Presseschau vom 21.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal die Positionen der Volksmiliz der LVR beschossen. Dies teilte heute die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Aus Richtung Staniza Luganskaja wurde auf das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: Zusammenfassung mehrerer Meldungen über ukrainische Beschüsse und deren Folgen
„Von 18:00 bis 2:30 Uhr hat die ukrainische Seite Staromichajlowka, Trudowskije im Westen von Donezk und das Dorf Spartak im Norden der Hauptstadt beschossen, ebenfalls wurden das Gewerbegebiet bei Jasinowataja sowie die Dörfer Leninskoje und Sachanka im Nowoasowskij-Bezirk im Süden des Landes beschossen“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der Republik mit. „Auf diese Abschnitte wurden 97 Artilleriegranaten der Kaliber 122mm und 152mm sowie 61 Mörsergranaten der Kaliber 82mm und 120mm abgeschossen“.
Nach Angaben der Quelle wurden neben schweren Geschützen und Mörsern beim Beschuss der frontnahen Territorien der Republik von den ukrainischen Truppen auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
„In Folge der Beschüsse von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden acht Häuser beschädigt. Auf der Tomskaja-Straße wurden die Häuser Nr. 11, 13, 17, 19, 22, auf der Irina-Lewtschenko-Straße die Häuser Nr. 16 und 23, auf der Swiridowskaja-Straße das Haus Nr. 18 beschädigt“, teilte der Leiter der Bezirksverwaltung des Petrowskij-Bezirks von Donezk Maxim Shukowskij mit.
Nach Angaben von Shukowskij wurden Fenster, Dächer und Wände beschädigt.

 

Dnr-online.ru: Die Reparaturbrigaden der Energietechniker haben die Stromversorgung von sieben Dörfern im Nowoasowskij-Bezirk der DVR wieder hergestellt, die durch massiven Artilleriebeschuss durch die ukrainischen Truppen unterbrochen wurde. Dies teilte am 21. Oktober der Pressedienst des Kohle- und Energieministeriums mit.
Gestern Abend hatten die Einwohner von Sachanka, Sergejewka, Leninskoje, Dsershinskoje, Saitschenko, Kominternowo und Nowaja Tawrija wieder Strom.
Die Menschen haben drei bis elf Tage gewartet. Als erste waren die Einwohner von Sachanka und Sergejewka von den ukrainischen Beschüssen betroffen, diese Dörfer waren schon am 9. Oktober ohne Strom.
Die übrigen fünf Dörfer gerieten am 11. Oktober unter massiven Artilleriebeschuss.
Wegen der nicht endenden Kämpfe war es den Energietechnikern zunächst nicht gelungen die Stromversorgung in diesen Dörfern zu reparieren. Die ukrainische Seite stellte, trotz der mehrfachen Anfragen des Kohle- und Energieministeriums der DVR, des Verteidigungsministeriums der DVR an die Vertreter der OSZE-Mission mit der Bitte um ein „Regime der Ruhe“ zur Beseitigung der Schäden an den Energieobjekten, keinen Sicherheitskorridor zur Verfügung.
Sobald es die Lage erlaubte, haben die Energietechniker operativ mit den Reparaturarbeiten begonnen. In Sergejewka wurde ein beschädigter Transformator ausgetauscht, es wurden hunderte Meter Stromleitung erneuert. Am 20. Oktober um 13:45 Uhr wurde Dsershinskoje wieder an den Strom angeschlossen, um 14:15 Uhr Sachanka und Sergejewka, im Verlauf der nächsten Stunden waren alle übrigen Ortschaften wieder mit Strom versorgt.

 

Dan-news.info: „Der Stand am 20. Oktober war der, dass von 1102 Heizwerken 1091 in Betrieb waren, das hießt 99% der Gesamtzahl“, teilte der stellvertretende Minister für Bauwesen und Kommunalwirtschaft der DVR Witalij Kishajew mit.
In den ersten 24 Stunden nach Beginn der Heizsaison – am 16. Oktober – betrugt die Zahl der in Betrieb befindlichen Heizwerke 73,1 Prozent.
„Wir wissen, dass jeder möchte, dass es ab dem ersten Tag kühler Temperaturen in der Wohnung warm ist. Wir tun alles uns Mögliche, damit die Heizung gut funktioniert“, fasste er zusammen.

 

Ukrinform: Der Abzug der Truppen im Dorf Stanizia Luganska sei unmöglich, weil es dort bestimmte Probleme gebe, die Beschießungen der Positionen der ukrainischen Verteidiger durch Terror-Milizen hören nicht auf, erklärte der Verteidigungsminister der Ukraine, Stepan Poltorak, im TV-Sender „112 Ukraine“.
„Wir müssen zuerst den Abzug unserer Truppen an drei Orten abschließen. An zwei Orten haben wir sie abgezogen, und am dritten, in Stanizia Luganska, konnten wir das leider noch nicht tun, und es gibt dort bisher keinen Grund, sie abzuziehen, denn es gibt ein Problem. Gerade gestern noch gab es einen Mörserbeschuss“, sagte Poltorak.
Er kommentierte auch die gestrige Erklärung des Pressesprechers des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, Russland sei mit der Rückgabe der besetzten Stadt Debalzewo im Gebiet Donezk unter die Kontrolle der Ukraine nicht einverstanden.
„In Bezug auf Debalzewo, das ist Russlands Position, aber wir erinnern uns daran, dass während die Verhandlungen geführt wurden, Debalzewo eine ukrainische Stadt war. Deshalb ist dieses Thema auf der Tagesordnung“, sagte der ukrainische Verteidigungsminister.

