Kommunisten in den Volksrepubliken des Donbass – Neuigkeiten vom 20.10.16

Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Skl-kplnr.wixsite.com/kplnr: http://skl-kplnr.wixsite.com/kplnr/single-post/2016/10/04/ЕЖЕГОДНЫЙ-ПОЛИТИЧЕСКИЙ-ДОКЛАД-ЦЕНТРАЛЬНОГО-КОМИТЕТА-КОММУНИСТИЧЕСКОЙ-ПАРТИИ-ЛНР-И-СОЮЗА-КОММУНИСТОВ-ЛУГАНЩИНЫ-О-ПРОДЕЛАННОЙ-РАБОТЕ-текст-доклада

Politischer Jahresbericht des Zentralkomitees der KP der LVR und der Union der Kommunisten der Lugansker Gebiets zur  geleisteten Arbeit
Die Wiedergeburt der Partei der Kommunisten im Lugansker Gebiet ist das Hauptergebnis unserer Aktivität im letzten Jahr. Am 24. August 2015 haben wir uns auf dem Vereinigungskongress der gesellschaftlichen Bewegung „Union der Kommunisten der Lugansker Gebiets“ die Aufgabe gestellt, die Einheit der Reihen der Kommunisten zu bewahren und alle Antifaschisten und Patrioten der LVR in ihre Reihen zu bringen.

 Da uns klar war, dass die weit geöffneten Türen unserer Union Menschen mit verschiedenen Ansichten und Ambitionen anziehen, sind wir inneren Konflikten nicht ausgewichen. Im Gegenteil, indem wir Probleme aufgedeckt haben, haben wir die Wahrheit freigelegt. Die Phase des „Einlaufens“ war notwendig, um zur Schaffung einer Parteiorganisation bereit zu sein, die ohne Einheit in den Zielen und der Bereitschaft die Aufgaben umzusetzen nicht handlungsfähig ist.
Am 12. April 2016 fand der 1. Gründungsparteitag der KP der LVR statt, an dessen Arbeit bevollmächtigte Vertreter der Mehrheit der ehemaligen Stadt- und Bezirksorganisationen der KPU teilnahmen. Leider haben sich bis heute einige Parteiorganisationen noch nicht der KP der LVR angeschlossen, gänzlich zerfallen sind die Parteiorganisationen von Krasnodon, Perwomajsk und des Lutuginskij-Bezirks.
In dieser Situation ist es notwendig, in unserem Bericht eine Bewertung der Ursachen des Zerfalls der Lugansker Oblastorganisation der KPU abzugeben und sie den Kommunisten zur Kenntnis zu geben, die sich bis jetzt nicht der KP der LVR angeschlossen haben.
Der Zerfall und die Wiedergeburt der Parteiorganisation
Der Krieg ist eine Prüfung für alle ökonomischen und organisatorischen Kräfte eines jeden Volks,  sagte Wladimir Iljitsch Lenin. Die einfachen Kommunisten und Sympathisanten einer sozialistischen Wahl standen als erste auf den Barrikaden des „Russischen Frühlings“ des Jahres 2014, als sich ungesetzliche Formationen ukrainischer Nationalisten bereit zum Angriff auf die friedliche Bevölkerung des Donbass machten. Das Volk des Donbass stand gegen den verfassungswidrigen Umsturz in Kiew auf. Rote Fahnen und Fahnen Russlands wehten über den Gebäuden der Lugansker Oblastverwaltung und des Sicherheitsdienstes der Ukraine. Die Hälfte der Abgeordneten des 1. Parlaments der LVR waren Kommunisten. Von den ersten Tagen der Schaffung souveräner Volksrepubliken standen die Kommunisten in den ersten Reihen der  Gründer, Verteidiger und Erbauer unserer Staaten.

