Presseschau vom 18.10.2016

Quellen: Itar-Tass, Interfax, Ria Novosti, sputniknews, rusvesna.su, voicesevas.ru, hinzu kommen Informationen der Seiten dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dnr-news, novorosinform u.a. sowie die offiziellen Seiten der Regierungen der Volksrepubliken dan-news, lug-info. Wir beziehen manchmal auch ukrainische Medien, z.B. BigMir, UNIAN, Ukrinform, KorrespondenT und die Online-Zeitung Timer aus Odessa ein.
Zur besseren Unterscheidung der Herkunft der Meldungen sind Nachrichtenquellen aus den neuen Volksrepubliken im Donbass in Rot (dnr-online, lnr-portal, Novorossia, dan-news, lug-info, dnr-news, novorosinform u.a.) und ukrainische Quellen in Blau (BigMir, Ukrinform, UNIAN, KorrespondenT und Timer) gekennzeichnet.
Die Übersetzung russischer Medien erfolgt in schwarzer Farbe.
Ausgewählt und übersetzt durch das Kollektiv der „Alternativen Presseschau“

 

Abends:

 

Dan-news.info: Die Seite in Twitter https://twitter.com/ZakharchenkoDnr gehört nicht dem Oberhaupt der DVR Alexandr Sachartschenko und wurde zur Desinformation der Bevölkerung geschaffen. Dies teilte heute die Administration des Republikoberhaupts mit.
„Wir teilen mit, dass die Seite in Twitter https://twitter.com/ZakharchenkoDnr, auf der Mitteilungen angeblich von Alexandr Sachartschenko erscheinen, nicht offiziell ist und keinerlei Beziehungen zum Oberhaupt der DVR und seiner Administration hat. Wir bitten die Medien sich nicht auf diese zu beziehen und keine Mitteilungen von dieser Seite zu zitieren, um die Öffentlichkeit nicht zu desinformieren“, heißt es in der Mitteilung.
Die Administration teilte mit, dass derzeit zwei Seiten des Staatsoberhaupts in den sozialen Netzwerken existieren: https://twitter.com/AlexZaxarchenko und https://vk.com/zaharcgenko_official
Wir merken an, dass die „gefälschte“ Seite des Oberhaupts der DVR mehr als 12.500 Benutzer hat. Es gibt dort mehr als 600 Einträge.

 

Dnr-online.ru: Heute hat das Zentrum zur Verbindung mit der Öffentlichkeit des Innenministeriums des DVR mitgeteilt, dass beim Mord am Oberst Arsen Pawlow eine Sprengvorrichtung verwendet wurde, die analog zu der ist, die bei einem Anschlag auf das Leben des Oberhaupts der DVR verwendet wurde.
„Am Abend des 16. Oktober erfolgte im Eingang eines der Wohnhäuser im Zentrum von Donezk eine Explosion, in deren Folge der Kommandeur des Bataillons „Sparta“ Arsen Pawlow und seine Wache starben. Es wurde festgestellt, dass die Ursache der Explosion eine selbstgebaute Vorrichtung war, die im Aufzugsschacht installiert wurde und mit einer Fernsteuerung ausgelöst wurde. Zur Ermittlung dieses Verbrechens wurde eine gemeinsame operative Ermittlungsgruppe aus Mitarbeitern des Innen- und des Staatssicherheitsministeriums der DVR geschaffen.
Von Spezialisten des Zentrums für kriminalistische Expertise des Innenministeriums wurde eine Untersuchung der Fragmente, die am Ort der Explosion der Sprengvorrichtung gefunden wurden, durchgeführt, in deren Ergebnis festgestellt wurde, dass die Zusammensetzung des Sprengstoffs und die Konstruktion der Bombe analog zu denen sind, de bei einem Anschlag auf das Oberhaupt der Republik Alexandr Sachartschenko entdeckt wurden.
Die operative Ermittlungsgruppe des Innen- und des Staatssicherheitsministeriums der DVR betrachten das Geschehen als einen terroristischen Akt, der von einem aktiven Agentennetz von Spezialdiensten der Ukraine, die auf dem Territorium der Republik aktiv sind, durchgeführt wurde.
Es muss angemerkt werden, dass Vertreter des politischen Establishments und von Spezialdiensten der Ukraine mehrfach erklärt haben, dass eine direkte physische Beseitigung von Schlüsselpersonen des jungen Staates durch die Durchführung von Terrorakten notwendig sei. In der jüngsten Geschichte der Republik ist dies nicht der erste Versuch, auf die Situation im Staats mit zynischen und allgemein gefährlichen Mitteln einzuwirken, was im Grunde eine klares Beispiel für Terrorismus ist“, heißt es in der Erklärung.

 

Kprf.ru: Am Montag, dem 17. Oktober, trat der Vorsitzende des ZK der KPRF Gennadij Andrejewitsch Sjuganow in einer Direktübertragung des Fernsehsenders „Rossija 1“ im Programm „60 Minuten“ auf. Die Diskussion betraf die Verschärfung des Konflikts im Donbass sowie den Tod des Kommandeurs der Milizen Arsen Pawlow („Motorola“).
Gennadij Andrejewitsch berichtete darüber, dass gestern eine weitere Etappe des Aufenthalts von Kindern aus Noworossija zu Ende ging. Nach seinen Worten haben sich bereits 2500 Kinder, deren Familien im Verlauf des militärischen Konflikts gelitten haben, mit Unterstützung der KPRF in Russland für jeweils drei Wochen in mehreren Belegungen, umgeben von Aufmerksamkeit und Sorge, erholt.
Als Kommentar zum Tod von Arsen Pawlow sagte der Vorsitzende der Kommunisten: „Es ist ein Volksheld gestorben, einer echter Kommandeur, ein wirklicher Kämpfer gegen den Nazismus, den Faschismus und die Bandera-Leute. Lasst uns uns vor dem hellen Andenken dieses mutigen und tapferen Menschen verneigen“.
Das Geschehen nannte G. A. Sjuganow eine weitere Provokation, mit dem Ziel gewaltsam die talentiertesten und mutigsten Menschen zu vernichten. „Wir müssen deutlich sagen, dass gegen den Nazismus und die Bandera-Leute hart und effektiv gekämpft werden muss. Faschisten haben niemals einfache Worte verstanden“, erklärte er.
Gennadij Andrejewitsch brachte die Meinung zum Ausdruck, dass Poroschenko und sein Team, angestiftet von den USA, bewusst den Prozess der Friedensverhandlungen zum Scheitern bringen. Er wies auf die Notwendigkeit hin, den Vertretern der Regierung der Ukraine keine Unterstützung zu geben, möglichst schnell die LVR und die DVR anzuerkennen und sie bei der Ermittlung zu den Gewaltakten an Helden und Patrioten zu unterstützen, sowie auf die Bedeutung der Stärkung des eigenen Landes zur Stärkung seiner Position in der Weltpolitik. Außerdem empfahl der Vorsitzende der Kommunisten aktiver mit den Ländern Europas im Kampf gegen die amerikanischen Spezialdienste und Militärclique zusammenzuarbeiten.