 

De.sputniknews.com: Moskau: US-Koalition vernichtet planmäßig Infrastruktur und Zivilisten in Syrien.
Nach dem jüngsten Angriff auf Aleppo wirft Russland den USA und deren Verbündeten vor, absichtlich die syrische Infrastruktur zu vernichten und Zivilisten zu töten.
Die von den USA angeführte Militärkoalition, die seit mehr als zwei Jahren Angriffe auf Syrien fliegt, „vernichtet planmäßig die Infrastruktur in Syrien, greift die Zivilbevölkerung und die Armee an“, sagte Alexej Borodawkin, der russische Vertreter bei der Uno und anderen internationalen Organisationen in Genf, am Freitag. Die internationalen Einschätzungen zu Syrien seien „von der Realität weit entfernt“, sagte der Diplomat bei einer Sondersitzung des UN-Menschenrechtsrates zur Lage in Aleppo.
Borodawkin konnte seinen Auftritt jedoch nicht beenden: Sein Mikrofon wurde sofort ausgeschaltet, als die dreiminütige Redezeit abgelaufen war. Normalerweise informiert der Moderator den jeweiligen Redner, wenn dieser sein Limit überschreitet. Erst dann kann das Mikro deaktiviert oder aber zusätzliche Redezeit gewährt werden.
In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen vom Westen unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber.
Die USA streben eine Entmachtung von Syriens Präsident Maschar al-Assad an und haben ihm auch in den vergangenen Jahren mehrmals mit militärischer Gewalt gedroht. Im September bombardierte die US-gesteuerte Militärkoalition im Raum Deir ez-Zor die syrischen Regierungstruppen — angeblich aus Versehen — und tötete mehr als 60 Soldaten. In der Nacht zum Dienstag wurden in Hassajek, einem Vorort der syrischen Stadt Aleppo, durch Bomben der US-Koalition mehrere Zivilisten getötet. Nach russischen Angaben haben zwei belgische F-16-Kampfjets die Ortschaft bombardiert. Belgien bestreitet das.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Aus für Freundschaftsabkommen? Lawrow klärt Staatsduma über Kiew-Verhältnis auf.
Russland wird das Abkommen über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft mit der Ukraine nicht auflösen, wie die Zeitung „Iswestija“ unter Berufung auf ein Schreiben des Außenministers Sergei Lawrow an die Abgeordneten der Staatsduma berichtet.
In der heutigen Situation ist ein Abbruch der bilateralen Beziehungen zwischen Staaten eine „vorzeitige“ und „wenig begründete“ Maßnahme, hieß es demnach in der Mitteilung des russischen Chefdiplomaten. Obwohl sich das Außenministerium über Kiews antirussische Vorstöße sehr besorgt zeigt, sieht Moskau seine Hauptaufgabe im Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern.
„Unser potentieller Ausstieg aus dem Großen Abkommen wird kaum zu einer Lösung der Probleme beitragen, die sich dank Kiews Bemühungen in den russisch-ukrainischen Beziehungen aktuell angesammelt haben“, erklärte Lawrow in dem Schreiben an die russischen Abgeordneten.
Russland und die Ukraine hatten das „Große“ Abkommen über Freundschaft, Zusammenarbeit und Partnerschaft im Mai 1997 unterzeichnet. Ende 2008 war das Abkommen um zehn Jahre verlängert worden.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die ukrainische Seite hat die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehene Trennung von Kräften und Mitteln an der Kontaktlinie am Abschnitt im Gebiet von Staniza Luganskaja in der von der Rahmenvereinbarung vorgesehenen Frist zum Scheitern gebracht.
Marotschko stellte fest, dass „die Situation im Verantwortungsbereich der Volksmiliz der LVR weiterhin angespannt bleibt“. Der Major erinnerte daran, dass die Kiewer Truppen ein weiteres Mal die Positionen der Volksmiliz im Gebiet von Staniza Luganskaja mit Granatwerfern und Schusswaffen beschossen haben.
„Gemäß der Rahmenvereinbarung der Kontaktgruppe vom 21. September 2016 läuft heute die Frist für die Erfüllung der Maßnahmen zur Trennung von Kräften und Mitteln an der Kontaktlinie am Abschnitt im Gebiet von Staniza Luganskaja ab“, sagte Marotschko.
„Die Volksmiliz der LVR hat ihrerseits alle vorbereitenden Maßnahmen umgesetzt und war bereit, rechtzeitig den Abzug ihrer Abteilungen in diesem Abschnitt durchzuführen. Aber die ukrainische Seite hat sich geweigert ihre Kräfte und Mittel im Gebiet von Staniza Luganskaja abzuziehen und hat so die Realisierung der Vereinbarungen, die von der Kontaktgruppe erreicht wurden, sabotiert“, unterstrich der Vertreter der Verteidigungsbehörde der Republik.
„Das ukrainische Kommando konzentriert weiterhin Kräfte und Mittel entlang der Kontaktlinie“, sagte er.
„Schon seit zwei Tagen wird nachts der Transport von Militärtechnik durch Nowoajdar in Richtung Stschastje festgestellt. Von uns wurden vier Kolonnen Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte beobachtet“, bemerkte Marotschko.
„Es wurden acht Panzer auf Fahrzeugen, 14 Einheiten Panzertechnik, mehr als 25 Lastwagen mit Munition registriert“, teilte der Major mit.
„Gleichzeitig sind in Staniza Luganskaja aus Richtung Makarowo im Staniza-Luganskaja-Bezirk acht Panzer T-64, vier Einheiten Panzertechnik und zwei Tankwagen sowie ein Lastwagen mit Personal eingetroffen“, informierte Marotschko.
„Nach unseren Informationen ist in Sholtoje im Slawjanoserbskij-Bezirk eine Kolonne Militärfahrzeuge eingetroffen, die 500 Soldaten von unbekannten Abteilungen transportierte, die mit Schusswaffen ausgerüstet sind“, unterstrich Marotschko.
Er fügte auch hinzu, dass in dieser Ortschaft im Gebiet einer Milchfarm ein Lager für Raketenartillerie eingerichtet wurde.