Aber die Führer des Lugansker Oblastkomitees der KPU unterstützten die Volksmassen nicht und gehörten nicht zur Avantgarde der Ereignisse. Der 1. Sekretär des Lugansker Oblastkomitees der KPU Spiridon Kilinkarow ließ die Parteiorganisation im Stich und floh nach Kiew, wo er Geschäfte und Immobilien hatte. Dort begann er einen provokativen Kampf um die Macht in der KPU, danach wurde er aus deren Reihen wegen des Versuchs der Zersetzung ausgeschlossen. Auch die Versuche Kilinkarows, eine führende Position in dem zur KPU alternativen Projekt „Union Linker Kräfte der Ukraine“ einzunehmen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Seine vorherigen Bündnispartner und Verräter (Krawtschenko, Alexejew, Baburin, Golub usw.) zogen nicht ihn, sondern den Oligarchen Wasilij Wolga vor. Aber heute ist dieses Projekt, das auch nicht die erwartete Zustimmung in der Administration Poroschenkos erhielt, praktisch erledigt, obwohl es einen Kongress unter dem Dach der gelb-blauen Fahnen durchgeführt hat. Das Zentralkomitee der KPU, das nicht die Möglichkeit hatte, die Situation in der LVR und DVR zu kontrollieren, hat die Lugansker und die Donezker Oblastorganisationen zusammen mit ihren Unterorganisationen aufgelöst.

In der kritischsten Zeit für das Volk des Lugansker Gebietes hat die Führung des Oblastkomitees aufgrund persönlicher Ambitionen und Feigheit die Parteiorganisation verloren. Statt die einmalige Chance zu nutzen, die Leninschen Kampfprinzipien zu realisieren und eine Regierungskoalition in der LVR zu formieren, hat sie feige ihr Aktiv im Stich gelassen, um schmutzige Tänze auf der Bühne der Bankowaja-Straße (in Kiew –  Anm. d. Übers.) hinzulegen und auf jämmerliche Almosen zu warten. Am 10. April erhielten die Stadt- und Bezirkskomitees einen absurden Rundbrief Kilinkarows mit der Unterschrift der Sekretärin des Oblastkomitees der KPU Jekaterina Popowa „die Separatisten zu entlarven und sie dem Sicherheitsdienst der Ukraine auszuliefern“. Bis heute nennen einige Kommunisten, sei es aus Uninformiertheit, sei es aufgrund von persönlichen Verpflichtungen den ehemaligen Oblastvorsitzenden den ersten Sekretär und Abgeordneten und beziehen sich auf eine angebliche Lugansker Oblastorganisation der KPU. Tatsächlich wurde die Tätigkeit ukrainischer Organisationen in der LVR beendet und auf der Oblast-Konferenz der KPU, die in Sewerodonezk (durch die Ukraine besetztes Gebiet des Lugansker Oblast – Anm. d. Übers.) stattfand, ein neuer erster Sekretär des Lugansker Oblastkomitees gewählt, Sergej Djakow.

