommen für die Landwirte geschaffen, sagte Michajlow.
„Der Erlass des Oberhaupts der DVR über Großhandelspreise für Weizen wurde unterzeichnet. Er stimuliert unsere Landwirte zum Anbau von Nahrungsweizen guter Qualität. Dann werden wir eine garantiert hohe Qualität von Mehl und Brot haben. Vor kurzem haben wir uns mit Müllern und Bäckern getroffen. Wir haben problematische Fragen diskutiert und vereinbart, uns ein weiteres Mal zur Ausarbeitung einer richtigen Strategie zu treffen. Nun wird die Frage der Zuteilung von Quoten und Vorzugsbedingungen zum Export von Mehl aus unserer Produktion behandelt, was es erlauben wird, die Produzenten der Republik auch dabei zu unterstützen und gleichzeitig den Brotpreis niedrig zu halten“, sagte er.

De.sputniknews.com: Erstmals seit 1945: Oslo lässt US-Soldaten ins Land
Die norwegische Regierung hat der Stationierung von US-Marineinfanteristen auf ihrem Territorium zugestimmt – ab kommendem Jahr für begrenzte Zeit, wie das Verteidigungsministerium mitteilt.
Demnach sollen ab 2017 auf dem Militärstützpunkt Værnes in der Nähe von Trondheim befristet US-Soldaten stationiert werden können. Damit lässt Norwegen erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder ausländische Militärs ins Land…

Ukrinform: Das Atlantisches Bündnis werde unentwegt die Ukraine weiter unterstützen, erklärte heute der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, berichtet der Ukrinform-Korrespondent in Brüssel.
„Ich möchte versichern, dass die Nato eine starke politische und praktische Unterstützung für die Ukraine sicherstellen wird“, sagte der Leiter der Allianz.
Er betonte, dass die Ukraine und die Nato heute ein sehr hohes Niveau der Zusammenarbeit haben.
Stoltenberg fügte hinzu, das Bündnis unterstütze unentwegt die Umsetzung der Minsker Abkommen und fordere Russland auf, seine Verpflichtungen in diesem Prozess einzuhalten.
„Russland hat eine besondere Verantwortung darin“, sagte Stoltenberg.

Dnr-online.ru: Heute, am 25. Oktober, am Tag der Flagge der DVR, eröffnete in Makejewka der 50. „Erste Republikanische Supermarkt“. An der Veranstaltung nahm auch die Ministerin für ökonomische Entwicklung der DVR Wiktorija Romanjuk teil.
„Dies ist ein sehr bedeutsames Ereignis für die gesamte Republik, besonders für Makejewka. Die Kette „Erster Republikanischer Supermarkt“ hat eine soziale Ausrichtung und die Preise sind hier niedriger als in anderen Geschäften. In diesem Netz sind die Waren unserer Produzenten stärker vertreten, von Brotprodukten bis zu Fleisch- und Milchprodukten. Es muss gesagt werden, dass die Eröffnung des Supermarkts auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze bedeutet, in diesem Geschäft arbeiten derzeit 35 Menschen, vor allem örtliche Einwohner, weil dies die Politik der Kette ist, was bei der Lösung sozialer Probleme hilft. Es ist ein Symbol, dass dieses Ereignis auf den Tag der Flagge unserer Republik fällt“, unterstrich Wiktorija Romanjuk.
Sie erklärte auch, dass die Eröffnung neuer Geschäfte dieser Kette die Entwicklung der inneren Ökonomie der Republik unterstützt. „Wir haben die Aufgabe, die das Republikoberhaupt gestellt hat, dass bis Ende des Jahres in jedem Supermarkt 60 bis 70% der Waren von unseren Erzeugern sind. Die Kette „Erster Republikanischer Supermarkt“ hat mehr als 40 Verträge mit unseren Produzenten abgeschlossen. Jedes unserer Unternehmen kann sich an dieses Netz anschließen und den Einwohnern qualitativ hochwertige Produkte liefern“, fügte die Ministerin hinzu.
Nach ihren Worten ist bis Ende des Jahres geplant, 2 bis 5 weitere Geschäfte der Kette zu eröffnen, aber genaue Zeitpunkte sind noch nicht bekannt, es müssen Räume gefunden werden, Verträge abgeschlossen, Waren geliefert und vieles mehr.

De.sputniknews.com: Russland zu neuem UN-Resolutionsentwurf zu Aleppo
Der neue Resolutionsentwurf, der Anfang Oktober von Neuseeland dem UN-Sicherheitsrat vorgelegt worden war, stimmt dem russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin zufolge in seiner jetzigen Form nicht völlig mit der Position Moskaus überein.
Am Montag hatte im UN-Sicherheitsrat eine informelle Besprechung zu dem neuen Resolutionsentwurf stattgefunden.
„Wir haben unsere eigene Herangehensweisen, denen dieser Text nicht ganz entspricht“, so Tschurkin im Anschluss an das Treffen. Bei den Besprechungen des Dokuments seien Unstimmigkeiten in den Gesichtspunkten der Mitglieder des Sicherheitsrates zu Tage getreten.
Der neuseeländische Resolutionsentwurf fordert ein „sofortiges und vollständiges Ende aller Angriffe, die zum Tod oder zur Verletzung von Zivilisten oder zu Schäden an der zivilen Infrastruktur in Syrien führen können; vor allem die Luftangriffe in Aleppo“. Er sieht zudem auch 48-stündige humanitäre Pausen, medizinische Evakuierungen sowie die Rückkehr zum Friedensprozess vor.
Dem UN-Botschafter Neuseelands, Gerard van Bohemen, zufolge wurden bei dem Treffen eher die technischen Fragen der Resolution behandelt. „Wir brauchen aber immer noch ein sachliches Gespräch darüber, ob der Hauptparagraph (das Ende der Angriffe – Anm. d. Red.) Chancen hat, Menschen hinter sich zu vereinen“, so Van Bohemen weiter.
Das von Neuseeland eingebrachte Dokument könnte nach zwei gescheiterten Initiativen um die Lage im syrischen Aleppo endlich zu einem Kompromiss führen. Zuvor hatte Tschurkin erklärt, Russland finde die vorgeschlagene Resolution interessant und sei bereit, sie in Betracht zu ziehen. Wie die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sagte, ist es für Moskau wichtig, dass die Resolution das Inkrafttreten einer humanitären Pause in Aleppo vorsieht.

