Presseschau vom 22./23.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

21./22.10. 2016 Abends / nachts:

 

Dan-news.info: „Im Zeitraum vom 14. bis 20. Oktober wurden in der Folge der bewaffneten Aggression von Seiten der Kiewer Truppen 14 Menschen verletzt, darunter fünf Zivilisten und neun Soldaten der Republik“, teilte der Apparat der Bevollmächtigten der DVR für Menschenrechte mit. „Vom 15. bis zum 21. Oktober wurden in Folge der Aggression von Seiten der Ukraine auf dem Territorium der DVR 12 Soldaten der Republik getötet.

 

De.sputniknews.com: Kreml zu Mistral-Erklärung von Polens Verteidigungsminister: „Völliger Quatsch“
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die jüngste Erklärung von Polens Verteidigungsminister Antoni Macierewicz zurückgewiesen, wonach Ägypten zwei in Frankreich gebaute Mistral-Hubschrauberträger für einen symbolischen Preis von 1 US-Dollar an Russland weiter verkauft habe.
„Das ist völliger Quatsch“, sagte Peskow in einem Interview des TV-Senders Rossija-1, das am Samstag in voller Länge ausgestrahlt wird.
Generalmajor Igor Konaschenkow vom russischen Verteidigungsministerium bezeichnete Macierewiczs Erklärung als „Dummheit“. „Die Exaltiertheit des polnischen Verteidigungsministers ist auch in Polen selbst ein offenes Geheimnis“, sagte der Militär in Moskau. Macierewicz sei ausschließlich um die Selbstreklame besorgt.
Bei einer Debatte im Parlament erklärte Macierewicz am Freitag in Warschau, dass Ägypten die beiden früher für Russland gebauten, aber infolge der Ukraine-Krise an Kairo verkaufen französischen Mistral-Schiffe für 1 Dollar an Moskau weiter verkauft hatte. Auf die Frage, auf welche Quelle er sich dabei beruft, sagte der Minister: „Das ist eine sehr gute Quelle. Die Angaben sind zuverlässig.“

 

Dan-news.info: „Gegen 21:15 Uhr hat die ukrainische Seite einen Beschuss von Alexandrowka begonnen. In der Folge eines direkten Treffers in ein privates Haus erfolgte ein Brand“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Nach vorläufigen Informationen wird mit Mörsern des Kalibers 120mm geschossen. Informationen über Verletzte werden noch geprüft.

 

22.10.2016 vormittags:

 

Gefunden auf der Facebook-Seite von Antimaidan deutsch 2:
Die Bewohner des ukrainischen Dnepropetrowsk (umbenannt in „Dnepr“) werden den kommenden Winter ohne warmes Wasser verbringen müssen: Die Stadtverwaltung hat berechnet, dass lediglich etwa 10% der Stadtbewohner in der Lage sein werden, für Warmwasser zu zahlen, und die Abstellung des warmen Wassers im Winter beschlossen, weil es wirtschaftlich ergiebig ist.
Ein Kubikmeter ist teuer und kostet 70 UAH oder fast 2,5 Euro, der durchschnittliche Lohn beträgt laut der Statistik 152 Euro, die Durchschnittsrente – 63 Euro. Die Realität ist noch trauriger: Laut der UNO leben 80% der Ukrainer unter Armutsgrenze.
http://www.radiosvoboda.org/a/news/28067105.html
http://ru.tsn.ua/…/v-oon-skazali-skolko-ukraincev-zhivut-za…

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden dreimal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Das Gebiet von Kalinowo wurde mit Mörsern und Granatwerfern aus Richtung Troizkoje und Nowoswanowka beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht Trudowkije im Petrowskij-Bezirk von Donezk beschossen, durch einen direkten Treffer wurde dort ein private Haus auf der Karnawalnaja-Straße 47 beschädigt. Derzeit wird der Grad der Zerstörung untersucht. Nach vorläufigen Informationen wurde niemand verletzt“, sagte der Leiter des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij.
Die Stadtverwaltung von Gorlowka teilte mit, dass die ukrainischen Truppen in der Nacht auf Sajzewo (am nördlichen Rand der Stadt) vier Mörsergeschosse des Kalibers 82mm abgeschossen haben.
„In der Nacht wurden Außenbezirke von Jasinowataja beschossen. Genauere Informationen gibt es im Moment nicht“, sagte der Bürgermeister von Jasinowataja Oleg Morgun.

 

De.sputniknews.com: Kiew zwingt weißrussischen Passagierjet unter Androhung von Jäger-Einsatz zu Umkehr
Die ukrainischen Behörden haben einen in Kiew Richtung Minsk gestarteten weißrussischen Passagierjet zur Umkehr gezwungen. Wie das weißrussische Flugunternehmen Belavia am Freitagabend mitteilte, verschärften die ukrainischen Fluglotsen ihren Befehl mit der Drohung, Kampfjets zum Abfangen der Boeing einzusetzen. Belavia zufolge wurde keine Ursache genannt.
Die Maschine mit 136 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern an Bord kehrte um und landete wieder in Kiew. Die Fluglotsen erklärten ihre Handlungen mit Forderungen des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU).
Nach der Landung nahmen die ukrainischen Behörden einen Bürger Armeniens fest, der nach Minsk fliegen wollte. Nach dem Nachtanken startete die Boeing wieder. Der Armenier wurde wenige Stunden später freigelassen und flog mit einer anderen Maschine in die weißrussische Hauptstadt.
Belavia will den ukrainischen Fluglotsendienst Ukraeroruch auf Schadenersatz verklagen.

 

Dan-news.info: „Mehr als 10.000 Makejewker haben heute an einem gesamtstädtischen Subbotnik teilgenommen“, teilte die Stadtverwaltung von Makejewka mit und fügte hinzu, dass unter ihnen der Bürgermeister der Stadt Walerij Ljachowez war. Ebenfalls nahmen Vertreter der Bezirksverwaltungen von Makejewka, Arbeiter von mehr als 600 Unternehmen, Aktivisten gesellschaftlicher Organisationen an den Aufräumarbeiten teil. Sie brachten Parks und Plätze in Ordnung, reinigten Wege, brachten Müll weg, reinigten die an die Häuser angrenzen Gebiete.
„Im Ergebnis ist es gelungen, in allen Bezirken 360.000 Quadratmeter Straßen und Wege zu reinigen, fünf unerlaubte Müllhalden mit insgesamt 140 Kubikmetern Müll zu beseitigen, 19 Parks und Plätze in einen ordentlichen Zustand zu bringen, 550.000 Quadratmeter an Häuser angrenzende Flächen“, fügte der Pressedienst hinzu. „Es wurden 358 Bäume, 235 Büsche und 356 Blumen gepflanzt“.
Der nächste gesamtstädtische Herbstsubbotnik ist für den 5. November geplant.