 

Vormittags:

 

Lug-info.com: Die Kiewer Truppen haben in den letzten 24 Stunden fünfmal das Territorium der Republik beschossen, darunter auch das frontnahe Perwomajsk. Dies teilte heute die Volksmiliz der LVR mit.
„Abends am 17. Oktober wurde aus Richtung Popasnaja mit 122mm-Artilleriegeschützen Perwomajsk beschossen. Die Geschosse explodierten im Gebiet einer Garagenkooperative . In Folge des Beschusses wurden vier Garagen beschädigt“, teilte die Verteidigungsbehörde der Republik mit.
Ebenfalls mit Artilleriegeschützen des Kalibers 122mm wurde aus Richtung Nowoswanowka Kalinowo beschossen.
Das Gebiet von Marjewka wurde mit 120mm-Mörsern aus Richtung Solotoje beschossen.
Auf das Gebiet des Denkmals des Fürsten Igor wurde mit Granatwerfern aus Richtung Staniza Luganskaja beschossen.
Aus Richtung Krymskoje haben die Kiewer Truppen mit Granatwerfern Sokolniki beschossen.
Verluste gibt es keine.

 

Dan-news.info: „Um 20:30 Uhr hat die ukrainische Seite das Territorium des Flughafens mit Mörsern der Kaliber 120 und 82 mm beschossen. Der nächste Beschuss begann gegen 00:30 Uhr“, teilte eine Quelle aus den militärischen Einrichtungen der DVR mit.
Nach Angaben der Quelle wurden von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte insgesamt 52 Mörsergranaten abgeschossen.
Neben Mörsern verwendeten die Abteilungen des Gegners auch Panzertechnik, Granatwerfer und Schusswaffen.

 

De.sputniknews.com: Russlands UN-Botschafter definiert Bedingung für „anhaltende Waffenruhe“ in Aleppo.
Eine permanente Feuerpause in Aleppo ist nach Ansicht des russischen UN-Botschafters Vitali Tschurkin nur dann möglich, wenn die Gruppierungen der sogenannten gemäßigten Opposition von den Terroristen getrennt werden.
Wenn sich die Opposition von der terroristischen Dschebhat an-Nusra abtrennt, könne das zu einer „immerwährenden Waffenruhe“ führen, so Tschurkin gegenüber Journalisten.
„Wir konnten aber Situationen beobachten, da an-Nusra von jeglicher Feuerpause zu Umgruppierung und Waffenanschaffung Gebrauch machte, um ihre breit angelegten Kämpfe fortzusetzen“, so der russische UN-Botschafter.
Sollte eine solche Trennung gelingen, könne die Waffenruhe einen Waffenstillstand zwischen Oppositionskräften und Regierungsarmee begünstigen. Dann werde es „keine Kampfhandlungen mehr geben“, so Tschurkin weiter.
Den an-Nusra-Kämpfern würden in diesem Fall zwei Optionen angeboten: „Entweder verlassen sie die Stadt, was Steffan de Mistura schon vorgeschlagen hatte, oder werden wir sie besiegen müssen“, so der russische Diplomat.
Zuvor hatte Russland für Donnerstag, den 20. Oktober, eine achtstündige humanitäre Pause in Aleppo angekündigt. Wie Generalleutnant Sergej Rudskoi vom Verteidigungsministerium in Moskau am Montag sagte, sollen die syrischen Truppen und die russische Luftwaffe von 8.00 bis 16.00 Uhr Ortszeit das Feuer einstellen.

 

Dan-news.info: Familien gefallener und gefangen genommener Soldaten der DVR haben im Oktober zum ersten Mail eine Geldzahlung mit einer Gesamtsumme von 200.000 Rubel erhalten. Dies teilte das operative Kommando der DVR mit.
„In der Republik fand vom 16 bis 18. Oktober die erste Ausgabe von Geldzahlungen an Verwandte gefallener und in Gefangenschaft geratener Soldaten der DVR in einer Gesamtsumme von etwa 200.000 Rubeln statt“, sagte der Gesprächspartner der Agentur.
Er erläuterte, dass die Soldaten der DVR, die sich in ukrainischer Gefangenschaft befinden, wie zuvor auf der Listen der Truppenteile geführt werden, wo sie Dienst getan haben. Im Zusammenhang damit erhalten ihre Verwandten den Sold im vollen Umfang.
Der Vertreter des Kommandos fügte hinzu, dass die Suche nach Familien, die auf die Liste der Empfänger solcher Zahlungen gehören, weitergeht. Die Zahlungen werden monatlich erfolgen.

 

Dnr-online.ru: Am 16. Oktober wurde Arsen Pawlow, Codename Motorola, ermordet. Das Staatssicherheitsministerium der DVR betrachtet den Anschlag auf das Leben des Helden der Republik als einen Terrorakt. Die Sprengvorrichtung wurde in einem Mehrparteienhaus ausgelöst. Unter den Verletzten sind Zivilisten, der Infrastruktur innerhalb des Hauses wurde erheblicher Schaden zu gefügt. Dies teilte heute der Pressedienst des Ministeriums mit.
Das Ziel dieses Terrorakts ist es, der Republik menschlichen und materiellen Schaden zuzufügen, die Bevölkerung einzuschüchtern, die Situation zu destabilisieren.
Trotz der Versuche des Kiewer Regimes der Verantwortung zu entgehen, verfügt die Ermittlung bereits über eine ausreichende Zahl an Indizien, die bestätigen, dass der Terrorakt von Spezialdiensten der Ukraine vorbereitet und von Agenten der Spezialdienste durchgeführt wurde, die nach der Erklärung Poroschenkos bezüglich einer Absage an die Erfüllung des politischen Teils des Minsker Prozesses aktiviert wurden.
Das Staatssicherheitsministerium der DVR bewertet diesen terroristischen Akt als Versuch der „Partei des Krieges“, in der Ukraine den Prozess der friedlichen Regelung des Bürgerkriegskonflikts in dem Moment zum Scheitern zu bringen, in dem auf internationaler Ebene sehr wichtige praktische Schritte zur Realisierung der Minsker Vereinbarungen getan werden.