 

Gefunden auf der VKontakte-Seite der Volksmiliz von Novorossia:
Ukrainische Soldaten verbanden die Augen gefangener Zivilisten und erschossen sie, einer der Köpfe ist der eines Kindes – das sind Details der Massenerschießungen von Zivilisten durch Soldaten der ukrainischen Armee.
Experten des Lugansker Republikanischen Büros für rechtsmedizinische Expertisen begannen, die sterblichen Überreste der Einwohner, die gestern im Lutuginskij-Bezirk von Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit der LVR gefunden wurden.
Dies erklärte der Experte für Forensik des o.g. Büros Roman Woltschenko. „In der Abteilung zur Untersuchung von Leichen wurden uns Fragmente von Knochen übergeben, darunter Fragmente dreier Schädel“, sagte er. „Die Schädel gehören höchstwahrscheinlich zu jungen Menschen. Wir fanden Verletzungen an den Schädeln, mindestens an zweien, die Anzeichen für Schussverletzungen aufweisen“, ergänzte der Experte.
„Zuverlässigere Angaben zu den vorhandenen Verletzungen, ihrer Art und dem Mechanismus der Einwirkung kann man erst nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung machen“, erklärte er.

 

De.sputniknews.com: Ukraine: 2.000 Dollar für toten britischen Journalisten Graham Phillips.
Die ukrainische Seite „Mirotworez“, auf der seit Januar 2015 „Feinde“ des ukrainischen Staates aufgelistet werden, hat auf Facebook einen Mordauftrag gegen den britischen Journalisten Graham Phillips veröffentlicht, und zwar in einer interessanten Form.
Bei dem veröffentlichten Post geht es angeblich um den potentiellen Kauf eines Telefonapparates der Marke Philips: „Das Zentrum Mirotworez ist bereit, eine Summe von 2.000 US-Dollar fürs Telefon Philips X200 zu zahlen, für das Modell X300 (in zerlegtem Zustand) – 1.000 US-Dollar. Keine Fälschungen anbieten. Uns interessiert nur das russifizierte Original britischer Herstellung“, so der Text der Anzeige.
Anscheinend bezieht sich das Wortspiel auf einen toten (X200) und verletzten (X300) Phillips. Der Journalist selbst sagte in einem Interview mit dem russischen Nachrichtenportal Life, er werde die Drohung als Energieschub und Motivation für seine weitere Arbeit nutzen. Den Mordauftrag bezeichnete er wiederum als „Quatsch“. Dies ist nicht das erste Mal, dass Phillips Morddrohungen erhält. Am 20. September bot ein Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte 50.000 US-Dollar für sein Leben.
Der britische Journalist wurde im Verlauf seiner Arbeit im Donbass bekannt, als er unparteiisch über den Konflikt im Südosten der Ukraine berichtete. Im März veröffentlichte Phillips einen Dokumentarfilm über den Donbass, in dem er die Kiewer Machthaber an den Pranger stellte. Der Filmemacher hoffte, dass sein Film zu einem Durchbruch verhelfen wird, und zwar nicht nur in der Ukraine und in Russland, sondern weltweit.

 

Ukrinform: In den letzten 24 Stunden wurde durch Kämpfe im Gebiet der Antiterror-Operation (ATO) kein ukrainischer Soldat getötet, gab heute auf dem Briefing in Kiew der Sprecher des Verteidigungsministeriums der Ukraine für ATO, Andrij Lysenko, bekannt, berichtet ein Ukrinform-Korrespondent.
„Während des letzten Tages wurde durch Kämpfe kein ukrainischer Soldat getötet, aber ein Soldat verletzt. Dies passierte in Awdejewka beim feindlichen Beschuss“, sagte Lysenko.