 

Ria.ru: Nach Auffassung des Oberhaupts des DVR Alexandr Sachartschenko muss in das „Normannische Format“ der Donbass eingeschlossen oder die Ukraine ausgeschlossen werden, andernfalls hat Kiew immer die Möglichkeit „die Situation zu manipulieren“.
„Effektiver wäre eine Formel „2 plus 3“, entsprechend der es zwei Konfliktseiten gibt – die Ukraine und den Donbass – die untereinander direkte Verhandlungen führen müssen, und es gibt drei internationale Vermittler, das heißt Russland, Deutschland und Frankreich, die als Garanten dieser Verhandlungen auftreten. Das ist logisch. Also muss entweder der Donbass in das „Normannische Format“ aufgenommen werden oder die Ukraine muss ausgeschlossen werden“, sagte Sachartschenko gegenüber Ria Nowosti.
Er fügte hinzu, dass andernfalls Kiew weiterhin im Verlauf des Verhandlungsprozesses im „Normannischen“ Format „die Situation manipulieren wird“.
„Poroschenko stimmt im Rahmen des „Normannischen Formats“ allem zu  und dann treten seine Vertreter in Minsk auf dem Treffen mit uns von allem zurück. So befinden wir uns die ganze Zeit in einer Sackgasse. Genauer gesagt führt Kiew ständig den Minsker Prozess in eine Sackgasse“, unterstrich das Oberhaupt der DVR.
Aber die DVR ist der Auffassung, dass man sich nicht ganz vom „Normannischen Format“ verabschieden darf.

 

22.10.2016 nachmittags:

 

Ukrinform: Russland hat das ukrainische Auslieferungsgesuch für Olexandr Koltschenko abgelehnt. Das teilte der stellvertretende Justizminister der Ukraine, Serhiy Petuchow, mit.
Koltschenko sei Staatsbürger Russlands und könne nicht ausgeliefert werden, so begründete nach Angaben von Petuchow das russische Justizministerium die Entscheidung. Zuvor verweigerte Moskau aus diesem Grund auch die Auslieferung von Oleh Senzow in die Ukraine.
Olexandr Koltschenko und Oleh Senzow wurden 2015 in Russland im international kritisierten Prozess zu 10 und 20 Jahren Straflager verurteilt. Ihnen wurde vorgeworfen, Terroranschläge auf der Krim im Frühling 2014 geplant zu haben.

 

De.sputniknews.com: Washington zielt mit seinen Gesprächen über mögliche neue Sanktionen gegen Russland wohl auf einen endgültigen Bruch in den Beziehungen zu Moskau ab, wie der russische Vizeaußenminister Sergej Rjabkow mitteilte.
„Es macht den Eindruck, dass die US-Administration nichts anderes mehr zu tun hat, als die Beziehungen zu Russland allem Anschein nach endgültig zu zerstören, damit danach mehrere Jahre für deren Wiederaufbau erforderlich werden“, so Rjabkow.
All die Erklärungen über neue Sanktionen gegen Russland wegen der Lage in Aleppo seien für Moskau derweil nicht neu. Aber: „Neu ist die Intensivität, mit der diese Sanktionsbeschwörungen wiederholt werden“. Das sei zum „Bestandteil eines Pflichtprogramms“ geworden, ohne welches einige „Aktivisten“ in der US-Administration offenbar keinen „Pluspunkt für den verbrachten Tag bekommen“ würden.
Westliche Länder werfen Russland und der Regierung in Damaskus Bombardements auf Zivilisten und Vertreter der sogenannten gemäßigten Opposition in Syrien vor. Moskau und Damaskus beteuern, ihre Angriffe seien ausschließlich gegen Terroristen gerichtet und werfen den USA die Unfähigkeit vor, die gemäßigte Opposition von der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) zu unterscheiden, was Washington früher versprochen hatte.

 

Lug-info.com: Erklärung der Jugendassoziation des Lugansker Landes
In einer Zeit, in der einige Kräfte, unter anderem ukrainische Massenmedien, versuchen Zwietracht zu säen und die Situation in der LVR zu destabilisieren, können wir nicht an der Seite stehen und müssen unsere Pflicht als Bürger erfüllen. Gerade deswegen unterstützen wir, Aktivisten der Jugendassoziation des Lugansker Landes, den gewählten politischen Kurs der LVR. Im Zusammenhang damit erklären wir das Folgende!
Trotz der Ereignisse auf dem Territorium unserer Republik verrät die Jugend nicht ihre grundsätzlichen Überzeugungen. Wir lieben unsere Heimat und ehren die Traditionen unseres Landes, wir ändern nicht unsere Prinzipien, die tiefe historische Wurzeln unserer Großmütter und Großväter haben, die den Faschismus und Nazismus im Großen Vaterländischen Krieg besiegt haben, wir bemühen uns, der Generation unsrer Vorfahren würdig zu sein.
Die Jugend des Lugansker Landes wird niemals ihrem Land schaden und unter keinen Bedingungen die Einwohner der LVR verraten. Wir haben unseren Weg gewählt und sind entschlossen, die Interessen unseres Staates mit friedlichen und gesetzlichen Methoden gegen die ungesetzlichen Handlungen der Feinde und Widersacher der LVR zu verteidigen. Auch wollen wir anmerken, dass die Jugend immer den Kurs des Oberhaupts der LVR Igor Wenediktowitsch Plotnizkij unterstützt hat und unterstützen wird, vor allem in einer für den Staat so schwierigen Zeit.
Die Jugendassoziation des Lugansker Landes wird immer zum Wohl der jungen Republik arbeiten und deshalb wird der Sieg unser sein.

 

Ukrinform: Das Justizministerium der Ukraine wird eine Erweiterung der personellen Sanktionen gegen russische Beamte initiieren, wenn Oleh Senzow und Olexandr Koltschenko in die Ukraine nicht ausgeliefert werden.
Die Rückkehr der beiden Männer in die Ukraine ist die obligatorische Voraussetzung für einen weiteren Dialog, schrieb der Justizminister Pawlo Petrenko auf Facebook. Er wolle die personellen Sanktionen gegen russische Beamte, die für Gewalt gegen politische Häftlinge verantwortlich sind, erweiterten.
Petrenko erklärte, die Ukraine werde für Senzow und Koltschenko weiter kämpfen. Später werde er einen Aktionsplan für ihre Freilassung vorstellen.
Russland hatte zuvor ukrainische Auslieferungsgesuche für Senzow und Koltschenko abgelehnt. Beide sind Staatsbürger Russlands, gab das russische Justizministerium zur Begründung an.
Die Ukrainer Olexandr Koltschenko und Oleh Senzow wurden 2015 in Russland im international kritisierten Prozess zu 10 und 20 Jahren Straflager verurteilt. Ihnen wurde vorgeworfen, Terroranschläge auf der Krim im Frühling 2014 geplant zu haben.