 

Ukrinform: Poroschenko ordnete an, zusätzliche Sanktionen für „Wahlen“ auf der Krim vorzubereiten.
Auf die Sanktionsliste vom vergangenen Jahr seien 335 natürliche und 167 juristische Personen gesetzt worden, berichtet der Pressedienst des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine.
„Am 16. September 2016 hat die Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine stattgefunden, in der die Sanktionen gegen alle natürlichen (außer den Verstorbenen) und juristischen Personen, die man am 16. September 2015 verhängte, verlängert wurden. In dieser Sitzung wurde auch beschlossen, die Liste der Personen zu erweitern, gegen die persönliche restriktive Maßnahmen (Sanktionen) verhängt werden sollen. So sind zusätzlich auf die Sanktionsliste 335 natürliche und 167 juristische Personen gesetzt worden“, heißt es in der Meldung.
„Zusätzlich hat der Präsident der Ukraine angeordnet, einen gesonderten Beschluss über restriktive Maßnahmen (Sanktionen) gegen die Personen vorzubereiten, die an der Abhaltung der sogenannten „Wahlen zur Staatsduma der Russischen Föderation“ auf dem Territorium der annektierten Krim beteiligt waren. Dies betrifft sowohl die „Abgeordneten“ als auch die Mitglieder der „Wahlkommissionen“. Die Entscheidung über diese Liste wird bald veröffentlicht werden“, fügte man im Sicherheitsrat hinzu.

 

De.sputniknews.com: Von der Leyen will Deutschland zu Verteidigungs-Schwergewicht in EU machen.
Deutschland will laut seiner Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen eine bedeutendere Rolle in der Zusammenarbeit der europäischen Länder im Verteidigungsbereich spielen, wie Reuters meldet.
Isolation und Selbstblockade, so die Ministerin, würden keine Probleme in Europa und Deutschland lösen. Deutschland sei bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen, aber dieser Schritt fordere Zeit und Geld. Gleichzeitig seien derartige Änderungen der Ministerin zufolge notwendig.
Das deutsche Finanzministerium wolle die Verteidigungsausgaben für Ausrüstung und Personal bis 2020 um zehn Milliarden Euro erhöhen. Diese Entscheidung müsse jedoch noch im Bundestag ratifiziert werden.
Die vom Präsidenten der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker geförderte Initiative zur Bildung einer gemeinsamen EU-Armee wurde nach dem EU-Austritt Großbritanniens aktuell, da London früher stets ein Veto gegen eine gemeinsame Europa-Armee eingelegt hatte.
Zuvor hatte Von der Leyen mitgeteilt, dass sie auch nach der Bundestagswahl 2017 Verteidigungsministerin bleiben will.

 

Lug-info.com: Eine Stromleitung, eine Gasleitung und Wohnhäuser wurden in Folge des nächtlichen Beschusses von Perwomajsk durch die Kiewer Truppen beschädigt, Opfer gibt es keine. Dies teilte die Bürgermeisterin Olga Ischtschenko mit.
„Es wurde eine oberirdische Gasleitung zwischen Mehrparteienhäusern beschädigt, eine Stromleitung, sieben Wirtschaftsgebäude, es brannte ein Auto ab, 27 Wohnungen haben keine Fensterscheiben mehr. Dies ist das Gebiet zwischen dem privaten Sektor und den Mehrparteienhäusern. Opfer gibt es keine“, berichtete Ischtschenko.
„Die Gasleitung ist schon repariert, die Schäden sind beseitigt, jetzt werden die Hähne geöffnet, die Gasversorgung in Betrieb genommen. An den Stromleitungen wird noch gearbeitet – dort sind zu viele Leitungen durchtrennt. Die Mitarbeiter der Dienste verschließen die Fenster jetzt mit Polyäthylenfolie“, fügte sie hinzu.
Der Leiter der Perwomajsker Abteilung für Feuerwehr- und Rettungsdienste des Zivilschutzministeriums der LVR, Oberstleutnant des Zivilschutzes Wiktor Klimenok, erläuterte, dass ein direkter Treffer auf Garagen und eine Mitteldruckgasleitung mit einem Durchmesser von 76mm in der Sawodskij-Gasse 18 erfolgte. An der Hausnummer 12 fiel ein Geschoss auf die Straße, dabei ein Strommast durchschlagen.
„Die Explosion war so heftig, dass ein Stück Metall der Größe von etwa zwei mal drei Metern in eine Baumkrone geschleudert wurde“, berichtete Klimenok.

 

Nachmittags:

 

De.sputniknews.com: Die Kosten für das neue Raketenabwehrsystem der Bundeswehr, Meads, können sich nach Insider-Angaben um mehrere Milliarden Euro erhöhen, wie das „Handelsblatt“ am Dienstag schreibt.
Die abschließende Entwicklung des Systems kann demnach bis zu drei Milliarden Euro teurer werden als erwartet, zitiert die Zeitung mehrere mit dem Projekt vertraute Vertreter aus Sicherheitskreisen.
Eine weitere Quelle setzte die Gesamtkosten für Endentwicklung und Bau sogar noch höher an und zeigte sich skeptisch zur Zukunft des Rüstungsvorhabens: „Bei neun oder zehn Milliarden Euro ist es schwierig zu wissen, wie man denn dort noch verhandeln kann“, hieß es. Die Verhandlungen mit der Industrie würden dennoch zunächst nicht abgebrochen. Ursprünglich hatte die Politik für Entwicklungsabschluss und den Bau knapp vier Milliarden Euro veranschlagt.
Die Rüstungsfirma MBDA und das Bundesverteidigungsministerium wollten sich am Montag nicht zur Höhe des Angebotes äußern, das der Konzern Ende September abgegeben hatte, so „Handelsblatt“.
Das Meads – Medium Extended Air Defense System – soll bei der Bundeswehr die alten Patriot-Batterien von Raytheon ersetzen.
Das neue Raketenabwehrsystem ist eines der größten Rüstungsprojekte der Bundeswehr. Den Zuschlag hatte das Unternehmen MBDA, welches gemeinsam mit dem US-Konzern Lockheed Martin ins Rennen ging, bereits im vergangenen Jahr vom Verteidigungsministerium erhalten. Nun müssten sich Ministerium und Unternehmen auf einen konkreten Vertrag einigen, der dann vom Bundestag zu genehmigen ist.