Die frühere verräterische Führung des Lugansker Oblast-Komitees der KPU versucht auch heute, destruktiv auf die Arbeit der Union der Kommunisten des Lugansker Gebiets und der KP der LVR Einfluss zu nehmen. Unter Nutzung von Verbindungen in der Ukraine versuchen sie auf jegliche Weise, sowohl die Führung der KPU, der KPRF als auch unsere Führung zu verunglimpfen. Auf ihre Seite ist der frühere Vorsitzende der Union der Kommunisten des Lugansker Gebiets Strelzow übergelaufen, der nach Beendigung seiner Funktionen offen versuchte, die Organisation zu erpressen, wonach er einstimmig aus ihren Reihen ausgeschlossen wurde. An Provokationen gegen uns nahm auch der erste Sekretär des ZK der Union der Kommunisten des Lugansker Gebiets zur Fragen der humanitären Hilfe Jurij Sinenko teil, der von der Staatsanwaltschaft der Unterschlagung von Kinderkleidung, Zement und Lebensmitteln, darunter 5 Tonnen Fleischkonserven von den Kommunisten der Republik Mari-El (autonome russische Republik – Anm. d. Übers.) überführt wurde, deren Lieferung er vor der Organisation geheim hielt. Sinenko wurde ebenfalls einstimmig aus unseren Reihen ausgeschlossen. Es muss auch angemerkt werden, dass eine Reihe ehemaliger Parteifunktionäre auf Oblastebene ihre Organisation buchstäblich ausraubten: Kilinkarow, Tschalenko, Isajenko, Chochlow und andere haben sich die Parteifahrzeuge und die Organisationstechnik angeeignet und Sinenko hat nicht nur 2 Fahrzeuge an sich genommen, sondern auch teilweise das Gebäude des Oblastkomitees ausgeplündert, wonach nicht einmal Nägel und Hammer übrig waren. Es war für uns nicht einfach, die Partei wiederzubeleben, den Anfang für eine neue Geschichte in der jungen Republik zu legen.
Organisatorische Arbeit und Parteiaufbau
Im letzten Jahr sind unsere Organisationen in 13 von 15 Städten und Bezirken der LVR gegründet worden und arbeiten in Lugansk, Krasnyj Lutsch, Brjanka, Swerdlowsk, Kirowsk, Antrazit, Krasnodon, im Perewalskij, Slawjanoserbskij, Krasnodonskij, Antrazitowskij, Lutuginskij Bezirk. Völlig zerfallen sind die ehemaligen Parteiorganisationen der KPU in Perwomajsk – aufgrund der Zerstörungen in der Stadt und der Migration der Bevölkerung; in Krasnodon und den Bezirken Krasnodonskij, Lutuginskij und Perewalskij – aufgrund des Wegzugs oder Rücktritts der leitenden Funktionäre von ihren Ämtern. Unter Berücksichtigung der Weggezogenen sind fast alle ehemaligen Mitglieder der KPU als Mitglieder der KP der LVR registriert in: Krasnyj Lutsch, Antrazit, Brjanka, Swerdlowsk, Kirowsk, in den Bezirken Slawjanoserbskij und Antrazitowskij – was 2/3 der derzeitigen Mitglieder der Stadt- und Bezirksparteiorganisationen ausmacht. Die ersten Sekretäre der Komitees der genannten Organisationen haben ihre Funktion behalten, mit Ausnahme von Swerdlowsk, wo ein ehemaliges Mitglied des Stadtkomitees der KPU gewählt wurde.

Mehrheitlich sind auch die Kommunisten der Stadt Lugansk in die KP der LVR eingetreten. Ein geringer Teil ehemaliger Mitglieder der KPU aus Lugansk sind noch nicht in die KP der LVR eingetreten und haben sich Gruppen angeschlossen, die Kilinkarow aus der Stadt Kiew kontrolliert. Beide Gruppen sind auf russische provokative Projekte zur Diskreditierung der KPRF orientiert: „Kommunisten Russlands“, die Maxim Tschalenko vertrittt und die Quasi-Partei RKRP („Russische Kommunistische Arbeiterpartei“ – Anm. d. Übers.), mit der Jurij Chochlow zusammenarbeitet. Zur Gruppe von Tschalenko, die sich „Lugansker Oblastkomitee der KPU“ nennt, gehören noch die ehemaligen Parteiorganisationen der Städte Altschewsk und Rowenki.
In der Stadt Krasnodon und den Bezirken Krasnodonskij, Kutuginskij und Perewalskij befinden sich die Parteiorganisationen der KP der LVR im Stadium des Aufbaus. Unter der Führung des Sekretariats des ZK arbeiten dort Initiativgruppen aus ehemaligen Mitgliedern der KPU und neu gewonnen Sympathisanten. Es beginnt die Arbeit zur Umregistrierung und zur Durchführung von Gründungskonferenzen. Leider erlaubt es uns das völlige Fehlen einer materiell-technischen Basis nicht, diesen Prozess zu beschleunigen.

In der KP der LVR sind mehr als 700 ehemalige Mitglieder der KPU und etwa 200 neue Mitglieder, damit zählt die KP der LVR und damit die Union der Kommunisten des Lugansker Gebiets mehr als 900 Mitglieder.