 

Ria.ru: Eine bewaffnete OSZE-Mission auf dem Territorium der selbst ausgerufenen DVR kann ein Instrument für Provokationen von Seiten Kiews werden, sagte gegenüber RIA Nowosti das Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko…..
„Ich verstehe, dass ich jedem bewaffneten OSZE-Vertreter drei bewaffnete Vertreter der Rechtsschutzorgane zuteilen muss, um sie zu schützen. Die OSZE-Vertreter werden die Gäste und Beobachter schützen und wir werden die OSZE-Vertreter schützen“, sagte er.
Sachartschenko erklärte, dass bewaffnete Mitglieder der OSZE ein Instrument zur Durchführung von Provokationen von Seiten der ukrainischen Truppen sein können.
„Ukrainische Diversanten können auf unserem Territorium OSZE-Vertreter töten und dann uns dessen beschuldigen. Und wenn man berücksichtigt, dass die westlichen Beobachter uns aller Übel beschuldigen und Kiew reinwaschen, wollen wir ihnen nicht in die Hände spielen. Je weniger Möglichkeiten Kiew hat, Provokationen durchzuführen, desto ruhiger ist es“, sagte das Oberhaupt der DVR.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des Leiters der Koordination der Volksmiliz der LVR Oberst Oleg Anaschtschenko (Wochenrückblick, Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die Situation an der Kontaktlinie bleibt angespannt. Im Zeitraum vom 16. bis 22. Oktober haben die ukrainischen Truppen 32 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt“, teilte Anaschtschenko mit.
„Es wurde auch mit von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen geschossen, 152mm-Artilleriegeschützen 2S-3, Panzertechnik,120mm- und 82mm-Mörsern sowie mit Granatwerfern und Schusswaffen“, sagte der Oberst. „Auf das Territorium der Republik wurden 239 Geschosse abgefeuert“.
Am häufigsten beschossen wurden die Positionen der Abteilungen der Volksmiliz in den Gebieten von Staniza Luganskaja, Sokolniki, Stachanow, Perwomajsk, Marjewka, Kalinowo und Logwinowo.
Die ukrainischen Streitkräfte verletzten weiter die Bedingungen zur Stationierung von Waffen und Militärtechnik an den Abzugsorten und nutzen das Regime der Feuereinstellung zur Konzentration ihres militärischen Potentials, was von den offiziellen Berichten der OSZE-Mission bestätigt wird.
„Im Verlauf des Besuchs von Abzugs- und Lagerorten von Waffen und Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte hat die Mission das Fehlen folgender zuvor abgezogener Waffen festgestellt: 10 Panzer verschiedenen Typs; 10 82mm-Mörser „Wasilek“; 19 Haubitzen D-20; 18 Haubitzen „Akazija“; 19 Haubitzen „Giazint-B“; 14 Haubitzen „Msta-B“; 36 Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira““, teilte Anaschtschenko mit.
„Im Verlauf der Kontrolle über die Einhaltung des Abzugs schwerer Waffen, der von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen ist, haben die OSZE-Beobachter verbotene Waffen an der Kontaktlinie entdeckt: 2 152mm-Artilleriegeschütze 2S3 „Akazija“; vier Abwehrraketenkonmplexe 2S6 „Tunguska“; 2 Abwehrraketenkomplexe 9K35 „Strela-10“; ein Abwehrraketenkomplex 933 „Osa“; ein Antipanzergeschütz MT-12 „Rapira“; fügte der Oberst hinzu.
Außerdem haben an der Eisenbahnstation in Rubeshnoje OSZE-Beobachter die Entladung von Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte im Umfang von 20 Panzern und 4 152mm-Haubitzen 2S3 „Akazija“ bemerkt.
Am 16. Oktober hat die OSZE-Mission zwei Haubitzen 2S1 in der Nähe des von der Ukrainie kontrollierten „Artjomowsk“ festgestellt sowie einen T-64-Panzer auf einem Hänger in Soledar.
„Mit diesen Waffen beschießen die ukrainischen Streitkräfte regelmäßig unsere Positionen“, unterstrich Anaschtschenko.
Um die Konzentration von Kräften und Mitteln zu verheimlichen, verweigern die ukrainischen Soldaten den internationalen Beobachtern den Zugang zu militärischen Objekten der ukrainischen Streitkräfte.
So haben in der letzten Woche im von der Ukraine kontrollierten Stschastje Soldaten der ukrainischen Streitkräfte OSZE-Beobachtern nicht erlaubt, sich der Brücke zu nähern, die auf das Territorium der LVR führt.
Am 15. Oktober haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte OSZE-Beobachtern verboten, einen der Lagerorte für abgezogene Waffen und Militärtechnik zu überprüfen, und bezogen sich dabei auf das Fehlen eines Befehls des Kommandos und befahlen den Beobachtern in ultimativer Form unter Drohung mit Waffen, den Lagerort zu verlassen.
Am 16. Oktober haben ukrainische Soldaten an einem Kontroll- und Passierpunkt im Gebiet von Luganskoje OSZE-Beobachtern verboten, in Richtung des von Kiew kontrollierten Mironowskij zu fahren.
Nach Informationen der Volksmiliz sind die in den Lagerorten fehlende Militärtechnik und Waffen auf den Positionen der ukrainischen Streitkräfte an der Kontaktlinie konzentriert und getarnt.
So wurde am 16. Oktober der Transport von drei Artilleriegeschützen auf Schleppern sowie sieben Fahrzeugen mit Munition aus Artjom im Staniza-Luganskaja-Bezirk in Richtung Petrowka festgestellt.
In Stschastje befinden sich auf dem Territorium des Kraftwerks vier Mehrfachraketenwerfer „Grad“, im städtischen Stadion haben ukrainische Soldaten neun Haubitzen D30 stationiert.
Durch Nowoajdar in Richtung Stschastje fuhren vier Kolonnen mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte. Es wurden acht Panzer auf Fahrzeugen, 14 Einheiten Panzertechnik, mehr als 25 Fahrzeuge mit Munition bemerkt.
In Staniza Luganskaja sind aus Richtung Makarowo acht T-64-Panzer vier Einheiten Panzertechnik, zwei Tankwagen und ein Lastwagen mit Personal eingetroffen und im privaten Sektor hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“ stationiert. Im Malinowskij-Waldgebiet im Staniza-Luganskaja-Bezirk wurden Mehrfachraketenwerfer „Grad“ und Panzerstationiert.
Außerdem haben die ukrainischen Gruppen die Aufklärung mit Hilfe von Drohnen an der Kontaktlinie aktiviert.
„Von unseren Soldaten wurden Drohnenflüge in den Gebieten von Staschastje, Nishnjeje Losowoje und Kalinowka festgestellt“, erläuterte der Oberst.
„Der Zustand der militärischen Disziplin in den Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone ist äußerst niedrig: es gibt Fälle massenhaften Alkohol- und Drogenmissbrauchs und von Desertion. All dies ist mit der Unzufriedenheit der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mit den Aktivitäten der derzeitigen Regierung und dem Unwillen Dienst in der „ATO“-Zone zu tun verbunden“, sagte Anaschtschenko.
So haben in Gorodischtscha im Belowodskij-Bezirk Soldaten der ukrainischen Streitkräfte nach Alkoholgenuss in Gesprächen mit örtlichen Einwohnern ihre Unzufriedenheit mit der Stationierung in der „ATO“-Zone deutlich gemacht, „der völlig unzureichenden Versorgung mit materiell-technischen Mitteln, der professionellen Schwäche des kommandierenden Personals“ und äußerten den Wunsch, möglichst schnell nach Hause zurückzukehren.
In der in Pschenitschnoje stationierten 28. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte häufen sich die Fälle von Trunkenheit und Desertion. In Olchowoje hat die Plünderei von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gegenüber der örtlichen Bevölkerung Massencharakter angenommen.
Auch die nicht kampfbedingten Verluste haben zugenommen.
„Im zentralen Bezirkskrankenhaus von Popasnaja wurden 38 Soldaten der ukrainischen Streitkärfte mit Schuss- und Splitterverletzungen verschiedenen Schweregrades eingeliefert, die sie in der Folge unvorsichtigen Umgangs mit Waffen und Munition erlitten haben“, teilte Anaschtschenko mit.
„In den Abteilungen der 54. mechanisieren Brigade der ukrainischen Streitkräfte haben sich die Todesfälle aufgrund von Konflikten zwischen Soldaten und Kämpfern des „Rechten Sektors“ gehäuft. In der letzten Woche wurden zwei Menschen getötet und sieben verletzt“, fügte er hinzu.
„Ich will ein weiteres Mal versichern, dass die Soldaten der Volksmiliz bereit sind zur Abwehr jeder Aggression und in ihrer Wachsamkeit nicht nachlassen, besondere Aufmerksamkeit den Fragen der Verteidigung und Sicherheit der Republik widmen, das Programm zur militärischen Ausbildung der Abteilung verbessert und erhöht ständig die Kampfkraft der Volksmiliz“, versicherte der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.