 

De.sputniknews.com: Der ehemalige libysche Vizepremier in der Regierung von Muammar Gaddafi, Al-Taieb as-Safi, hat gegenüber Sputnik mitgeteilt, dass der Mord an dem Revolutionsführer wegen dessen hartnäckiger West-Politik durchaus zu erwarten gewesen war.
Damit meinte as-Safi die Politik des ermordeten libyschen Staatschefs bezüglich der Stationierung von ausländischen Militärstützpunkten in Libyen und Afrika. Gaddafi sei stets gegen jede ausländische, und vor allem westliche, Militärpräsenz in den Ländern des afrikanischen Kontinents aufgetreten, so as-Safi.
„Nach der Revolution von 1969 leitete Muammar Gaddafi direkt den Kurs gegen die ausländische Militärpräsenz in Libyen und Afrika ein, da Militärstützpunkte damals als Druckmittel auf die Politik und die Wirtschaft des Landes dienten. Darum wurde er getötet“, so as-Safi.
Der ehemalige libysche Staatschef habe immer die Interessen nicht nur Libyens, sondern auch die der ganzen arabischen und afrikanischen Region schützen wollen.
„Sein Tod kam einer demonstrativen Rache, nicht dem Schutz irgendwelcher Interessen gleich“, so as-Safi weiter. Das sei umso offensichtlicher, wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass Gaddafi die Interessen der arabischen Region in der internationalen Arena stets schützte, und Libyen seine Entscheidungen unabhängig traf, so der ehemalige Vizepremier weiter.
Jahrzehntelang hatte Gaddafi as-Safi zufolge eine Politik der Stärkung Afrikas und seiner Unabhängigkeit geführt, was den Plänen des Westens im Wege gestanden und die Welthegemonie der USA bedroht hätte. Zum Zeitpunkt von Gaddafis Tod sei Libyen das einzige Land in Afrika gewesen, das selbständige Entscheidungen im eigenen nationalen Interesse treffen durfte. Genau das habe dem Westen nicht gefallen. Mittlerweile sei Libyen wieder in allen Bereichen von anderen Ländern abhängig: in politischem, wirtschaftlichem, militärischem und sogar sozialem Sinne.

 

De.sputniknews.com: Bis zu 1200 Terrorkämpfer stehen nach Angaben des russischen Generalstabs am südwestlichen Stadtrand des syrischen Aleppos und sind jederzeit bereit, zum Angriff überzugehen.
b Die Terroristen hätten die einseitige Feuerpause Russlands zum eigenen Vorteil ausgenutzt, teilte General Sergej Rudskoj, Chef der Operativen Hauptverwaltung im russischen Generalstab, am Freitag mit. Allein in den letzten 24 Stunden seien in Mansura, Karasi und im Viertel „1070“ mehr als 200 Terrorkämpfer eingetroffen. Nun stünden insgesamt 1200 Bewaffnete südwestlich von Aleppo angriffsbereit, „darunter mindestens 30 Selbstmordattentäter“.
„Sie sind mit Panzern, Panzerwagen und mehr als 20 großkalibrigen Maschinengewehren auf Pickups bewaffnet“, so der General. Er beschuldigte „die so genannten moderaten Rebellen und deren Betreuer“, jede Normalisierung in Aleppo zu behindern. Russland hatte zuvor seine einseitige Feuerpause für die umkämpfte syrische Großstadt verlängert.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des Verteidigungsministers der DVR Generalleutnant Wladimir Kononow (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Ich bitte die heutige Pressekonferenz mit einer Schweigeminute im Gedenken an den Helden der DVR, einen der ersten echten Kämpfer, die für die Verteidigung der Einwohner des freien Donbass aufgestanden sind, zu beginnen. Einem großen Menschen – Oberst Arsen Pawlow. Der Feind konnte ihn nicht in einem ehrlichen und offenen Kampf besiegen, deshalb wurde er gemein und hinterhältig ermordet. Wir werden natürlich den Feind für den Tod unseres Kampfgenossen zahlen lassen, aber wir werden nicht zu der Niedrigkeit der Kiewer Terroristen hinabsinken.
Ich bitte alle aufzustehen. Wir ehren das Andenken des Helden der DVR Arsen Pawlow mit einer Schweigeminute. Danke.
In den letzten Tagen hat das Kiewer Regime den Versuch unternommen die Lage in Richtung Mariupol heftig zu verschärfen.
Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte sind nach breit gefächertem Artilleriefeuer mit 152mm- und 122mm-Geschützen auf die Positionen der 9. Einheit der Volksmiliz vorgedrungen.
Die Ereignisse seit dem 11. Oktober 2016 unterstreichen deutlich die Leerheit der Worte und Friedensversprechungen der Kiewer Regierung. Bisher geben die obersten Führer der Ukraine Erklärungen über eine angeblich vollständige Einhaltung der erreichten Vereinbarungen ab, das Kommando der sogenannten „Antiterroroperation“, eigentlich sind dies Kriegsverbrecher, haben dreimal sinnlose und erfolglose Versuche der Einnahme unserer Postionen am Abschnitt Kominternowo – Leninskoje in Richtung Mariupol unternommen. Nachdem ihnen die Erfolglosigkeit ihrer Aktivitäten klar wurde, haben die ukrainischen Verbrecher das Feuer ihrer Artillerie auf Ortschaften gerichtet. In Folge der Beschüsse starb ein ziviler Einwohner und fünf weitere wurden verletzt. Es wurden 14 Häuser in vier Ortschaften beschädigt oder zerstört, am meisten waren Sachanka und Leninskoje betroffen.
Alle Angriffe wurden zum Preis des Lebens von neun unserer Verteidiger gestoppt. Weitere 13 Soldaten wurden verletzt. Die Verluste des Gegners waren im Zeitraum ab dem 11. Oktober erheblich höher: mehr als 40 Soldaten wurden vernichtet, etwa 100 verletzt. Ebenfalls wurden drei Einheiten Panzertechnik des Gegners und ein Fahrzeug mit Munition vernichtet.
Wir sind mehrfach als erste für eine vollständige Feuereinstellung eingetreten und haben sie in jeder Weise eingehalten. Das verbrecherische ukrainische Kommando hat offensichtlich unseren aufrichtigen Wunsch, Frieden im Donbass zu erreichen, als Schwäche ausgelegt. Aber der Feind hat sich wieder geirrt und dafür bezahlt. Ich hoffe, dass die Verluste der ukrainischen Soldaten die heißen Köpfe ihrer Generäle abkühlen.
Auf diese Weise sehen wir deutlich die gravierenden Änderungen im Charakter der provokativen Aktivitäten, die vom Kommando der ukrainischen Streitkräfte unternommen werden.
Neben den täglich fortgeführten Beschüssen mit schweren Waffen auf unsere Positionen und Ortschaften, führt das Kommando der sogenannten „antiterroristischen Operation“ Angriffe mit Infanterie und Panzertechnik durch, dabei finden diese Aktivitäten tagsüber statt. Ich bitte darum zu bemerken, dass die Beobachter der OSZE-Mission nicht operativ reagieren und ihrer Führung einen entsprechenden Bericht zuleiten konnten.
Außerdem wurden ukrainische Spezialdienste aktiviert. Unter Nutzung ihres Agentennetzes auf dem Territorium der Republik sind sie auf den Weg des Terrors übergangen und verwenden Methoden, die von verschiedenen radikalen Organisationen auf der ganzen Welt verwendet werden. Trauriges Beispiel dafür ist der gemeine Mord am Helden der DVR Arsen Pawlow.
Ich möchte mich an die verbrecherische Kiewer Regierung wenden: trotz aller bitteren Verluste widersteht unsere Republik und wird leben. Und das Land, das von einer blutigen Regierung geführt wird, die die menschenhassende Banderaideologie unterstützt und mit Methoden des Terrors arbeitet, ist verdammt!