Nachmittags:

De.sputniknews.com: Ukraine im Zugzwang: Poroschenko vergisst siegbringenden Krieg gegen Russland
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat jüngst in einem Interview für drei Fernsehsender eine Erklärung abgegeben, die den vielen „Falken“, die die Fortsetzung der Kämpfe im Donezbecken und gleichzeitig einen vollwertigen Krieg gegen Russland fordern, nicht gefallen dürfte, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Dienstag.
Der ukrainische Staatschef räumte ein, dass es für die Minsker Friedensvereinbarungen vom Februar 2015 keine Alternativen gebe. „Es gibt nur zwei Alternativen: eine militärische Lösung des Konflikts und eine Offensive gegen Russland. Ich bitte aber darum, den Militäretat und die Möglichkeiten beider Länder zu vergleichen und die Verantwortung für künftige  Opfer zu übernehmen“, so Poroschenko
Den Kräften, die zum Verzicht auf die rebellierenden Teile der Gebiete Donezk und Lugansk aufrufen (solche Ideen bringen selbst die Nationalisten immer öfter zum Ausdruck), warf er Verantwortungslosigkeit vor und warnte, dass es in diesem Fall „weder den Frieden noch die Territorien“ geben würde.
Damit forderte der ukrainische Staatschef die „Falken“ erstmals öffentlich dazu auf, an die möglichen Folgen ihrer kriegerischen Pläne zu denken. Offensichtlich wurde gleichzeitig auch etwas, wovon er zuvor oft gesprochen hatte, diesmal jedoch verschwiegen: So hatte er behauptet, die ukrainische Armee wäre „die schlagkräftigste auf dem Kontinent und in der Welt“.
Außerdem wollte Poroschenko diesmal nicht sagen, seine Streitkräfte würden „den Horden aus dem Osten“ erfolgreich Widerstand leisten und dadurch ganz Europa bis zum Ärmelkanal retten. Diesmal kamen von ihm auch keine Worte darüber, dass die EU und die Nato notfalls Schulter an Schulter mit der Ukraine gegen mögliche Gefahren kämpfen würden.
Mit anderen Worten: Poroschenko hat de facto seine propagandistischen Aussagen widerlegt und eingeräumt, dass ein Krieg gegen Russland, von dessen Notwendigkeit er einen Teil der ukrainischen Gesellschaft überzeugen konnte, für sein Land tödlich wäre. Allerdings fand sich unter den Journalisten leider niemand, der ihn fragen würde: „Herr Präsident, das bedeutet aber, dass Sie die ganze Zeit bezüglich der russischen Aggression gelogen haben? Das bedeutet, dass bei uns doch ein Bürgerkrieg tobt?“
Das Lebensniveau in der Ukraine sinkt derweil stetig. Nach Angaben des Demografischen Instituts bei der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften leben derzeit 58,3 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze (1496 Griwna, umgerechnet etwa 60 US-Dollar). Zum Vergleich: Vor einem Jahr hatte diese Zahl bei „nur“ 28,6 Prozent gelegen. Nach UN-Berechnungen sieht die Lage in der Ukraine noch schlimmer aus: Fast 80 Prozent der Einwohner können als arm bezeichnet werden.
Für die um sich greifende Armut gibt es ein weiteres Anzeichen: Die Umsatzzahlen von Handelsketten gehen kontinuierlich zurück: Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 haben die Ukrainer zwischen Januar und Juni dieses Jahres 22 Prozent weniger Säfte und 19 Prozent weniger Pflanzenöl gekauft. Der Fleisch- und Zuckerverbrauch ist um 15 bzw. 18 Prozent geschrumpft.

De.sputniknews.com: Lawrow: Was USA Russland in Aleppo vorwerfen, tun sie in Mossul selbst
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die Doppelmoral Washingtons im Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien und im Irak angeprangert: Die USA kritisierten Russland für die Befreiungsoperation im syrischen Aleppo, gehen im irakischen Mossul jedoch selbst ganz genauso vor.
„Sie (die USA — Red.) bereiten im irakischen Mossul eine Operation vor, um diese Stadt von den Terroristen zu befreien. Auch Aleppo muss von den Terroristen befreit werden“, so Lawrow am Dienstag in Moskau. „In Mossul appelliert die US-Koalition an die Bevölkerung, die Stadt zu verlassen – genauso, wie wir das auch in Aleppo gemacht haben. Genauso wie in Aleppo werden Fluchtkorridore offengehalten, damit die Kämpfer abziehen könnten.“
Als aber Russland in Aleppo solche Fluchtkorridore für die Einwohner einrichtete, so der russische Chefdiplomat, hätten die USA das heftig kritisiert. „Die Amerikaner kritisierten uns scharf, sagten, das sähe wie ethnische Säuberung aus, weil viele ihr Zuhause verlassen müssen“, erläuterte Lawrow.
„Wenn nun die Operation in Mossul zustande kommt, wird es laut UN-Schätzungen bis zu einer Million Flüchtlinge geben, die ihr Zuhause verlassen werden“, ergänzt der Außenminister. Seinen amerikanischen Amtskollegen John Kerry habe er bei einem Telefonat am Dienstag auch auf diese Doppelmoral angesprochen.