 

Ukrinform: Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat den Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Ukrinform, Roman Suschtschenko, in eine Falle gelockt.
Das erklärte der russische Anwalt von Suschtschenko, Mark Feigin, in einem Interview für Ukrinform. Dabei wurden „langjährige familiäre und freundschaftliche Kontakte“ von Suschtschenko genutzt, sagte Feigin.
Der Anwalt betonte noch einmal, in diesem Fall gehe es um keine Story a la James Bond. Einzelheiten könne er wegen des „Staatsgeheimnisses“ nicht nennen.
Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, war zu einem Privatbesuch nach Moskau gereist und am 30. September festgenommen worden. Der russische Geheimdienst FSB wirft ihm Spionage vor und behauptet, dass Suschtschenko Oberst der ukrainischen Militäraufklärung ist. Ein Moskauer Gericht verhaftete den Journalisten für zwei Monate.

 

De.sputniknews.com: Die Ukraine will eine bewaffnete OSZE-Mission auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk als Provokationsinstrument nutzen, wie Republikchef Alexander Sachartschenko mitteilte.…
Wie Wladimir Putin nach den Vierer-Gesprächen in Berlin am Mittwoch mitteilte, „bekräftigten seine Kollegen die Bereitschaft, die OSZE-Mission in der Rückzugszone und an Lagerorten schwerer Technik zu erweitern“.
Poroschenko versuchte die Sache später so darzustellen, als ob die Teilnehmer des Treffens die Einführung einer OSZE-Polizeimission vereinbart hätten. Allerdings äußerte sich Merkel dazu vorsichtiger: „Es gibt seit längerem die Diskussion, dass man, wenn es einmal ein Wahlgesetz gibt und der Wahlprozess vorbereitet wird, auch über eine OSZE-Mission sprechen kann, die dann auch bewaffnet ist. Das hat aber heute keine absolute Dringlichkeit gehabt.“

 