 

Lug-info.com: Pressekonferenz des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Major Andrej Marotschko (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
„Die ukrainischen Streitkräfte verletzen weiterhin die Bedingungen für die Stationierung von Militärtechnik in der Nähe der Kontaktlinie, die von den Minsker Vereinbarungen vorgesehen sind“, sagte er.
„So wurden nach uns vorliegenden Informationen von örtlichen Einwohnern auf dem Territorium eines Fuhrunternehmens in Solotoje Panzer und Raketenabwehrkomplexe der ukrainischen Streitkräfte stationiert. Die genaue Menge der Militärtechnik wurde nicht festgestellt“, erzählte Marotschko.
„Um die Existenz dieser Waffen zu verheimlichen, haben die Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte die Aufgabe in dieses Gebiet keine OSZE-Beobachter zu lassen“, sagte der Major.
„Am 16. Oktober gerieten Beobachter der Mission, die eine Patrouille auf von ukrainischen Truppen kontrolliertem Territorium in diesem Gebiet durchführten, unter Beschuss. Aus Sicherheitsgründen mussten sie am Kontroll- und Passierpunkt im Gebiet von Solotoje in Schutz suchen und danach das gefährliche Gebiet verlassen“, fuhr Marotschko fort.
„In Rasswet ist das Bataillon „SS Galitschina“ mit 300 Mann eingetroffen. Derzeit baut das Peronal die Positionen in technischer Hinsicht aus“, sagte der Major.
„Nach unseren Informationen wird in nächster Zeit in diesem Gebiet die Ankunft von weiteren etwa 1500 Nationalisten erwartet“, berichtete der Vertreter der Volksmiliz.
„Nach Angaben unserer Quellen wurde festgestellt, dass ein Soldat der 54. mechanisierten Brigade nach dem Genuss von Alkohol mit seinen Kameraden, was in eine Auseinandersetzung überging, zwei Kameraden mit einer automatischen Waffe erschoss“, sagte er.
„Diese Tatsache wird vom Kommando der Brigade gegenüber dem übergeordneten Kommando verheimlicht, wie es bereits Tradition ist“, sagte Marotschko.
„Ebenfalls wurde festgestellt, dass die Versorgung mit Treibstoff und Material in der 54. mechanisierten Brigade als nicht zufriedenstellend einzuschätzen ist“, fügte er hinzu.

 

De.sputniknews.com: RBS verzichtet auf RT-Kontosperrung – Medien.
Die Royal Bank of Scotland (RBS), der die Bank NatWest angehört, hat die Auflösung der Konten des russischen Senders RT in Großbritannien aufgehoben, wie die Zeitung „The Times“ berichtet.
Die Strafmaßnahme sei annulliert worden, nachdem Moskau erklärte, dass es der russischen BBC die Finanzierung einfrieren und Großbritannien vor internationalen Aufsichtsbehörden wegen der Verletzung der Pressefreiheit verklagen würde, so der „Times“-Bericht.
Die Bank hat diese Informationen zunächst nicht bestätigt.
Am Montag hatte RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan mitgeteilt, dass sämtliche Konten des Senders in Großbritannien unwiderruflich gesperrt worden seien.
Zum Beweis veröffentlichte RT auf seiner Webseite einen Brief der zur RBS gehörenden Bank NatWest, in dem das Geldinstitut ankündigt, alle RT-Konten innerhalb von drei Monaten endgültig zu schließen. Simonjan bezeichnete das Vorgehen der britischen Bank als „unangekündigte Sanktionen“ der USA und Großbritanniens. „Gelobt sei die Meinungsfreiheit!“, schrieb die Chefredakteurin via Twitter.
RT berichtet kritisch über die Politik Londons und Washingtons.

 

De.sputniknews.com: Wenn der IS von Mossul nach Syrien flieht? Lawrow droht mit militärischen Schritten.
Moskau wird auf militärische Maßnahmen zurückgreifen, sollten Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) aus dem irakischen Mossul nach Syrien flüchten, wie Außenminister Sergej Lawrow mitteilte.
„Der Korridor (aus Mossul – Anm. d. Red.), der bestehen bleibt, birgt das Risiko, dass IS-Kämpfer aus dem Irak nach Syrien gehen könnten. Wir werden die Situation natürlich analysieren. Sollte es dazu kommen, sollten zusätzliche IS-Einheiten in Syrien, wo unsere Gruppierung auf Bitte der legitimen Regierung arbeitet, auftauchen, werden wir militärische sowie politische Entscheidungen treffen“, sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz in Moskau.
Alle verfolgen laut dem Minister nun die Befreiungsoffensive in Mossul, da alle daran interessiert seien, dem IS eine Niederlage zu bereiten. „Die Stadt ist nicht komplett umzingelt. Ich weiß nicht, aus welchem Grund. Vielleicht haben sie es einfach nicht geschafft“, so Lawrow weiter. „Ich hoffe, dass sie es einfach nicht geschafft, und sich nicht etwa gar so gewünscht haben“, sagte der Außenminister.
Befreiung Moskau hoffe darauf, dass die US-geführte Koalition, die aktiv an der Mossul-Offensive beteiligt ist, darauf aufmerksam werde.
Der russische Chefdiplomat hoffe weiter, dass sich die Teilnehmer der Mossul-Operation auch mit der Frage der zu erwartenden Flüchtlinge beschäftigen werden. „Nach einigen Einschätzungen der UN-Vertreter in Genf und New York kann die Zahl der Flüchtlinge von 200.000 bis zu fast einer Million Zivilisten, etwa 900.000 Menschen betragen“, so Lawrow. „Weder im Irak noch in Syrien noch in anderen Nachbarländern gibt es entsprechende Möglichkeiten, um so viele Menschen aufzunehmen“, so der Minister. „Ich hoffe, dass die Personen, die die Operation vorbereiteten, all diese Faktoren berücksichtigt haben. Aber noch gibt es viele Fragen“, so der russische Außenminister.
Allein in den ersten 24 Stunden der Offensive konnten seit Montag bereits elf Ortschaften befreit werden, darunter auch die Stadt Nimrud (30 km südöstlich von Mossul), in der die Dschihadisten im vergangenen Jahr historische Ruinen des Assyrischen Reiches zerstört hatten. Iraks zweitgrößte Stadt Mossul mit mehr als 1,3 Millionen Einwohnern steht seit 2014 unter Kontrolle der IS-Terroristen. Am 17. Oktober begann die Regierungsarmee eine Operation zur Befreiung der Stadt. Kurdische Peschmerga und die US-Luftwaffe unterstützen die Offensive.