Es ist wichtig, das Anwachsen einer qualitativen Dynamik des Wachstums unserer Reihen zu nennen. In die Organisationen ist die überwiegende Mehrheit der Parteiführungen der ehemaligen Stadt- und Bezirkskomitees eingetreten, der ehemalige erste Sekretär des Lugansker Oblastkomitees der KPU Wladimir Semljakow und der Abgeordnete des Volkssowjets der LVR Alexandr Andrijanow.
Unter den Mitgliedern der KP der LVR sind 21 Abgeordnete des ersten Parlaments der LVR, mehr als 50 Abgeordnete von örtlichen Räten, Milizangehörige, Teilnehmer an der Verteidigung von Lugansk gegen die Kiewer Okkupation. In die Organisation ist der Ataman des Lugansker Kreises der Donkonsaken Oberst Wiktor Schtschekatunow eingetreten und der 1. Volksgouverneur des Lugansker Gebiets Alexandr Charitonow, der das Kammenobrodskij-Bezirkskomitee leitet. Ebenfalls sind Aktivisten der Jugendorganisation „Erbe“ mit ihrem Vorsitzenden Jewgenij Tkatschowyj in die Partei eingetreten.
Internationale Zusammenarbeit und Arbeit mit gesellschaftlichen Organisationen
Es ist schwer, die enorme Rolle der KPRF bei der Entstehung der LVR zu bewerten! In den allerersten Monaten der heftigsten Kämpfe organisierte die KPRF die ununterbrochene Versorgung der Regierungseinrichtungen der LVR, von Schulen, kämpfenden Abteilungen und der Bevölkerung mit Lebensmitteln, Baumaterialien, Medikamenten, Kleidung, Generatoren und anderer Technik. Während des Krieges und der Blockade schickte die KPRF 54 „rote“ humanitäre Konvois für die LVR und die DVR in einem Umfang von fast 8000 Tonnen! Der Verdienst daran liegt sowohl bei den einfachen Kommunisten wie auch persönlich beim Vorsitzenden der KPRF Gennadij Sjuganow, dem ersten stellvertretenden Vorsitzenden der KPRF Wladirmir Kaschin, dem stellvertretenden Vorsitzenden des SKP-KPSS, dem Sekretär des ZK der KPRF Kasbek Tajsajew! Die Konvois wurden von Kommunisten aus Moskau, dem Moskauer Oblast, Woronesh, Tula, Lipezk, Kursk, Nordoesstien, Kabardino-Balkaria, Karatschajewo-Tscherkessia, Krasnodar, Stawropol und anderen Regionen Russlands organisiert.

Die KPRF ist die einzige politische Kraft in der Staatsduma der RF, die offiziell die Ergebnisse des Referendums zur Gründung der LVR am 11. Mai 2014 anerkannt hat. Die Fraktion der KPRF hat einen Gesetzesentwurf in die Staatsduma der RF eingebracht, der ein erleichtertes Verfahren für den Erhalt von russischen Pässen für die Einwohner des Donbass vorsieht. Und eben die KPRF hat im Jahr 2014 die Anerkennung unserer Republiken durch das Parlament von Südossetien initiiert, dessen Vorsitzender damals der Vorsitzende der Kommunisten Südossentiens Stanislaw Kotschijew war.

Auf Initiative des SKP-KPSS wurde im Oktober 2014 die gesellschaftliche Organisation „Union der Kommunisten der Lugansker Gebiets“ registriert, die das Ziel hatte, die ehemaligen Mitglieder der KPU zu legalisieren im Zusammenhang mit der Einstellung der Aktivität von Parteien in der LVR. Gerade die KPRF gab der Entstehung der kommunistischen Bewegung m Donbass einen Impuls. Auf dem Kongress der Union der Kommunisten des Lugansker Gebiets und dann auf dem Parteitag der KP der LVR haben wir erklärt, dass wir den leninschen Kurs der KPRF und des SKP-KPSS unterstützen. Nicht in Worten, sondern in Taten spürte unsere junge Partei Unterstützung und einen zuverlässigen Rückhalt. Die KP der LVR und die KP der DVR sind ein untrennbarer Teil der internationalen Zusammenarbeit, unsere Vertreter nehmen an der Arbeit der Plena des ZK der KPRF und des Zentralrats der SKP-KPSS teil. In der nächsten Zeit wird der Kongress des SKP-KPSS die Frage der Aufnahme der KP der LVR und der KP der DVR als Beobachter in den SKP-KPSS behandeln.