Ukrinform:  Eine Gruppe von strategischen Beratern wird ihre Tätigkeit im Verteidigungsministerium der Ukraine im November beginnen.
Das teilte das Ministerium auf seiner Internetseite nach dem Treffen des Ministers Stepan Poltorak mit den Beratern mit. Die Gruppe setze sich aus Beratern aus Großbritannien, Kanada und Litauen zusammen.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 261 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Darunter 74 Mal unter Verwendung verbotener Arten von Waffen.
Die Kriegsverbrecher und Unterstützer des Genozids an friedlichen Einwohnern im Donbass Drapatyj, Deljatizkij, Schaptala und Wlasenko haben den Beschuss der Ortschaften Shelesnaja Balka, Sajzewo, Michajlowka, Jasinowataja, Wasiljewka, Shabitschwo, Spartak, Sachanka, Kominternowo und Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk fortgesetzt.
Der Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkräfte wurde mit Hilfe von Drohnen korrigiert sowie von Artillerieaufklärungskomplexen, die den Mördern aus den USA geliefert wurden.
In der Folge des Mörserbeschusses von Trudowskije im Petrowskij-Bezir wurden neun Häuser beschädigt. Aufgrund des Mörserbeschusses der ukrainischen Soldaten auf unsere Positionen starb ein Soldat der DVR.
Unsere Aufklärung entdeckt weiter Fakten der Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone entlang der Kontaktlinie. So in folgenden Ortschaften:
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde eine Feuerpositionen für ein Artilleriegeschütz „Nona-C“ bemerkt;
– Nowoselowka Wtoraja, 5 km von der Kontaktlinie, , es wurde die Stationierung von zwei Mörsern des Kalibers 120mm festgestellt;
– Semigorje, 7 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von sechs Panzern festgestellt;
– Donskoje, 24 km von der Kontaktlinie, auf dem Territorium der Leninfabrik wird die Ankunft eines Bataillons (600 Mann) festgestellt, zu dessen Bewaffnung drei Artilleriegeschütze „Gwosdika“ des Kalibers 122mm gehören;
– Bachtschewik, 13 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft einer Kolonne von 16 Fahrzeugen mit Munition festgestellt.
In Richtung Gorlowka ist im Zusammenhang mit dem Abzug des 3. Bataillons der 53. mechanisierten Brigade aus dem Stationierungsgebiet zur Verstärkung der Gruppierungen des Gegners ein Bataillon der 25. Luftlandebrigade eingetroffen, außerdem werden Abteilungen der 59. Panzergrenadierbrigade gegen Bataillone der 24. mechanisierten Brigade ausgetauscht.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Ich will Ihre Aufmerksamkeit auf die Ankunft der „legendären“ 25. „blutigen“ Brigade im Donbass richten, die sich durch Folter von Kriegsgefangenen und Brutalität gegenüber der friedlichen Bevölkerung einen Namen gemacht hat. Wir erinnern uns an den im Sommer 2014 erfolgten Austausch von gefangenen Soldaten, als wir gesunde ukrainische Soldaten übergeben haben und die Straftruppen der 25. Brigade uns unsere Soldaten derart misshandelt übergeben haben, dass vier von ihnen direkt nach dem Austausch starben, wobei alle uns übergebenen Soldaten schwer misshandelt wurden. Wir erinnern uns, wie diese „heldenhafte“ Brigade friedliche Einwohner misshandelte und mit faschistischen Methoden ermordete. Genau wegen dieser Brutalität erlitt die ukrainische Brigade im Jahr 2014 erhebliche Verluste, wonach sie praktisch neu formiert wurde. Es soll jeder Kämpfer der faschistischen Bandera-Brigade, der in unser Land gekommen ist, wissen, dass der Dienst in ihren Strafabteilungen eine Schande ist und besonders für einen Helden die unmittelbare Gefahr birgt, niemals nach Hause zurückzukehren.

 

De.sputniknews.com: Die Türken haben Positionen der Kurden in Dörfern im Norden des syrischen Gouvernements Aleppo am vergangenen Freitag mit etwa 150 Raketen angegriffen. Das geht aus einer am Samstag veröffentlichten Erklärung des Verbandes kurdischer Partisanen hervor.
Die Kurden sprachen von Boden-Boden-Raketen, die in vier Dörfern im Norden von Aleppo eingeschlagen waren. Die kurdischen Partisanen warfen der türkischen Armee ein weiteres Mal vor, die Angriffshandlungen diverser Terrorgruppierungen zu unterstützen.
„Zeitgleich mit dem Artilleriebeschuss versuchten mehrere Terrorgruppierungen, die Positionen der Kurden einzunehmen. Die Volkswehr konnte die Attacken abwehren und an einigen Frontabschnitten einen Gegenangriff starten. Die Terroristen verloren 19 Mann an Toten“, hieß es in der Erklärung.

 

22.10. abends:

 

De.sputniknews.com: Clan-Krieg kann Ukraine ins Chaos stürzen: Kiews Ex-Minister nennt Alternativen
Laut dem ehemaligen Energieminister der Ukraine, Eduard Stawyzkyj, gibt es nur drei schwer realisierbare Szenarien, bei denen dem Land weder Zerfall noch Fremdsteuerung droht.
Nach dem heutigen Stand der Dinge sei die beste Variante für eine politische Beilegung der Krise in der Ukraine ein Referendum über eine neue Verfassung sowie vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen, sagte der Ex-Chef des Energieministeriums, der nach dem gewalttätigen Umsturz 2014 regelrecht aus dem Land vertrieben worden war, in einem Interview des Internetportals ukraina.ru.
„Nur in diesem Fall können vernünftige Kräfte an die Hebel der Macht gelangen, die in der Lage sind, mit dem Donbass, Russland sowie innerhalb der ukrainischen Gesellschaft zu verhandeln. Das heißt, Bedingungen für Wiederaufbau und Weiterentwicklung im Land zu schaffen“, betonte er.
Das zweite Szenario könnte laut Stawyzkyj unter den Menschen, die die Macht in Kiew ergriffen hatten, allerdings große Konflikte schwelen lassen und demnächst heraufbeschwören.
„Sie sind nur in der Angst vor einer Revanche der Vorgängerregierung vereint; davor, dass die sogenannten ‚Ehemaligen‘ zurückkehren und sie zu Kleinholz verarbeiten würden“, so der Ex-Minister. „Sie sind jetzt gut eingedeckt und fangen langsam an, sich gegenseitig die aus dem Kuchen herausgepickten Rosinen zu entreißen. Und wenn man mit so etwas beschäftigt ist, verliert man die Kontrolle.“
Zur selben Zeit verwandelten sich die ukrainischen Freiwilligen-Bataillone allmählich in Privat-Armeen, die „aus der Hand der Clans gefüttert werden“. Die Versuchung sei groß, Machtprobleme durch Gewalt zu lösen, wobei ein abermaliger Staatsstreich, der fälschlicherweise als Revolution bezeichnet werden könnte, zu einer noch verwirrenderen Situation führen würde.
Und abermals werde in einem solchen Fall die Idee eines Plebiszits und der Bildung einer legitimen Regierung aufgegriffen. Dies sei jedoch  unwahrscheinlich, da die Ukraine ein wohl kaum in vollem Umfang souveräner Staat sei.
„Das dritte und wahrscheinlichste Szenario ist das aktive Eingreifen äußerer Kräfte“, ergänzte er. Dies könnte laut  Stawyzkyj eine Art internationale Ukraine-Konferenz sein, die möglicherweise sogar geheim abgehalten und vielleicht sogar ohne Einbeziehung der ukrainischen Regierung stattfinden werde.
„Ich hoffe, dass die heutige ukrainische Regierung diese Szenarien abwägt und zumindest den Versuch macht, das Beste auszuwählen. Die erste Variante ist aber die beste – Plebiszit, Wahlen und eine Verfassung, die ausschließlich allen Regionen ihre Rechte gewährt. Damit jeder so lebt, wie es ihm lieb ist und niemand aus Kiew diktiert, welche Götter anzubeten, Feiertage gefeiert und Sprachen zu sprechen seien“, betont Stawyzkyj.
Im Grunde sei die Rede von einer Föderation, die man aber beliebig bezeichnen könne. Die Regionalisierung und der Zerfall des Landes in kleinere Formationen sei aber angesichts der aktuellen Lage kaum möglich, da die globalen Akteure kein Interesse daran hätten.
Es gebe jedoch Chancen für einen Ausweg aus dieser Krise. Dafür müsste aber der amtierende ukrainische Präsident Petro Poroschenko genügend Mut finden, um an die gesamte ukrainische Gesellschaft zu appellieren.
„Er müsste dann einen Rat der nationalen Einheit gründen, zu einer Versöhnung und gegenseitigen Sühne aufrufen, Reformen umsetzten. Ich verstehe, dass das wohl kaum passieren wird. Dennoch sollte jedem klar sein, dass andernfalls ein Zerfall des Staats, Chaos und Fremdsteuerung bevorstehen“, schließt Stawyzkyj.