 

Dan-news.info: Die Mitarbeiter des kommunalen Unternehmens „Woda Donbassa“ haben heute mit dem Wiederaufbau eines Abschnitts der Reservewasserleitung des Kanals Sewerskij Donez – Donbass im Gebiet von Majorsk bei Gorlowka begonnen, die Leitung wurde durch die Kämpfe beschädigt. Dies teilte der Pressedienst des Unternehmens mit.
„Die Reparaturbrigaden der regionalen Abteilung haben mit der Reparatur der Druckleitung des Kanals Sewerskij Donez – Donbass auf der Abgrenzungslinie im Gebiet des Pumpstationenkomplexes der dritten Ebene in Majorsk begonnen. Der durch einen Beschuss beschädigte Teil einer Wasserleitung des Durchmessers 2100 mm soll in der nächsten Zeit repariert werden“, teilte der Pressedienst mit.
Zuvor war von den Mitarbeitern von „Woda Donbassa“ ein von Splittern beschädigter Abschnitt an einer Wasserleitung des Durchmessers 1400mm repariert worden. Beide Leitungen sind Reserveleitungen, deshalb sichert ihre Reparatur eine unterbrechungsfreie Lieferung an die Einwohner der Region im Winter.
„Selbst im Fall von Störungen können die Mitarbeiter des Unternehmens immer operativ auf eine funktionierende Wasserleitung umschalten und eine unterbrechungsfreie Wasserzufuhr gewährleisten“, fügte das Unternehmen hinzu.

 

Ukrinform: Ukrainische Armee startet Kommandoübung „Rubisch-2016“
Die Streitkräfte der Ukraine haben die Stabs- und Kommandoübung „Rubisch-2016“ (Grenze-2016) begonnen. Das teilte der Generalstab der Streitkräfte auf Facebook mit.
An der Übung beteiligen sich die Organe der militärischen Organisationsbereiche auf strategischen und operativstrategischen Ebenen sowie einige Militäreinheiten aller Teilstreitkräfte, heißt es.
Ziele der Übung seien die Verbesserung der Fähigkeiten bei der „Führung von Truppenverbänden bei der Abwehr einer militärischen Aggression, der Flugabwehr mit der gleichzeitigen Planung von weiteren Handlungen und mit dem Einsatz von strategischen Reserven“.
Geplant würden auch „taktische Manöver der Einheiten mit Schießübungen und Verlegung der Truppen über große Entfernungen mit der Überwindung von Wasserhindernissen, mit Flugübungen und mit der Abwehr von feindlichen Luftangriffen“.
Die Kommandoübung wird eine Woche dauern.

 

De.sputniknews.com: Kreml: „Humanitäre Pause“ in Aleppo gibt Russland-USA-Vereinbarungen eine Chance.
Der Kreml rechnet damit, dass eine „humanitäre Pause“ im syrischen Aleppo eine neue Chance biete, die zwischen Moskau und Washington erzielten Vereinbarungen zu Syrien in die Tat umzusetzen, wie der Sprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow am Dienstag sagte.
„Sie stellt eine große Chance dar, wenn der politische Wille für die Umsetzung solcher Maßnahmen gezeigt wird, die noch mehrere Wochen zuvor in Übereinstimmung mit den russisch-amerikanischen Vereinbarungen hätten getroffen werden müssen. Das russische Militär gibt nun eine weitere Chance“, so Peskow.
Moskau hoffe darauf, dass seine Partner allen die Möglichkeit geben würden, diese Chance zu nutzen, und erwartet nach der Einstellung der Luftschläge in Syrien, dass auch die westlichen Partner „vielfache Anstrengungen“ ergreifen werden.
„Russland erwartet nun ‚vielfache Anstrengungen‘ seitens seiner Partner bei der Syrien-Regelung, damit diese die Stafette übernehmen, zur humanitären Operation sowie zum Abzug der Extremisten aus Aleppo und einer realen Abgrenzung der sogenannten gemäßigten Opposition von den Terrorgruppierungen beizutragen“, so Peskow.
Die Einstellung der Luftangriffe im Raum Aleppo sowie die Verhängung der humanitären Pause seien kein Versuch Russlands, die Kritik des Westens an dessen Vorgehen in Syrien auszugleichen.
„Dies ist keinesfalls damit verbunden. Dies ist eine offensichtliche Fortsetzung der Bemühungen Russlands im Anti-Terror-Kampf in Syrien sowie der Entblockierung der Situation um Aleppo. Das ist ausschließlich eine Äußerung guten Willens durch das russische Militär, dass die Einführung einer ‚humanitären Pause‘ für den 20. Oktober geplant und am Dienstag die Luftangriffe in Aleppo ausgesetzt hat, um die für diese Pause nötigen Bedingungen zu schaffen“, sagte Peskow.
Die russische Luftwaffe und die syrischen Luftstreitkräfte hatten ihre Angriffe im Raum von Aleppo ab 09.00 Uhr MESZ vorübergehend eingestellt.
Am 3. Oktober hatten die USA die Einstellung der Zusammenarbeit mit Russland zur Waffenruhe in Syrien erklärt und lediglich militärische Kanäle zur Verhinderung von Konflikten im syrischen Luftraum zwischen der Luftwaffe beider Länder offen gelassen.