 

De.sputniknews.com: Propaganda für die Kleinsten: „Putin führt zwei Kriege“ – DLF.
Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Mittwoch offenbar so unerwartet nach Europa gekommen, dass deutsche Medien sogar ihrem jüngsten Publikum erklären müssen, wer Herr P. ist – und was Russland so alles in der Welt angestellt haben soll.
In seiner täglichen Kinder-Nachrichtensendung „Kakadu“ hat beispielsweise Deutschlandradio Kultur ganz eindeutig und ohne jegliche Umschweife folgendes Bild des russischen Präsidenten gezeichnet:
„Der russische Präsident Putin führt derzeit zwei Kriege – einen in der Ukraine und einen in Syrien. Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande wollen Putin dazu bewegen, mit beiden Kriegen aufzuhören. Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil Putin sich nicht an internationale Regeln hält“,  hieß es zunächst zu dem Ziel des Normandie-Treffens im Berliner Kanzleramt.
Russland sei zudem für die Angriffe auf Krankenhäuser und sogar auf Uno-Hilfskonvois -etwa mehrere? – verantwortlich. Auch an dem Flüchtlingsandrang nach Europa sei er schuld.
Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande haben mehrfach gesagt, dass Putin in Syrien schwere Menschenrechtsverletzungen begeht. Die russische Luftwaffe bombardiert Krankenhäuser und Hilfskonvois der Vereinten Nationen. Deshalb fliehen viele Syrer mit ihren Familien nach Deutschland.“
Dabei wird mit keinem Wort erwähnt, dass keine einzige der Beschuldigungen bislang mit Beweisen belegt werden konnte. Im Fall der berüchtigten Attacke auf den UN-Hilfskonvoi in Aleppo hat sogar Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg davor gewarnt, voreilige Schlüsse zu ziehen oder gar Schuldige ohne Ermittlung zu nennen.
Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow hat eine Ermittlung des Falls gefordert: „Der erste notwendige Schritt ist, die Geschosse vorzuweisen, die diesen Konvoi getroffen haben“, sagte Lawrow gegenüber den russischen Medien. Das russische Verteidigungsministerium hat hier Drohnenaufnahmen des angegriffen UN-Konvois veröffentlicht.
Auch das eigentliche Thema des Normandie-Gipfels ist in der Sendung nicht unerwähnt geblieben:
„In der Ukraine kämpfen trotz eines Abkommens russische Soldaten. Wie man Putin davon abhalten kann, ist aber nicht klar“, erläuterte der Journalist Marcus Pindur den Kindern und versuchte dadurch, den Sinn der Sanktionen zu erklären: „Man könnte ihn unter Druck setzen, indem man Russland bestimmte Waren nicht mehr verkauft – das nennt man Sanktionen. Aber dafür müssten sich alle Europäer einig sein und das sind sie zurzeit nicht.“
Russlands Präsident Putin hat allerdings schon mehrmals erklärt, dass Moskau eine schnellstmögliche Regelung der Ukraine-Krise anstrebt.
„Wir wollen ganz aufrichtig, dass die Ukraine-Krise möglichst schnell geregelt wird“, so der russische Staatschef. Moskau sei bereit, dazu weiter sowohl mit den USA als auch mit der Normandie-Vier zusammenzuarbeiten. „Dafür muss Kiew endlich begreifen, dass ein direkter Kontakt mit dem Donbass, mit Donezk und Lugansk, unumgänglich ist, ebenso die Implementierung aller Minsker Vereinbarungen (die Kiew auf sich genommen hat – Anm. der Red.), und zwar als Gesamteinheit“.
Ziel des Ukraine-Gipfels am 19. Oktober war es, die stockende Umsetzung der Minsker Abkommen zur Friedenslösung wieder in Gang zu setzen…