 

23.10. vormittags:

 

Ukrinform: Luzenko: Fall Janukowitsch kommt noch 2016 vor Gericht
Der Generalstaatsanwalt der Ukraine, Juri Luzenko, will eine Anklageschrift gegen den Ex-Präsidenten Wiktor Janukowitsch und seine Komplizen bei Gericht einreichen.
„Ich tue alles dafür“, sagte Luzenko in der Nationalen Akademie für Staatsanwaltschaft. Viele Mitarbeiter der Generalstaatsanwaltschaft äußern Zweifel am Termin, doch Luzenko wolle dafür alle wichtigen Schritte machen.

 

De.sputniknews.com: Bei einem Angriff der Luftwaffe der US-geführten Koalition auf einen Trauerzug im Raum des irakischen Kirkuk sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen, darunter Frauen und Kinder. Das teilte Generalmajor Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag unter Berufung auf Aufklärungsdaten mit.
Der Angriff sei am Freitag in der Siedlung Daquq, etwa 30 Kilometer von Kirkuk, geflogen, wo es nach Angaben der russischen Aufklärung keine Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS/Daesh) gibt. „Allem Anschein nach hatte das Koalitionskommando den Trauerzug mit den Terroristen verwechselt“, berichteten Augenzeuge.

 

Dan-news.info: „Von 18:30 bis 23:30 Uhr hat die ukrainische Seite Staromichajlowka, Alexandrowka und Trudowskije im Westen von Donezk, das Gewerbegebiet bei Jasinowataja und das Dorf Krutaja Balka beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit. „Auf diese Abschnitte gab der Gegner 216 Schüsse mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm, Panzergeschützen sowie Mörsern des Kalibers 82 und 120mm ab.
Nach Angaben der Quelle hat die ukrainische Armee auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„Gestern wurde in der Folge eines direkten Treffers ein Haus in der Babenko-Straße in Sachanka zerstört. Verletzte gibt es nicht, zur Zeit des Beschusses waren die Bewohner abwesend“, teilte der Bürgermeister von Sachanka Igor Nagornyj mit.

 

De.sputniknews.com: Letzter Tag der Waffenruhe: Kämpfer und Zivilisten konnten Aleppo nicht verlassen
Weder Kämpfern noch Zivilisten ist es am dritten Tag der humanitären Pause gelungen, Ost-Aleppo zu verlassen, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti vor Ort mitteilt.
Die Lage an den humanitären Korridoren im Bezirk Bustan Al-Qasr war am Samstag ruhig. An den Übergängen hielten alle Dienste in voller Bereitschaft Wache. Während des ganzen Tages wurden Kämpfer und Zivilisten dazu aufgerufen, zum friedlichen Leben zurückzukehren und die humanitäre Pause zu nutzen.
Am ersten Tag der Waffenruhe gerieten die Korridore in Bustan Al-Qasr unter Mörserbeschuss. Dabei wurde ein syrischer Soldat verletzt. Unter anderem wurde bekannt, dass Kämpfer Demonstranten beschossen hatten, die durch den Übergang in Bustan Al-Qasr kommen wollten. Mehrere Menschen wurden verletzt.
Verschiedenen Angaben zufolge befinden sich rund 7.000 Terroristen aus diversen Gruppierungen in den östlichen Vierteln von Aleppo.
Zuvor hatte ein Bewohner von Ost-Aleppo gegenüber RIA Nowosti gesagt, Terroristen der Dschebhat an-Nusra würden seit zwei Tagen die Ausgänge zu den humanitären Korridoren blockieren und damit drohen, jeden zu erschießen, der zu fliehen versuche.
Die humanitäre Pause ist am 20. Oktober um 08:00 Uhr Ortszeit in Kraft getreten. Acht Korridore sind vorgesehen – sechs für Zivilisten und zwei für Kämpfer – durch welche man die Stadt verlassen kann.
Die russischen und die syrischen Luftstreitkräfte hatten bereits am Dienstag ihre Angriffe auf die Stellungen der Terroristen eingestellt, um die umkämpfte Stadt auf die großangelegte Feuerpause vorzubereiten.

 

Dan-news.info: Die Beobachter der OSZE-Beobachtermission bereiten die Installation einer Videokamera im Süden Donezk in Petrowskoje vor, in dem Gebiet, wo die Trennung von Kräften und Mitteln der DVR und der ukrainischen Streitkräfte stattgefunden hat. Dies teilte heute das Verteidigungsministerium der DVR mit.
Nach Angaben des Ministeriums fand bereits eine Inspektion der Örtlichkeiten durch OSZE-Vertreter gemeinsam mit Vertretern der RF im Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination des Regimes der Feuereinstellung und dem operativen Kommando der DVR statt.

 

23.10. nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die syrische Armee hat die vollständige Kontrolle über den Flugabwehr-Militärstützpunkt in Süd-Aleppo zurückerlangt, wie aus syrischen Militärkreisen bekannt wurde.
Die Regierungsarmee hat am frühen Sonntagmorgen ihren Angriff begonnen.
Der Quelle zufolge gab es „heftige Zusammenstöße mit den Terroristen“.
Zurzeit werden auf dem Stützpunkt Sprengsätze entschärft.