Lug-info.com: Vertreter des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und der OSZE-Mission haben die Folgen des zweistündigen nächtlichen Beschusses des Checkpoints der LVR bei Staniza Luganskaja festgehalten. Dies berichtet ein Korrespondent von LIZ vom Ort des Geschehens.
Beim gestrigen nächtlichen Beschuss wurden die Brücke über den Sewerskij Donez und der Checkpoint der Volksmiliz in diesem Gebiet beschädigt.
„Der Beschuss von Seiten der ukrainischen Truppen begann etwa gegen 22:20 Uhr und dauerte mit kurzen Unterbrechungen mehr als zwei Stunden“, erinnerte die Volksmiliz.
„Neben 120mm-Mörsern wurde auch mit Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen“, fügte die Behörde hinzu.
Vertreter des Gemeinsamen Zentrums hielten Beschädigungen an der Brücke und am Checkpoint sowie die Orte fest, wo ukrainischer Geschosse gefunden wurden, um anschließend die Orte bestimmen zu kReste önnen, von wo der Beschuss ausging.
OSZE-Vertreter fotografierten auch die Orte, wo ukrainische Geschosse getroffen haben, danach begaben sie sich eilig zum ukrainischen Checkpoint.

De.sputniknews.com: Kreml kommentiert Petition zum Ausschluss Russlands aus UN-Menschenrechtsrat.
Der Kreml hat die Menschenrechtsorganisationen, die eine Wiederwahl Russlands in den UN-Menschenrechtsrat durch eine Petition verhindern wollen, dazu aufgerufen, genauso konsequent und entschlossen bei der Verurteilung der Terrorgruppierungen in Syrien zu sein. Dies sagte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag.
„Ehrlich gesagt, würde es uns mehr ansprechen, wenn diese Organisation angesichts der Gräueltaten aktiver handeln würden, die die Terrorkämpfer seit mehreren Jahren in Syrien veranstalten“, sagte Peskow.
„Wären diese Organisationen genauso konsequent und entschlossen bei der Verurteilung der Terroristen und der Unterstützung derjenigen, die gegen diese Terroristen kämpfen, würde ihre Tätigkeit überzeugender und glaubwürdiger für uns aussehen“, so der Kreml-Sprecher.
Auf die Frage, ob Russland etwas unternehmen würde, sollte es aus dem UN-Menschenrechtsrat in der Tat ausgeschlossen werden, antwortete Peskow: „Ich habe alles gesagt, was ich sagen wollte“.
Zuvor hatten nach Angaben der britischen Zeitung „Independent“ über 80 Menschenrechts- und Hilfsorganisationen eine Petition unterzeichnet, die einen Ausschluss Russlands aus dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen fordert. Als Grund dafür sollen die Handlungen Russlands in Syrien dienen. Unter anderem sollen sich auch Human Rights Watch, CARE International und Refugees International der Petition angeschlossen haben.
Am Freitag bestimmt der UN-Menschenrechtsrat die Neubesetzung von 14 der 47 Sitze ab 2017. In der Osteuropa-Gruppe werden zwei Sitze neu besetzt, auf die sich neben Russland auch Ungarn und Kroatien bewerben. Dagegen haben zwei andere Staaten, denen öfter Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden, ihren Platz in dem Gremium so gut wie sicher: China und Saudi-Arabien haben keine Konkurrenten in ihrer Regionalgruppe.

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainischen Truppen führen weiterhin ihre verbrecherischen Handlungen gegen die Zivilbevölkerung des Donbass fort.
„So haben am 18. Oktober um 7:20 Uhr an der Übersetzstelle über den Sewerskij Donezk bei Slawjanoserbsk, Lugansker Oblast, Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ohne Vorwarnung und Erklärung der Gründe das Feuer mit Schusswaffen auf friedliche Einwohner eröffnet, die versuchten, auf Booten vom von der Ukraine kontrollierten Territorium auf das Territorium der LVR zu kommen“, sagte Marotschko.
„In Folge des Beschusses wurden zwei zivile Fahrzeuge beschädigt, die am Ufer auf von der LVR kontrolliertem Territorium standen, ein örtlicher Einwohner wurde verletzt“, fügte der Vertreter der Volksmiliz hinzu.
„Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte führt weiter eine Rotation der Abteilungen in der „ATO“-Zone durch. Am letzten Wochenende begann die Rotation der Abteilungen der 59. Brigade gegen die der 24. Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Ich möchte daran erinnern, dass diese Brigade im Sommer 2014 aktiv an der Strafoperation im Donbass teilgenommen hat und sich durch besondere Härte gegen die Zivilbevölkerung ausgezeichnet hat. Die wieder eingetroffenen Abteilungen haben die Aufklärung entlang der Kontaktlinie aktiviert und verwenden aktiv Drohnen im Bereich von Kalinowo“, teilte Marotschko mit.
Er sagte, dass das ukrainische Kommando weiterhin Waffen und Militärtechnik in die Zone der sogenannten „ATO“ bringt und die Abteilungen mit Munition versorgt.
„Nach uns vorliegenden Informationen sind in Staniza Luganskaja auf dem Gebiet einer Sägewerkstatt zwei Lastwagen vom Typ Ural eingetroffen, aus denen in Lagereinrichtungen Munition für Panzertechnik, Schusswaffen und 82mm-Mörser entladen wurde“, erläuterte der Major. Außerdem sind auf dem Flughafen in der Nähe von Starobelsko sieben „Su-25“-Flugzeuge eingetroffen.
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass in der nächsten Zeit in der „ATO“-Zone Trainingsflüge stattfinden, deren mögliches Ziel die Aufklärung entlang der Kontaktlinie ist“, sagte der Vertreter der Volksmiliz.