Die KP der LVR koordiniert die Arbeit mit der KP der DVR, mit der wir einen Vertrag über gemeinsames Handeln abgeschlossen haben. Vereint durch eine einheitliche ideologische Grundlage haben wir gemeinsam den Kampf gegen die Allmacht der Oligarchie und den ukrainischen Nationalfaschismus begonnen, für die Schaffung einer sozial gerechten Gesellschaft, die in Freundschaft und Zusammenarbeit mit allen Völkern der Erde und vor allem mit den Brudervölkern der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft lebt.

Die KP der LVR führt einen Dialog über Zusammenarbeit mit europäischen Kommunisten, unter anderem wurden Kontakte mit der DKP geknüpft, deren Vertreter 2017 die LVR besuchen wollen.

Auf Initiative der KP der LVR fand im Juli 2016 der Gründungskongress der Union Sowjetischer Offiziere der LVR statt, an dem mehr als 200 Delegierte teilnahmen, darunter nicht nur Offiziere der UdSSR, sondern auch Soldaten der LVR und der Kosaken. An der Arbeit des Kongresses nahmen sowjetische Generale teil, darunter der Vorsitzende der Internationalen Vereinigten Union Sowjetischer Offiziere General-Leutnant Gennadij Benow, der die Arbeit der Kommunisten der LVR hoch einschätzte, unter anderem bei der Vorbereitung der genannten Veranstaltung. Im Herbst wird die Frage der Aufnahme der Union Sowjetischer Offiziere der LVR in die Vereinigte Internationale Union der Sowjetischen Offiziere behandelt.

Es ist wichtig die große Rolle der Kosaken, namentlich des Lugansker Kreises der Donkosaken bei der Schaffung der Union der Offiziere hervorzuheben. Unsere Zusammenarbeit mit den Kosaken basiert auf einem gemeinsamen Patriotismus im Kampf gegen die pro-faschistische Aggression. Weil unsere Kosaken kämpfen, gestählt sind im Kampf gegen die feindlichen Angriffe, kennen sie aus eigener Erfahrung die Unterstützung der KPRF, die so notwendig für unsere Milizen während der aktiven Phase der Kämpfe war.

In der nächsten Zeit ist die Durchführung des 1. Kongresses des Leninschen Komsomol der LVR und eines Kongresses der Organisation werktätiger Frauen geplant.
Agitation und Arbeit mit der Bevölkerung
Die Bedingungen des Kriegszustands haben ernsthaften Einfluss auf unsere Aktivitäten. Wir haben nie unter den Bedingungen einer notwendigen Einschränkung von Rechten und Freiheiten gearbeitet. Wir sind uns bewusst, dass eine der Richtungen der ukrainischen Diversionsarbeit die innenpolitische Destabilisierung unserer Region ist. Wenn man das Wahlverhalten und die gesetzmäßige Unzufriedenheit mit den Regierungsbehörden berücksichtigt, ist die linke Bewegung ein idealer Platz dafür.

Wir verheimlichen nicht, dass es solche Versuche schon gegeben hat.
Radikale Elemente aus der ehemaligen Oblastorganisation der KPU haben im Herbst 2015 schon versucht, die schlechte Lage der Bevölkerung zur Organisierung von Bergarbeiteraufständen und zur Blockade von Straßen zu nutzen. Mit solch explosiven Methoden für unsere von der Blockade betroffene Republik, wo die Sozialarbeiter und Rentner ein Jahr auf die Hälfte ihrer Zahlungen gewartet haben, hatten die „Ultrarevolutionäre“ vor, für die Bergleute zusätzliche Zahlungen und Unterstützungen zu fordern, die es nicht mal in den Vorkriegsjahren gegeben hat.
Auf der Seite des Staatssicherheitsministeriums der LVR wurde eine offizielle Erklärung veröffentlicht, in der der örtliche Oligarch Wladimir Ladnik und der ehemalige Vorsitzende der Lugansker Kommunisten Spiridon Kilinkarow als Organisatoren von Kundgebungen der Markthändler am Verwaltungsgebäude des Oberhaupts der LVR entlarvt werden.