Link: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/kakadu/kakadunachrichten.mp3

 

De.sputniknews.com: Angriff auf Aleppo: Russland nennt Schutzbehauptung aus Belgien „nichtig“.
Nach dem tödlichen Bombenangriff auf Aleppo greift Belgien nach der Einschätzung des russischen Verteidigungsministeriums zu „nichtigen Schutzbehauptungen“, um sich der Verantwortung zu entziehen.
Zuvor hatte der belgische Verteidigungsminister Steven Vandeput eine Verwicklung seines Landes in den Bombenangriff auf Zivilisten in Aleppos Vorort Hassajek bestritten und die von Russland vorgelegten Radardaten, die das Gegenteil beweisen sollen, als „gefälscht“ zurückgewiesen.
„Mit Schutzbehauptungen, die für jeden Profi nichtig sind, versucht das Verteidigungsministerium Belgiens, die Öffentlichkeit von dieser Tragödie abzulenken“, kommentierte Igor Konaschenkow, Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums.
Die Reaktion des belgischen Verteidigungsministers sei erstaunlich, sagte Konaschenkow. „Entweder versteht Herr Vandeput das von Russland vorgelegte Dokument selbst nicht oder das Zentralkommando der USA, das der internationalen Militärkoalition die Ziele in Syrien zuweist, will sich der Verantwortung entziehen.“ Laut Konaschenkow hat jedes Flugzeug „einzigartige“ Signaturen, an denen es sich eindeutig identifizieren lässt.
Hassajek war in der Nacht zum Dienstag bombardiert worden. Mindestens sechs Zivilisten starben, mehrere weitere wurden verletzt. Das russische Militär will zum Zeitpunkt des Angriffs zwei F-16-Kampfjets der belgischen Luftwaffe über Hassajek geortet haben. Belgien bestritt das. Daraufhin schickte das russische Verteidigungsministerium nach Brüssel eine minutengenaue Beschreibung der Flugroute der belgischen Jets, wie sie von den russischen Radaren erfasst wurde.

 