De.sputniknews.com: Lawrow sieht im Westen „mehr Verbissenheit als im Kalten Krieg“.
Sergej Lawrow sieht aktuell keinen Anlass für einen neuen Kalten Krieg zwischen Russland und dem Westen. Dennoch attestiert der russische Außenminister den westlichen Staaten gar größere Verbissenheit als zu Zeiten der Konfrontation zwischen den USA und der Sowjetunion.
Ungeschriebene Gesetze, die noch im Kalten Krieg Eskalationen zu vermeiden halfen, würden nicht mehr gelten, sagte Lawrow am Dienstag bei einem Treffen mit Vertretern der Association of European Businesses (ABE) in Moskau.
„Wir haben jetzt keine ideologischen Differenzen, die einen Kalten Krieg unvermeidlich machen“, so der russische Chefdiplomat. Dennoch „zeigten unsere Partner heute sogar mehr Verbissenheit als im Kalten Krieg“.
Damals hätten „ungeschriebene Regeln“, an die sich die Seiten strikt hielten, Konfrontation vermieden, sagte Lawrow. Sowohl der West- als auch der Ostblock hätten davon abgesehen, „Situationen herbeizuführen, die von der jeweils anderen Seite als gefährliche Überraschung betrachtet werden könnten.“ Aber: „Jetzt haben wir eine ganz andere Situation: denn die Regeln werden in Zweifel gezogen“, schloss Lawrow.
Als zynisch und nicht anständig hat der russische Außenminister Sergej Lawrow die Gespräche über neue EU-Sanktionen gegen Russland bezeichnet.
Nach der Ukraine werde nun Syrien als ein weiterer Anlass thematisiert, um eine neue Sanktionskampagne vom Zaun zu brechen, sagte Lawrow.
Nach seinen Worten „spekulieren „Russophobe mit den menschlichen Leiden und humanitären Aspekten des Syrien-Krieges“. „Das ist einfach unanständig und zynisch.“
Die USA und deren europäische Verbündete hatten vor mehr als zwei Jahren wirtschaftliche und politische Sanktionen gegen Russland verhängt. Unter anderem, weil Moskau das Krim-Referendum vom März 2014 anerkannt hatte, jedoch nicht den kurz davor geschehenen von den westlichen Staaten begrüßten Umsturz in der Ukraine.
Am Freitag drohte Washington Russland mit neuen Sanktionen, diesmal wegen Syrien, wo Russland die Regierung von Präsident Baschar al-Assad im Kampf gegen den Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere Terrorgruppen militärisch unterstützt. Die USA dagegen streben eine Entmachtung Assads an.

De.sputniknews.com: Europa akzeptiert keine ukrainischen Lebensmittel – Agrarminister.
Für ukrainische Lebensmittel ist es laut dem Minister für Agrarpolitik des Landes, Taras Kutowyj, sehr schwer, auf den EU-Markt zu gelangen. Die Haupthürden seien neben der großen Konkurrenzfähigkeit viele Schwierigkeiten bei der Zertifizierung.
Die ukrainischen Lebensmittel seien quasi eine Gefahr für die auf dem europäischen Markt hergestellten Waren: „Die Herstellungskosten sind niedrig, weswegen Europa maximale Barrieren schafft, um unsere Produkte nicht durchzulassen“, sagte Kutowyj in einem Interview mit dem TV-Sender ICTV. „In einigen Bereichen gelingt es uns, sie beiseite zu schieben, aber es gibt noch großen Widerstand“, so der Minister weiter.
Das Freihandelsabkommen im Rahmen des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Kiew habe der Ukraine zwar geholfen, den Verlust des russischen Marktes teilweise zu kompensieren. Auf dem EU-Markt seien beispielsweise die ukrainischen Milchprodukte bereits vorhanden. „Selbst wenn es sich dabei erstmal nur um Trockenmilch handelt, geht die Sache voran“, so der Minister weiter.
Überhaupt seien, so Kutowyj, die Barrieren auf dem Weg auf den europäischen Markt jedoch generell ziemlich hoch. Dies betrifft nicht nur die Ukraine, sondern auch beispielsweise Kanada. Aber mit diesem Land werde ja nun ein Freihandelsabkommen erörtert.
Die EU und Kanada sollten das Freihandelsabkommen CETA am 27. Oktober in Brüssel unterzeichnen, doch das wird wegen der ablehnenden Haltung der beiden belgischen Regionen – Wallonien und Brüssel-Hauptstadt – wohl nicht geschehen. CETA war 2013 zwischen der EU und Kanada ausgehandelt und beschlossen worden. Dadurch sollten nach Einschätzung Brüssels etwa 99 Prozent aller Zollabgaben abgeschafft werden. Dabei ist eine Quotenerhöhung für Lieferungen von Milchprodukten aus den EU-Ländern nach Kanada und kanadischen Fleisches in die EU vorgesehen. Laut Expertenschätzungen könnte der gegenseitige Handelsumsatz dank des CETA-Abkommens um 25,7 Milliarden Euro ansteigen.