Ja, wir sind eine Kraft, die die Verbindung mit dem Volk nicht verloren hat! Wir leben und denken wie das Volk! Ja, wir sind unzufrieden mit der Politik der Regierung der LVR, aber wir berücksichtigen die Kriegslage und haben nicht vor, wegen des Handelns anmaßender Regierungsbeamter das Schicksal der Republik, die unsere Landsleute mit ihrem Blut und Schicksalsschlägen errichtet haben, auf’s Spiel zu setzen! Wir sagen „Nein“ zu allen Versuchen ukrainischer Spezialdienste, die über ihre Agenturen versuchen, die Kommunisten in einen inneren Konflikt hineinzutreiben!

Die KP der LVR und die Union der Kommunisten des Lugansker Gebiets sind eine stabile Kraft, die bedacht und realistisch handelt.
Unsere zwei Hauptaufgaben in der Zeit der Kämpfe sind:
– den Patriotismus der Bürger zu stärken und
– die Republik vor dem faschistischen Joch zu bewahren!
Nach den Kämpfen, bei der Formierung einer Zivilgesellschaft, werden wir unsere Kraft zeigen als Partei, an deren Ursprung der ruhmreiche Sohn der Sowjetunion Kliment Woroschilow stand!

Von August 2015 bis zum August 2016 haben wir 10 Kundgebungen und Festveranstaltungen sowie Treffen der Bevölkerung und verschiedener Organisationen mit den Delegationen der russischen Kommunisten und Abgeordneten der Staatsduma der Russischen Förderation der KPRF durchgeführt.
Einige Worte zu den wichtigsten Veranstaltungen:

– Am 07. November 2015 begingen wir erstmals wieder seit dem Zusammenbruch der Parteiorganisation des Lugansker Oblast den 98. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. Am Lenindenkmal versammelten sich mehr als 500 unserer Aktivisten und Sympathisanten zu einer Kundgebung. Leider konnte diese traditionelle Veranstaltung im Jahr 2014 nicht durchgeführt werden.

– Am 18. Dezember 2015 enthüllten wir das im Donbass erste Denkmal für den Generalissimus Josef Stalin, den Bezwinger des Faschismus. Damit drückten wir unseren Protest gegen den Abriss sowjetischer Denkmäler und gegen die „Dekommunisierung“ in der Ukraine aus und stärkten die Kampfmoral der Lugansker. An der Veranstaltung nahmen auch die Abgeordneten der Staatsduma der RF Kasbek Taisajew und Wladimir Rodin teil.

– Vor den Neujahrsfeiertagen haben wir, dank der humanitären Hilfe der KPRF, ein großes Kinderkonzert im Lenin-Kulturhaus durchgeführt, auf dem wir 1000 behinderten Kindern aus der ganzen Republik Geschenke überreichten. Auch an dieser Veranstaltung nahmen die Abgeordneten der Staatsduma der RF Kasbek Taisajew und Wladimir Rodin teil.

– Am 21. Januar veranstalteten wir am Fuße des Woroschilow-Denkmals eine Kundgebung, die dem runden Geburtstag Kliment Jewremowitschs gewidmet war, unseres berühmten Landsmanns und Begründers der kommunistischen Zelle in Lugansk.

– Angemessen würdigten wir den 71. Jahrestag des Großen Sieges. Am 08. Mai 2016 wurde durch uns eine Feier des Volkes mit einer Feldküche zu Ehren des Unbekannten Soldaten in der Nähe der Massengräber im Dorf Teplitschnoje organisiert. Abgesehen von unserem Aktiv und der Kosakenschaft nahmen an dieser Veranstaltung ungefähr 300 Einwohner teil, Schüler verschiedener Schulen kamen mit dem Bus. Am 09. Mai führten die Kommunisten eine separate Marschkolonne des „Unsterblichen Regiments“ bei der republikanischen Parade an, unter den Fahnen der UdSSR und der Siegesfahne. Die Stadt- und Bezirkskomitees nahmen ebenfalls aktiv an den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges teil.