Dnr-online.ru/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Wochenbericht vom 21. Oktober 2016
Im Zeitraum vom 15. bis 21. Oktober waren die grundlegenden Anstrengungen bei der militärischen Ausbildung der Abteilungen der Streitkräfte der DVR auf die Durchführung von taktischen Bataillonsübungen mit Abteilungen der Streitkräfte der DVR und die Teilnahme an Trainings zur Zivilverteidigung mit der Bevölkerung unter Führung des Republikoberhaupts General Sachartschenko konzentriert.
Vertreter der militärischen Einrichtungen erarbeiteten in der Praxis Fragen der Zusammenarbeit bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Verteidigungs- und Gegenangriffsaktivitäten im Fall einer ukrainischen Aggression. Außerdem wurde die Aufmerksamkeit auf gemeinsame Aktivitäten mit den Staatsorganen im Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen, das Auftauchen von Geheimdiensten des Gegners, die Bewachung und Verteidigung von wichtigen Objekten der Republik gerichtet.
In dieser Woche ist eine heftige Verschärfung der Situation an der Kontaktlinie in der DVR im Ganzen zu beobachten. Auf die unmenschlichste Weise wurde durch einen Terrorakt ukrainischer Spezialdienste Oberst Arsen Pawlow ermordet, worüber der Verteidigungsminister der Republik bereits berichtet hat.
Die Aktivierung der ukrainischen terroristischen Organisation „Asow“ und ausländischer Söldner im Süden der Republik sowie die nicht enden Angriffe von Seiten der ukrainischen Soldaten auf unsere Positionen im Gebiet von Leninskoje, Sachanka und Kominternowo zeugen von der Absicht der ukrainischen Regierung, den Minsker Prozess zum Scheitern zu bringen und eine weitere Runde des blutigen Kriegs im Donbass zu entfachen.
Von der Anwesenheit von Söldnern in der „ATO“-Zone und deren Teilnahme an Provokationen gegen die Kräfte der DVR zeugt, dass im Mariupoler Krankenhaus Verletzte sind, die untereinander polnisch und englisch sprechen. Die Verbreitung eines Aufrufs der Kämpfer der terroristischen Organisation „Asow“ zur Auffüllung ihrer Reihen über soziale Netze bestätigt die unmittelbare Beteiligung von Nazisten an den Gefechten und von erheblichen Verlusten, die sie erlitten haben.
Es ist wichtig zu bemerken, dass die angreifenden Soldaten Artillerieunterstützung von den Abteilungen der 36. Marineinfanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte erhielten, was davon zeugt, dass die Provokationen der ukrainischen Streitkräfte vom Militärkommando der Ukraine geplant und von der obersten militärisch-politischen Führung des Landes gebilligt wurden.
In diesem Zusammenhang liegt die Verantwortung für die Versuche, die Minsker Vereinbarungen zum Scheitern zu bringen und Kämpfe im Donbass zu entfachen, ausschließlich bei der ukrainischen Regierung, die von außen gelenkt wird.
Insgesamt haben die ukrainischen Truppen in der letzten Woche 3161-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Darunter 2477-mal unter Verwendung von Artillerie, Panzergeschützen und Mörsern beim Beschuss des Territoriums der Republik. Der Gegner beschoss 35 Ortschaften.
Am intensivsten erfolgten die Beschüsse und Provokationen des Gegners in südlicher Richtung in den Gebieten von Sachanka, Leninskoje und Besymennoje.
Wir rufen die OSZE-Mission auf, sorgfältig zu jedem Fall zu ermitteln und eine objektive Bewertung der verbrecherischen Aktivitäten der ukrainischen Truppen zu geben.
Zu uns gelangten Informationen über die Vorbereitung des ukrainischen Militärkommandos zur Aktivierung der Kämpfe. Dies wird bestätigt durch die Verlegung von Personal und Militärtechnik an die Kontaktlinie. So wurden in dieser Woche zusätzlich festgestellt:
– In RichtungGorlowka – ein Panzerzug, eine Batterie 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“, zwei Batterien 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ und 30 Lastwagen mit Munition;
– in Richtung Donezk – eine Batterie 152mm-Haubitzen „Msta-B“, eine Batterie 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira, ein Feuerzug 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“ und ein Panzerbataillon;
– in Richtung Mariupol – zwei Batterien 100mm-Antipanzergeschütze MT-12 „Rapira“, ein Zug 152mm-Haubitzen „Msta-B“, eine Panzerkompanie, ein Mehrfachraketenwerfer „Grad“, eine Batterie 122mm-Haubitzen D-30 und ein Feuerzug 120mm-Mörser.
Die Konzentration von verbotenen Waffen der ukrainischen Streitkräfte entlang der Kontaktlinie erfolgt unter anderem durch in den Lagerorten fehlende Mittel. So hat in der letzten Woche die OSZE-Mission in ihren Berichten das Fehlen folgender ukrainischer Waffen festgestellt:
– 45 152mm-Artilleriegeschütze „Akazija“;
– 39 122mm-Artilleriegeschütze „Gwosdika“;
– 41 152mm-Haubitzen „Giazint-B“;
– 28 152mm-Haubitzen „Msta-B“;
– 8 152mm-Haubitzen D-20;
– 6 122mm-Haubitzen D-30;
– 106 Panzer T-64 und T-72;
– 12 220mm-Mehrfachraketenwerfer „Uragan;
– 19 100mm-Antipanzergeschütze „Rapira“;
– 24 Mörser der Kaliber 120 und 82mm.
Unter anderem wurde in der letzten Woche ein Bataillon der 24. mechanisierten Brigade in das Gebiet von Artjomowsk verlegt, nachdem es auf dem Jarowskij-Truppenübungsplatz im Oblast Lwow aufgefüllt und ausgebildet wurde. Es ist wichtig zu bemerken, dass alle von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen ohne Information der OSZE-Mission in die „ATO“-Zone gelangten.
Ebenfalls wurden von uns Fälle von Verlagerung von Militärtechnik der Abteilungen der 79. Luftlandebrigade, die diese von Poroschenko erhalten haben, in das Gebiet von Krasnoarmejsk (Pokrowsk) festgestellt. Die Bewegung der Panzertechnik endete mit einer Tragödie für friedliche Einwohner von Krasnoarmejsk. In Folge eines Frontalzusammenstoßes eines Panzertransporters mit einem Reisebus starb der Fahrer des Busses und zwei Passagiere wurden ernsthaft verletzt. Es ist allen bekannt, dass der Schuldige der Tragödie der Fahrer des Panzertransporters, der Unterleutnant Bondar, ist, der die Technik im betrunkenen Zustand unter Verletzung der Sicherheitsbestimmungen fuhr.
Solche Verantwortungslosigkeit der ukrainischen Soldaten gibt es überall. Unter anderem wird dies durch Fälle von Tod und Verletzung von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch unvorsichtige und falsche Anwendung von Waffen an der Kontaktlinie gegen Kameraden bestätigt. Wegen der Angst vor einem Angriff unserer Abteilungen, die aktiv von ukrainischen Medien geschürt wird, haben die eingeschüchterten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte immer häufiger begonnen, wahllos auf benachbarte Abteilungen zu schießen, die von ihnen für Gegner gehalten werden.
In Folge solcher nicht kampfbedingter Verluste betragen die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche 45, darunter 14 Tote.
Die größte Zahl dieser Fälle wurde vom 16. bis zum 18. Oktober in den Abteilungen der 54. mechanisierten und der 56. Panzergrenadierbrigade festgestellt.
In die Gesamtzahl der nicht kampfbedingten Verluste sind nach Angaben des Dienstes für Rechtsordnung der ukrainischen Streitkräfte auch die Unglücksfälle durch unvorsichtigen Umgang mit der Militärtechnik sowie Selbstmorde und Konflikte im militärischen Bereich eingeschlossen.
Dies zeugt von einem niedrigen moralisch-psychischen Zustand der ukrainischen Soldaten und der fehlenden Bereitschaft die verbrecherischen Befehle der Kiewer Regierung zu erfüllen. Das oligarchische Regime der Kiewer Regierung knirscht in den Fugen, das Volk der Ukraine lebt im Elend. Gegen die Handlungen der gegen das Volk gerichteten Führung hat seit dem 20. Oktober in allen Städten der Ukraine die Aktion „Tarifwiderstand“ begonnen.
Wir rufen alle ukrainischen Soldaten auf, aufzuhören die Kiewer Junta zu unterstützen, die einen Bürgerkrieg in der Ukraine entfacht hat, ihr Volk verraten und das Land für einen Spottpreis an die westlichen Herren verkauft hat. Ihre Regierung ist verdammt!