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen(
In den letzten 24 Stunden hat sich die Lage in der DVR nicht verändert.
Die ukrainischen Soldaten haben 252-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Darunter 147-mal unter Verwendung von Artillerie und Mörsern verschiedenen Kalibers.
Die ukrainischen Kriegsverbrecher Schaptala, Wlasenko, Kabizkij und Mazejko haben Befehle zum Beschuss der Ortschaften Sajzewo, Gorlowka, Jasinowataja, Spartak, Alexandrowka, Sosnowskoje, Sachanka und von Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk gegeben.
Während des Beschusses von Trudowskije durch die ukrainischen Soldaten wurde Anatolij Borisowitsch Gaponenko, geb. 1961, verletzt, er hat zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Es wurden fünf Häuser in Sajzewo und Trudowskije beschädigt.
Aufgrund des Mörserbeschusses von Seiten der Ukraine starb ein Soldat der Armee der DVR und einer wurde verletzt.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle der Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone entlang der Kontaktlinie fest, so im Gebiet der Ortschaften:
– Krasnogorowka, 3 km von der Kontaktlinie, es wurde am „Borisowskij“-Gewässer eine Konzentration von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte, darunter vier 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ festgestellt;
– Nowoselowka, 10 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft eines Mehrfachraketenwerfers „Grad“, von zwei 152mm-Artileriegeschützen „Akazija“ und fünf Lastwagen mit Munition beobachtet;
– Nowselowka Wtoraja, 6 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von drei Lastwagen mit 30 ausländischen Söldnern festgestellt.
Die Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierungsorte verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE übergeben. Wir hoffen sehr, dass die Beobachter die zuverlässige Information unserer Aufklärung nicht wie immer ignorieren und Maßnahmen zur Kontrolle der genannten Orte durchführen.
Von unserer Aufklärung wurden Fakten ermittelt, die die großflächige Korruption im Verteidigungsministerium der Ukraine bestätigen, woran die oberste militärische Führung des Landes unter Leitung des Ministers Stepan Poltorak beteiligt ist.
Unter anderem findet im Verantwortungsbereich der westlichen Marinebasis von Odessa derzeit eine weitere Etappe der Tests (vom 10. Oktober bis 5. November) des militärischen Schnellboots „Projekt 58155“ , das vom Werk „Leninsche Schmiede“ (ich bitte die Aufmerksamkeit auf die Bezeichnung des Werks zu richten) entworfen wurde, unter Leitung des leitenden Konstrukteurs des Komplexes für militärische Module L. I. Jesaulow und des leitenden Konstrukteurs für optisch-elektronische Aufklärung S. W.  Slabanjuk, statt. Im Ergebnis der Tests wurde der Schluss gezogen, dass die Charakteristik des militärischen Moduls „Schifr BM“ nicht den gestellten Anforderungen entspricht. Von den Vertretern der Kommission der ukrainischen Streitkräfte wurden die folgenden Unzulänglichkeiten entdeckt:
– das System der Scharfschaltung entspricht nicht in allen Kennziffern den Erfordernissen der taktisch-technischen Aufgaben;
– zur Verbilligung der Produktion ist die gesamte Metallkonstruktion aus nicht rostfreien Materialien;
– es fehlt die Möglichkeit zur Reparatur einzelner Teile, im Zusammenhang damit muss bei einem Defekt einer Mikroschaltung der gesamte Block ausgeschaltet werden, damit sind Wartungs- und Reparaturaufwand um Größenordnungen erhöht.
Nach unseren Informationen ist es dem Verantwortlichen für die Abnahme der militärischem Module A. I. Barantschuk gelungen, durch Bestechung der Abnahmekommission, die im folgenden die Aufgabe hat, die Zuteilung von Haushaltsmittel für den Kauf der qualitativ minderwertigen „Militärschnellboote“ zu begründen, von der „Vollkommenheit“ ihres Entwurfs zu überzeugen, unter der Bedingung, dass 40% der Finanzierung in den Taschen der Beamten des Verteidigungsministeriums und der ukrainischen Streitkräfte bleiben.
Unsere Aufklärung hat weitere Informationen über nicht kampfbedingte Verluste der terroristischen Organisationen der Ukraine erhalten.
Unter anderem geriet nach vorliegenden Informationen vom 22. auf den 23. Oktober ein Kämpfer von „Asow“, M. L. Netschega, auf eine Mine, die Soldaten des 46. Bataillons „Donbass-Ukraina“ im Gebiet von Marjinka installiert haben. Die Leiche wurde in die Leichenhalle von Kurachowo gebracht. Im Ergebnis interner Ermittlungen wurde bekannt, dass der Soldat zielgerichtet getötet wurde, indem er auf den verminten Weg geschickt wurde.
Am 23. Oktober lösten noch zwei Kämpfer von „Ajdar“ I. Chruptschik und S. Pustowoj eine eigene Sprengvorrichtung aus, als sie sie im Gebiet von Wodjanoje installierten.
Zu selben Zeit geriet während der Plünderung eines Wohnhauses in Schirokino der Kämpfer der terroristischen Organisation „Donbass“ W. Rjaboj auf eine Mine, die von Soldaten der 36. Marineinfanteriebrigade installiert worden war.
Diese Fakten bestätigen die Konzentration von Terroristen nationalistischer Bataillone an der Kontaktlinie und ebenfalls deren nicht mit anderen Abteilungen, zu deren Verstärkung sie gekommen sind, abgestimmten Handlungen. Die Hauptsache ist, dass die Zunahme solcher Vorfälle die Mythen über ihre Professionalität und die hohe militärische Ausbildung der Strafbataillone, die ihre militärische Ausbildung unter Anleitung von Instrukteuren aus den USA durchlaufen haben, zerstört.

Ukrinform: Die Situation im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) habe sich in Richtung Donezk zugespitzt, hier seien drei Brennpunkte  – in Luhanske, Sajzewe und Awdijiwka – entstanden, erklärte auf dem Briefing der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Oberst Andrij Lysenko.
„Die Eindringlinge haben die Waffenruhe in drei Brennpunkten Luhanske, Sajzewe und Awdijiwka verletzt. Tag und Nacht beschossen die Rebellen unsere Positionen mit schweren Waffen – Mörsern und Kanonen. Mehr als 230 Geschosse haben sie abgefeuert. An anderen Frontlinien war es gestern ruhig“, sagte er.
Lysenko zufolge beobachtet man in Richtung Luhansk die Verringerung der feindlichen Aktivität.

De.sputniknews.com: Russischer General: Über 60 Zivilisten durch US-Bomben in Mossul getötet.
Die Bombenangriffe der US-geführten Koalition auf Iraks zweitgrößte Stadt Mossul haben allein in den drei vergangenen Tagen nach russischen Angaben mehr als 60 Zivilisten das Leben gekostet, mindestens 200 weitere haben Verletzungen erlitten. Der russische Generalstab wirft der Koalition vor, auch Wohnviertel zu bombardieren.
Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives des russischen Generalstabs, sprach am Dienstag von „zahlreichen Fällen, wo die US-Koalition Wohnviertel, Schulen und andere zivile Infrastrukturen sowohl in Mossul als auch in anderen Orten der irakischen Provinz Ninawa bombardiert hat.“
„Allein in den vergangenen drei Tagen sind durch diese Angriffe mehr als 60 Zivilisten, darunter auch Kinder, getötet worden. Mehr als 200 Menschen wurden verletzt“, so der General.