 

Lug-info.com: Mitteilungen des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko
Die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz bleibt angespannt, hat aber eine Tendenz zur Stabilisierung. In den letzten 24 Stunden wurden keine Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte festgestellt.
„Das ukrainische Kommando führt weiter eine Rotation der Abteilungen in der Zone der sogenannten ATO durch. So wird das Personal des 9. Bataillons der 59.Brigade der ukrainischen Streitkräfte, das im Gebiet von Solotoje stationiert ist, gegen Abteilungen nationalistischer Formationen und Abteilungen des Innenministeriums der Ukraine ausgewechselt“, teilte Marotschko mit.
„Aus Informationen von der örtlichen Bevölkerung wurde bekannt, dass im Gebiet von Solotoje eine Abteilung des „Rechten Sektors“ mit 70 Mann, eine Abteilung des Bataillons „Lugansk-1“ mit 100 Mann und eine Abteilung aus dem „Krim-tatarischen“ Bataillons mit 100 Mann eingetroffen sind. Auf diese Weise kann der Schluss gezogen werden, dass im Zusammenhang mit der Vergrößerung der Zahl nationalistischer Formationen in diesem Bezirk eine Vergrößerung der Zahlung der Verletzungen der Minsker Vereinbarungen beobachtet werden wird“, berichtete der Vertreter des Volksmiliz.
Die Kiewer Truppen rüsten im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR weiter Feuerpositionen in der Nähe der Kontaktlinie aus.
So wurde am südlichen Rand von Popasnaja die Feuerposition eines Zugs von Artilleriegeschützen „Akazija“ bemerkt, von der aus Perwomajsk und die Positionen der Volksmiliz beschossen werden. Südöstlich von Popasnaja wurden Positionen eines Panzerzugs entdeckt.
Östlich von Popasnaja befinden sich nach Angaben der Volksmiliz Feuerpositionen von 100mm-Antipanzergeschützen MT-12.
„Wir nehmen an, dass im Fall des Beginns  von aktiven Kämpfen diese Waffen als Antipanzerreserve der 59. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Perwomajsk-Popasnaja genutzt werden könnte“, sagte Marotschko.
Im Bereich östlich von Popasnaja wird die Ausrüstung von Positionen des Gegners aus dem Bestand des 10. Bataillons der 59.Brigade der ukrainischen Streitkräfte mit drei Einheiten Panzertechnik bestätigt. Im Gebiet von Krymskoje wurde ein technisch gut ausgerüsteter Stützpunkt einer Kompanie aus dem 3. Bataillon  der 93. Brigade der ukrainischen Streitkräfte festgestellt, wo sich zwei Einheiten Panzertechnik befinden.

 

De.sputniknews.com: Kreml: Wie im Normandie-Format nach Verständigung gesucht wird
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat in einer Fernsehsendung darüber gesprochen, wie sich die Teilnehmer des Normandie-Quartetts mit einander unterhalten und nach einer Verständigung suchen.
„Eine Verständigung ist nicht oft wie gewünscht zu finden. Sie — die Verständigung — ist zu wenig. Zugleich wird das derweil fehlende Einvernehmen zumindest teilweise durch die Bereitschaft der Normandie-Vier ersetzt, die Arbeit in diesem Format weiter fortzusetzen“, so Peskow.
Unter anderem informierte Peskow, in welchen Sprachen die Staatsoberhäupter bei ihren Treffen sprechen. So versucht ihm zufolge der ukrainische Präsident Petro Poroschenko während der Verhandlungen in drei Sprachen zu sprechen. Er beginne plötzlich aus irgendeinem Grund auf Englisch zu sprechen.
„Alle blicken einander an. Die Dolmetscher regieren dann darauf und übersetzen dies sowohl ins Russische als auch ins Ukrainische“, betonte der Sprecher.
Außerdem sei beim jüngsten Gipfeltreffen in Berlin bestätigt worden, dass die Minsker Vereinbarungen alternativlos seien.
„Poroschenko hat dies zugegeben, weil wir mehrmals verschiedene Spekulationen gehört haben, dass gewisse neue Dokumente nötig seien, dass es einen indirekten Versuch gebe, die Minsker Abkommen zu ersetzen. Es wird aber dieses Vortäuschen nicht geben.“
„Es gibt keinen anderen Weg, als Diskrepanzen im Verständnis in Bezug darauf zu nivellieren, was auf dem Papier steht. Wenn wir diesen Weg doch gehen müssen, so müssen wir dies so tun, um dann doch zu einer etappenweisen Implementierung übergehen zu können“, sagte Peskow.
Zuletzt waren die Präsidenten Russlands, Frankreichs und der Ukraine – Wladimir Putin, Francois Hollande und Petro Poroschenko — sowie die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am 19. Oktober in Berlin zusammengekommen.
Nach Abschluss des Treffens hatte Putin mitgeteilt, dass die Normandie-Vier ihr Festhalten an den Minsker Abkommen bestätigt habe…

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz d es stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Soldaten 446 Mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Es werden weiterhin Artillerie, Panzergeschütze und Mörser verwendet, die Zahl der Beschüsse mit diesen Waffen beträgt 282.
Die ukrainischen Terroristen Drapatyj, Deljatizkij, Schaptala und Wlasenko beschießen weiter die Ortschaften Sajzewo, Werchnetorezkoje, Jasinowataja, Spartak, Krutaja Balka, Staromichajlowka, Alexandrowka, Kominternowo, Sachanka, das Gebiet des Flughafens und die Siedlung Trudowskije im Petrowskij-Bezirk von Donezk.
In der Folge des Mörserbeschusses durch die Terroristen wurde in Sachanka durch einen direkten Treffer das Haus Nr. 2 auf der Babanko-Straße vollständig zerstört. Wir sind überzeugt, dass die Zunahme der Provokationen und der Zahl der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Truppen auf das Territorium der DVR unter Anwendung verbotener Waffen in der letzten Woche unter anderem mit der Behandlung des Staatshaushalts durch die Regierung der Ukraine in Verbindung steht. Gerade mit der künstlichen Verschärfung der Situation im Südosten des Landes versucht die Marionettenregierung der Ukraine, die Notwendigkeit einer Erhöhung des Ausgaben für die ukrainischen Streitkräfte um 29 Mrd. Griwna zu Lasten der Sozialprogramme für die Bürger, was 30% mehr ist als im Jahr 2016, zu begründen. Dabei wird der Hauptteil der Ausgaben in den brudermörderischen Krieg, in die sogenannte ATO-Zone gehen sowie in die Finanzierung von ausländischen Söldnern, für die Ausgaben 15 Mal höher sind als die Ausgaben für Offiziere der ukrainischen Armee. Dabei ist ihre Effektivität, wie die Ereignisse im Gebiet von Leninskoje und Sachanka gezeigt haben,  nicht gegeben und die Unterstützungszahlungen beim Tod solcher Soldaten ist für die Ukraine zweimal so teuer wie ihre Bezahlung für ein Jahr. Wir rufen die Einwohner der Ukraine auf, gegen die sinnlosen Aktivitäten der militärisch-politischen Führung und die dummen Entscheidungen ihrer Marionettenregierung zu protestieren.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle von Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone entlang der Kontaktlinie fest. So im Gebiet der folgenden Ortschaften. So in den Gebieten der Ortschaften:
– Majorsk, 1,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Stationierung von zwei 120mm-Mörsern entdeckt;
– Awdejewka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurden Feuerpositionen einer Mörserbatterie mit sechs 120mm-Mörsern entdeckt;
– Schirokino, 1 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft eines Batailllons der 45. Luftlandebrigade zur Verstärkung der Postionen des 137. Bataillons der 36. Marineinfanteriebrigade und zur Teilnahme an Provokationen bei Mariupol bemerkt;
– Mariupol, 13 km von der Kontaktlinie, es wurde die Ankunft von einigen Gruppen von Soldaten der nationalistischen Abteilungen „Rechter Sektors“, „Asow“ und „Ajdar“ aus Kiew und Dnjepropetrowsk bemerkt. Im Zusammenhang mit den genannten Umständen sind Provokationen möglich.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierung von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden an die Vertreter der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Am 20. Oktober hat der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine Alexander Hug einer französischen Zeitschrift ein Interview gegeben, das ich nicht ignorieren kann.
Mir hat nicht gefallen, dass Hug offen über die Teilnahme internationaler Beobachter an Verhören von Kriegsgefangenen spricht, was nicht dem Mandat der Mission entspricht. Ich kann annehmen, dass Hug die Wirklichkeit erheblich verzerrt und dann all seine übrigen Worte in diesem Beitrag auch nicht vertrauenswürdig sind. Wenn dies nicht so ist, so verstoßen die Vertreter der Mission tatsächlich gegen ihr Mandat, indem sie an Verhören von Kriegsgefangenen teilnehmen. In jedem Fall diskreditieren solche persönlichen Erklärungen Alexander Hugs erheblich die internationale Mission. Ich bitte ihn nachzudenken und das nächste Mal nicht das Vertrauen der internationalen Öffentlichkeit zur OSZE-Mission zu untergraben.