– Wir organisierten Besuche der Abgeordneten der Staatsduma der RF Kasbek Taisajew, Wladimir Rodin und Nikolai Kusmin, der ersten Sekretärin des Leningrader Oblastkomitees der KPRF Regina Illarionowa sowie der Generale der sowjetischen Armee Genadij Benow und Anatolij Toptschij. Die Gäste besuchten Arbeitskollektive, militärische Einheiten, Kirchen, Schulen und trafen sich mit dem Aktiv der Kommunisten.

– Unsere Initiative zur Ausgabe russischer Pässe an die Einwohner der LVR und der DVR wurde von den KPRF-Abgeordneten des Parlamentes der RF unterstützt und als Gesetzesantrag zur Prüfung eingereicht.

Alle unsere Veranstaltungen und unsere gesamte Arbeit sind auf den Webseiten der KPRF, des SKP-KPSS und auf der unlängst erstellten eigenen Webseite der KP der LVR dokumentiert.
Unsere humanitäre Arbeit
Ungeachtet der Tatsache, dass viele Organisationen, militärische Einheiten und Einwohner der LVR humanitäre Hilfe durch die KPRF erhielten, waren unsere Ressourcen für das zurückliegende Jahr sehr begrenzt. Trotzdem erhielten 500 Familien mit niedrigem Einkommen, die Kirche der Prestschansker Ikone der Gottesmutter und das Internat im Dorf Klenoboje mit unserer Hilfe Lebensmittel, Baumaterial, Winterjacken und Schuhe für Kinder. Hunderte von Bürgern mit geringen Einkommen erhielten Lebensmittelpakete. Wir übernahmen die Patenschaft  für eine Schule und ein Dorf, reparierten zwei Kinderspielplätze. Am 09. April führten wir eine öffentliche Ausgabe von humanitärer Hilfe durch, zu der mehr als 300 Einwohner von Lugansk kamen. Außerdem wurde über die Stadt- und Bezirkskomitees die Ausgabe von kleineren Mengen von Teigwaren organisiert, die die KPRF dem Volk des Donbass geschickt hatten. Zu den Neujahrsfeierlichkeiten übergaben wir den Kindern 1200 Geschenke der KPRF. Für die Soldaten und die medizinischen Einrichtungen wurde das Arzneimittel „Romasulan“ (entzündungshemmend, antimikrobiell – Anm. d. Übers.) ausgegeben.

Unbedingt muss die enorme Hilfe der regionalen Organisationen der KPRF, besonders des Leningrader Oblast, erwähnt werden. Dank der persönlichen Initiative und der Unterstützung der ersten Sekretärin Regina Illarionowa konnten wir den Tag des Lehrers in einer der Schulen der Stadt Lugansk feiern und zwei Neujahrsfestveranstaltungen für Kinder durchführen.

 

Verehrte Genossen! Im vergangenen Jahr haben wir eine lange Wegstrecke zurückgelegt! Die inneren Auseinandersetzungen, der Parteiaufbau unter schwierigsten Bedingungen, das komplette Fehlen einer materiellen Basis, die schwere Arbeit mit der Bevölkerung – das alles soll uns nicht das Handtuch werfen lassen, sondern im Gegenteil – das soll uns stärken im Kampf, um unbeirrt auf das Ziel zuzusteuern, auf den Sieg unserer Ideale! Es kann sein, dass wir nicht alles getan haben, sicher sind wir in der Lage, noch mehr zu tun. Aber wir bewegen uns in die richtige Richtung. Wir spüren die Unterstützung der Massen und widerspiegeln das Bestreben des Volkes! Es steht uns eine wichtige Etappe des Kampfes bevor – die politische Blockade zu durchbrechen und die Interessen unserer Bürger zu verteidigen.

Erlaubt mir, liebe Freunde, euch viel Erfolg, neue Errungenschaften, den langersehnten Sieg über die faschistische Bedrohung zu wünschen, und in Ihrem Namen allen Einwohnern der Lugansker Volksrepublik Frieden und Wohlstand!

Möge die Zusammenarbeit der Brudervölker der Russischen Welt, deren Grundlage die Prinzipien des sozialistischen Internationalismus waren und bleiben, sich festigen und entwickeln!

 

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