De.sputniknews.com: Moskau will Moratorium für Lufteinsätze Russlands und Syriens in Aleppo verlängern.
Das Moratorium für Einsätze der russischen und syrischen Luftwaffe in der 10-Kilometer-Zone rund um Aleppo, das am 18. Oktober in Kraft trat, wird verlängert, wie Sergej Rudskoj, Chef der Hauptverwaltung Operatives des russischen Generalstabs, am Dienstag mitteilte.
„Ich richte nochmals Ihre Aufmerksamkeit darauf, dass ab dem 18. Oktober in der zehn Kilometer großen Zone rund um Aleppo jegliche Lufteinsätze der russischen und syrischen Streitkräfte eingestellt wurden. Das Moratorium für die Luftangriffe der russischen und syrischen Luftstreitkräfte wird verlängert“, sagte Rudskoj.
Verschiedenen Angaben zufolge befinden sich rund 7.000 Terroristen aus diversen Gruppierungen in den östlichen Vierteln Aleppos.

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Spezialdienste der Ukraine verwenden weiterhin bei ihrer Arbeit zynische, harte, unmenschliche Methoden in Bezug auf die friedliche Bevölkerung des Donbass“, stellte Anaschtschenko fest. „Ein weiteres Zeugnis dafür sind die Ereignisse, die sich mit dem Kommandeur einer Einheit der Volksmiliz Oberstleutnant Igor Wladimirowitsch Sidorenko abgespielt haben, gegen dessen nahe Verwandte von Mitarbeitern von Spezialdiensten der Ukraine rechtswidrige Maßnahmen erfolgt sind, die ihr Leben und ihre Gesundheit bedroht haben“.
„Am 23. Oktober 2016 sind die Mutter des Oberstleutnants Sidorenko Walentina Michajlowna Beskorowajnaja und ihr Mann Alexej Anatoljewitsch Beskorowajnyj auf das Territorium der Ukraine gefahren, um ihre Rente abzuholen“, teilte der Oberst mit.
„Am 24. Oktober 2016 gegen 15 Uhr wurde der Kommandeur der Einheit vom Telefon der Mutter angerufen und sie teilte ihm mit, dass sie sich in Melowoje im „Lugansker Oblast“ befindet und dass mit ihm gesprochen werden soll, danach übergab sie das Telefon einer unbekannten Person“, berichtete Anaschtschenko.
„Eine Männerstimme teilte dem Kommandeur der Einheit mit, dass seine Mutter und sein Stiefvater sich bei ihnen befinden und er kann sie lebend wiedersehen, wenn er einer Zusammenarbeit zustimmt und der ukrainischen Seite notwendige Informationen übergibt, namentlich Informationen über die Struktur der Abteilungen und persönliche Daten von Soldaten der Volksmiliz der LVR und anderes“, erläuterte er.
„Außerdem wurde ihm für Informationen und Hilfe für ukrainische Spezialdienste eine Entlohnung versprochen. Um die Informationen zu übermitteln, gaben die Vertreter der ukrainischen Spezialdienste dem Oberstleutnant eine E-Mail-Adresse“, fügte Anaschtschenko hinzu.
„Indem sie psychischen Druck auf einen Soldaten der Volksmiliz der LVR ausübten, versuchen die ukrainischen Spezialdienste ihn zu zwingen, ihnen Staatsgeheimnisse zu übermitteln“, teilte er mit.
„Aber Oberstleutnant Sidorenko weigerte sich, dieses Vergehen nach § 335 Strafrechtsbuch der LVR „Staatsverrat“ zu begehen und seine Verwandten sind immer noch Geiseln der ukrainischen Truppen“, stellte Anaschtschenko fest.
Er rief „die Weltöffentlichkeit, die internationalen Menschenrechtsorganisationen sowie die OSZE und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz auf, Einfluss auf die Kiewer Regierung zur Lösung der Frage der Befreiung ungesetzlich festgehaltener friedlicher Einwohner der LVR auszuüben“.
Zuvor hatte bereits der Soldat der Volksmiliz der LVR Sergej Tschimbur den Vertretern der OSZE-Mission einen offiziellen Antrag mit der Bitte übergeben, seine Frau und Kinder, die Spezialdienste der Ukraine gewaltsam festhalten, zurückzubringen.
„Von uns wurde bereits eine Reihe von Aktivitäten unternommen, um den Aufenthaltsort von Gefangenen zu ermitteln und auch Schritte zu ihrer Befreiung unternommen. Bisher sind die genannten Personen nicht in die offiziellen Listen der Kriegsgefangenen aufgenommen, aber wenn sie nicht in der nächsten Zeit frei kommen, werden wir dies tun“, sagte Anaschtschenko.
„Die ukrainische Seite hat nicht das erste Mal Einwohner der LVR festgenommen, die nicht an den militärischen Strukturen der Republik beteiligt sind, und sie im Folgenden als gefährliche Terroristen ausgegeben und uns diese Menschen in einem Austausch angeboten. Wir tun auch alles uns Möglich, um diese Personen auf das Gebiet der LVR zurückzubekommen“, unterstrich Anaschtschenko.