 

De.sputniknews.com: Opposition zu Feuereinstellung: Abzug aus Aleppo bedeutet Kapitulation.
Die syrische Opposition hat sich geweigert, Aleppo nach der am Dienstag durch Russland verkündeten Einstellung der Lufteinsätze zu verlassen, teilt Reuters am Dienstag mit. Dieser Vorschlag verfolgte das Ziel, die Opposition von den Terroristen abzugrenzen.
Laut einem Vertreter einer Oppositionsgruppierung würde dieser Abzug die Kapitulation bedeuten.
Ein Befehlshaber der islamistischen Gruppierung „Ahrar al-Sham“ sagte im Namen der sich in Aleppo aufhaltenden Opposition, in der Stadt gebe es keine Terroristen. Die Opposition beharre auf dem Wechsel des „kriminellen Regimes“.
Die russische Luftwaffe und die syrischen Luftstreitkräfte hatten ihre Angriffe im Raum von Aleppo seit 09.00 Uhr MESZ vorübergehend eingestellt
Eine vorzeitige Einstellung der Luftschläge ist demnach unabdingbar für die Einführung einer „humanitären Pause“ ab dem 20. Oktober. Diese soll dann die Sicherheit bei der Evakuierung von Anwohnern über sechs humanitäre Korridore sowie von Kranken und Verletzten aus dem Ostteil Aleppos gewährleisten.

 

Ukrinform: Ministerin für europäische Integration erläutert PACE, warum Wahlen im Donbass unmöglich sind.
Die Vize-Ministerpräsidentin und Ministerin für europäische und euroatlantische Integration der Ukraine, Iwanna Klympusch-Zynzadse, habe mit der Delegation des Beobachtungsausschusses der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) die Unmöglichkeit der Durchführung von Wahlen in den vorübergehend besetzten Gebieten von Donezk und Lugansk erörtert, berichtet der Pressedienst der Vize-Premierministerin der Ukraine.
„Dieser Teil der Abkommen von Minsk kann aufgrund der Situation mit der Sicherheit nicht umgesetzt werden. Sogar die OSZE-Mission kann nicht in die Teile der östlichen Ukraine kommen, wie sollen dann die ukrainischen Behörden dort die Wahlen durchführen?!“, betonte Klympusch-Zynzadse.
Die Seiten diskutierten auch die Gewährung der Visafreiheit mit der EU für die Ukraine. Die Vize-Ministerpräsidentin stellte die vollständige Umsetzung des Aktionsplans zur Visa-Liberalisierung durch den ukrainischen Staat fest und betonte auch, die Ukraine habe trotz der russischen Aggression gezeigt, dass sie keine Migrationbedrohung für die EU darstelle.
„Die Visa-Liberalisierung mit der EU ist die Frage der Freizügigkeit, Selbstachtung und Würde für die Ukrainer“, sagte sie.

 

De.sputniknews.com: Asma al-Assad: „Ich war immer in Syrien und werde hier auch bleiben“.
Die Frau des syrischen Präsidenten, Asma al-Assad, wird nach eigenen Worten trotz entsprechender Vorschläge ihr Heimatland nicht verlassen.
„Ich war hier (in Syrien – Anm. d. Red.) seit Anbeginn und habe nie darüber nachgedacht, an einem anderen Ort zu leben“, sagte Syriens First Lady in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossija-24“.
„Ja, man schlug mir die Möglichkeit vor, Syrien zu verlassen, oder eher aus dem Land zu fliehen. Diese Vorschläge schlossen Garantien meiner Sicherheit und des Schutzes meiner Kinder sowie gar eine finanzielle Unabhängigkeit ein“, so Frau Assad weiter.
Doch müsse man kein Genie sein, um das wahre Ziel dieser Menschen zu begreifen, so die Präsidenten-Gattin. „Sie haben sich nie für mein Wohlbefinden oder das meiner Kinder interessiert. Das war ein absichtlicher Versuch, den Glauben der Menschen an ihren Präsidenten ins Wanken zu bringen“, schloss Frau Assad.
Im selben Interview hatte sie sich zuvor zur Darstellung der Situation in Syrien durch westliche Medien geäußert.
Die westlichen Medien rücken Frau al-Assad zufolge nur die „Tragödien und Geschichten“ in den Vordergrund, „die mit ihrer Tagesordnung übereinstimmen“.
„Die Medien im Westen berichten über das tragische Schicksal der syrischen Kinder Aylan und Omran, sie schweigen aber gleichzeitig über das Massaker an den Einwohnern der Stadt Sara in der Provinz Hama, das die Terroristen der Gruppierung Dschebhat an-Nusra im Mai 2016 verübt haben, wo auch viele Kinder ums Leben kamen. Der Tod eines jeden Kindes ist ein Verlust für Syrien“, so die syrische First Lady, selbst Mutter von drei Kindern.
Die amerikanischen und europäischen Medien, die dem offiziellen Damaskus allein die Schuld an dem Elend in Syrien geben, „fokussieren sich absichtlich nur auf das schwere Leben der Flüchtlinge und Menschen, die in Territorien wohnen, die die bewaffneten Gruppierungen unter Kontrolle halten“. Sie ließen dabei diejenigen, die anderswo in Syrien leben, völlig außer Acht. Diese Leute seien aber „genauso wichtig, wie die anderen“.
In Syrien nimmt der bewaffnete Konflikt zwischen Regierungstruppen und verschiedenen Gruppierungen radikaler Kämpfer sowie der syrischen Opposition seit März 2011 kein Ende. Nach Angaben der Uno sind in diesem Konflikt in Syrien bereits mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen.