 

Lug-info.com: Ein Zivilist wurde heute in Rajewka, Slawjanoserbskij-Bezirk in der Folge eines Beschusses von Seiten der Kiewer Truppen verletzt, als er sich in seinem Auto befand. Dies teilte der offizielle Vertreter der Volksmiliz der LVR Andrej Marotschko mit.
„In der Folge des Beschusses mit einem Antipanzerraketenkomplex wurde ein friedlicher Einwohner, geb. 1958, verletzt, der in einem PKW fuhr. Mit zahlreichen Splitterverletzungen wurde der Mann in eines der Lugansker Krankenhäuser eingeliefert. Derzeit ist er auf der Intensivstation und in ernstem Zustand. Das Fahrzeug wurde völlig vernichtet“, berichtete er.
„Wahrscheinlich war es zielgerichtetes Feuer“, sagte Marotschko.
„Ich will anmerken, dass die Abteilungen der Volksmiliz die Minsker Vereinbarungen streng einhalten und das Feuer nicht erwidern“, unterstrich der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.

 

23.10 abends:

 

Dnr-news.com: (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Der erste Stellvertreter des Kommandeurs des Bataillons „Sparta“, der den Codenamen „Wocha“ trägt, erklärte gegenüber RIA Novosti, dass er nach dem Tode Arsen Pawlows die Pflichten eines Kommandeurs des Bataillons erfüllen wird, und „Sparta“ werde weiter seine Kampfaufgaben erfüllen…
Der 23jährige Hauptmann der Volksmiliz der DVR Wladimir Shoga, der das Bataillon „Sparta“ nach dem Tod des Bataillonskommandeurs Motorola befehligt, erklärte, dass die Einheit in keiner Weise reformiert werde. Sie werde den Dienst „nach den Regeln“ Arsen Pawlows fortsetzen.
„Unser Kommandeur hatte seine Regeln, sein Spiel. Wir setzen es fort nach denselben Spielregeln, nichts werden wir ändern“, sagte der Hauptmann mit dem Codenamen „Wocha“.
„Es ist unser Schicksal, weiter die Aufgaben zu erfüllen, die von der Militärführung gestellt werden, sie zu entwickeln, zu erweitern, zu handeln, wie wir bisher gehandelt haben. Das heißt, etwas grundsätzlich Neues wird mit uns nicht passieren, niemand hat vor uns aufzulösen“, betonte Wocha.

 

De.sputniknews.com: Die syrische Armee und die Volkswehr sind laut Medienberichten nach der Einnahme der strategisch wichtigen Höhen im Süden von Aleppo in die Offensive gegangen.
Die Regierungstruppen rücken mit Unterstützung der Luftwaffe und der Artillerie vor und ziehen in Richtung der strategisch wichtigen Höhen unweit des Wohnviertels 1070.
Die Terroristen leisten erbitterten Widerstand. Die Stellungen der Armee und der Volkswehr werden intensiv mit Granatwerfern beschossen. Die Extremisten eröffnen ungezieltes Feuer auf die Höhen.
Drei Stunden nach Beginn der Offensive konnte das Militär drei Panzer der radikalen Gruppierungen vernichten.
In der Nacht auf Sonntag hatte die syrische Armee die Höhe wieder unter ihre Kontrolle gebracht, wo sich ein Mobilfunksendemast befindet. Nun steht das Militär vor der Aufgabe, die Versorgungsrouten der Terroristen im Wohnviertel 1070 und in den nahe liegenden Gebieten abzuriegeln.
Die Offensive der Regierungstruppen hat wenige Stunden nach dem Ende der dreitägigen Feuerpause begonnen.
Die humanitäre Pause war am 20. Oktober um 08:00 Uhr Ortszeit in Kraft getreten. Acht Korridore waren vorgesehen – sechs für Zivilisten und zwei für Kämpfer – durch welche diese die Stadt verlassen sollten.

 

Dan-news.info: „Heute wurden bei einem Beschuss auf Trudowskije von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine alte Frau und ihr Sohn, der 1985 geboren wurde, verletzt“, teilte der Leiter der Verwaltung des Petrowskij-Bezirks der Hauptstadt Maxim Shukowskij mit.
Er fügte hinzu, dass beide zahlreiche Splitterverletzungen erlitten und im Krankenhaus sind. „Nach den Worten der Ärzte hat die Frau zahlreiche Splitterverletzungen an der Brust und an Oberschenkel, sie wurde operiert. Ihr Sohn wurde am Bauch verletzt“, erklärte Shukowskij.

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