De.sputniknews.com: Lebensgefährliche EU-Sanktionen: Krebskranke Kinder in Aleppo haben keine Medikamente.
Wegen der EU- und US-Sanktionen gilt der Export von Anti-Krebs-Medikamenten sowie anderer notwendiger Arzneimittel und medizinischer Geräte nach Syrien als eine Straftat. Deswegen sind 30 von 200 krebskranken Kindern in Aleppo bereits verstorben, wie die Chefin von Cancer Care Syria, Muzna al-Ulabi, dem RT-Korrespondenten Murad Gadsijew mitteilte.
Nur neun krebskranke Kinder sollen in Aleppo ihre Krankheit besiegt haben, während die anderen weiterhin in Lebensgefahr schweben.
„Fast an allen Todesfällen sind die europäischen Sanktionen Schuld. Wir wenden uns an die Europäische Union und humanitäre Organisationen mit der Bitte, diese Sanktionen abzuschaffen und es zu erlauben, Anti-Krebs-Medikamente nach Syrien zu liefern. Hier leiden Kinder“, sagte Muzna al-Ulabi.
Doch ignoriere Europa bereits seit über vier Jahren all diese Bitten, infolgedessen die Opferzahl unter den unschuldigen Kindern steige. Der Korrespondent des Fernsehsenders „Russia Today“ konnte sich kurz mit der dreijährigen krebskranken Patientin Waffa unterhalten. Sie litt an heilbarem Augenkrebs. Doch konnte sie die für sie notwendigen Medikamente wegen der EU-Sanktionen nicht bekommen. Die einzige Klinik für Onkologie in Aleppo „Al-Kindi“ sei von den Oppositionskämpfern ergriffen und später während der Kampfhandlungen zerstört worden.
Dem Mädchen wurde das Auge herausoperiert. Sie ist inzwischen gesund, während andere Kinder noch immer auf eine medizinische Behandlung warten müssen, so der RT-Korrespondent. Etwa ein Jahr lang musste Waffa jedoch mit einer leeren Augenhöhle leben, bis die Organisation „Cancer Care Syria“ die notwendigen Finanzmittel sammelte, um ihr eine Augenprothese  zu verschaffen.
„Als der Krieg ausbrach, träumten wir davon, eine spezialisierte Klinik für krebskranke Kinder zu eröffnen. Doch jetzt haben wir kein Geld dafür. Wir können selbst nicht mal 6.000 Dollar im Monat für Medikamente sammeln“, so die Leiterin der Organisation.
Diese bescheidene Summe sei für „Cancer Care Syria“ notwendig, um Hunderte kranke Kinder in Aleppo medizinisch zu behandeln. Doch jeden Monat würden die Vertreter der Organisation bei der Geldsuche auf zahlreiche Schwierigkeiten stoßen. Außerdem seien sie gezwungen, die lebensnotwendigen Anti-Krebs-Medikamente im Libanon zu kaufen und diese illegal nach Syrien zu bringen.

Dnr-online.ru: Am 25. Oktober feierten die Bürger auf dem Leninplatz in Donezk den Tag der Flagge der DVR, indem feierlich die größte Flagge der Republik gehisst wurde. An der Fassade des höchsten Gebäude am zentralen Platz der Stadt wurde ein Banner hochgezogen, das im Herbst 2014 alle Städte der Republik genäht haben, darunter auch Slawjansk, Mariupol und andere.
„Heute feiern wir ein großes Fest – den Tag der Staatsflagge der DVR. Die Gründung unseres Staates ist unzertrennbar mit der Bestätigung unserer „Trikolore“ verbunden. Wir alle erinnern uns, wie im Jahr 2014 wir uns alle unter dieser Flagge vereinigt haben, unser Recht auf Leben und Freiheit, das Recht auf unserem Land zu leben, in unserer Muttersprache zu sprechen und unsere Helden zu ehren verteidigt haben. Unter dieser Flagge haben wir unsere Unabhängigkeit ausgerufen und nun ziehen wir schon 2,5 Jahre lang unter dieser Flagge in den Kampf“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Volkssowjets der DVR Olga Makejewka.
„Von ganzem Herzen gratuliere ich den Bürgern der DVR zu diesem großen Feiertag! Mit dieser Flagge gehen wir in militärische Heldentaten und Heldentaten der Arbeit. Unsere Flagge ist ein Symbol unserer Freiheitsliebe und unserer Einheit, die wir über die Jahre hinweg gezeigt haben. Ich will unseren Landsleute wünschen, mit möglichst geringen Verlusten die Prüfungen zu durchleben, die auf uns gefallen sind. Ich bin überzeugt, dass dieser blutige Krieg bald durch unseren Sieg beendet wird“, erklärte der Bürgermeister von Donezk Alexej Kulemsin.
Im Verlauf der Feiern des Tags der Flagge der DVR bauten Aktivisten der gesellschaftlichen Organisation „Molodaja Respublika“ ein sechs Meter hohes Kunst-Objekt auf. Wie der Vorsitzende der Jugendorganisation Nikita Kiosew erzählte, wurde auf diese kreative Weise allen Bürgern der Republik davon erzählt, was die Farben der Staatsflagge der Republik bedeuten. „Die schwarze Farbe der Flagge bezeichnet das arbeitsliebende Volks und den Reichtum der Donezker Erde. Die blaue Farbe – die Freiheit unseres Volks und das Asowsche Meer. Die rote Farbe bezeichnet das Blut, das für die Freiheit unseres Volks und für das Recht eines jeden Bürgers, würdig zu leben, vergossen wurde. Wir haben die rote Farbe der Flagge in Form einer Rose als Symbol von Donezk dargestellt“, sagte er.
Tausende, die das wollten, konnten sich neben dem Symbol der Republik fotografieren lassen und ihr Foto an dem Kunstobjekt befestigen. „Auf diese Weise zeigen die Bürger ihre Unterstützung für die Werte, die unsere Flagge bezeichnet und damit für die Donezker Volksrepublik“, sagte Nikita Kiosew.
Insgesamt nahmen an den Feiern auf dem zentralen Plätzen von Donezk und Gorlowka mehr als 11.000 Bürger teil.