 

De.sputniknews.com: Russland hat die humanitäre Pause in der syrischen Stadt Aleppo um weitere 24 Stunden verlängert. Das teilte Generalleutnant Sergej Rudskoi vom Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mit.
„Die sogenannte moderate Opposition und ihre Gönner wollen eine Normalisierung der Lage in und um Aleppo verhindern. Aber auf Bitte von Vertretern der UN und anderer internationaler Organisationen hatte Russlands Präsident Wladimir Putin beschlossen, die humanitäre Pause um einen Tag zu verlängern“, sagte der General.
Russland rechne damit, dass alle engagierten Seiten die Extremisten im Interesse der Rettung friedlicher Zivilisten in Ost-Aleppo, die im Grunde Geiseln sind, beeinflussen würden. Rudskoi zufolge fliegen russische Kampfjets seit vier Tagen keine Angriffe im Raum von Aleppo. „Wir hatten alle erforderlichen Konditionen dafür geschaffen, dass die Zivilbevölkerung und Extremisten die Stadt verlassen sowie Kranke und Verletzte aus östlichen Vierteln in Sicherheit gebracht werden könnten“, sagte der General.
In Ost-Aleppo gibt es derzeit acht Fluchtkorridore: zwei für Terroristen und sechs für die Stadtbewohner. Dabei tun die Terroristen alles nur Mögliche, um die Flucht der Menschen aus der Stadt nicht zuzulassen.

 

De.sputniknews.com: Nadeschda Sawtschenko fordert: Poroschenko soll sich bei Janukowitsch entschuldigen.
Petro Poroschenko soll sich beim früheren ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch entschuldigen und ihm seinen Posten wiedergeben. Das fordert die Abgeordnete der ukrainischen Rada Nadeschda Sawtschenko, wie der TV-Kanal „RT“ berichtet.
Die Rada-Abgeordnete forderte Poroschenko zu einer Entschuldigung auf, als sie das Treffen des Normandie-Quartetts in Berlin kommentierte. „Nach solchen Verhandlungen muss Petr Alexejewitsch sich einfach bei Wiktor Fjodorowitsch entschuldigen, ihn in die Ukraine einladen und ihm seinen Sessel anbieten. Denn leider ist unsere Diplomatie gegenwärtig schwächer“, sagte Sawtschenko im ukrainischen Fernsehen laut RT.
Die Staats- und Regierungschefs des Normandie-Quartetts haben sich bei ihrem Treffen in Berlin darauf verständigt, die Konfliktparteien im Südosten der Ukraine auseinanderzuführen, und haben ihre Bereitschaft bekräftigt, die OSZE-Mission im Donbass auszuweiten.
Die ukrainische Kampfpilotin Nadeschda Sawtschenko hatte 2014 als Mitglied des rechtsextremen Bataillons Aidar gegen die Volksmilizen im Donbass gekämpft. Sie wurde gefangen genommen und von einem russischen Gericht wegen Beihilfe zur Ermordung von zwei russischen Journalisten schuldig gesprochen. Am 25. Mai 2016 wurde die zu 22 Jahren Haft verurteilte Ukrainerin von Russlands Präsident Wladimir Putin begnadigt und kehrte noch am selben Tag nach Kiew zurück. Sie war noch während ihrer Haft in Russland in Abwesenheit als Abgeordnete der Vaterlandspartei von Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko in die Werchowna Rada, das ukrainische Parlament, gewählt und dann auch als Delegierte des Landes in die Parlamentarische Versammlung des Europarates entsandt worden. Ihre Äußerungen im Parlament und in den Medien sollen bereits zu Spannungen mit den Machteliten geführt haben.

 

Abends:

 

De.sputniknews.com: Kiew meldet „intensive Kämpfe“ bei Mariupol am Asowschen Meer.
Kiew hat „intensive Kämpfe“ zwischen der Armee und den Volksmilizen im Raum von Mariupol am Asowschen Meer gemeldet. Wie der Sekretär des Rates für nationale Sicherheit und Verteidigung, Alexander Turtschinow, am Freitag mitteilte, hätten die Aufständischen seit dem 18. Oktober rund 3.000 Geschosse und Granaten auf Stellungen der Armee abgefeuert.
„Besonders intensiv waren die Provokationen und der Beschuss im Raum der Siedlungen Marjinka, Krasnogorowka, Wodjanoje und Schirokino“, wurde Turtschinow vom russischen Internetportal lenta.ru zitiert.
Die ukrainischen Militärs seien auf eine beliebige Entwicklung gefasst. Zu Toten und/oder Verletzten machte der Sekretär keine Angaben.
Bei einem versuchten Durchbruch der Positionen der Volkswehr im Raum von Mariupol hätte die ukrainische Armee bereits am 12. Oktober 15 Mann an Toten verloren. 25 Soldaten seien verletzt worden.
Kiew und Donezk werfen einander Verstöße gegen die vereinbarte Feuerpause vor. Die im September von einer trilateralen Gruppe ausgehandelte Vereinbarung über die Entflechtung der Truppen von der Trennlinie im Donbass steckt wieder in einer Sackgasse. Zur Gruppe gehörten Vertreter Russlands, der Ukraine und der UN sowie Delegierte der beiden nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

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