 

Dnr-online.ru/dan-news.info/youtube-Seite des Verteidigungsministeriums der DVR:
Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin (Zusammenfassung mehrerer Meldungen)
Die Lage in der DVR bleibt angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen 253-mal das Regime der Feuereinstellung verletzt, darunter 218-mal unter Verwendung von Artillerie und Mörsern.
Um seine Schande beim erfolglosen Angriff auf unsere Positionen zu verdecken, hat der Kommandeur der 36. Marineinfanteriebrigade Deljatizikij auf Sachanka, Besymmenoje und Leninskoje 27 122mm-Artilleriegranaten und 57 Mörsergganaten des Kalibers 120mm abgeschossen.
Außerdem hat der Gegner heute Morgen einen Beschuss von Besymennoje unter Anwendung von Artillerie des Kalibers 152 und 122mm begonnen und mehr als 20 Granaten abgefeuert. Der Beschuss erfolgte unter Anwesenheit von Vertretern des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination von der ukrainischen Seite sowie von OSZE-Beobachtern, die wir im genannten Gebiet beobachtet haben.
In diesen Minuten erfolgt ein Beschuss der Dörfer Kominternowo, Sachanka, Leninskoje und Besymennoje. Die ukrainischen Streitkräfte verwenden Artillerie des Kalibers 152mm und Mörser des Kalibers 120mm.
Die Unterstützer des ukrainischen Terrorismus, der stellvertretende Kommandeur der 58. Panzergrenadierbrigade Kobiskij und der Kommandeur der 128. Gebirgsjägerbrigade Schaptala haben auf die Gebiete von Spartak, Shabunki und das Gebiet des Flughafens von Donezk 134 Mörsergranaten der Kaliber 120 und 82mm abgeschossen.
Außerdem wurden auch folgende Ortschaften unter Anwendung von Panzertechnik, Granatwerfern und Schusswaffen durch die ukrainischen Soldaten beschossen: Gorlowka, Sajzewo, Jasinowataja und Sachanka.
Überrollt von Informationen ukrainischer Massenmedien und ihrer Kommandeure über den unausweichlichen Beginn des Angriffs der Armee der DVR und ein Scheitern der Demobilisierung, halten die ukrainischen Soldaten aufgrund beginnender Hysterie schon jeden vorbeigehenden Menschen für den Feind und eröffnen das Feuer auf alles was sich bewegt. So wurde in Folge eines Nervenzusammenbruchs eines Scharfschützen ein ziviler Einwohner in Krutaja Balka, Wladimir Alexandrowitsch Nikolajewnko, geb. 1971 verletzt, der  in das örtliche Krankenhaus eingeliefert wurde.
Unsere Aufklärung stellt weiterhin Fälle der Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte in der „ATO“-Zone entlang der Kontaktlinie fest. So in den Gebieten folgender Ortschaften:
– Talakowka, 5 km von der Kontaktlinie, es wurde eine Konzentration von sechs 122mm-Haubitzen festgestellt;
– Wolnowacha, 20 km von der Kontaktlinie, an der Eisenbahnstation wurde die Ankunft eines Zugs mit Militärtechnik der ukrainischen Streitkräfte, darunter zehn Panzern registriert;
– Kramatorsk, 43 km von der Kontaktlinie, es wurde der Flug von sechs Hubschraubern beobachtet;
– Galizinowka, 18 km von der Kontaktlinie, auf dem Territorium eines Pionierlagers wurde die Ankunft eines Panzerbataillons mit 30 Panzern festgestellt;
– Samoshnoje, 2,5 km von der Kontaktlinie, es wurde die Aktivität von drei Scharfschützengruppen an der vordersten Verteidigungslinie festgestellt.
Alle Informationen über Verletzungen der Minsker Vereinbarungen durch die ukrainische Seite und die Stationierung verbotener Waffen der ukrainischen Streitkräfte wurden den Vertretern der OSZE-Mission und des Gemeinsamen Zentrums zur Kontrolle und Koordination übergeben.
Ein weiteres Mal versichere ich dem militärischen Kommando der ukrainischen Streitkräfte, dass die Soldaten der Volksmiliz der DVR zu jeder Veränderung der Lage bereit sind, sich in ständiger Kampfbereitschaft befinden und bereit sind adäquat auf jede Provokation der ukrainischen Streitkräfte zu antworten.

 

De.sputniknews.com: Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Sanktionen gegen Russland für ein Jahr verlängert und erweitert. Auf der schwarzen Liste stehen nun nicht nur russische Politiker und Unternehmen, sondern auch Zahlungssysteme, mit denen in Russland tätige Ukrainer ihren Verwandten Geld überweisen.
Von der neuen Anordnung sind das russische Zahlungssystem Zolotaya Korona, das internationale Unistream und einige weitere betroffen. Das geht aus einem Dokument hervor, das auf der Webseite von Poroschenko veröffentlicht wurde.
Damit erschwert Kiew nicht nur das Leben von vier Millionen seiner Bürger, die derzeit in Russland arbeiten, sondern auch ihrer Verwandten in der Ukraine, für die die Geldüberweisungen aus Russland ein wichtiges Hilfsmittel sind.
Vorige Woche wollte die Ukraine die Visapflicht mit Russland einführen. Doch die Partei von Poroschenko wollte das Dokument nicht unterstützen. Das Außenministerium der Ukraine warnte, dass dieser Schritt entsprechende Reaktionen in Moskau hervorrufen würde, was Hunderttausende Ukrainer zur Übersiedlung nach Russland veranlassen könnte.

 

De.sputniknews.com: IS-Terroristen fliehen von Mossul nach Rakka – schiitische Milizen.
Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) fliehen aus dem irakischen Mossul in die syrische Stadt Rakka, wie der TV-Sender Al Mayadeen unter Berufung auf einen Vertreter der Dachorganisation der schiitischen Milizen „Al-Haschd asch-Schaabi“ berichtet.
„Die Daesh-Kämpfer verlassen seit den letzten 48 Stunden Mossul, da sie dort keine Zuflucht mehr finden können. Sie flüchten aus allen Bezirken, wo wir gegen sie kämpfen“, teilte der Vertreter dem TV-Sender mit. „Sie fliehen Richtung Rakka, da es für sie dort derzeit noch sicherer ist“, so die Quelle weiter.
Zuvor war mehrmals berichtet worden, dass IS-Terroristen seit dem Beginn der Operation zur Befreiung Mossuls ihre Kräfte aus ihrer irakischen Hochburg in die syrische verlegen. Es gibt zudem Information, dass der IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi nach Rakka zu fliehen plane, oder gar bereits geflohen sei.
Die irakische Armee hatte eine Operation zur Befreiung Mossuls am 17. Oktober begonnen. Kurdische Peschmerga und die US-Luftwaffe unterstützen die Offensive.
Die zweitgrößte Stadt des Landes mit mehr als 1,3 Millionen Einwohnern steht seit 2014 unter Kontrolle der IS-Terroristen. Allein in den ersten 24 Stunden der Offensive konnten bereits elf Ortschaften befreit werden, darunter auch die Stadt Nimrud (30 km südöstlich von Mossul), in der die Dschihadisten im vergangenen Jahr historische Ruinen des Assyrischen Reiches zerstört hatten.
Daraufhin soll der IS laut dem Nachrichtenportal „Ahkbar Iraq“ seinen Stab aus der Stadt verlegt und Wohnviertel vermint haben, um den Truppen das Vorrücken zu erschweren.