Abends:

De.sputniknews.com: Moskau weist Vorwürfe wahlloser Angriffe in Syrien als Fälschung zurück
Vorwürfe, wonach die russische Luftwaffe ihre Angriffe in Syrien wahllos fliegt, erweisen sich nach erster Überprüfung als eine Fälschung. Das erklärte der Chef der Operativen Hauptabteilung des russischen Generalstabes, Sergej Rudskoi, am Dienstag in Moskau.
Als Beispiel führte der General eine am 2. Oktober von Euronews ausgestrahlte Sendung an, wonach russische Flugzeuge das Sahur-Spital im östlichen Teil von Aleppo zerbombt haben sollen.
Rudskoi zeigte zwei Bilder des Spitals – vom 24. September – noch vor dem Datum des vermeintlichen Angriffs — und vom 22. Oktober.

„Auf beiden Bildern sind keine Unterschiede zu sehen. Das zeugt davon, dass Berichte irgendwelcher Augenzeugen, wonach Russland seine Angriffe wahllos fliegt, gewöhnliche Fälschungen sind“, sagte Rudskoi.

Dan-news.info: Glückwünsche des Oberhaupts der DVR Alexandr Sachartschenko aus Anlass des Tags der Staatsflagge der Republik.
Für jedes Land ist der Tag der Staatsflagge ein besonderer Feiertag.
Die Staatsflagge ist eines der wichtigsten Staatssymbole unserer jungen Republik.
Die schwarze Farbe unserer Flagge symbolisiert die Donezker Erde und ihre Bodenschätze. Blau ist die geistige Einheit unserer Volks. Rot ist die Farbe des vergossenen Bluts der Helden des Donbass.
Diese Flagge ist mit uns durch alle Prüfungen gegangen. Sie ist mit dem Blut unserer Kampfgenossen getränkt, die ihr Leben für eine helle Zukunft der Republik gegeben haben. Heute weht sie stolz über den freien Städten und Dörfern des Donbass.
Ich glaube daran, dass wir diese heilige Flagge niemals Schande machen werden.
Mit jedem neuen Tag wird unsere Republik immer stärker. Unsere Flagge ruft Zittern in den Herzen der Feinde und Achtung in den Augen der Freunde hervor.
Ich glaube daran, dass vor unserem Land viele Siege liegen und über allen wird stolz die Flagge der DVR wehen!
Herzlichen Glückwunsch zum Feiertag verehrte Mitbürger – zum Tag der Flagge der Donezker Volksrepublik!
Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Alexandr Sachartschenko

Ukrinform: Der Leiter der Abteilung für spezielle Untersuchungen, Serhij Horbatjuk, werde 2 bis 3 Jahre für die Ermittlung der Majdan-Fälle (Majdan – Unabhängigkeitsplatz im Zentrum von Kiew, wo die Revolution der Würde stattgefunden hat – Red.) brauchen, erklärte heute auf einem Briefing der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Jurij Luzenko, unter Berufung auf die Worte von Horbatjuk, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Horbatjuk hat sich an die Fälle vom Majdan gemacht und er muss sie vor Gericht bringen. Auf eine direkte Frage, wann das passiert, sagte er in der letzten Beratung, dass er noch 2 bis 3 Jahre braucht. Die Anwälte der Himmlischen Hundertschaft unterstützen ihn“, sagte der Generalstaatsanwalt.

De.sputniknews.com: Die Außenminister Russlands und Deutschlands, Sergej Lawrow und Frank-Walter Steinmeier, haben am Dienstag die Situation im syrischen Aleppo erörtert. Zentrales Thema des Telefongesprächs, das auf Initiative Berlins stattfand, war die schwere humanitäre Lage in der Stadt, teilte das russische Außenamt nach dem Telefonat mit.
Lawrow machte Steinmeier darauf aufmerksam, dass Handlungen der Terroristen der Fatah al-Scham-Front (einst Dschebhat an-Nusra), die humanitäre Lieferungen nach Ost-Aleppo blockieren und die Evakuierung von Kranken und Verletzten aus der Stadt verhindern, unannehmbar sind.
Der russische Minister wies ferner auf die Notwendigkeit hin, dass die USA ihre Verpflichtung zur Abgrenzung der sogenannten moderaten Opposition und der Terroristen endlich erfüllen.
„Das ist die Hauptbedingung für die Realisierung der entsprechenden Beschlüsse des Weltsicherheitsrates und der internationalen Syrien-Gruppe sowie für die Beilegung der Syrien-Krise“, hieß es in der Mitteilung.
Lawrow und Steinmeier kamen darin überein, den Expertendialog zwischen ihren Ministerien zu allen Aspekten der Syrien-Regelung fortzusetzen.

Dnr-news.com: Ukrainischen Medien wurde es verboten, über den Mord an Motorola zu schreiben
Das Ministerium für Informationspolitik der Ukraine verschickte an die Redaktionen von elektronischen und Printmedien eine Anweisung darüber, was man zum Tod von Arsenij Pawlow melden sollte. Ein Foto des Briefes hat der ukrainische Journalist Denis Gorowsky auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht.
In der Anordnung wird betont, dass die Regierung der Ukraine besorgt ist über Veröffentlichungen, in denen von der Beteiligung des Sicherheitsdienstes der Ukraine und des Präsidenten  des Landes, Petrp Poroschenko persönlich am Tode Motorolas gesprochen wird. Nach Meinung der ukrainischen Beamten nutzen solche Publikationen dem “Aggressor-Staat“.
„Das Wichtigste ist, auf jegliche Erwähnung des Faktes der Liquidierung des Volksmilizionärs deshalb zu verzichten, damit dieses Thema möglichst schnell aus der medialen Öffentlichkeit verschwindet“, heißt es in dem Brief.
In der Behörde empfiehlt man, das Nachrichtenvakuum mit nebensächlichen Informationen zu füllen, z.B. mit Veröffentlichungen über die Verwandten und Mitarbeiter Motorolas, über Streit in der Führung der Donezker Volksrepublik sowie über die Reaktionen Russlands und der Ukraine auf diese Konflikte.

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