 

Dan-news.info: Beschüsse im Süden der DVR, Zusammenfassung mehrerer Meldungen
„Die ukrainischen Truppen beschießen seit einer Stunde mit schwerer Artillerie die Dörfer Sachanka, Leninskoje und Kominternowo, sie haben bereits mehr als 150 Granaten der Kaliber 152mm und 122mm abgeschossen“, teilte das operative Kommando der DVR mit.
Ebenfalls wird mit Mörsern der Kaliber 82 und 120mm geschossen.
„Die ukrainische Seite beschießt weiter das Territorium der DVR. In Folge des Feuers der ukrainischen Streitkräfte mit verbotenen Waffen auf die südlichen Ortschaften der Republik starben zwei Soldaten der DVR“, teilte das Kommando später mit.
„Im Dorf Nowaja Tawrija wurde in der Folge des Beschusses von Seiten der ukrainischen Streitkräfte eine zivile Einwohnerin, geb. 1929, verletzt“, teilte die Verwaltung des Nowoasowskij-Bezirks mit.
Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass sie in das Krankenhaus von Nowoasowsk eingeliefert wurde, die Ärzte bewerten ihren Zustand als zufriedenstellend.

 

Dnr-online.ru: Am 18 Oktober sind 98,4% aller Heizwerke in der Republik in Betrieb, teilte der Pressedienst des Ministeriums für Bauwesen und Städtebau der DVR mit.
98,2% der Wohnhäuser sind angeschlossen. Die Arbeiten zum Anschluss von Wohnhäusern und sozialen Objekten an die Heizung gehen weiter.

 

Ukrinform: Poroschenko erwartet nicht viel von Treffen im „Normandie“-Format.
Die Ukraine, Deutschland und Frankreich wollen eine Roadmap zur Umsetzung der Vereinbarungen von Minsk mit erforderlichen Schritten und Garantien beschließen. Es gibt aber angesichts der Position Russlands wenig Hoffnung, dass diese Roadmap bei dem so genannten Treffen im „Normandie“-Format am Mittwoch in Berlin unterzeichnet wird, erklärte Präsident der Ukraine Petro Poroschenko in Oslo.
Es beinhalte eine notwendige Schrittfolge, wie Sicherheit, Waffenruhe, Truppenabzug, Stopp der Tötungen von ukrainischen Soldaten und Zivilisten. Dann solle ein politisches Paket folgen, antwortete Poroschenko auf die Frage, ob die Roadmap beim Treffen in Berlin unterzeichnet werden kann. Alles hänge von der Bereitschaft des Aggressors ab. „Wenn die Russen bereit wärden, zu unterzeichnen… Obwohl wir schon Unterschriften in Minsk haben… Nicht nur zu unterzeichnen, sondern auch umzusetzen, das wäre gut“, sagte der Staatschef. Poroschenko sei aber nicht besonders optimistisch.

 

De.sputniknews.com: Experte: Westen kämpft in Mossul um neue Machtkonstellation.
Den zweiten Tag in Folge rückt die irakische Armee, unterstützt durch die US-Koalition, auf die IS-Hochburg Mossul vor. Laut dem türkischen Politikexperten Metehan Demir kämpfen die auswärtigen Akteure weniger für die Rettung der Zivilbevölkerung, sondern eher um die Macht in der Region.
Mit seinen Ölreserven und der geografischen Lage habe Mossul, Iraks zweitgrößte Stadt, eine große strategische Bedeutung, sagte Demir im Gespräch mit Sputnik.
Für die westlichen Staaten und die anderen Akteure bestehe das Ziel der Offensive auf Mossul keinesfalls in der Befreiung der Zivilbevölkerung, sondern darin, sich einen Platz in der neuen Kräftekonstellation zu sichern, die sich in der Region etabliere.
Und die Türkei wolle selbstverständlich mitmischen, sagte der Experte. Deshalb deute der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan an, dass der Sturm auf Mossul ohne die Türkei kaum Erfolg haben werde. „Die Situation auf dem Kriegsschauplatz gerät bald in die Sackgasse, und man wird die Türkei zur Teilnahme an der Operation einladen müssen.“

 

Abends:

 

Ukrinform: Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, hat das Gesetz „Über Änderungen zum Gesetz über den Haushalt 2016“ unterzeichnet.
Das Gesetz sieht zusätzliche 7,1 Milliarden Hrywnja für Bereiche Sicherheit und Verteidigung im laufenden Jahr vor. Das Verteidigungsministerium wird 3,8 Milliarden, die Nationale Polizei 2 Milliarden Hrywnja und der Grenzschutzdienst eine Milliarde Hrywnja erhalten.
Zusätzliche Mittel werden dem Sicherheitsdienst SBU, der Hauptverwaltung für Aufklärung im Verteidigungsministerium sowie anderen Behörden und für Investitionsprojekte zur Förderung der Kohleindustrie bereitgestellt.

 

Novorosinform.org: Das Oberhaupt der Krim reagiert symmetrisch auf die Sanktio0nen Poroschenkos.
Der Gouverneur der Krim, Sergej Aksjonow, wird den ukrainischen Präsidenten Pjotr Poroschenko in die Liste der Unterstürtzer „destruktiver Organisationen“ aufnehmen.
„Ich weiß nicht, wo ich Poroschenko sonst noch eintragen kann. Wir haben ihn schon in allen Listen aufgeführt – ich werde sehen, was wir noch für destruktive Organisationen haben, und dann werden wir ihn auf die Liste dieser Organisationen setzen“, zitiert RIA Novosti seine Worte.
Zuvor hatte Kiew Vertreter der Russischen Föderation sowie der Donezker und Lugansker Volksrepubliken auf seine Sanktionsliste gesetzt.

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Ein Gedanke zu “Presseschau vom 18.10.2016

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